CFWU 68 - ...der vielleicht teuerste Camping-Trip der Welt!
Diesmal wieder ein eIne Interview Folge. Heute mit Andreas und Martin. Es dreht sich um Oshkosh und die Vorbereitungen dafür!
Kapitel (49)
- 00:00:00 Begrüssung
- 00:00:59 Vorstellung von Andreas
- 00:02:49 Vorstellung von Martin
- 00:03:37 Oshkosh, die Idee für eine Reise
- 00:08:29 Warum Fliegerurlaub in den USA
- 00:10:16 Plus ONE Flyers
- 00:10:41 Flieger Urlaub, Was ist das
- 00:16:02 Fliegerische Herausforderungen: Mammoth
- 00:16:43 Sedona Airport
- 00:21:31 Plan für Folge Zwei
- 00:22:19 Cessna mit G1000
- 00:24:18 Beechraft Duchess
- 00:24:56 High Perfomance & Complex Aircraft
- 00:26:51 Catalina Airport
- 00:30:11 Marble Canyon
- 00:31:14 Oshkosh Vorbereitungstreffen
- 00:31:53 Buissiness Case für den Vercharterer
- 00:33:36 Vorbereitungen für Oshkosh
- 00:44:57 Aufteilung der Flüge
- 00:49:43 Umschreibung deutscher Lizenzen
- 00:52:48 Umschreiben eines LAPL ??
- 00:54:46 Keine Verfalldauer einer US Lizenz
- 00:55:56 Welche Lizenzen kann man auf USA umschreiben
- 00:59:06 Was ist eigentilich Oshkosh
- 01:01:28 Übernachten in Oshkosh
- 01:02:46 Towerlotsen in Oshkosh
- 01:03:49 A380 Landung in Oshkosh
- 01:04:14 Flugshows
- 01:05:11 Keine Zäune in Oshkosh
- 01:06:02 Arivial Notam für Oshkosh
- 01:07:41 Arival Verfahren
- 01:13:58 Zelten in Oshkosh
- 01:14:40 Erfahrungsbericht eines Kollegen
- 01:17:07 Infrastrucktur
- 01:18:21 Vielzahl der Flugzeugtypen
- 01:19:50 Reiseleiter Martin
- 01:21:51 Offene Community
- 01:23:33 Internationales Zelt / Abend
- 01:25:00 Wetter
- 01:25:56 Zusammenfassung des Fliegertrips
- 01:33:14 Gruppendynamik, mnemonic
- 01:38:47 Buchführung
- 01:40:11 Packliste
- 01:43:40 Die kleine Geschichte von Andreas
- 01:48:47 Die kleine Geschichte von Steffen
- 01:50:31 Die kleine Geschichte von Martin
- 01:56:36 Vorfreunde
- 01:57:18 Kontakt Andreas
- 01:57:38 Verbaschiedung
Vertagte Themen (6)
- 00:03:42 Anflug und die letzten Meter nach Oshkosh „„Wir werden, ich glaube, ganz am Ende ... mal drüber sprechen, wie man eigentlich wirklich da hinkommt.““
- 00:04:48 Umschreibung deutscher Lizenzen in den USA „„Die haben bei mir dann diverse Scheine gemacht oder haben ihre Lizenz umgeschrieben. Da reden wir mit sicher gleich nochmal drüber.““
- 00:06:28 Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten beim Fliegen in Florida „„Da reden wir sich ja gleich auch nochmal ein bisschen drüber, was es da so zu sehen gibt und was man da machen kann.““
- 00:19:21 Besondere Anforderungen beim Oshkosh-Anflug „„Da kommen wir gleich am Ende, glaube ich, nochmal zu den speziellen Sachen.““
- 00:35:19 Verfahren zur Umschreibung auf eine FAA-Lizenz „„Wir können auch da mal kurz drüber sprechen, wie man das macht.““
- 00:52:50 Möglichkeit der Umschreibung eines LAPL „„Das kann man dann bestimmt in den Notes nachreichen.““
Links (22)
- Introduction – Andreashttps://twitter.com/andreasfgruber
- Martinhttps://www.instagram.com/fltops7/
- CFWU 64https://www.comeflywithus.de/2021/09/29/cfwu-64-die-landung-ist-nicht-optional/
- CFWU 44https://www.comeflywithus.de/2020/12/17/cfwu-44-do-you-wish-to-goaround/
- G1000https://de.wikipedia.org/wiki/Garmin_G1000
- Catalinahttps://en.wikipedia.org/wiki/Catalina_Airport
- Sedonahttps://en.wikipedia.org/wiki/Sedona_Airport
- Marble Canyonhttps://en.wikipedia.org/wiki/Marble_Canyon_Airport
- Mammothhttps://en.wikipedia.org/wiki/Mammoth_Yosemite_Airport
- EAA AirVenture Oshkosh seit 1953https://www.eaa.org/airventure
- Unsere Oshkosh Websitehttps://sites.google.com/view/flying-to-oshkosh-2022/home
- EAA AirVenturehttps://www.eaa.org/airventure
- Oshkosh NOTAMhttps://www.eaa.org/airventure/eaa-fly-in-flying-to-oshkosh/eaa-airventure-oshkosh-notam
- Oshkosh FAA Controllers (official)https://www.faa.gov/newsroom/how-does-work-faa-air-traffic-control-eaa-airventure-oshkosh
- Oshkosh FAA Controllershttp://www.aero-news.net/index.cfm?do=main.textpost&id=b510882f-598a-40d1-b0b3-fe9d5e974f60
- Plus One Flyershttps://www.plusoneflyers.org/
- https://www.liveatc.net/https://www.liveatc.net/
- Airbus A380 press releasehttps://www.airbus.com/newsroom/news/en/2009/08/the-a380-takes-centre-stage-at-oshkosh-039-s-airventure-aviation-gathering-in-the-u-s.html
- Die A380 “hard” landinghttps://www.youtube.com/watch?v=-yi9C8NE3Ek
- @FragCFWUhttps://twitter.com/fragCFWU
- Email: fragen@comeflywithus.demailto:fragen@comeflywithus.de
- @comeflywithus_podcasthttps://www.instagram.com/comeflywithus_podcast/
Transkript
00:00:00Speaker 1 Hallo Leute, da sind wir wieder, unser kleiner Super Podcast, der heute gerade im November so fantastisch erfolgreich ist, weil ich tatsächlich wieder eine Aufnahme mache. Die so brandaktuell ist, dass ich noch nicht mal ihr eine Sendungsnummer zuweisen kann, weil ich gar nicht weiß, wann ich es schaffe, diese Folge zu veröffentlichen. Aber heute ist der 27. 10. Heute wurde Gehalt überwiesen, für die Leute, die das interessiert. Ich bin immer sehr glücklich. Ihr habt kein Gehalt. Die beiden Leute, die mir gegenüber sitzen und wir sind alle schweißgebadet, sind, weil wir gerade eine halbe Stunde gebraucht haben, das Setup zwischen drei Leuten hinzukriegen.
00:00:34Speaker 1 Der eine, Martin, bekannt auf CFU Nummer 64, trinkt gerade eine Dr. Pepper zur Entspannung. Der andere ist Andreas. Wir machen heute eine Folge und unterhalten uns über Oschkosch und wie man da hinkommt und was da so passiert. Und jetzt dürfen sich unsere Gäste, eure Gäste heute mal vorstellen. Hallo Andreas, wie geht's dir? Du zuerst. Sehr gerne.
Speaker 2 Hallo Steffen, hallo Martin. Ja, mein Name ist Andreas Gruber.
00:01:04Speaker 2 Ich selber bin Luft- und Raumfahrtingenieur, arbeite in Hamburg bei Airbus. Und bin heute hier, um mich ein bisschen über das Fliegen zu unterhalten natürlich. Ich selber habe seit erst drei Jahren meinen Pilotenschein. Und bin seitdem fleißig am Fliegen, hauptsächlich Chessner und Piper. Und habe zusammen mit Martin einen Ausflug nach Oschkosch geplant, der dieses Jahr leider nicht stattfinden konnte. Aber Nächstes Jahr.
00:01:34Speaker 2 Und deswegen sind wir heute hier und ich freue mich drauf.
Speaker 1 Ja, hoffentlich findet das statt, wobei Oskos ja selber stattgefunden hat. Diesmal, wie viele Stunden hast du denn geflogen in den zwei Jahren, wenn du sagst, dass du so viel fliegst? Das würde mich mal interessieren.
Speaker 2 Nicht so viel, nicht so viel. Ich bin jetzt bei 130 Stunden insgesamt. Das ist nicht vergleichbar mit Leuten, die große Maschinen fliegen.
Speaker 1 Ja, aber dafür sind die meistens mit viel mehr Erfahrung und viel mehr Lernen gestückt, gerade in der Anfangszeit. Also nee, alles gut, das wertet dreifach oder doppelt, wenn du mich fragst.
00:02:05Speaker 1 Super. Genau. Deswegen finde ich das mutig, dass du uns ja schon vor zwei Jahren, glaube ich, das erste Mal getroffen hast und gleich, nachdem du das Fliegen angefangen hast, sprüht aus ihr dieses Fliegerfieber heraus und du wolltest gleich zum heiligen Gral der Flieger, nämlich Oschkosch sozusagen. Und da haben wir uns auch erstmal getroffen und noch so ein bisschen darüber gesprochen. Ich habe ehrlich gesagt auch so ein bisschen am Kopf gekratzt. Mensch, der Jung, der ist ja ganz schön, der ist schon ganz schön mutig, das Gleiche anzugehen. Aber wie gesagt, auf eine Seite hat es sich ja gelohnt, weil da findet ja eh nicht statt, sondern erst nächstes Jahr.
00:02:38Speaker 1 Also alles ist gut. Jetzt haben wir, Martin war nämlich auch dabei, weil der hat das nämlich, glaube ich, schon wie oft gemacht? Hallo Martin, willst du dir dich eigentlich nochmal vorstellen?
Speaker 3 Moin, moin Steffen und Moin Andreas auch. Ja, ich will mir vorstellen, ich glaube, ich mache das lieber ein bisschen kürzer. Ich glaube aber in Frage, du hast ja schon gesagt, Folge 64 war ich schon mal dabei, habe da ein bisschen was erzählt. Und das baut so ein bisschen darauf auf, worüber wir heute reden wollen. Ja, Oshkosch habe ich schon ein paar Mal gemacht.
00:03:09Speaker 3 Es gibt ja zwei Arten, nach Oskosch zu kommen, mit dem Auto und mit dem Flugzeug. Das Flugzeug ist ein bisschen standesgemäß. Ich meine, das ist das größte Fliegertreffen der Welt. Da gibt es viele, viele Herausforderungen. Du hast gerade schon gesagt, Andreas ist sehr mutig. Das ist auch gut so, Mut braucht man auch, denn es ist nicht ganz einfach, da hinzukommen.
Speaker 1 Ehrlich gesagt, mutig auch, weil ich hätte schon Schiss da hinzufliegen sozusagen. Einfach so.
Speaker 3 Und es ist definitiv eine Herausforderung. Wir werden, ich glaube, ganz am Ende haben wir so ein bisschen auf der Liste, dass wir mal drüber sprechen, wie man eigentlich wirklich da hinkommt.
00:03:42Speaker 3 Also die letzten Meter sind eigentlich die spannendsten. Aber wie gesagt, kommen wir erstmal, wie wir eigentlich darauf gekommen sind, ist, wir haben längere Zeit, oder wir machen seit fast gut zehn Jahren Fliegerurlaub in den USA. Und ich hatte ja im letzten Podcast erzählt, dass ich lange in den USA ausgebildet habe. Und die Ausbildung ist immer in Stages. Normalerweise kriegt man drei bis vier Flugschüler zugeteilt, die man von einer Stage noch gar nicht geflogen bis zum ersten Alleinflug. Dann bis zum ersten Überlandflug, dann gibt es so gewisse Progress-Checks und die, aber man arbeitet quasi alle Schüler gleichzeitig ab.
00:04:18Speaker 3 Und es ist total natürlich, dass irgendwelche schneller sind als die anderen. Nicht, weil sie besser sind oder schlauer sind. Der eine hat mal ein schlechtes Wetter, das Flugzeug ist mal kaputt. Es gibt da ganz, ganz viele Effekte und am Ende ist es so einer Stage, dass man ganz gerne von den vier Schülern nur noch zwei hat oder einen und damit einmal am Tag fliegen geht und den Rest des Tages rumsitzt als Fluglehrer. Und da sind wir damals auf die dumme Idee gekommen, dass Freunde aus Deutschland rüberkommen. Die haben bei mir dann diverse Scheine gemacht oder haben ihre Lizenz umgeschrieben. Da reden wir mit sicher gleich nochmal drüber.
00:04:48Speaker 3 Und irgendwann ist man einfach da, wo man sagt, Mensch, wir sind in Florida, lass uns doch mal woanders hinfliegen gehen und dann erkundet man quasi den Bundesstaat.
Speaker 1 Wer ist denn wir, ganz kurz, wenn ich unterbreche?
Speaker 3 Wir sind Fliegerfreunde aus Deutschland, Arbeitskollegen, Leute, die häufig schon in Deutschland geflogen sind und dann einfach gesagt haben, Mensch, USA ist nochmal was ganz anderes. Es gibt viele, viele verschiedene Gründe, warum man in den USA fliegen gehen möchte. Und mit mir vor Ort als Fluglehrer war es natürlich für Leute extrem einfach. Du hast direkt einen Ansprechpartner, du hast einen, der alles für dich vorbereitet, der die Umschreibung mit dir machen kann, der dich auf dem Flugzeug auscheckt.
00:05:23Speaker 3 Das heißt, so ein paar Barrieren nach dem Motto, ich komme als Deutscher zu einer US-Flugschule, kenne da keinen, alle sprechen Englisch, das Flugzeug ist eventuell neu, der Luftraum ist neu, das fällt dadurch so ein bisschen weg. Und die haben mich halt besucht und wir also dann Immer vormittag ist meinen normalen Schüler, damit sind wir im Flieger gestiegen, dann an die Westküste rübergeflogen, also Westküste von Florida oder nach Key West oder Vergleichbares.
Speaker 1 Ich habe da mal so ein paar Bilder und Videos gesehen, die du gezeigt hast. Das ist schon, das passt schon, das ist schon schön dort, zu fliegen und sowas, oder?
00:05:53Speaker 3 Fliegerisch ist, also Florida ist ein sehr, sehr gutes, es ist schon sehr interessant, es gibt viel zu sehen. Es ist aber auch, ich sage mal vorsichtig, der Einsteiger-Staat zum Fliegen, weil es einfach extrem viele Flugzeuge gibt, es gibt viele Flughäfen, es gibt wenig Berge, das Wetter ist nicht immer gut, aber sehr übersichtlich. Also viele, viele Stürme, die da sind. Von Weitem kommen, man kann sie ja da rumfliegen oder sich halt dann wieder Richtung Boden begeben und dann für den Rest des Tages eine Pizza essen gehen. Also das ist schon, wer das erste Mal in den USA fliegen will, ist Florida schon definitiv.
00:06:28Speaker 3 der richtige Start. Und ich hatte ja gerade schon gesagt, es gibt viel zu sehen. Klar, du hast Orlando, du hast Miami. Da gibt es schon ganz spezielle Sachen, da reden wir sich ja gleich auch nochmal ein bisschen drüber, was es da so zu sehen gibt und was man da machen kann. Aber an so einem internationalen Flughafen zu landen, ist, glaube ich, in den USA deutlich einfacher als in Deutschland zum Beispiel. Ja, und so ist das Ganze quasi entstanden, dass immer wie Leute rübergekommen sind. Oder irgendwann hat sich das Ganze dann verlagert von Florida erst nach Arizona, weil wir einen Freund hatten, der da gearbeitet hat und dann da alles vorbereitet hat, die Flugzeuge reserviert hat und sowas.
00:07:02Speaker 3 Dann haben wir einen Club gefunden an der Westküste. Das ist auch derjenige, den wir nutzen werden, wenn wir nächstes Jahr nach Oschorf fliegen. Und jetzt gerade Die letzten Urlaube waren auch gelegentlich mal wieder an der Ostküste, allerdings etwas weiter nördlich in Washington.
Speaker 1 Lass mich mal ganz kurz überlegen. Florida ist ja. An der Westküste, ne? Ostküste. Äh, Pardon, ja, Ostküste. Bing bing.
Speaker 3 Ich kaufte mal einen Globus bei Gott.
Speaker 1 Genau, kaufte mal einen Globus. Aber. . . Westküste ist ja da so San Diego oder irgendwie sowas, ne?
00:07:33Speaker 3 Ja, genau.
Speaker 1 Wo ist denn Ostkosch?
Speaker 3 Ziemlich genau in der Mitte, ganz im Norden. Also wer auf dem Globus Oskosch finden möchte, die großen Seen, im westlichen Teil der großen See, drei großen Seen da oben, ist Chicago, gerader Strich nach Norden und am Ende von dem See liegt Oskosh.
Speaker 1 Dann ist es ja aber von der Westküste jetzt nicht so dicht dran nach Oschkos, ne? Oder? Deswegen frag ich, ich frage das mal ganz so doof, ich kratze mich so ankommen, warum seid ihr auf diesen Fliegerclub gekommen? Ich meine, wäre da fast Florida nicht besser gewesen am Ende.
00:08:05Speaker 3 Ja, also ist eine valide Frage. Also Florida wäre definitiv näher dran als die Westküste. Der zweite große Vorteil ist, man hat die Rocky Mountains sich dazwischen, als wäre auch fliegerisch weniger anspruchsvoll. Aber es ist so eine Sache, das Flugzeug in den USA zu bekommen. Und da geht schon ein bisschen die Frage rein, warum geht man eigentlich drüben fliegen oder macht man eigentlich so einen Fliegerurlaub? Ich nehme das jetzt ein bisschen vorweg, aber es ist definitiv die Auswahl der Flugzeuge, die du hast.
00:08:38Speaker 3 Es gibt also, ich sag mal im Gegensatz zu Deutschland, größere Flugzeuge, ein bisschen was Besonderes, schneller, besser ausgestattet. Die muss man irgendwo chartern. Also man kauft ja kein Flugzeug, man chartert das ganze Jahr. Und wenn ich ein Flugzeug charter, dann ist natürlich, also jemand verschadet mir das ja und der hat ja auch einen Business Case, den er machen möchte in der Flugschule. Also wir haben bei uns nach Flugschule morgens um sieben angefangen und die letzten sind so um 10, 11 Uhr nach Hause gekommen. Das heißt, du hast schnell ich sag mal acht Stunden den Flieger in der Luft. Das heißt aber für den für den Verscharterer, der macht acht Stunden Geld.
00:09:12Speaker 3 Jetzt kommst du um die Ecke und sagst, ich will damit nach Auschworch fliegen. Ich bin drei Tage ein bisschen unterwegs, dann mache ich eine Woche Pause und dann komme ich wieder zurück. Dann rechnet sich das für den halt nicht. Und selbst die Mindestahmenstunden, die viele Schulen haben, und das ist normalerweise zu drei bis vier Stunden am Tag Selbst da macht die Flugschule Minus, weil drei oder vier weniger als acht ist. Und das zweite Ding ist natürlich, dass Wenn du selber unterwegs bist und drei bis vier Stunden am Tag fliegen willst, das ist natürlich auch schon eine gewisse Ansteigung. Und wenn du da noch irgendwo Pause machen willst, heißt es, du musst die Tage davor mehr fliegen.
00:09:44Speaker 3 Oder du zahlst halt für Tage, in denen du eigentlich das zusätzlich bewegst. Und das war eben auch damals der große Vorteil, dass wir machen konnten, was wir wollten, mit den Flugzeugen. Das war eine Flugschule, da konnte ich ja relativ gut sehen, welches Flugzeug in dem Tag überhaupt nicht benutzt wird. Dann haben wir uns das halt geschnappt. Und damit wird es überhaupt noch ein bisschen Geld generiert. Und der Besitzer war glücklich, weil das tut sich auf jeden Fall doch in der Luft war, anstatt es eben nicht gebucht zu haben. Und gleichzeitig hatten wir damals keine Mindeststunden. Jetzt kommen wir zu dem Club in San Diego. Das ist Plus One Flyers.
00:10:14Speaker 3 Da wird es mit Sicherheit auch dann in den Shownotes einen Link geben. Genau. Und das hat den großen Vorteil, dass die nur eine Stunde Mindestabnahme haben. Das heißt, mit den Stunden, die du mindestens abnehmen musst für den Trip, kommst du sehr lässig von der Westküste bis nach Oschkosch und zurück, ohne irgendwelchen Stress.
Speaker 1 Okay.
Speaker 3 Jetzt habe ich ganz viel geredet, aber eigentlich haben wir das Thema Fliegerurlaub in dem Sinne noch gar nicht besprochen, oder?
Speaker 1 Nee, du hast ganz viel geredet, du hast gesagt, wegen das.
00:10:45Speaker 1 Okay, ja, Fliegeurlaub, mach doch mal. Du warst, weil es da so schön in der Shownotes drin steht.
Speaker 3 Genau, okay, gut. Ist ein Begriff, den man als Pilot ganz gerne mal rumwirft und dann denkt man sich und andere Leute gucken nicht mal und sagen Was ist ein Fliegerurlaub? Also ein Fliegerurlaub, und Olli hatte das so ein bisschen in irgendeiner der Folgen um die 40er herum mal erwähnt, der war nämlich auch schon mal in Florida und Kalifornien fliegen.
Speaker 1 muss ich jetzt mal ganz kurz einwerfen. Es ist tatsächlich so, dass Martin sich durch alle Folgen durchquält und hat wahrscheinlich schon eine riesenlange Rolle aufgemacht mit den ganzen.
00:11:18Speaker 1 . Errors und Fehler, die wir da drin haben. Und du wolltest da Hände doch, du wolltest doch so eine Shownotes selber noch schreiben und Korrektur zu jeder Folge irgendwie noch anfügen. War das nicht so?
Speaker 3 Ja, ich arbeite dran. Du hast gesagt, 50 Prozent ist immer richtig. Schauen wir mal. Ja, genau. Nein, und Olli hat das quasi erwähnt. Ich weiß gar nicht, in welchem Zusammenhang die das gemacht haben. Im Prinzip ein Fliegerurlaub ist so ein bisschen wie so ein Roadtrip, den viele Leute ganz gerne auch in Kalifornia mal mit dem Auto mal machen. Du schnappst dir in San Diego oder LA ein Auto oder am besten natürlich ein Cabrio und machst dann halt über Las Vegas und die ganzen Nationalparks einen Trip Richtung Norden und fliegst dann wieder zurück nach Deutschland.
00:11:55Speaker 3 Das ist so der typische Trip, den viele machen. Und den machst du im Prinzip mit dem Flugzeug. Du siehst natürlich am Boden ein bisschen weniger, vieles siehst du nur aus der Luft, aber du coverst natürlich eine viel, viel größere Distanz. Und du fängst an einem Ort an, machst einen großen Rundtrip und bist am Ende des Urlaubs eigentlich im Prinzip da, wo du angefangen hast, idealerweise, um das Flugzeug da wieder abzugeben. Und zwischendurch
Speaker 1 Erwähne mal so ein bisschen, also der kleine Unterschied zwischen dem Roadtrip und dem Flugtrip ist, dass das Portemonté wahrscheinlich ein bisschen tiefer sein muss für die Reise als mit dem Auto, oder?
00:12:28Speaker 1 Ja, definitiv nicht die billigeren. Urlaub umplant nächsten Sommer oder irgendwie sowas.
Speaker 3 Wobei auch da kann man, also viele Leute, die mitgekommen sind, haben das häufig gemacht, um ihre Stunden zu sammeln. Also viele sind ja auf dem Weg zur Berufsfliegerei oder Vergleichbares. Und viele nutzen das eben auch als fliegerische Fortbildung. Anstatt immer die typische Kaffee-Fliegerei zu machen auf die Inseln, immer mit dem gleichen Flugzeug, du Idealerweise natürlich noch von zwei Plätzen, die nicht kontrolliert sind oder kein Tower haben.
00:12:59Speaker 3 Und da entwickelst du dich halt nicht weiter und hier ist halt die Möglichkeit, Flugzeuge zu fliegen, die du in Deutschland eben meistens gar nicht startern kannst. Oder eben für relativ wenig Geld Flugzeuge zu chartern, die in Deutschland eigentlich unerschwinglich sind. Und das ist eigentlich schon auch einer der besagten Gründe, warum man das ganz gerne in den USA macht oder so. Häufig ist es so, dass du mit fünf bis sechs Flugstunden in den USA plus dem Flugticket darüber eigentlich finanziell genau da rauskommst, wo du in Deutschland bist, wenn das Ding einfach nur in Hamburg starterst.
Speaker 2 Ja, ja klar. Ich glaube auch, dass dort ein großer Unterschied besteht zu einem Roadtrip mit dem Auto, weil es beim Fliegerurlaub auch darum geht, sich selber weiterzubilden, selber etwas Neues zu lernen.
00:13:36Speaker 2 und technisch halt auch wirklich mal neue Erfahrungen zu sammeln, was du bei einem Roadtrip selber ja nicht hast. Das Auto, was du fährst, kannst du direkt fahren und den Flieger, den du dann fliegst, musst du auch erst über die Tage kennenlernen Und auch das Land, in dem du fliegst, musst du über die Tage kennenlernen, das ist schon eine größere Herausforderung als bei einem Rote mit dem Auto.
Speaker 3 Genau, völlig richtig. Und gerade Andreas mit seinem Hintergrund ist natürlich Einer, der sich definitiv ausführlich damit euer auseinandersetzert hat, welche Schwierigkeiten eigentlich so ein Fliegerurlaub mit sich bringt oder nicht Schwierigkeiten, Herausforderungen.
00:14:14Speaker 3 Ja, also klar, du fixst einen anderen Flugzeugste normalerweise nicht vorher geflogen hast. Vielleicht den Typ, aber definitiv nicht das Flugzeug selber. Du verbringst relativ viel Zeit in der Luft. Das ist natürlich auch eine körperliche Herausforderung. Du fliegst auch häufig sehr, sehr hoch. Also gerade Richtung Grand Canyon bist du grundsätzlich über 10. 000 Fuß unterwegs. Was einfach eine körperliche Belastung ist. Und wenn du das eben wie zwei, drei Tage, vier, fünf Stunden am Tag machst, dann weißt du auf jeden Fall abends, was du gemacht hast.
00:14:46Speaker 3 Und dann kann man eigentlich im Prinzip auch so, ich sag mal, seinen Schwierigkeitsgrad so ein bisschen selber festlegen. Also ich hatte vorhin schon gesagt, dass wir häufig Nationalparks anfliegen. Einfach weil die landschaftlich natürlich sehr schön sind, aber auch weil viele von denen auch nicht ganz so einfach zu erreichen sind mit dem Auto. Das sind immer lange Fahrzeiten, das ist mit dem Flugzeug alles ein bisschen einfacher. Die meisten haben auch einen Flug. Im Flughafen relativ in der Nähe. Aber gerade so im Bereich Arizona liegen die auch ganz schnell mal eben halt in der Wüste und sehr hoch.
00:15:18Speaker 3 Und Hot und High habt ihr ja, glaube ich, in einer letzten Folge auch besprochen. Und das wird natürlich dann mit einer 172er, du hast dein Gepäck dabei, vielleicht noch ein Zelt. Das kann schon mal, da muss man schon mal rechnen.
Speaker 1 Ja, definitiv. Also Ich habe ja so auch, als ich in Kalifornien gelebt habe vor LH und das ganze ganze Kram, habe ich ja eben in Amerika Stunden gesammelt für einen und diesen Zweck. Und dann bin ich auch nach Flextaff und wie es heißt, Arizona-Grenchen Airport hingeflogen. Und bei den Density-Berechnungen, da habe ich irgendwie dreimal überlegt, aber das kann doch nicht sein, die starten hier alle laut meinen Berechnungen.
00:15:50Speaker 1 Ich habe immer den Fehler gesucht, wieso die da eigentlich rausgehen können, weil laut meinen Berechnungen ging das irgendwie. Irgendwie gar nicht, bis ich dir in den Federn gefunden habe.
Speaker 3 Also ich vergleiche jetzt mal, wenn Leute fragen, wo auch so die Fliegerischen Herausforderungen sind, also ein Platz, den wir ganz gerne anfliegen, ist ist Mammoth, das liegt auf 7135 Fuß. Das ist eine Höhe, die man in Deutschland schon fast normalerweise als Privatflieger gar nicht fliegt und da landest du.
00:16:20Speaker 3 Dann kannst du überlegen, wo deine Platzrunnenhöhe ist. Und wie du schon gesagt hast, da musst du überlegen, ob du morgens oder nachmittags fliegen gehst, denn nachmittags kommst du da eventuell einfach mal nicht mehr raus, weil einfach durch die Temperatur dann deine Dichtehöhe einfach für eine 172er nicht mehr nicht mehr machbar ist. Aber du hast natürlich auch andere Plätze, also ich glaube, du hast sogar Sedona auch was geschrieben gehabt. Willst du mal beschreiben, was eigentlich Sedona ist?
Speaker 1 Sedona ist. Da hat, ich hab, ich war also, ich hab das mal, der Dame, als ich da in Arizona gelebt habe, ähm, in Goodyear Phoenix, da habe ich meine Wäsche zu so einer kleinen Wäscherei gebracht, weil irgendwie so ein Hemd sollte dann doch mal irgendwann gebügelt werden und sie meinte, was machst du dann am Wochenende?
00:17:03Speaker 1 Und es sieht einfach wunderschön aus. Das ist so wie so ein umgekehrter Grand Canyon, kann man sagen. Da sind die, was der Grand Canyon sich reinbohrt. bohrt sich da nach oben raus, also praktisch so negierte Canyons, sieht wunderschön aus. Und auf einem von diesen umgedrehten Canyons, so ein Plateau sozusagen, ist oben ein schöner. Flughafen, Sedona Airport und die servieren einen hervorragenden Apple Copper mit Vanilleeis. Du Nix, kennst du den? Ja. Hast du wahrscheinlich genau den gleichen gegessen wie ich. Oder?
Speaker 3 Ja, ich war da schon mehr als einmal und Essen ist unter einer einzigen, also es ist A landschaftlich unglaublich.
00:17:37Speaker 3 Also es heißt ja die Red Red Rocks of Sedona. Gerade bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ist das landschaftlich Versteht dann das die Sprache? Aber gleichzeitig, was du gerade gesagt hast, der liegt immer noch fast 5000 Fuß hoch, liegt auf dem Plateau, liegt aber eigentlich, das Plateau liegt eigentlich auch in einem Canyon drin. Das heißt also, wenn man da rein visuell anfliegt und nicht auf die Höhe achtet, kann man sich da sehr, sehr leicht verschätzen, wie hoch das Ganze eigentlich noch ist. Und dann so ein auf dem Plateau liegender Flughafen, da gibt es ja noch diverse andere, die haben ja auch dann Herausforderungen.
00:18:11Speaker 3 Also der Pilot sucht ja immer den Gegenwind. Und Gegenwind über Plateau huscht, hat ja nur am Ende nur Fallwinde. Also das ist alles nicht völlig trivial. Und da muss man ihn einfach schon mal gut vorbereiten. Und das sind einfach Sachen, da kommen wir wieder zu den Schwierigkeiten. In Deutschland, wenn wir da unterwegs sind mit einem kleinen Flugzeug, da gibt es weniger schwierige Plätze und solche Herausforderungen findest du eigentlich hier eher selten. Da musst du dann schon Richtung Schweiz oder Österreich, da wird es dann auch schon mal langsam interessant.
00:18:43Speaker 3 Ja, letzter Satz noch ganz kurz eben zu dem Fliegerurlaub. Es gibt im Prinzip zwei, ich hatte gesagt, variable Schwierigkeit. Es gibt im Prinzip zwei Sachen, wie man es machen kann. Am Anfang haben wir sehr häufig so ein sternförmiges Muster geflogen. Das heißt, wir hatten ein Hotel, du fährst am Flughafen, fliegst einen Tag weg, kommst, ist abends wieder da, stefst immer im gleichen. was sehr, sehr entspannt ist, aber es limitiert natürlich so ein bisschen deine Reichweite. Oder eben du versuchst maximale Distanzen. Oshkosch ist genauso ein Beispiel, du fängst bei San Diego an. Graderschuss bis Ostkosch durch, nimmst an der Veranstaltung teil und dann geraderschuss wieder zurück, was natürlich die Planung und die Hotelreservierung und sowas alles ein bisschen anspruchsvoller macht.
00:19:21Speaker 1 Wie lange brauchst du dafür, wenn du jetzt sagst, du fliegst irgendwie, keine Ahnung, deine drei, vier Stunden am Tag und dann um dann noch den. Sogar das Bierchen irgendwie an der Bar, geließt du sogar in einem Hotel. Wie brauchst du lange? Brauchst du da? Zwei Tage?
Speaker 3 Ich glaube, wir haben überhaupt, glaube ich, drei oder vier geplant. Ja, okay. Hängt doch ein bisschen damit an, du willst auch nicht unbedingt abends völlig übermüdet in den Oschkosch rein. Also das ist so eine Sache, die spart man sich alleine schon mal für den nächsten Tag auf, am allerersten Tag. planst du auch ein bisschen weniger, weil du dich halt nicht morgens im Acht weg los willst, sondern du machst den Flieger erstmal fertig, je nachdem, wo du das Flugzeug abholst.
00:19:57Speaker 3 Und gerade wenn du mit Meer unterwegs bist, trifft man sich normalerweise irgendwie so eine Stunde vom Startplatz entfernt, einfach um sicherzugehen, dass jeder losgekommen ist. Und du willst natürlich auf dem Weg dahin, ich sage mal vorsichtig, ein bisschen Erfahrung mit dem Flieger sammeln, denn in Ostkosch musst du den Flieger beherrschen. In Ostkosch kannst du nicht Im Anflug runter gucken, wo deine Hebel sind und deine. Du musst einfach wissen, wo alles ist, weil da ist rausgucken und kein Angriff und Flieger treffen angesagt. Aber wie gesagt, da kommen wir gleich am Ende, glaube ich, nochmal zu den speziellen Sachen.
Speaker 1 Ja.
00:20:29Speaker 1 Ah, jetzt sehe ich dich wieder richtig. Sehr schön, sehr schön.
Speaker 3 Ich habe gerade jemanden, meine Kamera ist enthuscht.
Speaker 1 Ja, enthuscht. Genau, prima. Wie oft hast du denn diese Reise schon gemacht?
Speaker 3 San Diego Oshkosch habe ich einmal bis jetzt gemacht.
Speaker 1 Ah, okay. Und von der anderen Mal war der von Florida noch.
Speaker 3 Nee, von aus Washington. Oder ganz klassisch mit Auto und Bus.
Speaker 1 Ah, okay. Und Andreas, du hast ja noch gar nicht gemacht, ne?
00:20:59Speaker 2 Also ist selber in Amerika Fliegen, noch nicht, auch kein Fliegeurlaub in Amerika. Ich habe jetzt bis jetzt einen Fliegeurlaub gemacht, war mal in Skandinavien von Hamburg aus auch ein Riesenerlebnis.
Speaker 1 Ihr habt ja alle was von mir voraus. Also ich war noch in Hamburg, wenn Kleinflieger bin ich noch nie woanders außer wieder zurückgeflogen am Ende letztendlich sozusagen.
Speaker 3 Ja, aber deswegen sagt die Gerüchtekirche ja, dass du auch nächstes Jahr dabei bist.
Speaker 1 Ja, ja. Ich habe schon kalenderfrei eingetragen.
00:21:29Speaker 2 Schon alleine, dass du Teil 2 aufnehmen kannst von diesem Podcast.
Speaker 1 Das sind denn, der nennt sich Titel Die Überlebenden, oder wie soll das irgendwie heißen oder sowas?
Speaker 3 Ich dachte, du machst das, du berichtest quasi live von der Reise und erzählst deinen Hörern immer, holt mich hier raus.
Speaker 1 Ja, genau. Dschungelkennt, alle Ausschusch oder was? Nein, nein. Cool. Genau, wir haben Fliegerurlaub gesprochen, warum Fliegen in den USA. Da hattest du auch noch aufgeschrieben, welche Flieger man da kommt.
00:22:00Speaker 1 G1000, du hast sogar aufgeschrieben, HP, das ist der High-Performance-Flieger, also mit Einziehwahrwerk und Verstellpropeller und den Kram Turbolader, was es da wahrscheinlich gibt, und Twin sogar Sind denn auch bei den Pflegableute, die auch eine Multi-Ather Engine fliegen? Ich meine, da gehört ja schon so ein bisschen mehr Geld dazu, ne?
Speaker 3 Ja, also genau, Gear 1000, gerade damals, als wir damit angefangen haben, waren Geh1000-Flugzeuge in den USA schon relativ häufig, gerade weil Chesna extrem die Flugschulen damit ausgestattet hat.
00:22:35Speaker 3 oder beworben hat, das gab es in Deutschland noch gar nicht. Also das war ein integriertes Glascockpit war hier eigentlich fast noch unbekannt. Und wenn du dann in Deutschland, ich weiß nicht, 150 bis 200 Euro für eine Flugstunde ausgibst und hast da so eine alte etwas antike 172er wo du du bist jetzt zwar sicher dass die lufttüchtige ist aber wenn du reinguckst denkst du naja meine großmutter würde ich da nicht mitnehmen die würde da gar nicht einsteigen weil das innen drin alles seit den 60ern nicht renoviert wurde Dann gehst du in die USA und kriegst für nicht mal das Ganze in Dollar, sondern eigentlich nochmal noch billiger und dann noch den guten Dollarkurs, eine nagelneue 172er mit gern 1000, dann ist die Wahl relativ einfach, wo du fliegen gehst.
00:23:16Speaker 3 Genau, dann gibt es eine Flugzeugklasse, ich sage mal so 182, 206, wenn wir in der Tschessner Familie bleiben. Also Flugzeuge, die mehr als 180 PS haben, sind ja offiziell High Performance. Die findest du in Deutschland eigentlich gar nicht zum Chartern. Also was wir ganz gerne als Vorbereitung machen und über die Vorbereitung wird Andreas mit dir gleich noch ein bisschen was erzählen, ist ja, dass du. . Um die Gesamtanzahl der neuen Eindrücke in den USA zu minimieren, versuchst das Flugzeugmuster, was du drüben fliegst, schon mal in Deutschland mal zu fliegen, dass du es wirklich schon mal gesehen hast.
00:23:46Speaker 3 Aber dann versucht auch mal eine 182er zum Chartern zu finden, also keine Handvoll in Deutschland. Und Twin ist ein gutes nächstes Beispiel, da ist es dann einfach ein großer finanzieller Unterschied. Also eine Twin zur Ausbildung in Deutschland kostet Wenn du Glück hast, 400 wahrscheinlich mehr Euro. Und ich glaube, wir haben vor zwei, drei Jahren, oder lass es auch schon vier gewesen sein, eine alte Dutchess drüben gemietet für unter 250 Dollar.
00:24:16Speaker 1 Ja, aber eine Duchess ist aber auch wirklich Motorausfall heißt ja nur, du hast mehr Zeit, dir ein Notlandefeld zu suchen, ne? Oder was ich meine, mehr ist es ja nicht.
Speaker 3 Ja, genau, es ist jetzt kein Hochleistungsflugzeug, aber wie gesagt, es ist eine Twin, das ist Twin-Zeit, die du loggen kannst. Und das für die Hälfte vom Geld. Also das sind einfach die Sachen, die dann die Leute darüber ziehen.
Speaker 1 Ganz kurz, aber unterbrechen wir, weil du gesagt hast, ich meine High-Performance-Flieger.
00:24:49Speaker 1 Ich weiß, bei Airbus gibt es ja auch einen Fliegerclub. Und der hat doch einen auch mit 1C-Fahrwerk, oder nicht?
Speaker 3 Ja, also in den USA gibt es eine Hand von Endorsements. HP oder High Performance ist über 180 PS, also 181 und mehr. pro Triebwerk. Also eine Twin, die 2x180 PS hat, ist trotzdem noch keine High-Performance Twin. Und dann gibt es Compt Genau, die Dutches hat auch nur 180 PS gehabt, als sie frisch aus dem Werk kam. Ich glaube, danach gibt es nur bergab.
00:25:20Speaker 3 Aber nein, und dann gibt es das zweite große Rating, was wichtig ist, Rating Endorsement, ist komplex. Komplex ist Verstellpropeller, Einziehfahrwerk und Landeklappen. Wenn die drei Sachen vorhanden sind, dann ist es offiziell ein Komplexflugzeug hin, du brauchst das Endorsement ebenfalls. Das sind so die beiden die man, wenn man drüben fliegen geht und aus Europa kommt, am besten noch macht, dass man halt Zugriff auf die Flugzeuge hat.
Speaker 2 Und ich glaube, da kommt gleich eine große Herausforderung hinzu, dass man die ja nicht so einfach fliehen kann, sondern man braucht auch mal eine gewisse Stundenanzahl, damit man einfach auch überhaupt so weit ist, dass man das Endorsement bekommt.
00:25:57Speaker 2 und einem auch jemand das Flugzeug anvertraut.
Speaker 1 Ja, das ist ja aber, glaube ich, fast überall. Das wäre ja auch in Deutschland bei irgendeiner Flugschule so, oder nicht? Also wobei, wie gesagt, du sagst ja schon, man kann solche Flugzeuge in Deutschland eigentlich gar nicht mieten irgendwo.
Speaker 3 Die sind schwer zu finden, das ist definitiv. Ja, man will sich auch mit dem Flieger sicher fühlen, das ist ja auch so eine Sache, die ist klar, die Mindeststunden komplex ist ja im Prinzip nur.
00:26:27Speaker 3 . . Es ist ja nur eine Frage der Zeit, bis du mal ohne Fahrwerk landest und deswegen sind da so klar, du kannst das Endorsement haben. Aber sehr viele von den Verscharterern wollen eben auch, dass du 25, 50 oder mehr Stunden Komplexzeit mitbringst, dass sie wissen, aha, er hat schon mal eben schnell gemacht, sondern er weiß, was er mit dem Flieger tut und bringt ihn idealerweise auch in einem Stück zurück.
Speaker 1 Ja. Du hast ja auch noch geschrieben hier Ziele, die du auch erstmal wahrscheinlich zur Einweisung, wenn man da, als ihr angefangen habt, in San Diego zu fliegen, habt ihr mal so von dort aus erstmal so Stichflüge gemacht und allem, hast du auch Adelina aufgeschrieben?
00:27:05Speaker 1 Das fand ich auch sehr interessant, weil bei Katharina weiß ich, da sträuben sich die Flugschulen schon oder beziehungsweise die Verschaderer, dass du da hinfliegen darfst, weil da musst du, glaube ich, für die Verschaderer eine Einweisung haben. Was wahrscheinlich, obwohl es wahrscheinlich genauso anspruchsvoll ist wie Sedona-Siben oder so.
Speaker 3 Nee, ich glaube, es ist noch ein bisschen anspruchsvoller. Einfach, also erstmal, Katharina ist ja eine Insel. Das Pateau ist noch extremer. Du hast da draußen natürlich. . noch ich sag mal wahrscheinlich stärkere Winde die du die dich und ich wahrscheinlich willst du jetzt an dieser Stelle wie ich dich kenne auch ein passendes Bild dazu einblenden aber Katharina hat ja zwei Herausforderungen A, es ist ein Plateau,
00:27:44Speaker 3 Auf einer Insel, das heißt, du fliegst im Prinzip auf eine Stallwand zu, dann kommt deine Landebahn und diese Landebahn hat auch noch einen Knick. Das heißt also, die hat erst einen Anstieg und einen Abstieg. Das heißt, so viele Klaro, du weißt, der Wind kommt über, du fliegst ja gegen den Wind an, das heißt der Wind geht über die Bahn, das heißt du hast Fallwind davor, das heißt du fliegst sowieso tendenziell ein bisschen zu hoch an Dann irgendwann hast du die Landebahn erreicht, singst runter, willst landen, siehst aber das Ende der Bar nicht mehr, weil der sehr knick in der Mitte ist. Das ist dann ganz gerne mal so ein Moment, wo viele Leute sagen, oh Gott, ich starte nochmal durch.
00:28:16Speaker 3 In der Sekunde, wo du das Gas reinschiebst, siehst du, ob das Ende der Bahn mal wieder hoch genug bist. Dann versuchst du zu landen. Ja, und dann ist die Bahn abschüssig. Was heißt, die Bahn geht eigentlich unter dir weg und wenn ihr da mal aufsetzt, ist es immer noch abschüssig, braucht es mehr zum mehr. Bahn zum Bremsen und ja, da machen sich ja so regelmäßig Piloten lang, und das ist einfach der Grund, warum ganz viele Verschader und Flugschulende Einweisung verlangen. Aus gutem Grund.
Speaker 1 Ich habe jetzt gerade diese Anfangsszene aus Goldeneye im Kopf, wo er dem Flieger hinterher springt, der die Plateau darunter gefallen ist oder irgendwie sowas.
00:28:48Speaker 3 Ja, ja, das ist der Standard zu starten, wenn da mal normalerweise startet.
Speaker 1 Ja, ja, genau. Ich verstehe schon. Ja, ja, klar, klar. Okay, sehr schön. Nee, aber sehr schön. Catalina und ich habe ja nun in Los Angeles gelernt, auch in Long Beach gelernt, was ja praktisch nur geradeaus einmal rüber ist nach Catalina. Und ich war nie in Catalina. Jeder Flugliehr hat mal gesagt, ah, das machen wir, fliegen wir hin und am Ende haben sie es nie getan. Naja, vielleicht hatten sie ihre Gründer, die haben mich angeguckt und sind am Start. Keine Ahnung.
Speaker 3 Ich habe auch einen Teil meiner Ausbildung da gemacht und das war mein erster Flug. Ich hatte eine Fluglehrerin, die Navy-Pilotin war
00:29:19Speaker 3 Die sagte, sie kann im Prinzip, also die war gerade zurück aus der auf Natur, war gerade auf Flugzeugträger zurückgekommen und sie sagte, sie braucht jetzt unbedingt nochmal so eine Flugzeugträgerlandung und das war unser erster. Unser erster Flug überhaupt zusammen ging nach Catalina.
Speaker 1 Ah, okay, gut, alles klar. Sie hat ja aber gelandet, ne?
Speaker 3 Nee, das durfte ich. Denn nur der, der landet, darf sich, es gibt in Catalina ganz große Schokoladenkekse. Und nur der, der landet, darf den Schokoladenkeks essen.
Speaker 1 Ja, ist ja ein privater Flugplatz, kostet ja alleine gebühren, war doch so, ne?
00:29:51Speaker 3 Ja, genau. Und ah, gut, es ist ein hervorragendes Beispiel. Landegebühren gibt es in den USA nämlich normalerweise auch nicht. Es gibt Plätze, die es nehmen. Santa Monica. Santa Monica, ähm, ja. Es gibt ein sehr, ich weiß nicht, ob ich, wenn ich das Bild finde, schicke ich dir das zu, Marble Canyon. Das ist ein ganz, ganz kleiner Platz im Norden vom Grand Canyon. Man darf den Grand Canyon eigentlich reinfliegen, aber weil das im Flugplatz ist, darfst du da halt runtersinken.
00:30:23Speaker 3 Die kleine Straße irgendwie in ein Canyon gepflastert und da darfst du landen und da musst du in der Tankstelle gegenüber, darfst du deine Landegebühr bezahlen.
Speaker 1 Ja. Muss man sich dafür anmelden? Ist das so PPR?
Speaker 3 Nein, nein, nein. Achso. Die sind froh, wenn man da vorbeikommt. Aber absolut empfehlenswert. Also das ist einer der Plätze, gerade wenn es dann Sonnenaufgang, Sonnenuntergang Das ist schon optisch sehr, sehr beeindruckend. Genau, aber es gibt so private Plätze, die halt Landegebühren verlangen, die großen normalerweise nicht.
00:30:56Speaker 3 Ausnahme sind internationale Flugplätze. Da gibt es keine Landegebühr, sondern es gibt einen RAM-Fee, den viele dann verlangen. Also klar, wenn du mit deinen 172er dann zwischen diversen Business jetzt so rumstehst. dann lassen sich das schon mal irgendwie mit ein paar Dollar bezahlen.
Speaker 1 Ja, okay. Ja, cool. Sehr schön. So, und dann kommt also Oschkosch. Und da muss man sich vorbereiten. Wie gesagt, ich war ja auf einmal ein von diesen Vorbereitungsmeetings ja mal Riecht die physisch dabei, als ganz kurz Corona letztes Jahr oder Anfang letzten Jahres irgendwie zuließ, glaube ich.
00:31:29Speaker 1 War das so? Ich kann mich erinnern, oder war es doch Prä-Corona, Andreas?
Speaker 2 Ja, wir haben es im September noch geschafft, uns mal in Person zu treffen, um uns alle kennenzulernen. Und dann mussten wir alles auch auf online umstellen.
Speaker 1 Ja, okay, gut. Wie oft, wollen wir zum Thema Vorbereitung kommen? Seid ihr soweit? Oder haben wir was vergessen?
Speaker 3 Nein, ich vielleicht noch eine Sache zur Vorbereitung. Ich habe gerade nochmal so einen Blick in die Shownotes geworfen. Du hast das vorhin schon erwähnt, dass so ein Verscharter will ja sicher sein, dass du weißt, was du tust mit dem Flugzeug.
00:32:03Speaker 3 Eine Sache, die man auch nicht vergessen darf. Also nicht nur das. Wenn du gerade wenn du bei der Flugschule das Ding verschadest oder leist, für den das ein Business Case ist, der nicht so super ideal ist, man darf auch nicht vergessen, dass du damit einen unglaublichen Wert vom Hof ziehst. Also wir sind ja ganz gerne auch mal mit Mit zwei bis vier Flugzeugen unterwegs und das sind ja schnell irgendwie anderthalb bis zwei Millionen Wert, die du da mitnimmst. Und da wollen die schon wissen, wer du bist und wo du damit, was du damit vorhast. Also so ein Neupreis von der 172er sind halt 430.
00:32:34Speaker 3 000, ist das, glaube ich, gerade zu veranschlagen. Einfach nur, dass man, man muss das auch wertschätzend wissen, was du da mitnimmst.
Speaker 1 Verlangen die, Entschuldigung, ganz doofe Frage, verlangen die da eine Art Kaution, dass du da nicht zu den mexikanischen Drogenhändlern drüber fliegst oder so und die Kiste verschaderst oder nein?
Speaker 3 Okay. Nee, ist mir noch nicht passiert. Das mit der Kaution, meinst du? Genau, der weder ist eine. Achso, okay. Das ist noch, glaube ich, so eine Sache, die man auch gegen hören Mietwagen nochmal vielleicht herausstellen muss.
00:33:06Speaker 3 Also das ist, du hast da. . . Definitiv einen gewissen Wert, den du mitnimmst, das erwartet einfach eine gewisse Vorbereitung und deswegen auch so ein bisschen, der Checkout dauert, die Linke immer ein bisschen länger, dass sie dir vertrauen, dass du jetzt ein Flugzeug durch die halbe USA fliegst. Genau, dann Vorbereitung. Das ist, glaube ich, jetzt mal der Bereich, wo Andreas mal aus dem Dekästchen plaudern kann. Und gerade auch seine Sicht der Dinge darstellen können.
Speaker 2 Ja, ich glaube, die mit der Vorbereitung, wir haben jetzt auch für unseren Trip, der für dieses Jahr geplant war.
00:33:40Speaker 2 vor einem Jahr genau angefangen, quasi ein Jahr vor Oskos, mit OSKOS 2019 haben wir angefangen, 2020 haben wir angefangen zu planen für 2021. weil man sehr lange braucht, um erstmal die Leute an Bord zu holen, die Leute zu motivieren, auch langfristig zu planen, ihren Urlaub einzuplanen. Und eben Leute zu finden, Crews zu finden, die ja da auch mitmachen wollen und sich vorbereiten wollen und dann eben zwei, drei Wochen in Amerika fliegen wollen.
00:34:11Speaker 2 Ich glaube, zur Vorbereitung gehört erstmal eine grobe Idee, was will man machen. Natürlich, wir haben gesagt, San Diego nach Oshkosch als prinzipielle Route. Oschkosch alleine gibt dann schon den Zeitraum vor, Ende Juli, wann man das machen will. Und die Leute müssen das dementsprechend einplanen, schon ein Jahr im Voraus. Dann geht es los, dass man schaut, wo holt man sich die Flugzeuge, wo kann man sie chartern. Da kam eben auch Martin dann gleich auf Plus One Flyers, was sich sehr gut anbietet, weil sie die größten sind
00:34:47Speaker 2 die es in der Ecke dort unten gibt, mit der größten Auswahl. Und eben auch, was Martin schon gesagt hatte, nur diese eine Stunde Minimum Requirement pro Tag haben. Wenn man das dann gemacht hat muss man sich anfangen, detailliert darauf vorzubereiten, was will man machen, was will man lernen, was für Flugzeuge will man fliegen. sich damit vertraut machen, dass man eine Idee gewinnt, ich will ein neues Flugzeug lernen, ich will High Performance lernen oder ich will Glascockpit fliegen, man kann sich in Europa, in Deutschland schon darauf vorbereiten.
00:35:19Speaker 2 Und man muss rechtzeitig anfangen, sich darum zu kümmern, dass man überhaupt dort fliegen darf. Was bedeutet, man muss eine europäische Lizenz auf eine FRL-Lizenz umschreiben lassen. was mittlerweile sehr viel einfacher ist. Und ja, wir können auch da mal kurz drüber sprechen, wie man das macht.
Speaker 1 Also mich als erstes, wenn ich das alles so höre, die erste Frage so als normaler Mensch, kleiner Flieger oder irgendwas, erstmal How much? Also damit wird natürlich die Gegenfrage, was willst du da drüben machen?
00:35:53Speaker 1 Denn da bleibt erst trotzdem erstmal die Frage über, ja, ich weiß ja gar nicht, wo fange ich an? Ich meine, ich muss mal einen Flug darüber bezahlen, klar, logisch, den kann man so oder so gestalten, Fracht darüber unten in der Bildschirm oder halt First Class, dann weißt du schon genau, aber was rechnest du mit So ein Minimum. Das wäre die Frage, die ich mir stellen würde. Ich glaube, jeder muss das natürlich selbst für sich entscheiden, wie viel.
Speaker 2 Sehr gut, sehr gut. Das würde mich doch jeder Gedanken machen.
00:36:25Speaker 2 Also ich sage mal, es ist sehr wichtig, je nachdem du zahlst, was du fliegst. Wie viele Stunden du sammeln willst, dementsprechend zahlst du auch. Natürlich, was Martin gesagt hat, sind die Stunden tendenziell eher günstiger Als in Deutschland, aber Anreise, Hotel, Mietwegen und diverse Extras, die du haben willst. Ich sage mal für Zwei Wochen Fliegeurlaub solltest du schon mit 8. 000 Euro bis 10. 000 Euro rechnen. Kannst du es natürlich selber noch ein bisschen drücken.
00:36:55Speaker 2 Es hilft aber auch natürlich nichts, wenn du sagst, du willst Geld sparen und dann nur 10 Stunden fliegen, weil dann gibst du pro Fliegerstunde natürlich immer noch jede Menge Geld aus. Dann kannst du auch hier fliegen gehen. Ich sage mal, Wenn du 20 Stunden fliegen willst um den Dreh, ist das glaube ich eine gute Nummer. Und dann ist man gut beschäftigt in den zwei Wochen auch
Speaker 1 Also bei dem Konzept, was ihr da macht, das kann man ja verabreden, wie man möchte, da bezahlt nur derjenige, der wirklich vorne links sitzt, sozusagen die Stunde.
Speaker 3 Ja, genau.
00:37:27Speaker 3 Über die Jahre haben sich so ein paar Regeln entwickelt. Und da ist, anstatt das immer jetzt ständig durch zwei zu teilen, der, der fliegt und sich den Flug aufschreibt. und im Logbuch stehen hat, das ist derjenige, der den Fuch bezahlt. Und dann sorgst du ein bisschen dafür, dass jeder gleichmäßig vier Stunden fliegt oder wenn einer wirklich extrem viele Stunden sammeln möchte, weil er gerade an seiner Commercial-Lizenz arbeitet oder an seiner IFA-Lizenz, dann guckst du halt, dass der halt ein bisschen mehr fliegt. Also das ist ja
Speaker 1 Klar, logisch.
00:37:57Speaker 1 Und da gibt es auch wahrscheinlich auch, wenn du in der Vorbereitung session ist, ich war nicht die Prozession, die Fragen war ja dabei, da habe ich nur gesehen, da waren also welche, die die so und so viel Stunden fragen wollten, es gab welche, die wollten gerne den Platz unbedingt einfliegen, es gab welche, die wollten also unbedingt unbedingt die Landung in Oshkosch machen und sowas, so Sachen, die, die dann mir wiederum wurscht und egal wäre, weil ich brauche die Stunden nicht zu sammeln. Also zum Beispiel ich persönlich habe gesagt, dabei sein ist für mich erstmal alles und
00:38:27Speaker 1 Also ich fliege ja lieber Landung als irgendwo eine Strecke, so zum Beispiel. Also da Platzrunden, ja, fliegen irgendwo hin, ich mach die Platzrunden Das wäre so mein Ansatz gewesen. Da findet man sich halt, so wie die Bedürfnisse.
Speaker 3 Ich wollte sagen, im Prinzip ist ein großer Teil der Vorbereitung die Erwartung abklären von allen, weil es ist ja eine Mischung aus Was Fliegerisches, also Fliegerurlaub. Du musst das Fliegerische vorbereiten, den Leuten klar machen, wenn du das Flugzeug fliegen willst, dann musst du die und diese Schritte vorher machen, du musst deine Lizenz umschreiben, du musst das Rating machen, das Endorsement machen.
00:38:59Speaker 3 Du musst vielleicht ein, zwei Tage früher anreisen als die anderen und sowas in der Richtung. Das muss geklärt sein und das andere, du machst halt einen Urlaub in einer großen Truppe. Und wenn der eine will Stunden sammeln und möglichst viel fliegen und der andere sagt, naja, ich will aber auch mindestens drei Tage Nationalpark machen, was ja auch total akzeptabel ist, das muss vorher alles geklärt sein. Und eine gute Mischung ist eigentlich das Das Gute dabei, das musst du halt im Prinzip finden, denn nur fliegen macht dich auch wahnsinnig. Wie gesagt, also vier, fünf Stunden am Tag über 10.
00:39:30Speaker 3 000 Fuß, dann Ist ein Tag dazwischen auch mal nicht schlecht, wo du einfach mal durchatmen kannst und die wieder ein bisschen sammeln kannst. Du musst ja auch diese Ein, wir darf ja nicht vergessen, die Anzahl der Eindrücke, die du hast, sind auch so viele. Also das ist ja, bei so einem Flughafen siehst du so viele coole Sachen, erlebst so viele coole Sachen, das muss ja irgendwo mal verarbeitet werden. Da ist so ein Tag Pause zwischendurch, mal nicht fliegen und dafür mal irgendwie einen Tag wandern gehen, ist eigentlich immer sehr, sehr gut.
Speaker 2 Klar, das ist aber etwas, was wirklich Zeit braucht, dass die Leute sich Gedanken machen, was wollen sie und dass man sich dort findet, dass man sich austauscht.
00:40:08Speaker 3 Genau, also wie ich diese Erwartungen vorher abkläre, das ist extrem wichtig, dass also keiner, wenn er dann vor Ort ist, enttäuscht ist, weil das und das nicht passiert. was man lässlich hätte einrichten können, wenn er es vorher gesagt hätte. Du hast auch vorhin ganz am Anfang mit Nacht der Twin gefragt, ob du auch Leute haben, die Twin fliegen. Ja, ein paar. Und du kommst eigentlich, was Flugzeuge angeht, immer so ein bisschen auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Du willst ja in der Lage sein, durchzutauschen. Wir haben relativ komplexes System, wie wir Crews zusammenstellen. Also zum Beispiel ein Ziel ist es,
00:40:39Speaker 3 dass wir idealerweise, egal wie schlecht das Wetter ist, solange das Flugzeug und mit einer AFA-Lizenz lieber wegkommst, dass wir auch wegkommen. Dass wir uns also, wenn es geht, uns so aufteilen können, dass wir in jedem Flieger einen AFA-Piloten haben. Das ist dann vielleicht nicht ideal, aber das heißt, der ganze Urlaub berichtet deshalb oder die ganze Planung berichte ich deshalb zusammen, weil wir in einem Platz mal nicht rein oder nicht rauskommen. Du fliegst gerade, wenn du Richtung Osten fliegst, natürlich gegen die Zeit. Das heißt, du startest wahrscheinlich morgens im Hellen, kommst du ganz gerne mal nachts an. Das heißt, wir versuchen auch, dass wir möglichst viele Piloten dabei haben, die nachts fliegen dürfen.
00:41:11Speaker 3 Das sind so die Kleinigkeiten. Auch da einfach nur um sicher zu gehen, dass du das, was du dir eigentlich vorgenommen hast, hinterher auch erreichen kannst, weil du die richtigen Leute hast. Und da geht es auch noch, und dann kommt natürlich gerade Gruppendynamik. Dazu, da können wir auch gleich nochmal zwei Sekunden drüber reden. Viele fliegen bis jetzt immer alleine und dann fliegen meistens in dem Fall jetzt immer als Crew. Das heißt, wir versuchen zwei Mann-Cockpit zu bilden. Was auch nochmal eine Herausforderung ist. Und dann nochmal der gesamte Gruppenzwang. Also häufig, dass dann ein eventuell etwas unerfahrener Pilot, der definitiv den Flug nicht antreten würde, weil das Wetter für zu schlecht hält, dann
00:41:47Speaker 3 vielleicht das doch macht, weil die anderen drei Flieger ja das ja auch machen, obwohl die Voraussetzungen bei denen vielleicht ganz anders sind. Aber dieser Drucken, dieser Gruppenzlang, da muss man extrem darauf achten, dass das nicht dass da nicht schief geht.
Speaker 1 Das bringt mich nämlich zu der Frage, wie gesagt, ich war ja mit bei den ersten physischen Treffen da von der Runde zusammen und da waren. . wirklich welche, die ja noch nicht mehr ihre Lizenz hatten und schon da mitfliegen wollten. Kann ich mich erinnern? War doch so, ne? Und da fragen sie, wie würde man Ich meine, da spreche ich jetzt mal Martin an, weil du bist da der Head of Training sozusagen.
00:42:23Speaker 1 Wie willst du da sicherstellen, dass diejenigen, wenn sie denn dort ankommen. nicht am Ende feststellst, also die sind gar nicht in der Lage, die kriegen ja nicht mal ein Checkout auf dem Flieger, die kann ich gar nicht losschicken. Klar, da musst du vorher in Hamburg oder in Deutschland halt irgendwie schon mit denen einmal geflogen sein, schätze ich, dass du das so ein bisschen Einschätzen kannst oder irgendwie sowas.
Speaker 3 Aber das ist ein schwieriger Teil der Reise, schätze ich. Genau, also ähm Die Frage, wie viele Stunden muss ich mindestens haben und sowas mitzumachen, kommt immer wieder und die Antwort ist eigentlich direkt nach Schein.
00:42:56Speaker 3 Es gibt also für die Umschreibung für deiner europäischen Lizenz auf die amerikanische erstmal keine Mindeststunden. Das ist schon mal, das heißt also die legen dir da erstmal keinen Stein im Weg. Das zweite ist Auch drüben gibt es Leute, die ihren Schein machen und im Prinzip nach Scheine haltern in den USA ausbildung gemacht, aber auch da fliegen. Also es heißt ja nicht, dass du eine gewisse Stundenzahl hast oder haben musst, um da fliegen zu gehen. Was eigentlich wichtig ist, dass du motiviert bist, dass du current bist, das heißt idealerweise nicht einen Stein gemacht, dann ja, nicht fliegen und dann jetzt legen wir wieder los und dann ausgerechnet in so einem etwas komplexeren
00:43:30Speaker 3 Umfeld. Und wenn wir Leute dabei haben, die halt weniger Stunden haben, dann packen wir die ganz gerne halt mit Leuten in den Flieger, wo halt ein Erfahrender daneben sitzt. Das ist ja auch mal ganz gut machbar, weil man auch ein bisschen Unterstützung hat.
Speaker 1 Englisch. Ja, genau. Ja, kannst du Deutschland schon ein bisschen trainieren, aber wenn ich der Anbrüllte der ATC-Controller du immer noch nicht verstehst, dann ist
Speaker 3 Ist definitiv ein Ausmaß. Wir haben einen Flug gemacht von Arizona Richtung Westküste und dann im Großraum LA hin und her.
00:44:02Speaker 3 Und da haben wir jemanden dabei gehabt, der auch gerade seinen Stein gemacht hat. Da haben wir uns natürlich dann auf jeden Flug wirklich sehr, sehr gut vorbereitet. Das heißt, wir sind gemeinsam als Gruppe, welche Frequenzen werden als nächstes kommen, wo fliegen wir her, was sind die Alternativen, was sind die Funksprüche, die wir erwarten und haben es dann so gemacht, da waren wir mit, ich drei oder vier Flugzeuge unterwegs, dass zum Beispiel die unerfahrenste Crew als letztes fliegt, weil die im Funk dann schon dreimal gehört hat, was wir alle gefragt haben, was wir alle zurückbekommen haben. Und zu dem Zeitpunkt
00:44:33Speaker 3 Schon dreimal gehört. Der Controller hat auch schon dreimal bekommen, ach, da gibt es so eine Truppe, die will das und das machen. Also es gibt wenige Piloten, die so eine Tour mitgemacht haben, die eigentlich komplett fehlerfrei geflogen sind. Aber genau ausgerechnet Diese Kollegin, die das gemacht hat, hat, also wie gesagt, absolut fehlerfreie Funk auch kein Problem. Also insofern definitiv eine Herausforderung, aber das ist alles machbar.
Speaker 1 Ja, okay.
Speaker 3 Ja. Aber ich habe eine gute Frage an dich, wo ich das gerade gesagt habe, dass wir versuchen immer erfahren und nicht erfahren der Piloten zusammenzukriegen.
00:45:09Speaker 3 Wenn du das Setup hast, beide haben die gleiche Lizenz, der eine hat aber. Gerade seinen Schein gemacht, der andere schon diverse 100 Stunden. Wer würde denn, wenn es ein bisschen herausfordernd wird, fliegen?
Speaker 1 Was meinst du jetzt mit Herausforderender?
Speaker 3 Nehmen wir mal, großer Platz, Tower kontrolliert, gerne auch international, du machst diesen Anflug. Wer von den beiden, der unerfahrene Pilot oder der erfahrene? Wer sollte den Anflug machen?
Speaker 1 Das ist eine interessante Frage für die, du hörst jetzt zwei Stimmen sprechen, du hörst jetzt den erfahrenen Kapitän sprechen, der sagt, ich bin so froh, wenn der Co.
00:45:44Speaker 1 . der Runde fliegt, weil dann kann ich ihn nämlich viel besser über überwachen und gucken oder dass er alles richtig macht, weil ich weil ich die bessere Übersicht habe, weil ich das alles schon mal gesehen habe, weil ich den Funk weiß und Also im Prinzip würde ich denjenigen sozusagen dann fliegen lassen, weil, also ob ich da durch die Landung mache oder nicht, ist mir dann wurscht, aber für den Flug als Geldgebnis ist das sicherer. Einfach, weil der mit Erfahrung hat, der weiß, was kommt und hat den besseren Überblick. Und der Jünger, der will das so wie der weniger Erfahrung, der will das ja unbedingt fliegen, dann lass ihn auch fliegen.
00:46:16Speaker 1 So ist es ja nicht. Wenn du jetzt aber die andere Seite der Sache hast, das ist die rechtliche Sache. Wenn das nämlich ein schwieriger Anflug ist, dann kann das aber sein, dass der Vermieter oder der Verscharterer vielleicht sagt, nee. Der Flug wird durchgeführt, eine schwierige Insel würde, das würde Katalina wieder sagen, derjenige, der muss mindestens so und so viele Stunden haben, sonst darf er da die Landung nicht machen.
Speaker 3 Also ich kann beide Seiten voll nachvollziehen. Ich komme auf die zweite Antwort. Als erstes, du hast natürlich völlig recht, dass wenn links einer sitzt, der gerade einen Schein hat und rechts sitzt einer, der
00:46:46Speaker 3 Sei es sogar noch ein deutlich höheres Rating hat oder Fluglehrer ist, der wird immer mit dabei sein. Aber wenn es schief geht, ist der immer mit dran. Da wird immer einer sagen, wenn du jetzt längst eingreifen müssen, das hätte doch gar nicht so überhaupt.
Speaker 1 Aber dann ist da auch der PIC, oder nicht?
Speaker 3 Nee, nicht unbedingt. Es gibt genug Fälle, wo Leute, die eigentlich Passagier waren und rechts gesessen haben, dann doch gefragt sind, warum sie nicht eingegriffen haben. Aber eigentlich die erste Antwort ist eigentlich die, auf die ich hinaus wollte. Die mit den Leuten, mit denen wir unterwegs sind, klar, da sind Berufspiloten dabei, es sind aber auch viele, die im Prinzip Privatpiloten sind und sehr, sehr häufig einfach alleine fliegen.
00:47:22Speaker 3 Das heißt, das ganze Thema Crew Resource Management und wie arbeite ich als Zweimann-Cockpit, ist eine Sache, die zum Beispiel auch auf jeden Fall in Deutschland geübt werden muss, dass du einfach in der Crew mal fliegst. Und dann komme ich genau zu dem, was du gesagt hast. Idealerweise fliege ich der Unerfahrene, weil der Erfahrene viel besser kontrollieren kann, viel besser die Übersicht behalten kann. Und dann auch eingreifen kann. Weil wenn du es andersrum machst und der Erfahrene fliegt, was glaubst du, was erst passieren muss, damit der Unerfahrene sagt, jetzt läuft was falsch, ich sag mal was? Gerade wenn du eben nicht als zweimal Cockpit das gewohnt bist und gar nicht um dir nicht klar ist, dass du was sagen darfst.
00:47:56Speaker 3 Und klar, selbst der Erfahrenspilot macht man Fehler. Und deswegen, das ist auch so eine Sache, wo wir unsere Crews dann so ein bisschen darauf vorbereiten, nach dem Motto, wie fliegen wir zusammen, teilt man sich eigentlich die Arbeit auf, macht der eine fliegt der andere Funkt. Oder sagt man, nee, der eine macht alles und der andere kontrolliert nur und hilft, unterstützt. Das ist jedem selber überlassen. Hauptsache ist es vorher geklärt. Die große Frage, wer fliegt hier eigentlich? Sollte, wenn es geht, im Flug nicht gestellt werden.
Speaker 1 Aber ich glaube, da in Ihrer Konstellation, wie ihr jetzt hier gerade da fliegt, sind das doch
00:48:29Speaker 1 In der Regel so, dass derjenige, der links sitzt, der fliegt, weil der rechts sitzt, ist ja eventuell gar kein Fluglehrer oder kein Gor nichts. Das heißt, er quasi dürfte es ja noch nicht mal.
Speaker 3 Nee, aber häufig ist es so, dass der Rechts, gerade wenn es nicht nur ein purer Passagier ist, sondern wirklich auch noch ein Pilot, gerne funkt, bei der Navigation hilft, wenn du Frequenzen übermittelt bekommst, die schon einstellt, dass derjenige, der das Ding zurückliest, dann einfach nur noch den Switch drücken muss, dass er zwischen den beiden Frequenzen wechselt. Also das Ganze so ein bisschen einfach die große Übersicht behält.
00:49:02Speaker 3 Und gerade vier Ohren hören deutlich mehr als zwei, gerade mit Funken in Englisch, ganz gerne auch mal mit schwerem Südstaaten-Akzent. Hilft es, wenn dann doch mehrere Leute zuhören. Wäre ich das erste Mal, dass wir zu viert im Flugzeug sitzen und uns nach dem Flugspruch alle angucken und so. Was hat der denn gesagt? Keine Ahnung, ich weiß es auch nicht. Frage doch mal ganz vorsichtig nach und selbst das zweite Mal. Erwischt vielleicht so ein, zwei Worte, hast eine Idee, was er sagt, was er meinen könnte. Also wäre nicht das erste Mal, dass sowas passiert.
00:49:33Speaker 1 Du hast es auch im großen Flieger nicht das erste Mal. Aber da streut man sich halt irgendwann mal nachzufragen. Also das passiert.
Speaker 3 Aber wer war eigentlich stehen geblieben bei der Umschreibung? Ich glaube, da wollte Andreas noch ein bisschen zwei Worte zu verlieren.
Speaker 2 Ja, sehr gerne, weil es auch etwas ist, was man rechtzeitig in Angriff nehmen muss, weil nicht nur in Deutschland, sondern auch in Amerika brauchen die Behörden ja ihre Zeit. Und so ein Fliegerurlaub sollte nicht daran scheitern, weil man sich zu spät darum gekümmert hat, seine FAA-Lizenz zu bekommen.
00:50:06Speaker 2 Das ist im Endeffekt mittlerweile relativ einfach geworden. Früher, das kennen bestimmt noch viele Leute, gab es immer mal die Chance, einmal im Jahr in Frankfurt seine Lizenz umschreiben zu lassen. Das ist heute auch dank Corona ein bisschen einfacher geworden. Wie man das macht, ist relativ einfach. Man kann sich online registrieren und online die den Antrag stellen, seine Validierung bei der FAA zu machen. Bedeutet, man trägt ein paar Daten ein, lädt ein paar Sachen hoch.
00:50:36Speaker 2 Und das Luftvorbundesamt schickt dann die Daten quasi zur FAA und irgendwann gibt es dann das Go, der FAA sagt, wir haben deine Daten bekommen, du kannst offiziell einen Antrag stellen, um deine Amerikanische Lizenz dann auch zu bekommen, die natürlich dann nur Gültiges im Zusammenhang mit einer EASA-PPL. Wenn du dann diesen Antrag bekommen hast und dieses Feedback bekommen hast, dass deine Daten aus Deutschland eingegangen sind, geht man entweder persönlich zur FAA selber hin, in eines ihrer Field Offices und
00:51:13Speaker 2 Macht die letzten Schritte, taucht persönlich auf, macht seinen Englischtest. Oder jetzt in Corona-Zeiten macht das schlicht nur greifend online mit Leuten, die dazu auserkoren sind, das mit ihr machen zu dürfen. Das sind wie ganz normale Prüfer auch bei uns in Deutschland, Leute, die das halt in Amerika machen können und mit ihr online kurzen Termin machen, deine Daten durchgehen, deinen Antrag checken, gucken, kannst du Englisch sprechen oder kannst du es nicht, überprüfen, dass du du bist und dir dann auch sofort schon online deine FAA-Lizenz ausstellen
00:51:48Speaker 2 Und spätestens 120 Tage später kriegst du dann deine FAA-Lizenz, die halt nur in Verbindung mit deiner gültigen europäischen Lizenz gültig ist, dann auch per Post zugeschickt. Cool.
Speaker 1 Was für Einschränkungen sind da drauf? Also ich weiß, ganz früher ging es ja auch alles schon, als wir da in Phoenix damals irgendwie angefangen haben. Haben die Kollegen alle und die Jungs haben alle eine deutsche Prüfung gemacht, PPL, und dann wurde es ad hoc gleich umgeschrieben auf den amerikanischen Lizenz und basierte dann auf den deutschen PPL, diesen alten noch.
00:52:19Speaker 1 Und da waren aber so Einschränkungen drin wie Nachtflug oder Nichtverbot oder irgendwas. Gibt es da irgendwelche Einschränkungen mittlerweile drauf?
Speaker 2 Also so wie ich es jetzt gesehen habe, steht da nur drauf, dass die gleichen Einschränkungen gelten wie auf der europäischen Lizenz haben. Das heißt, wenn du in Europa einen Nachtflug machen darfst, darfst du es in Amerika. Okay. Wenn du in Europa keinen Nachtflug machen darfst, darfst du es auch nicht in Amerika.
Speaker 1 Okay, gut. Und das geht natürlich nur basierend auf dem PPL, nicht auf den Lappel.
00:52:50Speaker 2 Oh. Das kann man dann bestimmt in den Notes nachreichen.
Speaker 3 Das reicht mir in den Notes nach. Ich glaube schon, die erste Herausforderung damit, die FAR arbeitet damit im LBA zusammen. Also das Wichtigste ist, dass deine Lizenz beim LBA liegt.
Speaker 1 Ja, okay.
Speaker 3 Und da bin ich mir mit dem Lappel jetzt nicht so hundertprozentig sicher.
Speaker 1 Ja, gut, also ich meine, die haben doch die Lokaler haben doch diese Light Sports License, ne?
Speaker 3 Ja, ja, die haben die License. Die Frage ist, ob das beim Konvertieren
00:53:23Speaker 3 Umschreiben so existiert.
Speaker 1 Ja, okay, alles klar. Gut. Ich weiß auch gar nicht, wie die Einschränkungen sind einer dieser Sportlicens. War das nicht sogar nur für Lokalflüge oder irgendwie sowas? War doch relativ eingeschränkt, irgendwas. Das war ja gar nichts irgendwie. Na gut, lass uns. Also mit der Antworten, Andreas, du hast deinen Schein so umgeschrieben und hast ihn schon in den Händen, den amerikanischen.
Speaker 2 Genau, ich habe bis jetzt nur den Temporary, also den per E-Mail zugesendeten und der per Post sollte jetzt in den nächsten Wochen auch eintreffen.
00:53:56Speaker 1 Und da da immer auf deine deutsche Lizenz basiert, bräuchtest du auch nicht in Amerika BFR, also das, was man für eine amerikanische Lizenz braucht.
Speaker 2 Doch, das brauchst du auch.
Speaker 1 Aha, okay. Gut. Das heißt, selbst wenn du jetzt umgeschrieben hast, der erste Schritt, den du machen müsstest, wäre dann vor Ort da mit dem Fluglehrer rumfliegen und dein B-Annual Flight Review, also ein BFR, zu machen, da auch einmal demonstrieren, dass du dort auch amerikanische Soil mit deinem Gummireifen berühren darfst, kannst auf den Kommont.
00:54:29Speaker 2 Aber natürlich werden deine Flugstunden alle aus Europa anerkannt, sondern rein theoretisch im Idealfall taucht man dort auf, sagt, hier bin ich. Und du kannst sofort dein Bionel Flight Review machen.
Speaker 1 Wobei man, glaube ich, mal erwähnen muss, klar hier obliegt sehr viel der Der Einschätzung des Fluglehrers, aber es gibt, glaube ich, in Amerika, soweit ich weiß, keine Stunden- und Zeitbegrenzung. Das heißt, du könntest diesen Lappen, korrigier mich bitte, Martin, du könntest den Lappen gemacht haben, deinen amerikanischen PBL, sagen wir mal so.
00:55:04Speaker 1 Und dann vergisst sie ihn und findest ihn 15 Jahre später in der Schublade, holst ihn raus. Und wenn du noch der Gott bist und du vorher warst, jeder Pilot ist ja eigentlich immer so ein Halbgott, Dann guck mal, er bestätigt das. Dann gehst du einfach hin zum Fluglehrer und wenn du mit denen da, wenn der nichts feststellt, dann schreib dir den Lappen wieder für zwei Jahre gut. Das würde in Deutschland so nicht funktionieren, glaube ich.
Speaker 3 Ja, nee, alles komplett korrekt. Das Ding ist, dein US-Flugschein verfällt nicht. Im Gegensatz zum Autoführerschein, ne?
Speaker 1 Das ist genau umgekehrt, das habe ich mir gemerkt.
00:55:35Speaker 3 Im Gegensatz zum Autoführerschein. Und jetzt bei der Validierung ist es natürlich so, sobald dein deutscher Schein verfällt oder sich die Nummer ändert, verfällt auch deine Validierung. Aber im Prinzip. Nur SPPL ist so lange gültig, solange du ihn wiederfindest in deinen Unterlagen. Genau, und aber wie Andreas schon gesagt hat, im Prinzip, sobald du die Temporary License in der Hand hält, ob jetzt per E-Mail oder vor Ort quasi ausgedruckt, machst dann bei Annual Flight Review und dann, das ist normalerweise auch gleichzeitig der Checkout für den Verein oder für die Flugschule und dann bist du good to go.
00:56:10Speaker 3 Dann kannst du einsteigen und loslegen.
Speaker 1 Kann man denn Kann man denn jede Lizenz umschreiben? Auch einen deutschen CPL, wenn du ihn hast? Und wie sieht es denn aus, wenn du Multi-Engine eingetragen hast, so die kleinen Ratings und Endorsements oder irgendwas Was kannst du alles da umschreiben, sozusagen?
Speaker 3 Im Prinzip also der PPL geht ex Drehm einfach, der wird einfach voll anerkannt. Wie gesagt, mit den Rechten und Pflichten und Einschränkungen, die du heute in Europa hast.
00:56:43Speaker 3 Sobald es darüber hinausgeht kommt meistens noch was dazu. Also AFA ist eine Sache, die viele Leute, die einen deutschen oder europäischen AFA-Schein haben, die ihn umschreiben wollen. Die brauchen dann drüben noch einen schriftlichen Test. Ich glaube 20 Fragen aus dem vollen Katalog die du noch machen musst, plus dann eigentlich so das IPC, also im Prinzip das Flight Review für IFA und dann bist du auch da good to go. Twin kannst du umschreiben, sobald es in den CPL und ATPL-Bereich geht, da wird es dann immer ein bisschen schwieriger.
00:57:17Speaker 3 Weil du da natürlich auch ganz einfach mal ganz andere Aufgaben und Funktion fliegen kannst, da gibt es dann schon mal noch ein paar andere Sachen, die du erfüllen musst.
Speaker 1 Ja, okay, gut, alles klar. Ja, ich habe zum Beispiel, ich habe ja auch ein CPL, aber da steht drin, Multi-Engine nur Private Privileges Only.
Speaker 3 Ja, das Interessante ist ja gerade, wenn du in USA Prüfungen machst, dass deine Prüfung, wir hatten ja so ein bisschen darüber gesprochen, dass ich Ratings sammle, die wird immer auf dem höchsten, du machst sie immer auf dem höchsten Stand, das du gerade hast. Das heißt also, wenn du Du hast deine Privatpilotenlizenz gemacht für einmotorig Land und machst dann dein Multi-Engine hinterher, ist das auch nur für Private?
00:57:55Speaker 3 Wenn ich aber dann schon CPL zwischendurch gemacht habe, dann wäre zum Beispiel meine Multi-Engine-Prüfung auch CPL. Wenn ich dann noch einen oben drauflege, bleiben alle aneinander, wo sie vorher waren. Nur die neue ist dann Dann eventuell schon ATPL. Das heißt also, solche Lizenzen können extrem komplex aussehen. Okay, was du genau mit welchem Scheinmann darfst.
Speaker 1 Okay, alles klar. Gut, wunderbar. Ja, das heißt, wenn ihr euch in der Vorbereitung oder bis jetzt, ich war ja wie gesagt praktisch nicht bei, das heißt, wir müssten eigentlich, wir drei, wenn wir sehen, müssten eigentlich in Deutschland nochmal, also mit Martin bin ich ja schon mal ganz kurz geflogen.
00:58:31Speaker 1 War da, wollte er mehr heimlich, wollte er mich prüfen, vielleicht war das. Nee, wir sind alle zu dritt schon geflogen. Stimmt ja. Wir saßen alle zu dritt im Flieger. Ja. Haben wir uns da nicht vertragen?
Speaker 3 Wir haben uns vertragen und Bilder von diesem komischen Sturm gemacht, war da? War da nicht. Ja, war das Wetter nicht ganz so.
Speaker 1 Es war so ein kleiner CB, der bei Küritz irgendwie stand mit 25, 20 Minuten Crosswind war das.
Speaker 3 Naja, siehst du, da haben wir auch schon alle Erfahrungen zusammen gemacht.
Speaker 1 Und da wollte da Martin unbedingt landen. Ja, ich wollte nach Hause.
00:59:01Speaker 3 Aber ich glaube eine Sache, die wir komplett vergessen haben, wenn ich mich schon angucke, ist warum eigentlich Oschkosch? Und was ist Oschkosch?
Speaker 1 Weiß ich nicht. Also ihr redet immer davon, ich habe auch keine Ahnung, erzähl doch mal. Du warst schon da, warum, Andreas, warum willst du da hin?
Speaker 2 Warum ich nach Oskosch will? Oskosch in Oskosch selber Ist ähm, Ostkosch ist die größte Airshow der Welt, quasi. Oskos selber ist die Air Venture, heißt es mittlerweile, die EAA Air Venture.
00:59:36Speaker 2 Also eine lokale Assoziation von Piloten, ein Riesenclub, ein Riesen-Aero-Club quasi, von Leuten, die halt jedes Jahr sieben Tage lang ein riesen Happening, eine Riesenairshow veranstalten. Es ist die größte Airshow für General Aviation, die es gibt. Mit über 10. 000 Flugzeugen Hunderttausenden von Menschen, die dann eine Woche im Sommer dort alle auf einmal ankommen, oder größtenteils auf einmal ankommen, mit Fliegern, dort zelten, aber auch natürlich unter Helsübernachten.
01:00:13Speaker 2 Eine große Airshow, wo viele Leute aus Amerika hinkommen und eben auch viele internationale Gäste und Aussteller da sind, um sich zu präsentieren. Oskosch selber ist auch immer so, fand ich mein Funfact, hier die Ja, der busiest Flughafen, den man so finden kann auf der Welt, während die Airventure stattfindet. Und auch die Flugfrequenz ist natürlich vollkommen überlastet.
01:00:45Speaker 2 Sie machen selber auch immer dafür Werbung, es ist die beliebteste Flugfrequenz. die es dann eben zu diesem Zeitpunkt gibt, wo auch nur in eine Richtung kommuniziert wird, weil es so voll ist und so viele Anweisungen gibt, dass nur einer sprechen kann und das ist der Tower.
Speaker 1 Und aber die anderen Abreisen, würde du sagst, es sind sieben Tage, die finden ja permanent statt, oder nicht? Oder reißt man da sieben Tage an und dann bleibt man dort und dann. Nee, nein.
01:01:15Speaker 2 Das kann man individuell regeln. Du kannst individuell anreisen. Du kannst natürlich nicht anreisen, während es gerade Show-Vorführungen gibt mit dem Flugzeug.
Speaker 1 Kriegt man, ich weiß nicht, ob ihr noch weiter zu erzählen wollt, aber wenn man da rumplant, muss man da sich ein Ticket für ziehen? Kommt man eine Lostrommel, weil es gibt bestimmt mehr Anmeldungen, als da irgendwie reinkommen? Musst du eine besondere Registration haben, um da hinzufliegen? Spielt der Flieger eine Rolle? Weißt du sowas? Oder musst du da einfach, also ich weiß, es gibt Leute, wenn die an einer bestimmten Autoralitail wählen wollen, dann schicken die auch mal Umschläge hin mit Schein?
01:01:54Speaker 3 Also erstmal, das Ganze ist natürlich schon für Jahre quasi geplant. Es hilft, wenn du im Prinzip nach Oshkost direkt dein Hotelzimmer fürs nächste Jahr buchst. Die sind eigentlich im Prinzip sofort weg.
Speaker 1 Will man da über das Hotel gehen oder will man da lieber unter der Tragfläche?
Speaker 3 Ganz ernsthaft unter der Tragfläche. Also Zeltragfläche ist eigentlich der Standard. Es gibt nichts Besseres, als morgen 6. 30 Uhr am Ende der Bahn in einem Zelt zu liegen und über dir ziehen die P51 her. Das ist also
01:02:24Speaker 3 Luftfahrt begeistert ist, das ist quasi das Mecker, das ist das, wo du hin willst. Es gibt wieder viele, viele Facts, 10. 000 Flugzeuge, die in den sieben Tagen da an und ab fliegen. Ja, es ist die busiest Tower-Frequenz. Es ist aber auch der Busiest Tower. Die Controller, du musst dich bewerben und dann wird es ausgesucht. Das sind also die besten Controller der USA. die da das Ganze machen dürfen. Die sind oben mit acht oder neun Leuten auf dem Tower.
01:02:54Speaker 3 Ich gucke mal, ob ich ein Foto finde, das ich dir schicken kann, weil die haben im Prinzip oben auf dem Tower sich so Raster abgeklebt. Denn wie Andreas das schon beschrieben hat, Frequenz, der ganze Flugverkehr ist nur einseitig. Also das ist einfach so busy, auch während der Airshow kann angeflogen werden. Das heißt also, du hast diverse Controller an Außenpositionen sitzen. Es gibt die sogenannte FISC Arrival, das ist die VFR Arrival, die im Westen anfängt.
01:03:24Speaker 3 Das heißt, egal wo du aus der USA herkommst, Es sei nur ein bisschen größeres, also die überletzten Jahre waren Concorde, 777, 380, also alles war schon mal da. Also es ist ein General Aviation Happening, aber Die Leute, die da sind und auch gerade die großen Hersteller haben verstanden, dass wenn du was in der Luftfahrt sein willst, musst du da sein. Du kannst davon auch ausgehen, dass alles, was Rang und Namen hat, ist da.
Speaker 1 Oh ja, und ich weiß genau, wie sie sich den Mund zerrissen haben über die angebliche harte Landung des A83.
01:03:54Speaker 3 Dabei. Die war auch weiches anders. Ich weiß aber auch, dass der Kollege hochnervös war, denn er wusste, dass die gesamte Luftfahrtindustrie zugeschaut, wenn du das erste Mal die A380 in Ausgeschäft hast. Normalerweise sind die ganzen Demo-Teams da, also US Air Force, Blue Angels, Thunderbirds. kommen normalerweise, dann es gibt ja gerade für die Militärflugzeuge auch Demo-Teams pro Flugzeug, also F35, F22, wie es nicht alle heißen, die sind alle da, fliegen jeden Tag.
01:04:26Speaker 3 Es gibt Nachtflugshows, es gibt gerade abends, wenn der Wind ein bisschen nachgelassen hat, gibt es diese Competitions für kurzer Start, kurze Landung. Weil die Flugzeuge halt in drei, vier Metern dann irgendwie das erste Mal die Räder in die Luft nehmen. Und wenn ich das sage, das gibt es, zum Beispiel von dem, der Platz, dem, die kleine Bahn, die sie im Süden reserviert haben für diese Kurzstartlandungen und Take-Offs. Da bist du, ich sag mal, 15 Meter von der Bahn weg. Also das ist ein ganz kleines Happening.
01:04:58Speaker 3 Es gibt eine Seabase. Auch die ist gut besucht. Und was man nicht vergessen darf, was das Ganze auch so besonders macht, ist die Gesamtatmosphäre. Nicht zuletzt, weil in Wenn du ins Museum gehst oder auch bei sehr vielen anderen geraden deutschen Flugshows, hast du ja, du hast da, wo die Leute sind, dann hast du einen Zaun, dann sind 10 Meter Platz und dann stehen da die Flugzeuge, die du bekucken kannst. In Oshkosch gibt es sowas nicht. Also gerade die Main Plaza, wo die großen Flugzeuge stehen, also dann C17, was glaube ich letztes Jahr, wo die auch D380 stand, die A400 und die ganzen, das ist alles
01:05:29Speaker 3 Da gehst du einfach und packst das Flugzeug. Wenn du mal eine F15 anfassen willst, das wäre deine Chance sozusagen. Du bist also ganz, ganz nah dran, du kannst mit den ganzen Leuten reden, die Leute, die da hingeschickt werden, ob es jetzt von den verschiedenen Luftwaffen oder von den Herstellern sind, das sind Leute, die wollen da sein. Also ich weiß, dass bei den großen Herstellern da kloppen sich die Mitarbeiter, um dahin zu dürfen. Das ist also, jeder ist da Luftfahrt begeistert, wenn das sieben Tage lang ist.
01:06:01Speaker 3 Man kann es einfach gar nicht besser haben. Und was sich gerade über die Fisk Arrival, also die Fisk Arrival, wie die läuft, ich kann jedem nur mal empfehlen, sich das Nothem durchzulesen, das ist 30 Seiten lang. Erklärt, wie du quasi ein und abfliegst. Sehr, sehr schön bebildert und sehr einfach erklärt. Im Prinzip, es gibt einen Punkt im Westen, egal von wo du kommst, du fliegst das Ganze an. Das ist dann so ein großer Knubbel. Dann 15, 20 Flugzeuge, die irgendwie versuchen, über diesen Punkt einzufliegen. Man zitiert sich ein bisschen, hält Abstand zueinander und irgendwann bist du halt mal dran, dann reißt du dich da ein, fliegst eine gewisse Bahnschiene entlang.
01:06:32Speaker 3 Und dann hörst du im Funk nur noch mit. Und dann wird es halt gefragt, hey, 172er, weiß ich blaue Flügelspitze, Rock Your Wings, dann wackelt sie mit deinen Flügeln. Sagt er, oh, wunderbar. Und dann kriegst du eigentlich deine Rival zugeteilt, entweder über Norden oder Süden. Und da fliegst du weitere Punkte ab. Und dann irgendwann im Gegenanzug hast du wieder einen Controller, der Ja, ganz kurz.
Speaker 1 Ich habe versucht dir gerade deinem Gespräch zu folgen. Und also nochmal, das funktioniert irgendwie über Squawk oder sowas, dafür gibt es gar keine Zeit, dass du dir was zuweise oder irgendwie sowas.
01:07:06Speaker 1 Du könntest ja aber auch die ASDB, AS, wie kriege ich das Wort nicht hin? Du weißt, was ich meine. Die haben ja mehr individuelle Sbocks, ne, sozusagen. Also in der Einzelne, da würde das auch nicht funktionieren. Sind denn diese Controller, die die Arrival zuweisen, sind die schon außerhalb des Flugplatzes, irgendwo weiter entfernt? Stehen die da schon mit kleinen Gläsern und schicken die dann weiter?
Speaker 3 Die stehen unten auf dem Feld mit dem Zelt, im Kasten Wasser, mit fünf, sechs Leuten, gucken wir im Fernglas und
01:07:36Speaker 3 Identifiziere nicht visuell.
Speaker 1 Aber muss es nicht schon eine Meile außerhalb der Platz?
Speaker 3 Ja, das passiert 15 Meilen vorm Platz. 15 Meilen vom Platz hast du diesen einen besagten Anflugpunkt, über den du hinweg fließt. Da stehen auch schon einer. Da stehen schon welche, nicht einer. Da steht eine ganze Truppe, die dann kurz diskutiert, was du denn bist. Weil denk an, das ist ja also. . . Nicht nur, also 172 ist jetzt ein Skyhawk ist ja jetzt ein ganz einfaches Muster. Du hast ja ganz abgefahrene Selbstbaumuster, die ankommen oder mal eine P51 oder mal eine B17 und die müssen einfach jedes Muster kennen, dann rufen die hoch, weil glauben, was du bist.
01:08:12Speaker 3 Dann bestätigst du, dass du es bist, auch wenn du gelegentlich mal ein Modell größer oder kleiner eingeschätzt wird. Du hast dir ganz viel Geld ausgegeben, dass du nur 182er fliegst und dann sagen die 172er und dann denkst du, haha Die wäre 50 Dollar billiger gewesen, die Stunde.
Speaker 1 Hast du zumindest den Slot zugewiesen bekommen, dass du zu einer bestimmten Uhrzeit da sein musst?
Speaker 3 Das geht. Das geht. Völlig first come, first surf und dann reißt du dich da ein.
Speaker 1 Aber du musst angemeldet sein.
Speaker 3 Du kommst einfach.
01:08:42Speaker 1 Du kommst einfach. Also du musst nicht sagen, ich. Es kann auch sein, dass du da gar nicht reinkommst, weil du nie erkannt wirst.
Speaker 3 Du wirst erkannt, sobald du auf der Strecke bist. Es kann sein, dass du sehr, sehr lange rumkreist und immer wieder anderes Flugzeug dir quasi über den Punkt vor dir einfliegt. Auch da komme ich, wie gesagt, das ist halt eine große Gemeinschaft und da wird schon jeder irgendwie vorgelassen. Interessant ist, die Jungs, die da nicht alleine ankommen, sondern in Formationen. Da hast du ganz gerne mal drei, vier, die in einer engen Formation da abfliegen, werden die auch genauso gerufen als was ich.
01:09:14Speaker 3 Piper 28 Formation, dann das hier vier Stück, die wir wackeln dann kurz mit dem Flügel und dann geht es halt weiter. Also das ist wirklich, und da komme ich halt, ich hätte ja am Anfang gesagt, wenn wir den Flieger chartern, nach drei, vier Tagen muss den Flieger halt so gut kennen dass du das Flugzeug beherrschst ohne, weil dann musst du quasi nur noch rausgucken, wo deine Punkte sind. Da gibt es halt einen Turm da, eine Kreuzung da und dann fliegst du diese visuellen Punkte ab. Und das ist eigentlich auch der einfache Teil. Das ist schon mit Sicherheit eine Herausforderung. Du musst natürlich auch den Verkehr vorne im Auge behalten, irgendeiner ist ja schon direkt hinter dir.
01:09:44Speaker 3 Also die Abstände sind da sehr übersichtlich. Und dann bist du irgendwann im Gegenanflug. Und im Gegenanflug, wie gesagt, wirst du wieder identifiziert. Zu dem Zeitpunkt haben sie ja schon eine Idee, was du sein solltest für ein Flugzeugmuster. Dann wirst du angesprochen, bestätigst nochmal, indem du halt deine Flügel bewegst. Und dann kriegst du eine Landebahn zugeordnet und einen Punkt. Denn auf der Landebahn sind drei Punkte.
Speaker 1 Gibt es zwischendurch irgendeinen Frequenzwechsel? Weil du wirst ja irgendwie ein paar Meilen vor rausgerufen.
01:10:14Speaker 1 Vrock your wings, gibt es da nicht Überlagerung mit Funksprüchen oder ist es relativ. Weil wenn du ja der Tower derselbe Typ bist, der dich der Einmittel auch noch anspricht und so.
Speaker 3 Du hast natürlich noch einmal einen Wechsel. Engelt ja auch ein bisschen ab, wie busy es gerade in der Zeit gerade ist. Aber im Prinzip hat deine Bahn nochmal eine eigene Frequenz. Und dann hat er ja von drei Punkten gesprochen, dann kriegst du einen Punkt zugewiesen. Einer ist am Anfang der Bahn, einer in der Mitte und einer am Ende. Und das ist dann ein Landeort.
01:10:44Speaker 3 Das heißt also Wenn du anfliegst, fliegst du mit drei Flugzeugen, nicht Information. Das sind nicht deine Freunde, sondern das ist der, der vor dir und der, der hinter dir ist, die dann die beiden anderen Punkte zugewiesen bekommen. Und das heißt, sonst ist ja klassischerweise darfst du ja nur starten und landen, wenn die Bahn frei ist. In dem Fall hast du zwei andere, die gleichzeitig mit dir landen.
Speaker 1 Ja, okay. Ja, mit Blue Spot, ne? Oder Green Spot, wie ist das, Herrn Farben, ne? War das nicht so? Ja. Ja, genau, die haben Farben, ja. Okay. Und die weisen dir aber konkret auch vorher zu.
01:11:16Speaker 1 Also die sagen dann hier, keine Ahnung, Piper, Bluespot und äh Und dann musst du da gucken, dass der andere, der auf dem Game Sport vor dir fliegt und du unter ihm fliegst, meinetwegen, oder über ihm oder irgendwas der. Also der aus dem Bauch raus würde ich sagen, der Fordere hat den Right of way, weil der kann ja nicht ausweichen, weil du nicht siehst. Oder gibt es da irgendwie eine Regel oder irgendwas?
Speaker 3 Nee, genau. Heute ist die Note nochmal geschrieben, was passiert, wenn du es halt nicht machst und wie du halt durchstartest. Weil das ist ja das nächste, wenn du jetzt sagen wir mal den ersten Punkt hast und entscheidest, durchzustarten.
01:11:50Speaker 3 dann hast du noch zwei Leute vor dir.
Speaker 1 Ja, schon klar.
Speaker 3 Und dann genau, sobald du aufgesetzt hast, Da stehen Leute neben der Landebahn, die dich dann nach links oder rechts rauswinken und so rollst dann quasi ins Gras rüber und dann und wie gesagt, die haben wir so Unmassen an Helfern. Dann hast du direkt den nächsten Marshall, der da steht. der auf irgendeinen kleinen Scooter zeigt oder so ein Four Wheeler, ich überlege gerade was ein Quad quasi.
Speaker 1 Achso, genau.
Speaker 3 Und dann zeigt der auf den und dann rollt sie hinterher und der bringt sich dann zur Parkposition
01:12:22Speaker 3 wo du dann quasi abstellst, dein Zelt aufschlägst und dann irgendwann bei Gelegenheit mal eincheckst. Und wie gesagt, wer die Bilder mal von oben gesehen hat. dann das ist schon relativ interessant, was da alles, nicht nur was da rumsteht, und das auch ganz während sich jetzt schönermal, je nachdem welches Muster du bist, ist es ganz häufig mal so, dass sie dich zu einer bestimmten Ecke schicken. Also die ganzen Moody stehen zusammen, die ganzen Pipers stehen zusammen, die ganzen Clubs auch. Und du hast im Prinzip. . Du kannst dir vorher so Zettel ausdrucken, die du ins Fenster hältst, nach dem Motto gewünschte Parkposition oder Ticketart oder sowas in der Richtung.
01:12:55Speaker 3 Für den Fall, dass die, die dich da rausgewunken haben, nicht genau wissen, was du bist.
Speaker 1 Also es gibt schon so ein Infozettel, wo man sich eintragen kann. Also ich bin jetzt deren der Fliegerclub oder ich gehöre zu der Fraktion der Hasadeure, die nachher eine Show machen, deren sowas die werden dann schon irgendwo woanders hingeschickt dann sozusagen, oder?
Speaker 3 Ja genau, du hältst also, du hast da so eine Handvoll DINA 4 ausgedrückt DINA 4 Zettel, die du ins Fenster hältst, damit die. Marshalls wissen, was du denn eigentlich von ihnen willst.
Speaker 1 Ah, okay, alles klar.
01:13:25Speaker 1 Das heißt aber in dem Moment, wo das diese Air-Show, äh, Quatsch, der ja, das Oshkos ist. . Das ist dann schon mit Landegebühr. Du musst dich dann schon irgendwo anmelden, oder? Oder immer noch umsonst alles?
Speaker 3 Keine Landegebühr in dem Sinne, aber es gibt eine Campinggebühr. Also es gibt einen Campingplatz draußen. Also auch der ist ganz gerne mal sehr schnell voll. Und genauso es gibt eine Campingübernachtungsgebühr für dein Flugzeug.
Speaker 1 Du warst ja schon da, wie habt ihr das gemacht? Haben alle eigentlich, ich meine, wie viele Leute?
01:13:55Speaker 1 Cesar passt ja vier Leute, aber man schlicht ja nicht mit vier, ich schließt wahrscheinlich zu dritt oder habe ich das nochmal richtig verstanden? So
Speaker 3 Wir hatten eine 206 normale. Also der große Trip von der Westküste war eine 206 und wir waren zu viert.
Speaker 1 Ah, okay. Und kam man zu viert unter zwei Tragflächen, also links, rechts Schlafen oder wie habt ihr es gemacht?
Speaker 3 Wir haben ein großes Vier-Mann-Zelt gehabt. Ah, okay, gut. Alles klar. Lektionen ist, vorher sollte man klären, wer schnarcht.
Speaker 1 Ja, ja, okay, gut.
01:14:25Speaker 1 Aber das hast du dir erzählt, dass du schleichst, ne? Also das, oder?
Speaker 3 Mir war das nicht bewusst.
Speaker 1 Okay, alles klar, gut, habe ich überstanden.
Speaker 3 Also alle haben gesagt, sie haben sich beschwert, also ich habe da nichts gehört.
Speaker 1 Ja, okay, ich verstehe das. Cool, also es ist schon spannend. Ich weiß, ein Kollege hat von mir, der mit dem, als ich mal mit dem geflogen bin, der erzählt, er hat das auch mal gemacht. Und er hat sich aber in der Tat sozusagen ein Instructor, also auch einen erfahrenen
01:14:57Speaker 1 den er irgendwie kannte nicht gemietet, ich weiß, die haben es glaube ich zusammengetan oder irgendwas, das war irgendwie ein Bekannten aus Amerika. Und wie du schon sagtest auch, also er ist geflogen, aber der Instructor hat den ganzen, der erfahrene, der schon mal da war, der hat den ganzen Funk gemacht. sich das angehört und hat den praktisch gesagt, musst du dem, siehst du den da, dem flieg dem hinterher, jetzt wackelt mal mit den Tragflächen, sagt er weil es ging dann recht schnell dann irgendwie alles, auf das es dann geht.
Speaker 3 Ja, also das ist also fliegerisch definitiv eine Herausforderung. Die ist meisterbar, anderen haben es ja auch geschafft sozusagen, aber du musst ja das Notem schon genau durchlesen, idealerweise, weil du weißt ja bis kurz,
01:15:34Speaker 3 vor Einflug oder eigentlich erst nach Einflug gar nicht, welche Bahn du kriegst. Das heißt also, du am besten hast du alle vier Seiten mit deinen verschiedenen Anflügen markiert, was die Punkte sind. Und dann, also Vorbereitung ist da einfach Key. Das ist Oh Gott, wenn du einen Urlaub planst wie wir ein Jahr vorher anfängst, dann kann man ja irgendwo die Zeit dazwischen mal finden dafür zu sorgen, dass du weißt, was du in den letzten paar Metern tust. Genauso auch wie der Abflug. Ist genau das gleiche. Der Abflug ist auch, du lässt irgendwann ein Triebwerk an, du
01:16:05Speaker 3 Du holst dir vor ein Briefing, es gibt so Jungs, die mit dem Moped rumfahren und ein paar, die in irgendwelchen Holzhütten sitzen, ganz verstreut, die dir ein Briefing geben können, wie du abfliegst. Da holst du das, dann VFA oder IFA-Briefing. Wenn du einen Flugplan feiern möchtest, machst du das, gehst deinen Flieger, lässt das Ganze an, rollst zur nächstgelegenen Bahn, hältst du wieder einen Zettel ran, Departure, IFA, VFA. Und dann wirst du da einsortiert.
Speaker 1 Haben die verschiedene Bahnen zur Landung und eine zur Startung?
01:16:36Speaker 1 Also trenn die das? Nein. Oder haben die Slots immer, jede volle Viertelstunde wird einmal abgeflogen oder sowas?
Speaker 3 Die versuchen halt, normalerweise ist es so, dass der Großteil der Flugschuh passiert auf der Nord-Südbahn. Und die West-Ostbahn wird eigentlich für Starten und Landen benutzt in der Zeit noch. Die machen natürlich dann, je nachdem wer da gerade rumtournt und welches Performance-Spektrum, die sich bewegen, dann mal auch die Nordbahn zu. Aber wie gesagt, und das ist alles, die machen das schon seit so vielen Jahren, das ist einfach so professionell organisiert, das ist also erschreckend, wie gut das Ganze läuft.
01:17:10Speaker 1 Ich stelle mir das auch vor, dass zwischen den reinen Flieger auch einer, so wie bei uns, der Eismann. mit einer Glocke vorbeigeht. Und sagt immer, Kraftstoff, Fuel, Fuel, anybody, fuel.
Speaker 3 Ja klar, du hast Attacken, du hast, ja, es ist. Wie gesagt, wenn man nicht da gewesen ist, ist es eigentlich fast schwer zu beschreiben. Die pure Anzahl an Leuten, die da rumlaufen, dann wie gesagt diese Tausenden von freiwilligen Helfern, die da die Flugzeuge einweisen, dann schnappst du so einen Typen und sagt, pass auf, ich brauche Sprit und irgendwann ein paar Stunden später kommt dann ein Tanker vorbei und bringt dir den Sprit.
01:17:45Speaker 3 Wie soll mit Mut an 120 Zömer, mehr P 28, was man so normal steht, da bist du natürlich, ich sag mal, vorsichtig ganz hinten. Also Die Anzahl der Privatbesitzer, die da sind mit irgendeinem Militärjet oder mit irgendwelchen alten Warbirds. Also Warbird Alley ist so ein Bereich Das ist, klar, wenn du Glück hast, siehst du in Europa, wegen der Air schon mal so ein, zwei von den P51er, vielleicht mal der Spitfire, da hast du sie alle. Also du wirst am Ende, also wenn ne, wenn du
01:18:15Speaker 3 Normaler Flughafen, das ist ja auch schon normalerweise in den USA ganz so, dass du an vielen der abgelegenen Plätze streckenweise Flugzeuge siehst, die du sonst nur aus dem Museum kennst, also im Guten ersitzt. Wie gesagt, also da wo ich ausgebildet habe, haben wir eine B17 und diverse P51 gehabt und eine F4, die doch gerne meine Platz getroffen ist. Und das ist so Du bist ja gerade mit deinem Flugschule unterwegs und dann kriegst du halt Down with Number Two behind the B17. Hört man in Deutschland jetzt nicht ganz so häufig. Und da ist das einfach kompletter Überfluss.
01:18:46Speaker 1 Da gibt es Geld, ne?
Speaker 3 Geld, aber auch und ist nochmal, du nimmst irgendein Magazin, wo heute irgendwelche besondere Flugzeuge drin sind. Also hier fällt mir so gerade so ein, Marc Partei, der Typ, der die Draco gebaut hat oder jetzt gerade die Scrappy baut, natürlich ist der da. Das Ding steht da rum, den kannst du treffen, der steht neben seinem Flugzeug. Mit dem ganzen Abend sein Trinken gehen, die Jungs, die hier die beiden Jagd zusammengeschraubt haben und dann das Jet Triebwerk darunter gemacht haben.
01:19:17Speaker 3 Segelflugzeuge mit Raketenantrieb. Ich glaube, vorletztes Jahr ist diese Twin P51, die sie wieder zusammengebaut haben, also zwei P51, die schon immer zusammen waren, quasi in der Mitte. Also alles, was du an besonderen Flugzeugen kennst, das ist da. Alles, was so an fliegenden Legenden unterwegs ist, hier die ganzen von Scale Composites, die ganzen Jungs, also die Rotan-Brüder, natürlich sind die da. Also das ist. Was Rang und Namen hat, ist da. Das gleiche gilt auch für die großen Hersteller.
01:19:48Speaker 3 Also so ein Boeing-CEO lässt sich nicht nehmen, da aufzutauchen.
Speaker 1 Andreas, das heißt Wenn wir da hinfliegen sollten, dann erwarte ich von Martin, dass er uns mit allen persönlich bekannt macht. Jesse kennt er sie ja alle, oder? Das ist Martins Hauptaufgabe.
Speaker 2 Erst muss er sicherstellen, dass wir da sicher ankommen und dann ist der quasi für die Unterhaltung zuständig und die Introductions. Genau, genau, dafür.
Speaker 1 Und nachher auch zeigen, wenn wir überall denn uns Mit jedem einen angestoßen hat, der uns bei Hand nimmt und zum nächsten Dixie-Klo führt.
01:20:18Speaker 1 Weil das muss man, so stelle ich mir das auch davor. Das ist so ein bisschen Campingurlauf, nur teurer mit Flugzeug und mit einem Kulturbordel dann irgendwo zur Dusche latschen, oder? Oder gibt es das überhaupt gar nicht?
Speaker 3 Doch, doch. Das ist, also die haben, wir haben Ostkosch seit Jahren dafür ausgestattet worden, die Duschen und sowas in der Richtung, das ist echt vorbildlich. Es ist ein guter Campingurlaub, machen wir es mal so rum, aber Wie sagte Andreas so schön auf der Webseite, es ist wahrscheinlich der teuerste Campingurlaub, den du machen kannst.
01:20:48Speaker 1 Ja, das definitiv. Mit dem Flugzeug ist ja auch überall hin, mit dem Flugzeug in Urlaub fliegen ist immer teurer als zu Fuß.
Speaker 2 Du sprichst was sehr Wichtiges auf jeden Fall an, dass Martin dabei ist, ist natürlich für alle anderen Leute, die da mitmachen, ein Riesenvorteil, weil es einfach gut ist, wenn sich Erfahrung mit einmischt und Erfahrung verfügbar ist, dass nicht alle bei Null anfangen und man sich dementsprechend austauschen kann, weil nur dadurch
01:21:21Speaker 2 haben halt auch Leute, die unerfahren sind, die Chance, bei sowas auch mitzumachen und können sich das dann auch zutrauen, dass auch wirklich. . mit ordentlicher Vorplanung gebacken zu bekommen. Das ist eine sehr wichtige Sache, da sich zu vermischen.
Speaker 1 Ja, ich klar, ich weiß, also ich glaube, Martin hat so einen leichten Hang zum Masochismus, ne? Also dass er das Dass er das so ein bisschen macht. Das muss man ihm aber natürlich auch dankbar sozusagen zukommen lassen. Das ist schon klar.
Speaker 3 Ich glaube, es ist einfach die die Freude, die begeisterten Luftfahrt zu teilen und gerade, ihr sagte gerade, ich muss euch da den ganzen Leuten vorstellen, das musste gar nicht.
01:21:58Speaker 3 Da gehst du einfach, also die stehen ja alle da rum, die sind ja da, weil sie quasi Spaß haben an dem, was sie machen. Also da ist jeder, jeder erwartet eigentlich nur hofft, dass er quasi angesprochen wird. Also wenn du ein schönes Flugzeug siehst, dann gehst du darauf zu und sagst sprichst mit dem Besitzer und der wird froh sein, wenn er dir das Ganze zeigen kann. Also das ist eine so offene Community ist einfach beeindruckend.
Speaker 1 Ich bin jetzt schweißgebadet.
01:22:28Speaker 1 Das erzinnt mich jetzt gar nicht, wie man da hinkommt oder irgendwas. Das muss ich erstmal nachlesen, wer erstmal die Gesichter angucken, so Karteikarten, so, wer ist denn das hier so gucken, ah, oh Gott, das ist ja irgendwie. Allee ist doch nochmal ein Nachbar, alles gut.
Speaker 3 Genau.
Speaker 1 Dafür bin ich bekannt, die Leute durch umwärmenden Humor und Charme total aus der Reserve locken können. Nein. Das ist schon klar.
Speaker 3 Das Lustige ist, weil die, klar, es sind da viele, viele Leute
01:23:00Speaker 3 die da hinkommen. Aber die Flieger-Community ist auch relativ klein. Deswegen, als du gerade sagtest, hier von wegen, das ist mein Nachbar. Es ist ja nicht so, als wenn mir das schon passiert wäre. Dass du daherläufst und dann plötzlich ruft die aus der Menge, das finde ich so Was macht der denn hier, den du einfach vor zehn Jahren mal irgendwo gesehen hast beim Fliegen? Klar, und ihr habt ja neulich einen Fliegergeburtstag gefeiert. Du kannst davon ausgehen, dass der Kollege natürlich auch da ist. Und genau, es gibt ein europäisches Zelt. Fliegergeburtstag? Du hast doch eine Torte geschickt von einem deiner Fliegerkollegen.
01:23:32Speaker 1 Achso, ja, ja, ja.
Speaker 3 Der wird bisher auch wieder da. Nein, aber es gibt ein europäisches Zelt? Oder schon nicht internationales Zelt. wo du im Prinzip hingehst und nimmst eine Stecknadel und erzählst, wo du herkommst. Diese Karte sieht man hinterher relativ beeindruckend aus. Und dann für die Länder kannst du dich quasi eintragen mit Name E-Mail-Adresse, Telefonnummer, nach dem Motto, guck mal, wie viele aus diesen Ländern da sind. Und das berechtigt dich zum sogenannten internationalen Abend. Dann kannst du, äh, gibt es irgendwann. Ich glaube donnerstags, so ein bisschen eine Arbeiter, nicht außerhalb, aber irgendwo auf dem Gelände machen die halt dann Burger und Salat und Vergleichbares und ich sag mal so die internationale
01:24:05Speaker 3 Die international Angereisten treffen sich dann da. Und da halt, wenn du da siehst.
Speaker 1 Genau, die Deutschen natürlich bei Sauerkraut und Rossbrand wird.
Speaker 3 Genau, aber ich kann dir sagen, dass von deinem alten Arbeitgeber sind da immer sehr, sehr viele und da sind auch viele Namen dabei, wo du die du aus eurer Fliegerei kennst, die man nicht unbedingt persönlich kennt, sondern vom Namen herkennt. Also da ist schon, wie gesagt, das ist schon. . . Alles sehr, sehr interessant.
Speaker 1 Ja, klar, logisch. Ja, dann, also ich habe ja jetzt, ist eingetragen jetzt, diesmal, endlich.
01:24:38Speaker 1 Wetter. Wie ist denn das Wetter? Das hört sich an. Hat der Platz überhaupt außer ein Eiles wird das sowieso nicht haben, höchstens so ein einen GPS-Anflug verfahren, was wahrscheinlich anfliegen kannst, aber was du natürlich total in die Tonne treten kannst, weil du es überhaupt gar nicht bei der Operation benutzen kannst. Was machst du denn, wenn Wetter schlecht ist? Oder gibt es überhaupt kein schlechtes Wetter?
Speaker 3 Ich sag mal, es gibt einen guten Grund, warum die es im Juli machen. Weil die Gewitter dann so schön intensiv sind. Glückerweise da oben gibt es ja nicht so viel Gewitter. Also ja, ich glaube vor zwei oder drei Jahren ist mal relativ blödes Gewitter durchgezogen, wo alles festgezurrt werden müsste.
01:25:14Speaker 3 Aber das Ganze geht sieben Tage und als du sieben Tage schlechtes Wetter hast, ist das nicht so richtig wahrscheinlich. Und deswegen auch das Notium ist auch sehr interessant. Das Noteum fängt direkt mit an. Das Notem fängt, glaube ich, sogar mit den Ausweichflugplätzen an. Nach dem Motto, wenn es voll ist oder sonst was oder schlechtes Wetter und dann sammeln die sich alle außen drum herum, warten, bis das Wetter ein bisschen besser ist und dann fliegst du WFA da rein und WFA. geht ja schon relativ viel Benuss. Insofern passt das. Was mir gerade noch eingefallen ist, ihr hattet vorhin das Thema Erfahrung und weniger Erfahrende.
01:25:45Speaker 3 Ich meine, wir haben ja auch nicht so angefangen. Ich habe gesagt, wir haben das vor zehn Jahren, haben wir mit dem Fliegerurlauben angefangen. Wir haben auch mal klar Tagesausflüger in Florida sozusagen und das ist dann immer mehr geworden. Die Zahl, die ich jetzt hier beziehungsweise rausgesucht hatte, war, wir haben über 10 Urlaube hinweg, waren wir 54 Tage fliegen, haben 19 Flugzeuge bewegt und 60. 000 Kilometer zurückgelegt. Also anderthalb Mal Erdumfang. Und da kannst du, wenn du dir die Flüge anguckst, siehst du wirklich, wie wir von Tagesausflügen und kleinen zu diesen großmassiven Trips über zwei, drei Wochen
01:26:20Speaker 3 quer durch die USA gekommen sind. Und auf dem Weg dahin gibt es viele, viele Leute, die viel davon mitgemacht haben. Also ich bin nicht der Einzige erfahren. Also wir sind ja Wir haben eine gute Mischung aus neuen Leuten, die das das erste Mal machen und eben aus Leuten, die das schon ein paar Mal gemacht haben. Also insofern verteilt sich das ganz gut. Ich bin natürlich nicht derjenige, der wie so ein Touristenführer mit so einem Regenschirm oder einer Fahne vor allen herläuft.
Speaker 1 Ich stelle mir das so schön vor, so eine Assassin nach vorne, so ein Regenschirm raus. Ja, genau. Und du fliegst nochmal weg und alle anderen müssen immer herkommen. Das ist doch ganz gut.
01:26:50Speaker 1 Und man spricht ja auch sechs Sprachen. Also von der Seite ist das doch gar nicht so schlecht. Anderthalb, hätte ich jetzt gesagt. Deutsch hat Deutsch über andere Leute und in Englisch, ne?
Speaker 3 Ja, dann ist es auch wieder.
Speaker 1 Französisch, Airbus, also Airbus muss Französisch sprechen können, oder?
Speaker 3 Kein Wort. Nein, aber das ist ja das, was Andreas vorhin gesagt hat, dass die Leute, die da mitkommen, mal herausgefordert werden, sich mit so einer aufwendigen Planung.
01:27:20Speaker 3 Also typische Tagesausflüge oder Tagestrips sind ja ganz gerne bei mehr als 500 Kilometer, während in Deutschland dir dein Gar vor anguckst und vielleicht aus dem Fenster guckst und du hast ja gerade nach Wetter geht, wo wir über das Thema Wetter gesprochen haben, dann reicht das. Für so einen Trip 500 Kilometer, da muss man schon mal ein bisschen ein ausführliches Wetterbriefing machen. sich Alternativen überlegen, gerade wenn es durch die Rockies geht. So ein Gewitter steht ja ganz gerne nochmal auch irgendwie auf der anderen Seite vom Berg. Du siehst es vorher nicht. Das ist schon, und wir wollen die Leute halt ranführen, dass die ja selber können.
01:27:52Speaker 1 Ganz kurz, also wenn man jetzt mal diese gerade Linie nimmt von San Diego hin nach Oshkosh, also ich sage mal so, die erste Strecke ist ja, wenn ich das so richtig sehe, Kalifornien Nevad Arizona Nevada, so ein bisschen, oder? Oder was ist nördlich von Arizona? Also ich glaube, da das Wetter ist eigentlich am Anfang eher noch Ganz okay, aber sind denn die Rockies wirklich ein Problem? Ich dachte, die sind mir weiter nördlich. Oder macht ihr so Ausflüge auch dahin? Oder ändert ihr so über die Staaten rüber so ein bisschen? Die Rockets mit dem Süden sind. Da kann ich Ostwest da gerne mal verwechseln.
01:28:22Speaker 1 Kennst du mich, ne?
Speaker 3 Rechts links. Die Rockets ziehen sich wirklich vom Norden der USA bis fast zum Süden. Also klar, du kannst unten ganz unten rum. Dann wird es etwas flacher. Also ich überlege gerade, was Noten an Städten ist, die man so kennt. Also quasi, ich sag mal, diese Texas-Schleife, die kannst du machen. Die koste ich allerdings auch fast einen Tag bei einem Drummodus. Insofern. Und die Rocky sind ja nichts Schlimmes. Du musst einfach nur ein bisschen auf die Karte gucken und dir deine Täler aussuchen. Und dann wirst du, ich sag mal, alles nördlicher von Denver wird eine Herausforderung, aber alles südlich ist machbar.
01:28:58Speaker 1 Ja.
Speaker 3 Genau, ich gucke gerade. Und genau, für die, die jetzt, du sagst, du guckst gerade auf den Strich, der Andreas kannst du mit sicher mal über die Webseite reden.
Speaker 2 Ja, wir haben eine Webseite, der Link steht dann auch in den Shownotes mit dabei. Da ist das auch alles aufgeführt, ist auch der Plan gemacht. Wie wir fliegen wollen und was Steffen eben auch gerade angesprochen hat, es ist eine Herausforderung.
01:29:34Speaker 2 Schon auch zu planen, wie kommt man über die Rockys drüber oder an den Rockys dran vorbei. Aber A und O ist hier wirklich die detaillierte Vorbereinigung Nicht nur in Deutschland, bevor es losgeht, sondern dann halt auch vor Ort, dass man wirklich jeden Tag schaut, was muss man machen, was will man machen, wie ist das Wetter. Und das ist halt auch etwas, was viele Leute heute gar nicht mehr so gewöhnt sind, weil was Martin gesagt hat, du guckst heute schnell auf die GAFO-Karte und fliegst los.
01:30:06Speaker 2 Dort kommst du eben wieder zurück zur richtigen Flugvorbereitung, zum richtigen Plan, dass du dort eben auch sicher dann ans andere Ende der Rockys kommst zum Beispiel. Aber es ist alles kein Hexenwerk, das ist alles machbar. Man muss es nur ernst genug nehmen.
Speaker 1 Ich guck gerade, bin ich denn irgendwie hier falsch mit meinen Gedanken bei den Rockies, dass es irgendwie woanders ist oder irgendwie sowas? Die Rockies? Ja gut. Utah, Colorado, das ist alles, das nennst du alles noch Rockies sozusagen, ne?
01:30:40Speaker 1 Die Berge da. Achso, okay, gut, alles klar. Gut.
Speaker 3 Und wenn du mal ein paar Berge anklickst, dann weißt du, wie hoch die sind, dann weißt du, dass das gerade wenn du Männer unter 72 unterwegs bist Da hört das Handbuch auf in den Höhen.
Speaker 1 Ja, ja, ich weiß. Ich erwähne ja nochmal, dass ich in Flexdorf oder irgendwann, wo ich war, wo ich echt dreimal geguckt habe. Ich sage, kann doch gar nicht sagen, was mache ich denn jetzt hier? Laut Handbuch geht das irgendwie nicht und naja, dann musst du dir irgendwie ein bisschen kreativ sein und sagen, naja, okay, so geht das, so kannst du dir das rechtfertigen, jetzt hier zu starten.
Speaker 3 Aber das ist, wenn du, wenn du halt
01:31:11Speaker 3 Ich sage mal, vorsichtig in Deutschland fliegen gehst du mit der 172er ja immer zu zwei, drei Viertel volle Tanks, dann machst du ja keine Gedanken drüber. Aber wenn du dann wirklich mit Gepäck und dann vielleicht dann doch drei Leuten unterwegs bist, Dann muss man schon mal früh aufstehen, dass man noch rauskommt und nicht warten, bis es um 10, 11 Uhr dann wärmer wird, dann geht es nämlich nicht mehr. Und das ist auch so eine Sache, dass du wirklich geistig offen bist, zu sagen, heute fliegen wir nicht. Heute ist der das Wetter, es ist zu heiß, es ist zu zu, der Wind ist nicht da. Und da kommen wir nochmal zu dem ganzen Thema
01:31:44Speaker 3 Gruppendynamik, es ist ja also nicht nur nach dem Motto, was machen die anderen, sondern es geht ja auch nochmal, du hast ja eventuell schon irgendwie Hotels gebucht und du hast ja vorgenommen, dass wir Mittwoch in Oschkosch ankommen und wir wollen noch vier Tage da sein und dann das zu akzeptieren Nee, wenn wir jetzt hier raussteigen wollen, das wird vielleicht nicht klappen. Wir bleiben einfach hier und machen nur drei Tage. Das ist also auch das, was den Leuten vorher klar sein muss, dass du da flexibel sein musst. Und wenn es ganz schlecht läuft, es gibt einen Trip, den wir mal geplant haben, da wollten wir bis hier hoch. Und nach dem Grand Canyon war Schluss, weil wir haben uns ein bisschen verbaselt, was touristische Attraktionen angeht.
01:32:18Speaker 3 Da dachten wir, da werden wir im Vormittag gemacht und dann hat es noch irgendwie länger gedauert. Wir haben einen halben Tag verloren und dann war das Wetter schlecht und dann muss er einfach akzeptieren, okay, dann wird der, alle haben geplant, wir machen Seattle, dann wird es einfach mal Nordkalifornien und das reicht dann auch Aber damit das hört sich mal so einfach an. Naja, klar, dann machen wir es halt nicht. Aber wenn du erstmal da bist und das Geld ausgegeben hast und drei Viertel des Weges hinter dir hast, dann ist das eine schwere Entscheidung. Gerade wenn du Passagiere dabei hast, die wirklich Passagiere sind und eben nicht verstehen, dass du sagst, heute ist nicht mit Fliegen.
01:32:53Speaker 3 Das ist schon eine Herausforderung.
Speaker 1 Hattet ihr nochmal auf den Reisen anscheinend nicht Piloten mitzuziehen?
Speaker 3 Ja genau, also gelegentlich haben wir die besseren Hälften dabei in beide Richtungen. Ohne zu sagen, dass die alle verheiratet sind, aber quasi Ehemänn und Ehefrauen gelegentlich. Wenn die Flugbegeistert sind, warum wir nicht?
Speaker 1 Ja, klar Logisch, warum nicht? Ja, warum nicht? Du hattest auch so Sachen aufgeschrieben hier für die persönliche Planung, hier PAVE oder I'm Safe, das sind so Schlagwörter.
01:33:24Speaker 1 Das ist Gruppendynamik, natürlich, dass wenn der eine sagt, ich bin fit, lass uns los und der andere sagt, nee, also irgendwie Ich weiß nicht, das Wetter, ich traue mir das nicht zu. Oder beziehungsweise habt ihr da Absprachen, wer auf wen hört oder irgendwie sowas? Dass man das vor allem wie jetzt schon abmacht.
Speaker 3 Ich will nicht sagen, dass wir Absprachen haben, aber es ist schon, glaube ich, und da ist einfach die erfahrenen Piloten müssen da einfach wirklich immer wieder das Gespräch suchen und sagen, Freunde, könnt ihr ja noch alle. Und je nachdem, welche Route du geflogen bist, einen Tag vorher, es kann sein, dass du einfach Glück gehabt hast, das zweite Flugzeug war ein bisschen langsamer, ist ein schlechtes Wetter gekommen.
01:34:03Speaker 3 war deutlich länger unterwegs, sind später reingekommen oder sonst war vielleicht irgendwas Tank nicht so schnell geklappt und ein paar Stunden später unterwegs gewesen. Und immer wieder sagen, Freunde, können wir denn noch alle, wollen wir wirklich? Und immer wieder offen sein zu sagen, nee, heute fliegen wir nicht oder wir kürzen das Ganze ab oder wir machen was anderes. Weil es einfach in der Gruppendynamik extrem schwer ist zu sagen, Freunde, ich kann nicht, ich will nicht und ich fühle mich nicht gut dabei. Das ist erstmal sich dasselbe einzugestehen, ist schon die erste Hürde und dann das Ganze vor einer Gruppe zu sagen, nee, ich kann jetzt nicht und alle anderen fühlen sich noch gut, ist einfach eine Herausforderung.
01:34:37Speaker 1 Ja, klar, klar.
Speaker 3 Aber ich glaube, Steffen, gerade wir so als Fluglehrer sind, glaube ich, da extrem, also ich sag mal vorsichtig, die Fluglehrer in dieser Gruppe, die mal mit dabei sind, ich bin nicht der einzige Lehrer, sind da, glaube ich, diejenigen, die da so ein bisschen die Fahne Das macht doch nichts. Psychologie ist international. Nein, aber ich glaube gerade an denen hängt es, oder ich sag mal vorsichtig, an den Berufspiloten und Fluglehrern. Ich glaube, das sind wirklich die, die da so ein bisschen den Blick drauf haben müssen, weil die eigentlich dafür geschult sind. Zu sagen, okay, wer kann denn noch, wer kann nicht und wer übertreibt es gerade ein bisschen?
01:35:09Speaker 3 Und ich hab da habe ich vielleicht eine ganz kurze Geschichte Wir trippen nach Seattle, der dann auch mal geklappt hat. Wir sind die Küste hoch und wollten von da aus nach Yellowstone. Alles, was ich gerade erzählt habe, passt jetzt da rein. Yellowstone mussten wir das Hotel relativ früh buchen, weil da ist nicht viel drumherum und entweder wohnst du in Yellowstone ja oder nein. Also haben wir das relativ früh gebucht, weil das einzige Hotel auf der gesamten Reise, was vorgebucht war und bezahlt war. Also schon mal direkt der Druck da, wenn wir nicht an dem Abend da sind.
01:35:40Speaker 3 Also dann wird auch Lei-Hotel Yellowstone, weil der zweite, der nächste Tag würde kein Hotel bekommen, fällt also die ganze Nummer flach. Also schon mal der Druck da. Seattle, schlechtes Wetter, relativ tiefe Wolken, nach Osten, Richtung Yellowstone hat Seattle Berge. Das heißt also, da kommst du nicht so einfach drüber. Also die waren dazu schön, die lagen schön voll in den Wolken. Vier Flugzeuge, sieben Piloten. Heißt, irgendeiner zieht den kurzen und muss alleine fliegen. Damals die Entscheidung relativ einfach. Da habe ich gewonnen.
01:36:12Speaker 3 Ich kann alleine fliegen, habe einen AFA-Flugplan gefeilt und bin einfach Richtung Norden über die Wolken und dann nach Osten. Das war also kein Thema. Damit haben wir noch drei Flugzeuge, die hauptsächlich dann Zwei-Mann-Cruise, zwei Mann-Cruise hatten. Und die Crews kannst du relativ, ohne ins Detail zu gehen, zwei Jungs, die relativ erfahren waren, jeder ungefähr 1000 Stunden, einer davon auch IFA.
Speaker 1 Gerated tausend Stunden auf SP und sowas? Das ist schon echt viel.
01:36:42Speaker 3 Der Kollege, der vorletzte, vorletzte, das ist schon, da musst du schon sehr, sehr motiviert sein und sehr enthusiastisch. Ein mittleres Flugzeug, ich sag mal, die Piloten so im 300-400-Stunden-Bereich und dann zwei, die relativ neu waren. Alle drei Richtung Süden rausgestartet mit dem Plan. Wir gucken mal, wann wir nach Süden kommen. Und sobald die Wolken aufbrechen oder die Berge niedriger werden, dann Linkskurve Richtung Osten und dann nach Yellowstone. Das war der Plan. Alle drei gestartet.
01:37:13Speaker 3 relativ nah nacheinander und haben sich nach wenigen Minuten im Prinzip im gleichen Wolkenloch südlich von Seattle wiedergefunden. Die erfahrenste Crew hat gesagt, okay, danke, das ist ja nichts. Ist nach Westen ausgewichen, gelandet, hat eine AFA-Flugplan aufgegeben, sind AFA nach Osten geflogen. Genau die richtige Entscheidung. Die Crew mit der mittleren Erfahrung ist noch weiter nach Süden, ist dann da irgendwo gelandet. Hat ein bisschen Zeit verstreichen lassen, bis die Wolken angestiegen sind im Nachmittag und ist dann nach Osten. Und die unerfahrenste Crew hat es witzigerweise am weitesten nach Süden geschafft.
01:37:48Speaker 3 Wir haben auch da gelandet, eine Pause gemacht, sind dann auch nach Osten. Also alles gut gewesen, waren auch in Mitsichern alle sicher angekommen. Aber das Interessante ist, dass jedes Mal in der Position, wo die anderen weitergeflogen sind, die erfahrenen Leute gesagt haben: nee, hier geht es nicht weiter, wir drehen um. Und das zeigt dir nochmal so ein bisschen dieses Gefühl Also wie Erfahrung damit reinspielt und genau das versuchen wir halt zu durchmischen, damit eben das, da ist ja wieder alles gut gegangen, Aber da muss man einfach darauf achten, dass gerade die Leute, die vielleicht den meisten Druck verspüren, weil sie relativ wenig Stunden haben, jung sind und den.
01:38:27Speaker 3 . Alles mitmachen wollen, vielleicht dann über das Ziel hinausschießen. Und da ist es wirklich, das sind einfach Sachen, die bekannt sein müssen, über die man reden muss. Dann ist es alles super safe. Und bei uns ist Safety first, bei all diesen Trips. Das ist immer das Erste, was wir machen.
Speaker 1 Ja, klar. Ja, ich gucke gerade, ich habe gerade gesehen, ich habe 540 Stunden Pisten. Also ich glaube, du guckst mich mal lieber, machst du mich mal in die Ecke, wo die Leute nicht so erfahren sind. Das ist. Na, dann.
Speaker 3 Aber auch eine Sache, also es gibt halt eine große Liste, wo bei uns die Piloten geführt werden sozusagen.
01:39:02Speaker 3 Das ist da, weil es gibt immer einen, der im Prinzip die Flugschule oder den Verein anschreibt. uns ein bisschen mitteilt, was wir machen wollen. Wir haben also immer nur einen, der quasi damit kommuniziert und der kommuniziert dann eben über die Piloten, die da sind, halt welche Lizenzen haben die, was für Checkouts brauchen wir. Und da zum Beispiel innerhalb der Datei alles, was 1500 Stunden am Mehr hat, kürzen wir ab als 1500 Stunden. Einfach weil dann sagen wir, dann hast du genug Erfahrung und gleichzeitig wollen wir aber nicht einen haben, der da Auf den alle plötzlich, oh Gott, der muss alles wissen, der hat ja so und so viele tausend Stunden, das ist ja gar nicht erst sowas aufkommen lassen, sondern wir sind alle, wir fliegen alle mit dem gleichen Flugzeug, mit dem gleichen Flugzeugtyp, alle die gleiche Strecke.
01:39:42Speaker 1 Moment, du hast gesagt, ich darf, falls ich da mitfliegen sollte, diese goldene Uniform mit dem blauen Streifen. . Bitte da rum. Ja, okay, gut, alles klar, da haben wir das verglichen. Alles klar. Gibt es überhaupt. Ja, oder Botkanzung.
Speaker 3 Ich dachte, das ist so eine Verfahrre, die mal gespielt wird, wenn du irgendwas sagst.
Speaker 1 Ja, ja, natürlich. Und Benny Hillgruß, genau. Ja, ja, ist schon klar. Was wollte ich sagen? Gibt es überhaupt irgendwas.
01:40:12Speaker 1 was man da unbedingt mitnehmen müsste. Also jetzt zu Oschkaus. Also du zählt, klar, Equipment, Kultur, Beutel so unterm Arnklemmen, Flipflops, keine Ahnung. Es gibt da irgendwas, was was extrem hilfreich ist, Solarpanels, damit du dein Telefon aufladen kannst, weil du da keine Steckdose hast oder weiß es so, irgendwie so was über den. irgendwas hinausgeht.
Speaker 3 Also ich habe mal. . Nehme die nur Bargeld, nee, Kreditkarte, gute Laune. Dann hast du glaube ich alles, was du brauchst.
01:40:43Speaker 3 Sombrille Kamera. Also eine Kamera lohnt sich auf jeden Fall, weil das wird ja sowieso keiner glauben. Ansonsten ist das alles kurze Hose, T-Shirt, Flip-Flops ist schon, glaube ich, das richtige Outfit für die ganze Veranstaltung. Es sei denn, es gibt ein paar hochoffizielle Veranstaltungen, die die EAA da ausrichtet. Dann musst du vielleicht auch nochmal ein Hemd und eine Hose mitbringen, wenn du dafür Tickets hast.
01:41:13Speaker 1 Ja, okay, alles klar. Wenn du dafür Tickets hast, das verstehe ich, das hast du hier schon ein paar Mal gesagt mit Tickets. Also irgendwie ist das doch nicht.
Speaker 3 Du musst Tickets für Adventure selber musst du Tickets haben. Also es kostet Eintritt. Die ganze Veranstaltung.
Speaker 1 Auch wenn du mit dem Flugzeug kommt da im Schaffner und zack, zack, zack, macht alle Abtackungen.
Speaker 3 Es gibt einen Checkpunkt zwischen Flugzeug Park und da, wo eigentlich die Hauptveranstaltung ist, wo die ganzen Aussteller sind und Fressbuten und Vergleichbares, da gibt es einen, da werden quasi Armbänder kontrolliert.
01:41:48Speaker 3 Du wirst so wie so eine, wie so eine Taube kriegst so ein Plastikbändchen und dann weiß jeder, dass du an dem Tag rein darfst. Oder es gibt eine Farbe, die dann für die ganze Woche gilt. Nein, es gibt ein paar Abendveranstaltungen, hauptsächlich so aus der Luftfahrtindustrie, wo dann auch sachversteigert werden. Es gibt dann so ein Benefits-Ding. wo du extrem viele coole Sachen ersteigern kannst für extrem viel Geld, die dann alle zum guten Zweck zukommen. Und das ist, dafür brauchst du dann auch mal eine Einladung oder ich glaube, jetzt kann man auch kaufen, aber das ist
01:42:21Speaker 3 Ich sag mal vorsichtig, das fängt so in dem Bereich an, wo unser gesamter Fliegerurlaub liegt.
Speaker 1 Ja, okay. Alles klar. Also eine F16 oder sowas. Was da so
Speaker 3 Nein, also da kannst ja alles von einer Rundführung bei Boeing mit dem CEO bis hin zu B17-Typerating. Es gibt normalerweise mal einen Sponsor der gesamten Veranstaltung, der irgendwie ein paar Autos sponsert, dann kannst du halt einen, ich weiß nicht, ich glaube Ford ist es normalerweise, gibt es halt irgendwie einen Ford, den du ersteigern kannst.
01:42:53Speaker 3 speziell getunet. Also sehr gerne irgendwie so eine Nummer Ford Mustang und dann im PM50 Design. Also schon, wo dann der dann auch dann weggeht für eine gepflegte sechsstellige Summe. nichts mit dem echten Wert des Autos zu tun hat. Aber für einen guten Zweck.
Speaker 1 Ja, ja, klar, logisch. Ich verstehe. Ich verstehe. Ah, okay. Cool.
Speaker 3 Davon muss dann vielleicht ein Hauch besser angezogen sein.
Speaker 1 Haben wir irgendwas vergessen? Oder irgendwie sowas? Haben wir irgendwas vergessen. Also zur Beruhigung, wir sind bei einer Stunde 45. Das heißt, wenn wir jetzt einer, wenn wir dann doch langsam zum Ende kommen sollten und noch jeder für, ich habe auch eine Geschichte mit übrigens, noch eine Geschichte da erzählen kann, dann
01:43:33Speaker 1 Schlagen wir die Folge 67. Das lagte doch sehr am Herzen. Doch mit Roland. Ja.
Speaker 3 Ich würde einfach mal sagen, kommen wir zum Thema kleine Geschichte.
Speaker 1 Ja, genau, mach das.
Speaker 3 Wir lassen Andreas mal anfangen, der war so schweigsam in den letzten Minuten.
Speaker 1 Also, ich habe nochmal gesehen, wie er sich die ganze Zeit gelacht und gefreut hat und ich glaube, er hat das sehr genossen, auch nochmal die Beschreibung zu sehen. Vor allen Dingen, man muss ja nochmal sagen, du bist derjenige, der das organisiert diesmal, ne?
01:44:05Speaker 1 Das möchte ich nochmal erwähnen.
Speaker 3 Ich bin derjenige, der hat nicht mehr.
Speaker 1 Na, warte nicht, Andreas. Ja, genau. Achso, Andreas, du hast auch das Management so ein bisschen in der Hand, ne? Also muss man ja schon mal.
Speaker 2 Ich sei, ich sage mal, ich organisiere das schon mit Martin zusammen. Also wir organisieren das schon zusammen und ähm Das macht nicht einer alleine und das macht auch keinen Sinn, dass es einer alleine macht. Und ähm, genau
01:44:35Speaker 2 Und wenn du meinst, ich habe mich hier köstlich amüsiert, ja, weil euch dabei zuzuschauen, wie ihr euch unterhaltet, es ist herrlich. Aber zu einer kleinen Geschichte. Sehr gerne teile ich eine kleine Geschichte von meinem ersten tatsächlichen Fliegeurlaub in Skandinavien, wie vorhin erwähnt, wo es auch ein bisschen darum geht. Was kann einem alles passieren, wenn man als Gruppe unterwegs ist und eine gewisse Gruppendynamik sich auch einspielt?
01:45:07Speaker 2 Es war ein kleiner Ausflug, wir sind von Hamburg nach Norwegen, nach Schweden und zurück nach Hamburg geflogen. Und irgendwann waren wir unterwegs in Schweden, es war ein schöner Tag, aber das Wetter wurde schlecht und wir mussten halt dann halt auch einen. . Weg finden, wo wollen wir übernachten und können auch das schlechte Wetter aussetzen, dass es uns nicht ganz erwischt und wir können am nächsten Tag weiter. Wir waren vier Flugzeuge, vier Crews. Wir haben uns zusammengetan mittags, wo können wir hinfliegen, haben auch ein schönes Ziel gefunden in Kalmar und haben unsere Flugpläne aufgegeben, unsere Flüge vorbereitet, sind dann dorthin geflogen
01:45:46Speaker 2 Haben auch schön Formationsflug gemacht und alles. Es war ein großes Erlebnis, aber dann waren wir von unseren drei Stunden, waren wir zwei Stunden unterwegs. als Gruppe, wie gesagt, vier Flugzeuge, bis wir draufkamen, wir fliegen zu einem Flugplatz, der überhaupt keinen Sprit für uns hat. Dann haben wir gefragt, es kann überhaupt nicht sein, dass unser Flugplatz keinen Sprit für uns hat. Es hat ja ein Ex-Reiter nachgeschaut, ob wir Sprit hatten. War dann auch so, wie heißt es, AIP hat gesagt, es gibt Sprit an dem Flugplatz, aber Notam gab es, hat gesagt, es gibt keinen Sprit für uns.
01:46:20Speaker 2 Das heißt, wir waren unterwegs auf einem Flughafen, zu einem Flughafen, für den wir keinen, ja, an dem es keinen Sprit vor uns gab. Schlechte Flugvorbereitung. Wir haben dann gesagt, wir fliegen weiter. Statik oder schneiden?
Speaker 1 Das hört sich so an.
Speaker 2 Wir haben gesagt, wir fliegen weiter, wir fliegen da mal hin. Wir waren dann unterwegs natürlich auf unsere Infrequenz, haben dann auch gesagt, ja, wir würden uns dann gerne abmelden, weil wir unseren Flugplatz erreichen und Kontrollzone und und und und und du willst sie hier rechtzeitig anmelden.
01:46:51Speaker 2 Und dann wurden wir von den Fluglotsen aufgeklärt. Ja, aber der Flughafen ist geschlossen. Gab es auch einen Notan dazu, dass der Flughafen geschlossen war. Dann waren wir schon über zwei Stunden unterwegs Richtung Flughafen, der geschlossen ist. Wurden dann aber auch aufgeklärt, es ist nicht so schlimm, ihr seid in Schweden, ihr könnt an nicht besetzten Flughäfen landen. War dann auch ein Erlebnis, internationaler Flughafen, der halt nicht besetzt war. Wir sind gelandet. Wir haben durch Glück jemanden gefunden, der auch sichergestellt hat, dass wir aus dem Flughafen raus und am nächsten Tag wieder rein konnten.
01:47:25Speaker 2 weil er vom lokalen Club war und die hatten uns dann auch glücklicherweise. Wieso weil er sonst abgeschlossen wäre oder was? Ja, es gibt dann eine Drehtür, die führt raus, aber die Drehtür führt halt nicht mehr rein in den Flughafen. Dann stehst du dort und hinter deinem Zaun und wartest auf dein Flughafen, äh, bis dich jemanden in den Flughafen reinlässt. Okay. Ja, und wir hatten halt sehr viel Glück und es ist eine schöne Sache, weil Flieger sind halt auch eine große Community, man hilft sich dann gegenseitig und wir durften ihnen dann noch Sprit abkaufen von dem lokalen Club. Das heißt, wir sind dann auch noch wieder weggekommen.
01:47:57Speaker 2 Ohne große Probleme. Aber die Essenz der Geschichte war halt für mich, wir waren alle heiß aufs Fliegen. Wir haben gut geplant, aber wir haben auch unsere Vorbereitung gemacht, aber keiner hat es wirklich ordentlich gemacht.
Speaker 1 Weil jeder auch nicht den anderen verlassen hat oder so ein bisschen.
Speaker 2 Jeder hat sich ein bisschen auf den anderen verlassen, man hudelt dort ein bisschen durch. Deswegen ist es nicht unsicher Aber manche Sachen vergisst man einfach und man muss sich wirklich zusammenreißen, dass man in dieser Gruppendynamik das einfach nicht vergisst, sich ordentlich vorzubereiten.
01:48:31Speaker 2 Und da ist jeder auch selber verantwortlich.
Speaker 1 Ja, klar. Lehr Geld bezahlt sozusagen. Absolut. Sehr schön. Und viel erfahren. Ich habe auch noch deine Geschichte, die kenne ich ja so halb. Ich glaube, die schiebe ich ja am Anfang. Ich schiebe auch immer mal eine Geschichte von. . Darf ich das, Martin?
Speaker 3 Ja, du hast gerade kurz gebrochen, Entschuldigung, ich habe dich gerade nicht gehört.
Speaker 1 Ich wollte dich einfach nur unterbrechen, du wolltest deine Geschichte erzählen. Ich wollte mal ganz kurz meine ganz kurz einwerfen.
01:49:01Speaker 1 Die hat nämlich fast auch mit Fliegen zu tun, mit Vorbereitung, weil die passt nämlich ganz schön. Ist aber nicht meine Geschichte, aber von Lehrgangskollegen von mir damals von hier unserer großen heldenhaften Bremer Flugschule, die dann in Phoenix geflogen sind. Und dann haben sich zwei Typen aus meinem Lehrgang, die waren immer so ein bisschen die Hotshots, die haben gesagt, wir machen das irgendwie alles und wir kriegen, wir sind immer ganz, ganz juvilial unterwegs und dann haben sie sich eine Cesna 152 gemietet, also richtig so ein High-Performance-Renner, sind nach Los Angeles, übers Wochenende hatten sie ein bisschen länger frei, wollten nach Los Angeles und die hatten immer schon rumgetöt.
01:49:33Speaker 1 Wir landen in LAX Airport. Und ich immer so, ja, ja, mach das mal. Ich habe mir das nur angehört und habe es nicht glauben wollen. Und die sind aber in der Tat, was er heldenhaft hingeflogen nach Los Angeles, haben sich angemeldet, den Funk dadurch gequält. war dann letztendlich im Downwind von Los Angeles Airport. Und der Tower Lotte macht, where do you want to park? Weil Rampfee oder irgendwas, ne? Und die so, uh, no touch and go only. Also hat ein Touch <unk> Go gefragt, ne?
01:50:05Speaker 1 Sir, kam nur die Antwort, Los Angeles is not for training. Say your intentions. We like to leave. Und sie wieder raus. Im Exit immediately, get out of here. Ich meine, also ich hätte es dir gleich erzählen können, aber ist egal. Na gut Ja, ja, ja.
Speaker 3 Man muss auch ein.
Speaker 1 Apropos Überraschung. Hast du eine Überraschung für mich?
Speaker 3 Überraschung. Nee, ich habe jetzt keine Überraschung. Aber du hast ja gedacht, meine Geschichte kennst du schon ein bisschen. Ich überlege gerade, ich hätte sogar noch fast noch eine, wo wir gerade von Anflug reden, fast noch eine zweite, die mal auch ganz, ganz früh in meinem fliegerischen Leben passiert ist.
01:50:44Speaker 1 Wobei, wenn ich sie kenne, die anderen kennen sie nicht.
Speaker 3 Ja, es. Okay, ich mache die. Vielleicht haben wir ja auch ganz kurz eben Zeit für zwei kurze Geschichten. Also ich mach mal kurz die, die du anspielst. Meine ganz persönliche Benny Hill-Geschichte sozusagen. Also was man wissen muss, ist, es gibt an Bord der Flugzeuge sogenannte PRM-Lavatories. Das sind also People with Reduced Mobility. Heißt, es sind Laboratories, die davor ausgelegt sind, dass ich nicht nur denjenigen, der sich schlecht bewegen kann, da reinbringe, sondern auch eine Hilfsperson habe.
01:51:16Speaker 3 Das kann man machen, indem man Laboratory sehr groß macht, was natürlich keine Airline möchte. Also gibt es den Trick, dass ich zwei nehme, die nebeneinander sind, eigentlich sehr klein sind und die Mittelwand rausnehmen können. Also, ich war auf dem Flug, war genau in so einer besagten Laboratory. Und habe festgestellt, dass dieses Scharnier sah aus, als wenn das quasi seit 30 Jahren nicht benutzt wurde. Und ich bin nur immer sehr Ich wollte einfach mal wissen, wie häufig die denn das Thema angehen oder haben im Flug, weil selbst die großen Hersteller sich nochmal ein bisschen
01:51:50Speaker 3 unsicher sind, wie häufig das eigentlich benutzt wird und in der Crew, habe dann gesagt, Mensch hier, PM-Lavoratory, wie häufig macht ihr die denn eigentlich auf? Die erste Kevin Crew wusste gar nicht, wovon ich rede. Die zweite wusste dann, worum es geht und die dritte war eine, die es vor 20 Jahren mal quasi gemacht hat. Da haben wir dann ein bisschen drüber gesprochen. Gerade die erste, die gar nicht wusste, worum es geht, wollte das halt sehen. Wir sind also zu dem Laboratory-Block dann gegangen. Da gibt es also, das ist in der Mitte vom Flugzeug, du hast also zwei Zugänge links und rechts, zwei Meters rechts, ich mit der anderen Cabin Crew links.
01:52:23Speaker 3 Tür aufgemacht und was mir aufgefallen ist, der Flieger war extrem leer und die Reihe direkt hinter.
Speaker 1 Ich weiß solche Dinge, ich glaube, drei Vierziger hat er sowas. Das sind zwei Toiletten, die sind sich oder zwei Zwei Blöcke praktisch mit je zwei Toiletten, die sehen sich gegenüber und der Gang ist quer zur Flugrichtung und du machst eine Tür auf und kannst damit praktisch den Raum zwischen den beiden Toiletten als Privatraum machen. Du hast praktisch aus Kannst du sogar auf vier Toiletten eine große gemacht, sowas in der Art?
Speaker 3 Nee, also das Design war zwei Lavatories, die in der Mitte stehen.
01:52:56Speaker 3 Die beiden Türen sind links und rechts davon, also von der Seite rein. Und die Trennwand zwischen den beiden, die kannst du rausnehmen, die kannst du falten. Damit hast du im Prinzip aus den zwei kleinen eine große gemacht.
Speaker 1 Ah ja, okay.
Speaker 3 Wichtig, als wir da quasi rein sind und ich bin halt auf der linken Seite mit der Cabin-Crew damit da. rein, weil das von der Seite quasi aufmachst oder zumachst. Die Sitzreihe dahinter, hinter Laboratory, war zu dem Zeitpunkt frei. Ich kann mich noch daran erinnern, weil wir halt da vorher quasi am Anfang überhaupt unterhalten haben.
01:53:29Speaker 3 Sind dann da rein, haben sie Tür aufgemacht.
Speaker 1 Hinter euch die Tür geschlossen sozusagen.
Speaker 3 Also auf der linken Seite. Das Problem ist ja, der Lavatory ist ja dunkel, wenn die Tür nicht zu ist.
Speaker 1 Ja.
Speaker 3 Also, Tür zu natürlich, klar. Du musst ja auch verriegeln, sonst gehört das Licht ja nicht an. So, das von innen aufgemacht von der linken Seite. Dann kannst du natürlich zur rechten Laboratory durchgucken. Da waren auch die beiden anderen Damen, die Chefin von dem Ganzen. Und dann haben wir. ein bisschen, ich weiß mal, so fünf bis zehn Minuten diskutiert, wie man denn die, wie man eigentlich das Ganze macht, weil es ist zwar, hat sich das Ganze ausgedacht, aber es gibt es ja nirgendwo eine Anleitung, wer wen wie wo anfasst.
01:54:06Speaker 3 Ich habe mich dann auch von den Damen da einmal quasi von rechts nach links quasi heben lassen, um zu zeigen, wie du das eigentlich machst mit so einer Person, wie die aus dem Rollstuhl rauskommt. Und das war auch alles schön und gut. Und nachdem wir dann keine weiteren Fragen sozusagen, die Kollegin, die auf meiner Seite war, macht halt die Tür auf. Ich macht quasi die Tür auf. Gehe da raus und sehe einen Passagier direkt vorne links auf diesem Viererblock hinter der Lava-Tori sitzen, der mich anguckt. Ist ja nichts Ungewöhnliches.
01:54:36Speaker 3 Dann geht die Tür zu, dann geht die Tür auf, dann kommt die erste Cabin-Crew-Dame raus. Und du siehst schon in seinem Blick, dieses, warte mal, der Tür kommt aus der Lavatory, jetzt ist da noch eine Cabin-Crew. Und du hast so für eine Sekunde, fiel bei ihm so der Groschen, nach dem Motto, warte mal, in der Sekunde geht die Tür wieder auf, die nächste Dame kommt daraus, da waren schon zwei. Da hast du echt gesehen, wie bei ihm, der hat sich wohl eine Dose Cola hinten geholt, wie anfing die Cola so langsam am Kind runterzulaufen, weil er echt nicht wusste, was er mit der Situation anzufangen hatte.
01:55:08Speaker 3 Und in der Zeit hatte dann die Chefdame da natürlich die Tür von der linken Seite wieder zugemacht, weil sie muss die zumachen und sie hat zu gern, dass die halt nicht aufgehe, wenn da Passagiere drin sind. Und dann kam halt die dritte da raus Und diesen Gesichtsausdruck von diesem Passagier, dass ich da rausgekommen bin und dann drei weitere Damen wie in so einer ganz schlechten Benny Hill-Nummer oder ähm Dick und Doof war ja damals auch so eine Sendung, diesen Beleg werde ich nicht vergessen. Ich glaube, dass der bis heute, weil der ja nicht wusste, dass wir rechts alle reingegangen sind sozusagen, das hat er bis heute, glaube ich, nicht verstanden.
01:55:42Speaker 3 wie da vier Leute rauskommen konnten. Und ich habe es mir nicht angeguckt, aber ich bin mir sicher, dass als wir alle weg sind, dass der aufgestanden ist und dieses Laboratory aufgemacht hat, um zu gucken, wie groß sie denn ist und wo die hinführt, diese Tür.
Speaker 1 Und vor allen Dingen, was ihr da gemacht habt, ne?
Speaker 3 Ja, das wird. Ich bin mir fest davon erzeugt, dass der bis heute nachts nicht schlafen kann.
Speaker 1 Kannst du mal ganz kurz für unseren Hörer erklären, wieso war der denn so verwirrt? Ich verstehe ihn noch nicht ganz. Ja, es kommt.
01:56:12Speaker 1 Die Frage ist, ob das unsere Hörer auch spannend fatten. Ich fand es definitiv spannend. Ich hoffe, Andreas, du hast nur irgendwie 15% der Sendezeit gefühlt bekommen, aber es waren, glaube ich, mehr. Ich hoffe, das war auch. Für dich sozusagen okay. Vielen lieben Dank.
Speaker 3 Du hast dir quasi einen Zuhörer eingeladen.
Speaker 1 Ja, ich habe einen Zuhörer. Nein, nein, nein, gar nicht. Was ich sehe, Vorfreude gibt es so einen Link. Ich glaube, den hat Andreas reingestellt, dürfen wir den veröffentlichen, da sind glaube ich so Bilder drin und all sowas gesammelt.
01:56:43Speaker 1 Hast du den reingestellt, Andreas? Ich glaube, Martin hat ihn reingeschrieben, aber auf jeden Fall können wir den in die Shownotes hauen. Den tun wir in die Shownotes, da können Leute gerne oder jetzt auch mal draufklicken, falls man irgendwie was sehen wollte oder irgendwie sowas in der Art. Ich denke, wir machen mal langsam den Sack zu, oder?
Speaker 3 Der Frage, der jetzt noch nicht eingeschlafen ist.
Speaker 1 Ja, genau. Ihr wisst ja, ähm Ich kann nochmal verlinken, die wie viele Follower hast du jetzt eigentlich, Martin? Auf dem Insta-Kanal?
01:57:15Speaker 3 Ich glaube 15 oder so. Es ist noch sehr übersichtlich.
Speaker 1 Ah, okay, gut. Okay. Du musst auch mal was posten. Also über den Kanal, ich poste das hier nochmal rein. Den Link könnt ihr Martin erreichen. Andreas, wo kann man dich erreichen? Wenn man möchte.
Speaker 3 Der Gesichtsausdruck ist Gold wert.
Speaker 1 Wenn man mich erreichen will, wir können noch meine E-Mail-Adresse reinhauen. Nein, nein, das machen wir nicht. Wenn wir es erreichen lässt, dann können Sie uns erreichen. Und wenn Sie Fragen an dich haben und dann wie Vorbereitungen und etc.
01:57:47Speaker 1 und sowas, das ist noch eine spannende Sache. Wir machen einen Sachshof, würde ich sagen. Ihr wisst ja, wo den Podcast erreichen könnt. Hier fragt CFU bei Twitter. Ihr beiden da oben habt ja hoffentlich auch einen Twitter-Kanal, ne? Oder nicht? Doch, sie nicken alle nur Charlie, Foxtrot Fiskel Uniform, frag CFU oder fragen at come fly with us. Insta gibt es auch, aber da muss ich endlich mal wieder reingucken. Da habe ich genauso wenig Folger, glaube ich, wie der Martin. und Insta. com flywissas understroke podcast.
01:58:19Speaker 1 Ich bedanke mich ganz herzlich und ja, bis bald.
Speaker 4 Ciao, ciao, tschüss und auf Wiedersehen. Wollt ihr nicht auf Wiedersehen sagen? Das ist ein Podcast, nicht um Windys. Tschüss.