Folge #99 · 01.01.2023 · Dauer 01:35:44

CFWU 99 - Long live the Queen

keine Funde Original-Episode auf comeflywithus.de →

Heute hat Steffen einen wieder einmal ein Gast zu Besuch. Den Luftfahrtjournalisten Andreas Spaeth.
Wir unterhalten uns primär über die B747, seine Verbindung zu diesem Flugzeugtyp und sein neues Buch über die Queen der Lüfte!

Kapitel (57)
  1. 00:00:00 Begrüßung
  2. 00:01:19 Feedback zu letzte Folge
  3. 00:02:24 Vorstellung des Gastes, Andreas Spaeth
  4. 00:02:41 Flugforensik Podcast
  5. 00:04:02 Southwest Meltdown
  6. 00:05:14 Herb Kelleher
  7. 00:07:18 Point 2 Point verkehr
  8. 00:11:06 Bob Jordan
  9. 00:12:09 LUV als Aktienzeichen
  10. 00:14:31 Die Busfahrt von Merkel
  11. 00:15:44 Thema der Sendung: Die Letzte B747
  12. 00:20:18 Joe Sutter
  13. 00:21:47 Militärtransport oder PAX Flieger für Pan Am?
  14. 00:22:56 Boeing SST
  15. 00:24:48 Design der B747
  16. 00:29:23 PAN AM Stadtbüro
  17. 00:30:29 Max & Fritz der Condor
  18. 00:32:13 B747 Erinnerungen an den Jumbo Jet
  19. 00:35:34 Frachter Design
  20. 00:37:48 Lockheed Galaxy
  21. 00:42:30 Condor nach Tawain
  22. 00:44:33 Die Erste Jahre der B747: Lounges & Luxus
  23. 00:46:29 Wurlitzer Piano
  24. 00:49:00 Flugbegleiter Recruting
  25. 00:52:36 Wendeltreppe in der B747-200
  26. 00:54:19 Lift upperdeck B747
  27. 00:54:45 HAM als Fernost Zwischenstop
  28. 00:56:03 HAM 90ziger mit nur einem Finger Position
  29. 00:56:58 Crewrest des älternen B747
  30. 00:57:38 B777 Cockpitcrew Rest
  31. 00:58:33 B747 Combi
  32. 00:59:51 Unfall der South-African-Airways-Flug 295
  33. 01:01:57 B747SP
  34. 01:02:19 Flug PAN AM 1
  35. 01:06:33 Umbaumöglichkeiten der alten Konstruktionen
  36. 01:07:17 Incident der China Arline 006
  37. 01:08:16 United Airlines Flight 811
  38. 01:09:11 Die SOFIA
  39. 01:11:34 SOFIA Podcast
  40. 01:12:10 Qatari B747-8 VIP
  41. 01:13:31 Die Rolltreppe des Saudische Königs
  42. 01:14:04 Fahstuhl bis Boden
  43. 01:15:30 Space Shuttle transport
  44. 01:16:48 DoomsDay B747
  45. 01:17:46 SDI Jumbo
  46. 01:18:33 Super Tanker
  47. 01:18:51 Dreamliifter
  48. 01:19:50 Stratolaunch
  49. 01:21:16 Virgin Orbit
  50. 01:21:41 Was kommt nach dem Jumbo
  51. 01:22:16 B747 Jumbo Halle
  52. 01:25:59 EK Airlines braucht einen A380 Nachfolger
  53. 01:27:46 Die Geschichte zum Ende: Tragisch
  54. 01:30:42 Die Geschichte zum Ende: Schön
  55. 01:33:28 Verabschiedung
  56. 01:33:39 Andreas Twitter Accout
  57. 01:34:36 Das B747 Buch

Vertagte Themen (0)

Keine vertagten Themen gefunden. 🎉

Links (69)

Transkript

00:00:00Speaker 1 So, hallo Leute, da sind wir wieder. Ich freue mich schon ganz spannend. Ein ganz tolles Podcast-Interview-Setup haben wir hier gerade erledigt. Eine neue Folge ist da. Camp Life ist erste Episode Wahrscheinlich 99 Uhr, muss man gucken, wann wir das schaffen zu veröffentlichen. Es ist so der vorletzte Tag im Jahr, 2022, 30. Dezember sozusagen. Ich sitze in einem anderen Raum, das heilt vielleicht so ein bisschen. Müssen wir mal gucken, wie das in der Qualität rüberkommt. Ich bin an einer historischen Straße, in der Deichstraße. Gegenüber. Mir ist etwas, was man auch angucken kann, wenn es um Flugzeuge geht, nämlich das Miniatur Wunderland.

00:00:34Speaker 1 Und ich sitze hier zusammen und ich freue mich ganz groß, dass ihr auf das Interview mit Andreas Spät. Vielleicht kennt ihr ja jemand. Hallo Tar Andreas. Hallo Steffen, moin, moin an euch alle. Ja, und jetzt, wenn du unseren Podcast wirklich gehört hättest, dann würdest du sagen, wir gehen jetzt die Flammen ein, weil moin, moin, alles gesappelt. Wir Hamburger sagen nur moin. Ah, oh, okay, gut, da war was. Okay. Nein, nein, alles gut. Die Stimmung ist gleich getrübt. Wir fangen nicht nochmal neu an. Es fängt, ähm, Entschuldigung. Ich habe vorher mit dir, Andreas, ein bisschen besprochen, wie wir anfangen. Ich sage, du wirst überrascht sein. Wir fangen immer ganz an

00:01:05Speaker 1 Ja, ein bisschen flapsig, locker an und ich freue mich wirklich auf das Interview. Vor allem, ich sitze zum ersten Mal mit einem richtigen Journalisten hier zusammen. Das heißt, ich muss so ein bisschen aufpassen, was ich sage, dass es auch alles richtig ist. Und ich gebe auch ein kleines Feedback mal zu mir selber. Wahrscheinlich wird er erkennen können, wenn ich irgendwann dazu eine Shownotes schrate, dass ich mal wieder falsch geschrieben habe. Ich hab wieder ein bisschen Feedback bekommen, dass ich meine Rechtschreibung so katastrophal ist. Leute, ich versuch's, ich sehe es nicht. Ich sehe den falschen Artikel, ich schreibe ihn, ich lese dreimal nach, ich sehe es nicht, und erst zwei Tage später macht mich einer darauf aufmerksam.

00:01:40Speaker 1 Wie gesagt, fast Zeit mir, ich bin Waldorfschüler, ich kann meinen Namen tanzen, aber nicht schreiben. Aber Andreas hat mir einen Tipp gegeben. So, ich rede und rede und rede. Eine Sache, einen kleinen Feedback möchte ich nochmal geben. Ein bisschen Entschuldigung vielleicht in der letzten Folge. Habe ich so ein bisschen geredet, dass mich ein Film, ein Audioclip mitgenommen habe von dem Unfall von Wings over Dallas Und dann spiele ich den Clip einfach ohne Vorwarnung ein. Und da haben mich zwei, drei darauf angesprochen und das war nicht gut, obwohl ihr eigentlich. . Da jetzt keine Menschen, also ich sag mal so, Sachen passiert, ist einfach interessant, was da passiert für mich.

00:02:18Speaker 1 Und ich habe die Leute vorgewarnt, viele haben gesagt, ist okay, einige nicht, dafür möchte ich mich entschuldigen. So, aber Andreas. Warum sitzen wir zwei jetzt eigentlich hier?

Speaker 2 Also erstmal, Steffen, muss ich sagen, ich habe die gleiche Erfahrung gemacht wie du. Ich bin ja auch ein Podcast-Kollege, bei der Relinge ich natürlich zufällig mal erwähnen können. Und einen grandiosen Podcast. Ja, weil das wirklich, aber auch dieselbe Erfahrung haben wir auch gerade gemacht. Wir machen den Flugforensik-Podcast, das heißt der. Könnt ihr finden auf flugforensik. de oder auch auf allen entsprechenden Kanälen. Gerne mal abonnieren oder mal reinhören. Da sezieren wir sozusagen Flugzeugunfälle mit Experten.

00:02:50Speaker 2 Also da befragen wir auch alle möglichen externen Experten, spielen teilweise Originala-Audio ein. Das haben wir neulich genauso gemacht bei einem Unfall einer DCC 1979 in Mexiko. Und ich habe dieses Band schon ein paar Mal gehört, das ging mir auch jedes Mal total nah, weil du hörst wirklich die Piloten ums Überleben schreien oder sozusagen in ihrem Kurs vom Tod schreien im Cockpit. Das ist völlig dramatisch. Und trotzdem haben wir auch irgendwie gedacht, das spielen wir jetzt einfach und da haben sich auch die Leute massiv beschwert und das völlig zu Recht. Das müssen wir Podcaster erstmal lernen, ab und zu, dass man wirklich vielleicht da doch auch ein bisschen sensibel sein muss.

00:03:22Speaker 1 Ja, vor allen Dingen, mir haben einige erzählt von den Hörern dann, ja, aber das ist ein Podcast, da geht es um Flugunfälle und wir kennen das alle und es sind ja auch Leute aus Flugunfälle. ein Cockpit, also Kleinflugzeuge und sowas, die das ja, auch Großflugzeuge habe ich mir sagen, hier mithören und die sind das dann gewohnt, aber es hören halt andere Leute an und ich meine, die Wiese ist ja auch immer Flug Angst zu nehmen, dadurch, die man die Sache einfach simpel erklärt.

Speaker 2 Aber ich finde, es sollte einem im Prinzip zu denken geben, das war mir der Fall in unserem Problem, dass ich eben selber immer erschraubt bin, obwohl ich es zum zehnten Mal gehört habe.

00:03:54Speaker 2 Das sollte eigentlich schon auch uns, hätte uns ein Warnsignal sein sollen, aber ich finde, wir leiden es alle dazu, haben wir jetzt auch getan, entschuldigt, machen es jetzt anders und das ist auch wichtig, glaube ich, dass man die Leute auf sowas vorbereitet.

Speaker 1 Ja, wunderbar. Also wollte ich nur mal so sagen. Dann, ihr wisst ja, unser kleiner. . Podcast fängt ja immer damit auch an, so ein bisschen Aktuelles. Und aktuelles wollte ich jetzt mal so einen richtigen Journalisten fragen, was er denn zu diesem. . . Wir haben kurz nach Weihnachten, in Amerika ging so eine richtige, schöner Kombination aus Blizzard mit Shit Hit the Fan, ging er so über das Land hinweg.

00:04:26Speaker 1 Viele Fluggesellschaften haben das so einigermaßen gut gehandelt, haben ihre Flugzeuge rechtzeitig Gecancelt oder Flüge gecancelt, die Leute informiert. Aber eine Gesellschaft hat das irgendwie überhaupt nicht geschafft, Southwest, bei denen ist einen Tag später, was einen Tag später sogar, oder zwei Tage, die ganze Operation praktisch zum Erliegen gekommen. Also ich hab da meine Idee, woran es legen könnte?

Speaker 2 Also es nennt sich in Amerika Southwest Meltdown, Sondereinblendungen. Ja, das ist ziemlich verheerend gewesen. Ich bin selber ein großer Fan von Southwest, war auch schon mehrfach in deren Zentrale, habt ihr auch schon mal interviewt, die Chefs in Dallas, Lovefield mit dem schönen Namen, Lovefield.

00:05:04Speaker 2 Da kommen die ja her. Und das ist eigentlich traditionell die amerikanische Alein mit dem größten Goodwall. Also die Leute lieben keine Airline so wie Southwest. Die haben auch viele Jahrzehnte. dazu ihr Bestes getan, machen eigentlich viele gute Sachen.

Speaker 1 Der Chef war sogar unheimlich beliebt, ne? War das nicht auch so? Er ist verstorben kürzlich.

Speaker 2 Den habe ich noch persönlich kennengelernt, eine absolute Branchenlegende, so ähnlich wie Keith Richards, ein Whiskey-Dauertrinker, aber ein großartiger Mann, ich habe ihn noch relativ spät in seinem Leben kennengelernt, vor haben wir es nicht, vielleicht zehn Jahren, der ist bestimmt schon acht Jahre tot.

00:05:36Speaker 2 Genau wie lange, bitte, falls ihr kummeln wollt, ich weiß nicht genau, wann er gestorben ist, aber jedenfalls ist schon ein paar Jahre her. Also jeweils jetzt hat Southwest richtig auf gut Deutsch die A-Karte gezogen. Zumal ist es auch erstaunlich, wenn man das vergleicht, weil ich habe auch verschiedene Tabellen gesehen. und Koven gesehen, wie andere amerikanischen Airlines das sozusagen bewältigt haben, weil die Wetterrage war schon extrem dramatisch. Weil ja quasi die gesamten USA, also ich glaube weit über 100 Millionen Menschen der US-Bevölkerung waren, will ich persönlich da, wo sie lebten, egal wo, betroffen.

00:06:07Speaker 2 Von diesem unfassbaren Wintersturm, der im Bericht des ganzen Land fast überquert hat und der teilweise in manchen Gegenden über einen Meter Schnee verursacht hat Aber der war gut vorhergesagt. Alle wussten eigentlich bestimmt. Das stimmt, aber das Problem von Southwest, und das ist halt wirklich das große Thema zu sein. Das hat sogar gestern, habe ich auch gesehen, der US-Verkehrsminister. hat dazu einen Beitrag im Wall Street Journal geschrieben, also in der großen amerikanischen Zeitung und sich eben auch mahnend geäußert. Und man diskutiert jetzt vor allen Dingen Ob Southwest vielleicht ihr Geschäftsmodell grundsätzlich ändern sollte, das wird sich ja auch bei Southwest diskutiert.

00:06:41Speaker 2 Denn Southwest ist ja der Erfinder des Point-to-Point-Fluges. Also wo du sozusagen, wir haben ganz viele Hubs, sie haben nicht nur ein Hub oder zwei wie Delta, sondern sie haben ganz viele Hubs, deswegen fliegen sie dann sehr dezentral. Und deswegen waren sie eben auch besonders betroffen, weil irgendwie alles durcheinander war. Sonst sagt man, okay, wir lassen unsere Maschinen einfach im Hub stehen, wenn Wetter kommt, am Atlanta bei Delta oder so. Und dann irgendwie steht man es durch und dann lässt man halt ein, zwei Tage was ausfallen und kann aber am dritten Tag wieder normal fliegen, weil eben alle Flugzeuge da sind, wo sie ja auch irgendwie ausgehen in einem der ganz großen Hubs, wie Atlanta.

00:07:16Speaker 2 Aber Delta ist eben sehr dezentral, ist auch. Äh, sorry, nochmal. Southwest ist ja dezentral, sozusagen ein ganz Land, die haben Hubs eigentlich überall, aber eben sozusagen kleinere, lokale Hubs, die haben nicht den großen oder die ein, zwei großen USA-Walten hab's und dieses Problem.

Speaker 1 Was bedeutet das mit Point-to-Point? Was meinst du damit?

Speaker 2 Ja, Point-to-Point heißt, dass eben die auch zwischen kleineren Flughäfen direkt fliegen, zum Beispiel oft. Die Southwest-Flüge, dass sie also nicht immer wie die großen Airs machen, die fliegen im Wesentlichen von ihren Hubs zu kleinen Flughäfen und wieder zurück zum Hub.

00:07:48Speaker 2 Genau, die Zubringerfliegen. Und Southwest sozusagen hat immer das Geschäftsmodell gehabt, dass sie eben auch sozusagen in Anführungsstrichen auch oft von Provinzstadt zu Provinzstadt fliegen. Also eben ohne einen Hub zu berühren. Mit dem Erfolg, dass eben sehr viele Flugzeuge relativ weit weg waren von ihren eigentlichen Drehkreuzen und eben auch nicht mehr weg kamen dann, dass sie irgendwo in der Pampa auf gut Deutsch sozusagen hängen geblieben waren. Und so war es eben gar nicht möglich, auch noch Tage später, die haben ja auch erst relativ spät in dieser ganzen Wetterlage, haben sie überhaupt erst ihre

00:08:20Speaker 2 Flugoperationen derartig sozusagen ja fast völlig dornieren müssen, weil eben im Grunde kein Flieger und keine Besatzung mehr da war, wo sie hingehörte. weil sie eben nicht ein oder zwei große Hubs haben, sondern ein halbes Dutzend mittelgroße und kleinere Hubs, mit dem Erfolg, dass eben das überhaupt, weil es auch landesweit war, das ist ja auch sehr ungewöhnlich, Normalerweise ist es halt irgendwie im Nordosten der USA, also irgendwo New York, Massachusetts, irgendwo da oben, aber nicht quasi überall, von dem State Washington an der Westküste bis nach Florida fast.

00:08:50Speaker 2 die Leguane von den Bäumen fielen, weil es unter 0 Grad nützlich war oder um 0 Grad. Also insofern ist dieses Geschäftsmodell in diesem Falle. Sehr kontraproduktiv gewesen.

Speaker 1 Ich gucke gerade, wenn ich so, ich gehe gerade gedanklich mein Flugbuch durch. Also für meine Firma. 1989 angefangen. Und damals hat ja meine Firma alles bedient. Da wurde ja, alle Städte, kleinen Städte wurden connected mit anderen Städten in Europa. Und wenn ich mal ein Flugbuch angucke, dann sind da so Strecken drin wie Frankfurt-Pis.

00:09:20Speaker 1 Paris, Düsseldorf, Düsseldorf, Prag, Prag dann wieder Hannover und dann war Übernachtung in Hannover. Und dann ging es am nächsten Tag Hannover Nürnberg und dann Nürnberg, London und London Hamburg und dann Hamburg, ich sag mal, München oder bei Übernachtung in München. Das ist so eine Rotationssache hatten wir früher. Also gar nicht zentral. Immer Hamburg Frankfurt hin und her und irgendwelche Dinger. Und so habe ich gerade so eine Erinnerung, dass es im Prinzip sowas ist eigentlich.

00:09:50Speaker 2 Und noch viel höherer Frequenz, vielleicht auf die USA durch viel größerer Markt sind. Und Delta hat ja auch ein paar hundert Flugzeuge, insofern ist es einfach auf einem großen Maßstab. Also jetzt ist wohl jetzt langsam. Aber das große Problem, und das ist noch vielleicht ein ganz wichtiger Punkt auch war vor allen Dingen, dass die Firma sich erstmal versteckt hat, dass der CEO taglage aufgetaucht ist. Da ging alles den Bach runter. Und die Leute vor Ort haben gekämpft, wie sie nur irgen konnten. Aber in so einem Falle habe ich das schon ganz oft gelernt, egal ob es einen Absturz gibt oder ob es wirklich nur einfach ein.

00:10:23Speaker 2 . Anführungsstrich nur, aber so einen Meltdown gibt, der vielleicht keine Toten fordert, aber extrem viel Unbil verursachen, gerade zu Weihnachten. Nur auch da wirklich der schlimmste Zeitpunkt von allen, wenn sowas zu Weihnachten passiert. wo die Leute wirklich zu ihren Leben irgendwo hinfliegen wollen und dann überall festsitzen, was wir eben schon taten durch dieses Wetter, aber dann eben nicht von der Allein gesagt haben, bekommen, passen Sie auf, wir müssen morgen Ihren Flug canceln, weil das geht eben nicht. Das ist zwar auch doof, weil ich weiß zumindest, woran ich bin. Aber das ist hier eben alles nicht passiert. Und in so einem Falle muss, wenn so eine Krise herrscht, die ja für diese Erline massiv war, da muss ich ein Gesicht hinstellen und muss das sozusagen

00:10:57Speaker 2 verantworten, sich entschuldigen, erklären. Das ist immer der CEO, also der Vorstandschef. Und das hat dieser Herr Jordan, Bob Jordan, das ist relativ kurz im Amt, ich glaube, ich habe noch nicht sehr lange jedenfalls. Der hat das nicht getan. Es ist, glaube ich, nach drei Tagen ist er aufgetreten. Und dann haben sie irgendwie teilweise so arme Stationsleiter, die haben sich ganz tapfer hingestellt im Fernsehen, haben also irgendwie versucht, das zu. erklären. Es haben das Personal vor Ort, das war sehr beeindruckend, hat das ganz toll gemacht. Ich habe also Bilder gesehen, auf Twitter, irgendwelche Videos. wo die Piloten am Gate völlig Kaffee ausgeschenkt haben, wo Piloten mit Gepäck verladen haben, um irgendwie das Ganze in Gang zu bringen oder irgendwie am Laufen zu halten.

00:11:35Speaker 1 Und das hört sich aber gerade an das wie wie meine Firma vor einem halben Jahr oder oder irgendwas als kein Personalgehabe, wo da auch nicht mehr so gut ist. Ja, ja, ich weiß.

Speaker 2 Wo die alle irgendwie hands-on-Ärmel hochkrempeln, du gerade vorstand, Chef teilweise irgendwie mal. Gepäck von Lefert irgendwo drauf ankommen, also grundsätzlich. Also die haben so eine Firmenkultur, das ist ja auch sehr gut und wird auch sehr geliebt von den Leuten. Und darum war natürlich die Enttäuschung, weil alle normalerweise American und Delta hassen, die großen Bösen. Er möch Southwest auch groß, aber Schafes war eben bisher nie böse.

00:12:05Speaker 2 Sie haben auch das Börsenkurzzeichen Love, L-U-V, Louf geschrieben Weil sie auch immer so als Love aus den seinen 70ern kommen. Branding haben. Also, das ist einfach irgendwie, war so ein bisschen immer der Liebling. Auch wenn es vielleicht manchmal gar nicht mehr so richtig begründet war. Aber das Image war immer sehr gut. Und das haben die jetzt hier innerhalb von drei Tagen quasi atomisiert und das ist ziemlich verheerend, auch das zu sehen. Aber diese Diskrepanz, dass der Vorstandschef drei Tage sich versteckt. Während das Frontline-Staff, also die Leute, die wirklich am Gate stehen, wie auch die Piloten in dem Fall sogar, wirklich Bestes gegeben haben.

00:12:38Speaker 2 Das war eigentlich ein tolles Zeichen. Also sehen, wie Amerikaner auch sagen, scheiß drauf, wir machen das Beste draus. Haben eh keine Chance, wir nutzen sie irgendwie. Das fand ich trotz allem beeindruckend.

Speaker 1 Also was ich, wie gesagt, ich habe nur in deinen Geschichten gehört, dass denn die Operation gar nicht mehr wusst und wo sind eigentlich ihre Flugzeuge? Wo sind die Crews? Wo sind die Kabinencrew? Und da klingelt mir mir was, weil das brachte mich Erinnerung an meine Firma und Wann war Eia Wakya 2011?

Speaker 2 Eier auf Keller Jö Küttel, wenn ich dich belehren darf.

00:13:08Speaker 2 Ich kann das akustisch heute noch. Ich glaube, das hat 2010.

Speaker 1 Ja, genau. Und da weiß ich, da waren die Geschichten auch so. Die Hütte ja schlagartig wurde überall abgeschlossen, vorhängig geschlossen so gemacht. Und da wusste am Ende wirklich keiner mehr, wo war, weil das war alles, war noch Papier geführt. Ich weiß, bei mir hat sich der Flottenchef irgendwann mal, weil die Einsatzvertragung, die Einsatzplaner, das waren irgendwie zwei Leute, die normalerweise die ganze 737-Flotte gemanagt haben, das Personal dort, die gingen einfach unter, indem sie die Leute.

00:13:39Speaker 1 . einzeln angerufen haben, ja, wo sind sie denn jetzt gerade? Und dass dann der mein Flottenchef selber dann die Einsatzpläne genommen hat und dann einfach mal das Lineal rangehalten, wo könnten die sein? Und hat dann also so eine absurde Art und Und dass die Leute ihn angerufen haben und dann jeder auch versucht hat, reinzuquatschen. Also ich weiß, mir hat ein Kollege erzählt, der hat Ihnen die Einsatzplanung angerufen, ja, könnten Sie denn morgen, und dann sagt er, ich bin noch noch in London. Wieso sind sie denn noch in London? Die hat der Flottenchefer gesagt, also der anderer, ne?

00:14:10Speaker 1 Wieso, der hat, der ist gar nicht, der darf das, also das war eine totales coole Bu Und seitdem in den letzten fünf Jahren wurde alles anders rausgerollt. Jedes Besatzungsmitglied im Cockpit bekam Handy wo er erreichbar, jeder Börser bekam Handy und jeder also für seine verantwortliche Crew sozusagen. So, ich glaube, dass das halt nicht mehr passiert wird.

Speaker 2 Angela Merkel kam damals von einem Staatsbesuch aus den USA zurück und die war in San Francisco gewesen und die musste dann glaube ich in Portugal landen. Und dann sind die irgendwie in einer mehrtägigen Busfahrt, also Angela Merkel, die ganze offizielle Delegation, die Journalisten, in einer mehrtägigen Busfahrt von Portugal nach Deutschland gefahren mit dem Bus.

00:14:48Speaker 2 Also so Merkel-Tours. Das ist für mich eine der interessantesten Anekdoten dieser Geschichte aus heute.

Speaker 1 Ja, ja, also da, ich meine, also aus dieser chaotischen Papierzeit, ich weiß, dass Leute, ich kenne die Geschichte von einem Kapitän in so einem Schneekhaos, hat er sich einfach im Flieger geschnappt, ne? braucht die Flugzeuge, ja hier steht er noch rum, hat ist reingegangen in die Obstzentrale hat wer will nach Frankfurt und hat alle zusammengerufen. Er hat keiner reich. Aber er wusste, da werden die Flugzeuge gebraucht und hat das Ding gemacht, hat es betankt, hat Flugplan geschrieben, ist raus und kam da hin zum Einsatz und ich habe dir jetzt hier die Papa Whisky gebracht oder irgendwie sowas unter Einsatz.

00:15:20Speaker 1 Wo ist sie denn jetzt hier einfach? Oh Gott sei Dank, ist alles gut in Filme, machen wir da rum, also das waren aus der dieser dieser Chaos-Zeit irgendwie sowas im Mittel auf alle, ist Gott sei Dank. Ich wollte das so ein bisschen viel Aktuelles erzählen, weil ich dachte mir, da habe ich den richtigen vor mir, der vielleicht ein bisschen was erzählen wollte. Aber eigentlich das Grundthema ist ja auch irgendwie, ja, was kleines bisschen trauriges, weil nämlich vor kurzer Zeit ist ja, und das wundert einen alles so ein bisschen, ohne großen Tram-Tram und Trötröt oder irgendwas, der die letzte Queen, der letzte Jumbo sozusagen

00:15:55Speaker 1 Vom Band laufen die ja nicht selber rausgerollt worden.

Speaker 2 Also da muss ich dich sozusagen ergänzen, der ist rausgerollt worden, aber er wird noch ausgeliefert, das ist noch nicht passiert und dann soll auch angeblich in Seattle, zumindest mit lokalen Ehrengästen und Journalisten, ich will da nicht hinfahren, weil ich da auch nicht eingeladen werde, aber eine Zeremonie stattfinden. Die wird sicher jetzt nicht grandios werden, aber sie machen eine Zeremonie, aber das wird irgendwann im Januar sein.

Speaker 1 Aber der Erstflug, der ist ja schon passiert von dem Flugzeug oder Erstbruch ist passiert, genau dass es gerade war.

Speaker 2 Ich weiß, dass ich jetzt gerade in Portland oder woanders in der Nähe von Seattle im Süden von

00:16:28Speaker 2 im Staat Oregon, im Achmarstaat, zur Lackierung. Die Gegenteil kriegt er eine Kühne- und Nagelaufschrift, aber wird eigentlich von Atlas R beredert. Und das ist, also ich war überrascht. Als Hamburger Sagen wir natürlich in der Lage, prima. Wobei es mittlerweile ein weltweiter Konzern hat. Es hat mit Hamburg zumindest heutzutage nicht mehr so viel zu tun. Aber was ich lustig fand, ist, dass man gar nicht, also jetzt verkündet wurde, auch offiziell von Boeing. Ja, das ist die letzte und 1574. 747. Bisher, also wenn man auf Wikipedia schaut, zumindest bis dahin oder auch anderswo, war immer von 1572 die Rede.

00:17:03Speaker 2 Und irgendwie hat also jetzt seitdem aber ist diese Zahl offenbar die offizielle und das, also ich habe mich gefragt, ob da irgendwie Leute nicht richtig mitgezählt haben oder ob das irgendwie falsch mal irgendwann sozusagen angefangen wurde zu zählen, aber offiziell, und das ist ja letztlich das, was zählt, die letzte ist die Nummer 1574. Und das ist extrem beeindruckend, weil, muss ich dazu sagen, dieses Flugzeug wurde zum ersten Mal, da wurde sozusagen auf Englisch gesagt, Metal was cut, also Metall wurde zugeschnitten. Das ist so ein Zeichen, wenn ein Flugzeug wirklich

00:17:34Speaker 2 wenn man wirklich anfängt es zu produzieren. Ich habe hier auf dem Schreibtisch stehen, so ein paar Metallspäne vom allerersten Metal Cut der A350, was irgendwie jetzt vor über zehn Jahren war. Müssen das nicht Carbonfaser sein? Das kann sogar sein, das sind die hast recht. Guter Punkt. Auf jeden Fall, das war 1666. Das ist mein Geburtsjahr. Deins auch, oder? Ja, ja. Prost. Ja, cheers. Ich hab noch was ja aber trotzdem. Ja, ich auch. Auf jeden Fall, ja, und das ist einfach eine unfassbar lange Zeit.

00:18:06Speaker 2 Der Erstflug 1969 im Februar und der erste Passagierflug war im Januar 1970. Das heißt, das ist jetzt also in wenigen Tagen, sprich ist es wirklich 53 Jahre her, dass dieses Flugzeug im Linendienst steht. Und das ist eine unfassbar beeindruckende Jahres, also einfach eine Anzahl von Jahren, die es nie vorher und auch nie wiedergeben wird und gegeben hat, vermutlich ein Verkehrsflugzeug, was doch deutlich über ein halbes Jahrhundert In seiner Grundform genauso weiterproduziert wurde.

Speaker 1 Ja, es sei ein VW bringt dem Käfer das Fliegen bei vielleicht, aber dann okay.

00:18:41Speaker 1 Aber ich weiß, was du meinst. Aber ich stutze ich gerade. Also du meinst, eigentlich müssten irgendwo noch zwei Sehenummern irgendwie oder. .

Speaker 2 Ich weiß nicht, ich habe nur so oft darüber geschrieben, dass ich mich gewundert habe, dass plötzlich mit diesem Herausfahren des letzten Exemplars offiziell in allen Verlautbarungen von der 1574. Rede war. Sei es drum, ich nehme es jetzt so, ich kann es selber eh nicht nachzählen.

Speaker 1 Oder haben sie die Mockups mitgezählt, die sie gebaut haben?

Speaker 2 Ich weiß es nicht. Ist mir auch egal, die Zahl ist so oder so extrem beeindruckend, da ob es schon 1572, 73 oder 74 sind.

00:19:18Speaker 2 Das ist eine wirklich. unfassbar große Zahl. Und es gibt so viele spannende Geschichten rum dieses Flugzeug. Es hat so viele Aspekte, es hat so viel, es hat die Luftfahrt so verändert, wie noch nie ein Flugzeug vorher. Und vermutlich wird es auch nie wieder ein Flugzeug danach gelingen. Der A380, wo man ja mal dachte, die übernimmt diese Rolle als König in der Lüfte, die ist ja eigentlich kläglich gescheitert, zumindest kommerziell. Ja, sorry, Steffen, aber.

Speaker 1 Ja, nee, nein, nein, nein, da gebe ich dir recht. Also es ist ja auch kommerziell. Also man hat ja auch gescheitert.

Speaker 2 Viele Leute haben ja auch ein bisschen mit sich gerungen, hier soll ich jetzt lieber mein Herz der A380 schenken, weil dir sozusagen jetzt die Nachfolge antritt.

00:19:52Speaker 2 Das haben viele dann nicht getan, also so emotional jedenfalls nicht, weil. . sie einfach nicht besonders attraktiv aussieht, die A38C ist nochmal leider so, was sie auch seinen Grund hat, weil sie eben nie so richtig die Streckung und Verlängerung erfahren hat, die eigentlich vorgesehen war. Ich habe ein Buch geschrieben und den Vater und Entwickler gesprochen, der A380, weiß wovon ich rede. Ich habe auch den Vater der 747-Mar getroffen, der ist auch schon 2016 gestorben. Joe Sutter. Das war ein extrem beeindruckender Mann, das ist im hohen Alter noch. Und ich weiß, Lufthansa war ja im Grunde die treibende Kraft.

00:20:23Speaker 2 Das jetzt noch 2010 war es, glaube ich, grob. die neueste und bis heute existente Version 747-8 auf den Markt kam. Die hat Nico Buchholz, ein Fellow Hamburger hier, der langer Lufthansa-Einkaufschef und Flotteneinkaufschef war. der hat das zusammen mit Joe Sutter quasi entwickelt, weil er gesagt, wir brauchen das und das, macht bitte mal so und so die Weiterentwicklung. Und Lufthansa ist auch der größte Kunde geworden, leider auch fast der einzige nennenswerte. Die haben also heute, glaube ich, ich habe es nicht nur im Kopf, ich glaube, es sind fast

00:20:53Speaker 2 16, 17, 18 Maschinen. Ja, genau. Also Boeing hat vor allen Dingen gehofft, dass die 7478 sozusagen nochmal eine neue neue Auflage einladen, sozusagen eine letzte, ähm, ja, ein letzter, ein letztes Aufwallen dieses Flugzeugs auch auf dem Markt. Das ist nochmal eine gewisse Stellung erlangt, aber das war damals echt schon vorbei mit vier Strahlern. Ich war 2012, im Juni 2012, selber auf dem Erstflug mit dem damaligen Lufthanterchef Christoph Franz. Von Frankfurt nach Washington mit der ersten 747-8 von Lufthansa. Die übrigens echt toll ist innen, was du ein bisschen mal gesehen hast.

00:21:25Speaker 2 Ja, ja. Das Tollste ist wirklich die Treppe zum Oberdeck, die ist mittlerweile, die ist viel breiter, die ist fast so ein bisschen weit wie der A380, die Treppe. Und sie hat vor allen Dingen über der Treppe oben in der Decke quasi ein Oberlichtfenster. Wo du wirklich wie im Haus, wo du im Treppenhaus ein Oberlicht hast, dass du ja quasi auch ein Oberlicht, wenn Tageslicht ist, wenn du über Tag fliegst. Es ist total beeindruckend und auch wirklich viel Platz und richtig, also fast wie in alten Zeiten, hat Grandeur.

Speaker 1 Ja, ja, ja. Aber es ist. Ich muss es natürlich auch ein bisschen vergleichen. Es ist natürlich ein, das hängt auch ein bisschen mit dem Design her.

00:21:56Speaker 1 Du sagst ja auch irgendwie 50 Jahre. Ich höre ja aber die Geschichte, es ist ein Militärtransporter, eigentlich sollte es sein. Ich finde es immer ein bisschen Komisch, wie sie Boeing dieser Militärtransporter halt vorgestellt haben. Ich habe zwei Sachen. Ich habe einmal, dass die Geschichte des Militärtransporter ist oder dass Panem Boeing gedrängt hat, ein großes Passagierflugzeug zu bauen.

Speaker 2 Es gibt zwei Varianten, die ich immer beides. Und auch wissen muss, was auch unglaublich ist, zur gleichen Zeit galt eigentlich das Hauptinteresse von Boeing und auch der Luftfahrtbranche, nicht der 747, sondern Boeing hat die besten Ingenieure und das meiste Geld in ein anderes Programm gesteckt.

00:22:33Speaker 2 Und das war die Boeing SST. Gigantisches Überschallflugzeug, etwa dreimal so groß wie die Concorde. Da sollten nämlich fast 300 Leute reinpassen. Die Concorde hatten um 100. mitgenommen. Und diese Rollte, damals, die wurde auch schon, also da wurden riesen Mockups gebaut. In Ziertel gab es ein riesiges Mockup aus Holz und Metall, was in der Halle stand. von der Boeing SST, die also fast Mach 3, sprich dreifacher Schnellgeschwindigkeit, erreichen sollte.

Speaker 1 Ein völliger Irrsinn.

Speaker 2 Das wurde alles bezahlt vom amerikanischen Schul. Steuerzeichen.

Speaker 1 Kennst du, ich muss einen Plug machen, kennst du den Penem-Podcast?

00:23:06Speaker 2 Vom Panem Museum kenne ich eigentlich.

Speaker 1 Ja, ja. Der Penham-Museum-Podcast.

Speaker 2 Genau, den kenne ich.

Speaker 1 Und da habe ich nämlich meine auch, da gibt es nämlich eine Folge, wo sie über Kennedy reden und dann gibt es die Audiomisschnitte, wie er da sauer hat.

Speaker 2 Ich weiß genau, wovon du redest, weil ich habe das in meinem Buch auch drin. Genau das wo sich kenne ich furchtbar aufregt, weil nämlich Penham hatte da nämlich bevor, also egal, das ist jetzt ein Problem.

Speaker 1 Das habe ich erzählt im Podcast, ich mache eine Referenz rein, können unsere Hörer da nochmal reinziehen.

Speaker 2 Das können wir auch, das macht Sinn, das zu machen, das ist sehr spannend, weil man natürlich auch irgendwie. echt beeindruckend, dass man da John F.

00:23:36Speaker 2 Kennedy sich aufregen hört. In einem Satz, Panam, das war der Juan Trip, der Panam-Chef, der hat ja eben auch die 747 quasi im Eingang gewollt und erfunden mit Boeing zusammen. Und der hatte dann am Vorabend, als eigentlich Kennedy jetzt ganz groß in der öffentlichen Rede die amerikanische Überschallmaschine ankündigen wollte. hatte er ausgerechnet Optionen für die Concorde gezeichnet. Und da war Kennedy stinksauer. Genau. Und hat in seinem Finanzminister war das, glaube ich, mit dem er telefoniert hat, in diesem Audioausschnitt.

00:24:06Speaker 2 Sie geht fällig zu, dass er diese Orders, diese Pre-Orders zurücknimmt für die Konkord und uns nicht vor die Wand fahren lässt, mit unserem Riesenprojekt jetzt hier eine amerikanische Überschreibmaschine zu bauen. Das ist aus heutiger Sicht alles ziemlich absurd, weil man dachte damals, dass die 747 eigentlich nur ein Übergangsflugzeug für Passagiere sein würde. Und danach würden alle Menschen zumindest auf Fernstreckenüberschall fliegen und die 747 würden noch als Frachter benutzt.

Speaker 1 So war der Plan. Ah, okay.

Speaker 2 Das war also in den späten 60ern genauso die Vorstellung.

Speaker 1 Ja, okay.

00:24:38Speaker 1 The Queen ist auf jeden Fall das schönste Flugzeug und auch in einer geschreckten Version sieht sie toll aus. Gerade jetzt die 800er mit den anderen Flügeln, die endlos lang sich da hinausstrecken, obwohl manche sagen, die haben sie darüber schippt, nur so lang gemacht, damit sie die große Weg. . Kategorie klar Super bekommen.

Speaker 2 Die kommen von der 787 die Flügel, das weißt du, ne? 787-Flügel, auch das Gebietwerk mit diesen Zähnen hintran. Das ist alles Technologie der 787. Das haben sie sozusagen nur. Scaled up, also sozusagen vergrößert für die 7478.

Speaker 1 Genau, aber es ist ein wunderschöner Flügel, alles, aber wer mal so gesessen hat in moderneren Flieger, also ich sag mal hier, da nenne ich auch die 787 selber oder halt ein 350 oder 380.

00:25:18Speaker 1 Die Kiste ist halt laut.

Speaker 2 Also das tut leid, das ist so schön sie ist, und interessanterweise, von wegen laut, die 747 ist vor allem im Cockpit laut, aber nicht wegen des Triebwerks, sondern wegen des Windes. Das ist echt interessant. Öfter bin ich mitgefroren im Koch Peter 747 und die Piloten sagt immer zu mir, hör mal, was du hier hörst. Es ist ziemlich laut für uns, wenn wir hier zehn Stunden sitzen. Und das ist der Luftzug, weil durch dieses Oberdeck und diese ganze aerodynamische Form hörst du einen viel stärkeren Windzug da oben drin als in normalen Flugzeugen.

Speaker 1 Es ist genauso, wenn du die Schallmaut hörst.

00:25:48Speaker 1 Der Wind überreicht Überschall, über den Buckel. Und da genau in der Buckel, wo das ist, dann fängt er an wieder langsam zu werden. Das heißt, du hast da die Schockfront von der Überschallgeschichte. Und das ist genau auf dem Cockpit, knallt das laut. Wenn du in der Nähe der Päcksitzt oder irgendwie sowas, die Dämmung von dem ganzen, äh, von der ganzen Technik, die im Unterflur drin ist, die ist nicht so gut. Das ist echt laut. Also ich hab, ich weiß, ich habe mich da reingesetzt, ich habe mich gefreut im Flug und ich sitze auch, sitze auch, ich habe am Boden schon die Ohrenschöpfe reingetan. Ich sage, was ist denn hier los?

00:26:18Speaker 2 Ich meine, da habe ich die A88 auch unübertroffen, weil sie sind halt so leise ihnen ähm, dass ja die Piloten dann letztlich gar nicht mehr schlafen konnten in ihrer Piloten-Crew Rest Area, die Emirates auf dem Main Deck damals montiert hatte, weil die Triebplanken sind so leise und das Futter ist um eine Ausflasse zu halt wirklich jeden Passagierhuster da hörst und die konnten da nicht schlafen in diesem Compartment, weil die Passagierlautstark, also die einfach die normalen Laute von den Passagieren zu laut waren für die Piloten.

Speaker 1 Ja, aber auch die ersten 20er, das sind genauso laut. Das ist halt irgendwie, war das nicht so, also ich will das nicht auf Boeing schieben, ich will einfach an Spouljahr an.

00:26:50Speaker 2 Machen Sie eben der Vergleich ab 80 und 747 mit der Innenlautstärke. Und das natürlich, wenn du die AD80 hergeflogen bist, das ist natürlich ein ganz anderer Schnack, wie der Hamburger sagt, als ein 747.

Speaker 1 Genau. Und die Kabine hat sich ein bisschen immer beklagt über die Temperatur. weil die halt auch weniger Dämmung drin hatte, so was Temperatur angeht, angeblich gibt es immer die Geschichte und die haben auch mehrfach immer bestätigt wie so eine Wasserglas hinten auf der Fünfertür auf dem Rutschenkasten hinstellst. Nach Nachtflug ist das Wasserglas gefroren.

00:27:20Speaker 1 Was? Gibt es so Geschichten, weil das einfach, das zieht kalt raus, ist eine kalte Ecke und jemanden, die Fußböden hinten in der Gellision haben, die sind geheizt, damit du da nicht so kalte Keine Physik, aber das war bei jedem Flieger auch so, weil da die Türen, da kriegt die Kälte halt durch den, weil es mehr Metall und mehr alles kriegt das in die Kabine rein, deswegen sind dort Fußböden irgendwie. Also das überhaupt nicht schlecht machen. 50 Jahre am Ende doch um 50 Jahre wert.

00:27:50Speaker 1 Käfer ist auch schön. Ja, genau. Das ist ein gutes Stichwort.

Speaker 2 Käfer ist auch schön, weil ich nämlich, das muss ich es nochmal bitte kurz erzählen dürfen. Eben auch sozusagen eine frühkindliche Beziehung habe zur sieben vier sieben, die aber auch mit dem Käfer zu tun hat. Denn meine Mutter und meine Eltern hatten damals das war also so Keine Ahnung, 1969, 70 vielleicht, hatten wir natürlich wie alle guten deutschen Familien einen VW-Käfer als Familienkundschüler hier in Hamburg. Und ich war schon von früher Kindheit an irgendwie auch natürlich vom Fliegen und von Flugzeugen fasziniert. Und dann sind wir ab und zu, also irgendwie für Kindergeburtstage oder auch so zur Bespaßung der Kinder, wo wir dann irgendwie nicht, weiß ich nicht, auf dem Rummelplatz, auf dem Dom gegangen, sondern früher zum Flughafen.

00:28:24Speaker 2 Wir konnten hier auf die Aussichtstarrasse influenzen. was ja schon damals wirklich toll war, auch aus heutiger Sicht toll, was es damals gab, dass man so nah ran konnte im Prinzip und da auch keine sehr hohen Zäune waren. Also man war wirklich relativ nah dran und spürte auch wirklich das Kerosier hat man wirklich gerochen, wenn da die DC9 von KLM losfuhr oder andere. Aus heutiger Sicht will ich laute Geräte. Ja, und dann war eben, war ich schon als Kind in meiner Mutter oft in der Stadt unterwegs, weil die arbeitet, aber ich habe mitgekommen in den Kolonnaden. Vielleicht kennen manche die Straße in Hamburg, heute in der Fußgängerzone.

00:28:55Speaker 2 Und da wo heute in der Nähe des Jungfernstegs ein Day Spa, wie es heute schön heißt, drin ist. Da in diesen großen Räumlichkeiten war damals das Pan American World Airways Stadtbüro in Hamburg. Was aussah ein bisschen wie ein Palast, also mit Marmor eingefasst. Ein Fenster und über dich versilbert, oder silig, blank geputzten Türgriffen und so, also das hatte schon Aura, allein schon dieses Büro als solches Und im Schaufenster stand natürlich ein großes Modell 747, auch mit irgendwie Plexiglas an der Seite oder kommen dann die Sitze sehen und so weiter. Das war natürlich für mich als Fünfjährigen der absolute Hingucker.

00:29:26Speaker 2 Und ich habe dann meine Mutter geedernet, sie soll da bitte mal reingehen und mal fragen, ob sie irgendwie ein Poster oder irgendeine Broschüre zur 747 kriegt. Und ich konnte noch nicht mal lesen, ich war fünf. Das hat sie auch gemacht und tatsächlich hat sie eine Broschüre bekommen. Die wollen zu 69 gedrückt. Ich habe sie noch ja irgendwo umschrank, wenn ich dich jetzt um Geduld bitte würde sie raussuchen. Machen wir nachher ein Foto und zeigen das dann, wenn ich das nicht mehr. Und das war auf jeden Fall so die Initialzündung. Und dann war das Tolle, und das höre ich auch auf meinen alten Anekdoten, aber ich habe eben wirklich bei einem dieser Kindergeburtstage oder Kinderbesuche auf dem

00:29:57Speaker 2 Auf der Aussichtsterrasse hatten wir die schon verlassen, die Terrasse und waren schon auf dem Parkplatz vor dem Flughafengebäude und wollten gerade wieder in diesen Käfer steigen. Als plötzlich ich wirklich sah, dass über dem damals noch relativ niedrigen Teil des Terminals so der obere Teil einer knallengelben Heckflosse vorbeifuhr. Und da war mir sofort klar, der Jumbo ist da. Und damals hatte nämlich die Condor der Ferienflieger als erste Airline der Welt, als erste Ferienflug Airline der Welt 2, 7, 4, 7, Max und Fritz.

00:30:28Speaker 2 Und die sind damals. Max Moritz? Nein, Max und Fritz. Moritz wollte doch dazu kommen, da kann man aber nie. Genau, ja, muss es immer aufpassen. Nee, genau, das fehlen nämlich. Ich habe Max und Fritz. Und Das war aber nur einfach so bezeichnend, dass man eben schon vor dem Gebäude, was wir da damals nicht suchen mussten, haben wir heute, wenn ich es sehen konnte. Und da bin ich also in rennendem Schritt wieder auf die Terrasse gerannt. Wir durften auch noch mal rein. Werten mussten mal einen Eintritt zahlen damals, aber die haben uns schon angekommen. von vorher haben sie uns erkannt, durften wir, also war ich als Kind sehr froh, durften wir nochmal kurz rein, ohne neu zu bezahlen.

00:31:01Speaker 2 Und dann haben wir das will ich, also da haben wir 747, da stehen sie dann offenbar, das habe ich später irgendwie nochmal nachgeguckt. Aber die flog eben nur nach Mayocha damals von Hamburg, wo es ein Irrsinn war, mit fast 500 Leute an Bord konnte sie fassen, dass die wirklich diese Art von Flügen gemacht haben. Und Mallorca hatte damals echt Probleme, das zu bewältigen andere spanische Flughäfen auch, und die hatten ein spezielles Verfahren, dass teilweise die Flughafenzäune einfach geöffnet hatten und die Leute direkt am Flugzeug bzw. am Zaun mit dem Bus da einstiegen. Die wurden gar nicht mehr ins Gebäude gelassen, sondern direkt quasi gängen wir runter und in den Bus durch den Zaun.

00:31:33Speaker 2 Das wäre jetzt gar nicht gegangen. Da war keine Gebäude, die hatten ja nur maximal vielleicht also großen Flugzeugen 180 Passagiere, so für den DC8 damals oder so aus Mallorca, aber mit Sicherheit nicht 490, wie es damals in den Concord-Andy 747 passten.

Speaker 1 Naja gut, äh, Condos sag ich schon und die Luftfrenzer kürzlich auch mit dem Jumbo wieder nach Mallorca geflogen. Das stimmt überhaupt, guter Punkt. Und die Tickets ging, glaube ich, sehr gut weg, ne? Da haben sich da Leute richtig Business dahin und die Kind.

00:32:03Speaker 2 Toll. Jetzt kann man ja gerade mit der 787 Frankfurt München auch fliegen in Business oder so, das machen ja auch manche. Genau.

Speaker 1 Fading, dieses gerade dieses Flugzeug. Max, was du sagst. Also wir reden natürlich aber auch so ein bisschen, weil du ein schönes Buch rausgebracht hast. Das werde ich jetzt auch hier Shameless Plugin machen. Ja, da muss ich erzählen, dass es auf der Schule. . Boeing 747 steht jetzt ganz kurz, ne? Memories oder älter. Erinnern an den Dumbo Did. Connor drin. auch das Flieger, die Yankee Hotel.

00:32:33Speaker 1 Genau.

Speaker 2 Also ich will jetzt sozusagen nicht hier zu lange die Werbung googeln, aber das Interessante ist. . Es hat mit einem Berliner Verlag gemacht. Das sind sehr viele tolle Bilder, die wir aus aller Welt besorgt haben, die teilweise auch selten gedruckt wurden. Ist wirklich ein dickes Buch von über 200 Seiten, was im Grunde eine Art Foto-Hommage ist. Und was besonders gelungen ist, merke ich jetzt erst, das Buch schon ein halbes Jahr auf dem Markt, ist das Titelbild. Das ist nämlich ein eigentliches Boeing-Werbefoto aus dem Boeing-Archiv. wo man sieht, zwei Steward dessen, die den Betrachter den Rücken zudrehen, also in typischen siebtierialen Mini-Rücken.

00:33:07Speaker 2 Wir stehen vor dem Hell erleuchteten in der Sonne stehenden Bug einer 747100 mit drei Fenstern oben nur von TWA, die nach Panham der zweite Kunde war, oder der zweite Betreiber war auch in den USA. Da ist es also so irgendwie ein Retro-Anblick, ich habe mein Fleger jetzt das Foto noch ein bisschen geschönt, irgendwie ein paar unschöne Menschen, die noch wegretuschiert, die durchs Bild liefen. Aber jetzt ist das so ein Hinkorrer geworden, dass ich jetzt mittlerweile von Kollegen und Freunden, die schicken mir Bilder, dass teilweise in ganz normalen Buchhandlungen neben irgendwelchen Bestseller-Romanen das so im Schaufenster steht.

00:33:38Speaker 2 Weil es einfach auch so Retro ausstrahlt und irgendwie Leute, die vielleicht gar keine Flugzeugfreaks sind, irgendwie denken, boah, wie ist das toll, dieser Anblick, weil einfach das so 60er Jahre pur. Und das ist irgendwie toll, und das zeigt mir eben auch, wie viele Leute durch sowas auch wieder einen Zugang kriegen zum Luftfahrthema oder auch so zur Bedeutung der 747 auch. Und insofern war das auch für mich nochmal eine tolle Gelegenheit. mich nochmal mit diesem Futter zu beschäftigen und meinen eigenen Erinnerungen, die durchaus, ich habe auch teilweise durchaus auch, sagen wir mal, negative Erinnerungen oder sagen wir, habe ich auch sehr Dinge erlebt mit der 747, wo man sehr nachdenklich wird.

00:34:13Speaker 2 Können wir nochmal überreden, wenn du willst, aber jedenfalls, also trotzdem ist es gerade beeindruckend und ich kann wirklich nur sagen, Hut Up vor der 747 und vor dieser Leistung auch von Boeing, das damals eben analog mit Holz-Mockups und so weiter, die man auch im Buch hier schön sehen kann. zu bauen, weil ich meine, es gab natürlich keine nahezu keine Computer, es gab keine 3D-Grafik und gar nichts. Das ist alles physisch und am mit dem Rechenschieber und wirklich am Zeichenbrett. Es gibt auch schöne Bilder, wo dann wirklich Bei Boeing in einem großen Großraumbüro, wo die Leute alle an Zeichenbrettern stehen und irgendwie da mit Bleistift und irgendwelche Entwurfszeichnungen machen.

00:34:46Speaker 1 So war es damals und anzwürlich dieser unfassbaren Größenordnung, muss ich also erwähnen, ich habe mich mit einem unterhalten. Genauso ist der 310er damals oder der Airbus 300. Da gibt es auch die Blaupause und das ist immer noch der Master. Wenn da irgendeiner was verändern will. Guck, kann ich hier noch ein Fenster reinmachen oder eine Tür? Dann müssen die unten zu diesen Papierdingern gehen und gucken, passt das.

Speaker 2 Haben wir auch hier ein paar schöne Bilder drin, will ich auch gucken, überhaupt, wenn man das dann zwar auf dem Plan alles eigentlich dachte, richtig zu haben. Geht das in der Realität? Kann man überhaupt auch von der Sequenz der Fertigung das überhaupt so zusammenfügen, passt dann das Teil noch da rein, wenn das andere schon da ist?

00:35:21Speaker 2 Und das haben sie wirklich mit aus Holz gebauten original großen Mockups gemacht. Teil da waren ja auch ein bisschen mit Metall beplanktern Die Bilder hatte ich auch noch nicht gesehen vorher. Das ist sehr beeindruckend.

Speaker 1 Weißt du denn, inwiefern jetzt, weil du das hier immer heißt, Passagier- und Militärversion, inwiefern. Es gab ja schon von Anfang an auch diese Frachter mit der Nasenklappe, das ist ja auch der Erfolg des Ganzen. Ich meine, auch die Lufthansa hat ja, glaube ich, die.

Speaker 2 Ja, war die Lufthansa der Erstgrund, genau.

Speaker 1 Genau, da weiß ich auch noch, ich weiß, ich habe einmal vorhin einen Bericht gelesen, da hat die Lufthansa, das war glaube ich 1990, das bis dahin Schwerste für deren.

00:35:56Speaker 1 . Frachtstück, irgendwie eine 30 Meter lange Kraftwerkswelle, die irgendwie 30, 40 Tonnen wog. Das konntest du natürlich nur mit so einem Frontlader da transportieren. Alles andere ging nicht. An der Seite so eine Frachtungtür und so ein Ding reinzukriegen. Gar nichts. Und das stand extra noch in der Zeitung und sowas, dass sie sowas mit dem schuld. Weißt du denn, wenn das ein Militärtransporter soll, wenn du jetzt so vergleichst oder auch wenn du die. Die Lockheed Galaxy, das ist ja das jetzt auch nicht mehr gebaut über Größe, die sind ja alle niedriger, die haben alle Rampen, die runterfahren kann. Wie hätten sie das da bei dem Hochwingst?

00:36:27Speaker 1 Hast du da eine.

Speaker 2 Ja, also der Grund überhaupt, dass die Kabine heutzutage so hoch ist in der 747, das sieht man ja teilweise gar nicht ganz voll, weil die sind auch teilweise verkleidet, auch an einem Hauptdeck sind sozusagen erst die Decken, haben ja eine große Deckenverkleidung, die ganzen Gebäude.

Speaker 1 Da oben, da ist ein, da ist eigentlich ein halbes zweites Stockwerk da oben. Das ist ein riesiger Abend.

Speaker 2 Ist so extrem breit und hoch. Aus genau dem einzigen Grund ist man eben für den Frachter, erstmal egal ob zivil oder militärisch, ich glaube, wenn ich mich nicht alles täusche, ist es glaube ich vier Meter hoch, kann man die Kabine machen.

00:37:01Speaker 2 Also, gerade wenn sozusagen im Frachter Da passen auch zum ersten Mal überhaupt zwei Frachtcontainer nebeneinander. Man konnte eben auch wirklich recht hohe Fracht befördern. Insgesamt wurde 100 Tonnen, das war so unfassbar. Ein Flugzeug konnte 100 Tonnen Fracht befördern. Das gab es überhaupt noch nicht. Und das hätte eben auch funktioniert, wenn man da jetzt irgendwie hätte Panzer und Truppen verladen müssen. Dazu kam es ja nie, weil eben, das hast du schon erwähnt, die Lockheed. C5A Galaxy, die hat diesen Wettbewerb gewonnen. Das war ein Wettbewerb, der ausgespielt war vom Pentagon, vom Verteidigungsministerium. Und dann hat eben Boeing diesen Entwurf eingereicht und locker den anderen.

00:37:34Speaker 2 Lockert hat es gewonnen und die C5A, du heißt es haben sie doch haben. Diese Version fliegt immer noch. Wir fahren beide in Oschkost in Ja. Genau. Aber zu wenig getroffen, sogar? Ja, genau. Und wurde da vorgeführt nochmal, also das ist auch, das Ding ist ja auch mittlerweile auch weit über 50 Jahre alt vom Z her. Also das war sicherlich für diesen Zweck auch kein schlechtes Konzept, was man schon daran sieht.

Speaker 1 Aber deswegen wesentlich fällttauglicher die Galaxy, ne?

Speaker 2 Aber 747 hat trotzdem auch einige wirklich interessante militärische Rollen, die sie gespielt hat.

00:38:05Speaker 2 Ah, wissen wir natürlich sowieso, das weiß jeder das Kind wahrscheinlich, dass sie eben die Air Force One 1993, das war auch interessant, weil vorher war ja immer eine alte 707, also die 707 hat sie gerade schon mehrere. Die hat irgendeine spezielle Bezeichnung, haben die alle VC irgendwas, hat man nicht im Kopf, weil ich bin nicht so ein Militärexperte, aber es gibt also für alle diese Flugzeuge, wenn die Luftwaffe sich fliegt, die US Air Force auch für VIP-Zwecke, haben die eine eigene Typenbezeichnung. Tatsache ist Bis Ronald Reagan irgendwie in die späten Achtziger war also immer noch dieser 707 im Einsatz.

00:38:35Speaker 2 Und ich weiß, ich war Als Student 1993 in München beim Weltwirtschaftsgipfel auch schon am Flughafen akkreditiert habe, tolle Bilder gemacht. Und da kam George Bush senior, George Herbert Walker Bush, er ist verstorben bereits jetzt. der kam mit seinem damals ganz neuen Air Force One, der sind noch so ganz jungfräulich hellblau Strahlend damals. Und das war eben damals die erste 747. Und jetzt seit Trumps Zeiten warten wir alle darauf, dass also die neuen kommen jetzt, das sind ja 2, 7, 4, 7, 8. Dafür schon im Bau. Das ist ein riesiger Desaster. Boeing hat das mehrfach absolut verflucht, weil die haben einen Vertrag geschlossen, der sie bindet.

00:39:09Speaker 2 zu einem Festpreis. Das reicht überhaupt nicht aus. Außerdem verzögert sich das Ganze auch aus technischen Gründen immer wieder um Jahre. Also man geht davon aus, ähnlich wie bei der Boeing 777-9, also Otto fand ich richtig auch, die Strich-9 Der 777 kommt auch die neue Air Force One, das sind ja zwei Maschinen, kommen die auch nicht vor 2025 in die beiden. Aber deswegen auch aus dem Grunde ist es auch ein guter Punkt. werden wir alle noch lange die 747 fliegen sehen. Ich meine, die neuesten Lufthansa-Fluchtzeuge sind, glaube ich, etwa acht Jahre alt, also noch gar nicht alt.

00:39:40Speaker 2 Und ich glaube auch, soweit ich auch Lufthansa verstehe, ich habe noch öfter mit Nico Buchholz gesprochen, jetzt später, der ist ja nicht mehr bei Lufthansa, aber. Der ist natürlich immer noch sehr gut darin, das zu vergleichen und auch mit der A380 zu vergleichen. Und was Lufthansa jetzt am besten machen sollte, haben wir auch öfter während der Pandemie besprochen. Und die ist einfach sehr gute 7. 400. Immer noch auf dieses Modell, was sie da entworfen haben, die Strich-8 Das heißt, die werden die bestimmt noch locker als zehn Jahre auch mehr betreiben, können sie ja auch problemlos, die jüngeren Exemplare. Insofern ist Lofthandel, das ist nämlich für uns in Deutschland hier schön, der weltgrößte Betreiber im Moment. Die haben, glaub ich, gestern nachgeschaut, vierundzwig Exemplar fliegen gerade auch noch ein paar ganz alte Siemprehundert, die werden sich ja nicht mehr so lange mitmachen, aber

00:40:16Speaker 1 Ich erwähne nur, wie lange der 747200 geflogen ist. Die sollte fünf Jahre lang eingestellt werden und flog dann bis 2001.

Speaker 2 Ja, klar, weil die waren eben auch alle irgendwie abgeschrieben. Damals war nicht so das Thema Treibstoff. Preise und Emissionen war kein großes Thema.

Speaker 1 Und wir glauben ja auch den Daumen, dass das mit dem Drachzeichen auch noch passiert, dass er auch noch so lange fliegen würde.

Speaker 2 Ja, das wäre ja problemlos möglich. Es wäre auch sehr schön, wenn es passieren würde. auf die AD80 auch gerne mag, aber er hat durch rein ästhetisch ihre historischen Partinaf hier auf meinem Buchtitel am schönsten zu sehen, kann man AFT747 nie mehr übertreffen.

00:40:48Speaker 2 Und Also der Respekt vor diesem Flugzeug als solchem vor dem Design, aber auch vor dem, was es generell auch für die Menschheit bedeutet hat, der ist riesig, nicht mehr bei mir, weil ich meine, man muss sich überlegen. Der hat wirklich quasi im Alleingang, hat die 747 das Fliegen demokratisiert.

Speaker 1 Das sagt, das ließ man immer.

Speaker 2 Ich meine, da konnte plötzlich wirklich. jeder, aus jedem Dorf, die Leute, die irgendwie ganz normale irgendwo Angestellte, was ich was waren, das vorher nie leisten konnten, zu fliegen. Damals war eben auch so ein großer Charterboom, deswegen hatte Kondo das ja auch gemacht, weil eben dieses Segment damals in den frühen 70ern extrem boomte, also im Grunde ja Massentourismus sagt man heute.

00:41:26Speaker 2 Wie lange haben die, weißt du denn, wie lange die betrieben haben und hat sich das gelohnt? Weiß ich, ja, weiß ich alles. Da bin ich Experte. Also Condor hat die letzten, hatte die beiden 78 abgegeben. Eine der beiden hatte einen traurigen Geschicksals später genommen, weil es auch. weil die nämlich dann bei Korean air flog und die ist dann 1983 über Sachalin von sowjetischen Bombern abgeschossen worden, weil sie wohl auch wirklich den Luftraum verletzt hat.

Speaker 1 Dieses Flugzeug ist allerdings natürlich in Condor-Bemalung hier in deinem Buch abgebildet.

00:41:56Speaker 2 Richtig. Genau. Und also insofern ist die Geschichte der 747 bei Condor relativ kurz gewesen, was die Piloten vor allen Dingen aber auch die Passagiere durchaus bedauert haben. Aber sie haben dann irgendwie einen Deal gemacht, sie haben stattdessen Also irgendwie für einen günstigeren Preis konnten sie damals drei DC10 kaufen. Und das war für Condor besser, weil sie dadurch einfach Einfluss durch mehr hatten, was nicht so viel kleiner war, in der Kapazität schon ein bisschen kleiner, aber nicht so viel kleiner. Da konnten sie einfach mehr Gebiete anfliegen. Und am Strich macht das mehr Sinn und sie haben auch die beiden 747 ganz günstig, also relativ lukrativ verkaufen können.

00:42:27Speaker 2 Also haben sie es gemacht, aber das fanden im Prinzip alle traurig. Condor selber als auch die Passagiere.

Speaker 1 Aber auch da, irgendwann in 2010, ist ja nochmal in Condor Livery in Jumbo geflogen.

Speaker 2 Das stimmt, das war aber mit einer ganz andere Geschichte, das war nämlich war und ist immer Lufthansa gewesen. Streckenrechte ging. Und damals ging es um jetzt sehr speziell um Taiwan, Flüge nach Taipeh. Und wie wir heute besser als da wahrscheinlich wissen, sind natürlich China und Taiwan, das geht überhaupt nicht zusammen. Das eine ist die Volksrepublik, das andere ist das demokratische kleine Inselland Taiwan, was übrigens sehr schön ist, war ich mal da.

00:43:01Speaker 2 Ja, ich glaube. Da war das große Problem, dass China sozusagen hat diese berühmte Ein-Cina-Politik. Das heißt, jedes Land kann eigentlich ohnehin oder diplomatische Beziehungen entweder total wandern, was niemand hat. oder zur Volksrepublik haben. Und genauso kann keine Airline beides anfliegen, die Volksrepublik und Taiwan. Aber damals wollte Lufthansa das irgendwie trotzdem machen, was ja auch verständlich ist, weil beides wichtige Märkte eigentlich sind. Und deswegen hat die Lufthansa sich diese Tricks bedient, da zwar die Kröner noch ihre Tochtergesellschaft, glaube ich, zu der Zeit noch. Und hat sozusagen einen Lufthansa 747

00:43:32Speaker 2 Einfach nur wirklich als Fahn wieder als Tarnbemalung, als Kondor lackiert. Damit es eben äußerlich nicht gleich ernt war. Und es haben auch viele andere Airs gemacht. Es gab die KLM Asia, es gab eine Swiss Air Asia, habe ich einfach nur Asia hindrangeschrieben und dann war das De facto eine andere Airline und die konnten nach Taiwan fliegen damit. Also da waren die Lufthansa mit Conda eigentlich cleverer, weil sie hatten wirklich ganz eigene Marke dann in Taiwan.

Speaker 1 Nicht nur eben eine Airline mit dem Zusatz Asia. Ich glaube aber auch so ein bisschen von diesem, von diesen, also erstmal war das halt, die viele Leute, also die vielleicht unser Baujahr sind oder sowas, haben ihre erste Fernreise, richtige Fernreise halt im Jumeau gemacht, weil wie gesagt, auf einmal war es möglich.

00:44:09Speaker 1 Ich, ich In 80ern bin ich sehr häufig nach Amerika geflogen, hat noch vor vor meiner Karriere hier bei der Firma und da bin ich Ein paar Mal mit TWA geflogen, weiß ich noch. Und es war immer das gleiche Essen. Es war immer Chicken und Lasagne, hinten in der Ecco. Aber sie flogen und das war, und wenn ich da auch in einem Buch lese, da sind auch viele Bilder dazu, das natürlich auch Dieser Ruf und auch dieser Glamour natürlich dann war, wenn ich das richtig verstanden habe, dass die Amerikaner, hier Titler B und sowas, die sind natürlich damit auch in amerikanisch teilweise geflogen und konnten die Dinger nicht voll machen und haben und das Oberdeck war immer oder hinten gab es Launches, wo.

00:44:47Speaker 2 Das ist eben aus heutiger Sicht undenkbar. Das war auch ein interessantes Phänomen, weil in der Tat war die 747 eigentlich für den Markt damals noch zu groß. Und Panam hat sie aber im Prinzip über Atlantik, weil Panam war damals eigentlich die einzig große international amerikanische Gesellschaft. Das war immer so ein bisschen der Dational Le Carrier eigentlich, die Panam, wo sie eigentlich. . Genauso privat war wie die Airens auch in Amerika, das gab ja nie, wie in Deutschland, wo die Lufthansa halt die Staats war, wo die Regierung die Mehrheit hält, das gab es in Amerika so nie. Aber Panam war quasi das, The Chosen Instrument, also sozusagen die gewählte Firma, die dann sozusagen die amerikanische Nation nach außen repräsentieren sollte.

00:45:23Speaker 2 Aber das war eben mehr so eine. interne Absprache irgendwie. Deswegen aber haben damals ja auch Konkurrenzgründen alle großen amerikanischen American, Delta, United. TWA. Alle hatten auch 747 und bekamen die auch relativ schnell nach den ersten Auslieferungen an Penham. Mit dem Erfolg, dass natürlich der Markt, gerade auch der Inlands, weil viele von diesen 1, hatten im Wesentlichen auch nur Inlandsstreckenrechte damals. Ich glaube, TWA hat auch damals schon ein paar internationalen Strecken geflogen, später noch mehr. Aber American war da was noch eine Reine innerhalb, Alan Panam auch.

00:45:53Speaker 2 Also sind die im Wesentlichen Coast to Coast geflogen, was irgendwie in New York Los Angeles und so weiter mit der 747. Und da konnten sie natürlich absolut nicht mal eben irgendwie ihre verkauften Tickets verdreifachen mit dem Platz, den sie plötzlich hatten. Also haben sie, also das ist nur für eine sehr kurze Zeit leider, das war wirklich teilweise echt nur so ein Jahr oder so, haben sie wirklich tolle Sachen eingebaut. Ich habe selber Im American Airlines Film Museum am Flughafen in Dallas-Fort Worth. Kann man auch mal hingehen, das wirklich toll C. R. Smith Museum heißt das. Das ist nach dem Filmgründer benannt. Lote ich wirklich, auch aus allen Gründen, es ist ein tolles Museum, ein Luftfahrtmuseum.

00:46:25Speaker 2 Da steht auch ein Original-Mini-Würlitzer-Piano in einem Glaskasten. Und das genau ist auch in meinem Buch abgebildet, was habe ich irgendwie drei oder vier Flugzeuge. Diese Kappen habe ich extra anfertigen lassen. Die gab es wirklich in einer Piano Lounge, hinten in der Economy-Class. Ich habe ja auch so ein bisschen ein schwürziges Werbebild, wo man so einen verschwürztig guckenden Pianisten sich da zu seinen Zuhörern unter Beugen sieht. Und das war wirklich, also da wurde dann wirklich auf so einem Fünf-Stunden-Flug Transcontinental wurde dann lustig da gebächert und musiziert. Ja, also das kann man sich überhaupt nicht vorstellen, gerade in Economy-Class nicht.

00:46:57Speaker 2 Und zum Beispiel United hat eine so eine Friendship Lounge mit so etwas üppigen Drehsesseln und so einem Bartresen gab es auch alles hinten, also ein bisschen wie Emraid heute in der A380. Das waren die ganz frühen Zeiten. Das war eigentlich ganz trickreich. Da hat man sozusagen die Leute da reingeloggt. Das Pflegen war nicht schon teuer, weil es eben auf den vielen Plätzen konnten relativ günstig verkaufen, trotzdem noch Platz für solche Annehmlichkeiten. Das ist heute natürlich völlig faszinierend und exotisch für uns. Dern Penel hat das also sehr geschickt. Das kann ja auch später allgemein. .

Speaker 1 Ich glaube, das war aber auch, das kommt ja dieser Buckel, ne?

00:47:29Speaker 1 Der ist ja extrem eigentlich schwer zugänglich gewesen. Ich kann nachher noch Geschichten dazu erzählen. Schwer zugänglich gewesen mit dieser ollen Wendeltreppe. Das war ja auch da wieder der Frachter, ne? Das war ja nur, um das Cockpit hochzulegen, aber mit unten

Speaker 2 Das war der Grund, genau. Und da hat auch, und ursprünglich wollte Boeing da irgendwie technische Avionik räumen und wollte da irgendwie einen Coolrest einbauen. Und da der Juan Trip, also der Panelchef, also Boeing ins Hierte, ist da selber in dieses Mock abgeklettert und gesagt, hier kommen Passagiere rein. Das hat er verschlossen. Und du hast gerade gesagt, von wegen, es war oft schwer, da hochzukommen.

00:48:01Speaker 2 Das geht aus den zeitgenössischen Berichten klar hervor. Also bei Penham war dann oben sehr schnell, die haben nämlich sehr schnell dann nach ein, zwei Jahren, ein First-Class Dining Room da oben eingerichtet. Also nicht nur eine Bar, sondern wirklich mit gedeckten, die muss man auch reservieren, vor allem bei der Buchung schon mit reservieren, konntest du an wirklich weiß gedeckten Tischen, an gestärkt weißen Leinentisch decken, wurde da also von Hummer bis Kaviar, weil ich das war echt noch so üppig, in der First Class sowieso. Aber damalige Pennem-Flugbegleiter erzählen, dass viele dann echt so angeschickert waren, dass die Treppe nicht mehr richtig runterkam.

00:48:32Speaker 2 Weil sie einfach relativ enge werden, bin sie auch mal gelaufen. Also die alten. Bis zur 200er hatten das. Ab der 700, 700, 300 gab es dann geradlinige Treppen, die bei der 300er noch relativ schmal waren und der 400er auch, aber dann jetzt heute in der Sprich. Ach, das ist eine relativ schnelle. Art Freitreppe. Ja, ja, genau. Aber das war in der Tat ein Problem, weil die wert enge und eben die Wendeltreppe. Und wenn ich dann schon mal irgendwie ordentlich Bier und Cocktails getrunken habe oder Wein besser gesagt, Champagner wahrscheinlich eher. Dann war schon eher die Frage. Also da wurde eigentlich auch echt mal lang hingeklatscht und irgendwie, wenn sie da runter getochelt kam, das hört man wirklich. Wie sieht man diese Geschichten?

Speaker 1 Du hast mich gefragt, ob ich auch Geschichten von der Jomo Haubert.

00:49:05Speaker 1 Ich selber war ja nur Passagier, aber meine herzallliebste Frau, die hat ja genauso wie ich die Karriere vor über 30 Jahren angefangen. Und sie hat mir erzählt, also als Beispiel nun mal so auch so wie früher der ganze Schnack anders war, sie war eine OPR-Mädchen in London. Und da gab es ein Vorstellungsgespräch, wurden OPS eingeladen in das Lufthansa Stadtbüro. Ach, da gab es Stadtbüros, die gab es ja überall in ganz Europa. In ein Stadtbüro und waren extra zwei aus Frankfurt eingereist und dann gab es ein Vorstellungsgespräch, konnte man da machen, wurde dann geguckt, wie sieht man denn so aus und all sowas.

00:49:43Speaker 1 Das war ja alles so ein bisschen, ein bisschen Anders, ne? Und wurde so ein bisschen Englisch geguckt und sprach und dann war dann so das erste, ja, das erste Vorstellungsgespräch, da sind die extra haben in London die OPS sozusagen.

Speaker 2 Recruiting für deutsche OPs in London bei Lufthansa für Kabinenkruz.

Speaker 1 Das ist ja clever. Da war sie auch unterwegs. Da war sie auch, ne? Da wurde eine kleine Anzeige in der Zeitung und dann ist sie halt hingegangen.

Speaker 2 Die wurde genommen dann auch unterwegs.

Speaker 1 Ich weiß nicht, ob der nochmal in Frankfurt nochmal irgendwie ein Gespräch war oder irgendwas. Auf jeden Fall

00:50:13Speaker 1 War dann nochmal ja noch eine An Zweituntersuchung, äh, bekam man ja damals auch, ähm, ist ja eigentlich immer noch so, dass ähm dass man Tickets bekam. Also wenn die, wenn eine Airline von einem was irgendwo will und möchte gerne, dass du zu einem anderen Ort gehst, dann kriegst du so ein Standby-Ticket. Da gibt es noch die ganzen Kürzel noch, die man so kennt. Also in dem Fall war das ein N2-Ticket. N2 bedeutet so niemand, niemand zweiter Klasse, also bei anderen Worten. Also erst wenn zufällig noch ein Platz frei war, dann kamst du dann wirklich aufs Standby mit.

00:50:43Speaker 1 Aber sie flog mit der 747-400 von Hamburg nach Frankfurt. Die Gründe 400 damals. So spät ist ja es schönes geworden. 89. Ah, tatsächlich. 89, wann wurde der eingeführt? 89 wurde der eingeführt.

Speaker 2 Delta Alpha, Bravo Victor Alpha war die erste.

Speaker 1 Genau, und dann auch da, genauso aus demselben Grund, weshalb ja jetzt die Flüge nach Mallorca gemacht wurden damals, ja genau. Die Frage-Proving, genau. Genau, da war es Root-Proving, damit man die Besatzung.

00:51:14Speaker 1 Ja, genau, Crout-Training, damit man die Besatzung besteller fit machen wollte, die mussten mehr Landung und mehr Legs haben. Damals gab es weniger Simulatorzeit und all sowas. Und das ist sie zwischen Hamburg-Frankwort. Dann hat sie erzählt sie immer noch mit beeindruckend drin, dass sie da auf einmal, das Ding stand auf dem Vorfeld, weil damals der Hamburger Flughafen halt gar nicht eine Brücke, um so ein großes Flugzeug da entdeckt.

Speaker 2 Doch, hatten sie eine, hatten sie.

Speaker 1 Ja, aber passt da der Jumbura? Ja, pass auf. Ja, aber nur mit einem Finger, ne?

Speaker 2 Ja, ein Finger.

Speaker 1 Ja, siehst du.

Speaker 2 Da muss ich noch kurz anwerfen, ich bin nicht unterbrechen, weil ich das eine überhaupt die Schichte finde. Aber hat das einen direkten Zusammenhang mit Ihrem Londoner Stadtbürogespräch, diese Sache?

00:51:46Speaker 2 Nee, das war ja falsch wie früher.

Speaker 1 Nein, nein, nein, nein. Also das war dann britische, also ermal das Stadtbürogespräch und dann war aber nochmal. Wie sie denn nach Frankfurt sozusagen einmal nochmal eingeladen wollen, ist zum Gespräch. Also es gab.

Speaker 2 War sie es in der Zeit au-Pair dort auch, oder wie kurz

Speaker 1 vorher das war viel früher gewesen. Denn das war das Vorsprechungsgespräch, ja prima passt alles, so und dann war OPR-Zeit vorbei. Ah, okay. Und dann ein halbes Jahr später ist sie dann, ne, dann ist sie dann da sozusagen da. mit dem mit dem Flugzeug dann dahin geflogen und stieg nun da hinten ein, ging diese riesige Treppe hoch in mehrere Meter, sieben Meter, acht Meter Höhe und guckte rein und sagte so, oh Gott.

00:52:21Speaker 1 Und da soll ich jetzt mitfliegen und arbeiten. Ja, ja, ja. Sie war da also extrem beeindruckt. Und denen ist sie nachher häufig noch geflogen. Und jetzt komme ich mal wieder zurück auf diese Wendeltreppe. Also sie sagt natürlich, dieser 200er Jumbo, der flog ja trotzdem parallel noch weiter. Also sie kann vergleichen jetzt dem 400er, also sie ist natürlich 800er auch geflogen, aber 400er und der 200er Jumbo und wir liegen dieser Wendeltreppe. Du bei der 400er oder bei den 800er kannst du oben einen Catering-Hubwagen direkt reinfahren, Tür aufmachen und Trollis reinschieben.

00:52:56Speaker 1 Es war selten, dass man das gemacht hat, glaube ich.

Speaker 2 Kamera was, glaube ich, nicht so üblich gewesen.

Speaker 1 Ja, aber Wie kriegst du die Trollis ja nicht?

Speaker 2 Die haben, sobald ich weiß, haben sie einen kleinen Lift in der Gally, wo sie sozusagen in der Galley was oben hochgefahren kriegen.

Speaker 1 Das stimmt. Ich korrigiere mich, da lege ich falsch. Also die haben diesen Lift und diesen Lift gab es. nicht auf dem Zoom. Nee, auf dem Zahlen da nicht. Das heißt, wie hast du den ganzen Kram da oben hochgeregt? Du musst es alles in einzelnen Containern, diese kleinen Tragekontainer, hochbringen. Die haben entweder mit so einem Seilsystem Haben sie, ich sag mal so Feuerleitertechnisch, haben sie diese Garten, und da oben war ja nur First Class.

00:53:30Speaker 1 Die Catering war damit, das war ein Aufwand, das Ding zu bekatern mit mehreren Mann, Feuerleiter immer hoch, hoch, hoch. Dann gab es hinten, es war, die Gelli selber flachte da hinten schon extrem ab. Sie sagt, das war die Pest zum Arbeiten. Sie hat oft, sie war sogenannte First-Class-Stürdes. Es war eine Pest zum Arbeiten, weil die mussten sich oft sich ganz runterbeugen. Diese Container waren auch auf Fußbodenhöhe angebracht und hatten hinten ein Seil, weil dann. . waren zwei Container hintereinander. Das heißt, du hast mit so einem Seil den anderen hinten. In der 200er, ja.

00:54:00Speaker 1 In der 200er. Und ich muss ja nicht erzählen, was die First Klasse alles beladen hatte, wenn ein Schnöckel.

Speaker 2 Ich durfte mal, aber ich habe es in der 400er gemacht. Ich habe mal eine Geschichte über Lufthansa First Class Catering gemacht und durfte da auch dann sozusagen das zu sehen, wie das quasi vor Ort auch dann umgesetzt wird, in den kürzesten Langstreckenflug gemacht mit der 7 für siebende Frankfurt Tel Aviv. Das waren eine 400er und da habe ich eben oben mitten in der Gelli gestanden und habe mir dann angeguckt, wie das Essen angerichtet wurde, was ich schon vorher in der Küche am Boden und schon vorher bei dem Sterne kochte, der erstmal entworfen hatte, alles verfolgt in seiner Evolution.

00:54:30Speaker 2 Aber das war dann 747400, hatten die, glaube ich, wirklich diesen kleinen Lift.

Speaker 1 Genau, ja, ich habe die ganze Zeit überlegt, ich habe diese Lift nicht auf dem Schirm gehabt. Das war das so gekriegt.

Speaker 2 Und dann muss man ein Stichwort einwerfen, was du gerade gesetzt hast, nämlich 747 und Brücke in Hamburg. Das Spannende ist, um sozusagen auch meine Hamburger 747-Karriere weiterzuerzählen, das passt gerade sehr gut dazu, deswegen erzähle ich das. Hamburg war ein erstaunlich wichtiger 747-Flughafen in der frühen Zeit, Mitte 200er, weil nämlich verschiedene Art auch die Lufthansa damals quasi ihre Flüge

00:55:00Speaker 2 nach Asien, vor allem nach Tokio, über Hamburg geschickt haben, weil man nämlich ja damals nicht, weil heute ja auch wieder nicht, ist ein bisschen tragisch, über Russland und damals Sowjetunion fliegen konnte. Deswegen Und die 747-200 hatte keine so große Reichweite wie die 400er später oder die 8er heute. Deswegen verlief die rote Frankfurt-Hamburg-Anchorage-Tokio. Also da hat die Lufthansa zwei, dreimal die Woche ihre 747-200 in Hamburg. Und dann gab es Japan Airlines, die hat auch Hamburg angeflogen, auch mit der 747 und 200 schon, Sprecher 300, auch

00:55:33Speaker 2 Ich glaube, wir sind sogar wirklich alles täuscht. Ich habe jetzt über Frankfurt geflogen. Die waren nicht immer non-stop. Aber es kam nach Hamburg regelmäßig die Jall. Es kam dann Northwest Orient, die sind lange Zeit. Hamburg-Mineapolis geflohen mit der 747 und es kamen zeitweise auch die Penn mit ihrer 747. Also das sind die in Hamburg verkehrenden 747-200R1 gewesen. was wirklich aus heutiger Sicht verrückt ist, aber was ganz klar natürlich an der mangelnden Reichweite lag und was daran lag, dass man eben damals auch denen eben

00:56:03Speaker 2 Sie werden ja auch nicht überfliegen konnte für Asien und Hamburg halt sozusagen der nördlichste Ort in Deutschland war.

Speaker 1 Ja, ja, das ist fast egal.

Speaker 2 Deswegen, der hat echt nur eine Brücke gestimmt, aber die war immer da, stand immer noch dran die Maschine. Au Panam hat im Vorfeld dann so eine lustige Treppe, habe ich mal gesehen, wo sie richtig schon Emporaten zum Raum gehen. Also nicht eine direkte Gangway, sondern mit so einer kleinen Zwischenebene, um uns so raufging.

Speaker 1 Ja, aber wenn du natürlich so ein Jumbo über einen Finger bohrdest und laut das ewig. Ich glaube, ich kann mich auch sogar erinnern, irgendwie irgendwann auf so ein frühes, ganz früh-frühes Airport-Fest.

00:56:33Speaker 1 Wo dann auch der Tauchrament eingespielt worden, das war auch Anfang der 90er, und wo dann eben Lufthansa Jumbo landete und dann war er dann nach Enkarodsch. Ging. Also, was den hast du da häufig gesehen? Und wenn man ganz alte Kollegen erwischt und wenn die da im Browserbrand sind, erzählen sie dir die Geschichten, wie alle in Eingeworsch, was da alles so passiert, weil die waren da glaube ich auch irgendwie vier Tage da in der Kälte im Winter oder sowas. Ja, ja, genau. Also das ist ein anderer Podcast. Genau, meine Frau die Geschichte noch zu Ende, und was sie auch erzähle über den Vergleich über den alten, der Crewrest

00:57:04Speaker 1 Der QRS ist ja oftmals, entweder beim modernen Fliegen, auch gerne mal unten im Keller. Also beim 380er ist er unten, 340er ist er unten, 340-600er ist er auch unten oder irgendwie sowas. Cockpit-Kures, weiß ich zum Beispiel bei der 777, ist oben. Wenn man dann geht aus dem Cockpit raus und geradeaus weiter nach oben eine Treppe hoch und dann ist man über der ersten Klasse. Ja, genau. Harry, mein Mechaniker, der das Vertrauens mit dem ich öfter mal hier einen Podcast mache Der hat mir erzählt, der war, ich schweife jetzt ab, nichts mit der Jimbo zu tun, aber wir müssen einmal so ein bisschen abdriffen.

00:57:35Speaker 1 Der war an den Kuchres drin von der Malaysien oder irgendwie sowas. Wie hat er sich ausgedrückt? Zwei Kuhrests, zwei amtliche Business-Klasse-Sitze, plus zwei Betten. Das ist ein Kuhrest, da kannst du sie zu sagen, sagt er das irgendwie schön theologiert. Nein, aber meine Frau meinte nur bei dem 200er, da war das auch oben, aber hinten Und sie sagt, das war klaustrophobisch. Also das sah so, als wenn du in so einem U-Boot in so einem Jahr.

Speaker 2 Ich glaube, da bist du in die 400er, ich war in der 400er bei euch selbst. Die hatten hinten oben.

Speaker 1 Ja, das stimmt, aber da konntest du einigermaßen nochmal.

00:58:06Speaker 1 Die waren schön, aber in der Treppe gar nichts hoch, der 200er. Das war so, als wenn du irgendwie in so ein U-Boot unten durch so einen Man-Löcher, als sagt sie, wenn da drinnen was passiert, wenn irgendwas da drinnen passiert, ich weiß gar nicht, wie, also klar, muss irgendwie abgenommen worden sein, da gab es auch einen zweiten Ausgang, der plumpst du in der Kabine raus und so, aber da durftest du nicht, äh, Klassof. Phobischer. Und sie hat, was sie auch erzählt habe in den 200er, wir kommen ja vielleicht auch noch, wenn wir noch Zeit haben, dazu zu den ganzen Sondervarianten zu sprechen, die es da irgendwie vergeht. Sie hat einige Flüge auch mit der Kombi gemacht damals.

00:58:37Speaker 1 Das war eine Kombination von einem Frachter. Er hätte hinten eine Frachtklappe. Hauptdeckfracht gemacht. Ja, hinten eine Frachtklappe. Die Vorderhälfte war Kabine. Und dazu gehörte dann KLM, sind die auch lange noch geflogen, glaube ich. Du nix, ja genau. Und da gab es eine Geschichte. Möglicherweise habe ich die schon erzählt in unserem Podcast, aber wir sind ja bei Folge 99, da laufen wir uns auch mal wieder, oder? wiederholen. Die mussten damals, alle halbe Stunde, musste einer sich eine Sauerstoffmaske nehmen. War ja Frachtraum und da gab es keine Sauerstoffmasken, die von der Decke fallen.

00:59:08Speaker 1 Und musste hinten einmal rumgehen, ob es irgendwo schwät, kukelt oder mieht. Weil die hatten in dem Sinne keine kollektive Feuerwarnung. Ging auch nicht, weil wurde ja noch geraucht vorne. Also hätte vielleicht auch das Zeug getriggert. Ich weiß es nicht genau. Auf jeden Fall wurden da mal Pferde transportiert, wird ja gerne mal gemacht, und sie geht nach hinten mit ihrer Sauerstoffmaske und dann sind diese Pferdebegleiter Die haben auch eine Sauerstoffmaske, die lachte irgendwo im Stroh und sie standen da und haben im Stroh schön gemütlich eine geschmückt. Was? Ja, herrlich. Das ist die Geschichte.

00:59:38Speaker 1 Sie hätte die auch geguckt. Ja, sag mal. Ich weiß gar nicht, sie kann sich nicht mehr erinnern, wie das endet, weil sie war einfach wie im Schock. Sie hat gesagt: Im Stroh. Im Strohflugzeuge. Und haben da eine geschmückt.

Speaker 2 Dazu muss ich sie noch was einwerfen, weil das hatte durchaus nämlich auch. kritische Folgen mit diesem Main Deck Cargo Hold, also dem Hauptdeck-Frachtabteil in der 7200 Kombi, weil ich gerade für Flugforensik und da bin ich eh schon dran an dem Thema auch schon sehr lang gewesen. An einem sehr schweren Umfang recherchiere, der ist glaube ich 87 passiert.

01:00:11Speaker 2 Und zwar ist eine südafrikanische von der SAA, South African Airways, 747200 Kombi, abgestürzt über dem Indischen Ozean. Die wollte nach Mauritius und nach Südafrika fliegen. Hongkong-Ausläufer und da hat es einen schweren Brand gegeben an Bord. Und das eben hat die Maschine nicht überlebt, ist abgestürzt, weil. Und aus demselben Grunde, weil eben in der Tat auch dort keine richtigen Rauchmelder waren. Und weil wahrscheinlich, das ist eben heutzutage immer noch nicht ganz geklärt, ist immer noch ein nationales Trauma in Südafrika bis heute, diese Geschichte. Das heißt The Helderberg Crash, weil Helderberg war der Name, der Taufname des Flugzeuges.

01:00:44Speaker 2 Da haben wir auch alle ums Schleben, ich glaube über 200 Leute, das war also echt ein Krisen, glaube ich, auch der größte Unfall Südafrikas bis heute. Und da ist wahrscheinlich, oder aus Taiwan kamen sie, glaube ich, die Maschine. Wahrscheinlich wurde da illegal irgendwie Raketentreibstoff, also halblegal, also geheim. Also da war zwar Apartheid, das Land war geächtet, Taiwan waren Verbündeter, die haben auch Südafrika, da waren schon anerkannt, und man geht davon aus, die haben auf diesem Flug irgendwelches Militärmaterial, wahrscheinlich Raketen als Fracht auf dem Hauptdeck transportiert. Und da ist eben dann Brand ausgebrochen. Und wie gesagt, du hast gerade selber mit diesem harmlosen Beispiel erzählt, da gibt es keine Feuermelder.

01:01:17Speaker 2 Und wenn da eben statt Stroh und Pferdebegleitern der Traketentreibstoff liegt, ist ist es noch schwieriger. Und es ist eben auch mal leider passiert. Also ist die Kombi durchaus nicht ganz ohne.

Speaker 1 War das nicht die Maschine, die man noch bis jetzt noch nie gefunden hat oder wurde sie gefunden? Nein, das ist

Speaker 2 Die wurde gefunden, so hat man die Spiel rekonstruiert. Trotzdem ist bis heute aber auch teilweise damals wurde es auch vertuscht und Geheimhaltungsgründe überhaupt nicht gefunden hat. Elijah Airlands hat man nicht gefunden, das ist das wichtige Thema. Die ist ja ins Meer gestürzt nach einem Bombenanschlag vor Irland.

01:01:48Speaker 2 Da hat man auch Stücke gefunden. Also die einzige, die bis heute wirklich nicht gefunden wurde, ist Malaysia Angst.

Speaker 1 Ja, da wollen wir gar nicht drüber reden. Aber du hast darauf angesprochen, nämlich South African. Und wegen South African gab es ja Unglaublich viele Sonderversionen von der 747, nämlich die SP. Also da habe ich verstanden, für South African wurde die Special Performance gebaut, oder?

Speaker 2 Nein, nicht wirklich, ihr stimmt auch da wieder an die ganze Zeit, ne moment, stimmt insofern nicht, weil die wurde verp. Panam gebaut. Natürlich, für wen sonst. Achso. Okay.

01:02:18Speaker 2 Bei Panam hatte einen Panem-Flug, der hieß PA1, die Flugnummer, und das war ein Round-the-World-Flug. Und der, also mit verschiedenen Stops natürlich, ich habe die rote nicht im Kopf, kann man mal nachgucken. Kannst du mal für die Show Notes gucken? PA1 kannst du mal aufgehen. Ja, ja, PA1 ist entfernt.

Speaker 1 Für unseren Wahl, die SP bedeutet Special Performance. Special Performance, genau. Kurzer Knuffeljumbo ist das.

Speaker 2 Sieht ein bisschen lustig aus, weil das Leitwerk ist höher und der Rumpf ist kürzer, aber das Oberdeck ist gleich lang, wirkt also so ein bisschen gedrungen, also sozusagen irgendwie 747 auf Steroiden in kurzer Form war dafür nochmal irgendwie bulliger.

01:02:50Speaker 1 Weißt du ja, warum das Leitwerk höher ist? Ja, gut, okay.

Speaker 2 Das hat mit dem Hebelwirren zu tun. Also genau, ich bin ja kein Aerodynamiker, aber es hat damit eine aerodynamische Funktion.

Speaker 1 Kann jeder auch beobachten, wenn ein A32018 vergleicht mit einem 3020 oder sowas.

Speaker 2 Die wurde für Panam entworfen, weil damals, wiederum, das gleiche Thema, hatten natürlich die damaligen 100er und beziehungsweise die frühen Zahlhörter keine großen Reichweiten. Und das war die einzige Möglichkeit. Ich glaube, die wollten ja vor allem, die wollten den Transpazifik non-stop fliegen. Das war der Grund. Also während dieser PA1-Weltumrundung sollte es ein Transpazifik-Lag geben und das war nicht zu schaffen, non-stop anders.

01:03:24Speaker 2 Sie wollten eben nicht irgendwo auf Hawaii zwischenlanden oder in Guam, sondern sie wollten eben nonstop von, ich weiß nicht, Japan nach LA fliegen oder so. Das ging nur so. Aber du hast in der Fall nicht ganz Unrecht mit SAA. Das war für die SAA auch ein wichtiges Flugzeug für die South African Airways. Weil die SAA natürlich damals unter diesem besagten Thema Apartheid litt. Sprich, das war also damals Rassentrennung in Südafrika, das Land war geächtet weltweit. bis in die frühen 90er oder späten 80er und darum durfte die SAA den ganzen Schwarzafri, also man sagt heutzutage nicht mehr, aber damals ist es der schwarzafrikanische Kontinent spielt, also die

01:03:56Speaker 2 Länder Afrika's north of Süd Africa durfted the land, as a burden airline. Über den Atlantik fliegen sie, also meist sozusagen links, wenn man sich Afrika vorstellt vom geistigen Auge im Atlas, sind die sozusagen links vom Kontinent über Wasser raufgeflogen Also quasi von Südafrika außen um Westafrika rum über die Kanaren und dann sozusagen oben auf Europa rein. Also war der Spruch viel länger.

Speaker 1 Die Europäer durften ja direkt, ne? Ja, ja.

Speaker 2 Aber eben Südafrika selber durften nicht. Und da war natürlich die SP auch ein gutes Werkzeug, um das so möglich zu machen, so eine lange Strecke.

01:04:29Speaker 2 Die war dann viel länger als die direkte Route. Und interessanterweise, wurde schon erwähnt. Ich lebe auch teilweise in Kapstadt, bin also in Afrika sehr verbunden, auch schon lange. Und auch in der Luftfahrt natürlich dort, man habe auch mit der SAA viel gemacht. Ich kenne auch ein paar SAA-Piloten und bin dann beim Kochbild, habe ich gesessen, der SP beim Start von Kapstadt nach Johannesburg. Die flog teilweise auch innen ins Lex, weil die teilweise auch dann braucht man viel Kapazität, oder es war so eine Positionierungsflüge, wurde dann weiterflogen von Johannesburg, weil deren große Hub auf einmal Johannesburg. Johannesburg, das muss man wissen, ist Hot and High, also besonders schwierig, wenn man da voll beladen starten will.

01:05:01Speaker 2 Und wir sind von Kapstadt gestartet und hatten Startabbruch. Es war morgens im Dunkeln, noch morgens um halb sieben oder so, war noch dunkel draus, war Winter irgendwie. Und dann also mit all diesen im Kochpit schrillenden Warnglocken und so, das war ich mich schon ganz beeindruckend. Hinter uns in der Kabine saßen auch, ich war mit einer Journalistengruppe, da saßen die etwas beängstigt. Und ich hatte also vorne den Piloten den Flug wieder raushaut. Ich weiß nicht warum, es war irgendwie eine Fehlfunktion, es war nicht schlimm im Endeffekt, aber ich glaube, das war der einzige Startabbruch, den ich im Kochbild hier erlebt habe, eines Linie Flores in der 747-SP in diesem Fall.

01:05:31Speaker 1 Hast du noch einen anderen Cockpit-Sech-Staderbrüche erlebt? Glaube nicht. Ja, ich wollte gerade sagen. Also ich habe übrigens auch noch keinen erlebt im Cockpit.

Speaker 2 Du nicht, das ist erstaunlich, weil ich dachte jetzt die Berge natürlich, aber Aber dass du als langjähriger Linienpilot das nicht erlebt hast, ist überraschend für mich, weil ich dachte, das kommt naslang mal irgendwo vor.

Speaker 1 Also e i also so richtig ein ja, ich habe einen Start abgebrochen, aber das waren immer bei sechzig Kinder.

Speaker 2 Nein, wir haben aus voller Fahrt, aus voller Fan V One und das sind wir schon abgehoben gewesen, aber hat er wirklich das wieder rausgehauen und voll in den Eis gegangen und ist dann wieder. Also es war noch, glaube ich, es war noch gut geschaffen, weil nicht so kritisch war, dass wir es da über Raul überholt hätten, aber gut, ich habe es nicht gesehen, im Dunkel wie nah es kam das Bahnende, aber

01:06:07Speaker 1 Also wir haben manche Kollegen ganz, ganz alte Hasen erzählt. Die haben nachts auch gerne, also sie haben, ist denen auch schon mal passiert, dass sie eine South African-Maschine gesehen haben, wo sie eigentlich gar nicht fliegen müssen, mit allen Lichtern aus so. Hä? Kam so mundlich, wer flog denn da jetzt da vorbei? Aber das sind so alte Geschichten, ob die Stimmen und das Wenn war das ja irgendwann irgendwann. Ich meine, da ist ja sowieso nichts kontrolliert gewesen damals über den, da hast du dich ja selber gestaffelt, mehr oder weniger. Naja, also genau, Sonderversion. Das bringt mich nämlich auf den Ding, das ist halt von, ich habe das auch mit dem Ingenieur besprochen, diese ganzen alten Boeings, also die 3.

01:06:43Speaker 1 7, die ähm gerade auch die 07, aber natürlich auch natürlich der Jumbo. Das sind von der Konstruktion her, wie du auch so sagtest, alte, traditionelle Metallarbeit-Dinger. Das heißt, die Dinger konntest du Da konntest du Frame-Cutbacks machen, du konntest da reinschneiden, du konntest die Dinger kürzer machen, du konntest da Sonderversionen bauen. Wie gesagt, wie zum Beispiel die SP, die diesen riesigen Flügel hatte und dadurch eigentlich unglaublich robust war und da gibt es Incidents wahrscheinlich, die die konnte oder Vorfälle, die konnte man nur mit der, ich hieß der Flug, der

01:07:16Speaker 1 Der von der China Airlines Flugnummer habe ich es mir nicht aufgeschrieben, doch Shine Airlines Flug 006, der von von China rüber kam nach San Francisco, wo ein Triebwerk ausgefallen ist und die haben ein Uncontrolled-Dive gemacht. senkrecht nach unten gegangen und haben eine Flieger mit über 5G nachher abgefangen. Das ist weit über die Zulassungsgrenze.

Speaker 2 Stück, aber ansonsten war der völlig intakt.

Speaker 1 Ja, ja, also es war so schwer, dass immerhin das Hauptfahrwerk, also das Bodygear, dass das aus den Verankerungen, aus den Ubloks rausgerissen worden ist und rausgeplumpst ist sozusagen.

01:07:53Speaker 1 Und auch gelockt war, also halt ausgefahren dann. Unfreiwillig ausgefahren.

Speaker 2 Ja, also einfach durch die schiere, schiere das Foto erinnern, wie ein etwas gerupfte Höhenleitwerk dann da auf.

Speaker 1 Genau, genau. Und ich glaube, das würde mit einem anderen Flugzeug. . Vielleicht konnte man das auch nur mit der SP machen, sozusagen, weil die anderen werden da schon vielleicht auseinandergepflöckt. Dann gibt es diesen berühmten Fall von dieser United. wo die Kargotür aufgerangt ist.

Speaker 2 Stimmt, also da kann man wirklich ablesen, wie extrem robust sie war. Und da komme ich gleich zu beiden Themen, nämlich Kargotür und Robustheit.

01:08:26Speaker 2 Und Sondernutzung alles in eins, weil das, was mir da persönlich am nächsten liegt, ist nämlich so viel.

Speaker 1 Ich habe Marker gesetzt, United Flugnummer, ich suche das noch aus, da ist eine Cargotür aufgegangen und Teile der Kabinen sind rausgerissen worden, es haben neun Menschen das Leben verloren, aber der ganze Flieger ist nachher intakt mit zwei kaputten Triebwerken und Einschlägen in der Kabine und all in den Flügeln, aber er ist gelandet. Falls die Leute jetzt googeln müssen.

Speaker 2 Ist, glaube ich, die Frachtraumtür ist rausgerissen, weil die hat sich irgendwie geöffnet und hat einen Teil der Außenhaut mitgenommen beim Abreißen.

01:08:58Speaker 2 Und trotzdem ist die Maschine wirklich physisch intakt geblieben und konnte also auch eigentlich relativ problemlos landen. Das ist Auch wieder ein unglaublicher Beweis dafür.

Speaker 1 Ja, für die Robustheit. Genau, Entschuldigung, das muss ich sagen.

Speaker 2 Aber jetzt gehen wir auf diese Zusammenfassung, all diese einzelnen Themen, nämlich 747SP, Robustheit, große Frachtraumtür und Sondernutzung. Das alles in einem Flugzeug ist, nämlich die 747SP, die leider jetzt gerade aktuell, weil ich vor wenigen Monaten, vor wenigen Wochen endgültig stillgelegt wurde, viel zu früh, war gar nicht geplant. nämlich die Sophia.

01:09:29Speaker 2 Sophia ist das große Wildraumteleskop, was sozusagen, oder ja, ist halb später übertrieben, aber sozusagen, also aus Flugzeugsteleskop fliegendes Teleskop. Was die NASA zusammen mit dem Deutschen Zimmer Verluft und Raumfahrt DLR betrieben hat hier im Stuttgart, und was ich öfter betreten habe, nämlich hier in Hamburg, weil nämlich die bei Lufthanter Technik hier in Hamburg gewartet wurde. Und jetzt zuletzt während Corona, das muss 2021 gewesen sein, oder 2020, ich glaube vor 21 Warte jetzt so einen großen Scheck in Fußbüttel. Längere Zeit.

01:09:59Speaker 2 Ich war da auch nochmal drin, habe aber keinem erzählen sogar eine Sicherheitskarte gestohlen. Das du auch? Nein, nein, nein, nein, das ist nicht. Aber ich war auch da drin. Und ich bin Sicherheitskarten. So was ist natürlich was sehr Besonderes, weil damals schon klar war, davon gibt es nicht viele und die gibt es auch nicht mehr lange und wer weiß, was damit wird. Ich habe nicht eine gefunden, so eine Ecke lachte da rum, aber ich habe eingesteckt.

Speaker 1 Ja, nett. Faberschecke ab Müll.

Speaker 2 Ja, die war auch schon ein bisschen angetcht, aber. .

Speaker 1 Die durchschnittliche Sicherheitskarte an Bord hält.

01:10:29Speaker 1 1,2 bis, wenn sie nicht laminiert sind, bis 2,3, wenn sie lamiert sind, Monate.

Speaker 2 Bis sie kaputt ist oder was?

Speaker 1 Bis sie ausgetauscht werden. Das auch, möglicherweise das auch, aber.

Speaker 2 Da, was ich mitpflege. Aber irgendwie was die 747 SP und gerade auch diese Sophia ist wirklich auch in der Hinsicht extrem beeindruckend, die ist jetzt übrigens im Pima Air Museum in Tucson, vor ein paar Wochen. Also auch das ist ein guter Tipp übrigens zu sagen. hinten so gehen zu ganz vor das Museum. Jedenfalls, da haben sie ja hinten im Fahrtraum auf dem Hauptdeck, so ähnlich wie auf der Karo in der Kombi-Version, eben eine riesige Tür eingebaut.

01:11:00Speaker 2 die in der Luftwurgemerkt zu öffnen war logischerweise, weil sie ja das Teleskop dort rausschwenken mussten, beziehungsweise mussten da rausgucken, das Teleskop wurde ja nicht rausgeschwenkt, es wurde sozusagen. . Das Auge, das innere Auge wurde dahin geschwenkt. Das war wie so eine große Waschmaschinen trommel. Ich war da drin. Und das ist also irre beeindruckend. War eine ehemalige Panem 747SP, Baujahr 77, Clipper Lindbergh hieß sie bei Panem. Später war sie bei United, weil die wurde, der hatte Penel übernommen, zum Teil Pazifikstrecken. Und ja, also es ist sehr traurig und geradezu tragisch, dass die jetzt auch schon vorzeitig sozusagen außer Dienst genommen wurde, wo aus Budgetgründen, weil das

01:11:37Speaker 2 Also die Starsa-Budget, die haben auch schon so gekürzt und haben sie da auch hier weg damit. Ja, ja klar. Echt trauriges. Ich kenne auch Piloten, die das Ding geflogen sind. Das war immer super beeindruckend. Also das ist jemals eine spezielle Nutzung gewesen. Es gibt aber nicht wahnsinnig viele andere, die bekanntesten, logischerweise schon erwähnt. Air Force One, die alte und bald eine neue, bald heißt das wahrscheinlich.

Speaker 1 Ich muss sagen für unsere Hörer, nämlich Andreas Plättet ist gerade und ich erzähle das ja nochmal in seinem schönen Buch oder sind nämlich all diese Fotos von den Fliegern drin, aber jetzt hier weiter, ne?

Speaker 2 Ja, es ist eine Auswahl, aber es gibt eben schon eine Menge Spezialversionen und das ist auch kein Wunder, weil er durch die 747 lange

01:12:09Speaker 2 Eine derartig einzigartige Plattformboot. Ich habe auch in einem meiner Bücher mal die genaue Quadratmeterzahl irgendwo herausgefunden, wie viel Kabinenbodenfläche die 747 geboten hat, 77400. Ich glaube, es waren auf jeden Fall irgendwo zwischen 300 oder 400 Quadratmeter. Also echt eine große Wohnung hat niemand, was da an Fußraum reingeht. Und es gibt sogar ein paar Versionen, eben Privatjets davon. Ich habe gerade hier das Foto vor mir liegen von einem katharischen VVIP7478 und habe auch mit dem

01:12:42Speaker 2 Katarischen, vom Emiri Flight, also sozusagen von der Privatflugabteilung des Emirs von Katama gesprochen. Und der habe ich mal erzählt, der Emir von Katar hatte seinen beiden Ehefrauen, mehrere Ehefrauen, jeder eine 7478 geschenkt, sozusagen als Privatflugzeug. Die wurden dann teilweise unfassbar luxuriös ausgebaut. Aber dann wurden sie doch wieder abgeschossen, vielleicht wollten die Frauen das gar nicht benutzen und haben dann. . Eine davon ist dann verkauft worden, verschenkt worden an die Türkei. Jetzt fliegt Herr Erdogan damit herum.

Speaker 1 Okay, also ich weiß, ich habe manchmal mit den paar Ingenieuren, die ich kenne, von der Technik hier in Hamburg unterhalten.

01:13:15Speaker 1 Und die haben ja viele Umbauten gemacht und es gibt halt eine, damit der, einer der Emir, ich glaube der von Saudi-Arabien, damit er mit seinem Rollstuhl

Speaker 2 Da hat eine spezielle Rolltreppe. Eine Gangway mit Rolltreppe, die wurde auch wieder früchte Geschichte. Genau diese Gangway mit einer eingebauten Rolltreppe füllen ist, glaube ich, ihr Listen am Tiert noch, aber ist schon sehr alt und richtig, der saudische König. Die wurde auch hier zum G20 gibt und nach Hamburg eingefloren in 2017, aber dann kam der König im Endeffekt nicht vor, aus irgendwelchen Gesundheitsgründen Im Endeffekt kam die saudische Delegation in eine A318 von Saudia, also als EP-Version, also das kleinste denkbare Flugzeug kamen die

01:13:52Speaker 2 Während diese blöde Treppe mussten mit einer, ich glaube, in einer Galaxy oder mit einem riesentransportflugzeug etwas Militärisches wurde abgeholt, weil es ja ein fürchtlich riesiges Stadtteil war.

Speaker 1 Ja, ja, aber ich mach, also das ist ja immer diese Treppe, die musst du ja irgendwie hinter dir. Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, es gibt eine Version von einem Joe, vielleicht fliegt er auch nicht mehr, der hatte einen Fahrstuhl, der ging runter. Bis zum Boden?

Speaker 2 Nein, das glaube ich nicht. Es gibt Entwürfe dafür. Ich habe auch Entwürfe gesehen für eine A380, die das können soll. Es gibt Entwürfe dafür, für eine V VIP A380, die in der Tat auch einen Aufzug hat, bis auf den Boden geht.

01:14:23Speaker 2 Das gab es sicher verbrieft einmal, und zwar in den USA, bei einer ganz alten Air Force One, die glaube ich auf der Basis einer DC7 noch war von Eisenhower, Präsident Eisenhower. Der war nämlich oder ein anderer Präsident, auch in Roosevelt war es, glaube ich, einer von diesen damaligen Präsidenten, die war nämlich gehbehindert und die haben deswegen sozusagen, damit er auch sozusagen leichter reinkommt, haben die sozusagen, dass er irgendwie im Rollstuhl oder irgendwie auch mit seinem Stock sozusagen in die Maschine kommt, haben sie diesen Fahrstuhl Das steht auch im Pima Air Museum, das wurde übrigens, wo auch die Sophia steht. Also die Entwurf, die Idee gab es.

01:14:54Speaker 2 Ich habe es zumindest bis heute nie bestätigt bekommen, dass das jemals wirklich gegeben hat bei modernen.

Speaker 1 VIP-Floor.

Speaker 2 Aber die Idee gibt es jedenfalls. Ich habe eine Entwurfszeichnung gesehen für eine A380 V VIP. Und zwar wollte die, der saudische Prinz Al-Walit, hat er schon einen Vorvertrag unterschrieben, über die, ich glaube, den zweiten Protot. Der Prototy der A380. Der wurde sogar wirklich öffentlich auch auf der Dubai Air Show einen Vertrag unterschrieben. Dazu kam es dann nie. Kingdom Holding war der, das ist ja eine Firma von diesem Scheich Albert.

01:15:24Speaker 2 Mit dem golden Thron, die ist ja irgendwo drin, glaube ich, sogar. Also um ihn zu den Sondermodell nochmal kurz abzuschließen, eine der bekanntesten waren durch die beiden ehemaligen amerikanischen American Airlines 747100, die eigentlich technisch gar nicht groß modifiziert waren. die aber das Space Shuttle tragen konnten. Das war die amerikanische Raumfähre, die bis 2012, glaube ich, war es, im Einsatz war. Und die mussten natürlich teilweise, wenn sie in Florida gelandet ist, beziehungsweise wenn sie in Kalifornien auf der Edwards Air Force Base gelandet ist, mussten sie zurückgebracht werden nach Florida, um von da wieder starten zu können.

01:15:57Speaker 2 So war das System, damals da Raum führen. Dann brauchte sie ja quasi ein Taxi, was sie da hingebracht hat. Und das waren eben diese zwei alten, das waren wirklich nur modifizierte, minimal modifizierte 747100 von American Airlines. Und da wurde im Wesentlichen nur einfach so ein paar, wie sagt man denn so Ständer obendrauf gebaut, dann Spezialkran, wo die 747 runterrollen konnte und wo der Space Shuttle. . obendrauf diesen Stern lang quasi abgesetzt wurde und sie hatten hinten am Höhenruder zwei so spezielle senkrecht aufragende Ruder noch seitlich dran, um die Stabilität zu verbessern.

01:16:29Speaker 1 bessern. Ich pluck das mal ganz kurz, Omega Tau. Podcast, der hat da einen Podcast erzählt, wie die rumfliegen. Die durften übrigens nicht durch Regen fliegen. Oh. Mit dem Shuttle rum drauf. Ja, also nur so gleich. Und dann du siehst hier eine, das habe ich auch, fand ich auch spannend, habe ich am Bild gesehen. Ich habe mich daran erinnert, dass ich das irgendwo gelesen habe. Und zwar gab es ja mal eine für dieses SDI-Programm, wie hieß es, ne? Irgendwie sowas?

Speaker 2 Fant Initiative, Ronald Reagans Lieblingsgeschichte.

Speaker 1 Genau, mit so einem riesigen fiesen Laser drin, ne?

Speaker 2 Ja, es kann sein, der war nämlich 2007, also es war aber nach Reagan schon, aber jeweils gibt es, also es gibt verschiedene militärische Anwendungen.

01:17:04Speaker 2 Es gibt noch eine, die ist hier nicht im Buch drin, aber die Die ist auch wichtig, das ist der Doomsday Jet. Das ist die fliegende Kommandozentrale, Raffin V-Atomkriegs, wo dann quasi die amerikanische Führung, Militärführung in der Luft, ziemlich endlos lange mit Luftbetankung. und Vorrats eingepackten Vorräten könnte da ziemlich lange am Himmel bleiben.

Speaker 1 Aber ist es nicht auch die, kann das nicht jeder, der Air Force One-Dinger, oder? Achso, okay.

Speaker 2 Eine spezielle Maschine, die hat den Beinamen Doomsday Jet, nämlich eben das Ding, wo dann die Monzentrale sich in die Luft begibt. Der ist ziemlich alt, der war vor kurzem in Deutschland schon gerade fotografiert von Spottern.

01:17:35Speaker 2 Okay. Der ist auch schon sehr alt, die Maschine ist aber immer noch im Dienst, weil so viele haben sie davon nicht mehr hererstellt, von der komplizierten Zentrale. Und dieses Modell mit dem Laser hat wirklich vorne im Bug eine Laserkugel sozusagen mit Lasergerät. dass dann auch so rausgeschwenkt werden konnte. Das war eigentlich sehr kurzlebig. Das wurde nur getestet und das war auf der Basis einer 747400. Das hast du jetzt gemacht. Und also die haben wirklich nur angefangen 2007 und es wurde gekennt in 2011, das Programm.

01:18:05Speaker 2 Also es war wirklich nur kurzlebiger Test, aber es hat es gegeben. Es gab deswegen, nur um das zu erzählen, eben auch noch einige andere militärische Nutzungen als die Air Force One.

Speaker 1 Ja, ja, also schon faszinierend. Tanker gab es nie, ne?

Speaker 2 Doch, es gab nämlich wollte ich gerade sehen, es gab keine Betankungsmaschine, es gab aber ein ganz tolles Löschflugzeug, ein Wassertanker. Genau. Ich glaube, der fliegt nicht mehr und zwar war das der, genau, ne, drei sogar, drei insgesamt wurden umgebaut zur sogenannten, wohl auch sogenannten 747 Supertanke.

01:18:35Speaker 2 die bis zu 74. 000 Liter Wasser oder Löschmittel tragen konnten oder können. Wir bin ich ganz sicher, ob die noch existieren. Also sie wurden damals von Abergame betrieben, von dem amerikanischen Frachtunternehmen. Und was natürlich auch noch wichtig ist, das ist natürlich das letzte, was ich unbedingt erwähnen muss von den Sondermodellen, ist der Boeing Large Cargo Freighter, die 747 LCF, weil die nämlich umgebaut wurde, um damit Teile der 787 aus Italien und ich glaube es ist auch noch aus Korea, also aus aller Welt, wo die gefertigt werden, nach Seattle zu bringen.

01:19:07Speaker 2 Da hat man quasi bestehende 747 so massiv aufgebleibt ein bisschen wie der erbus beluga sieht so ein bisschen ähnlich aus auch also der beluga ist schöner würde ich sagen ja ja genau Aber das ist also die 747 LCF, das waren eigentlich ehemalige Passagierflugzeuge und die wurden da auf diese Weise modifiziert. Es gibt wohl drei Stück davon, aber deren Volumen, das ist unglaublich. ist, gleich so wahnsinnig bauchig aussieht und rausgestürbt wurde, die Frachtkabine, der Frachtraum, das dreifache Volumen einer normalen 747400 Frachtmaschine.

01:19:40Speaker 1 Im Vergleich zum Beluga Dimer, weißt du das? Weiß ich auch nicht.

Speaker 2 Und noch letztes, was auch noch das absurdeste sozusagen Sondermodell ist, ist der Stato Strato Cruiser? Äh, Moment.

Speaker 1 Strato Launch.

Speaker 2 Nein, ja, ist auseinanderbringen. Das ist anders. Wir reden vom Strato Launch. Das ist von Paul Allen, dem verstorbenen Microsoft. Mitgründer. Wir haben nämlich eine sechsstrahlige aus zwei alten United-Jumbos mit zwei Rümpfen ein sechsstrahliges Hybrid zusammengebaut, was Raketen starten soll, Weltraumraketen aus Reiseflughöhe.

01:20:15Speaker 2 Statto Launch heißt. Das größte Flotte der Welt. Spannendweiter und allem anderen das größte der Welt. Sieht komischerweise überhaupt nicht aus wie eine 747, in keiner Weise. Obwohl das Cockpit im rechten Rumpf ist aus Eine 747, Rumpfsegmente auch, das Fahrwerk auch und die sechs Triebwerke auch.

Speaker 1 Ach, das habe ich gar nicht gewusst.

Speaker 2 Quasi einen Baukasten nimmt zwei 747, steigt sie dir zurecht, setzen sie neu zusammen und hängen eine Rakete dran später. Das ist die Start-Launch. Und die ist auch in der Tat bei existent und ich habe es gerade vor ein paar Tagen noch gelesen und die ist auch schon ein paar Mal geflogen jetzt.

01:20:49Speaker 2 Also insofern, das ist das absurdeste Ableitung auch einer 747. Jetzt können wir das Kapitel Sonnemari dann beenden. Ja, genau.

Speaker 1 Wobei, wie gesagt, ich habe letztens mit Kollegen, Fliegerkollegen unterhalten, die haben so einen Rundflug von Oschkosch zurückgemacht und die waren dann auch diesem. Airport, wo von Virgin Airbase, da gibt es nicht.

Speaker 2 Virgin Orbit heißt die Frage. Virgin Galactic ist Weltraumtourismus, nicht ein Weltraum und zwar von New Mexico. Du meinst, ist Virgin Orbit, auch eine alte 747400 aus dem Virgin Atlantic Passagierdienst ehemals und die haben jetzt eine Lizenz, um von diesem Virgin Orbit, so heißt es, also auch ein eigenes der viele Unternehmen von Russia Branson.

01:21:27Speaker 2 auch in der Tat Weltraumraketen, aber eher kleinere zu starten. Während die Statoraunch zwar willlig sollte wirklich große Raketen starten. Ob sie es jetzt jemals tun wird, ist noch nicht klar.

Speaker 1 Ja, aber draußen können wir vielleicht jetzt kommen wir, glaube ich, nochmal langsam zum Ende. Und zwar: Du hast gesagt, die letzte, der letzte Jumbo ist rausgerollt, hat seine ersten Flüge auch gemacht. Es gibt aber Und es soll vielleicht noch eine kleine Zeremonie geben, irgendwie so ein bisschen. Aber ich habe einige gesagt, viele sagen, die haben irgendwie ja kein Special Livery.

01:21:57Speaker 1 Hat ja einige gesagt, wenn einer Livery machen kann, ist es an die Boeing. Ich meine, die haben. Tolle Liveries. Viele kratzen sich so ein bisschen am Kopf und sagen so, ach traurig, was passiert denn jetzt? Und was passiert mit Boeing, was passiert mit der Halle und diese riesige Halle, die volumengrößte der Welt ist, irgendwie sowas.

Speaker 2 Ich kann auch ein paar Dinge sagen. Also zum einen wissen wir alle, Boeing ist gerade in gar keiner guten Lage. Nee, generell. Also, die haben einfach überhaupt keine Revolution mehr, sie haben gerade

01:22:27Speaker 2 beschlossen und verkündet, dass sie vor Eurowie 2035 oder 2030 auf jeden Fall auch gar keine neuen Furzchärme rausbringen. Die kämpfen gerade unheimlich Mit der 77777-9 das ist.

Speaker 1 Meinst du, die teilen sich wirklich auf in Boeing Defense und Boeing gibt es ja so und jetzt schon, aber dass sie sich wirtschaftlich trennen, sozusagen. Der Firmsitz ist ja jetzt von Chicago wieder nach Washington gegangen.

Speaker 2 Also jedenfalls ist das im Moment immer auf Englisch, it's a mess. Und die wissen im Moment selber nicht, wie es weitergeht, glaube ich.

01:22:57Speaker 2 Und sie haben wirklich gesagt, das ist so ein bisschen aufwägender Antwort. Kapitulation gewesen ist, vor ein paar Wochen hat der Boeing-Chef Dave Calyun erklärt, sie werden nicht vor den 2030ern irgendwas Neues rausbringen. Da haben sie weder Geld noch die Manpower noch können sich ab dem Moment. Darum im Kopf machen. Sondern gewisser Weisen, der Banchrot Erklärung ist, weil wir brauchen Dringinnovation, was man sich bei Boeing, wenn sich die Max anguckt, das Oh, jetzt schon 67, das war der Lufthansa Bobby, 7-3, 7100. Und das, was du heute machst, ist, ist immer dasselbe, was damals schon 67 auf dem Markt kam, nur natürlich in veränderten.

01:23:28Speaker 2 In modernerer Form. Aber lange Rede, Boeing wird Boeing selber kann das mit diesem Livery nicht machen, weil es ja ein Kundenflug ist. Und er hat es gekauft und es wird betrieben von Kühn und Nadel und die kriegen ihr Livery da drauf, kriegen auch ein paar davon. Das sieht nicht besonders schön aus. Vielleicht, das würde ich gar nicht mal ausschließen, kriegen sie trotzdem noch eine Aufschrift auf dem Joe gut vorstellen, das Boeing ist dann, weil wir werden irgendwann demnächst ja auch das fertig Laketeflugzeug vorzeigen, was aus Ich glaube, das Oregon jetzt zurückkommt bald und dann eben vorgestellt wird. Und also Flugzeughersteller ist bei Airbus genauso, die wollen das nie groß feiern, wenn sie Programme beenden.

01:24:03Speaker 2 Als wenn es ein Erfolgreichsprogramm war. Also Airbus hat sich auch irrsinnig schwer getan. Ich war vor einem Jahr am 16. Dezember 2021 hier in Finkenwerder, als die letzte A380 jemals ausgeliefert wurde. Das war alles ziemlich traurig, weil er auch wegen Corona aus der extrem streng mal keiner ausselände durfte. Ich wäre eigentlich eingeladen gewesen, mit Sir Tim Clark, dem Erial-Chef, den kenne ich sehr gut, gemeinsam nach Durha zu pflegen und die Sermonie hier irgendwie zu machen. Ist alles flach gefallen, Corona ging nichts, wir haben am Zaun gestanden, wie viele andere auch. Borg wird was tun, aber die werden also auch nicht groß hypen, weil klar, solche Hersteller wollen halt irgendwas promoten, was neu ist und nicht was alt ist.

01:24:40Speaker 1 Ich meine, das ist wirklich eine Erfolgsgeschichte.

Speaker 2 Das wird uns nochmal verkünden. In Seattle im Museum of Light steht ja auch der Prototyp und so. Also sind da schon auch, also das Heritage wird schon, die Heritage wird schon. irgendwie auch gezeigt und man ist da auch stolz drauf, aber in der aktiven Promotion und PR der Boeingwerke wird es jetzt keine so große Rolle. Und die Halle natürlich, die kenne ich natürlich sehr gut, da war ich oft drin, du vielleicht auch. Achso, ich war oft drin als Journalist und unten auf dem auf dem Floor, wirklich nicht nur oben auf der Terrasse wie die Touristen, sondern das ist wahnsinnig beeindruckt.

01:25:10Speaker 2 Das ist wirklich unglaublich, ich habe auch gerade darüber geschrieben, es ist immer noch, ich muss überlegen, der Baubeginn war 1966 und auch vorher, also der Turm begann 1966, mein Geburtsjahr, wie gesagt, oder unser Geburtsjahr, Steffen. dass es heute noch, selbst ein bisschen erweitert haben, ist aber nur minimal, heute noch das vom Volumen her, nicht von der Grundfläche, vom Volumen, größte Gebäude der Welt. Zum Vergleich, das viertgrößte Gebäude der Welt ist die ehemalige Karo-Lifterhalle in Brandenburg. Die würde aber zweieinhalb Mal vom Volumen her in diese Boeinghallen passen, in Everett.

01:25:42Speaker 2 Also das ist unglaublich groß. Die natürlich trotzdem massiv und schon lange auch weitergenutzt werden. 7 für 7 wird sondern noch ein ganz kleines Stück Zahlen gefertigt. Das war es nochmal ein Flugzeug pro Jahr oder zwei. Da wird vor allem in 777 gefertigt. Da herrscht jetzt nicht Lehre und nicht überhaupt. Also insofern, ja deswegen nochmal auch eine andere wichtige Frage, die oft gestellt wird. Einen Nachfolger wird es nicht geben, weder bei Boeing noch bei Airbus. Das beklagt Emirates sehr. Ich spreche offen mit Emirates mit dem Emerald-Chef Schatz im Clark eben schon erwähnt.

01:26:13Speaker 2 Und der beklagt sich gerade bitterlich, hat auch schon bei Airbus offiziell sich da hingewandt und den Chefs gesagt, Leute, so geht's nicht. Wir brauchen irgendwann einen Nachfolger für die A380. Ein richtig großes Flugzeug mit 500 Passagieren oder mehr. Aber liebst du mit zwei Triebwerken wahrscheinlich da nur, ne? Ja, das ist wahrscheinlich so. Ne, drei sagte er. Er sagte, er würde eine AD80 doppelt so groß mit drei Triebwerken bauen. Aber das wird nicht gehen, egal, also auch physisch nicht. Jedenfalls Kein Hersteller macht was im Moment, niemand hat es im Programm, niemand entwirft es, Nieron arbeitet dran, weder Boeing noch Airbus. Alle kümmern sich um Nachhaltigkeit und wollen irgendwie kleine, effiziente, am besten noch Wasserstoffgetriebene Mittelstreckenflugzeuge bauen.

01:26:49Speaker 2 Darum können sich jetzt alle Um ein Großfuhrzeug kümmert sich absolut niemand und das ist ein Skandal, sagt Tim Clark, und ich kann ihm da nur beipflichten. Also deswegen, wir werden sich zu unseren Lebzeiten kein neues Großflugzeug in dieser Größenordnung wie eine 747 oder vor allen Dingen wie eine A380 sehen, weil man natürlich sagen muss, die 777-9, also Strich-9, die große Ist gar nicht so weit entfernt von der Sitzzahl von einer 747400 zumindest nicht. Also, das ist fast das gleiche an Kapazität. Aber eine A380, wo zumindest zertifiziert ist für 873 Passagiere, das würde es sicherlich zu unteren Lebzeiten nicht mehr gehen.

01:27:22Speaker 1 geben, was Neues. Gut, da kann man sich am Kopf kratzen, aber die Fliegerei wird teurer werden wieder. Und dann ist die Frage, wirst du die Dinger abwählen.

Speaker 2 Das sagt dem Klar ganz klar, exakt er sagt, es wird dann weniger Plätze geben, es wird einen Markt eine Marktnachfrage geben, die nicht befriedigt werden können, fliegen wird, deswegen auf jeden Fall auch noch deswegen teurer werden.

Speaker 1 Ja, wir werden es Ich hoffe schon, dass wir noch ein bisschen was davon erfahren werden, wir zwei. Wir kommen dann, glaube ich, langsam so zum Ende. Ja. Aber ich hätte ja vorgewarnt, es gibt eine kleine Geschichte am Ende immer.

01:27:54Speaker 1 Muss nichts Kleines sein, dass er irgendwas, kann ja auch gerne was Was du mit dem Jumbo irgendwie verbindest, eine Geschichte, die du erzählen kannst.

Speaker 2 Erzähle ich zwei Geschichten in einer. Nee, aber du ganz kurz: eines meiner schönsten und eines meiner tragischen Erlebnisse mit der 747, weil ich will es auch nicht zu lang machen. Ich fange mal mit dem Tragischen an. Ich war, ich glaube das muss etwa 99 gewesen sein, in Long Island in den USA, bei New York, Calverton Long Island, um es genau zu sagen, hieß das. Dort nämlich in einem großen Hangar der Navy waren die Trümmer aufgebaut und rekonstruiert worden von TWA 800.

01:28:31Speaker 2 Der Flug TWA 800 ist, wenn ich mich recht erinnere, 97 vor Long Island in den Atlantik gestürzt. Kurz nach dem Start in New York. Und man hat dann herausgefunden, auch unter anderem durch die Rekonstruktion der vielen Trümmer aus dem Meeresboden, die man da eben wieder aufgebaut hat. dass das wirklich eine Entzündung war. Man weiß bis heute nicht genau warum. Wahrscheinlich durch einen und nicht isolierten Draht, durch den Kurzschluss ist Gas, was im Tank noch im leeren Tank drin war, weil es heiß an dem Abend war und da die Erdkondition drüber lief. Also im Tank war es heiß, es war kein Sprit drin, es waren nur Dämpfe drin und dann war wahrscheinlich ein nicht

01:29:03Speaker 2 gut isolierter Draht, der hat dann Funken ausgelöst, dadurch ist es explodiert. Und immer war aber die Behauptung von vielen Verschwörungstheoretikern, das wäre abgeschossen. Daher gibt es keine Beweise. Ich prüfe mir das selber ansehen. Ich sage, Andreas, look at this. Why do you think there was a missile? There was no missile. Und ich muss Ihnen recht geben. Ich habe die Trümmer selber gesehen, da war wirklich nichts zu erkennen, was in irgendeiner Weise aussah wie ein Einschlag einer Rakete. Die wurden alle rekonstruiert, auch um das so zu. Sachen zu widerlegen. Also das war tragisch.

Speaker 1 Traurig, tragisch könnte man das vergleichen jetzt mit dem malaysischen Flieger.

01:29:34Speaker 1 Die Bahnen sind genauso aufgebaut und da gab es.

Speaker 2 Hier war es sogar noch größer. Man konnte auch da reingehen. Ich war da drin in dem, haben nur die Vorderteile, auch mit dem Oberdeck haben sie rekonstruiert. Ich war selbst auf dem Oberdeck, gab es so richtig so ein Gerüst mit so Holzplanken, wo man durchgehen konnte, durch diesen Trümmerhaufen. Und da war wirklich die Toilette nachgebaut oder wieder aufgebaut und da war wirklich im Seifenspender noch Seife drin. die am Meeresboden lag und vorher halt in der Luft gewesen war auf diesem Flug. Und das ist schon irgendwie, das hat es schon wirklich sehr nahe gebracht. Ich war das wirklich schon echt tagelang betroffen danach, weil es einfach so nah man das normalerweise nicht mitkriegt.

01:30:06Speaker 2 Okay, aber da hast du mir auch gezeigt, was für wahnsinnig viele Teile eine 747 hat. Ich habe gerade den Fun Fact nicht im Kopf, wie Teile es sind, aber es sind sogar mehrere Millionen insgesamt, Einzelteile. die die Niete mitzählst. Und das war eben auch da. Da waren auch riesige Container in der Ecke, die man nie mehr zusammengebraucht hat, wo endlos viele Streben und Teile und zerfetzte Landeklappen und alles rumlag. Also sie haben das meiste wohl geborgen, war nicht sehr tief im Wasser. Aber das war auch ein sehr einsteinendes Erlebnis mit der 747. Und dann noch eine kurz lustige Geschichte.

01:30:37Speaker 2 Ich war auf einem der letzten Lufthansa Cargo-Flüge mit der 747-200 Frachter, durfte ich mitfliegen und war auf einem Umlauf von Frankfurt nach Dakar und wieder zurück aus in Senegal. Das war damals Lufthansa Frachthub, weil damals war ich. . eben die Reichweite der 747200 F nicht so groß. Da mussten die auf dem Weg nach Brasilien, wo sie im Wesentlichen immer Früchte geholt haben in Brasilien und irgendwie. Maschinenteil runtergeflogen haben, mussten sie halt in Dakar stoppen. Das ist auch noch genutzt für Frachter. Und da bin ich mitgeflogen.

Speaker 1 Und ich kann es in Zahlen sagen, weshalb du kannst, du hättest mit dem Schiff die Strecke auch direkt verfolgen.

01:31:10Speaker 1 Aber nicht voll Betanke, er voll geladen. Das sind rein vom Tripfühl, wenn du in Senegal runtergehst oder geradeaus fliegst, brauchst du 14 Tonnen mehr. Wenn einfach die, weil du das Gewicht für den Sprit, den du in Brio brauchst, ja von Anfang an schon mitschleppen musst. 14 Tonnen.

Speaker 2 Also deswegen Dakar und das war einfach irre Beeindruckung, weil da war ein Oberdeck, der zwei hundert ist ein relativ kleines Oberdeck. standen die alten Lufthansa First Class Sitze, ich dachte nicht, vier oder sechs Stück, und dann waren vorne die Piloten im Kopf und es gab keine Wand zum Cockpit.

01:31:41Speaker 2 Man konnte sich also in diesen tollen, riesigen Sessel da zurücklehnen. Wir hatten da unser eigenes Catering, warten so ein kleines Geld, wo man sich selber irgendwas holen oder machen konnte. luxuriös ist, aber es war wirklich beeindruckend. Aber dazu auf seinem Liegesessel quasi vorne das Cockpit in Aktion zu sehen, das war großartig. Also quasi ein fliegendes Wohnzimmer mit Cockpit-View, das war großartig. Also das war eine ganz tolle Sieben. Und wie war der Service? Ich glaube, da lackern uns selber. Achso, okay. Also ich habe den Flugingenieur, ich habe noch eine

01:32:11Speaker 2 Genau. Der hat dann, glaube ich, irgendwie in deinem Gally immer so ein paar Silberfolien, das Näpfchen heiß gemacht und da gab es schon irgendwas zu essen. Aber das war ja sicherlich. Nothing to write home about, also hier keine kulinarische Gastrokritik macht das nicht nötig, aber es ist einfach ein tolles Erlebnis. Auch eben was normale Menschen so nicht haben können, das war echt großartig.

Speaker 1 Ja, wunderbar.

Speaker 2 Mensch, das ist eine schöne Geschichte. Ja, also ich kann sagen, Servus und Adieu, Himmelskönigin. Wir werden sie trotzdem noch lange um uns haben, aber dass sie jetzt nicht mehr gebaut wird, ist schon ein echter Meilenstein. Und mein Leben, nachdem ich fünf Jahre alt bin, war immer irgendwie mit der 747 so oder anders verbunden.

01:32:46Speaker 2 Allerletztes Fun Fact: Ich hatte meine allererste Fernreise ever mit 17, 1883. Natürlich mit der 747 damals musste aus Hamburger damals, weil es fliegen ab Deutschland war so wahnsinnig teuer. Lufthansa hatte Kartell, Jata und so weiter. Bin ich mit dem Zug fünf Stunden nach Amsterdam gefahren und dann mit Royal Jordanian Airlines 747-200. Von Amsterdam nach GFK in New York geflogen. Die Sicherheitskarte habe ich heute noch.

Speaker 1 Und ich meine, okay, sie wird nicht mehr gebaut, aber Durchschnittsalter 20, 25 Jahre fliegen die Dinger.

01:33:18Speaker 1 Also werden wir sie noch ein bisschen sehen.

Speaker 2 Das machen wir.

Speaker 1 Andrea, das war ein fantastisches Interview. Hat mir auch Spaß. Oder eine Folge. Also mir hat es Spaß gemacht. Ich hoffe, euer Häurer auch. Das Übliche, ihr könnt uns erreichen, ihr wisst es ja, fragen. com, Twitter oder fragt CFU, bei Mastodon, bei Insta. Es gibt, wir haben alles. Wir wissen allerdings noch nicht, wo wir den Andreas erreichen können.

Speaker 2 Am einfachsten ist über meine Twitter-Feed, immer mache ich Twitter, hoffe, dass es Aber bestehen bleibt, meine Handel ist at Spätflies, also F-L-I-E-S in einem Wort.

01:33:51Speaker 2 Spät schreibt sich S-B

Speaker 1 Bau de Link ein, brauchst du nichts zu sagen.

Speaker 2 Also entsprechend vielleicht auf Twitter klicken und da am besten kann ich auch Nachrichten beantworten und kann auch irgendwie. Kontakt kriegen zu mir. Ansonsten nämlich googelt, ihr findet meinen Namen sofort auf einer Website. Das können wir auch machen.

Speaker 1 Eine letzte Frage noch. Luftfahrt-Journalist ist ja doch ein bisschen echt eine Nische. Dadurch ist es eigentlich auch noch ganz okay, oder? Vormals kann man sagen.

Speaker 2 Also ich habe das jetzt, ich mache das jetzt, ich habe auch nie irgendwo angestellt, ich mache das, hätte ich überhaupt im Berufsleben stehen da im Studium.

01:34:23Speaker 2 arbeite ich als freiberuflicher Journalist mit dem Schwerpunkt Luftfahrt. Und ja, selbst durch Corona, wo man dachte, Mist, jetzt kann man überhaupt nicht mehr reisen, weil ich natürlich normalerweise relativ viel reise. Eben auch nicht mehr fliegen und Luftfahrt ist eh kein Thema mehr, das war ein bisschen doof, aber da habe ich eben ganz viele Bücher geschrieben. Eins davon liegt hier 747. Kann ich nur empfehlen. Ich deswegen nochmal rein. Und sehr schön. Ja, aber deswegen bin ich wirklich glücklich in dem Schicksal dankbar, dass genau durch diese Marktnische ich das bis heute immer noch so machen kann, dass ich davon auch irgendwie leben kann, und das können die meisten freien Journalisten heutzutage nämlich nicht mehr von ihrem Job.

01:34:53Speaker 1 Ja, das ist klar. Und man merkt ja auch die Luftfahrt, als als er letztes Mal von meiner Seite aus, ich war ja wir waren ja auch ein Oschkauschwer, wer zweite merkst, Die Fliegergemeinde ist irgendwie besonders. Also, die sind offen, da kannst du hingehen, du kannst damit denen alles machen, und ich glaube, das bleibt uns dann auch noch Lange hat.

Speaker 2 Das Tolle ist eben, das gibt es auf allen Ebenen, der schon mehrfach erwähnt ist, hört Tim Clark von Emeralds, auch ein F-Geek, und da ist die letzte Anekdote, das muss ich jetzt schon loswerden. Der hat mir erzählt, dass 1970, da war er, glaube ich, 19 oder 20, jetzt ist er 1973. hat er in London mit seiner Freundin damals, ist er auf das Catering-Gebäude oder ein Catering-Gebäude in Hillshore geklettert, um die erste jemals in Hillshore landende 747 zu sehen.

01:35:31Speaker 2 Siehst du? Damit schließen wir das ab. Das war ein guter Schlusssatz.

Speaker 1 Okay, gut. Ich wünsche euch einen guten Rutsch gehabt zu haben, Leute, oder habt die noch, je nachdem, wenn das veröffentlicht wird.

Speaker 3 Happy Landings im neuen Jahr und immer. Tschüss. Tschüss.