Folge #44 · 17.12.2020 · Dauer 01:06:26

CFWU 44 - Do you wish to GoAround!

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Heute geht es einem einem kleinem Interview / Gespräch mit Markus um die fliegerische Ausbildung in den USA und was man da so erlebt hat.

Kapitel (28)
  1. 00:00:00 Begrüssung
  2. 00:03:01 Fliegerei in den Zeiten von Corona
  3. 00:04:26 freiwilliges Typerating
  4. 00:07:14 Zahlen Flugverkehr
  5. 00:08:37 Sport Kur
  6. 00:10:02 Ghost Planes mit Unfall
  7. 00:11:37 Linkshänder/Rechtshänder am Stick
  8. 00:16:29 Unterschied Lang- vs Kurzstrecke
  9. 00:21:10 Fliegen "damals" in den USA
  10. 00:22:00 Teamflights
  11. 00:22:50 Barographen
  12. 00:26:20 Markus kreativer Fluglehrer
  13. 00:27:23 Anflug auf Skyharbor
  14. 00:30:21 Military airspace evacuation corridors
  15. 00:33:45 A10 Warthog
  16. 00:36:52 Fluglehrer in Goodyear
  17. 00:38:48 Seneca vs. Baron
  18. 00:41:46 Minimum Control Airspeed Demo
  19. 00:43:25 Unsafe Gear Warning ➔ Formationsflug
  20. 00:44:05 Sandstürme in PHX
  21. 00:46:23 TV Berichte über Sandstürme
  22. 00:46:56 ENG OUT Landung einer F16
  23. 00:48:50 ENG Failures bei den SEP Bonanza
  24. 00:50:25 Hitze während des Trainings
  25. 00:52:20 Yakutia SU95 at Yakutsk on Oct 10th 2018
  26. 00:54:47 "Anspruchsflüge" Flüge
  27. 00:58:07 Another boring day in aviation
  28. 01:00:55 Die Geschichte am Ende

Vertagte Themen (2)

Links (28)

Transkript

00:00:00Speaker 1 Hallo Leute, da sind wir wieder, eine neue Folge von unserem Klassiker des Podcasts und Wesens und zwar Kampf Live ist Us, Folge 44, heute ist der 16. 12. Heute ist Carlos Geburtstag. Ich weiß, ihr kennt ja Carlo Nein, aber ihr kennt Demäs kennt ihr gleich, könnt ihr Markus kennenlernen. Markus sitzt mir gegenüber virtuell, Corona-bedingt schön im Lockdown. Beide verhaftet grinsen uns an und freuen uns auf eine gemeinsame Folge.

Speaker 2 Hallo Markus! Hi.

00:00:30Speaker 1 Wie ihr seht, er ist schon voller Freude und lacht sich ja schon an die ganze Zeit, wir sind nicht nur die ganze Zeit am Lachen. Wir hatten auch schöne gemeinsame Erlebnisse, wir sind schöne Sachen zusammengeflogen. Markus als kleine Info arbeitet in derselben Firma wie ich und ich glaube du bist vor zehn Jahren oder irgendwie sowas sind wir gemeinsam geflogen, seitdem hast du die Flugzeugmuster gewechselt, hast den Sitzplatz gewechselt, hast alles Mögliche gemacht und am Ende bist du immer noch da, wo du immer bist, nämlich zu Hause. Und momentan. Und ich habe dich hier in unser kleinen Podcast mit reingeholt, weil es wurde mal die Fragen gestellt, so nach Amerika fliegen.

00:01:06Speaker 1 Wie das nun war und da hast du mir damals total witzige Geschichten erzählt. Aber darauf will ich gar nicht jetzt erstmal hinaus, da können wir uns vielleicht nochmal genau über erzählen. Ich wollte dich erstmal, hattest du eigentlich schon was gesagt? Ich habe so viel geredet gerade die ganze Zeit

Speaker 2 Also ich habe glaube ich noch ein kurzes Hallo gesagt. Viel mehr habe ich noch nicht dazu. Hallo, Marc. Wie geht's dir? Aber sehr schön. Du, eigentlich geht's mir ganz gut so. Ich bin ja ganz gerne zu Hause. Das geht ja nicht jedem so, aber ich fühle mich hier wohl.

Speaker 1 Und die Kinder nerven nicht oder irgendwie sowas?

Speaker 2 Die sind ja zum Glück noch mit Online-Unterricht beschäftigt.

00:01:38Speaker 2 Klappt das denn? Die muss man nur beschäftigt halten, dann geht das. Das klappt super. Klasse.

Speaker 1 Meiner ist auch oben dabei und macht jetzt gerade so ein bisschen seine Stunden. Aber was die Digitalisierung angeht, ist Katastrophe auch bei uns. Nur so als Vorbereitung, mein Sohn S3, also kurz vorm Abitur. Hat er so eine handschriftliche Arbeit von seinem Lehrer gekriegt. Handschriftlich geschrieben. Im Ernst. Ja. Handschriftlich durchgestrichen, darüber gekritzelt, richtig. Das war die Klausur. Mit ähnlichen Knops und Gnomen und irgendwie sowas.

00:02:09Speaker 1 Und an also Also absurd, aber gleichzeitig verlangt er, dass seine Schüler alles ordentlich mit lineal machen oder gesagt. Ja, perfekt, genau. Genau. Dementsprechend scheiße, ist die Arbeit der Median bei 4,5 Punkte. Das im S3 dummt.

Speaker 2 Aber das passt ja gut. Meine Tochter ist genauso weit. Die hat gestern noch eine Klausur geschrieben. Da war tatsächlich Präsenz gefragt und dann mussten sie auch mal kurz für zwei Stunden in die Schule. Und dann, äh, das läuft aber sonst ideal. Digital perfekt. Also die haben hier Videokonferenzen und das läuft.

00:02:40Speaker 1 Ich höre ja auch Pinneberg hat ja Glasfaser, ne? Ja, mich beneiden ja immer alle. Aber okay, ja.

Speaker 2 Aber das brauchst du auch, wenn du zwar so eine Teenager zu Hause hast, die eigentlich gerne vor dem Kasten sitzen.

Speaker 1 Das kann natürlich sein. Und sonst fliegen in Corona-Zeiten, mich wurden auch gezählt, ich suche hier mal Leute, die mir live was erzählen können, wie das denn so ist.

Speaker 2 Ich würde echt gern mehr dazu sagen können, aber kurzarbeit sei Dank sitze ich jetzt seit zehn Monaten zu Hause.

Speaker 1 Aber du hast doch kürzlich, hast du gesagt, ich wollte dich schon vor einem Monat reinholen hier in der Schule.

00:03:12Speaker 1 Genau.

Speaker 2 Und du hast gesagt, einen Versuch und Weil die Simulatoren mittlerweile rund um die Uhr laufen, um Leute irgendwie bei der Stange zu halten und Lizenzen zu verlängern, ist der Simulator leider genau dann in die Brüche gegangen, als wir dran waren. Und dann wird das Gesamte erstmal wieder abgehakt.

Speaker 1 Mit anderen Worten, du warst jetzt gar nicht fliehen.

Speaker 2 Doch, ich war tatsächlich zweimal im Simulator, aber das musst du natürlich ein bisschen mehr machen, wenn du jetzt länger nicht geflogen bist. Also die ersten zwei Missions haben nicht gemacht.

00:03:42Speaker 2 Und bei der dritten kamen wir dann an und da hieß es, ja, wir müssen mal gucken, die Techniker sind noch dran. Nach einer halben Stunde wurde dann abgesagt und nach Hause gefahren. Und weil man dieses Ganze als Paket abschließen muss, muss ich das jetzt alles wieder, auch die ersten zwei. Irgendwann, vielleicht im Januar, vielleicht im Februar, neu machen. Und bis dahin, abgelaufen die Lizenz und dann sitzt man da. Und recht Räumlich hin.

Speaker 1 Aber was habe ich gehört? Acht Monate ist jetzt die Frist verlängert worden.

00:04:12Speaker 1 Kann das sein?

Speaker 2 Ja, wobei auch das ist von Fall zu Fall unterschiedlich und Flotte zu Flotte wieder unterschiedlich.

Speaker 1 Okay.

Speaker 2 Letztendlich abgelaufen ist abgelaufen und dann muss er erstmal wieder beiden sind.

Speaker 1 Was ich jetzt verstanden habe bei mir konkret, meine mein Typerating ist jetzt Ende November raus. Es haben ja Leute von uns, haben das auf freiwillige Basis. Neu gemacht. Also da hat sich ein Ausbilder hingestellt. Herr Kostatia, ich nehme nichts dafür, ich verlänge euch die Lizenzen.

00:04:44Speaker 1 Aber hat trotzdem das Spaß, ich meine, der Simulator kostet. Die haben das so auf Minimum EASA runtergedampft. Also die haben die Übung so gemacht, wie man sie laut Gesetz machen kann. Und eine vernünftige Airline nicht macht, nämlich wir üben jetzt den Engine Failure bis 1000 Fuß und Stop Wir üben jetzt die Single Engine Outlanding. So, tau und gelaligt. Weißt du, was ich meine, ne?

Speaker 2 Also das hätte man zu Hause auch bei Microsoft Flightsimmel machen können.

Speaker 1 Ja, so ungefähr. Aber das muss ja schon im Level, wie heißt das, Level 3 oder 4 Simulator oder irgendwie sowas sein?

00:05:19Speaker 1 Also das haben sie gemacht, alles gut, dadurch konnten sie es auf drei Stunden zusammendampfen, das ganze Ding. Aber der Spaß hat trotzdem 600 Euro gekostet. Weil Simulator kostet und umsonst gibt es sie nicht.

Speaker 2 Ob man das jetzt klug investiert hat oder nicht, weiß man wieder erst hinterher.

Speaker 1 Das Problem ist, dass laut auch gleichzeitig ASA ja da war ja nur der Lizenzcheck, das war ja nicht der OPC, der Operator Proficiency Check. Das heißt, nach deren Handbuch muss das mehr sein, Gott sei Dank, und muss auch dazu, dass solche Pakete gehören und dann muss dazu auch ein Line-Training da sein, was nicht existiert hat oder zumindest ein Line-Check, auch der existiert nicht.

00:05:58Speaker 1 Mit anderen Worten, Sie haben ein Type Rating drin, aber mit dem können Sie für einen Operator nicht fliegen, weil der Operator-Teil fehlt. Okay. So und ja, also das war wieder schön, sie haben, also dadurch ist die Lizenz ja gültig. Das ist ja noch eine andere Sache. Die Lizenz ist gültig bei denen. Und deswegen fühlt sich das irgendwie halt gut an, so einen Schein in die Hand zu haben. Und ich glaube, bis zum 31. 03. sowieso wurden die ganzen bei uns die Fristen verlängert. Also meine, mein, wie gesagt, Ende November läuft aus.

00:06:29Speaker 1 Und bis 31. 03. ist das Ding sowieso gültig. Ah ja, okay.

Speaker 2 Ja, meine ist ja schon im letzten Mai abgelaufen. Also, ja. So ist das halt. Ich hatte halt das große Pech, dass das genau dann auf die Stopp-Taste gedrückt wurde, als bei mir sowieso der Simulator anstand. Habe ich noch ein bisschen gebettelt am Telefon, ob es nicht noch stattfinden kann. Aber dann sagten sie, nee, alles auf null.

Speaker 1 Da war ja den gesamten Simulatoren für einen Monat zu, ne?

Speaker 2 Ja, und ich glaube, das ist ja auch so ein bisschen in die eigene Tasche lügen, wenn man sich sagt, jetzt hier ich halte.

00:07:02Speaker 2 meine Lizenz aktiv, dann kann ich zur Not auch woanders hin. Aber das große Fragezeichen ist ja, wo woanders möchte man denn hin, weil es geht ja allen gleich.

Speaker 1 Ja, da hast recht. Wobei hast du die Zahlen gesehen? Also Europa geht ja Flugverkehr überall runter, aber woanders geht der Flugverkehr hoch?

Speaker 2 Echt? Ja? Also. So krass? Ja, nicht.

Speaker 1 Nein.

Speaker 2 Also so ein bisschen einen Unterschied habe ich schon mitgekriegt, aber dass das jetzt wirklich so auffällig ist, das waren wir nicht bewusst. Nicht krass.

Speaker 1 Also, aber du siehst, die einen haben negative Quotienten und die anderen haben positive Quotienten.

00:07:35Speaker 2 Na gut, vielleicht ist das ja ein gutes Vorzeichen.

Speaker 1 Hast du auf Aufnahme gedrückt eigentlich? Weil du so zwei, drei Aufhörst? Ja, okay, wunderbar, dann ist ja alles schlimmer. 9 Minuten 31 schon? Ich habe 33. Ich bin immer zwei Sekunden voraus. Ja, jetzt bin ich bei Simon raus. Wir können das die ganze Zeit so gut. Komm, das vergleichen wir jetzt die nächsten zwei Stunden. Spannende Folge. Okay. Also mein Land, aber du kannst unseren Hörern nichts dafür erzählen oder irgendwie sowas.

Speaker 2 Nein, okay. Fällt mir da nicht zu groß ein. Also wie gesagt, nach 20 Jahren Vollzeitfliegen ist es wirklich mal angenehm.

00:08:09Speaker 2 Sowohl gesundheitlich als auch psychisch einfach mal regelmäßig aufzustehen, regelmäßig zu frühstücken, regelmäßig am Familienleben teilzunehmen. Und wie heute, wie ich es gerade gemerkt habe, hier Wanderst selbst mit Maske einmal quer durch die Stadt und wirst beim Bäcker mit Vornamen begrüßt. Das ist, ja, man ist irgendwie es tut auch irgendwas. Ja, okay.

Speaker 1 Hat ja eine Gesichtserkennungssoftware, die mit durch die Maske funktioniert. Eine ganz simple, die kenne ich. Achso, okay. Ja, sowieso, du hast, das hast mir erzählt, du hast tierisch viele Stunden überhaupt.

00:08:40Speaker 1 Immer, wann immer ich dich zwischendurch getroffen habe, warst du so bleich im Gesicht, hast so, äh, ja, und hast tierisch viele Stunden geflogen. Ich weiß, da hast du immer schon erzählt. Deswegen hattest du, das fand ich geschichte gespannt. Du hast eine Kur gemacht gerade. Warst begeistert, weil du zusammen mit dem Kampfschwimmer einsortiert wurdest.

Speaker 2 Ja, weil das total lustig ist. Also das ist ja eigentlich, Kug klingt ja immer erstmal so ein bisschen nach Erholung. Das war eigentlich genau das Gegenteil. Da ist man wirklich angetrieben bis ans Limit. Also das ist so eine reine Sportkur, wo man wirklich so körperlich mal wieder die eigenen Grenzen aufgezeigt kriegt.

00:09:13Speaker 1 Okay.

Speaker 2 und auch dann mal wirklich so ein bisschen in die Richtung geschubst wird, in seinem Alltag mehr zu machen. Und das war super. Also ich freue mich noch nächstes Jahr. Da geht es nämlich dann mit der einen Folgewoche wieder weiter.

Speaker 1 Ah, okay. Aber was für Leute kamen hätten das ja immer? Ich meine, waren da sportliche oder war da nichts Sport?

Speaker 2 Es ist so eine große Gruppe, also es läuft bei uns unter so einer Airliner vorbereitet, nee, Präventionskurve. So ist das für uns angeboten und dann werden aber andere Berufszweige mit dazugepackt.

00:09:43Speaker 2 Also da gibt es dann Gus 8, Bundeswehr, Polizei. Alles, was körperlich, anstrengend, Schichtdienst belassen, viel sitzen und trotzdem irgendwie auch körperlich gefordert anstrengender ist als jetzt der normale Bürojob sich machen.

Speaker 1 Ja, war ein spannender Mix. Sag mal, ich hab da auch noch so eine Shownotes da geschickt. Da steht so ein bisschen was dran. Es ist so die normale Shownotes, die ich mit Olli machen würde. Da würde man über ein paar Fragen stellen oder irgendwie sowas.

00:10:13Speaker 1 Und vielleicht ich habe da also ein paar Dinge drin, die sind so ein bisschen mit Vorurteilen gespickt oder klassischen Klischees, aber ich weiß, ich wollte nur vielleicht letztes Mal Hatte ich erzählt gehabt oder über Ghostplanes, also das sind so von Google Maps aufgenommene Als sie ihre Karten gemacht haben, die haben sie ja, dann fliegen sie ja rüber und dann nehmen sie auch Flughäfen auf und machen halt solche Sachen. Da gibt es halt auch, äh, oh.

00:10:46Speaker 1 Ich bin kein Roboter. Submit. Was muss ich ankreuzen? Fahrräder Muss ich wieder die KI, die KI trainieren, dass ich naja, ist ja. Okay. Er will das nicht. Auf jeden Fall wollte ich sagen, haben wir über Ghostplanes geredet. Ich wollte nur unseren Hörern mitteilen. Ich poste da rein, es gibt sogar eine Webseite, die habe ich damit rein. Ich weiß nicht, ob du draufklicken konntest. Da sind Ghostplanes, also aufgenommene Flugzeuge, die nicht mehr dort existierten, wo Unfälle waren.

00:11:19Speaker 1 Da hat man Unfälle aufgenommen. Ja, also ganz spannend. So irgendwelche Crashes oder versunkene Schiffe oder Schiffe, die im Urwald liegen oder irgendwie sowas. Ich poste mal. Ich poste mal das rein in die Show Notes, dann kann man da mal gucken. Das ist ganz witzig. So, dann haben wir eine andere Frage bekommen und zwar ganz konkret, als ich dich angekündigt habe. Ich habe dich angekündigt mit Namen, Telefonnummer, EC-Karte und PIN. Ja, nicht.

Speaker 2 Die Überweisungen sind erwünscht.

00:11:49Speaker 1 Und zwar, ich weiß, hast du die Frage gesehen? Also Elieron001, wie sein echter Name ist, weiß ich nicht, aber es macht ja auch nichts. Und zwar habe eine Airbus-spezifische Frage für den Podcast. Linksräder, Rechtshänder am Stick. Wie kommt man damit klar? Persönlich als Rechtshänder käme ich auf dem rechten Sitz besser klar. Nun wird man Captain. Kann man sich daran gewöhnen, mit der linken Hand zu steuern? Oder dürfte man auch als rechtshändiger Kapitän auf dem Co-Pilotensitz arbeiten? Natürlich Nur wenn der andere Kollege wiederum links erdässt und auch lieber Tausche fährt und er besteht eine feste Sitzadordnung ohne Ausnahme

00:12:20Speaker 1 Da muss ich ganz kurz von Andreas, ich glaube, der hieß Andreas oder at the Raching Elk sagen. Ohne Ausnahme. Es sitzt immer der Rang höhere links, selbst bei gleich vielen Streifen. Lenken ist eine reine Angewöhnung und beim Airbus-Schleiberei überhaupt leicht. Da braucht man nicht viel Gefühl, weil das der Feintuning eh der Computer macht.

Speaker 2 Ja. Ich war selber überrascht. Also das mit dem Feintuning, das lasse ich jetzt mal so da stehen.

00:12:50Speaker 2 Das müssen wir mal korrigieren. Airbus Gefühl ist anders als Boeing-Gefühl, sagen wir das mal so. Aber Gefühl ist trotzdem irgendwie vonnötig.

Speaker 1 Ja, ich wollte gerade sagen, also da musst du mir jetzt mal ein bisschen reingrätschen, weil. . Also da äh also du kannst die Kiste genauso grob und dusselig fliegen, wie du im Boeing feinfühlig und nicht feindfühlig fliegen kannst

Speaker 2 Oder? Genau, das ist es. Also das ist schon. So ein bisschen Fingerspitzengefühl erfordert das halt, egal, ob du jetzt mit einem Stick oder mit einem Yoke arbeitest. Aber rechts, links, also ich fand das selber erschreckend, ich glaube.

00:13:21Speaker 2 . Innerhalb von zwei Stunden im Simulator war das Gehirn einmal umgepolt und dann hat das ganz einwandfrei funktioniert. Also das, ich war selbst echt überrascht. Ja, ich fand das sehr simpel, plötzlich mit Links zu arbeiten.

Speaker 1 Und vor allen Dingen, man muss sich vorstellen, es gibt ja Leute, die sitzen, die wechseln tatsächlich die Plätze. Also wir müssen den Airon sagen, der Kapitän sitzt immer Links, da hat der dieser Andreas, hieß er, glaube ich, recht gehabt. Der Ranghöhere sitzt immer links.

Speaker 2 Also im normalen Jahr im Prinzip schon?

00:13:52Speaker 1 Ja, im Prinzip schon. Also im normalen Crew-Kompliment. Also wenn da Kapitän und Kruhe sitzt, sitzt Kapitän Weil das auch der Platz der Platz, der vorgesehen ist für den Commander, genau. Aber Aber es gibt ja auch Ausbildungssituationen. Wie heißt es bei den Juristen immer grundsätzlich ja? Aber grundsätzlich bedeutet es gibt immer Ausnahmen.

Speaker 2 Ja, dazu sagt der Meteorologe heiter bis wollte.

00:14:22Speaker 1 Oder willst du das sagen? Grundsätzlich was also macht man gar nicht mehr. Es gibt ja auch Ausbilder. Es gibt ja auch Ausbilder. Also die haben nicht fünf Streifen, die haben auch nur vier Streifen in der Regel. Und die sitzen mal links und mal rechts, je nachdem, welche Funktion sie haben. Wenn Sie zum Beispiel einen frischen, noch nicht zum mit Ritterschlag ernannten Kapitän haben, hat der Sitz auf einem linken Sitz, also auf dem Kapitänsitz, einer, der hat sogar weniger Streifen als der, der rechts sitzt, nämlich der Ausbilder.

00:14:52Speaker 1 Und trotzdem ist der Ausbilder in dem Moment sogar der Commander von dem Schiff. Der verantwortliche Flugzeugführer. Der verantwortliche Flugzeugführer ist der, der vom Operator dazu bestimmt ist. So steht es, glaube ich, jedem Handbuch irgendwie drin. Genau. Und das heißt, es gibt Leute, die können rechts- und linkshänder gleichzeitig sein oder kein zwei beiden und rechts und links sitzen, sozusagen. Und es können auch zwei Kapitäne unterwegs sein. Wenn er einen der Kapitän zum Beispiel auf einem neuen Muster schult, er ist schon von der Firma zum Ritter ernannt worden, Ritter seiner Ehren mit vier Streifen, schult aber jetzt auf ein neues Muster um.

00:15:29Speaker 1 So, als ich auf dem 380 gegangen bin, da saß ich mit vier Streifen alles Mögliche auf dem linken Sitz, aber war nicht der Commander, weil der Ausbilder mit seinen vier Streifen, die sind natürlich breiter, goldener, glänzen mehr. Schmeckt anders und so. Ja, ja. Ja, ja, klar. Der saß rechts und war auch der verantwortliche Flugzeugführer.

Speaker 2 Wie war das? Woran erkennst du auf einer Party einen Ausbilder? Wie war das? Er sagt es dir oder?

Speaker 1 Er wird es dir als Jahr, das kenne ich aber als Co-Pilot.

Speaker 2 Ja, gut, das ist halt leichter.

00:16:00Speaker 1 Das gilt für viele. Ja, also ich hoffe, Eleon 001. Warum hast du dich 007 genommen? Frage mich. Klingt doch cooler. Na, ist egal. War wahrscheinlich schon vergeben. Ja, okay. Genau. So ist die Frage zu beantworten. Mal so, mal so. Und manche Leute wechseln immer und Es geht immer hin und her. Genau. Dann habe ich erzählt, du bist vom 340 auf den 320 umgeschult damals.

00:16:32Speaker 1 Gab es da irgendwie Unterschiede?

Speaker 2 Kurzstrecke, Langstrecke. Ja genau. Das sind eigentlich zwei völlig unterschiedliche Wellen. Also die Langstrecke ist halt einfach so das Verreisen. Man kümmert sich um einen Flug am Tag. Auf den kann man sich umso intensiver vorbereiten und mit dem ist man dann auch über zehn Stunden beschäftigt in der Regel. Und die Kurzstrecke, das ist mehr so ein. hin- und her gerase. Alles muss mit doppelter Taktung funktionieren, viel schneller.

00:17:05Speaker 2 Die Vorbereitszeit ist kürzer, dementsprechend muss man auch routinierter an die Sache rangehen. Und wenn man so von der Langstrecke kommt, muss man auch erstmal wieder so ein bisschen in diesen Trott finden. Weil das ist plötzlich wirklich deutlich erhöhte Schlagzahl. Aber es macht auf eine andere Weise Spaß. Man verreißt halt nicht wirklich, weil morgens oder abends kommt man da an, wo man morgens einem aufgehört hat. Es ist alles irgendwie aneinander vorbeigerast und drei Tage später weiß man schon gar nicht mehr, wo man überhaupt war. Aber es ist fliegerisch irgendwie lustiger, weil man häufiger startet, häufiger landet und ein bisschen mehr mit dem Flugzeug auch interagiert, sage ich mal.

00:17:43Speaker 2 Und nicht nur da sitzt und zehn Stunden auf dem Ozean start. Also.

Speaker 1 Aber dafür sind die Layo manchmal auch schön.

Speaker 2 Ja. Ja. Ich habe die Langstrecke ursprünglich nicht machen wollen. Dann kam so eine Zwangsschulung und als ich dann da war, fand ich die sieben Jahre da auch toll. Allein wegen der Layover. Die Fliegerei ist da so ein bisschen im Hintergrund gerutscht. Da ging es halt wirklich mehr ums Verreisen. Ich nehme mir vor, morgen bin ich in XY und da, ja.

00:18:14Speaker 2 wähle ich schon mal Katalog, wollte ich jetzt sagen, nee, wählte ich schon mal Karte und sage, was kann man da machen, miet mir schon mal ein Auto vor und dann weiß ich, ich habe da 48 Stunden im besten Fall, in denen ich da wirklich was machen kann. Und das Kurzstrecke, da machst du dir solche Gedanken gar nicht. Da bist du froh, wenn du abends noch irgendwo eine Pizza kriegst und gut ist. So.

Speaker 1 Und 48 Stunden ist, wie gesagt, das ist auch bestenfalls. Das ist manchmal halt auch trotzdem noch kürzer. Und ich habe das Gefühl, wenn man so ein bisschen das Rauschen im Blätterwald irgendwie hört, dass aus den 48 Stunden wird demnächst nur noch, keine Ahnung.

00:18:49Speaker 2 Das wäre 24 und wenn es nach den Ökonomen geht, ja irgendwann nur noch zwölf und am besten gar nicht mehr aussteigen, sondern direkt umdrehen wieder zurückfliegen. Das hatten wir auch schon häufig, wenn es dann auf der Langstrecke nach der Landung in Los Angeles von Passagieren beim Aussteigen heißt, fliegen Sie jetzt gleich zurück. Dann hat man so ein bisschen das Gefühl, ja klar, wir fliegen so lange, bis wir tot sind, dann kommen neue.

Speaker 1 Ja, ja, ja, ja. Und Mallorca hat sie gesagt, sie haben jetzt eine Woche frei. Du so, ja, ja, stimmt. Genau, klar, du bist ja nicht. Ja, das war nämlich die Frage von Jules Bayer, da hatte nämlich Julian, da ist ja glaube ich gefragt, nämlich große Vor- und Nachteile des Kurzstreckenfliegens.

00:19:28Speaker 1 Du hast es eigentlich zusammengefasst. Das ist was ganz anderes. Aber fliegerisch bringt sie natürlich ein bisschen mehr Spaß. Das muss man sagen.

Speaker 2 Ja, wobei ich jetzt nicht unbedingt sagen will, dass die Kurzstrecke fordernder ist. Also fordernder fand ich eigentlich die Langstrecke. Weil wenn du jetzt mal als Beispiel Mexico City nimmst, Platz, der fliegerisch nicht ganz so einfach ist, der liegt hoch, die Lotsen sind, ich sage jetzt mal unterer Durchschnitt, sowohl in ihren Englischkenntnissen als auch Ja, in ihren koordinativen Fähigkeiten, nehmen wir das mal.

00:20:03Speaker 2 Und dann hast du aber einen zwölf Stunden Flug hinter dir in den Knochen und du willst eigentlich nur noch ins Bett und dann kommst du da an bei schlechtem Wetter. Und dann wirst du richtig gefordert, diese Landung noch vernünftig hinzukriegen. Also das fand ich schon sehr spannend manchmal. Aber gut, das hast du auf der Kurzstrecke so extrem halt selten, dafür häufiger.

Speaker 1 Klar, aber ich glaube, wenn du zum Beispiel in Mexico City Kurzstrecke Ausfliegen würdest, dann würde dich dieser Flug überhaupt nicht mehr so anstrengen, weil du bist Mexico City gewohnt. Ja, wenn du viermal am Tag da bist, dann interessiert dich das nicht.

Speaker 2 Aber du bist ja auch mit einem kleinen Flugzeug unterwegs.

00:20:34Speaker 2 Das macht es ja auch wieder einfacher, als wenn du so einen riesen Dickschiff da Das macht ja alles anders. Also ist schon eine andere Welt irgendwie.

Speaker 1 Bringt mir einen Spaß. Ich vermisse meinen Teil und du vermisst deinen Teil zu fliegen ein bisschen, oder? Wobei du bist froh zu Hause sein, sagtest du.

Speaker 2 Ja, wobei, also ich glaube, ich war auf einer Langstrecke mehr zu Hause als auf einer Kurzstrecke.

Speaker 1 Hast du auch gesagt. Vorbei, ich hatte dann später noch eine Frage, aber ich glaube, die fällt mir noch ein. Aber dann, wie gesagt, die nächste Frage, die ja irgendwann mal mir gestellt wurde, und deswegen habe ich dich hier reingeholt, war das sozusagen das Fliegen in den USA.

00:21:12Speaker 1 Und wie das denn damals so war. Ich meine, jeder hat so seine Geschichten, die er irgendwie erzählt hat. Da gibt es dann die Geschichten. mit, ich weiß nicht, ob wie es bei dir war, also man hatte im Teil dieser Ausbildung dort in Phoenix hat er ja sogenannte Teamflights. Da wurde man dann gemeinsam mit einem Lehrgangskollegen in so ein Flugzeug gesteckt und dann hieß es dann so, ihr fliegt mal die und die Punkte ab. Und du weißt, worauf ich hinaus will, oder?

Speaker 2 Ja, zum Teil, aber nur vom Hörensagen.

00:21:42Speaker 2 Also erzähl mal erstmal mal da.

Speaker 1 Also wir hatten uns vorgenommen, da und da hinzufliegen, aber man. Die Aufgabe ist ja möglichst hoch zu fliegen, schön gemeinsam einen exakten Reiseflug zu machen, genau eine Höhe und dann irgendwo wieder runter zu gehen. Man kann aber einen Flug natürlich auch anders gestalten, indem man zwischendurch mal so ein paar Parabeln fliegt, um die. . Schwerkraft auf Null zu reduzieren, im Flieger, dass man nochmal ein bisschen niedriger fliegt, dass man vielleicht mal um den einen Berg einen Kreis rum macht und dazu auch mal ein bisschen die Höhe modifiziert. Nur, das wissen natürlich alle von dieser Flugschule.

00:22:12Speaker 1 Und deswegen kriegt man ein Gerät mit. Einen sogenannten Barograph. Das kennst du doch die Geschichten, oder nicht? Hast du so einen Barograp mit, der zeichnet auf, wie dein Höhenprofil war. Und dann hast du da so eine Kurve drauf und normalerweise würde man dann sehen, ansteigend hoch auf 5000 Fuß, dann zwei Stunden Flug, dann Landung, dann wieder ansteigen, zwei Stunden Flug und wieder zurück zu sein. Genau. Wie habt ihr das Problem gelöst?

Speaker 2 Ganz simpel. Also weil das manche aus eurer Generation, Entschuldigung, das sage ich jetzt mal so.

00:22:45Speaker 2 Wohl ein bisschen übertrieben haben, gab es bei uns schon keine Teamflights. Scheiße. Oh, okay. Ja, aber diese Parographen hatten wir trotzdem, die haben auf jedem Solo natürlich auch dabei gehabt. Also Solo ist, wenn du dann wirklich ohne Lehrer das erste Mal die ersten zehn Flüge so alleine durch die Gegend schliegst. Auch da hat es wohl etliche gegeben, die sich so kaum beherrschen konnten. Deswegen wurden da diese Bauografen halt auch mitgegeben. Aber wir hatten da tatsächlich, also in meinem Umfeld, so was ist ja immer mit mehreren Kursen da ist mir da jetzt keiner aufgefallen oder von dem das gehört hätte, bei dem es extrem gewesen wäre, wo mal was auffällig gewesen wäre oder es mal Ärger gegeben hätte.

00:23:23Speaker 2 Also wir kamen da zu einer Zeit an, als so diese ganzen Hoodies nenne ich die jetzt mal, also Teamflights, breitgestellte Autos, das war ja damals so. Ganz interessant, wie das da gestanden ist. Wir kamen gerade so an, als all das abgeschafft wurde, also unsere anfängliche Stimmung war tatsächlich eher mau. Es war alles so ein bisschen so dieses, man hat von allem gehört, was früher mal toll war. Weil es gerade eben erst war. Aber gerade für uns galt das jetzt nicht mehr. Weil Wartlas, wenn war das Wartglas. Das erste Mal war ich 98 da.

00:23:54Speaker 1 Okay. Gut. Ja.

Speaker 2 Ja, und das war so, ja, wir mussten uns erstmal in unsere eigene kleine Welt reinfinden. Da fanden auch so die ersten Flugzeuge weg. Wechselstadt, also wir sind dann die ersten Solos nicht mit der Baron geflogen, sondern mit der Archer, mit diesem fliegenden Rasenmäher.

Speaker 1 Es war sowieso nicht die Baron, sondern es war, ähm Solo seit Bonanza haben wir die Teampflights gemacht, ja, dann auch teilweise mit. Ah, genau. Wir hatten halt nur diese Archer zu Anfang. Haben wir nicht. Teampflights waren nicht in der 2-Mod. Entschuldigung.

00:24:24Speaker 1 Ach. Nein. Teamflights waren bei uns? Teamflights, ja, auch da. Also diese Geschichten, dass etwas abgeschafft wurde, gab es schon bei uns, nämlich die Teamflights wurden früher in der Burling gemacht und wir haben die in der Bonanza gemacht.

Speaker 2 Okay, naja, aber bei uns war das dann halt, wir hatten dieses Fliegende Auto und noch nicht mal ein Zielfahrwerk, alles sehr einfach und simpel gehalten. Für uns natürlich total schön. spannend, weil auch für einen selbst ist das erste Flugzeug das erste Flugzeug. Man sitzt das erste Mal da und dreht sich so im Reiseflug um und merkt, hey, in diesem Flugzeug sitzt sonst kein Mensch, das mache ich hier alles ganz alleine.

00:24:56Speaker 2 Das ist irgendwie schon ganz cool. Aber es hat eine Weile gedauert, um so in diesen Trop zu kommen, wo einem das Ganze da auch wirklich Spaß gemacht hat. Aber dann war es durchaus sehr lustig. Man hat natürlich trotzdem seinen Blödsinn gemacht.

Speaker 1 Aber wie hast du das Problem mit den Barographen gelöst?

Speaker 2 Naja, mit Beicht Bauographen dabei habe ich halt einfach keine Löte gemacht, ganz simpel.

Speaker 1 Also bei uns hieß die Lösung Geralt Geralt. Geralt. Geralt hatte sechs Barographen auf seinem Flug.

00:25:26Speaker 1 Nein. Die Variante ist auch nicht.

Speaker 2 Ich habe jetzt gedacht. Geralt hatte diese Vordrucke und hat eine feine Hand bewiesen und hat die Kurven nachgezogen.

Speaker 1 Nein, nein, Gerald hatte, glaube ich, der 6 nicht, aber er hatte, glaube ich, in der Regel immer so zwei zusätzliche Grafen an Bord. Und dann sind wir losgeflogen. Und am Ende sahen die Profile sehr gleich aus, aber wir sind ja nicht. In der Regel auch sehr die gleichen Strecken.

Speaker 2 Einwandfrei, airline-mäßig durch die Gegend geflogen.

Speaker 1 Wie mit GPS.

Speaker 2 Ja, genau. Super. Nee, also das bei uns waren diese Paragrafen auch streng unter Verschluss gehalten und wurden einzeln verplompt und dann ausgehändigt und unbit unterschreiben.

00:26:01Speaker 2 Und das war schon sehr kompliziert. Also ich hätte mir gar nicht vorstellen wollen, wie wir das hätten machen sollen.

Speaker 1 Achso, okay. Also mit anderen Worten, auch da wahrscheinlich sitze siehst du den Schuldigen vor dir sitzen. warum das so streng gehandhabt wurde. Ach ja, okay. Wir haben einen anderen Blödsinn gemacht. Ja, du hast eben ganz verrückten Fluglehrer gehabt, ne? Dass der mit euch ganz wilde Sachen gemacht hat. Das habe ich noch im Kopf.

Speaker 2 Ja, der war ziemlich, also der hatte einen ganz guten Draht zum Schulleiter damals. Und der war, ich will jetzt nicht sagen, ein bisschen experimentell eingestellt, aber der hatte so ein bisschen so diese

00:26:33Speaker 2 Diese Schiene, also als er gemerkt hat, dass man das einigermaßen gut kann, hat er gesagt, gut, dann machen wir jetzt so ein bisschen mehr.

Speaker 1 Als ihr gut fliegen konntet. Sozusagen als hier.

Speaker 2 Genau, als als er gemerkt hat, dass wir jetzt nicht wie Ochs vorm Berg stehen und keinen Plan haben. Sondern als er schon gemerkt hat, also mit dem kann man das mal probieren Da hat er dann so morgens immer so neue Sachen ausgepackte, kam halt das eine Mal und sagte er hier, komm, heute fliegen wir mal Phoenix Sky Harbor diesen International Airport mit reichlich Verkehr und dann versuchen wir, ob wir dann ILS fliegen dürfen oder zumindest mal die Bahn runterfliegen dürfen, um mal zu gucken, wie es auf so einem Airport ist.

00:27:06Speaker 2 Und dann ist es natürlich schon ganz aufregend. Und so, ja, ich funke dann mal und spreche mit denen und Mal gucken, ob wir es hinkriegen. Und dann war er dran und der Lotse, der war eigentlich ganz cool. Aber man merkt ihm schon an, so das bereitet ihm ein bisschen Stress. Er sagte, ja, also wenn dann jetzt sofort und wenn, dann muss ich euch aber schon so drei Meilen hinter. . so eine 3-7 nehmen, also ziemlich eng hintendran, was so die Wirbelschleppen angeht. Ich hatte damals von Wirbelschleppen noch gar keinen Plan. Also was ist das denn? Und der Fluglehrer sagt dann, ja klar, das machen wir, bleiben einfach einen Tick höher und das kriegen wir schon hin.

00:27:41Speaker 2 Ja, und dann sind wir da so in Sichtweite von dieser 3. 7 auf die Bahn angeflogen und es fing irgendwann an zu schaukeln und schaukeln links, es schaukelt rechts, es schaukelt links und zack, dreht es uns aufs Dach. Ja, woraufhin er dann ganz cool einfach sagte, I have control und dann drehte er diese Fassrolle einfach zu Ende. Dann war wieder ausgerichtet und mir lief der Schweiß. Aber er war doch ganz entspannt. Und dann flogen wir noch ein Stückchen weiter runter und irgendwann haben wir dann Go round geflogen und sind dann weg, weil landen wollten wir eh nicht.

Speaker 1 Also du hast du hast mal erzählt, dass irgendwie der Towerlose gesagt, you wish to go around, irgendwie sowas?

00:28:16Speaker 2 Ja, irgendwie sowas, genau. Also der der fragte dann noch, ob uns das ja irgendwie so hat das ausgedacht. Ob uns das jetzt zu haarig wird und Ursprünglich landen wollten wir da eh nicht, das hätte ja auch keiner bezahlen können mit den Landegebühren da, aber wir haben einfach gesagt, nee, wir wollen nur einen Low Pass machen und dann go around. Und dann haben wir den halt ein bisschen früher gemacht. Also wir mussten da nicht unbedingt noch eine zweite Fassrolle in noch tiefer fliegen. Okay, alles klar. Ja, aber der Junge auf der Rückbank, der hat ganz gut gestöhnt.

Speaker 1 Was war das denn für einen Fluglehrer? Welche Erfahrung hat der? Wo kam der her?

00:28:47Speaker 2 Das ist eine gute Frage. Das habe ich bis heute nie richtig herausfinden können. Ich weiß nur, im Nachhinein ist er von der Flugschule weg und ist jetzt dann die letzten Jahre, die ich auf der Langstrecke war. In Los Angeles auch FAA-Prüfer für alle möglichen Lizenzen gewesen. Der ist schon relativ bewandert. Ich will jetzt nicht sagen, der kam aus dem Mix. Aber der hat auch jenseits der Flugschule noch deutlich Fliegereikarriere gemacht.

Speaker 1 Also mit anderen Worten, er ist aber anscheinend Fluglehrer-Instructor geblieben sozusagen.

00:29:18Speaker 1 Also er ist nicht Airline oder irgendwie sowas.

Speaker 2 Nein, nein, nein, nein. Und ich habe Jahre später irgendwie, als ich nach Los Angeles geflogen und dann haben wir uns drüber unterhalten, auch so Geschichten ausgetauscht und dann fiel mir so der Name ein und dann habe ich den gesagt und dann macht der Kapitän da mit dabei war und sagt er ja wieso dich guck doch mal da in die Layover Ich glaube, da steht der sogar drin. Ich so, was? Wie?

Speaker 3 Okay.

Speaker 2 Ja, da war der tatsächlich namentlich da erwähnt, wenn man irgendwelche Lizenzen verlängern will, kann man sich da und da bei dem unter der und der E-Mail-Adresse melden.

00:29:49Speaker 2 Ich natürlich gleich nach der Landung erstmal angerufen, wie geht's und so. Er war auch total überrascht und gesagt, super, hast du morgen was vorher, ich komme nicht abholen, dann gehen wir ein bisschen fliegen. Super Idee. Und dann sind wir kurz einem Auto da irgendwie so einen kleinen Platz hingefroren. Dann sind wir mit einer Vitail Bonanza von Los Angeles nach San Diego geflogen und mit einem Learjet wieder zurück. Da hat er so Überführungsflüge gemacht.

Speaker 1 Achso, okay.

Speaker 2 Und da habe ich so zwei völlig neue Typen an zwei Tagen oder einem Tag mal eben kurz von innen sehen können. Ganz lustig. Cool.

Speaker 1 Und der hat ja die Geschichte mit den Military Transition Routes.

00:30:24Speaker 2 Die war auch gut gehört, ja. Ja, er kam morgens dann halt an, da haben wir so einen Zettel dabei und dann gab es einen, wie nannt er sich, ein Military Airspace Evacuation Route. hieß die irgendwie. Und es gibt ja um Phoenix rum ganz viele von diesen Militärübungsgegenden, die halt sonst völlig restricted sind, darf es nicht rein. Aber es gibt speziell für stattfindende Übungen eine Route für einen Rettungshubschrauber. Er ist visual an einem Highway ausgerichtet.

00:30:55Speaker 2 Da kann der von zwei Seiten rein. An jedem Ende gibt es einen kleinen Air Force Tower. Und ja, da kannst du dich anmelden beim Erdhorstower und wenn dir dieses Prozedere bekannt ist, also diesen Zettel dabei hast, wo es genau beschrieben ist, dann Natürlich abhängig davon, ob da was los ist oder da gerade ein Einsatz ist, dann gibt er sein OK und dann darfst du diese Route abfließen, einfach diesen Highway.

Speaker 1 Ein Tower oder ist da jetzt nur eine Fruchtstation oder was?

Speaker 2 Ja, ob es jetzt ein Tower ist. Also die eine Station ist tatsächlich beim Healer-Band Air Force Tower.

00:31:27Speaker 2 Die andere ist irgendwo hinten bei Tucson, wird auch Tower genannt. Ob es ein Tower ist, weiß ich nicht. Auf jeden Fall irgendeine Station ist es. Und du wirst genau in der Mitte wirst du vom einen Nanan übergeben.

Speaker 1 Warum seid ihr am Längs geflogen? Die nennen sie Military Moanagier, glaube ich. Ich weiß nicht, ob die jetzt immer noch so heißen oder was, aber ihr habt ja seid ja nicht zum Spaß durchgeflogen, sondern ihr wolltet ja immer zur Training-Area hin, ne? Irgendwie sowas. Und das war eine Abkürzung. So hast du das damals.

Speaker 2 Ja, genau. Also wir wollten eigentlich, eigentlich wollten wir von Phoenix nach Korb nach Thusen. Und da hättest du eigentlich um diesem Moor so diesen Bogen drumherum fliegen müssen.

00:31:59Speaker 2 Und er kam halt an und sagte, da gibt es auch eine Abkürzung. Wir probieren das heute mal. Und da hat er es irgendwie mit dem Schulleiter oder auch nicht, wie auch immer, genehmigt gekriegt. Und dann sind wir halt morgens da mal hin. Ich funke mal eben, dann hat er mit ihm geklatscht, sag hier, Request Evacuation Route, keine Ahnung, irgendeine Nummer oder irgendeine Farbe. Ja, und dann sagte er, ja, familiar with procedure, ja alles klar, kennen wir, haben wir hier den Zettel und dann los. Und dann runter auf hundertfünfzig Fuß mit Maximum. Speed von 150 Knoten. 150 Fuß überboden. Ja, ja.

00:32:29Speaker 2 Okay. Also so quasi in Telegrafen-Mastspitzenhöhe. diesen Highway Land gedonnert. Das war total spannend. Also quasi ein Tieflug. Ja, das machst du so 25 Meilen geradeaus. Dann gibt es so einen 10 Grad, Knick nach links. Und dann geht es nochmal 30 Meilen geradeaus, irgendwo bei dem 10 Grad-Knick, da wirst du dann übergeben bei den anderen Tower. Ja, und der nimmt dich dann in Empfang und dann fliegst du das einfach bis zum Ende durch und meldet sich wieder ab, steigst du auf eine Höhe und dann bist du weg.

Speaker 1 Okay.

Speaker 2 Also ganz simpel. Und das haben wir beim ersten Mal unter totalem Adrenalin gemacht.

00:33:02Speaker 2 War echt spannend. Irgendwann hat uns das gefallen, dann haben wir das so zweimal die Woche gemacht. Beim 15. Mal oder was war es dann schon sehr entspannt. Und irgendwann, da weiß ich noch, da flogen wir da ganz gemütlich in 150 Fuß mit 150 Sachen durch die Gegend.

Speaker 1 Da müssen den Zuhörer erklären, das ist wirklich 150 so dicht am Boden, das ist wirklich schnell.

Speaker 2 Das ist schon echt schnell, ja. Also da rauscht alles an dir vorbei und. Jedes Auto, was dir da auf diesem Highway entgegenkommt, das blinkt dich schon an, weil sie denken, du willst da landen. Also die können da gar nichts mit anfangen.

00:33:34Speaker 2 Das war schon sehr spannend. Und irgendwann flogen wir da lang, da wird es halt plötzlich laut. So ein tiefes Brumm, wir wussten gar nicht, wo das herkommt. Und dann drehen wir uns um und gucken so links, rechts. Und dann sehen wir, wie so ein AC-10, diese Warthogs, diese Panzerbrecher Air Force. . Nee, das ist das Air Force. Keine Ahnung. Irgendeine von denen. Die fliegen so ein Ding. Und der flog da so mit 150 Knoten ebenfalls, was fliegen jetzt extrem langsam ist. Mit voll ausgefahrenen Klappen stallte er so neben uns her quasi.

00:34:06Speaker 2 In gefühlt zwei Meter Entfernung. Also wir hätten sich ausstrecken können und hätte man seinen Flügel berühren dürfen. Grinzt euch ab natürlich. Guckte so an, dann schob er so sein verspiegeltes Visier hoch. Salutiert er uns einmal, klappt das Ding wieder runter und dann gibt er Vollgas. Und von da aus zog er dann in so eine Übung und hat dann, keine Ahnung, zwei, drei Meilen weiter auf irgendeinen Panzer geschossen. Also er war tatsächlich jetzt Teil von irgendeiner Übung, die in Samoa stattfand und wir wurden dann und lang. Und das war wie im Kino. Also das passiert ja nur da.

00:34:36Speaker 1 War noch andere Verkehr?

Speaker 2 Hubschrauber oder irgendwas? Ja, doch, doch, einmal hatten wir tatsächlich Gegenverkehr. Das war auch lustig, weil da gibt es in diesem Prozedere auch so ein Verfahren, da bist du dann darauf hingewiesen natürlich von der jeweiligen, von dem Tower, den du, der kriegt dann, ja, du komm da gleich was entgegen. Mach jetzt mal so einen Sidestep, da sagen die dann ab nach rechts zwei Meilen. Und dann darfst du zweimal rechts von diesem Highway fliegen und dann siehst du in gleicher Höhe auf der anderen Seite von dem Highway, das ist natürlich dann. Hoffentlich verwechselt man links und rechts nicht.

00:35:06Speaker 1 Da hätte ich schon eine Schwierigkeit mit, aber ist egal.

Speaker 2 Hängt, Donat er einmal an einem vorbei und sobald er vorbei ist, kriegt man vorher auch gesagt, wenn der vorbei ist, dann wieder zurück über den Highway und dann Zu Ende fliegen. Okay. Cool. Also auch das funktioniert. War recht cool.

Speaker 1 Hatten das die anderen auch gemacht oder nur ihr?

Speaker 2 Also ich habe von keinen anderen gehört. Wir haben die anderen das erzählt, die wollten es erstmal gar nicht glauben. Und ich glaube auch, jetzt sind wir wieder bei dem Experimentellen, so experimentell waren die meisten Fluglehrer da nicht. Also die meisten sind da doch sehr eingefahren und sehr. Wie soll ich das sagen?

00:35:36Speaker 2 Sie wollen gerne Abend wieder zu Hause sein.

Speaker 1 Ja, ich verstehe. Ja, das war man vielleicht echt nochmal erklären. Also dieses niedrige Fliegen, deswegen frage ich auch, wo der herkam. Hat er das vorher mal geübt? Oder eben gerade dieses Fliegen Low on the Deck mit.

Speaker 2 Er kam jetzt selber nicht aus dem Militär. Also da gab es ja auch einige, die wirklich militärische Vorerfahrungen hatten oder auch in Reserve dann zwischendrin mal kurz für eine Übung verschwunden sind. Aber er war jetzt nicht so ein Militärflieger. Er konnte einfach gut fliegen.

00:36:06Speaker 2 Also das hatte er wirklich gut braucht.

Speaker 1 Also bei mir, wir hatten ja, wie gesagt, man müsste auch noch erzählen, diese Moas dort, die Wüste war ja total f in der Regel total flach. Also da war nicht viel hoch und runter, aber trotzdem sind 150 Fuß bedeutet schon, dass du mal die Höhe ändern musst, weil sonst bei 150 Puss geht es schon mal. Das ist ja 20 Meter mal hoch und runter. So eine Wellenform ist im Gelände schon drin. Also da kannst du nicht den Autopiloten einstellen auf eine Höhe und eine Längstonner. Nee, nee, das wäre spannend, aber nee.

00:36:37Speaker 2 Nee, nee, er muss schon ständig korrigieren und nachsteuern und schon gucken.

Speaker 1 Also ich hatte, ich kann mich an zwei, natürlich an meine eigentliche Fluglehrerin sozusagen, die kann ich mich erinnern, aber ich hatte auch das Vergnügen, mit einem zu fliegen, das war so ein Ex-Militär-Typ. Und der war total cholerisch. Der hieß Hotchkiss.

Speaker 2 Ach, den Namen kenne ich auch noch.

Speaker 1 Zehn Jahre später war er aber noch bekannt. Das ist, glaube ich, heute noch bekannt. Ah, okay. Und den hatten alle Hotlips. Und der hat aufs Panel gehauen immer, ne?

00:37:08Speaker 1 Ich werde mal ein bisschen krach machen, wenn er hört. Der hat zu mir gesagt, goddamn, Steffen! Don't you know it's getting better now? Don't you know the yeah it's cooler? Don't you know it's cool you need less power? Don't you know? Und so ging das und du stand so. gezuckt und irgendwas erhalten. Also das war schon sehr, sehr, sehr, sehr speziell, der Kollege. Dann gab es bei mir noch einen, der nannte sich Walker.

Speaker 2 Gab es mal die auch noch? Ja, den Namen kenne ich auch noch. Ich glaube, der war sogar noch da.

Speaker 1 Ja, das war so ein ganzes Uralter.

00:37:39Speaker 1 Aber der hat dich in diese Unusual Attitudes reingebracht. Das ist so ein Training, da musstest du halt Kopf runter, irgendwie einen Hut aufhaben, also so die Augen dich versperren. Und dann hat er den Flieger so in eine Lage gebracht, die nicht normal war. Und er hat es halt so elegant, du hörst es immer nur so, Motor mal laut, mal leise. Aber ansonsten saß du da ganz entspannt drin und dann hat er gesagt, now you look up und dann so. Oder war es noch einmal auf dem Kopf oder irgendwie sowas oder sonst so nämlich aus der Situation wieder rauskommen. Das hat er echt cool gehabt.

Speaker 2 Ja, irgendwie, also fliegen konnten die schon alle, aber ich glaube, von der Art her gab es nur zwei Typen.

00:38:13Speaker 2 Die einen, die halt, wie du sagst völlig cholerisch waren und durch hauptsächlich auch durch dieses Militärangehauchte, sehr strikt, sehr streng, auch gerne sehr laut wurden. Und dann hast du die anderen, die einfach, weil sie es so häufig gemacht haben und es eigentlich immer gleich ablief, unheimlich routiniert und super cool waren und dann meistens alles mit so ein bisschen Ironie verpackt haben. Also da gab es ja auch so diese Da fällt da einfach mal irgendein so ein Spruch, ja, das machst du jetzt. Wenn nicht, bist du tot.

00:38:44Speaker 2 Also ganz, ganz cool. Völlig entspannt, in egal welchen Situationen, nie aus der Ruhe zu bringen. Also wir hatten da auch einen bei uns auch dieser Flugzeugwechsel der zwei Mods von der Baron dann auf die Seneca. Die Seneca war ja ein bisschen, ja, wie soll ich das sagen? Vergleich, altes Auto, neues Auto. Altes Auto, Baron Alles noch sehr mechanisch, alles sehr robust, sag ich mal.

Speaker 1 Ja, aber Barons und Bonanza, also die Beachcraft sind schon solide gebaute Dinge.

00:39:17Speaker 2 Genau, und bei der Seneca und Archer, da ist das dann alles schon, es wird viel Plastik verbaut, das Ganze ist nicht mehr ganz so aus einem Stück gefräst, das ist schon empfindlich einfach. Und so war es bei denen halt auch. Und die hatten tierische Probleme mit den Motoren und der Temperatur zu der Zeit. Zeit, das wusste aber keiner, weil es keiner wirklich ausprobiert hatte. Völlig überraschend war das kein Flugzeug, was für die Wüste geeignet ist.

Speaker 1 Ja, geht das nicht zum Training in der Wüste wahrscheinlich.

Speaker 2 Nee, genau. Also weil sie haben es halt auch erst zu spät gemerkt, haben da wochenlang dann rumgetüchtelt und wir hatten das Vergnügen, dass bei uns vieles ausgefallen ist oder verschoben werden musste, weil

00:39:49Speaker 2 Die Karre halt morgens beim Anlassen einer der zwei Motoren gab auf. Dann hat man das Ding wieder vor die Maintenance gestellt und ist wieder ins Bett gegangen. Und dementsprechend waren halt auch die Fluglehrer drauf. Es war immer sehr vorsichtig alles. Und auch mit diesem Flugzeug, der alles nur wie hohes Ei behandelt, so ein Engine-Failure, der lief dann so ab. dass der Trainer sich zu einem rübergedreht hat, hat dann kurz gewunken und dann gesagt, Achtung, jetzt gibt es einen Engine Failure. Nein, er hat sogar Simulated Engine Failure genannt. Und dann hat er ganz vorsichtig mit zwei Händen einen von diesen Throttern gegriffen und hat den so um zwei Zentimeter zurückgezogen, also eigentlich nur ein bisschen Power reduziert

00:40:24Speaker 2 Und das war dann schon Engine Failure, da musstest du dann halt das Prozedere fahren. Und wir hatten jetzt das große Glück, in der Phase hat noch einen anderen Fluglehrer, der war auch total cool. Dem war das völlig egal, ob jetzt ausfällt der Motor in echt oder nicht, war dem Burscht. Der hat am zweiten. Und der hat dann immer nur gesagt, ja, und jetzt guck mal hier links raus, da, da wohnt mein Schwager und währenddessen griff er so. ganz unauffällig zwischen den Sitzen zum Fuel Shut Off Welf und hat eines der Triebwerke ja wirklich ausgestellt, indem er einfach die Spritzufuhr gekappt hat.

00:40:56Speaker 2 Und dann stotterte der Motor und der fliegagierte nach links und rechts und man war echt erstmal beschäftigt, den wieder einzufangen und hatte halt einen echten Engine-Failer, mit dem man trainieren konnte. Der war total cool drauf. Das hat den Eis kalt gelassen. Der Motor ging auch immer wieder an, das war jetzt nie ein Problem. Aber da gab es halt Unterschiede in den Trainern. Die einen waren so ein bisschen übervorsichtig, die anderen waren halt total tiefenentspannt.

Speaker 1 Aber ich meine, man muss auch so sagen, diese Abschalten eines Triebes wurde ja in der Regel in großer Höhe gemacht und dann hast du da, oder?

00:41:27Speaker 2 Ja, ja, ja, ja, ja, ja, immer. Also das nicht, das war eigentlich nie, wo man sagt, hier, das hätte jetzt aber auch gefährlich werden können. Nein, nein. Das war schon so gemacht, dass selbst wenn der Musik. nicht wieder angeht, dass das alles auch von ihm wieder zu covern ist. Nee, das schon. Das war insgesamt, auch wenn man viel Blödsinn gemacht hat, doch hochprofessionell was da. gelaufen ist.

Speaker 1 Also ich weiß, erstmal hier ganz kurz, ich weiß, gewisse Übungen muss man ja aber auch mit einem Motor Also ist es vorgeschrieben, dass ein Motor mal richtig Featherst und nicht. Also Feathern heißt, dass sie die Propellerblätter in Segelflugstellung bringen, sodass der Motor anhält.

00:42:00Speaker 1 Also das haben wir gemacht, das weiß ich ganz genau. Und das habe ich auch außerhalb der Ich habe ja vorher schon Fliegen gemacht und das haben wir auch gemacht in dem Training, was ich damals in Santa Monica in Kalifornien gemacht habe. Also auch da haben wir das Ding die Latte zum Stehen gebracht sozusagen.

Speaker 2 Genau, ja also mit diesem Trainer haben wir das halt auch gemacht, aber es war wegen diesem Flugzeugtyp nicht mehr gefordert, weil sie damit einfach zu viel Schiss hatten. Okay.

Speaker 1 Aber Minimum Control Speed-Demo, die ist auch vorgeschrieben, war der nicht? Dass du so langsam wirst, dass du merkst, ich kann den Flieger nicht mehr halten.

00:42:34Speaker 1 Also das muss sich das so vorstellen für die Hörer, du hast eine 2-Mod, ein Motor ist ausgeschaltet oder Leerlauf oder was weiß ich immer. Und du wirst jetzt so langsam, dass der Flugzeug versucht natürlich zur anderen Seite rüberzuziehen, weil asymmetrisch verschubt und irgendwann wirst du so langsam, dass du mit deinem. . Ruderhitten mit den Steuerflächen, die sind asymmetrischen Schub nicht mal ausgleichen kannst und halt anfängst zu kurven und über die tote Triebwerk in so ein Trudeln reingeraten würdest, wenn du das nicht erkennst, sozusagen.

Speaker 2 Ist mit diesem Flugzeug auch nicht gemacht.

00:43:04Speaker 1 Ne, ne, ne.

Speaker 2 Da waren sie sehr vorsichtig. Ist ja auch gut so. Ich meine, willst ja nicht, dass da nachher irgendwas

Speaker 1 Ja, also da hast du den Arbeit. Ich weiß, ich kann ja noch auch eine Sache, die bei uns erinnern, und zwar folgendes, ist Wir hatten einmal einen, das Problem, dass einer Fahrwerk nicht mehr eine Unsafe Gearwarning hatte, sozusagen. Also irgendwie waren nicht alle Lichter grün oder nicht irgendwie ausgefahren oder irgendwie sowas. Und ich saß gerade mit diesem Walker da drinnen und da drüben war der andere, irgendwie so ein alter Militärmensch und die haben sich kurz und abgesprochen und da sind wir so in zehn Fuß unter dem anderen da links geflogen und haben mal geguckt.

00:43:41Speaker 1 So, nee, sieht gut aus oder so was aus. Ja, die sind formationsdruck gewöhnt. Also, wenn der wenn der eine, wenn der eine sagt, so jetzt bist du mal jetzt im Keine Ahnung, du fliegst jetzt mal, der haben wahrscheinlich ein Code-Worte für und dann hält der Stur seine Höhe, sodass der andere nur drum rumfliegen kann, nicht, dass er irgendwie anfängt zu kochen oder irgendwie so. Das war einmal ganz witzig.

Speaker 2 Ja, dieses Formationsloop, das stellt mir schon spannend vor.

Speaker 1 Und einmal hatten wir auch, da waren wir in der Trainingsere und dann kam so eine Gewitterkaltböenfront an. Also da war nicht richtiges Gewitter, aber du hast gesehen, dort war eine Linie, auf der einen Seite war es ruhig, schöne Luft und auf der anderen Seite war Sandsturm.

00:44:16Speaker 1 Sandsturm, genau. So ein Sandsturm, ne? Und wir haben immer vor diesem Sandsturm unsere Übung gemacht, ne? Und er kam so langsam mal auf den Guttier, auf den Flughafen dazu. Und ähm Es wurde auch schon Warnung ausgesprochen, so Leute, kommt mal alles rein. Nur, wir waren die letzten. Also, und das habe ich auch noch nicht gehabt, wir sind gelandet Ne, wir waren die Vorletzten, hinter uns noch einer gelandet. Wir sind gelandet und beim Rausrollen hat sie uns erwischt und wir mussten mit Vollgas gegen diesen Wind anhalten. Sozusagen. Also der kam so entgegen, wir sahen nichts mehr draußen und er stand, da hat Gas gegeben, damit er nicht nach hinten geschoben worden ist.

00:44:47Speaker 1 Und hinter uns ist auch noch einer gelandet. Und den musst du es einfach mal irgendwie erwischt haben. Aber der kam dann auch noch glücklich Sinn. knirschenden Sand in den Zehen kam, die haben uns alle noch irgendwie da getroffen, hatten wir irgendwie als spannendes Abenteuer.

Speaker 2 Ich guck gerade mal, ich habe hier nämlich. Da habe ich noch Bilder davon. Ich habe alte Fotos drausgekram. Ich hab hier gerade zwei Ich guck mal, ob ich dir nicht schicken kann. Das war ganz witzig. Wir saßen nämlich in diesem Offenheitsraum.

Speaker 1 Ja.

00:45:17Speaker 2 Hatten gerade zum Glück nichts zufrieden. Und dann kam in den Nachrichten ein Sandsturm auf. Fernseher lief und typisch amerikanisch, alles sehr fliegs und Helikopter, Luftaufnahme und Acht oder Achtung, genau, wir werden alle sterben. Ja, und witzig Wahl, da guckt einer aus dem Fenster und da, er guckt mal da hinten. Und dann war es original, Fernsehbild Und Fensterbild, identisch. Wie so dieser Sturm einzug.

00:45:48Speaker 2 Die beiden Dinge habe ich mal so. Mal gucken, ob ich das hier mal nehmen kurz.

Speaker 1 Also wenn du magst, wie tun wir denn. können die Leute sich auch angucken oder irgendwie sowas, wenn die wissen wollen, was das ist. Ich habe noch Flieger, die am Kopf gedreht sind durch so einen Sandsturm. Also das war schon beeindruckend.

Speaker 2 Ich überlege gerade, wie ich dir die geschickt kriege am besten. Ja.

Speaker 1 Machen wir so. Ja, machen wir das. Schick's mir daher. Nicht, dass es jetzt außer See. Sagt.

Speaker 2 Du musst es mir jetzt kriegen.

00:46:18Speaker 2 Ah ja, okay. Ja, super. Danke. Mal sehen.

Speaker 1 Oh, ach du meinst, hast du mir richtig geschickt, sonst muss ich. .

Speaker 2 Ja. Und dann müsstest du jetzt eigentlich sehen, so einmal Sturm in Fernseher und einmal Strom in Fenster. Ja, stimmt. Okay. Also es war ja dann, das ist auch irgendwie jahreszeitenbedingt. Also du hast ja da, ich glaube schon im Dezember hauptsächlich, da hast du ja häufiger mal so ein Ding, das er durch die Gegend zieht und dann ist halt mal den ganzen Tag nicht fliegen angesagt, weil sie wissen, da kommt was.

Speaker 1 Ja, nee, also wie gesagt, das waren so schöne Geschichten und jeder hatte da irgendwie noch ein bisschen was zu erzählen, was ihm da irgendwie passiert ist.

00:46:50Speaker 1 Manche mehr, manche weniger. Wir hatten bei uns eine Geschichte, und zwar ist bei uns eine F16 gelandet. Die hatte nämlich eine NGFair. Also da war ich nur nebenbei irgendwie dabei. Also ich saß da irgendwie an dem Pool rum oder bin man so rumsetzt und man hört immer so wie so einen so einen Flieger durchstarten, was ist passiert. Da ist eine F16, hat den Triebwerksausfall. Und anstatt auszuspringen, hat er geguckt, kann ich so eine Dead Stick, also eine Landung ohne Ziellandung, wie es bei uns heißt, und sowas, die muss ich übrigens üben.

00:47:22Speaker 1 Ziellandung. Weißt du, was Ziellandungen sind? Wie die noch gehen? Ja, okay. Im Zuge meiner meiner Fluglehrersache da. Und ähm Und dann ist dem Triplex ausgefallen und er hat gesagt, nee, ich versuche mal das Ding in Goodyear auf dem Platz zu landen. Der hatte ein riesenlange Runway.

Speaker 2 Der hat wahrscheinlich Luke Air Force Base gestartet. Das ist ja fast die Verlängerung, ist ja dann auch die Runway and Goodyear. Das ist ja fast nur geradeaus.

Speaker 1 Genau, irgendwie sowas. Also der ist, ich weiß nicht, wie das passiert ist, oder er kam zurück. Und dann wollte er landen und ist das Ding ausgefallen.

00:47:52Speaker 1 Hat natürlich seinen Wingman dabei gehabt. Und er ist das Ding also da reingeglitten und hatte natürlich auch, und das konnte man später sehen, er hatte so eine Kamera natürlich vorne. Die haben ja immer schon ihre Sorties, haben sie aufgezeichnet. And he says then we are there in some um Space Shuttle Glidewick that run, not in unfluid then the Bonanza about and the Baron so for by Yeah back there, or is there gonna two Wochen? Nach zwei Wochen ist sie dann auch weggekommen. Also die haben dann nach zwei Wochen das Ding dann wieder repariert.

00:48:23Speaker 1 Also hey, inhafte Leistung. Wir hatten da ein paar Millionen Dollar, da würde ich sagen, gerettet sozusagen.

Speaker 2 Aber Single Mod, das ist natürlich fliegerisch auch nicht leicht zu handeln, glaube ich.

Speaker 1 Was sie für eine Gleitzahl hat, weiß ich

Speaker 2 Ja, die sind ja auch aerodynamisch gar nicht dafür ausgerichtet, ohne Power durch die Gegend zu fliegen.

Speaker 1 Das hatten wir mal, als wir da waren, und wir hatten einen echten Angel Fayer auch bei uns. Bronanzas hat einen Propeller verloren.

00:48:55Speaker 1 Also, das Ding ist irgendwie ab und weg war es. Und das leider so kurz nach dem Start. Und die Kiste war sofort, der Mot hat überdreht, dadurch, dass da keine Last dran war. Dann ist ihm natürlich sofort das ganze Öl aus allen Zylindern gedrückt worden, das Ding stand. Also das Öl hat die Scheibe irgendwie versperrt. Die sind dann geradeaus runter. und wollten, vorher eine glatte Fläche, eine Wüste wollten sie einfach nur landen. Das hätten sie auch gut hingekriegt.

00:49:25Speaker 1 Im Gleitflug mussten sie noch über so einen Bahndamm rüber, der da hinten irgendwie längs ging. kam natürlich gerade Zug. Das ist klar. Und das war dem zu heiß und da hast du gesagt, wir müssen vorher runter und dann haben sie halt das Fahrwerk rausgeschmissen und haben gerade die Kiste auf den Boden gedrückt, dann ist sie aufgeklatscht, hochgesprungen. Und durch ist das Fahrwerk eingefahren oder war nicht mehr arritiert und dann sind sie halt auf dem Bauch gelandet. Und dann war halt großer Schaden, sonst wäre es gar nicht so schlimm gewesen, aber hatten halt, das war das Ding. Und es gab in der Zeit, da war ich allerdings nicht in Phoenix, sondern in Bremen, da gab es noch einen Todesfall, weil dort ein ähnliches Ding passiert ist und da hat sich leider.

00:50:01Speaker 1 . Dummerweise die Motorverankerung gelöst. Der Motor ist so halb runtergefallen. Dadurch war das Flugzeug nicht mehr so außen Trim raus, dass es einfach nicht mehr fliegbar war. Und die sind halt da einfach gerade denkt darunter. Die Dinger wurden, halt das Training wurden die schon ganz schön beansprucht. Ja, ja, ja. Genau. Also

Speaker 2 Die Kisten. Aber wenn du auch wenn du eingestiegen bist, du hast ja 20 Jahre Muff der Vorgänger da drin gehabt.

Speaker 1 Und nicht nur das, und Muff und Schweiß und all sowas.

00:50:31Speaker 1 Und ich glaube, ich habe das hier schon mal erzählt. Ich hatte einen Lehrerskollegen von mir, der war bekannt dafür, dass er sehr viel Flüssigkeit ausgeschieden hat. Also es gibt ja mehr Raten, so eine Flüssigkeit auszuschalten. Ja, na klar. Ich hatte einmal das Vergnügen, seine Kopfhörer da darauf zu setzen. Das waren noch, also Noise Compensated und sowas, das gab es ja alles gar nicht damals. Und das war die, da hatten so eine Schaumstoffmuschel dran. Das habe ich. Ja, ich habe es glaube ich schon mal erzählt. Die waren so nass. Ich habe die aufgesetzt, das machte so pfff. Ich habe die wieder abgenommen. Hab sie an meinem Bein. Einmal raufgedrückt und an der gedrückt und an der Seite länger.

00:51:05Speaker 1 . Das waren zwei klatschnasse Streifen links und rechts. Und dann habe ich die Dinger wieder aufgesetzt. Und ich habe gesagt, er muss ja irgendwie gehen.

Speaker 2 Wir hatten einen, der konnte immer sein Frühstück nicht bei sich beilen. Der hatte bei der Hitze und bei den niedrigen Temperaturen bei den hohen Temperaturen und den. Die ganzen Aufregung und so hatte da echt Probleme. Und ich weiß noch, irgendwann stand ich so da bei Flight Ops und dann kommt er rein. Und dann geht er hin und mit relativ schlechtem Englisch sagt er.

00:51:35Speaker 2 Ah, I'm sorry. I had to break over the pedal. Und so sah die Kiste dann halt auch aus. Sie wurde dann Gott sei Dank erstmal. Ein paar Tage aus dem Verkehr gezogen. Aber ja, gut, es ist halt aufregend und spannend. Und wenn dann die Hitze noch dazu kommt, das ist ja nicht ohne in den Kisten, hast du ja, wenn du einsteigst, mach mal 50 Grad. Das ist schon.

Speaker 1 Ja, also ich glaube, soweit zu unseren Geschichten von Amerika. Da kann man natürlich noch weiter.

00:52:06Speaker 1 Geschichten erzählen und ganze Langstreckenflüge kann man sich dann überhaupt. Ja, ja, genau. Wie man da alles hatte und was man alles gehört hatte und alles. Also ich hoffe, so einen kleinen Einblick haben wir da unseren Hörern sozusagen geben können. Ich weiß nicht, ich hatte noch so ein paar andere Sachen da reingeschrieben, die Shownotes. Ich weiß nicht, ob du Lust hast, wenn wir, also du Zeit hast, darüber zu reden. Ich habe der einzelnen Artikel von einen Oberan erzählt in einen War das überhaupt?

00:52:37Speaker 1 Und zwar Hast du das super angeguckt?

Speaker 2 Nee, habe ich jetzt nicht.

Speaker 1 Okay. Und zwar, das ist ein Artikel aus Aviation Herald. Okay. Und da steht eine Jakutsia SU 95 at Jakutsk, 10. Oktober 2018. Also das ist schon lange Zeit her. Hatte einen Overrun gemacht nach einer Landung, oder die sind gelandet und sind dann sozusagen über die Bahn hinausgeschossen.

00:53:07Speaker 1 Und da ist jetzt der Final Report rausgekommen. Und den fand ich irgendwie ganz ähm ganz witzig und zwar in dem Sinne, dass die sind da gelandet und Ich weiß nicht, ob er das jetzt noch genau zu breit hier irgendwie rausführen will. Da steht ganz viele Details da drin, wie das alles passiert ist, was er gemacht hat und nicht gemacht hat. Aber ich finde, dass das Interessante ist, also erstmal falsch geflogen sozusagen.

00:53:37Speaker 1 Wenn du es jetzt nicht gerade gelesen hast, dann brauchen wir das gar nicht reingehen. Also Quintessen zwar vor allen Dingen, das ist alles die Werte zwar irgendwie Gestimmt hat, aber dass sie die nicht Schubungkehren richtig benutzt haben, all diese Art, aber viel interessanter war, dass vorher ein anderer Flieger geflogen ist und der das irgendwie auch schon gemerkt hat, das ist ja glatt, ja, und nicht reportet hat.

Speaker 2 Das hat er schon mal gesehen Aber das ist lange her.

Speaker 1 Ja, ja, ja, das ist ja auch 20, und da ist jetzt der feile Bericht rausgekommen. Das fand ich irgendwie so schön, schön so. Uh, es ist glatt, aber das war lieber nicht erzählt, aber wir haben es ja geschafft und irgendwie sowas.

00:54:10Speaker 1 Das ist so erschreckend, das gibt es trotzdem immer wieder. Man wundert sich ja doch. Ja, es fängt wieder Klischee Russen oder sowas.

Speaker 2 Ja, ich würde nicht mal unbedingt sagen, dass das Klischee ist. Also ich habe es jetzt auch so ein paar Mal gehabt, wo du denkst, ein Winteropst. muss den Zahlen nicht unbedingt so vertrauen, wie sie veröffentlicht werden, weil es ist nun mal so ein bisschen subjektiv. Und ja. Und dieses Ich erzähl's jetzt mal nicht weiter, das kommt einem schon noch ab und zu mal unter, wo du sagst, sag mal, ihr hättet einfach mal was sagen können, dann wäre das alles nicht passiert.

00:54:47Speaker 1 Ja, ja, ja, genau. Weißt du noch, dass wir mal zusammen einen Flug hatten bei sehr viel Schnee? Ja, genau. Und das Schöne war, also war, man muss ja wissen, mit wem man das irgendwie macht. In unseren Handbüchern, Zürich. Zürich, genau, in unseren Handbüchern steht ja drin, dass ein Ein Anspruch, ein schwieriger Flug oder ein kritischer Flug, wie ist er genau beschrieben?

Speaker 2 Ja, es ist ein anspruchsvoller Oder ein Anflug, bei dem zu erwarten ist, dass er schwieriger sein könnte als der normale Anflug.

00:55:23Speaker 1 So ist es definiert. Also zum Beispiel, wenn eine technische Fehler ist am Pfleger zum Beispiel irgendwas oder Triebwerkwechsel. Genau, also das ist auch limitiert, also teilweise auch aus Werten angegeben. Und das hat man so irgendwann mal auch, also es war eigentlich immer so ein bisschen so, sagen wir mal, so Common Sense, kann man sagen, oder so Airmanship sowas zu machen. Irgendwann hat man das reingeschrieben. In den Handbüchern auch, dass es so ist, obwohl es auf der anderen Seite eigentlich die Erfahrung gibt, dass der Kapitän, also es steht da drin in den Handbüchern, der Kapitän soll denn so einen Flug machen.

00:55:57Speaker 1 Der ist natürlich für die Kiste verantwortlich und dementsprechend soll er also hier solche einen kritischen Flug, wie man das nennen möchte, auch machen. Auf der anderen Seite, deine Erfahrung sagt das vielleicht mittlerweile auch, stelle mal fest, dass die Kollegen nebenein oftmals Also meistens in der Regel jünger sind, fitter sind, besser fliegen können und dass man in seiner Rolle als Überwacher Armee Erfahrung hat und eigentlich daneben gucken kann und sagen, ja, wenn jetzt hier irgendwie was schief geht, dann ist es eigentlich besser dran zu gucken und man kann dann besser schneller erkennen, so jetzt starten wir durch oder so, weil man einfach nicht durch das Fliegen selber

00:56:37Speaker 1 Kapazität beansprucht ist. Man kann viel besser überwachen. Und so sind wir da, ich weiß nicht, nach Zürich hingeflogen. Und das war Schnee, das wäre aber pur, with the Tendency to be shitty pur, da bist du schön ein, oder? Und ich fragte ihn doch so, hältst du das für einen kritischen Flug? Und du so, ja. Und du hast weiter einen Flug und ich so, okay, dann fliegst du erstmal weiter. Dann hätte ich die mitgeben, also nebenbei gesagt.

Speaker 2 Das war witzig. Nee, aber das stimmt tatsächlich.

00:57:08Speaker 2 Das ist auch ein bisschen so dieses Klischee wieder. Der Kapitän als das allwissende Bestfliegendste ja gottgleiche Wesen an Bord. Der muss das alles managen können. Co-Pilot ist selten nur dabei. Aber wie du schon sagst, in der Realität sieht das alles völlig anders aus. Wie gesagt, die Jungs, die rechts sitzen, die haben halt den Vorteil, sie brauchen sich wirklich nur ums Fliegen kümmern. und können sich da voll drauf konzentrieren, während dir dabei noch 80. 000 andere Sachen durch den Kopf geistern.

Speaker 1 Genau, was passiert danach?

Speaker 2 Schaffen wir das und genau, ja, und ist das jetzt wirklich die beste Wahl oder auch nicht?

00:57:42Speaker 2 Und der andere hört, der fliegt einfach. Das stimmt. Man geht da viel entspannter ran. Genau.

Speaker 1 Okay. Das vielleicht irgendwie ganz viel, das sollte man vielleicht irgendwie ein bisschen empfehlen.

Speaker 2 Ja, lustig.

Speaker 1 Hast du auch schon ewig, ja? Ja. Da hatten wir auch noch Gäste hinten im Cockpit drin. Das war noch eine Zeit, wo man was machen sollte. Stimmt. Stimmt. Also Gäste war ein sehr guter Freund von mir, der zufällig nach Zürich flog an dem Tag. Richtig. Genau. Ich habe noch eine ganz kleine Sache hier, und zwar noch einen Link in den Shownotes, und zwar Another Boring Day Aviation, habe ich das genannt.

00:58:14Speaker 1 Das war irgendwie gestern oder vorgestern. Du hast also nicht die. Hast du, warum wir nicht? Das fing bisher auch nicht hier an. Noch einen kleinen Link draufgeschickt, nur dass du da zufällig, vielleicht hast du da mal drauf geklickt. Da gerade mal drauf. Und dann öffnet sich eine Twitter-Seite. Was siehst du da?

Speaker 2 Ich sehe da einen Vertragflächer rumkriegen.

Speaker 1 Ja, genau. Sehr schön. Also zuerst, ich habe das zuerst habe ich irgendwie gedacht, der ist irgendwie ausgestiegen, der ist auf die Tragfläche irgendwie ausgestiegen über das Fenster, aber ich glaube, der ist von außen gekommen irgendwie.

00:58:44Speaker 1 Ich muss das nochmal nachgehen.

Speaker 2 Also ich sehe da eine Leiter am Boden liegen.

Speaker 1 Ja. Ja, und irgendwann kam die Polizei und versuchte ihn da runter. Also, was sehen wir da? Wir sehen da einen Typen irgendwie auf dem Triebwerk, auf Ertragfläche rumgehen. Und irgendwann zieht er sich die Schuhe aus, weil er merkt, das ist ja irgendwie alles glatt und hat nur noch die Socken an oder irgendwas. Und dann geht er so ein bisschen weiter und dann versucht er Will er oben auf die Flächenspitze rauf oder er will das Ringlet umarmen oder irgendwie sowas? Das scheint ein 3-7?

Speaker 2 Das ist eine 3-7, eine Max-Leute.

00:59:15Speaker 1 Scheint er da die Trafwerk hochgehen zu wollen. Und ich also Was ist da passiert? Weiß er auch nicht, ne?

Speaker 2 Das ist eine gute Frage. Also ich sehe ihn da echt nur rumkriechen. Und aus dem. Yes, das da Crew has been exceptional as the original Wingman graces us with his presence. The original Wingman, der muss also schon bekannt dafür sein.

Speaker 1 Sag mal, ist das leicht. Wingman? Ich meine, manchmal hat man so Ringwalker, weißt du, die gehen mit einem raus, wenn man irgendwo aus einer engen Position irgendwie rausgedrückt wird.

00:59:48Speaker 2 Vielleicht ist das der denn irgendwie gesagt. Aber was macht der denn? Der geht tatsächlich hin und klettert auf das Ring da drauf oder versucht da. Und dann am Ende ist da irgendwas drauf, was er runterholen will oder so?

Speaker 1 Ich weiß keine Ahnung. Auf jeden Fall fällt er am Ende leider. Ja, ziemlich. Und schön aus zwei Meter Höhe oder irgendwas auf den Asswalkmann.

Speaker 2 Das sind fast sechs. Fast sechs Meter, meinst du? Ja, wenn ich mal guck, er ist ja schon.

01:00:18Speaker 2 71 wird er haben und dann da. Ja, nicht schön. Aber gut, fragt man sich, warum macht man das?

Speaker 1 Ja, also vor zwei Jahren ist einer Demo, ein Demo-Prozess Protest, also der gegen den London City Airport demonstriert hat, ist ja oben auf dem Flugzeug oben raufgeklettert und hat es umarmt. Hast du das Bild auch gesehen? Ja, das ist ja. Ja, man kann irgendwie alles machen. Love for Aviation. Kommen wir ja so langsam zum Ende kommen. Ich habe einmal am Ende gibt es immer so eine kleine Geschichte aus der Fliegerei.

01:00:51Speaker 1 Hast du da irgendwas, was du mir noch irgendwas, was hier passiert ist, was du da irgendwie erzählen könntest oder irgendwie sowas? So ad hoc? Ja. Irgendwas, was hier kürzlich oder passiert ist noch.

Speaker 2 Kürzlich ist schwierig. Mal überlegen. So spontan fällt mir jetzt nicht an.

Speaker 1 Ich habe nur an der Geschichte, ich glaube, die habe ich noch nicht erzählt, dass mir eine Kollegin erzählt hat. Kennst du den Film? Ich hoffe, ich habe das noch nicht erzählt. Ich bin mal ziemlich, ich habe es noch nicht erzählt. Crash Bumbang, sagt ihr das was?

01:01:21Speaker 1 Der Film?

Speaker 2 Der sagt mir was, ja.

Speaker 1 Oder Cash Bombang oder Crash Bombang heißt er irgendwie? Crash Bombang, glaube ich. Jetzt, wo ich das so sage, ich habe mich mit Olli öfter über diesen Film unterhalten, aus ähnlichen Gründen, wahrscheinlich die Geschichte schon erzählt. Und zwar hatten wir eine Kollegin erzählt, die hatten. . ein junges Pärchen, nicht Pärchen, sondern zwei Mädchen an Bord, die sich ein Flieger gesetzt hat. Das war zu einer Zeit, wo das noch nicht so kontrolliert wurde, ob du eigentlich ein Visum hast oder irgendwie sowas. Und auf jeden Fall, die hatten immer auch so eine Tasche, so eine Sporttasche an Bord. Und haben sie sich nicht losgelassen. Und die sind also hingeflogen und dann mit dem am nächsten Tag wieder zurückgeflogen, ohne die Tasche.

01:01:54Speaker 1 Und dann hat der Stationsleiter die Geschichte erzählt, dass er Dass sie wieder zurückgeflogen sind, weil die erstmal hatten die A kein Visum dabei und diese waren irgendwie von zu Hause ausgebüchst und hatten irgendwie 100. 000, D-Mark mit dabei und wollten sich jetzt da irgendwie einen tollen Urlaub da Ebi machen oder aus irgendwelchen Gründen oder irgendwie irgendwas. Und also solche Geschichte. Ja, Papas Geldkurier sind dann da Evi mit dabei. Naja, okay. Gut. Dann würde ich sagen, machen wir vielleicht auch langsam mal den Sack zu.

01:02:25Speaker 1 Wir reden ja auch schon ein Stündchen oder irgendwie sowas, ne? Ist deine Uhr jetzt immer noch zwei Sekunden hinter all? Eine Stunde 4 und 21 Sekunden. Oh, ich auch. Oh, da sind wir ja sehr synchron. Hast du mich auch gut gemacht, ja. Gut gemacht, okay. Wenn wir Lust haben, vielleicht kannst du ja nochmal dabei sein, können wir noch irgendwann geschickt, du hast ja noch eine Geschichte von, du warst ja mal in Afrika, hast du ein bisschen gelebt und all sowas, aber ich glaube, das hat wenig mit der Fliegerei zu tun.

Speaker 2 Ja, ein bisschen was fliegerisch kenne ich da auch. Aber da habe ich zum Beispiel mein erstes Flugzeugblick geflogen. Aber okay.

01:02:56Speaker 1 Ja. Ja, das war aber das Segelflugzeug, oder war es?

Speaker 2 Nee, das war eine. Was war denn das? Das war eine Piper Chayen, war das. Ja genau. Ja, das war ganz lustig. Mein Vater hatte da einen Bekannten, der so ein Flugzeug besaß. Und auch, keine Ahnung, der hatte sich mal wohnen gekauft da, einen eigenen Airstrip und so. Der wusste nicht so richtig hin, wo mit dem Geld. Im Riva hat er sich eine Kiste in Tansania. Und dann hat er sich da irgendwann so ein Flugzeug gekauft, hat einen Stein dazu gemacht, beziehungsweise andersrum.

01:03:28Speaker 2 Das Flugzeug hat er in Kenia warten lassen bei echten Profis, die das konnten und hat dann da mit seinem Flugzeug immer mal wieder kleine Safaris gemacht oder eigentlich wirklich nur so zum Privatgebrauch gebracht. Und dann wollten wir irgendwann mal nach Sansibar. Das sind immerhin so, keine Ahnung, was sind das? 40 Meilen oder was? 30 Meilen, 40 Meilen vor der Küste. Da gibt es eigentlich die Variante mit Affäre rüberzufahren oder mit irgendeinem kleinen Charterflieger. Und da hat er gesagt, wieso, ich kann da auch selber hinfliegen. Ja, und dann hat er Quatsch.

01:04:00Speaker 2 Er konnte tatsächlich. Also ich habe es natürlich damals nur als 16-Jähriger beurteilen können. Heute würde ich es vielleicht anders beurteilen. Zumal ich heute auch anders beurteilen würde, Single Mod 40 Meilen über Wasser zu fliegen, weiß ich nicht, aber okay.

Speaker 1 Ey, du bist unter 50 Fuß über die Wüste geflogen.

Speaker 2 Ja, okay. Man reift ja mit den Aufgaben, oder wie war das? Und dann sind wir dahin und dann stand er da neben dem Flugzeug, ich habe schon angeguckt und so und dann sagt er, ja und mal kurze Frage, äh, Flugzeug, warum fliegt das eigentlich?

01:04:32Speaker 2 Und ich damals als 16-Jähriger so ein bisschen Fliegerei durch meinen Vater vorbelastet, so ja. Also, ja, so Überdruck unterm Flügel, Unterdruck, überm Flügel und das dann, ja, danke, reicht schon, sagt er, kannst dich vorne hinsetzen. Ja, und dann saß ich plötzlich vorne neben ihm und dann waren wir kaum in der Luft und sagte, so jetzt bist du dran. Und da bin ich das Ding einmal quer über den Indischen Ozean da und hast Ansibar geflogen. paar Meilen vor der Landung und sagt er so, landen tu dann nicht mal. Das war das erste Mal, dass ich ein Flugzeug bewegen durfte.

01:05:03Speaker 1 Und seitdem nennst du dich Autopilot. Hibi. Nein. Aber hast du nicht geleckt, da kam es halt. Ja, sehr schön. Ja, also ich glaube, viele kommen auch so, so in die Fliegerei rein, dass sie immer so irgendwo drinnen sitzen und immer mitfliegen durften. Das ist ja auch spannend.

Speaker 2 Also es ist ja nun mal kein Autofahren.

Speaker 1 Es gab ja Geschichten, dass früher immer die Passagiere so, wenn sie denn gut bekannt waren, auch mal auf dem Co-Pilotenslitz Platz genommen haben und rumgeflogen sind. Sowas gibt es ja auch.

Speaker 2 Das war zum Glück vor meiner Zeit.

01:05:34Speaker 1 Es war nicht vor meiner Zeit. Da habe ich auch so ein paar Geschichten gehört, die möchte ich jetzt, glaube ich, nicht weiter eingehen. Naja, gut. Das war wirklich nicht mehr passiert. Ganz bestimmt. Gut, ja, dann mache ich den Sack zu. Liebe Hörer, vielen Dank fürs Durchhalten hier. Und Markus, super Dank. Wenn man Fragen hat, Spaß gemacht. Genau, ihr könnt ja wie immer fragen at kampflibe as oder bei Twitter. Bist du eigentlich bei Twitter? Ich bin nicht bei Twitter. Nein. Können die Leute nicht erreichen? Würdest du, wenn jemand erreichen, soll ich da irgendwas rausgeben dürfen können?

01:06:09Speaker 1 Man kann auch in der Kommentarzeile von der Webseite was reinschreiben.

Speaker 3 Oder at frag CFU und Dann bedanke ich mich fürs Zuhören und wünsche allen noch einen schönen Abend, wie es so schön heißt. Okay. Tschüss. Danke, ciao.