CFWU 55 - CCC (Cabin, Cockpit, Corona)
Achtung: Die Audioqualität ist beim Gast nicht immer optimal..
Heute haben wir mal wieder einen gast in der Show: Flugbegleiter @LoulouMcFly redet mit uns über Ihre Erfahrung im Job, der Weg zur Arbeit und die der anderen Kollegeninnen....
Kapitel (30)
- 00:00:00 Begrüßung mit langer Einleitung
- 00:03:35 Begrüßung unseres Gastes
- 00:07:01 Warum wird die Fliegerei vermisst
- 00:09:43 Steffens "Zustand"
- 00:10:48 Pilotssupport.com
- 00:12:18 Die Situation der "Shuttler" ➔ Pendler
- 00:16:33 Corona Test nach/vor dem (privaten) Flug
- 00:18:48 Bereitschaftsdienste
- 00:20:17 Die Flüge von LouLou
- 00:22:57 Onboard Delight
- 00:25:07 Kostenaufstellung
- 00:26:12 Einkommenssituation
- 00:29:59 Nebenjobs der Kollegen
- 00:33:15 Onboard Kuriere
- 00:34:54 Weitere Nebenjobs
- 00:37:16 Ollis Nebenjob Angebote an Kollegen
- 00:39:38 Situation während des Layovers
- 00:43:53 Kleine Hafenrundfahrt
- 00:44:41 Training Schwerpunkte nach langer Auszeit
- 00:46:35 Mediale Berichterstattung
- 00:49:08 Die "Karens" in der Firma
- 00:51:23 Zweiter Falklandflug
- 00:52:51 Regelung für Urlaubsrückkehrer?? Crew!!
- 01:00:18 Versuch einer Geschichte am Ende des Podcast
- 01:01:48 I Dream of Jeannie
- 01:03:55 Zweiter Versuch einer Geschichte
- 01:06:07 Aviation Talk bei Clubhouse
- 01:07:17 Beispiel von Kneipen in HKG
- 01:08:26 Verabschiedung
- 01:10:21 Rauschmeißer: TONY SANCHA - CREW CHANGE IN SINGAPORE
Vertagte Themen (4)
- 00:24:26 Erfahrungen mit dem neuen kostenpflichtigen Bordservice „Onboard Delight“ „„Ich glaube, in einem halben Jahr kann man eine neue Folge machen und sich dann neue Geschichten irgendwie anhören.““
- 00:51:49 Gespräch beziehungsweise Podcast-Kooperation zum zweiten Falklandflug „„Ich habe mich ja mit dem Kapitän von dem ersten kurzgeschlossen und gefragt, ob wir mal darüber reden wollen ... müssen wir mal gucken.““
- 00:59:54 Entwicklung des Flugverkehrs und Reisens nach Corona „„Ist immer die Frage, in welche Richtung gehen wir hin? Was wird danach kommen? Wie wird das wieder sein? Wir werden berichten.““
- 01:06:35 Folge über Destinationen, Layover-Bars und frühere Crew-Treffpunkte „„Vielleicht müsste man irgendwann mal vielleicht so eine Folge machen, die man so die ganzen Destinations so zusammenfasst.““
Links (28)
- @LoulouMcFlyhttps://twitter.com/louloumcfly
- Reisewahnsinn Podcasthttps://www.reise-wahnsinn.de/category/podcast/
- „Karens“https://de.wikipedia.org/wiki/Karen_(Meme)
- Onboard Kurierehttps://www.youtube.com/watch?v=CpbNOFfAp1U
- @Zelgomathttps://twitter.com/ZELGOMAT
- https://www.pilotssupport.comhttps://www.pilotssupport.com/
- Onboard Kurierehttps://www.youtube.com/watch?v=CpbNOFfAp1U
- Kleine Hafenrundfahrthttps://de.wikipedia.org/wiki/Rektaluntersuchung
- Große Hafenrundfahrthttps://www.mundmische.de/bedeutung/40202-Grosse_Hafenrundfahrt
- Karen Memehttps://de.wikipedia.org/wiki/Karen_(Meme)
- Jeden Dienstag Abend „Destination Dienstag“ bei Clubhousehttps://www.joinclubhouse.com/event/PDvbYgor
- Sehr aufwendige Hong Kong Lokal Kettehttps://www.diningconcepts.com/company-profile#:~:text=The%20philosophy%20of%20Dining%20Concepts%20is%20to%20efficiently,imported%20products.%20The%20predominant%20themes%20of%20commitment%20are%3A
- @FragCFWUhttp://twitter.com/FragCFWU
- Email: fragen@comeflywithus.demailto:fragen@comeflywithus.de
- https://de.wikipedia.org/wiki/Karen_(Memehttps://de.wikipedia.org/wiki/Karen_(Meme
- https://www.pilotssupport.comhttps://www.pilotssupport.com
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Transkript
00:00:00Speaker 1 Hallo Leute und schon sind wir wieder bei einer neuen Folge von Kampf Live-Sassers Podcast, Folge 55. Man soll es kaum glauben, wurde mir gerade erwähnt, was ihr seid schon Bei Folge 55, ja, sind wir schon. Und zwar derjenige, die das gesagt hat, ist ein Gast, den wir heute haben. Wir haben Hollolulu McFly, bekannt aus dem Internet, bei uns hier mit zu Besuch. Und natürlich den Olli auf. Also, wir machen gerade sozusagen einen flotten Dreier. Wollen dabei aber über 18 bleiben im Thema. Nee, unter 18? Weiß ich gar nichts. Also auf jeden Fall willkommen.
Speaker 2 Hallo, hallo und jugendfrei würde ich mal sagen.
00:00:31Speaker 1 Jugendfrei. Und ich wollte es erstmal alle hier an Bord willkommen heißen. Hallo, wie geht es euch?
Speaker 2 Hallihallo. Danke, dass ihr mich eingeladen habt.
Speaker 1 Gerne, aber das haben wir ja nicht umsonst getan. Wir wollen ja was von dir.
Speaker 2 Das ist richtig.
Speaker 1 Hallo Olli, wie geht's dir erstmal? Ich bringe mal jetzt ein bisschen Taktung rein, also nicht, dass wir alle durcheinander reden.
Speaker 3 Ja, danke Steffen. Hallo als Sideshow, Sidekick, wie war das nochmal? Genau, mir geht's gut. Ich bin wieder zu Hause seit kurzem.
00:01:03Speaker 3 Wir haben jetzt ja gerade vor kurzem aufgenommen, also für mich völlig ungewohnt, gleich zweimal die Woche mit dir zu sprechen. Keine Sorge. Sehr schön. Und hallo Lulu McFly. Schön, dass du da bist.
Speaker 2 Danke, Olli.
Speaker 1 Also ich muss erstmal etwas klarstellen, dass mit Sidekick Das war so ein Witz, der hat sich aus unserem Wortwitz irgendwie ergeben. So sehe ich dich nicht. Das möchte ich, dass die Zuhörer das jetzt bitte schriftlich festhalten und mir das zuschicken. Ich unterschreibe das und schicke ihnen das wieder zu oder ich schicke mir das Olli zu. Irgendwie sowas in der Art.
00:01:33Speaker 3 Ja. Dann Steffen, würde ich sagen. Jetzt haben wir einen Gast hier. Genau. Was hast du denn mit der Lulu eigentlich vorgehabt?
Speaker 1 Also folgendes. Ich hatte gesagt, ich brauche mal jemanden, der mir so ein bisschen was erzählt. Ich kann mal so ein bisschen auffällen. Also es ist ja etwas so, dass mir, ich habe letztens mit einem alten Bekannten geredet, der der so Versicherungsmakler war, der hat auch schöne Geschichten, die er erzählen kann, auch Flugzeugen, all so was.
00:02:03Speaker 1 Naja, und der hat praktisch seine eigene Firma, die sich aufgebaut hat. So verkauft. Und er war letztes Jahr nochmal zu so einem Event, also wo die Versicherungsmakler irgendwie sich treffen und sich gegenseitig austauschen. Da war er nochmal hingegangen und hat er gemerkt, die Leute sind gar nicht mal an ihm interessiert. Weil er ist ja gar nicht mehr dabei. Was kann er noch beitragen zu dem Netzwerk, zu der Geschehnisse? Er ist ja praktisch sozusagen schon in Rente. Ich fühle mich ja so ein bisschen genauso. Ich meine, wir machen ja, Olli, wir zwei machen hier so einen Podcast, weißt du, Pilotenpodcast, haha, ganz toll.
00:02:34Speaker 1 Aber eigentlich bin ich raus. Manchmal frage ich mich so ein bisschen, was ist so in der Phase, so ist doch irgendwie alles doof, man darf nicht mehr fliegen und sowas. Und das ist ja so ein kleines Schicksal und das teilen sehr viele Kollegen. Und uns gemeinsam, das wäre halt, also Oli, ja du nicht, du fliegst ja halt das bis zum Anschlag. Aber es gibt so viele, die fliegen halt nicht mehr und da kommen alle möglichen Schicksale zusammen und Und dazu habe ich gesagt, mit wem kann ich denn darüber sprechen, der uns vielleicht so ein bisschen beides erzählen kann?
00:03:05Speaker 1 Also der noch so ein bisschen fliegt und so erzählt, wie es ist, wie man jetzt fliegt. aber auch gleichzeitig, der die Stimme so an der Firma mehr dran hat, vor allem bei der Kabine und Cockpit und dadurch mehr verbunden ist und so ein bisschen erzählen kann, wie es denn so gerade ist In Corona-Zeiten zu fliegen oder halt eben nicht zu fliegen. Und deswegen habe ich mich rumgehört im Internet im Großen und bin ich auf Lulu McFly gestoßen. Interessanterweise kennt ihr euer beiden so da, Olli. Ich weiß nicht woher, die Geschichte könnt ihr vielleicht erzählen auch nicht.
00:03:36Speaker 1 Und dachte ich mir, lange Rede, eine Rede sind und daher kommt das und deswegen habe ich gefragt, ob sie mit dabei sein möchte. Lulu, kannst du uns davon etwas erzählen?
Speaker 2 Wie ich Olli kennengelernt habe oder wie es mir gerade ergeht?
Speaker 1 Sag mir nur, wie ich den Kapitelmarker jetzt benennen soll und dann machen wir daraus eine Geschichte.
Speaker 3 Also wir können die, ganz kurz, wir können das ganz kurz zusammenfassen, wir kennen uns aus dem Internet. So, und ab jetzt shoot
Speaker 1 Genau, genau, okay.
00:04:06Speaker 1 Solange es Tinder ist und nicht Grinder, ist es okay, finde ich, oder?
Speaker 2 Ich weder noch, oder ich weiß es nicht mehr.
Speaker 1 Ich auch nicht. Also auf jeden Fall, also jedenfalls ist es so, ich habe Lulu gefragt und da hat Olli gesagt, oh, da möchte ich aber mit dabei sein und hat also praktisch seinen Deswegen spreche ich mit ihm innerhalb von einer Woche schon wieder, weil er unbedingt mit dabei sein wollte. Und da ist es. Genau, Lulu, also man könnte mal zusammenfassen, Lulu, was machst du eigentlich beruflich?
Speaker 2 Was mache ich bei Rudi?
00:04:36Speaker 2 Ich bin Flugbegleiterin, Schrägsträg, Stewardess, wie man das auch gerne betitelt. Also ich bin die Kabine In der Luft? Nein, das war anders. Ich bin das Sprachrohr aus der Kabine. So wollte ich sagen, genau.
Speaker 1 In jedem Fall jetzt. Das kann ich sogar bestätigen. Jetzt kann ich mal entsetzen. Olli, ich kenne sie nämlich auch.
Speaker 2 Wir sind uns nämlich einmal begegnet. Einmal, zweimal sogar, Steffen.
Speaker 1 Ehrlich? Zweimal?
Speaker 3 Ja, das kommt mit dem Alter. Das ist so, ich meine, ich kenne das seit 55 Folgen.
00:05:09Speaker 3 Das ist so Das akzeptierst du einfach im Alter. Egal. Ich glaube, ich wollte heute keine Feinde machen. Aber ja, genau.
Speaker 2 Das Witzige ist, wir haben uns immer zufällig getroffen, Steffen und ich. Irgendwo auf der Welt. Das ist ja das Interessante an der Sache.
Speaker 1 Einmal glaube ich, wie gesagt, einmal in Hongkong, dieser tollen Stadt. Ich glaube sogar zweimal. Ehrlich? Achso.
00:05:40Speaker 1 Da bin ich gekommen und du gegangen und umgekehrt irgendwie sowas. Wie halt immer. Ja, genau. Kommst du her, kommst du hier hin, wo gehst du hin? Genau, genau.
Speaker 2 Und ich glaube, du kennst mich auch nur in Uniform.
Speaker 1 Das kann sehr gut sein.
Speaker 2 Glaube ich auch.
Speaker 1 Ja, genau, richtig.
Speaker 2 Aber lang ist her und seither ist nicht mehr viel passiert. Also zumindest auf meiner Seite nicht. Bei Olli scheint es wohl anders zu sein, bei Steffen wohl noch weniger als bei mir. Aber ja, so ist es halt gerade, seit einem Jahr und nichts ändert sich.
00:06:15Speaker 2 Große Veränderungen stehen wohl. Vielleicht dann, aber wir werden sehen.
Speaker 1 Wie geht's dir so persönlich? So was kannst du.
Speaker 2 Persönlich geht es mir gut. Also zumindest man macht das Beste draus, man muss ja mit der Situation leben und damit klarkommen, wie es gerade ist Es geht mir ja nicht schlecht, das kann ich jetzt nicht sagen. Also ich lebe ein gutes Leben, ich bin privat sehr ausgelastet. Und das Einzige, was mir fehlt, ist halt wirklich die Arbeit, weil viel bin ich in den letzten Monaten oder in dem letzten Jahr nicht geflogen und das nagt so ein bisschen, weil man immer denkt, oh ja, das wäre schon wieder mal schön, rauszukommen.
00:06:57Speaker 3 Ist es denn das Rauskommen oder ist es der das Ding jetzt so doof der Dienst? Also ist es dann wirklich dann durch die Kabine zu wirbeln und da ähm also ist es was was was ist es genau, es interessiert mich mal. Oder sagst du Hauptsache weg von, also weg von zu Hause klingt jetzt negativ, aber ich denke, ich denke, du weißt, wie es gemeint ist. Also ähm Es ist, glaube ich, von allem etwas.
Speaker 2 Also diesen Monat sitze ich zum Beispiel wieder nur komplett zu Hause rum.
00:07:27Speaker 2 Das liegt auch daran, dass ich Urlaub habe. Das spielt dann mit der Kurzarbeit mit ein und mit den Stunden und Pippapo. Also ihr kennt das ja vielleicht auch so ein bisschen. Und auf der anderen Seite will man ja auch mal wieder was erleben. Gut, bei mir ist die Langstrecke gerade aktuell raus, weil meine Lizenzen verfallen sind und alles. Das habe ich dann wieder im nächsten Monat vor mir zum Glück. Ich bin nur auf der Kurzstrecke unterwegs gewesen und davon immer nur einzelne Tagestouren. Also ich saß oder stand nur im Flieger und bin nach ein paar Stunden wieder ausgestiegen. Also ich hatte nicht viel vom Rauskommen mal wieder.
00:07:59Speaker 2 sondern für mich war es in dem Fall, ich stehe wieder in einem Flugzeug und ich kann meiner Arbeit nachgehen tatsächlich. Also Layover null seit über einem Jahr.
Speaker 3 Ja, wobei man auch dazu sagen muss, finde ich, dass die Layovers, das hat sich auch schon krass verändert. Also In einigen Orten darf man das Hotel nicht verlassen, an einigen sogar das Hotelzimmer nicht und vieles ist geschlossen. Also wir haben jetzt aktuell gerade das Problem in Brasilien, in die eine Stadt, wo wir hinfliegen, ist wirklich alles zu und sie wollen jetzt sogar die Supermärkte schließen.
00:08:34Speaker 3 Und das ist natürlich frustrierend. Also, das ist halt irgendwie anstrengend. Das ist halt nicht so wie, nicht so wie immer, sag ich mal.
Speaker 2 Genau, genau. Also ich wollte jetzt eigentlich nur darauf zurück. wo man doch rausgehen konnte, wo das Leben noch einigermaßen normal war, auch wenn sich da schon was abgezeichnet hat. Aber für mich ist es jetzt erstmal prinzipiell nur so, ich Ich kann was tun und ich tue dann auch was, wenn es auch nur zum Beispiel eine Reserveline ist, die man dann absitzt.
00:09:09Speaker 2 Aber das ist dann natürlich auch nicht so. erfüllend letztendlich. Wenn man dann fünf Tage lang auf der Couch gesessen hat und eigentlich fliegen gehen wollte. Also ich glaube, das ist prinzipiell in erster Linie das, was man will. Man will fliegen.
Speaker 1 Ja, klar, das kann ich nachvollziehen. Es hat meine Frage vergessen.
Speaker 3 Du hast gefragt, wie es ihr geht.
Speaker 1 Ja, das hat sie ja gerade beantwortet, ne?
00:09:39Speaker 3 Wie geht sie denn, Steffen?
Speaker 1 Das wollte ich ganz machen. Ich habe es ja gerade so ein bisschen durch die Einladung ja so ein bisschen in Päckchen so ein bisschen eingepackt. Man fühlt sich so ein bisschen Ja, nicht nutzlos ist vielleicht das Ja, kann man auch schon sagen, also manch hab private Aktivitäten, alles, aber Man hat sich doch sehr stark auch so mit dem Beruf und seiner Funktion vor allen Dingen so ein bisschen identifiziert und das ist natürlich irgendwie da. Ich habe heute einen sogenannten Fleet Call gehabt, also alle zwei Wochen
00:10:11Speaker 1 Wird tatsächlich von der Firma aus typhonieren sich alle Leute der Flotte zusammen und wir sind auch 120 Leute wieder gewesen, die da zusammen über so ein Kanal um sich unterhalten haben und das war eigentlich auch sehr spannend und sehr ergiebend. Und da sagen sie halt auch, ne, dieses, sich gegenseitig sozusagen, diese kleinen Erfolgserlebnisse, sei das eine schöne Landung zu haben, das fehlt halt irgendwie ein bisschen. Man musste das irgendwie Man muss das halt irgendwie anders machen. Das geht unterschiedlich gut. Das hatten auch bei den Kollegen jetzt heute rausgehört.
00:10:42Speaker 1 Es gibt auch sogar, ich wollte das eigentlich sagen, es gibt auch mittlerweile auch eine Webseite, pilotsupport. com Die ist, kann man draufklicken, werde ich auch verlinken und da kann man sich sogar Hilfe holen lassen. Ich weiß ja gar nicht, inwiefern das nur für interne oder externe oder für VC-Mitglieder ist oder sowas in der Art. wo man sich sozusagen Unterstützung holen kann in allen möglichen Bereichen. Also ich erwähne mal auch den Begriff Anti-Skid.
00:11:12Speaker 1 Ich glaube, bei der Kabine heißt es Exit Light. Das sind ja genau hier wird das sind so das sind so Hilfsprogramme für Leute, die Jetzt muss ja nicht immer gleich Alkohol sein, aber die zu irgendwelchen anderen Sachen gegriffen haben oder irgendwas. Viele Sachen. Ja, genau. Oder sei das auch nur halt psychologische Probleme?
Speaker 2 Richtig. Ja, und ich denke mal, dass das wird auch bei vielen ein minder oder größeres Problem sein, das eben der Beruf gerade sehr, sehr fehlt.
00:11:43Speaker 2 Wie gesagt, ich kann das nicht so oder sehe es nicht so schlimm. Ich weiß ja, dass es weitergeht und ich mache eben, wie gesagt, das Beste draus, aber ich denke auch, dass es viele, viele andere gibt, die da ein sehr, sehr großes Problem mit haben.
Speaker 1 Ich habe auch später für die Shownotes, ich weiß nicht, ob Olli sie jetzt mittlerweile lesen kann, aufgeschrieben. Da habe ich so ein Beispiele von Nebenjobs und Aktivitäten aufgeschrieben, die die Kollegen angefangen haben zu machen. Das ist teilweise recht. Lustig auf der anderen Seite. Aber ich wollte dich mal fragen, du bist ja genauso wie ich, eigentlich wie Olli auch, nur Olli benutzt dafür ja in der Regel ja das Auto.
00:12:20Speaker 1 Ich wollte mal über das Shuttle reden, nämlich wir wohnen ja alle drei nicht da, wo Unsere Basis ist, ne? Lulu, deine ist ja in München, Olli und meine ist in Frankfurt, ich wohne in Hamburg. Olli, wo du war, das war irgendwie in Nordrhein-Westfalen, ne?
Speaker 3 Oder sowas? Ja, so grob, genau.
Speaker 1 Ja, genau. Und genau, und das andere München ist ja auch so ein Land irgendwie da.
Speaker 2 Und ich wohne ein paar Kilometer weiter weg von den München und muss auch ordentlich
00:12:50Speaker 2 Strecke zurücklegen.
Speaker 1 Wie kommst du denn normalerweise hin zur Arbeit? Wie gesagt, ich ja auch. Und ich musste das nicht machen. Und wie funktioniert das? Wie läuft das jetzt gerade? Gut, schlecht? Gar nicht?
Speaker 2 Organisation ist alles. Also man schaut dann halt, dass man so requestet und so seinen Plan bekommt, dass man irgendwie schon mal guckt, was da überhaupt für Flüge gehen könnten, gehen könnten, weil man weiß ja nie, ob der Flug dann letztendlich doch geht. Es ist mittlerweile so abenteuerlich geworden, dass ich an einem Tag, glaube ich, knapp zwölf Stunden unterwegs war und einmal Zug und dreimal geflogen bin.
00:13:26Speaker 2 Also ja, man macht wirklich und dann muss man sich natürlich auch die ganzen Einreise, Ausreise, Transitbeschränkungen dazu noch angucken fürs jeweilige Land, weil ich durchfliege ja nicht direkt nach Deutschland, sondern muss vielleicht auch noch durch andere Länder reisen und bin dann da auch eingeschränkt. Also es ist wirklich sehr, sehr abenteuerlich. Mein Usus ist eigentlich, direkt fliegen ist ein Traum, das funktioniert auch in den Sommermonaten ganz gut. Einmal umsteigen ist normal.
00:13:57Speaker 2 Im Moment ist es eigentlich immer zweimal umsteigen und dann entweder an der Homebase landen oder zu Hause.
Speaker 1 Wie war das denn vor Corona? Wie hast du es da gemacht?
Speaker 2 Wie gesagt, da habe ich immer so geguckt, dass ich einen Direktflug nehmen konnte. Es gibt ja in den Sommermonaten einige, die angeboten werden. Oder dass ich halt über einen anderen Hub fliege und dann eben einmal umsteige. Das ist halt ganz normal. Bist du halt zwischen. . . Zweieinhalb Stunden, drei Stunden bis zu sechs, sieben Stunden unterwegs.
00:14:31Speaker 2 Aber das ist vollkommen normal. Das kalkuliere ich auch ein und ich shuttle ja auch immer einen Tag vorher an, einen Tag nachher, ab wenn, oder je nachdem. Aber das ist jetzt halt eher mehr Organisation, weil es eben dieses Flugprogramm nicht mehr gibt und das ist eigentlich das, was schwierig geworden ist im Moment. Ich hatte zum Beispiel einmal, wo ich im totalen Lockdown geflogen bin, gab es an meiner Heimatbasis an einem Tag gerade mal zwei Flüge.
00:15:03Speaker 2 Und einen davon habe ich genommen. Und das war schon erschreckend irgendwie. Zwei Flüge. Wo eigentlich ja viele, viele Flügel an einem Tag sonst starten und landen und dass dann auf 24 Stunden zwei Flügel, das war schon irgendwie hart. Aber gut, irgendwie kommt man ja schon von A nach B.
Speaker 3 Es ist überall so. Also ich habe es einmal eine Zeit lang versucht, ab dem Weltflughafen Münster, Osnabrück zu fliegen und da gehen seit
00:15:37Speaker 3 Monaten keine Flüge mehr hin. Also das ist das ist echt, das ist erschreckend, also ja. Und Also, aber ich sag mal, wenn man dann jetzt Standby fliegen würde, dann hat man jetzt ganz gute Chancen, glaube ich, oder? Weil die Flüge sind alle nicht voll, oder?
Speaker 2 Du, man kann auch fest gebucht fliegen, weil im Endeffekt sind die Preise so am Boden, dass man gar nicht mehr drüber nachdenkt, Stand-By zu fliegen.
Speaker 3 Okay, ja, das macht Sinn.
Speaker 2 Aber ja, richtig.
00:16:07Speaker 2 Also ich denke mal auch, dass also im Moment ist es gerade schwierig, weil wir wissen ja, die Osterzeit steht an. Jetzt sind wirklich tatsächlich viele Flüge ausgebucht. Das habe ich jetzt auch schon im April gesehen. Ich habe ja schon mehr, wie gesagt. so meine Tage ausgesucht, wo ich fliegen kann und werde dann wahrscheinlich auch. Und die sind auch schon alle sehr, sehr gut gebucht. Also da muss man schon sich anderweitig umgucken, als nur Stand-By zu fliegen.
Speaker 3 Und dann musst du auch, also wie ist das denn, dann musst du ja wahrscheinlich total häufig auch so ein Corona-Test machen, oder?
00:16:38Speaker 2 Ja, genau, also eigentlich immer. Also ich mache ihn auch freiwillig, weil ich auch nun mal sicher gehen will. In Bayern haben wir ja das große Glück, ihn umsonst machen zu können.
Speaker 3 Ah, okay.
Speaker 2 Und deswegen mache ich ihn auch und ich fühle mich dann auch besser, den dann gemacht zu haben und zu wissen, okay, so ist es um mich bestellt und so kann ich jetzt auch auf die Menschheit losgelassen werden.
00:17:08Speaker 2 Ja, aber klar, ich muss mich jetzt immer wieder darauf einstellen, braucht das Land einen negativen Test oder braucht brauche es keinen oder muss ich nur mich anmelden oder was auch immer oder was gilt eigentlich für mich? Das ist ja auch immer von heute auf morgen Hupf wie gesprungen. Heute gilt das, morgen gilt das.
Speaker 1 Das frage ich jetzt mal nach. Corona-Test Bayern, was genau wird da bezahlt? Also gibt es welche von der Firma bezahlten oder ist es dann bei denen?
Speaker 2 Nee, das Land Ach, dass der Freistaat Bayern sagt, dass ihre Einwohner, Bewohner, wie auch immer
00:17:46Speaker 2 den Test umsonst bekommen.
Speaker 1 Wann denn genau, wenn sie reinfliegen oder?
Speaker 2 Jederzeit.
Speaker 1 Ah, okay. Wenn ich Münchner wäre oder ein bayerischer Stempel im Pass hätte, dann könnte ich also zu einer Corona so eine Teststation hingehen und dich testen lassen.
Speaker 2 Genau, genau. Und ich mache das auch mal so, bevor ich von hier abfliege, mache ich mir einen Termin, habe dann meinen QR-Code. Ich bin auch nicht terminlich, zeitlich gebunden, sondern ich habe einfach nur einen Termin und kann dann jederzeit hingehen.
00:18:19Speaker 2 Sprich, sobald ich dort gelandet bin, gehe ich direkt ins Testzentrum und habe dann mein Ergebnis, bin Stunden.
Speaker 1 Okay, und das machst du auch über die Corona-App wahrscheinlich, Warn-App, oder? Geht das?
Speaker 2 Nee, nee, das ist eine private Nummer. Das ist eine private Stelle, die am Flughafen.
Speaker 1 Ah, okay, gut, alles klar. Ah, spannend, sehr spannend. Technische Frage ganz kurz. Ich höre, hat einer Lautsprecher an? Ich höre immer ganz viel Echo von Lulu. Nee, ne? Okay, gut. Nee, okay. Ja, das ist ja spannend. Und wenn du eine Reserve hast, dann machst du die Reserve für unsere Hörer, ist so eine Definition von einem Bereitschaftsdienst.
00:18:55Speaker 1 In der Regel hat man Gibt es da Reserven von drei oder vielleicht so zwölf Stunden? Das heißt, wenn du so eine Reserve eingeplant hast, dann kannst du die ja auch nur in München machen dann, ne, mit der Vorgabe, oder?
Speaker 2 Genau, genau. Also wir haben ja die, wir haben diese drei ja nicht, die habt ihr ja. Wir haben ja die 12er, wir haben auch die Standby-Lines noch, wo man innerhalb von 60 Schrägstrich, 90 Minuten da sein muss. Und wir haben auch Lines, die als Platzhalter dienen, wo man halt schon vorab weiß, ob man einen Einsatz bekommt oder nicht.
00:19:28Speaker 2 Also dann kann man das auch tatsächlich zu Hause machen. weil man da, ich glaube, 36 Stunden vor Bescheid bekommt, vor Einsatzbeginn. Nee, aber ja, ich sitze dann in München. Ich habe auch eine Wohnung in München.
Speaker 1 Und wie viele Reserven hast du in der Corona-Zeit schon bekommen?
Speaker 2 Ich versuche einmal im Monat eine zu requesten.
Speaker 1 Und wie oft wurdest du da schon effektiv rausgerufen?
Speaker 2 Okay, wir haben seit wann ist Corona? Seit März 2020. Wir haben jetzt März 2021. Ich bin dreimal geflogen.
00:20:02Speaker 2 Ich habe aber auch nicht jeden Monat eine Reserve. Es kommt ja immer ganz darauf an, ob ich Urlaub habe oder ob sie mir dann doch keine geben oder ob sie mir diese Reserve dann wieder rausnehmen. Das kann natürlich auch sein. dass sie eben keine Flüge haben und eben zu viele Kollegen und dann wird dann die auch mal wieder rausgenommen.
Speaker 1 Okay, dann was für Flüge hattest du denn? Olli, du musst einfach dazwischen quatschen, ne? Aber das machst du, ne? Ja, ja, alles gut. Was für Flüge hattest du denn bis jetzt?
00:20:32Speaker 1 Kannst du uns da was vornehmen? Tagestouren.
Speaker 2 Ja, Tagestouren. Die klassischen Tagestouren, du steckst morgens ein und bist nachmittags spätestens abends wieder an der Homebase zurück. Also mehr gibt es für mich nicht. Ich bin halt eben aus der Lizenz gefallen für die langen Strecke. weil ich sie so lange nicht geflogen bin. Müsste eine A-Position besetzen, aber die wird ja auch im Moment kaum besetzt. A-Position heißt, du hast keine Türposition, keine Türverantwortung, sprich Du hast nur eine Service-Position und die könnte ich besetzen nach meinen 180 Tagen nicht fliegen, aber die gibt es ja derzeit.
00:21:08Speaker 2 Seltener, sagen wir es mal so. Ja, und deswegen bleibt für mich nur der 3. 20 und da bin ich ein paar Tagestouren geflogen. Unter anderem auch ein Covet-Tested Flight. Vielleicht habt ihr davon mitgekriegt, die Hamburg-Flüge.
Speaker 3 Ah, okay, das heißt, ja stimmt, habe ich gehört. Was war das genau? Ich musste mal gerade nachhaken.
Speaker 2 Das war genau das, dass du, dass jeder Passagier und jedes Crewmitglied vor Abflug getestet worden ist. Anti-gen-Schnelltest war das, meine ich.
00:21:40Speaker 2 Und sprich, du hattest, also wir als Crew hatten früher Briefing gehabt, mussten uns einfinden, wurden dann getestet. Das Ergebnis kam dann 15 Minuten später. Wenn du negativ bist, durftest du auf den Flug. Wenn du positiv bist, natürlich nicht. Und es wird ins Standby gerufen. Und bei den Passagieren genauso. Es war natürlich alles auf Freiwilligkeit. Wenn sie nicht wollten, wenn sie nicht testen lassen wollten, wurden sie umgebucht. Andernfalls wurden sie getestet und bei Negativ sind sie dann mit uns geflogen nach Hamburg und zurück, je nachdem.
00:22:14Speaker 1 Und war das zweimal hin und her oder hast du es noch einmal hin und her geschafft?
Speaker 2 Nee, nur einmal. Das war tatsächlich nur zwei Leck. Geschichte und nach drei Stunden waren wir dann wieder zurück. Also, das war eine schnelle Nummer. Aber interessant, weil es war halt eine interessante Sache, weil du wusstest, ja, okay. Zu einem Prozentsatz von ist das Eich ein sehr, sehr sicherer Flug.
Speaker 1 Okay. Und die anderen Flüge waren die, ich habe nur gerade gehört, dass ja auch laufen da die Servicekonzepte geändert werden.
00:22:48Speaker 1 Jetzt ist es ja so, jetzt wird ja, jetzt muss man. . Für alles bezahlen, außer für Wasser? Irgendwie sowas? Gibt es da sowas?
Speaker 2 Ja, wie heißt das? Das Onboard Delight, wie immer Dreamers Delight sagen. Onboard Delight. Onboard Delight kommt jetzt Wir machen gerade die CBT-Schulung, also die Computer-Based-Schulung zu dem Thema. Und ich weiß, zum Sommerflugplan soll das Ganze, glaube ich, starten. Und ja, so ist es. Wasserschoki gibt es noch auf die Hand und der Rest wird, da wird zur Kasse gebeten.
00:23:24Speaker 1 So richtig mit Bargeld als wie früher so?
Speaker 2 Nein, nein, nein, nein, nein. Alles kontaktlos.
Speaker 3 Ah, okay. Ich wollte doch gerade sagen, also zu einer Corona-Zeit mit Bargeld, das ist ja dann auch eigentlich so ein bisschen inkonsequent.
Speaker 2 Denke ich mir auch, aber auch so grundsätzlich ist es ja Bargeld ist out.
Speaker 1 Also ich muss ja jetzt mal schmunzeln. Natürlich ist Bargeld aus und jeder bezahlt irgendwie sein Ticket, aber trotzdem, wenn du so viele Reisende vorstellst.
00:23:54Speaker 1 Also nehmen wir mal so aus der guten alten Zeit noch vor Corona, wusstest du noch, wie viele Leute Ich sag mal, alte indische Mütterchen und was ich war, als du ja transportiert haben. Und wenn du jetzt auf einmal sagst, hier geben sie mir die, wie ich glaube noch nicht mal, dass sie eine Karte haben, selbst von den Deutschen. Gibt es auch so viele Leute, die am liebsten alles bar bezahlen, da wird es ja erstmal Dram an Bord sich abspielen, wenn das kommt.
Speaker 2 Ja, meine Mama ja genauso. Also außer EC-Karte geht es nicht weiter. Aber ich denke mal, es ist ja erstmal so eine Kurzstreckensache.
00:24:26Speaker 2 Also wir sind ja damit erstmal nur auf Kurzstrecke unterwegs. Ich denke mal, auf der Langstrecke wird das Thema nicht zur Sprache kommen. Kann ich mir nicht vorstellen. Er wird sich zeigen, wie das Ganze dann sich abspielen wird.
Speaker 1 Ja, da bin ich mal gespannt. Da müssen wir dir, glaube ich, nachher, also überhaupt da, ich glaube, in einem halben Jahr kann man eine neue Folge machen und sich dann neue Geschichten irgendwie anhören oder irgendwie sowas. Ja, genau. Das heißt also, wenn du jetzt sagst mit Shuttle und du reist einmal im Monat de facto ohne Spesen an und kriegst auch keine Spesen, weil du keinen Einsatz hast, dann fliegst du wieder zurück.
00:25:06Speaker 1 Hast du mal so grob, lohnt sich das finanziell für dich eigentlich noch, der Job? Entschuldigung, dass sie das war. Aber wir wissen ja nun beide, was das irgendwie kostet. Bahnfahren hier, das, zweite Wohnung.
Speaker 2 Klar, sicher. Ja, sicher, laufende Kosten sind ja da. Ist ja gerade auch die zweite Wohnung, wenn du es, ja, ist sicher. Aber Es war ja nicht absehbar gewesen, wie lange das Ganze hier vonstatten geht und dass wir jetzt schon über ein Jahr dran sitzen, hätte jetzt wahrscheinlich auch die wenigsten gedacht.
00:25:43Speaker 2 Ja, klar ist das ein finanzielles Loch. Auf der anderen Seite entfallen mir auch so erstmal gerade viele Shuttle-Kosten. Wenn, dann shuttle ich ja maximal einmal im Monat an. Und das war es dann. Das ist dann für mich in, das Shuttle ist für mich im Moment dann ein Hobby, weil das verbuche ich dann als Hobby. was wo ich mein Geld ausgebe, dass ich halt einmal im Flieger sitze.
Speaker 1 Ja, ja, egal, aber das Stand-by-Zimmer hast du ja immer noch, ne? Das sind also Fixkosten.
Speaker 2 Genau.
Speaker 1 Hast du denn von anderen Kollegen gehört?
00:26:13Speaker 1 Deswegen frage ich dich ja auch gefragt, du bist ja immer so mit dem Ohr, so ganz dicht dran. Ich weiß ja, dass, also ich meine Ich als Kapitän habe da auch noch keine Sorgen, außer dass ich mich höchstens wahrscheinlich mich am liebsten loswerden möchte. Aber da gibt es nun Kolleginnen, gerade wenn sie ganz jung angefangen haben oder überhaupt nicht lange dabei sind. Und dann auf kurzarbeit zurückfallen. Ich könnte mir vorstellen, da, und die Spesen wegfallen, vor allen Dingen bei dem einen oder anderen. Da sieht es dann schon ein bisschen, also es sieht wirklich mau aus, oder?
00:26:46Speaker 2 Ich denke mir schon, also ich kann es mir auch nicht zusammenrechnen, was da jetzt bei denen unterm Strich rauskommt. Ich bin ja auch in einer anderen. . . Liga, sage ich mal. Aber ich denke schon, dass man sich da sehr einschränken muss und oder halt eben auch nebenbei was machen muss. Das kriegt man ja halt so mit, dass viele Kollegen sich eine andere Stelle suchen oder unbezahlten Urlaub nehmen und sich ein anderes Standbein aufbauen und
00:27:17Speaker 2 Ja, sich anderweitig orientieren aus der Not heraus.
Speaker 1 Ich glaube, dass mir da. anderen Stelle nebenbei, das ist ja auch noch so eine Bedingtsache, wer sich da so ein bisschen auskennt mit der Kurzarbeit, du kannst diese berühmten 450 Euro dazu verdienen und alles, was du darüber hinaus verdienst. Das geht ja sofort, wird gleich hier auf der anderen Seite von der Firma eingezogen. Das heißt, du arbeitest da für nichts. Also du kannst nur neben Job bis 450 Euro machen und ansonsten arbeitest für Luft und gute Laune sozusagen.
00:27:47Speaker 1 Also wenn man sich was dazu verdienen will.
Speaker 2 Wenn, ja, dann ist ja halt dieser cut. Es sei denn, du machst eben diesen unbezahlten Urlaub und schlägst einen ganz anderen Weg ein, dann.
Speaker 1 Ich weiß, da haben ja die Firma zwei Jahre angeboten. Noch länger? Wie lange hast du da einen Job gehabt?
Speaker 2 Ich habe mich da mit dem Thema ehrlich gesagt nicht beschäftigt, aber es könnte so in die Richtung gehen, dass das so erstmal maximal zwei Jahre sind, von einem Monat bis eben diese dieses Maximum.
00:28:18Speaker 3 Also ich kann aus dem privaten Umfeld sagen, dass das durchaus möglich ist. Also meine, ich sag mal, bessere Hälfte ist jetzt auch zwei Jahre raus, aber der Antrag, der lief ohne die Firma sozusagen. Na, wer kommt drauf?
Speaker 2 Ja, Elternzeit.
Speaker 3 Ja, ja, ja.
Speaker 2 Alles richtig gemacht.
Speaker 1 Ja, aber Elternzeit ist ja kein unbezahlter Urlaub in dem Sinne. Nee, nee, das stimmt schon.
00:28:48Speaker 4 Also vor allen Dingen ist es kein Urlaub.
Speaker 3 Aber tatsächlich, es war Wir haben da wirklich tatsächlich Glück gehabt, weil es ganz kurz vor Beginn der Corona-Pandemie stand es halt irgendwie fest, dass da was äh was ankündigt. Ja, ich glaube, das hätte auch durchaus doher laufen können, sage ich mal.
Speaker 1 Ich habe hier mit einer Hamburger Kollegin, also ehemalige Hamburg-Stationkollegen geredet. Wir hatten letzten Sommer noch so ein kleines Sommerfest und die war auch ein bisschen sage: Ich glaube, ich kündige, ich höre auf, weil ich will das auch nicht mehr und ich wollte schon immer was anderes machen und sowas.
00:29:25Speaker 1 Die flog aber auch schon seit 15, 16, 17 Jahren oder noch länger, Persaret. Und da habe ich gesagt: Mensch, guck doch mal in die Regeln rein. Du kannst zwei Jahre umbezahlen, Urlaub nehmen. Und dann steigst du da komplett ein und dann kannst du dich nach zwei Jahren entscheiden, ob du da bleibst dabei. Also ich glaube, das ist die Chance, die sich natürlich bietet für einige Kollegen, dass sie sagen, ich mache mal was anderes, sozusagen. Und steige voll aus oder gehe da voll rein. Oder habe halt irgendwie meine Kursarbeit da noch so ein bisschen dabei und schnüffle mal rein und dann schauen wir mal.
00:29:56Speaker 1 Ich habe ja mal so ein bisschen im Forum geblättert und was die Leute so nebenbei alles so machen, das sind echt teilweise echt lustige Dinger dabei. Ich habe da aber gespannt. Ich weiß, die erste Wollte mal fragen, habt ihr von irgendwelchen Leuten Geschichten gehört, die andere Leute so nebenbei machen oder irgendwie sowas?
Speaker 3 Die meisten Leute, die ich kenne, die sind am fliegen, das tut mir sehr leid zu sagen, aber bei uns in der Firma ist halt krasse Gegenteil mit Überstunden.
00:30:27Speaker 2 Nee, also ich bin da auch, also weniger was gehört. Ich selber engagiere mich jetzt ehrenamtlich, mache da so nebenbei was. Aber nee, so.
Speaker 1 Ich glaube, Ehrenamt machen sehr viele. Ich mache ja auch ehrenamtlich halt. Also Fluglehrer ehrenamtlich sozusagen im Club, aber es nennt sich halt auch sowas. Also sowas in der Art, das ist man ja schnell so. So ehrenamtliche Sachen.
00:30:57Speaker 1 Ich weiß, dass von meinen vielen Lehrerskollegen oder Cockpit-Kollegen, die ich habe, die machen jetzt nicht unbedingt irgendwas, weil die werden ja auch dann Ein Monat eingesetzt, ein Monat nicht eingesetzt, weißt du, die haben so Hier und Da-Pläne, wo man auch wieder nicht so planen kann. Aber ich habe mal so ein bisschen in dem Forum rumgeblättert. Und da sind, also, wenn du mal so einmal so quer liest, was viele Leute machen, also viele haben ja von unseren Kabinkollegen, auch Cockpit, aber auch von den Kabinkollegen haben ja irgendwo eine medizinische Ausbildung.
00:31:29Speaker 1 inne gehabt. Also sei das Krankenschwester, wir haben Rettungssanitäter und oder beim Arztpraxis geholfen und irgendwann Und wenn du dann einmal so quer liest, es sind viele, die in der Richtung wieder zurückgegangen sind und machen dort entweder ehrenamtlich oder halt arbeiten bei den Impfzentren mit und ähm Alle möglichen Sachen. Da hat meine Frau sich übrigens auch angemeldet, aber ist noch auf der Warteliste hier in Hamburg, sodass man dann halt da irgendwie so ein bisschen was machen kann. Das habe ich viele mitbekommen.
00:31:59Speaker 1 Am witzigen fand ich aber andere, die so Sachen machen, um einfach nur so beschäftigt zu sein. Also es gibt einen Purser. bei Rewe und ein Kapitän, bei Edika, die an der Kasse sitzen und nebenbei praktisch sich da so, wie so wie hat der eine das beschrieben, sie machen den Bordverkauf im Sitzen, also das sind sie gewohnt, das können sie mal machen
Speaker 3 Der Kapitän schnappt sich dann immer das Mikro. Die Kasse 4 braucht Unterstützung. Ich sage es nochmal, die Kasse 4 braucht Unterstützung.
00:32:29Speaker 3 Und ich wünsche euch einen schönen Aufenthalt an Bord. Natürlich genuschelt.
Speaker 1 Genuschelt, tiefer Stimme und vielleicht sagt er auch gerade, was er auf dem laufenden Band der hat und kann das alles auswendig oder irgendwie sowas. Keine Ahnung. Also, das fand ich schon spannend. Hier, dann habe ich gehört, einer macht Lieferando. Da denkst du auch so, hm, also das kannst du auch nur wegen der frischen Luft machen. Einer macht Postbote, habe ich gelesen.
00:32:59Speaker 1 Dann Aushilfen, wie gesagt, Grundschule, einer macht ein Onboard-Kurier. Lulo, da hast du auch was hin. Du kennst auch einen, der das macht.
Speaker 2 Ja, ja, da kenne ich auch einen, der das macht, richtig. Der hat aber nichts mit uns zu tun, der ist tatsächlich Fußgänger. Aber der ist wirklich nur noch am Fliegen aktuell und ordentlich am Fliegen, also meist Übersee und und und äh Ist, glaube ich, auch kaum noch zu. Weil mich hatte das auch kurzzeitig mal interessiert, weil ich dachte, okay, das wäre ja vielleicht auch mal eine Sache, da sitzt sie ja wenigstens auch wieder im Flugzeug und verdienst ja noch was dazu.
00:33:30Speaker 2 Aber wo ich dann sein Arbeitspensum gesehen habe, dachte ich mir, gut, dann. Du bist ja gar nicht mehr zu Hause. Also da ist das floriert wohl gerade das Thema.
Speaker 3 Was machen die so onboard? Also die nehmen irgendwas mit, denke ich mal.
Speaker 2 Die nehmen was mit, was gerade noch passt als aufgegebenes Gepäck oder Handgepäck, je nachdem. Das sind auch oftmals Flugzeugteile und so eine Geschichten. Also mehr in die Materie durfte auch nicht eingehen. nicht darüber reden, was er da so mit sich holt. Aber so als grobes Thema Flugzeugteile, Gedöns, Werkzeug hast du nicht gesehen.
00:34:02Speaker 2 Und da fliegt er dann meinetwegen von Deutschland dann nach Mexiko oder in die USA oder sonst wohin.
Speaker 3 Ah, okay. Also Uranbrennstäbe, ein paar Waffen.
Speaker 2 Ja, zum Beispiel.
Speaker 3 Ja, alles, was ins Gepäck passt.
Speaker 2 Rein und Brust.
Speaker 3 Perfekt.
Speaker 2 Jemand muss es ja machen.
Speaker 3 Eben, sage ich auch immer. Wenn es wahrscheinlich auf Kraft damit geht.
Speaker 1 Wenn er wirklich Details darauf möchte, ich mache mal ein bisschen Fremdwerbung hier. Palitz I, derjenige, der hat ja auch einen Podcast gestartet und der hat einmal jetzt eine Folge gemacht mit einem Onboard-Kurier.
00:34:32Speaker 1 Und da wird dann genauer beschrieben, was er macht. Und auch da kann ich sagen, was, aber es geht dann viel, dass du halt, wie du sagst, was mitbringst und die ganzen Zollpapiere und den ganzen Quatsch und all sowas, damit das dann schnell durch da durchkommt. Also es ist halt keine Fracht, sondern begleitete Fracht dann sozusagen. Ja, spannendes Thema. Was hat der, und auch viele witzigfahrte hier. Der eine hat gesagt, er macht jetzt Eheberatung. Und da habe ich mir gedacht, das hat er bestimmt ab Bord gelernt, oder?
00:35:03Speaker 3 Also ich wette, dass du da viele Erfahrungen sammelst. Und Not und Elend, aber auch schöne Sachen erlebst, ja.
Speaker 2 Ja, ich glaube, da können wir alle Storys zu erzählen, oder?
Speaker 3 Ja. Bildungen Mann trägt grüne Perücken im in Hongkong, sage ich da nur Ja, Lulu weiß Bescheid.
Speaker 1 Das ist jetzt wieder so ein Insider, oder? Okay.
Speaker 3 Wir haben uns auch mal in Hongkong zufälligerweise getroffen und haben da.
00:35:34Speaker 2 Immer in Hongkong.
Speaker 3 Als ob du da immer bist. Nein, also es war halt ein Mitmensch, der durch seinen nicht sehr introvertierten Lebensstil aufgefallen ist. Ja, der hatte auch eine, ich glaube eine grüne Perücke, weil das mit der er dann rausgegangen ist. Grün oder rot ist.
Speaker 2 Man müsste noch mal sicher.
Speaker 3 Es war sehr interessant. Wir haben ja immer eine kleine Geschichte am Ende.
Speaker 1 Sollen wir die da hinschieben denn?
Speaker 3 Ja, müssen wir mal gucken, ob wir wir überlegen nochmal, genau.
00:36:05Speaker 3 Aha, okay. Was gibt es denn noch? Also Kapitän bei Edeka, Perzer bei Rewe.
Speaker 1 Einer macht Werbestimmen, wahrscheinlich, ich glaube, das ist auch ein Pörser, der normalerweise Ansagen gemacht hat. Der macht jetzt mit seiner Stimme Werbung für irgendwas oder beziehungsweise bespricht Anruf beantworte, hat er geschrieben. Ja, aber das sind natürlich so lustige Geschichten und das ist nur ein kleines Blitzlicht, aber es gibt natürlich viele, die, die machen da Ja, die fallen in ein tiefes Loch.
00:36:35Speaker 1 Deswegen also nochmal der Hinweis, es gibt also schon, hatten wir ja letztes Mal auch schon erwähnt, Resilienz-Seminare bei uns in der Firma. um ja um die Leuten Unterstützung zu bringen. Also es ist ein wirklich, und das ist ja, man muss sich vorstellen, und das finde ich sehr spannend. Es geht ja eigentlich weniger ums Geld, weil es gibt ja Diskurser bei der Geld noch und sowas klar machen sich die Leute Sorgen um die Zukunft und so, aber generell ist so diese Naja, da sehen wir mal, Geld ist ja halt eh nicht alles. Also bei vielen Leuten ist da sehr, sehr, sehr viel weggebrochen und es gibt bei einigen halt sehr, sehr große
00:37:08Speaker 1 Wirklich ernsthafte Probleme erhalten bei uns in der Firma. Nicht in der Firma, aber halt bei manchen Leuten.
Speaker 3 Grundsätzlich, ja. Also, also wenn es jetzt einen Kollegen gibt, der sagt, ich habe so viele Langeweile, ich weiß nicht, was ich tun soll, und ich möchte aber nicht zu Aldi oder Lidl an die Kasse. Ich hätte anzubieten, Rasenmähen alle drei Wochen. Bei uns beim Hof muss noch was gepflastert werden. Und Malerarbeiten außen hätte ich auch noch anzubieten. Ah, und Brennholz hacken. Also wenn Sie jetzt für den Kollegen die Hand heben. Also die Leute zu mir kommen, ja?
00:37:38Speaker 3 Ja, also wenn es da jemand gibt, der also im Bereich NRW Seid ihr herzlich eingeladen und für alles weiter weg wäre dann Lulumick Fly, wäre dann die Ansprechpartnerin? Wir würden dann den Kontakt vermitteln.
Speaker 1 Also als ich hier in meinem Haus eingezogen bin, da habe ich so parallel mit dem Maler irgendwie, ich habe was gebastelt und der Maler wird noch Maler da, der hat denn da irgendwas Und dann ist mir irgendwas kaputt gegangen und dann habe ich, also übernachten, beziehungsweise am nächsten Tag habe ich dann versucht, dann das glatt zu spachteln, was ich da irgendwie gemacht habe.
00:38:09Speaker 1 Und dann kam dann nächsten Morgen hin und sagte Oh, was ist denn hier passiert? Ich sage, ich hab mal leid, ich habe sie wieder schön gespachtelt und hat er das angeguckt und hat gesagt, waren Sie früher mal Zuckerbäcker? Herr Brasch, bitte tun Sie mir einen Gefallen und machen das nie wieder. Also Olli, nochmal, soll ich wirklich bei dir kommen und aushelfen?
Speaker 3 Also, wenn du Lust hast, mal Rasenmähertrecker zu fahren, dann mach das. Du kannst im schlimmsten Fall nur in den Bach fallen. Und das filme ich dann auch.
Speaker 1 Also eins der besten Investitionen, die ich gemacht habe, war ein Rasenroboter.
00:38:42Speaker 1 Nach Jahren des Zögerns zu installieren, kann ich nur sagen.
Speaker 3 Also wenn du den installieren kannst, Steffen, dann müsstest du gerne gerne vorbeikommen, diese Schleife verlegen bei mir. Ah, Begrenzungsträger.
Speaker 1 Die musst du ja einfach nur auslegen und festnageln. Das war's. Wir sind aber jetzt nicht da, damit du denn, du weißt ja. Es geht ja nicht darum, und abgesehen darum, du weißt ja, alles, was über 450 Euro hinausgehst, und du kennst ja so einen Kapitänssatz, Stundensatz, das bringt nichts. Das ist ja dann praktisch wie umsonst. Und das war es.
00:39:12Speaker 3 Du hast eben noch gesagt, um das Geld würdest ihr nicht gehen. Und außerdem steht man weckt dann seinen Aufgaben, dann machst du das Trainingscamp bei mir und dann kannst du zu Lulu rüber und dann mal so richtig anpacken.
Speaker 1 Okay, aber ist ein Deal, ich habe mir schon Ölinghausen ja schon einen Flugplatz angeguckt, ich komme ja sowieso demnächst mal wieder bei dir vorbei, nicht wieder überhaupt mal bei dir vorbeigeflogen, oder? Ja. Ja, okay. Hast du denn, Entschuldigung, ich wechsle mal wieder das Thema hier, das kann ja gar nicht sein. Hast du denn, ähm,
00:39:42Speaker 1 Ja, gehört so, wir haben mal aufgeschrieben, noch so als Thema, dass ich hier kenne die Geschichte von jemandem, die international unterwegs war und hätte eigentlich drei Tage Zimmerquarantine gehabt und wurde der Flieger gecancelt und dann war sie neun Tage auf dem Zimmer. Zimmerquarantäne durfte nicht für die Tür gehen und das hat sie echt fertig gemacht, dass sie erstmal hier nicht mehr geflogen ist für zwei, drei, vier, fünf Monate irgendwas. Weil das wollte den Scheiß vorzunehmen. Hast du irgendwie ähnliche Geschichten gehört oder sowas in der Art?
00:40:13Speaker 2 Uh, da muss ich mal überlegen. Also Irgendwie, all die, ich kenne, die fliegen gerade nicht oder erleben nicht so viel. Also man liest ja immer so Geschichten im Facebook, da fällt mir jetzt spontan nicht so viel ein. Was das angeht, vielleicht, was ja durch die Presse ging, war diese Nanjing-Geschichte. Habt ihr sicherlich auch mitgekriegt, mit dem Schlüssel an der Tür dann letztendlich als Notausgang.
Speaker 1 Aber mit dem Schüssel natürlich, ich kenne nur, also zuerst erstmal hieß es da irgendwie sein Fahrradschloss vor gewesen, ne?
00:40:47Speaker 1 Vor dem Notausgang, ne? Das war sowas.
Speaker 2 Das weiß ich jetzt, ich weiß nur, dass sie einen Nothammer hatten und er hatte auch nur der Pörser, der Kapitän. Und dann haben sie sich darauf geeinigt, dass sie, weil ja jeder den Zugang haben musste nach draußen. dass sie dann ein Schlüssel dahin gehangen haben an die Türen, dass man dann halt eben raus konnte. Das war so die Verbesserung einst Aber sonst, mich hat diese China-Ops sowieso schon immer ein bisschen erschreckt, wenn man so die Bilder gesehen hat von Kollegen. die da erzählt haben, wie Rabiat die Tests dann durchgeführt werden.
00:41:22Speaker 2 Rachen und Nase wird ja gleichzeitig, glaube ich, gemacht, oder zumindest. zusammen dann und dann eben halt auch auf ein Zimmer eingesperrt wird, bis man dann wieder abgeholt wird
Speaker 3 Aber da kann ich dich beruhigen. Das mit dem Rachen und Nasen machen sie nicht mehr. Die machen jetzt die Corona-Tests anal.
Speaker 2 Ich wollte gerade sagen, es hat sich ja wieder geändert. Ich weiß aber nicht, ob das jetzt zum Besseren ist.
Speaker 1 Also, nochmal. Also die erste, jetzt lass mich das nochmal zusammenfassen. Die erste Variante des Rachentestes war durch die Nase, ne?
00:41:53Speaker 1 Dass sie dir den Stift so weit hinten die Nase geschoben haben, dass sie den Rachen mitgetestet haben. Und Olli, und du erzählst mir jetzt, jetzt machen Sie das noch extremer, dass sie durch hinten reingehen bis zum Rachen?
Speaker 2 Bis zum Rachen.
Speaker 3 Nicht ganz bis zum Rachen, aber also ich habe es noch nicht ausprobiert, ich werde es auch nicht ausprobieren. Aber also laut offiziellen Medien ist es wohl jetzt, dass sie das zumindest jetzt einführen wollten. Ich weiß nicht, ob sie es durchgezogen haben. Wir sind nur
00:42:24Speaker 3 Ja, man hört nichts mehr, das heißt aber in China nichts. Wir sind lange noch nach Hongkong geflogen, bis wir also zweimal Fälle hatten, dass da die Leute bei der einen Reise positiv getestet wurden und dann lassen die dich da auch nicht mehr raus und also so knapp zehn Tage Quarantäne in Hongkong ist kein Spaß.
Speaker 2 Also um auch wenn's Hongkong ist, ne?
Speaker 3 Ja, man Nicht so wirklich schön, muss man leider sagen. Also von daher.
00:42:54Speaker 1 Und nochmal, wie muss man mir das vorstellen? wie du jetzt so einen Hämoglobintest oder irgendwas machst auf dem Klo oder machen sie mit dir richtig so eine kleine Hafenrundfahrt? Ihr kennt den Begriff Hafenfahrten. Also oder das Norddeutsche gibt es die große und die kleine Hafenbrundfahrt.
Speaker 2 Ich habe nur mal ein Video gesehen, wie Sie das an einer Puppe getestet haben. Okay, und das war sehr bildlich. Also er hatte ein Order bzw.
00:43:28Speaker 2 ein Leitfaden in der Hand gehabt. Stück Papier und dann hat er geguckt, wie er das so machen muss, und dann hat er das dann halt vorgeführt, wie man das zu tun hat. Das war so ein Lehrvideo aus einem chinesischen Krankenhaus.
Speaker 1 Oh, wie schön.
Speaker 3 Okay, das war aber vom Es gibt vom 17. 3. Artikel der Berliner Zeitung, die berufen sich auf die Nachrichtenagentur Reuters. Da bestätigt das chinesische Außenministerium, dass diese Testmethode in Peking, Shanghai und Tsingtau benutzt wird.
00:44:01Speaker 3 3 bis 5 cm eingeführt, wenn du es ganz genau wissen willst, Steffen.
Speaker 1 Das ist eine kleinere Hafenrumpfahrt. Lass mich das also sehen. Das ist eine kleinere. Und du beschwerst dich, wenn ich U18 Content bringe. Das ist hier streng medizinisch, jenartiger Gesichtspunkt hier. Das ist ja alles In dem Rat. Ja, also okay, dann bis man also mit der Hotelquarantä einfach noch viel besser bedient, als wenn man da irgendwo. Naja, na gut, okay.
00:44:32Speaker 1 Da fliege ich lieber Kurzstrecke, ganz ehrlich. Ja, ja, okay, das kann ich verstehen. Also ich habe, wie gesagt, ich habe ja heute mein mein Fleetkolder gehabt und da haben sie auch so ein bisschen einen war auch einer von unserer Sicherheitsabteilung dabei, der Oberste, und hat so ein bisschen geredet. Und da habe ich auch so ein bisschen gefragt, so wie stellen Sie das vor mit Sicherheit und was Sie machen. Ja, Sie machen halt überall Sicherheitsanalyse, es war natürlich sehr viel sprecht dazwischen, wo ich jetzt auch nicht jetzt konkret nichts mehr anfangen könnte. Ich rede natürlich auch für den anderen hier bei uns im Podcast gerade mit.
00:45:04Speaker 1 Und der Interessant, was wollte ich sagen, war vielmehr, dass Sie beim Training mehr oder weniger festgestellt haben, also jetzt speziell Cockpit, dass die Das Training im Cockpit gar nicht so schwer wiederzuerlehren, als wenn man ein Jahr oder anderthalb nicht geflogen ist. Sondern dass sich die Line-Operation so stark verändert hat. Die stellen fest, also wenn sie, wenn sich jetzt eigentlich wieder eingliedert und nach drei, vier Monaten fliegen, dass die Line-Ops das anspruchsvoller ist, weil das alles mittlerweile anders irgendwie läuft.
00:45:40Speaker 1 Also Die ganzen Begegnungen, ganzen Procedures, alles ist wohl ganz anders, als man das vorher kannte. Ich weiß nicht, hast du da große, Oli, hast du da irgendwelche Veränderungen miterlebt oder kannst du das irgendwie bestätigen oder so?
Speaker 3 Ich weiß es nicht. Naja gut, also ich meine, auf dem Frachter ist es an Bord ja mehr oder weniger so wie vorher. Von daher muss ich auch gestehen, wenn die Türen zu sind, dann ist der Arbeitstag fast so wie vorher. spannend beziehungsweise anders ist es halt nur dann durch durchs Flughafenterminal oder so oder halt auch im Layover.
00:46:14Speaker 3 Also von daher, ja, das ist glaube ich mit Passagierfliegern nochmal einfach spezieller
Speaker 1 Ganz kurz, seid ihr Passagierwege gegangen? Okay, wenn du als Passagier fliegst, gehst du die Passagierpflege, ne?
Speaker 3 Ja, auch so gehen wir, gehen wir. Also das hängt dann von den Flughäfen ab. Also manchmal gehen wir da ganz normale Passagierwege, ja. Okay. Das ist ja nicht kontaminiert oder so, also man kann ja lang, das ist ja kein Problem.
Speaker 1 Okay. Lula, was hast du? Du hast aufgeschrieben, die die viele mediale Berichterstattungen und falsche Informationen.
00:46:46Speaker 1 Worauf wolltest du eigentlich denn darauf?
Speaker 2 Naja, man liest ja aus allen Ecken was. Man kriegt ja mal hier mal was mit, man kriegt da was mit Man weiß ja gar nicht mehr, es geht ja halt grundsätzlich um alles jetzt, was man jetzt nun eigentlich noch Als Information hernehmen kann, ohne zu denken, oh Gott, ist das jetzt schon wieder too much oder ist das jetzt tatsächlich wahr?
00:47:16Speaker 2 Deswegen, das war jetzt einfach nur so darauf gemünzt, dass wenn man gerade raus ist und eh nicht mehr viel von der Firma oder von der Arbeitswelt mitkriegt, sondern nur noch eben von äußeren Input, Jetzt habe ich einen Faden verloren, aber ich wollte eigentlich nur damit sagen, dass es einfach zu viel ist manchmal. Auch noch, wie geht's dir? Halt im Privaten das Thema. Und dass man da vielleicht auch ein bisschen Abstand nehmen muss, dass man nicht jede Headline für voll nimmt oder jede Berichterstattung, sondern da auch ein bisschen differenziert oder einfach mal den Computer ausmacht oder die
00:47:58Speaker 2 Die Informationsquellen.
Speaker 1 Das war nur so mein Stichwort. Mein Appell. Ja, ja, okay. Das Stichwort ist ja, wie nennt man das jetzt? Man ist mütend. Ja. Mütend, weil müde und wütend. Also man kann das irgendwie alles gar nicht mehr hören. Also was bei Medienberichterstellung konkret natürlich zu Zu Luftfahrt, irgendwie einfällt, immer das große, die große Firma, die große deutsche Luftgesellschaft wurde Mit Steuergeld gerettet, sozusagen, und aber für alle anderen ist kein Geld da.
00:48:32Speaker 1 Punkt. Und du so, naja, nicht ganz. Also es ist halt alles nur Kredit, ne? Und der wurde auch teilweise schon zurückbezahlt und naja.
Speaker 2 Ja, und das ist halt so gegen Windmühlen kämpfen und das macht dann halt mütend, genau das ist das Wort. Und ich für mich selber habe jetzt auch gesagt, okay, nimm jetzt Versuche, nein, versuche, komplett kann ich es auch nicht abschalten, aber versuche ein bisschen Abstand zu nehmen, damit das nicht ganz so allein rangeht.
00:49:03Speaker 2 Man kann es eh nicht ändern.
Speaker 1 Denn ich habe einem Wort geschrieben, weil du manchmal darüber gemeckert hast, die Currents in der Firma Kannst du doch über Beispiele nennen? Das muss man ja irgendwie auch sagen. Das sind also Leute, die den Schuss nicht gehört haben, kann man sagen, ne?
Speaker 2 Richtig, die den Schuss nicht gehört haben.
Speaker 1 Die was, bitte? Sorry, die was?
Speaker 2 Die Karen. Karen. Also es ist so, wie du sagst in Deutschland diese, nein, ich will jetzt keinen Namen schlecht machen, um Gottes Willen, aber das ist irgendwie so ein Stichwort aus, ich glaube, das kommt eher aus USA.
00:49:40Speaker 2 Ja.
Speaker 1 Das ist nicht Begriffe. Es gibt einen Wikipedia-Eintrag sogar dazu.
Speaker 2 Echt? Gibt es? Das stimmt, da habe ich auch schon mal nachgegoogelt. Richtig. Ja, ja, ja, ja, ja, ja. Doch, doch, gibt es, ja. Ich weiß zwar nicht mal, was darin stand, aber es gibt einen. So halt so einfältig, glaube ich. Oder so nichts blickend.
Speaker 1 Ja, also wie gesagt, ich glaube, Wikipedia, das ist, glaube ich, ist irgendwie eine Rolle oder irgendwas aus irgendeinem Film gewesen von einer, die, wie gesagt, die, die, die, die den Schuss nicht gehört haben, die es nicht wahrhaben wollen, dass das alles mittlerweile anders ist.
00:50:15Speaker 1 Also das wenn sie jetzt auf einer Reise gehen, auf den Flug gehen und feststellen, dass es halt irgendwie nicht wie früher ist. Das einfach mal wieder, wie gesagt. Auf einmal musst du demnächst den Orangensafen abrechnen und früher war alles besser, weißt du, dieses früher gibt es nicht mehr. Also das selbst, das ist jetzt auch wieder bei diesem Fleetcall rausgekommen, der Umbau der Firma wird gravierend sein. Ich meine, das macht mir natürlich irgendwie so ein bisschen Angst, wenn ich hier mal zurückkommen sollte, was darum bedeutet, aber die reden, der Umbau der Firma ist gravierend.
00:50:47Speaker 1 Da bin ich mal gespannt, was mich da erwartet. Merkst du dir was davon, Olli, irgendwie, von irgendeinem Umbau? Nee, ne?
Speaker 3 Ihr seid viel zu beschäftigt. Nein. zu beschäftigt. Ja, ich habe tatsächlich jetzt mal Karen gegoogelt, das kannst du ja dann mal verlinken. Es gibt wirklich eine Wikipedia-Seite. Also es ist quasi Bekanntschaft mit Barbecue Becky, Permit Patty, Pool Patrol Paula und Ja, egal. Also okay, danke, jetzt habe ich es auch verstanden. Entschuldigt, ich bin da nicht so up to date.
Speaker 1 Kein Problem.
Speaker 3 Okay, gut.
00:51:18Speaker 1 Ich kann dir noch was Positives irgendwie erzählen. Also ich glaube aber nicht, dass es Wieder so ein schöner Event draus gemacht wird. Es wird ein zweiter Falklandflug vorbereitet. Über den ersten haben wir ja schon ein bisschen.
Speaker 2 Die sind schon in Quarantäne, oder?
Speaker 1 Ja, ich glaube ja, die sind schon in Quarantäne. Ich weiß nicht, ob es da jetzt auch so ein Thread darüber gibt. wo dir erzählt, was die so alles machen.
Speaker 2 Es gibt einen internen Thread, aber nicht extern wie letztes Mal.
Speaker 1 Ja, das ist natürlich schade. Das war irgendwie so eine schöne Sache, da so mitzufühlen, wie sie sich vorbereiten, so ein bisschen so ein. Positives Erlebnis.
00:51:49Speaker 1 Ich habe mich ja mit den Kapitän von dem ersten, habe ich mich ja kurz geschlossen und gefragt, ob wir mal darunter reden wollen, aber weil das Ding halt so ein Medien-Event war. hat man es geht das nur, wenn die CI-Abteilung, also die Presseabteilung davon ein bisschen mitreden kann und das bedeutet, dass es viele Ewigkeiten Dauernd wird, bis da was kommt. Der Markus Völter wollte sich auch noch mit da reinhängen, dass wir irgendwie so ein CFU, Omega-Tau gemeinsame Kooperation da irgendwie machen.
00:52:22Speaker 1 Ich weiß nicht, ob das dann zu groß wird. Weiß ich nicht genau, weil der Ob das CI recht ist oder so. Müssen wir mal gucken. Aber es wäre schön, wenn das klappen würde.
Speaker 2 Ja, spannende Sache, aber da gibt es da halt ja ordentlich Lebenszeit hinten.
Speaker 1 Ja, genau, richtig.
Speaker 2 Ich weiß gar nicht, dürfen die jetzt raus, ist da die Quarantäne mittlerweile oder die Isolation da aufgehoben oder müssen die dann auch vor Ort im Hotel bleiben? Weiß man gerade auch aktuell so nicht.
00:52:53Speaker 3 Ich glaube, das wird alles so kurz, also ich meine, es ändert sich ja ständig was. Warten wir auch noch die Entscheidung ab, wie das jetzt ist für die ganzen Urlaubsrückkehrer, die jetzt mit einem Flugzeug ankommen, ob die jetzt getestet werden müssen, wo ich mich gleich frage, wie ist das, wenn man da wohnt, wie ist das, wenn man dienstlich jetzt fliegt? Gibt es dann es dann da auch so, äh, geht es dann da auch so rund? Also ich meine, wir wissen aktuell heute noch nicht, was am Wochenende sein wird. Also von daher glaube ich Das ist echt schwer.
00:53:24Speaker 2 Ja. Na gut, die sind ja schon ein bisschen zurückgerudert und haben ja gesagt, dass sie das erst ab Sonntag, dass das erst ab Sonntag greifen wird, die neue Verordnung oder die abgeänderte Verordnung, statt schon morgen. Aber das ist auch eine Sache, die mich jetzt interessiert, weil was ist eigentlich mit den Grenzpendlern bzw. Berufspendlern? Sind die wieder ausgenommen oder müssen die sich austesten? Weil ich meine, ja.
Speaker 1 Also für diejenigen, ich bin kein Rückkehrer.
00:53:54Speaker 1 Genau. Für diejenigen, die das irgendwann später hören, heute ist der 25. März und der Sonntag wäre denn der. . Der 28. also nur für Referenz. Aber das würde mich interessieren, was sagt ihr denn zu diesen skandalösen Mallorca-Flügen? Ist es für die Deutschen schlimm? Ist es für die Marquinen schlimm? Ist das für uns alle schlimm?
Speaker 2 Ich denke, nee. Also hier, ich denke, schlimm ist es erstmal für die Spanier, die Festlandspanier, die denen es nicht erlaubt ist, nach Mallorca zu reisen oder grundsätzlich nirgendwohin zu reisen, außer in ihrer eigenen Region zu bleiben.
00:54:32Speaker 2 Das ist das Schlimme für die. Das stößt natürlich arg auf, wenn dann die Deutschen kommen, jetzt in erster Linie, und die Insel einnehmen und die dann sagen, ja, warum die Ausländer und nicht wir Inländer. Das ist natürlich verständlich. Gut, in Spanien herrscht ja der Notstand nach wie vor bis Anfang Mai. Und es ist Ja, so ein Scheideweg.
00:55:03Speaker 2 Ich würde mal sagen, es ist schwierig zu beantworten.
Speaker 1 Darf es denn als Spanier Darf ich denn als Deutscher auch nach, ich sag mal, Madrid reisen oder Barcelona, geht das? Darf ich das? Dürfte ich das?
Speaker 2 Ähm, das kommt immer ganz drauf an. Also prinzipiell darfst du grundsätzlich nach Spanien reisen. Es ist ja ein Schengen-Land. Und die Grenzen sind ja nicht zu, auf dem Luftweg.
Speaker 1 Das ist halt ein bisschen anders, also weil wenn ich mich da mich an die Quarantineregeln halte, wahrscheinlich getestet ankomme, zwei Wochen in Quarantine gehe, dann kann ich alles machen.
00:55:37Speaker 1 Aber ein Spanier tut nach Frankfurt reisen.
Speaker 3 Ja, wobei ein Kollege, ein Kollege von mir, der ist Spanier, der wohnt in Madrid. Bei dem geht es, aber wie gesagt, das ist dann auch wieder mit beruflich und weiß nicht was und sonder, aber es ist, also er sagt es neulich, das wäre gerade kein Spaß.
Speaker 2 Nein, es ist kein Spaß, es ist anstrengend, weil man selber nicht weiß, was jetzt gilt, für wen was gilt und warum.
00:56:07Speaker 2 Es ist halt so, dass man sich, glaube ich, darauf mittlerweile schon so eingeschossen hat, dass man weiß, wo seine Grenzen sind, nämlich seine Regionen. Grenzen und die darf man im Moment nicht überschreiten, obwohl die Inzidenzzahlen sehr, sehr, sehr niedrig sind, zumindest in einigen Regionen, quasi praktisch bei null. Und die Befürchtung ist ja halt, dass wenn die ganzen Ausländer jetzt kommen, eben diese Inzidenz wieder steigt. Man weiß es nicht, da man ja nur mit gültigen PCR-Tests, negativen PCR-Tests ins Land einreisen darf.
00:56:43Speaker 3 Deutsche denkt sich nur, aber scheiß drauf, Mallorca ist nur einmal im Jahr.
Speaker 1 Genau. Ich meine, wenn man natürlich ganz ernst ist, so wie die Spaniers der machen, dass sie einfach die Grenzen rigoros oder die Reisefacke innerhalb verbieten. Ist eigentlich konsequent, ne? Ich meine, das also wenn man will, dass sich das nicht weiter verbreitet, dann ist das die Methode, die man machen kann.
Speaker 3 Also ich immer Gruppen, die die, wo die eine Ausnahme brauchen. Das ist ja auch in Ordnung so, aber das macht es dann so komplex und schwierig.
00:57:15Speaker 3 Plus, dann hast du natürlich noch die Behörden. Also ich habe das alleine in NRW halt noch mitbekommen, wo man denkt. . . Deutschland, na, also bei mir dann auch das Telefon geklingelt, als ich wieder eingereist bin aus einem Virusvariantengebiet, wie es so schön heißt. und mich der nette Herr, muss man sagen, vom Gesundheitsamt unter Quarantäne setzen wollte und ich dann sagte, nee, nee, ich bin Airline-Crew. Kurze Pause im Telefon. Ja, da wüsste er jetzt nicht genau, was da zu machen wäre. Dann habe ich ihm erklärt, wie die Sondergenehmigung aussieht. Habe ihm tatsächlich sogar noch angeboten, das nachzuweisen, weil ich meine, behaupten kann ja jeder, ich bin Pilot oder so.
00:57:50Speaker 3 Ähm, das wollte er gar nicht und dann war das Feen gegessen. Ein Kollege von mir, auch wohnhaften NRW, den haben sie erstmal schön zwei Wochen in Quarantäne gesetzt ohne Diskussion, äh auch auf den Hinweis eines negativen PCR-Testes und alles, ließen sie überhaupt nicht mit sich reden. Also selbst in einem Bundesland hier in Deutschland oder innerhalb eines Bundeslandes hier in Deutschland gibt es da ganz große Unterschiede, sage ich mal.
Speaker 1 Und hätte er in der Zeit arbeiten.
Speaker 3 Nee, nee, arbeiten darfst du nicht und blöder Nebeneffekt, du bist dann zwei Wochen ja raus.
00:58:23Speaker 3 Wir machen ja Schichtdienst, das heißt wir kriegen eine Schichtzulage. Und die wird dann natürlich plötzlich voll versteuert. Also man muss sogar, es kostet einen sogar noch richtig Geld.
Speaker 1 Das wollte ich damit sagen. Also das Möglicherweise muss man da noch Urlaub nehmen, ne, wo man da gar nicht schuldig ist für, ne?
Speaker 3 Nö, das nicht. Also das, ähm, aber die Firma will dann natürlich eine Bescheinigung haben, dass die das Geld wiederkriegen, aber ich sag mal, als Arbeitnehmer hat man dann erstmal so die
Speaker 1 Die Karte da, gibt bekannte A-Karte. Ja, ja, okay, gut, alles klar.
00:58:53Speaker 1 Also was ich natürlich, ich weiß nicht, ob da jetzt wegen diesen Mallorca-Flügen, vielleicht denke ich da wieder ein bisschen zu naiv, wie viele Menschen absolut gesehen Von wie vielen Menschen reden wir denn da jetzt, die jetzt nach Mallorca geflogen sind? Ich meine, ich denke, so ein Flieger hat was für 180 Leute drin und wie viele Flieger sind da jetzt hingeflogen?
Speaker 2 Es sind noch gar nicht verblieben, sie fliegen ja erst.
Speaker 3 Ich glaube, 200 haben sie jetzt so gesagt nur ungefähr. 200 Flieger oder was?
Speaker 2 Eurowings hat aufgestockt auf 350, meine ich.
00:59:23Speaker 2 Frequenzen.
Speaker 1 Okay.
Speaker 2 Und der Hamburger Flughafen macht das Wochenende jetzt auch das andere Terminal auf, extra deswegen.
Speaker 1 Ah, oh, Mensch, kann ich ja mal hingehen, zum Beispiel gucken, wie das ist. Hey, La Bamba.
Speaker 2 Einmal Mallorca.
Speaker 1 Oh, okay.
Speaker 2 Wenn ich, wie gesagt, wenn ich mir das so angucke, wenn ich mir jetzt auch so meine Shuttle-Flüge so zusammensuche. . . Ja, der April wird ordentlich.
00:59:54Speaker 3 Und dann überlegt mal, überlegt mal, vor Corona war das jedes Mal so absurd viel.
Speaker 2 Also, das ist schon klar.
Speaker 1 Ach ja, auch Kennas. Ist immer die Frage, in welche Richtung gehen wir hin? Was wird danach kommen? Wie wird das wieder sein? Wir werden berichten. Genau. Apropos Berichten, wir haben ja schon jetzt Stunde jetzt, glaube ich, hier fast Aufnahmezeit. Gibt es da jemanden, könnte jemandem von euch eine kleine Geschichte zum Ende des Podcasts erzählen?
01:00:27Speaker 1 Manchmal haben wir nicht einen Gast heute, der was erzählen könnte?
Speaker 3 Oh ja, wir haben gedacht.
Speaker 1 Gott, was soll ich denn erzählen? Du hast vorhin gesagt, dir fallen viele Sachen ein.
Speaker 2 Aber nicht, ich bin kein Spontanerzähler. Mir fallen sie dann immer so ein Gespräch ein, die Geschichten.
Speaker 1 Das macht nichts. Wir können eine Pause machen, die kann ich dann rausschneiden. Denn gib mir einen Stich.
Speaker 3 Ich kann dir sagen, Steffen, woran du Lulu McFly immer erkennst. An ihrer grünen Perücke.
01:00:58Speaker 3 Nein, am Hightower.
Speaker 2 Der Hightower. Oh, den hat er doch schon gesehen, den kennt er doch.
Speaker 3 Also wenn ihr eine, ich darf das so sagen, gut aussehende Flugbegleiterin seht in Uniform, die eine, nennen wir das Hochsteckfrisur, wäre das ganz klassisch, glaube ich. Ganz klar. Ist das eine Hochstickfrisur? Ja. Trägt die individuelle. Genau. Dann könnt ihr die mal ansprechen, bist du die Lulu? Jetzt bin ich mal gespannt, wie viele Leute dich ansprechen und wie viele Leute so angesprochen werden und die sich dann fragen, hey, wer ist Lulu?
01:01:36Speaker 1 Also ich denke jetzt gerade an diesen alten Ginny-Film, wo sie da so hoch die Haare hat. I Love Ginny, weißt du, diese aus den 70ern. Nein.
Speaker 2 Ja, ja doch, doch, doch, natürlich. Ich habe gerade das Bild vor mir. Äquivalent dazu, mir hat man immer nachgesagt, ich sehe aus wie, wie heißt nochmal die verstorbene Sängerin, die ganz Krass drauf war.
Speaker 1 Eine verstorbene Sängerin. Google die verstorbene Sänger.
Speaker 2 Mit den schwarzen Haaren, die auch immer so ein Tower getragen hat, sag schon.
01:02:10Speaker 1 Oh, das wird schwierig. Warum hilft uns jetzt keiner unserer Hörer? Warum hilft uns jetzt?
Speaker 2 Wir sind nicht live.
Speaker 1 Nein, genau. Ich kann auf den Knopf drücken, der geht sofort los.
Speaker 2 Wie heißt sie?
Speaker 1 So, als erstes Bild. Hast du es angegeben? Tote Sängerin mit mit hohen Haaren.
Speaker 3 Schwarze Pfeife. Ich hab gegoogelt nach verstorbenen Sängerin, die krass drauf war. Ach. Aber da kommen zu viele Fotos.
01:02:41Speaker 1 Also wenn, ist es eine berühmte Sängerin gegeben, weil die sterben doch alle bei 25. Dann musst du gucken, ja siehst du, 27.
Speaker 2 Ja, ich habe sie. Ich habe nur verstorbene Sängerin eingegeben. Pass mal auf, das ist Wieso steht jetzt hier kein Name? Ich habe hier lauter Bilder, aber keinen Namen.
Speaker 3 Als fünften Treffer kriege ich Jasmin Wagner und ich dachte, die lebt noch.
Speaker 2 Amy Winehaus!
Speaker 1 Ich hab mir gedacht, dass du Amy gesagt hast, ja, ja klar.
01:03:12Speaker 1 Aber die ist doch mit 27, ne? War das nicht so? Ich habe auch an Amy gedacht, weil das war so, sie hat auch selber ein Interview mal gesagt, wahrscheinlich sterbe ich mit 27 wie alle anderen auch. Genau. Und sie hatte recht, leider. Naja. Also, wie anderen Worten, wenn irgendjemand aussieht, die eine Gini I love Gini-Frisur hat, die Stämme von Amy Weinhaus und die Uniform einer Flugbegleiterin, dann habt ihr Lulu vor euch. Habe ich das jetzt richtig verstanden?
Speaker 2 Kann man so sagen, oder? Ich werde berichten.
01:03:42Speaker 1 Nee, du wirst berichten. Aber die Geschichte ist bis uns noch schuldig.
Speaker 2 Oh Mann, die Geschichte. Es gibt so viele und mir fällt keiner ein.
Speaker 1 Denn erzähl doch die von der grünen Perücke, da kann ja dann Olli miterreden.
Speaker 2 Die müsste jetzt Olli eigentlich erzählen, weil ich glaube, die hat dann mehr noch vor Augen als ich.
Speaker 3 Ja, also die Geschichte war die, dass ich mit meiner Frau in Hongkong war. Da haben wir zufälligerweise dann Lulu getroffen. Und ähm auch halt eine besagte andere Person und zum also ich meine Fortlühen ist auch noch vielen von euch ein Begriff aus der Vor Corona-Zeit, waren wir auf dem auf dem Hotelzimmer und es war gar nicht, uns war gar nicht klar, dass es dass es
01:04:25Speaker 3 Hotelzimmer von dem Kollegen war. Meine Frau ging aufs Klo, kam zurück und war völlig perplex über die Menge an Schminke und an sonstigen Make-up-Accessoires, die da rumstanden. Und sie fiel aus allen Wolken, als ihr dann klar wurde, dass das sein Zimmer war. Und so ungefähr war diese Person auch im Auftreten. Das ist der Kapitän. Das klingt jetzt. Nee, nee, nee, Kabinenkollege. Also eine ganz in der Schule.
Speaker 1 Lulu, ganz kurz unterbrechen. Lulu, hast du gehört?
01:04:56Speaker 2 Ja.
Speaker 1 Der Kapitän ist nicht ein Kollege.
Speaker 4 Okay, notiert.
Speaker 1 Hast du merkt er das? Ich habe mir das hier zu Herzen genommen. Ja, genau.
Speaker 3 Also auf jeden Fall, es war eine teilweise sehr bizarre Situation. Aber Steffen, dazu kann ich dir sagen, mir ist es egal, wer unter mir Kapitän ist.
Speaker 4 Ja, ich weiß.
Speaker 1 So, jetzt muss ich alles rausschneiden hier.
01:05:26Speaker 1 Ich habe mich verschluckt vor lauter Schreck. Also, okay, jetzt geh weiter. Entschuldigung.
Speaker 3 Ich war eigentlich fertig, wie gesagt, ähm, das äh. Nein, es war ein lustiger Abend und mit besonderen Menschen kommt man auch an besondere Orte und das fand ich sehr interessant. Es war eine Erfahrung. Fäterboer Bar glaube ich, war dabei.
Speaker 2 Ich glaube am Anfang, ja, wie man die normalen Trampelfade dann halt, diese Klassiker.
01:05:59Speaker 1 Ich kann ja nochmal. Vielleicht müssen wir das irgendwann auch nochmal machen, weil ich habe ich habe mich ja wieder ab und zu mal wieder bei Clubhouse rumgetrieben und da gibt es irgendwie einen so ein täglicher Chat von irgendwie so Aviation Vielflieger, da wird natürlich auch viel über Meilen und all so ein Kram ewige gesprochen, aber jeden Dienstag gibt es so einen Destination Talk. Und letztes Mal war Sydney dran, die Woche davor am Dienstag war Hongkong, das Thema, und da haben wir so die ganzen Dinger aufgezählt, die jetzt gerade gesagt wird, dass dieses Vaterboa-Bar.
01:06:35Speaker 1 die ähm mit den Engeln, die Iron Fairies und wie sie die ganzen Kneipen dort heißen und so. Vielleicht müsste man irgendwann mal vielleicht so eine Folge machen, die man so die ganzen ganzen Destinations so zusammenfasst und das mal vielleicht in einem Podcast zusammenpasst. Wäre ganz witzig.
Speaker 2 Da wäre ich auch gern wieder dabei.
Speaker 1 Das dachte ich mir.
Speaker 3 Ja, in Erinnerung schwelgen und ich sag mal, hoffentlich sind die ganzen Läden noch da.
Speaker 1 Also ich habe nämlich ganz konkret, als es darum ging, wir können ja schon mal ganz kurz ausholen in der Richtung
01:07:07Speaker 1 Weil es in diesem Destination Talk ging, habe ich mir auch rausgeguckt, die ein paar Kneipen von denen. Und da gibt es zum Beispiel eine, die ist Dining Concepts. Die Webseite kann ich gerne hier gleich mit rein verlinken. Die haben wunderschöne tolle Bars gab. Da in dem Konzept da gehörte die Iron Ferries dazu und daneben war das Borowski, dann gehörte das Ophelia dazu, dann gab es diese andere, die so gemacht war wie so eine Marrakesch hieß das, glaube ich, und da gab es noch die eine mit den Libellen, die war in diesem neuen Museum da oben eingebaut.
01:07:41Speaker 1 Die gibt es alle. Das einzige, was noch da ist, ist das die Iron Ferries und das Borowski. Alle anderen Dinger sind schon zu. Gib's nicht mehr. Alles weg. Und wenn die Petaboa Bar, das war eine reine Crew-Bar, also wo die ganzen Crews sich getroffen haben, das geht garantiert, ist das Ding zu. Gibt es nicht mehr. Vorbei. Schade. Aber es wird auch was Neues geben. Genau. Im Hotelzimmer dann. Quarantäne technisch.
Speaker 2 Alleine.
Speaker 1 Genau.
01:08:12Speaker 1 Wollen wir den Sack zumachen oder noch ein bisschen weiterreden? Wie sieht es aus?
Speaker 3 Ich von mir aus können wir zumachen. Also ich würde sonst mich ausklingen, sonst könnt ihr auch gerne auch weitermachen.
Speaker 2 Das wird eine neverending story.
Speaker 1 Ja, genau. Das Schöne ist ja, dann machen wir lieber eine neue Folge mit dem eben aufgegriffenen Thema, unterhalten uns mal darüber und ansonsten sagen wir dann. Machen wir den Sack zu, ich muss gerade so einen trockenen Hals. Olli, kannst du mal den Ausklang machen? Ich muss mal ganz kurz hier husten.
Speaker 3 Ich soll den Ausklang machen. Naja, das habe ich ja noch nie gemacht.
01:08:45Speaker 3 Genau. Ich sage schon mal so, Lulu, vielen Dank, dass du da warst. Danke, dass du dabei sein durfte.
Speaker 2 Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.
Speaker 3 Ja, ebenso. Ich hoffe, dass wir uns irgendwann auch mal wieder natürlich corona-konform sehen. Genau. Und wenn ihr noch Fragen habt an die Lulu oder auch an Steffen und mich, dann könnt ihr uns gerne kontaktieren bei Twitter auf at fragcf also frag Charlie Foxortwisk Uniform dann könnt ihr gerne eine Mail schreiben, fragen at kampflybusass.
01:09:16Speaker 3 de dann gibt es Instagram Da könnt ihr auch was unter die Fotos posten oder ihr könnt Steffen einfach anrufen unter der Telefonnummer, der hört jetzt gerade nicht zu, ne? 040. Okay, lassen wir es. Nice try. Ich frage mich, achso, er ist wieder da, siehst du es. Oder über die Webseite. Und genau, ansonsten wünsche ich euch schon mal einen schönen Abend, sage bis zum nächsten Mal.
01:09:46Speaker 1 Und Olli, wenn du noch ein bisschen drinnen bleiben möchtest, ich habe für uns zum Abkillkang, habe ich endlich mal dieses Lied rausgesucht von Toni Sancha, Crew Change in Singapur. Diese alten Zeiten als Ausklang Rauschmeisterlied. Vielleicht können wir da alle gemeinsam nochmal zuhören oder ihr auch ihre Hörer und dann noch einen schönen Abend haben. Wie wäre es denn damit? Ja, dann shoot. Shoot, okay. Geht das denn überhaupt? Wieso geht das nicht? Ah! Drücke ja doppelt drauf. Ich habe es extra eingespielt, mir reingebracht.
01:10:17Speaker 1 Oh, es ist. diese verdammte Axt, diese Technik hier. Ah, der erste ist der Play. Jetzt aber. Ludel gesagt auch von meiner Seite aus vielen Dank und wirkt jetzt mit den Klängen von Toni Sancha und der Musik aus den 70ern wir jetzt auf, oder?
01:10:57Speaker 5 Got on both the jumbo opening, we took all that. At 10 p. m. We'll be in Singapore right on time. Eight hours later, the weather was fine. I left the plane, I saw your face. I felt like Like flying into space, I said hello, you showed your smile. We had a talk for a while.
01:11:33Speaker 4 Changing Singapore changing Singapore I should now do chicken. I check down to check in like yes, I won't fly anymore
01:12:04Speaker 5 You'll be the lion high in the sky, I'll be down on the floor. You told me you've been the waters.
01:12:34Speaker 5 And you had dinner at Fatty's Invad you bought a happy coat for half a price down in Chinatown Ash things to know As I agree, but you didn't see the pain inside of me. You simply turned and went on board. I heard the engines roll.
01:13:06Speaker 4 Change in Singapore change in Singapore I checked out two chicken and I guess I won't fly anymore I checked out you chicken and I guess I won't fly anymore
01:13:36Speaker 5 Soon you'll be flying high in the sky. I'll be totally blown.
Speaker 4 Changing sing the fall Through changing sing the pawn I check down, you chick-dill, and I guess I won't fly anymore.
01:14:11Speaker 4 I check down, you chick-dill, and I guess I won't fly anymore.