Folge #51 · 17.02.2021 · Dauer 00:56:11

CFWU 51 - Watch out for insects in mud-pools...

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Heute mal wieder eine Kleine Folge mit Olli. Es geht um matschige Takeoff, stürmische Takeoffs und Eurer Feedback....

Kapitel (16)
  1. 00:00:00 Begrüssung
  2. 00:01:58 Olli Situation
  3. 00:04:13 Steffens Situation
  4. 00:04:26 Crew in Corona Times
  5. 00:10:11 Feedback von TXL Oliver
  6. 00:11:54 Schlamm T/O AN-24
  7. 00:15:19 B737-200 Gravelkit
  8. 00:16:51 Schlamm T/O von Innen
  9. 00:17:16 Russian Storm Takeoff
  10. 00:21:04 Angebot von Highfly
  11. 00:22:47 Feedback von Reinhold
  12. 00:35:38 Mothballed Flights
  13. 00:41:39 JuAir Junkers Ju-52 Crash
  14. 00:50:34 Boeing B-17 Flying Fortress crash
  15. 00:53:20 Innertropische Konvergenzzone
  16. 00:55:14 Verabschiedung

Vertagte Themen (1)

Links (13)

Transkript

00:00:00Speaker 1 Hallo Olli, dann fange ich einfach mal an. Schön dich wieder zu sehen. Gut siehst du aus, wie, wie, wie, wie, willkommen erstmal an Bord, unseres kleines Kampfleib ist als Fluges von Argentinien. Oder wo bist du gerade?

Speaker 2 Ja, hallo Steffen, grüß dich. Man merkt schon, dass du einfach zu wenig arbeitest, wenn du schon im Podcast an Ansagen machen möchtest, oder?

Speaker 1 Ja, ja, ich hab gleich ist es einfach nur um mit Training zu halten, falls man mich irgendwann mal wieder gebrauchen kann oder sowas passiert denn da irgendwie.

Speaker 2 Ja, genau, Folge 51, Aschermittwoch.

00:00:33Speaker 1 Aschermittwoch, du bist gar nicht verkleidet.

Speaker 2 Ach doch, jetzt sehe ich, du hast eine Gasmaske auf. Am Mittwoch ist ja auch schon wieder alles zu unbedingt. Aber wie in Hamburg auch, ist bei mir zu Hause Karneval Das kennt man nicht.

Speaker 1 Du bist auch mit dem Konzept nicht vertraut, ne? Ich dachte wahrscheinlich. Es fängt am 11. 11. 11. Uhr, elf Sekunden oder irgendwas fängt es an. Und Aschermittwoch ist nicht mehr. Ich dachte, Aschermittwoch hört es sozusagen.

00:01:04Speaker 1 Also abends, die können nochmal heute Abend alle theoretisch, wenn dann gefeiert wird, alle nochmal saufen und dann geht's los?

Speaker 2 Nee, nee, das war gestern. Deswegen Aschermittwoch hat man immer eine dicke Birne und es geht einem schlecht.

Speaker 1 Ich weiß, das Lied heißt ja so am Aschermittwoch geht das, ist alles vorbei. Aber ich dachte auch, da irgendwie eine Uhrzeit irgendwann. Um Schlag zwölf hält der Hammer und dann ist irgendwie.

Speaker 2 Ich glaube nicht, aber vielleicht gibt es ja keiner als Experten, aber das ist ja auch nicht unser Thema.

Speaker 1 Nein, nein, gar nicht. Unser Thema ist ja die Fliegerei und was davon übrig geblieben ist seit dem einen Jahr und wie es dir so geht.

00:01:40Speaker 1 wie es mir irgendwie nicht geht und wie es euch geht und überhaupt. Und wir haben ja ganz viele, ganz viele Dinge wiederbekommen, die wir euch von Fragen von euch und all sowas, aber ich habe erstmal was Kleines gefunden. Ich weiß nicht, ob du das also erstmal ganz ehrlich, wo bist du denn jetzt gerade?

Speaker 2 Magst du uns das mal erzählen? Ja, ich bin tatsächlich in Argentinien.

Speaker 1 Warst du da nicht kürzlich?

Speaker 2 Ja, aber das ist gerade Winter in Deutschland. Das heißt?

00:02:10Speaker 2 Das heißt, hier ist Sommer. Und das findest du schön. Das ist sehr entspannt. Das Problem ist, so und jetzt kommt ein echtes Luxusproblem. Wir können nicht so lange aufnehmen, Steffen. Weißt du was? Wieso nicht? Weil wir sind extra für die Aufnahme die Klimaanlage ausgeschaltet. Und es ist so warm draußen. Dass ich einfach hier eine Temperatur sonst im Raum habe, dass ich da nicht so lange aufnehmen kann.

Speaker 1 Du kannst dich doch einfach ausziehen dabei, das ist ja auch ein Podcast, ne? Also, wir haben keinen Videocast. Du könntest dich einfach so langsam immer mehr blättern.

00:02:40Speaker 1 Ich beschreibe den unseren Zuhörern lieber nicht, was ich sehe.

Speaker 2 Ich kann deutsche Sachen bei dir auslösen.

Speaker 1 Ach, ich habe da schon viel gesehen, keine Sorge. Wie kriegen wir jetzt diese Bilder wieder aus dem Kopf? Also du bist in Bern des Aires und ich sehe die Sonne hintendurch schein, es scheint ja wirklich warm zu sein und ich bin so ein bisschen neidisch. Ich glaube viele von uns, ich auch, war noch nie auf auf Argentinien, ich würde sagen, auf diesem Kontinent, das stimmt ja gar nicht, ich war da schon mal, aber Buenos Aires war ich noch nicht.

00:03:14Speaker 1 Aber ich schätze mal auch da Corona gebeudelt und alles ein bisschen schwierig, oder?

Speaker 2 Ja, die hatten wohl den härtesten Lockdown überhaupt, ich glaube fast acht Monate, totaler Lockdown. Ja, du bist ja auch noch im Lockdown, du darfst ja auch nicht raus. Ich bin hier in Hotelquarantäne, genau. Von daher kann man sich das alles so angucken. Ich meine, immerhin es gibt. Es gibt Restaurants hier im Hotel und das entschädigt ja schon mal so ein bisschen. Die machen auch Aschermittwoch? Die machen zum Glück keinen Aschermittwoch. Die machen trotzdem ihre Steaks und. Den Wein gibt es auch.

00:03:45Speaker 2 Aktuell ist irgendeine russische Delegation da. Das ist ein bisschen anstrengend, weil die drängelt sich überall vor und die sind jetzt ein bisschen. Also, man könnte jetzt ganz provokant sagen, das sind sozusagen die. Die Bayern-Trainer Russlands. Ah, okay.

Speaker 1 Ich verstehe schon. Wir haben auch ein paar russische Videos zugeschickt bekommen, ein paar Links dazu, da können wir euch nachher auch noch mal was Schönes drüber erzählen. Ja, nö. Also ich bin ganz normal noch hier in Hamburg.

00:04:15Speaker 1 Bei mir hat sich nichts verändert. Immer noch Corona-Lockdown, auch in der Fliegerei sozusagen, auch in meiner kleinen privaten Sache. Da hat sich absolut nichts verändert. Ich habe aber mal einen kleinen Link rausgesucht und zwar, es kommt ja immer mehr, ein bisschen mehr an der Presse hoch, was denn Fliegen überhaupt So bedeutet für die Passagiere ja sowieso mit den ganzen Restriktionen und Lockdowns und alles, was dazu kommt, Quarantäne, aber was auch die für die Crews bedeutet, da kamen ja schon sogar die ersten Artikel, sogar im Fokus und all sowas hoch.

00:04:49Speaker 1 unter welchen Einschränkungen man da zu leiden hat. Und ich habe da so eine kleine Zusammenfassung gefunden von einer Website, die nennt sich Ops Group. ObscuBlog. Ich weiß nicht, ob du das gesehen hast. Und was fällt dir denn da als erstes auf, wenn du die Webseite aufmachst?

Speaker 2 Die nehmen es immerhin so ein bisschen mit Humor, diesen Artikeln, das finde ich schön. Also eigentlich kann man das auch nur noch so sehen.

Speaker 1 Ja, das stimmt. Die haben aber, vor allem ist es, glaube ich, eine amerikanische Seite, ne? Das geht nicht viel aus der Sicht der Amerikaner irgendwie drauf ab.

00:05:19Speaker 2 Also, aber ich finde es schön geschrieben, weil das lockert das so ein bisschen auf. Weißt du, es gibt Länder, da musst du also wirklich dich auf einer Seite anmelden, die nur rudimentär übersetzt ist. Du musst also erstmal deine E-Mail-Adresse da angeben, dann kriegst du per E-Mail einen Bestätigungslink zugeschickt zu einer anderen Seite, dann musst du da ein paar Seiten Sachen ausfüllen. Dann musst du irgendwie einen negativen PCR-Test hochladen und dies und das und noch was und die Adresse eingeben, wo du bleibst. Dann findest du die Adresse nicht in der Vorauswahl, die aber nicht zu editieren ist und zu Kleinigkeiten.

00:05:51Speaker 2 Ja, aber das nervt. Dann machst du das, du sollst es unbedingt ausdrucken. Du weißt, wie gut man so einen Drucker im Hotelzimmer hat, ja. Und dann reißt du das Land ein und keinen interessiert es.

Speaker 1 Keine Sau interessiert, ja. Das höre ich oft. Und das ist so, wo ich denke, oh. Ja. Aber weh, du hast es nicht dabei, ne? Dann zerpflücken die dich. Also ich weiß auch ein Kollege von mir, der erzählt, selbst für. Transit nach England, also hinfliegen, London, das Flugzeug nicht verlassen und wieder zurückfliegen, muss ja die ganzen Quatsch irgendwie ausfüllen, inklusive Geburtsdatum der Großmutter, so ungefähr.

00:06:23Speaker 1 Weil die wollen ja wissen, ob die Familie und so.

Speaker 2 Ja, und zum Beispiel, also weiß ich, wenn du aus England zurückkommst, gut, das stand von vor ein paar Wochen, es kann natürlich schon wieder anders sein, musstest du in Deutschland bei Einreise direkt einen PCR-Test machen, was natürlich keinen Sinn macht. Weil da Kollegen waren, die das als Tageszugeflogen sind, also morgens in Frankfurt gestartet, sind nach England, wieder zurück und mussten bei Wiedereinreisen PCR-Test machen. Völlig beknackt, weil wenn du dich da infiziert hättest,

Speaker 1 davon ab, dass du sowieso die ganze Zeit auf dem Flieger warst, dann würde der Test das nicht wirklich erkennen.

00:06:55Speaker 1 Also ich spreche mal ein Disclaimer auf. Klar, wir, wir, wir Wir machen uns jetzt gerade lustig über diese Coroma-Maßnahme. Ich bin auch der Überzeugung, mittlerweile hätten wir im März letzten Jahres einfach mal drei Monate lang die ganze Welt abgeschlossen. Dann hätten wir das Problem vielleicht nicht in dem Maße. Also, ich würde das gar nicht jetzt irgendwie so veralbern, aber Wasser, wie du gesagt, getrieben wird, dann füllst du Formular raus. Ein Kollege von mir auch Von der Technik, der ist nach Dubai geflogen und ein Riesenaufwand und testen alles.

00:07:25Speaker 1 Am Ende ist er einfach da durchgegangen. Also die Nachweise wollten sie gar nicht sehen. Also, das war ihnen gar nicht so wichtig. Naja.

Speaker 2 Ja, und das macht es halt anstrengend. Also zu dem kommt halt das, also ich gesagt, ich finde es wichtig, aber die Umsetzung ist halt. Scheiße. Also wenn ich jetzt rein hypothetisch aus einem, wie das so schön heißt, Virusvariantengebiet. komme, war es eine Zeit lang so, dass würde ich dann direkt nach Hause fahren, wäre ich in Quarantäne?

00:07:56Speaker 2 Würde ich in Hessen bleiben nicht. Also dann würdest du in Hessen bleiben, wie lange hat mir keiner sagen können und dann weiter nach NRW, dann wäre es wieder kein Problem.

Speaker 1 War nicht dein Landkreis zu Hause auch nochmal irgendwie betroffen? Irgendwas? Nee, ne?

Speaker 2 Das ist schon länger her, das ist die Zahlen machen wir heute. Ja, ja, okay. Okay, alles klar. Aber das ist halt, ja, das sind so viele Es macht es halt anstrengend, weißt du? Genauso dann fliegst du innerbrasilianisch und hast dann Transit in Brasilien.

00:08:26Speaker 2 Also anderthalb Stunden steht der Flieger am Boden, dann musst du aber mit dem Auto ins Terminal gefahren werden, reißt dann da mit Passkontrolle aus, obwohl es ja ein Domestic Flight war, bis dann im Normalen Flughafenbereich, gehst wieder durch die Sicherheitskontrolle 10 Meter weiter, um dann offiziell aus dem Land auszureisen.

Speaker 1 Yeah. It's a law, man.

00:08:56Speaker 1 It's the law. So Ja, so ist es halt. Also auf dieser Obsgroup-Webseite sind mir nur zwei Sachen schmunzeln und aufgefallen. Einmal die Masken, die sie ganz am Anfang tragen, das sind so welche mit dem Ventil. Gerade die sollen wir ja an Bord nicht tragen, weil Deine eigene Atembuft geht ja ungeschützt nach draußen. Das ist eine gute Maske, um sich selber zu schützen, aber nicht um die Allgemeinheit. Glaube ich. mag mich irren, also ich bin kein Experte, wie man sich immer versucht rauszureden. Und das andere ist, da ist irgendwo ein kleines, kleines Diagramm weiter so aufgeteilt, so

00:09:28Speaker 1 Bilderchen von Wäldern, also äh, von Wäldern, sage ich schon, von der Welt mit so Ländersymbolen. Und da steht dann zum Beispiel drin als Beispiel UK Und dann haben sie eine Insel da reingemacht, die UK sein sollen, aber in Wirklichkeit ist es Irland. Also ich hoffe nicht. Ich hoffe, dass sie da. Naja. Vielleicht ist es auch mit Humor, weil da weil da ja so ein bisschen England ja noch mit drauf ist oben an der Ecke. Von Irland. Keine Ahnung, weiß ich nicht, genau Ja, ach ja, ist alles schwierig. Wir haben ein bisschen Kommentare bekommen.

00:10:00Speaker 1 Sehr schön. Ein Waren das jetzt die Boden von gestern oder ein Motorrad, was vorbei fuhr? Ne, Bohnen gab es hier nicht.

Speaker 2 Das war tatsächlich ein Motorrad

Speaker 1 Ja, also wir haben da einen kleinen Feedback vor, das lese ich nun mal ganz vor und zwar ist das von einem, der geschrieben hat, ob er nochmal fliegen sollten gehen. Und da hat er geschrieben, ich kriege das so ein bisschen aus dem Kontext. gerade heraus, hat geschrieben, Hallo Steffen, Hallo Olli, ich fahre schon lange Boot, hab das Glück, dass heim zum Boot nur circa 10 Minuten Fahrt sind.

00:10:35Speaker 1 Ich suche keine neuen Herausforderungen, sondern liebe einfach das Bootfahren an sich. Ich stelle mir Das mit dem Motorrad, auch nicht meins, und der Fliegerei ähnlich vor. Also das Fliegen an sich, das Gefühl in der Luft, ist der Genuss und nicht die Steigerung der Erlebnisse, oder? Also wahrscheinlich ging es darum, wenn man erstmal fliegt, was macht man dann sozusagen? Das ist halt wie beim Motorradfahren, dass man einfach nur längs fährt und das genießt und Fliegen auch. Ja, so ein bisschen hat er da recht, glaube ich, oder? Ja, ja. Das denke ich auch.

00:11:05Speaker 1 Also das war einfach nur.

Speaker 2 Motorradfahren, bei mir ist es so, gut, das ist auch, jeder macht das ja anders beim Motorradfahren. Es gibt ja verschiedene Arten von Motorrädern und so. Dass ich da auch den Kopf relativ gut frei bekomme, aber halt auch nicht so der, ich fahre mal das Wochenende nach, setze hier eine bekannte Strecke ein machen, sondern wirklich lieber verreise mit dem Motorrad, aber das ist ein anderes Thema. Beim Fliegen bin ich dann doch irgendwie noch konzentrierter einfach, weil ja ist halt so.

00:11:35Speaker 2 Ja, klar. Also beim Privatfliegen natürlich

Speaker 1 Also in meinem Freundeskreis, so mein Alter, da gibt es jetzt zwei, die haben sich Motorrad jetzt noch gekauft. Das hat natürlich so einen kleinen Geschmäckler irgendwie dran, weil man so ein bisschen, aber warum nicht? Ist eine schöne Sache zu machen oder irgendwas. Mir ist es meistens zu kalt. Ich bin ja so Sowieso so Frostköhle. Wir haben da, ich kannte die Videos, aber wir haben da nochmal Hinweise bekommen und die möchte ich eigentlich euch nicht vorenthalten. Und der werdet ihr auch schön verlinken, zwei Videos zugeschickt bekommen.

00:12:06Speaker 1 zwar einmal vom Bova Futura, würden die Herren vom Kampf Live ist us auch mal so starten wollen. Ich hätte da so meine Zweifel und da hat er mir uns ein Video mit reingeschickt. Ich kann das sogar hier raufklicken und dann Wird man wahrscheinlich sogar noch ein bisschen das mithören, wenn meine Anlage hier laut genug ist. Und zwar sieht man da, ich weiß nicht, was für eine Kiste ist das eigentlich? Oh, keine Ahnung. Man hört auf Hintergrund, hört man auf jeden Fall erstmal so ein Laster, irgendwie so ein Mülllaster, irgendwelche Geräusche machen, aber man sieht in der Entfernung eine russische Turboprop Antonov, keine Ahnung, 007, irgendwie sowas, die auf einer, auf einer.

00:12:48Speaker 1 Ja, was ist das? Matschfeld, überflutete Ranweh oder irgendwas startet? Und jetzt im Video hebe ich sie gleich langsam ab, und man sieht richtig, dass sie, das ist, ich würde sagen, kontaminiert mit Wasser, oder? Ja, es ist schon.

Speaker 2 Also es ist so ein Dirtstrip, ist es halt einfach nur, ne?

Speaker 1 Glaube ich gar nicht mal. Da sind Randwillichter. Ich glaube, das Ding ist einfach, was ist Schnee und er schmilzt und er kann nicht ablaufen und jetzt steht er auf der Bahn. Und man kann ja mal so beruhigen, es gibt Tabellen dafür, das könnte ich sagen.

00:13:21Speaker 1 Also es gibt Tabellen mit Standing Water. Kannst du reingehen und kannst du ausrechnen, eine Definition von kontaminierter Randwill. Ich glaube bis zu. Ich glaube ein Zentimeter oder zwei kann man da glaube ich schon eingeben. Ich müsste erstmal nachgucken, ehrlich gesagt. Möglicherweise haben die sich wirklich da Gedanken zu gemacht, das sind nicht einfach so auf der Bahn gestartet. Und ich gucke mir nichts an. Ich versuche immer das Gute im Menschen zu sehen.

Speaker 2 Du auch?

Speaker 1 Und und und ich kenne auch ein, zwei sehr liebgewonnene Russen.

00:13:56Speaker 1 Also, das ist, also man muss doch nicht wieder alle über einen Kampf scheren. Naja, auf jeden Fall fand ich natürlich ganz witzig und habe natürlich weiter angeguckt und gibt da noch zwei, drei Videos, die man auch finden kann, und zwar die Insicht, wie das von innen aussieht. Ja, genau. Also Herrlich, wenn ihr da mal raufklickt, kommt in die Shownotes definitiv. Einmal da klatscht da solche Mengen an Schlammran an die Scheibe und auch Dreckwasser. Also ich glaube mit laminaren laminaren Airflow nachher über den über den Rahmen hat das da nichts mehr zu tun.

00:14:30Speaker 2 Die Dinge sind total vollgeschratzt. Also ich frage mich da bei den bei den Triebwerken, das sind ja Turboprops, was da für ein Dreck reingehen muss. Das finde ich halt so erschreckend irgendwie.

Speaker 1 Ja, aber die Ansagsstürzen ist doch vor dem. . Haben Sie das nicht so extra gemacht oder irgendwie sowas? Also viel interessanter wäre das ja wirklich, wenn das ein Jet-Triebwerk wäre, also eine 3-7 oder irgendwas, die, wo das Vorderrad so viel Matsch aufspritzt, dass es dann in die Triebwerke zur Seite reingeht.

00:15:00Speaker 1 Ich meine, das wird ja bei allen. Triebwerkstest und Fahrtest wird das ja auch mal geguckt und wie weit so Wasser spritzt an der Seite, wenn du fliegst, ob das denn von den Triebwerken mit aufgenommen wird. Ja, ja, okay.

Speaker 2 Das muss man auch sagen.

Speaker 1 Aber es gibt, also wen das interessiert, für die IT737200 gibt es extra Gravel, es gibt generell Gravel Kits Das sind solche Abscheideblecher, die hinter dem Vorderrad angebracht werden, sodass wenn da Steine hochfliegen

00:15:34Speaker 1 dass sie dann dagegen klackern und gleich wieder nach unten runterfallen. Das sind so Gravel für Gravel-Pisten, also für die 737200 gibt es da Kits für. Und ich glaube, die 727 hatte das sowieso per se, wenn man sich das mal anguckt, die Reifen. Also ich mache das gerade aus dem Kopf, ich habe das vorher nicht nachgeschlagen. Und ich weiß aber, es gibt für die 737200, in dem Sinne auch im Gravel-Kit, das vorne am Triebwerk So ein bisschen unterhalb des Triebwerks kommt so eine kleine Rohre raus. Das sieht aus wie so ein Pilotu. So anderthalb Meter voraus.

00:16:04Speaker 1 Da werde ich definitiv das Bild in die Shownotes tun, beziehungsweise er jetzt in eurem Podcast Bild. Und der pustet bleed eher raus. sodass wenn er also Gas gibt oder längs rollt, wird vor zu zwei Meter vor gepustet und dann fliegen die Steine links und rechts zur Seite bei Seite. Sodass sie nicht vom Tripack aufgesaugt werden. Das ist eine coole Sache. Alaska hat das viel benutzt und so wilde Airlines oben in Alaska, weißt du, die Goldgräberstimmung damals, 1870 und so.

Speaker 2 Ja, aber ich meine, also du siehst ja auch die, weiß nicht, ganz klassisch A400M, der ja auch für Gravel gebaut ist, Turboprop ist da einfach einfacher.

00:16:41Speaker 1 Ja, klar, logisch. Aber in dem Sinne. Naja, also da konkret ging es halt um die Triebwerke, das nicht einsaugen erstmal, oder vor allen Dingen halt die Steine, dass sie nicht im Vorderrad. Hochgeworfen werden und dann auch den ganzen Rumpfurten nicht zerschlagen. Ich meine, das sind ja auch, das können ja Sachen kaputt gehen.

Speaker 2 Ja, das stimmt.

Speaker 1 Gerade Altimeter, die sind ja auch noch mit Plastik abgedeckt und also kann vielleicht mal kaputt gehen. Auf jeden Fall, Bova Tura, vielen Dank. Vielen Dank für die Bilder. Das war echt schön und vor allen Dingen die Bilder von innen zu sehen.

00:17:11Speaker 1 Guckt euch das mal an. Es ist alles verlinkt hier bei uns später. Hast du das zweite Video dir auch angeguckt?

Speaker 2 Das zweite Video habe ich dir auch angeguckt. Ich habe es eben auch nochmal aufgemacht. Ich war ein bisschen irritiert, dass da plötzlich Werbung kam, aber das liegt ja einfach an YouTube. Ja. Ja, es ist schon.

Speaker 1 Ich spiele es mal hier so ab, den kann man vielleicht so ein bisschen irgendwie mitsehen. Vor allen Dingen ein bisschen mit Sound oder Malung hört sich das einfach schön an. Auf diesem Video sieht man, wie im Flugzeug bei starkem Regen startet.

00:17:41Speaker 1 Das ist eigentlich nicht so das Besondere. Also, wenn es für dich stark regnet, sieht das so aus. Aber hast du mal auf die Spoiler und sowas geachtet, die da die ganze Zeit sind?

Speaker 2 Habe ich nicht verstanden, warum, ehrlich gesagt.

Speaker 1 Naja, also der scheint eine Windkorrektur reinzubringen. Der scheint, also in dem Fall.

Speaker 2 Oh, ah, ja, okay.

Speaker 1 Ja, jetzt verstehe ich. Ich bin mir nicht ganz so sicher, welches Flugzeug das ist. Vom Auf Aufbau würde ich sagen, das ist ein bisschen sieht die Tragfläche aus wie ein 310er oder 300er.

00:18:14Speaker 1 Um ja, weil das dieses eine starke, weil das eine so ein breites Ayleon hat in der Mitte, mhm, um was auch ein bisschen getroopt ist, also ein bisschen runterkommt, also das mit den Flaps ausgefangen ist, aber es könnte auch sein, dass es so etwas wie die sieben sechs sieben oder fünf sieben ist oder irgendwie sowas.

Speaker 2 Keine Ahnung, weiß ich nicht, aber das stimmt. Ist so ein bisschen am irritiert, dass die Spoiler alle voll Ausschlag haben.

Speaker 1 Ja, also das bedeutet natürlich, wer sich daran wundert, das bedeutet eigentlich, dass du ihr Widerstand erzeugst und ja eigentlich willst du die dem beim Staat nicht haben. Deswegen Eigentlich macht man bei Flugzeugen, die ganz viele Spoiler haben und dazu gehört das definitiv auch, eigentlich nicht so eine starke Windkorrektur rein.

00:18:49Speaker 1 Wer soll dir mal erklären, was man überhaupt machen muss, wenn Wind von der Seite kommt?

Speaker 2 Ja gut, du musst gegenlenken. Das kann man jetzt so ganz, ganz einfach sagen. Und du kannst natürlich sowohl mit dem Seitenruder oder der Bugradsteuerung, das ist gekoppelt, gegenlenken, oder halt mit dem Querruder. Und ich sage mal, primär versuchst du den natürlich erstmal mit dem Seitenruder auf den Kurs zu halten und nicht mit dem Querruder.

Speaker 1 Ja, aber genau, also aber bei so kleineren Flugzeugen hier, selbst Segelflugzeug, schätze ich mal, Cessna und auch bei der 737 hat man das auch gemacht.

00:19:20Speaker 1 Wenn da Wind von der Seite kommt, geht da die Tragfläche zuerst in die Luft oder will so angehoben werden, weil der Wind da ja halt so runterpuste. Und dementsprechend lenkt man mit dem Querruder halt in die Richtung ein, sozusagen, als wenn man dort hin eine Kurve fliegen möchte. Das heißt, da sieht man daran, dass hier das Querruder runtergeht, aber die Spoiler auf der Seite ausfahren. Und das tun sie bis zum Liftop. Also wenn man da fliegt, hat da die ganze Zeit, also komplette Querrudereingabe bis zum Lift-Off reingegeben. Und ich, das ist schon ein bisschen komisch.

00:19:51Speaker 1 Also entweder war da wirklich massiver Wind. Und vielleicht war da auch wirklich was los, weil dann kurz nach dem Liftoff sieht man irgendwie gar nichts mehr. Das ist nur Regen, Sturm, dann Blitz ist auch mal. Die Leute, glaube ich, fangen auch so ein bisschen an zu schreien. Und dann als sie dann in der Luft sind, okay, dann wird es doch so ein bisschen heller und so. Also klar, das ist natürlich nur der Blick aus diesem kleinen Seitenfenster, aber das sieht irgendwie schon, man kann da viel rein interpretieren, wenn man das. Das heißt Potenzial, sagen wir mal so, das stimmt. Ja. Möglicherweise war es auch ein ganz normaler Take-Off bei ganz starkem Regendor und das ist jetzt nichts verwirrt.

00:20:26Speaker 1 Nein? Nein.

Speaker 2 Du hast ja, je mehr, also je schlechter das Wetter ist, jetzt gerade bei Regen oder nassen Baden, je weniger Seitenwind darfst du ja haben. Das ist ja. Auch aus solchen Gründen. Ja, okay. Also von daher, gut, wir werden es nicht wissen, das sind reine Spekulationen, von daher. Aber es ist schon ein sehr spannender Take-Off, finde ich. Es ist interessant gefilmt.

Speaker 1 Dieser Link kann übrigens von LuftGofi, der hat uns das geschickt und hat dazu geschrieben, für russische Airlines kann das Wetter auch nie zu schlecht zum Starten sein.

00:20:56Speaker 1 Spannend in einer Minute im Video habe ich den noch da reingeschrieben, weil dann geht's Dann sieht man nämlich, dass richtig das losgeht. Ja, vielen Dank. Ich habe ja erzählt, das kleiner Kommentar nur, ich habe ja erzählt, dass ich privat mein 380-Rating gemacht habe. Jetzt. Also ich habe es wieder drin stehen bis Ende nächsten Jahres, Februar, bin ich wieder habe ich einen Teilpredigt, aber ich glaube das schon x tausendmal erklärt, das ist für die Firma nichts wert, weil die ganzen Scheckflüge, die echten Flüge, die Flüge im Flieger und alles passt nicht und muss alles nachgeholt werden.

00:21:31Speaker 1 Also von der Seite her. Aber interessanterweise, der Kollege, der da mit mir im SIM war, der hat mir erzählt, Irgendwie auf seinem lokalen Flugplatz, wo er auch Segelfliegen macht oder irgendwas, war irgendwie ein anderer, der hatte auch irgendwelche Connections oder irgendwas und der hat ihn angesprochen, dass Highfly Als sie noch ihren A 80 hatten, die suchten Kollegen und ob er das nicht machen würde, da zu fliegen.

Speaker 2 Ja. Ich bin gerade welchen, aus welchem Land kam High Fly nochmal?

00:22:01Speaker 1 War das nicht überlegen, war es nicht Spanier oder Portugiese oder sowas? Ja, gut möglich, ja.

Speaker 2 Ja, also so touristisch halt es ist touristische Erlag hier in Europa.

Speaker 1 Und auf jeden Fall ist es ja so ein Ad hoc-Charter Ding, wo die losfliegen und dann hast du relativ wenig Support wahrscheinlich und dann kommst du da hin und dann fragst du. Sie, wer bist du denn überhaupt? Hi, Fly, zeig doch mal Papiere. Also, man ist natürlich gerade mit so einem großen Ding. Also, es ist schon eine sehr merkwürdige Operation, kann ich mir vorstellen, die da.

00:22:33Speaker 1 Die dahinter. Ja, also er hat es auf jeden Fall nicht gemacht, weil er kann da gar nicht, er ist ja sozusagen auch in Kurzarbeit und das kann er nicht einfach so für andere Leute da irgendwie fliehen oder irgendwas. Naja. So, dann ist da ein langer, langer Kommentar. Das sollte ich vorlesen und du mir beantworten, oder?

Speaker 2 Ich glaube, das ist tatsächlich am einfachsten, ja.

Speaker 1 Das Problem ist, ich kann immer nur so schlecht lesen. Okay, also, wir haben einen Kommentar bekommen von Reinhold. Der hat folgendes geschrieben: Hallo Olli, hallo Steffen.

00:23:04Speaker 1 Glückwunsch zur 50. Episode. Über den Omega Tau-Podcast bin ich auf euch aufmerksam geworden. Was hat er denn gesagt, Herr Markus Fölter?

Speaker 2 Ja gut, ich meine, es kann natürlich sein, dass es der Mitflug von Markus bei dir war.

Speaker 1 Der behaupte ich nicht, oder? Egal. Möglicherweise hat er es aufmerksam geworden, weil Es geht um Folgendes. Also über den Omega Tau-Podcast bin ich auf euch aufmerksam geworden und somit quasi ein Hörer der ersten Stunde. Achso, ach ganz alt, also okay. Ich höre euren Podcast sehr gerne und finde die behandelten Themen interessant.

00:23:37Speaker 1 Und kurzweilig aufgebereitet. Bitte macht so weiter. Versuchen wir. Wie Markus Völter bin ich ein Segelflieger. Daher würde ich. Wurde ich immer spitzhöhrig, wenn Olli was von seiner Segelfliegerei nebenbei erwähnte. Jetzt wurde das Thema Segelfliegen in der Folge 48 Kurbel im Raum von Steffen und Markus Asgas ausgiebig behandelt. Ich habe diese Episode gefeiert. Leider fehlt ihr dabei, Olli. Dem stimme ich wirklich zu.

Speaker 2 Ja, ich fand es echt schade, aber das hat sich so ergeben tatsächlich. Das war gar nicht mal so geplant.

00:24:08Speaker 2 Also, dass das Thema dann halt aufkommt und ja, genau.

Speaker 1 Ja, ja, ja. Das war wirklich ganz kurzfertig, ist ja entstanden, so innerhalb von 24 Stunden das Ding. Da habe ich ein paar Fragen an ihn. Hörst du jetzt zu?

Speaker 2 Wie bitte? Was?

Speaker 1 Ja, okay. Also, wann und in welchem Alter hast du mit deinen Segelfliegen angefangen, Olli? Ja, klassische Frage.

Speaker 2 Wann und in welchem Alter ist das natürlich eine sehr trickreiche Frage, um herauszufinden, wie alt ich mittlerweile bin.

00:24:40Speaker 2 Also ich habe mit ungefähr 15 Jahren angefangen. Reicht das so? Ja. Das ist schon sehr, sehr lange her. Genau, in Ollinghausen. Also viele Segelflieger werden den Flugplatz kennen. Es ist ein sehr, sehr großer Segelflugplatz in Nordrhein-Westfalen und genau, da habe ich mit 15 angefangen. Und wie bist du dazu gekommen? Das, äh, ja, ich sag mal, Fliegerei ist ein Kindheitstrauma. Also hat mich schon immer so ein bisschen fasziniert.

Speaker 1 Hast du gesagt, Trauma?

Speaker 2 Ja, nein, Traum natürlich, Traum.

00:25:12Speaker 2 Nein, ähm Also ich bin als Kind auch schon ein paar Mal als Passagier damals mitgeflogen, war auch mal total fasziniert. Damals durfte man ja noch ins Cockpit. 707 war das dann damals, wo ich mitfliegen durfte, im Cockpit. Das war echt spannend. Und ja, ich sag mal als Kind auch so ein bisschen Modellbau gemacht und irgendwann war halt dann die Überlegung, dass die Flugzeuge halt größer werden könnten. Und so bin ich dann irgendwie zum Segelfliegen gekommen. Also in unserem Heimatort gibt es einen Segelflugverein und genau, da bin ich dann hin und habe gesagt, ich möchte das gerne lernen.

00:25:49Speaker 2 Und dann bin ich da halt ganz, also den ganz klassischen Weg dazu gekommen über einen Verein.

Speaker 1 Das schiebe ich mal eine Frage rein, das würde mich auch mal interessieren. Wie viele Leute von, nehmen wir mal einen von deiner Truppe damals, mit der du angefangen hast, keine Ahnung, du bist wahrscheinlich auch so ein Fliegerlager gewesen und so, wie viele haben denn versucht, daraus Beruf zu machen?

Speaker 2 Also Unterschied ist zwischen versucht, versucht und schaffen, ne?

00:26:20Speaker 2 Ich hoffe, ich habe jetzt. Ich meine, zwei waren das. Einer hat es geschafft, der fliegt auf demselben Muster wie du, Steffen.

Speaker 1 Aha, okay.

Speaker 2 Mittlerweile. Oder Flook oder wie auch immer. Und der andere hat den Einstellungstest leider nicht bestanden. Das weiß ich noch. Schade. Okay.

Speaker 1 Die Frage von Reinhold geht weiter. Was waren deine Meilensteine während der Ausbildung? Und danach? Danach natürlich der Podcast, würde ich sagen.

Speaker 2 Ja, sowieso. Meilensteine während der Ausbildung.

00:26:50Speaker 2 Also, ach, das war eigentlich immer so relativ spannend. Was waren Meilensteine? Also Meilenstein auf jeden Fall der erste Alleinflug. Das ist. Also klar, ein Fluglehrer beim Segelflug lässt sich natürlich dann erst allein fliegen, wenn er wirklich das Gefühl hat, das klappt soweit. Und mein Fluglehrer Der hat das ganz geschickt gemacht. Du sitzt es ja hintereinander. Das heißt, vorne sitzt der Flugschüler, hinten der Lehrer. Und mein Fluglehrer hat dann irgendwann immer angefangen.

00:27:21Speaker 2 Er erzählt halt und du merkst natürlich irgendwo, dass er manchmal noch mitrührt oder so im Steuerknüppel. Und irgendwann hat er bei den Landungen immer mit den Händen gerieben. Und zwar so laut, dass ich es vorne mitbekommen habe. Das war es war halt witzig. Also es war ich fand es auch didaktisch ziemlich geschickt, muss ich sagen. Und genau, dann irgendwann war ich dann, also so weit, dass er sagte, jetzt kannst du es alleine ersten Alleinflug machen.

00:27:52Speaker 2 Und der erste Alleinflug, wie wir immer an der Seilwinde gestartet, war ein Seiris.

Speaker 1 Ah, okay. Gleich der erste Alleinflug, die machen sollten. Oh, okay. Ja, das sieht man, dass man sowas trainiert.

Speaker 2 Gut, das war relativ früh alles, geradeaus gelandet. Klar, stiebst wieder in den Start, machst du gleich den nächsten Versuch sozusagen. Aber Dann wusste ich halt, ach, schlimmer kann es eigentlich nicht kommen.

00:28:25Speaker 1 Ja.

Speaker 2 Und das ist total, also das, ähm, dieser erste Alleinflug im Segelflug, das finde ich, das ist. Auch wenn man so rumhört, ich glaube, das ist für viele halt was Besonderes, weil der Flieger ist natürlich mal rund 90 Kilo leichter, das merkst du einmal. Und du weißt halt, du sitzt jetzt alleine plötzlich in dem Flugzeug. Und es ist halt gerade als Jugendlicher oder Heranwachsener halt, das ist schon komisch, ne? Also du darfst dann ja Segelflugzeug alleine fliegen, aber noch nicht mal Auto fahren. Ja. Das war schon, fand ich schon ein Meilenstein.

00:28:57Speaker 2 Klar, dann irgendwann die Prüfung gemacht. Ja, und was waren da für Meilensteine? Es gab halt viele schöne Sachen. Es ist Ja. Also das sind zahlreiche, viele schöne Erinnerungen, die ich da dran habe.

Speaker 1 Ja, ich könnte mal vor so Meilenstein ist, wenn man auf die F, wenn man K den Einstellungssess bestanden hat und sowas natürlich, das könnte man natürlich alles auch ranziehen.

Speaker 2 Deswegen, also jetzt Meilenstein-Segelflugmäßig, das war, ja.

00:29:29Speaker 1 Ja, okay.

Speaker 2 Genau.

Speaker 1 Was waren und sind deine Ziele beim Segelfliegen?

Speaker 2 Hm. Also ich war nie derjenige, der auf Wettbewerbe geflogen ist. Das hat mich irgendwie nie so richtig gereizt, sage ich mal. Das war wirklich reines Spaß fliegen. Vor allen Dingen muss ich ehrlich sagen, fliege ich am liebsten zu zweit mittlerweile. Einfach, man kann sich abwechseln, man kann sich unterhalten und das macht mir, glaube ich, schon mehr Spaß.

00:30:01Speaker 2 Jetzt ist es so, Reinhold, dass bedingt durch die berufliche Fliegerei und Familie, ich bin im Moment nicht current beim Segelflug Also ich habe da seit längerer Zeit keinen Start mehr gemacht, weil es zeitlich nicht hinhaut. Weil ich finde halt, Segelfliegen ist ein Vereinssport, das weißt ihr, denke ich auch. Und dann kann man das, also es ist für mich einfach ein No-Go zum Platz zu fahren. zwei Starts zu machen und wieder wegzufahren. Das geht nicht. Also du musst dann schon den ganzen Tag dabei sein. Und ja, ich weiß, meine Frau würde das auch zum Beispiel akzeptieren, aber ich weiß, dass wenn man halt so schon so viel unterwegs ist.

00:30:38Speaker 2 dass dann das Verständnis für ich gehe schon wieder auf den Flugplatz oder ich gehe auf den Flugplatz, der nicht so groß ist, was aber auch logisch ist. Ich meine, man ist ja ständig unterwegs durch die berufliche Fliegerei und dann kommt das halt zu Kurs. Was mir sehr wichtig ist und was dann auch auf jeden Fall ein Ziel ist, Ich mache gerne Theorieunterricht. Es gibt natürlich, also wir sind ein reiner Segelflugverein, da gab es auch Themen, die jetzt nicht immer so beliebt waren, Luftrecht, Navigation und sowas alles. Und das habe ich dann eigentlich immer auch sehr gerne gemacht.

00:31:09Speaker 2 Vor allen Dingen auch menschliches Leistungsvermögen, wie es damals hieß. Also das, was wir halt Ja, auch bei der großen Fliegerei haben mittlerweile mit Just Culture und diesen ganzen Flugsicherheitsaspekten, sage ich mal, weil das kommt jetzt auch so in der Privatfliegerei, was ich wirklich gut finde und was ich wirklich wichtig finde. Und ja, das ist schon, ja, ich habe jetzt wie gesagt wenig gemacht. Schulung war diesen Winter Gar nichts, aber ich sag mal, wenn da eine Anfrage kommt, versuche ich das auch immer sehr, sehr gern zu machen, weil es ist halt, finde ich, eine wichtige Sache.

00:31:46Speaker 1 Okay. Welche Muster bist du denn bis jetzt geflogen und hattest oder hast du ein eigenes Flugzeug? Eigentliches Flugzeug habe ich nicht.

Speaker 2 Nee, nee, dafür fliege ich einfach, oder habe ich auch zu wenig geflogen zum Ende hin. Welche Muster bin ich geflogen? Gelehrt offener ASK 13. Kennst du das, Steffen? Nein.

Speaker 1 ASK kenne ich ja, aber da gibt es ja auch so Nummern.

Speaker 2 Ja genau, die ASK 13 ist ein Schulungsdoppelsitzer, Stahlrohrrahmen, Rumpf, Bespannt, Holz. Tragflächen auch bespannt.

00:32:17Speaker 2 Also ein altes Flugzeug, was leider dann irgendwann verkauft wurde, ist nach England gegangen. Und also jeder, der in so einer Kiste mal drin gesessen hat, an den Geruch kann ich mich heute noch erinnern. Und zwar positiv. Das ist so dieses, ja, kommt mir bekannt vor. Genau, auf eine ASK13 angefangen. Was habe ich dann? Ein Astier, ein LS4. Diskus hatten wir im Verein oder haben wir zum Teil auch noch. Duo-Diskus.

00:32:47Speaker 2 Was ist noch? KSEC? DK8, Entschuldigung. Aska 21. Ja, also die Klassiker halt. Also jetzt von den neuen bin ich tatsächlich noch nicht so viel geflogen, von denen, die jetzt die letzten zehn Jahre rauskamen. Aber ja, also wie gesagt, dafür ist es auch einfach. Zu wenig gewesen in den letzten Jahren, dass ich da jetzt wirklich up to date bin.

Speaker 1 Das heißt, die letzte Frage: welche Region warst du bis jetzt Segelfliegen? In welchen Regionen warst du bis jetzt Segelfliegen?

00:33:19Speaker 2 ähm ja ich sag mal NRW, also halt vor allen Dingen Richtung so Ostwestfalen und so. Sauerland, ja, wo waren wir noch? Norddeutschland waren wir auch mal. In Schweden bin ich Segel geflogen. Im süddeutschen Raum auch einmal. Ja, genau. Ich denke so, das war es im Großen und Ganzen. Und also ja, es scheitert an der Zeit, aber also vom Fliegerischen her.

00:33:53Speaker 2 Ist der Spaßfaktor, glaube ich, beim Segelfliegen eigentlich noch am größten. Also das muss man schon sagen. Aber es ist halt sehr zeitintensiv, deswegen fahre ich dann halt die Schiene ganz oder gar nicht.

Speaker 1 Okay.

Speaker 2 Liebe Grüße aus Mittelfranken von Reinhold. Danke, Reinhold. Also, wenn du noch mehr Fragen hast, sehr, sehr gerne. Genau, ich bin da halt nicht so der der klassische Segelflieger mittlerweile. Sind ja auch sehr viele auch auf Wettbewerben fliegen und so

00:34:25Speaker 2 Ja, ein bisschen habe ich auch mal gemacht, aber das war dann mehr so Richtung Jugendvergleichsfliegen und sowas alles. Genau, weil das Streckensegelflug hat mich. nie so interessiert, insofern, dass ich das irgendwie auf Wettbewerbsbasis machen wollte oder so.

Speaker 1 Wie viele Stunden hast du denn?

Speaker 2 Oh, keine Ahnung. Weiß ich ehrlich nicht. Also nee. Weiß ich nicht. Okay. Ja, okay. Alles klar. Wer jetzt nicht mehr so gut ist.

Speaker 1 Ich bin ja so ein Locking-Nerd. Ich könnte ja mal ein bisschen auf die Minute genau erzählen, mit wem ich zusammen wann und wo irgendwie geflogen habe.

00:35:00Speaker 1 Naja, wie hast du, Steffen? 18. 732. Ich muss mal Flugbuch aufschauen. Ich kann es dir wirklich auf die Sekunde gesagt, wenn du möchtest. Ich habe meinen Flug digital bis 86 zurück. Oh, du hast echt viel Langeweile gehabt, oder? Oder früh mit der Digitalisierung angefangen. Ah, das wird sein. Ja, das wird sein. Ja, ich hoffe, Reinhold, Olli hat da so ein paar Fragen für dich da irgendwie beantwortet, sozusagen.

00:35:31Speaker 1 und oder konnten da weitere Fragen aufwerfen damit sozusagen. Ja, mehr Feedback haben wir erstmal nicht, aber ich habe noch so ein paar andere Sachen gefunden. Um zwar nochmal einfach nur interesse halber. Ich glaube Möglicherweise könnte es sein, dass wir von der Sache noch öfter was hören werden. Und zwar wieder diese Ops Group, die auch am Anfang da oben das mit der mit der Zusammenfassung für die Covid-Restriktionen aufgefallen hat, hat sich auch mal mit dem

Speaker 2 Du meinst die Mottenkugeln?

00:36:01Speaker 1 Die Mottenkugeln, genau. Und zwar haben die auch geschrieben, das heißt, das Thema heißt Mothballs Maintenance Risk of Long Term Storage. Also da geht es jetzt hier ganz konkret darum, was beschreibt So ein bisschen, das kann man sich mal gerne losgehen, was denn so alles irgendwie so passieren kann mit so einem Fliegerlänger eingemustert ist. Sie sind zwar überall abgeklebt, Alles ist zugeklebt, da sind die Scheiben zugemacht, da sind die Reifen, ich weiß beim 380, da werden die Reifen mit so einer 900, also aufgrund der Menge, mit so einer 900 Euro teuren Folie, das ganze Fahrzeug.

00:36:37Speaker 1 weg eingekleidet, damit er keinen Schaden nimmt, durch Sonne und UV-Licht und die Leitungen da irgendwie angegriffen werden, irgendwas. Aber es ist echt, da kommen die Vögel und versuchen überall rein zu nisten. Insekten kommen und irgendwas. Und die haben da so ein bisschen drüber beschrieben. Wenn da Interesse hat, kann man sich das mal gerne durchlesen. Aber hier gehen sie ganz konkret auf Battery-Probleme ein, dass die Batterie, wenn sie nicht mehr benutzt werden, das kennen wir ja auch vom Telefon, dass sie Bisschen roter Leiden, dann dass die Flüssigkeiten alt werden, dass sie ausgetauscht werden müssen, dass die Lagerhydraulikflüssigkeiten eingetragen werden müssen, also was.

00:37:15Speaker 1 Und was natürlich auch sehr interessant ist Die ganzen Insekten, die kommen. Und da haben sie halt zwei Fälle rausgesucht, auch die auf der Webseite, die verlinkt sind zum Aviation Herald. Und auch Aviation Herald ist ein Fall und zwar eine am 15. Juli 2020. Was war da drin? Aviation Herald, Aeroflot SU 59, Astro und Superjet 100. der hat ähm ganz normalen Flug Flug gemacht und so mehrere und dann hat man dann nachdem man das hat nichts mit Insekten

00:37:46Speaker 1 Zu tun. Als man das Triebwerk dann mal zu Wartungszwecken geöffnet hat, da war da noch diese ganzen Silica-Gel-Pak-Pak-Pakete da drin, die haben sich da einfach drin gehört. Das sind alles so kleine Mishaps, die irgendwie passiert sind. Und hier das andere Ding von Visair, hast du das gelesen?

Speaker 2 Ja, die haben zwei Startabbrüche gemacht. weil die da halt Probleme hatten mit dem mit den Geschwindigkeitsmessern. Ja, das überrascht halt nicht.

00:38:16Speaker 2 Also es

Speaker 1 Ja, Feinde, die sind vorgeflogen und dann haben sie einen Startabbruch gemacht, wurde das System gecheckt und dann war es wieder gehabt und dann haben sie nichts gefunden, dann ist sie wieder los und es ist schon normal passiert.

Speaker 2 Und das, wo die Static und Pitos abgedeckt waren, also die Drucksensoren.

Speaker 1 Ja. Ja, das soll passieren. Naja, vielleicht, keine Ahnung, so eine Wespe oder irgendwas, die haben doch so einen Stachel. Die stechen da durch und legen, oder?

00:38:48Speaker 2 Viel einfacher, diese Pito-Covers, also diese roten Abdeckungen, die man da aufschlägt. überall sieht, die sind nicht komplett luftdicht. Weil würdest du sie luftdicht machen, hältst du irgendwann relativ große Differenzdrücke und Du könntest damit die Sensoren kaputt machen, deswegen werden die nur so als Hutzen so drauf gesetzt und da kommen halt auch mal zur Not Insekten zwischenher.

Speaker 1 Ja, aber Moment, ich meine, der Differenzruch kann da nie mehr als das sein, was sowieso irgendwie auftritt in der Atmosphäre, oder nicht?

Speaker 2 Ja, aber deswegen hast du diese ganzen Pito-Covers, die du da drauf machst, die sind nicht dicht.

00:39:20Speaker 1 Aha, okay.

Speaker 2 Weißt du Bescheid.

Speaker 1 Und deswegen, da kam ja dann so was durch, und ja, dumm genau. Und hier in dem Fall von dem Biss eher, wenn man durchliest, waren drei kleine Mini-Larven, die sich da in das ganze System reingekrochen haben und sich ein bisschen verpuppt haben. Dementsprechend die ganzen Systeme gestört haben.

Speaker 2 Ja, ist aber auch, also wenn du einen Flieger schon eine Woche stehen lässt, kann das auch schon sein, dass dann dadurch irgendwas entsteht. Ist schon ein Problem, also das ist nicht unerheblich.

Speaker 1 Der berühmteste, traurigste Fall ist ja die Birgen, ähm, die ähm ähm ja vor was war das, das war schon in L das war 1998 oder irgendwie sowas, die leider abgestürzt ist, weil sie auch ein ähm

00:40:04Speaker 1 Ein verstopftes Pido ab und die Crew damit nicht umgehen konnte.

Speaker 2 Ja gut, die war aber absichtlich zugeklebt.

Speaker 1 Ich dachte, nee, ich dachte, da waren auch Insekten drin, oder?

Speaker 2 Nee, das war zugeklebt wegen Reinigung.

Speaker 1 Ach, okay.

Speaker 2 Und damals hat man halt noch nicht diese roten Kleber genommen, sondern ich sag mal, ein bisschen durchsichtiges Paketband und dann fällt es halt auch nicht so auf.

Speaker 1 Ja, okay. Wobei, ich finde das ja ganz interessant, warum das immer an diesen, nur an so ein paar Sensoren hängt und dann diese ganzen Auswirkungen drauf hat, Startabbrüche bis hin zu katastrophalen Auswirkungen.

00:40:37Speaker 1 Einer der Leute, mit denen ich hier zusammen in meinem Fluglehrerlehrgang ist, der arbeitet wie gesagt bei Airbus und auch so ein bisschen in der Forschungsabteilung, und wir wissen ja jetzt schon, dass beim A350 zum Beispiel, dass da wenn da die Pidos verstopfen Den nimmt er halt die Drucksensoren vom Triebwerk und kann daraus immer noch eine Geschwindigkeit sich errechnen, zum Beispiel. Also man greift mittlerweile auf ein Array von Sensoren zu und er sagt auch, wo die halt ganz stark mit rumexperimentieren, sind halt selbst mit so iPhone-Sensoren.

00:41:09Speaker 1 Die halt so günstig sind und aber in solchen Mengen überall verteilt werden können, dass du da ein ganzes Backup-System mit aufbauen kannst, die aus den Miraden von Daten, die da reinfließen, halt Sachen.

Speaker 2 Damen und Herren, spricht der Kapitän. Ich möchte Sie jetzt bitten, alle iPhone beantworten. Benutzer, installieren Sie sich die App Backup Airbus und schalten Sie Bluetooth frei. Vielen Dank. Vielen Dank.

Speaker 1 Das ist nur zu Ihrer Sicherheit. Seien Sie unbesorgt. Es gibt keinen Grund zur Beunruhigung. Genau, genau. Bleiben Sie ruhig.

00:41:41Speaker 1 Ja, das fand ich ganz interessant. Das habe ich so ein bisschen durchgelesen. Ich hoffe nicht, dass wir davon mehr von hören, aber ich kann mir vorstellen.

Speaker 2 Das kann passieren.

Speaker 1 Also, das muss man da sehen, realistisch so sehen. Ja, ja, klar. So, und dann ein anderes Thema, das habe ich auch rausgesucht, wurde auch schon ging diverse durch die Medien durch und wurde da die Besprochen, dass jetzt der Abschlussbericht von der U52, der Wie hieß die Gesellschaft?

00:42:13Speaker 2 Jung in der Schweiz.

Speaker 1 Genau. Die so Traditionsflüge durchgeführt hat mit dem Flieger, dass das 2018 im Sommer abgestürzt ist und da ist hier im Abschlussbericht rausgekommen. Wenn man sich mal den durchlesen möchte, ich habe den verlinkt, dass du schon wirklich faszinierend.

Speaker 2 Ja, also da muss man wirklich sagen, Hut ab an die Untersucher, die haben es halt geschafft in einem Flugzeug ohne Datenaufzeichnung, wie so eine Blackbox, da eine Rekonstruktion zu machen, die wirklich außerordentlich ist.

00:42:43Speaker 2 Also da muss man wirklich sagen, die haben halt Klar, gerade bei solchen Fliegen.

Speaker 1 Ich sollte mal ganz kurz erklären, was da passiert ist. Also für diejenigen, die den Fall vielleicht gar nicht kennen, oder?

Speaker 2 Ja, die Kurzversion ist, die sind in die Alpen geflogen und haben da einen Kontrollverlust erlitten und sind abgestürzt. Das ist so die Ganz kurze Version.

Speaker 1 Genau, ein Stall sozusagen.

Speaker 2 Ja, und dadurch, dass es halt eh so ein spezielles Flugzeug ist, hatten sie halt den Vorteil, dass viele Leute es am Boden fotografiert und gefilmt haben. Und die Passagiere hatten halt Handy und GoPros dabei und konnten da halt

00:43:18Speaker 2 sehr, sehr viel daraus rekonstruieren. Und da muss man echt sagen, die haben das echt beeindruckend gemacht. Also das muss man echt sagen, Hut ab. Ja, genau. Leider finde ich der Untersuchungsbericht, was heißt leider? Also, der Untersuchungsbericht ist gegenüber den Piloten und dem Luftfahrtunternehmen nur vernichtend. Also, das muss man leider einfach so sagen.

Speaker 1 Ja, aber stimmst du dem? Oder hätten wir die Expertise, dem zuzustimmen? Oder dagegen was zu sagen?

Speaker 2 Also das, was die da als Feinding hatten, definitiv ja.

00:43:52Speaker 1 Wie meinst du das jetzt?

Speaker 2 Naja, wenn die schreiben, dass die Piloten risikofreudig waren und sich nicht an Verfahren gehalten haben, dann ist das schon wirklich vernichtend für den. Ist ja auch eine Airline, also das muss man ja auch vorstellen.

Speaker 1 Das wollte ich klarstellen. Es hört sich gerade an, als wenn du nicht damit einverstanden wärst. Deswegen hübsch ich ganz kurz. Nee, nee, auf jeden Fall. Also, ähm, genau, wie du schon sagst, ich hab die, da haben ja in dem Untersuchungsbericht sind auch Filme, äh, nicht Filme, aber Bilder von innen. Die aufgenommen worden sind von den Passagieren, da geht einem natürlich so ein bisschen die Gänsehaut, irgendwie so ein bisschen so, finde ich, weil du weißt, dass jeder da umgekommen ist und dass sie alle fleißig am Fotografieren und Filmen waren, das eigentlich eine schöne Sache sein sollte, und dann ist halt die.

00:44:34Speaker 1 Dieses Ding da passiert. Wie heißt der eine Teil hier von dem Kapitel, den habe ich mir auch herausgesucht. Also die haben auch die alten Flüge, die da waren, analysiert, wie die vorgeflogen sind, die haben Bilder und Fotos von anderen Flügen genommen und wollten einfach so nachvollziehen, mangels Daten und Aufzeichnungen. den die Operation so bei dem Flugbetrieb war. Und dann haben sie als Quintessenz hier einmal geschrieben

00:45:06Speaker 1 Damit konnte ein realistisches Bild der Betriebsgrundsätze und der tatsächlich angewendeten Verfahren gewonnen werden. Es fiel auf, dass in rund einem Drittel Der analysierten Flüge erheblich gegen elementare Grundsätze einer sicheren Fluktführung im Gebirge verstoßen wurde. Und in 16 Prozent der Flüge traten hochriskante Situationen auf. Also solche Situationen, wie wahrscheinlich dort passiert sind, allerdings da kein Ausweg wäre. Die sind ja dann ins Tal reingeflogen.

00:45:37Speaker 1 Die wollten an so einer ganz bestimmten Stelle über die Bergkamm rüberfliegen. Das wäre denen auch nur geplant, ganz knapp gelungen. Also vielleicht nur vielleicht 300, 400 Meter über diesen Bergkamm hinüber hinweg. Die waren alleine ganz stark schon an der Dienstgipfelhöhe ran von dem Schiff. Ich habe da mal einen Kollegen bei uns in der Firma gefragt, der auch da die U geflogen sind. Der Unfall war ja in 8200 Fuß. Passiert und die Service-Sielung von der deutschen U, die waren 9000 Fuß, die Schweizer U, die hatte noch die alten BMW-Motoren drin.

00:46:15Speaker 1 Die konnte ein bisschen höher fliegen, aber nicht viel. Aber das war halt stark an dieser Dienstgipfelhöhe ran und gleichzeitig war ein tierisch warmer Tag. Density Allitude, also die dichte Höhe war. Sehr hoch, das heißt, die waren echt an der Leistungsgrenze des Fliegers oben angekommen, wollten da ein paar hundert Meter über so einen Kamimlüber, dann kamen Pfeilwinde hat die runtergedrückt, dann fiel ihr das auf, dass sie es nicht schaffen wollten, dann wollten sie irgendwie wohl noch eine Umkehrkurve fliegen und dann hat der Wind von unten sich gedreht. Und dadurch gab es eine Anstellungwinkeländerung und das hat dann den Store versucht.

00:46:48Speaker 1 Das ist sehr, der gibt es noch ein Erklärvideo zu, für diejenigen, die das alles nicht so sich darunter vorstellen können, man kann sich das echt anschauen. Und wie gesagt, Hut ab vor dieser Untersuchungskommission, was sie da herausgefunden haben. Wie ich wurde denn, wie gesagt, ich habe da einen Text rauskopiert, den hatte ich schon mal in so einer Newsgroup geschrieben gehabt. Ich weiß nicht, wenn der alte Newsgruppen an, da wurde den Raum gesprochen, ja, aber im Moment in der Wikipedia steht drin, dass die U52 damals 1934 schon den Überflug des Pamir-Gebirges

00:47:20Speaker 1 in 6000 Meter und sowas gelungen ist. Und da hatte Kollege geschrieben und gesagt, ja, ja, die hatten aber damals andere Motoren, stärkere Motoren. Denn ich glaube, es kommt immer noch hinzu, dieses Kraftstoffproblem, dass sie einfach damals Viel bessere Kraftstoff, also höher oktanige Kraftstoff, genutzt haben, sodass sie die Flieger besser mit höherem Ladedruck betreiben konnten. Also mehr Power rausgeholt haben praktisch als heute. Und ähm, und dass man eigentlich gar nicht höher geht als 10.

00:47:51Speaker 1 000 Fuß, sowieso nicht wegen mangels Druckkabine und also höher als 10. 000 Fuß bist du eigentlich nicht gegangen. Und die haben da echt Ja, wohl eine Operation betrieben, die spektakulär war. Ich sag mal so, wie hieß nochmal, der Kapitän der Scarpetti, oder wie hieß der, der da immer dichter an der Insel vorbeigefahren sind. Das ist genau das gleiche Ding. Die sind immer, genau dieses Schiff ja auch, die sind immer an dieser Insel ganz dicht vorbeigefahren und einmal hat es irgendwann hat es halt nicht mehr geklappt.

00:48:21Speaker 1 Ja, schon eine traurige Sache, zumal wenn man denkt, das war die letzte Fliegende noch, ne? Kann das sein?

Speaker 2 Ja gut, die Lufthansa Ju, die. war zu dem Zeitpunkt auch noch fliegend und haben sie aber alles eingestellt, um da halt auch Na gut, das ist auch eine Zukunftsbetrachtung, ne?

Speaker 1 Wie geht das weiter?

Speaker 2 Und die Lufthansa Juli steht jetzt in Paderborn.

Speaker 1 Genau, Pipada bauen, genau. Aber die fliegt da auch nicht mehr, oder? Nein, genau. Nein, genau, richtig. Und die hatte auch, glaube ich, Prattenbindlich-Trieper getran, ne?

00:48:53Speaker 1 Die hat er so. Keine Ahnung, das weiß ich nicht. Ja, die hätte so Weststriphergeren. Also ihr habt nicht mehr diese alten BMW-Motoren da dran, die sogar aber anscheinend leistungsstärker waren. Naja, okay. Also. Man kann da sehr viel drauf zitieren aus dem Bericht. Wir könnten jetzt darüber reden, wie die Beschreibung ist mit dem Stall und warum das so passiert ist und warum sich denn reingedreht hat, aber wenn man sich das mal reinziehen möchte. Ist wieder so ein Bericht, der gut gemacht ist, der das alles erklärt.

00:49:23Speaker 1 Und also ich meine, die gehen natürlich auch in Detailreise. Im Untersuchungsbericht bemängeln sie zum Beispiel, dass er nicht erklärt wird. Good Airman Chip, wie man über Bergkanten rüberfliegt, also im rechten Winkel, nicht schräg anschneiden und sowas. Das steht alles in diesem Handbuch nicht drin, ne? Das mangeln sie natürlich an, dass das natürlich dann irgendwie. Keine Ahnung, nicht vorausgesetzt wird vorausgesetzt wird, dass die Leute das können, aber letztendlich dadurch auch nicht überprüft wurde, ob die das machen. Die Gruß. Ja, das stimmt. Und die Behörde ja auch nicht.

00:49:53Speaker 1 Die Aufsichtsbehörde hat ja auch noch einen reingekriegt dadurch.

Speaker 2 Ja gut, das ist ja, also es ist ja nie, dass jetzt nur wegen einer Sache Da das Ganze jetzt passiert, ist hier immer ein Zusammenspiel von vielen. Und also da muss man aber auch, also es macht Also so traurig das ist, es macht insofern Spaß zu sehen, wie wahnsinnig gut das aufgearbeitet wurde. Also wie detailliert auch, also wenn man sich das anguckt, Wie detailliert das untersucht wurde und wie auch die ganzen alten Dokumente, die dafür nochmal rausgezogen wurden, also das ist schon wirklich

00:50:30Speaker 2 Schon wirklich.

Speaker 1 Ja, ich sehe da so ein bisschen Parallelen auch. Ich weiß nicht, ob du da die Sache mitverfolgt hast, von, ich glaube, das war eine B17, der Absturz, der letztes Jahr war, wo von so einer in Amerika, gibt es noch mehrere. Flying Clubs oder historische Vintage Airs oder irgendwie sowas oder Confederate Air Force, glaube ich, so. Gibt es noch ein paar Titel, die haben, betreiben alte Kriegsflugzeuge oder alte historische Flugzeuge und andere Ich glaube, das war eine B17, ich mach das gerade aus dem Kopf, es kann sein, dass es vielleicht eine B3627 war, aber ich glaube es war eine B17.

00:51:03Speaker 1 Und Und die sind auch losgeflogen mit drei, vier Gästen daran an Bord. Und ich glaube, der erste Motor ging kaputt, kurz nach dem Start, und der zweite hat einen Governor-Fehler, sodass der irgendwie nicht in die Segelflugstellung ging, sondern in die maximale oder in der Frage. in die Segelflugstellung, das heißt, er konnte keinen keinen Vortritt mehr liefern, lief noch weiter auf jeden Fall, hängen die da am Ende nur mit zwei Motoren rum. Haben da versucht, noch sich zurückzufliegen mit der Platzrunde, haben es leider nicht geschafft. Dort gab es nach dem Aufprall, obwohl sie ganz normal in so einem Feld gelandet sind, gab es leider ein Feuer.

00:51:37Speaker 1 Und durch dieses Feuer sind auch dann alle Menschen, die an Bord waren, inklusive auch so Vereinsmitglieder, die für diesen Flug bezahlt haben, was sie so ein Ticket gekauft haben, sind leider gestorben. Und da hat man dann halt auch nochmal so ein bisschen in die Handbücher reingegangen und hat festgestellt, dass ja die Struktur des Vereins. Die Verantwortlichkeiten waren auf so möglicherweise ist das bei dem Verein ähnlich. Am Ende sind das so eine ganz handvoll Leute, die das im Griff haben und die sich vielleicht zu gut kennen oder zu viele Sachen machen. Also hier konkret.

00:52:07Speaker 1 In diesem B17-Fall hat man gesagt, dieser Chefpilot war alles im einen. Der war Flugbetriebsleiter, Chefpilot, der Checker, Chef der Maintenance und Head of Finance und alles. Und er hat halt Der hat so viele Mützen aufgehabt, der konnte wahrscheinlich auch gar nicht die Übersicht mal behalten und den Überblick bewahren, ob das, was er jetzt gerade noch macht, so wie es betrieben wird. Sicher ist. Ja, das stimmt. Und Sicherheit kann ja ganz kleine Zahlen sein, die am Ende einen großen Ausschlag geben. Ja, das stimmt.

00:52:38Speaker 1 Das kennen wir ja gerade auch in dem Virus kennen, ne? Das ist immer das, wenn ich mit Sicherheit rede und wenn immer irgendeiner bei mir dann irgendwie rummeckert, ah, hier mit den Scheiß er zahlt oder die ich oder ich lasse mich nicht impfen, das ist viel zu gefährlich Ehrlich, ich sage, vergleich doch mal die Zahlen und sowas. Naja, na gut, okay. Das und das. Ich glaube, wir haben genug geredet. Du guckst mich schon so müde an.

Speaker 2 Ich bin müde und vor allen Dingen ist es warm, Steffen.

Speaker 1 Ja, okay, gut, dann machen wir Feierabend. Also du musst mir noch eine kleine Geschichte erzählen. Ist irgendwas Besonderes passiert auf diesem Flug dahin?

00:53:12Speaker 2 Ich finde, die ETC ist total schwach geworden.

Speaker 1 Äh. Also fahr dich.

Speaker 2 Das ist keine Geschichte. Nee, es gibt ja die inertropische Konvergenzzone, kannst du da mal als Link reinbauen. Und erfahrungsgemäß Es ist schon irgendwie immer sehr turbulent, wenn man da durchfliegt. Und das ist irgendwie weniger geworden. Ich weiß nicht. Vielleicht merke ich es auch nicht mehr, aber irgendwie, keine Ahnung.

Speaker 1 I bist du alle froh.

Speaker 2 Ja, aber irgendwie ist es komisch, wundert mich, weil ich jetzt ein paar Mal in die Land geflogen bin.

00:53:46Speaker 2 Da ist die Frage: bist du jetzt über Land? Oder über mehr, über die ITC geflogen. Du musst ja schon, um nach Südamerika zu kommen, übers Wasser fliegen, das weißt du, oder?

Speaker 1 Ja, aber die ITC kann ja in dem Moment, wenn du gerade nach Argentinien weiterfliegst, dann schneidest du ja bestimmt ein Stück Brasilien an. Achso. Und wo lag da Ja, genau. Und ich meine, die C ist ja über Land meistens kräftiger, höher gehend, mehr Gewitter und alles als über Wasser. Oder täusche ich mich da?

Speaker 2 Nee, war auch über Land. Also Wir hatten beides jetzt schon. Von daher kann auch subjektiv sein.

00:54:18Speaker 2 Vielleicht war es jetzt einfach Zufall oder so. Keine Ahnung. Naja. So richtig gute Geschichten wie du habe ich einfach nicht. Ich erlebe halt nicht so viel wie so ein weitgereister Kapitän.

Speaker 1 Ja, du mich auch. Ja, ja, vor allen Dingen die letzten Jahre. Ich nähere mich meinem letzten Flug. Am 22. Februar bin ich meinem letzten Flug angetreten. Okay. letzten Jahres. Um Frage an die Gemeinde. Ich hab da da diese Geschichte, der gehabt da, die ich letztes Mal erzählt habe von der sieben Not sieben.

00:54:50Speaker 1 Ist man da noch interessiert? Soll ich da noch mehr darüber herausfinden? Ich hab jetzt nichts gemacht, weil dieser Termin ja relativ spontan entstanden ist. Sonst gebt uns einfach Bescheid. Generell könnt ihr uns Bescheid geben, natürlich über die üblichen Wege, die da wären. Orlie, ich höre mal zu, ob du das alles richtig aussprechen kannst.

Speaker 2 0175. Achso. Oh, fast. Nee. Fragen. comflywiths. de, also per E-Mail. Ja. Oder an at frag. cfu bei Twitter.

00:55:20Speaker 2 Ja. Oder Come Flywith Us bei. Instagram.

Speaker 1 Ach ja, stimmt, das geht auch. Ja, ja, genau. Okay, soll ich dir einmal die Zugangsdaten geben? Dann kannst du mal ein paar Bilder von unterwegs posten. Das kann ich ja nicht mehr machen.

Speaker 2 Ja, ich guck mal. Vielleicht habe ich ein schönes Bild von meiner Kaffeetasse, von meinem. Essen. Nee, egal, können wir gerne machen. Aber es ging hier ums Feedback, ist mir leid, ich schweife schon wieder ab.

00:55:50Speaker 2 Ihr könnt auch einfach über die Webseite einen Kommentar hinterlassen. Genau. Steffen nachts anrufen, das ist auch, da freut er sich dann ganz doll.

Speaker 1 Ja, ja, oder du, ich trage mich hier öfter auch bei Clubhouse rum, wer weiß? Keine Ahnung. Na dann weißt du Bescheid.

Speaker 3 Danke, Besuchern. Bis bald macht's gut. Tschüss.