Folge #14 · 14.09.2019 · Dauer 00:38:53

CFWU 14 - Fly me to the Moon (Single Engine)

1 Fund Original-Episode auf comeflywithus.de →

Olli und Steffen reden hier über Unglückszahlen, Eulen-Lerchen und eine zweifelhafte Entscheidung.

Kapitel (8)
  1. 00:00:00 Begrüßung
  2. 00:01:10 Unglückszahlen
  3. 00:05:16 Trinkspiele
  4. 00:06:50 Hörertreffen
  5. 00:12:41 Die Eulen-Lerche / Chronotypen
  6. 00:14:41 Easyjet Urlaubspilot übernimmt das Ruder
  7. 00:25:28 B737 fliegt Single ENG weiter zur Destination
  8. 00:34:25 Geschichten aus der Kabine

Vertagte Themen (1)

Links (6)

Transkript

00:00:00Speaker 1 Hallo Leute, da sind wir wieder. Hier spricht Steffen vom Kampfleib ist das Podcast Folge Nummer 14 aus dem wunderschönen Hotel in Niederrad, direkt neben der Ich habe keine Ahnung, was das ist. Das ist eine Müllverbrennungsanlage? Olli, weißt du das?

Speaker 2 Hallo. Ja, das ist eine Müllverbrennungsanlage. Das Hotel hat eine ideale Lage. Ich kenne das zwischen Müllverbrennungsanlage und andere Seite zum Friedhof. Oh, sehr schön. Also. Also musst du dir zur einen Seite musst das musst du dich entscheiden, ob du

00:00:32Speaker 1 Ja, aber könnte man.

Speaker 2 . Wollte ich gerade irgendwas zum Thema verbrennen und egal, also entweder Friedhof die Stille genießen oder. .

Speaker 1 Lass wir das. Ich glaube, ich bleib einfach mal im Hotelzimmer und rede mit dir. Ist dir irgendwas passiert?

Speaker 2 Ähm, bis auf die Audioqualität Nee, also nicht, dass ihr euch wundert, wenn ich mal nachfrage, Steffen kommt nicht immer so hundertprozentig an, was dann einfach am Hotel-Netzwerk liegt. Aber ja.

00:01:03Speaker 2 Nee, heute ist Samstag der 14. Und wir wollten fast gestern aufnehmen. Am Freitag, dem 13. haben wir gesagt, uh.

Speaker 1 Ja genau, man könnte da Unglücksgeschichten draus machen, irgendwelche Spukgeschichten, aber mir fällt ja ähnlich gesagt keiner ein. Also mein Bruder ist am Freitag, den 13. geboren und Auch der lebt noch in dem großen Haus gegenüber dem Friedhof und nicht umgekehrt. Also das ist, ich glaube, das ist mit den Unglückszahlen, das stimmt gar nicht, oder? Was meinst du?

Speaker 2 Naja, ich glaube, es gibt Länder, die, da ist Dienstag der 13.

00:01:33Speaker 2 der Unglückstag, also da Augen auf beim Request, also am Freitag, dem 13. so Requesten. Egal.

Speaker 1 Ja, oder zu fliegen überhaupt. Oder habt ihr schon mal, ich meine, das ist das alte, die alte Geschichte, habt ihr schon mal eine Reihe 13 im Flugzeug gesessen?

Speaker 2 Bei den Chinesen müsste es die geben, oder?

Speaker 1 Das weiß ich nicht, aber bei uns gibt es auch nicht, man die Reihe 17, die gibt es auch nicht. Wo ist denn 17 eine Unglückszahl? 17 ist, glaube ich, eine Unglückszahl in Italien, wenn mich das nicht täuscht. Und in gewissen arabischen oder südländischen Ländern ist auch 17 keine gute Zahl.

00:02:06Speaker 1 Deswegen gibt es keine 13. Also vielen Hotels gibt es ja keine 13 und es gibt auch keine 17 als Sitzreihe.

Speaker 2 Ich überlege gerade, was ist nun mal die Unglückszahl in China? Warte mal. Jetzt versau ich dir wieder die Aufnahme, weil ich zwischendrin klicke. Warte, hier einmal. Klick. Ha. Ich lüch's.

Speaker 1 Ich kann es ja leider, ich kann ja auch mit 17 ist es auch nur geraten. Ich meine, es ist Italien. Ich glaube, die Araber haben ja irgendwie auch nochmal eine. In arabischen Länder gibt es auch nochmal eine Unglückszahl.

00:02:38Speaker 1 Ach ja, guck.

Speaker 2 Google verrat verrät mir. Die am weitesten verbreiteste Unglückszahl in China ist die 4. Ah, okay, aber Reihe 4 gibt es definitiv.

Speaker 1 Aber es gibt oft keine vierte Etage in den Hotels. Aha, okay. Also wenn man natürlich das Flugzeug nach Feng Shui bauen müsste, dann müssten ja auch noch so Löcher drin sein, ne? So wo der böse Geist so durchfahren kann und so. Ja, stimmt.

Speaker 2 Aber das lassen wir lieber mal alles, oder? Ja, nee. Also, aber tatsächlich, also Steffen hat das am Rande ja gesagt, die Reihe 13 ist tatsächlich bei uns in Deutschland ganz selten in Flugzeugen vorhanden.

00:03:13Speaker 2 Ich glaube nicht.

Speaker 1 Und wie gesagt, Reihe 17, ich habe das gestern nochmal geguckt. Reihe 17 ist nicht da, gibt es nicht. Weil ich saß in Reihe 16 und hinter mir war Reihe 18.

Speaker 2 Das ist, das hat so ein bisschen was. Da müsste man eigentlich mal passende Bordkarten rausgeben, oder? Ja. Ich meine, einige machen das mit gleis 9,3 Viertel bei der Bahn.

Speaker 1 Ja, ja.

Speaker 2 Und egal. Der magische Platz.

Speaker 1 Genau, magischer Platz.

00:03:43Speaker 1 Ansonsten kann ich nicht viel erzählen, außer dass ich dieser Stamper, den ich gerade habe, das ist halt auch Schicksal von Airline-Menschen sozusagen. Ich habe fünf Tage Bereitschaft und die haben mir jetzt schon gesagt, dass ich übermorgen arbeiten darf. Nee, schon, das war ja gestern, also dass ich morgen arbeiten darf, aber die ersten drei Tage sitze ich hier trotzdem rum. Weiß aber, dass ich halt, wenn nichts passiert, ich morgen nach Shanghai fliege. Das bedeutet unterm Strich, ich bin einen Tag länger weg, als ich geplant hatte. Das heißt, es gibt wieder zu Hause Kuddelmuddel und es kommt alles durcheinander.

00:04:15Speaker 1 Naja, das ist alles ein bisschen, dieser Monat ist doof. Gefällt mir nicht. Aber es gibt ja schöne Sachen, die noch kommen, nächste Woche zum Beispiel.

Speaker 2 Genau, das Hörertreffen. Ich muss einmal, sorry, ich bin gerade wirklich beeindruckt von diesem meinem Google-Ergebnis. Ich muss nochmal zurückspringen, ich weiß, das macht man nicht. Tatsächlich, also überall, wo die Zahl 4 vorkommt in China, ähm. Lässt man das am besten aus? Das heißt, die Hotels haben weder Zimmer 4 noch 14 noch 24. Heißt natürlich, dass wenn du bei Stockwerken bist, dass du das 4.

00:04:47Speaker 2 , 14. , 24. , 34. Stockwerk weglässt. Dann 40 bis 49, 54, 64 und so weiter. Und weil man Westland noch entgegenkommen will, lässt man auch die 13 weg. Ah. Das heißt, wenn man ein 50-stöckiges Haus hat, von den Zahlen her, sind es nur noch 35 physikalisch. Das ist ganz schön ineffektiv.

Speaker 1 Ah, das ist auch eine sehr komische Mathematik, die ja pflegen, ne?

Speaker 2 Ja, es gibt so ein Trinkspiel, wo man auf sieben und auf kennst du das, wenn man einen trinken muss und zählt hoch in der Runde?

00:05:23Speaker 2 Nee. Okay, wahrscheinlich bin ich dafür. Bei mir, ich habe auch keine Trinkspiele gemacht. Entschuldigung. Achso, okay. Ja, ich habe es natürlich nur gehört. Da musst du irgendwie Piep sagen oder so.

Speaker 1 Nein, nein.

Speaker 2 Die Runde geht anders. Also der erste fängt mit 1 an, 2, 3, 4 und so weiter. Nach sechs kommt dann Piep, die Runde geht wieder andersrum und jeder, der einen Fehler macht, dringt einen. Und das ist halt auch 7, Quersumme 7 und es ist ungefähr dasselbe. Egal.

Speaker 1 Also man muss nachher so richtig rechnen oder irgendwas.

Speaker 2 Ja, und du kannst dir sicherlich vorstellen, dass das mit

00:05:54Speaker 2 Mit späterer Stunde und einem erhöhten Konsum von Getränken natürlich immer schwieriger wird.

Speaker 1 Ich habe schon mal erzählt, ich bin Migrine anfällig. Ich kann, da muss ich aufpassen. Das kann ich nicht mitmachen, sowas.

Speaker 2 Also musst du also nächsten Samstag auch aufpassen.

Speaker 1 Ja, ich habe Tricks, um das zu vermeiden. Du wirst es nicht merken.

Speaker 2 Da bin ich ja mal gespannt. Denn was ist denn nächsten Samstag überhaupt?

Speaker 1 Also noch eins wegen Trinkspiele. Ich habe letztens gesehen, es gibt ja jetzt hier, jetzt driffen ab, aber ich kann ein Foto reinzeigen.

00:06:24Speaker 1 Als ich in Amerika war, in der Reihe, wo Getränke gab, sie wurde mit der Kohle runterverstanden, aber auch die Bier und neben den Bier wurden gleich Ping-Pong-Bälle verkauft. Hing gleich daneben. Das ist mal praktisch. Ja, ist praktisch. Greifst du den Pingpong-Ball, den Tisch, das Bier und Plastikbecher und dann geht's los. Gut, dass die Ping-Pong-Bälle so nicht in Thailand Egal. Ist egal. Wir nächste Woche, nächste Woche am Samstag, ist ein kleines Hörtreffen. Das hat Markus Völter vom Omega Tau organisiert.

00:06:56Speaker 1 Vielen, vielen Dank dafür. Ich glaube, wenn wir das alleine gemacht hätten, dann wäre da auch kaum einer gekommen. Aber dadurch, dass er das gemacht hat und sogar ins Sorz kam glauben, zwei von den Airline Pilot Guys hier vor Ort auch mit dabei sein werden. Sind wir recht viele Leute schon? Wir haben Anmeldungen so um die 45 Leute, die für diese Flughafenrundfahrt, die da geplant ist, das hört sich auch für Piloten vielleicht ein bisschen banal an. Ich habe auch schon mehrere gemacht, so mit dem Zuge von Kindergarten, Sachen und sowas.

00:07:29Speaker 1 Vielleicht wird es ganz spannend, weil wir besuchen da auch die Feuerwehrwache von Frankfurt. Und für diese Feuerwehrwache von Frankfurt, nur für diese Prämien-Tour, wie das heißt. müssen wir auch alle unsere Adressen, Geburtsdatum und sowas angeben. Das heißt, ich kann nachher sagen, wie alt jeder ist und wer der Älteste ist. Oh, DSGVO. Ja. Und leider haben wir auch dadurch erfahren, dass es ein Mindestalter ist. Es gibt also eine, der wollte seine Tochter mitnehmen und das geht nicht, weil die leider zu jung ist. Das ärgert mich wirklich, dass wir das früher irgendwie klargemacht haben.

00:08:02Speaker 1 Aber es sind schöne Anmeldungen, also es ist eigentlich de facto voll. Wahrscheinlich fallen da aber immer noch welche raus. Ich brauche aber unbedingt für diejenigen, die es noch nicht gemacht haben, dringend diese Adressdaten, Geburtsdaten und Name. weil ich gebeten wurde von der Dame, die das organisiert, vom Fraport, das in den nächsten zwei Tagen, drei Tagen abzugeben. Also bitte, bitte, falls ihr das hört, bitte antwortet auf meine E-Mail und gebt mir die Daten. Ich brauche sie.

Speaker 2 Genau. Und man muss auch zur Besichtigung was mitbringen?

00:08:37Speaker 2 Außer gute Laune natürlich.

Speaker 1 Ja, und eine Form Von ID, also die Dame hat die extra gesehen, nehmen Sie etwas, wo die Adresse draufsteht. Also sie bestand auf einen Personalausweis. Auf der anderen Seite steht in den Unterlagen selber, ein Reisepass würde auch genügen oder ein Führerschein oder irgendwas, also einen offiziellen Lichtbildausweis. Zum Beispiel, ich weiß, dass die Amerikaner, die haben, die nehmen dafür ihren Führerschein auch. Also wenn der Amerikaner kommt von rüber, der Chef, der wird seinen Reisepass gleich haben, aber wo die Adresse draufsteht, ist natürlich seine Drivers License. Also genau, schauen wir mal.

00:09:10Speaker 1 So ist es. Wir besuchen die Feuerwehr, Flughafenrundfahrt und dann gehen wir ja ins Bembelsche. Das sieht von außen jetzt nicht so wie der Renner aus, aber er soll ganz innen ganz nett sein. Das kennst du wiederum, ne? Ja, das ist

Speaker 2 ein hessisches Hotel-Restaurant und mit einer typisch hessischen Küche. Also es ist eigentlich sehr nett, das kann man so sagen. Es ist in Rauenheim. Und genau.

Speaker 1 Okay, prima. Und da essen wir dann alle Handkäs mit Musik.

00:09:41Speaker 2 Und ich weiß gar nicht, was war dieser Käse? Nee.

Speaker 1 Ich weiß es echt nicht.

Speaker 2 Sorry, liebe hessischen Hörer Ich kenne, ich kenne, obwohl ich tatsächlich in Hessen arbeite, ich kenne mich da echt nicht aus.

Speaker 1 Ich glaube, also das ist was sehr Speziales. Ich glaube, das ist so ein harzer Roller, diese harzer Käse eingelegt in Essig und Zwiebeln und dazu eine dicke Scheibe Brot mit Butter.

Speaker 2 Ah, okay. Ist nicht jeder. Manchmal ist es gut, dass das Podcasting halt Audio-only ist.

00:10:13Speaker 2 Genau. Genau, wunderbar. Aber keine Angst, sie haben mit Sicherheit auch andere Gerichte, die auch nicht Hessen schmecken. Leckere Getränke. Ich wollte jetzt nicht sagen, dass es nicht schmeckt, aber ihr wisst, was ich meine. Schöner Apfelwein zum Beispiel. Oh ja.

Speaker 1 Ja, lass uns doch das Thema. Haben wir doch was zu sagen zu dem Treffen, außer dass wir uns die riesig freuen, dass wirklich, also so viele Leute kommen, ich bin beeindruckt. Wie gesagt, ich glaube ja auch nicht mehr. an den anderen beiden podcast als bei uns entschuldigung und also ich freue mich drauf wird bestimmt wird sich ja ich freue mich auch

00:10:48Speaker 2 Tatsächlich auch dann mal ein paar Leute so kennenzulernen. Auch so, ich sag mal, Gesichter, nein, ähm, Twitter-Handles müsste man ja sagen, die ich schon lange, denen ich schon lange folge. Und also in diesem Falle Grüße nach Berlin. Und wo ich mal sehr gespannt bin, die Leute mal in echt kennen zu. Das freut mich sehr. Also von daher, um wie viel Uhr fängt das denn eigentlich nochmal an, Steffen? Vielleicht ist das auch nochmal ein kleiner Reminder.

Speaker 1 Der Bambitsche Teil, das war um 18 Uhr, ne?

00:11:18Speaker 1 Genau. Ja, genau. Und wir haben davor, ich weiß nicht, ob wir es richtig durchziehen, noch eine kleine Leinwand hinzustellen und dann Kann ich so ein bisschen was versuchen über die Fliegerei zu erzählen, wie sich das in den Jahren verändert hat. Und der Markus Völter wollte auch was erzählen. Nick wollte vielleicht auch was erzählen über die Jetfliegerei, also hier Militärfliegerei und also wenn er das macht. Und ich weiß nicht, vielleicht kannst du ja, also vielleicht schaffst du was vorbereitet, ich weiß es nicht, keine Ahnung. Kannst du auch was erzählen?

00:11:48Speaker 2 Ach, erzählen kann ich viel hier. Nee, ich guck mal, dass ich noch so ein bisschen was. Ich guck mal, was ich vielleicht finde so und dann. Ich denke, der Abend ist ja eh sehr viel erzählen und unterhalten und da freue ich mich auch sehr drauf. Und ich freue mich vor allen Dingen auch darauf, von den Leuten auch was zu hören. Also Ja, ich bin sehr gespannt, ich freue mich. Gut, prima. Ich lande am Tag davor in Frankfurt. Das muss dann alles natürlich passen. Aber ich bin da sehr zuversichtlich.

Speaker 1 Ja, ich lade an demselbigen Tag noch, das muss auch alles passen, also von der Seite, es passt schon.

00:12:23Speaker 1 Sehr schön. Genau. Es ist ja noch kein Schnee und keine Gewittersaison mehr.

Speaker 2 Ja, aber jetzt die Tage war schon Nebel und da war schon wieder Alarm.

Speaker 1 Oh, okay, alles klar. Ähm, ähm schaffst du das an so.

Speaker 2 Wie bitte?

Speaker 1 Ja. Nee, Entschuldigung, was wolltest du? Ich wollte jetzt das Thema elegant durch eine Überleitung wechseln und sagen, schaffst du das eigentlich denn so früh um Um 14 Uhr schon aufzustehen. Ja, ich habe ein.

Speaker 2 Steffen, kannst du mir das gerne jetzt auf die Nase binden? Wir haben natürlich Feedback von Maximilian bekommen. Vielen Dank.

Speaker 1 Es ging um die

00:12:53Speaker 2 Eulenlerche. Und natürlich, ja, ich bin keine Lerche, sondern nur Eule, weil ich bin mehr so der Langschläfer. Ich habe das in der Eifer des Podcasts-Gefecht, Folge 13, ne, Unglückszahl, wir ändern uns, habe ich es Vergovt. Aber der Maximilian, der kennt sich sehr, sehr gut mit Schlafmaus, also mit Fatigue. Es gibt da einen Fragebogen, das ist eigentlich ganz interessant, wo man rausfinden kann, welcher Chronotyp man ist. Und ich glaube, das ist nicht nur für Leute im Schichtdienst oder in der Luftfahrt interessant.

00:13:28Speaker 2 Ich glaube, das kann einem auch so im Alltag, was heißt Alltag helfen, aber man lernt, glaube ich, einfach, das besser einzuschätzen und da auch einfach mehr rauszuziehen. Also zu wissen, wann bin ich vielleicht zu Höchstbelastungen oder höheren Belastungen. Fähig, ja. Stressresistenter, keine Ahnung. Also ich glaube, das ist eine ganz hilfreiche Sache. Den Link, den stellen wir noch in die Shownotes.

Speaker 1 Ich hatte letztens eine Kollege, ein Gespräch mit einem Kollegen mit Cockpit, der also der ganz vehement auf seinen

00:14:02Speaker 1 Chronotyp Pochte und er sagt, er ist auch die Eule halt und er macht er kann das nicht und deswegen Leistung und ich muss das machen, ich muss das so und so machen. Und er hat nun gerade, er war mit seiner Partnerin zusammen und es ging auch um den Kinderwunsch und dann habe ich nur ein bisschen geschmutzelt und hat gesagt, du warst immer für ein Chronotyp, du bist Wenn das Kind und die Kinder da sind, dann ist es sowieso alles futsch. Ja, das kann ich so bestätigen. Und da kannst du dann noch so sagen, nee, das geht nicht, ich muss jetzt hier länger schlafen.

00:14:32Speaker 1 Das, äh. Das wird sich dann schon wieder irgendwie ausdividieren. Naja, fand ich ganz witzig, das Gespräch. Wir haben weiteren Feedback bekommen und zwar. Von Michael? Von Michael? Darf ich weiterspringen? Bist du schon soweit?

Speaker 2 Ich bin immer soweit. Okay. Fast immer.

Speaker 1 Und zwar hat er uns einen Link geschickt. Von einem Vorfall, der vor einigen Tagen passiert ist, da war die Frage noch nicht ganz so geklärt.

00:15:02Speaker 1 Mittlerweile hat sich das ja auch für nie geklärt, aber trotzdem können wir das ja gerne nochmal aufnehmen. Und zwar ist vor Folgendes passiert, da wollte ein Flieger von, ich kann aber Getwig oder irgendwas, wir haben einen Link reingeschickt von EasyJet, wollte nach irgendwo in den Urlaub reinfliegen, Malaga glaube ich war das. Alikante. Oder Alikante. Und der durch bestimmte was ich, keine Ahnung, Verwerfung operational, also da war keiner krank geworden oder irgendwas. Auf jeden Fall kam die Crew, oder der Kapitän genauer gesagt, der diesen Flug fliegen sollte, kam nicht rechtzeitig

00:15:34Speaker 1 nicht rechtzeitig zu dem Flugzeug selber hin und dadurch war der ganze Urlaub in Gefahr, weil der Flug, es war kurz davor, irgendwie gestrichen zu werden, aber da war dieser andere In Urlaub praktisch als Urlaubsgast an Bord, der ein weiterer EasyJet-Kapitän und der hat dann kurzfristig diesen Flug übernommen. Also der war hinten als Passagier mit Familie eigentlich geplant zu sitzen und um ein Ende hat er das Schiff geflogen. Kann man das einfach so machen, Olli? Dass du sagst, hier, ich bin Kapitän, habe eine Lizenz, darf ich fliegen.

00:16:04Speaker 1 Geht das? Ey du brauchst eine Uniform, ne? Okay. Ja, die kannst du ja im örtlichen Karnevalsverein da irgendwie holen, ne?

Speaker 2 Genau, also wenn der Flug aus Köln rausgeht. Ähm, nee, mal im Ernst, natürlich. Ja, sind einige viele Voraussetzungen, weil der Michael schrieb nämlich auch, ich kann mir nicht vorstellen, dass ich als Krankenpfleger in einem Fremden Krankenhaus einfach mal schnell eine Schicht übernehmen darf, damit der Laden weiterläuft. Allein schon versicherungstechnisch. Genau, Michael, das stimmt, aber.

00:16:35Speaker 2 Der Kapitän ist von derselben Fluggesellschaft oder auch von dem, also der, das ist ja quasi seine Arbeitsstelle gewesen. Das heißt, er würde ja regulär auch genau den Flug machen. Wenn dann noch die Ruhezeiten alle eingehalten werden und sonstige Sachen, also gerade versicherungstechnisch, dann kann man das machen. Und ach natürlich, und das ist kein Scherz-Ausweisdokument, sprich ähm Perso und Fluglizenz muss dabei sein und dann ist es eigentlich soweit möglich, prinzipiell.

00:17:08Speaker 1 Er muss alles so mithaben, was man. Was wir auch, wenn wir normal haben, mit haben ist Kaffeetasse, Kaffeetasse, nein, aber auch nicht nur Lizenz natürlich und sein Ausweis, Medical Medical, Flugbuch.

Speaker 2 Ein Flugbuch, nee, das geht so.

Speaker 1 Die letzten drei 90 Tage? Muss er die nicht nachweisen?

Speaker 2 Nee, darfst du, weil es kommerzielle Flüge sind, darf der Luftfahrtunternehmer das digital vorhalten.

Speaker 1 Ja, stimmt.

Speaker 2 Also tatsächlich, das geht.

00:17:40Speaker 2 Falls ihr euch fragt, ich hatte das Thema jetzt gerade kürzlich, sonst wüsste ich das auch nicht so gut. Ja, okay.

Speaker 1 Gerne. Und da das in dem Fall alles gegeben war, hat er das gemacht. Er ist im Flug angetreten und hat die Leute nach Alikante geflogen. Allerdings, was war dann? Ich meine, ist er dann wieder zurück?

Speaker 2 Ich glaube nicht. Also nach dem Urlaub, ne? Nee.

Speaker 1 Ich kenne die Lösung natürlich, ne?

Speaker 2 Ich würde natürlich mein Flugzeug selber auch zur Not in Urlaub fliegen, aber ich würde.

00:18:10Speaker 2 . Wahrscheinlich doch noch ein paar Tage da bleiben. Weil alleine, ich meine, ich überlege, wenn man seine Frau dabei hat, dann könnte die vielleicht dezent ungehalten darüber sein, wenn man sie in Urlaub fliegt und dann gleich wieder abhaut.

Speaker 1 Also in dem Fall war das so, dass sie aus das EasyJet aus Manchester, da flog auch ein Flug nach Alicante, und da haben sie einen Kapitän, den sie dort übrig hatten, den haben sie dann sozusagen Wie nennt man das eigentlich jetzt? Det hat Proceeding als Passagier mit eingeflogen und der hat den allikante Flieger wieder zurück nach Kent weggeflogen.

00:18:44Speaker 1 Sehr schön. Sehr schön. Wie nennt man das? Deadhead oder Proces?

Speaker 2 Beides.

Speaker 1 Also, ja. Ich glaube, es hier ist je nach Airline. Die nennen das immer ein bisschen anders, glaube ich.

Speaker 2 Spannend wäre bei einer großen Firma, wie ist der Kapitän, der da sich selbst in den Urlaub geflogen hat, wieder nach Hause gekommen. War das dann privat oder war das wieder Deadhead? Weil eigentlich nach der Logik Mitte ja Hätte er dann ja auch wieder als Proceeding oder hätte zurückfliegen müssen. Ja. Um die Tour zu beenden. Und kriege ich in der Zeit Spesen? Das ist dann die noch viel lustigere Frage.

Speaker 1 Das sind aber, glaube ich, so Vertragsregelungen.

00:19:15Speaker 1 Ich glaube, das Kann man irgendwie da irgendwie drauf gehen. Aber ich meine, daraus kann man weitere Fragen erstrecken. Also zum Beispiel, was passiert, wenn an Bord ein ein Kapitän oder ein Co-Pilot oder irgendeiner krank wird und also durch irgendwelchen Gründen hat was der berühmte falsche Fisch gegessen und wird jetzt irgendwie kippt um oder hängt nur auf dem Klo rum oder irgendwas, kann ein hinten sitzender Kapitän auch einfach nach vorne gehen und den Flug weiterführen.

00:19:48Speaker 2 Na gut, der Kapitän sitzt ja vielleicht nicht in der Economy-Class. Das heißt, durch den besseren Service hat er mit Sicherheit schon Rotwein. Dann auf gar keinen Fall. Ja, es gibt aber auch hinten billiges Bier. Also ihr könnt auch billiges Bier getrunken haben. Ja, stimmt. Nein, tatsächlich, also wenn es dieselbe Firma ist, sowieso mit Einschränkungen und Not kennt kein Gebot. Also ich meine, das ist ja klar.

Speaker 1 Ja, also ich glaube, es ist, na, das ist ganz klar geregelt in unseren Regelungen. Also es steht drin, dass nur einer

00:20:19Speaker 1 Er muss natürlich fit to fly sein, also er darf keinen Alkohol getrunken haben oder irgendwas und all das muss die Voraussetzung gefüllt sein. Und er muss natürlich ein Type-Rating haben. Und von derselben Gesellschaft sein, auch die, also ich meine jetzt richtig dieselbe Gesellschaft, also es kann jetzt nicht irgendein EasyJet oder ein oder selbst ein hier ein Eurowings vom einem German Wings-Flug sozusagen, obwohl die alle sehr dicht dabei sind und wahrscheinlich ziemlich genau das gleiche fliegen und man sie sowieso mit demselben Ticket fliegen kann und derselben Flugnummer und irgendwas.

00:20:54Speaker 1 Aber er muss vom selben AOC sozusagen sein und das Type-Retting haben oder muss fit to fly sein. Nur dann, dann darf er an Bord kommen, darf er ins Cockpit rein, Lizenz alles mit dabei haben und dann darf er auch das Kommando sozusagen dann im Flug übernehmen. ist der der Co-Pilot, der, ähm, wenn der Kapitän in dem Fall sozusagen fluguntauglich geworden ist, dann ist der Co-Pilot, ähm, Ähm, Kommandant, auch selbst wenn folgendes Szenario auftritt, dass meinetwegen der junge, ganz frisch umgeschulte Co-Pilot, dem das denn passiert, dass sein alt, altgedienter Kapitän da leider jetzt Flug und taugt ihr wisst und er kommt von hinten so ein

00:21:33Speaker 1 so ein so ein so ein Jumbo-Kapitän rein oder irgendwas und sagt, hey son, du fliegst mal, aber ich sag dir, was du tust, das geht nicht. Der, der, der, der Junge Co-Pilot ist dann sozusagen der Kommandant. Da gibt es keinen anderen, der ihn dann sozusagen überholen kann. Und er ist dann auchjenige, der das Flug, der dann sagt, wo es lang geht, theoretisch. Er sollte natürlich auf den erfahrenen Kollegen hören. Das wäre natürlich auch eine nette Geste.

Speaker 2 Weißt du, wie das bei uns geregelt ist? Na? Gar nicht. Gar nicht. Okay. Ja, die Pferde haben selten Fluglizenzen. Ja. Und ist tatsächlich aber jetzt ohne Flachs ein, was heißt ein Problem?

00:22:09Speaker 2 Das hat natürlich bei uns einen anderen Stellenwert, wenn wir sowas haben, dass einer wie es so schön auf Neudeutschheit incapacitated ist, also fluguntauglich, ist das auf einem Frachter natürlich ein ganz anderer Schlag als bei euch. Also ihr habt mindestens zwei Fußballmannschaften an Flugbegleitern, die sich um den Kollegen, die Kolleginnen kümmern können. Das ist bei uns nicht. Und gerade wenn man nur zu zweit unterwegs ist, ja, muss man dann überlegen. Ist der Kollege jetzt vor mir in der Senioritätsliste?

00:22:39Speaker 2 Ist er hinter mir? Kümmere ich mich um den Flieger? Kümmere ich mich um ihn? Ist schon schwierig.

Speaker 1 Ja, da verständlich ist es dann eher so, wir gehen zum nächsten Flughafen.

Speaker 2 Selbst da, aber ich meine, worst case, du musst hinten reanimieren. Das ist schon eine ganz blöde Situation, muss man so sagen. Also das kleine Exkurs, Erste Hilfe, man soll ja. Reanimieren, bis der Arzt kommt, im wahrsten Sinne des Wortes.

00:23:09Speaker 2 Irgendwann muss man dann einfach aufhören und das Flugzeug fliegen, das Flugzeug landen. Und das sind natürlich wertvolle Minuten. Und ja, ich hoffe, dass es nicht so oft passiert. Das braucht man nicht.

Speaker 1 Und eben erstmal den Bogen wieder zu diesem Pfeil zu schließen, selbst ähm Wenn einem jetzt das auf dem Flug von Gatwick nach Alicante passiert. Ich glaube nicht, dass man dann sagt: Okay, wir haben jetzt einen EasyJet-Kapitän hier hinten drin sitzen, der fliegt jetzt unseren Flug weiter nach Alicante und in der Zwischenzeit der andere, der Originale. der, der da vorne saß und der krank geworden ist, dass man denen denn sozusagen, dass man dann die Reise zu Ende führt.

00:23:44Speaker 1 Nein, klar, wenn man einen kranken Menschen an Bord hat, dann versucht man den auch dementsprechend dahin zu bringen, wo ihm geholfen wird. Ja. Also dann wird der Flug wahrscheinlich nicht so fortgesetzt werden, wie er mal ursprünglich angefangen hat. Und auch selbst das, wenn du hinten ganz viele Flugbegleiter hast und Erste Hilfe und Und du hast noch sehr viel Zeit vor dir. Also nehmen wir mal an, du fliegst mit so einem großen Fuchsel, was ich habe, da irgendwie in den Atlantik rein. Und dann Wird die Frage gestellt, fliege ich jetzt, also ganz konkrete Entscheidung, wir haben jetzt einen Gast, wir könnten jetzt zwei Stunden dorthin fliegen

00:24:20Speaker 1 oder drei Stunden und dann würde er direkt in seine Herzklinik gebracht werden, oder wir fliegen eine Stunde dort anders hin, aber da haben wir nicht die optimale Versorgung vorhin. Dann muss man sich immer schon darauf bewusst sein, dass auch wenn du hinten sehr viele Flugbegleiter hast und die müssen den reanimieren, Irgendwann verlierst du deine Crew. Das kann kein Mensch so lange durchhalten, selbst wenn du ständig wechseln kannst. Du verlierst sie rein physisch und auch rein moralisch irgendwann. Deswegen, also da zu sagen, ich fliege jetzt mit dem Gast drei Stunden oder zwei Stunden länger einfach mal so, weil ich habe ja genügend Personal, um sich um den zu kümmern kann.

00:24:50Speaker 1 Das kannst du auch nicht machen. Du musst irgendwann auch gucken, dass du eine fitte Crew hast, egal was passiert. Das muss man abwägen.

Speaker 2 Das ist halt diese schwammige Entscheidung, ne? Wobei ihr statistisch natürlich auch nochmal immer irgendwie einen Arzt dabei habt oder so. Das hilft natürlich auch ungemein.

Speaker 1 Bleibt am Ende bei dem Problem hin. Also das ist ja auch nicht so.

Speaker 2 Ja, klar, das ist da halt die auch die Überlegung halt, ja, wo mache ich einen Abschwung. steht eigentlich nicht zur Diskussion, dann bis zum Ende durchzufliegen. Und das ist eigentlich so ein Thema, da gab es jetzt neulich so einen interessanten Incident zu, von Smart Wings

00:25:26Speaker 2 Kennt jeder, ne? Der geht auch um Redundanz, ne? Die sind, wo sind sie geflogen? Vost Griechenland nach Prag.

Speaker 1 Von der Insamos aus.

Speaker 2 Und hatten dann über der Ägäischen See ein kleines Triebwerksproblem. Und das war halt eine 737, also sprich zwei Triebwerke. Eins ging dann kaputt, haben sie auch nicht mehr anbekommen. Was macht man da normalerweise?

Speaker 1 Man fliegt nicht weiter. Man hat einen Verlust von Redundanz, man hat keine Redundanz mehr.

00:25:57Speaker 1 Das ist Eigentlich Mayday sogar und man landet next Suitable Airport. Steht auch, glaube ich, in den Listen so drin.

Speaker 2 Genau. Und ich persönlich vermute mal, also ich wohne ja sehr auf dem Land und die Gegend hier ist sehr pferdeaffin. Weißt du, was ein Stalldrank ist, Steffen? Äh, ja. Ja, da, den kenne ich. Das ist, wenn Pferde auf dem Weg nach Hause sind und da brauchst du die gar nicht mehr lenken und die. Gehen Strickstrich laufen immer schneller wieder nach Hause.

00:26:29Speaker 2 Steil drank. Und ich glaube, das war bei denen genauso, weißt du? Die wollten einfach in Prag vernünftig Feierabend machen, als irgendwo in Buxtehude zwischenzulanden.

Speaker 1 Nein, es war ja auch nein, das war ein hochdekorierter Pilot-Airline, der hatte. Also ich glaube, der hatte Büro am Bildfunktion und sowas. Ja, genau. Nein, also jetzt mal ganz ohne Scherz. Also in der da das Ding ist eigentlich, das ist ein Nodo, ne? Also

00:26:59Speaker 1 Du hast zwei Motoren, eine fällt aus, du landest next zu Lupe Airport. Also wenn sie in der Nähe von Athen gewesen sind, dann wäre das zum Beispiel Athen gewesen oder Thessaloniki oder was immer da an schön Flughäfen auf dem Weg weiter ist. Auch die Tatsache, dass sie Würdest du ein Triebwerk zweimal versuchen, neu zu starten?

Speaker 2 Das hängt von der Situation ab. Also ich meine, wenn's also an sich, wenn ich genug Alte Ausweichmöglichkeiten habe, ach nee, nicht unbedingt.

Speaker 1 Also Neustart generell.

00:27:29Speaker 1 Also der geht so ein bisschen, ich nenne das so ein bisschen so ein Pendel. Also ich bin dann schon ein bisschen länger dabei und dann hat man so ein bisschen so mitbekommen, so wie Pendel war nicht so. Wohin das ausstecht. Also wann, ob man Neustart macht, ja oder nein. Und ich habe das Gefühl, dass da gibt es halt so neue Erkenntnisse und also ganz am Anfang, als ich angefangen hatte, hieß es auf jeden Fall, wir machen Neustart, wir machen einen Neustart. Dann gab es diverse Incidents durch einen Neustart auch oder fast Incidence, dass man, also ich sag so um die 2000 herum, haben wir gesagt, nee, man macht also überhaupt keinen Neustart, nur wenn wirklich die Gründe bekannt sind.

00:28:05Speaker 1 Und jetzt habe ich das Gefühl, es gibt es, kommt so mehr so die 10 tenants wieder auf. Hey, mach doch einen Neustart Du hast ja noch ein Triebwerk und vielleicht hast du dann wieder ein zweites.

Speaker 2 Ja, wobei, da hat sich in den 20 Jahren auch die Technik, glaube ich, geändert. Also wenn ich überlege, die Die modernen Triebwerke sind auch nochmal anders, in welche Richtung auch immer. Also da hat ja auch eine Entwicklung stattgefunden.

Speaker 1 Ja, auch wobei in dieser All 37, da ist dasselbe Triebwerk drin, was vor 30 Jahren da schon gelaufen ist.

00:28:36Speaker 1 Wobei, was ist das? 737800. Ach nee, das ist immer noch ein CDU. CFM56, ja. Die haben hoffentlich seitdem dann kleine Änderungen gekriegt. Also die Folgendes ist beim Resart, also es ist immer noch, wenn wenn du den Grund dafür kennst Dann kannst du natürlich jederzeit ins Restart probieren. Also wenn du sagst, du bist gerade durch extrem Starkregen geflogen oder hattest irgendwie Vereisung oder irgendwas, wo du sagst, Mensch, vielleicht ist es irgendwie dadurch ausgegangen. Aber wenn du. Wenn du einfach so fliegst, einfach so, ohne dass du jetzt außer den Fuel Lever umgefährt den Tank leer geflogen hast oder irgendwas, dann geht ein Triebwerk aus.

00:29:10Speaker 1 Dann kannst du davon ausgehen, eigentlich, da ist irgendwas kaputt. Kann man einen Riester probieren und machen die Leute auch, aber die, wie gesagt, die Statistik zeigt dann, dass es dann sogar Fälle gibt, wo sie es dann verschlimmbessert haben, also wo es fast ein Tripplexfeuer kam, weil sie dann Sprit wieder neu eingespritzt haben in ein kaputtes System, was dann zur Feuerneigung geneigt hätte und sowas. Also ich will das jetzt nicht abbewerten, dass sie es gemacht haben, dass sie, ich hätte wahrscheinlich ein Riestall auch probiert, aber Aber einen zweiten dennoch probieren, ich glaube, dass da das ist schon sehr gewagt.

00:29:45Speaker 1 Und das Weiterfliegen Ist noch viel gewagt. Es kam nochmal die Diskussion aus und im Forum, ja, aber das macht was anderes, macht doch E-Tops-Schläger auch nicht. Wisst ihr, was E-Tops ist? Ich frage ihn in die Podcast-Gemeinde rein und keiner antwortet mir. Hast dir das auch schon aufgefallen?

Speaker 2 Das fehlt noch bei Podcasts. Etops ist ein Regelwerk für das Fliegen von Zweimotorigen Flugzeugen über lange Distanzen ohne einen Flughafen.

00:30:16Speaker 2 Genau. Ist jetzt sehr sperrig ausgedrückt, aber zum Beispiel, wenn man quer beim Atlantik fliegen möchte oder über den Pazifik oder so.

Speaker 1 Wo sind wir jetzt bei? Bei 240 Minuten, glaube ich, ne? Das Maximale, ne?

Speaker 2 Naja, je nachdem, wer wir.

Speaker 1 Also die Luftfahrt sozusagen.

Speaker 2 E-tops 300 haben die schon.

Speaker 1 Ah, okay. Ah, cool.

Speaker 2 Weil die fliegen von Korrigiert mich. Osterinsel Neuseeland oder irgendwie Santiago, Neuseeland oder irgendwie sowas ganz Wildes machen die da.

00:30:47Speaker 2 Okay, alles klar. Also wirklich ganz quer über den Pazifik. Sonst braucht man das eigentlich auch nicht. Aber gut, bei dem Fall, ja, das war halt definitiv kein E-Tops. Sie hatten Flughäfen unten drunter, wo sie hinfliegen könnten. Was ich eigentlich Noch am interessantesten finde, ich weiß nicht, ob das stimmt. Man muss nicht immer alles stimmen, was bei Alfred Harold steht. Der steht dass der besagte Kapitän war damals Head of Flight Operations von dieser Firma, von dieser Airline.

00:31:17Speaker 2 Und er ist nicht mehr Leiter der Flight Ops. Und dass die Behörden, also der ist trotzdem noch weiter Instructor, also das heißt hier Extract Instructor Examiner Entree, wobei Examiner Trade dasselbe ist. Und dass die Behörden jetzt prüfen, ob das vielleicht nicht auch entzogen wird. Das ist eigentlich ein ganz interessanter Punkt, weil wir normalerweise ja in diesem non-punitiven System sind.

00:31:48Speaker 1 Ja, non punitiv, aber trotzdem wird geguckt, wenn du ein Instructor bist, ich war ja auch einer, dass du regelkonform arbeiten kannst. Und es ist theoretisch möglich, das haben sie uns damals auch gesagt, wenn du, sagen wir mal, wenn du immer zum Bäcker fährst und immer im Heideverbotsparkst und dort deine Brötchen holst. Und das machst du drei, vier Mal und jedes Mal kriegst du ein Ticket, könnte man dir irgendwann sagen: sag mal, weißt du, du weißt schon, was Regeln sind. Und das ist ein Parkverbot und du parkst da regelmäßig rein, dass man dir unterstellt, dass du nicht in der Lage bist, Regeln einzuhalten.

00:32:22Speaker 1 Und selbst über solche Sachen wie Straßenverkehr, also wenn du dann irgendwie auffällig wirst und irgendwann dir das mal zur mal die, die da die Sachen sozusagen übereinander liegt, die Strafzettel und mit deiner Lizenz und sagst, nee, du kannst jetzt hier nicht mehr ein Sorg da sein, das geht nicht. Und ich finde das okay, das ist richtig so.

Speaker 2 Ja, es ist halt eine ganz interessante Nummer. Da können wir auch eine ganze Sendung mal drüber machen. Können wir mal aufnotieren. Stichwort ist Just Culture, ne? Sagt ihr was?

00:32:52Speaker 2 Ja, okay. Ja, klar.

Speaker 1 Naja, auf jeden Fall, ähm, es ist schon irgendwie ein Ding. Auf ging es ja auch um E-Tops und so eine normale 737 hat 60 Minuten, deswegen kommt auch dieses, was du sagst, das ist mit E-Tops 300, das sind immer Minutenabstände, wie weit man von einem Next-Flughafen Entfernt sein soll. Und bei diesen E-Tops, richtigen E-Tops-Dingern, ist es ja so, dass diese Flughäfen auch gewisse Wetterbedingungen erfüllen müssen, die müssen anfliegbar sein und all sowas. Für so eine normale 737, wenn die mit diesen 60-Minuten-Regeln fliegt, der müsste eigentlich nur ein Flughafen sein, ein Flughafen sein.

00:33:27Speaker 1 Der muss nicht Dafür, dass er einen Flug antreten darf, da muss auch nicht das Wetter gut sein oder irgendwas, er muss halt 60 Minuten von einem Flughafen entfernt sein, den er anfliegen kann. Und selbst bei E-Torps, wo die halt diese Extended Range haben, heißt es nicht, dass ich sage, ich kann jetzt weiter zur Destination fliegen, weil ich kann ja 300 Minuten auf Single Engine fliegen, sondern auch bei denen steht drinnen Next Sudobe Airport. Und wenn sie gerade losgeflogen sind und da ist dann die Frage, ich muss jetzt zwei Stunden über die Atlantik

00:34:00Speaker 1 Mit Eintriebwerk oder eine Stunde zurück mit Eintriebwerk, um wieder den Flug abzubrechen und zum nächsten Flughafen zu fliegen, dann macht man das. Also das hat nichts damit zu tun, sozusagen. Ja. Genau. Hm. Das ist eine spannende Sache. Ja, ansonsten haben wir, glaube ich, schon viel so nebenbei geplaudert. Ich würde, wenn es für euch okay ist, auch langsam zum Ende kommen. Ich hätte aber auch noch eine kleine Geschichte.

Speaker 2 Da bin ich ja mal gespannt.

Speaker 1 Und zwar hat mir das Kollege erzählt, letztens saßen wir im Cockpit.

00:34:34Speaker 1 Nachts ein großer wunderschöner Vollmond, guckte sie an, sozusagen Man saß da so und der war richtig groß und satt und das sah schon beeindruckend aus, wie da stand. Und die Kollegin kam ins Cockpit, guckte sich das an, Augenblick guckt noch ein bisschen weiter. Das ist ein bisschen Klischee, was ich jetzt erzähle. Und dann wesentlich? Ja, ja. Aber ein bisschen Klischee in dem Sinne, so wegen Flugbegleiterin sozusagen. Dann fragte sie nämlich sie, nach einer Weile fragte sie: Sag mal, Jungs, wie dicht darf man eigentlich an den Mond heranfliegen?

00:35:11Speaker 1 Genau wie jetzt herrscht ein betretenes Schweigen dann im Cockpit. Nachdem er so ein bisschen so die Fassung wiedergewonnen hat. Ich sagte, wie meint sie das denn? Meinte der Kuh. Ja, wir müssen aufpassen, wenn die Sachen anfangen. Im Cockpit zu schweben und wir werden schwerelos, dann müssen wir wieder runterkommen.

Speaker 2 Schön gerettet.

Speaker 1 Ja, schön gerettet. Und sie ging dann raus, hat sich auch nicht gewundert. Und jetzt muss ich mal aber gleich einen hinten dran schieben. Zur Ehrenrettung der Flugbegleiterin. Also ich bin jetzt gerade mit Vera geflogen. Vera, wir haben in unserer Crew-Liste steht auch drin, was die Kollegin für Sprachen können.

00:35:48Speaker 1 Und sie hatten, das wird dann mit so einem Buchstaben gekürzt in Groß und Klein. Kleine ist praktisch großes und kleine Latinum, kann man sagen. Und für jedes großen Buchstaben, die sie haben, kriegen sie sogar extra Geld, weil sie also wirklich einen großen Sprachtest bestanden haben und sie hatte neun große Buchstaben darauf. Neun. Und ich rede so Chinesisch, also oder Mandarin war das. Dann Tschechisch, dann Englisch, haben wir alle das, da hast du keinen Buchstaben für. Aber neun verschiedene Sprachen plus Englisch, natürlich.

00:36:19Speaker 1 Sie meinte, sie versucht den Kollegen zu kriegen, in München ist der, der hat zehn und sagt sie, den hole ich mir, sagt sie. Sie lernt sie jedes halbe Jahr eine neue Sprache.

Speaker 2 Okay.

Speaker 1 Und in Frankfurt gibt es einen, der hat 13 Sprachen und den möchte sie auch noch einholen.

Speaker 2 Wow Ja, Respekt.

Speaker 1 Ja, also seit Jungs kehrt unsere Kollegen hätten nicht einmal einen Kamm. Ich bin auch letztens eingeflogen. Die hatte einen Doktor in Jura.

00:36:49Speaker 2 Da muss natürlich dann aufpassen, haha.

Speaker 1 Ja, ja, aber ich meine, also so weit dazu, ne? Also viele Kollegen, einige machen viele Teilzeit oder haben den Job mal während der Studienzeit angefangen und führen den weiter, weil sie einfach die Möglichkeiten des Reisens mit weiter genutzen müssen, aber sind trotzdem teilweise echt in anderen Berufen etabliert. Wahrscheinlich auch, was sie müssen, finanziell, so viel bringt das ja gar nicht mehr. Und haben wirklich was auf dem Kasten manchmal. Also bitte, liebe Gäste, mich über einen Kamm scheren. Hier alle.

Speaker 2 Ja, und dann kann man sich auch immer so Infos holen.

00:37:21Speaker 2 Also ein Kollege, also wir haben sogar auch ein paar Ärzte, ein Kollege von mir ist Facharzt für Geschlechtskrankheiten. Betretendes Schweigen.

Speaker 1 Gut. Hilft Ihnen das irgendwie weiter, irgendwie?

Speaker 2 Nein. Aber nee, wir haben auch einen Dermatologen. Das ist wirklich sehr interessant mit dem. Also Nicht, dass der eine uninteressant wäre, aber das sind so praxisnähre Fragen, die man mal so stellt. Also tatsächlich so UV-Schutz und so, trockene Haut im Flieger, das ist schon wirklich interessant.

00:37:55Speaker 1 Na gut. Ich glaube Das war's für heute, oder?

Speaker 2 Ja, das hat dich so ein bisschen auss Konzept gebracht jetzt eben.

Speaker 1 Ja, du kannst mal gerne weitererzählen. Hast du möchtest da sozusagen tiefer gehen in diese Materie?

Speaker 2 Nein, also tief einsteigen möchte ich ja nicht.

Speaker 1 Das ist ja wunderbar, das ist ja sehr schön. Ich würde sagen, wir freuen uns auf nächsten Samstag. Da sehen wir uns dann ja auch mal wieder. Genau. Und bleibt uns gewogen, wie es so schön heißt.

00:38:25Speaker 1 Falls ihr Fragen habt dazu, dann könnt ihr die stellen an den üblichen Wegen, die da sind.

Speaker 2 fragen. kampflywis ask. de oder per Twitter frag cfwu. Also wenn man das buchstabiert.

Speaker 1 Ja, das weiß ich, du auch

Speaker 2 Ja, Charlie, Foxtrot Whiskey Uniform.

Speaker 1 Wunderbar, prima. Haben wir das, ne? Okay. Das war's für heute, liebe Leute. Auf Wiederhören.

Speaker 2 Bis bald. Tschö.

Speaker 1 Tschö.