CFWU 39 - Patrick vs. PilotPatrick
keine Funde Original-Episode auf comeflywithus.de →
Ein kurzes Interview mit Pilot Patrick, sein Werdegang und sein frisches Buch.
Kapitel (26)
- 00:00:00 Begrüßung
- 00:01:06 Vorstellung unseres Gastes
- 00:04:23 Wie bist Du zu Fliegerei gekommen.
- 00:07:32 Welche Art von Buissiness OPS
- 00:08:39 Wo überall Beworben
- 00:10:26 Finanzierung
- 00:13:37 Jetzt Piloten Ausbildung Anfagen?
- 00:17:11 Karriere in der BizJet Fliegerei
- 00:19:47 Nach der BizJet Aviation
- 00:23:50 Steffens Alter beim CPT werden
- 00:25:53 Filmen im Cockpit
- 00:30:05 Motivation für das Filmen im Cockpit
- 00:31:46 Napping im Cockpit
- 00:32:15 Darstellung des Piloten: reale Arbeit vs Social Media
- 00:34:36 Social Media bei den Airlines
- 00:36:27 Omegataupodcast im Cockpit
- 00:37:25 PUR+ im Cockpit
- 00:39:52 Patrick vs. PilotPatrick
- 00:40:32 Mein glamourös-unglamouröses Leben als Jetset-Pilot
- 00:43:02 Unglamouröses Seiten
- 00:44:18 Nur "Stewardessen", Vielfalt im Cockpit, Multi-Culti?
- 00:48:37 Flugdienstzeiten vs. BizzJet
- 00:52:08 Verschwiegenheit in der BizJet OPS
- 00:54:04 Technische Hilfe beim Videoschnitt
- 00:54:31 Patrick unter einem A380
- 00:55:47 Verabschiedung
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Links (7)
- Patrick Biedenkapphttps://pilotpatrick.com
- Cockpitbuddy Podcasthttps://www.cockpitbuddy.com/cb025-interview-business-jet-pilot-patrick/
- Pilot Patrick: Mein glamourös-unglamouröses Leben als Jetset-Pilothttps://amzn.to/3mhgLpP
- Seine Webseitehttps://pilotpatrick.com
- omegataupodcast.nethttps://omegataupodcast.net
- Die Folge nach Hong Konghttp://omegataupodcast.net/262-mit-lufthansas-a380-nach-hkg-teil-1/
- Napping, Controlled Rest im Cockpithttps://flightsafety.org/wp-content/uploads/2018/11/Controlled-Rest.pdf
Transkript
00:00:00Speaker 1 Hallo Leute, hier sind wir wieder. Man soll es kaum glauben, keine Woche später, nee, keine Woche nachdem ich eine Aufnahme gemacht habe, mache ich eine neue Aufnahme. Das ist grandios. Das ist, glaube ich, Rekord, dass wir in so kurzem Abstand wieder eine Episode rausbringen. Aber das hat natürlich irgendwie, hat natürlich einen Grund. Olli ist heute bei Compfly with Us Podcast Episode 39. Mal wieder nicht dabei, aber er hat wirklich gute Gründe. Bitte also nicht böse sein auf ihn. Dafür habe ich jemanden anders mitgebracht, nämlich Patrick.
00:00:30Speaker 1 Patrick Biedenkap, darf ich ja nicht seinen Namen sagen? Natürlich. Achso, das haben wir wieder gar nicht abgesprochen. Patrick Bidicap, ähm Bienencup vom Pilot Patrick Podcast, nee, Podcast nicht, sondern Instagram Channel, Entschuldigung, und noch diverse andere Channels. Ich glaube, es kenne ihn viele. Also jeweils sagen die Zahlen, da hat er unglaublich viele Follower. Und ich habe einfach mal gedacht, Mensch, frag dich doch mal, wie das denn so aussieht, über die Fliegerei abfragen und wie er zu seinem Job gekommen ist und alles Mögliche.
00:01:01Speaker 1 Heute ist der 14. 2020 und wir fangen wahrscheinlich halt endlich mal meinem Mund und Patrick darf sich vorstellen.
Speaker 2 Ja, vielen Dank fürs Einschalten und vielen Dank, Steffen, für deine Anfrage. Ich freue mich sehr, hier im Podcast dabei zu sein. Einmal so selbst vorstellen, ist immer ein bisschen komisch, finde ich, aber ich mach's jetzt einfach mal.
Speaker 1 Ja, es gibt Leute, die möglicherweise dich noch nicht kennen.
Speaker 2 So ist es nicht. Ja, genau. Patrick 32 Jahre. Ich lebe in Berlin, bin mittlerweile Kapitän, fliege seit über zehn Jahren angefangen in der Fliegerei.
00:01:33Speaker 2 Habe ich auf dem Privatjet, bin da sechs Jahre die Schönen und Reichen geflogen. Und ja, vor vier Jahren kam ich dann auf einmal ganz plötzlich zum Bloggen. Da ist der Instagram auf einmal so bekannt geworden. Und ich dachte mir so, naja, wenn man schon so einen interessanten Beruf hat, gerade in dieser Privatfliegerei, man hat ja gar keinen Einblick als Außenstehender, habe ich gesagt, okay, Und meine Freunde und Familie wollten immer wissen, was mache ich denn da eigentlich? Dann habe ich angefangen, so ein bisschen was zu posten, gerade aus dem Flieger, tolles Catering, die verschiedenen Privatjet-Lounchen und
00:02:09Speaker 2 Ja, und auf einmal hat ein öffentliches Profil und auf einmal fingen die Leute an, da mir zu folgen. Das war sowas von anfangs ein bisschen komisch, sage ich mal. Fremde Leute für mich interessieren, aber ich habe dann relativ schnell erkannt, dass das eigentlich ein Markt ist und die Leute mega interessiert sind für die Erlebnisse und auch oft, dass mich sehr viele junge Leute anschreiben, meinen so ja, ich würde auch gerne Pilot werden, wie hast du das denn geschafft?
00:02:39Speaker 2 Dann habe ich mich so. . in die Lage versetzt, wie ich eigentlich Pilot werden wollte. Und ich hatte niemanden, den ich irgendwie fragen konnte. Und da gab es dann auch kein Social Media, sodass man hätte irgendeinen Piloten anschreiben können und sagt, hey, weißt du was? Ich starte jetzt einfach mal, ziehe das in Bristenbruch professioneller auf, starte, mache meine Webseite mit pilotpatrik. com und Ich berichte einfach mal und das hat so eingeschlagen, dass ich mittlerweile jetzt noch Ferien mit allen Kanälen zusammen über eine Million Follower habe.
00:03:10Speaker 2 Und ich finde das mega spannend. Ich weiß nicht, wo die Reise noch hingeht. Mittlerweile gut habe ich da schon sogar mein Buch jetzt rausgebracht. Hab dann irgendwann mal mit YouTube noch angefangen. Ja, ich. Ich finde es einfach schön, weil ich bin ein sehr kreativer Mensch. Ich habe eigentlich immer überlegt, Architekt zu werden oder vielleicht auch Autodesigner, was ja total andere Berufe sind. Aber nicht so glamorös. Ja, genau, also ich habe mir das ja auch mal alles sehr glamorös am Anfang vorgestellt.
00:03:44Speaker 2 Und du musst dir dann ja vorstellen, dass es dann teilweise doch nicht so nicht so klamorös ist, aber egal. Für mich war es dann eher entscheidend, dass ich gemerkt habe, ich möchte mir noch ein zweites Standbein aufbauen, einfach als zusätzliche Absicherung. Man weiß ja nie, mein Pilotenjob, da muss nur irgendwas, was medizinisch nicht stimmen oder man fällt da irgendwie ein Jack. Also wir haben ja leider sehr, sehr viele Hürden, die wir immer wieder beschreiten müssen, um unseren Job zu behalten, die ich mir gesagt habe, hey, das ist vielleicht ein super Standbein und ich kann halt auch meine kreative Art
00:04:21Speaker 2 mehr ausleben als bei meinem Pilotenshop.
Speaker 1 Wie bist du denn? Jetzt fangen wir mal von vorne an. Wir können aufhören. Nein, alles gut, alles gesagt. Nee, aber das finde ich noch interessant. Fliegerei zugekommen. Also gehen wir, sagen wir mal das nochmal ganz von Anfang auf. Wie du, warum bist du denn Pilot geworden? Bestimmt nicht, weil du nachher Oder warum?
00:04:51Speaker 2 Wie alt warst du da? Ich habe angefangen mit meiner Pilotenausbildung, da war es 20. Also direkt nach meinem Abitur. Und es war eigentlich, also es hört sich ein bisschen blöd an, das war nie mein Traumjob. Also das war jetzt nicht so, dass diese Kleinwagen gesagt hat, ich will irgendwann mal Pilot werden. Ich weiß noch, dass ich. . Früher als kleiner Junge mit meinem Opa auf Flugplätzen war und ich war immer so fasziniert vom Fliegen, aber ich habe mir nie gedacht, dass ich irgendwann mal selbst Pilot bin. Das war einfach nur so eine Faszination, die halt da war und das hat sich dann so über die Jahre entwickelt.
00:05:23Speaker 2 Mein Vater wollte immer Pilot werden, machte aber nicht die Mittel. Bei mir genauso, also mein Vater hat sie für mich beworben. So war es eigentlich fast genauso. Also er hat mich, ich will jetzt sagen, nicht dazu gedrängt, aber er hat mir immer schon so ein Signal gegeben, hey, das war immer so mein Traum, hast du nicht Lust, das auch zu machen
Speaker 1 Hast du denn hast du denn nur mit PPL angefangen oder hast du denn gleich gesagt, Mensch, ich gehe gleich gleich in The Works, gleich mit CPL oder gleich das ganze Leid?
00:05:53Speaker 2 Gleich volle volle Kanone, und zwar habe ich noch einer der letzten Kurse der Intercockpit gemacht. Ah, okay. bin ich da noch so reingerutscht in dies einen Kurs und das war 17 Monate durchgeacker und hatte dann am Ende halt meine CP. CPL mit dem ATPL Türee Credit, aber natürlich ohne Jobzusage.
Speaker 1 Dann frage ich dich nachher, wenn wir offline sehen, mal ob du meinen Cousin kenkst.
00:06:23Speaker 1 Vielleicht war der zufällig auch, der war auch irgendwie im letzten Kurs irgendwie drin oder irgendwie sowas. Der ist am Ende bei Berlin gelandet, unschöne Geschichte. Aber
Speaker 2 Ja gut, ich hatte es damals bei Lufthansa ja probiert. Das war natürlich so, dass es umgeben, wenn man sagt, hey. Ich will Pilot werden in Deutschland, ich probiere es. Und da bin ich leider herausgeflogen. Das hat nichts zu sagen, sage ich immer. Genau, das habe ich nämlich auch gesagt. Nur dieser Test, der sagt nicht, ob du in Zukunft Pilot werden kannst oder nicht.
00:06:56Speaker 2 Und habe das dann trotzdem nicht am Naken, an den Nagel gehängt und habe halt diese Idee weiterverfolgt und bin eigentlich darüber happy, dass es letztendlich so gelaufen ist. Weil sonst wäre ich auch nie in dieser Branche gelandet, weil ich habe immer schon mit diesen Privatchats und wenn ich das mal so gesehen habe, Flughafen, immer damit geliebäugelt und gesagt, hey, das ist. . glaube ich, eine ganz, ganz andere Fliegerei und ich will sie einfach mal kennenlernen. Und wenn ich jetzt bei Lufthansa gestartet wäre, dann wäre ich ja nicht irgendwann, hätte ich nicht irgendwann gesagt, so Leute
00:07:29Speaker 2 Es war schön mit euch, ich gehe jetzt in die Business Aviation, das macht ja keiner, weißt du?
Speaker 1 Wir hatten hier schon mal einen Kollegen, der hat auch, gibt es eine Folge. Oh Gott, wie heißt sie denn nochmal? Business, Privatbusiness as usual oder irgendwie sowas heißt die Woll. Haben wir auch mit einem Kollegen sozusagen vor dir geredet über Privat über die Fliegerei, also die Privatjet-Fliegerei, und er war konkret, aber oh Gott, ich will dich ja nicht ausreden, aber er war konkret in der Private Ops zu Hause.
00:08:00Speaker 1 Es gibt ja Non-Commercial und Commercial Ops sozusagen. Und er war Non-Commercial Ops sozusagen.
Speaker 2 Okay, also der Fliegerei, sowas. Wie bitte? Werfliegerei, wo die Owner das Flugzeug. Oder privater Betreiber, privater Betreiber.
Speaker 1 Und da hat er halt so ein bisschen erzählt auch was so Flugdienstzeiten und Regelungen, dass sie da nicht existieren und dass einem manchmal da echt einem was aufgebürgelt wird und sowas. Und also du kamst aus der Aus der Intercopietschule raus und hast dich dann wo überall beworben und wo wurdest du, also du brauchst keine Namen zu, denn will ich auch gar nicht, aber wie viele Bewerbung hast du da geschrieben?
00:08:38Speaker 2 Durchweg durch alle, also ich sag mal, europäischer Raum habe ich so viele Bewerbungen rausgeschickt und es war auch nicht unbedingt die beste Zeit, halt fertig zu werden 2009. Ich habe so viel gemacht. Also Werbung geschrieben, ich habe da angerufen. Ich habe mich natürlich auch bei normalen Airlines beworben. Klar, einfach wollte zweispurig halt fahren. Und es ist nichts, es hat sich nichts ergeben, dass ich irgendwann mal so frustriert war. Das war dann so ein Dreivierteljahr, dass ich zwischenzeitlich sogar bei Hollister, also von Abercrombie, in Frankfurt gearbeitet habe.
00:09:12Speaker 2 Tanzend im Laden. Bitte? Tanzend zu. der Musik im Laden, die Sachen geboten. Da war das ja mega gehypt, die Leute haben mir da Schlange gestanden. Und ich habe da gearbeitet und gedacht, so was machst du eigentlich? Ich will eigentlich Fliegen. Und dann habe ich gesagt, okay, was kannst du noch tun? Und dann habe ich mich parallel bei der Uni in Bremen beworben, um diesen ILST-Studiengang zu machen, halt ohne den fliegerischen Teil, wurde auch genommen, habe gesagt, mega. Dann kann ich wenigstens noch studieren. Aber das ist ja trotzdem nicht, was ich will.
00:09:42Speaker 2 Und dann kam irgendwo mein Vater auf die Idee, hier, weißt du was, wir gehen einfach jetzt mal zu messen und stellen dich dann einfach privat. Also das Dass man sich halt direkt persönlich vorstellt. Und dann siehe da, war ich in Friedrichshafen auf der Aero damals. Und da habe ich dann meinen zukünftigen Arbeitgeber bzw. Geschäftsführer kennengelernt. und kam dann mit ihm da ins Gespräch, hatte mich tatsächlich bei der Airline in Berlin auch schon beworben gehabt, hatten aber abgesagt und ja, dann habe ich mich halt nochmal persönlich vorgestellt und
00:10:15Speaker 2 Zwei Wochen später hatte ich einen Job und bin nach Farmborough geflogen, um da das Typewriting zu machen. Okay, äh. Es hat sich dann doch. gelohnt, diesen ganzen Aufwand zu betrachten.
Speaker 1 Hast du denn, wenn ich das fragen darf, wie hast du denn deinen, also wenn du Musst du nicht antworten oder irgendwas, aber wie hast du denn das finanziert oder hat dein Vater nicht finanziert, das zu machen? Du meinst die komplett die Ausbildung als Typewriting? Die Ausbildung, erstmal?
Speaker 2 Ja, da hatte ich zum Glück, meinen Vater.
Speaker 1 Das kannst du auch gerne sagen, weil also Pandemie.
00:10:46Speaker 2 Ja, ich stehe da auch dazu, viele. Klar, ich sage halt immer Die Leute, die Pilot werden wollen und das privat finanzieren wollen, es ist mega schwierig. Genau. Und ich finde das halt einfach ein mega Risiko, auch wenn man sagt, man nimmt jetzt einen Kredit auf und muss es am Ende abbezahlen. dann kann es passieren, dass man erstmal keinen Job findet und auf einmal steht man da mit einer Rate von 1000 Euro im Monat und nee. Also da bin ich echt happy, dass ich da mein Vater, meine Familie hatte, die da hinter mir gestanden haben und das dann auch finanziert hatten.
00:11:16Speaker 2 Beim Typewriting hatte ich mega Glück. Da war es dann so, dass ich damals gab es noch Fördergelder von der Agentur der Arbeit. Die dann die Hälfte des Type Ratings bezahlt haben. Und somit war das dann halt irgendwie statt 20. 000 Euro nur noch 10. 000 Euro, die ich halt letztendlich dann erhalten habe. tragen musste. Es ist halt schon Wahnsinn, was man für Summen zahlen muss, um überhaupt erstmal dorthin zu kommen. Und dann als Co-Pilot verdient man natürlich jetzt auch nicht die Welt, gerade in dieser Privatfliegerei.
00:11:50Speaker 2 Ich hab, ich wurde Ganz ordentlich, sage ich mal, bezahlt zu denen, als ich angefangen habe, aber ich habe Kollegen kennengelernt dort und da habe ich gesagt, so Wahnsinn, da kannst du dich auch bei Rewe hinter die Kasse stellen und verdienst am Ende noch mehr, ja.
Speaker 1 Das also mal so als Rundspruch hier in die Gemeinde. Also ich persönlich Uralter Knacker sozusagen hatte Glück, dass die, ich muss auch schon einen Teil meiner Ausbildung zurückgezahlen, das war 89, aber das war halt nur ein Drittel. Das muss ich zurückbezahlen, das wurde gestundet und ich meine, das ist, glaube ich, immer noch das alte Modell der Schule gewesen in Bremen, dass man, dass sie einem dann, wenn du angestellt bist, dann erst zurückbezahlen muss, aber deutlich mehr Summen.
00:12:31Speaker 1 Aber das ist mittlerweile leider irgendwie auch Geschichte. Aber ich hatte BAföG bekommen, das musste ich zurückbezahlen, also das konnte ich zurückbezahlen und mein Vater hat natürlich also Das ist bei mir unbeständig durch leiblichen Vater und biologischen, also hier biologischen oder wie heißt er, angeheiratet und Vater und also. Also es kann eine Schande zu sagen. Also mein Vater hat mich in dem Sinne auch finanziert, dass er mir das Leben in Bremen für zwei Jahre ermöglicht hat, ohne arbeiten zu gehen. Sonst wäre es aber auch nicht geklappt. Also das muss man muss man auch sagen, das alleine zu machen. Und dass der einen Kollegen, den wir hier hatten, der bei der Businessjet war, der hatte das irgendwie alles alleine gemacht, finanziert sich und er sagt,
00:13:07Speaker 1 Das waren sehr, sehr, sehr harte Jahre.
Speaker 2 Das kann ich mir gut vorstellen, aber es ist möglich. Ich sage ja auch mal zu Leuten, wenn du es nicht so schnell machen möchtest, dann. Fängst du klein an, machst ein PPL, du kannst nebenbei arbeiten und verdienst dir letztendlich irgendwie deine Lizenz. Klar, der Weg ist dann, dann dauert es länger als zwei Jahre, sondern vielleicht dann fünf Jahre irgendwie am Ende. Aber trotzdem bist du dann dort, wo du hin willst.
Speaker 1 Was würdest du denn Leute sagen, die dich heute fragen? Jetzt gerade in Covid-Zeit?
00:13:37Speaker 2 Ich werde ja so oft gefragt mittlerweile. Ich weiß es nämlich ehrlich gesagt auch nicht. Ich finde es ganz, ganz schlimm. Ich finde das auch gerade für die Leute schlimm, die jetzt gerade so am Ende der Ausbildung waren. Das ist ja dann so fast wie Ich habe die letzten Jahre irgendwie so viel investiert. Ich würde den Leuten sagen, die jetzt so kurz vom Ende sind, versucht es irgendwie noch zu Ende zu kriegen, damit das nicht verloren ist, dass man wenigstens die Lizenz hat. Und dann schaut, dann irgendwie zweigleisig Pferd ist, man sagt, man sucht weiterhin einen Job.
00:14:10Speaker 2 Ich meine, es gibt immer wieder Vereinzel. Ich habe jetzt gerade vom Kollegen gehört, der halt gewechselt ist und bei Emirates war. Als Co-Pilot hat aber noch nicht mal einen Flug gemacht, weil davor Emeralds die ganzen Leute rausgeschmissen hat. Der ist jetzt in die Business Aviation als Kapitän auf einen kleinen CJ eingestiegen. Ja, okay. Also die Jobs sind ja irgendwo noch da, halt nur vereinzelt, aber sie sind da. Aber jetzt eine Ausbildung anzufangen, sehr, sehr schwierig, weil man weiß nicht, wie sich das Ganze noch entwickelt. Am Ende, sagen wir mal, nach zwei Jahren hat sich das so ein bisschen wie.
00:14:43Speaker 2 . ist es wieder so gleicher Level, wie es vor Corona war, aber dann sind ja trotzdem noch die Piloten da, die die ganze Zeit nicht geflogen sind, die wiederfliegen wollen. Also am Ende. Ist es eine schwierige Sache. Ich würde ganz ehrlich hingehen, wenn man den Wunsch hat, jetzt Pilot zu werden, zu sagen, und man hat noch keine Ausbildung oder hat noch nicht studiert. Man studiert, macht eine Ausbildung, hat schon mal was in der Hand und wie es dann in vielleicht zwei, drei Jahren aussieht. Dann kann man immer noch entscheiden und sagen, hey, ich werde doch Pilot, weil ich war schon immer der Verfechter, der gesagt hat
00:15:19Speaker 2 Mein Weg, den ich gemacht habe, ist es sehr abenteuerlich, weil ich habe nichts anderes. Wenn ich meine Lizenz verliere, klar, ich habe mein Social Media Business aufgebaut, was so mein Standbein ist, aber wenn jemand nur Pilot ist und aus irgendwelchen Gründen seinen Job verliert, dann steht er am Ende mit. Fast nichts da. Oh, oder macht Podcast? Oder auch einen Podcast. Muss man halt seine 10. 000 Euro irgendwie damit im Podcast verdient. Also du weißt, was ich meine.
Speaker 1 Man kann das noch sachlich dazu sagen, dass so eine Lizenz ja auch sieben Jahre, wenn du sie erst machst, sieben Jahre als solches gültig ist.
00:15:52Speaker 1 Also bevor du da irgendwie großartig irgendwas anderes machst. Also konkret zum Beispiel mein Fall wäre das so, mein Typewriting läuft jetzt Ende November aus. Wir haben mal überlegt, ob wir das irgendwie privat sozusagen noch verlängern, kostet mich aber irgendwie, also nur wenn wir das mit dann mit gemeinsam machen mit den Ausbildern bei uns in der Flotte und es wird nur der Simulator bezahlt, sind wir aber immer noch bei 800 Euro pro Nach Das ist zwar wenig für so ein 380-Rating am Ende, aber du kannst letztendlich damit auch nichts, also selbst die Firma kann nämlich damit nicht einsetzen.
00:16:26Speaker 2 Das einzige der Vorteil wäre natürlich, dass du am Ende, weil es noch nicht, der Aufwand wäre geringer, als wenn man sagt, okay, es ist jetzt über ein Jahr ausgelaufen, dann müsste man ja, glaube ich, nochmal so eine Zusätzliche Flugstunde müsste ich sowieso, weil der Operator das eine ist ja was in den Lappen drin ist und dann ist das der andere, was der Operator verlangt, ne? Genau, und dann bekommt ja auch noch diese neunzig Tage Regelung hinzu, drei Staats und Landung ist schon lange weg. Es ist wirklich, ich sage immer, es ist so ein krasses Debakel, was jetzt hier passiert.
00:17:00Speaker 2 Und ich hätte auch nie gedacht, dass das irgendwie so weit kommt, aber das zeigt mir halt wieder, wie Wie zerbrechlich doch alles.
Speaker 1 Aber wir wollen ja auch über das Positive reden. Du bist also angefangen bei dieser Business-Chat. War das denn Mich interessiert ja auch die Schnelligkeit deiner Karriere. Also von dem anderen Kollegen, der hat erzählt, er hat relativ wenig Stunden geflogen in dieser Private Ops oder Commercial Ops, der heißt als Owner-Pilot.
00:17:31Speaker 1 Du hast wesentlich mehr Stunden geflogen, ne?
Speaker 2 Ich bin bei zwei verschiedenen Charterunternehmen geflogen. Der erste war zwar charter, aber wir sind trotzdem immer nur die Stammkunden geflogen, deswegen bin ich da gar nicht mal so viel geflogen. Und dann habe ich den Arbeitgeber nochmal gewechselt nach vier Jahren auf dem bin aber den gleichen Chat weiterhin geflogen und da war es dann so, dass dort viel, viel mehr Flüge verkauft worden sind, sodass wir auch, dass ich da locker auf meine 500, 550 Stunden im Jahr gekommen bin, was für Private oder Charter Operation schon sehr, sehr viel ist.
00:18:06Speaker 1 Das glaube ich, das glaube ich.
Speaker 2 Davor waren es vielleicht nur so 300, 350, da hatte ich teilweise einen Monat. Da saß ich zu Hause in Berlin und hatte Standby. Oh, jetzt bist du gerade. Jetzt bist du wieder da. Genau, also in Berlin war es dann so bei dem Unternehmen. Da habe ich mal einen Monat zu Hause gesessen und war kein Flug, weil die eine Maschine in der Werft war und auf der anderen Maschine war besetzt. So dass ich die ganze Zeit im Standby war und das war für mich die Hölle, gerade so in den Anfangsjahren.
00:18:37Speaker 2 Ich wollte die ganze Zeit fliegen und durfte halt nicht
Speaker 1 Ich glaube, man wird ja auch nach Stunden bezahlt, ne?
Speaker 2 Tatsächlich nicht. Also bei der Private Ops, bei beiden Arbeitgebern war es so. dass es ein fixes Gehalt gab, egal wie viel man geflogen ist und abhängig davon, wie viel man klar, dieser Verpflegungsmeer auf Wandspesen war natürlich.
Speaker 1 War denn der zweite Arbeitgeber sowas? Es gibt ja so, die haben, wie du schon sagtest, Flieger in der Private Ops und die verschaden sowas wie.
00:19:09Speaker 1 . Ich glaube, NetJets oder sowas gibt es, ne?
Speaker 2 Genau, so muss man sich das vorstellen. Also da sind meistens Owner bzw. Investoren, die diese Flugzeuge kaufen, aber gar nicht unbedingt mit diesen Flugzeugen fliegen, sondern es nur als Investment sehen. Und dann sind wir wirklich hin zum Kunst geflogen, die jetzt gar nicht unbedingt mit der Airline spezifisch buchen, sondern es geht ja immer über alles im Broker, der sagt dann. Er ist dann Broker und ist dann mit so und so vielen Airlines connected und sucht dann den besten Deal für seine Kunden halt. Okay.
Speaker 1 Alles klar. Okay, ja, das kann ich verstehen.
00:19:41Speaker 2 Und wie lange warst du da? Insgesamt bin ich Business Chat sechs Jahre, also fast sieben Jahre sogar geflogen.
Speaker 1 Okay. Und dann hast du dich halt woanders beworben. Und dort dann als Kapitän dann auch hochgearbeitet, ne?
Speaker 2 Ganz ehrlich, ich war mega happy und ich mit der Business erwähnt und ich fand das auch total spannend und hab mir mal auch klar den Wunsch gehabt, was Größeres zu fliegen, weil die Satation XLS ist schon sehr klein, das ist ein toller Flieger, aber wie das so.
00:20:14Speaker 2 . Mal ein bisschen länger fliegen, vielleicht auch immer über den Teich fliegen, vielleicht einfach von der Größe und ein bisschen was, wo dann immer ein Stewards dabei ist, mal andere Ziele, weil man hat ja doch mit dem kleinen Jet dann immer so die gleichen Destinations. Und da kam schon so ein bisschen der Wunsch auf, nur in so einem kleinen Unternehmen ist es natürlich sehr schwierig aufzusteigen, weil. . Es ist mit sehr vielen Kunden, mit sehr vielen Kosten verbunden, gerade auf ein neues Muster geschult zu werden. Und dann nehmen Sie natürlich lieber externe Leute, die schon mit dem Type
00:20:44Speaker 2 den kommen oder das vorab bezahlen, als dass sie jemanden von unten nach oben graden. Also das ist ein ist leider in der Business Aviation dann doch so.
Speaker 1 Das geht nicht wie in den Airlines das Prinzip der Seniorität.
Speaker 2 Du bist jetzt dran, jetzt darfst du. Das ist so ein bisschen Nasensache. Das ist auch so ein bisschen, was kostest du? Wie setzt du dich ein? Wie oft bist du krank? Wie oft sagst du ja, obwohl du. Obwohl du es nicht machen dürftest. Das ist natürlich auch so eine Mischkalkulation, sage ich jetzt mal.
00:21:14Speaker 2 Und da kam dann schon so der Wunsch auf, ich will was an. Und so bin ich dann, habe ich letztendlich entschieden, ach komm, bewirbst du dich mal, guckst mal, was es so auf dem Markt halt noch gibt, weil Ich hatte meine sechs, sieben Jahre, aber war noch nicht so bereit, jetzt auch unbedingt Kapitän zu werden. Ich hatte auch noch nicht, sag ich mal, die Stunden dafür, um auch. Kapitän zu werden und sagen, okay, vielleicht ist es ein guter Zeitpunkt. Ja, und so bin ich dann, habe ich mich dann auch dann letztendlich dazu entschieden, zu sagen, hier
00:21:46Speaker 2 Ich gehe den Schritt, obwohl es vielleicht bedeuten würde, dass ich erst meine Seniorität wieder unten anfangen muss. Aber siehe da, es ging dann letztendlich so schnell, dass gab es eine Stellenausschreibung. auf die ich mich als Kapitän beworben habe. Da war ich dann ungefähr zwei, zweieinhalb Jahre, nee, ne, zwei Jahre gerade mal im Betrieb. Warst du denn bei dem anderen auch schon Kapitän? Nee, nee, da war ich noch weiter in Quoteboot. Es war ja mein Wunsch, Kapitän zu werden, aber es war ja keine Aussicht. Ich war einfach auch noch zu jung. Ich war halt mit meinen, wie alt war ich da?
00:22:19Speaker 2 27, glaube ich, genau, 27 ungefähr. Es war einfach. Es ist halt eine schwierige Geschichte, weil wenn man schon so hochkarätige Gäste fliegt und dann kommt halt so ein Jungspund, der dann der Kapitän ist und vielleicht ist dann noch der Co-Pilot älter als man selbst, da vertrauen die Leute einem. Ich fand es sich jetzt komisch an, auch wenn ich dann. . Die Erfahrung ihr hatte, aber das ist. Es ist halt nochmal was anderes als bei der Linie, wo man jetzt die Gäste ja nicht unbedingt gleich
00:22:50Speaker 2 Den Piloten sehen. Dort is es ja so dass der Kapitän ja die Gäste immer abholt. Ich habe noch ein bisschen Jahre gebraucht. Ich sah halt auch immer extrem jung aus und das war halt dann so, sag ich mal. Deswegen war es gut, dass ich gewechselt bin. Ich habe dann zwei Jahre, nochmal zweieinhalb Jahre, bin ich an weiter Linie geflogen, habe dann meine Stunden gemacht und hatte genau dann. die Voraussetzung, um halt Kapitän zu werden. Und ja, siehe da, es hat dann geklappt. Es war halt der Bedarf da und.
00:23:20Speaker 2 Ich bin dann sozusagen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort gewesen. Das sage ich auch immer. So in der Fliegerei ist da immer noch so ein bisschen Timing und Glück dabei.
Speaker 1 Genau, also Timing, Glück, die richtigen Leute kennen. Netzwerk muss stimmen. Können muss auch stimmen, so ist es nicht. Also man wird jetzt nicht kapiten, nur weil man die ILS besser schließt oder irgendwas.
Speaker 2 Also das nicht, ne?
Speaker 1 Aber
Speaker 2 Aber das klar, es gab ja auch ein Assessment im Simulator und da musste man sich natürlich auch beweisen, und da kam nicht jeder weiter.
00:23:50Speaker 1 Also, um was den das Alter des Kapitäns ging, also ich ging mit 32 in das Kapitänstraining bei uns, nach elf Jahren sozusagen. Und das war schon also für heute, wenn ich das den Kollegen erzähle, die würden mich gleich teen und federn sozusagen. Als ich angefangen habe, war eine riesige Wachstumsphase. Ich habe ja angefangen 89 und da hieß es dann, In sechs Jahren seid ihr Kapitän, also ausgehend von den Zahlen. Also da war das Rasen und es gab solche Phasen in der Firma bei uns, wo man wirklich nach sechs, sieben, acht Jahren Kapitän wurde.
00:24:22Speaker 1 Das ist der nach elf Jahren oder zehnerthalb Jahren genauer gesagt, dann geklappt. Das war schon, und Was denn, also ich war mit 33 fertig und dann stand ich aber trotzdem am Gate, weil es sind ja immer Fragen, dass du reinkommst. Die Leute haben mich schon gefragt, wie alt sind sie?
Speaker 2 Das ist auch nicht so üblich damals wahrscheinlich gewesen.
Speaker 1 Naja, es ging halt los. Es war nicht so üblich, aber es ging halt los, weil Ich gehörte zu den ersten beiden Jahren, als die Bremer Flugschule wieder geöffnet hatte, nach zwei, drei Jahren Pause Und da wurden erstmal so ein bisschen die Alten, die sich für lange beworben haben, abgefrühstückt sozusagen.
00:24:56Speaker 1 Und ich kam mehr oder weniger direkt, abhi, Bundeswehr, weißt du was Bundeswehr ist? Das musste man damals noch machen. Du musst es auch?
Speaker 2 Ich war es letztes Jahr oder so. Aber ich habe mich benutzt mehr gemacht beim Ziel wie ich vom Begriff.
Speaker 1 Ja, Respekt, Respekt. Ich habe mich da, ich wollte, dass es auch viel besser hast du als richtig gemacht. Naja, und Und dementsprechend war ich, als ich angefangen habe, war ich bei, also auf der Linie war, war ich dann 22,5 oder irgendwann. Und das ist halt auch, war sehr jung damals. zurück. Es haben Kollegen jetzt durch keine Bundeswehrnotwendigkeit zu sagen angefangen.
00:25:29Speaker 1 Die waren mit 19, die waren mit 21, 20 fertig teilweise. Aber es bringt leider nichts, weil jetzt muss man sozusagen leider viel zu lange auf das auf den vierten Streifen warten und wie das lange das jetzt ist und sowas, das ist Natürlich irgendwie. Denn hast du wie gesagt Respekt dafür und wie gesagt, ich bin ja auch über deinem Video-Channel gestorblert, dass du da die Videos veröffentlicht hast oder irgendwie sowas
00:25:59Speaker 1 Ich habe ja auch so eine heimliche Leidenschaft, immer alles mitzufilmen, ne? Irgendwie sowas. So ist es ja nicht. Ich, wenn die, wenn die Kollegen haben mir erzählt, wenn sie ins Cockpit kommen und dann sehen sie so einen, so ein So ein Symbol eines Saugnaps, irgendwie was da am Fenster, irgendwie was so diese Abdrücke, die da dran kleben, sagen sie, Oh, der Flieger Steffen ist mal wieder geflogen, irgendwie so, weil ich immer ein Video dran geklemmt habe und immer mitgezeichnet habe und mit aufgenommen habe. Oftmals habe ich dann so, ja, ist es auch schön. Mir hat das mal, eine Kollegin hat gesagt, das siehst du doch jedes Mal, wieso nimmst du das auf?
00:26:31Speaker 1 Ich sage, weil es halt schön ist und irgendwann werde ich das nicht mehr sehen und dann kann man das.
Speaker 2 Wollte ich gerade sagen, irgendwann ist es ja auch vorbei.
Speaker 1 Ja, oder kann schneller gehen als man denkt. Genau. Und ich habe oftmals Kollegen aufgenommen. Also, weil es ist ja so, dass also du nimmst nicht einfach deine Kamera raus als FO und klemmst sie da ran, sozusagen. Und nimmst dann irgendwie Sachen auf und also immer schön nach Regeln vorausgesetzt. Schätze ich mal, das ist bei dir auch so gewesen. Halt.
00:27:01Speaker 1 Absolut. Logisch. Also sonst geht das alles gar nicht so mit hier Ja, mit unter 10. 000 Fuß nicht daran rumfummeln oder irgendwo was einstellen oder irgendwas, das wird dran geklebt. an die Fensserscheibe und dann nimmst du es auf und irgendwas. Ich habe oftmals Kollegen mit aufgenommen, weil wie gesagt, die hatten keine Aufnahmen von sich selber dann, weil. . . Mach mal nicht so gerne und wer weiß nicht, ob der Alte das glaubt nebenein und so. Das weiß man ja nicht. Also habe ich immer die mit aufgenommen und dann konnten sie das immer mit nach Hause nehmen.
00:27:31Speaker 1 Also viele Dinge habe ich gar nicht mehr, sonst habe ich noch sehr viel. Ich war aber wie gesagt auch sehr vorsichtig, erzähl immer heimlich. Es gibt irgendwo Videos, die ich gemacht habe, also bei Twitter gerne mal. poste ich dir mal welche rein und sowas, reiseflugtechnisch. Ich weiß aber, dass die Firmen da immer sehr restriktiv irgendwie mit umgehen. Also da bin ich hier die Sachen vorlese hier. Also wir dürfen ja nicht mal in der Öffentlichkeit sozusagen Wird darum gebeten, keine Handys in die Hand zu nehmen. Das ist in den Eindruck, du bist, machst nichts, also nehmen wir mal an, du kommst als Crew irgendwie in so einen Flughafen rein.
00:28:08Speaker 1 Kannst du mich noch verstehen?
Speaker 2 Ich habe gerade hier gegengekommen.
Speaker 1 Du bist nämlich gerade ganz leise geworden. Du kommst so als Crew in. Sag nochmal was? Oh, ich höre dich nicht mehr. Mist! Hallo? Ah, jetzt bist du da. Du kommst als Crew irgendwo rein mit deinem ganzen Gefolge da und dann, also wird es zum Beispiel nicht erwünscht, dass du Dass du in dein Handy guckst oder so, weil du bist ja jetzt dienstlich unterwegs und so. Das ist ja so Uniform. Also man könnte sich natürlich auch mal die Funktion des Uniforms halten, wozu ist überhaupt da?
00:28:39Speaker 1 Und da gibt es ja verschiedene Ansichten. Manche Leute wollen sie am liebsten gar nicht tragen, zum Beispiel, oder Mütze. Aufsetzen oder alles.
Speaker 2 So und also was soll ich sagen, dass dann den Eindruck, dass die Passagiere einen Eindruck bekommen, dass man halt nicht mit seiner Mit seiner seiner Arbeit 100% nachgehen.
Speaker 1 Genau, genau. Und deswegen, also wie gesagt, ich habe viele Aufnahmen gemacht, aber ich bin sehr, sehr vorsichtig, die ja irgendwie zu zeigen oder irgendwie sowas.
00:29:09Speaker 1 Und das da war immer alles okay bei dir, sozusagen. Also da wurdest du, das hat man dich machen lassen, ne?
Speaker 2 Irgendwie so was.
Speaker 1 Oder hast du eine Nebentätigkeit angemeldet?
Speaker 2 Ja klar, ich habe wirklich vornherein eine Nebentätigkeit angemeldet und auch alles. beschriftlich geben lassen. Wir haben die ganzen Parameter, Guidelines und so weiter halt vorher auch besprochen, damit es halt so keine Missverständnisse kommt, wie du schon gesagt hast. Als Co-Pilot ist es dann auch immer nochmal so eine, sage ich mal, eine Hemmschwelle, auch wenn man den Kapitän jetzt nicht kennt, zu sagen, hey, ich würde gerne hier beim Anflug die GoPro dahin bringen, also anklemmen und so weiter.
00:29:49Speaker 2 Es kam dann halt auch immer so ein bisschen auf dem Kapitän drauf an, ob er das jetzt wollte oder nicht. Und dann musste man natürlich das auch respektieren, wenn derjenige das nicht wollte. Und da bin ich dann auch völlig d'accord. Wie du schon vorhin gesagt hast, manche Leute finden das dann mega toll, die anderen nicht. Für mich ist es halt so. Ich mache es ja auch für mich, weil ganz ehrlich, irgendwann ist die Zeit gekommen, dann fliegt man halt nicht mehr und dann hat man halt immer nochmal schöne Aufnahmen plus. dass ich ja gerade die Leute so mitnehmen möchte auf meine Reise und Flüge.
00:30:21Speaker 2 Es ist ja, sei denn man fliegt Privatscheppen, wo man noch ins Cockpit kann oder sich noch ins Cockpit reinsetzen kann als Passagier und mitgucken kann, was die Piloten da machen. Mittlerweile ist es ja so ein Hochsicherheitsgefängnis davon, sage ich mal. Und die Leute wissen gerade eben nicht, was da vorne passiert. Und das ist, glaube ich, auch das. große Problem, was die Fliegereiheit hat, dass die Leute eine gewisse Unsicherheit haben und dadurch auch das Vertrauen irgendwo verlieren. Gerade durch dann gewisse Unfälle und man müsste eigentlich mehr
00:30:54Speaker 2 dagegenwirken und zu sagen, hier, das sind auch nur ganz normale Menschen, die da vorne fliegen, das sind keine Roboter, das sind keine Götter, die sind perfekt geschult. Was machen die denn da eigentlich allein Diese Aufklärung, ich sage immer so, ja, ob ich jetzt meine GoPro während dem Flug kalibriere und sie ausrichte oder ob wir, weil wir dürfen zum Beispiel auch während des Fluges klar gewisse Guidelines Auch in unserem Pilotensitz schlafen dann nicht.
00:31:25Speaker 2 Das stimmt man auch, so ist es nicht. Ich glaube, das ist das ist ja fast international auf der anderen Erde geregelt. Da sage ich mal, da bin ich doch lieber wach. und fummel mit meiner Kamera rum, als dass ich da hinten in meinem Piloten sitze und schlafe und brauche erstmal vielleicht 30 Sekunden, bis ich wieder da bin und voll aufnahmefähig bin.
Speaker 1 Weil ganz kurz, da muss ich aber jetzt mal reinhaken, weil du weißt, mein Podcast geht ja immer noch so ein bisschen auf Sicherheit, also dass die Leute keine Angst haben, und falls ja einer zufällig einsteigt in den Podcast.
00:31:56Speaker 1 Ja, man darf an Bord neppen, wie es so heißt. Für eine gewisse Zeitraum controlled napping, da muss der andere wach sein und das darf nicht länger so und so sein. Und das ist halt in Phasen extremer Müdigkeit, bevor man halt Zusammenklappt auf lauter Müdigkeit, falls man irgendwie so einen Nachtflug da irgendwie hat.
Speaker 2 Genau. Ja, gut. Entschuldigung, dass ich das sage. Das wollte ich einfach nur allein das. Leute denken ja, man würde während im Reiseflug so hinterm Steuer sitzen und müsste da alles so überwachen. Ist ja nicht die Realität.
00:32:27Speaker 2 Ich finde, das muss allein schon mehr nach außen getragen werden, dass das einfach nicht so ist und dass es halt wie soll ich sagen
Speaker 1 So, jetzt ist gerade wieder weg. Das kann ich nicht hören, aber vielleicht ist ja deine lokale Aufnahme da.
Speaker 2 Aber jetzt bist du wieder da. ein Vertrauen geschafft werden. Auf der anderen Seite, ich sehe auch Social Media gerade in der Hinsicht
00:33:00Speaker 2 Als Riesenpotenzial, auch in der Fliegerei. Ich habe angefangen zu bloggen, da war ich Privatstadt-Pilot, da hatte ich gerade mal um die 60. 000, 70. 000 Follower. Ich habe dort Anfragen bekommen von wirklich Wirklich echte Anfragen. Ich hätte ohne Probleme über mein Instagram-Profil Flüge verkaufen können. So ein Flug kostet ja einfach mal 20. 000 Euro plus. Da hat aber damals, weil das alles so neu war, mir und mein Arbeitgeber eigentlich die ganze Zeit nur Steine in den Weg gelegt.
00:33:31Speaker 2 Das war derjenige, der.
Speaker 1 Entschuldigung.
Speaker 2 Ich war derjenige, der halt da in der Firma, das haben ja viele andere auf Instagram gemacht, derjenige, der am meisten Follower hatte. Und da wurde dann aber ich immer angerufen, gefragt, so, was mache ich denn da auf meinem Social-Media-Kanal? Und dann habe ich nichts. Dramatisches gemacht. Ich habe mal ein Cockpitbild gepostet, ich habe mich mal vor einen Flieger gestellt, also da war nichts mit großen Aufnahmen, wie ich jetzt fliege und so weiter. Da hatte ich damals noch keine GoPro, aber trotzdem kamen schon die Anrufe.
00:34:03Speaker 1 Vielleicht war es einfach nur rasiert und die anderen nicht.
Speaker 2 Also es war halt leider so, dass sie das halt nicht gemerkt haben, was für ein Potenzial da eigentlich drinsteckt. Heutzutage ist es so, dass sie selbst irgendwann mal gemerkt haben, oh, wir müssen jetzt auch mal mit Instagram was machen, weil das ist ja doch ganz gut. Und als ich dann mal erzählt habe, wie viele Anfragen ich eigentlich bekommen habe, die aber nie weitergeleitet habe, weil ich mir gedacht habe, warum soll ich die mir jetzt weiterleiten, wenn die mir schon so viel Ärger bereiten? Ja, jetzt sind sie auch auf so einen Trichter gekommen, dass es doch Social Media dann doch gar nicht so ist.
00:34:36Speaker 2 Ja, klar, es ist nicht so. Aber darf ich Ihnen sagen, also zum Beispiel, ähm, also
Speaker 1 British Airways had probed. They had so a Twitter social media team, so to say. Also, with them your firm have builder on the cockpit gepost. Das gemacht, haben das gemacht, das gemacht. Also manche von Dingern fand ich persönlich nicht so schön, aber einfach nur deshalb, weil ich, also ich würde mich nicht in meiner Funktion nicht ohne Krawatte mit offenem Hemd im Cockpit zeigen lassen.
00:35:06Speaker 1 Das ist einfach nur, weil in dem Moment, wenn ich so eine Uniform habe, genau, wenn ich so eine Uniform habe, bin ich ja nicht Steffen. Sondern wenn ich so Uniformen habe, bin ich der Kapitän meiner Firma. Und deswegen setze ich mir auch die Mütze auf, weil ich da was ganz anderes bin und ein ganz anderes Produkt sozusagen verkaufe und auch dementsprechend umgehe. Und das war dann nicht, aber irgendwann haben sie das Ding komplett eingestellt wieder. Also wirklich so, zack, und die haben sich irgendwie entschuldigt noch und wir dürfen nicht darüber reden und das war alles doof und haben aufgehört.
00:35:38Speaker 1 Und ich habe auch den einen privat, mit dem habe ich schon privat dann auch ein bisschen gesprochen und sagte, der hat mir das auch nicht erzählt, warum. Aber ich schätze mal, dass dann am Ende wieder irgendeine Behörde drauf gekommen ist und hat gesagt hat, Moment, also wo hat, wann habt ihr welche Bilder wie gemacht im Cockpit? Erzähl doch mal, warum, wieso geht das und dann hat Haben die Engländer dann auch gesagt, nee, und dann fiel das auch pressetechnisch in anderen Bereichen wieder rein, weil es gibt ja immer die Leute, die heben den Finger. Hier, ihr habt da irgendwie Unsicherheit gemacht und dann haben sie das Ding wieder eingestampft.
00:36:09Speaker 1 Und meine Firma hat ja auch so Snapchat-Channel und all was mit so Media-Teams, gibt es ja alles, ne? Also dann fliegen sie mit dem Dürdel dann irgendwie zum Oktoberfest, heute diesmal ja leider nicht, irgendwie. Und all sowas. Das wird dann extrem stark kontrolliert. Ich hatte ja auch mal einen Podcast hatte ich einen, vor Omega Tau Podcast einen Podcaster mit im Cockpit, also wenn du willst, kannst du dir acht Stunden lang Podcast anhören von Flug nach Hongkong und zurück. Ich glaube, du bist nicht die Zielgruppe, keine Sorge. Und da wurden nachher Fotos gemacht und das, hey, wir haben im Cockpit natürlich auch.
00:36:41Speaker 1 Ich habe immer eine Das ist auch ein Markenzeichen von mir, immer eine Mütze mit Gummibärchen da drin liegen. Also das ist halt irgendwie, wenn jemand einen Cockpit kommt von der Crew, dann wird er belohnt, darf er ein Bärchen nehmen. Nein, das wird sich jetzt gemeint lässt. So, und das musste alles Weg. Das durfte nicht gezeigt werden. Also total restriktiv. Im Hintergrund lief natürlich die Kamera mit und hat den Lima Triple F, also das Hochplateau da, das auf Aufgezeichnet, da war die Kamera zu sehen, musste weg. Das mag das LBA nicht, war die offizielle Begründung.
00:37:14Speaker 2 Kann ich mir gar nicht vorstellen, weil ich habe selbst mal LBA angefragt und die haben mir das alles genäht. Also ich glaube, das ist doch wieder so sachbearbeitermäßig. Ich kann doch auch eine andere Geschichte erzählen, wo wir ganz kurz da sind.
Speaker 1 Zum Beispiel. Es gibt ja gerne mal so, wenn so kommt ein Mediateam rein im Simulator und dann wird gezeigt, wie kann man Flugzeug fliegen oder was passiert, wenn die beiden eine Fischvergiftung haben und diese ganzen Szenarios. Und so war auch, da gibt es ja von Air Berlin, weiß ich noch, die haben den, also bis haben denn alles gezeigt, machst das, machst das, ganz einfach, landest du und dann bis am Boden.
00:37:48Speaker 1 So, ach, und Quintessenz ist ja alles ganz einfach. Wir beide wissen Eigentlich ist es nicht wirklich einfach. Es ist einfach, wenn man alles richtig macht, aber das richtig machen, muss man erstmal richtig können. Und so, und dann, also meine Firma gab es so eine Sendung mit Pur Plus, das ist so ein Kinderkanal. Und dann flog also der Stuntman des Wissens, wie er sich selber nannte, da rum mit dem Flugzeug und dann, ja, kann ich den jetzt auch landen? Ja, können Sie. Und hat auf den Knopf gedrückt und Simulator runtergefahren. Pum, pum, aus. Also richtig so kommentarlos dem Flieger an die Parkposition gestellt, per Knopfdruck.
00:38:22Speaker 1 Und er hat gesagt, so schnell geht das? Ja, sagt er, so schnell geht das. Das machen wir nicht. Zack. Und da weiter geht es ja eine Sendung zu Ende. Also so kann man natürlich mit dem Thema irgendwie auch umgehen. Das ist aber, das war speziell die eine Flotte, die andere Flotte macht das anders, ist ein großer Laden und so geht es halt hin und her. Also so, falls man sich für den geneigten Zuhörer mal wundert, warum es bei dem einen so geht und bei dem anderen nicht und warum ne?
Speaker 2 Ja, ich glaube, das Problem gerade dabei ist, wenn halt
00:38:54Speaker 2 Die Airline zu groß ist oder zu viele Leute halt mit im Boot sind, zu viele Leute mit an Bord sind. Es gibt immer irgendwelche Ausreißer, die es halt übertreiben. Und irgendwelche Faxen machen. Und das versucht man natürlich dazu, damit zu unterbinden, indem man sagt: So Leute, keiner macht das. Man darf irgendwas posten oder wie auch immer. Es ist halt meistens damit geschuldet, dass es immer halt irgendwelche.
00:39:24Speaker 1 Ausreißer gibt. Solange du nicht auffällt, ist alles gut. Also dann. Ich falle anscheinend auch noch nicht auf, also alles gut. Aber hast du denn irgendwie Hilfe gehabt mit nachher? Du hast gesagt, du hast irgendwann, das können wir ja auch ruhig sagen, du hast also irgendwann so den zweiten Kanal aufgebaut, deine Instagram-Follower, alles, das sind ja zwei verschiedene Dinge sozusagen. Das einmal ist der Pilot, Patrick, sozusagen, und das andere ist die Instagram-Figur. Patrick, darf ich das so sagen?
00:39:54Speaker 2 Ja, also Klar, es ist nochmal Patrick, es gibt Pilot Patrick, es vermischt sich natürlich mit alle. Viele denken, ich würde alles preisgeben, auch vom Privaten. Nein. Ist nicht so. Nein. Also es irgendwo gibt es halt eine Grenze und da hört es halt auch auf. Und klar, ich zeige natürlich mal. Familie, es gibt aber genauso Freunde, die sagen so, nee, ich will erst gar nicht gezeigt werden. Das respektiere ich dann auch total. Und da kann man schon so sagen, es.
00:40:26Speaker 2 Es ist aber trotzdem jetzt keine Kunstfügung. Also Pilot Patrick ist natürlich auch irgendwo Patrick.
Speaker 1 Das ist vielleicht auch der Teil, den man sagen sollte, wenn wir jetzt nochmal auf dein Buch zurückkommen. Das nennt sich ja mein glamouröhres, unglamoures Leben. Als Jetset Pipe. Ja, ja, okay, gut, alles klar. So, und das eine ist, welchen Teil würdest du denn als glamourös bezeichnen?
Speaker 2 Naja, also man kann klamourös, guck mal, wenn man mit 21 Jahren anfängt zu fliegen und mein erster Tag war schon sowas mit abgefahren.
00:40:59Speaker 2 dass ich da am Flughafen kam, mein erster Einsatz. Ich bin bis jetzt nur Starts- und Landung geflogen mit dem Flugzeug. Ich hatte noch keine Operation mal mitgemacht, wie halt wirklich ein Flug letztendlich aussieht. Und dann fliegen wir einfach so mal leer von Berlin nach Zürich, um da halt unseren Gast einzuladen. Und dann steht man am Flieger, auf einmal läuft halt Shakira nebenein vorbei und denkt sich so, ah, hallo. Schön, schön, dich zu sehen. Dann kommt das Catering angefahren, das irgendwie doppelt so viel, wie dein Bruttolohn im Monat kostet.
00:41:32Speaker 2 Dann kommen dann die Champagnerflaschen und dann kommt halt der Gast halt irgendwie zwei Stunden zu spät. Gut, dann sind wir wieder bei unklamorös. Dann sitzt man halt warten nicht im Flieger, sondern sitzt man halt in der Lounge und trinkt noch so sein Espresso, bevor es dann irgendwie losgeht. Und dann fliegt man einfach vielleicht einen Flug irgendwie nach Warschau und ist dann da im Fünf-Sterne-Hotel für zwei Tage untergebracht und das Leben ist halt ziemlich hart. Fünf Sterne-Hotel.
00:42:02Speaker 2 Wir hatten tatsächlich, also gerade so in der Anfangszeit, als ich geflogen bin, als Geld noch keine Rolex gespielt hat, wirklich teilweise die die krassesten Hotels abgestiegen sind. Also das war dann auch oft so, dass der Kunde gesagt hat, hey, ich will gar nicht, dass ihr woanders schafft, sondern ich möchte, dass ihr auch unmittelbar bei mir auch in dem Hotel übernachtet, damit ihr irgendwie halt gleich verfügbar seid. Und das natürlich dann halt mega ist.
00:42:32Speaker 2 Wir hatten auch Kunden, die selbst ein Hotel vor Ort besessen haben und deswegen haben wir natürlich In seinem Hotel.
Speaker 1 Okay. Jetzt bist du dummerweise gerade weg. Hat er wahrscheinlich wieder irgendwas ist. Auf einmal ist es still, leise und Mega komisch.
Speaker 2 Ich hab nichts zu.
Speaker 1 Oh, jetzt bin ich, glaube ich, leise. Ich höre dich wieder.
Speaker 2 Alles gut. Soll ich noch mal kurz was wiederholen?
Speaker 1 Du hast dich in das Hotel einquartiert, in dem das, was dem Kunden auch hörte.
00:43:03Speaker 2 Genau, und dann war das natürlich kein Drei-Sterne-Motel.
Speaker 1 Okay, also bei uns.
Speaker 2 Es gab halt auch die ganz krassen, unklamorösen Seiten des Jobs. Also gerade so das Warten, man wartet eigentlich mehr als man fliegt. was halt schon manchmal sehr anstrengend sei, dann hat man natürlich das an Sommertagen, wenn man da 4-5 Lecks geflogen ist und dann eigentlich nur noch tot ist und man sich ins Hotellen möchte, ist es nicht so, dass man einfach die Cockpitür zuschließt.
00:43:35Speaker 2 Und das war es dann für den Tag. Nee, dann hieß es erstmal putzen und putzen war dann für die Crew da. Und wenn man halt keine Stewardess an Bord hatte. . Dann hieß es Kuppelot putzt halt mal und dazu gehört halt auch die Toilette. Und dann ist es halt dann schon doch um.
Speaker 1 War das nicht auch mal ein Steward oder was immer eine Steward ist?
Speaker 2 Also, ich sage immer so, ich habe zwar nur einen Gehalt bekommen als Co-Pilot, aber den Stuartessen-Job oder Stuart-Job habe ich auch noch nebenbei genommen. Also, wenn halt keine Stewardess dabei war.
00:44:06Speaker 2 Dann war man derjenige, der nach hinten gegangen ist und gefragt hat, ist alles in Ordnung, kann ich irgendwie essen oder zu trinken anbieten?
Speaker 1 Nee, aber was mich auftragen, gab es auch männliche Flutbegleiter?
Speaker 2 Nee, gar nicht in der Lubisch, ne? Schuh fand ich tatsächlich sehr schade schade, aber es bedingt halt auch Dadurch, dass wir eigentlich eher männliche Kunden an Bord hatten, die natürlich eher lieber eine Frau gesehen haben, als jetzt halt einen Mann hinten an Bord. Wir hatten auch, das ist wirklich ganz pervers, wir hatten einen Ownerflieger, der hat der wirklich, kam der und hat dann wie so ein Casting gemacht, dann haben sich zehn Mädels vorgestellt.
00:44:46Speaker 2 Und dann hat er mit dem Finger auf die gezeigt, die jetzt zum Probefliegen kommen durften. Und das waren natürlich immer nur die Megagranaten, die jetzt vielleicht nicht unbedingt arbeiten konnten, aber Hauptsache sie sahen halt irgendwie gut aus. Also es ist schon. Ich sehe dein Gesicht, das fällt ja auch nicht so. Sex selbst. Nee, also es hat mir In dieser Fliegerei war es dann teilweise doch, ich schreibe das auch in meinem Buch, war es oft schon so ein bisschen so eine Cowboy-Mentalität.
00:45:16Speaker 2 Es war es. Es sind oft sehr sexistische Sprüche im Cockpit gefallen. Es war teilweise auch schwulenfeindlich, wo ich mir gesagt habe, warum wird überhaupt sowas angesprochen. einen Cockpit, weil ich möchte auch hier jetzt keine Diskussion wärm Flug starten. Weil das gehört sich einfach nicht. Aber trotzdem, manche wissen gar nicht, was sie letztendlich mit solchen Aussagen dann auch bei einer Crew oder beim Co-Pilot letztendlich halt bewirken können. Dass man sich vielleicht dann verschließt und vielleicht was Wichtiges nicht mitteilt
00:45:52Speaker 2 Und das hat mich teilweise schon sehr, sehr traurig gemacht und habe gemerkt, dass es doch. . noch Probleme leider.
Speaker 1 Ja du, also wir haben bei uns natürlich auch Schule, Kapitäne und Co-Piloten, das ist völlig normal, ne? Und die erzählen manchmal auch, wie schwer sie sich tun in dieser Also noch schwerer als die Frauen, als dieser Männer, als noch als Frauen im Cockpit in dieser Männer Domain da zurechtzukommen ist. Also für mich auch.
Speaker 2 denken nicht viele. Ich bin immer so verwundert, wenn ich da, ich meine, ich mache ja so ein bisschen ein paar Statements auch teilweise auf Instagram, wenn es halt auch mal wieder zu, sag ich mal, zum Breit-Monat kommt, bin ich ab und zu dabei.
00:46:32Speaker 1 Oh, jetzt bist du leider wieder leise. Immer dann, wenn es spannend wird. Immer wenn es dann spannend wird.
Speaker 2 Ja, aber jetzt bist du wieder da. Alles gut. Genau, also es gibt ja manchmal, also ich habe jetzt in den letzten Jahren immer mal wieder so Statements rausgehauen, auch gerade Gerade auf Instagram und wollte mal die Leute abholen und sagen, hey, es ist leider noch nicht so. Es wäre schön, wenn es so ist. Viele glauben das ja nicht, weil. Wir reden ja meistens von einem sehr bunten Team, das irgendwie hinten in der Kabine fliegt, von sehr, sehr international Männern, Frauen.
00:47:06Speaker 2 Schwulen, Trans, also das ist ja schon sehr, sehr gemischt. Es ist aber, wie man merkt, noch nicht im Cockpit angekommen. Und ich versuchte immer so ein bisschen, ich versuchte immer so ein bisschen Aufzuklären und zu sagen, hey, ich will auch nicht alle über einen Kampfstand. Das ist absolut nicht so. Ich bin mit den coolsten Kapitänen geflogen und die mega weltoffen sind, aber es gibt halt immer noch die sage ich mal so die Alteingesessenen, wo es halt dann ein bisschen schwieriger ist. Und das zeigt, also ich finde allein wenn man anschaut, wie viel
00:47:39Speaker 2 Pilotinnen es nur gibt, zeigt das ja schon extrem, dass sich gerade solche Gruppen Für die, die sich vielleicht für den Job interessieren, aber eine gewisse Hürde haben, überhaupt in diese Männer-Domäne da halt einzusteigen.
Speaker 1 Also wobei da hilft natürlich Großer Laden, wie ich es bin, wiederum, da ist da ist einfach dadurch durch die einfach die Prozent, na Pro Also durch die prozentuale Menge an äh oder die absolute Menge, die ihr jetzt habt, durch die absolute Menge an Menschen, die es da gibt, ist es dann einfach schon geläufiger, ne?
00:48:14Speaker 1 Und wird dann jetzt nicht so. Aber es waren, also wir hatten ja auch Der erste Kapitänin bei uns war eine Frau, die nicht vom Geburt an Frau war, sozusagen. Und der hatte, der hat wirklich, wirklich, wirklich schwer. Aber das ist natürlich eine ganz andere Schäde. Also, wie gesagt, du sagst ja glamourös, unglamourös Leben an Bord. Also, da, wie du schon sagtest hier, also Toilettenputzen war dabei, Koffertrang war dabei.
00:48:46Speaker 1 War der Druck groß, irgendwelche Flugdienstzeiten mal zu reißen oder so? Ich meine, es gab ja manchmal gar keine sozusagen.
Speaker 2 Ja, war da okay, mehr braucht man. Aber leider ist es auch tatsächlich so gewesen, dass ich bei meinem ersten Arbeitgeber gerade mal drei Monate dabei war. Der von Friedrichshafen? Genau. Und die hatten einen Absturz in Sammeln in St. Moritz. Die beiden Piloten sind auf der Maschine gestorben.
00:49:18Speaker 2 Es waren zum Glück keine Gäste an Bord. Es hat, glaube ich, auch die Firma nochmal gerettet. Aber danach standen wir beim LBA auf der schwarzen Liste. Da hatte ich jede Woche mindestens mal einen Cypher-Check, weil die alles gebraucht hat. Und da war es natürlich so, die konnten sich dann nicht so viel erlauben, weil sie gesagt haben, wenn das rauskommt, dann haben wir unser AOC. Also unsere Erlaubnis gleich verloren. Deswegen haben die da schon extrem drauf geachtet, aber nachdem sich das
00:49:49Speaker 1 Aber das war jetzt kein Grund für den Unfall, sondern der war unabhängig davon.
Speaker 2 Nee, unabhängig davon. Ganz tragisch ist wieder so diese Verkettung von ganz vielen. Die sind letztendlich da eine Platzrunde gedreht, da macht man keine Platzrunde mit dem Jet und dann sind die in Strömungsabriss gekommen und sind dann da in so ein Traffohäuschen reingestellt.
Speaker 1 Ich glaube, ich kenne den Fall, aber ist egal.
Speaker 2 Es war 2010 war das.
Speaker 1 Ja, ja, ja.
Speaker 2 Also, also das hat mir dann
00:50:21Speaker 2 Als ein Augenöffner, ne? Ja, also es war halt so, dass ich gesagt habe, Wahnsinn, das echt echt pervers, wie schnell das dann doch gerade noch die Leute kennengelernt und dann sind sie irgendwie tot. Und deswegen, es ist einfach so, Sicherheit muss die absolute obere Priorität sein. haben in der Fliegerei und das war halt bei diesem Flug halt nicht der Fall gewesen.
Speaker 1 Klar, an den Ja, dann kommt natürlich das, klar, dann kommt das Screening und nee, gut, aber das ist ja schön zu wissen, dass, ähm, weil also die Businessfliegerei steht ja so ein bisschen in Verruf manchmal, ne?
00:50:57Speaker 2 Es ist leider so. Und ich habe auch immer, wenn ich dann Anruf bekommen habe, ja, kannst du noch? Die Sache ist die, man muss halt diesen Gratwanderung zwischen Ja und Nein finden, weil wenn man immer Nein sagt, dann ist man auch irgendwann weg, sage ich jetzt mal so ganz hart. Aber wenn man immer Ja sagt, ist auch das Problem, letztendlich ist es ja seine eigene Lizenz. Wenn irgendwas passiert, dann kommt das LBA und sagt ja, Herr Biegenkamp, was haben Sie denn da gemacht? Die Firma sagt dann so. Wir wollten gar nicht, dass der fliegt. Die nehmen sich dann direkt raus.
00:51:27Speaker 2 Dann bist du derjenige, der dann mit deiner Lizenz vielleicht am Ende noch verlierst.
Speaker 1 Also wobei man muss zwar selber als Crew, also als Pilot, bis du brauchst eine gültige Lizenz, also du musst dafür sorgen, dass deine Lizenz gültig ist, auch bei uns. Aber die Firma ist dafür angehalten, das zu überprüfen, dass auch die Sachen richtig ist. Also die Firma steht da irgendwie mit dabei. Ja, cool. Also in deinem Buch lesen wir also das Glamoröse, auch das Unglamouröse.
00:51:57Speaker 1 Ich will ja auch gar nicht irgendwie großartig davon erzählen. Du hast in einem anderen Podcast mal gesagt, dass du eigentlich, dass man da pst, dass man darüber nichts erzählt. Aber so ein bisschen kommt, erzählst du da doch was darüber?
Speaker 2 Also es sind so ein paar Anekdoten. Ich habe hier die besten Aneknoten. Aber ohne Namen. Ohne Namen. Wobei ist es, wir haben das alles gerichtlich prüfen lassen. Ich hatte ja einen Anwalt bei meinem Verlag dabei und der hat das überprüft. Es gibt eine ganz tolle Anekdote mit einem hochkarätigen Politiker.
00:52:28Speaker 2 Und es ist immer die Frage, inwieweit, das wäre ja genauso, als würde jetzt zum Beispiel der Hotelangestellte irgendwas erzählen. Oh, jetzt bist du gerade wieder weg. Man darf ja auch zum Beispiel. Es könnte jetzt auch jemand hingehen und sagen, über mich einfach ein Buch schreiben. Das ist ja gar kein Problem, solange man halt jemanden nicht. anfeindet oder ins rechte Licht, äh, ins falsche Licht, nicht ins Rechte, ins falsche Licht oder halt beleidigt oder irgendwelche Unwahrheiten erzählt.
00:52:58Speaker 2 Darf man dann doch immer noch Geschichten erzählen? Das haben wir auch alles prüfen lassen, da bin ich auch ziemlich happy darüber und haben uns da halt letztendlich abgesichert, weil es ist dann doch so Wäre halt die Geschichte, wäre halt doch nicht so spannend, wenn ich das halt dann nicht sagen dürfte. Okay. Weißt du, wenn ich am Ende sage, ja, das ist ein Politiker, der heißt so wie eine Wodka-Marke, dann kann man das ja auch eins in eins zusammenzählen. Dann kann ich auch gleich den Namen.
Speaker 1 Den hatte ich übrigens an Bord, das kann ich erzählen. Der an Bord, der kam, Gorbatschow kam mal rein und kam rein hingestellt, natürlich begrüßt, schön mit Mütze und all sowas.
00:53:34Speaker 1 Und der kam rein und hat einem die Hände geschüttelt, ganz nett und sympathisch. Das berührt einem natürlich schon. Wenn du siehst, also der Mann hat. hat hier, was der alles erreicht, beziehungsweise ohne dem würde die unsere Zukunft ganz anders aussehen. Also das so ein paar Geschichten können wir erzählen, aber wir können auch die Namen nennen, wie gesagt, manchmal, weil du hast ja eben jetzt nicht von Gorbatschow geredet, nur für unsere Zuhörer hier, sondern von irgendjemand anderem. Müsste dein Buch rausfinden. Ja, müsste er genau, müsste ein Buch rausfinden. Ist da hast du eine Frage noch ganz fachlicher Natur, weil Also für diesen Instagram-Channel, da wird ja sehr viel gemacht, sehr viel Marketing, sehr viel Videoschnitt und sowas, da holst du dir Hilfe, richtig?
00:54:10Speaker 2 Also vieles mache ich ja noch so selbst, habe ich mir auch alles selbst beigebracht. So mit Mit Schneiden, Bearbeiten der Fotos und so weiter. Aber wenn es zum Beispiel um längere Videos geht, da habe ich tatsächlich eine Agentur hinter mir, die dann halt die ganzen Videoschnipsel von mir bekommt und ich schreibe ihnen so ein kleines Storybuch. Und die schneiden das letztendlich dann zusammen. Da muss ich eines korrigieren. Das ist mega viel Arbeit.
Speaker 1 Ja, klar. Weil ich habe gerade ein Bild von dir gesehen, irgendwie Tag der deutschen Einheit, da stehst du unter so einem Flugzeug und das Flugzeug ist.
00:54:40Speaker 1 Mit einer deutschen Flagge unten bemalt. Das geht nicht. Das ist mich ein 80er und wenn ich mich darunter stellen würde, müsste ich so gebückt stehen. Also, weil das ist ganz niedrig. Also da müssen Sie noch ein bisschen dran arbeiten. Also wer immer das Bull da gemacht hat, vielleicht weißt du es auch. Das passt nicht.
Speaker 2 Ich hab aber da drunter gestanden. Aber du kannst nicht so. . Nein, ich bin nicht so. Ich bin eins als. Nach dem Fahrgestell gestanden. Da geht ja auch wieder so, es geht ja so ein bisschen hoch.
Speaker 1 Ja, aber das Bild ist eigentlich. Du bist ja nur doppelt so groß wie ein Reifen dort.
00:55:11Speaker 1 Also guck, musst du noch an.
Speaker 2 Nee, aber, also ich habe wirklich nichts eigentlich gesagt, bis auf die Farben habe ich eigentlich nichts. Nichts gedreht.
Speaker 1 Oh du Fleischstück, gut, also ich bin eins 80, also ich muss da so stehen Entschuldigung, haben wir dir an den größten Kind. Vielleicht bin ich noch gewachsen.
Speaker 2 Ja, ja, ja, super.
Speaker 1 Also das fiel für mich. Entschuldigung, vielleicht tue ich dir gerade Unrecht, aber ich hab gesagt, nee, das geht nicht. Das kann nicht sein. Das kann nicht sein. Ja, wir kommen noch langsam zum Ende. Stunde haben wir schon über.
00:55:41Speaker 1 Nee. Hat Spaß gemacht. Ist auch irgendwas, was du im Abschluss, irgendeine Geschichte, irgendwas erzählen kannst?
Speaker 2 Nein, ich will nochmal vielleicht so eine positive Message rausschicken. Ich glaube, viele haben, ich meine, die aktuelle Lage ist ja für niemanden einfach und gerade für Leute, die irgendwie in der Reisebranche sind. Oder in der Linie unterwegs sind und jetzt vielleicht so wie du oder auch andere vielleicht im Moment nicht fliegen und auch diese Ungewissheit da ist. Ich glaube, es ist einfach extrem schmerzlich und auch diese genau diese Ungewissheit, ich glaube, das ist so das, was die meisten wahrscheinlich auch plagt und auch diese Sorgen.
00:56:19Speaker 2 Ich finde, es ist immer ganz wichtig da. optimistisch zu bleiben. Das hört sich immer so total einfach an, aber das gibt einem oder gibt mir Energie und ich finde, es ist auch ganz wichtig, auch wenn das noch so schlimm ist. Also ich habe so viel Sag ich das mal auf Deutsch, so viel Scheiße durchgemacht, auch gerade in meinen Anfang jahren als Pilot. Aber am Ende habe ich dann doch gemerkt, hey Es hat sich irgendwie letztendlich alles gefügt. Ich will jetzt nicht von Schicksal sprechen, aber es kam dann doch, wie es irgendwie kommen sollte und musste.
00:56:50Speaker 2 Und versucht er, ja, ja, ich weiß nicht, also ich will mir, guck mal, allein dieser LH-Test, ich war damals so am Boden zerschüttert. Dass ich es nicht geschafft habe am Ende, war es vielleicht was Gutes, weil sonst wäre ich nie in diese Privatfliegerei gekommen, ich hätte vielleicht nie ein Buch geschrieben. Also so baut sich das ja dann irgendwie auf. Und ich versuche eigentlich immer auch, wenn es noch so
Speaker 1 Negativ alles im Moment dann doch irgendwie das Positive zu sehen. Okay, alles klar. Gut, sehr schön. Wie gesagt, Was du da einen Kanal und sowas darstellst, manchmal ist natürlich, wie wir beide darüber auch geredet haben, manchmal auch der glamouröse Teil, der also ich nochmal sagen, ähm
00:57:32Speaker 1 Das eine, vielleicht wirklich das Darstellung, ist einmal der Pilot-Partrick, einmal der Instagram-Partrick und den privaten Patrick, dass Leute hoffentlich das so ein bisschen auseinanderhalten können, oder? Was meinst du?
Speaker 2 Ich glaube, mein Instagram-Panal ist ja schon immer sehr klamrös, ich zeige ja immer nur so das Schöne und das Tolle und ich glaube, die Leute wollen primär auch das Schöne sehen. Das ist ja das, was hinterher ist. Das ist, was die Leute wollen. Das zeige ich auch. Ob die Realität so ist, teilweise nicht unbedingt.
00:58:05Speaker 2 Es wird dann ja doch alles vielleicht ein Ticken geschönt. Auf der anderen Seite, gerade bei diesem Buch, war es mir halt auch wichtig, mal auszupacken und zu sagen, hey, es ist dann doch nicht immer so klamorös. Und das war mir halt, weil ich habe gemerkt, es funktioniert auf Social Media nicht so gut, wenn man halt auch. . mal Kritik äußert und habe gesagt, ich nehme das jetzt alles in meinem Buch auf und packe das mal rein, was ich so denke. Aber man kann schon so sagen, das ist halt eher so das Das Klammeröse natürlich irgendwo so am Nutzen.
00:58:36Speaker 2 Na gut. Also ich verlinke das in die Shownotes. Kann man mich überall finden. Ja, tu frei. Hat mich sehr gefreut. Ich hoffe, die Zuschauer hatten auch viel Spaß.
Speaker 1 Zu Hörer, genau. Und ja, ich denke schon und dannke, dass du da warst. Und ja, viel Erfolg und alles Gute. Ja, genau. Tschüss. Ciao.