CFWU 49 - Saftschubsen vs. Autopiloten
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Heute unterhalte ich mich mit Charly und Mike. Kollegin und Kollege aus der Luftfahrt. Kabine und Cockpit, die unmittelbar von der Krise betroffen sind und von Ihren Erfahrungen erzählen.
Kapitel (24)
- 00:00:00 Willkommen
- 00:00:32 Vorstellung der Gäste
- 00:04:32 Wann Kennengelernt
- 00:13:35 Steffens Seenotübung
- 00:15:02 Ausbildung zum Flugbegleiter
- 00:23:44 Bewerbung
- 00:33:41 Operational Multipilot Limitation
- 00:36:15 Bezahlung während der Ausbildung.
- 00:39:03 Mike Schulung zum Piloten
- 00:42:02 Attitute Mancher Piloten
- 00:44:29 Mike Vertragssituation
- 00:48:35 Charly Momentane Situation
- 00:50:26 Falkland Crew
- 00:55:44 Mikes Rückzahlen des Ausbildungsdarlehen
- 00:56:28 Charlys: Kann jeder an einer Flugschule Pilot werden
- 00:58:07 Wertigkeit von "Cockpitpersonal"
- 01:06:26 Mikes Bewerbung als Immo Makler
- 01:08:38 Derzeitige Situation Charly & Mike
- 01:15:30 Immer 2tes standbein in der Fliegerei
- 01:23:54 Fragen an Steffen: wie waren Abnormals ohne ECAM
- 01:30:59 Gemeinsames A380/A350 Rating
- 01:33:36 Chicken or Pasta
- 01:39:03 Buch der Saftschupsen & Autopiloten
- 01:40:03 Verabschiedung
Vertagte Themen (0)
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Links (4)
- Charly und Mike aka Saftschubsen & Autopilotenhttps://saftschubsenundautopiloten.libsyn.com
- quax747https://www.instagram.com/quax747/
- Habe ich das richtig gehört: Ihr schreibt ein Buch, oder täusche ich mich?https://saftschubsenundautopiloten.libsyn.com/weihnachten-special-buch-preview
- FALKLANDFLUGhttps://www.lufthansagroup.com/de/newsroom/meldungen/rekordflug-lufthansa-startet-mit-polarforschern-zu-ihrer-13700-kilometer-langen-reise.html
Transkript
00:00:00Speaker 1 So, hallo Leute, und schon wieder einen Tag nach der letzten Aufnahme machen wir wieder eine neue Aufnahme. Willkommen an Bord unserem kleinen Podcast. Diesmal wieder ohne Olli. Es tut mir schrecklich leid. Ich vermisse ihn auch, das ist ganz ehrlich. Aber ich habe es geschafft, relativ, ja, lange Verabredungen, aber dann relativ spontan zwei andere Podcaster-Kollegen bei uns hier mit in die Show reinzubringen. Das ist irgendwie häufig. Gestern habe ich mit einem Podcaster gemacht. Ein sehr bekannter und jetzt habe ich zwei ebenso bekannte und zwar möchte ich willkommen heißen bei uns Mike und Charlie.
00:00:31Speaker 2 Hallo, ihr beiden. Hallöchen.
Speaker 3 Moin, schönen Abend.
Speaker 2 Ja, danke für die Einladung und ich hoffe, wir sind ein Adäquater Ersatz für den lieben Olli natürlich.
Speaker 1 Also nee, tut mir leid, also Olli kann keiner ersetzen. Das DD-Zahlen muss ihr euch leider ziehen. Tut mir leid, das kann ich nicht zulassen. Kann ich jetzt nicht machen, das geht nicht auf keinen Fall.
00:01:01Speaker 1 Ich muss mal ganz kurz aufklären. Also, und zwar, ihr seid von, also dieser Name ist natürlich ein bisschen diskriminierend. Ihr seid Ja, also Kollegen kann ich ja gar nicht sagen, weil ihr arbeitet ja für eine andere Airline, glaube ich. Aber ihr macht einen Podcast, der nennt sich Saftschubsen und Autopiloten. Ja, genau. Es ist ein witziger Podcast. Ich glaube, wir haben unterschiedliche Zielgruppen, glaube ich. Schon, so ein bisschen? Ich glaube auch, ja.
Speaker 3 Ja, ja.
00:01:32Speaker 1 Aber das macht ja nichts. Trotzdem gibt es spannende Themen, über die man sich gemeinsam unterhalten kann und deswegen habe ich gefragt, ob ihr mir dabei sein wollt. Was soll ich sagen? Also natürlich Saftschubs und Autopiloten, hat euch da niemand mal drauf angesprochen, dass dieser Name doch irgendwie diskriminierend ist, oder nicht?
Speaker 3 Genau das ist der Grund, warum wir ihn genommen haben, weil wir dachten, das catcht Aufmerksamkeit. Ich glaube, wir stellen auch ganz, ganz oft klar im Podcast, dass Dass das natürlich das ist ironisch und als Sarkasmusironie anzusehen, natürlich möchten wir auch nicht von anderen Leuten als jetzt Saftschubse betitelt werden oder der Autopilot fliegt doch alles und du machst gar nichts mehr.
00:02:15Speaker 1 Das ist doch so der Autobut, der ich mache.
Speaker 2 Und ich finde auch, dass der Name total repräsentiert eigentlich auch was größtenteils auch der Content in unserem Podcast ist. Wir nehmen das Leben beide, glaube ich, nicht ganz so ernst. Wir sind sehr ironisch unterwegs. Und ich finde es immer wichtig, ja, das Leben nicht zu ernst zu nehmen, über sich selber lachen zu können. Und daher fiel uns die Entscheidung dann auch ziemlich leicht, als mit denen ja, die Auswahl an Podcast-Namen dann vor uns hatten.
00:02:46Speaker 2 Und ja, ich bin ja super stolz auf den Namen und ich finde, man kann auch stolz sein, eine Saftschubs- oder ein Autopilot zu sein.
Speaker 3 Und dazu muss ich natürlich sagen, das bezieht sich aufs Privatleben und was man so unter sich erlebt. Natürlich bin ich bei der Arbeit auch ein seriöser, professioneller Mensch. Das darf man nicht vergessen.
Speaker 1 Das ist ja das Schöne, das versuchen wir also auch. Ich weiß nicht, ob der mal bei uns irgendwie reingehört hast in unseren Podcast. Wir sind auch generell sehr
00:03:17Speaker 1 Sehr locker, sehr entspannt in der Rede. Also Olli und ich und mit unseren Zuhörern sozusagen. Aber es wird immer auch irgendwie mitgeteilt, immer dass, ähm, naja, dass wir Das ist ja alles nicht so ernst genommen ist, was er ist. Ich meine, man kann auch ganz ernst jemanden ganz ernst und lustig oder wie sage ich immer, wenn ich aufhöre Ich würde mir erst anfangen, Sorgen zu machen, also ich als Kapitän zu meinem Code habe mir gesagt, ich würde mir immer dann anfangen, Sorgen zu machen, wenn ich anfange zu lache.
00:03:48Speaker 1 Scheiße, ich könnte den Sprot im Metz da, ich habe ihn irgendwie andersrum gesagt, aber wir kamen auf das Quintessens entweder raus.
Speaker 2 Wir sind auch sehr schlecht mit Sprichwörtern mit dem. Raus.
Speaker 3 Aber ich fand das grandios, auch wie er es macht. Also, ich habe noch letztens die Folge gehört mit nach Metern fliegenden China und Russland und so. Das war echt grandios, wie er das bearbeitet habt.
Speaker 1 Also da, da war ja auch noch unser Dritter im Bunde, der den Autopilot-User, der war ja auch noch mit dabei. Also, wie du siehst, ja, der hat den, der Autopilot ist halt, ist halt ein reguliertes Teil.
00:04:19Speaker 1 Wie habt ihr euch denn überhaupt kennengelernt? Erzähl doch mal.
Speaker 2 Also ja, letztes Jahr im Sommer, nee vorletztes Jahr mittlerweile, und vorletztes Jahr, also 2019, war ich in Frankfurt feiern mit einer Freundin.
Speaker 3 Aber da haben wir uns nicht kennengelernt, Charlie. Die Frage war, ob wir uns kennengelernt haben. Das stimmt.
Speaker 2 Es ist die Haarfarbe, was soll ich sagen? Ja, wir hatten einen Umlauf zusammen tatsächlich. Ah, okay. Und da haben wir uns ziemlich gut verstanden.
00:04:49Speaker 2 Ich hatte meine Schwester und mein Schwager auch mit dabei. Wir hatten uns eine Hütte mitten im Nirgendwo gemietet und auf dem Weg dahin bin ich arrested worden, beziehungsweise musste
Speaker 3 Vor Gericht.
Speaker 2 Musste vor Gericht in den USA. Und was soll ich sagen, so eine Erfahrung schweißt natürlich zusammen, und seither sind wir eigentlich auch recht gut befreundet, ja.
Speaker 1 Hm, ist ja gut, ist ja schön. Ja, so ist es dann halt auch.
Speaker 3 Also ich muss das jetzt aufklären, das klingt total schlimm.
00:05:21Speaker 3 Das war in Seattle, wir hatten einen Layover. Wir wollten in so eine coole Hütte am Meer fahren, so campingmäßig eine Nacht. Die ganze Crew war auch dabei und Charlie musste nur vor Gericht, weil in den USA, wenn du irgendwie, da gibt es ja keine Blitzer oder selten, sondern da wirst du richtig mit der Pil mit dieser Laserpistole von den von den Cops ja gemessen. Und Charlie war 20 Meilen zu schnell unterwegs, hat einen Strafzettel gekriegt. Und um den zu bezahlen, das geht nicht so easy wie bei uns, einfach dann Online-Überweisung und fertig, sondern er musste dann vor ein Gericht gehen und
00:05:52Speaker 3 Das irgendwie bar vorweisen oder mit Karte oder was auch immer.
Speaker 2 Und von 16 Leuten, wer musste diesen Van natürlich fahren? Die blonde, bläugige, extensions tragende Charlie.
Speaker 1 Okay. Das wundert mich gerade. Also ich konnte schon vor, ich sag mal so, locker vor 30 Jahren Bar bezahlen mit Kreditkarte bei dem Typen, der mich angehalten hat, mitten in der Wüste.
Speaker 2 Ich glaube, es war doch ein bisschen schneller als 20 Meilen die Stunde, denn ich glaube auch, dass ich sonst nicht vor Gericht hätte gehen müssen.
00:06:24Speaker 2 Also es war auf jeden Fall so eine hohe. Geschwindigkeit, das ist auf jeden Fall nicht mehr, also dass ich mich einmal auf jeden Fall mich vorstellen musste.
Speaker 1 Okay, alles klar. Oh, okay. Naja, und dann habt ihr euch öfter getroffen und irgendwann habt ihr gesagt: jetzt machen wir mal einen Podcast, ne? Oder wie ist das? Halt, Moment, wir kommen ja gleich noch dazu. Deswegen auch eine Sache, die mich brennt, jetzt an dieser ganzen Sache jetzt interessiert. Mike, du warst dort Flugbegleiter, ist das richtig?
Speaker 3 Genau, also mein Werdegang ist ein bisschen kompliziert. Ich glaube, auch unsere Zuhörer wissen das gar nicht so richtig konkret.
00:06:55Speaker 3 Ich habe nach der Schule, nach dem Abi, habe ich, da war so ein bisschen Maum mit Pilotenausbildung und so. Habe ich zwei Jahre erstmal als Flugbegleiter angefangen, ein bisschen Erfahrung gesammelt, um mir auch klar zu werden, ist die Branche was für mich oder doch nicht. Hab dann ziemlich schnell gemerkt, jo, das ist was für mich. Nach zwei Jahren habe ich dann meine Pilotenausbildung gemacht. Die ich jetzt letztes Jahr abgeschlossen habe. Und ich habe mir damals aber, weil ich wusste, es kann vielleicht auch manchmal Wartezeiten oder sowas geben. Habe ich mir meinen Vertrag sozusagen abgesichert, dass ich praktisch nach zwei Jahren nach der Ausbildung entweder halt in die Airline ins Cockpit komme oder wenn es halt nicht klappt.
00:07:31Speaker 3 mein Flugbildkleidervertrag praktisch weiterläuft und ich dann danach wieder in der Kabine weiterarbeite. Und ja, das hat mir jetzt in Corona so ein bisschen Mich so ein bisschen gerettet, ne?
Speaker 1 Ähm, äh, ähm, okay, erzähl mir gleich wieder, das würde mich mal spannend interessieren. Also du, also ihr wart beide in der Kabine und irgendwann habt ihr angefangen Podcasts zu machen oder war das irgendwie schon Nachdem du da in der Pilotenausbildung warst.
Speaker 3 Da war ich schon in der Ausbildung. Also das war dann 2019. Okay.
00:08:01Speaker 3 Und während der Ausbildung Ja, ich habe natürlich auch auf, wie man das so macht, auf YouTube und Instagram und sonst irgendwelche Webseiten, beschäftigt man sich ja trotzdem irgendwie damit, was so abgeht und Irgendwie habe ich gemerkt, dass der Content oft sehr ähnlich ist. Das sind irgendwelche Erklärvideos oder es ist nur an der Oberfläche gekratzt und niemand erzählt eigentlich, was wirklich so abgeht, wenn wir unterwegs sind. Oder zumindest habe ich es nicht gefunden. Vielleicht hat es natürlich auch schon jemand vor uns gemacht.
00:08:31Speaker 3 Und irgendwann haben Charlie und ich und ich bin zufällig da bei ihr vorbeigefahren, weil mein Koffer repariert werden musste und ich hatte den bei ihr um die Ecke gekauft gehabt und hat noch Garantie. Und dann bin ich spontan mit ihr getroffen und mit einer anderen Freundin. Es war im Sommer. Und dann wurde daraus spontan noch da geblieben, weil wir da noch feiern waren und bin da noch gar nicht heimgefahren. Und da haben wir gemerkt, wir haben doch beide so spannende Geschichten zu erzählen. Die würden andere Leute vielleicht auch interessieren.
00:09:01Speaker 3 Und vielleicht sollten wir die auch mal erzählen.
Speaker 2 So wie die, dass dein Koffer noch Garantie hatte.
Speaker 3 Ja, ich gehe manchmal in die Details. Ja, aber er macht ja auch nichts.
Speaker 1 Ich glaube in der Tat, so ein Podcast, der Geschichten aus der Kabine erzählt, das war es, der Hintergrund, ne? Der Geschichten der Kabine und Cockpit, ne, sozusagen.
Speaker 3 Genau, was wir so erleben, wenn wir unterwegs sind und so weiter, was für verrückte Geschichten. Ich meine, manchmal sind es verrückte Gäste, manchmal sind es verrückte Kollegen oder einfach vor Ort.
00:09:34Speaker 3 Und das war so die Intention. Und mittlerweile ist so ein Mix geworden aus lustigen Geschichten, aber auch, ja, haben wir uns irgendwie jetzt so. Das Projekt aufgenommen, dass wir auch Sachen erklären wollen. Also, dass, wenn, wir hören ja auch, viele Nicht-Flieger hören uns ja auch und wo wir dann so erklären, bleib dann bitte wirklich sitzen und dann gehe ich so ein bisschen auch in die Physik und Sack, was das Trägheitsmoment, dass das auch Schultern brechen kann oder sowas.
Speaker 2 Charlie, wir bist noch da und man muss dazu sagen, im Vorfeld vor der Podcast-Aufnahme habe ich
00:10:07Speaker 2 Beide Piloten, mit denen ich hier gerade aufnehme, habe ich gesagt, dass bei Technik ich sofort ausschalte und ja, noch bin ich da. Die Frage ist, wie lange? Haltet es kurz.
Speaker 1 Ja, den machen wir. Das ist aber in der Tat so. Also das ist das Problem, wenn man, wenn man nur so reine, es gibt so tolle Podcasts und auch Videos, die am Sachen erklären, technisch, wie sie auch Auch so, dass eine Charlie sitzen bleiben würde, die an erzählen würde, warum was passiert gerade? Wieso riecht das? Wieso riecht das nicht?
00:10:37Speaker 1 Und wieso leck Und ist es okay, dass er jetzt was raustropft oder irgendwas. All solche Sachen. Aber irgendwann gehen die Geschichten aus. Aber das Leben selber, also das, was an Bord passiert, das geht ja immer weiter. Und da kann man halt immer wieder weitererzählen. Irgendwie so was. Also es gibt ja eine Kollegin in Amerika, die heißt Betty in the Sky with Her Suitcase. Der ist, glaube ich, schon seit zehn Jahren zu Gang und die reist halt rum und steckt jeden ihrer Kollegin. Immer das Mikrofon in den Mund und die erzählen da ihre Geschichten. Und auch was sieen so an Bord mit den Piloten und sowas erzählt.
00:11:08Speaker 1 Da sind total spannende Geschichten bei. Also eine Geschichte, die habe ich schon, glaube ich, mehrfach vertwittert, ist die von dem wo so ein Amerikaner im Ex-Militär in seinem Southern Draw so erzählt, wie der aus seiner so einem Mid-Air Collision, also ein Zusammenstoß zweier Flugzeuge, Militärflugzeuge in Luft überlebt hat. Und dann mit seinem Falschschirm da ausgestiegen ist und was er dabei erlebt hat und sowas. Das ist total spannend reinzuhören. Ja, die kann ich gerne mal wieder reinposten hier in die Shownotes. Also die habe ich, glaube ich, schon, keine Ahnung, wie oft eingezhört, weil das auch so schön erzählt, ne?
00:11:39Speaker 1 Irgendwie sowas.
Speaker 3 Naja, ja, das ist echt schön. Viele unserer Zuhörer schreiben uns dann tatsächlich auch Sachen, die ihnen passiert sind, basierend auf unserer Folge, und dann haben wir darauf ein ganz neues Format gegründet, der PaxCall-Quickie, und da lesen wir einfach vor Was die uns praktisch schreiben, natürlich nachdem sie das Einverständnis gegeben haben und kommentieren das auch so ein bisschen.
Speaker 1 Ja, das ist cool. Ja, aber das will ich auch gar nicht. Einen, den ihr mal zufällig dabei hattet, der nennt sich Quax747. Ja, genau. Genau, also mit dem bin ich sogar mal geflogen, das weiß ich.
00:12:11Speaker 1 Ich habe aber dummerweise seinen Namen vergessen. Also da möge mich verzeihen. Klaus. Klaus Namen. Namen gesagt. Ich kann jetzt genau googeln meinem Flugbuch. Also ich glaube, wir haben mal zusammen gedient sozusagen. Und da, äh, Klaus, natürlich, ja, logisch. Ich wollte es dir nicht sagen, aber jetzt habt ihr es getan. Na gut. Okay. Nicht, dass er mit mir schöpft.
Speaker 3 Nee, da gibt es also, ich hoffe, Klaus, falls du es hörst, ich meine, das steht ja öffentlich in deinem Punkt für die Gewachsen.
Speaker 1 Okay, alles klar. Ich wollte jetzt mal die Chance vor allen Dingen nutzen.
00:12:42Speaker 1 Ich weiß nicht, wer von euch da irgendwie anfangen möchte, weil ich habe mir Fragen aufgeschrieben. Bei Mike finde ich interessant, halt wie gerade hier jetzt aktuell Corona-technisch, also wie du in die Ausbildung gekommen bist. Das vom Flugbegleiter zur Pilotenausbildung und ja dann praktisch jetzt, das werden wir ja auch noch weiter erzählen, sozusagen auf der Straße. Das kann man nicht setzen, sondern in der Kurzarbeit, wie so viele von uns. Dank deines glücklichen Vertragshändchens, wenn ich das gerade so verstanden habe. Oder Charlie, was ich noch nicht hatte, ich habe noch nicht hier in unserem Podcast erzählt, wird denn so die Ausbildung einer
00:13:16Speaker 1 Flugbegleiter oder eines Flugbegleiters geht. Also ich weiß nicht, ob ihr da Lust habt darüber zu erzählen, aber wer oder wer anfangen mag oder irgendwie sowas nicht, dass Herr Charlie weggeht oder irgendwas.
Speaker 3 Ich lasse der schönen blonden Extensions tragenden blauäugigen First-Class-Schüler. Das ist natürlich den Vortritt.
Speaker 2 Nee, also klar, erzähle ich gerne drüber. Soll ich einfach mal loslegen oder hast du konkrete Fragen?
Speaker 1 Nee, überhaupt, ich habe keine konkreten Fragen. Nein, habe ich überhaupt nicht. Also meine Fluppigleiderausbildung ist schon sehr lange her.
00:13:49Speaker 2 Ah, so, so.
Speaker 1 Also wir sind also dran.
Speaker 2 Bist du denn schon mal mit einem Waist durch die Kabine gelaufen?
Speaker 1 Ah, natürlich, den Quatsch habe ich alles gemacht. Natürlich logisch. Das habe ich da überhaupt kein Problem mit. Ich habe auch die Seenotrettungsübung zusammen mit den Kollegen gemacht. Das ist eine Geschichte. Ich unterbreche dich mal ganz kurz, weil die muss ich ja gerade schnell erzählen. Man muss ja irgendwann eventuell, also je nachdem, welche Firma und ich weiß nicht genau, ob das alle so machen, aber man muss eine Seenotterungsübung machen. Das heißt, man muss mal im Wasser so einen Floß aufbauen.
00:14:19Speaker 2 Das hast du bestimmt auch gemacht. Ja, genau.
Speaker 1 Und als mein Lehrgang das machen musste, weil Umschulung auf den A300 1992. So ein alter Sackmann. Hat uns der Ausbildungsleiter gesagt, er hätte uns einteilen können zu den drei Flugingenieuren. Oder zu der ganz neuen Gruppe von 20 Condor-Stuardessen. Und er hat uns mal zu den Condor-Stewardessen geschickt, ob das denn okay war. Und wir waren alle so gerade zur Serie Jungs und wir so, och.
00:14:51Speaker 1 Weiß nicht, ja, vielleicht war gar nicht so. War sehr schön. Ich glaube, die einen haben geheiratet. Ah, das ist doch schön. Ja, genau. Ja, Entschuldigung, Charlie, du kannst wieder weitermachen. Entschuldigung.
Speaker 2 Achso, nee, nee, ist ja eine nette Anekdote auf jeden Fall. Und zum Thema Schwimmen kann ich auch, da kann ich eigentlich mal direkt mit anfangen. Denn in meinem Kurs trug sich nämlich leider ein ein Fall zu, das gelogen wurde, dass die Dame schwimmen konnte, was sie eigentlich dann nicht konnte.
00:15:22Speaker 2 Also das ist schon mal zum Flugbegleiterin braucht man verschiedene Voraussetzungen natürlich. Also auch wenn man denkt, da wird nur Saft ausgeschüttet in der Luft. Aber jeder, der sich damit ein bisschen auseinandersetzt, weiß natürlich, dass wir in erster Linie für die Sicherheit an Bord da sind. Und ja, dazu gehört zum Beispiel sicherschwimmen. Kommandos sicher und ich glaube, die sollten abrufbar sein, egal um wie viel Uhr man morgens angerufen wird.
Speaker 3 Ich stelle einfach Notfallprocedures.
00:15:53Speaker 3 Das ist ja nicht nur die Evakuierung, das kann ja auch ein Feuer an Bord sein, ein medizinischer Notfall. Oder sonstiges, ne?
Speaker 2 Genau, aber das lernt man ja halt dann alles. In der Schulung, jedenfalls, das sind so Voraussetzungen. Man sollte sich gewisse Dinge einfach merken können, gutes Englisch sprechen können. und allgemein nett mit Gästen oder Kunden umgehen können. Das sind so, finde ich, glaube ich, so Voraussetzungen, die man so mit auf den Weg geben kann, oder was man auf jeden Fall haben sollte, so eine gewisse Form von Empathie vielleicht auch haben sollte.
00:16:27Speaker 2 Ja, und es hat sich natürlich mittlerweile viel geändert. Es gibt, zwischendurch gab es ja mal Castings und auch, ich glaube, allgemein jedes Jahr werden diese Assessments Aufgefrischt oder anders gemacht. Und auch jede Airline hat da natürlich andere Vorgehensweisen. Aber ich glaube, zu den Voraussetzungen lässt sich sagen Dass das so, finde ich, der Standard sein sollte, egal für welche Airline man arbeiten möchte.
00:16:57Speaker 1 Ja, ich höre nur manchmal halt, dass es halt Unterschiede gibt. Also wenn Wenn du bei der Airline, ich sag mal so, Air France oder irgendwas anfangen willst, also von den Großen sozusagen, da ist es dann doch schwieriger reinzukommen oder da wollen immer alle hin. Und dann gibt es natürlich auch andere Airlines wie, ich darf dir nochmal sagen, Ryanair, wo du das Gefühl hast, du bist eigentlich, also der Trolley, den du schiebst, ist mehr wert für die Firma als du selber, der da drin steht. Also nicht das, was man so hört.
00:17:28Speaker 3 Das ist auch das, was ich von Kollegen gehört habe.
Speaker 2 Ich kann zu dem Standard von anderer Airlines nicht sagen. Ich möchte da auch gar nichts so sagen, um ehrlich zu sein. Ich kann nur sagen, dass ich bei zwei. verschiedenen Airlines im Assessment war und es war bei beiden würde ich sagen relativ ähnlich. Das eine ähm Ja, eine der größten deutschen Airlines Deutschlands und das andere die zweitgrößte Airline Deutschlands, quasi. Genau, da habe ich dann
00:18:01Speaker 2 Noch? Ja, okay.
Speaker 1 Nee, die zweitgrund sind, wie sie noch.
Speaker 2 Mittlerweile leider nicht mehr, aber als ich mich da zu der Zeit mich beworben hatte. Gar es jene noch. Das Ganze ist jetzt auch schon sechs Jahre her, mein Assessment. Deswegen versuche ich mal so in meinem Gehirn rumzuwühlen und zu sagen, was ich noch so festgegangen habe. Also es fängt natürlich mit einer Online-Bewerbung an. In dieser Online-Bewerbung war auch ein Englisch-Test mit drin. Also, wie gesagt, alle, die denken, man kann da vielleicht sich noch durchmogeln, weil das Englisch nicht so gut ist, den möchte ich direkt eigentlich auch mal den Zahn ziehen.
00:18:39Speaker 2 Denn man wird dann im Assessment Center später nochmal in einem Englischdialog getestet.
Speaker 3 Es gibt ja auch noch einen Englisch, äh ein Englisch-Test am Computer, hattest du den nicht?
Speaker 2 Nee, der war bei mir online, also bevor ich da überhaupt auftauchen musste. Also wie gesagt, es hat sich über die Jahre alles ändert sich ja, ne? Genau, und was ich auch empfehlen kann, ich weiß nicht, wie es mittlerweile aussieht, aber sollte man jetzt voll tätowiert sein und gepierst und mit pinken Haaren, ist das vielleicht jetzt auch ein
00:19:13Speaker 2 Erscheinungsbild, was bei, ich würde mal sagen, 99% der Airlines auch nicht so ganz erwünscht ist. Da ist das klassische Erscheinungsbild dann doch gewollt. Und ja, das sind so die ersten Dinge, die auf einen zukommen. Man muss dann noch einen Motivationsbrief noch schreiben, warum ich unbedingt. Flugbegleiterin werden möchte und auch da als Tipp für alle, die sich eines Tages mal bewerben wollen. Ich würde das Thema Reisen nicht an erster Stelle stellen.
00:19:44Speaker 2 Ja, also das sind, glaube ich, auch falsche Voraussetzungen, warum man den Job dann. machen und ich denke, das ist eins der nettesten Pluspunkte, die dieser Job mit sich bringt. Aber ich meine, für euch aus dem Cockpit, ihr werdet mir dazu stimmen, man ist nicht in jedem Umlauf unter Palmen mit Cocktails am Strand. Also es gibt auch mal Anstrengende Layover, wo man mit ganz, ganz wenig Schlaf nur auskommen muss und wo das Reisen vielleicht eher nach hinten fällt weiter.
Speaker 1 Ja, das weil einfach die der Schrand hat keine Palmen oder die Cocktails sind alle, man muss Bier trinken, das kenne ich, ja.
00:20:21Speaker 1 Nein. Aber ist klar, mir brauchst du das nicht zu erzählen, aber das ist so Klischee, ne? Es ist eben nicht wahr, dass es so ist. Ja, okay.
Speaker 3 Aber das war mal, das war ja mal so, ne? Das hat sich ja gewandelt über die Zeit, dass ja wahrscheinlich sehr viel von Veränderungen mitgemacht, oder?
Speaker 1 Gott, ich kann daher auch gerne noch was erzählen, aber es war nein. Es gab andere Sachen, ja, aber ähm Nicht jeder Flug ging ja, das ist ja keine Urlaubsairline gewesen, für die ich arbeite. Also da gibt es andere Namen dafür, die mehr bekannt sind, dass sie nur touristische Ziele angeflogen haben.
00:20:51Speaker 1 Und da waren die Punkten. Also es gibt einen Teil, der flog halt an die Küsten von Afrikas und es gab einen Teil, der flog zum Zentralafrika und das sind Unterschiede. Also ja, genau. Aber was die Tattoos angeht, also ich kenne Kollegen schon, die sind, also alles, was man unter einem langen Ärmel verstecken kann. oder mit dem T-Shirt, die sind darunter tätowiert. Also das gibt es auch.
Speaker 2 Das ist tatsächlich auch ein Tattoo. Deswegen, ich gehöre auch zu den Glücklichen, die dennoch
00:21:24Speaker 2 zu der Zeit auf jeden Fall eingestellt wurde und es ist schon richtig, was du sagst. Ich glaube, das ist mittlerweile über die Jahre auch lockerer geworden. Und was ich gelernt habe in der Zeit ist, ein Tattoo ist ein Grund, wenn es Also man sieht ja vorher, bei der Einstellung kann man sich ja online die Voraussetzungen anschauen und bei vielen Airlines gibt es quasi so eine Skizze von so einem Menschen und da ist dann aufgezeichnet, bis wohin Tätowierungen gehen dürfen und bis wohin nicht. Und bei mir war es so, ich war auch schon dabei, das wegzulasern. Mittlerweile ist es fast auch gar nicht mehr zu sehen.
00:21:56Speaker 2 Aber das könnt ihr vielleicht auch bestätigen beim medizinischen Dienst, wo man dann später nochmal sein Medical machen muss, da muss man sich eh nackig quasi aufmachen ausziehen und selbst wenn man das versteckt oder verdeckt beim Assessment Center, wenn man gefragt wird, ich glaube die Die beste Variante ist damit ehrlich umzugehen, zu sagen: Ja, ich habe eins, aber es lässt sich super kaschieren, wie auch jetzt, und ich glaube, dann steht einem auch nichts im Weg. Ich glaube, was ungerne eher gesehen wird, und das habe ich ja auch in unserem Kurs
00:22:27Speaker 2 Tatsächlich damals ist es in einer Kollegin passiert, die gesagt hat, sie hätte keins, hatte dann aber irgendwie die ganze Schulter voll tätowiert, die musste dann erstmal Zum Gespräch, zum Teamleiter. Und ich glaube, sowas lässt sich einfach vermeiden, wenn man einfach von vornherein einfach ehrlich damit umgeht. Es ist ja kein Ausschusskriterium.
Speaker 1 Nö, nö, Klapper ist.
Speaker 2 Solange es, wie du schon sagst, durch die Uniform irgendwie abzudecken ist.
Speaker 1 Wobei, ich glaube, für mein Verständnis, man also ich Kann man dir vorstellen, dass du das angeben musst.
00:22:57Speaker 1 Also so, wenn sie sagen, sind sie tätowiert, beziehungsweise dass du diese Frage ähnlich wie sind sie schwanger nicht beantworten brauchst. So rechtlich gesehen wahrscheinlich manchmal. Rechtlich, rechtlich meine ich. Das ist natürlich mal ein anderer Aspekt. Ich kenne auch Kollegen, die haben sich eingeklagt in die. In den Pilotentest, der ja vorschreibt, du musst, glaube ich, irgendwie 1,62 oder irgendwas mindestens groß sein und sie war nur 68. 1,65, dachte ich. Oder 1,65, ich weiß es nicht genau. Und sie war halt 1,58. Und hat geklagt und hat recht bekommen, dass sie diesen Pilotentest machen kann, aber es hat dir natürlich nicht weitergeholfen.
00:23:30Speaker 2 Also, ich weiß zu der Zeit, da gab es nur ein Käste mit Ja oder Nein und da gab es kein Ich möchte das nicht beantworten.
Speaker 3 Also ich glaube, man ist zu der Zeit. Das ist tatsächlich ähnlich, zum Beispiel bei den ganzen Pilotentests. Da wird auch oft gefragt, haben sie bereits bei anderen Airlines das Einstellungsverfahren absolviert und nicht bestanden oder sowas? Und rechtlich dürfen die das nicht? Kannst du mit Nein fragen? Aber wenn die praktisch, es gibt dann halt welche, die sind gewieft Die fragen dich nach einer Erlaubnis, dass sie praktisch nachfragen dürfen und sich die Ergebnisse holen dürfen.
00:24:04Speaker 3 Und natürlich kannst du da rechtlich sagen Ähm, nee, gebe ich euch nicht. Dann können die halt sagen: Ja, gut, dann danke für ihre Bewerbung. Wir haben leider passendere Leute gefunden. Ja, ja, klar. Und dann kannst du dich da auch irgendwie einklagen, aber es ist halt alles ein ewig langer und krampfhafter Weg dann. Ja, ja, klar. Das macht keine Ex. Also dann hast du es geht.
Speaker 1 Ja, genau, Entschuldigung. Ich bin leise.
Speaker 2 Nein, brauchst du nicht. Wenn du Fragen hast, könnte ich.
Speaker 1 Die habe ich schon wieder vergessen. Ich weiß gar nicht, warum ich eigentlich wollte zurück zum Faden gelangen, aber ich weiß gar nicht, wo der Faden jetzt gerade hängt. Ich glaube, der Faden war, war wie die Auswert
00:24:34Speaker 1 Bildung ablief.
Speaker 2 Ja, also das sind die Voraussetzungen, da war ich noch. Und hier noch einmal der Hinweis: Ihr werdet dann auch nochmal im Online-Test gefragt, ob ihr auch wirklich sicher schwimmen könnt. Und hier nochmal der Hinweis Ihr solltet es können. Jedenfalls, wenn diese ganze Hürde überstanden ist, wird man dann auch zum Assessment Center eingeladen. Und auch hier Charlies Tipps und Tricks für die Frauen kommt auf jeden Fall gepflegt.
00:25:05Speaker 2 Meine Cousine hat mir damals den besten Tipp gegeben und den möchte ich auch an euch draußen weitergeben. Am besten erscheint ihr auf dem oder im Assessment Center genau so, dass man euch quasi direkt an Bord in eine Uniform packen könnte. Also den Darm empfehle ich, einen Dutt zu machen, vielleicht Perlenohrringe oder schlichten Schmuck, nicht zu viel Make-up, aber trotzdem vielleicht einen netten Lippenstift oder so, dass man sieht, man hat sich auch ein bisschen Mühe gegeben. und halt so ein, also über also ich würde empfehlen, nicht zu casual da zu erscheinen, sondern also ich bin tatsächlich quasi auch im Blazer und Rock da erschienen und habe jedes Assess Assessment, ich will jetzt nicht sagen aufgrund meiner Optik, aber es hat sicherlich
00:25:47Speaker 2 Auch geholfen, dass man mich direkt in Uniform visualisieren konnte.
Speaker 1 Das ist natürlich Assessment Ich meine, so eine Airline ist irgendwie eher so ein seriöser Laden, muss er auch. Und wenn du natürlich da als Hipster da ankommst, das passt halt nicht. Ich meine, das ist naja, ich bin nicht ganz so schlimm wie bei. Ja, okay, verstehe ja.
Speaker 2 Ich habe da Leute gesehen, hör mal, da dachte ich mir, uff, also ihr habt euch nicht so ganz schlau gemacht vorher.
Speaker 3 Ich habe auch Leute gesehen, weil so, ich war auch mal bei so einem Casting.
00:26:19Speaker 3 Die kam dann tatsächlich aber auch in Tonschuhen und löchriger Jeans und da war das Motto nämlich come as you are. Das ist glaube ich auch ein Nirvana-Song oder so, aber. Auf jeden Fall, die kamen und die wurden da tatsächlich auch genommen. Und dann gab es aber andere, die kamen auch richtig mit Anzug, die wurden nicht genommen. Also irgendwie muss man schon auch ein bisschen was auf dem Kasten haben. Ja, das wäre gut.
Speaker 1 Ich kann darüber nicht so viel sagen, weil ich habe mich Gott sei Dank in meinem Leben, glaube ich, nur zwei, dreimal bewerben müssen. Und deswegen, also ich bin da, ich kann da, ich bin da nicht als Referenz tauglich.
00:26:52Speaker 3 Dann dreimal auf Holz klopfen, lassen wir uns nicht nochmal machen. Ja, ja, das ist ja nicht so.
Speaker 2 Ich hoffe auch, dass ich das nicht nochmal.
Speaker 3 Ich bin letztes Jahr, glaube ich,xperte geworden. Das kann ich mir vorstellen jetzt.
Speaker 1 Aber ähm Jetzt hast du also deine Ausbildung. Entschuldigung, Charlie, ich geh nochmal wieder zu Charlie zurück. Jetzt hast du also deine Ausbildung da gemacht. Ich frage nur, weil ich weiß, Flugbegleiter haben auch Lizenzen. Für verschiedene Muster. Und ich glaube, das ist vielen gar nicht so bewusst, dass diese Lizenzen genauso einen Ablauf haben und nicht so irgendwann auslaufen und sie dann nicht mehr arbeiten können.
00:27:29Speaker 2 Genau, also wir müssen ja auch immer zusehen, dass wir dann, also ich glaube, das ist auch Airline unterschiedlich, dass man, glaube ich, einmal im Jahr muss man ja auf das Flugzeug Muss da dann ein sogenanntes Recurrent machen, da muss man dann auch einen Test schreiben, dass man sich auch mit dem Flieger wirklich auseinandergesetzt hat, dass man weiß, beispielsweise, wo die Feuerlöscher sind. Das sind alles Dinge, die zur Lizenz erhaltung auf jeden Fall beitragen.
Speaker 3 Man weiß, wo im Notfenster der Auslösegriff für die Notrutsche ist.
Speaker 2 Genau, da gibt es dann diverse Fragen, also die sich wirklich auf dieses Flugzeug muss das spezifisch mit auseinandersetzen und da.
00:28:07Speaker 2 welches Muster man letzten Endes bekommt, entscheidet dann auch erstmal die Airline. Das kann der 380 sein, das kann der das Airbus 340-Muster sein. Da gibt es 747767, weiß ich nicht, was es bei anderen Firmen noch so für Flieger gibt. Das ist so eure Materie.
Speaker 3 Embrayer 195.
Speaker 2 Genau. Und auf dieses Muster wird man dann auch nachdem man das Assessment
00:28:41Speaker 2 bestanden hat, dann auch ausführlich geschult und das wird dann quasi wirklich einmal im Jahr wird getestet, ob man auch sich sicher ist mit dem Muster, damit man die Lizenz dann einfach dann auch behalten kann. Und wenn man dann das Flugzeug ein Jahr nicht gesehen hat, durch was jetzt auch natürlich vielen Kollegen passieren kann, dass die jetzt auch erstmal unbezahlten Urlaub genommen haben in der jetzigen Zeit, um sich vielleicht anderweitig gerade zu beschäftigen, dann muss man auch sogenannte ACM-Flüge machen, dass man sich dann nochmal den Flieger ganz neu wieder anschaut.
00:29:16Speaker 2 Und dann quasi nochmal so eine verkürzte neue Schulung auch wieder auf das Muster bekommt.
Speaker 3 Aber du musst den ACM-Flug doch schon nach 180 Tagen machen. Nach 180, mir ist das nämlich passiert, nach 180 Tagen läuft deine Lizenz aus und dann müsstest du praktisch als Additional Crewmember, also du bist dann nicht on duty, sondern Also, als wärst du Praktikant und müsstest dir alles nochmal zeigen lassen, bist du dann halt einfach als Zusatz dabei und dann ist die Lizenz weder gültig oder du machst ein frisches Recurrent.
00:29:46Speaker 3 Also bei den Flugzeug Lizenzen.
Speaker 1 Ist das wirklich so? Also, ich glaube, ein feiner Unterschied ist, du kannst, du darfst. Du kannst ja keine Sicherheitsposition haben, also eine Tür, eine Position an der Tür, aber du kannst schon eine Arbeitsposition haben.
Speaker 3 Du sitzt dann, also deine Pflanze. Genau, Service. Aber keine, die, also die Sicherheitspositionen sind ja für die Minimum-Crew ausgelegt und du dürftest keine Minimum-Crew sein. Genau, aber dass du praktisch keine Safety Position hast und dann wird das wieder revalidated.
Speaker 1 Genau, aber man muss sagen, also auf dem Aufrachtziger hatten wir neunzehn Flugbegleiter an Bord und davon sind vier Positionen nur reine Service-Position.
00:30:25Speaker 1 Davon sind immer vier, sozusagen könnte man mit solchen Menschen besetzen, sag ich es mal so.
Speaker 3 Genau, genau. Und die hätten, die hätten dann, wenn die praktisch 180 Tage lang keine Safety Position mehr hatten, wären die dann wieder valid. Also und dürften danach wieder eine Safety Position haben.
Speaker 1 Also das ist hier nicht bewusst, dass man nicht einfach, dass hier nicht einfach so, ich komme nach einem Jahr wieder und fliege wieder.
Speaker 2 Das geht halt auch nicht. Und was man auch dazu sagen muss, ist, es geht nicht nur um diese Lizenz, sondern wir haben ja auch noch viele andere Lizenzen, wie unser Medical, was
00:30:55Speaker 2 alle vier Jahre, meine ich, zum Beispiel auch aufgefrischt wird, wenn du das dann auch wieder nicht bestehst, dann kannst du zwar eine Lizenz auf das Muster haben. Aber bist dann ja nicht mehr, hast nicht die Lizenz, medizinisch diesen Job weiter auszuführen. Also man muss dann auch gucken, wenn ich mir jetzt beide Beine breche, hoffen wir mal nicht, und ich damit Folgeerscheinung habe, dann kann es sein, dass ich dann dass im vierten Jahr oder so dieses medizinische, diese medizinische Lizenz halt nicht mehr bekomme. Das sind alles auch so Faktoren
00:31:25Speaker 2 Die auch damit zusammenhängen.
Speaker 3 Ich glaube, es gibt bei euch. Also zumindest müssen das die Piloten. Ich weiß gar nicht mehr, ob die Kabine das auch muss, aber sollte eigentlich so sein, denke ich. Wenn du ja einen schwereren Krankheitsverlauf hast, wie jetzt beide gebrochene Beine, hast du, glaube ich, auch die Pflicht, zu einem Fliegerarzt zu gehen, dass der dann sagt, okay, du bist auch fit to fly, jetzt nachdem das vorbei ist. Genau. Also bei Piloten ist es auf jeden Fall so. Bei Flugbegleitern doch bestimmt auch, oder?
Speaker 2 Ich weiß nicht, der Fall ist bei mir jetzt noch nicht eingetreten, aber ich denke mal schon.
00:31:58Speaker 2 Also, wie gesagt, das sind alles so Dinge, die da, die damit einspielen und Man sollte sein, also in diesem Job generell gut sehen, gut hören, gut riechen und gut austeilen können. Und das sind genau die So Lizenzen, die auch noch mit dazu gehören hat.
Speaker 1 Wobei ich weiß, es gibt bei euch auch das Groß und Kleine Medical, ich weiß nicht wie oft, in welchem Abstand dieses kleine Medical ist Also da geht es ja auch nur zum Arzt rein. Ich will das jetzt nicht irgendwie schlecht machen oder irgendwas, aber das ist so, da guckt sich der Arzt an und sagt, ja, wie fühlen Sie sich?
00:32:32Speaker 1 Ja gut, ja, schön dann. Wir sehen uns dann wieder in zwei Jahren. Also es gibt auch so ganz einfache. Also da kannst du, da wird dann nur geguckt, ist derjenige überhaupt noch, naja.
Speaker 3 Genau, ich glaube, die kleinen sind alle zwei und zweieinhalb. Da wird auch geguckt, ob der Impfschutz und so für bestimmte Sachen, wo das in bestimmten Ländern ist, noch frisch ist und das große, wichtige ist alle fünf, glaube ich. So wie beim Class 2, das ist doch auch alle fünf, Medical Class 2 für Privatpiloten.
Speaker 1 Äh, oh, das, äh, äh, bei den deutschen Piloten.
00:33:02Speaker 3 Also Class 1 ist auf jeden Fall jährlich. Ja. Class 2 ist, solange du, ich glaube, unter 40 bist es alle fünf und danach Alle zwei und irgendwann dann wieder alle eins. Da ich noch nicht so alt bin, habe ich mir habe ich mir das gemerkt, dass ich ab 40 muss ich mal gucken.
Speaker 1 Hast du noch 20 Jahre? Ist ja gut, ist ja alles gut. Genau. Nee, ich fürchte, da bin ich auch schon lange hinaus über dieses Stadion. Ich bin aber noch kein Ommel. Wisst ihr, was Omel ist?
00:33:32Speaker 2 Hier jemand älteres, oder? Kommst du auch aus dem Rheinland?
Speaker 1 Nee, ich muss gerade ganz kurz das Thema husten. Klein Moment, eine Sekunde. So Nee, ein mit Omel, das ist eine zusätzliche Abkürzung für Operational gibt ja Leute, die haben irgendwelche Handicaps, die aber eingetragen sind in die Lizenz. Also dass sie zum Beispiel irgendwelche Nichtbehinderungen hatten oder irgendwelche Medikamente nehmen, die zugelassen sind oder dadurch ein leicht höheres Risiko haben.
00:34:04Speaker 1 Das ist eine Abkürzung, also Omel steht für Operational irgendwas und es dürfen nie zwei Omels irgendwie gemeinsam Sozusagen im Cockpit on Duty Sand.
Speaker 2 Ich dachte, das ist so ein rheinisches Wort für so alter Mensch oder so.
Speaker 1 So ein Ommel. Also das kann zum Beispiel auch einer sein, der ähm Ü60 ist zum Beispiel. Also ich glaube, es dürfen hier ja, ich muss hier jetzt nachgucken. Also es gab, es gab mal, ich glaube, der Nee, das ist wieder weg.
Speaker 3 Es gab's auf jeden Fall in meinem Fragenkatalog gab's das auf jeden Fall, dass zwei Ü60 nicht zusammenfliegen sollen.
00:34:40Speaker 3 Genau, richtig.
Speaker 1 Oder zumindest nicht zusammen in Im gemeinsam vor allem den Controls sein müssen. Also wenn es eine Dreier-Crew ist, kann also einer, der Kapitän darf unter 60 sein, aber die anderen beiden oder irgendwie, und naja, nee, passt auch nicht, keine Ahnung. Also irgendwann sowas, sowas gab es da irgendwie mal so ein bisschen. Äh, ja Gott. Naja. Okay.
Speaker 3 Aber über 60-jähriger Co-Pilot wäre auch eine krasse Kombi, oder? Ja, du hast, aber es gibt's gibt es, also überhaupt
Speaker 1 Das gibt's doch alles. Also warum auch nicht?
Speaker 2 Es gibt ja auch einen ewigen Co-Pilot, der aufgrund rechtlicher Dinge niemals abgegradet werden darf.
00:35:16Speaker 2 Gibt es alles.
Speaker 1 Ja, es gibt also, es gibt krasse Geschichten. Es gibt auch den Sohn eines wirklich sehr, sehr, sehr großen Industriellen bei uns in Deutschland, der einfach Co-Pilot geblieben ist sozusagen, aber weiter bei uns fliegt. Und auch immer nur mit extremer Teilzeit und sowas. Ist glaube ich auch schon länger her die Geschichte, aber der hat praktisch sich gesagt, why bother? Also warum warum soll ich Kapitän machen oder irgendwas? So, ich bleibe auf der Seite. Weil das auch, weil ich nicht so oft fliege, weil ich für die, ähm, ich bin nicht so proficient, also bleibe ich lieber, also sowas gibt es auch, ne?
00:35:49Speaker 1 Also, klar. Nö, und Ja, also das war sozusagen wie du dann reingekommen bist. Und ich weiß, wir können ja gleich nochmal erzählen, wie das denn jetzt gerade so der Zustand für uns alle ist, sozusagen jetzt mit Corona oder Ich wollte nur damit zum Ausdruck bringen, dass es halt auch für Flugleiter gibt es halt Ausbildungen, die unterschiedlich lang ist. Achso, hast du Kosten? Musst du irgendwas bezahlen dafür?
Speaker 2 Also die Ausbildung an sich, diese Grundausbildung, ist auf jeden Fall nicht vergütet, beziehungsweise ich glaube nur mit 200, 300 Euro.
00:36:24Speaker 2 Also da muss man dann auch schauen, dass man für ein, zwei Monate auf jeden Fall ein kleines Geld Geldpolsterchen angesammelt hat, aber an sich sonst meine ich
Speaker 3 Ich habe da so 400, 500 Euro im Monat bekommen.
Speaker 2 Mike, du bist so ein Erbsenzähler.
Speaker 3 Das ist das Doppelte von.
Speaker 1 Das ist Männer. Männer kriegen immer mehr als Frauen, aber das ist doch völlig normal.
00:36:54Speaker 2 Ich wollte damit ja nur zum Ausdruck bringen, dass es 400 Euro sei es auf jeden Fall nicht viel und dann kommt es auch immer darauf an, ob man sich selber entscheidet, also wohnt man schon in Flughafennähe oder hat man dann eventuell noch Pendelkosten oder sowas, ne? Das sind so Kosten, die muss man einkalkulieren, die kriegt man auch nicht erstattet oder so. Das obliegt einem natürlich selber. Aber sonst Kosten, von dass ich da für die Ausbildung was bezahlen musste, war nicht der Fall.
Speaker 3 Aber das ist auch von Airline zu Airline unterschiedlich. Also du musst dazu sagen, die Ausbildung dauert halt auch je nachdem, bei welcher Airline du bist, zwischen sechs Wochen und zwischen zwölf Wochen.
00:37:28Speaker 3 Also anderthalb bis drei Monate. Oder da ist alles dabei in der Länge. Aber ich kenne auch, du hast die Airline heute schon genannt. Die hat sich eine ganze Zeit lang auch von der Kabine, ich glaube, 3. 000 oder 4. 000 Euro bezahlen lassen dafür, dass die Flugbegleiter werden dürfen. bei jener Airline und dann weniger wert sind als der Trolli, wie du so schön gesagt hattest.
Speaker 1 Ja, okay, die, ähm, ja, aber ich glaube, das ist für die Uniform und das Ganze, ne? Da mussten sie bezahlen.
00:37:59Speaker 3 Genau, und für das Sales-Training, für das Safety-Training haben die nur ein oder zwei Tage tatsächlich und müssen auch gar nicht alles machen, sondern nur mal gesehen haben. Das hat mich sehr erschreckt, als ich das gesehen habe. Und das ist alles legal, das sind die gesetzlichen Minima. Also, da habe ich erstmal gemerkt, dass an den gesetzlichen Minima tatsächlich sehr viel Luft nach oben wäre.
Speaker 1 Also wobei, was die Uniform angeht, man muss auch dazu sagen, auch wir haben erstmal sind sozusagen oder sind nachträglich in die Uniform, haben wir auch bezahlt. Das dürfen wir auch nicht vergessen.
00:38:30Speaker 2 Ja, ich glaube, das wird mit sieben Euro jeden Monat in den ersten ein, zwei Jahren abgezogen vom Gehalt. Also nichts, was man, glaube ich spürbar merkt, aber so effektiv, dass ich jetzt sage, wie ein Pilot, ich zahle jetzt hier mal 80. 000 Euro und dann kann quasi, kann, kann man Pilot werden, so ist das jetzt als Flugbegleiter nicht. Also entweder man wird von der Airline halt eingestellt, aber so Wie gesagt, wie Mike schon sagt, das ist natürlich eher dann unabhängig. Bei mir, in meinem Fall, musste ich nichts zahlen.
Speaker 3 Ja, okay. Ich auch nicht.
00:39:00Speaker 3 Und ich hätte, ich hätte es auch nicht gemacht, also. Wahrscheinlich.
Speaker 1 Ja, und dann, Mike, und dann bist du halt irgendwann umgeschwenkt und hast gesagt, Mensch, jetzt wird mir oder jetzt will ich keine Saftschubser mal sein, sondern oder wolltest du schon immer gedrückt werden.
Speaker 3 Ja, ich wollte schon immer so mal so ein bisschen Knöpfe auf den Autopiloten drücken. Ja, genau. Nee, genau, ich war mir halt nach der Schule unsicher, weil die Flugschule an, die ich unbedingt wollte, die hatte da dicht gemacht, als ich Abi gemacht hatte. Da war ich mir unsicher und zu der Zeit war das auch so, da hat man noch diese ganzen negativen Berichte gesehen von nach dem Wirtschaftscrash hier 2008, 2009.
00:39:39Speaker 3 Da war ja eine sehr, sehr lange Zeit richtig mau für Piloten. Also da wurde eigentlich nirgends gesucht, ganz viele lange arbeitslos und das wäre ja so im Prinzip dann der Weg gewesen, wenn du nicht an diese Airline, in dieses Apinizo-Programm kommst, wo alle irgendwie eingestellt haben. Dann, wo du vorher praktisch gescreent wirst, also die Airline sucht dich aus und sagt, ja, dich finden wir gut, schick mal dich mal in die Flugschule, dann machst du das zwei Jahre, zweieinhalb, circa, und dann kommst du zu uns auf die Linie. und machst noch ein Line-Training ein paar Monate, noch so mit Checker-Kapitän und Training und dann wirst du bei uns ausgecheckt und darfst bei uns fliegen.
00:40:15Speaker 3 Das ist ja so der Wunschweg, ne? In zwei Jahren zum Pilot und dann sitzt du da im Airbus oder Boeing oder Embraer oder was auch immer. Und das war damals nicht drin, halt. Ähm. Und dann war schon die ernste Überlegung, okay, machst du das jetzt privat? Aber dann hast du direkt von Anfang an diese ganzen Kosten. Bei so Airline-Programmen ist ja Nicht immer, aber schon teilweise so, dass sie auch übernommen werden. Dann war ich mir halt sehr unsicher, es ist ja echt ein Batzengeld. Ich meine, wir reden halt echt von 80. 000 Euro.
00:40:45Speaker 3 Und du verdienst ja auch nichts während der Ausbildung. Und dann habe ich gedacht, probiere es in der Kabine und guck mir das erstmal an. Komme ich klar mit Jetlag? Wie ist der Lifestyle? Ist das so, wie ich es mir vorgestellt habe? Dann habe ich auch Kontakt zu Piloten, kann mit denen quatschen. Das war so die Anfangsintention, und dann habe ich aber, muss ich auch wirklich sagen, es war jetzt nicht so ein reines Sprungbrett. Für mich, sondern ich habe auch wirklich am Flugbegleiterjob richtig Spaß gehabt. Also, es hat echt Spaß gemacht, sowohl mit den Gästen, mit den Kollegen, natürlich auch das Unterwegssein und die ganze Experience und auch persönlich zu reifen.
00:41:19Speaker 3 Also jetzt im Retro- Retroperspektive? Nee, Retro-Persp ihr wisst, was ich meine. Retrospektive.
Speaker 2 Wir sind alle richtig gut mit Fremdwörtern. Schmeckt nochmal direkt hier auf Redewendung.
Speaker 3 Hätte ich mich vielleicht auch als 18-Jährigen gar nicht genommen. Also ich finde in der Kabine, ich habe dann auch, ich bin da charakterlich, habe ich mich richtig gut weiterentwickeln können und habe sehr, sehr viel gelernt. Also sei es jetzt so Sachen wie Vordeck, das habt ihr bestimmt im Podcast schon mal erkannt. erklärt oder auch einfach mit Teamwork und auch Kollegen aller möglichen Altersklassen, wie man so klarkommt, und die Crew wechselt ja auch immer.
00:41:57Speaker 3 Das hat mir unheimlich gut getan und um dann genau dann war ich an dem Punkt im Prinzip.
Speaker 1 Und Charlie, ähm, Charlie, Charlie, mal Hand auf Herz. So an eine Durch einen, ich sag mal, Lehrgang oder so einen Reifeprozess würdest du doch bis jetzt bestimmt noch immer noch vielen, manchen Cockpit-Kollegen Wünschen, oder?
Speaker 2 Jeder, der dem Podcast erfolgt, weiß, dass ich diesen Reifeprozess 90 Prozent der Kollegen wünsche.
00:42:29Speaker 2 Ich muss echt sagen, was ich da so aufstrecke. Ich würde mir wünschen, für viele Cockpitkollegen Wie soll man sagen? Ich wünsche mir denen oder für deren weiteren Lebensweg ein bisschen mehr Empathie und ein bisschen mehr. An andere denken statt an sich selber. Das gebe ich vielen Piloten durch meine Erfahrung, die ich mit anderen Piloten gemacht habe, auf den Weg.
Speaker 3 Ja, ja.
00:42:59Speaker 3 Kann ich mal unterschreiben. Ich finde das gar nicht verkehrt, wenn man einfach mal sagt, jetzt in Corona-Zeiten ist auch die perfekte Zeit, da sitzen sie alle daheim. Jeden Mal einmal oder zweimal als ACM einfach mit in die Kabine stellen und alles mal angucken.
Speaker 2 Ich glaube, das wäre ein Game Changer, glaube ich, tatsächlich. Das wäre, also ich möchte da kurz eine Anekdote erzählen, das werde ich niemals vergessen, dass ich im Krubus war Erzählt hatte, dass ich nicht wusste, wie ich meine kommende Autoreparatur bezahlen soll, dass sehr viele Kosten auf mich gerade zukommen.
00:43:33Speaker 2 Ich wirklich nicht so ganz weiß, wie ich das alles gerade schaukeln soll. Und jener Kapitän des Fluges vor mir saß und erzählt hat, wie er seinen neuen Porsche aus dem Autohaus abgeholt hat und also, wo ich mir dachte, wow, also Ja, leider, leider auch kein Einzelfall. Also, ähm, naja, ihr wisst, was ich meine. Aber ich glaube, ähm, Das war auch natürlich, jeder, der den Podcast jetzt, der uns nicht kennt, es war natürlich auch ein bisschen Ironie mit den 90% dabei, aber ja.
00:44:06Speaker 2 Der typische Pilot dem der kann schon ein bisschen mehr Empathie gerne gerne tanken, kann man mal so sagen.
Speaker 1 Da gebe ich dir wirklich recht. Also das ist so. Anwesend natürlich ausgeschlossen, ist klar.
Speaker 3 Ja, ich glaube, es ging noch um mich. Wenn es um mich geht, verliere ich es den Fahren nicht.
Speaker 1 Vor allen Dingen, du hast vor allen Dingen was ja auch sehr interessant. Du hast am Anfang erzählt, dass du denn halt Flugbegleiter warst.
00:44:36Speaker 1 Und dass du einen besonderen Vertrag unterschreiben konntest, also dass du gesagt hast, ich lasse meinen Flugbegleitervertrag ruhen. Und war das was Besonderes? Musstest du dafür irgendwie eine Provision bezahlen oder eine Ablöse? Oder wieso war das, wo du gesagt hast, dafür musste ich mich entscheiden und ich bin froh, dass sie das gemacht hat. Das hört sich so an, als wenn das irgendwie mit irgendeiner Bedingungen verboten war.
Speaker 3 Nee, äh, so war das gar nicht gemeint. Also nochmal kurz dazu, ich war dann in der Kabine, ich habe mich auch sehr fix im Cockpit beworben, aber du weißt ja, wie das ist.
00:45:08Speaker 3 Die brauchen da manchmal ihre Monate, bis man dann zum ersten Test eingeladen wird und dann Wartet man nochmal zwei Monate, dann wird man zum zweiten eingeladen und dann wartet man nochmal drei, vier Monate und wird zum dritten eingeladen. Und dann hat sich das fast ein Jahr gezogen, bis ich den ganzen Selektionsprozess durchgemacht habe. Und dann habe ich das geschafft und habe ich mich bei meiner Teamleiterin oder ähm halt gemeldet und die wusste auch davon, weil ich die flog auch selber tatsächlich so in Teilzeit noch ein bisschen Und die war mit mir auf dem Umlauf und da habe ich da saß ich noch im Bus und habe diese Testsah geklickt und so.
00:45:40Speaker 3 Und die hat mich da total supported auch und meinte, ey, total cool. Naja, wie dem auch sei, dann kam ich zu ihr und habe gesagt, sag mal, ich habe das jetzt geschafft, ich wurde angenommen im Abinitio-Programm. Geht aber schon nächsten Monat los. Wie machen wir das denn jetzt mit Kündigungen und so? Und dann meine ich so, ja, wie Kündigungen? Also da gibt es doch Möglichkeiten. Du kannst doch unbezahlten Urlaub nehmen oder man kann auch so eine ganz kleine Teilzeit nehmen, dass man ganz wenig. Fliegt und so weiter.
00:46:10Speaker 3 Und ja, dann habe ich das eben für zwei Jahre bekommen. Dann wurde das praktisch so ausgesetzt über die Ausbildung. Dann konnte ich zwei Jahre meine Ausbildung machen. Mein Flugbegleitervertrag war sozusagen als Sondergenehmigung. so geruht und nach den zwei Jahren durfte ich dann praktisch wieder an meine Homebase Aufrüstungsschulung bekommen. Und darf wieder als Flugbegleiter fliegen.
Speaker 1 Ah, okay. Also du hast praktisch unbezahlten Urlaub bekommen Und wenn du wenn sie dich genommen hätten, hättest du den Flugigleitervertrag gekündigt und gegen den neuen Vertrag eingetauscht sozusagen oder hättest du denn auch einen Teil deiner Firmenzürigehörigkeit
00:46:51Speaker 1 Behalten können oder sowas. Weißt du das oder weißt du das nicht?
Speaker 3 Das weiß ich tatsächlich gar nicht konkret. Aber ja, genau. Also er hätte jetzt mir Mit dem Cockpit geklappt, dann hätte ich natürlich den Flugbegleitervertrag gekündigt. Ich glaube, das hätten die nicht mitgemacht, dass ich irgendwie da jetzt so direkt als Neuer irgendwie 70%-Teilzeit gehe und noch 30% in der Kabine oder so. Ja, okay. Aber genau, dadurch, dass ich das praktisch, äh, das war ja sozusagen mein Ass im Ärmel, denn sonst wäre ich ja jetzt praktisch nach der Flugausbildung arbeitslos gewesen.
00:47:21Speaker 3 Hätte ich zur Agentur für Arbeit gehen können irgendwie, ja. Und so kriege ich jetzt irgendwie noch mein Kurzarbeitergeld. Bei mir ist jetzt momentan so, ich kriege so circa einen Flug im Monat oder einen alle zweimal. Ach, du fliegst sogar richtig. Also es ist nicht so viel.
Speaker 1 Ja. Ah, okay.
Speaker 3 Also als Flugbegleiter, ja.
Speaker 1 Charlie, du auch fragst.
Speaker 2 Aktuell?
Speaker 1 Ja.
Speaker 2 Nein, ich habe auch eine Frage. Form von unbezahlten Urlaub jetzt für ein paar Monate genommen, weil meine Projekte, die ich privat habe, ich mache ja noch sowas wie ein Buchschreiben gerade, das ein bisschen Priorität hat, dadurch, dass ich
00:48:01Speaker 2 im Dezember eine nicht so schöne Flugerfahrung gemacht habe, da wo ich erstmal gesagt habe, und jetzt fliege ich erstmal zwei, drei Monate nicht. Und das Mache ich aktuell genau.
Speaker 1 Achso, nee, weil ich, ähm, aber Dezember ist ja auch nicht lange her. Also ich habe bis jetzt, ihr seid praktisch die ersten fünf Leute, mit denen ich spreche, also aus dem Kollegenkreis, die die wirklich auch geflogen sind. Also das ist das. Das finde ich schon, euch beide gleichzeitig so zu hören, das erstaunt so, weil also Fast alle, die ich kenne, auch befreundete Kollegen, auch Kabine und sowas, die sind ja alle im Stillschau schon seit seit Monaten.
00:48:36Speaker 2 Ja, und wenn ich dazu eins sagen kann, ich meine, so macht jeder auch gerade seine anderen Erfahrungen, aber ich möchte Bevor das nicht mehr oder bevor das nicht ansatzweise wieder so ein Stück Normalität zurückgewinnt, möchte ich nicht mehr in Flieger steigen, beziehungsweise das war nicht mal der Flug an sich. sondern dieses mit der Zimmerquarantäne, dann mussten wir mussten wir länger vor Ort bleiben. Letzten Endes, um Longstory Short zu machen, war ich acht Tage in Zimmerquarantäne, ohne dass man mal ein Fenster aufmachen konnte.
00:49:06Speaker 2 Und da muss ich ganz ehrlich sagen, Ich will jetzt nicht sagen, dass das Körperverletzung war, aber es war schon, also nee, mach ich nicht nochmal, sage ich euch das. Wer Schaden nicht kennt
Speaker 3 Charlie neigt dazu auch öfters mal etwas zu übertreiben.
Speaker 1 Auch wenn das meinetwegen eine Federwettdecke war, das ist acht Tage Knast, ja, das ist eingesperrt. Und das hast du dann ja auch gesagt.
Speaker 2 Da muss ich sagen, ich habe mich meiner Freiheit schon ein bisschen beraubt gefühlt.
00:49:39Speaker 2 Und egal wie toll dann auch das Hotel ist, da hat man vielleicht einen Tag Freude dran, aber einfach auch im Hinterkopf ist es ja gerade wie mit dem Zuhause bleiben hier. Alleine zu wissen, dass man nicht in ein Café gehen darf, macht einen ja wütend. So, und jetzt stellt man sich aber mal vor, man ist in diesem Hotelzimmer, einen Tag kriege ich rum. Ich habe auch diese acht Tage rumbekommen, ich habe am Buch fleißig geschrieben, ne, so ist es nicht. Aber ich habe, also eine Woche, nachdem ich zurück war, ich hatte Angst vor geschlossenen Fenstern und das, also
00:50:10Speaker 2 Da habe ich gesagt, wisst ihr was, ich gehe jetzt im unbezahlten Urlaub erstmal und komme wieder, wenn ich das nicht nochmal, wenn die Gefahr gebannt ist, dass ich. . . Das nochmal mitmachen muss, weil das wünsche ich niemandem.
Speaker 1 Das war wirklich nicht schön. Habt ihr von dieser Crew gehört, die nach Pfeitland fliegt? Nach wo? Falkland? Ne, noch nicht. Oh, da habt ihr mal was verpasst. Nein, da war das aber auch eine schöne Geschichte zum Erzählen und auch zum Mitverfolgen ist.
00:50:44Speaker 1 Und zwar, ähm, ich habe das jetzt gestern im Podcast auch schon erzählt, deswegen seid ihr böse, ich erzähle das ja gerne nochmal, die Leute, ich habe Kapitelmarken, ihr könnt das gerne überspringen. Also folgendes, diese große deutsche Firma Airline, die fliegt Die Forscher und die Ersatzgrew von dem Alfred Wegener-Institut zur Neumeyer-Station nach Falkland-Inseln. weil von dort aus gehen sie dann weiter in die Antarktis. Diese Forscher würden normalerweise denen einen ganz anderen Weg nehmen, wenn kein Corona wäre.
00:51:17Speaker 1 Die würden dann über Südafrika, dann zu den Feiglineseln fliegen und dann da sozusagen hingehen, aber dank Corona kann sie ja nirgendwo irgendwie zwischenlanden, beziehungsweise was sie ganz, ganz hundertprozentig sicher gehen müssen, dass da keiner Covid-19 in die Antarktis einschleppt. Das wäre also wirklich schlecht. Naja, und deswegen hat die Firma schon vor, also die haben die, äh, hat das Alpha Weg eine Institut praktisch eine Anfrage gestartet, ob es möglich wäre, auch direkt hinzufliegen. Also fliegt eine Münchner Crew, einen 350.
00:51:50Speaker 1 Jetzt am Sonntag, Flugnummer ist, glaube ich, 2, 587 oder irgendwie sowas. Jetzt am Sonntag, nonstop, Hamburg. Falklandinseln. Das sind 16 Stunden. Geiles Dust. Und die Kollegen mussten, um das sicherzustellen. Freiwillige Aktion war das. Haben sich 600 Leute drauf beworben. Natürlich wurde nur eine Crew drauf genommen. Und die mussten freiwillig.
Speaker 2 Die müssen bestimmt auch im PR-Bereich arbeiten, oder? Ähm, ich habe es ja heute gesehen, alle.
Speaker 1 Ich weiß nicht, also die waren.
00:52:20Speaker 1 Jetzt nicht die Jüngsten von der Dings her. Aber sind aber die, die Auswahl wurde jetzt, also viele haben sich beworben, aber ohne sich bewusst zu sein, was auf sie vorher und hinterher drauf zukommt. Also bewusst schon, aber Auch gucken, dass das wirklich in den Plan reinpasst, weil die mussten nämlich komplett zwei Tage vor, äh, zwei Wochen vor in die Quarantäne, davon glaube ich, wirklich neun Tage oder acht Tage Zimmerquarantäne. In Bremerhaven in einem Hotel. Und wenn sie zurückkommen, müssen sie natürlich irgendwie, ich weiß nicht, müssen sie auch da in Quarantäne?
00:52:50Speaker 1 Auf jeden Fall muss hinten muss es auch irgendwie passen. Die sind also jetzt schon In dieser Einzelzimmerquarantäne sind sie raus, die dürfen sich jetzt schon im Hotel frei bewegen. Die haben die letzten Tage immer schon Zoom-Meetings gehabt. Also es gibt einen ganz langen Thread im im Internet über Charterflug und die erzählen sich da Geschichten hoch und runter. Das ist also wirklich, du bist so live dabei, das ist wirklich ganz toll. Die machen Zoom-Meetings. Und wo sie auch ihre Kinder und all sowas, also mehr oder weniger öffentlich eingeladen haben, wo dann sie erst selber was erzählt haben, was sie vorhaben.
00:53:23Speaker 1 Und dann haben die Forscher ihre Projekte vorgestellt. Heute war der Kapitän der Polarstern dabei und hat so ein bisschen was erzählt, war sehr interessant. Ja, in dem Sinne vor allen Dingen jemand was zu erzählen, der ist der eigentlich Kaum Vorträge hält. Ich meine, so ein Kapitän, ne, weißt du, ist ja, als wenn da bei uns jetzt ein Kapitän einen Vortrag halten muss, das geht ja auch nicht immer gut. Und der hat eine Updaters-Seite, die ist total sympathisch. Was wirklich scheiße war, da gab es ein Zoom-Bombing. Da hat irgendeiner sich reingehackt und hat auf einmal, da müsst ihr vorstellen, da sind ja auch Kinder gucken zu, weil die Wissenschaftler haben erklärt, was sie machen.
00:53:56Speaker 1 Hey Kinder, wir machen das, wir forschen Robben und sowas. Und da hat sich, da hat sich irgendeiner so ein Zoom gebombt und es kam da mit fiesesten Bildern rein, zwei, drei, die du aus dem Kopf nicht mehr rauskriegen konntest. Ja, wirklich, abgebrochen gleich, also hast du, aber ich habe diese Bilder immer noch kaputt von Kriegsbildern oder toten Babys und sowas. Also es war furchtbar. Also wirklich furchtbar. Also die einen haben gesagt hier, oh Gott, die Kinder und sowas, die waren ganz verstört danach. Aber die haben das einigermaßen gecovert.
00:54:27Speaker 1 Und naja, auf jeden Fall kam das morgen kommt nochmal so ein Briefing, aber Gott sei Dank mit geänderten Links, das ist alles komplett anders. Das haben da, glaube ich, gerade ihre Erfahrung. Und morgen wird der Flug erklärt. Also wenn ihr, ihr könnt ja mal im Intraletter forschen, vielleicht nicht ob ihr da rankommt, ach nee, ist ja andere Firma, da rankommt und dann gucken. . Den Link und dann kann man da mit dem Passwort da reingehen und kann man erklären, wer die Route erzählt von den Metrologen und von der Crew. Und die haben wir heute die Crew gesehen, jetzt lange Rede, kurzer Sinn, also die haben sich freiwillig in diese Quarantäne begeben.
00:54:58Speaker 2 Never. Also, da kann die Destination noch so schön sein. Das mache ich nicht nochmal.
Speaker 3 Also, ich glaube, ich hätte es gemacht. Charlie und ich sind uns auch immer sehr unterschiedlich.
Speaker 2 Ja, aber Mike, wir sprechen uns mal, wenn du acht Tage in einem Zimmer eingesperrt bist. Dann sprechen wir uns gerne nochmal wieder.
Speaker 3 Ach, da würde ich einfach den ganzen Tag auf Klappen. Paus hier die Leute besudeln.
Speaker 1 Ja, auch so ein Troll sein, ne? Genau, richtig, ja, ja. Den hatte ich nämlich bei Klapphaus nämlich auch schon, so ein Troll, der da reingekommen ist und uns erfolgreich sagen.
00:55:30Speaker 3 Echt? Okay, das hatten wir noch gar nicht. Wir hatten echt coole Gespräche tatsächlich. Sehr konstruktiv auch.
Speaker 1 Wartet's ab. Aber da kann man ja gleich wieder rausschmeißen. So, ja, okay. Achso, Ausbildung. Das heißt, du musst deine Ausbildung, die Summe wurde ja schon ein paar Mal irgendwie erzählt, musst du die jetzt zurückbezahlen oder musst du die jetzt noch nicht zurückbezahlen? Weißt du das? Also weißt du natürlich aber.
Speaker 3 Ja, auch ich bin, ich habe zum Glück auch keinen Kredit bei einer Bank oder sowas. Also da bin ich auch so halbwegs glimpflig davon gekommen.
00:56:00Speaker 3 Natürlich, also es sind Schulden, die ich habe, die bezahlt werden müssen. Ja, okay. Aber ich habe da noch etwas Zeit. Ähm, genau. Aber ja, es gibt auch andere Programme. Es gibt auch Airline-Programme, da zahlt man das direkt während der Ausbildung bei anderen Airlines. Oder es gibt natürlich auch noch den Weg an die private Flugschule, da stemmst du es ja sowieso von selber. Also da gibt es ja auch unterschiedlichste Wege, das zu machen. Manche haben halt ein gutes Elternhaus, die es geben, oder die Eltern nehmen den Kredit für einen auf.
Speaker 2 Also darf ich jetzt auch mal eine Blondinfrage kurz in den Raum werfen?
00:56:32Speaker 2 Sprich, an einer privaten Flugschule kann also übersetzt jeder mit viel Geld Pilot werden?
Speaker 3 Ja gut, die Prüfung muss natürlich trotzdem bestehen. Aber ja, also die Flugschulen nehmen dich an. Es gibt da auch so kleine Einstellungstests, aber ich habe das auch mal gemacht aus Interesse. Nach meiner Meinung würde jeder mit einem normalen Menschenverstand, der nicht komplett doof ist, da reinkommen. Ist ja auch in deren Interesse, dass die Tests nicht zu schwer sind, weil die wollen ja auch Geld damit verdienen.
00:57:03Speaker 3 Aber wenn du jetzt natürlich im Flugtraining bist und du kriegst es einfach nicht auf die Reihe, dann wirst du natürlich, also die Prüfer, die kommen ja nicht von der Flugschule, sondern die kommen halt vom Luftfahrtbundesamt. Oder halt von dem Land, wie die Authority da auch immer heißt, wo du halt bist, wo du die Ausbildung machst. Und die lassen dich natürlich durchfallen, wenn du schlecht bist, ne? Also, du kannst jetzt nicht. Und da hast du halt Geld verbrannt, ne?
Speaker 1 Und es gibt generell, aber deine Frage auch noch: es gibt unterschiedliche Preise sozusagen.
00:57:35Speaker 1 Also es gibt teure und auf weniger teure Flugschulen. weil es auch unterschiedliche Qualitäten schlichtweg einfach gibt. Also es gibt Flugschulen, die haben einen sehr, sehr guten Ruf, auch selbst wenn du einen ganz normalen Privatpiloten die Schein machen willst. Und es gibt andere, wo man hinterher nicht mehr so ganz so überzeugt sein kann, ob derjenige, der hat zwar das geschafft irgendwie, aber Wird es dem wirklich gleich zum Flieger anvertrauen?
Speaker 2 Ja, und da möchte ich gern diese Frage in den Raum werfen und das soll jetzt nicht mehr sehen.
Speaker 1 Aber nicht wieder so eine schwierige, die war für so ein So einen glatzköpfigen Mann für mich schon schwierig, fand ich.
00:58:06Speaker 2 Nee, ich meine jetzt, das soll auch gar nicht entwerten sein, das, was ihr leistet, weil ich würde jetzt einfach mal sagen, ihr seid zwei ordentliche, gute Piloten. Aber wenn man jetzt zum Beispiel so einen Arzt nimmt, der studiert jahrelang in Krankenhäusern sich wirklich bemüht und. weiß ich nicht so, ne? Der ja auch quasi eine Verantwortung über Menschen habt, die ihr als Piloten ja auch habt Müsst aber, rein theoretisch reicht es ja jetzt mal ganz salopp gesagt, wenn man viel Geld hat und so ein bisschen Intelligenz mit an den Start bringt, hat aber eine ähnliche Verantwortung.
00:58:45Speaker 3 Ich finde, das verstehst du jetzt ganz falsch. Den Fleiß für die Prüfung, dir das Wissen anzueignen und auch den Skill, die Sachen zu machen, musst du ja trotzdem reinstecken. Der Unterschied, den du jetzt meinst, ist, dass einfach. Jahre technisch braucht ein Arzt, glaube ich, sechs Jahre Grundstudium und dann nochmal sechs Jahre. Dann ist er schon Arzt, aber so Assistenzarzt und muss sich da Qualifikationen aneignen in der Praxis und so weiter. Das ist jetzt das, worauf du hinaus willst, ne?
Speaker 2 Ja, ich will nun damit sagen, dass ich das krass finde, dass jemand, jetzt mal so salopp gesagt, der einfach viel Geld hat und ein bisschen IQ
00:59:19Speaker 2 dass der dann so eine Verantwortung bei so vielen Menschen haben kann, im Gegensatz zu jemandem, der sechs Jahre tagtäglich studiert und also Wie gesagt, das soll gar nicht entwertend gemeinsam sein.
Speaker 3 Ich verstehe dein Punkt irgendwie nicht mit dem Geld, weil das Geld ist nicht das, was dich da zu einem Piloten macht, sondern.
Speaker 1 Kann aber. Aber ich glaube, du bist vor allen Dingen drauf schauen. Du wirst gerade darauf hin aus, dass also ich zum Beispiel, ich war 24 Jahre alt und flog als verantwortlicher erster Offizier, okay, nicht Kapitän, aber flog mit so einem, damals schon mit so einem 300er
00:59:53Speaker 1 Gestern nach New York rüber. Also ich war sehr jung und hat mir schon sehr viel darauf anvertraut. Meinst du das?
Speaker 2 Ja, und ich meine so im Verhältnis halt, dass jemand, der. der hart arbeitet, also nicht, dass ihr nicht hart dafür gearbeitet habt, ich rede jetzt so, dass ich das halt einen Wahnsinn finde, dass wenn man Ja, viel Geld hat, man kann das einfach mal so machen kann, quasi.
Speaker 3 Aber du vergisst dabei den Punkt, dass du für ein Medizinstudium auch viel Geld brauchst, weil du verdienst jahrelang kein Geld oder nur sehr wenig.
01:00:24Speaker 3 Also ich habe mir das auch durchgerechnet. Meine Tante ist zum Beispiel Ärztin und wenn ich einfach nur die Lebenshaltungskosten gerechnet hätte. . Bis ich dann das erste Mal meine Assistenzarzt stelle, plus die Bücher, plus dieses und jenes, da brauchst du auch ca. 80. 000 bis 100. 000 Euro. Also, was ich meine, das Geldinvestment ist das Gleiche. Ich verstehe einfach nur diesen Geldpunkt nicht. Wir haben uns auch den Arsch für die Lizenz abgearbeitet. Nur, dass es zeitmäßig in zwei Jahre komprimt.
01:00:55Speaker 3 Du kannst es auch auf vier Jahre auseinanderstrecken, dann ist es auch entspannter und hast du vier Jahre studiert oder gelernt. Aber bei uns ist das alles immer so zeitkritisch zusammengepasst und du musst halt Du musst ja ich finde das nicht vergleichbar, um ehrlich zu sein.
Speaker 1 Also man könnte darüber streiten, ob so ein. . Also es gibt ja auch Ärzte, die, also im Krankenhaus als als nicht als Oberärzte arbeiten, sondern als einfache Ärzte, die da wirklich extreme Schichten fliegen und sechs Tage in der Woche arbeiten und am Ende mit nicht viel mehr rauskommen als eine Dame, die bei Aldi an der Kasse steht.
01:01:27Speaker 1 Also weil sie einfach, weil die Krankenhausbezahlsysteme so niedrig sind. Also das wäre ein Punkt, wo man irgendwie, finde ich, echt massiv irgendwie drauf rummachen kann. Aber das ist halt irgendwie leider auch dummerweise unser Kapitalismus, dass so ein Pilot dann aufgrund, weil er weil es dann weniger gibt, weil die wenige diese Ausbildung auf sich nehmen wollen, auch finanziell und das Risiko nachher angenommen zu werden, dann nicht existiert oder hoch ist und gerade nur halt
01:01:58Speaker 1 weil der Bedarf gerade sehr groß war, denn ein sehr großzügiges Gehalt vermeintlich bekommen. Und so ein Arzt, der eigentlich, also ich sag mal, ganz viel, ne, nicht viel mehr, will ich gar nicht sagen, andere, aber auch ganz wo das, was er für gelernt hat, tagtäglich einwendet, während ein Pilot, ich sag mal so, vielleicht einmal, zweimal eine Woche irgendwie einen schwierigen Anflug macht und Entscheidungen treffen muss oder mache ich das jetzt hier oder so, also wo praktisch sein Geld in dem Moment Zwar denn massiv, aber verdient sozusagen.
01:02:29Speaker 1 Also das ist natürlich so ein Punkt. Also wenn du, wenn nichts los ist, ist es ein easy Job, aber bei manchen Momenten habe ich schon darüber im Kopf gekratzt und sage so, jetzt hast du aber gerade der Firma ein paar Millionen gespart.
Speaker 2 Ja, okay. Nee, das ist ja mal auch interessant, weil ich ja die Seite von euch ja gar nicht so kenne, aber natürlich auch meine gewissen Vorurteile trotz des jahrelangen Podcasts, den ich jetzt mit Maike habe, auch ein bisschen mehr Hintergrundinformationen habe.
01:02:59Speaker 2 Nichtsdestotrotz ist das immer wieder so ein Thema, wo Mike und ich privat ein bisschen anecken, dass ich das im Verhältnis nicht so ganz gerecht werde.
Speaker 3 Charlie findet Piloten massiv überbezahlt. Und ich halt nicht, weil ich ganz genau weiß, was für Unterschiede es zwischen den Airlines gibt und Charlie, du kannst dir auch sicher sein, es gibt Piloten, die verdienen als Pilot weniger als du, als Stewardess. woanders das Spektrum es ist so krass firmenabhängig Du kannst es gar nicht am Beruf festmachen
01:03:34Speaker 3 Es hängt davon ab, zum einen, was für einen Pilotenmarkt du hast, du kannst dich jetzt drauf einstellen, Firmen, die irgendwann mal wieder Piloten vielleicht brauchen. Die können super wenig zahlen, weil der Markt ist voll von Leuten ohne Job und mit Flugerfahrung.
Speaker 1 Momentan, ja.
Speaker 3 Momentan, momentan. Und ähm Es gibt irgendwo auch immer genug Flugschüler, die irgendwo diese 80. 000 bis 100. 000 Euro, die man braucht, weil man verdient auch während der Ausbildung nichts und ich habe jetzt mal mit 1. 000 Euro im Monat gerechnet, die man so braucht, wenn man in irgendeiner schäbigen WG wohnt und irgendwie sich ein paar
01:04:05Speaker 3 paar Nudeln mit Pesto macht, oder ja. Und ähm, das ist also ja, im Vergleich, wenn du das gegenrechnest, verdienen wir dann gar nicht mehr so viel. Auch also Zumindest am Anfang. Am Anfang der Nähe.
Speaker 2 Und das ist jetzt das nächste. Sorry? Ja, ich wollte das nächste Mal.
Speaker 1 Jetzt rede ich einfach mal weiter, so ist es auf. Zack. Genau. Ja, es kommt der Kapitän durch. Nein, nein, was ich sage ist Nur, ähm, um jetzt mal auch Mike nochmal zurechtzugeben, ist halt dieses verdammte, nicht verdammte, das ist falsch, dieses Erfahrungsprinzip, dass die Kollegen, soweit sie irgendwie erstmal die Erfahrung gesammelt haben und dies halt schwer zu bekommen.
01:04:41Speaker 1 Dass du dann viel mehr deine Arbeitsplätze irgendwie aufsuchen kannst. Aber ich finde es schon bezeichnend, dass es, ich weiß nicht, wie die Situation jetzt ist, wo unter Covid ja sowieso alles auf dem Kopf steht, aber dass es Es gibt nichts, es gibt gar nichts.
Speaker 3 Das kannst du knicken.
Speaker 1 Nein, nein, brauchst du gar nicht anklopfen. Genau, nee, aber das ist, ja, DHL sucht wie er welche, habe ich gerade gehört. Also hier Knappkraft. Was, ähm, nee, aber dass zum Beispiel, es gibt viele Leute, die könnten die tollsten Kapitänspositionen nehmen, wo sie fantastische Gehälter kriegen, irgendwo als Expat, irgendwo auf der Welt.
01:05:18Speaker 1 da die großen Jumbos rumfliegen oder irgendwas. Die wählen aber lieber den normalen Schnöden. Ich kenne einen 80-Kapitän, der hat sich entschlossen, kein 80-Kapitän mehr bei Emirate zu sein, sondern ist dann lieber bei Zuflyn Niki gegangen und fliegt dort wieder als Co. Weil er einfach die Arbeitsbedingungen und den ganzen Kram, weil das einfach nicht mehr gut fand. Er wollte lieber dann doch näher an seiner Familie sein, dichter dran und hat die großen finanziellen Einbußen danken in Kauf genommen. Solche Leute gibt es auch
Speaker 2 Nee, aber was ich dann nicht nachvollziehen kann, ist zum Beispiel, warum, also wenn ich es jetzt mal runterbreche, Mike, auch das soll gar nicht so, dass ich jetzt gegen dich witter oder so, aber ich meine, so ein Pilot
01:05:57Speaker 2 Oder mit einer Lizenz ist ja nicht mal ein anerkannter Ausbildungsberuf. Also du hast jetzt eigentlich quasi, du hast ein Abitur und bist jetzt Mitte 20 und hast eigentlich gerade Nur dein Abitur, wenn man es jetzt mal so runterbrechen will. Nicht, dass das, wie gesagt, ne? Fucksprechend.
Speaker 3 Das habe ich auf das und ein Fuchssprechzeug. Nee, aber das ist was interessantes, da habe ich auf Clubhouse mit vielen Leuten diskutiert. Das fand ich total krass. Ich habe mich ja, wie du weißt, das weißt du vielleicht noch nicht, Stevin, ich habe mich bei vielen Immobilienfirmen beworben.
01:06:30Speaker 3 Zum einen als Immobilienmakler und Berater, aber auch als Finanzierer, weil da gibt es echt saftige Provisionen und ich kann gerade echt Geld gebrauchen. So. Und eine Freundin von mir, die hat schon eine Ausbildung gemacht, kaufmännische Ausbildung im Außenhandel und auch Berufserfahrung. Und wir haben uns beide auf die gleiche Stelle beworben. Und ich hab nix. Ich hab ja mein Abi und ich konnte sagen, ja, ich bin ausgebildeter Pilot. Ja, toll. Aber ich hab ja keine Ahnung von einem normalen Job oder wie das alles funktioniert.
01:07:02Speaker 3 Ich interessiere mich nur dafür, ja. Und hab mir so ein bisschen Halbwissen angeeignet und ein paar Bücher, weil ich selber irgendwann mal hoffentlich mal ein Haus und Wohnung und Vermieten und so mal machen möchte. So, jetzt habe ich mich da beworben. Ich wurde eingeladen, sie nicht. Ich war im Gruppenspiel dabei, das war dann natürlich mit Gruppenspielen und sowas. Das können Piloten und Flugbegleiter halt ganz gut. Ich habe die Stelle bekommen, Angebote bekommen. Und sie nicht, obwohl sie eine abgeschlossene Ausbildung hat und Arbeitserfahrung.
01:07:32Speaker 3 So kann es auch gehen. Das hatte ich auch gar nicht mit gerechnet. Also. Fliegendes Personal, es gibt auch in der freien Wirtschaft mittlerweile ein Umdenken. Es geht gar nicht mehr so unbedingt um eine Qualifizierung, die du irgendwann mal gelernt hast. Vor allem in schnelllebigen Wirtschaftsunternehmen. Also ich habe zum Beispiel gesehen, Google, Facebook und diese ganzen New Tech-Firmen, die haben gar keinen Bock mehr, irgendwelche Top-Studenten von irgendwelchen Unis zu nehmen. Weil die kommen zu denen ins Haus und alles, was die da gelernt haben, ist veraltet. Die können mit denen gar nichts mehr anfangen.
01:08:02Speaker 3 Und mittlerweile gehen ganz viele neue, innovative Firmen sogar mehr dahin. Ich nehme lieber einen Quereinsteiger, bring dem bei, was ich von dem brauche. Hauptsache dem sein Mindset stimmt und der ist interessiert und motiviert und und ich sehe, der kann was erreichen, wenn er will.
Speaker 1 Also so, wenn ich dich so jetzt so reden höre, ich meine, du Du bist ja ein guter Verkäufer, glaube ich. Ich glaube, das steht auch gar nicht gemacht.
Speaker 2 Ja, weil, ich kann dir auch sagen, warum, weil man ihm lieber dann das Geld gibt und er hält seinen Mund.
01:08:38Speaker 2 Okay.
Speaker 1 Ja, also das ist jetzt eure eure Corona-Situation. Du hast Charlie, du hast Obezahlen Urlaub genommen. Und Mike, du bist praktisch zurückgerutscht in deine Kurzarbeit, also mit ab und zu Fliegen Kurzarbeit wieder als Flugbegleiter, oder?
Speaker 3 Genau, und ich fange jetzt nächsten Monat dann in der Immobilienbranche an, mir das mal anzugucken probemäßig. Und wenn das gut läuft, wollten die mir ein gutes Angebot machen für eine. längerfristige Einstellung sozusagen.
Speaker 1 Und willst du aber auch dann den Fuß aber nicht aus der Flugbegleitet rausnehmen, sondern dann machst du wieder unbezahlte Umfrage.
01:09:10Speaker 3 Nee, ich möchte das gerne kombinieren. Das funktioniert mit so Immobiliensachen eigentlich ganz gut, weil man auch sehr, weil man per se schon viel aus dem Homeoffice machen kann. kann und hauptsächlich für Immobilien oder Beratung zum Kunden fährt. Und genau, man arbeitet ja hauptsächlich auch sowieso auf Provisionsbasis. Das heißt, das Grundgehalt ist relativ niedrig, aber es war jetzt was, was ich mir ja erlauben konnte, dadurch, dass ich ja mein Flugbegleitergehalt eben habe. Deshalb kann ich das super kombinieren. Und das war dann eine super Chance, praktisch eine neue Erfahrung zu sammeln.
01:09:42Speaker 1 Ja, was. . Also nehmen wir mal an, jetzt kommt, also da bist du der krasse Supermakler geworden. Und fährst da mit deinen frischen Porsche aus dem Kaufhaus da rum sozusagen. Hörst du nachher irgendwann wieder deine Pilotenausbildung an Anfangen und der mit dem goldenen Ring da den Side-Stick steuern? Oder wie Entschuldigung, dass sie jetzt gerade hier so ein bisschen. Oder schlägt dein Fliegerherz noch? Das will ich wissen.
Speaker 3 Das schlägt schon noch, auf jeden Fall. Ich bin aber, also ich kann das jetzt, es ist ja schwer jetzt zu beantworten, ohne dass ich andere gesehen habe, ne?
01:10:16Speaker 3 Also ich glaube schon, dass ich mehr Spaß im Cockpit hätte als jetzt mit Immobilien, aber ich weiß es natürlich nicht. Plus, ich glaube aber, ich würde mittlerweile nicht mehr für jede Bedingung In der Airline einsteigen, weißt du, wie ich meine? Also, mir ist mittlerweile auch mehr finanzielle Stabilität tatsächlich wichtig geworden. Und Dadurch durch Corona und dadurch, dass ich weiß, wie so ein Markt auch braucht, um zu recovern, bis dann so Leute wie ich ohne Erfahrung mal wieder einsteigen können. Ich meine, alle Flotten wurden jetzt verkleinert. In den Airlines.
01:10:47Speaker 3 Und wenn ich mich woanders bewerben möchte, dann stehen auf der Liste schon 1000 vor mir. Die haben mal mindestens 1500 oder 2000 Stunden Flugerfahrung und ich halt nicht. Das heißt, das dauert für mich wirklich ewig, wir reden hier nicht von einem Jahr oder zwei, wir reden hier schon von 3, 4, 5. Das ist halt die Frage, was in der Zwischenzeit passiert. Für mich, das ist tatsächlich eine große Sache. Ich habe mir früher, ich komme aus einer relativ armen Familie, ja.
Speaker 1 Ich frage mich, weißt du, warum ich das ganz speziell frage. Also, wir haben ja auch unsere einige Zuhörer, die sich für die Fliegerei interessieren.
01:11:18Speaker 1 Und ich kenne auch den einen, möglicherweise den einen oder anderen Kollegen, der oder fast Kollegen, der halt in derselben Situation ist wie du. Und das wäre halt so interessant zu erfahren, so wie so grob so. die Gedanken von den Kollegen sind, die also jetzt gerade echt ins Klo gegriffen haben, so wie du sozusagen.
Speaker 3 Ja, ja. Ja, meine Gedanken sind die, ich bin halt ein sehr offener Mensch. Ich liebe die Fliegerei. Ich konnte mir in meiner Kindheit nie vorstellen, dass man sich das leisten könnte. privat zu fliegen als Hobby oder so.
01:11:49Speaker 3 Also ich weiß, ich wusste, es gibt Leute, die verdienen so viel Geld und die machen das. Aber ich konnte mir nie vorstellen, dass ich das sein könnte. Und mittlerweile, wo ich praktisch gezwungen war, mir andere Sachen anzugucken, habe ich gesehen, okay, die Möglichkeit gibt es. Und ich liebe die Fliegerei. Ich werde auch immer irgendwie mal fliegen, ja, weil ich das halt liebe und es mir Spaß macht. Ähm. Aber ich könnte mir vorstellen, wenn ich jetzt einen anderen Job habe, in dem ich auch aufgehe, der mir Freude bereitet, wo ich Spaß drin habe, gut drin bin und ich auch gut drin verdiene, könnte ich mir vorstellen
01:12:23Speaker 3 Die Fliegerei als Hobby weiter zu betreiben, es sei dann praktisch, da wäre ein Job, der mir so Stabilität wieder bieten kann. Weißt du, wie ich meine? Ja, klar. Weil ich habe jetzt angeschaut, das wird ja nicht die letzte Krise gewesen sein. Also, es ist bestimmt eine der heftigsten Luftfahrtkrisen, die es jemals so gegeben hat oder geben wird. Aber ich habe noch viel weitergedacht. Es werden Finanzkrisen werden ja auch aus anderen Gründen wiederkommen. Und ein großes Thema, was uns als Piloten natürlich auch betrifft Wie sieht die Automation aus?
01:12:54Speaker 3 Wie sieht's aus mit einem Ein-Mann-Cockpit? Wie wird das die Luftfahrt verändern? Wie werden die Drohnen die Luftfahrt verändern? Künstliche Intelligenz, die irgendwann wieder kommt. Das sind alles Gedanken, da habe ich mal so vorgerechnet und da habe ich gesagt, okay, das ist jetzt schon mal gut, wenn ich mich jetzt teilweise noch so ein bisschen anders aufstelle und noch ein bisschen anders was lerne. So dass ich praktisch immer eine Wahl haben werde. Das ist mir wichtig, eine Wahl zu haben und nicht alles, und nicht praktisch mit dem Rücken gegen die Wand zu stehen und alles annehmen zu müssen, was es gibt. Ich möchte zum Beispiel jetzt nicht irgendwann ein Pay-to-Fly machen müssen oder sowas, ja.
01:13:26Speaker 1 Ja, also aus dem Bauchhaus, also ich habe ein großes Fliegerherz. Ich kann ja auch nicht verraten, was du tun würdest, aber ich könnte mir vorstellen. Dass du dir ernsthaft überlegen solltest, dass wenn die Abinissio-Schule, die ja bestimmt mit irgendwas verknüpft ist, irgendeinen weiterführenden Vertrag für eventuelle Weiterführung der Ausbildung dass die, wenn die Firma sich da meldet bei dir, dass du dann dass du da schon das probieren solltest und da auch erstmal dich darauf stürzen solltest, weil wenn du da erstmal drinnen bist, also
01:14:00Speaker 1 Du siehst ja jetzt selbst in der riesengroßen Krise ist geschafft worden bis jetzt, dass keiner entlassen wurde. Und das ist wirklich die größte These bis jetzt. Das ist noch nicht, ja, bisher, ich habe es gehört. Da wird auch möglicherweise irgendwie irgendwas noch kommen. Ist es auch so, dass unsere alten Säcken wie mir, ich meine, ich bin jetzt 55, also ich könnte theoretisch nach dem alten Schemata hätte ich aufhören können, aber auch da ist die Sache. dass wenn bisher, wurde es gesagt, bisher geht es der Firma einigermaßen so, dass sie über die Runden kommt, aber sollte sie trotzdem in die Beine
01:14:37Speaker 1 grätschen sozusagen, dann stehe ich zehn Jahre und auch mit nichts da sozusagen. Und das Risiko konnte ich auch nicht eingehen. Deswegen habe ich nicht den Schritt gemacht, um mir aufzuhören. Aber solche Pakete werden ja gerade geschnürt. Also ich kann sein, dass da Al Capone kommt und mir ein Angebot macht, was ich nicht ablehnen kann. Das ist möglich. Oder bei vielen Kollegen wird das so sein. Also ich sehe immer noch so, dass wir das, ich sehe es sehr hoffnungsvoll, ehrlich gesagt, weil, also Wir hatten immer schon gesagt, wir haben alle Krisen schon, Spritkrise, SARS-1, Finanzkrise, dann gab es den Golfkrieg 1, Golfkrieg 2 und das waren immer riesige Einbrüche.
01:15:13Speaker 1 wurde auch immer alles eingestellt und alle haben gesagt, oh Gott, wir werden alle gleich sterben, also finanziell. Und irgendwie hat es irgendwie geklappt, weil am Ende wollen die Leute immer noch wieder reisen. Da kann auch noch so viele Zoom-Konferenzen existieren. Oder wie haben wir immer gesagt, bevor den Autos das Sprit ausgeht, wird den, ähm, bevor den Flugzeugen das Sprit ausgeht, wird es den Autos ausgehen.
Speaker 2 Schön, was du sagst, aber meine Meinung dazu ist, ich finde es ziemlich besonders jetzt, wir jungen kriegen diese Kritik, du hast ja vielleicht schon mehrere Krisen von Golfkrieg über 11. September miterlebt. Aber ich finde, was ich aus dieser Krise jetzt gelernt habe, dass es fahrlässig ist, sich nur finanziell auf die Fliegerei zu verlassen.
01:15:49Speaker 2 Also ich finde es sehr, sehr wichtig. Besonders wenn man nichts anderes vorher oder in der Hand hat, dass man da vielleicht mal seine Fühle ausstreckt. Hey, was kann ich noch? Mein Fliegerherd schlägt auch. Und das hat fünf Jahre oder sechs Jahre schlägt das so sehr, aber ich habe irgendwie, das hört es jetzt. vielleicht ein bisschen komisch an, aber ich bin irgendwie auch so ein bisschen dankbar, dass ich aus dieser Blase ein bisschen jetzt rausgeholt habe, weil ich jetzt merke, seit einem Jahr Das Leben besteht so viel mehr aus, als nur Jetlag und von A nach B zu fliegen und Kollegen und immer die gleichen Gespräche.
01:16:23Speaker 2 Also, ich finde es sehr, sehr wichtig, dass man Realisiert, dass das ja dass man da auf jeden Fall noch eine andere Absicherung nebenbei sich irgendwie auf. aufbaut, weil, also wie gesagt, finanziell kann einem das das Genick brechen.
Speaker 1 Also da bist du, da ist der Unterschied zwischen Cockpit und Kabine, glaube ich, sehr groß. Also in der Kabine weiß ich, dass da sehr viele Kollegen Also auch den Job wirklich nur einen bestimmten Zeitraum gemacht haben. Manche haben sie länger gemacht, manche haben zwischendurch aufgehört, sind dann wieder angefangen.
01:16:56Speaker 1 Es gibt einen großen, breiten Strauß an Möglichkeiten. Ich meine, kein Arbeitsvertrag von einem Flugbegleiter sieht aus wie der nächste bei uns. Die sind ja alle komplett unterschiedlich, weil was weiß ich für Konditionen da irgendwie drin haben. Also ich glaube, das ist vielen bewusst und das machen auch viele, viele nicht, ist sie nicht, aber die meisten machen irgendwas irgendwie nebenbei oder hören auf oder haben ein Studium oder ich kenne also so viele, die Die auch wirklich aufgehört haben im Laufe ihrer Zeit.
01:17:26Speaker 1 Cockpit ist anders natürlich, obwohl auch da gibt es so viele, die nebenbei was machen. Also die irgendein Projekt nebenbei machen, sei es Software machen, sei es Immobilien, sei es Makler, sei es. Das war ja, das war ja mein Plan, Steffen.
Speaker 3 Ich wusste, dass ich mindestens 1000 Euro im Monat sparen würde und aufgestreckt, zum einen um eine kleine Wohnung zu kaufen, die ich vermieten kann, zum einen noch ein bisschen was. In Aktien stecken, aber jetzt nicht groß mit Spekulation, sondern schon fundiert und langfristig und dass das Risiko nicht allzu hoch ist und alles.
01:18:02Speaker 3 Ich hatte das alles da, aber das Einkommen kam nie. Weißt du, was ich meine? Und jetzt Ich muss jetzt schon sagen, im Nachhinein, ich würde jedem empfehlen, vorher was anderes zu lernen, einfach dass man immer eine Wahl hat. Also ich nenne das dann gern die Wie sagt man das diplomatisch? Also einfach, dass man eine Wahl hat. Das Ass im Ärmel sozusagen und dass man immer sagen kann, okay, ich bin jetzt in einem Job, ich kann den ungefähr. Es interessiert mich auch, ich bin vielleicht nicht zu 100% glücklich, aber ich muss jetzt nicht in eine Fabrik gehen und Regale einsortieren oder irgendwelche Bleche zusammenschrauben.
01:18:37Speaker 3 Das habe ich ja alles gemacht, Stefan. Ich habe in meiner Jugend so viel gearbeitet in Jobs, um zu lernen, was ich auf gar keinen Fall will in meinem Leben. Ich bin auch immer arm aufgewachsen. Meine Mutter arbeitet im Pflegeheim. Und wir haben immer Geldsorgen gemacht. Und jetzt stehe ich wieder im Punkt. Ich habe diese Pilotenausbildung. Ich habe nur Geldsorgen. Verstehst du, was ich meine? Ja, ja, ich verstehe. Und ich habe aber einen Freund kennengelernt. über die Fliegerei durch den Zufall. Und der hat das anders gemacht. Der hat vorher dual studiert, ist in einem großen großen Technikunternehmen hier in Deutschland. Ist da Ingenieur, auch mit IT und so weiter.
01:19:09Speaker 3 Und der konnte sich wunderbar über zwei Jahre seine Kohle für seinen freien ATPL ansparen. Der hat nebenher, der macht jetzt gerade als Homeoffice, der verdient gut, da muss ich keine Geldsorgen machen. Der weiß, ich habe hier meine Lizenz, ich habe meinen Traum vom Fliegen erfüllt. Ich arbeite jetzt ganz normal, ohne Sorgen zu haben in dem Job weiter, den ich jetzt nicht mein Leben lang machen will, aber ich bin in einer komfortablen und guten Situation. Und wenn die Fliegerei wieder losgeht. . Dann bin ich da und dann klopfe ich da an und dann will ich auch ins Cockpit. Aber ich muss jetzt nicht alles annehmen, was mir da hingelegt wird und ja, voll den Krampf haben.
01:19:43Speaker 3 Und das ist, das ist für mich. Was ich jetzt realisiert habe. Das ist so ein Luxus und es lohnt sich wirklich, zum einen charakterlich zu reifen, wenn man vorher ein paar Jahre was gelernt hat. Ich meine, so ein Bachelor ist in dreieinhalb Jahren gemacht. Und das lohnt sich zum einen um charakterlich zu reifen, um dann auch die Chancen zu erhöhen, in der Airline angenommen zu werden Plus, man hat einfach so eine finanzielle Stärke und Unabhängigkeit, die ich nicht habe und mir wünsche.
Speaker 1 Also ich mache erstmal beiden Hoffnungen. Ich glaube, ihr seid gerade echt da, okay, seid ihr auch möglicherweise in einem tiefen Loch, wobei ich finde, rein so
01:20:17Speaker 1 Von der Situation her ist da, glaube ich, der Mike ein bisschen gekniffener als du, Charlie, schon, wenn ich das sagen darf. Weil er halt viel mehr Schulden drauf hat. Aber alles wird gut. Es wird alles Ha auf jeden Fall. Also das Leben geht auch ohne Flugzeug. Und ich kenne aber auch zum Beispiel, also es gibt auch Leute, die genau das gemacht haben, was du gesagt. Die haben halt vorher irgendwie studiert, haben alles möglich gemacht, sind dann zur Fliegerei gekommen, haben dann gemerkt, dass sie, weil sie Glück hatten und so reingerutscht sind und das geschafft haben, durch praktisch
01:20:51Speaker 1 dadurch, dass sie fliegen und nicht arbeiten müssen, auch sehr finanziell gut auskommen sozusagen und am Ende so ein bisschen frustriert waren, weil sie ihren vierten Streifen halt erst mit 50 bekommen haben oder mit 48 oder irgendwas, weil das alles so lange gedauert haben. Dass sie sagen, also manche haben immer gesagt, hätte ich das nur mal früher gemacht. Gibt es auch solche Leute.
Speaker 3 Im Nachhinein ist man halt immer klüger, ne?
Speaker 1 Genau. Das ist halt das Problem. Wo hätte ich nun mal hätte ich nun mal mehr Bitcoins gekauft vor zwanzig Jahren oder vor zehn Jahren? Kann ich auch sagen.
Speaker 3 Aber ist halt nicht.
01:21:21Speaker 3 Kein Witz, ich hab mit Mit 13 habe ich den das erste Mal gesehen, da war der bei 300 Euro. Ich dachte schon, der ist viel zu teuer. Hätte ich das mal gemacht.
Speaker 1 Hätte es auf Toilette.
Speaker 3 Hätte es auf Toilette gedacht. Ja, im Nachhinein gibt es, glaube ich, keine Universallösung. Und das ist, was ich mit Geben möchte. Es gibt Leute, bei denen klappt das, so wie es der Traum ist. Du gehst an die Flugschule. Ja, ich hatte keine Wahl. Du bist ein Leben lang glücklich.
Speaker 1 Ich hatte keine Wahl wie du. Mein Vater hat sich für mich beworben. Ich habe da unterschrieben und das war's.
01:21:52Speaker 1 Und jetzt stehe ich hier. Ich war auch Flieger. Ja. Nee, Privatpilot war. Also das ja Privat, PPL war. Aber mir nicht. Also immerhin.
Speaker 3 Ja, also ich finde das wunderbar. Ich finde die Propeller Mörn teilweise. Hast du noch deine PPL oder ist die noch valid oder so? Ich hab die jetzt alles wieder erneuert.
Speaker 1 Ich mache gerade einen Fluglehrer-Lehrgang.
Speaker 3 Hier in Hamburg. Ach, das ist ja cool. Also kannst du mir vielleicht dieses Jahr meine PPL verlängern.
Speaker 1 Ja, das Problem ist, ich bin ja gebunden an die, an die, an die ATO, an die Trainingsorganisation.
01:22:26Speaker 1 Das ist der Verein. Also müsstest du erstmal in den Verein eintreten. Das Ach so, das ist ja leider. Du weißt ja, da ist die Struktur.
Speaker 3 Vielleicht drehen wir ja mal eine Runde.
Speaker 1 Ja, das auf jeden Fall. Besuchmilch können wir gleich loslegen. Das geht. Super, super.
Speaker 3 Ja, aber ich finde, das macht, es ist ein ganz anderes Fliegen. Ich glaube, das ist, also wenn du das jetzt wieder angefangen hast, ich kann es mir nur vorstellen. Aber ich habe ja den Vergleich. Ich habe ja auch in so einem 320-Simulator schon gesessen und alles Mögliche gemacht und intensiv.
01:22:56Speaker 3 Und es ist ja ein anderes Fliegen, aber es ist irgendwie. Man fühlt sich so frei, ne? Oder freier, wenn man, also man selbst mit dem Flugzeug verbunden, findest du nicht?
Speaker 1 Ja, also vor allem, also ich habe natürlich jetzt gerade eine Aufgabe, nämlich das Ding wieder zu lernen und die Gesetze und Ausbildung und so und das Du hast natürlich, wenn du einfach nur irgendwo hinfliegst und zurück, das habe ich gestern mit einem Kollegen auch besprochen, mit dem wir da geredet haben, ist das so dieser 100 Euro Hamburger, den du irgendwo isst oder 100 Euro Kaffee, fliegst einfach hin, trinkst einen Kaffee, fliegst wieder zurück. Okay. Aber wenn du natürlich eine Aufgabe hast, irgendwie eine Reise machst oder deine Familie irgendwo mitnimmst, dafür ist dieser Club ganz okay, weil die dafür machen das viele Leute, dass sie da
01:23:33Speaker 1 Sich denn auch leisten können, weil der Verein lässt es zu, dass du da drei, vier Tage eine Maschine mieten kannst und dann fliegen sie mal irgendwo hin in den Urlaub und fliegen dann wieder zurück. Das ist natürlich eine schöne Sache zu tun. Das ist so ein Traum von mir noch. Genau. Ja, ich habe noch ein ander reingeschrieben, aber jetzt, das ist, glaube ich, dieser, also ich kann dir versuchen, dass er nicht so technisch wird, aber Mike, ich hatte gefragt, gibt es Fragen an mich irgendwie? Ja.
Speaker 3 Auf jeden Fall.
01:24:03Speaker 3 Mich interessiert, und das tut mir sehr leid, Charlie, aber das muss jetzt in die Technikrichtung gehen. Das interessiert mich nämlich sehr, sehr brennend. Und zwar unsere modernen Flugzeuge, wir sind da ja als Piloten sehr verwöhnt. Also moderne Airbusse, Boeings und was es da so gibt, die haben ja alle ein iCAS oder ein E-Cam, also für die Nicht-Flieger. So ein Display in der Mitte, da sieht man alle möglichen System- und Technikinformationen, kann man zwischen Seiten durchblättern. Und wenn es mal einen Notfall gibt oder irgendwas, was nicht funktioniert. Dann zeigt das das direkt an.
01:24:34Speaker 3 Okay, hier, Hydraulic Low Pressure und teilweise kommt dann sogar direkt schon ein Teil der Checkliste elektronisch mit drauf, was zu tun ist. Und gibt es nicht so viele Fälle. Wo man dann tatsächlich extra irgendwo was raussuchen muss, weil das nicht hinterlegt ist. Gibt's, aber nicht so viele, ne? Ähm. Und natürlich kann das einem auch das Bein brechen. Du kennst bestimmt auch diesen Vorfall mit dem 380, ich war es ein Quantas 383, ich glaube, die haben dann Unconfigu Engine Failure gehabt und dann 70, über 70 E-Car-Messages gekriegt und wussten gar nicht, wo sie anfangen sollen.
01:25:09Speaker 3 Zum Glück waren die zu fünft. Alles gut gelaufen. Aber mich würde interessieren, wenn du schon so lange dabei bist, du meintest ja auch, du warst Instructor auf der 737, bestimmt auf der Klassik-Reihe. Ja, genau. Oder? Ja, genau. Wie lief das da ab? Da gab's das ja noch gar nicht. Also ich weiß, dass da auf jeden Fall Master Warning und Master Caution, dann kam da so eine Klinge und die hat man dann totgedrückt, aber. Und dass man irgendwie ein Buch händisch benutzen musste und Kapitel suchen musste, ja, aber woher wusste man jetzt, welches System irgendwie
01:25:39Speaker 3 wo wie musste man jede Uhr vergleichen und wo der Druck jetzt nicht richtig passt oder gab es da auch Lämpchen? Das würde mich mal interessieren, wie so ein klassischer Keine Ahnung, Hydraulic Failure oder was auch immer in so konventionellen alten Fliegern dann bearbeitet wurde.
Speaker 1 Also du sagst, du hast es schon gesagt, es gibt eine, und das gibt es schon in sehr, sehr, sehr alten Fliegern, die sogenannte Masterboarding. Das heißt, wenn irgendwo ein Wert ausgelöst wurde, der einen Alarm erzeugt, sei das nur niedriger Hydraulikdruck, eine Feuerwarnung oder irgendwas in der Art, eine Temperatur, die zu hoch ist, dann
01:26:10Speaker 1 Wurde eine Masterwarnung generiert, also ein großes rotes Licht oder ein gelbes Licht, je nach Wertigkeit dieser Warnung ging an. Und man hat vor sich so eine Reihe von Lichtern gehabt. Wir nannten das auf der 737 das Six-Pack. Weil da war eine Reihe von sechs Lichtern drin und die haben grob das klassifiziert, was jetzt kaputt gegangen ist. Also sei es Hydraulic, Electric, Air Condition. Oder Flight Controls oder irgendwas. Also die waren so in sechs Untergruppen eingeteilt. So, dann hast du diese Master Caution erstmal, das ist ein Hauptsystem bei der Fliegerei, wenn irgendwas angeht.
01:26:45Speaker 1 Guckst du das an, was ist das, verifizierst das und dann drückst du es erstmal weg, dass dieses System, falls eine zweite Warnung kommt, wieder neu anspringen kann. Ungefähr zum Verständnis. Du resettest die Warning. Genau, und dann gehst du dem Problem nach und guckst dem Cockpit rum. Du wusstest natürlich auch, dass wenn Hydraulik kommt, dann kann das nur aus der, sagen wir, oben hinteren Ecke des Panels über dir passiert seine guckst an was da ist und dann war da nicht hydraulic licht drauf low pressure und dann
01:27:18Speaker 1 Das ist das, was man wirklich kennen sollte. Dann musstest du die Verfahren sozusagen nicht auswendig können, aber zumindest den Titel der Verfahren können. Da hast du geguckt, okay, Hydraulic Low Pressure, dann hast du das dicke Buch genommen. Hast du es in die Hand genommen und da waren die auch in Kapiteln eingeteilt und hast bis zur Hydraulik gegangen, hast aufgeschlagen und dann stand Hydraulic Low Pressure, dann hast du die Seite aufgeschlagen und hast dann nochmal gesagt, okay, Hydraulic Low Pressure, dann haben wir uns beide angeguckt, die Kollegen, die da im Cockpit sind. Und dann hatte eine, das hat in der Regel das Procedure war so, der Kapitän hat das Procedure benannt und derjenige, der geflogen ist, hat das Procedure gestartet.
01:27:55Speaker 1 Also Nehmen wir an, der Koplot ist geflogen, Hydraulik, Lichter gehen an, Mastercorschen Hydraulik, hast du die Hydraulik gesettet, hast hochgeguckt, oh Hydraulic Low Pressure, den hat der Kapitän das Procedure benannt. hat die Checkliste rausgeholt, hat es vorgelesen, Hydraulic, Low Pressure und hat den Co. angeguckt und der Co. hat gesagt Start Procedure und dann wurde die Checkliste laut Papier abgehandelt.
Speaker 3 Ah, okay. Also es war dann mit Papier. Es war ein langer Weg, bis man überhaupt praktisch an die Items kam. Das heißt, man hat heute schon eine effektive Zeitersparnis dadurch und dadurch auch.
01:28:25Speaker 3 Mehr Chancen, besser rauszukommen, sozusagen.
Speaker 1 Du hast bessere Chancen, nicht ins falsche Procedure zu gehen. Aber der Weg ist der gleiche. Es gibt bei den elektronischen Flugzeugen genauso Mastercorsion, denn Vom System wird das Richtige schon aufgeschlagen, aber auch dann benennst du das Procedure und der Py Deflying sagt Start Procedure. So grob Also mit Feinheiten unterstützen.
Speaker 3 Genau, den Ablauf kenne ich ja.
Speaker 1 Genau, und so funktioniert das. Mit der Papier-Checkliste ging das auch. Die Systeme waren auch nicht so komplex oder nicht. Du hast bei manchen Warnungen standen da einfach nur Advisory.
01:28:56Speaker 1 Irgendwas. Also, jetzt kannst du mittlerweile reingucken und sagen: Aha, linker Reifen hinten hat irgendwie Honiggeschmack im Abgas drin oder irgendwas. Kannst du das irgendwie aufschreien? Ja, ich weiß, ich betreibe dich so ein bisschen, ne? Dann kannst du es halt so ein bisschen mehr einordnen, sozusagen. Aber klar, so ein 380 hat viel mehr Systeme. Als eine 737. Also das ist klar. Und da können auch viele Sachen kaputt gehen. Und das, wenn du das in Papier reinbringen würdest, dann hättest du da eine Enzyklopädie auf deinem Schoß legen. Also Gott sei Dank gibt es das nicht mehr.
01:29:26Speaker 1 Aber auch jetzt gibt es immer noch Papierchecklisten, auch auf dem 380. Für manche Fälle, weil es kann ja auch sein, dass es E-Kamm kaputt geht.
Speaker 3 Das machst du dann. Ja, dann hast du ein Problem.
Speaker 1 Ja, ja. Oder halt nicht, du musst halt die richtige Checkliste nehmen und das dann doch abhaken. Es gibt alles nochmal Nicht in Papierform, zumindest auch nochmal in Computerform, im Rechner, genauso hinterlegt, wie es in Papier geht sozusagen. Charlie, bist du noch da? Ja, danke für die Erklärung.
Speaker 2 Ja, ihr habt mich auf jeden Fall verloren.
01:29:58Speaker 1 Ja, ich meine, ihr habt ja auch Papierchecklisten hinten in der Kabine. Also, na, so. was man machen muss und sowas. Und genau was gibt es halt vor dem Cockpit auch. So. Habe ich damit die Frage. Grob, so hast du es ja aber auch vorgestellt, ne?
Speaker 3 Ja, so ganz grob. Okay, das war wirklich super. Also, ich ist im Prinzip so, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich konnte es nur, ja, ich wollte es nur nochmal verifiziert haben, sozusagen. Okay. Also auf jeden Fall. Super interessant. Ich schaue mal gerade, ich habe mir ja vorher noch aufgeschrieben, was ich von dir wissen wollte.
01:30:31Speaker 1 Ja, aber wir haben so ein bisschen, wie hast du ausgeschrieben, wie mit der Krise, wie man mit umgehen könnte und das habt ihr auch gerade so losgehen. euch einen Eindruck, was das auf euch hinterlassen hat. Also nämlich dieser, ja, das ist ja fast wie so ein Schock. Na, ist für uns alle ein Schock. Ich meine, mein Free Jahr fliegt nicht mehr. Also ich bin Ich bin sozusagen praktisch arbeitslos, indem dir deinen Arbeitsplatz weg, indem ich hier sitze und Kurzarbeitergeld kassiere.
Speaker 3 Aber für den 380 musst du doch. Korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege, aber war nicht 380 und 350 so, dass man dann über ein Familiarization Training
01:31:10Speaker 1 Oder nee, ein Difference-Training praktisch, den dann auch fliegen darf. Du musst aber schon eine Schulung dafür machen. Und um dieses Familiarisation-Training zu haben, musst du ein gültiges Type Rating für den 380er haben. Das ist bei dir schon so lange her, dass du. Also mein Typerating selber ist im November ausgelaufen. Oh, ja, okay. Okay. Ich mache jetzt, weil es geht, weil es das LBA ja alle Lizenzen, auch für die Flugbegleiter.
01:31:40Speaker 1 alle verlängert hat um bis zu drei, vier Monate bis 31. März. Also Charlie, falls deine Lizenz abgelaufen bist und du fängst davor noch an, kannst du noch weiter fliegen übrigens. Alle Lizenzen, auch bei den Flugbegleitern, wurden bis zum 31. März Fristen spätestens verlängert. Und ich mache jetzt im Februar aus privater Tasche wohlgemerkt, verlängere ich mein 380-Rating.
Speaker 3 Ja, und das ist ja, da bist du ja schon. So eine Stunde im SIM kostet ja um die 400-500 Euro, ne?
01:32:11Speaker 1 Der Simulator 380 kostet für vier Stunden 1237 oder sowas Euro und ich teile mir das mit den anderen Kollegen, der das auch machen will. Also wir bezahlen runde 600 Euro. Ja.
Speaker 3 Und das ist habt hoffentlich einen Kollegen, der 380 Dreh ist und das, weil er euch mag. Gratis macht.
Speaker 1 Der macht es gratis, der hat natürlich auch was davon, weil der, das habe ich gestern erst schon erklärt. Also die Leute, wenn ihr dadurch das, ihr kriegt ja weiter, ihr kennt das ja, der für den hat es in dem Sinne im Vorteil, ja, der macht das erstmal kostenlos.
01:32:42Speaker 1 Es hat aber einen Vorteil von denen, dass er auch nachgewiesene Schecks für seine Verlängerung seines Drehratings nachweisen muss. Also er muss in einem Jahr fünf Schecks abgenommen haben. Also es ist praktisch die eine Handwäsche, die andere, sozusagen.
Speaker 3 Ja, sehr gut.
Speaker 1 Aber es bringt mir nichts. Es bringt mir nichts weiter. Es ist wirklich, also es ist total unnütz. Es ist nur der reine Frust, der mich da reintreibt, damit ich mal wieder ein bisschen, ja, auch
Speaker 3 Ja, fliege, ne, sozusagen.
01:33:12Speaker 3 Ja, aber damit hältst du Chance ja, gültig zu sein für den 350, weil ich glaube, es ist relativ klar, dass auf dem 380 jetzt niemand dich mehr einsetzen will.
Speaker 1 Ja, aber ganz ehrlich, die Firma lässt mich in Kurzarbeit bis so lange wie möglich, weil so bin ich am günstigsten. Also das ist ein bisschen.
Speaker 2 Aber darf ich dich noch eine Frage fragen? Chicken oder Pasta?
Speaker 1 Chicken oder Pasta? Ich würde eigentlich immer zur Pasta neigen, wieso?
01:33:45Speaker 2 Einfach so.
Speaker 1 Wir wollen einfach nur mal das Thema wechseln. Ja, ja, genau. Ich bin einer, der, obwohl wir Könnt ihr mir das Thema wieder wechseln. Also ganz kurz, 80-Rating privat bringt mir für die Firma auch nichts, weil es ist nicht gültig. Es ist nur das Rating und es ist keine an eine Firma gebundene Zulassung, es ist kein Check, die für die Firma irgendeinen Wert hat. Also es ist wirklich nur rein privat. Okay. Und Charlie, was du alles, ich bin einer dieser Kapitäne gewesen, der, obwohl sie hinten eine Galley haben, die.
01:34:19Speaker 1 Diese schwarze, salzige Brombelmarmelade serviert, du weißt, was ich meine. Ja. Die sogar Cappuccino machen, dass ich mir oft einfach für die Reise einen eigenen Caesar-Salat oder so einen Chefsalat bestellt habe und den gegessen habe.
Speaker 2 Wow, du bist vielen Kollegen einiges voraus. Und das ist vielleicht auch noch eine Frage, die mich auch interessiert. War das tatsächlich früher wirklich so, dass dass Cockpit unterschiedliche Essen essen sollte.
01:34:51Speaker 2 Das gibt es ja mittlerweile nicht mehr, aber das war ja früher so, oder?
Speaker 1 Ist doch eigentlich immer noch so, oder? Ich glaube, die Empfehlung.
Speaker 2 Die Empfehlung aber.
Speaker 1 Die Empfehlung gibt es immer noch, aber es ist eine Empfehlung. Also, aber die gibt es immer noch, ja. Aber so richtig halten tut sich keiner ran. Ich meine, also so eine Lebensmittelvergiftung, also damit es eine Idee ist, die ja wirklich gleich instantan durchschlägt, das muss ja wirklich ein krasses Ding sein. Also da hast du das dann. Das war der Lobo-Ro-Shop von der Bau.
01:35:27Speaker 1 Naja. Ja, aber ich mal Gott, ich verständlich. Ich habe nur noch eine. Ja, ja, mach, mach, mach, mach. Nee, nee, nee, nee, nee, erzähle, erzähle, erzähle. Nee, nee, ich habe nichts zu erzählen. Also ich wollte nur. Nee, was ich erzäh Wurde halt mit dem Essen, ich meine also Weil ich erzählt habe, Lagos und sowas, früher gab es halt ganz andere Sachen. Also heute ist es ja sehr strikt, da ist das Essen alles abgezählt und wehe, da nimmt keiner fast von Bord und sowas. Aber vor 20, 25 Jahren blieb halt, gerade wenn du in so Destinations hingeflogen bist wie Afrika oder irgendwas, wo du wusstest, ein Motel gibt es auch nicht so richtig wirklich gutes und davon kriegst du meistens auf ein Flöto oder irgendwie sowas, da wurde ja sehr viel von Bord mitgenommen.
01:36:04Speaker 1 Also da ganze Käse, Platten und all sowas. Und das wurde halt sehr viel gemacht. Aber das gibt es alles heute nicht mehr. Heute wird alles abgerechnet. Ja, eine Frage war.
Speaker 3 Das muss effizienter sein. Genau, ich habe noch eine letzte Frage. Und zwar: man sieht das oft im Internet. Dass viele wohl berichten, na, der 380, der fliegt sich genauso agil wie der 320. Bist du auch auf dem 320 geflogen vorher?
Speaker 1 Nein, aber die Kollegen natürlich. Und die haben das bestiegt.
01:36:34Speaker 1 Ah, okay. Die sagen, ja, genauso wie so ein kleiner 319, haben die gesagt. Das sagt mir nichts, weil ich kenne ihn nicht. Aber das Ding fliegt sich, hat riesige Steuerflächen und kannst so um die Kurve legen wie ein anderes Flugzeug vor allem S. Er ist mal gebaut worden, der 380-800 ist es ja, aber eigentlich ist er gebaut worden, die Triebwerke und die Tragfläche für den A380900 oder gar 1000, wo du ja Hinten und vor der Tragfläche, Charlie, ich kann mir vorstellen, ist der Horror für euch, denn nochmal wie fünf Meter dran bappst, sodass du wirklich mit
01:37:07Speaker 1 Tausend Leuten da rumfliegst. Und also ich stelle mir die Hölle vor da hinten. Und dafür sind die Triebwerke und die Tragfläche ausgelassen. Das heißt, das Ding ist total überpowert. Und deswegen verbraucht er auch so viel und deswegen ist er auch nicht effizient.
Speaker 3 Ah, okay. Ja, cool. Dann sagt mal Bescheid, wenn ihr im SIM seid und zufällig noch Zeit überhabt. Also mir reicht es auch nur dabei zu sitzen, aber vielleicht, wenn es fünf Minütchen da ist. 3,20 bin ich schon geflogen im Tag. Ja, okay.
01:37:37Speaker 1 Aber dann hätte ich vielleicht den Vergleich.
Speaker 3 Ja, okay.
Speaker 1 Mach ich. Mach ich, definitiv. Ja, kommen wir zum Schluss, ich glaube ja, ne, oder? Ja, ich denke.
Speaker 3 Wir sind jetzt auch Stunde 40 stabil am Start hier. Ja, muss ich auch sagen.
Speaker 1 Und wir haben immer noch jetzt aktuell sieben Listener, die uns live zuhören. Also Leute, das ihr durchgehalten habt, Respekt. Und ja, danke, dass ihr gekommen seid. Ich weiß nicht, ob es eine andere Folge war als sonst.
01:38:08Speaker 1 Also ich fand so ein paar düstere Momente dabei, wo ihr so ein bisschen frustriert wart. Das tut mein Fliegerherz so ein bisschen weh. Ich hoffe, es hat euch auch so ein bisschen geholfen und ich hoffe nicht, dass ich Mike dir irgendwie einen Arbeitsplatz wegnehme, aber ich glaube, es geht gar nicht.
Speaker 3 Nee, auf gar keinen. Ich freue mich für alle Kollegen, die irgendwie fliegen können, dürfen, sollen. Ich bin da überhaupt nicht irgendwie jemand, der neidisch ist oder sowas. Ähm, ich bin jetzt, ich sehe die Sachen so, wie sie sind. Ich implementiere Vorderg in mein Leben.
01:38:40Speaker 3 Ich sehe es jetzt einfach als eine Chance, nochmal was anderes zu sehen, wo ich entweder drin aufgehe. Oder wo ich danach in die Fliegerei danken zurückkomme und sage, okay, jetzt weiß ich alles viel mehr zu schätzen, was wir haben. Also, ich finde das alles eine Lektion wert.
Speaker 1 Dann, äh, Charlie, du schreibst ein Buch. Willst du das irgendwie auch, hast du einen Link dafür? Sollen wir das irgendwie, ich poste das gerne hier mit rein, wenn du möchtest.
Speaker 2 Also ich habe ein, das erste Kapitel ist tatsächlich als Hörbuch auf sämtlichen Kanälen schon verfügbar.
01:39:12Speaker 2 Allerdings ist das nur ein kleiner Vorgeschmack, denn ich möchte natürlich auch den Hörern einen Anreiz dazu bieten, das dann auch letzten Endes irgendwann zu kaufen, aber es ist noch nicht im Druck. Aber sobald der Tag kommt, werden es wahrscheinlich dann werden wir es überall kommunizieren, wo es dann möglich ist.
Speaker 3 Genau. Also wer den Vorgeschmack hören will, einfach mal bei Spotify oder Apple Podcasts oder wir sind eigentlich überall, wo es Podcasts gibt.
01:39:42Speaker 3 Wir sind auch auf YouTube. einfach mal Saft schubsen und Autopiloten googeln, wir sind auf allen Plattformen vertreten und dann kann man da mal reinhören, wenn man Interesse hat.
Speaker 1 Du machst das, verlegt den Link direkt für dieses Hubbuch. Checke mir gleich zu, dann bastel ich ihn so rein, dass die Leute, wenn sie jetzt auf ihren Bildschirm klicken, dass sie jetzt dann da reingeben können.
Speaker 2 Sehr lieb, danke.
Speaker 1 Mach ich, mach ich. Ihr wisst es ja, also ich mache es in den Shownotes, poste ich rein. wo Mike und Charlie zu erreichen seid. Ihr wisst ja, mich könnt ihr erreichen, wie immer, über unsere Webseite Kampf Live ist Us bzw.
01:40:13Speaker 1 fragt C FWU bei Twitter. Twitter kennt ihr ja nicht so sehr, das ist meine Blase, in der ich mich bewege. Oder fragen. com ist das und dann hoffe ich, ich werde die Folge vielleicht so erst in zwei, drei Tagen online schicken, bis ich dann fertig bearbeitet habe. und um ein bisschen Päuschen zu der anderen Pause zu Hause Erfolge zu haben. Danke, dass ihr hier wart. Ich hoffe, es hat euch gefallen. Und ich wünsche auf jeden Fall. Und allen einen schönen Abend noch.
Speaker 2 Sehr. Ja, auch einen schönen Abend.
01:40:44Speaker 2 Danke. Danke.
Speaker 3 Dann würde ich sagen: In dem Sinne, Happy Landings, ihr Lieben.
Speaker 2 Always Happy Landings. Tschüss.