Folge #173 · 05.01.2025 · Dauer 01:32:24

CFWU 173- Fliegen mit Einstellungsabsicht

2 Funde Original-Episode auf comeflywithus.de →

Dies ist der Zweiten Teil eine mindestens dreiteiligen Mini Serie über die Ausbildung zur Verkehrpilotin/pilot. Heute redet ich mit Lukas der über die erste Hefter seiner Ausbildung bei der European Flight Academy Swiss erzählt

Kapitel (33)
  1. 00:00:00 Begrüßung
  2. 00:00:41 Begrüßung des Gastes: Lukas
  3. 00:02:37 Warum Pilot geworden
  4. 00:05:31 Erster Einstellungstest bei LH
  5. 00:06:33 Erster Schritt ins Fliegen: Segelflug
  6. 00:07:24 Zweiter Einstellungstest bei Swiss
  7. 00:09:55 PIT
  8. 00:14:41 Medical
  9. 00:17:54 Positive Entscheidung März 2020
  10. 00:23:19 Endgültiger Starttermin Juni 2023
  11. 00:24:47 Tätigkeit in der Wartezeit
  12. 00:27:43 Erste Phase: Theorie mit PPL Praxis
  13. 00:30:34 Bise Wind
  14. 00:32:28 Erstes Flugzeug: DA40 mit Garmin 1000
  15. 00:36:37 Zweiter Theorie Block: IFR
  16. 00:40:35 Dritter Teil: Goodyear
  17. 00:43:33 United Flugschüler
  18. 00:46:36 Einschätzung der Cirrus
  19. 00:51:17 Zurück in die Schweiz
  20. 00:53:27 DA42 SIM
  21. 00:55:39 Kosten
  22. 00:58:52 Was bedeutet "Einstellungsabsicht"
  23. 01:02:51 Frage von Nick: Tagesablauf
  24. 01:08:41 Anerkennung der Lizenz in EASA?
  25. 01:10:20 Weitere Perspektiven, Karriere danach?
  26. 01:10:56 Blacksurfer: Warum in Amerika schulen? Welche Gründe?
  27. 01:13:35 Warum ist es günstiger in den USA zu fliegen?
  28. 01:15:52 Darf man die Muster später auch privat fliegen?
  29. 01:17:56 Kann man auch mehr lernen, z. B. Kunstflug
  30. 01:22:06 Wie machen das andere große Airlines?
  31. 01:25:25 Von Andreas: Ist mein Auto noch da?
  32. 01:27:15 Die Geschichte zum Ende: Habub Sandsturm
  33. 01:31:18 Verbschiedung

Vertagte Themen (2)

Links (17)

Transkript

00:00:00Speaker 1 Hallo Leute, es geht wieder los. Es ist schon die zweite Aufnahme, die ich heute mache. Es ist immer noch der 23. Oktober. Also Leute, die so ein bisschen mitgehört haben. Be der letzten Aufnahme werden festgestellt oder vorletzten, ich weiß nicht genau, wann ich diese Aufnahme hier rausschmeißen werde. Die werden feststellt, dass ich an dem Tag schon mal eine Aufnahme gemacht habe. Wenn meine Stimme also immer noch ein bisschen kratzig klingt, man möge mir das verzeihen. Aber ich freue mich, ich habe ganz spannend, ich habe den Lukas mir gegenüber hier virtuell sitzen. Der sitzt ganz weit im Süden, wenn ich das richtig verstanden habe. Von mir ist ja immer alles im Süden aus.

00:00:32Speaker 1 Und der Lukas, mit dem möchte ich mich über die aktuelle Ausbildung bei der. . . Hallo Lukas, wie heißt das genau? Wo? Wo? Wo? Schulzugreich?

Speaker 2 Lufthansa Aviation Training, Switzerland.

Speaker 1 Lufthansa Aviation Training. Switzerland, das ist nämlich das Geile. Ich hab nicht mal gewusst, ich dachte es, also ich wusste, ich kannte natürlich Lufthansa Aviation Training, ohne Frage, aber dass es eine eigene Division Switzerland gibt, das war mir neu. So, hallo, guten Tag Lukas. Schön, dass du das so mitmachen möchtest.

00:01:04Speaker 2 Ja, hallo zusammen. Freut mich auch sehr, dass ich dabei sein darf. Ja, und ich freue mich mit euch ein paar Eindrücke zu teilen aus der aktuellen Ausbildung. Danke auch an den Steffen für die Einladung. Ja, und genau, ich würde sagen, legen wir einfach mal los.

Speaker 1 Ich möchte ganz kurz nur sagen, falls die Leute welchen Wo bist du gerade? Also was ist dein nächster Schritt? Also einfach nur, damit wir einmal das Ende nur festlegen, wie weit wir erzählen können. Ich das irgendwie so sagen. Was hast du in der Hand und was ist der nächste Schritt?

00:01:36Speaker 2 Also ich komme jetzt grob in den Endspurt der Ausbildung, würde ich es betiteln. Ich war jetzt schon in Grenchen, bin da DR40 geflogen, also in einmotorigen Flieger. Und in Goodyear in Arizona und sind dort die Cirrus geflogen. Sagt dem einen oder anderen vielleicht auch was. Und jetzt Der nächste Step ist jetzt in knapp zwei Wochen FNPT, also ein Flugsimulator für eine DA42 und dann fliegen wir zweimotorige Maschinen. Und nächstes Jahr im Januar geht es dann auch nach Grenchen für die praktische Flugphase und ja dann wartet im Sommer schon Jet.

00:02:12Speaker 2 und Airbussoft. Oh, cool, sehr schön, das freut mich.

Speaker 1 Aber dann fangen wir doch mal ganz, weil dann wissen wir, weißt du, wo das Ende ist und falls einer sagt, oh, ich möchte und überhaupt, ich habe praktisch den. den Spoiler, oder wie heißt das? Immer das ganze Schluss des Climax. Ich habe es schon vorweggenommen, aber es war mir einfach MB. Ich wollte diese Grundstücke reinbringen. Aber so, erzähl doch mal. Also ich bin, ich war ja früher, als ich bei Lufthansa war, war ich auch Trainer und dann bekamen wir irgendwann, mussten wir auch Sprachprüfung abnehmen.

00:02:44Speaker 1 Also da musste ich dann dieses englische Prüfung abnehmen. Und eine Frage von diesen fünf Fragen, die du da in Englisch stellen musstest, das habe ich aber meine Lieblingsfrage, weil da jeder musste, da hat ja irgendwas anderes gemacht, why did you become a pilot? Warum? Ich lasse es mal auf Deutsch. Ja, natürlich, logisch. Aber das mussten die Abend alleine immer in Englisch beantworten und da haben sich da irgendwie einen abgekrampft.

Speaker 2 Ja, also meine Tante ist vor über zwanzig Jahren in die USA gezogen. Sie hat einen Soldaten geheiratet, der hier stationiert war für die US Army.

00:03:15Speaker 2 Und seitdem war er in unsere längsten und Ja, aufwendigsten Urlaube immer in die USA und da gehört natürlich immer ein Flug dazu. Und ja, für mich war das Highlight irgendwann immer der Flug. Also ich, ich hab, ich war am Flughafen an den Scheiben geklebt, hab die Fliege angeschaut und Ja, ähm, hat mich auch am Ende vom Urlaub wieder auf den Rückflug gefreut, weil es einfach immer ein eindrückliches Erlebnis war und ja.

Speaker 1 Ja, war bist du das erste Mal dann geflogen?

00:03:45Speaker 2 Boah, ich glaube, als Kleinkind wahrscheinlich. Genau festmachen kann ich es leider nicht. Es gibt ein Bild von mir, ich glaube 2003 in Frankfurt vor einer Delta 767. Ah, okay. Also damals war ich dann fünf. Ja, ich würde sagen, irgendwas kleiner 3 oder so, würde ich schätzen, grob.

Speaker 1 Okay. Das heißt, hatte so, aber du kommst jetzt nicht, ich habe doch gar nicht gefragt, wo du genau, weil wir reden von der Swiss Schule praktisch die ganze Zeit. Aber du bist in Deutschland geboren sozusagen und

00:04:19Speaker 1 Das Bayern? Nee, ich habe gerade wegen Soldaten geheiratet, aber nee, du hast erzählt, du kommst ja aus Bayern und nicht irgendwie aus Stuttgart in der Nähe, weil da sind natürlich auch viele Soldaten immer gewesen und all das, aber das hat damit nichts zu tun, ne? Irgendwie sowas

Speaker 2 Ja, so aufgewachsen bin ich zwischen Nürnberg und Würzburg, so in Nordbayern grob, ziemlich ländlich. Wir haben aber Elersheim hier, das ist eine der größten Heli-Basen der Amerikaner außerhalb der USA. Genau, ähm und dementsprechend mein Onkel war auch Crewmitglied auf dem Heli bei der Army.

00:04:50Speaker 2 Okay. Zwar nicht als Pilot, aber der hatte praktisch auch schon Luftfahrt bezogen. Und deswegen auch meine Tante, die dann, obwohl sie in der fränkischen Pampa wohnt, einen Soldaten dann geheiratet hat und dadurch dann eben nach Amerika gekommen ist.

Speaker 1 Ah, sehr schön. Okay, geil. Und so, das heißt du bis jetzt lese ich hier 25 Jahre alt, ne? Und wann hast du denn?

Speaker 2 Seit einer Woche 26. Ja, genau.

Speaker 1 Herzlichen Glückwunsch. Und was ich sagen wollte, ich muss jetzt langsam meine Struktur wieder reinbringen.

00:05:21Speaker 1 Also du genau. Und das heißt, also du hast, du wolltest Fliegen lernen, das hast du denn auch erstmal privat gemacht, wenn ich das richtig sehe.

Speaker 2 Ja, also bis zum Abitur hatte ich eigentlich keine Ahnung. wo man überhaupt fliegen kann. Ich wusste zum Beispiel gar nicht, dass man hier eine Viertelstunde weg Segel fliegen kann. Ich dachte mal, wenn man sich nicht damit beschäftigt will. immer sehr weit weg. Ich dachte immer, das geht in den Alpen oder an exotischen Orten. Aber dass es hier auch gut geht, habe ich dann erst schon im Abi rausgefunden.

00:05:52Speaker 2 Ja, und dann habe ich, ich glaube 2019 war es, die Auswahlverfahren gemacht für Lufthansa. Damals noch?

Speaker 1 2019, okay. Wie alt warst du da? Ja, das war. Ja. 22, oder?

Speaker 2 Vor fünf Jahren. 21, 22. Okay. Okay. Ähm, genau. Bin dann kurz vorhin rausgeflogen leider und hab dann privat eben begonnen an der privaten Flugschule hier in Deutschland.

00:06:22Speaker 1 Aber du hast doch, hast du dich auch Segelfliegen angefangen und sowas?

Speaker 2 Alles? Genau, also parallel privat. Ich habe mich endlich mal bereden lassen von einem Schulfreund damals, der auch sehr glücklich geflogen ist, mal mitzugehen, weil ich das auch immer total Verpasst habe mal auszuprobieren und genau habt dann Segelfliegen angefangen. Das ist natürlich ein bisschen einfacher, als gleich ein PPL zu machen, wenn es A viel günstiger ist und B natürlich an mehr Orten angeboten wird. und wir haben dann nach meinem ersten Alleinflug an die Flugschule gegangen für den PPL dann.

00:06:56Speaker 1 Das ist das auch, was, wenn mich einer sagt, ja, ich möchte fliegen lernen und so und immer so, ja, wie dick oder wie tief sind sie dann die Taschen, nee, nicht so tief, ne? Das ist dann auch, ja, dann probierst du doch auch erstmal mit Silbefliegen. Das ist, ähm Weil es halt eine günstige Variante ist und man halt im Verein und da sich gegenseitig helfen kann und das so ein bisschen machen kann. Aber du hast dann dein PBL an einer Flugschule gemacht, sozusagen.

Speaker 2 Genau. Und parallel hatten wir damals eben noch die Möglichkeit, sich separat für Swiss zu bewerben.

00:07:27Speaker 2 Das habe ich dann auch gemacht. Okay. und hab dann kurz vor meinem PPL dann die Zusage bekommen und hab dann mit dem PPL praktisch die Flugschule wieder verlassen und Ja, wollte dann zur Swiss 2020 das müssen wir auch nochmal ganz kurz nachhalten.

Speaker 1 Das heißt, du hast den Einstellungstest in Hamburg gemacht, also der wird ja, glaube ich, immer noch in Hamburg gemacht, ne? Hattest du dann Der ist ja immer noch eingeteilt in zwei Phasen, die erstmal das, ich sag mal, technische und verständnische und all sowas dazu und dann, wenn das positiv ausgefallen ist, dann diese Firmenkomponente, oder?

00:08:06Speaker 2 Genau, also damals hieß es eben noch ganz klassisch BU, also Berufsgrunduntersuchung und FQ-Firmenqualifikation. Oder Group Qualification, ich bin mir gar nicht mehr sicher. Ich bin also keiner mehr sicher, was das alles alles ist, aber es ist gerade. Und mich hat es eben dann im zweiten Teil kurz vor Ende rausgekriegelt.

Speaker 1 Und ja. Das da soll man sich nichts drauf ich sag mal so einbilden. Also dass jetzt kann ich das nicht oder irgendwie sowas.

00:08:37Speaker 2 Ich habe halt schon in der, ich glaube schon in der Grundschule Flugzeuge mit Spiegeleiern aufgemalt, daher war das dann schon Fies, aber. Ja, okay, kann ich verstehen. Im Großen und Ganzen, ja, muss ich sagen, habe ich dann doch viel Glück gehabt, dass es bei Swiss geklappt hat.

Speaker 1 Und ist der Test, hast du da das gleiche wieder von vorne gemacht oder haben die nur den BU-Teil, nicht dem BU-Teil, sondern diesen FQ-Teil, Firmenqualifikation oder Groupteil haben sie den nur gemacht oder was haben die gemacht?

Speaker 2 Damals war es noch strikt getrennt, das ist meines Wissens nach mittlerweile nicht mehr so.

00:09:09Speaker 2 Mittlerweile ist es eben diese DLR-Zertifikat, nennt sich es, glaube ich. Okay. Damals bei Swiss, das hat man von Null anfangen dürfen. Es war gut und schlecht, aber man kannte natürlich Teile der Tests schon. Die Swiss hatte dann teilweise noch zusätzliche Tests. Und insgesamt ein deutlich umfangreicheres Assessment. Also wir hatten damals sechs Stufen, die mehr oder weniger umfangreich waren und ja, die erste Stufe war dann ganz klassisch eben am PC sitzen und dann die Tests klicken.

00:09:40Speaker 2 Ähm und dann ging es aber schon in der zweiten Stufe war schon ein psychologisches, äh, ein psychologischer Test, eben so eine Gruppenaufgabe.

Speaker 1 Mhm.

Speaker 2 Ja, und dann ging es relativ Schlag auf Schlag. Die genaue Reihenfolge kenne ich gar nicht mehr, aber es gab dann diesen Grupp Somate im Prinzip einen einfachen Simulator. Okay. Dann gab es den Pit, also in einer Box sitzen und einen wilden Zickzack-Kurs abfliegen, der aussieht wie ein Labyrinth auf Papier. Und ganz zum Schluss gab es dann ein Interview, Stufe 5, und einen Medical Stufe 6.

00:10:12Speaker 2 Okay. Das waren dann die sechs Stufen, die man da ablegen durfte. Und wie lange hat das gedauert? Es hat sich relativ lange gezogen. Es kam auf sehr, würde ich sagen, auf die Flexibilität an, die man selber so hatte, weil man eben Terminvorschläge immer bekommen hat und ich habe meistens dann immer die nächstmöglichen genommen und ich glaube, das ganze Assessment war dann vier, fünf Monate lang ungefähr.

Speaker 1 Okay. Aber nochmal, also immer zu jeder Phase bist du da nach Zürich gegangen.

00:10:43Speaker 1 Es wurde teilweise zusammengelegt.

Speaker 2 Also Stufe Eins war separat natürlich, das war immer in einem Raum sitzen mit vielen Bewerbern und Computertest klicken, dann Stufe 2 und 3 war zusammengelegt, eben dieses psychologische Gespräch oder die Gruppenaufgabe und der Gruppsomat, der einfache Simulator. Dann ist man nochmal nach Zürich gegangen für Den Pit, also für den anspruchsvolleren Simulator und ganz zum Schluss dann Medical und Interview, weil wieder ein zusammengelegter Termin.

00:11:15Speaker 2 Also es waren insgesamt vier Trips nach Zürich für sechs Stufen im Assessment.

Speaker 1 Okay. Und das war immer ein Tag oder war das zwei Tage ineinander oder drei oder sowas?

Speaker 2 Der Pit, der war auf zwei Tage aufgeteilt, da gab es einen ersten Tag und einen zweiten Tag. Und ganz am Ende wird es auch nochmal aufgeteilt. Also Der Gupsimat und die psychologischen Sachen wurden an einem Tag gemacht, als hat man früh die psychologische Aufgabe lösen müssen, und dann hat man per SMS eine Nachricht bekommen, ob man bestanden hat.

00:11:48Speaker 2 Per SMS. Super, ja. Da weiß ich auch noch ganz genau, da bin ich furchtbar erschrocken, weil da habe ich die Zusage per SMS bekommen. Und dann kam persönlich ein Team vom Assessment Center, ein Mitglied, und hat gesagt, ja, wir haben hier einen Fehler gemacht, und ich dachte, oh Gott, um Gottes Willen. Aber es ging zum Glück um die falsche Uhrzeit, aber das hat sich eingebrannt, weil da sitzt du natürlich auf furchtbar heißen Kohlen. Das heißt, wir haben einen Fehler gemacht. Aber

Speaker 1 Und musstest du irgendwie, das hört sich an so Flugsimulator, muss man da irgendwie fliegen können oder irgendwas?

00:12:23Speaker 1 Wurde da irgendwas vorausgesetzt oder irgendwas?

Speaker 2 Also es gab ein Briefing und wenn mich nicht alles täuscht, konnte man sich, wenn man im PPL hatte, auch, ich glaube, einen Flug sparen im Pit, wo dann praktisch ich Ich würde sagen, wahrscheinlich ein einfacher Flug weggelassen wurde. Okay. Ich habe vier machen müssen, vier Flüge, die natürlich immer schwieriger wurden. Und Um deine Frage zu beantworten, es gab immer ein Briefing-Guide und ich würde sagen, der hat auch gereicht, weil das im Prinzip Pitch <unk> Power Fliegen war.

00:12:53Speaker 2 Okay. Und praktisch Ich glaube eher darum ging zu zeigen, dass man systemisch arbeiten kann und halt vor allem exakt fliegt. Also dass man halt so und so viel Pitchhält, so und so viel Bank und die Kurve fliegt und dann auf einem Kurs ausleitet, dass man da so die Themen, die da gefragt wurden.

Speaker 1 Okay. Ja, spannend. Ich wollte jetzt gerade zum Pittest irgendwas fragen. Ja, ist egal. Aber das kann ich irgendwie noch rausfinden. Das heißt, und das Medical wurde auch danach erst gefragt, also abgefragt oder wurdest du da bei denen getestet dann auch, also auf Medical.

00:13:32Speaker 2 Die Swiss hatten ein Swiss Medical Center am Flughafen in Zürich und da wurde auch das Medical gemacht, inklusive noch einen Gutarzt vom Augenarzt, wo man dann nochmal einen separaten Augenarzttermin hatte, also eigentlich umfangreicher als ein Positives Class One. Okay. Damit sich die Airline auch sicher sein konnte, dass man da jetzt auch nicht vorbelastet ist. Und man hat dann tatsächlich ein relativ detailliertes Gutachten auch über die Augen bekommen. Also es war ein sehr, sehr gründlicher Check-up. Und Auf der Basis aller dieser Assessment Steps und dem Medical wurde eben dann entschieden, ob man dann die Ausbildung starten darf oder eben nicht.

00:14:07Speaker 1 Das ist mal, ich glaube, ich muss mir mal überlegen. Also ich glaube, das war eigentlich damals ähnlich, dass die ersten ersten Test, so diesen Paper-and-Pencil-Test, die wir hatten. Und dann kam Medical und dann ging es erst so ein bisschen weiter, sozusagen. Also dass man, ich glaube, das ist dann so ein bisschen nach Kosten aufgeteilt ist. Eigentlich würde ich doch so Medical immer so als den teuerste Komponente bezeichnen bei der ganzen Sache, aber ja, okay. Und sind da doch Leute rausgefallen, weißt du das?

Speaker 2 Also das Verfahren war so, man hat dann alle Tests absolviert und dann gab es einen separaten Boardtermin, heißt es, wo dann die ganze Bewerbung betrachtet wurde.

00:14:45Speaker 2 Also das Board 1. Und Da hat man natürlich keinen Einblick, also man weiß sein eigenes Ergebnis, aber ich habe jetzt von niemandem gehört, der jetzt wegen einem medizinischen Grund abgelehnt wurde. Okay, also. Wobei, man muss auch dazu sagen, nach dem Pit hat es sich auch relativ verlaufen, also da hat man wenig Kontakt zu anderen Leuten im Assessment gehabt, weil sie halt schlicht und ergreifend auch einen Einzeltermin hatten und jetzt nicht zu dreißigst bei der BU sa äh bei der ersten Stufe saß und die Computertests geklickt hat.

00:15:17Speaker 1 Ja, okay. Also naja, ja, also ich weiß, wir fingen tatsächlich, also ich bin zurück, um das, damit euch ich mal was von mir erzähle, bei uns waren halt zwei, ich sag mal, im BU-Tests eingeteilt. Das eine war ein eintägiger Test und zu dem wir eingeladen wurden in Hamburg und ich wohne auch in Hamburg, also von der Seite war das immer, war es relativ einfach. Und ich weiß gar nicht, von denjenigen, die dort bei dem Test waren, da habe ich zwei tatsächlich wiedergesehen.

00:15:48Speaker 1 Also wir waren da zu 30 in Raum und dann wurden wir keine Ahnung, eine Woche später oder zwei Wochen später wieder eingeladen und davon habe ich zwei wieder gesehen. Und dann war es ein Fünf-Tagestest und am Ende habe ich einen, mit einem bin ich dann gemeinsam auch im Lehrern gelandet. Also von der Seite her. War da so ein bisschen noch Zusammenhalt da. Und das ist der Kollege heißt Norbert, sehr netter Kerl. Und ich glaube, wenn er nicht da gewesen wäre, würde ich hier auch nicht sitzen, weil ich konnte bei ihm sehr viel abschreiben. Das war sehr nett, fand ich gut.

00:16:19Speaker 1 Was ist denn eine Eulersche Zahl? Also was war ja so manche absurden Sachen, aber wusste ich gar nicht. Okay, alles klar. Passt.

Speaker 2 Ja, und es gab noch keine WhatsApp-Gruppen, die einem das Leben erleichtert haben, oder?

Speaker 1 Ja, heutzutage gründet man direkt eine WhatsApp-Gruppe. Naja, gut, also ich, ja. Ja, das macht sein. Aber beim Test kannst du es ja wiederum auch nicht anwenden, ne? Irgendwie so. Vor allen Dingen. Ist egal. Stimmt. Ja, cool. Musstest du, durftest du, haben dich vorher gefragt, trägst eine Brille oder du darfst nur so und so viel Dioptrin haben oder irgendwas?

00:16:52Speaker 1 Ich werde tatsächlich immer noch gefragt, manchmal, ich habe Blomben, darf ich fliegen? Sowas wurde gar nicht gefragt oder sowas.

Speaker 2 Also die genauen Bedingungen weiß ich nicht mehr. Für mich war es immer relativ easy, weil ich noch keine Brille brauche.

Speaker 1 Okay.

Speaker 2 Knock on wood. Das kommt

Speaker 1 Trust me, son, it will come. Ich denke. Nein, nein, nein, nein, nein. Das ist einfach ab 50 hast du eine Lesebrille, Punkt. Aber das dauert ja noch ein paar Jahrzehnte, also keine Sorge.

00:17:27Speaker 1 Achso, nee, weil, ähm ja, okay, ganz kurz noch bei diesen Blompen, das ist so ein altes Ding aus der Militärzeit, ne? Da musstest du deine Zähne untersuchen und deswegen, ähm, aber das spielt in der zivilen Luft noch nie eine Rolle gespielt, deswegen, also das Deswegen erwähne ich mal das hier so ein bisschen rein. So, ja, okay, okay. Und das hat dann, 2019 wurdest du getestet und hattest in dem Jahr dann auch das OK bekommen.

Speaker 2 Ich glaube, also meinen Beutanstalt habe ich im März 2020 bekommen, mit der Aussicht dann im Juni oder August loszulegen.

00:18:00Speaker 2 Ja, und dann kam Corona.

Speaker 1 Okay, gut. Exakt. Und was, ähm, ja, okay, gut, also dann Wie war denn der Plan damals? Also bei welcher ist, war die Schule, so wie sie, wie man dir gesagt hat, wie sie aufgebaut ist, da im März 2020 oder die Info, die sie hatte? War sie, ist sie jetzt noch genauso? Gab's, also. Nee. Nein.

Speaker 2 Es wurde komplett umgestellt, würde ich mal behaupten.

00:18:31Speaker 2 Oder zumindest, was heißt komplett umgestellt? Damals war es noch so, dass man eben. Wenn man in der Schweiz seine Ausbildung gemacht hat, nach Vero Beach gegangen ist, das wurde dann während Ko ja genau Heißt an die Ostküste und das wurde dann im Zuge von Corona alles zusammengelegt, also mit der Lufthansa zusammen und jetzt gehen alle nach Goodyear. Genauere Details habe ich dann nicht mehr dazu, was sich genau geändert hat, aber das ist der deutlichste noch, der signifikanteste Unterschied.

00:19:05Speaker 1 Das heißt, du bist, wie du gesagt hast, du bist jetzt bei der Lufthansa Aviation Zürich oder Switzerland, ne?

Speaker 2 Training Switzerland.

Speaker 1 Training Switzerland. Wie hieß es, als du den Test gemacht hast? Hieß es da auch schon so oder hieß es irgendwie anders?

Speaker 2 Es hieß schon European Flight Academy und ich glaube, die Umstellung von Swiss Aviation Training auf Lufthansa Aviation Training ist ein paar Jahre vorher eben erfolgt.

Speaker 1 Okay. Dann alles standardisiert wurde. Du hast dich ja natürlich als Deutscher dort beworben.

00:19:35Speaker 1 Bei den Schweizern. Also ich weiß, es gab mal so gewisse Zeiten. Da waren so die Stimmungen zwischen Deutschland und Schweiz jetzt nicht so optimal, sagen wir mal so. Das war die Zeit, als so CDs so über die Grenze gewandert sind, nach Deutschland, zu den Steuerbehörden hin und sowas. Also da war die Stimmung nicht gut und so. Hat sich da ein Gefühl gehabt, dass du da oder besser anders so gesagt Wie viele Schweizer sind in deiner Klasse oder haben die irgendwie, weißt du, was ich meine? So grob bei eben?

00:20:05Speaker 2 Wir sind group 50-50 und. Ich fand die Behandlung im Assessment mit Abstand angenehmste, die ich bis dahin erfahren habe, weil es wurde wirklich auf Augenhöhe selektiert, sag ich mal, und das war eine sehr angenehme Erfahrung. Also Ich hatte einen Pitflug, jetzt kann ich es verraten, der lief nicht so gut, der ganz am Ende. Sorry, ja. Ja, der Kapitän hat, also der Auswahlkapitän hat wirklich mitgelitten und hat gesagt, ja, das Können sie, kannst du im echten Leben nicht machen. Und ja, es war irgendwie sehr empathisch und ja, sehr angenehm.

00:20:38Speaker 2 In Hamburg da habe ich mich so gefühlt, okay, sie sind nicht geeignet, danke tschüss. Und in in der Schweiz war es sehr viel freundschaftlicher oder oder was sagen Sie sogar. Ja, einfach auf Augenhöhe. Freundschaftlich vielleicht nicht unbedingt, aber sehr angenehm. Ja, von Vorurteilen würde ich auch nicht sprechen. Ich finde, es wird schon, ich würde sagen, es wird schon erwartet, dass man sich ein Stück weit anpasst und Ja, das ist meiner Meinung nach auch ein Ziel der Ausbildung da dort, dass man eben so ein bisschen den Schweizer Spirit auch mitbekommt und ein bisschen versteht, wie ticken die Leute, wie kommunizieren die Leute.

00:21:14Speaker 2 damit man auch sein Gegenüberschwer dem Cockpit besser einschätzen kann, weil, ja, wenn ich nicht verstehe, wieso sich mein Kollege so verhält, wie er sich verhält, dann tue ich mich, glaube ich, deutlich schwerer. Und das ist durch die zwei Jahre, die wir jetzt unsere Ausbildung machen, schon Ja, sehr einfach angenehm reinzukommen und auf das Land kennenzulernen.

Speaker 1 Ja, spannend. Gibt es eine Frage? Ich habe immer noch so eine Ich habe keine Ahnung, welche Kriterien da in dieser Einstellungstest irgendwie stattfinden oder irgendwas.

00:21:50Speaker 1 Ich habe nur immer das Gefühl. Das gibt einen Punkt, wo die Einstellungstester oder wie man sie nennen will, wo sie dich einmal So richtig nerven und piken und gucken, wie reagierst du, wenn du so ein bisschen, wenn man dich kritisiert und zwar doof kritisiert. Hast du da irgendwie so einen Punkt erlebt, dass das passiert ist?

Speaker 2 höchstens, wie gesagt, bei diesem letzten Flug im Simulator, weil da ging es dann schon darum, da macht man dann Fehler, die man sich im Nachhinein auch nicht erklären kann.

00:22:20Speaker 2 Da drehst du dann Flieger nach rechts statt nach links. Und dann denkst du in dem Nachhinein, ja klar, bin ich bescheuert. Okay. Aber ich glaube, da ist es wieder wichtig, dann halt, ja, konstruktiv halt. Zu sagen, okay, klar war es falsch. Aber so richtig ans Limit gebracht haben, fand ich, würde man nicht. Also es war immer freundschaftlich und Klar, es wurde auch auf Schwächen eingegangen, aber ich habe sich jetzt nicht angegriffen gefühlt oder irgendwie wirklich bis ans Äußerste reizt.

Speaker 1 Ich meine jetzt nicht, dass man dich, dass man da einem so in die Ecke drängt oder sowas, sondern nur die Frage ist

00:22:52Speaker 1 Wenn man dann sagt, also wenn jetzt einer zu dir sagt, ey du sag mal, das war irgendwie echt schlecht hier, das kannst du nicht machen oder irgendwann, wie man denn darauf reagiert, also das ist so, genau. Ob man dann irgendwie sagt, okay, das tut mir leid, aber zieh mal warum, okay, ich werde es besser machen. oder ob man einen hochroten Kopf kriegt und den auch anschreit. Also das wäre so ein bisschen, ne, so durch die Kritikfähigkeit, dass sie da getestet wird. Nein, nee, okay, alles klar. Nee. Ja, cool. Aber, so, denn da war es also praktisch, hat man gesagt, hey, März 2020, kann's losgehen, dann kam dieses Corona dazwischen.

00:23:25Speaker 1 Wem erzählst du das? Ich habe das auch gut erlebt. Wann ging es denn effektiv los?

Speaker 2 Also Starttermin war letztes Jahr im Juni, als wir wieder, also wo es weiterging, und da noch mit einer relativ vollen Klasse, also mit ja 20 Mann, die wir jetzt in unserer Klasse sind, von denen auch viele vor Corona noch die Auswahl gemacht haben. Und dann praktisch jetzt die drei Jahre dann, ähm, ja, anders verbracht haben oder halt gewartet haben.

Speaker 1 Okay. Und ähm, sind das alles noch die, ist das die erste Klasse wieder, die geöffnet wurde ist?

00:23:59Speaker 1 Oder sind das, ähm Also weißt du, dass das die erste nach Corona wieder, die sie gestartet haben, oder waren davor auch schon welche oder so?

Speaker 2 Also in der Schweiz ist es tatsächlich schon die vierte. Es gibt drei Klassen vor uns, die aber mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen starten mussten, soweit ich weiß. Okay. Da konnte die Swiss dann mal weniger Geld zuschießen oder es gab eben keine Einstellungsabsicht.

Speaker 1 Okay.

Speaker 2 Aber die genauen Details kenne ich jetzt auch nicht, weil ich eben nicht in den Kursen bin.

00:24:29Speaker 2 Aber wir sind ja, ich würde sagen, im Ja, Ende der Corona-Nach-Zügler. Ja, okay, cool. Nach uns kamen dann wieder mehr Leute, die dann auch nach Corona sich beworben haben und auch angenommen wurden. Ähm und Div, ja, ich würde sagen, wir waren so die letzte Klasse, die dann mit vielen vor Corona Leuten besetzt war.

Speaker 1 Ähm, der Da muss ich, aber dann, das können wir nachher, wenn wir zum Ende kommen, weil du hast also so Sachen gesagt wie mit Einstellungsabsicht ohne Einstellungsabsicht, und da müssen wir nachher nochmal reden, also wenn das irgendwie was würde mich mal interessieren.

00:25:01Speaker 1 Was hast du in der Zwischenzeit gemacht?

Speaker 2 Ich habe studiert hier ganz in der Nähe in Würzburg. Luft und Raum für die Informatik nennt sich der Studiengang. Es ist eben so eine Mischung aus Informatik und Elektrotechnik. Und in Würzburg wurden da Drohnen entwickelt oder wurden und werden Drohnen entwickelt und auch Kleinsatelliten. Ja, und es war sehr spannend. Wir haben dann auch teilweise so ein einfaches A-Hars entwickelt am PC, heißt nur aus Sensoren praktisch eine Lage von der Drohne bestimmen.

00:25:32Speaker 2 Und dann realisiert man erstmal, wie kompliziert es sein muss, sowas so zu bauen und zu entwickeln, dass es dann im Airliner später so gut funktioniert, wie es in den meisten Fällen tut.

Speaker 1 Ah ja, spannend. Hast du dann irgendwas Fliegerisches noch gemacht oder so? Hast du den PBL weitergemacht oder irgendwas in der Art?

Speaker 2 Den PPL habe ich schon vor der Ausbildung oder vor Corona fertig gehabt.

Speaker 1 Okay, das hörte sich an, dass du die Flugschule verlassen hättest, aber du hattest da PML.

00:26:02Speaker 1 Mit dem PPL. Okay.

Speaker 2 Okay. Und ja, ich bin dann privat geflogen und habe eben meine Lizenz auf der Halten. Und er hat auch ein paar coole Flüge da gemacht. Wir sind zum Beispiel mal auf die Aero geflogen nach Friedrichshafen. Genau, war ja eine entspannte Zeit, würde ich sagen. Natürlich mit den Kribbeln, dass man wieder weitermachen will. Aber war ja immer so ein Up-and-Down, brauche ich dir nicht erzählen.

Speaker 1 Ja, ja, brauchst du nicht erzählen. Und ähm Dieses mit der Wartezeit, ähm, Gott, ich, ich kenne Leute, die sind, ähm, die haben zwei Jahre hinter mir in Bremen damals angefangen.

00:26:39Speaker 1 Zwei Jahre. Und am Ende sind sie fünf Jahre später zum Fliegen gekommen. Weil dazwischen auch schon damals in den 90ern gab es Wartezeiten ohne Ende, Pausen und all sowas. Also das Und dann gab es wieder Ende 90er Jahre gab es Dinger, wo sie gesagt haben, so schnell wie möglich, wir brauchen alle und dann gab es wieder Vollgas und Vollbremsung. Ob du mit oder ohne Corona. Es gibt nur diese zwei Stellungen. Das kommt immer wieder vor. Sehr binär. Eins oder nur? Ja, genau, richtig, richtig.

00:27:09Speaker 1 So, nee, aber da würde mich mal so interessieren. Also, wie läuft das? Also bei mir war das so, nur mal zum Vergleich, wir haben drei Monate Theorie gehabt, dann ging es in die USA, dann haben wir PPL gemacht, dann ging es wieder zurück und auch Theorie in den USA. Dann ging es wieder zurück, da haben wir nur Theorie gemacht und dann ging es wieder in die USA für Multi-Engine und all den ganzen Kram. Das läuft ja so lange schon lange nicht mehr so, da fehlt man nur noch einmal in die USA, sozusagen. So, du hattest aber drei immer vorher Theorie machen, das macht man immer noch, ne?

00:27:40Speaker 1 Oder irgendwas, ne?

Speaker 2 Oder? Ja. Okay. Also die Schweizer Ausbildung ist ja nochmal spezieller, weil man eben drei Flugphasen hat. Oder drei, ich sag mal, zeitlich getrennte Flugphasen. Wir haben angefangen mit Basic Wirfahr-Theorie. Wir sind an Wirfahrfliegen gegangen in Grenzchen.

Speaker 1 Du bist gar nicht in den USA geflogen. Waren überhaupt bei dir Leute im Lehrgang, die noch nicht geflogen sind?

Speaker 2 Ja, eine Handvoll gab es, aber tatsächlich sind die meisten von uns schon fliegerisch vorbelastet.

00:28:13Speaker 2 Also wir haben Leute dabei, die sind Segelflugler, die haben einen PPL. Auch ultraleicht. Ja, eigentlich eine große Bandbreite. Es gab eine Handvoll Leute, die noch nie selber geflogen sind.

Speaker 1 Ja, okay. Ja, da gibt es auch. Also Lar Flee von mir, später Trainer, super Ausbilder auf dem Jumbo, der hatte seinen ersten Flug gemacht, als er nach Phoenix geflogen ist. Überhaupt. Also überhaupt den ersten Flug, ne? Also das gibt es. Das muss überhaupt nichts sein. Das heißt also, einige haben in Gränchen auch dann ihr Solo gemacht, dann ging es bis zum Solo?

00:28:46Speaker 2 Genau. Ah ja. Okay. Also und dann eben, ja. So eine Cross-Country-Phase durch die Schweiz, was sehr schön war, wo man dann eben auch durch die Täler in den Alpen fliegen konnte. Und Ja, viel gesehen hat auch von der Schweiz. Also wir sind um den Genfersee herumgeflogen Richtung Süden. Auch wie gesagt, in die Alpenrhein. Wir waren sogar im Matauern. Auch sehr, sehr schön. Ja, und es war ein wahnsinniger Geographie-Refresher, weil man dann eben jetzt zu jedem größeren Ort eigentlich sofort eine Location im Kopf hat.

00:29:18Speaker 2 Heißt. Wenn du mir jetzt zeigst zum Beispiel C, dann wüsste ich sofort, okay, hier ungefähr.

Speaker 1 Okay. Ist denn, ich habe Grenzchen nachgesehen, das ist ein bisschen beim Bieler See da, bei Biel, ne? Irgendwas in der Art. Wie ist denn das Wetter für euch gewesen? Also, weil ich meine, hm, kann ja auch mal gerade in den Bergen, ne? Niedrige Wolken und so Wie habt ihr das hingekriegt? Einigermaßen? Im Zeitrahmen oder so?

Speaker 2 Wir waren im Jura und im Winter, also beides Risikofaktoren.

00:29:49Speaker 2 ein paar Mal hat es uns erwischt, dass es dann neblig war oder so tiefe Wolken, dass wir nicht mehr fliegen konnten. Im Großen und Ganzen hat es aber sehr gut funktioniert. Es hat selber so viel Geduld gebraucht, aber Fliegen ist ja manchmal einfach viel warten. Aber unser Programm konnte man trotzdem da zum geplanten Enddatum abschließen. Und ja, hatten auch sehr schöne Flüge. Also manchmal hatten wir Glück, dann war Grenchen frei. Im Winter ist ja ein Klassiker mit Hochdruck, dass eben der Nebel dann liegt oder liegen bleibt vor allem.

00:30:23Speaker 2 Aber es war, man hat viel übers Wetter gelernt, also gerade auch die spezifischen Phänomene in der Schweiz, zum Beispiel Biese war ein Thema. Wie was? Oder Biese nennt sich das? Okay. Das muss ich googeln.

Speaker 1 Naja, kommt. Kapitelmarke, Biese.

Speaker 2 So ein Ost. ein relativ starker Ostwind, wenn die Hoch- und Tiefdruckgebiete richtig liegen. Und ja, dann bricht zum Beispiel in Zürich der Flughafen halb zusammen, weil er dann auf östliche Abflüge umstellen muss, was er nicht so gut kann.

00:30:53Speaker 2 Ja, genau. Und bei uns hat sich es halt ja auch darin gezeigt, dass wir dann auf einmal Wind aus der anderen Richtung hatten, also nicht mehr aus Westen, was eher die Regel war, sondern dann ging es in die andere Richtung. Okay. Ja, also war sehr spannend und hat viel gelernt. Also ja, ich freue mich jetzt auch wieder drauf, in zwei Monaten dann wieder dort zu fliegen.

Speaker 1 Diesmal Eifer. Okay. Ja gut, aber ich stelle, dass mit dem Wetter halt ist so ein bisschen so eine so eine Unregelmäßigkeit

00:31:24Speaker 1 Wird das denn auch dementsprechend eingeplant, so unserem Motto, okay, wir können heute nicht fliegen, also ab in die Klasse, Theorie weiter, oder hat man dann gesagt, es gibt feste Flugphasen und feste Theoriephasen?

Speaker 2 Also wir sind strikt getrennt, was das angeht. Man konnte teilweise ein Briefing einschieben, weil sie natürlich manche Briefings dann erst zum gegebenen Zeitpunkt Sinn ergeben haben. Heißt, man konnte jetzt nicht am Anfang uns schon mit Cross-Country Ja, ich will nicht sagen quälen, aber halt Unterricht machen.

00:31:54Speaker 2 Und dann wurde eben, ja, wurden wir auch zwei Bitte zu Meteor-Experten, heißt wir wussten genau, was sind unsere Limits. Wir haben ja auch ein Operations Manual an, dass wir uns halten müssen. Und dann wurden eben Metas und TAFS studiert und dann hat man ein bisschen gelernt, es abzuschätzen, wie sich das Wetter eben entwickelt an dem Tag. Ja, teilweise hat man Glück, teilweise hat immer einen Pech, dann hat das TAF nicht so gestimmt, dann wird es doch schlechter als angesagt. Dann ist man halt noch wieder heimgegangen nach sechs Stunden Warten, wenn es nicht ging, aber. Man hat trotzdem immer irgendwas mitgenommen.

00:32:26Speaker 1 Und welche Flugzeuge seid ihr da geflogen? Also mit wem war das Ausbildungsmuster da erstmal?

Speaker 2 Also in Kläntchen war es eine DR40, es war ein sehr angenehmer Flieger mit einem Garmin 1000, also mit den zwei großen Bildschirmen, plus einem Dieselmotor, was für so kleine Flieger ja auch Cooles Feature ist, weil der eben sehr einfach zu bedienen ist. Und auch bei, ich glaube, unsere tiefste Temperatur war mal minus 11 Grad am Morgen. Ja, ist halt wie ein Klassischer Diesel vorglühen und die Kiste springt an.

00:32:59Speaker 2 Was ich jetzt mit einem Abgasflieger teilweise, glaube ich, schon größere Bauchschmerzen hatte, wenn ich die Cessna jetzt bei minus 5 Grad rausgezogen habe.

Speaker 1 Womit habt ihr die betrieben?

Speaker 2 Mit JA One.

Speaker 1 Da ist nämlich der kleine feine Unterschied. Wenn du diese Dieseldinger wirklich mit Diesel betreibst, und das tut mein Verein hier in Hamburg. Der sagt, wenn minus 5 eine Artis steht, geht hier keiner mehr vom Hof. Also du darfst fliegen, du darfst zurückfliegen, aber wegfliegen wollen sie nicht, dass du mit minus 5 da rausgehst, weil sie einfach.

00:33:29Speaker 1 Wegen Gefrierpunkten, ne? Genau, richtig. Ja, Paraffin oder irgendwas und irgendwas. Also. Mit Jet, klar, da kannst du, das ist wirklich einfach. Also das ist der kleine, den kleinen Disclaimer oder kleinen Anmerkungen möchte ich da reinschieben. Aber sonst gebe ich dir nicht.

Speaker 2 Und die DR40 war meines Wissens nach gar nicht zugelassen für Diesel. Also wir wurden, wir waren halt wirklich dazu verdammt, in Anführungsstrichen Jet zu tanken. Aber wie du sagst, hat den angenehmen Nebeneffekt, dass man Gefrierpunkt erstmal kein Thema ist.

Speaker 1 Ja, okay. Ah, cool. Völlig spannend. So, denn also Theory und doe Frage, gab es da schon welche, die wollen wir so sagen?

00:34:09Speaker 1 Ich glaube, ich mach mal aus dem Kopf raus. Irgendwie in der 18. In der 9. oder 10. Stunde gab es so den ersten Solo oder irgendwie sowas. Und oder war das später? Weiß ich gar nicht mehr bei mir. Und wann, bis wann konnte man, musste man denn das gemacht haben? Gab es schon Leute, die es dann leider nicht mehr geschafft haben oder irgendwas? Weißt du das?

Speaker 2 Also Aus unserem Kurs ist noch keiner ausgestiegen aus schliegerischen Gründen. Ja. Die Lernkurve da war sehr steil und es waren nur anstrengende Tage, aber ich beim

00:34:44Speaker 2 Das ist wieder so ein Ding, also wir waren da immer ein Team und wenn du als Teamer gehst, dann hast du Erfolg als Team, behaupte ich mal. Heißt, wir mussten früh die Flieger aus der Halle ziehen, vorbereiten, ready machen und Du hattest sehr viel Kontakt untereinander und konntest dir da auch viel helfen.

Speaker 1 Ich glaube, das ist sowieso ein Aspekt, den muss man erzählen. War ja auch immer so, dass du immer zu zweit geflogen bist. Also mit einem Fluglehrer, aber zwei Flugschüler. Und der eine saß immer hinten drinnen und konnte halt zugucken, wie der andere das macht und dann halt dadurch lernen.

00:35:15Speaker 1 Es ist immer noch eine Sache, die ich Vielen Flugschülern empfehle, wenn sie irgendwo mit einem Kuppel irgendwo in einem Verein sind oder Flugschule oder sowas, ey, setz dich hinten rein und flieg mit.

Speaker 2 Ja, und das Backseaten war eigentlich auch, wie du sagst, die Regel bei uns. Es gab halt bestimmte Sachen, wo man nicht hinten rein durfte, zum Beispiel bei Stalls oder ja, Airwork. Da musste man dann eben alleine gehen. Aber so ist, wie du sagst, war immer ein super Input. Man hat auch teilweise Sachen gesehen, die vielleicht der Fluglehrer gar nicht gesehen hat, wo man dann im Nachhinein auch nochmal ansprechen könnte und sagen könnte, hey, schau dir das nochmal an.

00:35:49Speaker 2 Aber es ist ja eine sehr große Hilfe. Und macht auch Spaß, ja.

Speaker 1 Muss ich jetzt trotzdem aber nachhaben, mit welcher Begründung durftest du bei den Stalls und sowas nicht mit dabei sein?

Speaker 2 Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Also ich kann mir vorstellen, dass es ein Versicherungsthema ist. Aber es gab so bestimmte Sachen, die waren No-Gos für uns. Und da sind eben Stalls zum Beispiel drunter gefallen. Okay.

Speaker 1 Ja gut, kann er sagen, also ich kenne einige, die sind bei den ganzen Store-Übungen und in der Hitze dann später in, du warst ja auch da, wo es heiß war, die wurden hinten schlecht irgendwann, ne?

00:36:22Speaker 1 Und dann, dass man gesagt hat, ey, hör mal auf jetzt oder irgendwas. Naja, okay.

Speaker 2 Ja, das war der Vorteil im Winter, weil wir halt keine Timing hatten in Kränchen und dann eben meistens relativ smoothie Luft hatten.

Speaker 1 Dann, ähm, okay, und dann war also das vorbei und dann kam wieder Theorie, ganz normale Theorie, oder? Genau. Okay.

Speaker 2 Und dann ging es dann richtig los mit Eifer, praktischen Eifer. Reine Eiffer-Theorie, mehr oder weniger. Und auch Terrorist ist sehr spezifisch.

00:36:52Speaker 2 Also, wir haben dann auch richtig obs relevante Sachen schon gelernt, später auch für den Airliner. Und ja, der Schwerpunkt lag halt vor allem auf Kartenlesen, Flugplanung, damit man eben sperr dafür Goodyear dann eine gute Grundlage hat, um dann da in die Alpha-Fliegerei zu starten.

Speaker 1 Welche Karten habt ihr da genutzt? Von welchem Hersteller?

Speaker 2 Ähm, Jepperson. Ah, okay. Wundert mich. Ja, also das Paket war immer Foreflight und Jepperson. Ich kenne die Lido-Charts, die bei der Airline in Verwendung sind.

00:37:23Speaker 2 Ich glaube, eines der Probleme der Lido-Charts ist, dass sie eben nur für ausgewählte Flugplätze verfügbar sind. Ja, okay. Und Jefferson halt weltweite Coverage macht, auch für jeden Platz. Hier in Franken findest du da eine WAG, also eine Visual Approach Chart.

Speaker 1 Ja, und die sind in Four Flight, kannst du sie rein kaufen als Package und dementsprechend, ja klar, okay, das ergibt Sinn. Wie lange hat die theoretisch gedauert, das Ding? Wir waren zwei Monate dafür in Zürich, ja. Okay.

00:37:53Speaker 1 Es war auch nicht lang, ne? So, aber das war aber knackig dann, ne? Oder irgendwas?

Speaker 2 Ja, es war knackig, ja. Also wir haben viele Fragen. Wir haben am Ende in meinem Progress-Test im Prinzip wie so eine abgespeckte RTBL-Prüfung, wo dann die Fächer abgefragt werden, indem er Unterricht hatte. Alpha-Theorie haben wir auch gemacht. Äh, Alpha Voice meine ich. Also Im Prinzip, weil es in Deutschland das AZF wäre. Aber ja, es waren anspruchsvolle acht Wochen und man hat sie immer vor den Kursen vorher, nimmt man sich natürlich immer mit, wie sehr da die Köpfe hängen und Ich hatte Respekt davor, aber es hat auch wahnsinnig Spaß gemacht, wenn man halt viele Sachen lernt, die auch später relevant sind und ja.

00:38:29Speaker 1 Äh, was meinst du mit Köpfe hängen? Dass sie über die Bücher hängen oder was?

Speaker 2 Ja, oder also Man sieht ja, wenn man jetzt Unterricht hat, der einen für entspannt ist oder wo man sagt, okay, das geht leicht in meinen Kopf rein, sozusagen ist der Tag weniger anstrengend, als wenn man jetzt was lernt, was komplett neu ist und was man auch dementsprechend nacharbeiten muss. Und die T2, wie es bei uns heißt, war da schon anspruchsvoll. Also man hat viel Neues gelernt, viele Details und einfach ein großer Themen im Blog.

00:38:59Speaker 2 Und Zelt?

Speaker 1 Ja.

Speaker 2 Okay, schön, dass ich.

Speaker 1 Übernachtung, weil du gesagt hast, das war jetzt in Zürich und dann in Grenchen und Musst du dich da um selber für eine Unterkunft suchen oder sorgen?

Speaker 2 In Zürich, ja. In Grenzchen, nein. In Grenzchen gibt es so eine Gemeinschaftsunterkunft, wo man dann Schlaf Zimmer hat ein Gemeinschaftsbad und eine Gemeinschaftsküche und sich da dann eben frühes ein Frühstück macht und abends eben zusammenkocht.

00:39:30Speaker 2 Was auch noch immer ganz angenehm ist, nach einem anstrengenden Tag, dass man da ein bisschen runterkommt. Und ja, in Zürich musste sich jeder selbst organisieren. Also ich habe bis jetzt an meiner Flugschüler-WG gewohnt. Okay. Und Ja, bei uns ist natürlich immer eine coole Zeit, weil es praktisch wie permanent Klassenfahrt, man fährt früh gemeinsam zum Unterricht, lernt gemeinsam, setzt sich abends ans iPad zusammen, schaut auch mal einen Film zusammen, ja, also

Speaker 1 Da gibt es also so, ja, ich sag mal so, die schwarzen Brüten, schwarzen Bretter, wo dann, hey, hier ist eine Wohnung wieder frei und so, wo man sich so ein bisschen organisieren kann, ne, sozusagen.

00:40:07Speaker 2 Ja, in Zürich ist es schon anspruchsvoll, weil es natürlich eine beliebte Stadt ist. Ja. Aber die Schule ist ja am Flughafen und jetzt nicht in der Innenstadt. Und dementsprechend haben wir auch in der Nähe vom Flughafen gewohnt.

Speaker 1 Okay. Und

Speaker 2 Dann war das ganz angenehm.

Speaker 1 Okay, cool. So, also, dann war also die T2 vorbei, die AFA-Theorie, und dann ging es nach Goodyear, richtig? Genau, finally. Finally, okay.

Speaker 2 Wieso finally? Wir haben natürlich schon drauf gefreut.

00:40:38Speaker 2 Man arbeitet halt acht Wochen an der sich an der Eifer-Theorie ab und hat halt immer Arizona, Pool und Cirrusflee. Ah, okay. Und Es baumelt dann immer so ein bisschen die Karotte vom Esel. Also er hat einen wahnsinnig motiviert und hat auch, ja. Im Endeffekt muss ich sagen, hat die Erwartungen schon erfüllt, Arizona.

Speaker 1 Was habt ihr denn da gemacht? Also erstmal eine Einweisung auf die Zirros wahrscheinlich, ne?

Speaker 2 Genau, also es ging los mit den dementsprechenden Briefings am Boden.

00:41:10Speaker 2 Man kann da nicht einfach sich reinsetzen und losfliegen, gerade weil es USA ist, weil die Lufträume anders sind, Verfahren teilweise anders als in Europa. Und auch generell so eine Flugschule ist ja nicht nur, man setzt sich ins Flugzeug und geht fliegen, sondern es gibt ja viele Orga außenrum. Wir hatten ja da auch wieder einen Dorms, also ein Wohnheim, in dem wir untergerücht waren. Und da gab es dann dementsprechend viel Orga zu erledigen, plus natürlich die Visa-Formalitäten und das Approval der TSA, dass man da auch ja

00:41:41Speaker 2 Als Flugschüler da fliegen darf, weil man ja auch viele Flüge alleine macht und die Amis natürlich wissen wollen, wer da so im Luftraum unterwegs ist.

Speaker 1 Genau. War das denn, ähm, ich habe jetzt keine Bilder gesehen oder mehr davon. War das, ich sag mal so, sieht es, ich Du kannst mir natürlich schlecht beantworten, aber siehst du immer noch aus wie früher? Ist das denn noch die gleichen Dorms, wo auch die. .

Speaker 2 Also die Dorms wurden jetzt vor kurzem renoviert, die waren sehr neu und auch.

00:42:12Speaker 2 Sehr schön, also Amitypisch hatte jeder eine eigene Klimalage, konnte sich praktisch die Wunschtemperatur einstellen. Ich weiß nicht, ob es bei dir auch schon so war.

Speaker 1 Ich glaube ja, ja, ja, aber das kann man ja machen. Aber es war halt so ein langer Schlauch links und rechts. Türen und eine große Gemeinschaftsraum, Küche und ein Gemeinschaftsball. Genau, okay, gut. Genau.

Speaker 2 Also das ist noch identisch. Die Flugschule hat sich während Corona auch sehr verändert, weil es jetzt natürlich der United gehört. Mittlerweile heißt es die Flugschule United Aviate Academy und die Lufthansa ist da praktisch mit rein, ja, ich weiß gar nicht, was der richtige Ausdruck ist, gemietet wahrscheinlich.

00:42:49Speaker 2 Und hat dann eben noch eine Teilflotte aus Lufthansa eigenen Flugzeugen plus die Cerrus der United. Und so sind es dann insgesamt, ich glaube 75 Ziros, SH20 sind es mittlerweile, also eine ganze Menge.

Speaker 1 Okay. Und die gehören aber der United dann, sozusagen.

Speaker 2 Ja, also es gibt Alpha Victor Tales mit einer Alpha Victor-Kennung, die gehören, was ich weiß, United und dann gibt es Echo Foxtrot, also für European Flight Academy, also Kürzung, und die gehören dann eben noch der Lufthansa.

00:43:20Speaker 2 Okay.

Speaker 1 Und aber ganz kurz, United, was, wen bildet United da aus? Also wo kommen die her? Was sind das für Kameraden sozusagen?

Speaker 2 Ja, ähm, ähm, gut, dafür muss man ausholen, die Amis haben ja ein anderes Ausbildungsprinzip als wir, also da ist es ja nicht so, ich gehe in die Flugfluenzen Nach zwei Jahren fliege ich einen Airbus, sondern ich muss an die Flugschule gehen, meinen Schein machen und dann 1500 Stunden sammeln, bis ich überhaupt als Co-Pilot in Frage komme.

Speaker 1 Also das ist ab Initio-Training, was du machst und was ich gemacht habe, was

00:43:52Speaker 1 Verbreitet ist in Europa bei den großen Airlines, das gibt es dort halt nicht, ne? Richtig.

Speaker 2 Genau, und deswegen, ja, United bildet halt ihr Nachwuchswort aus, aber der Nachwuchs darf nicht direkt zu United. Ach so. Das sind die Die Crux, die müssen dann eben als Fluglehrer ihre Stunden sammeln. Oder ja, was ich glaube der beliebteste Weg immer noch ist. Dann macht man zwei Jahre Fluglehre, sammelt die 1500 Stunden als PIC und dann darf man eben als Co-Pilot sich bewerben bei einer Airline.

00:44:22Speaker 1 Das heißt, das ist praktisch nur eine Schule, um für die United, dass du sagst, ich habe an einer United-Schule mein PPL gemacht. Ja, man trainiert schon Multi-Engine CPL.

Speaker 2 Ja, aber man braucht dann eben noch diese Pickstunden, dass man der auch zu einer United darf oder eben zu einem Regional, zu einem Regionalcarrier in Amerika. Mhm. Okay. Und ja, United hat da eben dieses Aviate-Programm, mit dem sie dann Praktisch so einen Flow zu United ausgelegt haben.

00:44:56Speaker 2 Für uns war es nicht so relevant. Also, das sind nur so die Eckpunkte, die ich mitgekommen habe. Wir es natürlich ganz anders kommen. Wir waren, die Fluglehrer wussten auch, wir fangen später an als sie an der Schule und sind aber früher auf dem Airliner. Also das war ein bisschen so Das Paradoxon. Okay. Wir brauchen länger und war immer so der Catch. Dann war eine beliebte Frage eben immer an die Fluglehrer, ja, wie viele Stunden hast du denn? Wo bewirbst du dich?

Speaker 1 Ja, okay.

Speaker 2 Aber die Stimmung war okay mit denen. War immer ganz spannend.

00:45:26Speaker 1 Also die Stimmung zu den Fluglehrern war okay, da gab es keine Reibung oder irgendwie sowas. Nee, also ich würde sagen sehr gut sogar.

Speaker 2 So natürlich in einem ähnlichen Alter wie wir teilweise, also Mitte 20 bis ich weiß nicht, 40 würde ich schätzen. Es gab wenig alte Leute da. Also alte Fluglehrer in Kränchen waren es mehr, die eben geschult haben, weil sie eben gerne schulen und die Amis, die müssen halt teilweise schulen, damit sie vier Stunden kommen. Und deswegen, aber ja, die Lehrer würde ich sagen, eine gute Stimmung und

00:45:59Speaker 2 Man war eigentlich ziemlich auf Augenhöhe, das war sehr angenehm.

Speaker 1 Okay. So und dann bist du da zur Rusgebruck. Erstmal in der Einweisung, dann hast du den amerikanischen PPL oder beziehungsweise basiert auf den Deutschen gleich mitgebracht dann. Haben Sie das vor?

Speaker 2 Ich habe ihn während Corona mal umschreiben lassen und das hat dann eben einiges vereinfacht, weil man dann praktisch, sonst bräuchte man immer so ein Solo-Release, auf das man Solo fliegen gehen darf dort. Wir mussten auch unseren drei Stunden Solo dort fliegen. Und das war bei mir eben damit abgehandelt, dass man dann einen Fluglehrer abzeichnet, dass er ein sogenanntes Flat Review gemacht hat.

00:46:34Speaker 1 Im Prinzip wie so ein Überprüfungsflug hier in Europa und dann gleichen ausgecheckt. Ja, genau. Okay, ja. Und dann habt ihr hauptsächlich Hive Eifer. Was sagst du erstmal zu der Zirrus? Wie findest du den Flieger?

Speaker 2 Ich fand's. Er hat ein bisschen natürlich unter der Physik gelitten in Arizona, dem bei 45 Grad so ein Motor ohne Turbo natürlich nicht mehr die Leistung bringt wie bei 0 Grad im Winter. Aber ich fand's so Unser also für den Hintergrund, dass wir Airliner fliegen sollen, einen sehr angenehmen Flieger, auch mit sehr vielen Features.

00:47:10Speaker 2 Und ja, ich war am Ende eigentlich schon ein Fan. Man konnte den Flieger sehr schön landen. Die Avionic war natürlich Top-Notch. Ja. Das neueste Garmin-Paket. Und man hatte viel Platz. Also ich bin über 1,90. In der DR40 war es dann schon so, dass man dann teilweise den Kopf immer so 10 Grad nach rechts geneigt hat, dass man nicht an die Haube kommt und das war in der Cerrus gar kein Thema. Da gab es genug Platz und Auch hinten beim Backsseaten, was auch angenehm war, weil man eben drei Stunden dann auf die Beine ausstrecken konnte und ja, den Flug genießen konnte und sich nicht reinfalten musste.

00:47:43Speaker 1 Okay, cool. Ich bin gerade ein bisschen beruhigt. Ich habe gehört, dass Cirrus da geschult wird. Und ich habe gedacht, die machen doch da nicht PBL-Ausbildung mit, also Solo-Flüge und sowas, sondern ihr habt alle ja schon Hintergrund ist meine Frage, Du weißt, wie die steuert, die hat diese federbelastete Steuerung mit diesem Single Stick und so. Und ich finde das grenzwertig daraus, wie jemanden praktisch. .

00:48:13Speaker 1 das erste Fliegen beizubringen, weil ich finde, du kannst das wenig flügeln in der Kiste. Das ist ein Flieger, den kannst du gut fliegen, wenn du weißt, was du tust. Und der ist hervorragend, um mit Autopilot geflogen zu werden, sozusagen.

Speaker 2 Ja, ja doch. Eifer-Bomber, lange Strecken, viel geradeaus. Da ist es, wie du sagst, da hatten wir als Schweizer Kurs eben den Luxus, dass wir in der DR40 schon unterwegs waren, die eben konventionell gesteuert wird mit einem Stick und ohne Schickimicki Autopilot etc.

00:48:43Speaker 2 Und die Ziros war schon ein Umstieg, aber wenn man jetzt von so einem, ich würde nicht sagen, Advanced-Hintergrund kommt, sondern dass man schon mal so sein Break-in hatte beim Fliegen, dass man mal gefühlt hat, okay, was sind die Ruderkräfte dann. ist es, wie du sagst, schon anspruchsvoll, da jetzt von null auf eine Cirrus zu gehen. Aber gibt es welche, die machen das? Die Lufthansa, die deutschen Kurse machen das, ja. Die kommen mit null Stunden Nach Guttier und fliegen dann zur Rus.

Speaker 1 Ja, okay. Ah, ja, na gut. Also es geht ja anscheinend, ne, irgendwas, ne?

00:49:14Speaker 1 Aber ich finde, das ist so ein bisschen wie Segellernen auf dem Katamaran, weißt du, du. Es geht, du kannst Segel lernen auf dem Katamaran, ich weiß nicht, du segelst irgendwie, aber so richtig Gefühl für den Wind und kommt er jetzt oder irgendwas hast du eigentlich nur auf einer Ollenjolle, weißt du, wo die langsamer ist und wo alles Wenn er ruhiger ist, ne? Ja, genau.

Speaker 2 Es ist am Ende des Tages, glaubt, es ist also durchentwickelstes Single-Eng-Flugzeug, was man sich anschaffen kann. Wir sind ja jetzt noch die Einsteiger-Variante geflogen. Es gibt ja dann noch die größeren Modelle mit Turbolade, mit Anti-Eyes und Pi-Papo.

00:49:49Speaker 2 Aber ich fand's schon enorm krass. Also wie du sagst, mit dem Autopiloten und Der Abionic, wo man auch sich herrlich drin vergucken kann, wir sind auf wir Fahrnoch geflogen da und du bist schon dazu verleitet, dann eben Permanent auf Scarbin zu starren, anstatt rauszuschauen. Ja, da war es in der DR40 angenehmer, da war es noch ein bisschen mehr Stick and Rudder.

Speaker 1 Wie viele Stunden hattest du denn, bevor du denn nach ähm Also, wie viele Stunden hast du ein Gränchen gehabt, als du dann fertig warst und wie viele Stunden habt ihr denn noch in hier geflogen?

00:50:22Speaker 1 In Gränchen waren es 40 und in Goodyear waren es dann nochmal 80. Hintergrund, ja 35 Stunden brauchst du glaube ich für den für den PBL und wahrscheinlich auch in der Schweiz, ne? Irgendwie sowas, ne?

Speaker 2 Ja. PPL spielt für uns keine Rolle, weil wir eben eine integrierte Ausbildung machen. Heißt, wir kriegen gar keinen PPL mit, sondern wir machen am Ende die RTPL-Prüfung und haben dann praktisch eine RTPL, ohne davor irgendwas gehabt zu haben. Aber ja, ja.

Speaker 1 Aber du, äh, Moment, du hast nachher den ATPL, aber mit, ja, aber das, ähm, ja, okay, alles klar, gut, habe ich ja auch, aber ihr habt schon das SAP-Rating noch eingetragen gehabt, natürlich, ne?

00:51:00Speaker 1 Am Anfang und sowas.

Speaker 2 Bin ich mir nicht sicher. Nee. Es kann sein, dass es nur CPL Multi-Engine Instrument ist.

Speaker 1 Ja, aber trotzdem muss es, und dann musst du noch irgendwann noch für SAP noch irgendwas drin. Also so, irgendwas. Ja, ja. Ja, ja. Man braucht ja das Classrating. Ja, das Classrating brauchst du. Ja, da kann Lehrer. Ja, ja, ja, ja, okay, ja, ja, gen Scherliches Hölles, Ah, cool. Also mit Anna Bord, du hattest dann 80 Stunden, als du wiederkamm, sozusagen.

00:51:30Speaker 1 Ja, mit Grenzchen 120. Mit Grenzchen 120, okay, cool. So, das heißt, es geht wieder, es ging wieder zurück. Und ja, und Moment, jetzt in der Phase bist du jetzt, nee. Ne, jetzt wird es dann europäisch und zweimotorik. Vereinfacht gesagt, ja.

Speaker 2 Und das steht dir noch bevor, sozusagen. Genau, dafür gehen wir jetzt in den Simulator nach Zürich für einen Monat. Üben dann Multi-Engine und europäisches IFA, es unterscheidet sich auch nochmal zum amerikanischen IFA ein Stück weit.

00:52:03Speaker 2 Und genau dann, wenn wir den Simulator abgeschlossen haben, geht es dann nochmal nach Kränchen und da fliegen wir dann VFA und IFA DR42, also zweimotorigen Flieger.

Speaker 1 Okay. Du heißt, du hast zwei Motor noch gar nicht geflogen, ne? Äh, nee. Ja, okay. Wundere mich, dass sie das auch nicht, äh, dass sie das da auch nicht machen, weil das ist ja ein in der Schweiz ist das ja alles irgendwie deutlich teurer, oder nicht?

Speaker 2 Ich vermute's, also man hat natürlich jetzt, man kriegt natürlich keine Rechnung, wo alles detailliert während der Ausbildung, wo alles detailliert aufgelistet ist.

00:52:36Speaker 2 Aber ja, also ich denke, die Kosten in Amerika sind, was ich sagen, was ich weiß, schon geringer, weil man einfach keine Landegebühren hat, alleine schon. Alles ein bisschen unbürokratischer. Flugplätze sind permanent geöffnet, weil das sowas bei uns immer ganz nett wäre, aber halt nicht ist.

Speaker 1 Ja, ja, okay, cool. So, und dann, äh, das heißt, das bist du da in den nächsten. Das heißt, wie lange hast du jetzt schon hinten? Du hast angefangen, du bist angefangen, muss mal gucken, ich habe es mir ja selber hier aufgeschrieben, das steht ja hier.

00:53:06Speaker 1 Im Juli 2023 hast du angefangen. So, es ist jetzt ein Jahr und ein paar Monate vorbei. Ja. Das heißt, wieder im Winter darfst du jetzt demnächst. Darfst du jetzt wahrscheinlich wieder ein bisschen Theorie machen, oder? ATPL, oder?

Speaker 2 Ja, wir, also wir machen jetzt wirklich schon einen Simulator bis Weihnachten dieses Jahr und dann geht's ja. Im Januar bzw. Februar dann Eif abfliegen auf der DA42.

Speaker 1 Ähm, welchen Simulator kriegst du jetzt? In den DA42?

00:53:36Speaker 2 Auf DA42. Aha. Okay. Da übt man halt die ganzen Abnormals. Weil manche Sachen trainieren sich halt im Simulator sicherer und einfacher. So Single-Engine Approaches zum Beispiel und was alles zu so Multi-Engine Rating hinzugehört.

Speaker 1 Das heißt Werdet ihr, wenn ihr da in dem Flieger sitzt, werdet ihr da zu zweit sitzen vorne? Also werdet ihr das schon praktisch CM-technisch zu zweit das machen oder immer noch alleine alles?

Speaker 2 Ich weiß, dass es getrennte Procedures gibt, aber wie es im Detail aussieht, weiß ich noch nicht.

00:54:07Speaker 2 Also ich denke, das wird sich dann im Simulator zeigen, inwiefern wir da gebrieft werden. Ich meine, es ist ja immer noch eine RTPL, auf die wir ausgeben gebildet werden und keine MPL, wo es dann mehr Open War Multi-Crew gehen würde.

Speaker 1 Ja, aber du musst ja auch Details zeigen sich dann. Ja, okay, okay, also okay, das will ich auch gar nicht, wenn du es noch gar nicht weißt oder irgendwas. Ich weiß, dass die klar, die DA 42 ist ein Single-Pilot-Flieger sozusagen. inwiefern sie da so Multi-Crew mit reinbringen, das wäre vielleicht spannend.

00:54:37Speaker 1 Du musst es ja haben, auch wieder ein ATL. Du musst ja den CM-Teil, Schulung, das ist ein extra Bestandteil, den musst du auch Multi-Engine machen. Und der wird damit wahrscheinlich damit abgehakt werden oder irgendwas.

Speaker 2 Also wie gesagt, es gibt getrennte Procedures in den Handbüchern, aber wie genau die dann praktisch ausgelegt werden Falls ich noch nicht.

Speaker 1 Also, du hast auch noch keinen SIM-Plan, wo du mit deinem Teamkollegen dann da zusammen sitzt und der Zuglehrer hinten, oder?

Speaker 2 Ja, man ist zusammen geplant, das schon, aber da steht jetzt nicht drin, er ist Pilot flying nicht für ein Pilot Monitoring.

00:55:08Speaker 2 Ah, okay. So genau gesplittert ist es nicht.

Speaker 1 Und wann geht's los? Also wann hast du die ersten Sims? Weißt du schon?

Speaker 2 In der Woche vom 11. November. Okay. Meine Freundin gerade reingekommen.

Speaker 1 Oh, okay. Soll mal unterbrechen oder?

Speaker 2 Äh, ne, alles gut. Okay.

Speaker 1 Gut.

Speaker 2 Können weitergehen.

Speaker 1 Okay, gut, wunderbar, alles klar. Ja, der unangenehme Teil. Ja. Kosten. Geld. Ja, ja, das ist.

00:55:39Speaker 1 Was musst du da immer schön Vorkasse machen? Wird das nach Phase bezahlt? So PPL kostet so und so viel oder die erste Phase so und so viel. Wunderbar, Schulter klopfen, du darfst weitermachen, aber jetzt musst du erstmal nochmal einen Schein hinlegen oder einen Check oder sowas.

Speaker 2 Also wir haben eben durch das positive Assessment eine Einstellungsabsicht seitens der Swiss bzw. Edelweiss. Und die schießen praktisch einen Teil der Kosten zu. Plus dann gibt es noch Fördergelder vom Schweizer Staat.

00:56:09Speaker 2 Okay. Ja. Ich persönlich musste jetzt dann 35. 000 Franken eben aus eigener Tasche finanzieren.

Speaker 1 Mehr nicht? Nee. Du kannst dich glücklich schätzen, mein Freund, das weißt du, ne? Ja, das weiß ich. Weil das ist teilweise deutlich teurer, ne? Aber die musst du bezahlen. Da wird auch nichts irgendwann übernommen oder irgendwas in Nee, das ist Cold Hard Cash.

Speaker 2 Den Anteil der Airline muss man dann übers Gehalt zurückzahlen, aber es ist natürlich angenehm, ja, das ist nicht im vollen Vorhinein.

00:56:46Speaker 1 Sind da doch noch Kosten, die da kommen, wenn du sagst, Anteil.

Speaker 2 Ja, aber also Die Upfront-Kosten sind erstmal die 35.

Speaker 1 000. Okay.

Speaker 2 Den Rest kriegt man dann eben noch als Ratenzahlung dann vom Gehalt abgezogen, wenn man dann bei der Airline ist.

Speaker 1 Okay, also das ist aber bei den anderen aber auch nicht anders. Also da hast du da eine Gesamtsonne muss man wie viel du zurückzahlen musst und sowas, hat man hast du angezeigt. 95 ungefähr. Also ich habe gerade, ich habe gedacht, was ist das denn?

00:57:16Speaker 1 Das ist ja wie früher. Irgendwie sowas. Also ja.

Speaker 2 Es ist halt, wie gesagt, dementsprechend angenehm, dass man halt nicht auf Anhieb 100. 000 irgendwo herzaubern muss, die dann weg sind, sondern wie ich sag mal, jetzt als Schüler stört sei natürlich Nicht, wenn man dann später bei der Airline zurückzählen musste, also es ist erstmal wichtig, dass man die Ausbildung macht und den Job bekommt. Und da ist es halt angenehm, wenn man eben die 35 nur Ja, finanzieren muss.

Speaker 1 Also okay, jetzt muss ich nachdenken. Ich glaube, das ist aber bei den, ich sag mal, Lufthansa-Ding, also bei den anderen auch nicht, auch nicht anders.

00:57:51Speaker 1 Wir bewegen uns da in den ähnlichen Summen. Und ich dachte eben gerade, du bezahlst nur 35 und das ist, nee, aber das ist bei den anderen auch so. Da hast du die Summe, die bewegt sich auch in die Die sechsstelligen Bereiche da sozusagen knapp davor. Plus, ich meine, ja, wie heißt es schön? Gaswasserscheiße musst du ja trotzdem bezahlen. Lebenshaltungskosten, klar. Genau. Wohnung in Zürich, wenn ich höre und sowas. Das bei den anderen aber genauso, dass du es dann am Ende, wenn du dann eingestellt bist, dann zurückbezahlen musst, beziehungsweise solange du noch nicht eingestellt bist, wird es auch gestundet.

00:58:26Speaker 1 Also so habe ich es im Kopf. Ja, genau. Genau, richtig.

Speaker 2 Ja, bei den Deutschen ist halt der Unterschied, dass sie eben noch nicht von der Airline ausgewählt sind. Oder bei den deutschen Kursen und ist bei uns praktisch dann schon. Ja, eben von der Swiss am Anfang übernommen wird mit der Aussage, wir übernehmen euch, wenn Bedarf ist. Und ja, das wäre so der Kernunterschied eigentlich.

Speaker 1 Okay. Und das heißt, diese Einstellungsabsicht, du hast erzählt, es gab vor Kurse, die hatten das nicht Oder irgendwas? Oder wie ist das?

00:58:56Speaker 2 Ich denke, es hing halt damit zusammen, dass eben die Swiss ja auch Staatshilfen bekommen hat und dann natürlich nicht das Geld mit der Gießkanne verteilen kann, sondern eben auch sich aufs Kerngeschäft konzentrieren muss. Okay. Das dann, was sich nach Corona dann eben wieder vereinfacht hat, wo es dann wieder ging, dass man wieder Flugschüler eben unterstützt und neue Piloten ja subventioniert ein Stück weit. Okay. Ja. Mehr weiß ich dazu eigentlich gar nicht. Ich kann ja nur für mich selber sprechen.

00:59:27Speaker 2 Weil ich will nicht was vom Hören sagen, da. Ja, ja, ja, ja. Nee, alles stark.

Speaker 1 Gut, gut, gut, gut, gut. Das heißt, nun mal zur Dings, also bei dir ist praktisch, wenn das, sofern das alles abläuft und gut ist und so weiterläuft, das scheint ja auch alles. Du hast es ja auch alles hinzukriegen, so wie ich dein Lächeln jetzt so interpretiere, dass du da dich nicht überfordert fühlst. Das wird edelweiß dein Ziel erstmal sein. Ja, genau. Und Swiss oder Edelweiß?

00:59:57Speaker 1 Swiss, ja.

Speaker 2 Wir haben vier Leute im Kurs, die eben zu Edelweiß gehen.

Speaker 1 Hattet ihr den Einfluss drauf?

Speaker 2 Nee, die haben sich einfach getrennt beworben. Das war halt, also ich glaube, das Auswahlverfahren war dasselbe, aber die Airline war praktisch ein anderer. Aha, okay. Die haben sich dann eben für die Edelweise entschieden.

Speaker 1 Okay. Das ist ja witzig. Also das ist eben der Unterschied. Bei den Mannern bist du die Group-Academie und am Ende kannst du froh sein oder wo immer du denn sozusagen untergebracht wirst.

01:00:31Speaker 1 Aber dadurch, dass du dich bei der Swiss damals direkt beworben hast, wird es auch die Swiss werden. Ja.

Speaker 2 Ja, es ist, ich finde es ist schon Luxus, wenn man einfach weiß, es ist eine sichere Bank, man kann sich darauf einstellen und man muss halt eine gute Ausbildung abliefern. Um dann übernommen zu werden, aber an sich ist die Arbeit erst mal getan. Ja, okay. Ich muss mich jetzt nicht nochmal bewerben oder in einen Simulator, sondern ich muss eine gute Ausbildung machen und darf dann eben

Speaker 1 Das ist Gold wert. Also wie viele Leute versuchen den Schein zu machen über alle möglichen Wege und hangeln sich dann von Airline zu Airline oder von Sitz zu Sitz sozusagen.

01:01:06Speaker 1 Also alles gut, also Respekt. Also gut. Ja, ich bin auch sehr dankbar drüber.

Speaker 2 Also ich sage immer eben, wir hatten es ja vorhin von einem gefällten Lufthansa Assessment, aber dass es da mal Swiss klappt und dass man da die Zusage bekommt, Bin ich immer noch happy drüber und hat sich glücklicherweise so ergeben.

Speaker 1 Ja. Ja, prima, okay, dann können wir vielleicht, müssen wir dann irgendwann mal nochmal eine Nachfolge machen, wie das denn so weitergegangen ist oder irgendwie sowas. Du bist ja dann praktisch ja jetzt so, weil dann auch dann bei der Airline bis dann weitergeht, das Das ist ja auch alles nochmal sehr, sehr, sehr, sehr spannend. Wir haben so ein paar Fragen eingesammelt.

01:01:38Speaker 1 Das eine ist hier von Nick und Der hat auch die Frage zum Beispiel Zeit und Kosten gestellt, das haben wir, da steht es auch ja endlich, deswegen, da steht auch die Gesamtkosten, das hast du dir aufgeschrieben, zweieinhalb Jahre dauert das Ganze. Dann mit den zweieinhalb Jahren meinst du Dass du denn auch auf der Linie ausgebildet bist oder bist du in der Linie angekommen bist?

Speaker 2 Bis wir Typewriting machen dürfen. Ah, okay. Swiss und die Flugschule ist ja nicht identisch, sondern die Flugschule ist ja praktisch eine separate Firma, die uns für die Swiss ausbildet.

01:02:12Speaker 2 Okay. Und es sind zweieinhalb Jahre momentan vom Ausbildungsbeginn bis zum Swiss-Ende.

Speaker 1 Hier steht auch eine Summe, die hast du da selber reingeschrieben, deswegen kann ich dir auch sagen. Einmal 35. 000 Eigenanteil, aber dann die 140, die du praktisch abstottern musst nachher, sozusagen.

Speaker 2 Ja genau, die sich halt aus dem Airline-Anteil, den Staatssubventionen der Schweiz und dem Eigenanteil zusammensetzen.

Speaker 1 Ich bekam BAföG damals, wenn du das was sagst. Ja. Und da, ich musste das auch noch teilweise zurückbezahlen, also von der Seite her.

01:02:45Speaker 1 So, Nick fragt mal was Ganzes. Nick fragt, den Kosten hat er ja gerade sozusagen gefragt und Nick fragt jetzt folgendes, wie läuft die Ausbildung dort ab? Üblicher Tagesablauf?

Speaker 2 Ja, also Theorie ist relativ unspektakulär, da startet man meistens morgens um acht und dann bis ja nachmittags 16 Uhr teilweise. Ähm, Das zieht sich auch so durch. Klammern natürlich mal spätere Tage oder frühere Tage, wenn irgendwas Spezielles ansteht. Fliegen an sich.

01:03:16Speaker 2 Ist Grenchen versus Goodya auch sehr unterschiedlich. In Grenchen war es immer so, man hat sich früh getroffen, die Flieger bereit gemacht. Dann gab es ein Meteorbriefing und dann wurde eben in den einzelnen Flight Teams gebrieft. In Gutierre war es auch teilweise so, man ist um 3 Uhr aufgestanden und ist dann um fünf Uhr solo fliegen gegangen. Da wurde fast round the clock geflogen. Also wir hatten nur so eine Sperrstunde eben von Ich würde sagen 0 Uhr bis 5 Uhr, wo niemand geplant war. Aber den Rest vom Tag ist man eigentlich immer irgendwann in der Luft gewesen.

01:03:49Speaker 2 Also es war sehr unterschiedlich.

Speaker 1 Okay.

Speaker 2 Hat fast ein bisschen was von Airline, ja. Also, also zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Speaker 1 Also bei mir, wenn ich das in Erinnerung auch war, wenn ich höre, dass du in Gränchen den Flieger selber aus die Halle gezogen hast und vorbereitet hast. Daran kann ich mich erinnern, damit hatten wir in Goodyear nichts zu tun, sondern die Flieger standen alle unter diesen Carports draußen. Ja. Genau. Und ähm

01:04:19Speaker 1 die ganze Maintenesskram oder Einhallen oder irgendwie sowas. Also da, okay, das hast du da, Maintenesskram hast du ja Dings auch nichts zu tun gehabt, aber ähm Das war so ein bisschen, da bereits die Line-Maintenance wieder kam und die Flieger so vor, das war immer noch nur so ein bisschen, ne? Also mehr Maintenance dahinter, ne? Ja. Ja. Ja. Genau. Okay. Ja, bist du denn in Gutierre gerne früh morgens um fünf geflogen?

Speaker 2 Also, ich finde, es hat was, ja. Die Luft ist sehr ruhig. Es hat noch nicht 40 Grad, sondern vielleicht nur 30.

01:04:50Speaker 1 Ja.

Speaker 2 Ähm, und ja, es ist einfach ein Vibe, gerade diese Soloflüge, früher morgen, wo man dann im Sonnenaufgang fliegt und alleine im Flieger ist, ist ja es schon fast Wie sag ich, wie sagt man es? Fällt das Wort nicht ein. Meditativ so. Ja, wie wenn man meditiert im Flieger. Das war sehr angenehm. Nachtflüge waren auch schön, weil eben auch wieder die Sonne weg war und nicht so das Thema war.

01:05:21Speaker 2 Was happig war, waren die Nachmittagsflüge, also 14 bis 17 Uhr. Da war es dann schon knackig warm. Und auch wenn man dann teilweise außerhalb Goodyears den Flieger umgedreht hat, heißt es landen, tanken, Prefeld-Check und weiter geht's. Das war schon happig. Also da war man dann froh, wenn man im Flieger war und die Klimaanlage angeworfen hat. Was?

Speaker 1 Hat der Flieger eine Klimalage gehabt?

Speaker 2 Ja, tatsächlich. Oh.

Speaker 1 Oh.

Speaker 2 Welch Luxus. Ich weiß nicht, ob es stimmt. Viele haben immer gesagt, dass im Phoenix die Flugschule alle beneiden, weil sie eben Flieger mit Klimaanlage haben.

01:05:54Speaker 2 Und da ist es dann nicht so schlimm, wenn man mal eine Viertelstunde vor der Piste steht und wartet, dass man losgeschickt wird. Vom Tower, sondern ja. Also man dreht halt nicht.

Speaker 1 Okay, nee. Also Klimalage, das kannte ich nicht. Die muss aber zum Start ausschalten, ne? Wegen der Performance, oder?

Speaker 2 Wir sind mit angeschalteter Klima gestartet, ja. Es gab zwei Tabellen mit Klima und ohne Klima, aber wir sind in der Regel mit Klimaanlage gestartet.

Speaker 1 Okay.

01:06:24Speaker 1 Nochmal, wo du gesagt hast, Solo-Flug. Du hast ja hauptsächlich dort IFA gemacht, oder?

Speaker 2 Es war fast ein 50-50-Split. Also wir haben in Grenchen diese Initial-Virfer-Phase gemacht. Und praktisch darum ging, wie steuert mein Flieger? Wie komme ich von A nach B? Und in Goodyear ging es dann eben darum, da das nochmal zu verfeinern und dann weitere Strecken auch VFA zu fliegen. Ah, okay. Also es war noch viel WFA dabei und erst. Um in der Mitte hat es ungefähr geswitcht dann 2 F.

Speaker 1 Okay, okay, cool.

01:06:54Speaker 1 Ja, okay, also es war so morgens. Ganz kurz vor meiner Frage her, gibt es ja auch noch die Kantine? Also bei uns gab es immer eine Kantine, wo es Frühstück und Essen gab und sowas. Ja, die gibt es auch noch. Okay. Muss man da bezahlen oder kriegt man da so das Essen? Nee, das muss man bezahlen. Ah, okay. Bei mir war es doch mit drin. Habe ich auch schon gehört. Ja, ja, genau. So, ja, und dann hat er hier Fragen gestellt. Ich glaube, die haben wir teilweise noch, oder die haben wir teilweise schon beantwortet gehabt, Nick hatte noch gefragt, bessere Flugzeuge.

01:07:27Speaker 1 Da haben wir gesagt, die die hast aufgeschrieben, DA40 NG. Wofür steht das NG? Ich glaube, Next Generation.

Speaker 2 Ah, okay. Die DR-40 war ursprünglich auch mal mit einem normalen Afgas-Motor entwickelt worden und dann die NG war eben eine Weiterentwicklung mit einem Glas Cockpit, Winglets, Dieselmotor.

Speaker 1 Okay, alles klar, dafür steht das, ne? So, genau, und eine Theorieschule, da hast du geschrieben, ja, die Zürich oder am LAT-Standort. Was ist der LAT Standort?

Speaker 2 Es gibt einen großen Campus bei uns am Flughafen, wo alle zusammen trainieren, das ist auch ganz spannend.

01:08:00Speaker 2 Es sind Flugbegleiter da, die ihr Training dort absolvieren, Piloten, die in den Simulator müssen, also von der Linie. Flugschüler und auch noch die Assessment-Kandidaten. Also die Piloten-Assessments sind auch noch im gleichen Gebäude. Das ist immer ein ganz spannender Mix her.

Speaker 1 Das ist in Zürich, schätze ich mal, und das ist wo die Attrappen für die, wie du sagst, für die Flugbegleiter stehen, wo Rutschenübungen gemacht werden und also. Ja, okay, gut, alles klar.

Speaker 2 Und auf die Fullflight-Simulatoren.

Speaker 1 Das ist Line Aviation Training, das gibt es in Frankfurt, heißt es auch LAT, deswegen frage ich.

01:08:32Speaker 1 Okay. Ah, cool. So, Anerkennung der Lizenz in der EASA, fragt er hier.

Speaker 2 Ja, wir trainieren ja im EASA Syllabus, das heißt, wir kriegen eine Schweizer Berufspilotenlizenz am Ende. FAA wird eigentlich so gar nicht trainiert. Die brauchen auch andere Tabis a Manöver, also die machen so Sachen wie, sie nennt das Ground Reference Maneuvers. Ja. Wo man anscheinend zum Boden dann manövriert, was wir noch nie gemacht haben.

01:09:03Speaker 1 Genau, ich hab am amerikanischen CPL, das sind so Turn around the points und Lazy und Chandels musste fliegen und so. Da musst du halt Kreise, perfekte Kreise um den Turm rumfliegen und den Wind berücksichtigen und all sowas. Das ist so. Musst du machen. Steep Spirals musst du üben und wieder runterkommst schnell und sowas. Genau. Okay. Ähm. Also, achso, genau, also anerkennte Lizenz, das heißt, Moment, die Schweiz ist doch, ist sie nicht in der EASA? Doch, doch, das ist eine EASA-Lizenz, ja.

Speaker 2 Genau.

01:09:33Speaker 2 Eine Schweizer EASA-Lizenz, ja.

Speaker 1 Hättest du denn irgendwas Amerikanisches oder außer dein, du hast jetzt dein PPL umgeschrieben in Amerika sozusagen auf amerikanischen PPL basierend auf deinen Deutschen, richtig?

Speaker 2 Ja, also kein eigene Lizenz, sondern im Prinzip ja eine Validierung, dass ja dass ich damit in Amerika fliegen darf.

Speaker 1 Hättest du, ich weiß, bei mir damals haben das einige gemacht, die haben dann nochmal ein bisschen tiefer in die Tasche gegriffen und haben sich dann so ein Fluglehrer geschnappt und haben gesagt, hey, nimm mir doch mal ein PBL-Checkreit ab oder irgendwas, sodass sie in der volle amerikanischen Lizenz haben oder sowas, aber das hat.

01:10:08Speaker 2 Also, ich habe davon gehört, dass es Leute gemacht haben, die von der Lufthansa ein gut hier waren, aber für mich persönlich war es jetzt keine Option. Okay, okay. Vielleicht schon mal später irgendwann, aber ja.

Speaker 1 Ja gut, okay, dann fragt ihr weite Perspektivenkarriere danach. Ja, das haben wir auch schon so ein bisschen, ne?

Speaker 2 Ja, genau, also wir, wenn alles gut läuft und ich eben eine solide Leistung in der Ausbildung zeigt, dann geht es danach als First Office eben zur Swiss.

Speaker 1 Okay, und dann, wie das dann weitergeht, dann, da steht so ein Stern. Also da ist man erstmal froh, dass man da angekommen ist.

01:10:41Speaker 1 Ja, genau, genau, genau, genau. Ja gut, okay, und dann haben wir hier Black Surfer. Die Fragen, die sind möglicherweise doppelt, weil ich habe die eingesammelt und irgendwas. Also da haben wir noch den Kollegen Black Surfer, der hat folgendes gefragt. Was sind die Gründe, das überhaupt in Amerika zu machen? Beziehungsweise warum geht es hier nicht? Besseres Wetter, mehr Platz im Luftraum?

Speaker 2 Ja, ich würde sagen, Amerika ist ja ein Riesenland, das ist schon mal ein großer Vorteil.

01:11:12Speaker 2 In der Schweiz war es so, wir sind eine Stunde geflogen und waren eigentlich. fast einmal quer durch. In Amerika konntest du drei Stunden in eine Richtung fliegen und warst, wenn du Glück hast, aus Arizona aus.

Speaker 1 Ja, genau.

Speaker 2 Und ja, ich hab noch Was mir noch spontan einfällt, Flugplätze sind halt 24-7 offen. Heißt, ich muss keine Öffnungszeiten großartig beachten. Das Wetter natürlich auch sehr gut in der Regel. Wir hatten tatsächlich ein bisschen Pech. Bei uns gab es so einen Monsun.

01:11:42Speaker 2 Heißt. Da kommt, wo auch immer feuchte Luft her und dann bilden sich da teilweise Gewitter und Schauer. Da musste man dann teilweise drumherum planen. Also einmal ist es uns passiert, dass wir auf dem Alpha-Flug dann eben von der Flugsicherung um die Schauer rumgeschickt wurden.

Speaker 1 Also ihr hattet ja gar kein Radar, ne? Also das hat dann die Flug Inclusion auf euch gemacht, ne?

Speaker 2 Diesen Datenlink über ADSD in Amerika, wo man Wetterdaten in die Avionik empfängt. Also im Prinzip Ja, auch Martwetterdaten an Bord, die sind aber natürlich nicht so genau wie ein richtiges Radar.

01:12:17Speaker 2 Aber es gibt schon mal eine gute Idee, wo jetzt die Schauer und Gewitter sind.

Speaker 1 Habt ihr ist das in der Viotik eingebaut, die Empfangsmöglichkeiten? Ich habe mir nämlich einen Sentri gekauft. Das ist das, was vom Foreflight, den kann ich mir in die Scheibe klemmen und zeigt. Genau, genau. Und da kriege ich auch das Wetter, aber nicht in Deutschland, das gibt es leider nicht. Leider.

Speaker 2 Ja, das ist so eine der Eigenheiten. Also es gab über dieses ADSP sogar die Meta-Syntax der Flugplätze in die Abionik rein. Das heißt, es war im Prinzip fast wie im Airliner, dass man sich die Artists irgendwie zieht, sondern also man hat immer

01:12:48Speaker 2 So situational awareness technisch eine gute Idee gehabt. Wenn ich irgendwo hingeflogen bin, wo das Wetter jetzt marginal war, konnte ich immer das Meter ziehen und sagen, okay, so sieht es aus. Ja. Und man hatte auf teilweise auf 6000 Fuß noch Handy empfangen, das fand ich auch sehr spannend.

Speaker 1 Gut, also das kriegst du, das kriegst du hier auch hin, ne? Also das. kriegst du hin, aber wie gesagt, dieses ADSB-In, wie das heißt, das wäre so toll, wenn das das hier geben würde. Ich meine, ganz ehrlich, Wetter und auch wenn das 15 Minuten verspätet ist, das Radarbild, aber das ist.

01:13:20Speaker 1 Immer noch besser als keins.

Speaker 2 Ja, und Verkehr und alles drum und dran, was dazu gehört. Ja, alle wahnsinniges Plus und Safety.

Speaker 1 Genau, also Black Surfer gefragt, warum. Natürlich daraus konsequenterweise die Frage, ist es günstiger als in Deutschland oder EU seinen Schein zu machen. Ich glaube, die Frage. . Die kommt immer wieder auf dem Podcast auf. Wir haben immer auch, das Amerikafliegen manchmal so. Deshalb, es gibt Leute, genau deswegen gehen sie nach Amerika, um dort günstig.

01:13:54Speaker 1 Zumindest Stunden zu sammeln, die sie bräuchten, für irgendwas zu bestimmten.

Speaker 2 Ja, also ich denke, die Differenz ist geringer geworden über die letzten Jahre. Früher konnte man ja noch ein Assessner wahrscheinlich für. 50, 80 Dollar Charton, da bist du eher der Ansprechpartner, wie es vor 15, 20 Jahren war?

Speaker 1 Ich hab eine CESS nochmal für 24 Dollar nass gemietet, aber das ist ein bisschen länger her.

Speaker 2 Ja, ja, wenn man heute ist es eher so, also auch fast wie bei uns ist für eine Cessna vielleicht 200 Dollar die Stunde

Speaker 1 Ich ähm hier der ich habe eine Folge gemacht mit vor drei Jahren da mit einer Gruppe von Leuten, die sind nach Oschkosch geflogen.

01:14:31Speaker 1 Und der eine ist mit so einer Duchess, äh, Bitchcraft Duchess, da geflogen, also einer 2-Mod, ne? Also das, das ist Kein Highlight der zwei Mods. Wenn da ein Mod ausfällt, hast du einen besseren Gleitwinkel. Mehr hast du irgendwie auch nicht. Aber ist die zwei Mod, zählt als Multi-Engine Time und der hat auch Hourbuilding wollte er machen. Der wollte also Stunden sammeln für irgendwie Lizenz. Und ich glaube, der hat dafür bezahlt, dass mich lügen, 300 Dollar die Stunde oder irgendwie sowas. In Deutschland fängst du unter 800, kriegst du keine Twin.

01:15:03Speaker 2 Ja, ja, das ist natürlich Twins sind ja deutlich verbreitet als hier.

Speaker 1 Auch private und alles. Genau. Also Black Surfer, das ist also einer der Gründe, natürlich Geld ganz schlicht einfach. Achso, ja, und du hast auch noch andere Gründe dazu geschrieben, ne? Ja.

Speaker 2 Ja, also Landegebühren fallen weg und Afgas ist sehr viel günstiger. Also Afgas ist da fast so teuer wie Autosprit. Und bei uns geht es ja jenseits drei Euro der Liter bald schon.

01:15:33Speaker 2 Ähm, und dann fliegen da bei der Cirrus halt auch mal ja zwölf Kalonen in die Stunde raus, mal vier heißt. 50 Liter die Stunde mal 3 Euro, dann kann man sich ausrechnen, was der Sprit alleine kostet und dann ist noch keine Wartung und keine Flugzeugabschreibung bezahlt. Und ja, das ist in Amerika schon eine Idee günstiger.

Speaker 1 Ja genau, und dann fragt er weiter, was hat man da so Flugzeuge geflogen? Das haben wir gesagt, welche Muster, aber darf man die Muster später auch privat pflegen, fragt er.

01:16:04Speaker 2 Also ich habe nichts mitbekommen, dass man die Flieger jetzt explizit von der Flugschule aus privat schadern könnte. Ich würde sagen, wir hatten vorhin schon mit dem entsprechenden Single-Engine Rating, darf man es, aber das ist für uns wieder so, ja, ein nettes Gimmick, aber wir sind ja im Endeffekt da, um Airline-Afting zu lernen, deswegen. Ja, müsste man sich den Eintrag natürlich später noch holen und dann dürfte man auch privat fliegen.

Speaker 1 Also, oder andersrum gesagt, du hast eine amerikanische umgeschriebene PPL-Lizenz.

01:16:34Speaker 1 Und mit der dürftest du selbstverständlich bis zweieinhalb Tonnen Gewichtsklasse, darfst du diese Muster, die du da jetzt bis jetzt geflogen hast, die Einmotorigen, darfst du in Amerika fliegen. So. Genau. Da du keine europäische Lizenz hast, die dich jetzt berechtigt, da, du bist ja europäisch gesehen, bist du ja noch ein Flugschüler. Für Solo brauchst du wahrscheinlich immer noch eine Wenn du Solo fliegen solltest, immer noch zum Flugauftrag und sowas, ne?

Speaker 2 Ich habe aber nur die Pip die PPL jetzt, das ist hält der Vorteil.

01:17:04Speaker 1 Ja, du persönlich. Achso, ja, aber generell als die Schüler, ja. Genau, richtig, du, also deine Kollegen, die vorher noch nie geflogen sind und das nicht haben, die Die haben das, ne? Und genau. Airbus fliegen, aber keine Assassinessen. Ja, genau, ja. Naja, gut, okay, und du hast natürlich, ähm Da du ja eine Einweisung hast, und das könnte dir wahrscheinlich der dementsprechende Fluglehrer auch, wenn er eine europäische Lizenz hat, könnte er dir ja auch. . Eine Einweisung auf die, äh, eine Classe-Einweisung sozusagen, so ein auf die Cirrus abschreiben sozusagen.

01:17:38Speaker 1 Also um mal so einen Hintergrund zu sagen, bei uns im Verein haben wir auch Zirren Und die darfst du aber erst fliegen, wenn du 100 Strunden hast. Einfach auch versicherungstechnische Kunden. Also solche Sachen gibt es ja immer noch, die da so ein bisschen eine Rolle spielen.

Speaker 2 Ja, der Flieger ist sehr teuer.

Speaker 1 Ja, genau. Er fragt dann noch folgendes und zwar, kann man auch mehr lernen, zum Beispiel Kunstschlug oder wird man nur auf Airliner getrimmt?

Speaker 2 Ja, das Einzige, was Kunstflug bei uns nahe kommt, war das Upset Recovery Training, wo es eben darum ging, wie befreie ich mich aus einer brenzlichen Situation, wo der Flieger auf dem Kopf steht.

01:18:13Speaker 2 Aber ja, es ist kein Wünsch, dir was. Also man wird schon, wie gesagt, explizit auf den Airliner ausgebildet und da eben Halt, ja, haben wir jetzt so Sachen wie Kunstflug nicht vorgesehen oder auch eben Single Engine ist erstmal nicht geplant, weil es eben für einen späteren Job ja nicht relevant ist.

Speaker 1 Was meinst du mit Single Engine, genau?

Speaker 2 Dieses SCP-Rating, was wir gerade hatten.

Speaker 1 Achso, okay, gut. Ja, ja. Ich dachte, dass du mit der 2-Mod irgendwann wirst du natürlich auch mal mit einem Motor umfliegen oder irgendwas, weil das auch dem Training ein bisschen zugehört oder irgendwas.

01:18:45Speaker 1 Bei den, weil er gesagt hat, mit Kunst, da war ich so ein bisschen skeptisch geworden, weil er hat ja gefragt, kann man auch mehr lernen, zum Beispiel Kunst, oder wird man nur auf Airliner getrimmt? Und da habe ich genau das gleiche Was du jetzt siehst da am Sendeplan, das ist so auf meine Nachfrage hinausgekommen. Ob man halt ja nur geradeaus fliegt oder sowas. Ich glaube, das war so ein bisschen seine Vorstellung. Bitte Black Server, korrigiere mich, falls du das irgendwie hören solltest. Ja, ähm. Meinst du, ob man so ein bisschen mehr auch machen darf?

01:19:17Speaker 1 Mit 30 Meter über den Boden fliegen, so ein bisschen Maverick-Style fliegen, sagt er denn, also ob man, ob man auch ein bisschen. . Wahrscheinlich hatte die Vorstellung, bitte, wie gesagt, korrigiere mich, Herr Black Surfer oder Frau Black Surfer, dass man ein bisschen. . Naja, so ein bisschen.

Speaker 2 Man wurde getrackt in der Regel. Also dreißig Meter über den Boden ging eigentlich nicht. Die Cirrus hat ja eine sehr weit entwickelte Arionik und auch das Tracking ist sehr weit entwickelt, heißt man nach jedem Flug sein Profil bekommen und

01:19:51Speaker 2 Die ganzen Flugdaten. Und dann konnte man praktisch im Nachhinein alles nachvollziehen, was man gemacht hat. Heißt, wenn man da jetzt irgendwo einen Tiefflug drüber geballert wäre und der Flugherwärts gesehen oder ja, jemand, der halt für Flight Safety zuständig war, dann wäre das nicht gut angekommen und hätte wahrscheinlich auch ein unangenehmes Gespräch mit sich gebracht. Also wir waren in der Regel schon sehr anständig unterwegs, auch eben weil mal getrackt wurde, alles nachvollziehen kann und selbst wenn das Cirrustracking nicht funktioniert, ich habe ja trotzdem noch die Transponder-Daten und Transponder ausschalten und ohne Transponder rumfliegen, das ging auch nicht.

01:20:28Speaker 1 Ja, nee, das machst du ja auch nicht.

Speaker 2 Nee, also es war jetzt nicht so, dass man da irgendwie kaubau-mäßig jetzt sich mal austoben durfte, sondern das war schon sehr anständig. Ja, halt auf einem professionellen Level.

Speaker 1 Ich glaube, vielleicht hat er so ein bisschen die Vorstellung oder sie, die Vorstellung, dass man, ähm, sagen wir mal, äh So ein bisschen Skills lernt, die einem auch, Moment, der man auch, wenn der Flieger mal in irgendeiner großen Katastrophe in die Ecke gebracht wird, dass man dann durch seine. . hätte seine Skills halt dann in der Lage, so ein, ich sag mal, so eine Airfrog 447 wieder aus den Deepstroll rauszubringen und dann doch die Menschenleben wieder retten kann, sowas in der Art.

01:21:04Speaker 1 Weißt du so, das ist vielleicht so die Vorstellung. Ich weiß nicht warum, was der Hintergrund ist. Nein, aber man dafür, wie du schon sagst, Grundzufe nicht trainiert, aber halt vielmehr dieses Upset-Recovery-Training, das vorgeschrieben ist. Und das kommt der Sache eigentlich schon sehr nah.

Speaker 2 Ja, und es rettet dann auch den Arsch, auf Deutsch gesagt, in vielen Situationen, wenn man da weiß, wie man sich da befreit.

Speaker 1 Er hat noch weitere Fragen gestellt, wie das finanziert wird. Ich glaube, das haben wir jetzt beantwortet. Dann hat er, ja, die Frage, die wir auch schon so ein bisschen angegriffen haben oder aufgegriffen haben, warum hat er sich für diesen Weg entschieden?

01:21:39Speaker 1 Ich glaube, weil du halt Pilot werden wolltest, ne?

Speaker 2 Kann das sein? Ja, ich hab's halt gesagt, eben meine Tante war ein großer Motivationsfaktor. Und ja, ich finde fliegen generell einen tollen Job, weil es halt so viele Sachen Vereint, also das Teamwork, Meteorologie, sich mit Wetter beschäftigen, sich mit der Maschine beschäftigen. Ist einfach eine coole Mischung.

Speaker 1 Ich hatte noch eine weitere Frage gestellt, die kannst du wahrscheinlich nicht so großartig beantworten. Ich auch nicht, weil ich müsste echt recherchieren.

01:22:10Speaker 1 Und zwar. . Allgemein, wie machen das andere große Airlines? Hast du da irgendwie mitbekommen? Also er redet jetzt hier speziell von oder sie, von Air France, Kylm, British Airways, wie die ausbilden oder sowas?

Speaker 2 Also Was wir gesehen haben, war, dass es an anderen Flughäfen in der Phoenix Area zum Beispiel ein EasyJet-Programm gab, wo EasyJet auf Piper über CAE heißt die Flugstule, glaube ich, Leute ausgebildet hat. Und am Campus in Guti hat man noch so alte Kurssticker gesehen, dass da wohl auch mal KLM hier war.

01:22:47Speaker 2 Aber dass man jetzt großartig andere Airlines hat, ist echt nicht so. Also ich glaube, früher war noch ANA da, aber.

Speaker 1 Das hätte ich jetzt noch gesagt.

Speaker 2 United, Lufthansa und die Bundeswehr schult ja auch noch ein Teil, aber das ist jetzt, was so direkt in Gut hier ist. Alles.

Speaker 1 Also in die Bundeswehr, äh, die macht ja nur ihre Transportflieger immer noch, ne? Also die und die Grundausbildung, ne, sozusagen.

Speaker 2 Ja, ich glaube, Jetys werden auch dort trainiert mittlerweile.

01:23:19Speaker 2 Aber wie gesagt, das ist auch wieder man hat gesehen, da werden Leute Da laufen Leute in Oliven Overalls rum, mit denen hat man sich unterhalten, mit denen immer vielleicht mit dem Pool, aber ich habe die jetzt nicht ausgequetscht oder jedes Detail. Ja, okay, verstehe.

Speaker 1 Also, ähm Ich finde das spannend mit United, was die da machen, dass sie da praktisch die im PPL verpassen, so keine Ahnung, ich glaube die haben Ich weiß nicht, aber Karl haben ja auch hier so ein Highschool-Programm, wo du dann PPL mit so einer Highschool-Apprenticeships irgendwie was machen kannst, dass die United da selber ihre Leute ausbildet, um sie am Ende.

01:23:53Speaker 1 . Dort selber als Fluglehrer zu fliegen zu lassen, wenn ich das richtig verstehe.

Speaker 2 Ja, ja.

Speaker 1 Um sie dann eventuell weiter zu machen. Das ist auch ein interessanter Weg.

Speaker 2 Das ist ein verdammt langer Weg. Es ist auch ein bisschen einzigartig in Amerika, was ich weiß, dass es gibt es keinen Campus von American oder von Delta, der ähnliches anbietet, sondern die rekrutieren sich halt aus den anderen Flugschulen oder den Karrierewegen.

Speaker 1 Da müsst ihr vielleicht nochmal erwähnen, dass das in Europa geht, ist deshalb, weil du arbeitest auf den ATPL-Len, aber das ist ein Frozen ATPL, wie es so schön heißt.

01:24:25Speaker 1 Das heißt, du hast Theoriekredit sozusagen, also du hast Alles, was man für eine ATPL braucht, nur eins nicht, die Flugstunden. Deswegen kriegst du ein Frozen ATPL, damit darfst du, solange du die entsprechenden Flugstunden nicht hast, und ich glaube, das sind. . Auch irgendwie irgendwas, 1000 Schnips oder irgendwie sowas? 1500, stimmt. Genau, 1500 darfst du halt maximal als FO irgendwo fliegen, bevor du halt überhaupt linken Sitz dürftest du nirgends für dich reinsetzen.

01:24:56Speaker 1 Da dürfte dich keiner einstellen, sozusagen, als Kapitän auf dem 320 oder irgendwas. Das geht halt nicht. Genau. Das ist auch gut so. Das kommt auch früh genug. Keine Sorge.

Speaker 2 1500 Stunden im Airliner gehen auch schnell vorbei.

Speaker 1 Also da darf man gerne noch ein paar Jährchen mehr dann fliegen, bis auf dem linken Sitz wechseln. Ja, genau, genau. Ja, so, dann haben wir das, glaube ich, soweit irgendwie abgefrühstückt. Ich habe noch eine Frage von Andreas, die fand ich total witzig. Der Andreas fragt, ist mein Auto noch da?

01:25:30Speaker 2 Ich habe ähnlich Autos gesehen. Ich glaube, ich erkenne auch den Spot noch. Es müsste nämlich vor dem Dorms sein und hinter der Wand müsste der Pool sein. Aber ja. Ja, ja, ja, klar. Nicht mehr ganz taufrisch aus das Bild.

Speaker 1 Ja, okay. Also wenn du Fragen hast, wenn du ein paar Bilder hast noch von dem Dorm oder so, dann musst du es die auch nochmal. Die würde ich dann auch gerne, wenn du magst, da mit reinschießen. Die würden mich interessieren, wie das aussieht. Das fand ich ganz witzig. Andreas war, ich glaube, 98 oder sowas war er da. Deswegen hat er wahrscheinlich die Frage gestellt.

01:26:02Speaker 1 Steht mein Auto noch da. Ehrlich hätte ich ihn fragen muss, hat er einfach stehen gelassen? Ist er einfach abgehauen? Das wäre eine interessante Frage. Ich weiß, Lehrerskollegen haben ihre Autos teilweise für ein Zwani weitergegeben, weil das alles solche verrosteten Dinger waren, die da gefahren worden sind. Da war praktisch die Tankvolle mehr wert als das eigentliche Auto am Ende.

Speaker 2 Also wir sind immer bei Herz, also bei einer Autovermietung uns dann zur zehn, glaube ich, zwei Autos gemietet dort und das hat auch ganz gut funktioniert, ja. So ein bisschen die Komfortlösung. Also praktisch so eine Dauer-Langzeitmiete gemacht für die Zeit.

01:26:34Speaker 2 Ja, und manche haben sich dann eben auch, ein oder zwei Leute haben sich, glaube ich, Autos angeschafft. Aber hat natürlich wieder Bürokratie und Weiterverwendung ist ein Thema. Bei Herz gebe ich den Schlüssel ab und sage Dankeschön.

Speaker 1 Wir sind dann mal weg. Aber ohne Auto kannst ja nicht wahr, du brauchst ja ein Auto, wenn du keine Chance. Nee, der ist keine Chance. Cool. Ja, dann habe ich ja meine Rubrik, die Geschichte zum Ende. Da habe ich dich ja gleich darauf hingewiesen, dass du da Dass du da eventuell was erzählen musst, wenn du irgendwas hast. Irgendeine lustige Geschichte oder irgendein oder auch nicht lustig oder irgendwie was Einprägsames, was dir in der Phase jetzt in deinen Flugphasen oder auch nicht oder Theorie oder irgendwie

01:27:12Speaker 1 Oder in deinem Leben oder überhaupt, irgendwie passiert es.

Speaker 2 Ja, ich glaube am spannendsten war wirklich, ähm, in Gutti hatten wir einen Flug, wo wir wirklich mal mit so einem Habub, also mit einem Sandsturm, in Kontakt gekommen sind. Und das fand ich sehr eindrucksvoll. Da mal so die Ja, Metrologie live zu sehen. Wir haben immer eben natürlich auch ein Briefing darüber gehabt, was wir für Meteothemen uns erwarten. Und das dann live zu sehen, wie wirklich so eine Staubwolke übers Land rollt, das war eher sehr eindrucksvoll und irgendwie auch.

01:27:44Speaker 2 Verrückt, wenn man, so einen Sandsturm hat man immer so eine, hört man immer, finde ich immer, mal wieder von Leuten, die irgendwie mal im Nahen Osten oder so unterwegs waren.

Speaker 1 Okay.

Speaker 2 Aber das dann wirklich möglich live zu erleben und dann auch da entlang zu fliegen, das war sehr spannend und sehr eindrucksvoll. Und auch wie schnell das dann wieder vorbei ist. Also das rollt dann mit, ich weiß nicht, 30, 40 kmh durch und dann Ja, das war sehr spannend.

01:28:15Speaker 1 Du hast gesagt Monsun. Der Monsoon, das heißt, du warst so im irgendwas zwischen Juli und August da, ne? Juni bis September, ja. Derzeit war ich nämlich auch da und ich weiß, dass es ja heiß, aber Gott sei Dank auch schwül. Das ist ja die Zahl, deswegen kann da. kann da auch diese diese Gewitter halt entstehen. Man hat nicht so häufig das Gefühl, dass man einen Gebatz kriegt, wenn man das Auto anfasst. Ich weiß, kannst du immer noch, das war ja furztrocken teilweise, aber wenn du das, du hast immer zuerst mit dem Autoschüssel das Auto angefasst,

01:28:48Speaker 1 Na, damit du nicht, wenn du das Auto anfährst, da einen Schlag gekriegt hast. Ich weiß, du lächelst, du kennst das also. Und ich weiß, während der Musun-Zeit war es immer ein Tackenkühler, also nur 35 Grad. Aber dafür halt scheiß Schwül. Und in diesen Habub heißen die Dinger, die nennen die das, ich habe so einen erlebter. . . bin ich mit so einem alten Haudegen war mir zu zweit unterwegs. Sonst erzähle ich mal die Geschichte zum Ende. Ich hoffe, langweilig nicht. Und wir sind also geflogen.

01:29:18Speaker 1 Und wir sahen das Ding, ankommen, wir waren irgendwo weiter im Westen von Goodyear und haben da unsere Manöver geflogen und dann kam das Ding an und dann hat er schon über Funk gemeldet, ey Leute, es geht los, wir sollten immer langsam die Schüler zurückrufen und so. Und dann fuhren sie alle zurück. Aber er, das war so ein Typ, der, ja, der Der war doppelt so alt, wie ich jetzt bin, ungefähr. So ein alter Hauding. Und der plenty of time, lass uns nochmal hierbleiben. Und hat also immer vor dieser Sturmfront, hat er da seine, war da seine Übung gemacht, wir sind immer vor diesem Ding geblieben.

01:29:49Speaker 1 Und wir sind praktisch 30 Sekunden vor diesem Ding gelandet, runtergerollt, aber hinter ihm war der noch ältere Haudegen mit seiner Baron oder irgendwas, der ist in dem Ding gelandet, ne? Irgendwie sowas. Und ich weiß, dass wir Beide praktisch, also wir konnten uns nicht sehen, bewussten, wir standen aber irgendwie 20 Meter nebeneinander, im Wind mit 60% Power, damit wir überhaupt nicht wegfliegen. Standen wir in diesem Ding da drin und haben abgewartet, bis es vorbei war. Oder weitergeholt, ähm, das war beeindruckend.

01:30:19Speaker 2 Ja, man kann es sich ja gar nicht vorstellen. Also du hast ja teilweise null Sicht, das ist wie Nebel, aber aus Sand. Ich, ich, ich hätte es, ich hätte es nie für möglich gelten, dass du mit nur mit Sand und mit Staub so eine schlechte Sicht erzeugst und auch wirklich, dass es so gefährlich ist, weil. Am Handy kriegt man mit Leute diese Notfallmeldungen und da sind dann auch immer welche eingetrudelt, wo es dann wirklich darum ging. Ja Also wenn man auf einer Interstate ist, also auf einer Autobahn, dass man dann von der Straße fahren soll, Lichter ausschalten soll und einfach stehen bleiben soll, weil es zu gefährlich ist, da in einem Sandsturm irgendwie noch voranzukommen, weil es eben, ja, wie fahren im Nebel ist.

01:30:55Speaker 2 Das war schon sehr eindrucksvoll.

Speaker 1 Und warum leg ich sie ausschalten, weißt du das?

Speaker 2 Ähm, ich denke, dass die Leute nicht in einen reinfahren. Das war so die Theorie. Von der Interstate runterfahrt meinen Lichteranlass und dann sieht hinter mir einen Licht, dann denkt er sich, ah, cool, da geht die Straße weiter, weil er sieht ja nichts und dann fährt er in mich rein und dann Problem.

Speaker 1 Ah, cool. Ja, super. Also dann hast du ja noch einen kleinen Weg vor dir. Vielleicht können wir den damit berichten oder nicht, oder wie das irgendwie weitergelaufen ist.

01:31:26Speaker 1 Ja, ich würde mich freuen, ja. Sonst. Machen wir den Sack zu, oder? Was meinst du? Oder hast du noch irgendwas?

Speaker 2 Ich glaube, es ist ziemlich viel, oder? Wir haben ganz schön viel geredet, viel In- und viel Output.

Speaker 1 Also ich sehe, wenn ich unser Vorgeplänkelt abziehe, eine Stunde 40, haben wir Jen drauf, dann ist das vielleicht eine Stunde 10. Also ich habe schon einen Podcast und drei Stunden gemacht. Echt? Um Gottes will.

Speaker 2 Nein, nein, keine Sorge. Vielleicht gibt es zum nächsten Mal mehr zu erzählen. Schauen wir mal.

Speaker 1 Gut, Lukas, ich bedanke mich ganz herzlich und wo man dich erreichen kann, tu wir damit rein und

01:32:03Speaker 1 Ich weiß, du hast da so einen Insta-Kanal und irgendwas, glaube ich, so habe ich dich hier einfach mal angequatscht. Ich quatsche mal alle an. Und dann schaut wir mal. Super, cool. Ich drück dir die Daumen. Toi, toi, toi. Das ist alles gut. Dankeschön. Nichts dazwischen kommt, ne? Kein gebrochener Finger oder irgendwie so ein Quatsch. Und viel Erfolg. Danke. Dankeschön. Tschüss, tschüss. Ciao, ciao. Ciao.