Folge #139 · 10.02.2024 · Dauer 02:14:04

CFWU 139 - Customer of size

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Diesmal redet Steffen mit Flugbegleiterin Bea , es geht über längere Flugzeiten und was es bedeutet, als Flugbegleiter in Bereitschaft zu sein. Es dreht sich um Passagiere, die möglicherweise zwei Sitze benötigen. Außerdem sprechen wir über den JAL-Unfall in Haneda, Evakuierungsverfahren, Sicherheitsvideos und die Funktionsweise von Notrutschen.
Und natürlich geht es auch um die Fragen von Zuhörern, wie die nach den Top 5 und 5 Flopsder Gäste und der Armhaltung der Flugbegleiter.

Kapitel (35)
  1. 00:00:00 Begrüßung
  2. 00:01:08 Wo war Bea die Tage
  3. 00:03:40 Flugzeiten sind länger geworden..
  4. 00:04:42 Einen Tag Bereitschaft
  5. 00:07:43 Wo Steffen gerade
  6. 00:09:15 Nach 6 Jahren Klage eingereicht
  7. 00:10:43 Sauerstoff Anreicherung Gerät für den Bordgebebrauch.
  8. 00:13:27 Was ist eine Flugbegleiter Position
  9. 00:18:14 Southwest Airlines “customer of size” policy
  10. 00:21:26 Regeln bei Alaska Airline
  11. 00:23:35 Kanada 🇨🇦 Ansatz seid 2006
  12. 00:24:31 Lösungs bei vielen Airlines: kauf Dir einen zweiten Sitz
  13. 00:27:18 Regeln der anderen US Airlines Artikel 2022
  14. 00:29:33 Travelblog der Viral ging
  15. 00:30:53 Andere Europäische Airlines Artikel Feb. 2022
  16. 00:34:11 Gäste an Notausgängen
  17. 00:36:58 Japan Airlines lays on extra plane after sumo wrestlers
  18. 00:38:16 Frage nach Standard Passagier Gewichten
  19. 00:41:54 Blinder Passagier (Bus) Fahrer
  20. 00:46:00 Blinder Passagier von CPH➔LAX auf einen SAS Flug
  21. 00:50:39 Rollstuhlfahrer musste ohne Hilfe aussteigen!
  22. 00:57:22 Flugbegleiter versuchte Passagierin zu filmen.
  23. 00:58:21 JAL Unfall Haneda
  24. 01:09:25 Evac begann nach 4 Minuten, nach 7 Minuten quasi vorbei
  25. 01:13:41 Sichehitsvideo der JAL
  26. 01:18:38 Frage zu den Rutschen und deren Aufbau etc.
  27. 01:22:17 Beispiel PIA Jumbo
  28. 01:22:52 rutschen Extension beim A380
  29. 01:25:49 Beispiel A380 Rutsche und Landung bei eingefahrenem Fahrwerk.
  30. 01:27:00 Testkleidung
  31. 01:29:52 Notwasserung
  32. 01:37:21 Frage von York: die Top 5 und die 5 top Flops
  33. 01:58:30 Welche Infos haben die Flugbegleitern von den Gästen
  34. 02:05:39 Frage von Julian: Die Armhaltung der Flugbegleiter
  35. 02:08:34 Die Geschichte zum Ende

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Links (35)

Transkript

00:00:00Speaker 1 Hallo Leute, da sind wir wieder. Wir sitzen, also hier ist mein Gast oder meine Gästin-Gästin, ich weiß gar nicht, um das richtig zu gendern, wuhu, weiß ich gar nicht. Wir sitzen jetzt hier bei mir zu Hause. Es heilt vielleicht ein bisschen, vielleicht kriegen wir das wieder raus, gerendert nachher mit der Software. Hier ist Kampf Life ist das Episode. Ich glaube, das wird die 139 werden und der 29. Januar. Mir gegenüber zu Hause sitzen. die liebe Bea.

Speaker 2 Hallo, guten Tag Bea. Hallo.

Speaker 1 Sehr schön. Wir lächeln uns hier an, wir freuen uns drauf.

00:00:30Speaker 1 Für unsere Hörer, die noch nicht Beat noch nicht kennen, die ist eine sehr, sehr geschätzte Kabinenkollegin von mir, Chefin der Cabin, wie man das Mit der habe ich sogar schon zwei Aufnahmen gemacht, die sind sehr, sehr gut angekommen, will ich dir nochmal sagen und danke und als Feedback geben. Und freut mich. Es war immer wieder der Request, dass wir noch eine Folge machen. Und dann sind auch so ein paar Sachen in letzter Zeit passiert, über die letzten zwölf Monate, ich weiß nicht wie das her, aufgelaufen.

00:01:04Speaker 1 Und da dachte ich mir, da können wir vielleicht Einfach nochmal ein bisschen drüber reden. Aber erzähl doch erstmal, Bea. Wie geht's dir? Wo warst du gerade? Erzähl uns mal Geschichten aus der Ferne ganz kurz. Ja, also was du Tolles so gesehen hast. Mich als Ex-Flieger, ich möchte, ich höre immer gerne Geschichten. von Kollegen, wo sie wo waren.

Speaker 2 Geschichten habe ich jede Menge. Hallo erstmal!

Speaker 1 Genau, genau. Hallo erstmal, Schoduk.

Speaker 2 Ja, vielen Dank, dass ich wieder da sein darf. Es freut mich sehr. Und ja, wo war ich? Ich bin das letzte Mal aus dem Bereitschaftsdienst, aus dem Standby nach Singapur geflogen.

00:01:36Speaker 2 Und das war für mich tatsächlich Neuland. Ich war noch nie In Singapur. Ich flieg jetzt seit fast 30 Jahren und das war für mich das erste Mal. Und ich fand es super spannend. Es war wirklich toll

Speaker 1 Asia for Beginners, sage ich immer, aber es ist nett. Total, total.

Speaker 2 Allerdings ist es unfassbar warm und diese Luftfeuchtigkeit, die hat mich schon ein bisschen fertig gemacht.

Speaker 1 Ach, das ist doch nicht. Es ist angenehm, es ist schön warm. Du hast doch schon ländisches Blut, oder?

Speaker 2 Ja, aber das war mir schon fast wieder zu viel. Weil ich habe ja auch Naturlocke, sozusagen.

00:02:07Speaker 2 Ich sah aus wie ein Königspudel.

Speaker 1 Okay, war der luckfortiger Mann.

Speaker 2 Ja, genau. Das war schon sehr, sehr warm. Das ist sehr anstrengend bei dieser Hitze, wenn du was sehen möchtest. Wenn du das erste Mal da bist, machst du ein bisschen Zeit ziehen. Wir haben so eine Hop-On-Hop-Off-Tour gemacht. Und damit kriegst du mal einen schönen Eindruck über die Stadt, wenn du das erste Mal da bist. Du wirst rumgefahren, siehst ein paar Sehenswürdigkeiten, wenn du möchtest, steigst du aus und gehst tiefer in die Geschichte rein und guckst dir das an. Und wenn nicht, dann bleibst du einfach sitzen, lässt dir alles über die Kopfhörer erklären. In der Sprache, die du gerne möchtest.

00:02:37Speaker 2 Es gibt verschiedene Sprachen. Und so hast du einen kleinen Überblick über die Stadt und weißt, wo was ist und was es da zu gucken gibt. Und Das mache ich immer ganz gerne. Das war sehr nett, sehr nett, sehr schön.

Speaker 1 Ich war, ähm, es ist immer noch dasselbe Hotel von Tanner Plaza da, an Tanner Dings, also gegenüber dieser Supermarkt da war, wenn du aus dem Hotel rauskommst. Das ist so ein kleiner Supermarkt. Ja, genau. So ein 7-Eleven. Ja, genau. Ein bisschen mehr als ein Seven. Ist egal, auf jeden Fall. Genau, es wird bestimmt das der Botel sein. Ja, ich war mit uns, ich war vor drei Tagen bei auch so ein

00:03:11Speaker 1 Da sind wirklich ältere Kollegen mit dabei, aber alles nur Cockpit. Rentnerkolleginnen treffen sozusagen Und auch aktiver da war, da war auch ein uns bekannter Kollege, Burkhardt W.

Speaker 2 Ja.

Speaker 1 Und der hat mir gerade seinen Plan gezeigt, der hatte sogar einen extra Tag in Singapur frei.

Speaker 2 Oh.

Speaker 1 Ja, ich war gerade.

Speaker 2 Das ist ja auch ungewöhnlich, ne?

Speaker 1 Och, da werde ich gerne bekommen.

Speaker 2 Nee, das glaube ich. Also mir hat es auch sehr gut gefallen, muss ich sagen. Und ich schließe nicht aus, dass ich da nochmal hinfliegen möchte. Ja, ja, ja, ja, ja.

Speaker 1 Ist halt eine lange Reise. Das ist ja auch so zwölf Stunden und so.

00:03:41Speaker 2 Ja, aber mittlerweile sind ja alles lange Reisen. Du musst ja Fast alle Ziele, die du in die Richtung fließt, musst du ja umfliegen, weil du darfst über Russland darfst du nicht fliegen. Unten, Iran, Irak gibt es Beschränkungen. Also du musst immer einen großen Bogen fliegen, egal ob das nach Tokio ist oder ob das nach China ist oder egal, ähm, du musst, also die Flüge sind alle sehr, sehr lang.

Speaker 1 Wie lange ist denn so eine Reise jetzt nach Tokio?

Speaker 2 13 bis 14 Stunden sind wir unterwegs gewesen.

Speaker 1 Ja, in der Mathe. Das ist richtig lang.

00:04:12Speaker 1 Ja, okay.

Speaker 2 Wie gesagt, du musst ja alles umfliegen inzwischen, durch diese unruhige Zeit. Leider.

Speaker 1 Ja, bei Singapur ist, glaube ich, relativ wenig betroffen, habe ich so ein bisschen in Erinnerung, weil du eigentlich die Strecke ist relativ gleich will, da fliegst du unten je nach Wetter über Dubai oder beziehungsweise dann über. über das Schwarze Meer, diese Ecke an der Ukraine vorbei und das das war schon so als Erwartung vor fünf Jahren so, also von der Seite her.

00:04:42Speaker 1 Nee, toll. Ja, sehr schön. Ach, naja, würde ich gerne hin. Vielleicht machen wir das nochmal.

Speaker 2 Lohnt sich.

Speaker 1 Lohnt sich. Aber du fliegst ja auch noch Kurzstrecke und du hast mal auch gerade so andere Geschichten erzählt, wo man sagt, hm. Da ist man wieder froh, dass man das nicht so miterleben muss, dass du erzählt hast, du bist für einen Tag Bereitschaft. Ja. Für einen Tag Bereitschaft, Dienst, abends vor angereizt, weil diese Bereitschaft. Nenn doch mal die Uhrzeit bei dieser Bereitschaft.

Speaker 2 4. 30 Uhr. Lokale Zeit.

Speaker 1 Nicht GMT, lokale Zeit, 4.

00:05:12Speaker 2 30 Uhr. Das tut ein bisschen weh.

Speaker 1 Hört jetzt nochmal genauer an, ich sag's doch mal. 4. 30 Uhr.

Speaker 2 Das ist wirklich Aua.

Speaker 1 Ja, und dann innerhalb von einer Stunde da sein.

Speaker 2 Und dann innerhalb von einer Stunde da sein, genau.

Speaker 1 Was hast du dich da schon in der Uniform angezogen? Last auf dem Bett?

Speaker 2 Also um ehrlich zu sein, ich stehe um 4 Uhr auf, bin schon geduscht, habe die Zähne geputzt, hab mich schon mal geschminkt. Gucke denn rein in unser. iPad, ob da schon irgendwas drin ist oder ob sich irgendwas anbahnt wegen Wetter oder Verspätung oder sonst irgendwas, wo sie mich rufen könnten.

00:05:44Speaker 2 Und wenn nicht, dann lege ich mir ein Handtuch aufs Kopfkissen und lege mich wieder hin und versuche weiterzuschlafen. Und dann schauen wir mal. Aber ich bin auf jeden Fall soweit schon mal vorbereitet, dass wenn sie mich rufen, kann ich gleich los.

Speaker 1 Ja, okay. Und ja, was ist passiert?

Speaker 2 Gar nichts ist passiert. Ich habe immer mal wieder auf mein Telefon geguckt, auf mein Handy, ob ich überhaupt Empfangen habe. Nee, Stillrute der See und ich habe komplett abgesessen bis 14 Uhr. Von 4. 30 Uhr bis 14 Uhr geht der frühe Bereitschaftsdienst.

Speaker 1 Hast du noch ein bisschen schlummern können zwischendurch?

Speaker 2 Ja, ich hab dann mich nochmal hingelegt nach dem Buschen und nach dem Schminken.

00:06:16Speaker 2 So ein bisschen wie Dornröschen.

Speaker 1 Deswegen auch das Handtuch, damit nicht dein Gesicht, das Abbild von Jesus selber auf dem Schwester.

Speaker 2 Ganz genau.

Speaker 1 Ja, okay, gut, ich verstehe. Und Ja, und dann bist du wieder zurück und das du.

Speaker 2 Und dann bin ich wieder nach Hause, außer Späßen nichts gewesen.

Speaker 1 Ja, genau. Und das ist vielleicht für jemanden, der in Frankfurt wohnt, was ja die meisten Kollegen machen. Wohnen auch in der Nähe des Flughafens, aber wir zwei. waren und sind ja Schuttler gewesen, die sich dagegen entschlossen haben, in Frankfurt zu wohnen.

00:06:46Speaker 1 Ist natürlich ein privates Problem, aber mit anderen Worten hast du da mehrere Euro für die Reise nach

Speaker 2 Der ganze Spaß hat mich über 100 Euro gekostet, ja. Dafür, dass ich einen Tag in Frankfurt gesessen habe für nichts und wieder nichts. Keine Spesen, keine Flugstunden, nichts.

Speaker 1 Das sind so, falls jemand den Job ergreifen möchte, das sind so die anderen Geschehnisse, dass gerade dann, das ist auch vielleicht, wenn Leute im

Speaker 2 Die andere Seite der Medaillen.

Speaker 1 Die andere Seite der Medaille, vor allen Dingen, wenn du jetzt neu anfängst, die Gehaltsgefüge fahren ja, glaube ich, ich weiß nicht, unter der Grasnarbe an oder irgendwie sowas, wenn man da ist.

00:07:21Speaker 1 Ja, gerade eben. Genau, so gerade eben. Genau, und dass du natürlich davon in Frankfurt dann oder wo immer der Flughafen ist. dass man von Leben existieren muss, da kannst du dir diese Shuttle nicht leisten.

Speaker 2 Da zahlst du im Grunde genommen drauf. Da zahlst du dafür, dass du in Frankfurt arbeiten gehen kannst.

Speaker 1 Wenn, genau, richtig. Naja, gut, also okay, aber dann wollen wir dann, also das ist passiert, genau. Was ich, äh, kann ich ja erzählen, nee, was, nö, bei mir ist ja, genau, ich war bei diesem Rendertreffen und hab da, hab da die, die, ähm

00:07:54Speaker 2 die Kollegen da getroffen und mit deren Geschichten angehört und und so bist du immer noch so ein bisschen mit im Thema.

Speaker 1 Ja, genau, und was mir auch wieder auffällt, dass viele gar nicht so Ich habe erzählt, dass wir, ähm, doch habe ich erzählt, dass wir. . Nee, kann sagen, ich habe erzählt, dass ich auch, dass meine Frau und ich, wir sind ja auf Standby, also mit diesen. . wirklich billige Tickets, wo man praktisch zu hingehend zum Flughafen und erwartungsvoll am Gate wartet, sozusagen, sind wir nach London geflogen. Wir waren zwei Tage in London. Haben das gemacht, ne?

00:08:24Speaker 1 Genau, das habe ich gemacht, wenn ich das nicht schon erzählt habe sollte im letzten Podcast. Und dann habe ich nur erfahren, dass viele von den anderen Kollegen, die machen das gar nicht. Also Obwohl man die Möglichkeit hat, viele reisen gar nichts. Gar nicht so, ich bin das letzte Mal irgendwie Stand-Ball, glaube ich, vor zwei Jahren oder geflogen, nee, nur noch fest gebucht und so. Ich sage mein Mensch, wo bleibt denn eure Abenteuerlust oder irgendwie so? Aber es wird ja auch für mich. Als Info wird es immer schlechter, das Reisen. Ich komme immer schlechter mit.

Speaker 2 Und du hast die Zeit dafür.

Speaker 1 Nein, aber von der Signorität, weißt du, es gibt doch die Signorität.

00:08:56Speaker 1 Ja, genau. Meine geht, andere Leute, bei euch geht sie alle nach oben.

Speaker 2 Ja.

Speaker 1 Bei mir geht es jetzt nur noch runter.

Speaker 2 Ja, weil du nicht mehr aktiv dabei bist.

Speaker 1 Genau, es wird immer abgeschnitten. Und irgendwann, naja. Ist auch gut so, das ist ja alles gut. Irgendwann, weißt du, mit dem Rollator kommst du ja auch nicht mehr so gut rein. Okay. Lass mich. Pass mal, wir haben so ein paar Themen hier rausgesucht. Ich schmeiße mal hier mein iPad an. Und zwar es gibt, wie gesagt, es gibt Fragen aufgelaufen. Hier zum Beispiel ist ein Artikel, den habe ich der wurde, glaube ich, vor einem halben Jahr schon irgendwo, ist er hochgespült worden in meine Tipeline.

00:09:30Speaker 1 Und da ging es um einen Fall von einer Frau, die hatte Nach sechs Jahren, nachdem sie diesen Flug selber gemacht hat, hat sie sich wahrscheinlich alle Dinge nochmal belegt und vielleicht auch mit einem befreundeten Anwalt sich unterhalten oder irgendwas. Und hat nach sechs Jahren eine Klage eingereicht bei Delta Airlines. Das ist so ein Titel von Paddle Your Own Canoe, der ist vom 7. Juni 2023, also wie ich sagte, so ein halbes Jahr alt. Und sie ist da geflogen, hatte irgendwelche eigenes Sauerstoffgerät, wollte sie irgendwie mitbringen, hatte also irgendwie CP, hast du CPTC oder COPD.

00:10:04Speaker 1 COPD. Diese Lungenerkrankung. Genau, genau. Also Leute, hört auf mit dem Rauchen. Ich kenne einige, die haben das und die haben alle vorgerau. Und das durfte sie nicht benutzen. Und dann hat sie während des Fluges gemerkt, sie hat keine Luft, dann hat sie Sauerstoff bekommen von den von den von den von den notsauerstoff und das hat irgendwie nicht funktioniert durch flaschen waren irgendwie leer und dann ging sie nicht so gut und dann ging sie danach irgendwie ins krankenhaus irgendwas auf jeden fall sechs ja danach hat sie gesagt Ach stimmt, ich kann ja doch mal nochmal verklagen, wieso.

00:10:34Speaker 1 Also das ist schon ein bisschen absurd. Ich weiß nicht, wie das jetzt ausgegangen ist. Aber das sind so Fragen, weil es gibt ja oft Gäste, die wollen ihr eigenes.

Speaker 2 Sauerstoffgerät mitbringen.

Speaker 1 Können Sie da denn irgendwie, oder?

Speaker 2 Nee, das eigene geht nicht, aus Sicherheitsgründen. Das dürfen Sie nicht. Aber ähm. Unsere Airline stellt ein Sauerstoffgerät zur Verfügung. Man muss es nur anmelden, man muss Bescheid sagen. Dann kriegt der Passagier eine kurze Unterweisung in dieses Gerät, wie es funktioniert. Die Kollegen von der Technik bringen uns dieses Gerät an Bord.

00:11:06Speaker 2 Und dann kann der Passagier das während des Fluges benutzen.

Speaker 1 Okay. Wie lange hält denn das? Ist das für so einen Langstreckenflug geeignet, weißt du das?

Speaker 2 Oh, Langstrecke weiß ich gar nicht.

Speaker 1 Ich weiß gar nicht, wie lange das ist.

Speaker 2 Eigentlich schon, ja. Weil da fließt nur Sauerstoff, wenn der Passagier atmet. Anders als bei unseren tragbaren Sauerstoffflaschen, die wir ja an Bord haben für den Notfall. Da fließt. Permanent Sauerstoff, wenn wir die Flasche aufdrehen. Und die reicht bummelig für eine Stunde.

Speaker 1 Ja. Ich kann mich so erinnern, dass eigentlich Sauerstoff.

00:11:36Speaker 1 relativ häufig mal den Gästen irgendwie verabreicht wurde, aber dann haben die meistens ja wirklich ein Problem, es geht schwer, es waren oft ältere Menschen die die irgendwas hatten. Dann bekam eine Info, ja, wir haben die Sauerstoffflasche geöffnet. und dann musst du das ins technische Bordbuch bei uns eintragen. Wenn die sagt, dass sie die Flaschen leer waren oder leer gelutscht hat auf dem Flug, das kann er

Speaker 2 Nicht passieren. Nein, das kann nicht passieren, weil du hast ja vor jedem Flugantritt checkst du und überprüfst du die Notausrüstung.

00:12:11Speaker 2 Das Cockpit überprüft den Flieger, ob alles in Ordnung ist, und wir in der Kabine überprüfen die Notausrüstung. Und ein Punkt auf der Checkliste ist: Ist die Sauerstoffflasche vorhanden? Wenn ja, ist da das Mundstück dabei, was erforderlich ist, und ist die Sauerstoffflasche voll? Das wird alles geprüft und es wird abgehakt auf dieser Checkliste.

Speaker 1 Minimumflaschen, die wir an Bord haben, müssen wir. Ich glaube, es kann eine kann fehlen oder angebraucht sein, oder irgendwie was für einen Flug dann noch, für den

Speaker 2 Wenn sie während des Fluges gebraucht wurde, ja, aber in der Regel sind sie immer aufgefüllt und werden auch ausgetauscht entsprechend.

00:12:46Speaker 1 Ja, aber so der Klassiker wäre Langstrecke wie Kurzstrecke, du fliegst irgendwo hin? Und auf den Hinflug schon wird eine benutzt und dann kannst du auf Europa kannst du glaube ich mit dem Ding wieder zurückfliegen. Klar, logisch. Deswegen haben wir auch immer mehr an Bord als eben. Ja, hier Standard, die haben nur zwei gehabt, ne?

Speaker 2 Das kann eigentlich nicht sein. Weil die Standardausrüstung in einem Flugzeug ist, dass an jeder Flugbegleiterstation.

Speaker 1 Bei anderen Airlines vielleicht anders, ne?

Speaker 2 Nein, aber bei uns ist es so, dass bei jeder Flugbegleiterstation, das heißt bei jeder Tür

00:13:17Speaker 2 Muss mindestens eine Sauerstoffflasche sein. Das heißt, du kannst davon ausgehen, so viele Türen oder Notausgänge wie der Flieger hat, genau so viele Sauerstoffflaschen hast du auch an Bord.

Speaker 1 Es gibt aber diesen Begriff eine Standardposition und eine Position. Ja, ja, ja. Also, das ist eine Standardposition, wäre praktisch, der sitzt neben einer Tür.

Speaker 2 Genau, wenn du zuständig und verantwortlich bist für eine Tür. Und dann gibt es die sogenannten A-Positionen, das ist, wenn du einen neuen Flugbegleiter einweist. Der fliegt zwar schon mit, der soll sich das angucken, ist aber noch nicht aktiv für eine Tür zuständig, weil er, weil ihm dafür diese, die Erfahrung fehlt und die Einweisungsflüge.

00:13:52Speaker 1 Das heißt, wenn ich so an meinen olen Bobby zurückdenke, da saß doch hinten nur noch einer.

Speaker 2 Richtig.

Speaker 1 War denn eine Standardstation oder zwei Standardstationen hinten? Weil er waren zwei Sitze gewesen. Ich habe da oft genug auf dem Standby habe ich da Klappsitz habe ich auch oft genug Hitten gesetzt.

Speaker 2 Das ist richtig. Nee, das ist zwei.

Speaker 1 Zwei.

Speaker 2 Zwei Standardstationen. Aber nur eine war besetzt. Firma. Genau, die Firma entscheidet, wie viele Flugbegleiter sie einsetzt auf diesen Strecken. Aber drei ist Minimum und drei ist in Ordnung. Trotzdem, wenn du das mit vier Flugbegleitern fließt.

00:14:23Speaker 2 Braucht der vierte Flugbegleiter ja auch für seine Standardstation genau die gleiche Notausrüstung, weil er für seine Tür auch zuständig ist? Sonst ist ein Flugbegleiter für zwei Türen zuständig. Das ist nicht so optimal, ist aber machbar. Und ansonsten, wie gesagt, das Kommt auf die Airlines drauf an. Es gibt Airlines, die fliegen mit Minimumbesatzung. Und es gibt Airlines, die fliegen mit voller Besatzung. Und dann braucht jeder Flugbegleiter natürlich seine eigene Notausrüstung. Für seine eigene Tabelle.

Speaker 1 Genau, beim Bobby war das ja so, je nachdem, welcher Service an Bord war. Ganz früher, als es noch Service gab.

00:14:54Speaker 2 Da gab es noch Tabletts in der Economy-Class.

Speaker 1 Ah, okay. Die alten Zeiten.

Speaker 2 Service Springer.

Speaker 1 Ja, Service Springer.

Speaker 2 Der zusätzlich dabei war, wenn wir einen hohen Service hatten.

Speaker 1 Ja, ja, herrlich. Ach gut, die alten Zeit. Genau. Deswegen, also nochmal auf diesen Pfeil da zurückzukommen. Also, irgendwie ist das komisch. Also nach sechs Jahren kommt es ja mit an. Ich glaube, also rein Juristin wird die Beweislage schon irgendwie ein bisschen schwierig, glaube ich.

Speaker 2 Ich glaube, das ist auch so ein typisch amerikanisches Ding, weil wenn die kompensiert werden oder wenn sie Schadensersatz bekommen, dann richtig.

00:15:25Speaker 2 Dann haben sie ausgesorgt für immer und ewig. Und wer weiß, was in den letzten sechs Jahren passiert ist bei dieser Frau. Wenn ich ein Problem habe oder wenn ich einen Schaden davon getragen habe, denn doch sofort. Und nicht nach sechs Jahren. Und das sieht mir sehr danach aus, dass sie irgendwie eine Entschädigung haben möchte. Weil anders nach sechs Jahren, geht's mal ehrlich.

Speaker 1 Ja, ja, gut, aber vielleicht, Gott, weiß nicht, wo die wohnt und was sie frech. Manchmal erfährt man ja Sachen auch erst hinterher, ach, das hätte ich machen können. Ich meine, das passiert einem. papziert uns allen, dass wir hinterher erst erfahren, oh, hätte ich mal, oder irgendwas.

00:15:58Speaker 2 Ja, aber du setzt dich ja damit auseinander, wenn tatsächlich was gewesen ist und dann dauert das keine sechs Jahre, bis du diese Informationen bekommst. Und heutzutage in der digitalen Welt, du kannst alles googeln, du kannst alles rausfinden. Das kann ich mir nicht vorstellen, dass nach sechs Jahren noch irgendwelche Folgeschäden aufgetreten sind und sie da jetzt Kompensation für haben will. Für mich persönlich klingt es seltsam.

Speaker 1 Ja, ja, klar, logisch. Also nochmal für unsere Hörer, wenn jetzt Langstrecke zum Beispiel, wenn da jetzt so ein Jumbo irgendwo irgendwo hingeflogen ist und dann werden ein, zwei, drei, vier Flaschen aufgebraucht, das passiert

00:16:30Speaker 1 Gerade wenn jemand da irgendwie krank wird und es Probleme gibt, dann gibt es an den Stationen, weiß ich auch Saufstoffflaschen immer zum Ersatz, zum Tauschen. Und die Das ist halt medizinischer Sauerstoff oder Luftfahrer Sauerstoff irgendwie, das ist nicht nur der Sauerstoff aus einer Schweißflasche, die du der B hast. Und die Flaschen, ich weiß es jetzt aber immer noch, es hieß es doch immer Bitte nicht komplett leer lutschen.

Speaker 2 Ist das immer noch so? Das ist immer noch so, weil sie können denn wieder aufgefüllt werden. Wenn sie komplett leer sind.

00:17:00Speaker 2 Können sie nicht wiederverwendet werden.

Speaker 1 Genau, weil dann glaube ich, Luft rein können könnte um Feuchtigkeit und dann geht der Kohäsionsschutz von innen Aber woran habt ihr das immer festgestellt?

Speaker 2 Weil wir haben ja eine Anzeige. Wir sehen ja, wie viel drin ist und wie viel noch fehlt oder wie lange die schon gelaufen ist und so. Und wir haben so eine, das ist so wie so eine kleine Uhr. Und dann können wir Danke. Wir kennen den Fappelfachbegriff nicht, aber genau. Da können wir dann ablesen, wie viel Sauerstoff noch drin ist.

00:17:30Speaker 1 Heißt es überhaupt so? Weiß gar nicht, ist egal.

Speaker 2 Und Sauerstoff geben wir immer gerne bei einem medizinischen Notfall, weil damit kannst du nichts verkehrt machen. Das ist anders, als wenn du Medikamente verabreichst oder was auch immer. Sauerstoff tut den Leuten immer gut und Das wird Wunder, bei vielen reicht es schon, um sie wieder auf die Füße zu gaben.

Speaker 1 Na ganz ehrlich, da kommt so eine Person kompetent in Uniform an. Mit so einer großen grünen Flasche. Ey, das ist richtig ein Equipment. Das zischt doch nicht. Das sieht schon nach was aus, ne? Du fühlst dich doch wie im Krankenhaus.

00:18:00Speaker 1 Ich müsste daneben anders stehen, immer noch sagen.

Speaker 2 Piep, ja genau.

Speaker 1 Biep, Schwester B. Hey, dann geht's dir, das ist Placebo, ne? Also ein bisschen Placebo wird damit einfach ein bisschen. Doch, sicherlich. Ja, ja, geil. So. Genau, das darf wollte ich nochmal schriften. Seit halb Jahr ist das Ding bei mir in der Timeline. Und dann bin ich ja über jetzt ein Ding gestoßen. Von diesem Begriff habe ich noch nie gehört.

00:18:30Speaker 1 Obwohl es bei der betreffenden Airline schon angeblich seit Dekaden, also irgendwie seit 20, 30 Jahren gibt, hast du mal schön gehört von einem Customer of Size?

Speaker 2 Nein. Habe ich noch nie von gehört.

Speaker 1 Was stellt man sich darunter vor? Ein Customer of Size?

Speaker 2 Naja, Size, wie das Wort schon sagt, ist Größe. Darunter stelle ich mir jemanden vor, der sehr groß geraten ist oder breit. Oder schwer.

Speaker 1 Man könnte auch sagen, Customer of Size, also einer, der ein großes Pomené hat.

00:19:00Speaker 1 Nee, ich glaube nicht, ne?

Speaker 2 Ich glaube nicht.

Speaker 1 Naja, aber du hast recht, Customer of Size ist eine höhere Formulierung für einen Mensch, der In einem normalen Sitz nicht reinpasst. Und das kann in der Breite sein, aber auch in der Länge. Irgendwie sowas. Und die haben schon seit langem eine Policy, und das ist eigentlich ganz, ganz spannend, ganz schlau gemacht, dass sie sagen, für Leute, die in einem normalen Sitz nicht reinpassen, und ich habe mir das mal so ein bisschen durchgelesen, das ist ja, bei den Amerikanern ist das dieser Begriff

00:19:33Speaker 1 In fast jede Airline hat mittlerweile diesen Begriff, den haben sie nicht alle vor 20, 30 Jahren eingeführt, aber schon seit längerer Zeit. Vielleicht weil. Der durchschnittliche Amerikaner.

Speaker 2 Ich glaube, in Amerika ist es auch angebrachter als bei uns in Europa vielleicht. Wenn man sich so die Bevölkerung anguckt und den Durchschnitt der Bevölkerung. Ich glaube, dass es überproportional mehr People of Size in den Vereinigten Staaten gibt als bei uns.

00:20:03Speaker 1 Nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern auch Mexiko. Das ist ja auch das Problem. Wir haben da diese extreme, da gibt es doch die Kritik an der Zuckerindustrie und all sowas, ne? Dass sie da ihre Leute wie Drogendealer füttern oder irgendwie so und so was anderes in der Becke aufhören.

Speaker 2 Ich meine, gut, inzwischen hat Europa auch aufgeholt, so ist es nicht.

Speaker 1 15 Jahre, ne?

Speaker 2 Aber ich glaube, das Problem steht hauptsächlich auch in Amerika.

Speaker 1 Genau. Die haben also definitiv, also da steht, bei jedem Airline steht drin, dass das

00:20:33Speaker 1 Die definitive Sitzgrenze ist der Armrest. Wenn du etwas, wenn dein Armrest nicht mehr runter geht, links und rechts, oder du kannst beide nicht runter machen, bist du ein Customer of Size. Und dafür haben sie halt diese Policy geschaffen, dass jemand Bars Haus West, was eigentlich sehr schlau ist, hey, buch dir einen zweiten Sitz dazu und nach dem Flug werden wir die Kosten für den zweiten Sitz erstatten.

00:21:03Speaker 1 Das finde ich eigentlich eine nette. Man muss ja irgendwie mit den Leuten, man muss ja mit der Tatsache umgehen, dass da Menschen sind und das Das hat Southwest irgendwie eingeführt. Deswegen fand es spannend, darüber zu sehen, zu reden. Genau. Und die haben nämlich, und das haben andere Airlines auch eingeführt. Zum Beispiel, ich sage jetzt mal ganz kurz: die Regeln bei Alaska Airlines. Da sind die ein bisschen strikter. Die haben genau das gleiche. Die sagen, if it's determined on board that you require a second seat,

00:21:36Speaker 1 You will need to deplane and rebook two seats on on the next available flight. Also bei der Unterschied, ich muss das vielleicht nochmal sagen, der Unterschied bei Southwest ist Die sagen dir auch, bitte buch einen Platz voraus, wir erstatten denen das. Alaska sagt auch, bitte buch einen Platz heraus, wir erstatten dir das. Bei Southwest sagen wir aber, wenn du es nicht machst, ja dann versuchen wir das hinzukriegen. Ja. Und da ist es dann auch schon vorgekommen, dass man Gäste

00:22:07Speaker 1 Die waren allerdings, die waren halt so auf so einem Wartelistenstatus Vollzahler wohl. Aber da gibt es halt so schon, da ist es schon jetzt passiert. dass Gäste ausgestiegen werden mussten, weil jemand, äh, bei einem Customer of Size, mal Vin Carla zuerst am Gate war und gesagt hat, ich brauche ein bisschen, oh, wusste ich gar nicht ich brauche mehr Platz oder es wurde dann festgestellt, dass er vielleicht zwischen Buchung und einigen Sitz hat er leider noch so spontan ein paar Zentimeter zugelegt, dass er Dass er ja, dass er gesagt hat, nee, das geht nicht, wir können dich so im Bett nehmen.

00:22:41Speaker 1 Aber keine Sorge, relax, wir machen jetzt einen Platz für dich frei. Und wir buchen es ein für dich und sowas.

Speaker 2 Und wenn da aber Gäste sind, die auf der Warteliste sind, und es gibt ja viele ganz normale Gäste, die sind

Speaker 1 Vollzahler, wir haben vorhin darüber gesprochen, also keine Standby-Geschichten, wie wir jetzt eben gerade erzählt haben, sondern normale Kunden. Und da gibt es schon Leute, gab es denn, das geht natürlich dann alles viral, logisch, die, wo denn die Familien auseinandergerissen worden sind, wo dann irgendwie die Einwanderung. Mit konnten nicht oder Bus auf dem Mehrsektorenflug wurdest du auf einer Hälfte auf eurem Flug rausgeschmissen oder irgendwie sowas.

00:23:15Speaker 1 Das ist natürlich, das schürt jetzt nicht gerade so die Freundschaft oder irgendwie sowas.

Speaker 2 Da ist die Harmonie dahin.

Speaker 1 Ja, und Ich finde das nur, ich fand das, also wie gesagt, ich habe davon noch nie gehört. Nee, ich auch nicht. Kanada sagt, du, die haben eine Regel eingeht, die haben. Der kanadische Ansatz, fand ich auch ganz spannend. Der kanadische Ansatz ist, die sagen, seit 2006 versuchen sie über die Gesetzgebung, Legislation so durchzubringen, dass jeder Gast.

00:23:45Speaker 1 Egal wie groß, wie lang, wie man das wie lang finde ich da viel spannender. Weil die können wirklich ja nichts dafür teilweise. Dass sie sagen, jeder Gast Muss einen Sitzplatz haben an Bord. So, das versuchen sie also nicht, dieses mit zwei Sitzen hätte es mal vorher buchen sollen. wie Alaska Airlines das sagt, die sagt, hier, hättest du mal machen sollen, das musst du leider warten bis zum nächsten Flug, dann nehmen wir dich mit. Soll ich nicht sagen, jeder Gast muss das haben. Aber rate mal, was passiert ist. Da gab es natürlich Opposition, da wurde es bis jetzt immer noch nicht durchgeklangt durch die Kinder.

00:24:17Speaker 2 Nee, das ist auch ein schwieriges Thema, finde ich.

Speaker 1 Natürlich, die ganzen Land mit Zähnen und Krallen werden sich dagegen, dass das irgendwie durchgeht. Weißt du denn, wie das irgendwie, nicht bei uns, sage ich mal, falsch, aber weißt du, wie das bei anderen Airlines geregelt ist oder irgendwie sowas?

Speaker 2 Ähm, ich weiß, dass es bei uns Verlängerungsquote gibt und dass wir natürlich auch versuchen, diese Menschen so zu setzen, dass der Nachbarsitz frei bleibt. Ja, ist nicht immer machbar. Und auf der Langstrecke haben sie natürlich die Möglichkeit, oder auch auf der Kurzstrecke, sich ein Business-Class-Ticket zu buchen oder ein Premium Economy-Class-Ticket.

00:24:53Speaker 2 Wo sie mehr Freiheit haben und wo die Sitze breiter sind, wo sie einfach mehr Platz haben.

Speaker 1 Naja, also in der Economy ist es ja oft so, da wird einfach nur Sitz neben dir freigehalten. Nicht in die Economy, sondern auch in der Business. Die Business Class in vielen Airlines besteht ja eigentlich aus nur, wir machen lassen den Mittelsitz frei, oder? Ja.

Speaker 2 Ja, aber da hast du ja trotzdem mehr Platz, weil du da die Armlehne hochklappen kannst. Also wenn da einer sich reingibt. Quetscht und du siehst schon, dass die Armlehnen drücken, rechts und links. Das tut dir ja auch leid, du lässt die Leute ja da so auch nicht sitzen. Und dann klappst du, die sind die Armlehnen auch hoch, dass sie ein bisschen bequemer sitzen können.

00:25:27Speaker 1 Es gibt natürlich für alles eine Community, ist ja klar. Es gibt auch für die People of Size eine Community. Das hört sich so an, als wenn ich irgendwie da so ein bisschen darüber Lästere oder irgendwie sowas und das ist. .

Speaker 2 Nee, aber es ist ja eine Tatsache.

Speaker 1 Ja, genau, es ist eine Tatsache und wie gesagt, ich habe vor allen Dingen, wo. Es gibt, ich habe einmal beobachtet, das war echt spannend, das war eine Frau, fast schon eher ein junges Mädchen, die wurde als Pre-Boarding an Bord gebracht. Du hast gesehen, ich schätze mal, wenn sie

00:25:58Speaker 1 Hätte stehen können, wäre die so 2,30 Meter oder 2,20 Meter gewesen. Die war enorm groß, aber die war halt groß gewachsen und war auch, da war es, war es halt falsch gewachsen. Die war ein Rollstuhl. Die hat einen Rollstuhl, die ist auch aufgestanden, konnte so ein bisschen gehen, aber konnte nicht lange gehen. Die wurde mit den Rollstuhl reingebracht. Wo bringst du sowas jemanden unter?

Speaker 2 Oh, das ist schwierig.

Speaker 1 Du hast da zwei Handicaps. Du hast einmal der Handicap, dass ja eigentlich da wo Platz ist, Notausgang eigentlich hinsetzen darf.

00:26:29Speaker 2 Darf ich nicht, nein. Weil sie nicht in der Lage wäre.

Speaker 1 Selber als erstes rauskommen, sozusagen, was die Evakuierung da einzuleiten. Genau.

Speaker 2 Ja.

Speaker 1 Und Ja, und andere Sitze, da hast du nur ganz wenige Sitze an Bord, wo du jemanden da so hinbringen kannst.

Speaker 2 Im Grunde genommen gar nicht. Und selbst in der ersten Reihe, da hast du ja die Trennwand. Da sitzen die Leute noch besser, wenn sie eine Sitzreihe vor sich haben, weil sie da die Füße unter die Sitze des Vordermanns tun können. Weil in der ersten Reihe bei der Wand hast du auch eigentlich nicht viel mehr Platz. Das sieht immer nur so aus, aber

00:26:59Speaker 2 Im Grunde genommen haben die Leute dann die Beine oder die Füße im Gang.

Speaker 1 Ja, genau. Naja, auf jeden Fall, also deswegen, also ich meinte das nicht irgendwie wegen der Breite hier so Haha und sowas, ne? Die sind halt zu

Speaker 2 Nein, das ist nicht respektierlich gemeint, sondern das ist einfach eine Tatsache, mit der wir uns auseinandersetzen müssen. Das ist ja ein Problem bei uns an Bord, ne?

Speaker 1 Ja, und also wie gesagt, es gibt, ich habe hier so einen Link. Der ist jetzt auch schon bei euch in dem Sendeplan, da steht drin, da haben sie eben mal ausgelistet, wie die erschienen Amerikaner das machen. Die machen halt alle so ein bisschen ähnlich wie Southwest oder irgendwas, aber alles Southwest halt die liberalste.

00:27:34Speaker 1 Lösung, die schieben das aber irgendwie dann das Problem, ja wir machen das, aber am Ende, wie du schon das an Bord, wir versuchen als Crew das hinzukriegen. Wir versuchen das. Du hast ja ein Tatsemir, aber dann ist da wieder Unzufriedenheit, das musst du irgendwie kompensieren. Oder die Leute am Gate müssen das irgendwie kompensieren.

Speaker 2 Die haben keine Kapazitäten, die sind teilweise nur noch alleine, die kümmern sich wirklich nur ums Borden.

Speaker 1 Genau, und also wenn da jetzt jemand jetzt nicht mitkommt, weil jemand anderes

Speaker 2 Und es muss auch technisch eine Lösung geben.

00:28:05Speaker 2 Weil ich kann mich daran erinnern, während Corona, da hatten Ehepaar Eine komplette Sitzreihe A, B, C, gebucht. Die haben sich drei Sitze gebucht. Ja. Haben aber nur mit zwei Bordkarten, weil es gab ja keine dritte Person für den Sitz. Sind sie durchs An Bord gegangen? Ja. Und das System hat gesagt: Ach guck mal, da ist ja der Mittelsitz noch frei. Da können wir jemanden draufsetzen, der auf Warteliste steht. Okay. Und die haben gesagt, wir haben uns aber extra die Reihe gebucht.

00:28:36Speaker 2 Damit wir den Sitz frei haben in der Mitte, dass keiner dazwischen sitzt. Aber das System hat nicht erkannt, dass diese drei Sitze zusammengehören. Weißt du, was ich meine? Verstehst du?

Speaker 1 Aber wenn sie dafür bezahlt haben, haben sie trotzdem irgendwie so eine Art Bordkarte dafür gehabt. Nee, gar nicht.

Speaker 2 Nee, haben sie nicht, weil du kannst ja nur, wenn du ein echter Mensch bist. Stehst du auf der Bordkarte drauf und kannst die Bordkarte einsetzen, aber du hast ja als Einzelperson keine zwei Bordkarten.

Speaker 1 Weißt du, wie ich meine? Ja, ja, und das meinst du, das hätte man technisch lösen müssen.

Speaker 2 Ja. Das müsste eine Möglichkeit geben, weil anders kann ich mir das nicht vorstellen, wenn die zwei Sitze buchen müssen, ob die das so in ihrem System hinterlegen können, dass für.

00:29:14Speaker 2 . eine Person zwei Sitze geblockt sind. So als würdest du zum Beispiel ein Cello mitnehmen, da buchst du ja auch einen zweiten Sitz. Der muss ja auch befestigt werden, den können wir ja unten im Laderaum nicht verladen. Ja, und der wird aber im System reingeblockt. Der wird dann im System geblockt. Aber das war bei diesem Ehepaar nicht der Fall.

Speaker 1 Okay. Also ich weiß, es gibt da so einen Artikel hier, der, den kann ich jetzt gerade mal verlinken, von einer Frau. Deswegen ist die Geschichte überhaupt jetzt so ähm hochgekommen. Weil sie, ich habe davon noch nie gehört und so es war irgendwie Anfang Dezember ging ein Artikel von einer von einem Travel-Blog.

00:29:48Speaker 1 für das die hat er sich natürlich nicht customer of size sondern die hatte die hat einen travelblock und das ist ich weiß gab es ob es eine Ein Habayanren ist oder sowas in der Art, die sagen wir mal so, durch den erhöhten Zuckerkonsum auch und durch Genetik bestimmt, also auch Customer of Size geworden ist. Und die sich angenommen hat, darüber zu berichten, wie das Reisen so ist, wenn man so ist. Sehr nett geschrieben. Und die hat dann zum Beispiel auch gesagt, sie hat zwei Bordkarten und leg ich dann die Bordkarte

00:30:21Speaker 1 Ihre zweite auf ihren Sitz als Demo sozusagen, mein Platz ist hier aber auch damit anderer, ach guck mal, hier ist noch, dann ist ja frei oder irgendwie so, dass ich da irgendwie zusinn.

Speaker 2 Also ich glaube, bei unserer Airline ist das so nicht möglich.

Speaker 1 Okay.

Speaker 2 Wenn man einen zweiten Sitzplatz dazu bucht oder kauft. Okay. Weil, wie gesagt, das System erkennt nicht, dass es ein und dieselbe Person ist mit zwei Bordkarten, dass es technisch. Nicht möglich. Es sei denn, der Sitz ist in irgendeiner Art gekennzeichnet als geblockter Sitz, aber nicht als zweite Bordkarte.

Speaker 1 Also ähm Wie gesagt, das war dieses eine Portal, das hat sich sogar an Amerikaner aufgelistet und dann gibt es dieses andere Portal und das hat aufgelistet, wie es so bei den Europäern ist, was sie ja auch nun öffentlich machen.

00:31:00Speaker 1 Und der ist jetzt ja auch irgendwie verlinkt. Und da finde ich das ganz spannend. Da ist nämlich. was ich nicht erwartet hätte. Selbst Rheinair hat eine Regelung dafür. Da steht auch drin, wie man das denn buchen soll. Ja. Klar, du musst dir da auch Geld in die Hand nehmen und deinen zweiten Sitzplatz irgendwie buchen. Aber den musst du denn benennen mit, wenn du denn zwei Sitze. Boost, denn nennst du den zweiten Mitmenschen, den du denn mit Boost, den nennst du denn Comfort Seed als Nachname und den ersten dann deinen Vorname mit rein oder irgendwas.

00:31:34Speaker 1 Da gibt es so einen. So ein Prozessor oder irgendwie sowas. Ich werde das verstmal verlinken. Ja. Und genau. Und da ist das geregelt. Und jetzt auch. wie das bei anderen Airlines geregelt wird. So zum Beispiel ist bei unserer Airlines und bei British Airways und bei anderen so Swiss oder irgendwie sowas, da ist auch genau definitiv. Definiert, wann sozusagen der Customer of Size endet oder beginnt oder irgendwie sowas. Dort ist es der Verlängerungsgurt.

00:32:04Speaker 1 Wenn der nicht mehr drumrum geht, dann bist du sozusagen irgendwie ein Customer auf Sice.

Speaker 2 Ja.

Speaker 1 Ich glaube, da passt du schon lange nicht mehr rein in den Setz, oder?

Speaker 2 Nee.

Speaker 1 Nee. Genau.

Speaker 2 Obwohl manchmal arbeiten sie auch mit Tricks.

Speaker 1 Das habe ich auch schon. Verlängungsgurt?

Speaker 2 Nee, die Passagiere, die einen Verlängerungsgurt benötigen, das habe ich auch schon gehabt.

Speaker 1 Okay.

Speaker 2 Passengers of Science dürfen natürlich auch nicht am Notausgang sitzen, weil die Gefahr besteht, dass sie da nicht durchkommen an den Notausgangsfenstern.

00:32:34Speaker 1 Ja, an den Fenstern.

Speaker 2 An den Türen ist was anderes, aber an den Fenstern. Und da saß einer, und dann habe ich zu meiner Crew gesagt: Habt ihr den nicht gesehen? Der darf da gar nicht sitzen, weil im Zweifel kommt der hier gar nicht raus im Notfall. Und da haben die gesagt, ja, aber er hat ähm Der Verlängerungsgut passt. Ich sage, wie der Verlängerungsgut passt. Und er hat dann mit Tricks gearbeitet. Er war mit seiner Begleiterin unterwegs. Dann passierte folgendes: Er schob seinen dicken Bauch nach oben.

00:33:04Speaker 2 Die Begleiterin machte unterhalb des Bauchs diesen Verlängerungsgurt fest und er legte seinen dicken Bauch oben drüber. Das heißt, es passte. Aber eigentlich passt es nicht. Weißt du, wie ich meine? Weil er mit Tricks gearbeitet hat. Also er hat sich nicht auf dem Bauch angeschnallt, sondern unterhalb.

Speaker 1 Ja, gut, aber das ist also.

Speaker 2 Aber trotzdem geht es ja darum, um die Körperfülle und dass man. diesen Menschen aus diesem Notfenstern nicht rausbekommt. Das ist es ja.

00:33:34Speaker 2 Und ich will ja keinen zurücklassen im Notfall. Also muss ich den irgendwo hinsetzen, wo ich ihn rauskriege. Irgendwo in die Nähe der Türen.

Speaker 1 Aber das hat er möglicherweise immer so gemacht, was für ihn bequemer ist, als das Ding zu machen und das nicht aus Bosheit, damit er da vorne da. .

Speaker 2 Nein, ich glaube auch nicht, dass sie das aus. Bus halt machen. Die machen es einfach aus Unwissenheit oder aus Bequemlichkeit oder was auch immer. Also, ich unterstelle Ihnen nicht, dass Sie das irgendwie absichtlich machen. Sie wissen es einfach nicht. Woher sollen sie es auch wissen? Als Otto-Normalverbraucher kennst du ja viele Regeln nicht, die es in der Pflegerei gibt.

00:34:04Speaker 1 Miller Meleverei mit den Notosgängen hat sich das ja zumindest bei diesem Overwing Exit ja auch so geändert, dass er die Lotte richtig brieft. Und das ist ja auch erst seit 15 Jahre, oder?

Speaker 2 Wenn du diesen Sitz reservierst online oder in der App, dann wirst du darauf hingewiesen, dass das ein besonderer Sitz ist und dann wird aufgelistet, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, dass du da überhaupt sitzen darfst. Denn wirst du normalerweise.

Speaker 1 Sprache ist ja auch ein Super. Richtig.

Speaker 2 Dann wirst du am Gate nochmal ausgerufen und wirst da nochmal explizit darauf hingewiesen. Die Gepäcksregelung, dass da gar nichts an Gepäck liegen darf, auch die Sprache wird gecheckt, Deutsch oder Englisch, ist Bedingung.

00:34:41Speaker 2 Und natürlich keine körperlichen Gebrechen, ein bestimmtes Alter musst du haben, um da sitzen zu können und so weiter. Das wird am Gate nochmal kurz abgeholt abgecheckt und an Bord werden sie von uns auch nochmal explizit eingewiesen für den Fall Das. Und nur wenn dieses und dieses Kommando erfolgt, denn Unterstützen Sie uns, weil Sie hier direkt am Fenster sitzen. Wollen Sie das? Können Sie das? Und einige möchten das auch nicht. Die setzen sich dann um Die sagen, nee, ich fühle mich dazu nicht in der Lage oder nein, ich möchte das nicht machen. Denn ist es auch in Ordnung.

00:35:11Speaker 2 Und ansonsten werden die Leute kurz eingewiesen und wissen Bescheid.

Speaker 1 Das ist ja auch, wenn man denkt, muss hier Vereinfachung tragen.

Speaker 2 Wobei häufig sitzen da auch viele Statuskunden, die kennen sich damit schon aus, die wissen das schon und Die kennen auch die Procedure und die wissen auch das Verfahren, wann sie wann handeln müssen und so weiter.

Speaker 1 Naja, auf jeden Fall Könnt ihr da nochmal nachlesen, wie das bei, wenn ihr Lust habt, wie das bei anderen Airlines ist, da kommt im Sendeplan rein, wann, wie das denn ist mit Customer Size, wann man vielleicht sich einen Platz vorbuchen sollte.

00:35:47Speaker 1 Und dass es am Ende leider teurer wird. Und vor allen Dingen, wenn Leute halt sehr groß geworden sind und da gibt es ja nun viele normalgewachsene, so Norweger, ne? Die sind ja alle, ich sag mal, so schlanke Kopfgrößer als Handballmannschaft.

Speaker 2 Basketballer. Wir haben ja viele Sportgruppen, die wir hin und her fliegen. Da sind einige dabei, wo du denkst: Oha.

Speaker 1 Ja.

Speaker 2 Alleine die Klitschko-Brüter sind ja auch schon so groß. Die sind ja auch schon mal angehört. Die sind riesig.

Speaker 1 Der ist ja, was durch die Bobbitür gegangen wird, das kam aber gar nicht durch.

00:36:19Speaker 2 Also, da sind einige, die sehr groß gewachsen sind auch.

Speaker 1 Genau.

Speaker 2 Und die wir irgendwie unterkriegen müssen, ne?

Speaker 1 Und die sitzen natürlich mit ihren Ohren zwischen den Knien, mit dem Platz da irgendwie. Ach ja, gut, aber das fand ich ganz interessant, dass da manche Airlines sich halt Gedanken drum machen, auch im Sinne des Kunden sozusagen. Aber andere irgendwie oftmals das Problem irgendwie an der Crew hängen bleiben.

Speaker 2 Ich denke, das ist auch ein wirtschaftliches Thema.

Speaker 1 Definitiv, aber wie gesagt, am Ende.

00:36:49Speaker 1 Musst du als Kabine.

Speaker 2 Wir müssen zaubern.

Speaker 1 Wie immer. Wie immer. Das fand ich halt ein bisschen unfair, ne? Auf jeden Fall hat sich da eine erleinet, wir haben ja gerade über große Leute geregelt, das fand ich ganz irgendwie. Spannend, das ist auch ein Artikel, der ist auch ein bisschen älter, der ist aus Legardian. Die Webseite legt. Hier gerade sehr. Ich hätte das natürlich vorher raufrufen sollen, aber es wäre ja langweilig. Das ist aus dem Guardian gewesen. Da ist folgendes passiert. Da war Japan, Japan Airlines, ne?

00:37:21Speaker 1 Die ist irgendwie zu irgendeiner klitzekleinen Insel geflogen. Und da fand ein Zumo-R-Wrestling-Wettbewerb statt. Zumo-Ringer, ne? Und ähm Die haben ihre Sitze gebuft, wahrscheinlich auch Customer Size technisch, aber trotzdem sind die enorm schwer.

Speaker 2 Ja, na klar.

Speaker 1 Und da hat die Airline tatsächlich. sozusagen Sorgen bekommen, dass das eventuell nicht klappen würde und hat extra zweiten Flugzeug

00:37:51Speaker 1 einen zweiten Flug dahin geschickt, um die Leute abzusetzen, da hinzurigen. Aber nicht, weil sie nicht alle sonst in den Flieger rein, die passt dann alle rein, die haben alle Gewicht her. Das ist irgendwie so eine kleine Insel gewesen oder irgendwie sowas. So, und mit einer kleinen Runweh, da gibt es halt gerne mal Gewichtseinschränkungen oder mit sie Dort auf dem Rückflug dann oder irgendwie sowas nicht die Gäste stehen lassen müssen, haben sie das gemacht.

Speaker 2 In weißer Voraussicht.

Speaker 1 Fand ich sehr, sehr spannend. Und in dem Sinne wurde ich ja dann auch nochmal angesprochen, wurde es glaube ich hier zugeteilt, wie dann so die Standardgewichte sind.

00:38:22Speaker 1 oder irgendwie so, wie dies denn da so gibt. Und da gibt es, die werden festgelegt immer von europäischen EASA-Technisch, gibt es so einen Standard, Pajiergewicht, dass das auch ein Minimum gibt, nachdem sie die Airlines sich irgendwie richten müssen. Das war, glaube ich, der letzte Zensus war irgendwie 2018 oder 19 oder irgendwie sowas. Na, ich weiß nicht, ob sie denn gehen sie denn hin am Gate und hier winken Sie mal und so.

Speaker 2 Ich glaube, das ist ein Durchschnitt.

Speaker 1 Das ist ein Durchschnitt.

Speaker 2 Aber irgendwie musst du ja feststellen.

Speaker 1 Und die Leute sind schwerer geworden.

Speaker 2 Ja, das stimmt.

Speaker 1 Also selbst während ich geflogen bin, hat man die Gewichte hoch

00:38:53Speaker 1 Hochgesetzt.

Speaker 2 Natürlich, ich bin auch schwerer geworden im Laufe der Zeit, ne?

Speaker 1 Ja, aber nur ran Erfahrung zu sagen. Und Naja, und dann hier, ich erklare den Kapitel immer noch nicht, der erledigt, da der Server nicht mehr antwortet, na sowas. Das normale, ähm, ich weiß, das normale Standardgewicht war, wenn du jemanden reingelegt, das war irgendwie mal 100 Kilo, damit du dann, weil er mit Handgepäck da irgendwie reingekommen ist, dann war das irgendwie

00:39:23Speaker 1 oder 90 Kilo, nee, 90 Kilo glaube ich, dass man der gesagt hat, okay, der Standardpassagier wiegt 75 plus 15 Kilo irgendwie sein Handgepäck oder irgendwie sowas, dann Wenn er ohne Gepäck ist, wird dann auch eine gewisse Summe angelegt, dann wird auch Kinder einzeln verwogen. Babys werden irgendwie kein Gewicht und sowas. Die kommen einfach so, das ist wie Handgepäck oder irgendwas. Und aber dann habe ich irgendwie habe ich hier, habe ich aber im Internet gefunden, so eine, so eine Auszug aus deren OMA, wo drin steht, dass ähm

00:39:58Speaker 1 dass man als Kommandant dann immer noch so ein bisschen entscheiden kann oder als Lotmaster unten uns entscheiden kann, also die Leute, die mir jetzt hier Einsteigen an Bord, das ist so dieser Sumo-Ringer-Fall, die kommen ein bisschen Non-Standard vor. Und da gibt es dann so die Klassifizierung. Petit juvenile mit mit eBy 50, Voluminous mit 125 und da haben wir ihn wieder Zumu mit 150, ne?

00:40:30Speaker 1 Also das war von den Standard 75 Kilo da irgendwie runter geht, wenn man, keine Ahnung, wenn man feststellt, ach guck mal, hier ist irgendwie, das ist ja eine Schulklasse, die jetzt hier irgendwie reinkommt oder irgendwie sowas. Eine Kindergruppe, dass man das irgendwie anpassen kann. Oder halt Die Volumdes und das damit ist auch gemeint, sowas wie was war das so, ich sag mal jetzt Ich glaube, die hat ein Beispiel genannt. Soldaten wäre vielleicht das falsche Wort, aber oder Kampfsportler, sowas in der Art.

00:41:02Speaker 1 Na, also die Klinchkos, die irgendwie ab Bord kommen, was in der Art. Und Sumo halt diejenigen, ja, die Sumo Leute Oder hat Leute so wie Gebirgsjäger oder irgendwas, die also nicht nur ihr Handgepäck, sondern die am Mann dann auch irgendwie ihr Rucksack haben mit Überlebensausrüstung von sowas. Obwohl das natürlich alles definiert ist, wie schwer sein kann oder irgendwas. Aber dass man da so grob zu einer Richtigung Also das hat mich einer gefragt und deswegen habe ich das irgendwie, wollte ich mal das irgendwie reinbringen, das schon Ewigkeiten her allerdings, das ist die Frage. Achso, Example

00:41:32Speaker 1 For the above-listed cases. Rugby players.

Speaker 2 Aha. Ja, genau.

Speaker 1 Weightlifters, ne? Zumo-Wrestlers, deswegen auch so die Namen. Genau, da steht es ja auch. Weightlifters, ja klar, logisch. Wenn da so ein, ja, die, die, ähm die Gruppe, die, keine Ahnung, zu so einem Wettkampf hinfährt, ne? Von Schwergewicht oder irgendwie sowas wieder. Von Sportler. Ja, Sportler, genau. Sag mal, hast du schon mal ein Blindenpassagier gehabt an Bord? Oder irgendeiner, der da irgendwie rumgewandert ist?

Speaker 2 Äh, blind im Sinne von blind oder blind im Sinne von der gehört da nicht hin?

00:42:03Speaker 1 Ja, der gehört da nicht hin.

Speaker 2 Ähm. Wir hatten tatsächlich mal einen ganzen Fliegervoller blinder Passagiere, weil der Busfahrer sich geirrt hat. Der hat uns, wir standen auf dem Vorfeld.

Speaker 1 Okay.

Speaker 2 Der Bus mit den Passagieren fährt vor, die Leute steigen ein. Guten Tag, guten Tag, herzlich willkommen. Und ich stehe immer im Gang, wenn ich meine Ansage mache. Damit die Leute sehen, es spricht ein Mensch zu ihnen. Also es ist keine Tonbandansage und ich habe auch einen besseren Überblick, sitzen sie schon alle und ist alles in Ordnung in der Kabine.

00:42:35Speaker 2 Und dann mache ich die Ansage: Herzlich willkommen auf unserem Flug nach da und dahin. Einige fingen an zu lachen, einige fingen an, in ihren Taschen zu nesteln und zu suchen und guckten ihre Bordkarten an. And then fingers plötzlich an zu klingeln und einige winkten. Und was ist denn hier los? And then sind die Kollegen hin Und dann stellten wir fest, dass der Busfahrer uns die falschen Passagiere gebracht hat. Der hat sich im Flieger geirrt. Wir wollten alle gar nicht dahin, wo wir hinwollten.

00:43:05Speaker 1 Okay.

Speaker 2 Also Da hatten wir aus Versehen mal ein ganzer Flieger voller blender Passagiere dabei. Aber ansonsten.

Speaker 1 Nein, nicht, ne? Nein. Aber die waren nicht vermischt in eurem Fall.

Speaker 2 Nein, die waren nicht vermischt. Das war ein ganzer Flieger, der eigentlich ganz woanders hin wollte, als Als wir hinwollen.

Speaker 1 Okay. Hau dir mal der Bus noch da.

Speaker 2 Das muss ja alles wieder umgeändert werden.

Speaker 1 Klar, logisch, logisch. Nee, und zwar, ähm. Ja, aber hast du mal einen Gast gehabt, der während des Fugges irgendwie rumgewandert ist, mal hier mal dort gesessen hat oder irgendwas was?

00:43:35Speaker 2 Ja, das kommt immer mal wieder vor. Ja, besonders auf der Langstrecke. Auf der Kurzstrecke weniger, aber auf der Langstrecke hast du das mal. Da haben wir Leute, die sich gerne mal versuchen selber abzugraden. Ich denke, jetzt ist der Service zu Ende und dann kann ich ja mal so langsam nach vorne wandern. Und dann Setzen sie sich immer irgendwie so ein, zwei, drei Reihen weiter nach vorne, bis sie dann irgendwann da sind, wo sie hinwollen. Und sie merken, sie denken, wir merken das nicht. Und Das habe ich auch schon gehabt, ne? Und dass sie dann so rumwandern und versuchen.

Speaker 1 Aber wenn du davor durch deine Kabine gegangen bist und hast die Gäste persönlich bedient, dann fällt dir auf, wenn man ein anderes Gesicht dich da anguckt.

00:44:11Speaker 2 Aber die Passagiere denken: Mensch, das ist ein großes Flugzeug, da sind so viele. Das merken die gar nicht. Aber wir wissen ganz genau, wer, also jetzt nicht genau, wer wo sitzt, aber wir wissen, welche Plätze besetzt werden. sind, welche nicht und welche Statuskunden zum Beispiel wir wo Sitzen haben und welche Sitze frei bleiben müssen. Genau. Und also das merken wir sehr wohl. Okay. Wer wo sitzt und wer da nicht hingehört.

Speaker 1 Ja, ja, ja, genau.

Speaker 2 Und einmal hatte ich tatsächlich auch einen Passagier, das war von Vancouver nach Frankfurt. Das war eigentlich sehr traurig.

00:44:41Speaker 2 Der saß eigentlich ursprünglich in der Business Class, war ein älterer Herr. Und während des Fluges haben wir festgestellt, oh, der ist dement. Der hat Demenz. Und er wusste irgendwann während dieses langes Fluges nicht mehr, wo er ist. Er wusste aber, dass er da nicht mehr sein wollte. Und das war schwierig. Der hat einen Ausgang gesucht. Der ist durch den ganzen Flieger gewandert. Jetzt sprach der leider, wir glauben, es war bulgarisch. Also keiner von uns sprach Bulgarisch. Wir haben nachher sogar eine Ansage gemacht an die Passagiere, ob irgendeiner Bulgarisch spricht und für uns übersetzen könnte.

00:45:15Speaker 1 Ja.

Speaker 2 Wir haben aber leider keinen gefunden. Also die Verständigung hat nicht funktioniert, weil er keine andere Sprache sprach, kein Englisch, kein Deutsch, nichts anderes. Und von uns hat das auch keiner gesprochen hat, kein Bulgarisch. Das war sehr schwierig.

Speaker 1 Ein Plädoyer für gutes Internet an Bord, das man mal Google fragen kann. Hier reden Sie. Zum Beispiel.

Speaker 2 Oder dass solche Leute nicht alleine fliegen können. Das geht nicht. Da muss eine Krankenschwester oder ein Familienangehöriger, irgendjemand, den sie erkennen und wiedererkennen, weil er kannte uns ja alle nicht Und wir konnten uns mit ihm nicht unterhalten, wir konnten nicht kommunizieren.

00:45:48Speaker 2 Und er wanderte die ganze Zeit durch den Flieger auf der Suche nach dem Ausgang, auf der Suche nach einer Lösung. Und das war sehr schwierig, damit umzugehen.

Speaker 1 Ja, okay. Also hier ist nämlich das, ich komme ja ganz konkret auf den Fall drauf hinzu, weil hier ist nämlich ein Gast und da war man ja auch nicht so sicher, ob er nun eigentlich am Anfang ob er. Ob er, ich sag mal, auch so eine Art Demenz hatte oder verwirrt war oder irgendwas. Der ist tatsächlich Das war am 3. November letzten Jahres passiert.

00:46:19Speaker 1 Ein Gast von Kopenhagen. Hast du es mit mir? Der hat von Kopenhagen nach Los Angeles geflogen. Der hat es irgendwie geschafft. sich ohne Bordkarte durch die Security durchzugehen. Man hat das hinterher mit Kameras irgendwie nachgestellt, der ist einfach ganz dicht hier, man an die anderen waren abgelenkt und hat es irgendwie geschafft, da durchzuschlüpfen. Das gleiche hat er nochmal am Am Gate geschafft, ist er auch irgendwie so durchgeschlüpft, ohne dass einer eben die Bordkarte irgendwie geguckt hat, wo ist das? Irgendwas. Ist alles schon passiert.

00:46:49Speaker 1 Also das kann man komplett nachvollziehen. Passiert irgendwie sowas. Hier hat natürlich schon Zweifel, dass ihm das zweimal gelingt, wo er eigentlich aus Versehen und Verwirrt ist oder irgendwie sowas. Und er ist dann an Bord dieses SAS-Fliegers gewesen, hat natürlich keinen festen Sitzplan, sondern es war ein freier Sitzplan. Und der ist auch immer so gewandert. Und er hat sich, glaube ich, zweimal Essen dadurch. Verschafft, weil eine Essen war fertig, hättest du davor den Gang, hat sich da nochmal ein Weg gesetzt. Und er ist aber trotzdem unangenehm aufgefallen, weil, was hat er gemacht?

00:47:20Speaker 1 Du hast es ja gelesen von den Kollegen.

Speaker 2 Was hat er gemacht? Stimmt, er hat die Schokolade gegessen. Er hat die Schokolade geklaut. Das geht gar nicht. Das ist die Todsünde an Bord. Du kannst alles machen, aber nicht die Schokolade der Crew wegfressen. Das geht nicht. Nein.

Speaker 1 Nein, nein, nein, nein.

Speaker 2 Alles ist in Ordnung, aber nicht die Schokolade der Krone.

Speaker 1 Ja, deswegen wahrscheinlich den auch so hängen geblieben. Ja, und jetzt ist er dann in Los Angeles gelandet, aber da er natürlich keine Esther oder irgendwie sowas aufgegeben hat, du musst dich ja vorher anmelden.

00:47:56Speaker 1 Du musst dich ja vorher anmelden, dass du da irgendwie dran bist. Bist du dann bei der Passkontrolle aufgefallen? Wo kommen sie hier? Was? Wer sind Sie? Und er hat auch passt mit, das hatte er schon für irgendwas. Und ja, und dann ist er am Ende, ich weiß gar nicht, ob sie ihn haben, einreißen lassen normal. Also ob er irgendwie so praktisch mit Diakortion und sowas rumlaufen durfte. Aber jetzt gab es jetzt gerade sein Prozess. gewesen. Und ich weiß, ob ein Urteil schon raus ist, aber er wurde also auch irgendwie für schuldig besuchen, dass er versucht hat, sein illegal einzubauen.

00:48:31Speaker 2 Ja, na klar. Und die Vereinigten Staaten sind da sehr strikt.

Speaker 1 Ja.

Speaker 2 Also ich weiß von Fällen Passagiere, die mit uns gleich wieder zurückfliegen müssen, mit der nächsten Maschine, weil ihre Einreisedokumente nicht vollständig sind oder nicht vorhanden oder was auch immer. Die sind da wirklich knallhart.

Speaker 1 Ja, klar. Und das muss also auch hier im Fall muss auch die Airline, glaube ich, Bestimmt am Ende trotzdem bezahlen.

Speaker 2 Ja, die Airline ist mitschuld, weil wir müssen ja vor Abflug die Dokumente prüfen, beziehungsweise die Gäste darauf hinweisen, dass die Dokumente vernünftig ausgefüllt sind und vollständig sind und so weiter.

00:49:04Speaker 2 Das wird normalerweise ja am Gate auch. gecheckt. Und in der App ja auch, wenn du dich eincheckst, sonst kriegst du deinen Sitzplatz gar nicht.

Speaker 1 Das, also das musst du oft machen. Selbst wenn du nach England fliegst, musst du also passen, also quatschern, wie alles eingeht. Aber für die Flügel nach USA, ich weiß nicht, wann du das Wann bist du das letzte Mal privat nach USA geflogen? Nie bei der Frage. Ach nee. Ja, genau. Und da wirst du zu einer, bevor du, oder selbst nachdem du durch die normale deutsche Passkontrolle ausgereist bist, gehst du nochmal hin zu einem

00:49:34Speaker 1 Nur von der Airline eingestellten Typen, wo du alle deine Paste nochmal für das nochmal durchlegst. Weil die wollen, gucken vorher nochmal, hat er alles richtig gemacht.

Speaker 2 Na klar.

Speaker 1 Eben aus dem Grund, damit er nicht in Amerika irgendwie zurückreisen muss. Das passiert bei anderen Landern immer noch trotzdem noch sehr viel. Ja, das habe ich doch, ich glaube, das habe ich schon erzählt, dass uns einmal Eine ganze Reisegruppe wieder entgegenkam in Indien, weil die kein Visum sich besorgt hat. Da hat der Reiseleiter vergessen zu sagen, ey, ihr braucht ein Visum. Es gibt nichts, was es nicht gibt.

00:50:04Speaker 2 Er ist recht in der Fliegerei.

Speaker 1 Genau. Naja, also das war Mr. , man kann das auch selber noch mal lasen, Mr. Oshigawa, wie russischer Herkunft, glaube ich. Ähm, und der hat ein Problem. Der hat ein Problem jetzt irgendwie was. Asked for two meals during each meal service, duh and at one point attempted to eat the chocolate that belonged to members of the Kabakrew

Speaker 2 Nein, das geht gar nicht.

Speaker 1 Gar nicht. Das ist schon ein Teil der Anklage.

00:50:36Speaker 1 Sehr schön. Sehr gut. Sehr gut, gut. Den habe ich nochmal. Hier was anderes hast du. Und du sagst mir jedes Mal bis halt, ne? Wenn du eine Pause brauchst, alles gut. Alles gut. Hier, das war jetzt Das finde ich auch ein hartes Ding, ist an Geschichte aus Amerika. Der Artikel ist vom 28. Dezember aus Simple Flying und da. steht drin, dass die Kanadier müssen Air Kanada muss 97. 000 kanadische Dollar bezahlen an Gast.

00:51:07Speaker 1 weil der hieß Hodgkins, Rodney Hodgkins, der war hatte seinen eigenen Rollstuhl mit, alles. Und also an Bord ist er mitgefahren, wurde mit dem Rollstuhl, mit diesem Transportrollstuhl an Bord gebracht, ne? Und dann ist er irgendwo gelandet und da war kein Service mehr da. Und dann blieb ihm nichts anderes übriges, als sich auf Boden irgendwie selber aus dem Flieger sich rauszuzerren, weil kein Mensch hat ihm geholfen, sich selber auf seinen Rollschüss, sein elektrischen Rollschutz, der dann am Gate dann stand, sich da hinzubewegen und dann wegzukriegen.

00:51:40Speaker 1 Und dadurch, ähm, und die Amerikaner sind ja, deswegen gab es ja auch Änderungen. Bei uns in Europa, die Amerikaner sind da sehr tough mittlerweile, dass Handicapped People brauchen einen Service. Er steht ihnen zu. Und deswegen gibt es nach langen Zögern Haben wir ja was so, ganz kleine Rollstühle an Bord, ne?

Speaker 2 Haben wir, ja. Die benutzen wir als Crew, wenn ein Gast, der nicht laufen kann, mal auf die Toilette muss, zum Beispiel. Dann holen wir diesen Rollstuhl, das ist wie so ein Klappstuhl.

00:52:10Speaker 2 Und den bauen wir dann auf.

Speaker 1 Habt ihr den Klappstuhl ausgegraben?

Speaker 2 Dann haben wir den Klappstuhl ausgegraben. Genau. Im wahrsten Sinne des Wortes. Dann wird er aufgebaut und dann wird der Gast da reingesetzt. Und dann fahren wir innen in die Toiletten und auf der Langstrecke. Und ja, auf der Langstrecke kannst du Toiletten umbauen sozusagen zu einer Rollstuhl oder behindertengerechten Toilette. Dass man mit Klappen und Türen arbeiten kann, um diese Toilette zu vergrößern, dass wir da mit dem Rollstuhl reinfahren können.

00:52:41Speaker 1 Bei manchen Toiletten würde ich mir wünschen, das würde man immer machen. Also hinten die im Neo.

Speaker 2 Ja.

Speaker 1 Okay, aber lass uns.

Speaker 2 Die sind eine Frechheit. Das ist keine Toilette, das ist eine Frechheit.

Speaker 1 Ja, ja, und das wundert mich wirklich, dass. Okay, es ist ein Limit auch gegeben, das ist genau festgehalten, wie er den Gas helfen dürfte, aber nicht, was ihr machen müsst. Das ist auch festgelegt.

Speaker 2 Also wir müssen niemanden tragen. Er muss alleine auf die Toilette gehen, wir können ihn hinbringen und abholen. Aber er muss alleine sein Geschäft verrichten und sich frisch machen.

00:53:13Speaker 2 Da sind wir nicht behilflich.

Speaker 1 Auch nicht bei, ich sag mal so, Nein, nein, nein, nein, der Blick hin von dir so nein auf gar keinen Fall. Nein. Wir sind nicht befugt.

Speaker 2 Das übersteigt unsere Kompetenzen tatsächlich. Das machen wir auch nicht.

Speaker 1 Ganz ehrlich, was meinst du, wenn da irgendwie irgendein Ich meine, es kann ja auch in die Einrichtungen gehen, ne?

Speaker 2 Absolut. Ich hatte mal eine Dame, die mich gebeten hat, ihr behilflich zu sein, ihre erwachsene Tochter zu zu wickeln, die war behindert und oder gehandicapt.

00:53:45Speaker 2 Und da habe ich auch gesagt, ich kann ihr die Toilette blocken, ich kann ihr das zur Verfügung stellen, ich kann ihr Tücher, Lappen bringen, ich kann ihr eine Decke bringen, wo sie ihre Tochter drauflegen kann. Aber Da können wir nicht behilflich sein. Zumal wir arbeiten mit Lebensmitteln, das ist auch aus hygienischen Gründen gar nicht machbar. Und wir sind dafür nicht ausgebildet. Das geht nicht. Also, wie gesagt, ich kann ihr den Rücken freihalten, ich kann ihr alles zur Verfügung stellen, was sie dafür braucht. Ich kann ihr die Toilette blocken und dafür sorgen, dass erstmal kein Passagier da irgendwie drauf geht.

00:54:15Speaker 2 Aber dieses Wickeln selber oder das müssen sie müssen sie selber machen. Da können wir nicht unterstützen.

Speaker 1 Also hier in dem Fall Ist ja ein Urteil gefällt worden. Also wird das alles so abgelaufen sein, schätze ich mal, wie das da lief, dann kann ich nur sagen, er kann er dann selber schuld. Also ganz klar. Es geht gar nicht. Also warum es dem Gast dann nicht geholfen worden ist und nicht keiner gefunden hat.

Speaker 2 Im Moment haben wir das Problem auch, dass es heißt immer Lack of Stuff. Seit Corona gibt es ja kein Personal mehr, egal in welchem Bereich.

Speaker 1 Ja, aber die Crew wäre zumindest doch irgendwo in der Lage gewesen, wenn sie so einen Rollstuhl hätte, ihnen

00:54:46Speaker 2 Ich weiß nicht, ob die auch so einen Rollstuhl haben, ob die verpflichtet sind, so einen Rollstuhl an Bord zu haben. Kann mir das nicht vorstellen, dass sie das. Ja, wer weiß.

Speaker 1 Vielleicht hatten sie es wirklich nicht, ne?

Speaker 2 Ja.

Speaker 1 Weil sie davon ausgehen, dass immer

Speaker 2 Aber wie gesagt, wenn wir am Boden sind, dann ist der Betreuungsdienst dafür zuständig. Dann benutzen wir auch den. . Wir können den Rollstuhl zur Verfügung stellen, den Betreuungsdienst. Menschen benutzt, genau, damit rausfahren kann. Aber am Boden selber sind wir im Grunde genommen nicht mehr dafür zuständig. Also da warten wir wirklich auf den Betreuungsdienst oder auf die Sanitäter oder wer auch immer dafür zuständig ist, um diese Gäste von Bord zu bringen.

00:55:24Speaker 1 Ja, wartet ihr, aber ich weiß nicht, wie es rein rechtlich ist, wenn jetzt der Gast tatsächlich, wenn da jetzt keiner kommt und sagt, könnt ihr mich wenigstens zur Tür bringen. Ich glaube nicht, dass man da irgendwie dann sich verweigern würde.

Speaker 2 Also wir würden es machen, aber rein theoretisch. Sind wir dafür nicht mehr zuständig am Boden?

Speaker 1 Ja, ja.

Speaker 2 In der Luft schon, weil da kommt keiner, da ist keiner, da müssen wir uns darum kümmern. Aber in dem Moment, wo wir am Boden stehen, geht die Verantwortung An andere Bereiche.

Speaker 1 Ja, aber das, glaube ich, so vertraglich geregelt ist.

00:55:55Speaker 2 Stell dir mal vor, wir verletzen ihn dabei. Oder der tut sich was.

Speaker 1 Ja, ich will nur, aber solange

Speaker 2 Oder wir tun uns was. Wir verletzen uns, und dann kommt die Berufsgenossenschaft und sagt: Das ist gar nicht deine Aufgabe, den Passagier an die Tür zu fahren am Boden. Und dann sagt die Berufsgenossenschaft selber schuld, es wird nicht anerkannt als Arbeitsunfall, weil das gehört nicht in meinen Tätigkeitsbereich.

Speaker 1 Ja, genau, und sowas wird das gewesen sein, was wiederum aber trotzdem auf die

00:56:25Speaker 1 Firma zurückgeht, weil die Firma ist, solange der Gast an Bord ist für den Gast verantwortlich.

Speaker 2 Ja klar. Und rein menschlich. Also keiner von uns würde den da sitzen lassen. Also wir würden das trotzdem machen, weißt du. Aber wie gesagt, es gibt schon so ein paar. Rechtliche Geschichten, die sind so ein bisschen zu berücksichtigen, sag ich mal. Das ist nicht alles so einfach, wie es im ersten Moment scheint oder aussieht, oder warum haben die nicht, sondern das sind noch ein paar.

Speaker 1 Also jetzt, wo wir darüber geplaut haben, würde ich sagen, dass man als Firma da, als Airline dafür sorgen will, dass wenn man

00:57:03Speaker 1 Zumindest für besondere Fälle das so regelt, dass die Kabincrew das machen darf und dann trotzdem versichert wäre oder irgendwie sowas, wenn irgendwas ist, weil das ist ja auch keine Lösung.

Speaker 2 Nee, das ist auch keine Lösung, aber das Wie gesagt, da muss man immer ein bisschen vorsichtig sein.

Speaker 1 Genau, und jetzt habe ich gerade die Geschichte gehört, die erzähle ich gerade so aus dem Kopf, die ist so furchtbar. Das habe ich irgendwo gelesen. Das müsste ich auch wirklich bestiegen. Also möglicherweise, liebe Hörerinnen, denkt daran, was ich jetzt erzähle, ist vielleicht einfach nur. Eine Geschichte, aber ich habe irgendwo gesehen, dass gerade ein Flugbegleiter einer amerikanischen Gesellschaft war, das glaube ich, entlassen und verklagt worden ist, weil er, es geht nochmal auf helfen.

00:57:46Speaker 1 jemanden an Klo zu bringen. Da war ein 14-jähriges Mädchen und der hat sich zu einer ganz bestimmten Toilette hingeleitet, weil er da eine Kamera, weil er sein Handy da installiert hat, damit er es, während die da auf Toilette geht, das irgendwie aufgezeichnet wird. Und das Mädchen hat sich gewundert. und hat dann gesagt, na gut, warum denn? Kam in diese Toilette rein und hat ein Foto von dieser Kamera gemacht, die auch zur Tat dämlich angebracht war. Aber also so krank. Das ist richtig krank. Das ist wirklich krank. Ja, es gibt überall kranke Sachen.

00:58:16Speaker 1 Ich hoffe, ich finde das an sich. Wie gesagt, es gibt nichts, was es nicht gibt. Ja, klar, plurisch. Leider, leider ist ja so. Unfassbar. Genau, also ähm, das fand ich ganz und was, was ich jetzt hier drin stehe. Oh Gott, jetzt kommt's. Sag mal Hast du diesen Unfall in Japan hast du mitbekriegt?

Speaker 2 Den habe ich mitgekriegt.

Speaker 1 Der hat das nicht mitgekriegt. Wir reden von dem Japan Airlines 350, der auf der Runway. kollidiert ist und dann da brennen längs gerutscht ist und dann diese Evakuierung passiert ist.

00:58:46Speaker 1 Und da habe ich mit vor zwei Folgen auch mit einem Kollegen, ähm nicht Markus Völter Kleiner Nachsatz, Markus hat jetzt seinen Podcast eingestellt. Der ganzen Community, der Podcast-Community bekommt ein bisschen Wehmut und Trauer jetzt. Das ist ein kleiner Einschuss, du weißt nicht, wovon ich rede, aber es ist so ein. Er hat das ja mal angedroht, dass hier es passiert. Aber Markus habe ich mich doch unterhalten über so technisch und Türen und warum und was könnte passieren, ist ein Unfall. Ich wollte sagen, ob wir so ein bisschen zumindest irgendwie über plaudern können.

00:59:18Speaker 1 wie das da so an Bord passiert. Also die schätze mal, die voraus, also das ist so passiert, die sind ja mit dem anderen Flieger zusammengestoßen und bei dem brach, war gleich alles Strom und die ganze Kommunikation war. Weg war. Die ganze Elektronik von dem Flieger wurde sozusagen quasi zerstört. Das ist das, was ich so vermute, noch nicht nachgelesen habe, aber so von den Bildern, was man da so sieht. Ja, was denkst du, wie das da so, wie würde man sich so als Flugbegleiter fühlen, wenn man da

00:59:50Speaker 2 Naja, erstmal rutscht ihr das Herz in die Hose und jetzt weißt du, jetzt musst du das tun, wofür du eigentlich bezahlt wirst, wofür du an Bord bist. Jetzt musst du gucken, dass du die Leute möglichst schnell aus dieser Gefahrensituation rausbringst. Und ja, das erstens kommt es anders und als zweitens, als man denkt. Man übt ja regelmäßig Notfälle. Was passiert, wenn der Flieger brennt, was passiert, wenn wir ins Wasser plumsen, was passiert, wenn wir von der Bahn abkommen und so weiter. Aber dieser Fall ist natürlich schon sehr extrem, weil da gleich alles Licht der Lob rannte und ähm

01:00:24Speaker 1 Ja gut, es brannte aber nicht lichterloh. Das ist interessanterweise. Das wird glaube ich auch immer. Wir kennen die Bilder vom Ende.

Speaker 2 Ja.

Speaker 1 Von den Leuten, wie die ausgestiegen sind, aber es ist nicht so, da gibt es andere Fälle, wo der ganze Flieger komplett in Flammen stand. Aber so war es ja nicht. Am Anfang war es nicht, genau. Und ganz kurz, was ich immer so mitbekomme, ist, wenn ihr eine Evakuierung vorbereitet, oder nicht eine Evakuierung, ja, man bereitet dir immer auf die Evakuierung vor.

01:00:55Speaker 1 So eine Rothandlung, wenn man Zeit hat. Dann gibt man sich ja richtig viel Zeit, ne? Brieft man die Leute, man setzt sich so auf, die Sitze obendrauf, dass man wieder so sehen kann. So eine Vorbereitung, wie man die Massen, wenn man die Schwimmbesten anlegt, zum Beispiel, wenn es um eine Notmassung geht und und und was man alles wegmachen muss. Und also das ist immer sehr, sehr spannend. Aber jetzt ist man da gelandet und normalerweise ist es so, wenn was passiert ist. Man bleibt erstmal sitzen, sozusagen, bis eigentlich ein Kommando aus dem Cockpit kommt.

01:01:27Speaker 2 Richtig.

Speaker 1 Achtung, Achtung, irgendwas. Ich sehe mal jetzt keine, weil das wer weiß, wie das bei der Airline irgendwie abläuft. Und wenn ihr so ein Kommando erwartet, was dann steht ihr erstmal auf.

Speaker 2 Richtig.

Speaker 1 Und was macht ihr dann?

Speaker 2 Dann beobachten wir die Situation innerhalb der Kabine. Kann ich drinnen schon was sehen? Wie sind die Leute drauf? Ist da schon Panik in der Kabine oder sitzen die noch alle ganz ruhig? Kann ich irgendwas sehen innerhalb der Kabine, was gefährlich ist? Rauch. Feuer, Flammen, Qualm, was auch immer.

01:01:58Speaker 2 Und dann beobachte ich die Situation außerhalb des Fliegers, um zu sehen, Könnte ich theoretisch über meine Tür evakuieren oder spricht irgendwas dagegen? Ist vor meiner Tür irgendwas? Wasser, Feuer, ein Catering-Fahrzeug, was mich daran hindert, die Rutsche aufzublasen. Das heißt, wir beobachten erstmal die Situation innerhalb und außerhalb der Kabine und bereiten uns mental darauf vor, die Leute so schnell wie möglich gleich aus dem Flieger zu kriegen.

Speaker 1 Ja, und was ist, wenn kein Kommando kommt?

01:02:29Speaker 2 Wenn kein Kommando kommt, warten wir ab, weil wir gehen davon aus, dass unser Cockpit noch handlungsfähig ist. Wenn wir irgendwas feststellen oder sehen, was beunruhigend ist, innerhalb oder außerhalb der Kabine, versuchen wir unser Cockpit zu erreichen, damit die informiert sind und es wissen. Weil es gibt. Notfälle oder Evakuierungsszenarien, wo das Cockpit uns vorgibt, welche Türen benutzt werden können Und welche nicht. Und dafür sind diese Informationen wichtig. Wir sind für das Cockpit die Augen und die Ohren, weil die können hinten nicht sehen, was hinten los ist.

01:03:00Speaker 2 Das müssen wir ihnen mitteilen.

Speaker 1 Dafür sind wir da. Ich fand es ganz interessant, dass dieses scheint bei einigen Airlines eine Policy zu geben. die bei einer wirklich kritischen Situation, da sagen wir mal, wo etwas ganz laut knallt hängt und irgendwas und der Flieger. ist definitiv in einem abnormalen Zustand, indem wir mal einen Starterbruch aus hoher Geschwindigkeit und es hat irgendwie gerums, ganz laut oder irgendwie sowas.

01:03:30Speaker 1 Reibenklatzer, irgendwas in der Art. Oder dann jetzt in dem Fall auch, also ich habe das nur so in amerikanischen Forum rumgelesen. Dann, und ich glaube, das ist ja entweder crew-spezifisch oder vielleicht auch Airline spezifisch, dass dann die einfach anfangen sollen zu evakuieren.

Speaker 2 Bei uns heißt es, wenn kein Kommando aus dem Cockpit kommt und kein Zweifel an der Notwendigkeit einer Evakuierung besteht.

01:04:02Speaker 2 Dann müssen wir die Evakuierung selber einleiten, weil es sein kann, dass das Cockpit auch nicht mehr handlungsfähig ist. Dass die bewusstlos sind oder dass die mit den Köpfen zusammengehen Knallt sind und nicht mehr in der Lage sind, irgendwelche Kommandos zu rufen oder eine Evakuierung einzuleiten.

Speaker 1 Also im Prinzip, im Prinzip eigentlich Das Gleiche, weil ich finde, diesen Vorgaben ist.

Speaker 2 . Das gleiche, aber wir müssen halt gucken, wie gesagt, wie schlimm das ist. Also ich würde nicht evakuieren, wenn wir von der Bahn abkommen und auf der Wiese stehen. Und das heißt ja auch, man muss halt das.

01:04:33Speaker 1 Naja, die standen auf der Wiese, ne?

Speaker 2 Ja.

Speaker 1 Ja, also mit so pauschalen Dinge.

Speaker 2 Das schauen sich ja mit, dass es anfängt zu brennen. Also, wie gesagt, das ist immer situativ. Du musst halt immer gucken, wenn es nicht brennt und nicht qualmt und nichts los ist, Würde ich warten, weil kein Flugzeug verschwindet von der Start- oder Landebahn, ohne dass irgendjemand das mitkriegt. Und die Flughafenfeuerwehr ist ja innerhalb von kürzester Zeit am Flieger.

Speaker 1 Zwei Minuten.

Speaker 2 Zwei Minuten. Wenn draußen Feuer ist und ich fange an zu evakuieren, dann hören die auf zu löschen.

01:05:04Speaker 2 Das geht nicht, weil die damit die Leute verletzen würden. Deshalb, ich kann die Situation außerhalb nicht so beurteilen, Wenn das Cockpit in Absprache mit der Feuerwehr nicht mir das Kommando zuteilt, wenn die noch handlungsfähig sind, zum Beispiel, also das wäre ein Grund, weshalb man mit der Evakuierung warten sollte. Oder Gucken sollte, weißt du.

Speaker 1 Ja, also dieser Unfall, wenn du jetzt da guckst, ne? Ja. Das ist das so, wie wir das in unserer Theorie alle so vermuten. Alles das, was wir so gehört haben, die hören auf zu löschen oder irgendwie sowas so.

Speaker 2 Richtig.

Speaker 1 Und jetzt guckst du dir diesen Unfall an.

01:05:36Speaker 1 Also dieses auch, dieses dieses das habe ich so ein paar in amerikanischen podcasts irgendwie gehört so nach 20 Sekunden oder 30 Sekunden sollen die müssen die tun die da steht keiner mit der Uhr nein und guckt weil die Die Zeit wird auf einmal dort entweder irre lang oder irre kurz, je nachdem, welchen, welchen Stand begangen. Für die Gäste war es um waren die gefühlt Ewig. Hier konkret gingen die Tür nach vier Minuten auf, glaube ich.

Speaker 2 Ewig.

Speaker 1 Die haben gedacht, die saßen da drinnen in einer halben Stunde wahrscheinlich. Und für die Kabinkollegen, die dort hinten standen und jetzt, wir haben es ja nochmal gesagt, die mussten selbstständig entscheiden, wann sie jetzt die Luken da irgendwie aufreißen, wie du sagst, ne, rausgucken, irgendwas.

01:06:14Speaker 1 und sagen, okay, und das haben die Ehrlich gesagt großartig gemacht. Die haben die Tür zugelassen, wo es wirklich kritisch war, wo Hitness Triebwerk die heißen Flammen noch nach hinten gepustet hat und auf der anderen Seite haben sie aufgemacht. Und dann guckst du Videos an, die sind ja im Evoglieren und dich, jetzt korrigiere ich dich mal. Es wurde weiter gelöscht. Aber anders.

Speaker 2 Ja.

Speaker 1 Ich weiß nicht, ob du das Video gesehen hast davon. Die rutschen raus vorne aus der Rutsche oder gehen fast raus, weil der Flieger war ja flach.

Speaker 2 Der war ja relativ flach, richtig, ja.

Speaker 1 Und die Feuerwehr hat nicht. Direkt den Strah jetzt auf das Feuer gehalten, was da an der Tragfläche war, sondern die haben drüber gehalten.

01:06:47Speaker 1 So ein Regenfilm, ein Wasserfilm auf das Flugzeug raufgemacht. Also mehr wie so ein Regen, der von oben runter kommt.

Speaker 2 Damit sich die Flammen nicht ausbreiten nach vorne hängen.

Speaker 1 Ausmann, es ist ja Wasser, es kühlt. Es macht eine Absenkung drauf, es vertreibt das so ein bisschen weg. Also dieses, dann löscht die Feuerwehr nicht. Würde ich jetzt. Ja.

Speaker 2 Das war nur ein Beispiel unter Umständen.

Speaker 1 Ja, unter Umständen. Genau. Unter Umständen. Du, diese Info, wie du so mir gesagt hast, so kenne ich sie auch. Aber

Speaker 2 Deshalb meine ich ja, sie nur tief.

01:07:18Speaker 2 Jeder Notfall ist anders. Und erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt. Und das, was du in der Theorie lernst, in der Praxis ist es meistens doch anders. Also du hast nicht. Fallbeispiel so und so, und dann passiert das so, sondern du musst immer situativ gucken. Was habe ich für eine Situation, mache ich oder mache ich nicht.

Speaker 1 Also, ich habe in einem anderen Podcast gehört, da haben sie sich auch mit einem Feuerwehrmann unterhalten. Ja. Und er sagt, die Strategie dort ist, überhaupt, wenn sie noch wissen, da sind Gäste an Bord, würden sie so löschen, dass natürlich der Rumpf einigermaßen heil bleibt, aber vor allem, dass die Evakuierungswege frei bleiben.

01:07:53Speaker 1 Deswegen haben sie dort auch Wenn man geguckt, die haben beschränktes Wasservorrat an Bord in diesen Trucks und die haben die Flammen, die haben das Feuer nicht einfach drauf gehalten und versucht zu löschen, sondern die haben sie unterdrückt, dass das Feuer zurückgegangen ist, da unten, wo es war, am Rumpf. Und die Wakings waren frei. Und das schon Aber gehen wir mal zurück zu An Bord. Also du sagst, du hast die Kommunikation war weg, du stehst da hinten, du hörst nichts, du siehst

01:08:26Speaker 1 Nein, du hörst nichts vom Cockpit.

Speaker 2 Vom Cockpit, ja.

Speaker 1 Die Kabine ist sehr groß. Es sind ja noch Megafone an Bord, ne?

Speaker 2 Es sind Megafone an Bord, richtig?

Speaker 1 Ob die die rausgeholt haben, wissen wir nicht.

Speaker 2 Das kann man nicht sagen, das kann man nicht beurteilen.

Speaker 1 In diesem Video sieht man nichts. Man sieht man nichts. Ich habe das schon in diesem anderen Podcast mit dem Markus auch erzählt. Die Videos sehen so toll beleuchtet aus, es ist aber einfach nur die Kameras. Ich glaube, es war relativ düster, alles an Bord.

Speaker 2 Wenn der Strom ausfällt, dann sind die Lichter aus und die Notausgangsbeleuchtung weiß man nicht, ob die jetzt der Notstromaggregat da ich glaube ja.

01:09:02Speaker 1 Nee, nee, das sind nur noch die so batteriebetriebene LED-Serie. Ja, richtig, genau. Und die waren oben. an der Decke haben die so eine Leistecke. Fand ich auch keinen Schweiz. Ein 350er, der war ja brandneu.

Speaker 2 Aber bei uns ist das ja am Boden, die Leuchtstreifen.

Speaker 1 Die hatten auch so, ich meinte, ich hätte da so Weißt du, wie diese kleinen Punkte haben da irgendwie irgendwas, weiß ich nicht so.

Speaker 2 Ja.

Speaker 1 Muss ich mal gucken, irgendwie so. Naja, auf jeden Fall, ähm. Es hieß an den Evakuierungen immer zuerst, also an diesen ganzen Berichten hieß es, dass es alles so lange gedauert hat, das hat irgendwie 18 Minuten oder 17 Minuten gedauert, bis der letzte 16, war das 16 Minuten, aber es wäre wirklich.

01:09:44Speaker 1 Die Verkündung fing nach vier Minuten an und zwar nach sieben Minuten danach, also nach drei Minuten, waren praktisch alle Gäste raus.

Speaker 2 Also so ein Riesenflieger in der Zeit zu evakuieren, finde ich schon gut.

Speaker 1 Und das waren dann die restlichen sieben Minuten, die da noch drinnen waren, wurden dann nur noch gebraucht, dass der das Cockpit und zwar auch der Kapitän, der ist der letzte von Bord gegangen so ungefähr, der ist persönlich Praktisch durch die reingegangen und hat die versteinerten Gäste, die da noch drin saßen, also bewegt, aufzustehen und rauszusteigen, dass sie raus müssen.

01:10:15Speaker 1 Die saßen einfach wie erstart, das hört man ja auch immer.

Speaker 2 Hab ich gelesen, ja. Ja, also jeder Mensch reagiert auch anders. Die einen verfallen sofort in Panik, die anderen sind wie paralysiert und bewegen sich gar nicht mehr. And that can us as core. But this factor Der ist unberechenbar. Ich habe zum Beispiel, hat jetzt nichts mit einer Evakuierung zu tun, aber ich hatte mal einen medizinischen Notfall, wo ein Passagier wiederbelebt werden musste.

01:10:46Speaker 2 Und zum Glück hatten wir Ärzte an Bord. Und einer der Ärzte reichte, der jungen Kollege, ganz junge Kollegin, reichte ihr immer die Brille von dem Patienten und sagte: Nehmen Sie mir die Brille ab, können Sie bitte die Brille nehmen? Und die hat. Die hat nur noch gestarrt und die war wie versteinert. Die hat überhaupt nicht mehr reagiert. Und da musste ich dann hingehen und sagen: Okay, du gehst mal nach hinten, Süße, alles ist in Ordnung, räume mal die Küche auf und ich musste die Kollegen austauschen. Das ist auch Aufgabe. Des Pursers, in der Situation auszutauschen. Und du weißt nie, wie sich ein Kollege verhält.

01:11:19Speaker 2 Also normalerweise Habe ich die Erfahrung gemacht, wenn was ist, dass du aus dem Unterbewusstsein alles abrufst und dass es alles da ist, was du mal gelernt hast? Und hinterher, wenn alles vorbei ist, dann kriegst du das große Flattern und das große Zittern. Aber in dem Moment denkst du nicht drüber nach, du machst einfach Aber es kann natürlich auch der Fall eintreten, dass ein Kollege so unter Schock steht, dass der sich auch nicht mehr rühren kann.

Speaker 1 Das weißt du nicht. Ich glaube, das war ich mal so Unfallbericht gelesen über dieses Schiff, dieser Auto Ferie Estonia, glaube ich, hieß das Ding, die da in der Ostsee im Sturm gesunken ist.

01:11:50Speaker 1 Und da haben die wenigen Überlebenden, die haben auch von Leuten berechtigt, die einfach als Start entstanden haben und praktisch mit dem Schiff. Untergegangen sind.

Speaker 2 Theorie und Praxis sind zwei Paar Schuhe. Du kannst, wie gesagt, vieles in der Theorie lernen und die aneignen und trainieren, aber wie es denn nachher in der Praxis tatsächlich ist, das weißt du nicht.

Speaker 1 Genau. Und Was sagst du denn zu den japanischen Gästen? Wenn, ähm, ich sag mal so, wenn das jetzt eine andere, entschuldige, ich will jetzt nicht.

Speaker 2 Eigentlich sind die Japaner sehr diszipliniert.

01:12:22Speaker 2 Und einer macht vor und alle machen nach.

Speaker 1 Genau. Und wäre, nehmen wir mal an, da wären jetzt, ich sag mal, ähm Von einem anderen Kulturkreis, um das mal ganz höflich zu sagen, da ist drinnen gesessen. Wäre das Ding genauso? Meinst du, dass das das Disziplierte und dieses Vier Minuten warten immer noch und sagen hier auf die Commandos Welt. Nein. Nein. Nein. Aus dem Bauchhaus? Nein. Spontan nein. Nein.

Speaker 2 Da wäre irgendeiner dabei gewesen, der an die Tür gestürmt wäre oder der ein Fenster aufgerissen hätte oder der in Panik irgendwie agiert hätte.

01:12:53Speaker 2 Ja. Die wären nicht so diszipliniert gewesen wie die Japaner. Da hat man doch, es gab doch mal diesen Vorfall, war das in Russland? wo die Hälfte der Menschen irgendwie ums Leben gekommen ist, weil die anderen vorne erstmal ihr Gepäck rausgefummelt haben. Also dieses Unglück, erinnerst du dich?

Speaker 1 Das ist ja gar nicht so lange her. Nee, nee, das war mit dem Sukohe 100, der das war vor zwei oder drei. Ja, genau, richtig. Hinten brannte ja, vorne sind sie mit großen Handgepäckstatschen rausgekommen.

01:13:26Speaker 1 Da weiß man jetzt nicht, ob die anderen auch überlebt hätten, hätten sie das nicht getan. Ja, aber es hätte nicht mehr so gut. Aber da kannst du gerade sehen Unterschied. Es wäre schneller gegangen.

Speaker 2 Du siehst den Unterschied. Also wie gesagt.

Speaker 1 Ja. Also diesen das Sicherheitsvideo von den Japan Airlines, das kann ich auch nochmal hier verlinken, da wird nochmal ganz genau, da gab es vor das Video, was du halt nicht machen musst, steht dir auch mal eine ganze Jahr. Bitte lassen Sie ihr Handgepäck liegen und all das. Und da wird es aber demonstriert, dass der eine versucht sein. seinen Koffer raufzukriegen und er geht erstmal mit dem Gang und er bleibt dann mit dem Fuß hängen und kann nicht weiter, während hinten die Leute alle drücken und er kriegt seinen Koffer dann nicht raus und vorne ist Platz und dann mit auch das Rutschen mit dem Koffer funktioniert auch nicht und irgendwie sowas und da wird das nochmal so

01:14:08Speaker 1 Gezeigt.

Speaker 2 Was ist also so ähnlich wie die Warnhinweise auf Zigarettenschachteln? Das passiert, wenn? Das finde ich gut. Ja, Leute. Weil erstens hört ja sowieso keiner zu bei der Sicherheitsvorführung. Und wie gesagt, ohne diesen Schreckmoment oder ohne diese eindringlichen Bilder nehmen die Leute das auch nicht ernst, weil. Gott sei Dank, toi toi toi, schnell auf Holzklopfen. Es passiert ja auch relativ wenig. Na gut, wenn das passiert, ist es natürlich sehr spektakulär.

Speaker 1 Das ist ja mal die Leute, die wirklich. in einer wirklich kritischen Situation waren an Bord, wo es wirklich dann um jede Sekunde angeht und auch der Flieger nicht so wie dort einigermaßen

01:14:46Speaker 1 Ist ja auch im Grunde des Feuers und des Rumpfes, wieder, dass die Türen noch alle zu waren und also, dass das Feuer nicht so schnell eingedrungen ist. Und ich schätze mal, auch die Klimalage war ausgefallen, gleich durch den Durch das Ding, also es wurde auch von außen keine Luft mehr reingeprustet durch die Ventilatoren und all sowas, sodass die Luft dort drinnen einfach nur stickig heiß und so langsam rauchig wurde. Also wenn Leute in so kritischen Situation denn reingehen, dass sie sagen, also ich habe deshalb überlegt, weil ich vorher wusste, mir genau überlegt hatte, wie viele

01:15:19Speaker 1 in welche Richtung muss ich rausgehen und grob, wie viele Sitze hatte ich denn? In welche Reihe bin ich denn? Und die dann bewusst dann beim Rausgehen geguckt haben, okay, Reihe 1, praktisch rückwärts gezählt haben, dass ich jetzt mich, jetzt muss gleich der Ausgang kommen, dass sie wussten, wie lange. Gerade wenn man in der Mitte irgendwo da irgendwie raufging war, so viel überlegen dabei. Ich habe da eine Taden an der Geschichte irgendwie erzählt. Naja, ähm. Wie heißt es so schön, ein anderer Spruch, der wo ich drin stand, auch so mit Training und nicht als Start sein und irgendwie sowas, war das war so ein.

01:15:55Speaker 1 Bild, das stand in dem aus dem Flugzeugträger, wo ja auch sehr viel Drill dazugehört, um diesen ganzen Kan da am Laufen zu leifen. Da stand drin, you don't Ways to the occasion, you fall back in old habits. Und dass man diese Habits halt in dem Sinne trainiert.

Speaker 2 Deshalb müssen wir ja auf Zum Start und zur Landung, das nennt sich 30 Second Review. Da gehen wir im Gedanken nochmal durch. Was könnte passieren Wo ist meine Notausrüstung?

01:16:25Speaker 2 Für welche Tür bin ich zuständig? Wie kriege ich die auf? Und so weiter und so fort. Also, dass man sich nochmal speziell Gedanken dazu macht. Wofür man an Bord ist und was passiert im Worst Case. Was muss ich tun? Weil man davon ausgeht, dass das, was du als letztes gedacht hast, dass das sofort abrufbar ist. Und wie gesagt, zu Start und Landung, das ist nicht unhöflich, wenn wir uns damit unseren Passagieren nicht mehr unterhalten. Weil einige wollen sich noch ein bisschen mit dir unterhalten.

Speaker 1 Gerade wenn du es ja gegenüber sitzt. Genau.

Speaker 2 Sondern wir müssen uns dann wirklich, wir sind dann konzentriert auf das, was passieren kann. Könnte im Worst Case.

01:16:56Speaker 2 Das ist der Grund, weshalb wir die vorm Start und vor der Landung nochmal so konzentriert sind.

Speaker 1 Ja, genau. Bei diesem Video oder was die Japaner da reingestellt haben mit der Übersetzung, der fiel mal auch an, dass sie halt die Übersetzung war, denn allerdings in das war Patsons Transkript, aber in Japan, weiß nicht, ob ich ein japanischen Sender war. Und er fiel auch mal auf, dass irgendwie so L2. irgendwie gefallen ist. So die Türbedeckung sozusagen. Das sind zwei, ich weiß gar nicht, und da war immer Buchstabe zuerst und dann die Zahl, ich glaube, umgekehrt, was wahrscheinlich kommt der deutschen Sprache irgendwie zwei, wobei ich glaube, auf dem

01:17:31Speaker 1 Auf dem Jumbo ist er nicht auch vor Upper und Lower oder Main oder irgendwie sowas? Ich weiß gar nicht, wie es war 380 war, war das nicht?

Speaker 2 Ja.

Speaker 1 Nicht M2 oder 2M? So weiß ich auch nicht mehr, ne?

Speaker 2 83 bin ich nicht geflogen, das weiß ich nicht.

Speaker 1 Weiß ich auch nicht.

Speaker 2 Aber auf dem Jumbo hast du das nicht davor.

Speaker 1 Du hast auch UDL.

Speaker 2 Da bist du UDL oder.

Speaker 1 Aber da kommt das U, der kommt.

Speaker 2 Ja, gut, U von Upper Deck, ne? Aber das ist in Verbindung mit der Position. Also du benennst nicht die Decks extra, sondern das ist die Position und jeder weiß, was damit gemeint ist.

Speaker 1 Ja.

01:18:01Speaker 1 Ja, spannender Stück. Ich glaube, da wird noch viel rüber geschrieben werden oder irgendwas, weil das auch wie gesagt, weil das so gut gelaufen ist. Ich meine, über schlecht gelaufene Sachen werden ja auch irgendwie geschrieben.

Speaker 2 Ja.

Speaker 1 Ja, also Hut absache, wie das passiert.

Speaker 2 Und wie gesagt, auch die Passagiere.

Speaker 1 Muss ich sagen. Finde ich auch, absolut. Sag mal, hast noch Zeit und Kraft? Du weißt wahrscheinlich immer. Wir sind eine Stunde, haben wir ja, glaube ich, hier schon auf der Uhr.

01:18:31Speaker 1 Das ist ja nicht so. Hier, ähm, ich habe genau zu dieser Frage und zwar habe ich jetzt eine Frage von Kinnas, wieder mal den Namen mich dazu geschrieben. Denn das ist meistens rauskopiert aus ähm Aus einer E-Mail hier, glaube ich. Hier ist eine Frage. Hallo Steffen, erstmal schönes neues Jahr. Bea, hast du ein schönes neues Jahr gehabt?

Speaker 2 Ja, vielen Dank.

Speaker 1 Bitte, bitte, schön. Die letzte Woche war ja sehr ereignisreich. Leider auch tragisch für die Besatzung des Flugzeuges, was auf der Bahn stand beim Unfall von Japan.

01:19:02Speaker 1 Da sind ja

Speaker 2 Das beschäftigt die Leute natürlich, ist ja klar.

Speaker 1 Hierzu eine Frage zur Evakuierung des A350. Es gibt ein Video, in dem man sieht, wie die Passagiere aus der vorderen Tür über die Notrutsche das Flugzeug verlassen. Das vordere Fahrwerk war ja gebrochen, sodass das Flugzeug insgesamt tiefer gelegt war. Nur vorne. Dadurch war der Winkel der Notschuhe ja viel flacher, als wenn das Fahrwerk intakt geblieben wäre. Für mein Empfinden war die Rutschgeschwindigkeit eher langsam. Da sieht es so aus, als müssen die Leute mit den Händen nachschieben. Die Passagiere hätten vielleicht sogar laufen können.

01:19:33Speaker 1 Ich muss gerade anmerken, glaube ich. Ich glaube, diese Frage habe ich so grob mit Markus auch beantwortet, aber wir machen das nochmal. Wie ist deine eure Einschätzung? War dieses verlangsamste Rutschgeschwindigkeit gefährlich? Wird die Notevakuierung auch ohne Fahrwerk getestet? Gibt es standardisierte Testkleidung, die wie auch immer gut oder schlecht über die Rutsche gleiten? Aus welchem Stoff ist denn die Oberfläche der Rutsche? So, Bea. Aus welchem Stoff ist die Oberfläche der Rutsche?

Speaker 2 Erzähl doch mal. Aus Kunststoff.

01:20:03Speaker 1 Okay, nächste Frage. Nein, nein, nein, nein.

Speaker 2 Also, eine Evakuierung ist immer gefährlich. Egal ob die Rutsche aufgeblasen ist oder ob die flacher ist oder steiler oder wie auch immer, eine Evakuierung birgt immer Gefahren und Verletzungsgefahr. Aber was ist die Option? Wenn die Leute raus müssen, müssen sie raus. Und dann musst du diese Gefahren in Kauf nehmen. Dass jemand dem anderen ins Kreuz rutscht oder dass sich einer wehtut oder dass einer unten den Absprung nicht schafft und runterfällt. oder bei diesen flachen Rutschen halt auch, dass er halt mit dem Popo ein bisschen hinterherrutschen muss, weil es nicht so flutscht.

01:20:38Speaker 1 Um das mal eine Anmerkung zu machen, selbst bei uns im Im Training sind die macht man nur beim Initialtraining, rutscht man die Rutschen noch. Richtig. Was ich schade finde, aber weil dort selbst, obwohl die Rutschen, ähm, ich sag mal, abgenudelter sind, also nicht so viel Bremswirkung so unten haben, und links und rechts noch gepolsterte Netze aufgebaut, dass der Boden unten mit Matratzen ausgelegt ist. Gab es selbst unter diesen kontrollierten Bedingungen ohne Panik immer Verletzte.

Speaker 2 Immer.

01:21:08Speaker 1 Deswegen hat man das halt irgendwann eingestellt, weil die sagt, die Firma sagt, das geht nicht, wir können das nicht so weiter so machen. Genau. Also es wird Verletzte geben.

Speaker 2 Es wird Verletzte geben, definitiv. Das ist nicht auszuschließen. Aber wie gesagt, was ist die Option? Wenn die Leute aus müssen, müssen sie raus. Und dann lieber einen Verletzten als gar nicht mehr.

Speaker 1 Ja, genau, richtig, ja, ja.

Speaker 2 Zum Beispiel. Und es wird auch trainiert, äh, Evakuierung ohne Fahrwerk. Oder zum Beispiel auf dem Jumbo, auf dem alten Jumbo, auf der Z, wenn der Flieger nach hinten gekippt ist, zum Beispiel, dann darfst du vorne aus den Einsatz-Türen ganz vorne nicht evakuieren.

01:21:45Speaker 2 Weil die Rutsche nicht bis unten runter geht. Der neue Jumbo, die H, 747 H, die hat eine Rutschen, 800er richtig, die hat eine Rutschenverlängerung.

Speaker 1 Ja.

Speaker 2 Und dann kannst du evakuieren, auch wenn der Flieger nach hinten gekippt ist, zum Beispiel. Also es kommt auf das Flugzeugmuster drauf an. Und du musst zum Beispiel auch gucken, es gibt Flieger, wenn du ohne Fahrwerk Evakuieren musst, dann bringst du zum Beispiel an den Tragflächen keine Rutschen aus, sondern dann rutschen die Leute direkt über die Tragfläche hinten nach unten runter.

01:22:16Speaker 2 Ohne.

Speaker 1 Gibt es ganz kurz Ich hatte einmal eine Folge, wo wir über allem rutschen Podcasts gehört haben und es gibt tatsächlich einen Vorfall eines Pakistani-Airways Jumbo, der Man hatte sich fest vergessen, das Fahrwerk auszufahren und gelandet ist. Und da sieht man sehr schön, wie die ausgefahrenen Landeklappen praktisch direkt bis zum Boden dann reißen. Auch es ist trotzdem nicht schön, nicht nett, weil du rutschst ja immer noch irgendwie anderthalb Meter runter oder irgendwas.

01:22:46Speaker 1 Die Landeklappen runterrutscht und dann unten auf dem Beton sozusagen da irgendwie auflandest.

Speaker 2 Aber dafür weisen wir ja die ersten Passagiere. Die wir evakuieren an Hilfestellung zu leisten.

Speaker 1 Achso, die sollten sich nicht hinlegen und als Puffer dienen, damit das unten nicht so.

Speaker 2 Ich glaube, da wird sich keiner finden, der das freiwillig tut. Aber wir weisen sie an, stehen zu bleiben und den Leuten Hefestellung zu leisten. Also Hände anreichen oder auffangen und dann wegschicken vom Flieger. Das weisen wir schon an. Wie gesagt, wie die Leute denn in Panik oder in dieser Situation reagieren, weißt du nicht.

01:23:17Speaker 2 Du musst halt im Auge behalten, steht da unten jemand, der Hilfestellung leistet oder muss ich den nächsten ansprechen da drauf. Und da geben wir kurze, knappe Kommandos, dass die ersten Passagiere, die aussteigen, unten stehen bleiben oder draußen auf der Tragfläche stehen bleiben und den anderen Passagieren, die, die dennoch kommen, Hilfestellung leisten.

Speaker 1 Das mit den Rutschen-Extension hat der 83er auch. Okay, den bin ich ja nie geflogen, das weiß ich nicht. Ja, musst du irgendwann mal jetzt wieder machen. Nutzi gelegen. Also in München, naja, schwierig. Schwierig. Da hat auch so Extension, die kommen dann, ne?

01:23:48Speaker 1 Wenn er Wenn da ein Neigungsrinkel drin ist, dann fahren auch die Rutschen externe. Und dann gibt es eine Anzeige und wenn die nicht ausgefahren ist, ist die Rutsche wieder zu. . Das ist ja auch eine Aufgabe, die ihr habt bei der Evakuierung. Richtig. Dich den Massen heldenhaft entgegenzustellen und sagen, du kommst dir nicht raus, ne? Genau. Richtig. Richtig.

Speaker 2 Oder auch wenn eine Tür nicht benutzbar ist, dann musst du die Leute auch umleiten. Gehen sie bitte gegenüber hin oder benutzen sie hinten die Ausgänge, dann musst du sie wieder zurückschicken. Und das ist schwierig, weil die meisten wollen da raus, wo sie reingekommen sind.

01:24:18Speaker 2 Klar. Die haben nicht im Kopf, dass hinten auch noch Ausgänge sind oder dass über den Tragflächen noch Ausgänge sind. Die haben auch diesen Tunnelblick. Ist ja klar, die sind erschrocken, die machen das auch nicht jeden Tag und die stehen unter Schock. Die, die, ähm Dem musst du kurze, knappe Anweisungen geben und sagen, was sie zu tun haben. Ja, dafür sind wir da.

Speaker 1 Nicht jeden Tag evakuieren. Wer möchte das auch? Nee, möchten wir auch nicht. Deswegen ja nochmal der Hinweis mit Zählen, wo ist mein nächster Nodusgang? Nein, aber das ist so, das ist so Leute, die überlebt haben.

01:24:49Speaker 1 Wirklich, also Dinger, wo du denkst, da kommen keine Mähen raus.

Speaker 2 Aber das ist ja bei uns genau das gleiche, wenn wir im Hotel sind. Eigentlich sollten wir uns den Notfallplan angucken. Eigentlich sollten wir gucken, wo ist mein Zimmer, wo ist mein nächster Notausgang, wo ist der nächste Feuerlöscher. Dann kommst du nach so einem langen Flug ins Hotel, bist kaputt, willst nur noch die Uniform ausziehen, willst du nur noch duschen und wie oft denkst du, ach, ich guck morgen? Weißt du, wie ich meine? Also letztlich und endlich sind wir da auch ein bisschen schluderig manchmal mit. Ich kann ja nur von mir sprechen, ne?

Speaker 1 Das ist halt menschlich, ne?

Speaker 2 Aber und so ist es an Bord auch. Und die Leute vertrauen halt darauf, dass sie sicher sind bei uns, ne?

01:25:21Speaker 1 Ja, ja. Genau, also Er hat gesagt, Notvergegung ohne Fahrwerk getestet. Das müsste ja dann heißen.

Speaker 2 Auf den Attrappen wird es auch getestet, weil sie sehen wollen. Blasen wir die Rutsche trotzdem auf oder nicht? Verhalten wir uns richtig? Es wird trainiert richtig.

Speaker 1 Es ist ein anderes Wort als getestet, deswegen.

Speaker 2 Ja, gut, es wird trainiert.

Speaker 1 Ja, ja, getestet nicht.

Speaker 2 Aber es wird trainiert.

Speaker 1 Ja, definitiv.

Speaker 2 Also eine Evakuierung ohne Fahrwerk ist möglich und es wird trainiert.

Speaker 1 Genau, und das, äh, wenn du schon hörst hier, es gibt Rutschen, Extenden oder es gibt für alles einen Plan dafür.

01:25:55Speaker 1 Wannrutsche ja, Wannrutsche nicht, also alte Jumbo ohne

Speaker 2 Richtig.

Speaker 1 Die Mitteltüren, dass das nicht ist. Man kann das, das gibt es auch beim 380er, glaube ich. Ich bringe das gerade aus dem Kopf, dass wenn das passiert ist, dann darf man eine untere Rutsche, glaube ich. auch nicht ausbringen, weil das Rutschensystem ist so, es gibt eine Tür, die ist über der Tragfläche im Main Deck. So, wenn die ausfährt Geht die nach hinten weg und dann über die Tragfläche nach unten runter. Und die andereutsche, die darüber ist im Upper Deck, die geht über die.

01:26:28Speaker 1 . . unten ausgefahrene Rutsche im 90 Grad Winkel runter. Wenn du jetzt aus dem Main Deck die Rutschen ausbringen würdest, würden die. . von unten gegen die Upper Deck-Rutsche sozusagen gegendrücken, weil die nicht mehr, ne, weil das Fahrwerk ist ja nicht ausgefahren, der Flieger ist flach auf dem Boden, die Rutschen werden flacher, würden die anderen Rutschen hochdrücken oder du könntest also die Main-Deck-Rutschen gar nicht benutzen, weil Du guckst ab den Kopf ging, ne? Und die oberen würden eventuell unten praktisch leicht in der Luft schweben. So was meine ich, also ich rede jetzt gerade aus dem Bauch raus, gibt es da auch.

01:27:00Speaker 1 Also solche Sonderdinger.

Speaker 2 Aber wie gesagt, du musst halt gucken. Das ist alles die Theorie. Wenn du in der Praxis siehst, dass du da trotzdem raus musst, weil andere Ausgänge nicht benutzbar sind, versuchst du es trotzdem. Du versuchst irgendwie die Leute da so schnell wie möglich rauszukriegen.

Speaker 1 Genau, richtig, richtig. Was haben wir denn noch hier?

Speaker 2 Aber es gibt eine Testkleidung gibt. Ja, wie gesagt, nur dieses, wenn wir einmal rutschen. Da haben wir doch diese weißen Overalls. Aber das ist nur für unser Training, aber ansonsten gibt es keine adäquate Kleidung für sowas und die Rutschen sind ja relativ

01:27:32Speaker 2 Wie soll ich das beschreiben? Die sind so, ja, wie die Schwimmwesten auch, aus so einem Kunststoff, der ist schon rutschig.

Speaker 1 Aber bis auf die letzten.

Speaker 2 Bis auf unten, da sind so wie Stopper eingebaut, wie so ein Klett, wie so eine Art Klettfluss. Ähm. Ja. Genau.

Speaker 1 Und ich glaube, ist das auch, was der Kollege gesehen hat, dass er die Frage gestellt hat, dass die rutscht, es mal nur rutschen konnten, aber ganz zum Schluss einfach. . Nicht steil genug war, die mussten sie halt dann aufstehen und ihrem Popo nachschieben, sozusagen.

Speaker 2 Aber unterlaufen ist auch keine Option, weil der Mensch, der läuft, der wird vorne immer schneller und die fallen dann irgendwann um.

01:28:07Speaker 1 Genau.

Speaker 2 Das ist auch zu gefährlich.

Speaker 1 Ja, das ist vor allem auch keinen Sinn. Das ist ja wie auf so einem Floßlaufen, die sind ja so ein bisschen eingelächtet. Nee, und das ähm Wegen Testkleidung, was wir anhatten, das ist ja damit unsere eigene Kleidung, weil man da damit die Kinder haben.

Speaker 2 Das ist unsere eigene Kleidung, ja.

Speaker 1 Ich weiß, aber früher war das irgendwas mit Nylonschrump?

Speaker 2 Nee, du musstest die Schuhe ausziehen, damit du mit Absatzschuhen die Rutsche nicht beschädigst. Aber dieses Material ist so stabil, so fest. Und sie haben irgendwann das revidiert, weil in so einem Notfall.

01:28:40Speaker 2 Da ist eventuell Feuer, da ist ausgelaufenes Kerosin, da sind Splitter und Barfuß verletzt du dich noch mehr, als die Gefahr besteht. Oder als das die Gefahr besteht, dass du die Rutsche mit deinen Schuhen beschädigst. Deshalb werden die Schuhe nicht mehr ausgezogen. Du lässt die Schuhe an inzwischen.

Speaker 1 Das war ja.

Speaker 2 Nur das Gepäck sollst du halt nicht mitnehmen, weil das A aufhält, B im Weg steht und zu noch größerer Verletzungsgefahr führt.

Speaker 1 Mit Stöckelschuhen? Ist nicht trotzdem was mit Stöckelschuhen?

Speaker 2 War nicht so ganz hohen High Heals hast, die natürlich nicht, aber ansonsten kannst du die Schuhe inzwischen anlassen.

01:29:13Speaker 2 Früher Ging man davon aus, dass du mit den Absätzen der Schuhe, wenn du da so runterrutscht, die Rutsche beschädigen könntest?

Speaker 1 Also ich weiß, dass mit den strumpfhosen Nylon und sowas, ich glaube, dass Das war auch so bei uns im Training, dass sie deswegen diesen All-Ralls hatten. Weil wenn du nämlich wirklich mit so einer Schrumphose da die Rutsche runterrutscht, dann hast du nachher keine Schrumphose mehr, sondern. . Yeah, but Dann, da merkst du es nachher.

01:29:43Speaker 2 Bischeschwund ist immer.

Speaker 1 Naja, naja, wie gesagt, das ist die Sache, das wäre Verletzung geben, ne? Aber rauf muss, ne?

Speaker 2 Ja, ja.

Speaker 1 Ganz genau. Daniel hat noch gefress, äh, hat noch gefragt, ich glaube, das haben wir beantwortet, die Frage gehofft. Lohnt es sich vielleicht mal übers Notwasser im Allgemeinen zu sprechen? Also ich hoffe nicht, dass wir das machen. Sullenberger konnten wir nicht einladen zu diesem Podcast. Der nimmt so viel Geld für seine Reden, irgendwie.

Speaker 2 Aber das war ja auch grandios, ne?

Speaker 1 Ja, ja, vor allen Dingen er ist ja auch nochmal durchgegangen und hat geguckt, ob wirklich alle sofort sind.

01:30:16Speaker 2 Ja, also Notwasserung ist im Grunde genommen genau das gleiche wie eine Notlandung. Oder ein Vorfall, eine Evakuierung an Land. Das wird trainiert, das wird besprochen. Du musst halt an die Schwimmwesten denken, du musst gucken, dass du nachher auch die Flöße Die Not rutschen, die auch Flöße sind gleichzeitig vom Flieger-Trends. Es ist nicht jede, nicht zum Beispiel. Da wird darüber gesprochen, welche Türen im Notfall geöffnet werden, welche nicht, welche vorzugsweise geschlossen gehalten werden.

01:30:48Speaker 2 Und wenn sie geöffnet werden, ob man die Rutschen ausbläst oder nicht. Weil es darauf ankommt, ob du sie lösen kannst vom Flieger oder nicht. Und dann kommt es darauf an, was für einen Flieger du hast, ob die Rutsche drin ist im Flugzeug, im Rutschenkasten oder ob sie draußen im Rumpf ist. Weil bei Notwasserung wird die natürlich auch nicht geöffnet. Weil die könnte durch den Wasserdruck nach oben klappen und den Notausgang komplett blockieren.

Speaker 1 Ja, stimmt ja, du hast recht. Ja, ja, ja, logisch, logisch.

Speaker 2 Und das ist der Unterschied zwischen Notwasserung. Aber das wird auch trainiert, das wird auch geübt. Und da wird zum Beispiel auf der Langstrecke sogar trainiert, wie man so ein Zelt aufbauen.

01:31:23Speaker 2 Und wie man jetzt auf dem Wasser erstmal zurechtkommt in so einem vollbesetzten Boot und was es da für Hilfsmittel gibt. Also, das wird auch trainiert und durchaus besprochen. Und da gibt es Unterschiede zur Evakuierung am Land Aber da sind wir auch drauf drin.

Speaker 1 Das war, die geschickt habe ich jetzt im Podcast ja auch schon ein, zweimal erzählt. Damals, als ich meine erste Mal einmal musste, dieses Hochwasser-, Notwassertraining machen in dem Floß. Ja, richtig. Und da waren wir, da war, da waren wir ja, wir waren da ja 20, 22, 23 und da war da der Lehrgangsleiter, sagte ja, ich hatte, ich hatte die Option.

01:31:58Speaker 1 euch zwei Kursen zuzuteilen, wo ihr das eintragen musst. Da war dieser Kurs mit den vier Flugingenieuren, die jetzt Pilot werden, und die mussten auch nochmal diesen Kursus machen. Ja. Da habe ich euch jetzt nicht eingeteilt, sondern in dieser Gruppe von zehn Condor Stewardessen, mit der Gruppe eingeteilt wird. Och so, ach ja, da war es. Das war der. Nee, ähm Aber stimmt, jetzt mal eine andere Geschichte. Du erzählst ja mit, also ich will nicht gerade, also ihr, ihr, ich habe oft über Rutschkästen auch gesprochen mit im Podcast darüber, auch äh

01:32:36Speaker 1 Den Rutschenkassen der Fünfertür am Jummo, dass es da so arg ist, dass hinten nachher angeblich nach zwölf Stunden das Wasserglas, wasser draufsteht, gefroren ist.

Speaker 2 Haben wir auch schon drüber gesprochen? Ja, ja, genau, wir waren das.

Speaker 1 Da müsst ihr vorstellen, da ist ja dieser dicke Kasten, der in der Tür ist und da ist die Rutsche drin. So, wenn man das natürlich aufmacht, ich glaube bei der Notwasserung heißt es ja auch erstmal aufmachen und wenn du merkst, dass gleich Wasser unten reinschweißt. Schwimmlage prüfen, richtig. Wenn da unten ganz viel Wasser gleich reinströmt, dann machst du das Ding wieder.

01:33:07Speaker 1 Weil das bringt nichts, ne? Nein, genau. Und dann heißt es Gäste umleiten, aber viel Spaß.

Speaker 2 Gäste umleiten, richtig. Und das ist das, was ich meinte. Diese drauffikte. Da rauszugehen, was sie als erstes sehen. Die wollen nicht zurück in die Dunkelheit, die wollen nicht zurück in die Masse von anderen Passagieren, sondern sie sehen da die Tür und sie wollen da raus.

Speaker 1 Genau.

Speaker 2 Und dann musst du dafür Sorge tragen, dass sie den Ausgang nehmen, der benutzbar ist.

Speaker 1 Ja. Und mir war es gar nicht so bewusst, da habe ich jetzt zum ersten Mal rüber nachgedacht, weil glaube ich hatte diese diese diese tür war auf gab es schon beim 380 aber nur einige dass die die türen klar logisch wenn

01:33:44Speaker 1 Beim 320er sind das ja auch einige Türen in der Mitte, glaube ich, dass die, wenn die Rutsche unten im Rumpf eingebaut haben, so einer Klappe. Und du machst die Tür auf, dann geht die Rutsche unterhalb der Tür auf und kann fumm.

Speaker 2 Durch den Wasserdruck nach oben klappen.

Speaker 1 Ja. Durch die Schwimmlage, ne?

Speaker 2 Richtig. Und du kannst ja auch nicht vom Flieger trennen. Nee, die ist ja im Rumpf drin. Du kommst ja nicht runter an den Rumpf, um die zu trennen. Das ist nur eine Rutsche. Das ist kein Floß.

Speaker 1 Jetzt wird natürlich der geneigte Hörer wieder denken, ja, warum baut man da nicht einen Sensor an oder irgendwas, der feststellt, ob da irgendwie Wasser drin ist oder ob das Wasser dagegen ist?

01:34:19Speaker 2 Technik kann versagen.

Speaker 1 Genau. Und da da irgendwie sowas am Ende. Es ist eine Tür, die dann zubleibt am Land, nur weil das da mal reingeregnet hat, sagen wir mal, mal über Banal gesagt oder irgendwie sowas. Kann man bestimmt irgendwie alles irgendwie denken, Leute, ja, kann man so und so und so machen, aber es muss halt ohne Strom. Der Beispiel von diesem Japan-Flieger wieder, da gab es keinen Strom mehr an Bord, nur noch die Notbatterien und trotzdem gingen die Türen. Hatten die Tür ihre Öffnungsautomatik, die mit Druckkartuschen funktioniert, die aufgeht. Trotzdem gingen die Rutschen auf, trotzdem gingen die Notausgangsbeleuchte, die eigener Stromversorgung.

01:34:54Speaker 1 Es funktionierte alles, es muss halt ohne Dings funktionieren. Und so ist es auch mit diesen Brutschen. Ich habe darüber noch nicht nachgedacht. Ja, witzig, witzig. Ja, noch was Notwasserung. Ja, dass die Schwimmbesten mitnehmen.

Speaker 2 Definitiv.

Speaker 1 Aber noch nicht aufblasen.

Speaker 2 Noch nicht aufblasen. Erst an der Tür, bevor sie rausspringen. Und wenn sie durch die. die Notfenster aussteigen, also auf die Tragflächen drauf, erst außerhalb des Flugzeugs, weil sonst kommen sie mit der aufgeblasenen Weste nicht durch das Fenster durch.

Speaker 1 Sonst sind sie People of Science. Wenn wir People of Science da nicht durchkriegen, kriegen wir sie auch nicht mit aufgeblasener Schwester hängen und die kaputt, die Rutsche, das Ding.

01:35:29Speaker 1 Also gar nicht. Ja, denn ich weiß immer, das war immer, gab es nicht auch mal so Kleinkinderschwimmwesten, die, wenn du sie falsch aufgezogen hast, dass du das Kind. . in eine falsche Schwimmlage bringst. Gab es ja nicht welche.

Speaker 2 Ja.

Speaker 1 Da musst du es ja aufpassen.

Speaker 2 Da musst du aufpassen, richtig. Es gibt Kleinkinderschwimmbest. Also Infant-Schwimmwesten oder Kleinkinderschwimmwesten und dann, wenn du, wenn ein Kind eine normale Schwimmweste bekommt, dann musst du sie anders schließen. Also dann wird

01:35:59Speaker 2 Zwischen den Beinen durch, also dieser Gurt, der sonst um die Hüfte kommt, geht durch die Beine durch und über die Schulter rüber, weil sonst ist die Schwimmweste zu groß und rutscht raus. Also das Kind rutscht dann raus. Das wird anders angebracht.

Speaker 1 Ich habe immer so ein Besehen, eine Babyschwimmweste und war so, dass der Kopf nicht oben auf Wasser schwamm, sondern die Füße.

Speaker 2 Oh Gott.

Speaker 1 Das wären.

Speaker 2 Wie alle meine Entchen, ne?

Speaker 1 Ja, ja, ja, ja, oh, oh, nein.

Speaker 2 Schwänzchen in die Höhe.

Speaker 1 Wir lachen jetzt, aber das wäre ja alle eine Katastrophe. Nee, das wäre wirklich eine Katastrophe.

01:36:29Speaker 2 Nee, das wollen wir alle nicht.

Speaker 1 Nee, nee, nee, nee. War da noch was zur Nutzung, wie was man.

Speaker 2 Ähm nö, eigentlich nicht.

Speaker 1 Hm.

Speaker 2 Eigentlich nicht.

Speaker 1 Ja, wie war das mit den Ähm, you seat, Dev blinkt hier einfach. Oh mein iPad rumst hier gerade so. Irgendwas ist hier gerade so. Das macht immer Geräusche. gab es da diesen George Carlin, diesen ähm Komiker, der hat dann hat dann mal darauf hingewiesen, dass dann gab es diesen, diesen ähnlich

01:36:59Speaker 1 Your seat cushion can be used as a flotation device, ne? Da gibt es einen Kombiater, da gibt es Oh imagine that, me floating around the North Atlantic, clinging to a Casu Fall of Bier Farts. Das war alles sehr, sehr schön. Okay. Das gibt es ja auch noch, ne? Dass man sich da irgendwie rein.

Speaker 2 Hoffen wir, dass das nicht passiert.

Speaker 1 So, wir haben weitere Fragen. Hast du noch Kraft?

Speaker 2 Ja, na logisch.

Speaker 1 Okay, wir haben von York. Jork ein treuer Teilnehmer.

01:37:30Speaker 1 Ja, ich erinnere mich an Joch.

Speaker 2 Der hat schon mehrere Fragen gestellt.

Speaker 1 Finde ich super. Ich bin mir nicht sicher, ob diese Frage so ein bisschen ähnlich schon hatten, aber Frage für Bea, was sind die Top 5 Dinger, die die Passagiere machen, die euch nerven? Und was sind die Top Fünf, die euch das Leben erleichtern.

Speaker 2 Ich glaube, so etwas ähnliches hatten wir schon mal, aber ich gehe da gerne nochmal drauf ein und es gibt ja mehr als Top five, sowohl in die eine als auch in die andere Richtung. Deshalb, ähm, da kann man immer was zu sagen.

01:38:03Speaker 2 Also, was mir jetzt erst wieder aufgefallen ist, als ich aus Singapur zurückgekommen bin, äh, Was uns richtig nervt, ist unbeabsichtigtes Klingen auf dem Jumbo. Weil die Klingeknöpfe für die Flugbegleiter sind in den Armenlehnen. Wer auch immer sich das ausgedacht hat, gehört gesteinigt, geteert und gefedert.

Speaker 1 Wo sind die bei mirbus?

Speaker 2 Ähm.

Speaker 1 Oder?

Speaker 2 Ja, entweder klingelst du oben an der Decke oder du klingelst am Monitor. Die Flieger, da klingelst du am Monitor oder in der Fernbedienung, die aber nicht unbedingt oben auf der Armlehne ist.

01:38:37Speaker 2 Und wenn die Leute sich umdrehen oder wenn sie schlafen oder wenn sie sich aufstützen, dann klingelt es. Und wir gehen jedem Klingeln nach, weil das kann auch ein Notfall sein. Und das ist unfassbar anstrengend, wenn da hinten 244 Leute sitzen, die permanent Klingeln aus Versehen. Sehen Sie das? Ja. Also manchmal ist es sogar so schlimm, dass ich auch schon mal eine Ansage gemacht habe: bitte achten Sie darauf, dass Ihre Klingelknöpfe in der Armlehne verbaut sind, dass sie uns nicht aus Versehen anklingeln. Ja, das ist wirklich sehr anstrengend, weil du bist nur am Rennen, du bist nur am gucken und du bist ja auch immer alert.

01:39:10Speaker 2 Du denkst ja immer, oh Gott, was ist da jetzt? Der eine bestellt sich in Wasser. Der andere kann vielleicht sagen, beim Nachbarn geht es nicht gut, der ist bewusstlos, was mache ich jetzt? Und wie gesagt, häufig passiert das ungewollt, aus Versehen. Merken die gar nicht. Das ist sehr, sehr anstrengend aus. Das nervt uns. Was uns auch sehr nervt, ist mir auch aufgefallen. Gerade in letzter Zeit gibt es da eine große Diskussion. Ähm. Die Leute bestellen sich spezielle Essen, sogenannte Special Meals, und wissen an Bord gar nicht mehr, dass sie sie bestellt haben oder sie sehen die und wollen die nicht mehr.

01:39:44Speaker 2 Und wollen das Normale essen. Ja, das ist so eine Modeerscheinung geworden. Du kannst es umsonst bestellen.

Speaker 1 Muss ich zugeben, wir haben uns auch gern uns, mal gab es eine Phase gern, dass das Vegetarische bestellt ist, weil es irgendwie, es war anders.

Speaker 2 Ja. Es ist ein bisschen anders. Ich finde das gut, wenn sich Leute, die kein Gluten können, das bestellen. Oder keine Lactose aus gesundheitlichen Gründen oder aus religiösen Gründen. Aber mittlerweile bestellt sich das jeder Zweite, weil es in den einschlägigen Fliegerforen die Runde gemacht hat. Wer sich ein spezielles Essen bestellt, bekommt als erster sein Essen, weil wir die zu Fuß verteilen.

01:40:17Speaker 2 Die werden nicht mit dem normalen Essen verteilt, sondern dadurch, wir müssen ja gucken, wo sitzt denn der? Und dann bringen wir doch speziell hin, dass der sein Essen schon mal hat, damit wir nachher den Service flüssig durchmachen können mit den anderen Essen, mit dem, ich sage jetzt mal, normalen Essen. Das kostet uns sehr viel Arbeit, sehr viel Zeit. Die müssen beschriftet werden. Da müssen wir draufkleben, wo sitzt denn der Passagier, wie heißt der Passagier, was ist das für ein Essen? Da musst du gucken, was hat der bestellt. Und viele bestellen es. Weil es umsonst ist und dann sagen sie: Oh, nee, möchten wir doch nicht. Aber wir haben ja nicht für jeden eine Auswahl.

01:40:48Speaker 2 Wenn du es bestellt hast, musst du es auch nehmen. Und das ist mit sehr viel Arbeit und Aufwand verbunden für uns und die Leute wissen das gar nicht.

Speaker 1 Ja, aber was machst du denn? Wenn so ein Gast sagt, oh nee, das habe ich mir aber nicht bestellt. Und du sagst ja, du hier steht, aber das haben sie bestellt. Sie haben jetzt da.

Speaker 2 Ich kann es ja noch weisen. Ja, dann muss er das erstmal nehmen. Und wenn ich dann nachher ein normales übrig habe, weil einer seins nicht haben wollte oder nicht essen möchte, dann kann ich ihm immer noch eins bringen, aber erstmal muss er das nehmen, weil ich kein zusätzliches für ihn beladen habe. Jeder kriegt das, was er bestellt hat. Manchmal bestellt das das Reisebüro aus Versehen.

01:41:19Speaker 2 Einige haben gesagt: ach so, nee, wir haben uns die nur angeguckt. Wir haben geguckt, was es gibt, und da haben sie aus Versehen bestellt. Gibt es auch. Aber das ist schon ziemlich zuverlässig. Also, wenn ich sehe, das Passagier so und so mit dem und dem Namen, und das sind sie ja, wir fragen ja nach dem Namen, das bestellt hat, dann haben sie es auch bestellt.

Speaker 1 Klar. Ja, wie legal so die Konsequenzen, ne? Denn ja, okay, dann sagst du, ja, schauen wir mal, wenn daher was übrig bleibt oder irgendwie sowas. Und dann bleibt irgendwie was übrig, ne? Und dann habt ihr irgendwie zwei Essen verbraucht pro Passagier.

01:41:49Speaker 1 Was irgendwie auch irgendwie Ich meine, was macht Herr Okishiwaga Der da als blinder Passagier ist, der kann doch. Wovon wollte er sich der da näher? Ja! Ja, genau.

Speaker 2 Also, wie gesagt, dieses mit den Essensbestellungen ist für uns sehr viel Aufwand, sehr anstrengend. Und wenn es denn nicht gewollt ist oder aus Versehen angeklickt ist oder das ist doof.

Speaker 1 Ja, ja, klar.

Speaker 2 Ja, das bringt keinen Spaß.

Speaker 1 Also Liebe Gäste.

Speaker 2 Also, wenn ihr ein spezielles Essen bestellt aus gesundheitlichen oder religiösen Gründen, kein Thema.

01:42:23Speaker 2 Oder weil einer Vegetarier ist, natürlich selbstverständlich, ne? Aber nicht so aus Spaß oder um es mal auszup Probieren oder ach nee, doch nicht, ich habe es mir anders überlegt in der Zwischenzeit. Das ist doof.

Speaker 1 Gibt es nicht mittlerweile auch in der simplesten Klasse eine leichte Auswahl zwischen vegetarisch und nicht vegetarisch?

Speaker 2 Ja, gibt es. Aber meistens reicht die Auswahl.

Speaker 1 Ja, stimmt. Viele wollen ja am Ende, wenn sie sehen. Viele sind, glaube ich, mittlerweile vegetarisch, können wir mal vorstellen.

Speaker 2 Ja, beziehungsweise es sind immer noch viele Fleischfresser unterwegs, sag ich jetzt mal so. Und dann hast du in den letzten Reihen kein Fleisch mehr.

01:42:53Speaker 2 Und dann müssen die Fleischfresser Müssen dann vegetarisch essen, was sie doof finden. Ja, okay. Und ist halt so, ne?

Speaker 1 Bei so einem großen Flieger und ähm, finde ich jetzt gerade mal, stellt zu, also Ich persönlich, wir essen auch immer weniger Fleisch. Stellen wir das auch an Bord fest, dass die Leute da mehr vegetarisch zugreifen? Ja. Ja, gut, finde ich es ja gut. Finde ich auch. Absolut. Okay.

Speaker 2 Aber wie gesagt, das ist immer ein bisschen schwierig.

Speaker 1 Okay. Achso, das war Punkt 2 erst. 27 Punkte aufgeschrieben?

Speaker 2 Ja, ungefähr.

01:43:23Speaker 2 Warte, guck mal hier, seitenweise. Oh Gott. Nein, Spaß. Dann habe ich noch aufgeschrieben, ja. Wenn sie im Weg stehen, häufig stehen sie auf, stellen sich bei uns in die Küche und dann machen sie Tonübungen. Strecken uns ihren Hintern entgegen oder stehen im Weg, wenn wir mit den Wagen hin und her räumen müssen. Sie tun so, als wären wir seit drei Wochen In diesem Flugzeug unterwegs, dabei fliegen wir erst anderthalb oder zwei Stunden und er fangen sie schon an, sich zu stretchen und Tonübungen zu machen und Das ist auch ein bisschen anstrengend. Wartet wenigstens, bis wir fertig sind mit unserer Arbeit und dann könnt ihr euch in unseren Küchen aufhalten und euch mal strecken und eure Tonübungen machen oder Yoga-Übungen machen.

01:44:01Speaker 2 Oder einige kommt zum Beten zu uns in die Küche.

Speaker 1 Ich bin Lehrerwiesen, aber die Stars, diese. die, die wegen ihres Hinterteils so berühmt geworden ist, gab es doch so eine Naja, so eine Afrikaner Sängerin oder irgendwas oder was? Kardeshians, oder war das? Ah ja, die Kardeshians. Das sind die Kardashians. Nein, das waren nicht die Kardeshians, aber das ist nicht so schön.

Speaker 2 Wir kriegen da Dinge zu sehen, die möchten wir gar nicht sehen. Wir können halt nicht arbeiten. Wir würden gerne mit dem Service anfangen, Getränke wagen, Essenwagen, wir müssen die heißen Essen aus den Öfen nehmen und so weiter.

01:44:32Speaker 2 Und die Leute stehen im Weg. Das ist unschön. Das nervt uns ein bisschen. Es wäre toll, wenn Sie warten können, bis wir fertig sind. Ach ja, noch so ein schönes Ding. Die Leute meinen das bestimmt nicht böse und deshalb bin ich ihnen auch nicht böse, aber trotzdem ist es mit Sehr viel Aufwand verbunden und das nervt schon. Sie stapeln die Tabletts. Also wir kommen nicht schnell genug zum Abräumen, Ihrer Meinung nach. Aber wir machen ja noch Getränke und dann gehen wir nochmal mit Kaffee und Tee durch. Und dann erfüllen wir noch Sonderwünsche. Und es dauert halt einen Moment, bis wir dann zum Abräumen kommen.

01:45:05Speaker 2 Und dann haben einige ihre Tabletts gestapelt. Und die kriege ich ja so in den Essenswagen nicht wieder zurückgestaut. Das heißt, ich muss das alles wieder auseinanderfummeln.

Speaker 1 Mit Klebkram da unternehmen.

Speaker 2 Mit Klebkram. Was sie auch gerne machen in letzter Zeit, was auch gar nicht geht, ist ihre Gläser und Becher in die leergefressenen Joghurtbecher reinstellen. Dann kleb das Glas im Joghurtbecher. Dann musst du das Glas da rausholen. Dann hast du Joghurt am Glas. Dann kannst du die Gläser nicht stapeln, weil da Joghurt dran klebt. Das ist nicht schlau. Das mache ich doch zu Hause auch nicht. Da stelle ich doch auch nicht das Glas an die Legefutter-Joghurtbecher rein.

01:45:37Speaker 1 Ich hab gerade, ich hab gerade. Ist das nicht so, dass in Amerika Vielmehr einfach mittlerweile, also noch weggeschmissen wird. Also nicht Geschirr natürlich, aber dass die Restaurants immer mehr mit.

Speaker 2 Ja, aber wir machen doch Fly Greener und weltbewusster und es gibt auch teilweise kein Plastikbesteck. Mehr, es gibt nur noch dieses Bambusbesteck und wir versuchen die Becher natürlich wieder zu verwenden. Natürlich versuchen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten. Um ein bisschen auf die Umwelt zu achten.

Speaker 1 Ich schweife gerade vom Thema ein bisschen ab. Darf ich, ne? Ja, na klar. Das ist eigentlich der Podcast nur ein Abschweifen vom Thema.

01:46:11Speaker 1 Ich schon oder auch viele beobachter haben in USA, weil da die Personalkosten unverhältnismäßig steigen oder auch kein Personal ist und so, dass man das einspart, indem man selbst in nicht nur bei McDonalds, sondern in anderen Restaurants viel mehr auf Wegwerft. Geschachten rumgeht. Und das ist vielleicht auch, man denkt, das ist an Bord so.

Speaker 2 Ja.

Speaker 1 Dass man viel so ineinander stapelt, dass wir dir sowieso irgendwie. Wobei, logisch, wenn Geschirr ist und aus Metall und das kann nicht weggeworfen werden sein.

Speaker 2 Ja, Plastikschädchen, die werden ja nicht weggeworfen.

Speaker 1 Nee, genau, richtig.

Speaker 2 Und wie gesagt, das ist ein bisschen anstrengend, wenn wir denn also diese Stapel an Tabletts wieder auseinanderfummeln müssen, damit sie so in den Essenswagen wieder reinpassen.

01:46:48Speaker 1 Wurde ich auch von meiner Frau vorletzten Flug auch noch mehr gemacht? Nee, Stapeln, brauchst du nicht. Nein. Zu Recht. Nein.

Speaker 2 Zu Recht, hör auf den Profi. Also bitte die Tabletts nicht stapeln, auch wenn es nett gemeint ist. Aber das verursacht nur mehr Arbeit für uns und das passt einfach so in den Wagen nicht rein. Wir können sie auch gestapelt nicht rausholen. Sie sind ja einzeln drin in diesen Schienen.

Speaker 1 Auch Tellerstapeln bringt ja nichts.

Speaker 2 Nee, das bringt überhaupt nichts. Wir kriegen es nicht rein. Das wäre super, wenn man das lässt. Und was uns auch unfassbar nervt, sowohl auf der Kurzstrecke als auch auf der Langstrecke, ist, wenn die Passagiere trödeln.

01:47:19Speaker 2 Sie trödeln so in letzter Zeit. Sie regen sich darüber auf, wenn du fünf Minuten verspätet bist. Sie unterstützen dich aber auch nicht dabei. Pünktlich zu sein, weder beim Einsteigen noch beim Aussteigen. Sie steigen ein, dann legen Sie ihr Gepäck oben rein und setzen sich hin. Dann stellen Sie fest, Ach nee, ich sitze ja auf der anderen Seite. Anstatt das Gepäck da jetzt drin zu lassen, nehmen sie es raus und tun es auch in die andere Seite rein. Stehen wieder im Gang und. stoppen diesen Einsteigevorgang, diesen diesen Einsteigefluss. Dann sitzen sie wieder und dann fällt ihnen ein, ach, ich habe ja meine Zeitung noch oben

01:47:52Speaker 2 Ach na, dann stehen sie wieder auf und fummeln und fummeln und fummeln. Und die nächsten Gäste können wieder nicht weiter einsteigen, weil da einer im Gang sitzt, der seine Zeitung daraus fummelt. Dann setzt er sich wieder hin, hat seine Zeitung und denkt, ach Gott, ich habe meine Brille noch da oben. Dann stehen sie wieder auf und das macht uns wahnsinnig. Setz dich hin und wenn alle da sind, kannst du deine Zeitung, deine Brille holen oder mach's vorher, aber lass uns endlich los.

Speaker 1 Da bin ich mal willkommen in unseren alteren Gesellschaften. Diese Phänomene, die du gerade beschreibst, komme sehr vertraut vor, weil ich sie selber immer nehmen.

01:48:22Speaker 2 Oh nein, jetzt sag nicht, du bist auch einer von denen.

Speaker 1 Nein. Nein, aber dass man sich hinsetzt, oh Scheiße, um die ist ja die Brille. Aber dann sagst du halt, warte einfach bisher.

Speaker 2 Oder du wartest, bis eine Lücke kommt.

Speaker 1 Das würde ich auch schon hinbekommen.

Speaker 2 Oder was auch immer. Das ist sehr anstrengend und beim Aussteigen genau das gleiche.

Speaker 1 Da fallen wir zwei Punkte zu ein. Bei den Japanern ist es nicht so.

Speaker 2 Nein. Definitiv nein.

Speaker 1 Da haben wir, glaube ich, auch schon wieder bekommen. Sie ihre Puschen aus, sie ihre Puschen rein, damit sie auf den Sitz steigen können und oben das rein in. Dann fällt immer die Geschichte ein, dass ähm

01:48:53Speaker 1 Das hat eine Kabinkollegin oder Kollege zu ihr gesagt, als sie alleine mit drei Kindern unterwegs waren, in Singapur angekommen waren und alle wollten nur raus und alle waren müde, ich kann das ja irgendwie alles verstehen. und sie dann anfingen, was den ganzen Kram von den Kindern, dem endlich mal Ruhe und Platz war, alles irgendwie einzutüten. Und das dauert natürlich. Und da eine, die, die, die Flugbegleiter, Rinner oder was immer gesagt hat, dafür haben sie doch die letzten zwölf Stunden Zeit gehabt. Uh, da war sie nicht.

Speaker 2 Ist nicht so nett, kann ich auch verstehen, aber die Kollegen haben auch recht.

01:49:26Speaker 1 Die haben auch einen Langflug hinterher, die haben gearbeitet, die wollen auch endlich aussteigen.

Speaker 2 Und wenn die Leute den Anfangen, die Kinder zu wickeln, wenn alle ausgestiegen sind oder anzuziehen oder Passagiere ihr ganzes Geraffel anfangen zusammenzusammeln, dann haben sie ihr Buch im Netz stecken. Dann haben sie ihr Laptop im anderen Netzchen stecken, dann haben sie Ihre Wasserflasche noch irgendwo, die sie verstauen müssen, dann wissen sie nicht, zieht die Jacke jetzt an oder nicht. Das ist und wir haben ja nur kurze Bodenzeiten. Es wird ja alles immer mehr optimiert.

01:49:56Speaker 2 Und die Bodenzeiten werden immer kürzer und wir stehen ja auch unter Stress. Dann müssen wir vielleicht den Flieger wechseln. Oder wie gesagt, wir sind lange unterwegs gewesen, wir sind auch kaputt, wir wollen auch endlich aussteigen. Und dann halten die, und das ist unnötig. Das sind wirklich Dinge, die sind unnötig. Das muss nicht sein. Und das ist auch ein bisschen anstrengend. Das finden wir auch doof. Also es wäre schön, wenn die Leute schnell einsteigen und zügig wieder aufsteigen. Das würde uns gut gefallen.

Speaker 1 Ja, das würde euch gut gefallen, aber ich sag mal, was das Management daraus macht. Die macht dann daraus NPI, ne? Du weißt ja, ne? Neues Produkt innerdeutsch, ne?

01:50:26Speaker 1 Richtig. Ah, wir können die Bodenzeit nochmal fünf Minuten. Optimieren und dann heißt es, wird das MPI niemals pinkelt in der Deutsch, ne? War das so? Ja, ja, genau. Kannst du dich noch erinnern? Ja, ich erinnere mich.

Speaker 2 Und wie gesagt, es wird ja weiterhin dran gefeilt und dran gearbeitet, weil Jedes Flugzeug, was am Boden steht, kostet Geld. Also versuchen Sie, die Bodenzeiten so kurz wie möglich zu halten.

Speaker 1 Vielleicht solltest du doch froh sein, dass es länger dauert. Das wollte ich damit. Aber Kurzstrecke, ne ist wichtig.

Speaker 2 Ja, aber das ist mehr der Verspätung.

Speaker 1 Ja, ja, machen wir an der Punkte weiter.

Speaker 2 Nee, alles gut, das waren schon die Top 5.

01:50:58Speaker 2 Das waren die Top 5, die wir doof finden.

Speaker 1 Okay.

Speaker 2 Und die Top 5, die uns helfen würden, ist, wenn die. Passagiere mal den Ansagen zu hören. Wenn wir sagen, ihre Laptops müssen jetzt bitte ausgeschaltet, im Handgepäck verstaut werden, wäre das schön, wenn ich nicht 50 Passagiere einzeln nochmal darauf hinweisen müsste. Das wäre gut, wenn sie zuhören und das auch machen. Also das würde uns schon sehr helfen. Wir machen ja nicht die Ansagen, um sie zu ärgern oder um sie zu nerven oder zu belästigen, sondern die haben ja einen Grund. Und das wäre gut, weil häufig musst du jeden zweiten nochmal ansprechen und ihr Sitz muss auch wieder senkrecht gestellt werden und ihr Tischchen muss bitte wieder hochgeklappt werden und sie müssten ihr Laptop bitte auch noch

01:51:36Speaker 2 wegstauen. Das wäre schön, wenn sie es gleich machen würden, wenn wir die Ansage dazu machen.

Speaker 1 Ja, naja, klar. Die meisten haben vielleicht auch Knopf gehören, hören das nicht.

Speaker 2 Viele hören das nicht. Ich habe es ja jetzt

Speaker 1 Wiederlebt. Das war der Flug nach Hamburg zurück, wo die Ansage macht, bitte jetzt wählt die Handys komplett aus, wegen Nebellandung und Kateiland, Autoland und alles aus. Und alle, die das Ding dran im Fernsehen geguckt haben, die habt ihr sogar mitbekommen.

Speaker 2 Ja. Gut, auf der Langstrecke, Chris. Es wird eine Ansage gemacht, dass du informiert bist, visuell

01:52:08Speaker 2 Ah, da ist gerade was, damit du die Ohrstöpsel rausmachen kannst. Aber wie gesagt, das würde uns die Arbeit sehr erleichtern, wenn die Leute ein bisschen aufmerksamer wären und zu hören würden.

Speaker 1 Okay.

Speaker 2 Ja, die Tabletts glatt und flach zurückgeben und nicht ineinander stapeln. Das würde uns auch helfen. Denn würde uns das auch helfen, gerade auf der Langstrecke. Ich mache gerne eine Ansage für die Gäste, was wir gleich. An Optionen haben zum Essen.

01:52:38Speaker 2 Ich sage dann, wir werden gleich ein warmes Abendessen servieren. Sie haben heute die Auswahl zwischen, was weiß ich, Hähnchen mit Reis und vegetarischer Pasta.

Speaker 1 Achso, ja.

Speaker 2 Und das wäre super, wenn die Leute sich rechtzeitig entscheiden würden, was sie essen und auch was sie trinken möchten. Häufig stehst du da und sagst: Was darf ich ihnen zu trinken anbieten?

Speaker 1 Was haben sie denn?

Speaker 2 Und dann gucken sie dich an, als hättest du denen gerade die eine Million-Euro-Frage bei Goethe Jauch gestellt. Wo ich denke, hast du Durst? Oder hast du keinen Durst? Du musst doch wissen, was du trinken möchtest. Oder auch diese Frage: Was haben sie denn?

01:53:08Speaker 2 Ich habe alles, nur keine Zeit. Leider ist mir das schon mal rausgerutscht. Aber der hat es mit Humor genommen. Das hält uns sehr auf. Ich kann nicht für jeden Passagier zehn Minuten Zeit investieren, bis der sich entschieden hat, was der ich jetzt essen und trinken möchte. Dafür machen wir die Ansage und sag mir, was du trinken möchtest, und ich sag dir dann schon, ob ich es habe oder nicht. Und das würde uns die Arbeit auch sehr erleichtern. Also rechtzeitig entscheiden, habe ich Durst? Ja. Und wenn ich Durst habe, was möchte ich denn?

01:53:39Speaker 2 Nehme ich ein Wasser, nehme ich einen Kaffee, nehme ich was auch immer. Achso, und das dann auch austrinken, das wäre auch schön. Also in letzter Zeit geht der Trend zum Viertgetränk, sag ich immer. Die bestellen Kaffee und ein Wasser und einen Osaf noch dazu und haben sie auch noch ein Ginger Ale oder haben sie noch ein Wein oder was?

Speaker 1 Nur, ich sag mal, das wäre jetzt.

Speaker 2 In der Economy-Class gibt es das nicht mehr. Da musst du bezahlen, da gibt es Onboard-Delight Service inzwischen. Oder auf der Langstrecke.

01:54:10Speaker 2 Und dann gehst du nachher durch mit der Waste, sammelst alles wieder ein und nimmst die Hälfte der Getränke unausgetrunken wieder mit und musst sie wegschmeißen. Erstmal ist es eine wahnsinnige Verschwendung und zum Zweiten macht es unsere Arbeit auch nicht leichter.

Speaker 1 Hast du, warum das so ist? Einfach because we can?

Speaker 2 Ja, ich glaube ja. Nee, der Kaffee schmeckt mir nicht, habe ich schon zu hören gekriegt. Ich sag, okay, kann ja mal passieren, aber was ist mit dem O-Saft? Schmeckt er auch nicht? Was ist mit dem Wasser? Nicht möchte nicht mehr.

01:54:41Speaker 2 Oder da muss ich so oft auf Toilette, ja, aber das warst du doch vorher. Und sie bestellen, bestellen, bestellen. Und das ist eine wahnsinnige Verschwendung. Das tut mir in der Seele leid, wenn wir so viele Dinge. Wir müssen eh viel zu viel wegschmeißen. Und das ist unnötig. Das muss nicht sein.

Speaker 1 Da muss man sich immer noch bewusst machen, was an Bord da weggeht. Finde ich auch.

Speaker 2 Und das finde ich auch schade. Und unnötig. Das ist wirklich unnötig. Und sie kriegen ja, wenn sie noch Durst haben, dann kriegen sie ja von uns. Sie können ja klingeln oder sie können in die Bordküche kommen.

01:55:11Speaker 2 Sie bekommen ja jederzeit was. Mittlerweile gibt es auch auf der Langstrecke eine kleine Flasche Wasser für während des Fluges, wenn wir fertig sind mit dem Service. Das heißt, sie sind Das heißt, sie sind immer versorgt mit Getränken. Und deshalb finde ich das schade, wenn wir so viel wegschmeißen müssen, weil sie sich das vorher nicht überlegen.

Speaker 1 Ja, klar.

Speaker 2 Okay. Zum Beispiel. Und was uns auch wahnsinnig nervt, ist, da sind wir wieder bei Size Passengers, wenn die Beine ständig im Gang hängen. Und du kommst da nicht, und Entschuldigung, und dann schlafen sie, und dann kommst du da nicht vorbei und du kriegst du sie nicht geweckt.

01:55:45Speaker 2 Und du musst ja da durch. Unser Arbeitsplatz ist sehr beschränkt, der Gang ist nicht breit. Ich kann verstehen, dass die Leute sich ein bisschen. ausbreiten wollen, gerade in der Economie Class. Aber das ist sehr hinderlich, wenn du da mit dem Getränkewagen durchgehst, mit einem Essenswagen, dann musst du den ganzen Quatsch wieder einsammeln, dann fährst du nochmal durch mit dem Bordverkauf, dann fährst du nochmal durch mit diesen kleinen Wasserflaschen, die du verteilst. Also Also du bist ja relativ häufig in dem Gang unterwegs und es ist unfassbar anstrengend, wenn du da im Slalom laufen musst oder ständig den Leuten die Leute bitten musst, die Füße.

01:56:16Speaker 2 Die Arme, die Köpfe, die Babys, was auch immer, aus dem Gang zu nehmen.

Speaker 1 Also ich meine, wenn man nachts war, das habe ich auch gerne gemacht, einfach mal einen Rundgang, ne, in der Pause dann irgendwann gemacht, der rumgegangen ist, wenn man jeden Mal guckst, ach guck mal so Wie kann man alles am Bau? Denn da dieses Durzugehen, das ist ja dann immer, also falls die Kollegen früher in der Taschenlampe immer so gut gedämmt haben. Das kann ja auch gefährlich sein, wenn du die nicht siehst. Jetzt hast du dir das Handy an und machst mal kurz Licht. Wie viele Füße muss ich denn jetzt gleich rübergehen?

01:56:46Speaker 1 Aber nachts ist das ja okay.

Speaker 2 Ja, nachts ist es okay. Da müssen wir ja nicht so oft durch und auch nicht mit Wagen. Wenn, dann gehen wir so leise durch mit einem kleinen Tablett, mit Getränken oder mit was auch immer oder mit ein paar Snacks. Aber da müssen wir nicht mit dem Wagen durch, denn es ist okay.

Speaker 1 Also wie gesagt, ich kann verstehen, wenn Leute ihre Füße irgendwie in den Gang vorstecken. Aber das ist so. Mir hat mal ein anderer Kollege erzählt, der ist mal bei dem bei den Transsibirischen Eisenbahnen. gefahren und da liegen die auch so und da sind die Füße auch so halb im Gang drin. Die haben so Betten, die so quer sind.

01:57:16Speaker 1 Und sagt er, du schläfst da keine Sekunde, weil jeder immer beim Vorbeigehen und da ständig einen Füßen irgendeiner reißt in den Füßen gehen. Das heißt, und das Sind ja nicht nur die Flugbegleiter, die durch den Abends durchgehen, sondern die Gäste ja.

Speaker 2 Und wir sind ja vorsichtig, ne? Wir gehen auch teilweise seitwärts da durch oder so, aber die Passagiere nicht, die rennen da so durch. Und ohne Rücksicht auf Venutze, wenn sie mal auf die Toilette müssen oder was auch immer.

Speaker 1 Oder Kinder da sind oder irgendwas.

Speaker 2 Richtig.

Speaker 1 Also nimmt mal die Füße lieber rein, ne? Ja.

Speaker 2 Ja, so, das war's. Ach so. Die Top 5

01:57:46Speaker 2 Rau und runter.

Speaker 1 Also Jörg hatte gesagt, hat mich ja, hat noch gegen gesagt, was mich am meisten als Passagier stört, sind Sitznachbarn, die dauernd sich über die Airline beschweren und sagen, dass früher alles viel besser war. Früher war sowieso alles viel besser, also das ist ja in allen Bereichen, da war einfach mehr Lametta früher. Definitiv. Bei Service und gleichzeitig den Viefliegerstatus. Und gleichzeitig den Vielfliegerstart und ihr Handpack stolz zeigen. Und immer irgendwie derselbe Typ, Mensch, sagt er.

Speaker 2 Ja, das ist richtig.

Speaker 1 Ich will zumindest nur meine Ruhe.

01:58:16Speaker 1 Ich weiß ja, Jörg, der fliegt extrem viel. Extrem viel. Ich will zumindest nur meine Ruhe, dazu Kaffee, Espresso, wenn möglich intravenös und eine Flasche Wasser. Genau, das war so. Kommt er, wenn er mit mir sitzt. Ja, genau, klappt. Andere Frage fand ich auch ganz schön, habe ich auch nicht vergessen, den Namen aufzuschrei Schreiben. Welche Infos habt ihr eigentlich von den Passagieren?

Speaker 2 Also, ähm, inzwischen haben wir relativ viele Infos.

Speaker 1 Weil er ihm wurde mal zum Geburtstag gratuliert. Ja, derjenige hat.

Speaker 2 Das ist doch nett.

01:58:47Speaker 2 Ja, seitdem wir unsere iPads haben Haben wir relativ viele Infos. Früher hatten wir die PIL, die sogenannte Passenger Information List, da stand der Sitzplatz drauf, da stand der Name drauf und da stand der Status drauf. Wenn der irgendwas Besonderes war. Senator, Frequent Traveler, Hon oder was auch immer. Dann stand dabei, ob du Assistance brauchst, ob du den Betreuungsdienst bestellt hast, ob du einen Rollstuhl brauchst oder nicht. Denn stand da drin, ob du ein besonderes Essen bestellt hast.

01:59:19Speaker 2 Das müssen wir auch wissen, wer hat ein besonderes Essen bestellt, ob du ein Tier dabei hast, Pet in Cabin. Nennt sich das, wo der sitzt, weil die ja auch gesondert gesichert werden müssen unter Umständen und so weiter. Das haben wir immer schon als Info gehabt. Und inzwischen wissen wir, wo der Passagier herkommt. Das heißt, wenn er abgehetzt kommt, dann weiß ich, ah, der hatte einen Anschlussflug, der hat einen knappen Anschlussflug oder der kam verspätet mit der und der Maschine rein. Und wir wissen, ob der noch weiterfliegt. Wenn wir nach Frankfurt fliegen, weiß ich, hat er noch einen Anschlussflug und dann kann ich gezielt hingehen und sagen, Herr Sovi noch, ich habe gesehen, Sie fliegen weiter nach, was weiß ich, Berlin.

01:59:52Speaker 2 Ihr Erdflugsteig hat sich geändert, Sie müssen jetzt bitte da und da hingehen oder wie auch immer. Und sie arbeiten daran, dass wir sehen, ob das Gepäck verladen wurde oder nicht. Weil häufig Leute mit knappen Anschlussflügen fragen dann immer, ist mein Gepäck verladen dabei oder ist mein Tier unten eingeladen, ich habe noch einen großen Hund dabei oder was auch immer. Und diese Infos können wir mittlerweile auch sehen. Da können wir dann gucken und sagen, ja Ihr Gepäck ist verladen oder hier ist ein Gepäck durchgestrichen, eins ist dabei, das andere hat es leider nicht mehr geschafft oder die Gepäckstücke nicht, gehen sie gleich zu Lost and Found.

02:00:22Speaker 2 Also, das sind alles so Informationen. Und natürlich, ob jemand Geburtstag hat oder nicht.

Speaker 1 Da bin ich aber jetzt unter. Kann ja auch sein, dass derjenige das gar nicht will, dass ihr das wisst. Und da bin ich mir gar nicht sicher, ob man irgendwo was bei seiner Buchung irgendwie so ein Datenschutzhäkchen oder irgendwas, hier ganz konkret, der Hörer oder Hörerin schreibt, dass mir wurde zum Geburtstag gratuliert, okay, und bei der Swiss lag auf dem Sitz schon der Schlafanzug, also ich schätze mal, das war dann irgendwie eine nette Klasse, ne? In meiner Größe.

02:00:53Speaker 2 Nee, also das wissen wir nicht. Die Größe wissen wir nicht.

Speaker 1 Das war wahrscheinlich aber nur Zufall oder vielleicht haben die Herren alle.

Speaker 2 Ja, ich glaube, die Herren haben alle eine Größe und die Damen haben alle auch eine Größe, eine kleinere Größe.

Speaker 1 Ja, okay.

Speaker 2 Also, das weiß ich nicht. Also, welche Konfektionsgröße der hat und wo der wohnt. Was da Lieblingsgericht ist und die Lieblingsfarbe, das weiß ich nicht. Aber so Dinge, die so für den Flug relevant sind.

Speaker 1 Also, ich weiß eins, dass es immer davon heißt, dass wenn man sich so ein Ticket maletwegen irgendwo besorgt hat, da gibt es ja also ganz wilde Portale, man kann es natürlich direkt bei der Airline buchen.

02:01:26Speaker 1 Dann ist irgendwie alles schick sozusagen, aber wenn du das dann über Booking oder Caju oder BC Kayak oder irgendwas, ne? Kayak ist ja einer, der pflückte aus allen Angeboten das günstigste raus und der stellt dir durch ein Ticket. Damit weiß diejenige, die Gesellschaft, mit der du fliegst, also nur da ist Passagier mit dem Namen Sohnsofiel und der Ticketnummer so und so viel.

Speaker 2 Also Otto-Normalverbraucher, da kriegen wir auch keine Infos. Eventuell, dass der noch Geburtstag hat, weil das System das aufploppen lässt oder diese Special Meal-Bestellung oder Assistance.

02:01:57Speaker 2 Aber mehr erfahren wir nicht.

Speaker 1 Und ich glaube, das sind alles Dinge, damit ich freut auf das alles, was der Passagier selber eingegeben hat.

Speaker 2 Ja, richtig.

Speaker 1 Wenn der Passagier nichts eingegeben hat, dann

Speaker 2 Von den Statuskunden, die haben meistens, die sammeln Meilen, die haben die Mails ein Moor-Karte, die haben die Mails ein Moor-Nummer, da haben sie auch schon Daten hinterlegt. Dieses System ist ja miteinander verknüpft, damit sie Meilen sammeln können oder sie einlösen können oder wie auch immer. Und da wissen wir das natürlich. Aber die sind in der Regel auch damit einverstanden, dass wir das wissen. Genau.

Speaker 1 Und ich glaube, das ist irgendwo in dem Prozess, hat man das an die Airline, welche immer das ist, einmal sein Hähkinder gesetzt.

02:02:32Speaker 2 Und jetzt sind wir Flugbegleiter. auch dazu verpflichtet, Datenschutz. Wir dürfen das nicht weitergeben. Also wir reden da mit niemandem drüber, wir geben es nicht weiter, wir gehen auch nicht nach Hause und sagen, du Schatz, guck mal, ne? Der und der, sondern das unterliegt auch dem Datenschutz. Und der Schweigepflicht, da reden wir nicht drüber. Das ist nur für uns.

Speaker 1 Deswegen glaube ich auch gar nicht, dass ihr so viel auch gar nicht aus Startups gar nicht so viel einsehen könnt. Nein, können wir auch nicht. Also ich habe nur die Info. immer wieder bekommen, wenn irgendwie Unregelmäßigkeiten anstehen, wenn Schnee ist oder irgendwie sowas und die Airline hat mich gar nicht informiert darüber und dass dass der Flug gecancelt worden ist oder irgendwie sowas, dann hatten sie auch nicht die Info.

02:03:12Speaker 2 Dann sind erst solche Buchungsportale wie sonst was. Oder die Gäste haben ihre E-Mail-Adresse nicht hinterlegt oder ihre Handynummer nicht, weil über diese Kanäle kriegen sie diese Infos über Verspätung.

Speaker 1 Musst du aber machen. Du musst es nicht. Dem Buchungsportal.

Speaker 2 Nee, sondern der Airline.

Speaker 1 Sondern der Airline mitteilen. Also wenn man das will, das heißt, wenn man irgendwo, man kann ja dann sein, sehr oft jede Airline, jede Scheiß-Airline hat ja mittlerweile irgendwie so eine Rolle-App-App und sah das nur, keine Ahnung. Bei rein der Bußst du ja sowieso rein eher, aber wenn du jetzt, keine Ahnung, über irgendeine Airline bußt, Türkisch oder irgendwie sowas, über irgendein Portal, dann würde ich auch immer zur türkisch Airline-App hingehen.

02:03:50Speaker 1 Dort Deinen Buchungscode in deren App mit deinem Daten.

Speaker 2 Nee, da kannst du ja auch einchecken, notfalls, falls die App nicht funktioniert oder was auch immer. Und da kannst du, glaube ich, deine Daten auch hinterlegen.

Speaker 1 Nee, du musst Ja, kannst du, spätestens dann musst du ein bisschen was hinterlegen.

Speaker 2 Ja, richtig, damit du erreichbar bist.

Speaker 1 Nehmen wir mal an, der Flug ist erst in zwei Wochen. Also ich glaube, Papati kannst du ja bis zwei Wochen vorher einstecken, was ja absurd ist. Aber bei anderen kannst du deine Buchung ja schon ein halbes Jahr vor dann eingeben.

02:04:20Speaker 2 Ja.

Speaker 1 Und wenn dann der Flug sich verändert. Die Abflugszeit oder irgendwie sowas Sitzplatz, irgendwie sowas verändert, dann würde ich das, kann ich nur empfehlen, gibt das da.

Speaker 2 Definitiv.

Speaker 1 Gerade dann, wenn ihr immer der Airline nochmal direkt melden, bis man irgendwie fliegt. Und wenn du sagst, dass du weißt. Dass der Flieger, dass der Gast MI, woher er kommt und wo er herankommt, das könnt ihr auch nur wissen, wenn das in demselben Buchungscode drin ist.

Speaker 2 Richtig.

Speaker 1 Wenn du dann in Frankfurt angekommen bist und er fliegt dann mit, keine Ahnung, hier nicht sein, die gibt es ja nicht mehr, aber mit EasyJet dann weiter nach London.

02:04:51Speaker 1 Richtig, dann weiß ich es auch nicht mehr.

Speaker 2 Also das muss schon die

Speaker 1 Die Allianz oder die Gruppe sein von da fällt mir ja ein, dass eventuell, ja, ich weiß nicht, ob das schon Dingfest ist, und das finde ich irgendwie echt spannend, dass ja SRS aus der Starlines rausgeht, ne?

Speaker 2 Ja, habe ich auch gehört.

Speaker 1 Also wie die das machen wollen, weil die sind ja, das ist ja extrem verzahnt. Also wirklich extrem verzahnt.

Speaker 2 Ja.

Speaker 1 Gerade wenn du, ich weiß nicht, jeder Flug in Skandinavien, du da aussteigst, das ist ja.

02:05:23Speaker 1 Du gehörst ja dort zur SAS-Familie so, umgekehrt. Also wie das funktionieren wird, das will ich mir.

Speaker 2 Ich bin auch gespannt, aber es hat ja alles einen Grund, ne? Ich weiß es nicht. Die werden sich das überlegt haben.

Speaker 1 Ja, da will einer mehr Geld dafür bezahlen und überhaupt.

Speaker 2 Naja.

Speaker 1 Wir haben noch eine Frage von Julian. Ja. Ich glaube, da kommen wir so ganz langsam mal zum Ende. Gott, wir rennen an die zwei Stunden hier ran. Von Julian. Hallo Steffen, hallo Olli. Ich sag mal Hallo Bea, okay? Ja, das wäre nett.

Speaker 2 Aber du kannst mich auch Olli nennen.

Speaker 1 Aber er hat eine Frage gestellt, die ich wirklich mit dir beantworten würde.

02:05:54Speaker 2 Ja.

Speaker 1 Und zwar, weil es betrifft. Die Flugbegleiter. Mir ist bei meinen Flügen als Passagier aufgefallen, dass sich das Kabinenpersonal bei Starts und Landung konsequent auf die Hände setzt oder die Arme vor dem Oberkörper verschreckt. Ich hatte bei den netten Flugbegleiterinnen nachgefragt, aber sie wussten auch nicht, warum das so praktiziert wird. Vielleicht wisst ihr was darüber. Wird diese Haltung während des Starts und Landung auch vom anderen Flugpersonal praktiziert? Zum Beispiel Frachtbegleiter, Mitflieger im Cockpit. Ich gehe mal davon aus, dass ihr als Piloten immer die Hände am Steuer habt.

02:06:27Speaker 1 Sehr gut. Tausend Dank für den tollen Podcast und die spannenden Folgen. Viele Grüße, Julian, hat das gefragt.

Speaker 2 Ja. Ja, da gibt es tatsächlich eine Antwort. Schade, dass die Kolleginnen die Frage nicht beantworten konnten. Ja, und zwar. Ähm, du solltest schon die Hände so haben, dass sie bei einem möglichen Startabbruch oder bei irgendeiner Unregelmäßigkeit dieses Flugzeugs nicht wild umherfliegen.

02:06:57Speaker 2 Wir haben jetzt nicht die Anweisung, uns auf die Hände draufzusetzen, aber wir versuchen sie schon immer in Flugrichtung an die Wand dran zu machen oder auf den Schoß zu legen oder immer am Körper dran, nah am Körper zu haben. Wie gesagt, weil es kann immer irgendwas Unvorhergesehenes passieren und damit die nicht unkontrolliert und wild da durch die Gegend fliegen und man sich selber verletzt oder seinen Kollegen, der neben einem sitzt, verletzt. ist es schon ratsam, die Hände so zu positionieren zu Start und Landung, dass, wie gesagt, bei einer harten Landung oder beim Startabbruch, dass die Hände da nicht

02:07:31Speaker 2 Unkontrolliert umherfliegen. Das ist der Grund.

Speaker 1 Ah, okay. Also, ich weiß natürlich, dass man, wenn man im Sitzplatz ruhen möchte, schlafen möchte, ist diese verschränkte Arme, also die über Kreuz liegt, ist das so ein bisschen die beste Position. Um zu pennen. Wenn man im Sitzen einfach so schlafen möchte, so nicken möchte, ohne jetzt großartig hier so ein Kissen oder bequem machen oder irgendwie so. Weil dann weiß man, wo die Arme sind, dann hängen die nicht so runter oder dateln da irgendwo gegen oder irgendwie so. Also das ist so Off die Position, wenn ich mal so überlege, wie die Kollegen Neppen an Bord, die das kontrolliert, dann haben die oft erstmal die Arme so verschränkt, bevor die da irgendwo so dann irgendwie runterfallen oder irgendwie so.

02:08:08Speaker 1 Also gerade da, wo man keine Arm rest.

Speaker 2 Ja. Ich weiß nicht, wie das bei anderen Airlines ist. Ich nehme mal an, dass es dasselbe Procedure ist. Cockpit natürlich nicht und Frachtbegleiter Weiß ich nicht. Aber wie gesagt, das ist einfach aus Sicherheitsgründen.

Speaker 1 Okay. Cool. Das ist eine schöne Antwort, Julian.

Speaker 2 Ich weiß, wo man die Hände hat. Ich hoffe, damit ist deine Frage beantwortet, lieber Julian.

Speaker 1 Ja, ja. Das war die letzte Frage. Ja. Ja. Wir sind am Ende des Podcasts, der ja immer mit einer Geschichte aufhört.

Speaker 2 Das ging ja schnell.

02:08:38Speaker 1 Ja, nur schlanke zwei Stunden. Oder so. Ja, ich habe da eine Geschichte aus dem Netz rausgesucht, aber wenn du natürlich sagst, du hast da eine, dann würde ich die auch mal gerne irgendwie anschauen. Ich soll euch loslegen. Also wir haben ein, das ist eine Artikel von dem 17. Januar, also gar nicht so alt, also 2024, von Times of India. Habe ich gelesen. Also TimesofIn.

02:09:08Speaker 1 india Times. com. Lockglitch, Munster in Airkraft. Toilet for 100 minutes. An claustrophobic passenger on a spice jet from Mumbai to Bengaluru was trapped inside a malfunction toilet for nearly 100 minutes. So und da steht dann weiter drin. He was rescued after Engineer broke open the Loo Door at Campe Nogova International Airport. There. Stuck in the toilet, especially during the landing, the passenger remained in a state of shock.

02:09:40Speaker 1 Gut, also was ist das? Der war ganz normal auf diesem Flug, ist also eingestiegen, saß vor übrigens auf 14D wegen Datenschutz, ich wollte es nur mal erzählen. Und dann ist aufs Klo gegangen und bekam nicht mehr die Tür auf. Und war das Schloss kaputt von dieser Tür oder irgendwas? Und die haben dann gesagt, Sir, we tried to best open the door, however, we could not, do not panic. Und haben sie ihnen auch so einen Zettel, den Zettel sieht man hier übrigens ein Bild, ne? Haben sie unter der Tür durchgeschnitten, do not panic, we are landing in a few minutes, please close it.

02:10:12Speaker 1 The commode lit and sit on it.

Speaker 2 Clodeagel.

Speaker 1 And secure self. As soon as the main door is open, Engineer will come to help. Habe ich dir schon mal erzählt, dass ich einmal, da muss man ganz leise erzählt, dass ich einmal auf der Toiletteflug gemacht habe, weil ich keinen Jumpseit hatte. Nein, möchte ich das nicht wissen. Dann erzähl's mir lieber nicht. Das ist 30 Jahre her. So Und der war also, ähm, da eigentlich, ich frage mich, du kennst doch Toilettentür.

02:10:43Speaker 2 Ja, ich kenne Toilettentüren. Kann das sein, dass man die nicht. . Das kann nicht sein. Also du hast ja zumindest bei uns ist das so kannst die Tür von außen zumachen und du kannst die von außen auch öffnen. Genau, und wenn das Regel ist, dann gibt es immer noch oberhalb der Tür so ein kleines Häkchen, mit dem man die Tür quasi aushängen kann. Genau. Also bei uns ist es, glaube ich, gar nicht möglich, dass jemand einen ganzen Flug über in der Toilette eingesperrt ist, weil er die Toilette nicht aufkriegt, weil er die Tür nicht aufkriegt.

02:11:13Speaker 1 Dann sind die. Ich sag mal, also es gibt immer noch ein Berecheisen an Bord, glaube ich.

Speaker 2 Ja. Ja, gibt es.

Speaker 1 Das darf ich natürlich nicht erzählen, weil da müsste ich alle hören.

Speaker 2 Natürlich nicht, aber das weiß ja keiner, wo es versteckt ist.

Speaker 1 Nein, genau. Und damit könnte man das Ding, glaube ich, weil das Ding ist keine Panzertüren.

Speaker 2 Nein.

Speaker 1 Ich glaube, das kannst du sogar mit dem Fuß eintreten. Genau, und dafür ist so das Eisen auch genau dafür da.

Speaker 2 Also ich war auch sehr überrascht, als ich das gelesen habe und habe gedacht, das kann eigentlich nicht sein.

02:11:44Speaker 1 Genau, und das kann man ja auch ändern, das sind oben so kleine Häkchen, ne? Da siehst du einfach. Richtig. Wie das Scharnier raus wie so eine Schiebetür auch oben, diese Pinögel, die man so reinschiebt, oder irgendwas schiebst du runter und dann fällt dir die Türen.

Speaker 2 Vielleicht ist es ein anderer, ich weiß nicht, was ist für ein für Toilettentüren haben, aber bei uns ist es nicht möglich, dass jemand den ganzen Flug über, wie gesagt, auf der Toilette eingesperrt ist.

Speaker 1 Ist sie ein bisschen stärker gebaut, weil die. stärkere Currybelastung aushalten muss oder irgendwie sowas Kanal. Druck aus Leichtür oder irgendwie sowas, weißt du viel.

Speaker 2 Also es ist skurril und es ist auch irgendwie ein bisschen lustig, wenn man davon den

02:12:19Speaker 2 Aber wie gesagt, sowas habe ich noch nie gehört und ich würde mich mal aus dem Fenster lehnen und sagen, das wäre bei uns nicht möglich. Also da braucht keiner Angst zu haben, da sie auf dem Kühlschwung.

Speaker 1 Nein, das ist die Nachricht, die man eigentlich mitgeben kann. Also man kann keine Sorge. Ihr werdet nicht auf dem Klo landen müssen. Richtig? Also selbst wenn dieses Schloss, was man von innen und von außen immer öffnen kann, also, ne? Da haben wir ja schon mehrfach drüber gesprochen. Man sollte da sich nicht sicher sein, dass man da seine Ruhe hat. Insbesondere, wenn man da irgendwie solche Schweinkram macht wie Rauchen oder irgendwie sowas.

02:12:49Speaker 2 Die Tür geht auf, wir kriegen sie auf.

Speaker 1 Genau. Ähm. Genau, das wundert mich. Das fand ich so als Geschichte zum Abschluss irgendwie als drolliches Abschluss.

Speaker 2 Trollich.

Speaker 1 Ja, okay, cool. Ja. Ich glaube, damit kommen wir nach zwei Stunden langsam zum Ende, würde ich auch mal sagen, oder? Ja. Ja, genau. Fällt noch irgendwas ein? Nicht? Im Moment nicht. Dann kann ich nur sagen. Gib Feedback. Bea freut sich über Feedback.

Speaker 2 Ja, sehr gerne.

Speaker 1 Wir machen das so, dass wenn Nachrichten an dich kommen, ich leite an sie dich weiter.

02:13:21Speaker 1 So kriegen wir das hin, wenn Fragen kommen oder irgendwas in der Art. Und dann bedanke ich mich, dass du hier warst.

Speaker 2 Ich danke dir auch, dass ich dabei sein durfte. Ich hoffe, dass die Leute das spannend fanden, was wir zu erzählen haben.

Speaker 1 Genau. Und ihr wisst ja, ihr könnt das überall erreichen: E-Mail, ich will das gar nicht auf. Das steht in den Shownotes dran und Noch für unsere Hörerinnen jetzt, also wirklich konzentrieren. Am meisten, wo man direkt mit uns reden kann, ist dieser Telegram-Channel, der existiert, aber Telegram ist nicht jedermanns Sache. Am besten dann, wenn ihr wollt, E-Mail

02:13:51Speaker 1 Oder Mastodon, der Kanal, der wird mittlerweile kristallisiert sich immer als besseres Medium heraus. Ich bedanke mich Bea und sage Tschüss.

Speaker 2 Bis zum nächsten Mal.

Speaker 1 Ciao und auf Wiedersehen.

Speaker 2 Danke.

Speaker 1 Tschüss.