Folge #53 · 10.03.2021 · Dauer 01:46:13

CFWU 53 - Charly Charly

1 Fund Original-Episode auf comeflywithus.de →

Diesmal wieder eine Folge leider Ohne Olli, aber dafür mit Colleen, die etwas aus Ihrer bewegten Karriere aus dem Berlin Air Traffic Center erzählt.

Kapitel (36)
  1. 00:00:00 Einleitung
  2. 00:02:24 Lebenslauf von Colleen
  3. 00:04:42 Ausbildung als Mil. Fluglotsin
  4. 00:08:47 Der erste "Einsatzbefehl"!!
  5. 00:13:00 Flug nach Berlin im Korridor
  6. 00:17:42 Die Berlin Korridore
  7. 00:24:22 Berlin Air Safety Center
  8. 00:26:07 Warum und Wie in Berlin geblieben
  9. 00:31:52 Situation der Fluglotsen in den USA in den 80zig
  10. 00:34:07 Die Flughäfen von Berlin
  11. 00:42:27 Towerlotse Tempelhof
  12. 00:46:02 Steffen Geschichte vom Pan Am Flug nach Berlin
  13. 00:47:45 Tempelhof Airways
  14. 00:50:11 Besonderheiten während der Korridor
  15. 00:54:42 Transit nach West Deutschland
  16. 01:01:59 Die B707 in Berlin
  17. 01:03:08 Vor der Wende Neues Radarsystem
  18. 01:05:51 Tempelhof Radar FPS 117
  19. 01:06:50 Puzzle Palace
  20. 01:08:31 Analoges Radar
  21. 01:09:41 Wegfall der Korridore
  22. 01:13:01 Steffens Geschichte Flüge nach OVB
  23. 01:13:57 ATC mit Ostblock Piloten nach der Wende
  24. 01:15:12 Fluglotsen Callsign
  25. 01:19:12 Die Shorts vom @Autopilotuser
  26. 01:20:50 THF während der WM2004
  27. 01:22:59 Umzug nach BRE
  28. 01:26:06 Beendigung der aktiven Dienstes
  29. 01:28:08 Frage von Chris: Parallel OPS
  30. 01:32:01 Frage von Chris: brenzelige Situation
  31. 01:37:02 Frage von @Erakuu: "Roger"
  32. 01:39:00 "Roger" vs "Charlie Charlie"
  33. 01:40:37 Fluglotse als Beruf
  34. 01:41:52 Remote Tower
  35. 01:43:54 ATC Podcast
  36. 01:45:52 Verabschiedung

Vertagte Themen (1)

Links (22)

Transkript

00:00:00Speaker 1 Hallo Leute, da sind wir wieder und eine neue, hoffentlich tolle, ich glaube, ich weiß, es wird eine fantastische Folge werden von Kampflives Us Podcast. Wir haben heute den März, wir haben, ich muss mal aufs Datum gucken, wir haben heute der 10. März Und ich mache heute mal eine Folge, leider ohne Olli, meinen letzten Sitekick von der Show, sondern noch viel besser, ich habe heute jemanden ganz besonders über Gast bei mir. Hallo Colin. Wie geht es dir? Mir geht's wunderbar. Wunderbar. Wir müssen vielleicht erklären.

00:00:32Speaker 1 Also wir haben hier folgende Setters, wir können uns sehen, ihr könnt uns nur hören, aber das macht ja nichts. Und ich habe Colleen gefragt, ob sie in in unseren kleinen Podcast hier mit reinkommt, weil wir oder ich sie zumindest auf Twitter gefolgt habe, wo sie regelmäßig immer kleine Bildchen, ne, Bildchen nicht, aber Post gemacht hat und ich habe sie auch einmal um Rat gefragt Sie ist nämlich Fluglotsin oder sie war es, wenn ich das so sagen darf. Und ja, und das Besondere ist, Fluglotsen, wenn ich jetzt Asche über mein Haupt gebe, ich wurde schon ein paar Mal gefragt, ey, kann ich mal mitmachen oder

00:01:08Speaker 1 Habt ihr Fragen, dann fragt mich. Und jetzt ist die Frage: warum habe ich nicht darauf verhärt, sondern warum habe ich jetzt erst Colleen genommen? Weil ich, ich muss sagen, ich habe das irgendwie gar nichts auf dem Schirm gehabt. Aber dann hat Colleen gebostet, dass sie Aufgehört hat und dann tickelte das so langsam in meinen Kopf rein, dass sie, Mensch, sie ist ja Amerikanerin, sie war in Berlin, wann hat sie angefangen? Und Ich glaube, sie kann unglaublich viel erzählen. Und ich bin froh, dass sie ihr es mitgemacht hat.

00:01:39Speaker 1 Und wie gesagt, Colleen, ja, bevor ich jetzt weiterrede, erzähl doch mal von dir. Du bist Amerikanerin Wieso warst du in Bremen Radar? Hast du da angefangen oder wie geht deine Geschichte los?

Speaker 2 Achso, mein Weg nach Berlin. Soll ich die Geschichte erzählen?

Speaker 1 Ja, sehr gerne. Ich habe ja, du hast mir ja ein paar Sachen zugeschickt: so ein paar Videos und eine Zeitschrift, auch eine Fluglotsenzeitschrift, und da ist auch ein Bild von dir drin aus jungen Jahren, sehr jungen Jahren, wenn ich das mal so sagen darf.

00:02:09Speaker 1 Und kein bisschen verändert übrigens. Und da steht drin, dass du mit 5 Dollar nach Berlin gekommen bist. Und dass du, und das musste mir gleich nochmal, da habe ich noch eine Frage zu, und wann war denn das überhaupt? Wo kommst du her? Wo bist du geboren? Fang doch mal an, ich höre mal aufzureden.

Speaker 2 Okay, ik uh also been geboren in California for längere tijd. My father was by the US Air Force, so Luftwaffe. Und wir sind umgezogen alle zwei, drei, vier Jahre.

00:02:39Speaker 2 Ich habe in California gelebt, in Florida gelebt, in Omaha, Nebraska gelebt, in Las Vegas, Nevada, in Phoenix, Arizona, in Madrid, El Toro Hone. I glaube das ist jetzt ein Easy Jet. Or the Ryanair flucoffin is anyway I'm Billy Flucoffin. This is an a malige US Air Force base Und übrigens, äh, Victorville, California, wo ich bin geboren, ist auch eine jetzt ist das Southern California Logistical Flughafen.

00:03:12Speaker 2 Aber das war George Air Force Base bis 1994, glaube ich.

Speaker 1 Also dieses Rumziehen, das ist für die Luftwaffe, für die Luftwaffe Guys in Amerika, für Air Force, typisch, ne? Die alle drei Jahre ziehen die Emo anders hin.

Speaker 2 Genau. Und von Sen des Birzen, ich habe vier Jahre in Japan gelebt. Auch Okinawa, habe auch eine Okinawan-Schule besucht, so eine japanische Schule.

Speaker 1 Das heißt ein bisschen Japanisch kann auch Ich go.

00:03:49Speaker 2 Ich spreche ein bisschen Japanisch.

Speaker 1 Sehr schön.

Speaker 2 Und ja, danach, äh, nach Japan bin ich nach Colorado, da habe ich High School absolviert und ich habe übrigens neun Geschwister. Ich bin Nummer 4.

Speaker 1 Darf ich kurz fragen? Alles von derselben Mutter? Ja. Ja. Oh. Nein. Drei.

Speaker 2 Or she two. Zwei Japanerinnen und meine Mutter ist Amerikanerin.

00:04:20Speaker 1 Sonst hätte ich nur gesagt, großen Respekt an deine Mutter. Also, so auch Respekt, aber noch viel mehr hätte ich.

Speaker 2 Also, sie hat die erste vier zu laut gemacht.

Speaker 1 Das ist schon eine Leistung. Okay, cool. Ja, und dann habe ich gelesen in deinem, was du da geschrieben hast, du hast Luft. ATC, Luftwaffe irgendwann in Colorado oder irgendwas, bist du endlich gelandet und dann hast du dort Ausbildungen gemacht zur Fluglose beim Militär, richtig?

00:04:55Speaker 2 Genau. Nach der High School, ich als Nummer vier von zehn Kindern, habe ich festgestellt, dass ich könnte, ich hatte das Kleingeld nicht zu studieren, weil studieren ist relativ teuer in Amerika. So dann habe ich gedacht, der beste Weg, mir einen schönen Beruf zu lernen, war bei der US Air Force zu melden. So habe ich. Und dann habe ich die Eignungsprüfung gemacht. Und die haben gesagt, ich wäre geeignet für ein Security Police, das ist wie ein Detective.

00:05:33Speaker 2 Es gibt Military Police und die sind wie Polizei und Security Police sind wie Detective Arbeit. Das war der eine Berufswahl, was die haben mir angeboten. Der andere war Fluglotsen. Und ich wusste nicht genau, was das war. Mit Achsen. Aber ich habe gedacht, okay, why not?

Speaker 1 Hat was mit Air Force zu tun, ne? Sehr schön.

Speaker 2 Ja, und bei der Air Force, die Grundausbildung ist in San Antonio, Texas. Das sind acht Wochen.

00:06:03Speaker 2 Acht Wochen Grundausbildung für Soldaten. Und danach bin ich nach Biloxi, Mississippi gegangen. Und dort, ich glaube, ist das drei Monate die Grundausbildung zum Fluglotse. Und das machen alle US Air Force Fluglotsen an der Stelle.

Speaker 1 Warum ist es eigentlich getrennt, Zivil und Militär?

Speaker 2 Ähm, weil die haben, also dies in Deutschland war das auch immer getrennt, dass die Militärflieger waren von Militärfluglotsen

00:06:41Speaker 2 kontrolliert und die Civil Verkehr, es ist immer noch so der Fall. Ich meine, häufig sitzen die bei uns, weil die haben ihr Verfahren und es ist sehr kompliziert und ich glaube die machen das lieber unter sich. Die wollten das integrieren. Ich weiß das bei den Luftwaffefluglotsen, also Luftverteidigung, die sitzen oft bei uns Im Center, ich glaube in jedem Center ist das der Fall, dass es gibt ein Teil, wo Luftverteidigung sitzt und bei manchen

00:07:17Speaker 2 Boden, wenn der Boden, also wie bei uns in Bremen, in unserem Suständigkeitsbereich ist Rohstocklage. Das ist ein Zivil-Militärflughafen und für die Militärfeinheiten beim Anflug machen Luftwaffe Fluglotsen. Und wenn ihr Radar kaputt ist, wenn ihr Radaranlage kaputt ist, dann reisen die nach Bremen, verbringen eine Wocke hier in unser Center und benutzen unsere Radar.

00:07:53Speaker 1 Okay, ich schätze mal aber, die Ausbildung war einfach ein bisschen unterschiedlich. Andere Verfahren und andere Zuständigkeit und ähm. Dann hast du also Militärfluglotsin gemacht, sozusagen. Und du hast nur, ich habe da nur gelesen und die wollten dich nach Berlin schicken, nachdem du da fertig ausgebildest.

Speaker 2 Genau. Und dann haben die, steht aber drinnen. Man darf eine Wunschliste erstellen. Auf meiner Wunschliste standen die klassischen Sachen wie Hawaii.

00:08:25Speaker 2 Berlin, Hawaii, Tokio, glaube ich, war auch auf der Liste. Ich glaube, ich habe drei, vier, fünf Sachen. Die waren alle weit weg im Ausland. Ich glaube, ich habe auch die Azoren auf die Liste gehabt, weil ich dachte, oh, das klingt spannend.

Speaker 1 Aber dann hat man dich denn doch nicht dahingeschickt oder wollte man nicht.

Speaker 2 Man kriegt einen Stapel von Befell. Ich meine, damals war nichts digitalisiert.

00:08:55Speaker 2 Mein letzter Tag in Biloxi, Mississippi. Ich habe mich gefreut. Ich hatte den Befehl nach Berlin zu gehen. In der Regel nach so einer langen Ausbildung hat man zwei Wochen zu Hause. Ich bin mit meinem Stapel 300 Seiten von Befell nach Hause gereist. Und dann wollte ich als Soldat das erste Mal auf eine Kaserne gehen. So, und ich wollte auch mein Flugticket abholen und meine Socken abgeben. So, ich bin zu die nächstliegende Kaserne gegangen.

00:09:27Speaker 2 Und ich habe dem meinen Befehl gegeben, oder eine Kopie von meinem Befehl gegeben. Und der Typ hat gesagt, eine Sekunde. Und dann hat er gefragt, wann ich wollte reisen. Und dann hat er gesagt, oh, es gibt ein Problem. Er hat sich gedreht. Und dann hat er. umgedreht und ich könnte auf das neue Stapel von Befell sehen. Cancelt, gestritten. You know, eine große rote Stempel. Und ich habe gedacht, oh Und dann kam er mit nach einem Blatt Papier und da könnte ich lesen, Vance Air Force Base, Oklahoma.

00:10:02Speaker 2 Boah, ich dachte, Oklahoma? Das sind. . Das sind hundert Meilen nördlich von Colorado Springs. Und ich wollte ganz weit weg. Und nicht in so einer Wahrscheinlich schöne Staat, aber ich wollte nicht wissen, wie Oklahoma aussieht. Ich wollte weiter weg. Das kann ich.

Speaker 1 So, dann habe ich der Typ gesagt. Das kann ich mir so nachvollziehen. Ich meine, jetzt vergleich mal Berlin mit, was war das andere? Air Force Base da. Also, äh,

Speaker 2 Vance Air Force Base Oklahoma in Nürgenwald.

00:10:33Speaker 1 Ich glaube, Berlin hätte ich ja auch attraktiver empfunden, vor allen Dingen damals, also sehr.

Speaker 2 Ich wollte einfach gleich weg. So dann habe ich gesagt, ich habe was im Auto vergessen. Da bin ich ganz schnell in meinem Auto. So. Und ich dachte, es gibt eine andere US Air Force Kaserne in Colorado Springs. Ich bin ganz schnell da hingefahren, da reingelatscht und dann habe ich gesagt, du kann ich meinen Fahrten abgeben und einen Flugschein bekommen für Berlin.

00:11:03Speaker 2 Und dann hat der Typ gesagt, ja, sie sind an der falschen Stelle. Und dann habe ich gesagt, Wimpernschlag, Wimpernschlag, Wimpernschlag Bitte, bitte, bitte. Ich war in die Nähe. Ich dachte, wir könnten das ganz schnell machen. Und ich will anyway, so schnell wie möglich. Ich möchte nicht so lange Urlaub haben. Ich will so schnell wie möglich an meinen Einsatzort. Er fand das sehr arrangiert von mir, hat mir den Flugschein für zwei Tage später nach Berlin erstellt, meinen Gepack abgenommen.

00:11:35Speaker 2 Und dann habe ich gedacht, ich habe ein Ticket nach Berlin. Cool. Und ich habe gedacht, wenn ich dorthin komme und die sagen, ich bin am falschen Ort. Dann muss ich das akzeptieren. Ich habe einfach gedacht, ich will einfach dahin.

Speaker 1 Okay. Cool. Und also, das war, jetzt war das, man könnte, so wie das in der Zeit, in dieser Zeitung beschrieben ist, Hörte sich das fast an, sagen wir mal, so, wie so eine Art Befehlsverweigerung oder irgendwie sowas. Aber das war es nicht, sondern du hast einfach so, ich sag mal, so ein bisschen auf Dumm gespielt und hast dir das Ticket geschnappt, was dir einer aussehen gegeben hat und bist hingeflogen nach Berlin.

00:12:11Speaker 1 Richtig?

Speaker 2 Ik hab niemand diese Geschichte erzählt die ganzen acht Jahre als ich bei der US Air Force war, weil ich habe gedacht, okay, falls irgendjemand drauf kommt, aber Nee, das ist nicht Befehlsbeweigerung, weil ich hatte ein Ticket, ich hatte den Befehl, es war alles konform und richtig. Das Ding, als ich dort. . Auf dem Weg nach Berlin. Ich bin von Colorado, nach New York, New York, mit Pan An. Ich glaube, das war ein L1011.

00:12:42Speaker 2 Pan Am nach Hamburg und dann in Hamburg haben wir halt gemacht. Und dann bin ich weiter nach Berlin geflohen in die Corridorzeiten. So the corridors The Berlin Corridors had a maximal hohe of 10,000 feet, so that in their site, in their corridor, when man nach Berlin flog, were man meistens in default. Es war immer grau und dunkel. Ich glaube, alle Fluge nach Berlin in die Korridorzeiten waren grau und dunkel.

00:13:17Speaker 2 Ich habe nicht das Wetter draußen war. So das. Ja, in dem Flugzeug habe ich gedacht, oh, ich glaube keiner erwartet mich, weil mein Befehl war gestritten. Und dann habe ich die Stewardessen gesagt, ich musste mit dem Pilot reden, ich musste mit meinen Leuten am Boden reden. Und sie fand das lustig. Ich war im Uniform, weil damals musste man immer im Transit, im Uniform reisen. So, da hat sie gesagt, ja klar, und hat mich zum Kapitän gebracht.

00:13:48Speaker 2 Und dann hat der Captain sich umgedreht. Er war nicht eine super, ich würde sagen, er war unbedingt 50, aber hat schon grauen Haar. Und ein großes Gringston. Und das war ein Seat 727, so mit a Dry-Man Cockpit with Engineer, Co-Pilot. And dann habe ich der Captain, er hat sich umgedreht, dann habe ich gesagt, hello, ich bin Cookie from Colorado. And um and I want to speak to my people.

00:14:19Speaker 2 Und dann hat er einfach so bright gegrinst und hat gesagt, Uh like with the Texas accent. Oh, and who exactly are your people? But the Hobbit is like, I need to talk to the radar. Da war ich ein bisschen verwirrt, weil ich wusste nicht, dass Berlin mehr als einen hat.

Speaker 1 Okay, meine Details.

Speaker 2 Und dann hat er gesagt Genau, da hat er gesagt, oh, du hast viel zu lernen. Ich meine, wir fliegen nach Tegel.

00:14:51Speaker 2 Ich schätze, du gehörst Tempelhof. Und dann habe ich gefragt, ich war immer nach Verwirrten. Dann hat er mir ein Headset gegeben und hat gesagt, dass ich dürfte. mit der wir da reden. Er hat schon angefangen, er hat gesagt, Berlin, Clipper 606, und dann hat nach einer Minute hat jemand gesagt, Clipper 606, Berlin, ich höre. Und dann hat er gesagt Yeah, this is Clipper 606 and I've got a Cookie Conrad here in the cockpit

00:15:23Speaker 2 And she'd like to talk to one of you. I re I think she belong she's got her uniform on, something like that. And then the still Und dann hat er sich umgedreht und er hat gesagt, okay, du kannst reden. Und dann haben die gesagt, say again, Clipper 606. Und dann hat er gesagt, she's real, she's here. Und dann hat er gesagt, du kannst das besser erzählen. So dann habe ich so, Test, Test, Test. Und dann habe ich gesagt, hello, Berlin, Test over.

00:15:56Speaker 2 So, wie eine Blute Funk Anfänger, you know. Und dann haben da mal auch wieder ganz lange Stille Und ich habe einfach, ich glaube ich habe irgendwas gesagt wie I need a ride home. Can someone come pick me up? Und wieder lange Stelle. Und dann hat irgendjemand gesagt, um Clipper 606 Berlin. Und dann hat er gesagt, ja. Dann haben die gesagt, sag das, ich sollte in der Meeting Point am Flughafen Tego warten und wir würden sie abholen.

00:16:31Speaker 2 So, wie heißt es?

Speaker 1 So einfach.

Speaker 2 Ja, ich habe das nicht so als Freckheit betrachtet. Ich habe nur gedacht, ich habe den Befehl, das war mein gutes Recht. Und ich wollte nicht nach Oklahoma. Nicht, dass es auch nochmal schlecht ist, aber ich wollte einfach woanders.

Speaker 1 Du, mein Herz schlägt dafür. So wie erste. Ich finde ja auch Berlin ist ja, also. eine tolle Stadt und wenn ich das gegen Oklahoma, also nichts gegen Oklahoma, haben wir beide ja nichts, ne? Aber ich glaube, Berlin war besser die Jahre über, oder?

00:17:05Speaker 1 Ja. Oh Gott, ja.

Speaker 2 Ja, klar. Interessanterweise, ich kann auch was extra dazu sagen, ist, ähm. Dat is waar Dan Cooper en Uber die Jaren. Ik heb immer met ihm gevonden. Er had ab en zo maar gezegd, oh good morning cookie from Colorado. So wir hatten ein sehr freundliches Verhältnis am Funk. Ich könnte seine Stimme immer erkennen mit diesen Texten

00:17:35Speaker 2 Und dann irgendwann hat Panam Berlin verlassen.

Speaker 1 Wann bist du denn in Berlin angekommen? Wann war denn das? In 1985. Cool. Ich habe ja Fliegen angefangen 89, Mitte 89. Und das war also vor der Wende. Und da war das ganze Korridorsystem. Vielleicht müssen wir unseren Hörern nochmal genau erklären, was es bedingt. Das war ja vor der Wende. Da gab es noch schön die böse DDR sozusagen. Also böse streiche ich jetzt mal, weil sie war es ja eigentlich gar nicht.

00:18:06Speaker 1 Und da gab es West-Berlin und man konnte nur durch drei Korridore flugtäglich reinfliegen. Und ich habe auch gehört, genau, man konnte nicht hochfliegen, man durfte immer nur War das nicht bis 18. 000 Fuß oder sowas hochfliegen? Also mehr als 10. 000, glaube ich, ne? Oder war das wirklich so die Nutzung?

Speaker 2 No, no. Achso, die Corridors waren entwickelt in So it's got these in 1946 agreement for Heimbarung oder und da haben die die corridors irgendwie um how do you say designed um

00:18:42Speaker 1 Festgelegt.

Speaker 2 Designed, ich glaube. Und damals könnten die Flieger Nick wirklich hoher als 10. 000 Fußfliegen. So die haben gesagt, dass the obere Teil von die Corridors war 10. 000 Fuß und der unterste Teil war Minimum Radar Vectoring Altitude. Ich glaube in der Nord Corridor Hattenbirds, der niedrigste Flugflecke war 2500 Fuß und in der Center Corridor wegen der Hearts Mountains.

00:19:15Speaker 2 Glaubeck, Hottenbier, Kirtenbier, 4500 Fuß bis 10. 000 Fuß. In der Suit Corridor. Ich glaube der tiefste Flugsflecke, wir haben die auch Flugsflecke genannt. Wir haben Flugsflecke 5-0 Transition Level war nichts so. Wir haben die niedrigste Level immer benutzt. Ich meine, die haben manchmal gesagt, dass wir hatten, wir müssten eine andere. Flugflecke benutzen, aber Transition Level haben wir nicht benutzt in der Achsigerjahr in Berlin.

00:19:52Speaker 1 Genau, die für unsere Hörer, das sind diese drei Korridors, die wurden auch nur von den Alliierten kontrolliert. Da haben die DDR und die Russen da nichts zu sagen gehabt drin, ne? Das war euer Luftraum, der t der zugewiesen war. Da konntet ihr machen, was ihr wollt.

Speaker 2 Ähm, das Ding ist, die Corridors, uh, haben die Alliierten gehört und das dazu gehört die Russen. Die Russen waren ein Teil, die Alliierten in Berlin.

00:20:22Speaker 1 Ah, okay.

Speaker 2 So die Russen haben immer die Erlaubnis Die saßen woanders in Berlin. We couldn't over a Rechner die Anflugzeit dann übermitteln und dann haben die auch per Rechner uns die Freigabe gegeben, dass ein Flugzeug durch die Corridors Fliegen könnte, weil das Louraum über die DDR gehört die Russen.

00:20:53Speaker 2 Ah, ich verstehe. So die Ostdeutschen had keine Sagen über das complete Luftraum über der DDR. Das war russische Luftroum.

Speaker 1 Ja, ich habe von Geschichten gehört von Kollegen, die das ähm auch geflogen sind, also die um irgendwie die von irgendwie auf irgendwelche Art sind sie auch durch die Korridor geflogen und die haben erzählt, manchmal war das halt, wenn Wetter war, so ein bisschen schwierig, weil du konntest halt schlecht ausweichen. Und was du auch gerne mal hattest, du hattest gerne mal Eisprobleme, wenn du in den Wolken geflogen bist.

00:21:26Speaker 1 Weißt du, dass die Flieger extrem viel Eis angepackt haben und dass es also nicht immer einfach war, so niedrig da durchzufliegen.

Speaker 2 Genau, ich meine, für mich war das normal in die Korridorzeiten, um Panpan Pan, Pan Pan-Pan, Pan Pan Pan zu hören. Oder made made made. Das war alltäglich für uns in der Korridorzeiten. Ich meine, Pam, pam, pam, pam, pam, haben die meisten gesagt, wenn die wollten denn lateral?

00:21:56Speaker 2 um grenzen from their corridor verlassen wegen gewitter or irgendwas. And then I musste this so forth telephonic on the Russen melden. Und am meisten haben die einen Stempel auf das Flugplan von der Flieger gestempelt. Safety of flight cannot be guaranteed. and the aircraft can be fired upon without warning. So so sod so war naschrift in in drei Sprache, glaube ich in English, Russisch und

00:22:33Speaker 2 Franzosisch, diese Stempel mit dieser Satz. Safety of light cannot be guaranteed and can be fired upon without warning. So dann musste der Pilot. Glaubic Mid Thailand uh Roger. Safety of light cannot be guaranteed. You can be fired upon without warning Und ich habe das, das Ding ist, das war so eine alltägliche, da ist nichts passiert. Ich glaube, da waren Zeiten, wenn es gab politische Spannung, wo das vielleicht.

00:23:04Speaker 2 nicht so eine alltägliche Routine Satz auszusprechen war. Aber in meinen Zeit, das war auch Cold War-Zeiten, ich habe das häufig gesagt, you know.

Speaker 1 Ja, klar, kann man vorstellen.

Speaker 2 Ein Flieger hoher fliegen zu lassen. So wenn ein Pilot hat gesagt We're we need to get above the clouds.

00:23:36Speaker 2 It könnte ihm keine Steigfreigabe geben. Ich musste die Russen fragen, ob er könnte in Flight Level 120, vielleicht steigen oder irgendwas, die mussten immer versuchen lateral, weil nämlich da waren oft russische Kampfflugzeuge, die haben ganz niedrig über Und unten immer Einsatz geflogen. Ich könnte die immer sehen auf der Radar.

00:24:07Speaker 2 Die hatten kein Transponder, aber man könnte immer sehen, diese ganz schnell bewegenden Flugziele und oft haben Piloten gesagt, die haben die gesehen, so MiGS Ich vergesse, was die hatten für andere Flugzeugtüten.

Speaker 1 Meinst du, die haben auch versucht, ihre Spielchen zu spielen, dass sie mal so. . Versucht haben zu intercepten oder irgendwie sowas, also so an die an die Grenze ran, also irgendwelche militärische Spielchen zu machen mit den Fliegern.

00:24:40Speaker 1 Aber es gab keine Records von den Flugzeugen oder von den von den Achso, wenn ein Pilot das meldet, dass der Dr.

Speaker 2 Einer zu schnell auf ihm zugeflogen ist, like opposite, auch tausend Fuß. Das Ding ist, wenn ein Flieger war ein 10. 000 Fuß und ein MIG kommt entgegen 500 Fuß von ihm hoher. und direkt auf die Nase fliegen mit voller Geschwindigkeit, das schreckt man ein bisschen.

00:25:12Speaker 2 Wenn ein Pilot meldet so ein Schrecken, dann mussten wir Es gab also die genehmigende Behörde in Berlin war der Berlin Air Safety Center und da saß rund um die Uhr eine russischer Offizier mit Translator, mit Übersetzer, ein französischer Offizier, ein Britischer Offizier und ein amerikanischer Offizier. Und das ist in eine Das ist an Hauptstraße in Berlin. Das ist ein ehemaliger Gerichtsgebäude.

00:25:42Speaker 2 Aber in der Korridorzeit war das die Gebäude, wo die The Berlin Air Safety Center, wo die haben alle politischen Austausch über die Sicherheit in die Corridors und diese Controlzone rund um Berlin. Ähm, diskutiert. Aha, okay.

Speaker 1 Mir ist aber jetzt gerade noch eine Frage eingefallen und zwar, du hast erzählt, du bist ja denn hingeflogen nach Berlin?

00:26:12Speaker 1 Aber hat es ja eigentlich gar kein Befehl in Berlin zu sein? Wie bist du denn trotzdem da geblieben? Hast du sie über, oder hat man denn gesagt, oh, da war wohl ein Fehler, jetzt bleib mal hier, jetzt wo du da bist, bleib einfach mal oder wie war

Speaker 2 Achso die erste Woke, also eine junge Fluglotsin hat gesagt, oh sie ist müde, sie kann in mein Zimmer schlafen, die ersten Tage. Und dann haben die, ich glaube, sie hatten ein paar Tage frei und dann hatten sie und die andere Fluglotsen, die Soldaten, mir Berlin gezeigt. Die haben mir jeden Abend mitgenommen und ich habe immer gesagt, uh, ich habe kein Geld.

00:26:45Speaker 2 Und die waren so, ist egal, wir bezahlen das. So, ich habe mein erstes Pommes gegessen, mein erster Berliner Kindle, mein erster Berliner mit Schuss und meine erste Seruke, mein erster Bratwurst gegessen, Curry wird es gegessen, mein erster Donerkab. Jeden Tag wollten die mehr was Neues sein. Und dann habe ich so zwei drei Tage Halligali. Hab ik gesagt, oh, ich sollte mein Uniform anziehen. Ich bin einfach mit Die junge Frau zur Arbeit gegangen. Ich glaube, sie hat einen Frühdienst. Ich bin mit ihr in meiner Uniform.

00:27:16Speaker 2 Und dann hat sie einfach gesagt, this is a cookie, und Sie hat es keine gedacht. Sie musste arbeiten. So dann habe ich einfach rumgehängt und alles, was die Leute wollen. Erledigt haben, habe ich einfach gemacht. Ich habe die Mittagessen geholt, ich habe Kaffee gemacht, ich habe Kaffee geholt, ich habe Schuhe zum Schuster gebracht, ich habe das Post geholt für Lotsen. Ich habe Schuhe geputzt, ich habe Schuhe poliert für die Lotsen, ich war da von 6 Uhr morgens, meist bis 22 Uhr abends, rund um die Uhr, sodass ich könnte jeder

00:27:54Speaker 2 Team, jedes Crew kennenlernen. So nach einer Wurke haben die gedacht, oh, das ist so toll, sie macht alles. Und dann Irgendjemand in unserer Verwaltung hat gesagt, ich habe gehört, es gibt einen jungen Soldaten, die uns nicht gehört und sie hängt herum und macht viele Sachen. Dann haben er hat dem gebeten, mir zu ihm zu schicken. Das war ein Captain und ich bin in sein Büro gegangen und, you know, Sir, Derby Conrad reports his order.

00:28:27Speaker 2 Und er hat nur gegrinst. Und der hat er gesagt, was machst du hier gerade in meinem Control Center? Und dann habe ich gesagt, Sir, I have a bethell. Und ich habe ihm das gezeigt und dann hat er gesagt, aber die ist gestritten, wie bist du trotzdem hier gekommen? Sir, I got a ticket. With my befell. Dann hat er gesagt, oh, da muss ich ein bisschen recherchieren. So dann er hat gesagt, okay, du kannst weit. Er hat unser Ausbildungsbüro gesagt, dass die sollten mir um

00:29:00Speaker 2 ein bisschen Beschäftigung geben, vielleicht aus Luftraumstruktur oder irgendwas. Und da war ich ganz frohlig und da bin ich hingegangen. Ich habe gesagt, hallo, ich heiße Cookie von Colorado und ich brauche eine Ausbildungsmappe. Und das Ding ist, die hatten keine Frischlingfluglotsen in der Berliner Luftraum. Nie, weil das so eine politische Fragile Lufra.

00:29:31Speaker 2 Da könnte immer irgendwas das eine political von politische Bedeutung haben passieren. So die wollten nur erfahrene Fluglotsen Die haben nur erfahrene Fluglotsen nach Berlin geschickt. Die hatten nie eine frisch aus der Akademie. Die hatten kein Ausbildungsprogramm für eine neue Aber er hat gesagt, er wird irgendwas für McBuston. Und ja, dann hat der andere Chef, er hat sich schlau gemacht und überall angerufen, nach Amerika.

00:30:05Speaker 2 Und dann haben die gesagt, er hat gesagt, sie ist hier, sie ist hier schon seit zehn Tagen, whatever. Und Die waren nicht so sicher, aber ich könnte da bleiben, aber der Chef von Berlin hat gesagt, wir würden sie ganz gern behaupten, wenn das geht. Und keine Ahnung, ein, zwei Wochen später haben die gesagt, dass ich dürfte einfach in Berlin bleiben. Und Berlin wird einen Ausbildungsplan für mich machen.

00:30:36Speaker 1 Ja, das ist wirklich eine erstaunliche Geschichte, muss ich sagen. Also, ja, herrlich. Ja, Respekt. Alles richtig gemacht, würde ich sagen, oder?

Speaker 2 Yeah, yeah, finding out, you know. The thing is, not mir, not them die haben eine Ausbildungsplan für frische junge Lotsen aus der Akademie, die haben gedacht, oh, eigentlich könnten wir auch andere unerfahrene Fluglotsen nach Berlin schicken.

00:31:07Speaker 2 So, ich habe das Die Tour aufgemacht für Anderlotsen.

Speaker 1 Ja, wieso. Meinst du schon, dass sie dir ja überhaupt den Zettel hatten, wo du Berlin ankreuzen konntest, wenn das nie vorgesehen war, ne? Irgendwie. Naja, okay. Aber.

Speaker 2 Also nein, das Ding ist an der Academy, da waren auch Leute, die hatten einen anderen Beruf bei der Air Force und die haben eine Kreuz, ne, Kreuzausbildung. Die haben einfach für, wir hatten Mechaniker, die haben gedacht, die würden ganz gern Flugsikerum machen

00:31:44Speaker 2 Das andere Ding ist auch in der Achsigerjahrn Kurz vorig nach Berlin kam, gab es diese Um strike in America.

Speaker 1 Fluglotsen strike.

Speaker 2 Under Genau, das war richtig gross under President Reagan. Und um Reagan had Unheim, er hat tausend von Fluglotsen gefeuert. Ich meine, mehrere, nicht hunderttausend, aber mehrere Tausend hat er gefeuert.

00:32:14Speaker 2 Und er hat gesagt, dass die haben diesen Streik durchgeführt und haben Amerika quasi lahmgelegt ein ganzes Sommer. Sodass wir hatten ziemlich viele erfahrene Fluglotsen von der FAA in der US Air Force, die dürften Die dürften Flugsigerungen nicht aus Civellos machen in Amerika, aber die könnten ihr Land dienen und Flugsigerung ausüben

00:32:48Speaker 2 bei der US Air Force, Navy, Marines oder Army. So dass auch in mein Zeit, als ich nach Berlin kam, hatte, hatte ich ganz viele Da waren viele Soldaten, die waren ehemalige JFK-Fluglotsen oder Boston oder richtig A fizy loof round. Yeah. Yeah. Get not rich tick F R and a flu glotsen. So Ah, okay.

00:33:20Speaker 2 In der Zeitraum, als ich in der Air Force ging, ich glaube deshalb hatten die kein Problem, ein weniger Lotze in Oklahoma. zu sagen, weil normalerweise sind Fluglotsen immer knapp. Überall in die ganze Welt. Aber in der Zeit war das nicht der Fall. wegen diese Aktion von Präsident Reagan. Und dann, ich glaube, zehn Jahre später, fünfzehn Jahre später hat Präsident Clinton dem verbegnaden.

00:33:52Speaker 2 Er hat dem verzeiht und hat gesagt Okay, jetzt dürft ihr wieder als Fluglotser bei der FAA arbeiten, aber in der Zeit waren die meisten zu alt.

Speaker 1 Ja, okay. Ich muss mal ganz kurz fragen. Du hast gesagt, es gab ja, wie viele Airports gab es in Berlin? Damals drei, glaube ich. Tegel, Tempelhof und Gatow, ne? Kann das sein?

Speaker 2 Genau, bei den Allierten gab es die drei und dann Schonefeld war innerhalb der Controlzone für Berlin.

00:34:27Speaker 2 Der Controlzone war eine 20-Nautische Meile Ring. Der Berlin Air Safety Center war das Zentrum So, when du findest der Berlin Air Safety Center, that is der Mittelpunkt von der Berlin Control Zone und diese 20 nauticomile ring herum ist war der Controlzone. Und Schonefeld lag in die Controlzone. Wir haben das so gemacht, dass die Schonefeld-Anflug ein Abflug dürfte

00:35:00Speaker 2 Die mussten in der Kontrollzone einfliegen, tiefer als 2000 Fuß, und die müssten beim Abflug in 2000 Fuß. . Bleiden bis die haben das Control Zone verlassen.

Speaker 1 Also unterfliegen sozusagen Ja. Und was ist, wenn einer jetzt mal wegen Gato oder Tegel angeflogen ist und er musste auch länger rausfliegen oder musste wegen Wetter ausweichen, konnte man aus diesen

00:35:30Speaker 1 Kontrollzonenbereich von West-Berlin ausfliegen oder war das wieder so mit Pan-Pan, so ein Stempel-Ding, dass du sagst, okay, wenn du jetzt hier rausfliegen willst, dann kannst du wieder abgeschossen werden?

Speaker 2 Achso, ich meine, Tempel of war quasi mittendrin in die Controlzone.

Speaker 1 Gattel war ja schon am Rand, ne?

Speaker 2 No, Gattel ist ungefähr drei Meilen Zweieinhalb, drei Meilen westlich von Tempelhof.

Speaker 1 Ah, okay. Ich dachte, das wäre mehr am Rand gewesen.

00:36:00Speaker 1 Okay, gut.

Speaker 2 Nein, das ist in Gattau ist in die Nähe von der Olympic Stadion.

Speaker 1 Ah, okay.

Speaker 2 So when man Berlin Kenton bisschen, das ist ein bisschen westlich, so Nord-Westlig von Berlin Catalwar.

Speaker 1 Ja. Ah, okay. Ich habe so einen Kopf falsch irgendwie einsortiert oder irgendwas. Aber trotzdem, konnte man denn aus der Kontrollzone rausfliegen oder war das wieder, oh oh, darfst du nicht?

Speaker 2 Das sollten wir immer vermeiden.

00:36:32Speaker 2 Ich meine von die corridors rauszufliegen. Die corridors waren auch 20 nautical miles bright. Die Kontrollzone, glaube ich, habe ein einziges Mal ein Flieger gehabt, weil rund um Berlin waren auch viele sowjetische Flugplätze. Ich meine innerhalb der Controlzone, nördlich von Tegel ist Oranienburg. Und das war eine. Hubschrauberplatz.

00:37:02Speaker 2 Man hat immer diese so diese Ellipse von einer Hubschrauber Pattern gesehen. Und das war eine richtig große sowietische Hubschrauber, wo, keine Ahnung, 70 Männer sitzen könnten.

Speaker 1 Okay.

Speaker 2 Ich weiß nicht, ob man Ich vergesse, was das ist für ein Typ. Ich habe die ein paar Mal der Mauer entlang gesehen. Ich habe die oft gesehen, weil der Mauer ging. Hinten von Gatau. So ein paar Mal habe ich Gathau Tower besucht und ich habe diese riesen Monster von einem Hubschrauber gesehen, der Mauer entlang.

00:37:42Speaker 2 Und Gatau hat so ein kleines Chipmunk. Ich glaube, das ist ein De Haviland. Die haben ihr Chipmunk oder irgendwas hinterhergeschickt. Die haben auch immer komische Spiele in der Luft gespielt. Ich meine. Der US Air Force, wir hatten Freedom City, das war eine Pilates. Ich denke a Pilates 12 Und der hat immer überall über Berlin geflogen.

00:38:14Speaker 2 Er hat auch tief über Schoenefeld geflogen, sodass viele Schonefeld-Anflugste ausweiten, weil der Freedom City. . Flugzeug ihm in die Quere kam. Das war einfach zu sagen, dass es unsere. Ich glaube, die haben uns das immer erklärt, dass unsere C-130s Die heißen Hercules aus Rhein-Main oder Rammstein. Die haben immer Flüge nach Berlin gemacht und dann sind die in die Controlzone, manchmal zwei, drei Stück, die haben alle Levels blockiert.

00:38:50Speaker 2 Die haben Eigennavigation immer über Berlin gehabt, sodass ich musste immer versuchen zu gucken, wo die C-130s sind und meine Passagierflugzeuge nickt dahin. gebracht habe, dass sie könnte die Dirt sinken lassen für ihr Anflug.

Speaker 1 Okay.

Speaker 2 Mag er sinn? Ja, yes, das macht. Äh, wie heißt das?

Speaker 1 Die hatten halt das Recht, gewisse Lufträume ohne Genehmigung zu durchfliegen.

00:39:20Speaker 1 Das war auch noch dieses ganze alte alliierte ursprüngliche Regeln, die es da gab, aus den 40ern noch, dass sie gewisse Freiheiten hatten, ein- und auszureisen und rumzufliegen. War das nicht so?

Speaker 2 The Military Flieger über Berlin haben nur ihr Red Dart zu sein gezeigt. So die Civil Flieger, wir haben die Civil Flieger kontrolliert, aber immer man ein

00:39:50Speaker 2 C130 oder C9 oder C141 nach Berlin kann. Meistens hat er keinen Fullstop gemacht. Meistens sind die Dirch die Corridors, um Präsenz zu sein. Die haben mehrere Flüge immer durch die Corridors gemacht. British Military hat auch Flüge durch die Corridors gemacht und haben auch. herumgeflogen um ihre präsenz uh die sowjets zu zeigen.

Speaker 1 Okay.

00:40:21Speaker 2 Wir sind in der Lage, Berlin zu schützen quasi

Speaker 1 Ja, aber die mussten doch trotzdem irgendwie voneinander separiert werden. Haben das militärische Lotsen gemacht?

Speaker 2 Wir waren militärische Lotsen.

Speaker 1 Also, weil du gesagt hast, wir haben die gestaffelt. Ja, okay, das b ja, genau. Aber stimmt ja auch, aber hast du denn War das eher, hast du gesagt, hey C Cirty, du kannst jetzt da und da längs fliegen? Oder haben die Piloten dir gesagt, ich fliege jetzt da längs, halte mir den Verkehr frei?

00:40:53Speaker 2 Genau, so war das. Die hatten freie freie Flut, die könnten, ich glaube, entweder haben die Wie nennt man das? Reconnaissance is Flight Following, sowas, ne? Erklärungsflug gemarkt.

Speaker 1 Ah, okay.

Speaker 2 Ja, Reconnaissance ist aufgeklärt. Ja, Aufklärungs, Aufklärungsflug haben die gemacht, glaube ich. Die haben einfach überall über die DDR gekoopt.

00:41:25Speaker 2 You know, wie weil man könnte. War anstrengend für euch als Schlurzen? Ich glaube, wir haben das eher so betrachtet als Teil unserer Mission. Das war unsere Aufgabe. Does them to allow your mission dirt zu fear and then the Sickerheid for the civil for care to gewährleisten.

00:41:57Speaker 2 Wenn das ist deine Aufgabe, du magst deine Aufgabe. Ich glaube, man betrachtet. Es ist eine Herausforderung, aber ich habe das nie als es wäre, es war immer schön, wenn die Nick da waren, da habe ich meine Freiheit genossen, die Flieger zu Drain and sinken lassen so we wanted, but when they are extra hero. Jeden Tag bei unter verschiedenen Bedingungen.

00:42:31Speaker 1 Aber du warst ja nicht nur die Radarlosin, du warst ja auch auf dem Tempelhof Tower, ne? Ihr habt beides gemacht.

Speaker 2 Genau, am Anfang, genau, ich war tippelhaft. Ich glaube, als ich die Radara-Ausbildung fertig gemacht habe Die haben mir angeboten, ein Turnlizenz zu machen. So dann habe ich die Ausbildung in Temple of Tower gemacht. Wir hatten nicht so viele Flugbewegungen. Das war keine schwierige Aufgabe. So innerhalb, keine Ahnung, zwei Monate war ich. habe ich die Ausbildung dort fertig gemacht, weil in Berlin die in in der Center in der Berlin Airroute in the BarTAC haben wir das gemacht.

00:43:10Speaker 2 Berlin Airroute Traffic Control Center. So wie in Amerika, die haben A ARTCCs. So an um Berlin hat auch ein Mission, Berlin Mission, und der Berlin Mission war war wie ein Mini FAA, so eine Mini-Aufsichtsbehörde für Berlin. Und die haben westdeutsche Pfluglotsen ihr Lizenz gegeben, um in die Towers zu arbeiten.

00:43:45Speaker 1 Okay.

Speaker 2 Es gab Westdeutsche Fluglotsen im Temple of Tower und es gab Westdeutsche Fluglotsen im Uh, Tegletower. Gataw war pur militaire und die hatten nur personn von der British military. Aber Im Temple of Tower, die hadden ihr Lizenz bekommen von der Berlin mission, was eine Auslieger von der FAA war. Das war wie

00:44:18Speaker 1 Okay. Aber welch welche Zivilflugzeuge sind denn jetzt eigentlich durften während der Korridor der Zeit hinfliegen? Ich weiß, Penham war das. Die sind hingeflogen mit der 727, denn waren die Air France, British Airbase wahrscheinlich, na Air

Speaker 2 Dan Air war auch ein Britisch, ja. Genau, Dan Air.

Speaker 1 Hätte denn ein Privatpilot oder nehmen wir mal ein, so ein Privatjet, hätte der nach Trebelo fliegen dürfen?

00:44:53Speaker 2 Nein, nein, nein, nein. Nur Flieger, die sind registriert in entweder Amerika, Großbritannien oder Frankreich. Das Flugzeug musste eine registration haben von einem alliierten Land.

Speaker 1 Aber hätte der nicht ein französischer Privatjet, von dem irgendeinem gehört hat, hätte der nach Tempelo fliegen dürfen vor der Wende?

00:45:24Speaker 2 wenn eine französische Pilot dort drin saß. Aber ich bin, da bin ich nicht so sicker. Ich habe nur Passagiermaschine gehabt, Militärmaschine und Um die einzige Jets war Ambulance. Ich hab ich habe nie ein Privat Pilot gehabt in der Zeit. Ich kann nicht genau sagen, ob das nicht erlaubt war. Ich weiß, dass ich in die ganze Corridor Zeiten nie eine Privatmaschine gehabt.

00:46:00Speaker 1 Okay. Ich bin ja einmal im Oktober war dann halt Mauerfall, wir wissen ja das ja alle so grob. Und 1990 Wie gesagt, da flog ich gerade mal dreiviertel Jahr bei der Firma. 1990 wurde ich als Passagier noch mit Panem Weil der fing an, meine Firma auch nach Berlin zu fliegen, so langsam. Und dann wurde ich noch dead, also wieder deaded, sagt man glaube ich auch im Amerikanischen. Ähm, als Passagier, als Crew, als Passagier mit der 727 mit so einem alten Panam Clipper, so ein altes Ding, bin ich nach Tegel reingeflogen.

00:46:37Speaker 1 Und da waren auch die ganzen Panam-Stewardessen, wie sie waren, alle sagen wir mal sehr, sehr reifen Alters. Ich weiß, dass die ganzen. Das ganze Cockpit-Out, das war ein besonders Privileg, also diese Strecke zu fliegen, weil die auch, glaube ich, drei, viermal Fach bezahlt wurde oder irgendwas. Also, das war schon irre. Ja, genau, irgendwie sowas. Und dann bin ich da geflogen. Die haben uns alle in die erste Klasse gesetzt. Und wir saßen dann in unserer Uniform, das war der letzte Flug, der nach Berlin irgendwie reinging, abends von der Uhrzeit her.

00:47:07Speaker 1 Und dann kam sie vorbei mit diesem Safttablett mit Wasser und Orangensaft. Und dann kam sie da so reingeschenkt und sie so, ich greife so zu dem Wasser und sie so, nein, nein, Orangensaft, ein weiter rübergreifen. Habe ich also den Orangensaft gereicht, nein, nein, nicht den Wand. Nimm den der nächsten. Und ich nehme den der nächsten und nimm so einen Schluck, den merke ich ja, war das Orangensaft und Sekt. Was natürlich in Uniform wir überhaupt nicht trinken durften. Und siehst du, enjoy. Aber die so, ah, danke. Das war echt witzig. Ja, genau.

00:47:37Speaker 1 Das habe ich, glaube ich, niemals so erlebt, wie da, dass mir einer so in Uniform Alkohol angeboten hat. Uh, das darfst du nicht machen. Nein.

Speaker 2 Es gab eine Fluglinie in Berlin, es heißt Tempeloff Airways. Die hatten zwei Nord 26, glaube ich. Eine liegt immer noch im Tempeloff. And I vergesse where Temple of Airways gestarte had, but a Fluglotse was Hobby Pilot Und er hat für Temple of Airways geflogen.

00:48:07Speaker 2 Die hatten November 26 Tango Alpha war der Tell Number für Temple of Airways und er hatten There was November 2. 8 Tango Alpha, glaube ich. Und dann hatten die eine November 2-6 Papakilo. Ich vergesse was da. Das war eine kleinere Maschine, vielleicht schon whatever. Und dann hatten die irgendwann nacken.

Speaker 1 Hm. Hast du gerade gesagt, ich vergesse, du kannst dich an die Call Signs erinnern, die 30 Jahre alt sind.

00:48:37Speaker 1 Respekt. Gut.

Speaker 2 Achso, aber ich vergesse was das war für ein Flugzeugtube. No, I think maybe oh ik muss ich siehe das in meinem Kopf, aber ich weiß nicht genau was das war für ein Oh yeah, weil That's why frische wind in Berlin, these Temple of Airways. I forgess man muss recherche, where had this gegründed?

00:49:07Speaker 2 Dann irgendwann haben die ein Learjet gekauft und die haben das benutzt für Ambulance. Nee, wir hatten andere. We hadn't met Charity Damals. We had an under Krakenhuser in Berlin die haben Ich glaube, wir hatten ein Herzzentrum. Da war ein Herzzentrum in West Berlin.

Speaker 1 Okay. Ich weiß, was der Angst war das denn?

00:49:39Speaker 2 Four day window. Yeah. But American uh so American registered uh airline can now be Air Berlin, it glauba Air Berlin Kann auch. Ne, glaube ich, Berlin kann kurz nach der Wende.

Speaker 1 Also ich werde das alles recherchieren und es kommt alles in die Shownotes und ich schicke dir das auch und dann kannst du das da Kannst du da irgendwie nachgucken. Aber viel spannend wäre, dann kam die Wende. Oder beziehungsweise ist da irgendeine Geschichte, die du noch aus der Zeit vor dem Korridor hast?

00:50:11Speaker 1 Also irgendwie, wo du dich erinnern kannst, huh, das war irgendwie. Das war besonders irgendwie, daran kannst du dich erinnern, irgendwas. Wir hatten ja auch Fragen hier von unseren Hörern, die haben gesagt, gab es irgendwelche Notfälle, kritische dazu? Von der aus der Zeit hast du da nichts irgendwie zufällig. Du warst ja jetzt nicht so lange da.

Speaker 2 Ich meine, ich weiß irgendwann, also für mich war das Schlimmste, wir hatten eine Ich habe die Anflugzeit von Bremen Radar bekommen für Heeligan.

00:50:41Speaker 2 Das ist wesentlich von Berlin. Und ich musste das immer überreiten mit dem Flugplan an die Russen für der Genehmigung. Das haben wir alles per durch einen Rechner, eine System, das wir hatten, ein Flugplänensystem, der nur für Berliner Luftraum war Und ich könnte Flugdatenaustausch mit Bremen Center. Das waren meine Ansprechpartner für das Center Corridor und das Nord Corridor.

00:51:14Speaker 2 Und das Ding ist, wenn die Russen haben eine Genehmigung einen Pilot gegeben, hat der Pilot genau drei Minuten. plus minus. So when ich habe ihn angemeldet für 17 Uhr 10, er könnte die Center Corridor einfliegen, frühstens 17. 07 Uhr Spätestens 17. 13 Uhr. Und wenn er 17. 13 Uhr und eine Sekunde nicht über die Grenze war, er musste ein Kreis.

00:51:47Speaker 2 fliegen, bis er die nächste Genehmigung bekommen hat. So das war auch immer problematisch. Manchmal musste ein Pilot seine Geschwindigkeit reduzieren, kurz vor das Fliegen in die Korridors oder ein bisschen Umweg fliegen, das musste die Bremer Fluglotsen immer in ihr Luftraum anleiten, sodass die die Überquerung sei richtig einheld. Das Ding ist, ich weiß spät ein Abend, ich hatte einen Learjet, irgendwas.

00:52:21Speaker 2 Das war auch ein Ambulance for Berlin. Und da haben die Russen gesagt, dass der Pilot war aus Spanien oder der Co-Pilot. Und die haben ihm verweigert, der Eintritt. in the corridor to erlauben. I got this on the pilot mitgeteilt und then had I guess, oh, we have a heart patient. Und dann habe ich gesagt, ich kann sie nicht erlauben, in der Korridor zu fliegen.

00:52:51Speaker 2 Er hat gesagt, okay, wir drehen um, wir versuchen ein Pilou zu finden in Hanover. So, er ist umgedreht. Ich habe gedacht, alle müssen das wissen, dass die ganze Flight crew muss von alliierten Status an alliierten Länder kommen. So, ich habe gewartet, gewartet, gewartet. Und dann hat Bremen mir nochmal ein Estimate für die Flieger gegeben, vielleicht eine Stunde später.

00:53:21Speaker 2 Und dann kurz vor das Einflug Hat der Pilot gesagt, er braucht nicht mehr, nicht mehr nach Berlin zu fliegen. Und er hat sich umgedreht und ist nach Hannover gegangen. Und ich habe nur gedacht Achso, dann ist der Passagier gestorben. Und das war, für mich war dieser Tod, da habe ich gedacht auf. You know, Cold War Spiel, whatever. Das war ein Spiel, aber das war ein Spiel jetzt für mich als junge Frau, wo das hat Konsequenzen.

00:53:56Speaker 2 Das einfach für eine Blutheit, ihm nicht da reinzufliegen. Ich habe gedacht, dass die Würden sagen, okay, es sind Ambulance, wir machen Ausnahme, wir lassen ihn so schnell wie möglich. But this is not an aren't. And on that habe ich gedacht, that is Das ist nicht lustig, diese Regeln ohne eine Ohne Bedeutung.

Speaker 1 Ja, da wurde aus dem Spiel aber.

00:54:28Speaker 1 Ja. Genau, ja. Ja, ja. Ah, das kann ich verstehen. Das war Es war eine ganz komische Zeit. Ich weiß nicht, bist du öfter mal mit dem Auto auch rübergefahren nach Westdeutschland rüber oder sowas und hast diesen Transit mitgemacht?

Speaker 2 Achso, ich bin immer mit einem Zug gefahren, wenn ich wollte nach Westdeutschland. Es gab einen Militärzug für die Soldaten. Aber Ich habe geheiratet auch in der Zeit und mein Ex-Man jetzt, er war Westdeutsche und er ist oft durch die so the

00:55:05Speaker 2 Die Zone gefahren mit seinem Auto. Er durfte nicht in my auto sitzen, weil ich had the alliierten kennzeichnen. Er als Westdeutsche musste dir die Westdeutsche Checkpoint an Helmholtz, glaube ich, war das. So nach unserer Hochzeit, wir wollten seine Eltern besuchen in Stuttgart. Und ich habe gesagt, also ich musste eine, man musste immer eine Reise pass, eine Reiseerlaubnis.

00:55:41Speaker 2 Beantragen um mit dem Auto mit der US flag uh Sigbar um Dirts zu farns, so dass die Wir hatten keinen Kontakt mit der Volkspolizei. Wir sind durch eine russische Checkpoint. Aber die Russen haben auch manchmal nichts schikaniert. Aber die haben das manchmal in die Linge gezogen. You know, ich musste nicht in Uniform sein, aber mein Autokennzeiten war US.

00:56:16Speaker 2 militaire autokennzeiten, nicht West Deutsche, whatever. So that it musste a false pass for mein X-Man bekommen. Er dürfte in kein Alliiertenauto sitzen mitten Westdeutsche Pass. Die haben mir irgendwie eine Reisepass was irgendwas for ihm gegeben, so das sah aus als er Amerikaner war

Speaker 1 Okay.

00:56:46Speaker 2 Und er fand, er war so nervös. Ich habe gesagt, oh, es wird alles gut. So erst ich habe durch die erste Checkpoint gefahren. Weil man muss dem ein Salut machen und die an die Russen im Uniform das übergeben, ganz stillschweigen und dann gehen die in ihr kleine Mobile-Hute analysieren das und dann kriegst du eine Zeit und dann, du musst dich an die Zeit-Parameter, der vorgegeben ist, einhalten

00:57:17Speaker 2 Du kannst nichts zu schnell durch der DDR fahren, du kannst nichts zu langsam. Du kannst nie das Auto. Nur wenn du eine Panne hast und wenn du eine Panne hast, du musst die Volkspolizei bitten, um eine Russe zu dir zu schicken. Du kannst, du solltest keinen Kontakt mit Dini Arburger haben.

Speaker 1 Stimmt, ich erinnere mich, ich bin ja auch, ich bin auch mit der Zeitvorgabe. Also ich war damals auch ein, zweimal rübergefahren und ich war damals mit einer Amerikanerin zusammen. Und da war das auch immer sehr interessant.

00:57:48Speaker 1 Ich bin Amerikanerin, sie mit ihrem Pass und dann dadurch und ähm, aber sie war, sie durfte ja auch ganz normal Ohne Visum oder irgendwas ich als Westdeutscher, sie durfte ja einfach da auch reinreisen, aber es war auch immer schon so ein bisschen speziell, war das immer.

Speaker 2 Aber du bist mitgefahren mit ihr?

Speaker 1 Ja, aber ich war ja zivil. Wir waren mit meinem Auto, mit ihr gemeinsam sind wir da durch.

Speaker 2 Achso, stimmt, stimmt.

Speaker 1 Okay, ja, okay.

Speaker 2 Und ich war Soldat, so das war Ich glaube, vielleicht wussten die, dass er eine Westdeutsche war, aber die haben irgendwas Komisches für ihn ausgestellt, sodass er dürfte in einem alliierten Auto sitzen.

00:58:26Speaker 2 So, das Ding ist, bei der Ausreise von der DDR hat er das Auto übernommen und er musste aussteigen. die Russen unsere Papier übergeben und überreiten und er war so nervos und hat gezittert, sein Hand by der Salut war irgendwie so, oh was mir einfiel, ist durch diese Reise Ich bin immer durch den DDR gegangen.

00:58:58Speaker 2 Ich weiß nicht, ich habe die immer als mein Feind betrachtet, you know, that it was like the communists In Berlin heb ik die Russen als mijn ally betrachtet, weil die waren in Berlin. Ik wijs in die grote welt waren die. hinter der eiserne Vorhang und ich sollte einem nicht als Ally betrachten. Aber in Berlin, das war irgendwie was besonders. Aber mit meinem In this fart, not unser, we have vieles diskutiert, and my ex-man had

00:59:34Speaker 2 Er könnte sein Landesmenschen. Er hat gesagt, er freut sich über eine Wiedervereinigung. Er hat gesagt, es macht mich traurig, dass mein Landesmenschen in solchen Umständen leben muss und dass die könnten nicht reisen, wie die wollen. Die sprechen meine Sprache, die sind die Kinder von Fontane, die Kinder von Goethe, die Kinder von. Leibniz, die Kinder von Bach und Beethoven, er hat gesagt, wir alle haben diese

01:00:14Speaker 2 Um how do you say it if I'm looking for the word? Genau, like Ursprung, aber die teilen eine Vergangenheit. Und eine Kultur, ich glaube das wurde er sagen. Er wurde sagen, die haben dasselbe Kultur. Nicht nur die Sprache, sondern alles, was dazugehört. Und er hat gesagt, er würde sich richtig, es macht ihn traurig durch diese. Corridor zu fahren und zu wissen, dass die haben es, die haben nicht alles, was er hat, obwohl die sind

01:00:46Speaker 2 Ein Volk. Und ich habe die Ostdeutschen nie als ein Volk zusammen mit Westdeutschen betrachtet. Ich meine, wann habe ich geheiratet? relativ schnell um sechsnachseig schon so nack ein ja aber Da nach diesem Pfad und da habe ich die Ostdeutschen anders gesehen.

01:01:16Speaker 2 Ich habe die wirklich anders betrachtet dann, weil ich hatte nicht so viel Kontakt mit Westdeutschen, aber mein Ex-Mann hat gesagt, das macht ihn richtig traurig. Die Umstände da zu sehen. Und ich habe nie in meinem Leben gedacht, dass es eine Wiedervereinigung geben wird. Ich habe gedacht, oh, das ist schön, dass du das erwartest irgendwann.

01:01:46Speaker 1 Also das hat also mich persönlich hat es irgendwie auch überrascht, dass es da passiert ist, ehrlich gesagt. Naja. Ähm, was wollte ich fragen? Sag mal, wenn du da zu dieser Zeit warst, hast du eigentlich diese Geschichte von dieser 707 mitbekommen, die wo man eine. Ich hatte da einen Link geschickt, dass da eine 707 angerübeführt worden ist mit einer falschen Kennzeichnung. Und das war eine. Die hat man dann als Lufthansa dahingestellt, die steht ja immer noch in Tegel da hinten, ganz verschämt in einer Ecke und rottet da vor sich hin.

01:02:22Speaker 1 Aber das hattest du damals nicht mitbekommen. Das war ja auch zu deiner Zeit, aber das kannst du nicht daran erinnern, ne?

Speaker 2 Ich erinnere mich ein bisschen vage, dass irgendwas mit dem Flugzeug war, dass die wollten das Aufstellung für Tegel. Ich glaube, das stand früher vor Tegel. Bei der Eingang. Aber mehr, ich habe das Flugzeug besucht. Ich meine, der Follow Me in Tego hat mir dahin gebracht und ich bin.

01:02:52Speaker 2 uh überall hingelaufen da, aber die ganze Geschichte von diesem Flugzeug kenne ich nicht.

Speaker 1 Ja, okay, gut. Nee, nee, ich das dachte nur, also das stand auch vor, dichter dran am Terminal und irgendwann haben sie es halt quasi Platz braucht und da ein bisschen in die Ecke geschoben Ja, und so, dann kamen also sozusagen die Wende. So, und ich habe noch gesehen, du hast mir auch so ein paar Video-Files geschickt und all sowas, so Berichte, als dann die Wende war, wie das dann war mit den Flugzeugen. Ich weiß auch, gibt es auch die erste. Geschichte des ersten Lufthansa-Fluges, wie der sich so heimlich schon vor der Wendezeit nach Leipzig reingeschmuggelt hat.

01:03:25Speaker 1 Na, nicht geschmuggelt, aber so, wie sie so einen komischen Flugplan hatten, über Prag rein nach Leipzig. fing das ganze System schon an zu bröckeln, sozusagen. Und dann kam halt die, dann kam halt die Wände und dann irgendwann stieg auch der Verkehr in Tempelhof tierisch an. Also da wollte Dann konnte man wieder reinfliegen und dann waren die Korridore weg und auf einmal sind unheimlich viel Verkehr nach Tempelhof gekommen. Aber die haben doch irgendwann auch nochmal die Radersysteme umgebaut und dann

01:03:56Speaker 1 Wie war es danach? Ich habe mal jetzt gerade so eine kurze Zusammenfassung gemacht. Denn kam die Wende, irgendwann kam ein neues Radarsystem.

Speaker 2 Also das neue Rarsystem kam schon vor der Wende. Ich meine, also der US Air Force hat schon eins. von Raytheon gekauft, ich glaube im 6. Achse. Ich glaube, die haben das quasi fertig installiert im Frühling 9. 80. So, wir hatten schon ein neues System.

01:04:26Speaker 2 Das war alles digitalisiert, knacken knack. Ich meine, als ik nach Berlin komme von Achse, hatten nur der Südkorridor digitale Darstellung von Zielen. Ich meine, für die Zuhörer ist eine Analog-Darstellung von Antenne dreht sich um. Und dann kriegst du das Echo von einem bewegenden Objekt in der Luft.

01:04:56Speaker 2 Und dies Echo wird dargestellt auf ein Radar. Und auf das Radar hat man auch Diese Drehung, umdrehung von der Radaranlage gesehen. Und bei jeder Sweep, ich glaube auf Deutsch heißt das auch Sweep. Oh yeah, das Ding, dann hast du irgendwie bei an jeder Ziel printest du das Blip.

01:05:28Speaker 2 So that's where analog. Unsere approach radar were analog and their suit corridor in Foot and Oxig had a digital darstellung. Und wir hatten die FPS 117, das ist der 3D-Radar. Wenn man Tempelhoff anguckt, man sieht diese große Golfball. Dieses große Gebäude mit dem Rund. Radardings.

Speaker 1 Mit dem Turm am Ende des Gebäudes, ne? Genau.

01:05:58Speaker 2 Genau, und das war die FPS 117. Das ist ein dreidimensionaler Radar. Deshalb war das in diese weiße um Hulong, weil wir ich glaube die haben das für Spionezweck benutzt, mehr als ich glaube die Flugsickerung von der US Military in Berlin war eine Vorwand für was dahinter eigentlich passiert ist.

01:06:33Speaker 2 300 Leute, die haben unsere Radar Datei oder 1000 Leute, die haben das Radar Datei und wie weit wir könnten hören für ihre Zwecke benutzt.

Speaker 1 Ja, okay, verstehe.

Speaker 2 Es gibt ein Book, der heißt Puzzle Palace und Roman, aber da steht ganz vieles drin über was Auf der anderen Seite von der Bartag passiert ist.

01:07:06Speaker 1 Okay.

Speaker 2 Ob das Sinn mag. Das Ding ist, wir hatten diesen dreidimensional Radar, der hat unheimlich viele Fähigkeiten. Wir haben nur ein Bruchteil von dem benutzt für das Zivilverkehr.

Speaker 1 Okay, verstehe. Spy vs. Spy, ne?

Speaker 2 Genau, genau. So, uh, wo bin ich.

Speaker 1 Du hast mir den analogen Regal, ich erzähle das gerade mal für unsere Hörer, du hast mir ja ein paar Videos gemacht.

01:07:39Speaker 2 Ja, knack und knack haben die uns ein Digitalradar so hingesetzt. Mit der FPS 117 haben wir ein Digital Darstellung gehabt. Und dieses System heißt Templehoff Automated System. Ich glaube in der Video wirst du das auch sehen. Das war die Digitalisierung und Einspeisen. Man könnte das Radar-Datei von 3, 4, 5, 6 verschiedene Radar-Antennen einspießen auf eine Darstellung.

01:08:15Speaker 2 So dass man hat eine weitere Range und eine bessere, sickere Ziel. Der beste Ziel wird ausgewählt und die wird dargestellt. Sodass man weiß genau, wo das Flieger ist.

Speaker 1 Ja. Ich habe nur, wie gesagt, bei diesem Video, um den Unterhörer zu sagen, was du meinst mit einem analogen Screen, in dem ein Video was er mir gezeigt hast. Da sieht man ganz kurzen Aufschnitt von dem Cottboter-Radar, was noch altes analoge war.

01:08:46Speaker 1 Und da sieht man noch schön. Wie du gesagt hast, diesen Radarsweep, wie über dem Bildschirm raufgeht. Und von hinten war da ja auch nur mit Phosphor oder irgendwas belegt, sodass immer, wenn der Elektronenstrahl auf der Bildschirmruhe rüberging, leuchteten kurz die Blimps auf. und verblasten dann langsam, bis der analoge Schaden auf dem Raderschirm wieder darauf kam. Also das ist wirklich furchtbar war das, ne? Old School.

Speaker 2 Nee, wir haben in tiefe Dunkelheit gearbeitet. Ich weiß erst, als wir irgendwie nach oben kam.

01:09:19Speaker 2 Irgendwann haben wir ein neues Center in Berlin gekriegt mit den Ostdeutschen und Westdeutschen zusammen. Das kam lange nach der Mauerfahrt, nicht super lange, aber nach der Wiedervereinigung, haben wir ein neues Center in Berlin aufgemacht. Und da hatten wir Tageslicht. Das hatten wir in der Andere Center nicht. Wir haben im dunkelsten Dunkel gearbeitet.

Speaker 1 Ja, das kann ich mir vorstellen, ja, das hört man immer. Und dann, aber guck mal, das würde mich interessieren. Du warst also Militärlotse, dann haben sie irgendwann

01:09:50Speaker 1 Haben Sie ja euren Vertrag da noch ein bisschen verlängert? Wann waren die Korridor weg? Sofort mit Fall der Mauer? Also im Oktober? Wurden die aufgenommen?

Speaker 2 Das war NAC, das war NAC und ich glaube im Frühling 90 sind die ersten Westdeutschen nach Berlin gekommen, um Wie the Luftraum over the DDR wieder zurückgegeben sein könnte.

01:10:20Speaker 2 I was that the Alliierten have beschäftigt andervereinigung bedeutet dass wir diese Überwachung dieses Land zurückgeben. Wie sieht das denn aus? Weil die Russen müssen sagen, wie lange die brauchten mit ihrer Streitkräfte. Und ich glaube, NAC und NAC haben die größere Stück, die haben die Corridors erweitert.

01:10:52Speaker 2 Vielleicht haben die Irgendwann gab es eine Yankee Airspace. Das war der, wir hatten quasi den Kontrollraum über Berlin und alles, was dazwischen die Corridors waren. Und die haben auch die Corridors. die Vertikal, die haben das erholt auf vielleicht 18. 000 Fuß.

Speaker 1 Die haben das immer geändert.

Speaker 2 Vielleicht haben die Russen gesagt, ihr könnt das haben. Diese Wurke, die haben das jede Wurke neu definiert.

01:11:23Speaker 2 So dass jede Wurke, ich musste eine ausführliche Briefing bekommen. Was ist genau mein Louvreum? Und die Karten müssten die auch irgendwie ändern und darstellbar für uns machen, sodass wir Karten Sicker sein, dass wir lassen unsere Flieger immer in erlaubtes Luftraum Und ich glaube, irgendwann Ende 90 sind Flugdatenbearbeiter von der DDR, von Interflug zu uns gekommen.

01:11:59Speaker 2 Und dann irgendwann sind auch Fluglotsen aus Dresden, Fluglotsen aus Cottbus. Und die könnten ihr Flieger betreuen von. . Von der Center in Berlin. Nack und Nack. Aber die erste Gruppe waren irgendwie akt westdeutsche Backleiters. Und die hatten die Aufgabe die neue Center zu managen. Aber erst mussten die vier Alliierten und die zwei Deutschen, das hieß damals 4 plus 2 talks

01:12:34Speaker 2 So die vier Alliierten und die zwei Deutschen haben immer monatelang getroffen, wie das aussehen wird. Sachen wie wie die Bezahlung wird für die Interfluglotzen, ab ihr Lizenz werden anerkannt, ab die Muslimsuder Akademie. Der Westdeutsche Academy, das haben die alles da ausgehandelt. Unter sich und dann Mitte alle hier.

Speaker 1 Ja, ja, spannende Zeit war das.

01:13:05Speaker 1 Ich bin damals Ich bin damals mit dem Airbus 13er, sind wir nach Novosebirsk, Ikadariburg und Novosebirksk geflogen, 1995, 1996. Also richtig nach Russland rein und weil dort einige Airways, insbesondere von den Alternates, die wir geplant haben, und die Flughäfen, weil die nicht garantieren konnten, dass da jemand Englisch spricht. Hatten wir als Flug, als als Frunker, als Navigator sozusagen in unserem Zwei Mann-Cockpit einen dritten Mitmann dabei, der Russisch gesprochen hat.

01:13:40Speaker 1 Und das waren oft zwei, drei alte Interflukkollegen, die da saßen und dann also aus dem Cockpit Hinterflug geflogen sind und jetzt bei uns sozusagen quasi nur Funkernavigatoren da waren. Also nur so als Was man da alles machen musste in der Zeit.

Speaker 2 Ich glaube, die ersten paar Jahre nach der Wiedervereinigung, diese ostdeutschen Piloten, das war schon spannend manchmal, wie so Polat. So Lot und Aeroflat, die hatten oft, ich glaube, wir hatten nicht so viele russische Flieger, aber ich weiß nur, dass die hatten ganz, ganz, ähm

01:14:22Speaker 2 Nick Good English. Really bad English, sozusagen.

Speaker 1 Das war echt ähm. Dann ich weiß nicht, hast du mir ein Video gezeigt, irgendwann kam, wurde ein neues Radarsystem eingebaut, ein bisschen besseres, das war aber immer alles noch im Tempelhof. Du bist also die ganze Zeit im Tempelhof auch geblieben.

Speaker 2 Das war das neue Center, das war eine Etage hoher, haben die das, hat der DFS das gebaut und wir sind, ich glaube, das war

01:14:55Speaker 2 94 war die Eröffnung von der neue Center, wo wir hatten das Ober, wir hatten das Oberlufraum. And DDR from this round.

Speaker 1 Und deswegen ganz kurz, du hast ja gesagt, ich bin Cookie aus Colorado. Es war Cookie dein Fluglotsen-Callsign auch. Ich weiß, ihr Fluglotsen habt ja immer so ein Call sign. Ich weiß ja gar nicht, was sich das mit auf sich hat, aber es gibt doch so ein Fluglotsen.

01:15:27Speaker 2 So sollte immer die erste Buchstabe von der Nacknahme und die letzte Buchstabe von der Nachnahme. So ich sollte eigentlich Charlie Delta heißen, aber jemand anders hat Charlie Delta. So ich habe einfach gedacht, okay. Dann nehme ich CC, weil CC war nicht besetzt. So dann habe ich einfach Charlie Charlie genommen. Du kannst. When initials sind nicht besetzt. Kannst du jeder Initials haben, wie du willst.

01:15:59Speaker 2 Weil nur ein einziges Mensch in einem Center darf diese Initials haben zur selben Zeit.

Speaker 1 Ja, okay, aber das wird jetzt spannend. Ich weiß, dass die Fluglotsen haben diese Call Signs. Haben die irgendeinen offiziellen Grund für irgendwas?

Speaker 2 Yeah, so on telephone. So when ich greife zu hören und ich rede am Telefon, ich beende jedes Gespräch mit Charlie Charlie. Sodass bei der Aufnahme man kann wissen, wer hat geredet.

01:16:33Speaker 1 Ah, okay. Die Telefongespräche werden ja auch aufgezeichnet alles, ne?

Speaker 2 Genau. Und dann weißt du genau, mit wem du geredet hast. Weil manchmal, ich muss das notieren, wenn ich rede mit Rheinradar, whatever. Und dann Ich habe eine Frage, vielleicht eine Stunde später sitzt jemand anders auf der Arbeitsplatz. Aber ich notiere, dass ich mit Yankee Charlie geredet. Und dann kann ich immer der Wacleiter sagen, du, ich würde ganz gerne mit Yankee Charlie wieder reden.

01:17:03Speaker 2 Sondern ich weiß, mit wem ich zu tun gehabt habe.

Speaker 1 Das erfahre ich jetzt zum ersten Mal, wofür das eigentlich ist, aber. Das, also ich wusste, es gibt diese Call Signs, aber mir war nicht bewusst, dass sie einen richtigen, ich dachte, das wäre irgendwie mal irgendwann eingebürgert und so, aber jetzt weiß ich, dass es einen richtigen offiziellen Grund hat. Cool. Danke. Oh Gott, ja, ja. Ja, bitte. Und daraus ist ja auch gekommen, dass mich haben ja Hörer gefragt, ist das die Charlie Charlie?

01:17:36Speaker 1 Und jetzt weiß ich Das ist die Charlie Charlie und du hast ja anscheinend bei deinem jedem Funkspruch, wir haben anscheinend nie gefunkt, also weil das müsste ich, ich kenne die eine. Andere Kollegin aus dem Tegel Tower, die haben wir ja vorhin vor dem Podcast ganz kurz geredet, an die Stimme kann ich mich noch sehr gut erinnern, aber an dich, aber ich bin noch nie nach Tempelhof geflogen. Ich bin zwar irgendwie, ich habe nachgeguckt 380 geflogen.

Speaker 2 Achso, dann, ich habe Tego gelenkt. Das Ding ist, ich bin Radarlotse.

01:18:06Speaker 2 Ich habe die ganze Zeit Tego kontrolliert.

Speaker 1 Okay. Ah gut, aber ich habe angefangen 2000. Und wann bist du aus Berlin weg?

Speaker 2 Die haben das Center in Berlin abgelost in oder geschlossen in 2006. In 2006 bin ich mit den Berliner Approach Lotsen nach Bremen gekommen, aber ich betreue das Luftraum über die Lufraum über Berlin weiter betreut aus Bremen.

01:18:42Speaker 2 Die haben nur das Center in Berlin geschlossen, uns alle nach Bremen gebracht. Und ja.

Speaker 1 Achso, ich verstehe. Irgendwie müssen wir uns da müssen wir uns ja wohl bestimmt gehört haben, das kann sein. Aber wie gesagt, ich das ist ich, ich habe aufgehört, 2015 auf der 737 Und das ist ja auch schon ein bisschen länger her, sozusagen. Aber cool, weil ich habe ja auch gesagt, mich wurde gefragt, ist das etwa die Charlie Charlie, wurde ich gefragt.

01:19:12Speaker 1 Und einer hat ja gefragt, warst du im Jahr 2000 in Tempelhof auf dem Tower? Kannst du dich an eine Irish Concord Shorts 360 mit FedEx Bemalung erinnern? Zufällig?

Speaker 2 Ich glaube, ich habe das gesehen. Ich war nicht in der Tür, weil als die Westdeutschen haben das Tower übernommen. Ich musste AZF BZF machen und die haben mir das nicht angeboten, weiter im Tempel of Tower zu arbeiten.

01:19:44Speaker 2 So in 2000 war ich bestimmt nicht im Tempel of Tower, aber ich war im Tempel of Tower T Und ich glaube, ich habe den Flugzeug gesehen, weil wir könnten aus unserem Fenster hatten wir einen Blick auf das Apron da. Ich glaube, ich habe das Ding gesehen. Was immer, wenn irgendwas Besonders da draußen war, haben wir alle mit unseren Kamera, sind wir alle draußen gegangen und haben das fotografiert.

01:20:15Speaker 1 Auf jeden Fall, das war Andreas und er winkt jetzt zurück. Falls du gewogen haben solltest, sagt er, er winkt ja jetzt 20 Jahre zurück. Ist auch alles gut.

Speaker 2 Okay.

Speaker 1 Was wollte ich denn nochmal fragen? Also wurdest du nach Bremen gebracht? Warst du denn als Tempelhof geschlossen wurde? Dann warst du auch aus Bremen, warst du nicht mehr in Berlin? Genau, Eggmar. Und ich weiß, der Verkehr, der ging ja unheimlich hoch nach der Wende in Tempelhof. Da flogen auf einmal ganz viele Flugzeuge hin.

01:20:48Speaker 1 Aber es fahren ja viele Privatflieger, ne?

Speaker 2 Oh ja. Besonders bei dieser WM, das war das, man kann Bilder sehen von dieser WM, wie das, wo die haben alle Flieger gebracht an dem Antipart, they were kein slack fry of Temple House.

Speaker 1 Yes, can be forced.

Speaker 2 Und nach der WM haben wir eine extra, wir haben extra Personal dahingestellt und es gab irgendwie eine Ausnahme von der

01:21:23Speaker 2 Lärmschutz, sodass das Flughafen war auf, ich glaube, die dürften alle starten sofort. Oder bis 3 Uhr morgens. Ich glaube, die hatten das Genehmigung, das ganze Abend zu starten von Tempel auf, weil. Sonst gab es keinen Weg, alle diese Maschinen da wegzukriegen. nack nack gekommen nach Berlin. Ich meine, der Schönhagen, dieser Kleinflugplatz, südwestlich von Berlin, der war aug

01:21:58Speaker 2 kein Fleck, frei, wo kein Flieger stand. Aber das Herr WN, das war Das war crazy, crazy, crazy, crazy. Das war einfach. . Ich habe keine Ahnung, wie viele Starts sind gestartet an dem Abend, aber wenn wir hatten 40, 50 Starts und dann. uh fumcin IFR pickups, you know, fluke the thuplan wechsel. Um Das war richtig harte Arbeit an dem Arm.

01:22:29Speaker 2 Die ganze Wuppen, das ganze Be Insight war richtig knallharte harte Arbeit.

Speaker 1 Ich persönlich halte ja den, klar als Pilot sowieso, aber auch generell rein aus wirtschaftlicher Sicht, das halte ich eigentlich für sehr schade, dass Berlin nicht wenigstens entweder Tegel oder Tempelhof oder irgendeiner dieser kleinen Flughäfen, die dichter dran sind, halt offen gelassen, um halt so Geschäfts- und Kleinfliegerei halt möglich zu machen. Aber naja, gut, das müssen sie irgendwie selber entscheiden, die Berliner.

01:23:00Speaker 1 Was wollte ich sagen? Dann wurdest du also nach Bremen geschickt. Wie war denn der Umzug für dich? War das schön, Bremen?

Speaker 2 Also wir sind alle gleichzeitig. Wir sind am Dezember 15, 2006. Ich glaube. Also Dezember 2014 hatte ich meinen letzten Dienst im Tempelhof und dann bin ich nach Hause, habe meinen Koffer gepackt. Und dann war Berlin in meinem Rückspiegel. Ich fand das sehr traurig.

01:23:31Speaker 2 Da war ich nur so, wow, nach 21 Jahren in Berlin, oh man. Ich hatte die Wahl nach München zu gehen, weil ein Teil van unserer Luftraalm in unserer Center ging nach München. So das Südteil, so über Dresden und Leipzig, diese Teil, das Berliner Luftraum, ging nach München. Und das obere Luftraum Die Fluglotsen sind nach Rhein-Radar gegangen.

01:24:03Speaker 2 Und nur das Berliner Proach-Bereich und dann nördlich Mecklenburg-Worp. Das Teil, das Luftraum, die Lutsen, die hatten Lizenz in dem Bereich, die sind nach Bremen geschickt. Und die haben uns alle angeboten, dass wir könnten unsere Lizenz wechseln. Und wer lieber nach München gehen wollte oder wer lieber nach Karlsruhe gehen wollte, könnte sich fortbilden auf den anderen Arbeitsplatz für

01:24:36Speaker 2 Aber ich habe gedacht, oh man, ich bleibe Berlin treu und ich gehe einfach nach Bremen, um meinem Luftraum treu zu bleiben.

Speaker 1 Und hat der Bremen gefallen? Oder gefällt dir Bremen?

Speaker 2 Ja, Bremen ist Bremen ist schön. Am Anfang habe ich das wie Exil betrachtet. Ich fand alles zu klein. Ich habe alles immer verglichen mit Berlin, aber dann irgendwann habe ich gedacht, oh man, das ist die richtige falsche Einstellung.

01:25:08Speaker 2 Ich kann das nicht ändern. Ich bin hier. Ich sollte Bremen auch eine Chance geben, mir zu gefallen. So, knock-nack hat es mir gut gefallen. Ich meine, in der Zeit bin ich auch Alter geworden, sodass meine. Meine Gewohnheiten haben sich auch geändert. Ich fand das gut, irgendwie eine Nummer ruhiger ein bisschen den Gang runterzuschalten, als ich hier kam.

01:25:39Speaker 1 Denn du bist also dann praktisch irgendwann, als es denn die, die der ganze 2 plus 4 Vertrag geschlossen worden ist, dann bist du zur deutschen Flugsicherung praktisch angestellt. gewesen, haben sie dir einen Arbeitsvertrag gemacht. Und jetzt bist du in Ruhestand, weil du, dein Alter sagen wir natürlich nicht, aber weil du irgendwann aufhören musst, sozusagen, weil ein Fluglotse darf nur bis zum Alter XXX arbeiten Und dann ist vorbei. Und dann musst du zwangs in die Zwangsrente gehen, ist das richtig?

Speaker 2 Nee, es ist keine Zwangsrente.

01:26:09Speaker 2 Das heißt Übergangsvorsorge.

Speaker 1 Ja, okay.

Speaker 2 Und der normale Alter ist fumpen fumsig. Ik heb geen probleem. Ik ben, ik heb länger gearbeitet als um normaal is. Jetzt wegen Corona bieten die Fluglotsen an, mit Swine Fumsig in der Alters, uh in der Übergangsvorsorge zu gehen. Und Übergangsvorsorge heißt, dass wir 70% unseres Gehalts bis der 63.

01:26:44Speaker 2 Lebensjahr kriegen und danach kriegt man betriebliche Rente. Staatliche Rente und was man so precht hat. So ich habe irgendwie die nächste fünf sechs, sieben, acht Jahre, wo ich uh mein Leben in genießen kann.

Speaker 1 Ja, okay. Und du hast aber nicht die, ähm, ich will auch gar nicht die letzte Frage noch privat an Tour, dann lasse ich Du willst nicht jetzt endlich nochmal nach Oklahoma hin, wo du die Chance verpasst hast, vor einigen Jahren dahin zu gehen, ganz am Anfang.

01:27:19Speaker 1 Nach Oklahoma treibt dich jetzt nichts, ne?

Speaker 2 Oklahoma Ein einziges Mal besucht, als ich nach Hause ging. Achso, ich weiß nicht. Ist da irgendwas passiert? No, ich habe nichts gemacht. Oh yes, wir sind. Record is on. Achso, okay. Ich habe einmal Oklahoma besucht und Ich fand schön, sehr Western, sehr, sehr viel Cowboys.

01:27:52Speaker 2 Okay, okay, und Indianer, ganz viel

Speaker 1 Ich will ja auch gar nicht, gar nicht, wir haben ja Stunde 30 schon. Die Zeit verfliegt ja wie im Fluge sozusagen. Sag mal, ich habe mal eine Frage und zwar wurde gefragt hier nochmal zu den Luftkorridoren, da hat Chris gefragt, wie stimmt ihr euch denn mit den direkten Kollegen ab? Hatte jeder seine Flugzeuge und seine Luftkorridore? Wie ist es denn, wenn parallel fliegende oder sich kreuzende Flugzeuge, sind die denn beim gleichen Lot zu finden?

01:28:26Speaker 2 Achso ihr redet von Parallel-Betrieb. Ich glaube, das hat nichts mit Corridor zu tun. Ich glaube, das hat mit der Parallel.

Speaker 1 Nein, das kannst du.

Speaker 2 Also das hatte ich nicht lange. Ich habe die Lizenz für das neue Flughafen in Berlin gemacht. Aber beim Parallelbetrieb, es gibt ein Feeder Sud. Und feeder Nord, so ein Feeder pro Bahn. Und es gibt Verfahren that die Sulten ihre Sulten bestimmte vertical levels.

01:29:01Speaker 2 Behalten. So der Fiedersuit darf nur Flieger auf dem Endanflug drehen, wenn die sind straight und level in 3000 Fuß. Bis eine gewisse Entfernung. Und dann außerhalb dieser Entfernung, vielleicht muss der Fiedersud alle Flieger in 4000 Fuß auf der Bahn setzen oder auf der um localizer setzen und dann könnten die ihr um level nicht verlassen bis der pilot meldet um established.

01:29:37Speaker 2 Die reden nicht miteinander. Die brauchten das nicht zu machen. Die Flieger müssen nur melden, established, und dann könnten die Flieger ihre Flughohe verlassen. Die würden vertikal gestafelt, Nord und Süd. sodass wenn man braucht was, wenn man einen Flieger tiefer nehmen will. So vielleicht hat der Fieder Nord die Möglichkeit, einen Flieger kürzer reinzubringen und will eine tiefere level haben, dann fragt er der Fieder Sud, ob der Level frei ist

01:30:12Speaker 2 Und das ändert die Staffelungswerte, wann man sowas macht. Wenn alles läuft nach Schieme F, Die Staffelungskriterien zwischen die Flieger ändert sich, wenn man ändert eine einzige Bedingung. So when du nimmst ein Flieger kürzer, dann ist die Staffelung nicht mehr Parallelbetrieb. Das ist dann Parallel. Independent is abhängig.

01:30:43Speaker 2 Also, uh parallel abhängig is one beats wide, feeder, arbeiten. Ohne miteinander zu coordinieren. Parallel unabhängig weit. Unabhängig ist independent.

Speaker 1 Independent ist unabhängig. Das ist so, ich glaube, so machen sie das in Frankfurt, zwischen der ganz Nordbahn und der Südbahn, aber in der Mitte zwischen den beiden machen sie dependent abhängig. Und das ist dann weil die Baden so dicht zusammenliegen oder müssen sie halt in Höhe auch stapeln, wenn so will das, ne?

01:31:13Speaker 1 Ja, ja, genau.

Speaker 2 Aber das Ding ist, man muss sie. Man muss sich an alle Bedingungen einhalten, sonst gibt es andere Regeln. Wenn du änderst ein einziges Ding zwischen zwei Flieger, du änderst alles.

Speaker 1 Für unsere Hörer, man muss sich vorstellen, alles ist vorher schon gebaut, sozusagen. Welche Verfahren, wie man anfliegt, alles wurde. . praktisch schon designt und auch unabhängig voneinander designt, sodass wie du schon sagst, der eine braucht mit dem anderen eigentlich gar nicht reden, wenn sich jeder an den Regeln hält, dann passiert auch nichts sozusagen.

01:31:51Speaker 1 Trotzdem fragt er ja weiter. Der Kollege fragt ja weiter, wie oft kommt man denn in seiner Lauf? Das ist so eine klassische Frage, die werde ich ja auch als Pilot auch immer gefragt. Hast du schon mal irgendwas erlebt? Wie oft kommt man in seiner Laufbahn mit Situationen, Bührungen, die man später als knapp Heikel oder sogar, und jetzt kommt das schwierige Wort, brenzlich bezeichnen würde. Ja, er wollte nicht sagen gefährlich, er hat brenzlig gesagt. Würde und man nachher heim anders behandelt hätte.

Speaker 2 Oh, ich meine hoffentlich nicht so zu oft, aber ich würde sagen, dass jeder hat das mindestens ein, zwei Mal im Laufe seines

01:32:33Speaker 2 Ich habe meine erste nach sieben Jahren, elf Monate, 14 Tage and 6 Stunden, glaube ich. Ungefähr. Plus minus. Sieben Jahre, elf Monat. Ich weiß genau, dass das allererste Mal, wo ich habe einen Fehler gemacht, wo ich habe gedacht. Und danach habe ich gedacht, wie kann ich immer arbeiten innerhalb meiner eigenen Leistungsgrenze?

01:33:07Speaker 2 Ich habe gedacht, ich muss jeden Tag mich selber fragen. Wie ist meine Lage? Was ist meine Leistungsgrenze? Und in jeder Situation, ich musste mich immer fragen. ob ich einen Buffer habe für wann irgendwas Außergewohnliches passiert. Ich durfte nie so tief in das Verkehr zijn dass ik deze buffer, diese extra round voor das außergewoonlijk

01:33:38Speaker 2 musste immer da sein. Ich würde das nie opfern für Kapazität.

Speaker 1 Ich würde nie sagen, bring mir mehr Flieger.

Speaker 2 Weil ik weiß dat wanneer Flieger hat een notfond, er braucht diese 10% oder 5% wat ik heb in der buffer. Er braucht das unbedingt. Und er braucht das. Und ein bisschen mehr.

Speaker 1 Das frisst die ganze Kapazität sofort auf.

01:34:09Speaker 1 Das will man nicht haben. Das kann ich mir sehr gut vorstellen.

Speaker 2 Nicht die ganze Kapazität. Das Ding ist, man kann relativ schnell wieder alle Flieger loswerden und nur auf das Wesentliche konzentrieren, ein Notfall oder irgendwas. Man man hat man sollte immer in die Lage sein, eine Notfall mit ganz normalem Verkehr zu handeln. Aber man sollte auch in die Lage zu sein.

01:34:41Speaker 2 zu wissen, wo zu viel ist und in der Lage sein, das wegzuschicken, das wegzukriegen. sodass man sich nur auf eine konzentriert. Und wer arbeitet? So eng, dass man das außer Akt lässt, diese Buffer. Das ist nicht gut. Da lernt man selber, dass das keine Art und Weise den Job zu machen ist.

01:35:12Speaker 1 Eraku, ja vielen Dank für die beantwortete Frage. Ja, vor allen Dingen finde ich toll, dass du noch gesagt hast, nach wie vielen sieben Jahren, sechs, ich habe das schon längst vergessen, aber dass du auf die Sekunde genau Dass du gemerkt hast, Respekt, da sieht man mal wie einschneiden. Es ist genauso wie an ich. Ich habe, glaube ich, in meinem Leben, lass mich lügen, 28 Go-Arounds geflogen. Mehr waren das nicht in 18. 000 Flugstunden oder irgendwas, aber ich kann mich an jeden noch genauer erinnern. Warum und wieso und weshalb? Das sind die halt so kleine, und das ist nur ein Go-Round gewesen. Und ein Goround ist ja wie einmal nur falsch eingeparkt und wieder neu ansetzen und neu probieren.

01:35:46Speaker 1 Also es ist schon sehr spannend, dass man Dass man so gewisse einschneidende Ereignisse kann man sich immer noch sehr, sehr, weil die halt so selten sind, noch gut erinnern. Hier hat Eraku hat auch noch was gefragt.

Speaker 2 Ich meine, wenn ich sage sieben Jahren, das war dann in 1992. Oh, damals war TCAS nicht so ausgereift. Heutzutage. so eine Dinge könnte kaum passieren. Ich meine, da sind so viele Sickerheits um

01:36:21Speaker 2 Dinge eingebaut in das Radarsystem, dass alle Staffelungsunterschreitungen würden mit großer Vorwarnzeit schon Die kriegen die ganze Aufmerksamkeit von allen um sich herum und du selber. Und die Piloten kriegen auch ihre Warnung von der TCAS.

Speaker 1 Ja, das hat man auch ganz bewusst gemacht, weil man einfach, ähm, hat man gesagt, wir müssen was entwickeln, weil wenn man die Stadt die Zahlen und die Statistik einfach weiter nach oben schiebt, dann wird das zwangsläufig mehr passieren und deswegen wurden halt die ganzen sich Systeme auch entworfen und

01:36:58Speaker 1 Dann auch eingebaut. Sehr gut. Ich habe noch eine Frage von Iraku, der hat gefragt und zwar hat gefragt im Funk Hört man das noch sehr viel? Aber ist das über, wie hat er geschrieben, im Funk ist das noch sehr viel, wenn nicht sogar alles im Funk, jetzt fange ich nochmal ganz von vorne an, im Funk ist doch, ist doch sehr viel, wenn nicht sogar alles vorgeschrieben. Sagt irgendwo auf der Welt noch jemand Roger? Und wenn ja, darf man das überhaupt?

01:37:31Speaker 2 Ja, darf man. Das ist nur Ich habe das Gehört und Verstanden. Das sind bestimmte Dinge, die man zurücklesen muss. Aber wenn das nur eine ich habe sie verstanden antwortet, wenn ein Pilot sagt, ik möchte a short approach. Und dann kann ich einfach sagen, Roger, das ist kein Ja, das ist nur, ich habe sie verstanden.

01:38:04Speaker 2 Yeah, you know. Könnte jemand interpretieren als das hat er zu erwarten, dann kalkuliert man die Flugweg zu kurz, whatever, aber eher nicht. Eigentlich wissen alle in der Loof, dass Roger bedeutet nur, ich habe das gehört, ich habe es verstanden. Das sind Sachen, die man zurücklesen muss, wie eine Flughohe, wie eine QH, wie eine Steuerkurs.

01:38:39Speaker 2 Aber wenn das nur, ich habe sie verstanden.

Speaker 1 Wobei es gibt ja manche Regionen, das ist nicht bei den Amerikanern sogar so, wenn man da eine Anweisung kriegt oder auch so irgendwas, was jetzt nicht eine Freigabe ist, eine Clearance ist, dass viele Leute sagen mit Charlie Charlie?

Speaker 2 Ja, das bedeutet okay, das bedeutet auch, ich habe es verstanden.

Speaker 1 Charlie Charlie. Charlie Charlie.

01:39:10Speaker 1 Genau wie Roger. Aber gab es keine Konflikte mit deinem Callsign mal, ne? Mit Charlie Charlie?

Speaker 2 Charlie Charlie habe ich nie auf dem Funk gesagt, das habe ich nur am Telefon gesagt. Aber manche Piloten haben gefragt, Oder vielleicht kannte ein Pilot nicht und hat gesagt, good morning CC, good morning Charlie Charlie, besonders diese Captain Dave. von Air Berlin, der letzte Air Berlin Pilot. Er hat immer gesagt, hello CC.

01:39:40Speaker 2 Und wenn andere Piloten haben das gehört, dann haben die gesagt, hello CC. Und dann drei, vier andere Piloten haben auch gesagt, Hello CC, dann bei das nächste Mal haben die wieder Hello CC gesagt, sodass irgendwann Wenn ich zur Arbeit kam, haben alle Piloten immer Hello CeC gesagt.

Speaker 1 Ja, ja, okay. Das also so, das hat sich so entwickelt, sozusagen, ne? Irgendwie sowas.

01:40:10Speaker 1 Ach, cool. Super. Also ich glaube, wenn man jetzt auf tiefer gräbt, man könnte da unglaublich viele Sachen rausfischen noch aus der ganzen Geschichte. Sonst würde ich doch langsam vielleicht. . Ich weiß, manche Hörer würden auch gerne länger hören, aber möglicherweise kommen wir doch langsam mal zum Schluss. Man kann ja immer noch Fragen nachreichen oder irgendwas. Ist da irgendwas, was dir noch einfällt? Oder irgendwas, was du. Du hast mal selber gesagt, du findest, du fandst deine Karriere schon spannend oder großartig und ich muss sagen, so wie sie angefangen hat mit deinem Wildwetzflug.

01:40:43Speaker 1 Nach Tempelhof, das kann man echt schon sehen. Fällt dir irgendwas noch ein, irgendwie, was du sagen? Ist fluglot als Beispiel, viele Leute stellen sich vor, die sitzen im Dunkeln vor ihren Raderschirmen und sehen nie das Tagesordnungspunkt. Nicht mehr. Jetzt ist es ganz hell. Jetzt ist es super hell.

Speaker 2 Ist schön. Nein, also man kann den Job immer noch anfangen und es ist empfehlenswert. Oh Gott, ja. Man ist ordentlich gebunden. You know, außer man geht zu einem Tower.

01:41:14Speaker 2 Und man sollte da auch Gedanken machen, dass in die Zukunft diese Remote Towers geben, die gibt es schon, dass jemand sitzt Ich glaube, jetzt sitzt jemand in Leipzig und kontrolliert als Lotze, als Term Lotse, Castle. Ich bin mir nicht so sicker. Aber da sind schon ein paar remote Towers in Innerhalb Deutschland, wo die.

01:41:44Speaker 2 . . sitzen ganz weit weg da sind um das ist so ein virtuelles raum das zeigt um was wie das draußen aussieht der bahn wird gezeigt Das sind ganz viele Kamerawinkel, sondern das genaue Blick, wie man sitzt, da vor Ort per Videolink quasi hat. Man kann auch remote alles, alle die Beleuchtung.

01:42:16Speaker 2 Man kann auch diese Vogelschreck auch anrangieren, remote von ganz weit weg. Und das ist die Zukunft, dass man wird, der Term Lotze wird nicht mehr vor Ort sein. Es wird ein Term geben und die würden diese virtuelle 360 Grad Darstellung. haben rund um das Lotse und der Lotse wird am Flughafen, die 100 Meilen entfernt ist.

01:42:47Speaker 2 Kontrollieren, so wie Radarlots andas könnten, aber das ist die Zukunft.

Speaker 1 Ja, ich weiß, das ist schon sehr spannend. Wir hatten im Podcast, glaube ich, auch er schon mal über die Remote Tower gesprochen. Also Cookie, wenn dir nichts Großartiges mehr einfällt, dann würde ich sagen, dann machen wir langsam den Sack hier sozusagen zu. Ich bedanke mich. Okay. Hat es dir Spaß gemacht?

Speaker 2 Ja, es hat wirklich Spaß gemacht.

01:43:17Speaker 1 Danke.

Speaker 2 Ich glaube, an vieles habe ich keine Gedanken darüber gemacht, bis das irgendwie in meinem Kopf rauskam. Man kann versuchen, sich vorzubereiten für sowas, aber. .

Speaker 1 Ja, dafür ist Podcast ja geeignet. Man plaudert so ein bisschen und dann holt man so einzige Gedanken auf einmal an die Oberfläche und man hat keinen Zeitdruck. Das ist schon eine schöne Sache. Ja, also ich bedanke mich ganz herzlich, dass du dir die Zeit genommen hast hierfür und unsere Hörer bestimmt auch.

01:43:47Speaker 1 Und ich habe gehört, du wirst noch woanders, wirst du auch nochmal mit aufnehmen? Oder hast du schon andere Podcasts gemacht oder so? Andere, irgendwas hattest du.

Speaker 2 Achso, ich mag ein ETC-Podcast wahrscheinlich nächste Woche und das wird auf Englisch. Und das ist von ATC Pilot. Ich glaube, er mag das nur auf YouTube. Ich weiß nicht, aber er hat das so für Ears only, ob das nur Audio ist.

01:44:18Speaker 2 Aber ich kann ihn fragen. Aber ich kann das posten auf Twitter. Ich kann dir das auch weitergeben. Und das ist eine junge Fluglotse in Bremen. Er ist auch Pilot. Er hat ein C28. Nee, das ist es nicht. Auf jeden Fall, er hat ein alte Flugzeug von der Supen Rettungsdienst. Ich glaube, die ist aus der 70er Jahren.

Speaker 1 Ja.

Speaker 2 Ja. Und er wollte die Geschickte vom Berliner Lufraum.

01:44:53Speaker 2 whatever um wieder mal hören aufnehmen. Aber ich glaube da da wird er vielleicht mehr specifische Fragen über Flug Sikrum. I glaub das wird sehr flugsikrums Spezifisch sein.

Speaker 1 Das macht ja überhaupt nichts. Und das ist trotzdem interessant. Möglicherweise höre ich mir das an, oder ich werde mir das garantiert anhören. Ich werde mal ihn anschreiben oder du gibst mir gleich mal seinen Link oder irgendwie sowas und dann werde ich das ja diesen Podcast später in die Shownotes mit reinschreiben, so wenn wir das so ein bisschen zusammen machen.

01:45:28Speaker 1 Und also das hier verlinken sozusagen. Und ja, dann ich hoffe, dir hat es Spaß gemacht. Ich komme jetzt. Ich mache jetzt mal zum Schluss. Ich sage vielen Dank, Cookie, für den Podcast. Danke. Wenn die Leute Fragen haben, dann könnt ihr ja Fragen at comflybis E-Mail schreiben, beziehungsweise über unsere Webseite oder halt über. Direkt über Twitter, Cookie and Allen ist, glaube ich, der Twitter-Handle von Colin selber.

01:45:58Speaker 1 Und ihr wisst ja, fragt CFU sind, wenn ihr Fragen habt, direkt an unserem Podcast können wir auch stellen. Ich leite sie weiter. Ich bedanke mich ganz herzlich, dass du dabei warst. Cool, super Sache. Danke. Okay, dann sage ich mal Tschüss, bleib nochmal wieder dran und ich sage Tschüss.