Folge #11 · 16.07.2019 · Dauer 01:00:22

CFWU 11 - Marie Kondo für Koffer, lockere Spinner, enge Hodengurte und andere Sufferings...

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CFWU 11 - Marie Kondo für Koffer, lockere Spinner, enge Hodengurte und andere Sufferings...

Kapitel (16)
  1. 00:00:00 Begrüßung
  2. 00:01:41 Steffens Flug nach LAX
  3. 00:06:31 ESAN Animals
  4. 00:10:17 Koffer Probleme....
  5. 00:15:31 Feeback von Bernd: CPDLC vs. DCPC
  6. 00:20:48 Feeback von Maximilian: Fatique Management
  7. 00:25:39 Weiter Feeback betreffend Verhältniss Pilot vs. Fliegerarzt.
  8. 00:32:03 Feedback Frank: Hagelschlag.
  9. 00:35:33 Dockingsysteme
  10. 00:43:07 MD80 Triebwerksausfall
  11. 00:47:17 MD80 Explained
  12. 00:49:02 Groundcollsion in JNB
  13. 00:52:38 Essen in PVG
  14. 00:55:46 Geschichten aus der Kabine
  15. 00:57:44 Hörertreffen
  16. 00:59:48 TLB Eintrag der Woche

Vertagte Themen (1)

Links (17)

Transkript

00:00:00Speaker 1 Hallo Steffen, grüß dich! Moin Olli, Tach wie geil! Jo, muss ja. Ja, eigentlich ganz gut. Ich bin mal wieder unterwegs nach langer, langer Zeit. Und du?

Speaker 2 Ich bin auch unterwegs, nach nicht so langer Zeit. Das siehst du.

Speaker 1 Und mal wieder ein anderes Setup zur Aufnahme. Heute wieder ohne Studio Link, weil das tatsächlich einfach nicht richtig funktioniert. Also wenn ihr da Anregungen habt mit einem USB-Mikrofon, was ich habe, das auf einem iOS-Gerät irgendwie so aufzunehmen, dass es mit Studio Link funktioniert, nur her damit.

00:00:35Speaker 1 Aber es klappt einfach nicht, leider. Man kann beim Bei den wenigsten Apps leider den Mikrofoneingang auswählen. Das ist sehr ärgerlich. Aber gut, soviel dazu. Wo bist du denn gerade, Steffen?

Speaker 2 Ja, sie ist zwei Doo, eine Frage. Also wir, wir machen gerade mal wieder, wir wissen natürlich selber, wo wir sind. Ja. Wir müssen uns das nicht fragen, selber, aber wir machen mal wieder so eine Verbindung über die Kontinente hinweg. Also ich bin in Los Angeles.

Speaker 1 Sehr schön. Ich bin in Shanghai zur Abwechslung mal wieder.

Speaker 2 Ja, das heißt, wir haben wieder Maximale Differenz.

Speaker 1 Ich glaube schon, ja.

00:01:06Speaker 1 Müsste mal gucken, was die Entfernung da wirklich sagt. Ja, nein, es ist Wochenende. Zumindest in Deutschland hier auch Welches Datum haben wir eigentlich? Der 13. ist heute, oder? Oh, aber kein Freitag. Kein Freitag. Stimmt, kein Freitag. Was ist ein Freitag?

Speaker 2 Freitag war der zwölfte dann, wenn heute der 13. ist.

Speaker 1 Achso, meinst du das?

Speaker 2 Ja. Ja, genau.

Speaker 1 Genau und ja. Ich darf mal wieder fliegen. Das ist sehr schön und abwechslungsreich.

00:01:36Speaker 1 Des Fluges wegen Shanghai, ja, war ich jetzt schon ein paar Mal, aber es ist okay.

Speaker 2 Ja, okay. Wir sind ja gestern herangekommen, das lief eigentlich alles, alles lief. Super ohne Probleme. Wir hatten dann so ein bisschen Wetter beim Abflug, das waren so ordentlich kräftige Regenschauer, die haben so richtig kräftige Echos geworfen, die Leute, die anflogen, die waren so ein bisschen nervös und der eine ist auch durchgestartet, weil er aber den Anflug abgebrochen, weil ihm das so ein bisschen komisch vorkam. Wir waren unten, wir haben diese Echos ja auch gesehen, wir haben die hohe Basis gesehen, wir konnten auch sehen, wie der Regen da rausfiel, wir konnten sehen, wie der Wind sich verhalten hat.

00:02:12Speaker 2 Und wir von unserer Seite aus ist es so, dass wenn du dann wieder deine. Synthetischen Echos, also die du so siehst, mit dem abgleichen kannst, was du draußen siehst. Und das war von unserer Seite ein kräftiger Regenschauer. Halt gestartet, während alle anderen so ein bisschen nervös in der Luft waren. und nicht so richtig wussten, wie sie damit umgehen konnten. Und als dann wir und die anderen auch gesagt haben, ja, das ist einfach nur Regen, kann man starten, passiert keine irgendwelchen Verschärungen oder irgendwas. Den ging der Flugbetrieb auch ganz normal weiter.

00:02:42Speaker 2 Aber nur so als Info, denn haben hier abends noch die Kollegen getroffen, die aus Frankfurt gekommen sind und auch hier gelandet sind. Hier fliegen ja drei Flieger täglich hier hin. Die hatten dann richtiges Gewitter mit Blitzschlag und all sowas am Airport in der Nähe zumindest und dann wird da der Betrieb eingestellt. Dann blinken überall so gelbe Leuchten und dann müssen alle Schutz und Deckung beziehen und ja, dann wird die Abfertigung abgestellt und dann steht sogar erstmal, so eine Stunde oder irgendwas waren die dann spät.

Speaker 1 Ja, Frankfurt ist da leider etwas, ich sag mal, panisch geworden.

00:03:15Speaker 1 Also wenn wir, wenn der Steffen über Echos redet, damit ist das Wetterradar gemeint, nicht dass ihr denkt. Er wird jetzt sich vor den Fliegerständen laut brüllen und warten, ob ein Echo kommt. Nein, das ist ein Wetterradar im Flugzeug. Nee, ähm, Frankfurt Airport hatte mal so einen. Nicht sehr schönen Zwischenfall, da war nämlich gerade ein Techniker an einer Maschine mit dem Headset eingestöpselt, als in dieses Flugzeug ein Blitz eingeschlagen ist. Und das ist Gott sei Dank ist dem Kollegen Nichts sehr Schlimmes passiert, aber es war doch schon nicht sehr schön und er hat viel Glück gehabt.

00:03:48Speaker 1 Von daher sind die jetzt seitdem immer ein bisschen vorsichtiger geworden. Aber ist ja auch nicht verkehrt.

Speaker 2 Nein, wobei dieses Dieses Prinzip, dass du nicht mit dem Headset die Abfertigung machst, wenn Gewitter ist, die steht seit 50 Jahren in den Bühren drin. Also das gibt es schon immer. Also was da gelaufen ist, weiß ich dann auch nicht. Ich habe dir vor dem Fall aber auch noch nicht gehört.

Speaker 1 Ah, okay. Ne, ist irgendwie vor eineinhalb, zwei Jahren oder so, keine Ahnung.

Speaker 2 Genau. Das ich vielleicht mal ganz kurz erwähnen könnte, wenn mit Abfertigung ist natürlich das, warum lassen wir die Triebwerke an und

00:04:18Speaker 2 Müssen immer jemanden unten stehen haben, auch wenn wir losrollen und sowas. Naja, gut, wir können halt nicht unter unseren eigenen Flieger gucken. Und wenn wir die Triebwerke anlassen, von unserem Cockpit aus, wollen wir auch, dass davor den Triebwerken keiner steht. Das heißt, einer muss uns also ein OK geben. Hey, ihr kann es anders, sonst ist alles sicher, ihr tut damit keinem weh. Dann geht er halt irgendwann weg und dann zeigt er den Daumen nach oben und sagt, ihr könnt auch losrollen, unter euch steht keiner, ihr tut keinem weh. Das ist das Prinzip. Und das kann man natürlich auch machen ohne einem Headset, indem man einem einfach so Symbole gibt mit dem Fingern, so zeigt eine 2 hoch mit zwei Fingern und dann dreht er die Hand und dann heißt das, okay, du kannst anlassen und sowas.

00:04:55Speaker 1 Hat der Mittelfinger auch eine Bedeutung am Boden? Ich weiß es gar nicht.

Speaker 2 Der Mittelfinger hat auch eine Bedeutung, wenn du keine Abfertigung mehr von dem Menschen möchtest, dann fliegen den Mittelfinger und dann bleibst du da aber auch, glaube ich, stehen, würde ich sagen. Es sei denn, du bist so ein ganz. Hartgesottener, hartengesottener Kerl. Aber mal, was diese Blitz, eine Anmerkung noch dazu. Ich weiß, wir standen einmal in Berlin und er war auch wirklich. Ein schönes Gewitter beim Platz und das hat richtig geknallt. Und dann ist ein Blitz gar nicht so weit weg eingeschlagen. Also der, ich weiß ja, ob er vielleicht sogar in den Tower eingeschlagen ist, ist überhaupt kein irgendwas passiert.

00:05:30Speaker 2 Wir standen da aber. Abfertigung war eingestellt, auch dort, mit den Passagieren an Bord, APU war an, alles und dann schlug der Blitz in den Tower ein, also wir merken nur, es hat nur in der Nähe gekracht. Elektromagnetische Impulse hat bei uns die APU elektrisch rausgekickt. Also die lief noch, aber der Generator war offline. Es war nur noch dunkel in der Kabine, Klimaanlage lief Gott sei Dank noch, also hat noch Luft produziert, sodass es nicht gleich so heiß wurde. Ja, und dann ist tatsächlich auch so, ich habe das irgendwie über das offene.

00:06:02Speaker 2 Fenster in dem Regen rausgebrüllt zu den Kollegen, und da ist einer tatsächlich hellmutig gekommen und hat den Strom wieder eingesteckt bei uns. Was natürlich auch, hat sich praktisch auch mit den Gefahr begeben, damit wir da noch ein bisschen Licht drin an Bord hatten.

Speaker 1 Ja, das kann auch für Irritationen sorgen. Das laut.

Speaker 2 Vor allen Dingen, die Gäste hätten, muss man natürlich erstmal beruhigen, die denken auch so, oh Gott, oh Gott, oh Gott, weiß ich wie das ist. Aber dafür gibt es ja, ich habe gehört, wenn man Flugangst hat, da gibt es Tiere. Kann das sein? Also die kann man sich mal beruhigen lassen.

00:06:33Speaker 1 Ja, also es gibt Support Animals, genau, das ist eine sehr schöne Überleitung. Haha. Ja, das darf man. Also, wenn man jetzt einen Hund zum Beispiel hat, der einen psychologisch beruhigt. oder unterstützt, also es gibt ja auch Blindenhunde, das ist ja auch ein Support Animal, dann darf man die mit in die Kabine nehmen.

Speaker 2 Und macht dein Blindenhund dir Probleme oder hat manchmal eine Sicherheitskontrolle oder so?

Speaker 1 Ja, der pinkelt immer auf die Sitze. Nein. Es gibt ja dann auch Leute, die haben jetzt nicht unbedingt einen Hund als Support Animal, sondern, ich sag mal, wenn du einen Hamster hast, der dich seelisch unterstützt, dürftest du den auch als solchen mitnehmen.

00:07:14Speaker 1 Und Diese, ich sage jetzt mal ganz vorsichtig, Lücke haben Leute schon mal ausgenutzt. Also es gibt tatsächlich, und das ist kein Fake, jemanden, der sich dachte, ich muss da meinen Esel mitnehmen. Das ist mein Support Animal. Das Foto ist wirklich klasse. Also, das ist kein Scherz, der hat sich so ein Viech mitgenommen, sitzt natürlich neben ihm und ja, was er auf dem Flug macht, keine Ahnung, außer Äpfel produzieren wahrscheinlich. Wir müssen da mal ein paar Fotos raussuchen. Also da gibt es die diversesten Sachen.

00:07:44Speaker 1 Es gibt Katzen, es gibt Hunde, es gibt, ja, auch Esel ist schon passiert und

Speaker 2 Ponys, ich kenne von Miniponys.

Speaker 1 Stimmt, Pony war es, genau. Ich glaube, es war kein Esel, das war ein Minipony. Da gibt es tatsächlich auch Fotos von. Ich muss das mal einmal gerade hier.

Speaker 2 Ja, ich kenne das Foto. Es gibt wirklich diese Support-Tiere gibt es ja und bei den Ponys ist es, dass so ein Hund, die natürlich eigentlich als so emotional besser sind als ähm Als Pony könnte man sagen.

00:08:14Speaker 2 Aber ein Pony wird halt 35, 40 Jahre alt und so ein Hund halt nicht. Deswegen werden gerne mal viel schwierige Welle Ponys genommen. Aber ich. Kann dir aber eins sagen, dass diese Extremfälle, Emotional Support, DAG und all sowas, was es gibt, die schaffen in der Regel es nicht zu uns in Europa, weil in Europa ist man, glaube ich, nicht ganz so liberal wie die Amerikaner.

Speaker 1 Ja, ja, das kommt auch noch alles hier hin.

Speaker 2 Nee, glaub man gar nicht mal, das stehe rudern auch in Amerika so ein bisschen zurück weil denn doch, weil das ein bisschen überhand genommen hat und weil natürlich am Ende, also ich sage hier, im Zuge von Hamstern, also ich glaube generell so, wie heißt das, Rodents, nennt man das ja über Begriff

00:08:54Speaker 2 Mäuse, Nagetiere und sowas, die sind eigentlich am Bord eigentlich überhaupt nicht erlaubt. So wegen Kabelanklappern und all so ein Quatsch.

Speaker 1 Ja, das stimmt. Ja, also, naja. Nee, ansonsten, also es gibt hier viele Hunde bei der Google-Bildersuche. Nein, Google nicht. Google ist hier gesperrt, das nervt natürlich wieder.

Speaker 2 Oh, okay. Egal. Ja, das ist nicht so wichtig. Also das können wir nachher noch rausruhen. Also ich weiß aber von diesem Pony. Mit dem Pony ist aber schon alt, das Bild. Das ist 15 oder 20 Jahre alt.

Speaker 1 Ja, aber ich fand es trotzdem sehr kreativ, das muss man auch mal so sagen.

00:09:27Speaker 2 Logisch, ne? Ja, ja, klar, logisch, kann ja mal sagen. Ne, also es gibt ja Regeln, wie du mit dem Hund und wenn er denn reinkommt und der muss er. in der Lage sein, also bei Langstreckenflügen, dass er halt acht Stunden ohne Toilette praktisch aushalten kann und da versagen schon viele Systeme auch, dass er der Hund das nicht kann, ne, und der kann natürlich ansonsten bleiben. Aber also wir haben gestern haben wir ein einen Gast an Bord gehabt, der war wirklich wohl anscheinend sehr, sehr, sehr, sehr flugeinst, neurotisch. Und das war ein relativ bekannter deutscher Schauspieler.

00:09:58Speaker 2 Und der wurde auch sehr viel Wirbel gemacht und der hat sich in dem Sinne ständig, naja, ist ja lange, ich will gar nicht mehr überzählen. Auf jeden Fall war nett, alles okay, aber der hatte irgendwie halt auch seine Probleme. Ja, klar.

Speaker 1 Ja, das kommt vor.

Speaker 2 Ja, klar, logisch.

Speaker 1 Ich habe hier auf der Liste jetzt stehen, wie packst du deinen Koffer?

Speaker 2 Ja, genau.

Speaker 1 Ist es jetzt eine Frage an mich? Ja, an uns? Achso. Wie packe ich meinen Koffer? Ich glaube, wie jeder andere auch.

00:10:30Speaker 2 Ich will jetzt nicht die Frage, dass wir in eine Runde gehen und dann was packst du in deinen Koffer und dann muss jeder drauf sagen. Nein, ich habe nämlich letztens gerade wieder meinen Koffer gepackt. Ich bin so ein bisschen schullig. Wenn du lange links sitzt, dann wirst du schrollig. Das ist so, das kannst du bestätigen.

Speaker 1 Ja, ich sitze ja nur kurz links. Ich darf ja nur im Reiseflug manchmal nach links, deswegen.

Speaker 2 Bist du nur ein bisschen?

Speaker 1 Oder meinst du dies Meinst du jetzt bei den Kollegen?

Speaker 2 Außer Sicht der Kollegen. Ach so. Ja.

Speaker 1 Ja.

Speaker 2 Ja, genau.

00:11:01Speaker 2 Auf jeden Fall, ich habe irgendwann mal. habe mich mal sagen lassen, seitdem mache ich das, aber meine Frau sagt auch schon, ey, das ist Tüdeligramm, das mache ich auch nicht mehr. Ich packe jede Sache, jedes Hemd, also was gebügelt ist oder jede Hose, die gebügelt ist und hübsch ein soll und bleiben soll, die packe ich in einzelnen Tüten. Und damit ich weiß, was drin ist, nämlich auch durchsichtige Tüten. Und ich habe meinen Koffer, ist voll, voll unterwegs gesammelten, durchsichtigen Plastiktüten, indem ich meine Sachen einzeln rein tue. Das ist ein bisschen komisch, ne?

00:11:32Speaker 1 Also in Neudeutsch würde man sagen: weird.

Speaker 2 Weird. Ja, ich habe mal letzte Vogel gemacht, das kann ich ja gerne da mal mit reinstellen. Der Tuteil ist, dass die Sachen gegeneinander verschieben können. Und du keine geknitterten Sachen tress?

Speaker 1 Ja, verstehe. Also ich mach das so Vor allen Dingen, um Platz zu sparen, rolle ich meine ganzen Klamotten.

Speaker 2 Ah, siehst du?

Speaker 1 Gut, Anton. Das ist tatsächlich der, der, also nach meiner Erfahrung, der Weg des meisten Zeugs in den Koffer reinquetschst.

00:12:04Speaker 1 Und wenn du zum Beispiel ein Hemd rollst, dann ja, es sieht nicht so schön aus, ich gebe es zu, aber es knittert dann auch weniger.

Speaker 2 Du hängst es natürlich, wie ich, das Uniformhemd, hängst du vor, bevor du auf die Reise gehst, nochmal in die Dusche und während du duschst, damit das so ein Wasserdampf wieder glatt gemacht wird, ne? Und du putzt deine Schuhe unterwegs.

Speaker 1 Ja, weil wir so viel Kundenkontakt haben.

Speaker 2 Ey, deine Enten hinten oder irgendwas, die wollen auch. Naja, okay. Ja.

Speaker 1 Nee, tatsächlich, wenn ich ankomme, da bin ich auch sehr.

00:12:35Speaker 1 Komisch, ich muss also wirklich erst im Hotelzimmer alles aufhängen, dass wenn ich dann geweckt werde, was morgen auch zu einer sehr bescheidenen Zeit sein wird, dass ich dann da blind quasi alles zurechtgelegt habe und so. Und Das ist das andere Problem. Auch heute wieder musste ich mein Zimmer wechseln im Hotel. So, jetzt ist man in China und der durchschnittliche chinesische Rezeptionist hat nicht unbedingt so die Motivation Nein, Motivation hat er schon, glaube ich, aber nicht unbedingt immer die Flexibilität, alles dann so zu machen, wie es sein muss.

00:13:05Speaker 1 Also wenn ich ein Zimmer wechsle, muss natürlich auch der Weckruf gewechselt werden. Und auch. . Auf Hinweis klappt das in gefühlt 90% der Fälle nicht. Das heißt, wir sollen uns tatsächlich keinen Wecker stellen. Wir werden vom Hotel, von der Firma geweckt. Falls es Verspätungen gibt, dass man weiterschläft. Hat aber auch zur Folge, wenn das Hotel vergisst, einen zu wecken, dann sind die Kollegen unten, warten auf Abfahrt, merken, oh, der Kollege wurde ja gar nicht geweckt, rufen dann an und ab dann muss es schnell gehen.

00:13:35Speaker 2 Deswegen stelle ich mir auch immer Wecker.

Speaker 1 Ja. Nee, nee, das Auserfahrung machen, also wird bei uns auch nicht empfohlen und das machen wir ja nicht. irgendeine Änderung kommt, dann kann es halt sein, dass der Flieger Verspätung hat und dann soll man halt durchschlafen.

Speaker 2 Ja, nicht klar, kann man.

Speaker 1 Von daher.

Speaker 2 Ja, aber bei unserer Operation kannst du ja gucken, wenn der Flieger vor zwölf Stunden, drei Stunden verspätet abgeflogen ist, dann weißt du schon, okay, das kannst du jetzt schon mal so ein bisschen ändern.

Speaker 1 Ja, genau. Ja, aber bei uns ist halt manchmal schon ein bisschen

00:14:07Speaker 1 Dass die halt kurze Hüpfer fliegen. Das heißt, es kann auch durchaus mal sein, dass das ganz kurzfristig es ist. Naja, und entsprechend habe ich alles bereitgelegt. Habe meistens auch schon den Koffer vorher gepackt vorm Einschlafen. Und ja. Okay. Aber sonst, nee, ich roll die Sachen gerne, das ist so. Und da fahre ich eigentlich ganz gut mit. Das nittert, gefühlt zumindest alles weniger. Das ist Marikondo für Airliner. Wer?

Speaker 2 Marikondo ist eine, die macht so eine Koffer, nee, so eine Schrankpunk, ein Schrank, Einpacktechnik.

00:14:42Speaker 2 Ist egal, also lassen wir das.

Speaker 1 Stimmt, ja, ich habe da, glaube ich, von gehört.

Speaker 2 Ja, ja, so.

Speaker 1 Aber ansonsten, naja, die Sachen, die ich oft brauche, habe ich. Tatsächlich doppelt bzw. dreifach, ja. Kulturbeutel ist so eine Sache. Also den jedes Mal neu zu packen ist so überflüssig und dann habe ich das halt immer gleich im Koffer drin liegen.

Speaker 2 Vor allen Dingen, ich habe zwei Koffer, also einen Koffer für kurze Reisen, einen Koffer für lange Umläufe und die sind alle, ich habe alles doppelt. Alles. Einfach, weil ich hab Bock habe immer überlegen, was muss ich jetzt da reintun und irgendwas.

00:15:14Speaker 2 Viele Reisenprobleme.

Speaker 1 Die Schuhe hast du zwei Stück, Socken hast du zwei Stück.

Speaker 2 Ja, genau, habe ich. Also einen linken Schuh und einen rechten Schuh und also was. Da habe ich immer zwei.

Speaker 1 Das ist ganz sehr.

Speaker 2 Ich habe es verstanden. Ja, okay, alles klar.

Speaker 1 Lassen wir. Das Niveau sinkt schon wieder. Kommen wir lieber zum Feedback, wollte ich sagen. Und zwar der Bernd hat eine E-Mail geschrieben. Genau. Dankeschön, Bernd. Wir hatten uns, genau, das haben wir noch nicht zu Ende besprochen, wir hatten uns neulich über CPDLC unterhalten.

00:15:45Speaker 1 Was ist das Ganze? Kurze Erklärung für euch. Das ist Controller Pilot Data Link Communication. War das richtig? Ich glaube. Applaus, Applaus. Abkürzungen sind toll, WTF. Ja, fragt er Bernd, da würde mich auch noch interessieren, was der Unterschied zu DCPC ist und wie viele Freigaben mittlerweile per Daten kommen versus klassisch. Die Mehrheit scheint hier immer noch gesprochen zu werden. Warum? Ist es für euch problematisch, wenn ihr nicht mitbekommt, welche Freigaben die anderen bekommen?

00:16:17Speaker 1 Ja, also ähm, kenne ich nicht. Ich kenne ACDC, aber das ist was anderes.

Speaker 2 Genau, da muss ich mich erst damit beschäftigen. Ich habe nachgekuelt. Gegoogelt, das steht so in den offiziellen IATA-Unterlagen, ist das Abkürzel mit da drin. Diese PC heißt allerdings Direct Controller Pilot Communication. Also wenn du dein Mikrofon in die Hand nimmst und mit dem Flugglot zu sprichst, dann machst du die CPC.

Speaker 3 Oh.

Speaker 2 Genau. Also habe ich noch nie gehört in dem Sack.

00:16:47Speaker 2 Direkt. Also es ist richtig, wenn du mit dem Fluglotsen sprichst, wie immer diese Kommunikation zustande kommt. Vielleicht auch digital, das kann ja auch sein, dass du direkt. . Mit dem Typen über so eine direkte Datenleitung irgendwie redest, aber es ist eine direkte Kommunikation, nicht über so Server oder wie CPTLC, wo du, sondern dass du richtig sagen kannst.

Speaker 1 Das frage ich gleich oder nachher morgen meinen Kollegen. Wenn wir fliegen, frage ich ihn, soll ich den Controller bei CPDLC oder DCPC kontaktieren und gucke mal, was dann für ein Gesicht kommt.

00:17:17Speaker 2 Genau. Genau. DC DC wäre zum Beispiel beim Nordatlantik halt, dass du ein Satzphone in die Hand nimmst und mit dem den Typen anrufst, mit dem ihr redet. Oder die Frau. Das ist DCPC. Und das kommt eigentlich, also wenn man so nimmt über den Atlantik, Sattphone habe ich noch nie in die Hand genommen, muss ich sagen. um mit dem Lotsen direkt zu sprechen. Also da höchstens AJF, dass du denen was direkt gefragt hast, aber bis jetzt klappt das eigentlich, also es sind eigentlich immer die Standarddaten, Sachen, die man da macht.

00:17:49Speaker 2 Also halt, wenn höchstens mal Positionsreporter oder sowas in der Art.

Speaker 1 Ja, das ist auch ganz lustig eigentlich. In den Unterlagen zu jedem Land stehen tatsächlich die Telefonnummern der Radarkontrollzentren drin. Und ich war schon überlegen, irgendwo mal in Papua Neuguinea anzurufen, gucken, ob da wirklich an ein Telefon geht und fragen, ob irgendwie jemand da ist, der. Ramscheißt. Also, keine Ahnung.

Speaker 2 Oh, warte mal, mir geht. Nee, irgendwas hat er ganz laut bei mir hinten gebrummt am Telefon. Er meint natürlich die Frage, die Mehrheit scheint hier immer noch gesprochen zu werden, warum?

00:18:22Speaker 2 ist es euch problematisch, wenn ihr nicht mitbekommt, welche Freigaben die anderen bekommen. Also wenn du in Ruth bist über ein Atlantik oder auch innerhalb Maastricht oder irgendwas, da machen sie auch schon viel über CBDLC. Da ist es jetzt nicht so. Wir sehen auf unseren eigenen Bildschirm TKAS-Traffic, wir können unser Bild ungefähr machen und wenn wir eine Freigabe hören von jemand anderem der in der Nähe ist, dann kannst du dir so ein bisschen das Bild machen. Aber das ist jetzt nicht so wichtig. Aber interessant zum Beispiel jetzt ein Fall von gestern von unserem Abflug.

00:18:54Speaker 2 wo halt viel mit Voice, also DCP, ganz normal gesprochen wird. Wir standen auf der Bahn, wir haben eine Startfreigabe gekriegt, wie gesagt, es waren diese Echos, die Radar-Echos waren voraus. Und wir haben uns entschlossen, das ist nicht so, wie es aussieht und wollten starten, hatten die Freigabe bekommen. Hinter uns war einer angeflogen und der sagte in dem Moment, wir starten durch. So. Und dann sagte er gleichzeitig, ja, wir fliegen jetzt eher links und wir möchten gerne rechts, können wir denn dahin, dahin? Und die Fluglotsin hat mit dem gesprochen und wir haben gesagt, ich fahre jetzt erstmal nicht.

00:19:26Speaker 2 Und dann, als eine kleine Pause war, habe ich gesagt, Tower, so, hey Are we still clipping takeoff? Is that a good idea? Und dann hat der Tower gesagt, nah, jetzt bleiben Sie mal lieber hier. Und dann sind wir halt stehen geblieben.

Speaker 1 Ja, ja.

Speaker 2 Weil, wie gesagt, wir stehen ja auf der Bahn und er fliegt an, auf unsere eigene Bahn. Das heißt, wenn er durchstartet, fliegt er möglicherweise auch über uns hinüber. Meistens wird das so gemacht, dass sie auf eine andere Höhe gestappelt werden und wir nicht so hochsteigen dürfen, aber du kannst natürlich von Anfang an Konflikte da vermeiden.

Speaker 1 Ja, das stimmt. Ne, aber ansonsten, ja, CBDLCs kommt immer mehr gefühlt.

00:19:58Speaker 1 Aber ich sag mal auch in vielen Ecken der Welt Ja, weiß ich nicht. Also, bei den Russen oder so, bis das da mal kommt, ich weiß nicht. Also, das wird noch lange dauern. Ich habe mal ein Bild von einem Control Tower gesehen von Krasnojarsk. Boah, das ist schon so 60er Jahresziel, die Inneneinrichtung und aber auch die Technik. Also es funktioniert, es ist alles prima, aber. . . Naja, also bis das da alles hinkommt, ich glaube, das dauert noch ein bisschen.

00:20:28Speaker 2 Genau, genau. Ach ja, ich war mal Tower an Eritrea, da hat er noch praktisch seine eigenen Kristalle in die Radius gesteckt, um die Frequenzen zu wechseln. Ach ja. Nächste Frage. Wollen wir die weitermachen? Ich hoffe, wir haben Bernd beantwortet ungefähr.

Speaker 1 Ja, ich denke schon.

Speaker 2 Ich denke schon, sonst soll er nochmal nachfragen. Ich habe hier eine Frage von Maximilian. Die kam auch über E-Mail, glaube ich. Mich interessiert, wie ihr persönlich zum Thema Fatigue, also Erschöpfung und Müdigkeit steht.

00:20:59Speaker 2 Problematisch oder nicht, habt ihr oft schon Fehler bei euch oder einen Kollegen bemerkt, welche vermutlich eine Folge von Übermüdung oder ähnlichem waren. Macht ihr das Domleid an oder aus auf Nachtsflügen? Tja.

Speaker 1 Tja, also Fatigue und Müdigkeit natürlich ja, ist ein ganz großes Thema. Problematisch. Ja, was ist problematisch? Ich denke, im Zweifel würde ich mir erstmal sagen, ja, natürlich, man macht bei Übermüdung Fehler. Die Kollegen machen bei Übermüdung auch Fehler, das passiert einfach.

00:21:29Speaker 1 Aber dafür sitzt man ja auch zu zweit im Cockpit. Das muss man ja auch einfach so sehen. Ja, ist schwierig. Also gerade bei uns haben wir viele Nachtflüge und das ist auch schon sehr anstrengend. Und man kann halt nicht immer auf Kommando schlafen. Das macht es nicht unbedingt einfach.

Speaker 2 Genau. Und vor allen Dingen, man muss sie selber beobachten. Man muss also sagen: so pass mal auf, ich bin gerade hier extrem tief und wir dürfen ja auch ganz offiziell Neppen an Bord. Das heißt, also das hat man das Thema angegeben, weil ich gesagt habe, ist kein Zweck, wenn beide versuchen, da krampfhaft wach zu bleiben.

00:22:02Speaker 2 Neppen, also ich sag mal so, das kommt. Manchmal überhaupt gar nicht vor. Selbst auf einem totalen Nachflug. Manchmal macht man das zweimal. Das wird ja ganz kontrolliert gemacht. Dann sagt man hinten, bei uns ist es hinten in der Kabine Bescheid und sagt, pass mal auf, der Kollege möchte jetzt ein bisschen neppen. Das heißt, er begibt sich in eine Ruheposition auf seinem Sitz, der andere ist natürlich wach und man vereinbart eine Zeit aus, dass man sagt, pass mal auf, Mädels. Machen mal hier Ruhe, bitte nicht stören und in 20 Minuten melden wir uns bei euch.

00:22:32Speaker 2 Und wenn ihr das nicht macht, dann meldet ihr uns bei uns. Also praktisch, wir überwachen uns gegenseitig, dass da nicht irgendwie auf eure Beide Leppen vorne. Sondern und immer nur in kleinen kontrollierten Dosen, weil ich sag mal so eine Dreiviertelstunde ist dann zu viel. Das bringt dich, du sollst da einmal ganz kurz runterkommen und wieder raufkommen. Und das hilft unheimlich.

Speaker 1 Also das ist eine Grüsache. Falls ihr euch gleich fragt, wie macht man das auf dem Frachter, wir haben ja keine Mädels, die man hinten Bescheid sagen könnte.

Speaker 2 Oder Jungs, Entschuldigung, ich glaube. Oder Jungs.

00:23:03Speaker 1 Ja, wir haben im Cockpit, ich glaube, das ist die teuerste Eieruhr auf der Welt. Das ist ein Luftfahrt zugelassener Wecker, das ist kein Scherz. Den zieht man so auf wie die Eieruhrer Küche, der klingelt auch genauso wie die Eieru in der Küche, bloß ist in ein Flugzeug eingebaut und dafür zugelassen. Deswegen glaube ich, das Ding ist richtig teuer. Und ja, die stellt man dann auch ganz klar.

Speaker 2 Den hatte der 310er auch, das Ding. Siehst du? Ja, ich glaube, damals, weiß ich noch, hieße, hat das Ding, also es war halt vor 25 Jahren oder irgendwas, das Ding hat gekostet, ich glaube, 240 Mark.

00:23:40Speaker 1 So günstig, glaube ich nicht.

Speaker 2 Vor 20 Jahren? Ich bitte dich. Und das war nur ein mechanisches Ding. Das hat nur so brrrk, gemacht mir nicht.

Speaker 1 Das ist wie eine Eierruhe, wenn du so ein bisschen aufdrehst, machst du das noch Britt. Und wenn du lange aufdrehst, dann sag er Brücken. Ich glaube, das ist wirklich genau dasselbe. Aber halt Luftfahrt zugelassen.

Speaker 2 Ja, genau.

Speaker 1 Nee, also Maximilian, ja, das. Wir hatten ja auch schon so ein bisschen gemeldet. Das ist natürlich ein Punkt für Krieg. Ups, Entschuldigung.

00:24:12Speaker 1 Wir haben natürlich, oder die Firmen, die Airlines haben natürlich auch entsprechende Programme, die. Müssen das bei bestimmten Flügen machen, sogenanntes Fatigue Risk Management ist ein sehr langes Thema, das wir jetzt auch, glaube ich, hier nicht unbedingt in aller Detailtiefe auskauen müssen, aber da wird einiges gemacht und es gibt auch die Möglichkeit für uns das zu reporten auch anonym zu reporten, dass wenn es da Flüge gibt, die sehr belastend sind, dass man da halt irgendwie nochmal einen Blick drauf wirft, ob man das nicht.

00:24:44Speaker 1 Zum Beispiel mit einer verstärkten Crew fliegt oder sogar mit einer Doppelcrew, also sprich vier Piloten. Also da gibt's, da gibt es schon Möglichkeiten, ja. Genau.

Speaker 2 Genau, ja. Dann hat er, ähm, ich hoffe, das haben wir damit beantwortet. Dom leih an oder aus ist Geschmackssache. Also.

Speaker 1 Über Afrika mache ich das nachts nicht. Da lasse ich das grundsätzlich aus.

Speaker 2 Ja.

Speaker 1 Genau, ich gucke gerne raus. Da ist so viel mehr. Ja, nee, aber Afrika ist das Problem, muss man dazu wissen, dass da auch mal Flugzeuge fliegen, die jetzt nicht unbedingt angemeldet sind auf dem Radar.

00:25:19Speaker 1 Dass man da vielleicht die Chance hat, irgendwas zu sehen, durch Blindlichter oder so. Wenn das Dome light an ist, kann man draußen effektiv nicht sehen. Also das ist halt so das Problem.

Speaker 2 Ja, genau, genau. Ich mache es auch eher aus. Ich gucke lieber raus und wenn ich nur Sterne sehe, ist es auch schön. Instrumente runter und so, genau. Das ist Geschmackssache, wollen wir so sagen. Er hat noch weiter gefragt, also ich glaube, das können wir nicht so richtig wirklich beantworten, weil das ganz, ganz, ganz individuell jeder anders sieht. Und zwar hat er gefragt, wir haben im Rahmen des Beitrages über die Beziehungen zwischen Psychologen und Piloten gesprochen.

00:25:53Speaker 2 Wie steht ihr dazu? Sind Psychologen oder Fliegerärze? Jetzt müssen wir dazu sagen, ich habe noch nie mit einem Psychologen gesprochen in meinem Leben, Fliegerärze oder doch bei einem Einstellungstest, aber das sind Ewigkeiten her. Oder Fliegerärzte Partner oder eher Feindbild Letzteres Bild entsteht von Bundesfällen Psychologen und Ärzte, die Karriere gefährden oder gar nicht erst ermöglichen. Also, grundsätzlich, ich weiß, wie die Ärzte sich sehen, die Ärzte sehen sich immer als Partner. Also nicht nur, dass man Dass sie einen die Gesundheit überprüfen und die natürlich die Flugtauglichkeit herstellen, sondern dass sie auch gerne einen rechtzeitig Bescheid sagen würden, du pass mal auf hier, soll ich nochmal die andere Untersuchung mitmachen, weil dann hast du das mit abgedeckt, also Vorsorge und all sowas, was da hinzugeht.

00:26:33Speaker 2 Und jetzt muss man mit dem, mit echt mit dem Menschen, mit dem Piloten eingehen, wie er so sein Charakter ist. bin relativ gesund, also Gott sei Dank. Und ich bin da sehr offen mit meinem Arzt und erzähle alles, was los ist und überhaupt. Ich kenne aber sehr viele Kollegen, die sagen, nee. Das ist mein Fliegerarzt, er soll nur meine Tauglichkeit feststellen, das ist nicht mein Leibarzt, er soll nicht irgendwas anderes mit mir machen und Deswegen sind oft auch die Regelungen in der Firma intern, dass die Ärzte wirklich nur Flugtauglichkeit feststellen und für alles andere möge man doch bitte oder wird empfohlen aus Sicht von Pilotengruppen, geht da mal lieber zum anderen Arzt hin, weil

00:27:11Speaker 2 Ein Fliegerarzt kann halt in einer, sagen wir mal, so im Zweifel einem eher so schnell die Karriere gefährden, was aber auch irgendwie dann auf einem Seite richtig ist, weil, Herrgott, ich meine, der ist verantwortlich für die für die Flugsicherheit mit dabei. Also das ist wirklich Geschmackssache.

Speaker 1 Ja, ich weiß nicht, ich sehe es tatsächlich teilweise ein bisschen anders, muss ich sagen. Okay, ich weiß nicht, aber Durch einen Bekannten so mitbekommen, wir müssen ja eine sogenannte Tropentauglichkeit machen, diese G35, das muss man auch bei jedem anderen Arbeitgeber, auch wenn man in Tropengebiete fliegt.

00:27:45Speaker 1 Und der Bekannte war halt bei einem Arzt einer Ärztin extern, also nicht bei der eigenen Firma. Und hat da die Untersuchung gemacht und da kriegt man ja so ein paar Fragen gestellt und dann fragte sie ihm ja Ob er oft müde wäre und er so ja klar. Ist ja logisch, weil durch die ganzen Nachtflüge ist man halt müde Ja, Ergebnis der ganzen Nummer war, dass diese Ärztin ihm ins Untersuchungsheftchen in diesen Bericht reingeschrieben hat, hat Schlafstörung.

Speaker 2 Ja, genau, nee, das.

00:28:16Speaker 1 Jetzt muss man dazu wissen. Schlafstörung ist diagnostisch wohl auch irgendwie eine Vorstufe zu Depressionen im schlimmsten Fall. Das heißt, seit dem Unglück da bei German Wings sind die, was das angeht. Ganz, ganz vorsichtig geworden. Und so eine Diagnose ist im schlimmsten Fall sehr gefährlich für uns. Also, wo halt Sachen oder Schlüsse gezogen werden, die. Ja, da irgendwie einer Grundlage irgendwie entbehren und da im schlimmsten Fall der Job dranhängt.

00:28:50Speaker 1 Es ist ein ganz schwieriges Thema.

Speaker 2 Genau, aber der darf ich mal auch sagen, dann ist die Ärztin aber auch keine erfahrene Ärztin gewesen, wenn du mich fragst.

Speaker 1 Nee, der hatte mit Fliegern, für Fliegern, keine Ahnung gehabt. Aber das ist aber halt auch das Problem. Also, wenn ich jetzt einen Hausarzt habe, einen ganz normalen, der wird sich auch nicht mit Fliegern ausdenken.

Speaker 2 Der macht aber auch nicht da Medical.

Speaker 1 Ja, das ist richtig, aber die Diagnose steht jetzt erstmal dran. Ja, ja. Und der musste ja auch, der war ja nicht wegen Medical da, sondern wegen Trockentauglichkeit. Und das hat die ja richtig gemacht.

00:29:20Speaker 1 Die hat ja an sich keinen Arbeitsfehler gemacht.

Speaker 2 Ja, okay, gut, ich verstehe. Also dann hat sich da irgendwie ihre Kompetenzen überschnitten, ne, so ein bisschen.

Speaker 1 Ja, es ist schwierig. Also von daher, ich verstehe die Kollegen, die sagen, ja, mhm. Ist schwierig. Ich würde das jetzt aber nicht als Partner oder Feindbild so polarisierend sagen.

Speaker 2 Nee, das ist ein Arzt, ne? Und ich würde jetzt von ihm auch nicht mal eine Krebsversorgeruntersuchung machen, wozu auch, aber also ich Ja, wie gesagt, ich hab mir geht's gut, ich habe nie Probleme mit irgendwas gehabt und ich kann auch immer noch gut schlafen.

00:29:54Speaker 2 Auch am Bau.

Speaker 1 Ja. Ja, also ist es schwierig. Also aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, man kann sehr schnell in die Ecke kommen. Bei meinem allerersten Medical, wo ich Ja, meine Lizenz, also bei der Flugschule, wo ich meine Lizenz machen wollte, da muss man das erste Medical machen, das ist relativ groß. Und da hätten sie mich wegen einer Fehldiagnose beinahe rausgeschmissen. Also komplett, dann wäre ich ein Pilot geworden. Und von daher, ja. Ich bin halt vorsichtig geworden auch.

00:30:24Speaker 1 Also ich kann da viele Leute verstehen. Auch da bei Ärzten Fehler passieren nun mal, das ist normal, das ist menschlich, da mache ich auch keinem Vorwurf. Aber ja, da das Fehler-Handling, sage ich mal, ist dann doch immer ein sehr schwieriges, weil wenn eine Diagnose erstmal steht Ist es ganz schwierig, dass ein Kollege, also ein anderer Arzt, das jetzt über den Haufen wirft und sagt, das war alles falsch, was der andere gesagt hat.

Speaker 2 Ja, ja, klar. Also ich zum Beispiel hatte einen Fall von einem Kollegen, der ist im Flug, ist ja praktisch kurzfristig ohnendig geworden.

00:30:55Speaker 2 Und um und um also die sind auch zwischengelandet dann, das war nur kurz auf Flugstuttgart nach Hamburg und die sind in Frankfurt zwischengelandet Und er ist so, was war das denn noch? Lass mein Junge, nee, ich gehe erstmal nach Hause. Und dann haben die Ärzte ihm gesagt, die Fliegerärzte, den hat er angerufen und sagt, du machst jetzt bitte nichts. Du gehst jetzt hin, machst in die Klinik, gehst und das und das und das, machst. diese und die Untersuchung, nur dann können wir von unserer Seite sagen, okay, das lag daran, daran, daran und vier Monate, wie war das vier Monate, drei Monate später ist er wieder geflogen. Also, ne, da hat man da halt irgendwie ausgeschlossen, woran es lag, oder hat das in der festgestellt.

00:31:27Speaker 2 Und da muss man dann manchmal auf die Fliegerärzte auch hören, wenn irgendwie sowas eintritt.

Speaker 1 Ja, klar.

Speaker 2 Weil eigentlich wollen sie einem helfen, sie wollen in der Regel nicht einem fertig machen.

Speaker 1 Nee, das ist richtig. Das ist richtig, ja. Ja, Maximilian, ich hoffe, wir haben das Thema so halbwegs abgearbeitet, aber das ist ein großes Thema. Also das ist nicht auch so mal eben so zu beantworten. Aber Frank Elsner muss ja ich finde den Namen ja sehr interessant.

Speaker 2 Ja, ja, genau.

Speaker 1 Hat ein Twitter-Bild geb. postet bezüglich Hagelschlag.

00:31:58Speaker 1 Ich wollte es gerade nochmal aufmachen, aber ja, es ist hier in China ja gesperrt. Ich weiß ja immer, was zu sehen war. Ich hatte das die Tage mal zu Hause schon angeguckt. Ja, was soll man sagen? Da war wohl schlechtes Wetter im Anflug.

Speaker 2 Richtig eingedellt, ne? Vorne die Haube, äh, die Nase.

Speaker 1 Ja, tatsächlich kann passieren. Das ist. Das kommt auch nicht nur einmal vor. Es waren schon mehrere Flüge, wo sowas aufgetreten ist.

Speaker 2 Es war kürzlich sogar 83 aufgetreten und ähm.

00:32:30Speaker 2 Von China oder China, irgendein chinesischer Betreiber hat den ja auch und dann habe ich mal auf den Flugweg angeguckt und der ist halt in den Wolken rumgeflogen, also laut Radarbild, konnte man so übereinander legen. Und dann frage ich mich auch so, uh, also ob da, ob er da eigentlich einfach mal ein bisschen zu dicht rangegangen ist. Es gibt aber ein Phänomen, wo du Selbst wenn du ganz vorsichtig bist und vermeidest, in die Wolken reinzufliegen oder sowas, es gibt halt ein Phänomen, wo du trockenen Hagel abbekommst. Der wird oben aus der Wolke praktisch

00:33:00Speaker 2 Hochgeschossen in der Wolke und fliegt außerhalb der Wolke raus. Also wie so ein Baseballwerfer oder irgendwas, der die Sachen außer Wolke rauswirft. Und wenn du den unter in der Nähe dieser Wolke vorbeifliegst, dann hast du meistens über dir so einen Schirm oder irgendwas, also so einen Amboss. Und du bist frei von Wolken, du hast keine Echo vor dir raus, alles nur über dir ist so ein Schirm. und aus dem Fällen einen Hagewolden raus und das kann ich dann ganz schön erschrecken, sagen wir mal so.

Speaker 1 Ja, das stimmt. Also ich habe es bisher noch nicht erlebt, so ein bisschen.

00:33:32Speaker 1 Ja, deswegen versucht man eigentlich immer recht weit, um so Gewitterwolken zu fliegen. Manchmal klappt es nicht anders, gerade wenn man Richtung Südatlantik fliegt. Ja, gerade Richtung Südatlantik kann das schon mal schwieriger sein. Die inertropische Konvergenzzone. Wer das nicht kennt, kann es gerne bei Wikipedia nachlesen.

Speaker 2 Hatten wir hier schon im Podcast.

Speaker 1 Hatten wir, glaube ich, schon.

Speaker 2 Ja, genau.

Speaker 1 Von daher, ja, es ist ja manchmal passiert das halt. Aber ich, also es ist natürlich extrem unschön, aber.

Speaker 2 Und und und ähm, also es und es hat natürlich auch Konsequenzen, du kannst dich mal aus die Scheibe raus richtig rausgucken, du musst wahrscheinlich ein Autoland machen, vielleicht sind auch deine Geschwindigkeitsanzeigen betroffen, du hast lahm, Ohren beträumende Lärm, du du kannst dich nicht unterhalten im Cockpit.

00:34:16Speaker 2 Solange das auftritt natürlich. In der Regel, wie gesagt, der Flieger, also ich glaube, es wurde noch kein Flieger von Hagel Schach runtergeholt, also Metallflieger sozusagen. Aber es ist natürlich irre Kosten und all sowas. Und es ist meistens so, sind die Kollegen zu dich dran geflogen, ganz einfach. Oder sind sogar durchgeflogen, wo sie nicht hätten fliegen sollen. Also von der Seite her. Vorsicht, ist die Mutter der Porzellankiste. Und wenn man sich dran hält, dann passiert dann eigentlich auch nichts.

Speaker 1 Ja, das stimmt.

00:34:46Speaker 1 Genau.

Speaker 2 So, dann haben wir wieder so, können wir, und dann wird es wieder noch ein weiteres Feedback. Das ist wieder so ein Airbus-Dinger. Können wir das nach Edden verschieben? Das ist nochmal relativ viel. Ja, genau. Und ich habe mir da schon Sachen zu aufgeschrieben. Das war der Kollege. der sehr spezielle Protections-Airbus-Fragen gestellt hat. Und da habe ich das letzte Mal so ein bisschen geschwafelt und das habe ich alles mir nochmal nachgelesen und ich will das nochmal ein bisschen verbessern und dann ich denke sagen, dann schieben wir das, ähm, schieben wir das.

00:35:19Speaker 2 In die nächste Folge rein.

Speaker 1 Ach, Steffen, eine zweistündige Sondersendung alleine, genau.

Speaker 2 Genau. Oh, Mann.

Speaker 1 Ja, wir hatten die Frage noch, wie Docking-Systeme funktionieren. Oder was meinst du, du willst es auch noch hinten schieben?

Speaker 2 Nee, gar nicht, nein, aber die habe ich reingeschrieben. Weil ich letztens wieder so ein Bild gesehen habe bei Twitter, da hat irgendeiner denn gepostet, sag mal, kann Anna dazu was sagen? Das war ein Doc-System für einen Jumbo, irgendwo in Newark oder in

00:35:52Speaker 2 Kennedy, wo auf der Höhe des Cockpitfensters so ein Ball ein aufblasbarer Ball gespannt war, und die sind mit ihrem Jumbo so weit da reingerollt, bis sie mit der Cockpitscheibe diesen Ball berührt haben.

Speaker 1 Ich wollte gerade sagen, wie war mehr in der Garage?

Speaker 2 Äh, hast du ein Jumbo?

Speaker 1 Nee, aber ein Auto und es passt so gerade eben in die Garage, deswegen habe ich mir einen kleinen Ball an die Wand gehängt, wenn ich weiß, dass der Ball die Scheibe berührt, bin ich so weit drin, dass ich gefahrlos das Tor zu machen kann.

Speaker 2 Ja, ja, genau, solche Dinge, das wie Garagen, genau.

00:36:24Speaker 2 Also so ganz mal, manchmal sind die Docking-Systeme ganz rudimentär. Ich weiß, ich kenne das auch mit so einem Stange und ich weiß nicht mehr genau, wo das war. War das nicht sogar auch mal in Berlin oder irgendwas?

Speaker 1 In Frankfurt haben wir lange so ein System gehabt, also auf der Frachtplatte. Das war im Grunde genommen, war das so eine, ja, ähm. So eine schwarze Fläche, wo senkrechte Striche waren mit den ganzen Flugzeugtypen. Und dahinter war dann eine Leuchtstoffröhre montiert, senkrecht. Und man musste halt so lange fahren, bis die Leuchtstoffröhre dem weißen Strich quasi von seinem Flugzeugtyp in Linie war.

00:37:00Speaker 1 Dann war man genug. Quasi weit genug vorgerollt.

Speaker 2 Genau. Das ist ja aber weit vorrollt. Und solch ein ähnliches System gibt es auch für, wie nennt sich das jetzt? AC-Mut, also wenn man geradeaus rausguckt, ist auch so ein Ein so System, wenn man die beiden Striche übereinander bringt, dann ist man genau auf der gelben Linie und rollt genau geradeaus rein.

Speaker 1 Ja, genau. Also da gibt es ganz viele Systeme eigentlich. Die anderen am besten mit Laser, meine ich.

Speaker 2 Genau. Lasersysteme, aber die sind ja so, da stellen die Systeme, die die Position deines Flugzeuges fest, wie dicht du ran wirst und ob du auf der Mittellinie sind und stellen das dir in eine Form eines Displays dar.

00:37:36Speaker 2 Das sind so die modernen Systeme. Aber es gab es eine Unzahl von mechanischen Systemen. Eines der schönsten Systeme, das haben die Engländer sehr viel noch in Manchester und auch in Hisrow. Du hast einen Spiegel. der wo du reinguckst und im spiegel siehst du dein eigenes buchrad.

Speaker 1 Ah, okay.

Speaker 2 Das ist auch cool. Du musst natürlich ein bisschen verquer denken, aber da gewöhnt man sich ganz schnell dran, weil durch das Spiegelbild lenkst du auch verkehrt rum. Also wenn du denkst, ich bin links Linie, bist du in Wirklichkeit rechts der Linie. Also, aber du guckst auf deinen Reifen, du siehst, wo die ist und da sind Stoppmarken aufgemalt mit deiner Flugzeugbezeichnung, also 737, A320 oder irgendwas, du rollst auf der Game-Linie und wenn der Reifen auf dem Strich steht, wo.

00:38:20Speaker 2 A320 steht, dann hält es halt an und bist du fertig. Super cool, die Scheiben sind oft beheizt, damit die auch nicht zufrieren oder irgendwas. funktioniert klasse, muss ich sagen.

Speaker 1 Oder wenn man halt gar niemanden hat, das ist bei uns relativ häufig, dann ist halt wieder klassisch ein Einwinkel.

Speaker 2 Genau.

Speaker 1 Und das ist ganz witzig, viele Kapitäne, also man muss ja so wissen, am Boden rollen die Kapitäne bei uns, machen das dann so, die geben dem sozusagen eine Chance und wenn die merken, dass der Mist einfach. . Zeigt, also mit rechts, links und so, dann rollen sie einfach, wie sie wollen.

00:38:52Speaker 1 Das ist immer sehr amüsant zuzugucken. Weil dann hat man unten einen Mann, der am Winken ist mit rechts, links und weiß nicht was, und der Kollege neben einen lenkt genau andersrum. Und das ist so ein nonverbales Spiel, was einfach nur Spaß macht zuzugucken.

Speaker 2 Ja, oder wie sagen wir, ach guck mal, der winkt genauso wie ich rolle.

Speaker 1 Ja, genau.

Speaker 2 Ja, wir sehen natürlich die gelben Linien und wir wissen, wo wir sind. Und da sind oft Marker so aufgemalt, dass wenn du an der Seite rausguckst, dann kannst du als Crew erkennen, dass du richtig bist. Das Schönste ist, ein schönes System hat.

00:39:22Speaker 2 Entschuldigung. Du hast was sagen?

Speaker 1 Nee, ich überlege gerade, weil ansonsten die, also mit der Mittellinie bei uns ist es so, wenn man da in dem Flieger drin sitzt, man weiß ja auch, wo von der Optik her was langläuft. Und tatsächlich ist es so, ähm Also der, ich sag mal, die Maßgabe bei uns ist, wenn die Mitglieder durchs Inbord-Eye, also Inbord den Innenliegende Oberschenkel läuft, dann bist du genau auf der Linie.

Speaker 2 Genau, genau. Genau. Das funktioniert eigentlich ziemlich bei jedem Flieger genau gleich.

00:39:53Speaker 2 Berlin hat auch ein schönes System, also wir hören ja auch einige Berliner Hörer. Berlin hat, also Tegel, Tegel hat relativ starre Finger. Die können nicht vor und zurück, die können nur ran sozusagen. Und da ist es auch wichtig, dass du genau, also genau, also dass du natürlich hast eine Linie, geradeaus guckst du, dass du auf der Linie rollst und an der Seite, das erkennst du daran, dass du einen so ein Markerboard hast auch und da sind so Scheiben drauf oder so Quadrate drauf, die

00:40:23Speaker 2 bemalt sind, das sind so kleine Scheiben, da steht dann der Produktzeugtyp drauf und die stehen ab 90 Grad Winkel von diesem Markerboard. und sind grün, wenn du vorne kommst und wenn du anfängst, an die vorbeizurollen, dann sind die von hinten rot. Und dann weißt du, dass du zu weit gebrollt bist. Also du guckst praktisch vorne raus, dass du geradeausrollst und guckst an der Seite als Crew, als Cockpit-Mensch guckst du an der Seite raus und wenn du merkst Diese Scheibe ist jetzt genau auf Schulterhöhe, dann halte ich an.

Speaker 1 Und wenn das Rote siehst, steht da ganz klein drunter.

00:40:53Speaker 1 Wenn Sie das lesen können. Sind Sie zu weit gerollt?

Speaker 2 Sind sie zu weit gerollt? Hab ich schon gehabt. Dann haben die gesagt, machen Sie mal kurz die Parkfrose löst und dann sahen unten drei Jungs und haben mich zurückgeschoben. Das geht also nicht. Ja, das hat dann geklappt.

Speaker 1 Aber nicht mit dem 380 da.

Speaker 2 Nee, aber 380 hat auf diesem Flughafen auf Weg. Also ich stelle mir nur vor, ich höre dir Geschichten, wie das in Berlin abläuft. Jetzt stell dir mal vor, hast du so ein Game und will Du dumpst da 500 Leute rein noch, denn platzt der Flug. Der platzt, glaube ich, physisch. Der kriegt Risse und das Gebäude platzt. Ja, wahrscheinlich.

00:41:23Speaker 2 Ja, genau. Ach ja, Kerle.

Speaker 1 Bei uns ist es ja etwas einfacher. Ich meine, wir haben tatsächlich mal eine Zeit lang einen Flughafen gehabt, wo wir mit einem Frachter an einem Finger rangerollt sind.

Speaker 2 Das war immer total toll.

Speaker 1 Ach, also wir sind es ja gewohnt, aussteigen, dann kommt irgendeine ranzige Treppe daran, aber es gab einen Flughafen, das war Astana in Kasachstan. Da haben wir tatsächlich immer direkt am Terminal, am Finger mit dem Frachter gestanden. Das war immer schön praktisch. Dann ist man ausgestiegen, war gleich im Terminal, auch ein völlig neues Gefühl für den Frachtpiloten. Das war schon ganz nett eigentlich.

00:41:54Speaker 2 Oh, das heißt, ihr müsstet euch dann in die Security stellen, wie andere Piloten auch? Also Einreise zwei Stunden lang in Los Angeles und sowas, ja?

Speaker 1 Ja, wir haben dann immer die dreckigen Hintereingänge, die wir dann benutzen.

Speaker 2 Ah, okay, ich verstehe. Alles klar. Gut.

Speaker 1 Und Astana ist jetzt nicht so der Weltflughafen, wo man sagen kann, da muss man jetzt zwei Stunden warten.

Speaker 2 Ah, okay. Ah, gut. Ich hoffe, das Thema haben wir da ein bisschen mit abgeraten. Es gibt da ganze Wikipedia-Artikel darüber, da werde ich mal drinnen verlinken.

00:42:24Speaker 2 Da sind die neuen Systeme drin, also die elektronischen, wenn ich es da gibt. Da gibt es eine Vielzahl von. System. Und die setzen sich immer mehr durch als die alten mechanischen Spiegelstangen und Cooksysteme.

Speaker 1 Ist eigentlich spannend, ne? Ich meine, dann hat man, also es gibt ja diese schöne, weiß nicht, diese Werbung, einen Witz oder so wo drauf steht, die Amerikaner haben so und so viele tausende Dollar gebraucht, um einen Stift zu entwickeln, der im Weltraum funktioniert. Und die Russen lösten das so und dann ist ein Foto von einem Bleistift da. Oder frage ich mich bei den Docking-Systemen eigentlich auch.

00:42:55Speaker 1 Ich meine, die alten Dinge haben ja funktioniert. Wahrscheinlich ist da nur gutes Marketing dahinter.

Speaker 2 Ja, ja, genau. Ach ja, wollen wir weitergehen im Schritt? Also nicht im Schritt, aber okay. Freut sich das schon. Es ist schon wieder so früh hier. Hast du das Bild gesehen von dieser MD80? Also wie nennen Sie die Mad Dog und den Tripwags-Fehler, der jetzt passiert ist, kürzlich bei Delta vor einiger Zeit?

00:43:28Speaker 1 Ja, ich habe das Video kurz gesehen. Das sah schon sehr lustig aus. Aber ein kaputtes Triebwerk und der Spinner, also das, was in der Mitte von diesem Triebwerk ist, hat sich halt irgendwie separiert und ist da halt im Triebwerk liegen geblieben. Und das ist dann so wie, weiß ich nicht.

Speaker 2 Ja, der dengelt da so rum.

Speaker 1 Genau, das sah schon, also ich musste sagen, es hatte schon eine gewisse Art von

Speaker 2 Ja, vor allem, man sieht natürlich auch da drin, ich verlinke das Ding auch, da sieht man richtig rot glühend und irgendwas.

00:44:00Speaker 2 Sehr interessant. Der Aviation Herald Artikel, der geht so ein bisschen drauf ein. Wie gesagt, Leute, es ist wieder zur Beruhigung von euch, wie sicher das alles gebaut ist. Und die Zeitung auch, also CNN schreit, forced to make an emergency landing. Und die Passagiere waren wieder aufgeregt und ich habe wieder meine. SMS geschrieben in der Luft an meine Mutter, wir werden alle sterben und so. Und die sind eine halbe Stunde später ganz normal gelandet. Nichts passiert, alle sind ganz normal ausgestiegen und Klar, Triebwerk kann ausfallen und das Flugzeug ist gebaut, dass er auch nur mit einem Triebwerk fliegen kann.

00:44:31Speaker 2 Aber hier in dem Fall sieht man, das sieht schön dramatisch aus, weil Wenn du bei Everation Herald beschreibt auch einer, was es sein könnte, nämlich dass in diesem Spinner, also in diesem, wie nennen wir das auf Deutsch

Speaker 3 Spinner.

Speaker 2 Spinner? Ja, okay. Also es ist ja Tachometer drin, also ein N-BAN-Indicator und noch so ein paar andere Sachen, unter anderem auch die Öl Öleinlass f äh für für der vordere Bering, was da drin ist, also das Und das Ding hat natürlich kein Öl mehr gehabt und fing an, heiß zu laufen, nur glühte er vor sich hin.

00:45:04Speaker 2 Und das konnte man sehr schön auf dem Video sehen. Herrlich. Ja, und ist auch sehr schön, warum kann überhaupt der Spinner da überhaupt längst dengeln? Weil das halt so ein altes Tripick ist. Diese ganze MD80, die Kiste ist uralt. Die braucht noch nicht mehr. Die hat wirklich rein manuelle Kontrolle. Also so wie der bei der 3. 7.

Speaker 1 Naja, aber ich meine, wenn das Ding einfach kaputt geht und abfällt, der Luftdruck, der da reindrückt ins Triebwerk. sorgt halt dafür, dass das nicht so schlagartig rausfliegt.

00:45:34Speaker 1 Also ich glaube, das würde auch bei großen Triebwerken passieren, oder?

Speaker 2 Nein, weil du hier hat das Ding keinen direkten Kontakt mit dem Fan. Sondern da sind noch so Starter Wains davor.

Speaker 1 Ah, okay.

Speaker 2 Also da unter, weil wenn du auf den Artikel gehst von Aviation Highlight, da siehst du das Tripack nämlich auch. Das ist ein altes JT8 oder JT9 oder irgendwie sowas. Das heißt Vor dem ersten Fan sind noch sind Saturnit, also die halten auch die Welle sozusagen.

00:46:04Speaker 2 Die sind bei den modernen Triebwerken dahinter eingebracht mittlerweile, weil man den Fern viel größer und viel effizienter dadurch gestalten kann. Und die Triebwerke sind natürlich ein bisschen mehr geschützt vor Vogelschlag und alles Mögliche. Aber bei so einem normalen Triff wie bei dir, da würde das Ding, das würde hinten durchrauschen, das würde zerlegt werden und ein Einzelteil hinten durchfliegen.

Speaker 1 Ja, am wievielten war das am fünften, ne?

Speaker 2 Das war am 8. Am 8.

Speaker 1 Westjet, ne, Best.

00:46:36Speaker 2 Steht in Shownotez von der. . Also in unseren privaten hier.

Speaker 1 Ja, nee, da war nur. Engine Problem da.

Speaker 2 Ja, ja, siehst du. Siehst du. Ja, genau.

Speaker 1 Und wenn du das hier machen, ja, ich muss gerade erst mal

Speaker 2 Ja, und also mit so einem Triebwerk bin ich auch noch geflogen und zwar sind die gewesen eine ähnliche Variante des Triebwerks waren Auf der 737200 waren die dran, diese ganz kleinen Triebwerke, also die haben geringes Bypassverhältnis, also geringes Verhältnis zwischen

00:47:07Speaker 2 Heißen und kaltem Kreis sozusagen sind eigentlich alte Dinger und relativ jetzt nicht mehr so die super effizienten. Und die Kisten sind auch uralt. Diese MD80 ist eine alte, alte Kiste. Deswegen werden die auch langsam rausgeschmissen. Also selbst bei Delta, die hören jetzt auf, die Dinger zu fliegen langsam. Ich habe auch irgendwo letztlich einen Artikel, den kann ich ja auch mit reintun, tolle Artikel der Beschreibung. wie komisch das Flugzeug ist. Die haben so, da kannst du den Kompass, der Kompass ist, also der ganze normale Whisky-Kompass, wie wir ihn nennen, also der

00:47:38Speaker 2 der in der Flüssigkeit schwimmt, wo du drauf guckst, der ist hinten, hinter dem Copiloten, hinter seiner rechten Schulter angebracht.

Speaker 1 Oha.

Speaker 2 Und wenn du da und der wird, den guckst du an, indem du, wenn du rausguckst nach vorne, hast du so zwei Spiegel, die klappst du auf, kleine. Und die Spiegel, die ein bisschen verbogen sind, also hier so ein bisschen einen Linseneffekt haben, und die zielen dann hinten auf diesen

00:48:09Speaker 2 Kompass, und dann kannst du dir praktisch, guckst du da geradeaus und siehst den Spiegel hinter dir, den Kompass hinter dir. Und der Kompass selber ist in Spiegelschrift beschrieben, damit er dann vorne auf deinem Spiegel dann gerade erscheint, also richtig erscheint.

Speaker 1 Weißt du aber, wie ich mir das vorstelle bei der Entwicklung, die zwei Ingenieure, wo der eine zum anderen sagt, hey, lass uns mal was total Neues, Verrücktes einbauen. Okay.

Speaker 2 Oder dass sie sagen, du haben das Fliegerchef, das Flugzeug ist fertig, jetzt kommt die Zulassungsbehörde, ja super, und sagt, wo ist denn eigentlich der Kompass? Und die so, äh. .

Speaker 1 Ja.

00:48:39Speaker 1 Ups.

Speaker 2 Ach ja, sehr schön. Also es ist ein sehr schöner Fall, tolles Video, sehr schön. Kann man sich gerne mal ansehen. Denn ich bin ja dann, das werde ich, also das können wir auch noch ganz kurz besprechen. Davon habe ich gar nichts hereingestellt. Gleichzeitig war bei Aviation Herald ein Fall drin von zwei Fliegern, die in Johannesburg sich beim Rollen berührt haben. Eine Comair und eine Mango 737, die sind sich beim Rollen ganz eng aneinander vorbeigekommen und haben sich gegenseitig berührt.

00:49:10Speaker 2 Und der eine ist losgeflogen mit dem Ding und das haben die erst gemerkt, dass sie dann an ihrem Ziel da irgendwie angekommen war an Durbin. Ja, genau. Und da fiel mir nur ein, also es ist minimal, du siehst nur ganz kleine Kratzer irgendwie an dem Ding. Ich weiß auch nicht, warum sie das so. Naja, ist egal, aber bei Aviation Hair steht ja alles drin. Und da fiel mir nur ein, dass Johannesburg ja wirklich ein Flughafen ist. echt ein bisschen eng ist und alles ein bisschen krusselig und verbaut da auch ist. Und kennst du die Bilder von der 747 von den Engländern, die da mal längs gerollt ist?

00:49:43Speaker 2 Und Dort ein ganzes Gebäude mitgenommen hat?

Speaker 1 Nee, ich sehe, ich habe da noch Bildungslücken. Weil man muss man muss einmal auch vielleicht sagen, so schön ich ihr A V Herald finde Ähm, wenn ihr da was lest, es muss nicht immer alles richtig sein. Aus eigener Erfahrung so mitbekommen, dass fehlten sehr, sehr essentielle Dinge bei einem Fall, wo ich es genau weiß. Und ja, manchmal stehen da auch einfach falsche Sachen.

00:50:16Speaker 1 Und jetzt nicht nur in den Kommentaren. Das ist ja man muss das zumindest mit Skepsis mal vielleicht drauf gucken. Es ist keine irgendwie, was heißt, offizielle Seite Es sind im Grunde genommen Leute, die das halt ihrer Freizeit sammeln. Und ja, das nur einmal dazu vielleicht.

Speaker 2 Also er hat auch schon oft Probleme bekommen. Also wenn dann, ähm, also mittlerweile ist er, glaube ich, groß genug, dass er das wieder auch sozusagen aushalten kann, aber wenn es insbesondere mit großen

00:50:48Speaker 2 Airlines Probleme gibt jetzt gar nicht mehr so in europäischen, aber ich glaube, ich weiß konkret, war da mal so ein Fall mit mit mit Arabisch Arabischen Airlines, wenn er da irgendwas reportet hat und da war ein richtiger Unfall passiert mit Menschenschaden und so, ich glaube, da war seine Website, hat er die Kapitel, äh, die Artikel auch rausgenommen. Und weil er einfach zu sehr unter Druck gestanden hat. Obwohl da jetzt nicht unbedingt irgendwie irgendwas Falsches drin stand, aber aus genau den bekannten Gründen, weil die machen ihm den Hölle heiß. Und gerade wenn es denn so Sachen sind, die ja nicht so freimütig mit ihrer Presse umgehen, Länder, wie es richtig wäre, ist.

00:51:24Speaker 2 Naja. Ja, das stimmt. Also ich habe mich ein Fall ganz kurz, ganz ehrlich, vor Jahren, Jahren, Jahren her bei Aviation Herald, als es gerade anfing, da wurden da so Sachen irgendwie berichtet wie: Passagier wurde sein Pommenie geklaut. Hä? Denkst du, was? Dann, also, dann wurde es irgendwann nochmal reported. Wieder bei einem Air France-Flug, ein Passagier wurden zwei Portmanier oder mehreren Passagieren wurden beklaut. Und

00:51:55Speaker 2 Das haben sie irgendwie dreimal, hat er das irgendwie da reingeschrieben, wobei er selber sagt, er sagt immer, er schreibt nur Sachen rein, wenn er sie zweimal auf unabhängigen Quellen irgendwie bekommen hat. Und dann, ich denke so, merkwürdig, also das ist ja Schrott hier, sowas brauchst du ja gar nicht zu lesen, geklautes Portemonnaie an Bord oder irgendwie sowas. Naja, auf jeden Fall habe ich dann ein bisschen später Habe ich den zufällig in der Zeitung gelesen, dass eine Air France Stewardess wurde verhaftet, weil sie die Gäste beklaut hat? Oh, okay.

Speaker 1 Mit der Nebeneinkunft, aber vielleicht doch ein bisschen ungeschickt.

Speaker 2 Ja, genau.

00:52:25Speaker 2 Genau. Achso, Gottwill, der redet schon ziemlich lange, oder?

Speaker 1 Ja, aber ich habe noch eine kleine Geschichte für dich. Oh, okay. Wir waren eben Essen in Shanghai. Und Steffen, du kennst doch mit Sicherheit dieses Rainforest Café. Das ist so eine Kette, die in den USA vor allen Dingen ist, nicht wahr?

Speaker 2 Nicht nicht jetzt, aber ist egal, ja.

Speaker 1 Also Rainforest Kaffee ist halt so eine Kette in USA, ich denke mal, ganz normales Essen und ja, man wird wohl auch Kaffee bekommen.

00:52:55Speaker 1 Der ganze Laden ist so auf Dschungel designt. Also die ganze Front ist so gestaltet, wie als würde man in den Dschungel gucken. Also so ein bisschen Stein, ein paar künstliche Blumen, ein paar Tiere.

Speaker 2 Okay.

Speaker 1 Und genauso war vor diesem Rainforest, oder ist vor diesen Rainforest Cafés, die, die es kennen, werden es wissen, ist zum Beispiel so ein Frosch davor oder andere Tiere und so weiter. Ja, das nur so als einfach mal so für meinen Hintergrund. Wir sind die eben in einer Mall gewesen und dachten, ach, Kleinigkeit essen wir da.

00:53:26Speaker 1 Und da war ein Sichuan-Style-Restaurant. Also Sichuan ist ja eine Provinz Chinas und das Essen dort bekannt durch die Schärfe, aber sehr, sehr lecker. Und ja, also ich sag mal, China erfahren, wie wir waren, haben wir gesagt, ach Ziehschuhan, ja, können wir mal mitnehmen. Und was ich auch so als Gast jetzt ganz toll fand, dass halt so das Ganze auch so ein bisschen schön gestaltet war vorne und da war auch so ein. Hübscher, comicartig gestalteter Frosch im Eingang.

00:53:57Speaker 1 Aha. Aus weiß. Holz? Ja, so Kunststoff und so dieser recht berühmte Frosch, so in grün mit so roten. Fingern wollte ich gerade sagen. Das ist so ein ganz klassischer. Naja, sind wir halt rein, Tisch bekommen, Karte bekommen. Ja. Leider war dieser Frosch tatsächlich Programm. Oh. Ja, genau. Also es war Sichuan Style, aber ungefähr 80% der Gerichte waren mit Frosch.

Speaker 2 Äh, das hatte also nichts mit den amerikanischen Reihen.

00:54:28Speaker 2 Reinforce hättest.

Speaker 1 Es war einfach nur der Frosch, dass man sehen konnte, da gibt's Frosch. Bullfrog, genau genommen.

Speaker 2 Oh, okay. Ja, man hört ja so sehr viele Sachen über die chinesische Esskultur, dass da wirklich alles gegessen wird, ne?

Speaker 1 Ja, und der Laden war voll. Also ich meine, du gehst hier in ein Restaurant, wo viele Einheimische sitzen, weil du denkst, es ist gutes Essen. Und der war auch voll, also Ibiss auf dem letzten Tisch.

Speaker 2 Okay, ja, okay. Und was hast du gegessen?

00:54:58Speaker 1 Also man, also Sichuan Style ist, man kriegt hier eine große Pfanne auf dem Tisch, da ist ein Brenner drunter und das Gart so vor sich hin. Wir haben dann statt dem Frosch die Variante mit Schrimps genommen. Aber es war lecker, es war wirklich sehr lecker. Und ich muss ja gestehen, ich glaube auch mit Frosch wäre das sehr, sehr lecker. Bloß wir hatten, und das ist ehrlich gesagt einfach keinen Bock auf diese ganzen Knochen da rauszufischen, weil die Chinesen hauen ja alles in die Pfanne und das ist dann echt immer eine Ölerei.

Speaker 2 Ja, ja, klar, logisch. Also auch schon, wenn die Vegetarier wieder zuhören, China ist nichts für Vegetarier.

00:55:32Speaker 1 Auf gar keinen Fall. Nein. Aber das Gesicht von uns beiden war ganz großes Kino, Speisek, Born eingeguckt und beide so Oh.

Speaker 2 Ja, also so ist es halt mit Essen. Also ich kann dir jetzt wieder Geschichten aus der Kabine erzählen, was ich jetzt gerade wieder gehört habe, dass die Kollegin heute auf dem Flug, die hatten Inder an Bord, ne? Und äh Und da fragte die die Indische den ging hin und fragte dann ähm Uh do you do you have chicken or Zizo?

00:56:03Speaker 2 Sorry, chicken is out. No, chicken is not out. You're hiding it from me. You're hiding it. You want to eat it yourself. Und sie so, äh, no, no, no, it's out, it's out. Oh, herrlich, also du hasser, wie. Aber heute auf dem Flug hatten wir auch Gäste oder Gäste gehabt, die haben sich beschwert darüber, warum es kein Essen bei der Sicherheitskontrolle gibt. Das hat so lange gedauert.

Speaker 1 Geil. Aber das wäre doch mal ein Vorschlag an die TSA oder an die Bundespolizei. Einfach mal Schnittchen reichen für die Sicherheitskontrolle, dann dauert es nicht so lange.

00:56:34Speaker 2 Ja, ja, genau, genau. Was hat die dieselbe Kollegin, die mit erzählt hat, ähm, äh, hatte erzählt, die hatte einen Gast auch in Indien, der Klingelt, bing, bing, bing, bing, bing, bing, bing, immer wieder. Klingel, klingel klingel. Und er geht hin und ist dieser In der Sitzer. toll angekleidet, macht so eine dramatische Handbewegung, so mit so einer drehenden Hand nach oben. Kannst du dir vorstellen, als wenn du den Finger hebst, aber gleichzeitig so drehst und sagt dazu Increase air conditioning, I'm suffering.

00:57:09Speaker 2 Entschuldigung, ich habe hier. Ich hoffe, das war nicht zu laut, ich muss ja gerade ein bisschen husen. Ja, also das waren so kleine Geschichten aus der Kabine. Ich glaube, wir machen schon ziemlich lang. Wollen wir langsam zum Schluss kommen oder irgendwie sowas?

Speaker 1 Ja, ich habe einen Kontakt. Oh. Ja, ein Kontakt. Frag CFW.

Speaker 2 Ah, genau.

Speaker 1 Ja, stimmt. Oder per E-Mail fragen. comflybasst. de. Das ist ja schon alt. Oder ihr könnt mal schon mal einplanen, wir überlegen, für Interessierte ein Hörertreffen zu machen.

00:57:43Speaker 1 Genau. Und zwar auf die Idee gebracht hat uns der Markus Völter auf die ganze Nummer vom Omega Tau-Podcast.

Speaker 2 Genau.

Speaker 1 Und der hatte vorgeschlagen, man könnte mal zusammen ein Treffen machen. In Frankfurt wäre so der Plan, also schön zentral.

Speaker 2 Ja.

Speaker 1 Da könnt ihr auch dahin fliegen. Genau, das Datum.

Speaker 2 Ja, ich glaube, die will diesen Hörer fliegen von uns so häufig wie wir, oder?

Speaker 1 Ja, nö, aber es gibt einige, auch zum Beispiel bei meinem Instagram folge ich auch einigen, die beruflich so oft ab Frankfurt fliegen.

00:58:19Speaker 1 Okay, stimmt. Also der fliegt ständig Frankfurt, Amsterdam oder sowas und ist schon viel unterwegs, der Kollege. Und also Kollege, es ist kein. . ist es definitiv. Kein Crew, kein Pilot oder kein Flugbegleiter, der macht das wohl beruflich, sobald das er irgendwo hin muss. Egal. Datum. Steffen, weißt du das aus dem Kopf?

Speaker 2 21. September.

Speaker 1 Dankeschön.

Speaker 2 Uhrzeit kann ich noch nicht sagen, auch nicht, ob wir da ein Programm machen oder nicht. Wir hatten uns überlegt, vielleicht könnte man auch eine Flughafenrundfahrt machen.

00:58:50Speaker 2 Das ist ein bisschen, vielleicht für viele, vielleicht ein bisschen langweilig, aber es geht immerhin auch zur Feuerwehr dann hin. Zur Feuerwehr der Nordbahn und das ist da, wo der Schorsch steht. Kennst du den Schorsch? Ist das dieses Flugzeug, das da steht? Genau, genau. Also wurde mir das erzählt, ich hoffe, das stimmt. Aber dazu müssen wir genügend Leute zusammenkriegen. Schauen wir mal, also 21. September Vielleicht klappt es ja. Wäre witzig.

Speaker 1 Genau, weitere Infos folgen noch, weil wir müssen ja auch noch mal ein bisschen gucken. Und natürlich müssen wir auch erstmal da frei bekommen.

00:59:20Speaker 1 Das ist manchmal immer sehr sp Spannend bei unseren Dienstplänen, aber das sollte wohl klappen.

Speaker 2 Ja. Prima. Ja, gebt uns mal Feedback und Na, fragt CFWU. Ich habe es hingekriegt, genau. Fragt CFWU und dann schauen wir mal.

Speaker 1 Genau. In diesem Sinne, macht's gut und bis bald.

Speaker 2 Bis bald. Ich habe noch den TLB-Eintrag der Woche.

Speaker 1 Ah, schieß los. Also TLB, technisches Logbuch.

Speaker 2 Genau. Ihr wisst ja, wir haben 5 Punktgurte.

00:59:53Speaker 2 Einer um die Hüfte rum oder beziehungsweise links-rechts um die Hüfte über die Schultern beide, das sind die vier Punkte und dann gibt es den fünften Punkt, der geht zwischen den beiden, der Negativ-G-Punkt. Eintrag vom Cockpit. Rodengurt zu kurz. Eintrag von der Technik. Respekt! So, in dem Sinne schließen wir die Erfolge ab und wünschen euch viel Spaß

Speaker 3 Genau in diesem Sinne, macht's gut. Ciao.