CFWU 16 - Hier kocht die Crew noch selbst.
Hier gehts diesmal um eigene Gerichte (also Essen) an Bord. Um Euer Feedback und was sonst noch so in passiert ist.
Kapitel (14)
- 00:00:00 Begrüssung
- 00:01:30 Essen mit Bordmitteln
- 00:10:56 Koffer auf Zimmer bringen lassen
- 00:14:53 Was ist ein Abholer
- 00:24:11 ILS Signal verfälschen
- 00:30:55 Fragen zum Frachtaufkommen
- 00:34:56 Kommentar zum DocBrock
- 00:36:16 Galley-Talk
- 00:40:53 Runways excursion Rückwärts
- 00:45:01 BSOD ???
- 00:46:54 Overrun at Wilson Airport
- 00:51:44 Interner Thraed: Postfach Engel gesucht
- 00:52:09 Geschichte vom Checkin: Salambo Stile
- 00:56:14 Verabschiedung
Vertagte Themen (4)
- 00:10:28 Alte Geschichten aus Layovern „Wenn das gewünscht ist, können wir ja ... ein oder zwei Dinge rauspicken.“
- 00:35:10 Kommentar eines Fliegerarztes zu gesundheitlichen Themen „Ich denke, das Thema greifen wir nochmal separat auf ... da können wir fast eine eigene Sendung zu füllen.“
- 00:44:30 Dekompression im Flugzeug „Vielleicht verschieben wir das so ein bisschen auf später ... da kann man einen schönen langen [Thread] aufmachen über Dekompression.“
- 00:51:19 Dekompression im Flugzeug „Die Dekompressionsgeschichte ... da können wir nächstes Mal gerne länger über reden.“
Links (11)
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- http://avherald.com/h?article=4ca4ab77&opt=0http://avherald.com/h?article=4ca4ab77&opt=0
- https://aviation-safety.net/database/record.php?id=20110110-1https://aviation-safety.net/database/record.php?id=20110110-1
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- Email: fragen@comeflywithus.demailto:fragen@comeflywithus.de
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Transkript
00:00:00Speaker 1 Hallo Steffen!
Speaker 2 Hallo Olli, das ist jetzt der echte Anfang, ne?
Speaker 1 Das ist der echte Anfang und schön, dass ihr wieder dabei seid bei Come Fly With Us Folge Nummer 16. Es ist ein. Sonniger Sonntagnachmittag. Und ja, wir haben es mal wieder geschafft, uns zusammenzusetzen und ein bisschen was aufzunehmen.
Speaker 2 Wunderbar, sonniger Sonntagnachmittag. Also ich hole mal schnell meine Urlaubsfotos raus. Ja, da scheint auch die Sonne. Das ist schön. Dann bin ich ja froh, dass wir jetzt auf demselben Niveau sind.
00:00:30Speaker 2 Hallo, ich war ein bisschen weg. Deswegen, wenn wir eine kleine Pause hatten, dann war das meine Schuld. Man möge mir verzeihen.
Speaker 1 Ja, und bei mir ist, also ich glaube, der Steffen, der hat so viel Geduld, immer mit mir einen Termin zu finden. Das ist echt. Respektabel.
Speaker 2 Dazu müssen wir nachher mal ganz privat noch unter dem Thema darüber reden. Ich muss mein Herz auch schön.
Speaker 1 Oh, ja. Dann machen wir.
Speaker 2 Ja, gut, aber das geht jetzt, da hört jetzt keiner mehr zu, bitte. Okay, jetzt weiter.
Speaker 1 Genau. Ja, wir haben mal wieder eine neue Folge am Start oder sind dabei, sie an Start zu bringen.
00:01:02Speaker 1 Und wollen natürlich wie jedes Mal am Anfang ein paar Fragen von euch beantworten.
Speaker 2 Genau, zum Beispiel, welches Datum ist heute?
Speaker 1 Das ist eine sehr schwierige Frage, aber beantwortbar. Moment, lass mich gucken. Ich klicke auch nicht mit der Maus jetzt. Der 13. Oktober. 2019. Und genau, wir haben wieder eine kleine Frageliste. Und genau, ich fange mal an. Du hast da nämlich so ein paar Stichpunkte gemacht, Steffen. Zwar anfänglich mit selbstgemachtes Essen an Bord.
00:01:32Speaker 1 Kochen ja die Passagiere hinten in der Kabine.
Speaker 2 Nein, und zwar selbstgemachtes Essen und zwar nicht von den Gästen, wobei da gibt es auch Geschichten, dass Leute irgendwie sich ihren Gaskocher an Bord angemacht haben, also früher damals noch und so, und selber ihr Essen kochen wollten, aber nein, darauf geht gar nicht hinaus, sondern Vielleicht könnt ihr euch erinnern, ich hatte vor einiger Zeit ein Bild getweetet von so einer Banane, die in Scheiben geschnitten war, mit Tropfchen flüssiger Schokolade obendrauf und in jedem einzelnen Zahnstocher drin.
00:02:05Speaker 2 Das hast du nicht gesehen, ne? Ehrlich gesagt nicht, nee. Das hat eine Kollegin ganz lieb für uns vorbereitet. Also fantastisch. Die haben auch wirklich lecker geschmeckt. Und das kam mich so ein bisschen auf dieser Gedanken. welche Kreativität manche Leute so an an an an wie heißt es an Tag legen um Sachen an Bord mit den bescheidenen Mitteln, die wir haben, herzustellen. Also nicht für die Gäste, sondern für uns oder für die Crew oder für sich selber. Ich meine, als Frachter habe ich auch so alte Geschichten gehört oder von Frachterkollegen, wie man genau die Steaks, die man sich vorher im Layover gekauft hat, wie man die zubereiten muss, wie man sie in Aluminiumfolie einwickelt oder auch nicht.
00:02:45Speaker 2 Und wie man sie dann sozusagen herstellt. Darauf wollte ich mal ein bisschen eingehen.
Speaker 1 Ja gut, es gibt da ja verschiedene Disziplinen. Also die Disziplin nur mit Bordmitteln, da hast du natürlich kein Steak und keine Alu-Folie. Das ist schwierig. Wir können zu dir erstmal kommen. Also die Disziplin nur mit Bordmitteln kann ich anbieten, Schokokuchen. Genau, dir wollte ich auch hinaufkommen, genau. Also das Rezept, also das in Anführungszeichen Rezept, es gibt so ein paar Butterkekse, es gibt Cappuccino Instant Pulver.
00:03:19Speaker 1 Ähm, es gibt. Kakaopulver. Nee Kakaopulver haben wir nicht, wir haben aber Kit Cuts dabei.
Speaker 2 Da müsst ihr vielleicht kurz ausholen, wir haben so eine Minimum Trocknen. Trockenfutterbeladung an Bord, so für den Zuckerspiegel. Ich weiß nicht, ob es irgendwie eine LBA-Vorschrift ist oder sowas. Oder zumindest steht es bei uns im Tarifvertrag drin, dass wir so ein bisschen was zu essen an Bord haben. So Kekse, Obst Oder halt Tütensuppen. Gibt es die noch, die Tütensuppen?
Speaker 1 Ja, wir haben so auch, ja, so, also Schleichwerbung hier, diese schn diese heiße Tasse oder so von
00:03:49Speaker 1 Genau, genau.
Speaker 2 Oder halt irgendwie Cappuccino oder Kakaopulver. Genau, das ist Butter auch, Butter so ein bisschen.
Speaker 1 Ja, genau, Butter auch. Und wir haben leere Alu-Schälchen beladen. Das ist essentiell wichtig, weil da muss man das halt drin zubereiten und natürlich Milch.
Speaker 2 Genau. Und so haben manche, an den kennst du das also, ne? Manche findige Kollegen machen dann die Kekse, zerstoßen das, machen das mit den Schokoladenpulver, ein bisschen Milch rauf. Dann Kekse noch oben rüber gekrübelt, manche tun noch Haferflocken mit rein und dann wird er so ein kleiner Kuchen gebacken und den kann man dann an Bord warm sozusagen genießen.
00:04:24Speaker 2 Herrlich.
Speaker 1 Also schwierig ist halt nur, aufgrund der fehlenden Hefe, das ist immer ein bisschen schwer, das Stockt nur so mäßig, sage ich mal. Also manchmal, wenn man es nicht richtig macht, ist so eine. Schokoladenhaltige Pampe, die da aus dem Ofen kommt. Aber naja, wenn man sich jetzt das nicht anguckt und das mit einem Löffel dann isst, dann ist es ganz okay.
Speaker 2 Genau, ist besser als gar nichts.
Speaker 1 Sag mal, Steffen, wie trinkst du deinen Kaffee? Mit Milch. Ein regular würde der New Yorker sein. Ja, also nicht, also einfach nur Milch oder irgendwas Spezielles?
Speaker 2 Du willst auf den Kapuchüren hinaus, den man mit Bordmitteln machen kann?
00:04:57Speaker 1 Also ich hin und wieder mache sogar den Kaffee mit aufgeschräumter Milch. So, und jetzt kommst du.
Speaker 2 Du benutzt natürlich nicht dafür diese kleinen mit batterie betriebenen Quirle. Nein, die Disziplin ist immer noch nur mit Bordmitteln.
Speaker 1 Dann ist die Geschichte mit den Eiswürfeln. Nein. Du kannst also die die das Problem ist, du brauchst ein Behältnis. Also du musst, wir haben ja Milchpackungen, so Tetra-Pack Milchpackungen beladen mit irgendwie, weiß nicht, 300 Milliliter, würde ich jetzt sagen.
00:05:29Speaker 1 Da musst du diese Milch erstmal in besagtes Alu Schälchen schütten in Ofen. Warm machen, weil du willst ja warme Milch zum Kaffee trinken.
Speaker 2 Genau.
Speaker 1 So, und dann kannst du das ganz vorsichtig, und ihr könnt euch vorstellen, gerade wenn es ein bisschen turbulent ist, das ist ein totaler Spaß, diese Milch in eine leere Wasserflasche schütten. Dann kannst du die Wasserflasche kräftig durchschütteln und dann hast du gestolmte Milch auf den Kaffee.
Speaker 2 Ah ja, gut, gut, sehr gut. Und es gibt, wie gesagt, liebe Ska-Kollegen, die tun noch ein, zwei, drei klein gestolzen Eiswürfel mit da rein. Dann wird die Milch zwar wieder kälter, aber die wird dann noch ein bisschen schäumiger.
00:06:00Speaker 1 Ja, und woher kriege ich Eiswürfel auf dem Frachter?
Speaker 2 Ja, das ist natürlich dein persönliches Problem.
Speaker 1 Ich meine, als ähm Passagierkapitän mit First Business Premium Echo Echo Class Bestuhlung hast du doch natürlich auch eine Espresso-Maschine. Also Ich sage jetzt mal ganz böse, was willst du eigentlich? Noch mehr.
Speaker 2 Nein, ich will ja nochmal sagen, wie, das hat aber auch, ehrlich gesagt, das hat nur mein Chef. Ich weiß gar nicht, wie das ist mit denen, ob der neue Schumbo das auch hat. Also mein voriges Muster hat es definitiv nicht.
00:06:31Speaker 2 Und die Hunderte, die meisten Kollegen fliegen Kurzstrecke, Mittelstrecke oder irgendwas und da ist sowas nicht dabei. Also müssen sie sich ja irgendwie behälfen, wenn sie einen Kaffee mit geschräumter Milch haben wollen. Das stimmt. Genau. Aber also ich trinke mal Kaffee, ganz normal, schnöde. Also so ist es nicht. Aber es gibt also viele andere Sachen, die man halt machen kann oder die Leute kreativ machen. Der Obstsalat, der Berühmte. Und dann kam ich hier mit Kollegen auch noch drauf, dass der früher der Obsalat, und das war selbstverständlich damals, also so Anfang der 90er oder sowas, da wurde der Obsalat mit den Resten, die irgendwo noch
00:07:08Speaker 2 vorhanden waren, wurde eine große Schale Obst-Lauvatorien gemacht und da wurde auch noch ein bisschen Kontrol rübergeschüttet. Das ist heute alles unvorstellbar.
Speaker 1 Also Reste muss man vielleicht sagen, nicht die Reste, die von den Passagieren zurückkommen, sondern die Reste, die in dieser Kuobstbox sind.
Speaker 2 Also genau, genau.
Speaker 1 Nicht, dass der jetzt denkt, dass da die Reste, die zurückwandern.
Speaker 2 Ich sage Jein. Ich sage jein, weil ich habe geredet Anfang der 90er und da blieb regelmäßig sehr viel, da war viel, es war früher war viel mehr beladen.
00:07:43Speaker 2 Da wurden dann Obstkuchen gebacken auch. Da wurde die Mascarpone-Creme von den Tabletten, die nicht angefressen waren, irgendwie runtergesammelt. wurde mit dem Mascopone-Creme mit Obst zusammengetan, wurde aufgequält und dann war das halt ein Obstsalat mit Mascarpone drin. Dann wie gesagt, und da kam noch die Sache mit den Control, was ich erzählt habe. Das wurde früher wohl, also ich rede jetzt, ne, 20, 25 Jahre her. Wurde auch noch ein bisschen Kontrol reingetan und da haben die Kollegen ausgedacht, und das wurde wie selbstverständlich auch ins Cockpit reingereicht als Nachtisch.
00:08:14Speaker 2 Da hat sich überhaupt kein Mensch Gedanken gemacht. Tja. Oder in diesen Schokokuchen kann man auch sehr gut dann noch geschmacklich abrunden, wenn man ein bisschen Bailey reinschüttet. Also das wurde früher gemacht. Baileys haben die ja auch nicht an Bord, ne?
Speaker 1 Nein, also wir haben nur Soft Drinks und Wasser und Kaffee und Tee und
Speaker 2 Ja.
Speaker 1 Das war's.
Speaker 2 Und den Baileys gibt es auf der Kurzstrecke auch nicht mehr. Also von der Seite her. Die Gefahr ist auch gebannt. Also das sind alte Geschichten.
Speaker 1 Die Frage ist: von den Zuhörern sollte es da welche geben, die fliegen? Habt ihr vielleicht noch Anregungen und Ideen für einen langen Flug, was man noch Schönes aus der Küche zaubern kann?
00:08:50Speaker 1 Genau. Selbstgemachtes Essen, ja, aber die Disziplin selbst mitgebracht, da ist natürlich alles möglich. Also ich Ich bin ja früher für einen Ferienpfleger geflogen, der jetzt vor ein paar Wochen leider so ein bisschen in die Schlagzeilen kam. Und naja gut, damals ist es jetzt wie 10, 12 Jahre her, auch da war ja schon das Catering, wenn man irgendwie auf die auf die griechischen Inseln geflogen ist oder nach Mallorca oder so. Dann war auch das Catering da schon relativ bescheiden mit irgendwie so einem Semmel mit Käse zwischen oder so, so ein Sandwich, keine Ahnung.
00:09:28Speaker 1 Und ich habe das eigentlich immer ganz gerne gemacht, dass ich vorher vor dem Flug beim Dönerladen vorbeigegangen bin, der auf dem Weg lag. Das heißt, Döner schön einpacken lassen, einfach ganz normal zum Dienst auf dem Flieger und dann einfach am besten noch so im Steigflug, wenn der Ofen sowieso nicht belegt ist, Döner rein schön warm machen. Das war eigentlich ganz toll, weil dann hast du im Reiseflug leckeren Döner zu essen. Haken an der Sache war, dass die ersten fünf Reihen davon, ich sag mal, olfaktorisch einiges mitbekommen haben.
00:09:58Speaker 1 Also sprich, die ersten fünf Reihen haben die Passagiere immer Döner gerochen, sich vermutlich gefreut. Und dann gab es halt so ein pappiges, belegtes Käsebrötchen.
Speaker 2 Ja, ja, das ist nun mal so. Das hast du aber oft, wenn die Passagiere einsteigen, dass in diesen knappen Transit, der da existiert. Dass die Kollegen sich dann schlichtweg einfach nicht nur Essen selbst mitgebracht haben, sondern auch Essen von Catering bestellt haben, weil wir können uns ja selber auf eigene Kosten gegen Geld Essen bestellen. Und das natürlich dann in den kurzen Pausen,
00:10:28Speaker 2 Die da auf dem Bord existieren, auf der Kurzstrecke, sich zubereiten. Und dann kommen die Gäste rein und das Essen wird im Ofen gerade warm gemacht und das riecht sehr lecker, sehr bekömmlich. Und was kriegen Sie? Nisch. Ja. Ja, kann passieren. Aber man hat es mal gerochen, das ist ja auch was Schönes.
Speaker 1 Ich habe jetzt Hunger, Steffen.
Speaker 2 Genau. Lass uns doch. Ich habe diese Geschichten, vielleicht können wir auch nochmal zukommen auf einen. Wie heißt das auf Norddeutsch? Thread, also ein Faden, der sich bei uns intern in ein Diskussionsforum aufgetragen hat.
00:10:59Speaker 2 Da kommen gerade sehr viele Fragen hoch. Da geht es um alte Zeiten. Das ist eine Frage an euch. Da sind sehr viele alte Geschichten aus irgendwelchen Layover, die Kollegen erzählt haben. Und so wenn das gewünscht ist, können wir ja oder könnte ich da ein oder zwei Dinge rauspicken, die ich so bestätigt kenne, weil die Geschichten einigermaßen stimmen. Wenn das für euch von Interesse ist, dann gebt uns mal ganz kurzes Feedback. Aber was ich zum Beispiel auf diesen Schred habe, jetzt können wir mal ganz kurz zum nächsten Kapitel übergehen. Und zwar, äh, sag mal, Koffer im Hotel. Werden sie die auf dem Zimmer gebracht, ja oder nein?
Speaker 1 Das hängt vom Hotel ab.
00:11:31Speaker 1 Genau, und ob man das will. Also ob man es will, klar. Also ich muss zugeben, ich will das meistens nicht, weil es dauert im Endeffekt länger, als wenn man ihn gerade selber hochschlürt. Und ja, ich widerstrebt mir einfach. Weiß ich nicht. Genau, ist es einfach so.
Speaker 2 Die meisten Kollegen machen es nicht, einfach nur auf Zeit, weil man es kommt, hat eh knapp Zeit im Layover und dann will man da nicht noch manchmal 20 Minuten auf dem Koffer warten und bei unserer Crew so viel Personal haben die gar nicht, um alle Koffer da hochzubringen. Da wartest du eine Stunde, bis du deinen Koffer hast.
00:12:02Speaker 2 Also das macht auch keiner. Wenn du da mit 25 Leuten ein Hotel einfällst und jeder hat einen Koffer und er will von den zwei Gepäckhansels nach oben gebracht werden. Das geht nicht. Das funktioniert nicht. In Amerika sowieso nicht, da gibt es ja eh kein Personal mehr, also das gar nicht. Aber viel interessanterweise lässt sie deinen Koffer abholen.
Speaker 1 Wie abholen.
Speaker 2 Ja, wie abholen, ne? Das kommt mal. Früher, und das da kann ich mich sehr gut dran erinnern, wurden in vielen Hotels, hat es Also insbesondere hier so Afrika technisch und sowas, da hat es vor, sagen wir mal, 20 Minuten vor Pickup, also
00:12:37Speaker 2 Bevor der Bus losgefahren ist, hat es an deiner Tür geklingelt und dann kam ein netter Mann und hat dir deinen Koffer abgenommen und runtergebracht und dann auch schon verladen.
Speaker 1 Und lass mich raten, das wurde dann irgendwann mal, haben sich irgendwelche Leute vor Zimmer gestellt, angeklopft und gesagt, ich würde gerne ihren Koffer mitnehmen.
Speaker 2 Naja, also spätestens seit 9-11 haben sie sich sagen lassen, das machen wir jetzt überhaupt nicht mehr. Weil kann ja sein, du sollst ja, did you pack your suitcases alone? Weißt du, did you have always
00:13:07Speaker 2 Did you left your suitcase alone? Nein. Das kannst du natürlich dann alles nicht beantworten, also mit anderen Worten. Das gibt es einfach auch aus Sicherheitsgründen. Leider Nicht mehr. Schade.
Speaker 1 Ja, ach, aber irgendwie. Nee, weiß ich nicht. Das widerstrebt mir einfach. Also ich denke mal, das Gepäck, was ich mitnehme, das will ich auch, muss ich auch selber schleppen. Ich finde es immer. So, ja, es ist eine andere Kultur. In Indien ist mir das mal aufgefallen, in Bangalore am Flughafen. Hast du also tatsächlich, wenn wir da, wenn wir da ankamen damals, hattest du wirklich pro Person einen Kofferträger dabei?
00:13:41Speaker 1 Das heißt, da war dann ein Inder Niederer Kaste, der dann das Gepäck für einen durch den Flughafen durchgerollt hat. Was ja so eher schon kein Problem ist. Und ja, wie die indische Kultur so ist mit Kasten, die waren wohl ganz weit unten. Und wenn die nicht spurten, den wurde also leider förmlich in den. . Hintern getreten.
Speaker 2 Ja.
Speaker 1 Und die haben dann auch noch T-Shirts angezogen bekommen, wo vorne drauf stand wie Bangalore Airport. Und hinten stand drauf: No tips, it's my duty.
00:14:13Speaker 2 Oh, ich dachte, da stand hinten so ein Zettel drauf, Kick Me.
Speaker 1 Haben wahrscheinlich die Kinder gedacht, dass das bedeutet, aber.
Speaker 2 Also in Indien wird es in der Tat, der Koffer, wenn wir ankommen da im Flughafen, wird uns sofort von den Lufthansa-Leuten da abgenommen und direkt Dann abgenommen und direkt dann aufs Kofferband hingebracht zum Flieger. Also da sehen wir ihn in der Tat dann wirklich für längere Zeit nicht mehr, weil er uns direkt abgenommen wird. Also weil zum Schalter, das sind so viele Menschen, da kommst du gar nicht direkt hin.
00:14:46Speaker 2 Ja. Ja, überhaupt Layover. Ich habe ja eine Frage hier bekommen zum Layover. Nächstes Kapitel sozusagen. Schieß los. Und zwar von Plain Spotter 223 Alter Bekannter, das ist unser Designer unseres Logos. Was mir so einfiel, fragt er, falls sie jetzt noch nicht Thema war. Würde ich mir mal das Thema Umlauf wünschen. Also wie sieht ein typischer Monat aus? Standby, wie lange bleibt ihr meist vor Ort und so weiter?
00:15:18Speaker 2 Weil letztens das Wort Abholer gefallen ist. Deswegen kam ihm wahrscheinlich die Frage im Kopf. Was ist denn ein Abholer?
Speaker 1 Tja, das ist ein Abholer. Das ist lustig. Das ist vor allen Dingen ein Sprech in deiner Firma, ne?
Speaker 2 Ich glaube ja. Und ich weiß auch nicht, wo der herkommt, keine Ahnung.
Speaker 1 Kannst du mich hören? Hallo? Ich kann nicht hören. Tja, da haben wir jetzt wohl gerade eine kleine Outage. Oder so? Nein, haben wir nicht. Hallo Steffen.
00:15:48Speaker 1 Ich kann dich hören. Hallo, hallo.
Speaker 2 Ah, jetzt kannst du mich jetzt hören.
Speaker 1 Jetzt höre ich dich wieder. Sehr schön.
Speaker 2 Ja, wir haben uns die ganze Zeit gehört. Es ist auch schön mit aufgenommen. Irgendwie habe ich auf die Stummtaste bei mir gedrückt.
Speaker 1 Auch nicht schlecht.
Speaker 2 Auch nicht gut.
Speaker 1 Ja, Abholer. Also wie gesagt, bei uns kennt man diesen Begriff gar nicht mal so. Das ist mehr so ein Sprech aus deiner Febre.
Speaker 2 Das kann sein, also muss ich das erklären, ne?
Speaker 1 Also ich weiß, was es ist, aber wenn ich das richtig verstanden habe, korrigiere mich, falls ich falsch bin. Man fliegt hin, bleibt 24 Stunden und fliegt wieder zurück.
00:16:20Speaker 1 Das ist ein Abholer bei euch, oder?
Speaker 2 Ja, man holt das Flugzeug ab, was da am nächsten Tag ankommt. Also du fliegst mal hin und flieder zurück. Also das da fliegen nicht zwischendurch irgendwelche anderen Flugzeuge hin oder andere Flieger. Also zum Beispiel, ich sag mal so, wenn man jetzt von Frankfurt nach Hamburg fliegen würde, dann. Kommen abends drei Flieger rein und am nächsten Tag gehen drei Flieger wieder raus. Und Abholer ist, du fliegst hin nach Samba, New York und dein Flieger fliegt wieder weg und am nächsten Tag kommt der Flieger wieder hin und den holst du ab und bringst ihn wieder zurück. Also so ist das irgendwie gemacht.
00:16:50Speaker 2 Ein Abholer ist immer nur kurz hin. Und kurz zurück. Man hat da nicht meistens weniger als 24 Stunden Layover. Obwohl der Begriff herkommt, ich kann nicht So mit Sicherheit leider nicht sagen. Das ist aber ein Abholer. Und wenn einer davon schreibt, ein Abholer, dann ist er nicht Minimum Rest, aber sagen wir die. Die Zeit zwischen den beiden Abfliegen holt den nächsten Flieger ab.
Speaker 1 So können wir da was sagen. Und das muss man auch sagen. Also, das ist immer eigentlich schmerzhafter, als wirklich die Minimumruhezeit zu haben, weil diese 24 Stunden
00:17:21Speaker 1 Ist halt genau die Zeit, wo man dann wieder zurückfliegt, wo man am Vortag gerade schlafen gegangen ist. Das ist immer so ein bisschen unschön, sage ich mal. Ja, genau. Ja, aber zurück zur Frage. Also so ein typischer Monat, es ist unterschiedlich, denke ich mal, wie er wo aussieht. Ich denke, da fängst du erstmal an. Wieso?
Speaker 2 Also meiner, äh, äh, ich bin nicht so ein repräsentatives Muster, weil
00:17:57Speaker 2 Ich habe nicht sehr viele Stunden im Plan. Also der normale Plan, wir haben halt eine Vorgabe, wie viele Stunden wir fliegen sollen. Die liegt bei 75 Stunden, glaube ich. Ist es jetzt konzernweit geregelt? Und darüber hinaus gibt es mehr Flugstunden oder beziehungsweise meistens manche Flotten werden im Durchschnitt mit 85 Stunden geplant, manche werden mit 90 Stunden geplant. Mein Muster wird grob, teilweise mit nur 60, 65, 70, momentan wieder mit 75 Stunden genau geplant.
00:18:31Speaker 2 Weil es halt ein nicht so stark beanspruchtes Muster ist, aber trotzdem haben wir relativ viele Tage, die wir unterwegs sind. Das hängt damit ab. weil wir einige Bereitschaften haben oder mehr Bereitschaften als alle anderen, weil wir eine relativ kleine Personalgruppe sind. Das heißt, wir, ähm, die normalen Belastungen, die hier so in der Flotte sind, Planer, äh, nicht Quatsch, Planer, Standbys und Ausbilder und sowas, die, der nimmt einen hohen Anteil unseres
00:19:05Speaker 2 Kapazitäten ein. Also mein Plan ist dadurch geprägt, dass ich gar nicht mal so viel fliege, nur sehr viel Einsatzzage habe. Die Einsatzzage sind Bereitschaften. Schulungen, die auch diesen Monat bei mir wieder anlegen. Und ich habe jetzt bis jetzt Urlaub gehabt, aber mein nächster Trip ist am Dienstag. Dort habe ich drei Abhole hintereinander. Zack, zack, zack. Dann habe ich vier Tage frei und dann habe ich eine Schulung und dann ist der Monat zu Ende. Also so sieht es mein Monat aus und ich komme auf 75 Stunden.
00:19:37Speaker 2 Kurzstrecke, die haben drei Tage, vier Tage, fünf Tagesumläufe, mal einen Tagestagumlauf. Manchmal haben sie. . Tag Arbeit, einen Tag frei, drei Tage Arbeit, einen Tag frei, fünf Tage Arbeit, vier Tage frei. Also das Ich weiß nicht, ob man so das so beschreiben kann.
Speaker 1 Nee, das ist stark unterschiedlich. Also, auch selbst bei uns hängt es davon ab, wo wir hinfliegen. Beispielsweise wenn wir jetzt Destinationen wie Fernost haben, wo wir einfach nur hin und zurück fliegen, ist es eigentlich wie mit so einem Abholer zu vergleichen.
00:20:12Speaker 1 Ich sag mal so klassisch wäre irgendwie Shanghai, Peking oder sowas. Dann haben wir aber auch manchmal Destinationen, wo wir quasi eine Rundtour fliegen. Also wir fliegen von A. Also von A nach B und nicht wieder zurück nach A, sondern haben dann vielleicht nochmal zwei, drei Zwischenstops und dadurch verändert sich natürlich einmal die Flugzeit. Das ist so im Schnitt eher kürzere Flüge. Und natürlich ist man länger unterwegs. Also bei uns kommt es auch vor, dass man mal elf Tage am Stück unterwegs ist.
00:20:42Speaker 1 Von daher ist es natürlich dann auch die Frage, wie sieht ein typischer Monat aus? Bei uns stark unterschiedlich. Wenn man nur so Abholer fliegen würde. Wären das vier, fünf Touren im Monat. Wenn man eine 11-Tagesto-Tour hat, ist natürlich schon ein Drittel des Monats rum, plus Ruhezeit, der halbe Monat, sage ich mal, so ganz grob. Da passt dann einfach weniger rein. Das ist halt so. Und dazu kommt natürlich dann Standby. Bei uns ist das ungefähr sieben, achtmal im Jahr.
00:21:12Speaker 1 Da haben wir dann jeweils ungefähr eine Woche Bereitschaft, dass es dann auch wieder aufgeteilt ist, ist es alles ein bisschen komplizierter. Ja, das ist stark unterschiedlich. Also, das genau
Speaker 2 Das sind aber ganz schon viele Stand-Bys, ne? Siebenmal im Jahr? Aber du meinst sie Stand-By und Reserve zusammen?
Speaker 1 Ähm. Klares Jein. Also die Stand-By-Blöcke sind eine Kombination aus Stand-By und Reserve. Es gibt aber auch trotzdem noch die Möglichkeit, bei uns Reserve zu bekommen.
Speaker 2 Ja, also ich habe bestimmt viermal im Jahr ein Standby-Pattern von fünf Tagen, die werden jetzt übrigens bei uns auf vier Tage reduziert, um
00:21:47Speaker 2 wo man festgestellt hat, die brauchen wir doch nicht so lang oder beziehungsweise am Ende fliegen wir sowieso. Und fünf Tage Reserve-Pattern habe ich ungefähr dreimal im Jahr. Da kann man sagen, also er geht eine Woche weg. Das Problem ist halt, die werden oft aktiviert, in irgendeiner Art, dass ich aus der Reserve. Das ist halt eine 12-Stunden-Bereitschaft, eine 1-Stunden-Bereitschaft wird, also ein Standby. Und ich habe bei uns das Gefühl, momentan Es wird alles bis zum Ende geguckt, aber den lassen wir immer aufs Standby, den Jungen und dann gegen Ende können wir aber schon was einplanen.
00:22:20Speaker 2 Und wenn er nicht abgerufen wird, dann geht er am Ende der Tour noch raus. Das ist mit diesem Monat, äh, Quatsch, diesem Monat. Dieses Jahr schon dreimal passiert. Das nervt ein bisschen. Ich habe ja erzählt, im Februar war ich einmal zehn Tage weg.
Speaker 1 Ja, das glaube ich. Das ist dann. Aber so hat dann jede Firma auch die eigenen Regelungen. Also bei uns zum Beispiel darf man, wenn man Reserve hat, das nicht in Standby umwandeln.
Speaker 2 Es gibt andere Firmen, da wird viel mehr geflogen, viel kürzer und also von der Seite her ist das Jammern, es ist ja eigentlich kein Jammern, aber man würde sagen Jammern auf hohem Niveau.
00:22:51Speaker 2 Es gibt aber, man sollte bedenken, es gibt Ein legales Maximum, was man sowieso im Jahr nur fliegen kann. Als Beispiel tausend Stunden, Flugstunden im Jahr, ne? Ist es? Ist doch immer noch so, ne? Frage an dich. Ich glaube ja, ne? Genau. Und ich bin im Durchschnitt im Jahr, ich bin auf 780, 800 Flugsstunden habe ich im Jahr. Also da ist bei mir noch Luft drin, sozusagen.
Speaker 1 Also ist auch bei Langstrecke eher, dass man nicht an die Stundengrenzen kommt.
00:23:23Speaker 1 Also ich weiß bei einem Bekannten Billigflieger war es wohl mal so, dass die Mitte Dezember eine Menge Leute einfach in Zuhause lassen mussten, weil die ihre Jahresstunden voll hatten und dann einfach keine Crews mehr hatten, um die letzten Flüge des Jahres in der zweiten Dezember-Hälfte durchzuführen.
Speaker 2 Ja, da kannst du ja vorstellen, die ging aber bestimmt auch auf dem Zahnfleisch, der Kollegen. Ja, ich glaube, wir haben diese Frage so umfangreich nicht beantwortet.
Speaker 1 Ja. Ich gucke gerade die nächste Frage und ich muss klicken, weil diese Notiz immer wieder verschwindet.
00:23:57Speaker 1 Es tut mir sehr leid, die Klicks musst du jetzt einfach alle rausschneiden.
Speaker 2 Ja, wenn du redest gleichzeitig, dann ist es nicht so schlimm. Dann denkt man einfach, du hast einen Sprachfehler und es ist okay.
Speaker 1 Ach, perfekt.
Speaker 2 Ja. Sag mal, ja, hast du das jetzt gesehen? Das war, glaube ich, die Sache von Christian mit dem wo einer ein ILS-Signal verfälscht hat oder sowas in der Art.
Speaker 1 Ja.
Speaker 2 Und was sagst du dazu?
Speaker 1 Ja, also ich habe mir das Video noch nicht angeguckt, muss ich gestehen, aber das ist schon interessant, ja.
00:24:30Speaker 2 Ist schon interessant. Wie gesagt, er demonstriert das ja hier auch. nur. Das ist ja so ein bisschen, also es demonstriert zwar an echten Instrumenten und einem Simulator, wenn er sein Signal verfällt. So habe ich das verstanden. dass der Flieger dadurch falsch fliegt. Jetzt frage ich, wenn du anfliegst, schaust du denn wirklich nur auf deine LS oder hast du noch andere Sachen, auf die du achtest?
Speaker 1 Ich achte natürlich auf andere Sachen. Also die Frage ist, ja, wie viele Leute würden es merken?
00:25:03Speaker 1 Und die Frage davor, die ich mir gerade stelle, ist, ja, das ist ein Proof of Concept, der zweifels oder gehe ich mal davon aus, dann bei UseNix Zweifelsohne richtig ist. Aber die Frage ist natürlich, wie wahrscheinlich ist das, weil das ILS natürlich auch gemonitort wird auf dem Flughafen.
Speaker 2 Ja.
Speaker 1 Und von daher glaube ich auch einfach, dass da dass auch dafür entsprechend eine Ja, eine gewisse Schutzfunktion vorhanden ist.
00:25:33Speaker 2 Genau das. Und dann haben wir ja noch, wenn wir einen Anfliegen, dann. haben wir benutzen wir ja auch immer noch Gates, wo wir dann feststellen können, also hier, hier stimmt was nicht, also ich bin irgendwie zu hoch oder zu niedrig. Oder wir machen Altitude-Cross-Checks, dass wenn wir den, wenn wir das ILS runterfliegen und gucken dann auf die Distanz und sagen hier Hier ist tausend Fuß, wieso sind wir nicht in Tausend Fuß? Hier stimmt was nicht. Also dass du dann da schon so ein bisschen Alertness hast. Und dann haben wir beim Autoland diverse, mehrere Empfänger.
00:26:03Speaker 2 Wir haben bei uns Zwei Empfänger an, die sich cross checken und.
Speaker 1 Ja, gut, wobei den Fehler würdest du über beide hinweg haben, denn da hast du natürlich wahrscheinlich. Also ähm Ja, es ist die Frage. Man müsste es tatsächlich einfach mal ganz praktisch probieren. Also unter kontrollierten Bedingungen natürlich, aber ich glaube. Ja, pfff, also hm.
Speaker 2 Hm, also ich denke, also wie gesagt, das ist sehr, sehr theoretisch und Es gibt ja einen schönen Fall, wo diese Cross-Schecks, die wir da machen, mit Höhe und so, dass sie funktionieren, ist der Fall von einem British Aeroturs.
00:26:39Speaker 2 Flugzeug, was nach Addis Abeba geflogen ist. Kennst du den Fall? Nee. Der hat, da gab es, da ist ja noch das Monitoring, was du gerade sagtest, ne? Und da ist ziemlich ein Kran. Oder ein Bagger hat dummerweise das VOR-Kabel von der Addis Abeba-VOR angeschnitten oder irgendwas. Dadurch hat das Monitoring ausgeschaltet, dieses Kabel. Gleichzeitig gab es durch einen starken Regenfall ist das Vurarhäuschen da geflutet worden mit Wasser
00:27:12Speaker 2 Und das Ding hat kein Umlaufsignal begeben, hat immer nur ein Signal gegeben. Und das Signal war immer, du bist on glide, sozusagen, oder du bist auf den Kurs. Also die Kollegen sind da angeflogen mit ihrem FMS auf einem BOR-Approach und das ist ein hochspannender Fall, sind angeflogen. Das VR hat das Signal gegeben, hey, du bist auf der Centerline, alles schön. Das FMS hat dieses Signal genommen und hat gesagt: Prima, ich mache jetzt mal ein Update auf dieses VR-Signal, das war ein Flieger ohne GPS.
00:27:45Speaker 2 Und dann sind sie dort runtergeflogen und haben beim ersten Mal festgestellt, hier stimmt irgendwas nicht, hier sind irgendwie die Höhe, das passt nicht zusammen und so sind wieder durchgestartet, haben einen zweiten Anflug gemacht. Und der zweite Anflug haben wieder festgestellt, hey, wir er sagt hier, wir würden eigentlich 3000 Fuß sein Also irgendwie 2000 Fuß überbunt und mein Radioentümer sagt mir, ich bin 800 Fuß, hier stimmt was nicht. Und dann haben sie haben sie in Goron eingeleitet, dann hat er auch gerade noch geschrien, also hier Ground Proximity ging auch noch an. Und dann sind sie durchgestartet und sind dann diverted.
00:28:17Speaker 1 Und das ist ein hochspannender Fall, den kann ich mit reinlegen in die Shownotes, wo praktisch das manuelle Bauch und unsere Cross-Checks, die wir machen, einen Unfall verhindert hat. Guck mal hier, ich blätter gerade so ein bisschen durch diesen dieses Paper. Wusstest du, wo das erste voll funktionierende ILS-System stand?
Speaker 2 Nein.
Speaker 1 Im Berlin-Tempelhof.
Speaker 2 Ah, okay. Wand 900 zur Wille-Rosinenbomberzeit? Nein.
Speaker 1 Nee, schätze mal.
00:28:49Speaker 2 Fünfundfünfzig? Nee, zweiunddreißig. Oh, okay. Oh, oh. Oh. Schon Patrick. Na ja, okay. Aber Ja, das hätten sie mal stehen lassen sollen, dann hätten die Rosinbömer besser anschließen können später, ne? Ja, also so viel, also ich bin ja, ich mach mir jetzt keine großen Sorgen darum, Christian, was das jetzt irgendwie, ob das irgendwas sein könnte oder nicht. Also bevor da jetzt mehr Thema das aufgreifen und
00:29:20Speaker 2 Ich glaube, da werden wir noch vorher hören, mehr, ob das wirklich ein Problem ist oder nicht.
Speaker 1 Also es erinnert mich ein bisschen an den Fall, wo mal einer ein FMS sich auf Ebay, also ein Flight Management System sich auf Ebay gekauft hat und dann gesagt hat, ich kann das Ding Remote VR-Kars hacken.
Speaker 2 Ja, genau, richtig.
Speaker 1 Hat auch funktioniert, ja. Aber dafür, das ist natürlich auch eine Schwachstelle und man muss auch sagen, ja Ähnlich wie bei den ganzen Autokonstrukteuren, Flugzeugbauer kümmern sich jetzt nicht so um die Datensicherheit, aber zum Glück gibt es immer noch Auffanglinien, die da also
00:29:54Speaker 1 Ich sag mal sofort schlimm, also was heißt Schlimmeres, also die da irgendwo größeren Schaden in erster Linie erstmal verhindern können.
Speaker 2 Ja, vor allen Dingen, wie gesagt, eines ist die Anzeige der Daten und das andere ist, das Flugzeug selber, wie es kontrolliert wird. Und das wird letztendlich am Ende doch relativ stark noch vom Menschen kontrolliert. Und die haben Gott sei Dank immer noch einen guten Menschenverstand. Und dass es so passieren kann wie bei Die Hard 2, dass man, wie war das, dass sie das ILS einfach um 300 Fuß runtergesenkt haben, das kann man auch nicht machen.
00:30:25Speaker 1 Was guckst du für Filme?
Speaker 2 Ich war jung, ich brauchte das Geld und hab früher solche Filme geguckt. Nee, steht langsam zwei, echt, da war sowas, da haben sie ein EilS. Da muss ich mir mal angucken, vielleicht gibt es das ja. Ich weiß nicht, ob es eins oder zwei war. Ich glaube zwei war das. Ja, irgendwie im Winter spielt das da ein Flughafen Bosching, glaube ich, war das. Okay. Ich kann mir so einen Scheiß merken, das ist das Problem.
Speaker 1 Verstehe. Ja, ich gucke mir das mal an.
Speaker 2 Er macht das mal.
Speaker 1 Sehr schön. Wir haben noch eine Frage.
00:30:55Speaker 1 Genau, von Peter Shaw. Ich finde so manche nichts, finde ich halt einfach toll. Ich hörte von einem Mitarbeiter einer Spedition. Oh, meine Notiz ist schon wieder weggegangen. Dass die meisten Güter mittlerweile auf Passagiermaschinen mitfliegen und sag mal, editierst du an unserer Notiz?
Speaker 2 Ja, ich schreibe mir. Kapitelmarken rein.
Speaker 1 Ah, ja, jedes Mal, wenn du schreibst, schließt sich mal wie die Notiz. Deswegen, also dass die meisten Güter mittlerweile auf Passagiermaschinen mitfliegen und immer weniger reine Frachter unterwegs sind.
00:31:26Speaker 1 Wie sieht das aus? Ist das speditionsbedingt oder allgemeiner Trend?
Speaker 2 Das hat mir glaube ich ein bisschen über Twitter beantwortet.
Speaker 1 Genau, also ähm Ich dachte, Peter Shaw kann selber in den ganzen Hörspielen alles immer raus. Nein, tut mir leid, es war ein unangebrachter Scherz.
Speaker 2 Peter Shaw ist übrigens vorgestern. Hatten die, die vor 40 Jahren, also es war er wie es gerade gestern oder vorgestern, vor 40 Jahren, hatten sie ihre ersten sechs Folgen rausgebracht. Die drei Fragezeichen.
00:31:56Speaker 1 So lange schon. Okay. Entschuldigung, also zurück zum Thema. Klares Jein, die meisten Güter werden grundsätzlich auf reinen Passagiermaschinen, nein auf reinen, also auf Passagiermaschinen geflogen Weil für viele Ziele, für viele Destinationen lohnt es sich gar nicht, einen reinen Frachter dahin zu schicken. Also ich sag mal, eine 777 mit irgendwie über 100 Tonnen Zuladung, wenn man die nach Tja, mir fällt jetzt gerade kein gutes Beispiel ein, wenn man die nach Moskau schicken würde.
00:32:28Speaker 1 Dann bringt das irgendwie nicht so viel, weil so viel Fracht gibt es gar nicht auf der Strecke. Wenn dann aber sowieso Passagiermaschinen fliegen, dann kann man ja der Airline sagen, die da die Passagiere transportiert: Mensch! Lasst doch ein paar Koffer stehen, packt doch Fracht ein, ist doch viel besser bezahlt. Nein, natürlich ist explizit dafür Frachtplatz vorhanden in den Passagiermaschinen. Und genau, das nutzt man halt auch aus. Nur auf den großen Rennstrecken sozusagen werden immer die Frachter, also Vollfrachter, eingesetzt, beziehungsweise hatte ich dann auch bei Twitter geschrieben, da wo der 380 hinfliegt.
00:33:01Speaker 2 Genau, weil der 380 ist jetzt kein Frachter. Das ist ein luxurioses Salon-Ding mit Cappuccino-Maschine. Der hat 60 Tonnen Zuladung oder 65, je nachdem welche Variante man da nimmt. Und das ist eigentlich gar nicht so viel für so ein großes Flugzeug. Er ist halt nicht darauf ausgelegt, Fracht oder irgendwas anderes zu transportieren, sondern. . . Menschen und deren Koffer.
Speaker 1 Und da wurde halt einfach drauf hin optimiert und hat da einfach nicht mehr so viel Zuladekapazität.
00:33:33Speaker 1 Genau, also von daher, wie die Frachtraten genau aussehen, kann ich dir ehrlich gesagt nicht sagen, aber mehr oder weniger stabil, ich denke mal, dass wir aktuell eher in so eine Ja, ich will jetzt nicht Rezession sagen, reinrutschen, aber zumindest wirtschaftlich sagen ja auch alle, geht es ein bisschen bergab. Das merkt man natürlich in den Frachtraten, das ist klar. Aber nö, das ist eigentlich schon immer so gewesen. Also ich würde jetzt mal aus dem Bauch raus schätzen, dass vielleicht 20, 25 Prozent der Fracht auf dem Frachter wirklich mitgenommen wird.
00:34:05Speaker 1 Und der Rest wird überall unterverteilt. Zudem, wenn man jetzt eine Airline hat, die zum Beispiel aus Deutschland raus an, ich weiß nicht, wie viele Ziele fliegt. 100, 200 Ziele. Dann hat er natürlich ein unglaublich großes Streckennetz als Fracht Airline, wenn man diese Kapazitäten irgendwie kaufen, mitnutzen kann, wie auch immer. Und schickt die eigenen Flugzeuge, die eigenen Frachter halt nur dahin, wo es dann wirklich so viel Aufkommen gibt an Fracht, wo sich das dann lohnt.
Speaker 2 Ja, ja, genau. Auch diese Frage, glaube ich, haben wir umfangreichend nicht beantwortet, oder?
00:34:40Speaker 2 Oder doch? Ich hoffe. Ich hoffe, okay. Gott. Ähm, was dann haben wir noch einen anderen Kommentar bekommen. Darauf würde ich eigentlich gerne. Einfach nur mal in unsere Shownotes hinweisen. Wir haben nämlich einen Kommentar von einem Fliegerarzt bekommen, Doc Brock.
Speaker 1 Ich habe vergessen, mich dafür zu bedanken. Ich habe das Posting, mir die Antwort auf seinen Kommentar schon formuliert, ich habe es nicht abgeschickt. Hey, es tut mir echt leid. Ich weiß, du hörst mit.
00:35:10Speaker 1 Ich denke, das Thema greifen wir nochmal separat auf, weil ich. Ich muss da dem Fliegerarzt natürlich recht geben mit dem, was er gesagt hat. Also wenn das falsch rübergekommen ist, dann ist es natürlich nicht richtig von mir gewesen. Aber Ja, also ich glaube, da können wir fast eine eigene Sendung zu füllen, oder?
Speaker 2 Genau, genau. Und eigentlich stimmen wir einfach mit ihm überein, aber wie gesagt, wir gehören auch zu den gesunden Leuten. Und tja, genau. Ich bin bei Oliver, Oliver heißer, bin ich eigentlich auch der Meinung, dass ich sehe das ja genauso, aber ich habe auch keine Probleme, wollen wir so sagen.
00:35:42Speaker 2 Zum Glück. Können wir immer froh sein. Genau, zum Glück. Und wer darum wissen würde, worum es geht, ich werde diesen Kommentar verlinken in den Shownotes. Von DocBrock, die kenne ich persönlich, treffen wir uns manchmal gelegentlich auch hier in Hamburg beim Fliegertreffen, den es gibt, erster Mittwoch im Monat übrigens. Und wer da mal auch hinkommen möchte, der soll mich einfach mal anpingen. Ihr wisst ja, wo ihr mich findet. Genau. So viele Fragen. So viele Fragen. Ich habe auch keine Lust mehr.
Speaker 1 Na, warte, warte, warte, stopp, stopp, stopp.
00:36:12Speaker 1 Wir haben noch eine Frage.
Speaker 2 Oh ja, stimmt. Wir haben ja, wir haben ja wie nennt man sowas? Kollegen bekommen, Podcast-Kollegen, ne?
Speaker 1 Genau, und eigentlich hätten wir es schon viel früher erwähnen sollen müssen. Das tut uns sehr leid. Und zwar ein Podcast vom Ingo, den kenne ich leider noch nicht persönlich. Aber die Lulu McFly. Und die haben einen Podcast zusammen gemacht, der heißt Gelly Talk. Das heißt die Geschichten quasi von der anderen Seite der Tür aus unserer Sicht.
00:36:45Speaker 1 Und das ist auch mal eine Empfehlung, da reinzuhören. Also es ist sehr nett. Der Ingo kommt nicht aus der Fliegerei, ist aber sehr Fliegerei-affin und kennt sich daher auch sehr gut aus. Und die Lulu ist Flugbegleiterin. Und das ist sehr interessant, was die erzählt, beziehungsweise über was sie sich unterhalten. Hört auf jeden Fall mal rein, werden das auch nochmal verlinken. Und die hatten eine Frage. Steffen, kannst du da was zu sagen?
Speaker 2 Ich habe den Text natürlich na klar, jetzt direkt nicht vor mir, aber es ging darum, dass es ging um einen Flieger, der
00:37:20Speaker 2 von war das von Sturzgrad aus gestartet ist und ein Charterflieger, ich glaube das war sogar Condor. Und die hatten einen Trippsausfall. Wie immer der sich jetzt geäußert hat, das weiß ich nicht, ob sie es mit Kaben oder ohne Kabum oder irgendwas oder ob der Flieger gewackelt hat, dadurch, dass er Wenn du im Streikflug bist und auf einmal schlagartig hört der Schub auf der einen Seite aus, dann gibt es natürlich den ruckelten Gierterflieger so, das ist also eine ungewöhnliche Bewegung. Auf jeden Fall schrieben sie das Schiff die Stuttgarter Zeitung, das war ein Horrorflug und die eine Kollegin, die war also so fix und fertig, die musste an Bord erstmal eine rauchen, um ihre Nerven zu beruhigen.
00:37:57Speaker 2 So, und Sie haben da sehr viel darüber gesprochen und wieso und weshalb und fanden das also nicht okay, was ich unterschreiben kann. Ich finde das auch nicht okay. Ich möchte aber nur von meiner Seite aus erwähnen, dass ich schon zwei, dreimal leider, leider, leider, leider erlebt habe, dass Kollegen bei dem Anflug einer Bedrohung und die passierte nur im Kopf. Da ist physisch nichts gewesen. Also nur die Der Schritt darüber, dass man sagt, oh jetzt passiert was und wenn das ja auch noch ist, könnte das passieren und wäre das, der wäre ja vielleicht sogar das passiert. Also eigentlich diese Gedanken, die man
00:38:30Speaker 2 Ja, die kann man immer haben oder man kann sie auch immer beiseite legen, weil ja eben nichts passiert ist, dass die Kollegen mir praktisch, die waren für zehn Minuten nicht einsatzfähig. Und das sind leider Sachen, die kriegst du mit Training weg, dass du die Leute trainierst, vorbereitest auf sowas, dass sie genau wissen, was sie dann machen müssen. Deswegen haben wir ja auch so viele Checklisten. Die Kollegen hinten haben Checklisten, da werden Procedure trainiert und irgendwas. Aber wenn es dann einen wirklich erwischt, kann das natürlich beim ersten Mal sein, oh, da war ich nicht drauf vorbereitet und man funktioniert erstmal nicht so richtig oder braucht eine Zigarette.
00:39:03Speaker 2 Das kann ich nur sagen. Und ich habe wirklich selber erlebt, sowas. Ja. Ich finde es nicht schön, aber was soll ich dazu sagen? Man kann nur hinterher sagen, bitte nimm eine Schulung.
Speaker 1 Ja, aber gut, ich meine, es ist halt, vielleicht hat der eine oder andere das schon mal vielleicht selber erlebt bei einem Unfall oder auch wenn man zum Beispiel als Ersthelfer bei einem. . Verkehrsunfall war, da sieht man dann auch, wie man in solchen, das sind ja extrem, was heißt Extremsituationen, aber das sind ja schon mal, ich sag mal, Situationen außerhalb des Standards
00:39:34Speaker 1 dass da manche Leute halt nicht so reagieren, wie das vielleicht angebracht wäre, sage ich jetzt mal ganz vorsichtig. Oder gibt es auch, die dann anfangen zu funktionieren. Und dann kommt halt erst das Das andere kommt dann halt erst danach, wenn sich Ruhe einstellt, sage ich mal.
Speaker 2 Genau, genau.
Speaker 1 Also bei mir war jetzt zum Beispiel, ich hatte jetzt neulich unrühmlicherweise dabei, als vor mir ein Motorradfahrer vom Motorrad geholt wurde. Und
00:40:04Speaker 1 war, was heißt nichts Schlimmes. Also es ist irgendwas Richtung Beckenbruch oder so, glaube ich. Ich war halt da auch Erst Hilfe, das ja, hat funktioniert. Bei mir kam das dann halt erst danach alles. Ist halt so.
Speaker 2 Von daher, aber ja. Es ist nur ärgerlich, wenn das passiert mit jemandem, wo nichts passiert ist. Also wo die Leute einfach nur ein Kopfkino abläuft, was was mit der Realität nichts zu tun hat. Nur weil sie weil sie zwei, drei Filme übereinander legen und dann kommen da Horror raus.
00:40:34Speaker 2 Also das kann ich nur sagen dazu. Wie ein NGFA sich selber äußert, ich kenne Geschichten, da ist ein Triebwerk rausgefallen und das hast du den Kollegen erst hinterher erzählt und die so, was, wie? Ach so, hm, okay. Also bei so vier Motorrigen oder sowas, das hat doch nicht mal einer gemerkt.
Speaker 1 Also, das passiert genauso. Neuigkeiten aus der Luftfahrt. Ich habe einen total lustigen Artikel gelesen. Okay. Da war, ja, ich gebe zu Abration Herald, aber manchmal lese ich das so zum Einschlafen.
00:41:08Speaker 1 Und da war eine ATR42, also so eine Turboprop-Maschine. Die von Naxos ausfliegen wollten in Griechenland. Und es war eine, wie es auf Englisch heißt, Runway Excursion, also wenn ein Flugzeug quasi die Landebahn verlässt. Und Ja, das ein bisschen Humorvolle ist, dass sie rückwärts von der Bahn runtergerollt sind.
Speaker 2 Äh, wie? Das?
Speaker 1 Genau, das dachte ich auch. Die haben quasi mit Propellermaschinen geht das.
00:41:40Speaker 1 Die wollten jeden Meter der Runway beim Start ausnutzen, haben den Rückwärtsgang eingelegt und einfach nicht schnell genug, ich sag mal ganz doof, gebremst. sind dann hinten über die Schwelle der Bahn gerollt und da war leider so, ja, ist es schwer zu sagen, so ein Meter Kante quasi hinter. Und da ist der Flieger halt mit dem Hauptfahrwerk runter und hat sich dann da schön auf die Betonkante gesetzt.
Speaker 2 Und kaputt wahrscheinlich.
Speaker 1 Natürlich. Das Beste ist eigentlich, dass dann. Ja, natürlich merkt man das als Passagier.
00:42:10Speaker 1 Und ich sag mal, das I-Typpelchen war eigentlich. dass dann die Crew die Triebwerke natürlich ausgemacht hat, hinten zur Tür gegangen ist, mit dem Flugbeleiter rausgeguckt hat, ein bisschen und sich unterhalten haben. Und dann die Flugbegleiterin, ach den Flugbegleiterin, ein Announcement an, also eine Ansage an die Passagiere gemacht hat, dass da ein kleines Missgeschick war. Ach, wirklich.
Speaker 2 Ja.
Speaker 1 Dass sie jetzt sicher sind. Und Dass man doch jetzt bitte vorne aussteigen sollte, weil hinter der hinteren Tür ist gerade so ein Stacheldrahtsaun.
00:42:44Speaker 1 Das wäre nicht so gut.
Speaker 2 Ah, ah, okay.
Speaker 1 Und es kam keine Ansage aus dem Cockpit.
Speaker 2 Ja, dem war das wahrscheinlich peinlich. Ich habe mal Bilder gesehen, ich muss mal gucken, ob ich die rausfinde. Das haben Typen in Afrika mit einer 3. 7 so ein Stunt versucht zu machen. Die sind auch irgendwie wollten rückwärts irgendwie irgendwo sind sie hingerollt und das war, haben sie sich verrollt und sagten sie, okay, dann muss ich halt ein bisschen zurückrollen. Und dann kann ich wieder da rauskommen aus der Situation. Und beim Zurückrollen sind sie zu weit gerollt, sind hinten in so einem Abhack ran und dann haben sie gesagt, oh scheiße, aber vielleicht können wir ja mit eigener Kraft wieder raus und haben praktisch so.
00:43:23Speaker 2 Außen hinten im Dschungel hängt, vorne Gas gegeben und das hat aber nicht funktioniert. Die haben da nur dann irgendwann die ganzen Bäume mit eingesaugt und also. Also. . Ich kann mal gucken, ob ich die Bilder finde, die sind herrlich.
Speaker 1 Also ich muss sagen, das eine Foto von der ATR ist auch schön, weil sie haben halt zum Ausstatt. Man muss dazu sagen, die ATR hat hinterm Cockpit erst so ein kleines Gepäck Compartment und dann kommen erst die Stuhlreihen. Das heißt, normalerweise steigt man grundsätzlich hinten ein oder aus. Gut, das ging jetzt nicht. Und dann haben sie vorne, vor dieser großen Gepäckluke, quasi einfach einen so einen Tritt halt hingestellt, wie man es zu Hause hat, um an die Küchenschränke zu kommen.
00:43:58Speaker 1 Und darüber sollten die Passagiere dann aussteigen. Das hat schon, also es ist schon Eigentlich ein bisschen lustig, tut mir leid.
Speaker 2 Ja, vielleicht ist man auf den griechischen Inseln ja was gewohnt, oder? Was meinst du? Keine Ahnung.
Speaker 1 Ja, vor allen Dingen, also, das ist eigentlich das Interessante, diese paar Meter, die sie da zurückgerollt sind, die machen den Kohl ja nicht fett für die Startstrecke, sag ich mal.
Speaker 2 Nee, nee, klar, logisch, gar nichts. Ach, ja, klar, ich versuche mal die anderen Bilder zu finden und schauen wir mal. Ich habe jetzt noch hier drei weitere Kapitel, die ich mal aufgeschrieben habe: einmal zum Thema Dekompression.
00:44:30Speaker 2 Ich denke mir, wir sind hier auch schon mal in der 50. Minute, vielleicht verschieben wir das so ein bisschen auf später oder sowas. Weil da kann man einen schönen langen Stret aufmachen über Dekompression und was wir da machen und wie das so passiert und ist es wirklich so dramatisch oder Keine Ahnung. Das ist doch das vom Tauchen, oder? Achso. Ich tauche nicht. Achso, okay. Entschuldigung.
Speaker 1 Taucher ist schlechter witzig.
Speaker 2 Trist du die Benz, oder wie heißt das? Nee, ähm, und zwar, ich habe aber einen Fehler, den würde ich gerade fragen, und zwar war ein
00:45:03Speaker 2 Ich weiß nicht, hast du einen geöffneten Link?
Speaker 1 Ja, ich klicke gleich mal ein bisschen für dich.
Speaker 2 Ja, okay. Fadeg CPU-Fold, B-S-O-D. Was heißt B-S-O-D? Steht da so bei Aviation Herald drin? Ich dachte, du könntest mir das sagen, weil das so, ich sag mal, so ein Begriff aus IT ist oder sowas? Oder wegen CPU?
Speaker 1 Bullshit on demand.
Speaker 2 Bullshit. Du meinst Aviation Herald bezeichnet das als Quatsch, was da passiert ist.
00:45:34Speaker 1 Warte mal, B S O D.
Speaker 2 Also es war irgendwie eine Edelweiß Airbus, 320 steht bei drin und die sind losgeflogen und In 280 haben sie gesagt, okay, wir müssen zurück, weil ein Triebwerk reagiert nicht mehr so richtig und hatten eine Fehlinformation, ein CPU-Foult, also in der Fahrdeck, in dem Engine Controller sozusagen und dann sind sie wieder zurückgeflogen. Aber ich weiß nicht, was BSOD ist. Deswegen hatte ich gedacht, du bist nicht so gut.
Speaker 1 Jetzt habe ich den Kontext verstanden. Ja, klar, also, ähm, okay.
00:46:05Speaker 1 Ja, jetzt macht's Sinn. Natürlich, klar. Das ist der klassische Windows Blue Screen of Death.
Speaker 2 Ah, okay. Okay. Blue Screen of Death, okay. Das ist ein bisschen makaber, weil da ist ja nichts passiert, ne, oder?
Speaker 1 Ja, aber BSUD ist also für viele einfach nur als Blue Screen bei Windows bekannt, wenn Windows abstürzt und einen blauen Bildschirm mit der Fehlerbeschreibung ausspuckt. Aber ja.
Speaker 2 Nein, also das habe ich, das gibt es nicht bei uns, würde ich sagen. Da ist einfach nur aus, kaputt.
00:46:36Speaker 2 Aber wie gesagt, also das Triebwerk, das war. Was war das? Ist das CPU-Voult und der Flieger ist noch zurückgegangen und das Triebwerk jetzt ist noch weiter gelaufen. Also naja, okay, B SOD, ein bisschen. Ja. Ich dachte, ja.
Speaker 1 Ja, ich finde es auch nicht sehr passend. Mit dem Kontext, jetzt verstehe ich das, was damit gemeint ist, aber ja.
Speaker 2 Okay. Lass mal das. Okay. Gut. Denn ich habe noch ein weiteres Thema hier aufgeschrieben. Einfach nur ein Overrun, weil man könnte da auch ein längeres Kapitel draus machen.
00:47:07Speaker 2 Und zwar ist am, ich fand es ganz sehr spannend, das war Wilson Airport. Wilson Airport bin ich auch mal abgeflogen von. Ja, ich auch. Ah, ich habe erzählt, ich bin ja mit einer DC3 abgeflogen.
Speaker 1 Kann ich nicht mithalten, ich hatte irgendeinen Gurkenschneider, wo ich drin saß als Passagier. Wilson Airport liegt in Nairobi, muss man sagen. Nairobi hat natürlich einen großen Flughafen und einen kleinen Stadtflughafen. Das ist der Wilson Airport.
Speaker 2 Genau, die ganzen Game-Drives werden davon angeflogen und all sowas.
Speaker 1 Genau, also wenn man zum Beispiel in die Masaymara will, dann fährt man zum Wilson Airport und fliegt dann von dort aus dahin.
00:47:41Speaker 2 Genau, und da ist halt ein Flieger hat Overrun gemacht, also hat den Start abgebrochen, ist über die Stabbahn hinaus und dann irgendwo hinten im Matsch gelandet. Ein bisschen was passiert, also Flieger wahrscheinlich kaputt, schätze ich mal. Triebwerk ist abgerissen, sehe ich hier gerade von der Tragfläche und so. Also da ist schon das Flieger, ich weiß nicht, ob er wieder fliegt, ein paar leicht verletzte. Also ist alles nicht schön, aber jetzt großartig nichts passiert, das ist ja halt nochmal das Thema Overrun. Da es fällt einem immer wieder auf, dass.
00:48:11Speaker 2 . . Wir einem ganz strikte Vorgaben haben, wann wir so ein Flugzeug, wann wir bis wann welchen Zeitpunkt wir den Start abbrechen. können. Der wird vorher genau ausgerechnet und ich schätze mal hier war das der Fall, dass manche Leute gesagt haben, sie können das besser und es ist irgendwas passiert und hat den Staat abgebrochen nach dieser Geschwindigkeit. Und dementsprechend hat das nicht funktioniert und die Bahn war vielleicht auch nass, sieht ja auch ein bisschen regnerisch aus und dann hat der Flieger nicht so gebremst, wie er konnte. Und dann schwuppiwupp ist man am Ende der Bahn hinaus. Es ist eben. . Ein Flugzeug und kein Stoppzeug, oder?
00:48:44Speaker 1 Genau, das ist gut zusammengefasst.
Speaker 2 Genau. Also deswegen, wenn dazu Fragen hat jemand, ich habe den nur rausgesucht, den Artikel, weil Wilzen halt irgendwie so ein bisschen Romantik kam bei mir aus aus alten Zeiten. Und wann warst du denn da? Aber so genau wollte ich das gar nicht wissen. Ist schon okay.
Speaker 1 Also sieben Jahre, acht Jahre, keine Ahnung. Das ist halt gefährlich. Bei Wilson denkt natürlich der Gemeindefrachtflieger immer an einen Volleyball.
00:49:16Speaker 1 Äh, wieso? Ach komm, Steffen. Das enttäuscht mich jetzt so ein bisschen.
Speaker 2 Ach so, ja, ja, das steht drauf auf den Bällen. Heißt das eine Marke? Ist das?
Speaker 1 Oh, oh, oh, ich sehe hier, jetzt ein großes
Speaker 2 Ich wusste ja letztens auch nicht mal, wie das Symbol ist von dem Flughafen, nee, Quatsch, von dem Fußballverein in Frankfurt.
Speaker 1 Ja, aber du kennst doch Castaway verschollen. Hier Tom Hanks. Der mit dem Frachtflugzeug irgendwo abstürzt, sich allein auf einer Insel rettet und mit einem Volleyball von Wilson redet.
00:49:48Speaker 2 Das einzige, nee, kenne ich nicht. Das einzige, was ich von diesem Film mehr angeguckt habe, ist die Absturzszene. Da habe ich so Mensch, schick gemacht, ist es realistisch, ja, nein, und Rest. Des Films habe ich echt, den habe ich mir geschenkt, also tut mir leid.
Speaker 1 Ach, Steffen. Also, wenn du schon hier, was war das eben für einen Film? Die Hard 2 guckst, dann musst du auch Castaway gucken.
Speaker 2 Ich habe gesagt, da war ich jung.
Speaker 1 Ja, jetzt mit dem Alter nimmst du das vielleicht auch anders auf. Also Hausaufgabe zum nächsten Mal: Castaway mit Tom Hanks. Nein. Doch.
Speaker 2 Nein.
00:50:18Speaker 2 Doch. Okay, aber nur die Absturzzele. Ich dachte, das ist nur ein FedEx-Reklame-Film, ist es doch. Also die ersten 20 Minuten geht es nur darum, wie sie den Flieger verpacken und alles ist toll und huah und. Und am Ende bringt er noch ein Paket zurück und ich habe mal so ein Scherzvideo gesehen. Und in diesem Paket drin ist dann drinnen ein Satellitentelefon mit einem. Scherzvideo, klar, kenne ich, das ist sehr gut.
Speaker 1 Nee, aber kennst du den der doch so ein bisschen? Nein, guck dir das an, das ist schon.
Speaker 2 Das geht ums Link nicht gesehen. Ja, ich weiß. Ja, ich weiß.
00:50:48Speaker 2 Das geht mit uns an Bord. Deswegen können wir aber mit Bordmitteln immer noch leckeres Essen machen.
Speaker 1 Wobei, das stelle ich mir auch vor, ich fände es mal spannend, einfach mal an Bord von so einem Passagierflugzeug im Entertainment-System so ein, zwei Flugzeugabsturzfilme reinzubauen und gucken, wer sich das anschaut.
Speaker 2 Die werden dann nie so richtig gezeigt an Bord.
Speaker 1 Ja, eben. Deswegen. Einfach mal Castaway oder irgendwie Snakes on a plane oder irgend so was ganz Schlechtes.
Speaker 2 Ah, Snakes on a plane.
Speaker 1 Ja, auch sehr schön.
Speaker 2 Oder irgendwie so ein Schläferz mit Flugzeugen. Das ist auch sehr schön. Aber apropos überleben.
00:51:19Speaker 2 Also ich glaube, das Thema haben wir behandelt, oder? Ja. Ja, wie gesagt, fragt uns und wir können das auch ausführlich machen. Also gerade die Dekompressionsgeschichte, die wir jetzt ausgelassen haben, da können wir nächstes Mal gerne länger über reden, weil da gibt es auch spannende Konspirationstheorien dazu. Oh, sehr schön. Spoiler. Also, aber ich wollte mal rübergehen zu einer kleinen Geschichte.
Speaker 1 Schieß los.
Speaker 2 Und zwar also erstmal weise ich mal darauf hin, dass ich ja am Anfang habe ich es erwähnt, dass gibt es einen Thread, der tauscht ganz, bringt alte, ganz alte Geschichten aus den Layovers raus.
00:51:51Speaker 2 wie das frühleben so früher war, was es ja heute definitiv nicht mehr so ist. Und das ist sehr schön. Ich habe ihn dir ja zugestellt. Kannst du mal durchgucken, Olli. Und die Frage an euch ist, ob ihr irgendwie, ob euch für sowas interessiert oder ob euch das irgendwie langweilt. Dann habe ich aber mal wieder eine Kollegin befragt, ob sie mir mal eine Geschichte aus der Kabine erzählen kann. Da hat sie gesagt: Ja, habe ich, aber die größten Knacker gibt es eigentlich immer am Check-in. Okay. Ich sage, wieso? Und zwar sie hat erzählt, sie war, also die ist auch Kollegin an Bord, aber sie hat angefangen in Hamburg
00:52:25Speaker 2 am Check-in zu arbeiten. Zunächst für den Airport als solches, also als freier Check-in-Mensch sozusagen, wo man verschiedene Airlines betreut. Später war sie dann auch in meiner Firma und von meiner Firma ist sie dann vom Boden sozusagen dann auch hingegangen als Zubegleiter. Naja, auf jeden Fall war das aus der Anfangszeit. Das war die Geschichte, wo sie am Geld stand und sie für eine für Iberia das Check-in gemacht hat. Und da wollen natürlich Leute, die wollen, nach Spanien und viele dann auch weiter nach Südamerika fliegen, weil das ist ja der größte Iberia-Macht ja bei Madrid, ist der größte Hub nach
00:53:02Speaker 2 Nach Südamerika zu fliegen, vielleicht wisst ihr das auch. Rafifa kam da also eine große Blonde an, auf Haare, alles gut und so und legte ihr Ticket hin und legte, glaube ich, sagt sie so ungefähr 15 Koffer. Aufs Band. Immer noch ein Meer und immer noch ein Meer und immer noch ein Meer. Und sie guckte schon und sagte, na, das wird ja lustig werden gleich. Da bin ich mal gespannt. Dann legte sie ihren Pass hin, da guckte sie den Pass an. Da war auf diesem Pass ein bärtiger, dunkler Mann drauf. Also nicht dunkel, sondern ein dunkelhaariger Mann.
00:53:32Speaker 2 Keine Blonde. Mit großer Oberweite. Da guckte sie genau hin. Ah, da sagt sie, okay, das war halt eine jetzt Südamerikanerin, die also wieder zurückfliegen sollte. Also eine schöne große Transe-Standard, mit anderen Worten. Und sie so, ja, okay, das ist ein bisschen übergepäck, dann müssen sie jetzt mal hingehen zum Schalter und zum anderen Schalter, zum Ticket-Schalter und dort das Gepäck auf Preis bezahlen. Also die Dame ging weg. Die sprach auch nur Spanisch.
00:54:02Speaker 2 Sie ging also wieder hin zum, kam mir hin zum Ticket-Schalter, kam dann so nach zehn Minuten mit Schreine zurück und sagte. . Die wollen 1000, 1000 Euro von mir haben. Oder 1000 Mark war das noch, glaube ich. 1000 Mark wollen sie mir haben. Ich hab das Geld nicht. Die wollen 1000 Mark. Du musst mir helfen, ne? Weil sie war jetzt diejenige, die sprach Spanisch. Und sie war diejenige, die Koffer hatte. Also wurde sie von ihr gesagt, du musst mir unbedingt helfen, du musst mir helfen, du musst mir helfen. Und sie macht, ich kann dir nicht helfen, du musst das damit zahlen. Es ging also eine riesige Diskussion hin und her. wie denn wie wir jetzt das Thema dann sozusagen irgendwie angehen.
00:54:33Speaker 2 Und sagt sie dann, dann Sie war wirklich total aufgelöst und sagte, ja, sie müsste doch, schätzen, du musst mir, ich hab das Geld nicht. Ich habe es jetzt auf dem Salambo gearbeitet und der Chef mich rausgeschmissen. Ich habe kein Geld mehr. Kennt ihr es doch das Salambo?
Speaker 1 Ich kenne es nicht, ehrlich gesagt.
Speaker 2 Aber du weißt, was es ist.
Speaker 1 Ich kann es mir vorstellen.
Speaker 2 Das ist ein Schuppen, eine große Freiheit gewesen. Da wurde öffentlich alles gemacht, was man sich so jetzt mittlerweile auf Video reingucken kann, sozusagen. Und sie müssen unbedingt nach Hause.
00:55:04Speaker 2 Das Alarmo gibt es übrigens nicht mehr, es ist vorbei. Ich fahre aber mal drauf, aber das ist eine andere Geschichte.
Speaker 1 Und zack, sind wir schon wieder hier. Nicht frei.
Speaker 2 Nein, auf jeden Fall. Auf jeden Fall, sie dampft er dann total fix und fertig ab. Hat irgendwie auf dem Klo zurück, hat sie da wohl richtig eine schöne Nase reingezogen mit ihrem Stoff, den sie hatte, kam zurück, war total aufgelöst, schrie rum und sie brauchte jetzt Hilfe und sie müsste jetzt nach Hause. Dann fing sie an mit einer Glasscherbe. Ihre Hammer aufzuritzen, sodass überall Blut rumlief. Und dann schrie sie, nein, sie hätte Aids, ich stec alle an, wenn die mich nicht mitnimmt und so.
00:55:37Speaker 2 Also ein Drama, ein Drama-Queen ohne Ende. Mit ihrem blutigen Arm und ihrem blonden Dress und den aufgebracht. Also sie stand, das war wirklich und die alle standen und haben sie dann angeguckt. Irgendwann kam die Polizei. Die haben ihrem Beruhigungsmittel gegeben, also geschritzt richtig mit Arztoso, damit die überhaupt da irgendwie Ruhe war. Dann haben sie sie nach Ochsenholl gebracht. Das kennt auch nur der Hamburger, glaube ich, was Ochsenholl ist für eine Klinik. Die haben eine geschlossene, deswegen haben sie hingebracht. Aber die hatte ja natürlich irgendwie auch gar nichts. Was war, am nächsten Tag stand sie wieder da mit ihrem 15 Koffer wollte wieder mit und sie so, ist zur Kollege, den nimmst du diesmal.
00:56:10Speaker 2 Ich mach das nicht mehr und Radar. Ach ja, das sind so Geschichten. Genau, aus dem Layover. Nicht aus dem Layover von der Fliegerei. Ja, habt ihr noch Geschichten für uns, die wir euch beantworten sollen oder sowas?
Speaker 1 Also ich glaube, jetzt kommt gerade keine Antwort, aber ihr könnt das Ganze über Twitter machen. Genau. AnfragCFWU, Charlie Foxtrot Whiskey Uniform. Oder ihr schreibt eine E-Mail einfragen. com flywithas.
00:56:40Speaker 1 de.
Speaker 2 Genau. Und ich habe auch eine Frage an euch und zwar, ich gebe mir ja immer sehr viel Mühe, also Vielleicht ist es gar nicht so viel wie, vielleicht mache ich das nur falsch, mit Kapiteln und Shownotes und Bilder auch für die Podcast-Player in die reinzubringen. Also ob das, ich versuche das immer sehr viel Links mit reinzubringen und Kapitelmarken und die Kapitelmarken mit Bildern zusammen und so Guckt da jemand über drauf oder brauche ich mir die Bühe gar nicht zu machen? Das wäre vielleicht aber nur eine Frage, die ich an euch hätte. Ich hoffe, die Folge hat aus euch gefallen. Und war auch witzig genug, hoffe ich für euch und interessant genug.
00:57:12Speaker 2 Wir haben die Fragen beantwortet. Und dann hoffen wir, dass wir vielleicht, Olli, was meinst du in diesem Monat? Ich denke. Diesen Monat noch eine Folge rauskriegen.
Speaker 1 Auf jeden Fall, ja. Das kriegen wir auch. Sehr schön. Dann würde ich sagen. Bis bald. Tschüss.