Folge #45 · 21.12.2020

CFWU 45 - Schlager, Klischees und kein Plan B

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Diesmal eine kürzere Folge, es geht viel um Klischees und ein wenig um Radioaktives!

Kapitel (15)
  1. 00:00:00 Begrüssung
  2. 00:03:16 Ollis Barographen Problem
  3. 00:11:29 Steffen Geschichten aus SMO, LGB
  4. 00:15:11 Die Schlager Piloten
  5. 00:26:24 Flugschulkombi
  6. 00:27:20 Impfstoff Logistik
  7. 00:34:42 Hinweis von Nblr: Radioaktive Eisdedektoren
  8. 00:36:05 Simple Eisdektoren
  9. 00:37:43 Automatische Eisdetektoren
  10. 00:38:39 Radioaktiver Eisdetektor
  11. 00:39:20 LED Eisdedektor
  12. 00:41:08 Unterschiede Langstrecke / Kurzstrecke
  13. 00:45:13 England Lockdown
  14. 00:46:01 Mini Rückblick auf 2020
  15. 00:54:55 Verabschiedung

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Transkript

00:00:00Speaker 1 Hallo Leute, da sind wir wieder. Es ist Sendebeginn, einer kurz hintereinander ohne Pause hinterhergeschossenen Folge. Wir haben wieder unseren legendären Podcast Wir sind diesmal vollzählig, also ich bin da, der Rest meines Körpers und jemand anders auch noch. Tag Olli, wie geht's dir? Hallo, heute ist der Fiat Advent 2020.

Speaker 2 Da alles in einem Satz und ohne Punkt und Komma. Hallo Steffen, grüß dich. Wie geht es dir? Ah, diese zwei doofe einen Gedanke, ich weiß nicht.

Speaker 1 Ja, genau.

00:00:32Speaker 1 Gut, geht's mir um hier? Ich habe viel zu tun. Nein, doch nicht. Nein, aber mir ist nie langweilig, keine Ahnung, ich weiß auch nicht, woran das liegt. Freut mich, dass du Zeit hast. Ich glaube, unser Hörer freut das auch. Die sind jetzt hier so live dabei. Wir haben fünf Stück, höre ich gerade. Und ja, wir haben uns wieder zusammengefunden, um mal so richtig ein bisschen wieder über die Fliegerei zu plaudern, über das mal, was letztes Jahr passiert ist und überhaupt

00:01:02Speaker 2 Dieses Jahr passiert. Steffen, das Jahr ist noch nicht vor.

Speaker 1 Ich möchte es eigentlich schon vergessen, vielleicht hängt das damit zusammen. Ah, das mag sein. Ja, genau. Wo bist du denn gerade?

Speaker 2 Ich bin tatsächlich unterwegs, aber also ich bin nicht zu Hause, sage ich mal. Und genau, ich bin deswegen auch nur mit iPhone so richtig unterwegs. Weil in Ermanglung an Möglichkeiten, ich war erst so ein bisschen im Simulator und gehe morgen wieder in den Simulator und deswegen bleibe ich gleich hier in der Nähe.

00:01:35Speaker 2 Aha, in der Frage. Genau, und dann passt das nämlich ganz gut, weil dann habe ich auch so ein bisschen Zeit, mit dir zu podcasten, weil das zu Hause im Moment mitunter schwierig ist. Was macht die Baustelle? Mir geht's sehr gut weiter, Dankeschön. Also jetzt bald ist Winterpause, ab morgen quasi. Und das ist natürlich richtig schön. Das freut mich. Auch mal ein bisschen Ruhe reinkommen zu lassen. Aber ja, nee, also von daher, genau. Okay.

Speaker 1 Und im Simulator alles glatt, alles schön, ja, ne?

00:02:07Speaker 2 Ja, also er ist nicht abgestürzt. Also sowohl das Flugzeug als auch die Software nicht, das ist immer das Wichtigste.

Speaker 1 Okay.

Speaker 2 Und ja, eine kurzweilige Simulatorvision gehabt. Von daher. Kann man sich nicht beklagen. Was man so auf dem Sonntag, vierten Advent, so gerne macht, ähm, naja, gut.

Speaker 1 Also ich habe mich, wir haben hier schon Tannenbaumschäden und so alles. Das haben wir alle schon aufgebaut. Oh okay.

Speaker 2 Ja, dann muss ich zugeben, dass fehlen Auswegenbaustelle dieses Jahr leider.

Speaker 1 Ah, okay.

00:02:37Speaker 1 Ich glaube Weihnachten. Aber das ist okay. Für die vielen Leute, ich glaube, ich fällt sowieso Weihnachten aus, weil man kann gar nicht so richtig feiern, wie man möchte. Oder es gibt Schwierigkeiten oder die Leute wollen mehr und können nicht. Es geht doch Reiberein, weil zu viele Leute auf einmal wollen und so. Es ist alles sehr spannend, ich glaube der Bild.

Speaker 2 Das ist aber doch eigentlich lustig. Sonst alle anderen Jahre beschweren sich die Leute über bucklige Verwandtschaft und Schwiegermonster und You Name It. Und jetzt hätten sie erstmalig die Chance, mit einer guten Ausrede zu Hause zu bleiben, ist auch alles doof.

00:03:07Speaker 2 Ja, wie hat hier einer geschrieben?

Speaker 1 Endlich mal ruhige Weihnachten, nur mit den Liebsten ohne Familie. Genau. Genau. Okay, alles klar. Sag mal, hast du denn geschafft, unsere letzten Folgen so ein bisschen zu hören? Also die, wo du nicht dabei warst, zufällig? Ehrlich gesagt noch nicht.

Speaker 2 Ich scheinbar einen Asche über mein Haupt. Also ich habe ich versuche das immer wieder, also ich versuche es immer wieder, wenn du ein Interview machst, das mir das auf jeden Fall anzuhören. Ich bin noch nicht dazu gekommen. Schande und Asch über mein Haut. Es soll aber sehr gut gewesen sein, habe ich gehört.

Speaker 1 Es war immer gut, wenn du nicht dabei bist.

00:03:38Speaker 1 Also das haben wir ja schon alles festgestellt, oder? Ja, genau. Ich auch. Ja, klar. Nee, sag mal, aber wie bist du damals mit dem Barographen-Problem umgegangen? Das sind jetzt schon drei Sekunden Denkpause. Es muss langsam was kommen.

Speaker 2 Ja, ich habe nämlich die Frage in den Shownotes gesehen und dachte mir. . Was genau will er mir damit sagen? Ich habe so eine Vermutung.

Speaker 3 Dann vermute ich auch.

00:04:09Speaker 1 Du sprichst auf die Flugschule an. Richtig, wir haben ja mit Markus ganz intensiv über Geschichten in der Flugschule erzählt, weil er hatte so einen sehr besonderen. . du wirst es ja noch hören, hoffentlich. Sehr besonderen Fluglehrer, der ihn also, mit dem sie mal auf Sky Harbor im Final aufgrund einer Wirbelschleppe eine Fassrolle geflogen haben und all so ein Quatsch. Und da haben wir auch über die Barografen uns unterhalten. Und deswegen frage ich jetzt ja, wie du mit dem Barographen-Problem umgegangen bist.

Speaker 2 Ich hatte kein Problem.

00:04:40Speaker 1 Aha. Okay.

Speaker 2 Weil, also ich kenne die Bärographen ja vom Segelflug. Ja. Das war ja früher sozusagen. Vor GPS, Logger und Co. Die Möglichkeit, deine Streckenflüge zu dokumentieren. Zusammen mit Fotos. Mit Fotos, ne? Genau, richtig. Und Von daher kenne ich die oder kannte ich die Dinge relativ gut. Und ja, du hast, ich denke, diese Information habt ihr ja schon besprochen, auf Alleinflügen hast du so einen Parographen mitbekommen, so eine Dokumentation, dass auch alles gut läuft.

00:05:12Speaker 2 Und auf meinem Alleinflug habe ich dann den Biograph in die Hand gedrückt bekommen, der war dann verplompt. Und während ich zum Flugzeug gehe, kriege ich zumindest, du hörst ja tickern, wie so eine Zeitbombe im schlechten Film. Und während ich zum Flugzeug gehe, merke ich, die haben den vergessen aufzuziehen. Oh. Das heißt, diese Walze, die normalerweise auf Zeitbasis weitergedreht wird, stand still. Das ist natürlich interessant. Dann dachte ich, legst du mal nicht ins Gepäckfach, sondern vorne mit hin.

00:05:45Speaker 2 Gut versichert.

Speaker 1 Wieso, was wäre denn hinten im Gepäckfach passiert?

Speaker 2 Dann hätte ich nicht gesehen, ob die Walze wirklich stehen bleibt.

Speaker 1 Ach so, ich verstehe. Also, okay. Also du hast nicht bemerkt Dass das Ding stand, sozusagen, also rein zufällig, oder zu spät erst bemerkt, dass er sich nicht bewegt hat.

Speaker 2 Da war ich schon fast in der Luft, wollte ich sagen.

Speaker 1 Ach, das ist ja doof. Okay, ich verstehe. Alles klar. Okay. Also weißt du schon, was das Bauografenproblem ist. Das freut mich. Okay.

Speaker 2 Ja. Aber war ein ganz normaler Flug und ja

00:06:18Speaker 2 Also nicht, dass da jetzt Vermutungen aufkommen, also das war, aber es war trotzdem witzig.

Speaker 1 Ja, das ist ja eigentlich das, was wir mitteilen wollen, dass da, dass da jetzt nicht auf einmal der Low-Level-Flighter irgendwo getan worden ist oder irgendwie sowas. Da ist glaube ich auch nie irgendwie so richtig wirklich was passiert. Also jeweils nicht in meiner Zeit und auch jetzt irgendwie nicht. Aber irgendwie, das war immer, man fühlte sich so überwacht. Und wer möchte sich schon überwacht fühlen? Irgendwie sowas. Genau. Hast du denn noch eine Geschichte aus die dich erinnern kannst?

00:06:48Speaker 1 Oder haben wir die schon mal besprochen gehabt oder so?

Speaker 2 In der Ausbildungszeit Naja, also wir sind aufgefallen dadurch, wir wurden von der Polizei angehalten, weil wir zu Fuß zum Supermarkt gegangen sind. Okay. Wir haben uns in ziemliche Erklärungsnote gebracht. Bis sie dann gerafft haben, dass wir Deutsche sind, dann war alles klar. Die Crowds, die gehen halt mal zu Fuß, nicht mit dem Auto. Aber das war wahrscheinlich eine Highway-Straße oder irgendwas. Nö, da war es normale Straße, wäre das nur so. Und das andere, was eigentlich immer ganz praktisch war, wir haben, da wo wir gewohnt haben, einen Aufzug direkt quasi in unsere Wohnung gehabt.

00:07:20Speaker 2 Das heißt, wir haben einfach den Einkauf so gemacht, dass wir alles in Einkaufswagen geladen haben nach dem Bezahlen. Mit dem Einkaufswagen zum Auto, das war so ein größerer Van, Kofferraum auf, alles da rein, also Einkaufswagen mit Essen da rein. Nach Hause gefahren, Kofferraum auf, Einkaufswagen raus in Aufzug und dann direkt vom Einkaufswagen in den Kühlschrank geladen. Das war total toll.

Speaker 1 Ah, okay.

Speaker 2 Und dieser Einkaufswagen musste auf diversesten Feiern, die wir dann an den Wochenenden mal hatten, für so manches herhalten.

00:07:50Speaker 2 Es gibt lustige Fotos. Ah, das können wir vorstellen.

Speaker 1 Ja, dann ich habe eine Shownotes, wir können die oben einblenden, nur zu. Du bist aber, aber wieso hast du nicht gewohnt da in diesem Heim da, wo alle gewohnt haben? Oder verstehe ich das nicht?

Speaker 2 Wir hatten einen Aufzug, Steffen. Wir wohnen doch nicht in so einfachen Unterkünften, wie das bei dir der Fall war.

Speaker 1 Oh, okay. Tja. Äh, das musst du mir aufklären, das weiß ich jetzt wirklich nicht. Also, wir hatten ja zur Erklärung für unsere Hörer, also diese alte Phoenix-Flugschule, die das, ich weiß gar nicht, was das vorher war oder ob das extra gebaut war oder irgendwas, das, das

00:08:27Speaker 1 war ja ordentlich groß und hatte so eine Art, ähm, na wie könnte man das vergleichen? Das waren so wie so Jugendherberge-Stil irgendwie mit so einer Gesamtgroßdusche und da gab es jeder, hatte ein altes eigenes kleines Zimmer. Ich glaube, da war sogar, war da ein Waschbecken noch drin? weiß gar nicht. Und das war halt ein großer Gruppenraum vorweg und ein großes Gruppenbad. Ja, das war ein bisschen so wie Bundeswehr oder Jugend. Na, Bundeswehr hätten ja mehrere Leute auf einem Zimmer, aber wie so eine Jugendherberge mit Einzelzimmern, sowas.

Speaker 2 Wir hatten die Zimmer bekommen, die die Bundeswehr bekommt.

00:08:57Speaker 2 Da war nämlich ein Aufzug und ein Waschbecken in jedem Zimmer. Oh, in jedem Zimmer ein Aufzug. Wie groß war das? Nein, das ist nicht, das Waschbecken.

Speaker 1 Achso, oh, ich dachte, okay. Das wäre cool. Und wo waren denn die Herren von der Luftwaffe? Wo haben die denn dann übernachtet? Der Special Accommodation, weißt du Bescheid. Also ich weiß ja in Bremen, ganz am Anfang Das hörte gerade auf, als wir anfingen, also ich rede jetzt hier wieder 87 oder irgendwie sowas, da war in Bremen, haben die noch in so einem

00:09:33Speaker 1 ähm, so eine Art, naja, Schloss kann man das nicht nennen, aber in so einem alten Herrenhaus ein großes Gewohnt. Das war wirklich groß und feudal, wie so ein großes Offizierheim, was man also sich irgendwie so ein bisschen in alten Filmen vorstellen könnte. Ich muss das nochmal googeln, wo das halt. Da war ich einmal gewiss, das war beeindruckend. bevor die dann irgendwie anders unterquittiert wurden, die hatten es da echt gut, also in Bremen damals, also so 70er, 80er.

Speaker 2 Also ich meine, bei uns hatten die es insofern gut, als dass die mit der grob geflogen sind, eine G120, die war relativ neu

00:10:05Speaker 2 Und aufgrund der, also die war sehr schön. Man kann sich ja vorstellen, in Arizona, wenn man fliegt, ist es durchaus warm im Sommer und diese grob hatte eine Klimaanlage.

Speaker 1 Aber die hat noch so eine große Glaskuppel auch, ne? War das nicht so?

Speaker 2 Ja, aber dafür eine Klimaanlage. Die Klimaanlage hatte nur ein Problem. Wenn du sie eingeschaltet hast, ist der Propp stehen geblieben.

Speaker 1 Dann fängst du ja doppelt an zu schwitzen, so heißt es doch. Ich dachte, dieser Props ist dazu, damit die Piloten nicht anfangen zu schwitzen, war das nicht so?

Speaker 2 Ja. Und hatte also quasi im Endeffekt war das so, dass die Kollegen

00:10:37Speaker 2 drei Monate lang da nicht fliegen durften, weil die Flieger alle gegraundet waren. Problem war aber, die mussten jeden Morgen da antreten. Das heißt, sie konnten jetzt nicht mal eine Woche wegfahren, sie mussten jeden Morgen antreten, dann wurde ihnen völlig überrascht und gesagt, sorry, wird heute nichts draus, kommt morgen wieder. Das haben sie so drei Monate lang durchgezogen. Die waren ziemlich angenervt, was ich wirklich verstehen kann. Und ja, genau. Ah, okay. Bringt einem auch der Aufzug nicht.

Speaker 1 Also die fühlen sich so ein bisschen wie ich gerade, ne, oder?

00:11:08Speaker 2 Ja, gut, aber du bist bei dir nicht heißt, morgen geht es weiter, morgen geht es weiter.

Speaker 1 Ja, ja, klar, kann ich verstehen. Ja, gut, okay. So ein bisschen wie so ein Dauerstandby, den sie da hatten irgendwie. Muss ja auch nicht sein. Okay, na gut, ich habe noch aufgeschrieben, aber sonst kannst du auch nichts erzählen weiter, ne?

Speaker 2 Ja, deine Geschichten würde ich mir gerne hören. Danach das Thema, da habe ich noch was für

Speaker 1 Du meinst, die ich jetzt, die ich jetzt, ich habe aufgeschrieben noch meine Geschichten aus Santa Monica und Long Beach.

Speaker 2 Ja, whatever that means, hast du, was hast du in Long Beach gemacht?

00:11:38Speaker 2 Warst du bei McDonnell Douglas?

Speaker 1 Ja, als Flugzeugprüfer. Nein, na Quatsch, nicht. Nein. Ich habe, wie gesagt, gelernt habe ich in Santa Monica, das habe ich glaube ich schon erzählt, so eine Santa Monica Gunnel Aviation gibt es schon gar nicht mehr, aber ich glaube, ich habe noch so eine alte verwaiste Facebook-Seite, wo sich die die Überlebenden dieser Stugschule noch treffen können oder irgendwie sowas. Aber so mit mit direkt über die Straße rollen und so, da war alles noch relativ offen. Das habe ich, glaube ich, auch schon mal erzählt, dass da dass du die Flugschule war auf der anderen Seite der Straße und du bist halt mit Dauervorfahrt über die Straße, also über die Autostraße gerollt und dann weiter auf den Zugflugschule.

00:12:13Speaker 1 und dann ist seine Mutti abgeflogen. Das war ganz nett. Ich war ja auch in mehreren Chargendorf. Ich war einmal sechs Wochen dort, dann habe ich überhaupt den Pilotenschein gemacht. Und dann bin ich zwischendurch nochmal hingeflogen war für zwei Monate dort und dort habe ich dann IFA gemacht. Den IFA-Teil habe ich in Long Beach gemacht. Und Geschichten konkret kann ich jetzt nicht unbedingt so großartig zu erzählen, also nur halt, wie die Leute waren und irgendwas war alles ganz entspannt, nur in Long Beach, die Kiste, die ich da hatte.

00:12:43Speaker 1 Die habe ich für, lass mich lügen, 29 Dollar nass gemietet, eine Cessner 152. Und ja, genau, also es ist unglaublich günstig gewesen. Aber die war auch so unglaublich klapprig irgendwie. Also ich habe mehrfach dort Funkausfall gehabt, weil das Funkgerät ging nicht oder der Mikrofonstecker ging nicht. Ich wurde auch einmal so richtig vom Tower angeblinkt, so mit grün, so jetzt hier mal landen oder so, weil ich keinen Kontakt hatte. Da war ich im Short Final, da bin ich mal gefunden, kam nichts, dann sah ich so ein grünes Licht, bin gelandet und dann zurück.

00:13:16Speaker 1 Und ähm Und dann habe ich erzählt, das ist eine ganz alte Comanche geflogen, Baujahr 54. Also das war alles irgendwie sehr, sehr alt und klapprig. Mich wundert echt, dass ich das irgendwie da so ein bisschen überlebt habe. Auch die. Die Einstellung der Fluglehrer, so wie viel Sprit ist und that'll be in love, that'll be in love. Und ich denke so, hat sie noch ein Viertel und er will mit mir jetzt hier losfliegen und so. Weißt du, so alles so ein bisschen so auf die Art. Also im Lachenein, nachdem man so ein bisschen sich so ernsthaft jetzt beschäftigt hat und jetzt ja auch so richtig so in dieser, in diesem ähm

00:13:49Speaker 1 Fliegerclub, wo ich jetzt ja drin bin, den HFC hier in Hamburg, das ist ja so eine Mischung aus Airline- und Kleinzüchtervereinen, habe ich glaube ich schon erzählt. Also wo das alles so extrem geordnet ist und wo du denkst, so, uh, das ist ja besser als da, wo ich vorge war. Und wenn du denn das siehst, wie das da war und chaotisch und die alten Kisten klapprig und einmal bin ich ja, haben sie mir einen Flieger auf die Rampe gestellt, der keinen Ölfeder eingeschraubt hatte. Das habe ich glaube ich auch schon erzählt. wo ich dann beim Run-up den erst gemerkt habe, dass kein Öldruck da bin, Balacche erst war da, hingerollt und wieder zurück und ja,

00:14:26Speaker 1 habe ich das ganze Öl auf der Fahrt hin und zurück rausgepustet und bin, Gott sei Dank habe ich keinen Tag aufgemacht, wo ich gedacht habe, irgendwie ist das komisch, alles passt, Öltemperatur, alles ist schön, Motor läuft ruhig. Nur kein Öldruck.

Speaker 2 Merkwürdig, ne?

Speaker 1 Ja.

Speaker 2 Ja.

Speaker 1 Und dann bin ich wieder zurück und dann habe ich mir, glaube ich, dreimal auf die Schulter geklopft, dass ich das nicht gemacht habe. Ich hatte auch volle Hütte. Ich hatte meine damalige Freundin mit Ehepartner, also nicht sein Bruder mit Ehepartner dabei und so.

00:14:56Speaker 1 Das war so ein damalige Freunde mit Ehepartner. Ich war gerade vollerität. Ja, genau, also das war ich schon irgendwie ein bisschen Ein bisschen spannend, also auch da, wie das so gehandhabt ist. Und ich denke mal, solche Geschichten will es immer noch. Also ich wollte halt mal was erzählen. Hast du mal was zu erzählen?

Speaker 2 Ja, ich habe dir doch so einen schönen Link geschickt.

Speaker 1 Ja, das hat mir auch ein bisschen die Gesichtszüge entgleiten lassen. Die Schlagerpiloten, richtig?

00:15:26Speaker 1 Sei meine Stewardess. Weißt du, was ich gemacht habe? Na. Also Leute, wir müssen erklären, ganz kurz, erzählt doch mal, was da passiert.

Speaker 2 Also, es ist ein unglaublich tolles Schlagervideo. Vor Klischees, nur so strutz, naja gut, die haben die falschen Uniformen an mit ein bisschen viel Lametta, aber wie bei so vielen Schlagerliedern ein nicht ganz so tiefgründiger Text. Und vor allen Dingen fieseste Musik. Lagermusik halt, ne? Ja, ich glaube, da gibt es

00:15:58Speaker 2 des Schlagerpiloten. Vielleicht gibt es da den Text auch.

Speaker 1 Also, wenn ich da jetzt so, ähm, ich weiß nicht, kann man das eigentlich, wenn ich jetzt hier sozusagen auf den Verlauf gehe und auf Schlagerpiloten gehe und das jetzt so ein bisschen abschiebe. Kann man das eigentlich hören? Ich habe natürlich immer noch kein Soundboard irgendwie eingerichtet. Ach nee, das hört man nicht. Weil das hier, weil die ganzen Sound-Ausgaben sind natürlich anders eingestellt.

00:16:29Speaker 1 Na gut. Also man, vielleicht seid ihr ganz froh, dass ihr das nicht hören musst, oder?

Speaker 2 Ich würde auf jeden Fall da den Link reinstellen. Definitiv. Von dem Album Lass uns fliegen. Ja. Und also ich sag mal so, die Titel, die auf diesem Album sind, heißt Ich schicke dir einen Ballon. Sünde würde Gott verzeihen. Lass mich der Kapitän deines Herzens sein, Steffen.

00:17:00Speaker 2 Ja. Heartbreak Airlines. Oh yes, can Schluss der Schlagerpiloten Rundflugmix Hörst du's? Ja. Nur der Mond hat uns gesehen. Und weißt du, was das Beste ist, Steffen?

Speaker 1 Na.

Speaker 2 Nicht, dass das Jahr 2020 noch nicht zu Ende ist und vielleicht anstrengend für manche war. Sie haben ein neues Album daraus gebracht.

Speaker 1 Ja.

Speaker 2 Und wie heißt das? Santo Domingo mit Titeln wie Die Sterne von Santo Domingo.

00:17:35Speaker 2 Kein Plan B. Kein Plan B, ja. Ja, es ist auch sehr lustig für Piloten. Schöne Grüße an dein Bauchgefühl. Das ist auch ein sehr toller Titel für Piloten. Ich schicke mein Herz auf die Reise zu dir. Ja. Steffen, ist das nicht schön? Ja, das ist nicht schön. Also, das ist wirklich nicht so schön. Und weißt du, ich habe dieses Lied, Sei meine Stuates, als ich das gehört habe, sofort meiner Frau vorgespielt. Sie war total begeistert.

Speaker 1 Ja, das kann mir vorstellen. Sie hat also nicht dich irgendwie erwirkt oder irgendwie sowas.

00:18:06Speaker 2 Weißt du, was meine Frau vom Beruf ist?

Speaker 1 Nein.

Speaker 2 Rat mal.

Speaker 1 Äh, sie ist Schlagersängerin. Ja, nicht ganz.

Speaker 2 Achso. Okay. Sie ist Flugbegleiterin. Ich tue, das darf man ja nicht mehr sagen.

Speaker 1 Moment, du redest mir jetzt die ganze Zeit von Klischees? Und dass die Klischees irgendwie viel zu viel sind. Und dann sagst du mir, dass deine Frau Flugbegleiterin ist. Ja. Was macht deine Frau eigentlich? Ähm, ja, hatte ich das nicht schon erzählt?

00:18:39Speaker 1 Das lassen wir jetzt mal offen, ne? Genau. Ich habe hier, wir haben bald Silber eine Hochzeit, hab ich ja schon erzählt. Ja, und macht ja.

Speaker 2 Einen gemeinsamen Flug irgendwo hin?

Speaker 1 Ja, genau, ganz bestimmt. Da irgendwo wohin, wo schön ist. Was wollte ich jetzt eigentlich sagen?

Speaker 2 Und ich habe also den Auftrag bekommen von meiner Frau, die eigentlich unseren Podcast nicht hört. Wir können ja über Klischees reden.

Speaker 1 Und deswegen hast du das jetzt erwähnt oder irgendwie sowas?

Speaker 2 Ja. Okay. Ich muss aber zu unserer, also wo hast du deine Frau eigentlich kennengelernt, wenn ich das fragen darf?

00:19:12Speaker 2 Möchtest du da was zu antworten oder eh, nicht so?

Speaker 1 Ich habe sie kennengelernt am Flughafen in Hamburg. Ja.

Speaker 2 Träumchen, oder?

Speaker 1 Ja, genau. Ist das nicht schön? Ja. Ja, genau.

Speaker 2 Also ich habe nicht deine Frau am Flughafen kennengelernt, sondern meine Frau habe ich nicht am Flughafen kennengelernt. Wir sind tatsächlich auch noch nie. dienstlich zusammen in einem Flugzeug gewesen.

Speaker 1 Oh, das ist gut. Okay. Oder nicht.

00:19:42Speaker 1 Oder so, wie man das meinen. Na. Aber nee, wir haben uns auf den Weg zur Arbeit gegangen, ganz einfach. Also ganz, ganz einfach. Und dann getroffen und dann nach zwei Jahren wieder mal getroffen, zufällig. Und es war, also es hat sich alles Wie sowas ist, gute Sachen müssen sich. Aber weißt du, weißt du, entwickeln und treffen.

Speaker 2 Klischees sind. Weißt du, also es gab jetzt ja gerade bei uns Nachwuchs. Ja. Und weißt du, was ich geschenkt bekommen habe?

00:20:12Speaker 2 Na. Ein Body für das kleine Kind.

Speaker 1 Ja. Mit Pilot in Practice. Ach, wie schön. Das ist doch gut. Von wem denn? Tja, das lasse ich jetzt mal auf.

Speaker 2 Und irgendwer hat dem Kind dann eine Kopfbedeckung mit Flugzeugen draufgeschenkt und ich denke mir so.

Speaker 1 Ja, aber die waren meine Klischees, ich weiß ja nicht, welches Geschlecht hatte denn dein Erstgebot?

00:20:45Speaker 2 Welches Geschlecht hatte dein Erstgeboren, aber das ist eine Frage.

Speaker 1 Ja, war dieses T-Shirt jetzt blau oder rosa? Weiß er auch nicht, ne? Bist du noch da? Rosa. Achso, Rosa. Rosa. Okay, alles klar.

Speaker 2 Aber das Der Nachmux ist weiblich.

Speaker 1 Ah ja, okay, alles klar. Gut. Ich versuche ja nur so ein bisschen die Desinformation zu streuen. Du weißt ja, wie das ist. ist. Ja, ja, genau.

00:21:15Speaker 1 Was wollte ich denn sagen? Jetzt haben wir natürlich, oh jetzt kriegt ihr, Markus Völter sagt, wow, ich weiß jetzt nicht warum, aber keine Ahnung. Was wollte ich jetzt nochmal sagen? Ja, wegen Klischees. Wusstest du das von meinem Lehrgang damals, von meinem Pilotenlehrgang, dass da von den 16 Mann Drei nicht mit der Stür des Verheiratet waren oder sind? Oh Das ist meine Statistik.

00:21:45Speaker 1 Das ist eine gute Statistik. Und es gab, glaube ich, bis jetzt auch nur in Anführungsstrichen vier Scheidungen. Und davon, ja, also nur, ne? Ja, es ist tatsächlich unter dem Schnitt, das muss man ja leider gehen, ja. Davon waren die Hälfte aber von denen, die nicht mit der Sühe des Verheiratet sind. Also vielleicht hat das doch irgendwie alles seinen Grund und seinen Zweck, warum das so sein soll. Siehst du?

Speaker 2 Ja, kann man jetzt darüber diskutieren, das stimmt.

00:22:17Speaker 1 Also Leute, Klischees können auch manchmal sehr gut sein. Und ich kenne auch einen Zahnarzt, er hat seine Zahnarzthelferin geheiratet. Also sowas soll es auch geben. Übrigens weißt du, wie die weiteren, so ein Pilot oder Pilotin, wen heiraten sie denn als zweitmeistes? Hast du dir ja mal über Gedanken gemacht? Nee. Das sind oft Lehrer oder Lehrerinnen oder Ärzte, ganz häufig, muss mal gucken.

00:22:47Speaker 1 Also irgendwo oder Ärztinnen, ne, also sowas. In der Art. Gerne aber machen untereinander. Also ich kenne auch drei, vier Pilotinnen, nein, nein, nein, Peppärchen, sowas, ne? So Und Aura, was ich auch zwei, drei, vier kenne, irgendwas so mit Lehrer, also Lehrer, ja, aber auch irgendwie in der andere per Handfunktion, also Polizei oder sowas. Also irgendwie eher so intellektuell. Also ganz selten irgendwas, was so, ich sag mal, so eine Handwerkerin oder so, das oder Handwerker, das habe ich irgendwie noch nicht so gehört.

00:23:21Speaker 1 Irgendwie. Augen Klischee, vielleicht, keine Ahnung.

Speaker 2 Ich glaube, das wäre für jemanden, der so sozialmäßig, studientechnisch, forschungsmäßig unterwegs ist, glaube ich, ein total interessantes Feld.

Speaker 1 Oder auch vielleicht total langweilig, weil du willst ja nur Klischees mit bestätigen. Genau, also die Schlagerpiloten. Was wolltest du mir noch über Klischees erzählen? Gibt es irgendwelche anderen? Also die Uniform, zum Beispiel nur, wir sollten mal aufklären, falls einer dieses Video anguckt, die Uniform, die haben so Marine-Uniformen an, würde ich sagen.

00:23:52Speaker 1 Mit so Orden drauf, diese amerikanischen, ich weiß auch nicht, das ist ja irgendwie so ein blauer, so ein farblicher Binärcode, der irgendwas aussagen soll. Diese Streifen, die da drauf sind. Also, das sind so Orden, dann tragen die keine Krawatte. Denn müssen, also ich schätze mal, das werden eigentlich Cargopiloten sein, ne? Oder? Wenn die keine Krawatte kragen?

Speaker 2 Ja, aber wir haben nicht so viele Lameter da rumhängen. Wir müssen die Leute kriegen, das bis zum Ende durchzuhalten. Dann habt ihr das am Ende des Videos gesehen, da müsst ihr mal drauf achten.

Speaker 1 Ich habe nur noch diese Quasi-Stürdes gesehen, der sie auch, keine Ahnung, zwei Melonen da vorne reingestopft haben oder irgendwie sowas, damit er dann irgendwie.

00:24:28Speaker 1 auch das erfüllt ist das Klischee oder irgendwie sowas. Und ja, nee, also ich habe es nicht zu Ende geguckt, ehrlich gesagt. Ich gebe zu, ich konnte es nicht, ich konnte es nicht bis zum Ende.

Speaker 2 Das ist die neue Challenge, das Video.

Speaker 1 Okay. Aber ich kann dir das, aber ich schenke dir das gerne, wenn dir das gefällt oder wenn es dir auch zu Hause gefällt. Bitte was? Soll ich es dir schenken für zu Hause? Ich lasse dir gerne das noch im Vinyl einpressen und sowas und dann krasses Zuhause.

00:24:58Speaker 1 Nein. Lass mich kurz überlegen.

Speaker 2 Nein. Okay, gut, alles klar. Lass uns mal wieder zu sinnvollen Sachen kommen aus dem Schlagerpiloten. Wobei, Steffen, wenn das mit dem Podcast nicht mehr wird, dann können wir auch die Schlagerpiloten 2 machen oder so. Wäre das nicht was für uns?

Speaker 1 Äh. Ich bin die Styardess. Also ich spiele die Rolle des Studios sehr gerne. Ich habe das schon mal gemacht, ich bin schon mal so einen Styardes-Rock irgendwo reingeschlüpft und habe da irgendwie mich als Styrades verkleidet. Also kriege ich ja in die Strumpfhose, war so ein bisschen pieksiger an den Beinen mit den, ich weiß ja, so ein Man hat ja so andere. . Weiß ich nicht.

00:25:28Speaker 1 Also ich wollte mich nicht rasieren vor. Aber das du, das mache ich gerne.

Speaker 2 Ich serviere dir auch gerne deinen Gin Tonic im Cockpit dann später. Wenn du das schon mal ausprobiert hast, postest du die Fotos dann noch in den Shownotes bitte?

Speaker 1 Das kann in der Tat sein, dass irgendwo solche Fotos existieren. Und da müsste ich aufpassen, aber die müssten, glaube ich, also irgendwo, also das ist, ich rede jetzt 30 Jahre alt, ne? Also irgendwo sein. Ich habe aber, wenn der aufmerksame Hörer unser Folgen wird feststellen, dass in einem der Kapitelmarkerbilder

00:26:03Speaker 1 Ich vor der Baron stehe, die die vorne so die Hand auf die Kühler, nicht Kühlerhaube, also die Nase lege, und ich trage diesen, wir hatten ja alle so Fliegerkombis damals an, ne? Sagt ihr das noch was, diese Fliegerkommis?

Speaker 2 Ja, ne? Ja, hatte ich nie, aber ja, ich weiß was zum Beispiel.

Speaker 1 Genau, ich weiß auch nicht, die wurden uns da zur Verfügung gestellt. So mit so einem Namen schilder, die Namensschilder habe ich noch, diese Kombis. Die hast du einmal gewaschen. Die hast du anprobiert, da so, ja, passt, ganz gut. Dann hast du sie einmal gewaschen, vor allen Dingen in diesen amerikanischen Waschmaschinen dort.

00:26:37Speaker 1 Und dann sind die ja ungefähr so auf dem Tch. Und dann stehe ich da, kriege ich das Ding immer noch so gerade so an, aber ich habe Hochwasser, so ungefähr 10 cm Habe weiße Socken da unteran und habe noch richtig volles Haar, also so blondiert, ich sehe aus wie so einer der Typen von den Schlagerpiloten und trage dazu eine Porsche-Design-Brille. Geil. Weißt du, die Porsche sein, die so runtergehen, ich sehe aus wie Ello Garello. Das ist unglaublich schlecht.

00:27:07Speaker 1 Also wenn euch Spaß haben wollt, geht mal in die alte Folge zurück und klickt euch mal an das eine Kapitelbild und dann könnt ihr euch mal ein bisschen tot lachen. Sag mal, wollen wir mal was Ernsteshaftes reden? Total. Ja, was denn? Und zwar ist es hier eine Frage. Mir wurden die ja schon letztes Mal zugeteilt, aber die konnte ich ja nicht beantworten. Und zwar. Können wir den Leuten irgendwas erzählen über hier Corona-Impfstoff, Transporte, Logistik? Da wird ja unglaublich viel gerade aufgebaut mit Drehkreuzen für die Kühlung und ähm

00:27:40Speaker 1 Wie das so weitergeht. Weißt du, wie das da gehandhabt wird?

Speaker 2 Ja, es ist ein Riesengeschäft, was gerade versucht, jeder irgendwie mitzunehmen. Und wie meinst du das jetzt? Oder meinst du den Transport selber?

Speaker 1 Genau, technisch irgendwas. Irgendwie hast du da irgendwie irgendwas? Keine Ahnung.

Speaker 2 Naja, also man muss halt dazu sagen, Das, ähm, ja, es hängt davon ab, was für einen Impfstoff du hast.

00:28:11Speaker 2 Es gibt den einen, ich weiß jetzt nicht, welche Firma welchen der hat, aber der auf minus 70 Grad gekühlt ist. Genau.

Speaker 1 Das würde mich vor allem interessieren. Also ich weiß, dass sie dass das Limit für Kohlenz für CO2 hier, wie heißt das, Trockeneis, genau, dass sie das Limit für Trockeneis hochgezgehoben haben.

Speaker 2 Genau. Also der Hintergrund ist, das wird auf Trockeneis gelagert in dem Paket und das Trockeneis, das ja zersetzt sich ja so langsam und dadurch wird halt der Sauerstoffanteil in der Luft immer geringer und dass du halt nicht in den Frachtraum musst.

00:28:49Speaker 2 um da halt was auch immer zu machen, dass du da nicht erstickst, gibt es da halt diese Limitierung. Und ich weiß ehrlich gesagt jetzt nicht, wie viele Pakete das sind Aber du kriegst trotzdem noch eine Menge eigentlich rein. Und dann gibt es halt noch so Spezialcontainer, die in sich halt gekühlt sind, um eine ganz konstante Temperatur zu halten. Und da kannst du den ganzen Rest halt quasi reinpacken.

Speaker 1 Christie, denn wirklich Container, die diese minus 70 Grad hinkriegen? Ich glaube, das ist doch das. Container nicht? Nein. Nein. Okay, nein.

00:29:19Speaker 1 Ich weiß gar nicht, das Trockeneis ist eigentlich wie kalt? Minus 60 oder irgendwie sowas? Hat das nicht so eine Temperatur irgendwann? Also ich weiß nicht. Achso, ja. Ich weiß, dass es gibt immer schon ein Limit von Trockeneis an Bord. Du kannst als Passagier für persönliche Kühlzwecke Darfst du, das wissen wir aus unserer alten Dangerous Good-Schulung, für persönliche Kühlschwecke, darfst du, ich glaube jeder Passagier zweieinhalb Kilo Trockeneis Er muss es vorher anmelden, mit an Bord nehmen, was er für Kühlung seiner Sachen oder irgendwas mit an Bord nehmen kann.

00:29:56Speaker 1 Also zum Beispiel die Da hast du aber die berühmte Geschichte, dass wenn man irgendwie sich Lachs gekauft hat oder irgendwie sowas. Ich weiß gar nicht, ob das überhaupt noch, das steht immer noch so in den Dangerous Goodsregeln irgendwie so drin. Ich weiß gar nicht, ob das überhaupt noch geht, weil ich meine, mittlerweile ist der Import von eigenen Lebensmitteln irgendwo her mittlerweile so eingeschränkt, dass es kaum noch passiert. Das Beispiel kennst du auch noch von Dangers Goodschulung.

Speaker 2 Ja, ja, genau, genau. Trockeneis nicht wärmer als minus 78,4 Grad heißt es bei Wikipedia.

00:30:29Speaker 2 Wusste ich auch nicht.

Speaker 1 Ah, okay. Also meine Antwort, man könnte es zur Kühlung oder man wird es zur Kühlung des im Stoff auf der Strecke verwenden können. Ja, genau, klar. Okay. Ja, wie gesagt, ich habe nur so ein bisschen gehört, dass sie dass sie halt klar in der Fabrik, wo das hergestellt wird, da wird das gleich auf minus siebzig runtergedreht, dann haben sie diese Kühllasser, die das auch noch mit spezielle Kühllasser, die das auf minus siebig halten. Aber dass es dann eigentlich schon relativ schnell losgeht, dass man das nur noch auf minus 20 kühlt und dann halt nur noch eine Woche haltbar ist und sodass dann die Limits immer weiter hochgehen.

00:31:02Speaker 1 Und deswegen macht man halt sehr viel Transport mit Flugzeugen und baut da große Logistiksysteme auf und in Frankfurt etc. und sowas. Aber ich dachte, du hättest da irgendwie schon, dass du da irgendwie Irgendwie in die Info rundschreiben oder irgendwas gelesen hättest oder irgendwas.

Speaker 2 Nee, nee, nee, nee. Also jeder will das Zeug natürlich transportieren. Man muss natürlich gucken, wie viel davon maximal mitnehmen pro Flug. Und ich sage mal, der Rest wird dann auch gerne mit den anderen Impfmitteln aufgefüllt. Und dann, glaube ich, ist das ein sehr lukratives Geschäft. Ich hatte jetzt gesehen, UPS fliegt, glaube ich, aktuell mit drei Jumbos.

00:31:34Speaker 2 pro Tag aus Köln nach Frankfurt, äh, nach Frankfurt, genau, nach USA, um halt das Zeug darüber zu transportieren. Also das ist schon, das sind natürlich alle ganz Wenn es interessiert, das zu machen, klar, logisch.

Speaker 1 Ja, ich glaube, die haben so spezielle Routen. Ich glaube, von Köln aus fliegen sie irgendwie nach Kanada und Chicago, Frankfurt und so. Das sind so bestimmte Knotenpunkte werden da miteinverknüpft, habe ich nur gerade gehört.

Speaker 2 Ja, es ist dann von jeder Firma irgendwie abhängig, weiß ich irgendwie. Also ja, aber klar, das Zeug wird natürlich wie wild jetzt transportiert.

00:32:05Speaker 2 Möglichst schnell das Ganze Spannendes natürlich dann wie geht's weiter. Also jetzt wenn du mal guckst, das Zeug jetzt in entlegenere Gebiete zu transportieren, Stichwort Ja, Südamerika in Afrika ein paar Orte, da wird das dann natürlich schon hoch anspruchsvoller, die Kühlkette irgendwie aufrechtzuerhalten. Eigentlich das kleinere Problem.

Speaker 1 Naja, klar, okay, gut. Ja, wie gesagt, ich weiß nicht, wie weit Trockeneis das schafft, hat diese Minus Temperaturen so lange zu enthalten. Also wie viel Kilogramm du da reinpauen musst, damit das da ist.

00:32:35Speaker 1 Aber Im unteren Frachtraum dürfte eigentlich bei euch eigentlich kein Limit sein mit Trockeneis, weil das geht ja nicht nach oben, also da kommt ihr ja gar nicht mit in Berührung.

Speaker 2 Ja, ich weiß nicht jetzt aus dem Kopf ehrlich gesagt nicht Weiß ich nicht. Also, das bin ich überfragt, ganz ehrlich gesagt.

Speaker 1 Ja, klar, okay, gut, hätte ja sein können. Also man hatte eher das Problem, dass man sowieso Sachen kühl halten muss als warm. Also, also ein bisschen bei Fracht. Ja, okay.

Speaker 2 Aber ansonsten, ich sage Medikamententransporte ist ja üblich.

00:33:07Speaker 2 Also man, allein wenn man Insulin transportiert, was ja auch diverseste Orte jede Woche erfolgt. muss natürlich auch die perfekte Kühlkette eingehalten werden, sonst geht das Insulin kaputt. Also von daher, das ist jetzt, was das angeht, nichts Neues. Deswegen gibt es extra diese Kühlcontainer, die mit Batterien autark sind, dass da immer die exakt die Temperatur gehalten wird.

Speaker 1 Okay. Habt ihr einige Container? Also ich weiß, bei uns im Passagierflugzeug gibt es nicht. Gibt es da, gibt es irgendwelche Container bei euch, die man ans Stromnetz oder habt ihr Steckdosen für Container oder sowas?

00:33:38Speaker 1 Nee, haben wir nicht. Nee, nee, man will das nicht, dass da irgendwie irgendwas passiert, ne? Nee, dachte ich mir auch. Er hat mich mir irgendwie überlegt oder irgendwas. Na gut, okay. Ich dachte, das könnten wir mal ansprechen, ob das vielleicht irgendwie irgendwas für unsere Hörer so ein bisschen interessant ist. Weil wie gesagt, wurden wir gefragt und Also es gibt, ich habe nämlich gerade so einen kleinen Podcast gehört, da erzählt der John Oliver, das ist aus dem Fleiterradar 24-Podcast, letzte Folge, der erzählt auch so ein bisschen über die Logistik selber und so ein bisschen.

00:34:08Speaker 1 Und der redet ein bisschen detailliert darüber. Ich habe das aber irgendwie nur so quer gehört. Also wenn sich da einer interessiert, ich poste das gerne als Link rein. Da wird so ein bisschen mehr darüber erzählt, wie das ist. Also sind auch die Experten. Wir sind ja keine Experten.

Speaker 3 Wir plaudern ja nur so ein bisschen.

Speaker 2 Nee, also es ist spannend. Also vor allen Dingen halt außerhalb vom Flugzeug. Also sprich, am Flughafen braucht man natürlich ein spezielles. Lagerhaus, was entsprechend gekühlt ist und so. Und ja, es ist nicht ohne. Und das Fliegen ist, glaube ich, nur das kleinere Problem.

00:34:40Speaker 1 Nö, das ist einfach der Job wie immer, ne? Ja. Dann habe ich eine Frage bekommen von Nibler und also der hat mir einfach nur auf so einen Link hingewiesen und zwar, dass irgendeiner da Fotos gemacht hat von einem Ich weiß nicht, ob es ein Flugzeugfriedhof war oder Flugzeug auf der Halde rumstanden. Und zwar von einem russischen Flugzeug und hat den ent. . den Icing-Detektor dort fotografiert und zwar funktionär mit einer Oh, was ist das?

00:35:14Speaker 1 Strontium? SR? Mit einer Strontium-Radioquelle und das war New to ihm und da habe ich dann so ein bisschen mal rumgeforscht oder irgendwie so. Hast du die Bilder zufällig gesehen? Ja, hab ich.

Speaker 2 Ja, und der misst auch da an diesem alten Flugzeug dann eine gewisse Radioaktivität, ja.

Speaker 1 Wunder, dass das einfach da so liegen geblieben ist. Also folgendes für unsere Hörer, das ist so ein Man soll sich vorstellen, Eisdetektoren. Ich habe da schon ein bisschen in den Shownotes was zusammengeschrieben, das werde ich auch reinposten.

00:35:46Speaker 1 Da kann man, wenn man Interesse hat, da sich darüber informieren. Generell ist ja Vereisung in der Luft im Flugzeug nicht so schön, möchte man nicht haben. Das haben wir glaube ich schon mehrfach erklärt, weil es das Gewicht erhöht, die Storygeschwindigkeit erhöht. die Leistung vom Propeller reduziert oder von den Triebwerken und überhaupt generell Schaden verursachen kann. Und da gibt es mehrere Detektoren, wo man merkt, aha, man. Man hat Eis dran, also eine Sache ist, man guckt einfach raus auf die Tragfläche, wenn man es kann und dann kann man es halt entdecken.

00:36:17Speaker 1 Dann gibt es so manche Flugzeuge, die haben so einen ganz markanten Punkt, wo sich immer sofort Eis bildet. Habt ihr das auch bei der 3. 7 oder wie sowas? Bei der 777, Entschuldigung.

Speaker 2 Ja gut, du guckst immer die Scheibenbücher an, ne? Da ist ja. Überall da, wo sich die Luft staut, quasi, ne?

Speaker 1 Ja, genau, Scheibenbüscher. Das war beim Bobby auch so bei der 737. Da konnte man sehr gut sehen, wenn da war so eine Schraube, die steckte so raus, wo der Schrauben den Anpressdruck des Scheinwischers festgestellt hat, da war richtig so eine Schraube Mutter und ein Draht durch.

00:36:51Speaker 1 Sehr rudimentär, halt Boeing halt, ich sag mal, wenn ich das mal so sage. Und der steckte also richtig so einen Luftstrom rein vorne und da hat sich sofort das Eis angepackt, wenn man irgendwas gehabt hat. Hier ist auf dem 380, da ist es so halb verkleidet, die Dinger, die Scheinbücher, da sammelt sich kein Eis mehr dran. optischen Detektor ran gemacht. Der guckt so oben aus der Scheibe raus, kann man beleuchten und dann kann man immer noch gucken, ob man irgendwie, also nichts anderes als die Schraube, nur in hübsch sozusagen beleuchtet, kann man dann gucken, ob da irgendwie Eis dran gepackt ist.

00:37:24Speaker 2 Ja, das stimmt. Also da gibt es viele Interessante, der das aber auch getweetet hat, das, was der Nibbler da aufgegriffen hat, der scheint eh sehr physikalisch interessiert zu sein. Mir sagt der Name nichts. Aber das, ja, das ist dann. Sehr interessant.

Speaker 1 Es gibt aber auch, aber ihr habt doch trotzdem einen Eisdetektor an, den elektrischen, oder nicht?

Speaker 2 Ja, ja, klar, den haben wir.

Speaker 1 Vielleicht sollte man erklären, wie der funktioniert. Oder weißt du das, wie der funktioniert bei dir? Oder hab den anderen. Oder sonst rede ich wieder mal so viel, finde ich.

Speaker 2 Nee, alles gut. Kannst du nicht erzählen. Also der funktioniert aber elektrisch unser.

00:37:55Speaker 2 Also der guckt halt, ob sich Eis aufbaut und wenn ja, dann. Schmilz das ab, hätte ich jetzt so gesagt.

Speaker 1 Ich glaube, es gibt verschiedene Methoden. Also ich kann mich an einen erinnern, den man, also noch aus der Flugschule, das ist halt einer mit Frequenz. Das Ding wird halt in Schwingung gehalten und wenn sich Eis anpackt, ändert sich die Eigenfrequenz von dem Ding und dann kann er erkennen, aha, da ist Eis dran. Das ist eine Methode. Dann gibt es welche, die werden einfach auf eine konstante Temperatur beheizt. Und wenn sich Eis anpackt, dann muss das Eis schmelzen und dann braucht er mehr Strom, um die Temperatur zu halten, dann kann er halt auch feststellen.

00:38:29Speaker 1 Super das. Genau. Ja, dass da irgendwie was dran ist. Und dann dieser russische, der funktioniert irgendwie auf eine Art, dass er halt eine Quelle hat und einen Empfänger. Und wenn er halt eisig bildet, dann Merkt er, ha, okay, ich muss hier meine Strahlung durchs Eis wird abgeschirmt und dann misst er praktisch über die radioaktiven Level, dass da jetzt weniger ankommt. Irgendwie sowas auch sehr Spannendes erzählt. Wenn du da von dem Twitter-Typen da sagt, es gab ja auch einen radioaktiven Höhenmesser.

00:39:00Speaker 2 Ja gut, aber nur weil er im Dunkeln leuchtet.

Speaker 1 Ja, ich weiß nicht, keine Ahnung, das haben die wohl irgendwie bei irgendeiner Rakete benutzt, irgendwie bei der Landung, wenn der zurückkam. Ich ist sehr beeindruckend. Auf jeden Fall fand ich ganz interessant, das ist etwas Es gibt neue optische Dektoren, die habe ich auch hier in die Shownotes reingeschrieben. Die sind wo eher so ein neueres Design und ich weiß nicht, ob die schon auf vielen Flugzeugen zu haben sind. Also da, da sehen wir mal, wie weit die Technik jetzt geht und zwar Denn da, sehr spannend fand ich das, wird mithilfe einer LED ein bestimmtes Licht einer Frequenz ausgesendet und wieder reflektiert.

00:39:35Speaker 1 von so einem Stab wieder zurückreflektiert und deran erkennt, welche Wellenlänge zurückkommt und welche Schwäche, ob das Feuchtigkeit ist, ob es Eis ist oder Ob das gefrorener, also hier super cooled Eis ist oder Eiskristalle, die sich da in der Luft befinden, in dieser Wolke, wo er durchfliegt, und können daran schon erkennen, hat diese Wolke hier das Eispotenzial. Also der erkennt Eis Bevor es sich überhaupt bildet. Und vor allen Dingen erkennt ziemlich cool, ja.

00:40:05Speaker 1 Ja, und vor allen Dingen auch Ice Crystal Icing würde er erkennt dadurch. Also wann. So viele Eiskristalle in der Luft sind, dass die für die Triebwerke ein Problem werden. Da gab es ja auch schon diverse Sachen. Haben wir ja auch schon ein paar Mal irgendwie Kampflawis das berichtete sozusagen.

Speaker 2 Ja, das stimmt. Nee, das ist durchaus interessant.

Speaker 1 Ich habe da ein paar Sachen reingeschränkt, auch über die Verekte des Vereisens, also wenn die da kommt, könnt ihr gerne das nachlesen sozusagen.

Speaker 2 Die haben eh ganz viele interessante Sachen da im Angebot.

00:40:35Speaker 2 Das ist ja das Produkt. Ach, hast du gerade so ein bisschen geschaut, ne? Ja, ja, ich habe ja durch our Products quasi mal durchgeswitcht.

Speaker 1 Ja, die haben Enteisungssensoren, Eisdetektoren für die Straße, dass die Ding gucken nach vorne und stellen fest, ob Eis auf der Straße, also Black Eis, wie steht da auch, also irgendwie, dass so, dass sie durchsichtiges Eis erkennen können oder irgendwie sowas. Keine Ahnung, weiß ich. Wer das interessiert, für die Nerds unter uns. Ja, weißt Bescheid. Da ist noch eine Frage.

00:41:06Speaker 1 Hast du sie gesehen? Ja, von Yannick, meinst du die? Ja, genau. Die ist ganz frisch. Die hat er vor einer Stunde gepostet.

Speaker 2 Genau. Yannick fragte, auf der Langstrecke hat man einen Aufenthalt von 24 bis 48 Stunden am Zielort. Wenn man jetzt Kurzstrecke fliegt, kommt man dann immer abends am Hotel. An und am Morgen geht es direkt weiter oder hat man auch mal einen halben bis einen Tag Aufenthalt?

Speaker 1 Kann man eigentlich einfach mit Ja beantworten, oder?

Speaker 2 Naja, oder Fragen kannst du immer mit Ja beantworten. Syntaktisch wäre das zumindest korrekt.

00:41:37Speaker 2 Ja, genau. Aber Jannek, um das inhaltlich korrekt zu beantworten, also Kurzstrecke. Ja, ist so meistens ja abends rein am Ankommen im Hotel und am Morgen wieder raus. Es sei denn, du hast halt die tolle Chance, dass du mit einer Frühaufstehertour anfängst, also ganz frühe Abflüge hast. So irgendwie 5, 6 Uhr. Und dann wechselst du innerhalb der Tour auf eine späte Schicht sozusagen. Dann hast du mal einen halben Tag frei. Ja, genau.

00:42:07Speaker 2 Ist aber, denke ich, relativ selten. Und im Allgemeinen hast Dr. Croatstrecke deutlich kürzere Layovers, weil dann der Flug halt zeitiger wieder geht. Ich meine, klar, wenn du an ein Ziel fliegst, wo auch nur einmal täglich hingeflogen wird, dann hast du Glück, dann bist du 24 Stunden da. Aber eher tendenziell, muss man sagen, eher kürzer.

Speaker 1 Genau, genau. Es gibt auch manchmal Tafrei. Also du kommst halt spätabends rein und hast Sachen TAFRI in, keine Ahnung. Münster zum Beispiel.

00:42:39Speaker 1 Hab ich mal gehabt, ein Tag frei Münster, Osnabrück. Und dann ging es am nächsten Tag natürlich hast du frei und dann geht es allerdings früh wieder raus. Also du wechselst. Du kommst spät abends rein, hast du irgendwie einen Tag frei und dann geht es am nächsten Tag dann ganz früh raus. So was in der Regel.

Speaker 2 Heißt dann aber, dass du lange schläfst und wieder früh ins Bett gehen musst. Also den ganzen Tag so richtig nutzen, ist schwierig dann meistens.

Speaker 1 Ja, genau. Aber wie gesagt, so etwas gibt es. Aber genauso gibt es, er hat ja auch geschrieben, dass auf einer Langstrecke hat man ja einen Aufenthalt von 24 bis 48 Stunden.

00:43:09Speaker 1 Auch das ist nicht richtig, muss ich leider korrigieren. Es gibt natürlich auch Layovers, die sind länger als 48 Stunden. Aber es gibt auch in der Tat Layovers, die sind kürzer. Also gerne mal so Charter oder irgendwie sowas. Da gibt es ja so Dinger, da bleibst du mit deinem Flugzeug vor Ort und fliegst dann wieder zurück. Ja, ganz genau. Und das sind dann echt Minimumdinger. Also ich weiß, dass die Konda hatte so Dinger, da bist du. Nachts Condor ist wirklich alt. Ich meine, wann ist die Condor geflogen zu den Seychellen hin?

00:43:40Speaker 1 Lange her. Die sind nachts los, also abends raus, Frankfurt, Richtung Seychellen, sind da morgens gelandet. Und dann gab es 12 Stunden Aufenthalt oder 14 Stunden, wenn es notwendig ist, also das, was legal notwendig war. Und dann sind die also morgens um 8 ins Hotel reingetrudelt und sind dann abends um 10 wieder weggeflogen. Wieder eine Nacht durch. Das ist schon mal anstrengend, ja. Ja. Gab es und gibt es immer noch. Und ich sag mal so: also, das wäre ja so ein Modell für Ocean, oder?

00:44:13Speaker 2 Ja, was ist ein Ocean?

Speaker 1 Ja, wissen wir auch noch nicht genau. Zukunftsprojekt unserer Firma, oder?

Speaker 2 Deiner Firma.

Speaker 1 Ja, okay, meiner Firma. Komm, ich schließe dich immer noch in meinem Herzen ein. So ein bisschen. Ach danke. Ja, aber Janik, ich hoffe, damit haben wir so ein bisschen die Frage beantwortet. Kann man so sagen. Und es gibt auch manche Touren, es gibt Eintagestouren, zwei Tagestouren, drei Tagestouren, es gibt Sechstagestouren, gibt es auch. Ist alles möglich. Zehn Tagestouren. Ja, aber das sind dann Langstrecke schon wieder, ne?

00:44:45Speaker 2 Oder? Ja, das ist Langstrecke erst.

Speaker 1 Ja, genau, richtig. Da hast du dann irgendwie irgendwas dazwischen oder irgendwie sowas. Da gab es nochmal drei Gott, die ganze Welt um Rot laut sowas.

Speaker 2 Hängt damit zusammen an den Flugsdienstzeiten, weil du innerhalb von sieben Tagen einmal 36 Stunden Ruhezeit brauchst. Also an einem Ort. Das ist nicht zu Hause zwangsläufigerweise, aber an einem Ort musst du 36 Stunden bleiben. Das bringt natürlich auf Kurzstrecke nichts. Deswegen macht man das da nicht. Ja, okay, genau.

Speaker 1 Ja, okay. Das war also eine frische Frage von Yannick, die wir bekommen haben. Dann finde ich ganz spannend.

00:45:17Speaker 1 Ja, Corona ist ja immer noch das weltbewegende Thema. Ich habe es gerade, ist ja auch frisch irgendwie reinbekommen, dass Dass jetzt auch du jetzt wieder die Engländer, also wir haben ja alle in Lockdown, wir sitzen ja alle gerade irgendwie so ein bisschen zu Hause, aber dass sie anfangen, ähm England schon wieder weiter abzuschotten, auch fliegerisch und möglicherweise auch K und durch den Tunnel oder was weiß ich, was da alles, was die da machen wollen, weil die eine. eine neue Virusvariante da auf den Markt gekommen ist, die sie ja, wo sie die Einschränkungen da wieder hochfahren. Also das alles beunruhigende Nachrichten so ein bisschen.

00:45:50Speaker 2 Ja, das stimmt. Also es ist sehr dynamisch alles. Von daher, wie viel ist in diesem Jahr, dass gerade speziell Luftfahrt da Ist noch einiges passiert, das stimmt.

Speaker 1 Was findest du denn, was ist denn dir von 2020 so ein bisschen, ich meine, es ist noch nicht zu Ende, aber außer Corona, was ist denn Luftfahrttechnisch? Was ist dir da so besonders da am Hängen geblieben irgendwie?

Speaker 2 Am meisten ist bei mir hängen geblieben, dass du zu einem großen Flughafen fliegst, tagsüber und es ist nichts los. Ja. Okay. Also das ist schon wirklich.

00:46:22Speaker 2 Das war aber beeindruckend jetzt halt komisch. Von daher, ja. Kann nur besser werden, sage ich. Aber im Moment, es gibt ja auch viele Leute, die sagen, die Buchungszahlen, die steigen ja schon wieder für nächstes Jahr. Das ist ja sehr zuversichtlich, sage ich mal. Und die Leute wollen ja auch wieder weg. Das kann man ja auch jeden verstehen, dass man ja nicht unbedingt Lust hat, zu Hause rumzusitzen.

Speaker 1 Das ist in der Tat so, also dass die Buchungszahlen hochgehen, aber die springen ja auch, also zumindest war das die Erfahrung dieses Jahr, dass es ja ein Hoch und runter war, also dass die Buchungszahlen

00:46:55Speaker 1 Also im Sommer tierisch hochging und als der Flugzeug stattfunden wollte, sind zwölf Stunden vorher alle wieder abgesprungen. So was in der Art. Die ganze Buchungssteuerung ist so kaputt gegangen und deswegen sind auch Alle Flüge so kurzfristig hin und her geschanged wurden. Da wurden dann Flieger spontan wieder gecancelt und wieder neu aufgemacht und alles, also das ist das, was man so Ja, so als Passagier so ein bisschen erleben, glaube ich, konnte, was den Leuten so tierisch genervt hat. Dass es halt wenig war, dass du von Freunden angesprochen wurdest, man fliegte wieder.

00:47:28Speaker 1 Aber selber dann sind sie aber dann doch nicht geflogen. Also das ist das, was man so von den anderen Leuten so hört.

Speaker 2 Ja.

Speaker 1 Für dich ist natürlich irgendwie, du fliegst weiter, für dich ist das irgendwie alles so, ja, wie du schon sagst, du kommst zum Flughafen und hast das Gefühl, für dich ist diese ganze riesige Infrastruktur für dich ganz alleine gebaut worden, weil du ja. mit deinem Flugzeug da ganz alleine irgendwie rumfliegst. Klar, also für mich 2020 brauche ich ja gar nicht zu erzählen. Ich meine, klar, wie viele Flugzeuge haben aufgehört, bei wie viele Airlines zu fliegen?

00:48:01Speaker 1 Also ich rede ja nicht nur auf Forschung. Vom 380, also wenn ich das richtig verstanden habe, unseren Chef dann, oder mein Chef besser gesagt, dass er jetzt wohl wirklich nicht mehr fliegen wird. Dann hat er auch noch gesagt, dass er am liebsten gleich die Piloten, die ihn geflogen hat, auch noch mit entsorgen möchte. Fand ich auch nicht so spannend, was er da gesagt hat. Dann bei Erfahrungspflicht der 83 nicht mehr. Die Engländer, die halten noch an ihm fest, das weiß ich.

00:48:31Speaker 1 Wurde von einem bekannten 83-Engler-Kapitän angeschrieben und der sagt, nee, also bei denen ist er noch in den, also nicht nur in den Büchern, sondern auch in der Planung irgendwann denn wieder da. Ja, und ich weiß gar nicht, was Emirs mit den ganzen Kisten macht, ob die wirklich alle wieder in Betrieb setzen sollen. Ich meine, die ersten sind ja sowieso schon verschrottet worden von denen. Ja, stimmt. Und ja, der Jumbo. Also tolles Flugzeug in der Tat, aber den alten Kisten, die da überall irgendwo hängen geblieben sind und da am Ende doch wieder rausgeflogen werden konnten oder jetzt in die Moja-Wüste geflogen werden oder irgendwas.

00:49:09Speaker 1 Tolle Suchor, ja, aber das sind schon echt alte Dinger gewesen.

Speaker 2 Ja, es ist. Ich denke, aber es ist ja halt auch eine Chance. Also, ich meine, Chance insofern, jetzt, wenn es dann wieder anzieht, auch Viele zu investieren in neueres Gerät, was dann auch sparsamer ist. Stichwort Umweltbilanz und so. Klar, jetzt kann man wieder diskutieren, weniger Fliegen und so weiter, ja. Überhaupt keine Frage. Aber ich glaube, dass es aber halt insofern auch eine Chance ist, dass man sich dann halt auch auf sparsamere Flugzeuge besinnt, das heißt besinnt, aber das bringt es halt so mit sich.

00:49:44Speaker 2 Also ich Ich hoffe das Beste für das nächste Jahr und bin aber auch relativ zuversichtlich, muss ich sagen, dass das dann auf jeden Fall besser wird. Okay. Ja.

Speaker 1 Ja, was überhaupt, was ist denn deine persönliche Prognose? Hast du da irgendwie eine?

Speaker 2 Ja, meine Baustelle wird fertig. Ich weiß, es ist völlig egoistisch, aber darauf freue ich mich, weil dann können wir auch öfter podcasten. Weißt du Bescheid? Okay, ich weiß Bescheid. Nee, ähm, nee, meine persönliche Prognose ist, dass ich denke, das wird jetzt mit dieser Impferei, man kann sie gut, man kann sie schlecht finden, das wird aber jetzt definitiv

00:50:20Speaker 2 in der nächsten kurzen Zeit losgehen und das wird uns noch bis locker Ende Sommer, Herbst, wie gesagt, nächstes Jahr beschäftigen. Aber ich glaube, die Tendenz ist halt die richtige, dass es halt irgendwann weitergeht oder wieder wieder weitergeht oder wie auch immer man es formulieren mag. Ich bin da relativ optimistisch, muss ich sagen.

Speaker 1 Also ich kann es wirklich nicht sagen. Ich weiß, dass sich von vielen Leuten, werde ich angesprochen, Mensch, wir wollen wieder, dass sie fliegt, weil sie müssen. Also mein unmittelbarer Nachbar hier drei, vier Ecken weiter, der ist Holzhändler, also der handelt mit Holz.

00:50:54Speaker 1 Und er sagt, der macht mittlerweile alles über, klar, mit Fotos und irgendwas, aber das ist nicht das Ultimative, weil du musst dir die Ware selber irgendwie angucken, sagt er sonst. Da hast du Bezahlprobleme, ne? Es haben sich irgendwie auf so einen Haltbezahlungsdeal irgendwie eingelassen und so. Also es gibt halt viele Importeure, die müssen irgendwo mal hin zu dem, wo sie hingehen. Da gibt es ja Leute, die die. die Produkte zertifizieren, da wo sie hergestellt werden. Also gerne mal in China und so, und da kommst du auch nicht rein.

00:51:24Speaker 1 Und also ich glaube auch, das wird einen großen Boom geben, wenn die Grenzen, die anderen Länder erstmal wieder ihre Grenzen öffnen. Und das, glaube ich, dauert noch. lange, weil einfach Opa das nicht, weil es so frustrierend ist, dass sie das nicht so hinkriegen. Also ich meine, du siehst ja jetzt schon, wie viel, na, jetzt kommt jetzt, es hat nichts mehr mit Fliegerei zu tun. Ich Also ich denke natürlich, ich traue meinen 380 nach, der wird nicht wiederkommen. Das ist mir, also ich glaube nicht.

00:51:55Speaker 1 Ich habe schon erzählt, dass ich mein. Typerating, sofern ich dann irgendwie auf einem anderen Airbus-Muster umgeschult werde, werde ich, das ist gerade irgendwie das Abstrakte, werde ich mein Type Rating erneuern. Auf dem 380, aber auch nur so formal, dass es praktisch wieder in meine Lizenz drin steht. Weil dann habe ich ein gültiges Type Rating für den 380 und dann kann ich eine Cross-Qualification machen. auf einen anderen Airbus-Muster mit Fly-Baya. Weil das ist dann kürzer.

00:52:25Speaker 1 Also ich mache praktisch eine Schulung umsonst, um die nächste valide Umschulung dann In kürzerer Zeit zu machen und mit weniger Stunden, sodass dann am Ende wird es dadurch günstiger, zumal es schon Kapazitäten, weil die sind ja nicht unendlich sozusagen. Gerade auf den anderen Mustern dann. Also ich habe einen langen schwierigen Weg zurück, wenn es denn gehen sollte, sozusagen.

Speaker 2 Ja.

Speaker 1 Geplant. Ich denke, das wird.

00:52:55Speaker 1 Ja, genau. Also ansonsten gibt es natürlich manche Sachen, die da hängen geblieben sind. Die letzten Flüge von Quantas 747, dann ewige. Sachen, die wieder in Himmel da reingeschrieben worden sind, irgendwie sei es ein Fak Covid oder irgendwann, das sind so ein paar Sachen, die mir irgendwie hängen geblieben sind. Dann gab es so ein paar Unfälle, die man gesehen hat, wo am Ende dann doch die Leute irgendwie sehen, dass sie irgendwie Quatsch gemacht haben. Markantesten fand ich diesen Unfall von Das war Pia, glaube ich, ne? Wo sie da ohne Fahrwerk aufgesetzt sind und dann da durchgestartet sind und sich gewundert haben, das ohne Ölwandel so ein Flugzeug.

00:53:29Speaker 1 Die Triebwerke nicht lange laufen und so. Und das sind so ein paar Sachen, die mir so ein bisschen dieses Jahr irgendwie hängen geblieben sind. Mir ist auch voller Freude hängen geblieben, dass unsere Hörer, glaube ich, uns einigermaßen treu geblieben sind. Das muss ich auch sagen.

Speaker 2 Außer Elleron, der hat gesagt, das wäre heute nicht sein Thema. Das ist in Ordnung.

Speaker 1 Ja, Elleron, der hat abgeschaltet. Aber es ist ja auch live dafür. Nachher, was ihr jetzt hört, das ist ja was ganz anderes, was später im Podcast kommt. Ja, das ist ja.

00:54:00Speaker 1 Oh, ich bin ja noch auf Status Pre-Show übrigens, nicht auf Status richtig.

Speaker 2 Ich hoffe, du hast Aufnahme gedrückt.

Speaker 1 Wo muss ich das machen?

Speaker 2 Ist egal, es geht gar nichts. Ich denke, wir können doch sagen, dass wir euch ein schönes Weihnachtsfest wünschen.

Speaker 1 Genau, wir machen den Sack jetzt zu. Ich hoffe, es war trotzdem so ein bisschen spannend. Und ja, wir hoffen, dass ihr uns, wie sagst du immer, gewogen bleibt.

00:54:30Speaker 1 Ja. Dass ihr gut ins neue Jahr rutscht. Dass ihr schön Weihnachten in Traute, endlich, also nur mit euren Liebsten, endlich mal ohne Familie feiert, sozusagen. Und genau, dass wir uns demnächst widersprechen. Genau.

Speaker 2 Wenn ihr noch trotzdem Fragen habt, wo müssen Sie sich dann melden? Steffens Handynummer, das ist die 0171.

00:55:01Speaker 2 Ed fragt CEWU bei Twitter. Also Charlie Fox hat Whiskey Uniform.

Speaker 1 Achso, ja, genau.

Speaker 2 Oder einmal. Mittlerweile schon im Halbschlag. Genau. Und über Webseite oder fragen. campfly with.

Speaker 1 Genau, und dann habe ich gesehen nochmal vielen Dank. Es haben einige Leute auch wieder Sternchen vergeben bei iTunes. Das gibt es ja ganz toll und auch Bewertungen reingeschrieben.

Speaker 3 Vielen, vielen Dank. Wer immer das war, hat mich sehr gefreut. Dann sagen wir jetzt tschüss, tschüss, auf Wiedersehen. Und ja, bis die Tage.

00:55:32Speaker 3 Ciao. Tschüss.