CFWU 6 - Brauchen Frachter Klotüren
Olli und Steffen besprechen einiges an Feedback und Frage und 3 kleinere Harmlose Events in der Luftfahrt.
Kapitel (10)
- 00:00:00 Start
- 00:01:45 Eigenes Feedback
- 00:07:18 Feedback Tim, für einen frischen CoPi
- 00:12:45 Frage von York, Prasseln im Kabindach
- 00:17:00 Frage von Klaus, Fragen zur Navigation
- 00:24:48 Incidents, BA gets priority due to sickm
- 00:25:48 Paraglider makes hard landing
- 00:28:20 Eidechsen in der Sicherheitskontrolle
- 00:30:48 Geschichten aus der Kabine
- 00:34:11 Verabschiedung
Vertagte Themen (4)
- 00:24:11 Required Navigation Performance (RNP) und moderne Navigationsanforderungen „„Oder wir machen mal eine Sondersitzung zum Thema ... RNP.““
- 00:24:44 Funktionsweise und Genauigkeit von Flugsimulatoren „„Ich denke mir, das bewahren wir uns für nächstes Mal auf.““
- 00:32:47 Vakuumtoiletten und die Länge einer Toilettenpapierrolle im Flugzeug „„Das müssen wir irgendwann andermal erzählen, okay?““
- 00:34:00 Flugzeugtoiletten und Fäkalhumor „„Für Fäkalhumor machen wir dann auch nochmal eine eigene Sendung ... die Specials über Flugzeugtoiletten.““
Links (3)
- Paraglider Makes Hard Landing At Lake Wales Airporthttp://www.dailyridge.com/en/2019/04/17/lake-wales-fire-department-on-scene-of-incident-near-lake-wales-airport/
- British Airways flight gets priority landing at Heathrow due to ‚medical emergency‘https://www.mylondon.news/news/west-london-news/live-updates-flight-heading-heathrow-16160068
- Japanese woman is arrested after an airport X-ray uncovers 19 exotic animals including blue-tongued lizards hidden in luggage bound for Japanhttps://www.dailymail.co.uk/news/article-6954107/Japanese-woman-arrested-airport-X-ray-uncovers-19-exotic-animals-hidden-luggage.html
Transkript
00:00:00Speaker 1 Hallo Steffen.
Speaker 2 Hallo Olli. Mein Gott, bist du es wirklich? Ich hab dich ja lange nicht gesehen. Sag's dir.
Speaker 1 Ja, ich hab immer gemerkt, du wurdest schon immer ungeduldiger. dass wir mal wieder einen Podcast aufzeichnen. So here we are.
Speaker 2 Genau, finally, und danke Leute, dass ihr so viel Geduld mit uns habt und nicht weggegangen seid und auch immer noch dabei sind, uns zuzuhören.
Speaker 1 Naja, es gibt ja auch Podcasts, die kommen nur alle zwei Monate raus. Von daher, das ist wie, das ist ja wie wirtschaftlich. Also wenn man eine Verknappung künstlich und Nachfrageangebot, du weißt schon.
00:00:31Speaker 1 Ja. Genau, genau.
Speaker 2 Aber wir haben ja einen gewissen Anspruch und naja gut, den wollen wir heute mal versuchen. Wollen wir ihn endlich mal schaffen?
Speaker 1 Wir geben uns mal wieder Mühe. Aber ich bin mal gespannt, was das Audio sagt, ob es ein bisschen besser bei mir diesmal ist.
Speaker 2 Ich weiß auch nicht, ich habe da jedes Mal ein anderes Setup und jedes Mal mache ich das wieder. Mal sehen wir, wie die Leute das jetzt empfinden. Aber Also wir fangen doch mal einfach an. Du sagst, es ist Folge Nummer 6?
Speaker 1 Genau, ich habe natürlich mit Begeisterung die Folge 5 gehört.
00:01:02Speaker 1 Das ist auch mal ganz schön. Das ist wie. Als Passagier mal mitfliegen, wollte ich gerade sagen. Nicht ganz.
Speaker 2 War das denn? Aber hast du mir, also in der Fliegerei geben wir uns ja immer Feedback, ne? Also wir versuchen das. Also, wollen wir so sagen. Also ich frage immer nach Feedback bei den Leuten und kriege nie eins. Weil, wie ist die Regel, die Leute, die nach Feedback fragen, brauchen in der Regel keins. Und diejenigen, die nicht danach fragen, brauchen eins, aber man will denen auch wiederum keins geben, weil man überhaupt keine Lust hat, sich mit denen abzugeben.
00:01:35Speaker 1 Hast du jetzt nach Feedback gefragt oder nicht?
Speaker 2 Fass mal auf, du darfst ausnahmsweise mir mal welches geben.
Speaker 1 Ach, eigentlich, ich wollte noch zu den Fragen meinen Senf zugeben. Du hast ja schon einige sehr schön beantwortet und ich fand das ja lustig. Es ging um Schimpf-Wörter für die Jets der Kollegen.
Speaker 2 Ja, da fiel mir nicht so viel, also, äh.
Speaker 1 Aber als 380-Pilot musst du doch mindestens schon mal den Kallmund gehört haben.
00:02:07Speaker 1 Ja, stimmt. Der Kalmund, der Dicke. Ja, der Wal oder was ist noch. Also, ich habe dann von meiner Frau nur gehört, die dicke Pummelfee. Gibt es auch. Okay. Ich sage immer zu den Kollegen: Naja, 380-Fliegen ist ja nicht so schlimm. Also, man sieht ja von innen nicht, wie er außen aussieht.
Speaker 2 Ja, aber das habe ich schon gesagt. Ich sitze in einem schönen Flugzeug und schaue auf schöne Flugzeuge. Das sage ich immer meinen Jumbo-Kollegen. Vor allem, ich sage auch immer, ich höre euch, wenn ihr vorbeifliegt. Das ist bei uns so leise im Cockpit. Wenn ihr genau über uns rüberfliegt, kann ich eure Triebwerke hören.
00:02:39Speaker 1 Ja, naja, ansonsten alle anderen 83 Sachen erspare ich euch dann jetzt, das kriegt Steffen dann zu hören, wenn wir die Aufnahme beendet haben.
Speaker 2 Ja, nö, das ist ja ganz ehrlich. Ich bar mir nicht, hab ich eigentlich, ähm Dieses liebevolle Wort gesagt, was man für den Airbus 300 damals gesagt hat. Ich glaube, ich habe es gesagt, das ist die beste Boeing, die Airbus hier gebaut hat. Ja, okay, gut. Hatte ich gesagt. Gut, alles klar. Du wolltest mir aber noch was sagen.
Speaker 1 Du hast zwei Feedbacks gesagt, wolltest du mir geben. Ja, ich überlege gerade. Denn zwar von Leibniz-Leo die Frage mit den Schaltern, ja.
00:03:13Speaker 1 Bei uns, bei der Boeing, bei der 777 sind sie alle richtig rum sozusagen. Ich glaube, da gibt es auch nicht mehr diese Option für den Kunden, die alle verkehrt rum einzubauen.
Speaker 2 Das meine ich auch.
Speaker 1 Also nach vorne, nach unten ist an. Nach vorne ist an, das ist genau richtig, ja. Genau, und der Iraku hat ja noch geschrieben, wegen ob ich dann als Frachtpilot ohne weiteres eine Passagiermaschine fliegen dürfte.
Speaker 2 Du müsstest nur wie der Deo benutzen, ne? War das nicht so?
00:03:43Speaker 1 Ja, rasieren, das ist ja das ganz große Problem. Deo benutzen, Krawatte wieder richtig binden, mal wieder neue Schuhe kaufen. Nein, lassen wir die Klischees. Ach ja, ach doch, ganz wichtig, Klothür zumachen und abschließen.
Speaker 2 Okay, der ist gut. Den kannte ich noch nicht. Ah ja.
Speaker 1 Wurde tatsächlich einem wirklich einem Kollegen gewünscht, der bei uns aufgehört hat und zur. Passagierfliegerei gegangen ist mit dem Hinweis, also ich übertrage jetzt den Namen mal Steffen, ab jetzt wieder Klothör zumachen und abschließen. Ja, zu zweit unterwegs ist das ein Problem, was wir sonst nicht hatten.
00:04:16Speaker 2 Okay. Na ja Gott, ihr habt ja schon manchmal Pferdemegleiter dabei, aber die stört das wahrscheinlich nicht, ne?
Speaker 1 Die Frage lasse ich jetzt mal unbeantwortet, ausnahmsweise. Nee, und es war ja die Frage, könnte ich direkt auf eine Passagiermaschine? Tatsächlich ist es so, dass ich meine Ausbildung auf der 777 Bei einer Passagiergesellschaft gemacht habe. Das war auch sehr erfrischend, mal woanders reinzuschauen. Ich war da in Wien, also jeder kann sich jetzt vielleicht denken, wo ich da war.
Speaker 2 Sind das die mit den schrecklichen Strumpfhosen?
00:04:47Speaker 1 Ja, das ist total toll. Du siehst deine Crew auf dem ganzen Airport. Ich meine, die laufen ja, du kennst das viel besser als als Kommandant einer wie vielköpfigen Crew? 21. Danke. Und das ist total schön, wenn du dann über das Terminal guckst, die schwärmen ja aus zum Shoppen, wenn sie doch nochmal Zeit haben. Und du siehst überall so rote Punkte verteilt. Und wenn die irgendwann wieder auf einem Haufen sind, weißt du, deine Crew ist vollständig. Das ist schon praktisch.
Speaker 2 Zählst du jetzt die Crew oder zählst du die Beine, wenn du die
Speaker 1 Das geht beides, aber.
00:05:17Speaker 1 Das andere ist ja mit Rechner zu gucken, also das würde ich beim lassen. Ein Euro in die Macho Cassa, nein. Nee, aber das war wirklich völlig im Ernst eine total schöne Zeit, weil man kann über ein Tellerrand schauen und das hat bei den österreichischen Kollegen, muss man sagen, wirklich wahnsinnig viel Spaß gemacht. Um es mal so zu sagen, für die Österreicher ist ja das kleinste Buch in der deutschen Sprache, das Buch der deutschen Witze. Also man muss wirklich sagen, die Jungs haben Humor und war eine ganz, ganz grandiose Zeit. Das muss man echt mal dazu sagen.
00:05:49Speaker 1 Von daher, ja. Genau. Soviel zu meinem Feedback. Nein, ich fand's gut.
Speaker 2 Achso. Ja, nee, es ist auch gut. Also vor allem, man muss wie gesagt mit Menschen umgehen. Nein, nein. Und wir haben ja noch anderen neues Feedback bekommen. Genau, danke schön dafür erstmal. Ja, genau, prima. Wir haben auch Antworten bekommen auf einen Zaunschnipsel, ob er uns helfen könnte.
Speaker 1 Stopp, Steffen, es tut mir leid. Daniel Grutsch fragst du, was ist euer längster Delay?
00:06:22Speaker 1 Bei mir waren es vier Tage. Oh, okay. Und das ohne Vulkan. Ja, ja, ja. Gut, das noch so fällt mir gerade ein, weil ich die Liste hier noch gerade lese. Entschuldigung, ich hab dich unterbrechen.
Speaker 2 Ne, so viel Delay hatte ich Gott sei Dank nicht. Bei mir war es auch noch maximal ein Tag oder irgendwie sowas. Mehr nicht. Genau, und wir haben noch, also erstmal haben wir ja letztes Mal oder vorletztes Mal gefragt nach Zaunenschnipsel oder Jingles sozusagen und ich habe mich echt mal mea culpa, ich habe mich damit noch nicht beschäftigen können.
00:06:52Speaker 2 Und du auch nicht, ne? Nee, wir haben beide so intensives Privatleben gehabt. Ich habe nochmal Hochzeit gefeiert und also hat. Das hat jetzt natürlich Potenzial für Spekulationen. Genau, das lasse ich so im Raum stehen. Ihr könnt das mit Blümchen ausschmücken, euch Gedanken machen und alles ist schön. Es war aber dieselbe Frau. Und wir gehen jetzt mal weiter zum Feedback. Was haben wir denn noch? Wir haben noch jetzt neues Feedback. Ah, es war ein altes Feedback von Tim, was ich letztes Mal ausgelassen habe.
00:07:25Speaker 2 Welche Tipps würdet ihr einem frischen Co-Piloten? Ganz frischen Co-Piloten gehen, der kurz vor seine Supervision steht. Welche Fettnäppchen sollte er da vermeiden?
Speaker 1 Also der erste Tipp, Tim, du bist First Officer, kein Co-Pilot. Ah, okay. Genau. Nein, Spaß beiseite. Nein, eigentlich tatsächlich Second Officer, ne? Officer. Second Officer tatsächlich, ja. Tja, welche Tipps? Also ich sage den Leuten im Simulator immer dranbleiben.
00:07:56Speaker 1 Ja, das ist schwer. Es ist eine anstrengende Zeit, die Ausbildung. Das denke ich, kann jeder so sagen. Wo man relativ wenig Privatleben hat, viel im Simulator, es ist danach viel in dem LINE-Training. Diese Supervision auch, wo man halt ganz normal im Flugzeug fliegt, aber halt mit Ausbilder, also das für unsere Zuhörer, die nicht so in dem Job tätig sind.
Speaker 2 Sie nennen das ja auch nicht Ausbildung, sondern Einweisung eigentlich.
Speaker 1 Ausgebildet sind sie ja eigentlich, schon so, wenn sie in so einen großen Flieger reinkommen.
00:08:26Speaker 1 Stimmt. Ja. Also worum geht es da? Die Kollegen, die jungen Kollegen, wie in diesem Fall der Tim, die haben dann schon eine Lizenz, also die Verkehrspilotenlizenz mit dem Type Rating, also der Musterberechtigung für das Muster, was er dann fliegen wird. Und was dann noch kommt, ist einfach Linientraining, Einweisung, wie auch immer. Das dauert mitunter sehr lange. Das erste Mal hängt natürlich auch von der Airline ab, drei, vier, fünf Monate teilweise. Und man fliegt immer nur mit Ausbildern zusammen.
00:08:58Speaker 1 Und da geht es halt darum, das ja im Simulator erlernte ich sag mal theoretische Wissen auch praktisch umzusetzen. Das heißt, wie ist das an bestimmten Flughäfen? Was muss man beachten? Was sind so Erfahrungen auch, die man mitnimmt, sei es mit Passagieren oder auch. Ja, im Transit, wenn der Flieger irgendwo ent- und wieder beladen wird. Genau, das ist halt diese Supervision. Ja, schon recht anstrengend. Je nachdem, was man für Ausbilder hat, wie da so das in der Firma läuft, kann das von bis alles sein.
00:09:34Speaker 1 Bei mir war das damals so, meine Erstausbildung auf dem A320. Da gab es so ambitionierte Ausbilder, die wissen wollten, wie viele Löcher der Static Port, also der Drucksensor, hat. Dass das für die Praxis völlig irrelevant ist, kann sich, denke ich, jeder denken. Ja, aber es sind auch wichtige Sachen. Also wenn man jetzt eine Strecke fliegt, da sind unterwegs ja auch immer wieder Flughäfen. Ja, auch mit den Erfahrungen und Tipps der alten Ausbilder, dass, ja, wo will man, wo kann man hingehen als Ausweichlandung, wenn mal was ist, wo sollte man vielleicht nicht hin und
00:10:06Speaker 1 Ich denke, das ist schon recht viel. Steffen, du hast Linienausbildung gemacht als Supervision, oder?
Speaker 2 Du meinst, dass ich Ausbilder war?
Speaker 1 Ja.
Speaker 2 Ich habe Supervision gemacht, ja, KA und FO.
Speaker 1 Ah ja, okay. Was ist denn deiner Meinung nach so das Fettnäpfchen, was man unbedingt auslassen sollte?
Speaker 2 Ähm Ich sage einfach natürlich, versuch nicht irgendwie dem Alten was vorzumachen, dass du irgendwie irgendwas kannst oder besser ist oder dich zu verspielen, weil man merkt es sowieso, oder man ist so unter Strom in der ersten Zeit.
00:10:40Speaker 2 dass man zwangsläufige Fehler macht. Also ich meine, dafür sind wir auch ausgesucht worden, dass wir mit Fehler umgehen können. Du machst zwangsläufig Fehler. Du wirst so unter Strom sein. Verstell dich nicht und hör zu und versuch es umzusetzen und zeig, was du kannst. Also das würde ich sagen. Das ist so das. Das Richtige. Man wird versuchen, dich einmal, ich hoffe, das gehört dazu, irgendwo versuchen zu verarschen. Meistens gelingt es irgendwie unerwartet. Auch das ist einfach, nimm es hin und freu dich drauf und alles ist gut. Stimmt.
00:11:10Speaker 2 Ja. Da fallen mir gerade so schön in die Schule. Aber die werde ich nicht erzählen, bitte. Kein Co-Pilot muss die Tasche des Kapitäns rein. Das ist ein Gerücht. Okay, ich ja.
Speaker 1 Ich sag mal so, man braucht auch nicht. Die Leuchtstreifen auf dem Mittelgang mit der Taschenlampe wieder aufladen im.
Speaker 2 Nein, braucht man nicht. Man braucht keine Zündste zu holen. Man braucht die Betten nicht abzuziehen in Genf oder irgendwie sowas. Braucht man auch nicht. Und genau, alles gut.
00:11:41Speaker 2 Aber mehr sage ich auch nicht. Ja, das sind so die klassiken.
Speaker 1 Es ist eine sehr anstrengende Zeit, so habe ich das auch immer erlebt. Ich finde es aber auch gut. So, ich sage mal so, so hoch trainiert wie nachher Ausbildung ist man selten, weil es ist halt menschlich, dass es dann doch immer so ein bisschen abfällt. Versuch ganz viel mitzunehmen. Das ist, glaube ich, das Wichtigste. Jeder Ausbilder, den du hast, das wechselt sehr häufig, auch mit Absicht. hat viel Erfahrung auf seine Art gemacht und da kannst du nur von lernen.
00:12:13Speaker 1 Also das ist wirklich toll. Und ansonsten kann man nur sagen, viel Spaß und Erfolg dafür.
Speaker 2 Genau, alles wird gut. Ich hoffe, wir haben geholfen. Schwer. Was für Tipps mal geben sage. Also wenn du es da ins weit geschafft hast, wird es auch weitergehen.
Speaker 1 Aber vielleicht kannst du ja dann Tipps für die nächsten geben. Dann kannst du dich also auch so auch gern melden und redst du mit mir, Entschuldigung. Also der Tim. Okay, das war alles. Wenn er sich meldet, dann
00:12:43Speaker 1 Genau, dann haben wir noch eine Frage von York. Der fragt, es ist ihm schon zwei- oder dreimal auf dem Anflug nach Taipeh. Passiert ist, dass so 8 bis 10 Minuten vor der Landung es so klang, als ob Hagel auf das Kabinendach prasselt. Aha, richtig laute Schläge, die man eigentlich nur von Scheiben zu Hause. Oder Autodächern kennt. Bei 500 plus kmh kann ich mir nicht vorstellen, dass der Hagel in Anführungszeichen, wenn es denn welcher ist, von oben aufs Kabinendach einschlägt. Und ja, an beiden Orten war es warm, also auf dem Boden.
00:13:16Speaker 1 Hast du eine Idee, Steffen? Ich hätte eine Idee, aber ich weiß nicht, hast du auch eine? Ich bin noch nie dahin geflogen, ehrlich gesagt.
Speaker 2 Also, okay, also, wenn du durch echten Hagel durchfliegst, das hörst du vorne sehr laut. Das ist richtig ordentliches Geknadere. Ich weiß gar nicht, wie laut das Hit in der Kabine ist. Also die Kollegen im kleineren Flugzeug, wenn die dicht am Cockpit dran sind, die hören das auch. Den Krach, der dann da vorne. der da vorne herrscht, inwieweit die Gäste das am Flügel vielleicht noch mitkriegen, weil da am Flügel schlagen natürlich auch die Hagekörner ein oder in den Triebwerken.
00:13:51Speaker 2 Und bis zu einer gewissen Größe passiert auch nichts. Es gibt so Gruselbilder mit Flugzeugen, die überall so Dellen drin haben, aber die sind dann durch Tennisbälle durchgeflogen und nicht mehr durch normale Hagekörner. Ich weiß nicht, inwiefern das wird. Also mein Verdacht ist, ich weiß nicht, ob du den hast, ist es Wasser und Eis in der Klimalage. Das kann sich lösen. Also ich kenne das von Cockpit auch. Manchmal hast du es nie gehabt, dass du vorne im Cockpit sitzt und dann kommt dir so ein bisschen ein paar Eisflocken ins Gesicht geflogen. Aus der Klimalager raus.
00:14:21Speaker 2 Auf dem Bobby hatten wir das. Auf dem 310er hatten wir das ganz stark. Da haben wir gesagt, immer toll, hier eine 120 Millionen Dollar teure Eiswürfelmaschine. Okay. Da ist halt, die Klimalage hat Kondens, also wenn du singst tiefer und die Luft wird feuchter. Die Klimalage nimmt die Feuchtigkeit auf und weil sie auch teilweise stark herunterkühlt, bildet sich Eis an manchen Punkten, wo das Wasser dann kondensiert, dann löst sich dieses Eis und fliegt klirrend durch die durch die air conditioned ducts durch und klar klarrr und ra und man wandert so die die ducks die air conditioned ducks längs so praktisch wie die pingbonbälle hin und her springt in den ducks und klar rrrrr
00:15:02Speaker 2 und macht dann so ein bisschen das Geräusch. Also ich habe das in der Kabine ehrlich gesagt noch nicht so gehört, aber ich kenne so ein Geräusch aus dem Cockpit, ja, wenn du so krrrrrr, wenn er so Eis sich löst und dann so ein bisschen nach hinten wandert. Oder die auch ins Riesenspritz vorne, aus diesen kleinen Astaxrad.
Speaker 1 Das ist bei Boeing zum Glück nicht so.
Speaker 2 Weil bei Boeing sammelt sich das einfach unten im Boden und die Karren werden immer schwerer, ne? War das nicht so?
Speaker 1 Genau. Ja, keine Ahnung. Nee, tatsächlich, ich weiß, beim Airbus war es so von 320, dass der im Sinkflug einen genau, man sitzt hier als FO rechts.
00:15:32Speaker 1 Dass er einem genau auf den rechten Arm rauftropft, was total toll war, wenn man im Landeanflug war, wenn er so kaltes Wasser immer auf dem Arm rauftropft. Aber tatsächlich bei der Triple, nee, ist überhaupt nichts in der Richtung. Das ist echt sehr angenehm. Okay, gut.
Speaker 2 Gott, ich weiß jetzt nicht, ob das irgendwie auch Passagierhänge-Up heißt, wenn du da ganz viele Menschen drin hast, die atmen Feuchtigkeit aus, dass es ein bisschen damit zu tun hat, die wird ja auch recycelt, die Luft und umgewälzt, dass sich dann da mehr Feuchtigkeit zusammenbildet. Hast du zwangsläufig eine höhere Luftfeuchtigkeit drin? Ja, stimmt wohl. Kann all sowas sein, ne?
00:16:03Speaker 2 Hm. Ähm, oh, warte mal. Jetzt habe ich ein SMS gekommen. Muss ich das mal ganz kurz einstellen. Ja, was wollte ich sagen? Genau, ich hoffe, das als Frage ist eine Spekulation, die wir geben können. Jörg, mehr kann ich dir leider nicht dazu sagen. Eine Vermutung ist das. Aber Hagel, Hagel ist eine gute Theorie. Oben aufs Dach kannst du ja nicht aufprallen, weil du bewegst dich ja mit der Luft. Das geht nicht.
00:16:33Speaker 1 Ja, das stimmt. Ja, vielleicht war das das Rätsel Lösung. Wenn ihr noch andere Vorschläge habt, gerne als Feedback.
Speaker 2 Genau, vielleicht sind da. Leute, die mal auch was gelernt haben und uns das aufklären können, was es sein kann. Sollen wir noch mehr Feedback frisches Feedback? Haben wir noch? Ach ja, stimmt, da war noch einer. Da waren noch zwei. Wir haben einmal. Wir hatten früher die Fragen von Klaus, moin aus dem Norden.
00:17:03Speaker 2 Über Omega Tau bin ich zu euch gestoßen. Ich befasse mich seit 87 mit Flugsimulation. Daher mein Interesse an der Fliegerei. Ich komme ein anderes Mal auf das Thema zurück, aber heute stelle ich folgende Frage. Wie hat man in den Zeiten vor GPS, zum Beispiel bei den Transatlantik-Flügen, sicher navigiert, fernab von VORs und so?
Speaker 1 Also, ähm, Klaus, ich bin ja nicht so alt wie der Steffen.
Speaker 2 Aber du hast mir aber erzählt, dass du gar nicht mal so jung bist. Also ganz vorsichtig.
00:17:33Speaker 1 Ja, ich weiß, wer im Glashaus jetzt. Nein, tatsächlich, ähm, Steffen kann da wohl noch mehr zu sagen. Ich kenne tatsächlich nur die Zeiten von GPS-Fliegerei. Aber man hat damals in der Schule erzählt, dass das nicht immer so ganz akkurat war mit der Navigation. Also man fliegt über Nordatlantik und ganz salopp gesagt. . Man guckt mal so ein bisschen, wo man rauskommt. Das ist dann so ein Korridor von so vielleicht 100, 200 Kilometern. Ja. Und dann muss man sich halt da, wenn man angekommen ist, wieder zurechtfinden.
00:18:05Speaker 1 Oder wie war das, Steffen?
Speaker 2 Also das war die Zeit der Superconny, ne, glaube ich. Das war die Zeit der Navigatoren, wo man noch wirklich Sterne geschossen hat. Ich weiß gar nicht, habe ich den bei mir im Keller oder hat den meinem Bruder? Wir haben noch so einen Fliegersechsanten zu Hause. Mein Vater war ja auch so ein bisschen flugaffin und hatte so ein Ding gekauft. was bei der 707 noch im Einsatz war, so ein Periskop sextant, den du so durchge durch das Dach durchgestoßen hast. Dieses Loch gibt es ja auch noch beim Jumbo übrigens. Genau.
00:18:36Speaker 2 So, und also ich, als ich über den Atlantik geflogen bin, da war ich ja zarte 23 oder irgendwas. Und das war 1992 auf dem Airbus 310er und der hatte zwei Entschuldigung, drei Träger als Navigationssysteme. Und mit denen sind wir darüber geflogen. Und die waren relativ genau. Und die hatten eine Abweichung, wenn du über den Atlantik rübergeflogen bist und du dann ankamst mit den drei, vier Stunden Flug darüber. Von vielleicht zehn Meilen warst du off, wenn du auf der anderen Seite ankamst. Wenn er nicht irgendwo ein Fix sich ein VR wieder geschnappt hat, wo er ein Update konnte und dann seine Position korrigieren war.
00:19:11Speaker 2 Aber das war wirklich das Maximalste. Also der war so zwei, drei Meilen off, mehr war er nicht. Weil er aus den drei IRS so machen die Geräte ja auch immer noch. Aus den drei Träger-Navigations-Positions- Inputs hier bekommt macht er einen Triple Mix. Also mathematisch Macht daraus die gemittelte Position und da meistens ja jedes Trägersnavigationssystem, jeder in so seine Richtung weggeht, die hat jeder so seine eigene Meinung. Und nicht alle in eine Richtung.
00:19:41Speaker 2 Bildet sich daraus eine recht genaue Position in der Mitte und die ist so zwei, drei Meilen war die off. Naja, das geht ja, das ging noch. Und dann wenn du in der Nähe einer VR warst, dann hat er sich via VR-Peilung, DMI, DMI-Peilung und dann hat er das Gerät sich wieder seine genaue Navigation gezogen. Es gab ganz abenteuerliche Navigationssysteme. Ich hatte auf der 737 noch Omega installed. Auf der alten, also auf der 77200, Omega gibt es nicht mehr. Das war auch so ein Langwellennavigationssystem.
00:20:14Speaker 2 Das hatte so wie Loran so Streifensysteme. so wie nannte sich das nochmal schon das ist ja auch so Flugschulenzeit Hyperbelnavigationavigation also nur noch mit Profis Herrlich.
Speaker 1 Kann ich so imprägnieren mit meinen Fachbegriffen.
Speaker 2 Ja, genau. Bei Hyperbelnavigation auf Längstwellen und das war auch so zwei, drei Meilen, genau, da hattest du richtig so einen, im Bobby Orten, so ein Altes klassisches Eingabefeld Position mit Nord, West, Ost und Süd, also ein Koordinatenfeld, da konntest du dir selber Waypoints basteln und bis zu neun Waypoints eingeben, die er dann Stück für Stück abgearbeitet hat.
00:20:55Speaker 2 Und damit sind wir dann manchmal so ein bisschen längere Legs geflogen, weil wir dann keinen Bock hatten, die VOAs irgendwie abzufliegen, so mit Redi oder so. Was anderes konnte das Ding ja nicht.
Speaker 1 Ja. Ja, genau.
Speaker 2 Die alten, guten alten Zeiten. Genau. Und es gab noch, hast du von Plop gehört? Nee. Eine Pressure Line of Position. Eine Pressure Line of Press war, dass du Wetterkarten hattest.
00:21:30Speaker 2 Und da waren ja so Isobaren eingezeichnet, also liniengleichen Drucks. Und die Karten waren, da ist man angenommen, dass die Karten relativ genau waren. Die wurden ja von verschiedenen Wetterstationen, Inseln, Schiffen etc. irgendwie aufgenommen. Und anhand dieser ISO-Bahn haben die Navigatoren an Bord von so einer alten Conny und sowas auch feststellen können. welcher Luftdruck, also ich weiß nicht, wie die das gemacht haben, aber die haben halt geguckt, welcher Luftdruck, wie hoch bin ich, also sozusagen Stern geschossen, wie hoch bin ich über den Horizont.
00:22:02Speaker 2 Das bedeutet, unten muss der und der Luftdruck sein, das heißt, ich bin unten irgendwo auf der Wetterkarte ungefähr auf der Position. Ah, okay. Und so konntest du auch ein bisschen anhand einer Letterkarte so ein bisschen navigieren. Was es nicht gibt, das kannte ich auch noch nicht. Und bablopp, ich sag stopp, hieß das nochmal. Nein, die Kindersendung, na ist egal. Und was man auch zur Navigation wahrscheinlich mehr benutzt hat.
00:22:32Speaker 2 Unter der Art-Gruppe Navigation ist ja auch das Wetterradar eingeordnet und auch jedes Wetterradar hat noch die Möglichkeit, in den Map-Mode zu schalten. wo man sich Land angucken kann, aber primär erkennen kann, wo sind Inseln zum Beispiel. Also da könnte man theoretisch, wenn alles ausfällt, kannst du das Wetterrad da immer noch So schalten und dann feststellen, ach guck mal, da ist Hawaii. Also drei Meilen voraus. Also ich weiß nicht, wer danach irgendwie richtig navigiert oder sowas, aber theoretisch ist es möglich, dass du zumindest erkennen kannst so ein bisschen Strukturen und ähm
00:23:05Speaker 2 Dann denkst du, es gibt ja immer noch dieser Map-Mode. Also ich weiß nicht, hast du da mal navigiert? Nee, ne?
Speaker 1 Nicht wirklich, ne?
Speaker 2 Nein. Genau, und dann irgendwann kam GPS, aber GPS war ja auch nicht immer am Anfang so genau. Mittlerweile ist das Thema Navigation extrem durchdekliniert. Man hat ja also nicht nur Die Required Navigation Performance, also dass genau definiert ist, wie viele Meilen dein System genau ist, was es dazu machen muss, dann ist auch Required Navig
00:23:39Speaker 2 Wie heißt das mit der Kommunikation? Dass du deine Kommunikation auf Datenfunk basiert und dass dein System innerhalb von so und so vielen Sekunden muss in der Lage sein. Diese Nachricht zu empfangen und du musst in der Lage sein, innerhalb von 60 Sekunden drauf zu antworten. Und sonst gibt es eine Fehlermeldung und also. Das ist ein spannendes Thema, aber ich glaube, das ist zu viel und zu technisch für unseren kleinen albernen Podcast, den wir hier machen. Ja, oder wir machen mal eine Sondersitzung zum Thema Recite Navigation Podcast, RNP.
00:24:11Speaker 1 Genau. Sehr schön. Was war denn noch die andere Frage? Sollen wir die auch noch kurz beantworten oder sollen wir uns die aufsparen?
Speaker 2 Das war, die Frage war sehr lang. Die Frage war zum Thema. Flugsimulatoren, wie genau die sind und wo die gut sind, wo die schlecht sind, was man mit denen da macht. Ich denke mir, das bewahren wir uns für nächstes Mal auf. Das war die Frage von wo steht da? Hat überhaupt einen Namen? Lars, Lars hat das gefragt. Der hat das gefragt.
Speaker 1 Gut, dann müssen wir Lars vertrösten und dann behandeln wir das beim nächsten Mal.
00:24:44Speaker 2 Wollen wir nochmal so ein aktuelles Ereignis irgendwie ansprechen? Ich habe da was ganz Spannendes gefunden, was unglaublich ist. Hast du gewusst, dass da ein Flieger nach London reingeflogen ist? Die Nachricht, die muss ich euch vorlesen. Die ist von Breaking News, steht da, glaube ich. British Airways Flight gets priority landing at Hishu due to a medical emergency. Kannst du dir das vorstellen? Da hat einer einen kranken Gas an Bord gehabt und der Typ durfte auf einmal an allen anderen Flugzeugen vorbei, so wie so ein Auto mit Blaulicht, weißt du, das ist ja auch frech, dass die da einfach, weißt du.
00:25:16Speaker 2 an allen Autos über die Ampel rüberfahren können. Das ist echt, hatte ich das auch immer aufgeregt. Und er kommt so ein Flugzeug, der hat einen kranken Gast abord und er darf vor mir landen.
Speaker 1 Vor allen Dingen, ich finde es lustig, dass es als Breaking News verkauft wird.
Speaker 2 Wobei das kann sein, dass man gerade früh an dieses Zuhören. Ich glaube, Breaking News war diese andere schreckliche Nachricht, wo ein Paraglider eine Hard Landing gemacht hat.
Speaker 1 Ja, genau.
Speaker 2 Die hauen wir mal alle die Shownotes rein, ne? Also Paragleider sind doch die mit dem Falschem, ne?
00:25:48Speaker 1 Ja, also das sind die Menschen, die freiwillig aus einem heilen Flugzeug mit dem Fallschirm rauskommen.
Speaker 2 Ja, ja, oder vom Berg runter. Das sind, glaube ich, geht beide. Ja, aber ich meine, dass man sich anderer da so einen Knöchel verstaucht bei der Landung, das ist schon Kommt schon mal vor, glaube ich, ne?
Speaker 1 Ich denke schon. Weiß nicht, ob wir ein Parad leider hier unter unseren Hörern haben, aber ich denke, das kann schon mal passieren. Genau. Und vor allen Dingen, als sie schreiben, that here had crashed into wooded, swampy area near the airport.
00:26:18Speaker 1 Okay, also wenn da Bäume liegen, keine Frage, das tut weh, aber ich sag mal, es gibt Schlimmeres, in einem Moor zu landen, oder? Also Wasser kann hart sein, aber na egal.
Speaker 2 Ja, wir wollten mal gerade so ein bisschen. Leichte Nachrichten, leichte Kost und damit will ich eigentlich als Thema überleiten hier Emergency Landing. Also wenn wir einen kranken Gas haben, dann kriegen wir natürlich Und das melden wir und der muss dringend am Boden, dann landen wir natürlich vor anderen Leuten zuerst. Und selbst wenn wir manchmal so Kurzstreckenflüge hast und du hast irgendwie Organtransport an, hast du auch das mal gehabt auf einer Kurzstrecke?
00:26:54Speaker 1 Ähm, ja, wir hatten mal sechs Augen im Cockpit.
Speaker 2 Oh, Hornhaut, ne? Wahrscheinlich. Hornhaut, wobei ich weiß nicht, ob das so akut ist, aber wir hatten schon mal eine Leber, Liere und sowas. die dann auf Eis dann mit dir ans werden oft ins Cockpit direkt gebracht, ne? Und dann werden sie festgeschnallt, damit sie dann gleich rausgebracht werden und dann kriegst du auch Priority beim Flug. Dann bist du, ähm, ähm, actual medical flight und dann darfst du keinen Slot und dann fliegst du los und dann es geht halt ja ist halt nicht life and death aber du kriegst halt eine Vorfahrt sozusagen.
00:27:34Speaker 1 Das ist natürlich eine gute Idee, einfach jeden Flug so eine Schweineleber mit ein. Okay, ja, ich weiß, es ist Makawa, aber.
Speaker 2 Also die Flugsicherung kriegt separat auch eine Nachricht von der Firma. Also, das kann nicht jeder einfach mal so behaupten. Kommt also nicht mit eurer Cessna oder Segelflugzeug auf die Idee, ich habe gleich hier Organtransporte, lass mich mal eben ganz fort, lasse mich durch, ich bin Arzt. Das funktioniert dann wiederum auch nicht.
Speaker 1 Wobei das jetzt schon eine echte Steilvorlage für die makabersten gemeinsten Witze ist. Das musst du jetzt auch zugeben. Aber das lassen wir jetzt mal.
Speaker 2 Da müssen wir auch ein Sonderbrauch.
00:28:04Speaker 2 Aber jetzt, da stehe ich auf dem Schlauch, da brauche ich mal Sonderbrauch. Ist okay. Nee, nee, nee, dann. Was haben wir denn noch alles für neue Ereignisse? Ja. Das übliche. Achso, die fand ich noch ganz spannend. Die werde ich mal reintun in die Shownotes. Also. Die Sicherheitskontrolle, wir sind alle genervt und das nervt uns. Wir gehen da durch und wir werden die finden meistens irgendwie irgendwelchen Quatsch und irgendwas. Ich fand diese eine Nachricht, die jetzt gerade da in Australien passiert.
00:28:34Speaker 2 Hast du das gesehen, die ich da reingeschrieben habe? Und da ist auch das Röntgenbild dazu. Also ich erkenne da nichts, aber die haben dann doch mal was entdeckt, dass da so eine Frau versuchte, irgendwie 17 seltene Eidechsen irgendwie durch ihr Handgepäck, durch die Röntgenkontrolle mit an Bord zu nehmen. und zu schmuggeln. Und wenn du dir das Bild anguckst, ich tue das mal in die Shownotes rein. Also ich erkenne da nichts, dass die armen Viecher da sind oder irgendwas. Siehst du das gerade?
Speaker 1 Ich hab grad die Lizards da gesehen, die Eiders.
Speaker 2 Genau, und da unten ist ein Röntgebild. Wir packen das mal rein und ähm.
00:29:06Speaker 2 Also, die Sicherheitskontrollen. Ja, wir sind alle genervt und wir haben selber gefährliche Sachen an Bord, die nehmen die Nagelschere ab. Wobei mittlerweile darfst du, glaube ich, alle mitnehmen, glaube ich. So ein bisschen wieder aufgelockert worden und oder jedenfalls so in manchen Ländern. Aber es ist halt, manchmal findet man auch Sachen, die nichts unbedingt mit der Flugsicherheit zu tun hat, sondern Sachen, die auch nicht so stehen.
Speaker 1 Ich frage mich vor allen Dingen, also wo die da bei diesem Röntgenbild sitzen, das glaube ich zu sehen. Ich frage mich, warum nimmt man einen Becher mit extra dicken Strohhallen mit?
00:29:39Speaker 1 Egal. Ist egal.
Speaker 2 Vielleicht war das auch ein portables BD oder siehst das nur wieder anders.
Speaker 1 Ach so, ach ja, das wird es sein. Okay. Ja, stimmt. So. Sehr gut. Was haben wir noch? Haben wir noch einen da? Hast du noch was? Nee, eigentlich tatsächlich. Dadurch, ich muss zugeben, dass ich im Moment relativ wenig gearbeitet habe wegen Urlaub. Ihr müsst denken, ich bin immer nur um Urlaub, aber das ändert sich auch bald wieder. Habe ich tatsächlich relativ wenig zu berichten aktuell
00:30:12Speaker 2 Ja, das ist doch ein Punkt, dann kommen wir langsam am Schluss. Also ich bin viel demnächst an der Arbeiten, ich habe so mal nachgerechnet. Bis zum 25. Mai habe ich noch vier Stunden Luft zur EASA, irgendwie 100 Stunden Limit von in In 28 Tagen oder irgendwas übrig. Also, mich schicken sie gerade ordentlich durch die Welt.
Speaker 1 Dann hast du mit Sicherheit eine kleine Geschichte für uns.
Speaker 2 Ja, genau. Vielleicht bringe ich ein paar Geschichten mit auf den nächsten Podcast, auf aktuellen Flügen, die da passiert sind. Und ich hoffe, die sind dann guter Natur.
00:30:42Speaker 2 Ja, achso, ja, ich habe natürlich, ich frage jedes Mal, wenn ich immer fliege, Geschichten aus der Kabine, die Überladung, das wolltest du hören. Ich habe mal wieder gefragt, ist irgendwas passiert? Dann meint die eine, ja sie hätte letztens einen Gas gehabt in der ersten Klasse. Der gute Die haben ja richtiges Bett, die haben auch so einen Schlafanzug, den sie so kriegen. Da können sie sich dann umziehen und dann können sie sich da richtig hinlegen. Ja, die bezahlen viel Geld, haben auch schöne Sachen. Und der gute Mann, der wollte aber auch nicht den Schlafanzug, sondern der hat sich dann so vor allen Leuten komplett nackt ausgezogen.
00:31:16Speaker 2 Und hat sich den da hingelegt. Alle so, äh, muss das sein? Können sie nicht? Nein, er schläft immer nackt. Hat sich da hingelegt Und hat sich natürlich zugedeckt, aber als er natürlich geschlafen hat, dann ist natürlich diese Decke runtergerutscht und dann konnte man wieder den ganzen Vollmond sehen, der sich da so dargestellt hat. Und es ist ja so wie am FKK-Strand, die wenigsten, die den FKK-Strand benutzen, können sich es im Prinzip leisten. Und so war das halt auch. Ich meine, ist halt so. Aber es gibt nicht nur Männer, die das machen.
00:31:47Speaker 2 Als ich die Geschichte so weitererzählt hat, kürzlich meint die eine, also ich hatte, der Kollegen letzter hat mir erzählt, dass das sogar eine Frau gemacht hat.
Speaker 1 Oh. Na, hoffen wir mal, dass du nicht nach Saudi-Arabien geflogen ist.
Speaker 2 Nein, Gott sei Dank nicht. Also die Geschichte ist aktuell, die ist wohl kürzlich passiert und ist live-Geschichte. Ich habe noch eine alte Geschichte jetzt noch zum Reinbringen. Aus der Zeit der frühen Fliegerei, wo auch die Leute gar nicht so wussten vielleicht, was ein Flugzeug ist und was man so macht. So die Zeit, wo man aufpassen musste, wenn du da irgendwo aus
00:32:17Speaker 2 aus Afrika oder aus dem wilden Arabien irgendwie geflogen bist und die Leute haben versucht, sich ihr Essen zu kochen, indem sie ein kleines Gasfeuerchen, Gaskocher dann gemacht haben, wie sie es zu Hause gewohnt sind, in der Gally den Gaskocher hingestellt haben und angemacht haben und sowas. Solche Geschichten gibt es wirklich. Also ein Pörser damals hat mir erzählt, er ist dann von so einem Flug zurückgekommen und da war, hat er immer aus der Toilette und das waren diese alten Camping-Toilten. Jetzt haben wir ja mittlerweile diese Vakuumtoiletten meistens, wo man so eine Toilettenpapierrolle so Laola machen kann durch den ganzen Gang, durch so über 40 Meter.
00:32:47Speaker 2 Nee, 20. 20, 25 wird kritisch, dann reißt die. Das müssen wir irgendwann andermal erzählen, okay? Okay. Aber er hat ja gehört, so einer normalen Toilette mit diesen, mit der mit dem Waistflap unten dran, wo so blaue Flüssigkeit immer da so durchgespült wird. Man sieht, dass da immer so ein Camping-Klo halt, ne? Da hörte er immer einen Gast, wie er wie die Spülung ging und so ein Lachen immer. Wieder so ein Lachen. Wieder so ein Lachen und Irgendwann sagt er, was ist denn da drinnen los?
00:33:18Speaker 2 Und dann geht er da hin so, will schon so langsam die Tür aufmachen. Ja, wir können sie von außen aufmachen. Dann geht die Tür auf und er guckt ihn ein völlig glücklicher Inde an. Der Spaß hatte auf dem Klo und er ist unheimlich toll. Das einzige Besondere war zu dem Zeitpunkt, als er reinging, hatte er noch nicht diese blitzblauen Haare, die er hatte, als er wieder rausging. Ja, ich hoffe, er hat es am Anfang der Reise gemacht, weil die Farbe ändert sich ja langsam von Blau Richtung.
00:33:50Speaker 2 Lassen wir das mal, ne? Okay, gut. Habt ihr noch Fragen zu den Toiletten oder zu der Fliegerei im Allgemeinen? Dann wisst ihr ja, wo ihr sie stellen könnt, nämlich.
Speaker 1 Genau, also für Fäkalhumor machen wir dann auch nochmal eine eigene Sendung und die Specials über Flugzeugtoiletten.
Speaker 2 Genau, die festsaugenden Toiletten und was es da alles gibt. Lassen wir das. Ich hoffe, die Folge hat uns gefallen. Ich bin mal gespannt, wie schnell wir sie zusammenschnippeln können. Es ist jetzt der 28. April, abends um 20 Uhr. Und Ich hoffe, ich kriege sie bald online.
00:34:21Speaker 2 Und ihr wisst ja immer, Fragen. comPriva's Us oder auf der Webseite stellen. So die letzten beiden Kommentare kamen von der Webseite. Oder halt auf den Twitter Kanal, ne, fragt, jetzt geht's wieder los. Kannst du das besser buschieren? Charlie Foxort Whiskey Uniform. Fragt Charlie Foxort Whiskey Uniform und könnt ihr schöne Fragen stellen.
Speaker 1 Genau. Das ist total lustig. Du hast übrigens in der letzten Folge behauptet, ich würde mal sagen, bleibt uns gewogen.
00:34:52Speaker 1 Das sage ich eigentlich ganz selten, aber dann sage ich jetzt extra aus Prinzip vom letzten Mal, bleibt uns gewogen. Bis zum nächsten Mal. Bis dann.