CFWU 219 - Wie ein Moorgeist von heißer Luft lebt
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Steffen spricht mit seinem Gast Franz Taucher, der viele Jahre in der Luftfahrt und im Gefahrgutbereich tätig war und seit den 1980er-Jahren Ballon fährt. Gemeinsam erzählen sie von seinen ersten Berührungspunkten mit der Fliegerei und davon, wie er zum Ballonsport gekommen ist.
Im Gespräch geht es um Navigation im Ballon, Start- und Landetechniken, Sicherheitsaspekte sowie Unterschiede zwischen Gas- und Heißluftballonen. Franz berichtet außerdem von besonderen Erlebnissen – etwa Ballonfahrten über Hamburg bis Helgoland – und erklärt, warum man beim Ballon eigentlich vom „Fahren“ spricht. Historische Ballonfahrten und die kleine Geschichte eines Fluges Richtung Marokko!
Kapitel (48)
- 00:00:00 Begrüßung
- 00:00:46 Vorstellung des Gastes
- 00:03:23 Die Münsterland, acht Jahre lang im Suezkanal gefangen
- 00:04:10 Vorlesungsstreik des Nautik-Nachwuchses 1969
- 00:05:50 Erste Berührungspunkte mit der Fliegerei
- 00:07:38 Der Erste Flugschein
- 00:08:31 Erste Fliegerei für das "Dangerous Cargo Büro"
- 00:13:15 Unfall 1968 in Antwerpen als Meilenstein im Gefahrguttransport
- 00:16:25 Wie zum Ballonfahren gekommen
- 00:18:54 Helgoland Touch and Go
- 00:19:32 Bremen Tag der offenen Tür 1980
- 00:23:27 Lizenz 1983-1987 produktion in England
- 00:26:00 Lehrer Situatoon Deutschland Lizenzarten
- 00:29:03 Einweisung auf Ballonen
- 00:32:33 A380 landet in Finki
- 00:34:39 Wie Navigiert man einen Ballon
- 00:38:59 Startplatz Moorweide
- 00:43:28 Navigieren durch Höhenwechsel: Albuquerque Box
- 00:44:29 Ballon fahren über Teotihuacán
- 00:45:51 Hafengeburtstagsgeschichte
- 00:47:10 Feenteichbrücke
- 00:48:34 Flugplanung ➔ Endourance
- 00:52:33 Warum möchte man keine Thermik
- 00:56:17 Hüllenriss Unfall Lauterbrunnental
- 00:57:04 Welche Sicherheitsmaßnahmen
- 00:57:50 Gibt es Ballastsand an Bord
- 00:59:08 Candyline
- 00:59:25 Fast Deflation Rote Leine
- 01:00:13 Weiter Sicherheitsmaßnehmen m
- 01:02:20 Korbaufbau
- 01:03:57 Jahresprüfung
- 01:04:56 Sinkgeschwindigkeit
- 01:06:10 Landung in Straßenschlucht
- 01:08:48 Flurschaden
- 01:10:12 Unterschied Gas vs. Heißluft
- 01:12:28 Kosten
- 01:14:10 Verschiedene Ballonformen
- 01:16:34 Flüge von Helgoland
- 01:21:05 Wie errechnet sich die Performance
- 01:21:59 Fahren versus Fliegen
- 01:24:10 OTD 1784 H2-Ballon von Oxford → Aylesbury
- 01:25:22 Charlière
- 01:26:00 OTD: Double Eagle V
- 01:27:50 Kleine Geschichte Flug nach Marokko
- 01:31:13 Westsaharakonflikt
- 01:34:36 GCA in Gebraltar
- 01:41:42 Verabschiedung
- 01:43:17 Teaser auf zukünftigen Folgen?
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Links (31)
- Vorstellung des Gasteshttps://www.w24.at/Video/Wiener-in-Hamburg-Franz-Taucher/2640
- Vorlesungsstreik des Nautik-Nachwuchses 1969https://www.spiegel.de/politik/knueppel-im-nacken-a-4585f948-0002-0001-0000-000045549102
- Unfall 1968 in Antwerpen als Meilenstein im Gefahrguttransporthttps://www.hapag-lloyd.com/de/company/about-us/newsletter/2019/07/how-hapag-lloyd-became-a-pioneer-in-the-transport-of-dangerous-g.html?utm_source=chatgpt.com
- Helgoland Touch and Gohttps://www.abendblatt.de/region/pinneberg/article216726489/Warum-eine-Boeing-737-fast-auf-Helgoland-landete.html
- Lizenz 1983-1987 produktion in Englandhttps://de.wikipedia.org/wiki/Ballonpilotenlizenz
- Einweisung auf Ballonenhttps://ballon.daec.de/media/files/Dateien/Sportarten/Freiballonsport/Webseite_Buko_Ballon/Handout-Regeln-Ballonfahren_Rev0.pdf
- Wie Navigiert man einen Ballonhttps://www.dunker-mueller.de/faqs/steuern/
- Startplatz Moorweidehttps://de.wikipedia.org/wiki/Moorweide
- Navigieren durch Höhenwechsel: Albuquerque Boxhttps://albuquerque.com/what-is-the-albuquerque-box/
- Ballon fahren über Teotihuacánhttps://maps.apple.com/place?coordinate=19.692368,-98.843619&name=Markierter%20Standort&map=explore
- Hafengeburtstagsgeschichtehttps://de.wikipedia.org/wiki/Hafengeburtstag
- Hüllenriss Unfall Lauterbrunnentalhttps://aviation-safety.net/wikibase/521831
- Candylinehttps://www.dunker-mueller.de/glossary/parachute/
- Fast Deflation Rote Leinehttps://www.youtube.com/shorts/DICZE9mA7V0
- Weiter Sicherheitsmaßnehmen mhttps://www.cameronballoons.co.uk/c/download/Passenger-Restraint-Harness.pdf
- Landung in Straßenschluchthttps://www.ndtv.com/offbeat/watch-dramatic-landing-of-hot-air-balloon-on-narrow-street-in-uk-9153597
- Flurschadenhttps://www.agrarheute.com/management/ballon-feld-landet-landwirt-dulden-623887
- Verschiedene Ballonformenhttps://www.fai.org/news/hot-air-balloon-competitions-your-5-floating-questions-answered
- Flüge von Helgolandhttps://www.tadday-foto.de/helgoland/hei%C3%9Fluftballonfahrt/
- Wie errechnet sich die Performancehttps://www.ballonfahrtenseitz.de/ballonfahren/faq/technik/technische-daten-eines-heissluftballons/
- Fahren versus Fliegenhttps://www.dunker-mueller.de/faqs/warum-sagt-man-ballon-fahren-und-nicht-ballon-fliegen/
- OTD 1784 H2-Ballon von Oxford → Aylesburyhttp://www.oxfordhistory.org.uk/streets/inscriptions/central/sadler.html#:~:text=The%20next%20month%2C%20on%2012,of%2013%20November%201784%20reads:
- Charlièrehttps://de.wikipedia.org/wiki/Charli%C3%A8re
- OTD: Double Eagle Vhttps://www.bbml.org.uk/first-manned-balloon-across-the-pacific/
- Westsaharakonflikthttps://de.wikipedia.org/wiki/Westsaharakonflikt
- GCA in Gebraltarhttps://de.wikipedia.org/wiki/Ground_Controlled_Approach
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Transkript
00:00:00Speaker 1 Hallo Leute, es geht wieder los. Ich bin wirklich aufgedreht. Ich habe einen ganz, ganz, ganz besonderen Gast vor mir, also virtuell vor mir natürlich, selbstverständlich, aber immerhin ein. Oh, ich bin ja gar kein Hamburger. Ich bin sondern ein Wiener. Hallo, schönen guten Tag, Franz, Franz Taucher ist nämlich bei mir und mit dem unterhalte ich mich jetzt über ein ganz spannendes Thema, über das ich mich noch nie unterhalten habe. Hallo, guten Tag, Franz. Steffen, ich grüße dich. Haben wir eigentlich abgeklärt, dass wir uns Dutzen?
00:00:31Speaker 1 Ja, ne? Tun wir, ne? Ja, das tun wir.
Speaker 2 Wir waren jetzt drei oder vier Mal beim Stammtisch zusammen und wir haben uns eigentlich von Anfang an gedutzt. Und naja, ich will mich mal vorstellen. Ich bin der Franz Taucher, in Wiener. Das habe ich nie aufgegeben, obwohl ich mittlerweile, obwohl ich schon seit dem 18. oder seit dem 17. Lebensjahr in Deutschland lebe, in Norddeutschland, erst in Bremen, dann in Hamburg.
00:01:05Speaker 2 Und ich bin nach Deutschland gekommen. um Seemann zu werden. Und das ist mein eigentlicher Beruf. Ich habe dann beim Norddeutschen Leut meine ganze seemänische Ausbildung gemacht bis zum Kapitänspatent. Und habe dann nautische Inspektionen durchgeführt, fuhr dann nicht mehr zur See. Und da kann mir dann mein Privatpilotenschein, mein PPLA, kam mir dann zunutze, dass ich, das habe ich parallel zu meinem sogenannten A6 gemacht, Kaptain auf großer Fahrt.
00:01:47Speaker 2 Beides in Bremen.
Speaker 1 Darf ich mal ganz kurz unterbrechen? Wo bist du denn gefahren? Die Piloten haben immer so ein Fernweh in der Brust. Ich möchte einmal ganz kurz fragen, was hast du denn. Für Seefahrer, also was war das Weiteste, was du gefahren bist? Oder wo warst du überhaupt an der Welt?
Speaker 2 Also das Weiteste, also ich war in Japan. Ja, okay. Das ist cool. Ich war im Jahr. Das ist doch schon wert.
00:02:18Speaker 2 Und das ist ja, und dann, wenn man noch dazu nimmt. dass wenn der Suez-Kanal geschlossen war, aus irgendwelchen. . kriegerischen Gründen, wie zum Beispiel der Sechsta-Tage-Krieg, Ägypten, Israel, dann musste man um Afrika und dann war Japan noch weiter weg. Na, da mussten wir ja über um Kap Algulas im Süden. Ja, also dann warst du, dann war das so eine richtig weite Reise.
00:02:48Speaker 1 Wir müssen mal ganz kurz aufklären, wann war denn? Also da kann ich dich auch gleich so zeitlich anordnen, wann war denn der Sechs Tage Krieg?
Speaker 2 Der war neunzehnhundertsiebenundsechzig. Ja, habe ich auch so grob im Kopf. Ja, ja, 67, ich bin vorher 66, 67 ist das gewesen. Und da war der Kanal, der war ja sehr lange gesperrt. Da gibt es ja die bekannte Geschichte von der Münsterland.
00:03:18Speaker 2 Das war ein Schiff, der Habak. Ich war beim Norddeutschen Leut in Bremen und dann gab es die Hapak in Hamburg. Die haben ja erst 1970 erst fusioniert. Aber die Münsterland, die blieb ja, ich weiß nicht, Monate im Bittersee, das ist auf der halben Strecke vom Kanal zwischen Portside und Suwitz. Da blieben die Monate, ich glaube die waren da neun oder zwölf Monate im Jahr, waren die da und konnten da nicht raus.
00:03:51Speaker 2 Und das war ein riesiges Welcome, als die wieder zurück nach Hamburg kamen. Also, dass sie nur weil wir da jetzt beim Sechstage-Krieg waren, darauf komme ich jetzt.
Speaker 1 Aber du hast also parallel zu deinem Kapitänspatent die Fliegerei angefangen.
Speaker 2 Ja, es war ganz interessant, wie ich da überhaupt dazugekommen bin. Ich habe mit der Fliegerei überhaupt nichts am Hut gehabt. Und dann hatten wir mal einen Vorlesungsstreik an den Seefahrtsschulen, alle Seefahrtschulen, das war 1969.
00:04:25Speaker 2 Hattest du gesagt einen Vorlesungsstreik? Ja, wir hatten alle, alle Sefortschulen hatten die Vorlesungen eingestellt. Da hat sich der Ast da irgendwie da reingeschummelt oder irgendwie. Und wir wollten den Rädern damals zeigen, dass sie so mit uns nicht umgehen können, weil damals es gab Aber ich schweife jetzt zu weit weg, glaube ich.
Speaker 1 Alles gut, das macht nichts.
00:04:55Speaker 1 Ich schöre hier Ich habe in den ersten fünf Minuten Podcast erkannt, dass wir wahrscheinlich 28 weitere Folgen machen können.
Speaker 3 Fangen wir mal weiter an.
Speaker 2 Es gab ja damals in der Schifffahrt, glaube ich, ja. In den Patenten oder überhaupt in der Schiffa gab es die kleine Fahrt, die mittlere Fahrt und die große Fahrt. Die kleine Fahrt Das waren Kümos, Küstenmotorschiffe, die fuhren Nord- und Ostsee. Dann gab es die mittlere Fahrt, die fuhren dann auch die Nordsee, Nord-, Ostsee und das Mittelmeer.
00:05:33Speaker 2 Und dann gab es die große Fahrt, das war alles darüber hinaus. Das war die große Fahrt. Und da waren natürlich die Ausbildungen, die Die waren natürlich verschieden gestuft. Zum Beispiel gab es dann in der Kleinerpfarrt nur. terrestrische Navigation und dann kam in der mittleren Fahrt und in der großen Fahrt kam dann auch die astronomische Navigation dazu. Und da wollte der Reeder damals die Mittelpatente aufwerten.
00:06:07Speaker 2 Das heißt, die Großpatente, die wären da ins Hintertreffen gekommen, die wären wahrscheinlich überflüssig geworden. Und dann hat, ja, das ist, aber in der Luftfahrt gibt es auch so ähnliche Dinge, glaube ich. Das ist, ja meine, der Kommerz zählt einfach. Und da ist meinen Vorlesungsstreik gegangen und ich wusste nicht genau, was ich es machen soll. Und da haben wir gedacht, da bin ich zu einer Firma gegangen. Ich war damals noch in Bremen, an der Seefahrtschule in Bremen.
00:06:38Speaker 2 Und da bin ich nach Hamburg gekommen, zur Firma Setran und habe gesagt, die brauchen irgendwie einen Job. Und da haben die mich in den persischen Golf geschickt. Und da hatte ich schon das A5 den Siesteuermann in der Tasche und da habe ich dann ein Zubringerschiff gefahren, ein Sogenannes Grund Change Boat, da habe ich die Mannschaften von den Bohrinseln ausgewechselt. Und Wenn ich mal nichts zu tun hatte, dann bin ich schon mal mit einer Aztek von die Firma Setgo aus Texas.
00:07:16Speaker 2 Die hatte der Art Sekunden, mit der bin ich dann häufiger mitgeflogen nach Abu Dhabi von Dubai aus, Abu Dhabi-Docha und und und und was war das da oben noch in Bahrain genau oder oder rüber in den Oman und so, nach Minia Al-Fachai und so weiter. Und da habe ich mir gedacht, Mensch, das ist ja auch eine tolle Sache. Den Flugschein. Und da ich wusste, dass ich ja nach Bremen zu Kaptinsbad denke wieder zurückgehe, da habe ich mir gedacht, das mache ich parallel dazu den
00:07:51Speaker 2 Da habe ich mich schon angemeldet beim Bremer Verein für Luftfahrt. Ich habe dann den Schein gemacht. Und ja, dann, so kam ich zur Fliegerei. Und als ich dann das. Wann war das denn genau? Das war dann 70. Ja, und oder einundsiebzig. Und da wurde ich aber von ehemaligen Kollegen, die an Land ein Sachverständigenbüro für gefährliche Güter
00:08:28Speaker 2 Gegründet hatten, das sogenannte Dangerous Cargo Büro, hatten mich gefragt, ob ich da nicht mit einsteigen möchte. Und das habe ich damals gemacht. Das hat mir dann irgendwie großen Spaß gemacht. Und da wir für unsere Kunden Schiffe besucht hatten oder die Ladung abgenommen hatten, in Liverpool, in Bordeaux, in Le Havre, in Stockholm, Göteborg und alle Binelux-Häfen Und da konnte ich gut den Flugschein einsetzen.
00:09:04Speaker 2 Ich bin immer alles VFR geflogen. Und alles Einmotorik VfR nach Liverpool, nach South End, nach Middlesbrough, nach Antwerpen, nach Le Havre. Und mir ist in den ganzen zehn Jahren in der Zeit dreimal passiert, dass ich die Maschine wegen Schlechtwetter stehen lassen musste. Aber das haben dann meine Fliegerfreunde in Bremen immer. Die haben dann hoffen, ich lässt ihn wieder meine Maschine irgendwo stehen.
00:09:35Speaker 2 Dann fliegen wir ihn wieder zurück und sehen wir ganz mit Mit einer Maschine hin und dann mit zwei Maschinen zurück. Also das hat ja irgendwie hat das alles ganz toll.
Speaker 1 Jetzt frage ich mich natürlich, wie deine Definition von schlechtem Wetter war damals.
Speaker 2 Ja, VfR. Was war schlechtes Wetter? Du kommst ja nicht bei IFA oder bei IMC Da fliege ich doch als VfR-Flieger nicht los.
00:10:05Speaker 2 Das ist mein schlechtes Wetter gewesen. Also, das kannst du vielleicht als AFA-Mann nicht so verstehen.
Speaker 1 Doch, doch, doch, doch. Ich kriege ja jetzt, ich kriege ja sehr, sehr, sehr viel VfR. Und ich habe zum Beispiel heute, ich bin heute geflogen, mit einer Abschläge, was ich schon gemacht habe. Mit einem Flugschüler auch, der auch Eis war hat, aber in Bezug seiner Ausbildung für CPD, da muss er jetzt irgendwie ein bisschen Zauberfliegen. Und die sind dann auch geflogen bei drei Kilometer Sicht. Und das ist, und in 800 Fußhöhe alles legal, alles okay in dem Luftraum, wo sie waren.
00:10:42Speaker 1 Er sagte Das ist wirklich schlecht. Also, da hat er sich wirklich doof gefühlt dabei, ne? Weil du auch schlecht gucken kannst, du siehst die Seen eigentlich. Du kannst dich an den Häusern und Straßen nicht orientieren, weil die so schlecht sind. Das ist auch für unsere Hörer jetzt, was ich erzähle. Und du konntest die sehen eigentlich Die sahen so aus, als wenn du über dem See unterhalb des Sees fliegst und jetzt, wenn du rankammst, hast du gesehen, ja, ich komme ja über den See rüber. Obwohl das alles bei uns platt ist. Also man hat da so Effekte, aber das wirst du wahrscheinlich auch alles noch im Kopf haben, weil da bin ich sicher.
00:11:13Speaker 2 Ich hatte meinen interessanten Flug von Le Havre nach. nach Glasgow. Da muss ich ein anderes Schiff besuchen in Glasgow. Und da war die Wetterlage so Das hatte man mir schon am Abend vorher gesagt. Wir werden morgen in Le Havre, das liegt ungefähr so 100, so um 50 Meter MSL. Und dann sollte ich schon am Abend nach Deauville fliegen.
00:11:45Speaker 2 Das ist das mehr oder weniger Meeresspiegel oder normal 0-0 oder wie auch immer. Und Und da kann ich, und da ist, da wäre die Sicht noch in Ordnung. Und wenn ich dann starte, dann habe ich eine Zeit lang für. . 300 500 Fuß, keine Sicht. Ist auch nicht legal, VfR-mäßig, aber gut. Aber da kann man wenigstens in die Luft kommen oder da kann man da durfen.
00:12:16Speaker 2 Und dann ist man frei von dem Lebel. Und Glasgow hat die Kafe okay gegeben. Und da bin ich dann irgendwo in die Höhe von Manchester oder was, dann war alles wunderbar. Und das war schon interessant, dass ich bei schlechtem Wetter raus bin und dann wirklich bei KVG in Glasgow gelandet war. Ich weiß gar nicht, wie lange ich da unterwegs war, glaube ich zwei Stunden, zwei. 220 oder sowas. Das war übrigens eine Pia 28, ne, ne, Archer. Ah ja, genau.
Speaker 1 Die ich aber heute geflogen bin, darauf wird es hin aus.
00:12:48Speaker 2 Ja, ja, genau. Aber festes
Speaker 1 Fahrwerk. Ja. Ah, okay. Also so, dann bist du, was war das das? War Dangerous Cargo Ops, also es war so eine kleine Firma, die hat so Ersatzteile gebracht irgendwie, oder?
Speaker 2 Ja, das hat sich damals gab es einen schweren Unfall in Antwerpen 1968 zwischen den Feiertagen. Damals hat man die ganzen Chemikalien alle durcheinander geschmissen. Und wenn jetzt die Packstücke, die Fässer oder irgendwas ausgeliefen waren und dann die irgendwie vermischt waren, da gab es dann Selbstentzündungen, wie auch immer, chemische Reaktionen.
00:13:27Speaker 2 Und da wurde man dann so ein bisschen, da wurde die sogenannte Imco war das, der Vorgänger der International Maritime Organization, das ist eine, so wie die IKO. für die Schifffahrt. Und die hat dann eben Vorschriften Ausgearbeitet und Trennungsvorschriften auf Schiffen für die verschiedenen Gefahrenstufen. Also sprich
00:13:57Speaker 2 feste brennbare Stoffe, flüssige brennbare Stoffe, Gase, radioaktive Explosivstoffe Giftstoffe und Korrosivstoffe. Also das sind ja verschiedene Klassen. Die gibt es ja nicht nur in der Schifffahrt, sondern auch in der Luftfahrt oder auch auf der Straße. Wenn man die Schilder sieht, diese gelben Schilder mit den schwarzen Dummern Das sieht man ja auf den LKWs oder Tanklas oder den Tankwagen, sieht man das ja auch.
00:14:32Speaker 2 Ja, und auf jeden Fall diese Firma, die hatte mich dann angestellt. bis ich dann Partner wurde. Und die da haben wir dann die Packstücke, bevor die an Bord kamen, Die Packstücke habe ich dann kontrolliert, habe einen, habe die Ladung In zusammenarbeit with the ersten Offizier, with the Ladungsoffizier, have the Ladung on borders
00:15:05Speaker 2 Hab gesagt, das kommt dahin, das kommt dahin, oberes Zwischendeck, unteres Zwischendeck an Deck und so weiter und so fort. Aber das waren dann ja schon große Container auch und sowas. Nein, das waren keine Container, das war alles nur Vorcontainer. Ah, okay. Das waren nur Vorcontainer. Der Container übrigens hat uns dann ein bisschen überflüssig gemacht. Weil dann hat man einfach den Container irgendwo hingestellt und da war das. Dann war die Sache gegessen. Aber da musste man natürlich wieder schauen, dass der Container gut geschafft war.
00:15:38Speaker 1 Aber das sind ja so kleine Säule. Aber deshalb bist du rumgeflogen. Darum geht es ja, ne? Okay. Genau.
Speaker 2 Ich habe dann auch noch sogenannte Firefighting Recommendations abgegeben, weil jedes Gefahrengut muss ja irgendwie einmal mit Trockenlösch oder mit CO2 oder was auch immer gelöscht werden. Und zusätzlich habe ich dann auch sogenannte Poisoning Countermeasures.
00:16:08Speaker 2 Also was passiert, wenn ich jetzt einen Vergiftungsfall habe? Wenn ich Ätzendes in die Augen bekomme und so weiter, wie habe ich mich dazu verhalten? Das war damals mein Job. Und jetzt kommen wir langsam zur Ballonfahrt.
Speaker 1 Genau, genau. Alter, da muss man ganz kurz nochmal einwerfen, wie ich meine. Das ist war ja eigentlich, weshalb weshalb dein dein Namen. Also nochmal, ich muss mal ganz kurz sagen, so habe ich Franz kennengelernt. Wir waren bei dem Finger Stammtisch in Hamburg und da saß du da und da waren Towerlotse, saß da und dann hast du dich vorgestellt und alle so, oh.
00:16:46Speaker 1 Oh, der Franz Taucher, etwa, und da waren alle ganz nervös, weil alle Kappen. Ja, ja, die Legende. So, genau. Und da ging es ums Ballonfahren. Und das ist eigentlich so auch das Hauptthema. Und so bist du denn also zur Ballonfahrt jetzt gekommen? Also durch Dangerous Goods. Nee.
Speaker 2 Nee, nee, nee. Ganz anders. Ich bin dann. Dann hatten die 1983 in Bremen für, ich weiß gar nicht mehr wie lang, für vier oder für sechs Wochen, war der Flughafen gesperrt, weil die
00:17:21Speaker 2 einen neuen Runweg bekam. Und da wurden alle Maschinen, wie KLM, Lufthansa und British Airbus und die da alle so nach Bremen flogen, Die wurden nach Hannover bzw. Hamburg umgeleitet. Und ich kann mich noch erinnern, wir durften noch auf einem der Taxiwehs Also die kleine allgemeine Luftfahrt, wir dürfen eine auf einem der TaxiWays landen und starten.
Speaker 3 Ich weiß nicht mehr genau, wie das war.
00:17:51Speaker 2 Aber auf jeden Fall. gab es dann vor Eröffnung, vor Wiedereröffnung des Flughafens, das war an einem Montag, gab es das Wochenende davor, drei Tage Offene Tür.
Speaker 1 Ah, okay.
Speaker 2 Und da.
Speaker 1 Darf ich mal ganz kurz kurz abgelenkt? Welcher Flughafen hat er geschlossen? Bremen. Bremen. EDDB, Eco Delta Delta Bisky. Da kenne ich sogar Geschichten noch, dass teilweise die Lufthansa mit ihren 737 und sowas nach Gandakesee geflogen sind und sowas, doch.
00:18:25Speaker 2 Das weiß ich nicht.
Speaker 1 Ja, also dass Sie sie nachts dahingestellt haben. Nein, nein, nein. Aber ist egal.
Speaker 2 Okay. Da bin ich aber jetzt wirklich Also das kann ich mir nicht vorstellen.
Speaker 1 Also so ein kleines, die Bahn da nicht.
Speaker 2 Naja, Moment, weil ich weiß ja nur, Wille. Das ist Eco Delta Whiskey Kibek, ne? Eine WQ ist, kann der Gesehen. Das, äh, nee, das glaube ich. Also das Wildeste, was ich je gehört habe, mit einer 737, das Bild hängt heute noch im Tower.
00:18:56Speaker 2 Von Helgoland, da hat irgendein Pilot, hat mein Touch and Go gemacht mit der 3,7. Und da, ich glaube, da gab es eine riesige Aufregung.
Speaker 1 Ja, das das kam auch nur, weil einer ein Bild gemacht hat und den ging das irgendwie den Artikel im Hamburger Armblatt, den kann, den weiß ich genau, wo der ist, den habe ich auch bei mir zu Hause. Den kann ich Den lege ich jetzt mit rein in die Sendeplatt.
Speaker 2 Das ist das Wildeste, was ich hier gehört habe von 737 Aber kann der Gesehen kann immer nicht sagen.
00:19:27Speaker 2 Also dann hat der Flughafen geschlossen gehabt. Und dann gab es so einen Tag der offener Tür. Und alle, die mit dem Flughafen irgendwas zu tun hatten, das war die Hanseatische Luftwerft, das war die Flugschule der Lufthansa, die hatten ja Lufthansa, hat ja da in Bremer die Flugschule Der Bremer Verein für Luftfahrt und alle hatten sich da irgendwie bemüht und wir hatten Rundflüge gegeben. Und das Highlight
00:19:57Speaker 2 Dieses Tag der offenen Tür am Sonntagabend war der Start von zwölf Heißluftballonen. Die kamen alle aus Nordrhein-Westfalen. Es gab in Norddeutschland überhaupt kein Ballonfahren. Und die kamen auf Münster und wurden überall alle, das war ja damals eine Hochburg der Ballonfahrt. Und man hat ja damals gesagt, im Norden kann man kein Ballon Fahren. Das geht nicht, zu viel Wind und so weiter. Geht nicht. Und alle, die sich da bemüht hatten, wie ich zum Beispiel, ich habe immer Rundflüge durchgeführt, die durften dann im Ballon mitfahren.
00:20:36Speaker 2 Und bei mir war das eine Brauerei, das ist so ein gelber Ballon mit einem Brauereizeichen drauf. Und ich Das waren zwölf oder zwölf Ballone. Und ich war drei Minuten in der Luft. Und da habe ich gesagt, das ist es. Jockt. Ja.
00:21:06Speaker 2 Da da da sind wir Da sind wir über die Stadt gefahren, wir hatten Südenwind, wir sind über die Stadt weggefahren, wir sind Richtung Osterholz-Scharmbeck, da irgendwo im Täufersmoor sind wir gelandet. Wir sind dann noch über den Bauernhof gefahren, da ist eine Sau krepiert. Da hat der Pilot, Jürgen Rach war das damals, der hat zu mir gesagt, Und dann sah er nach der Landung die Frau kommen, nicht den Bauer, sondern die Bäuerin.
00:21:37Speaker 2 Und da hat er gesagt, oje. Jetzt kriegen wir Ärger.
Speaker 1 Ist sie erschreckt worden durch den Ballon oder was? Hat sie oder was? Oder die Sau.
Speaker 2 Die Sau, ja. Und naja, die war tot. Und auf jeden Fall, dementsprechend habe ich auch, wir werden ja dann immer in den Adelsstand der Berlöner erhoben. Und man wird geadelt. Und ich wurde nicht geadelt. Ich wurde dann aufgrund dessen, dass die Sau krepiert ist, wurde ich zum Moorgeist.
00:22:09Speaker 2 gemacht. Der so fliegende Worgas und so weiter. Ja, aber auf jeden Fall, dieses Erlebnis, diese Ballonfahrt hat Im Grunde mein ganzes, man kann fast sagen, mein Leben verändert. Ich habe dann immer noch gearbeitet, gefährliche Güter gemacht und so weiter, und dann kam der Container auf Und der Container hat unsere Arbeit so ein bisschen verdrängt, die General Cargo, und dann
00:22:43Speaker 2 mussten wir leider Gottes unser Büro schließen. Ich habe dann angefangen als Controller für Containerschiffe in Hamburg. Das habe ich nicht lange gemacht, ich bin dann voll eingestiegen in die Ballonfahrt. Ich habe angefangen mit dem NDR, dann hatte ich Schauland, dann hatte ich das Phantom der Oper, dann kam Mannesmann Mobilfunk, das wurde später Vodafone und so weiter. Ich hatte bis zu sieben Ballone und ein Luftschiff.
00:23:18Speaker 2 Ich habe von heißer Luft gelebt.
Speaker 1 Ja, oh, ja.
Speaker 2 Man kann von heißer Luft leben. Naja, okay.
Speaker 1 Dann kannst du dich noch erinnern, was. Wie lange denn die Ausbildung war oder wie lange man wie man mal so eine Lizenz gemacht hat, wie das gedauert hat?
Speaker 2 Damals gab es 1983 bis 19. 1987 herum wurden Heißuftballone ausschließlich in England hergestellt.
00:23:52Speaker 2 Ja, okay. Und da ich viel England, da ich sehr viel in England zu tun hatte, durch meine Schifffahrt, durch die gefährlichen Güter, konnte ich immer so Wochenende in England bleiben und habe in England mit der Ausbildung gemacht. Das ging relativ schnell. Und es wurde Luftrecht Navigation und diese ganzen Dinge. Die Navigation ist natürlich ein bisschen anders als bei der bei der bei der Flächenfliegerei.
00:24:26Speaker 2 Bei der Flächenfliegerei, wo Sie da vorne schauen Und beim Ballonfahren, da muss ich plotten. Und dann das, was ich erlebt habe, was ich hinter mir habe, das muss ich dann vorausdenken. Also das ist der Unterschied. Aber wenn man Navigation kann, dann ist das alles kein Thema. Naja, also wie lange habe ich da gebraucht? Ich glaube, ein knappes Jahr. Ich konnte ja nicht immer, ich musste ja auch immer mal, ich habe ja auch gearbeitet, ich bin ja auch viel unterwegs gewesen, aber ein knappes Jahr habe ich dann dazu gebraucht.
00:25:05Speaker 2 Naja, und dann wurde das immer mehr Ballon fahren, immer mehr, immer mehr, mehr. Und dann habe ich das, dann habe ich die Schifffahrt aufgegeben, habe mein Unternehmen gegründet, BASE. Bloon and Airship Services Europe. Ja, das habe ich dann in Hamburg gemacht und das habe ich dann praktisch bis vor im Jahre 13 aufgegeben. Und danach habe ich nur mehr einen Ballon bis zum Jahr, bis vor drei Jahren habe ich dann nur mehr einen Ballon gefahren, aber zu privatem Zwecken.
00:25:40Speaker 1 Ich bin natürlich jetzt ein bisschen technisch so interessiert. Das heißt, du hast deine Lizenz in England gemacht? Nein, in Deutschland, in Deutschland.
Speaker 2 Es gab ganz wenige Lehrer. Wir hatten einen Lehrer in Köln, der hatte, oder in Brühl, südlich von Köln, der Das war mein Ausbildungsleiter, aber ich habe dann die Stunden, die ich in England gemacht hatte, die wurden mir angerechnet hier in Deutschland.
00:26:11Speaker 2 Ich habe den Schein habe ich in Deutschland gemacht. Ah ja, okay.
Speaker 1 Und dann gibt es wahrscheinlich ähnlich, ähm, ähnlich wie bei den Motor oder bei den konventionellen Fliegern gibt es den ganz normalen privaten Schein und wenn du aber für Geld fliegen willst, musst du so ein CPL machen oder sowas, oder oder.
Speaker 2 Eben, ich weiß nicht, wie das heute ist. Also solange ich mal bis vor fünf Jahren oder bis vor drei Jahren war das nicht so. Du musstest dann, äh, also du hast immer noch den.
00:26:45Speaker 2 Ich habe Nee, du hast keinen CPL. Keinen CPL. Aber ich, sie waren damals dran Sie hatten daran gearbeitet. Weil mittlerweile meine Körbe oder meine Ballone waren nie größer als 1 plus 5. Nie größer. Aber es kam man ja mittlerweile hast du ja 1 plus 12, 1 plus 16, bis 1 plus 20.
00:27:19Speaker 2 Ich glaube, der Rekord war so 1 plus 30 sogar. Aber das ist, das hat man, da gab es zwar einen Unfall in Holland, das klappte alles nicht. Aber das war nicht mein Ballon. Ich wollte eigentlich Ballon fahren und die Freude mit kleiner Gruppe teilen. Und ich lebte eigentlich. nicht vom Passagierfahren, sondern von Werbeeinsätzen mit meinen Kunden. Verstehe.
00:27:49Speaker 2 NDR, wo da von Nordwestdeutsche Klassenlotterie, Geo, Stielwerk, was hatte ich noch gehabt? Diese Phantom der Oper hatte ich zwei Ballone gehabt. Das war eigentlich das, womit ich mein Geld verdient habe.
Speaker 1 Das war dann so praktisch so, wo du sagst, hier wo davon hat denn so Incentives gemacht. und die haben dann ihre Kunden eingeladen und die sind dann mit dir geflogen.
Speaker 2 Richtig. Und du wurdest. Und das Praktische an meinen Ballonen war, dass sie nicht groß waren.
00:28:24Speaker 2 dass ich die in einem einachsigen Anhänger hinten dran hatte. Und wenn Vodafone sagte zu mir, du fahr bitte nach Stuttgart, da habe ich Kunden Dann war ich drei, vier Tage in Stuttgart, habe da, je nach Wetterlage habe ich dann die Staatsburg geführt mit den Kunden, von da nach München, von da schon mal auch in die Schweiz. oder nach Österreich, als sie das als Mutter von dann nochmal nach Österreich ging und so weiter.
00:28:54Speaker 2 Also das war mit kleinen Ballonen möglich, aber nicht mit großen.
Speaker 1 Also das ist natürlich die alte Sache, das war aber anscheinend derjenige Faktor, aber du erzählt hast, dass das so kleine Ballons sind und natürlich auch immer wieder größere Muss man dann irgendwann quasi eine Einweisung machen oder so zu viele Stunden haben?
Speaker 2 Musst du Einweisung machen. Du musst eine Einweisung machen und
00:29:27Speaker 2 Die habe ich nie gemacht. Also ich blieb immer bei 1 plus 5, war auch nie daran interessiert. Ich bin zwar Ausbilder gewesen. Und die sind dann alle, viele wollten dann den großen Schein machen, aber da habe ich gesagt, bitte da musst du woanders hingehen. Bei mir kriegst du das Basiswissen für den kleinen Ballon, für die kleine Klasse. Und die anderen, da sind die dann eben, wow, das sind gegangen.
Speaker 1 Aber du hattest dann mittlerweile natürlich aber auch Angestellte, die mitgemacht haben oder Freelancer oder sowas.
00:30:00Speaker 2 Ich hatte sehr viele Freelancer Ich habe einen Angestellten gehabt, aber sonst hatte ich nur Freelancer. Das war mein technischer Betriebsleiter. Der, ich hatte ja auch, ich weiß nicht, ob du dich da vielleicht dran erinnern kannst, wir hatten ja mal einen Fesselballon in Hamburg. Ja, genau, richtig, ja. Den habe ich betrieben.
Speaker 1 Ah, ich verstehe.
Speaker 2 Den habe ich auch betrieben.
00:30:31Speaker 2 Und Aber war mit dem Herzen eigentlich nie richtig dabei.
Speaker 1 Ja, du hast das mitgetrieben, der am da unten bei dann hier bei. An den Deichtorhallen.
Speaker 2 Den habe ich betrieben. Und das hat sich dann so herausgestellt, dass mein technischer Betriebsleiter Da war sehr viel Technik dran mit Binde rauf und runter und allen möglichen Grund. Ist ja ein Gasballon. Der hat sich da richtig reingefuchst und dann wurde das dann, dann ist das alles an ihn übergegangen.
00:31:04Speaker 2 Ich blieb bei der Heißluftballonfahrt und habe mich davon verabschiedet, weil für mich war das eigentlich mehr. so ein ein ein Geschäft wie am Dom. Ja, das ich ich war da nicht mehr Mit dem Herzen dabei. Das hat mir keinen Spaß gemacht.
Speaker 1 Das war ja auch kein Ballon in dem Sinne, das war ja ein Fesselballon, ist ja, ja, im Fahrstuhl war das ja mehr da noch. Ja, nichts. Ja, genau. Muss der auch einen Transponder haben wie der in Berlin?
00:31:35Speaker 1 Ne, ne? Keine Transponder. Keine Transponder. Okay. Hintergrund der Frage. Ich war mal auf dem Berliner Tower in Tegel, als es die noch gab. Und da haben wir auf dem Raderschirm von dem Berliner Controller geguckt. Und da war eine Höhenangabe, irgendwas in 300 Fuß. Und ich so, was ist das denn? Sagt er, das ist der Ballon, der Fässerballon, der dahinter.
Speaker 2 Also wir hatten das damals immer telefonisch gemacht mit dem Power. Ja, gut, gut, gut. Okay.
Speaker 1 Ja. Nee, das ist ja spannend.
00:32:05Speaker 1 So, und dann, das heißt, man muss eine Einweisung machen. Ich fordere eine technische Frage noch. Genau, vielleicht, es haben so ein paar Sachen, die mir noch im Kopf reingegangen sind. Es fragen so. Ähm, erzähl erstmal weiter. Entschuldigung, mach erstmal weiter, eine Geschichte. Dann hast du also die Betrieben, die sechs oder sieben Ballons, da gibt es so manche Geschichten, Bilder darüber. Ich hab jetzt in meinem letzten, einer meiner letzten Podcasts, hab. Habe ich erzählt gehabt, dass der A380 seine erste Landung hatte in Hamburg.
00:32:38Speaker 1 Und da hast du mir erzählt, dass du da auch darüber geflogen bist.
Speaker 2 Kann das sein? Da hatte mich der Flugleiter damals gebeten, ich möchte da mit dem Ballon kommen und möchte, wenn der 380 Landet, da hat er noch diese grüne Farbe gehabt, diese männliche Farbe. Da ist er gelandet und wir starteten mit einem Südostenwind in der Nähe vom Finky Tower und dann fuhren wir genau über
00:33:17Speaker 2 den Erben, die über die 380 Richtung Blankenese und dann weiter noch. Und ähm Ich habe mir da, und das war so eine kleine Peinlichkeit, ich habe den Vodafone Ballon genommen. Ja, ja. Und am nächsten Morgen hatten wir telefoniert. Und Herr Taucher, was haben Sie denn da gemacht? Ja, wieso was ist denn? Ja, der Vertragspartner für Airbus.
00:33:49Speaker 2 Telekom. Und da hat es dann auch, die hatten auch einen hauseigenen Fotografen, der war im Helikopter und er hat dann diesen Vodafondballon mit dem Airbus aufgenommen. Da gibt es auch ein Bild davon. Ja, hab ich dir das nicht gezeigt?
Speaker 1 Ach so, ja, ja, ja, ja, ja, genau. Ja, das war. . Ja, aber da hat man dir nicht genug die Anweisung gegeben. Also ich meine, bei dir lag der Spieler.
Speaker 2 Nein, also da habe ich überhaupt nicht.
00:34:22Speaker 2 Gut, man hätte ja irgendwas anderes nehmen können. Aber der stand da gerade.
Speaker 1 Ja, na, vor allem du, ich meine, hast du gewusst, dass Telekom der Vertreter? Nee, ich glaube gar nichts. Wo soll man das auch wissen? Genau, richtig. Ja, cool. Sehr schön. Wo du gerade sagtest, weil das ja so toll ist, weil das ja direkt darüber gegangen ist, ne? Wie machst du denn die Navigation so genau, dass du denn direkt auch dann über den Flughafen rüberfliegen kannst, sozusagen?
00:34:52Speaker 2 Also dann erzähle ich dir mal. Wie wir das mit dem Hafengeburtstag gemacht haben. Okay. Zum Hafengeburtstag habe ich immer so bis zu 25 Ballonen eingeladen.
Speaker 1 Die waren aber nicht alle deine, ne? Das waren auch fremde.
Speaker 2 Nein, nein, das waren immer befreundete Ballone oder Piloten, die da, oder sagt ihr zum Beispiel von der Brauerei XY, die sagten, komm bitte geh nach.
00:35:24Speaker 2 Hamburg, da ist Hafengeburtstag, wir wollen unseren Ballon darüber sehen. Oder die Firma hat das gesagt und so weiter und so fort. Meine Ballone habe ich sowieso auch immer eingesetzt. Es gab auch Aus Buchholz und aus Kiel kann man einige Ballone. Also da kam man schon mal so 20, 25 Ballone zusammen. Und wir wollten ja auch immer gerne über die Meile fahren. über das Zentrum dieses ganzen Geschehens. Ja, logisch. Und wenn du jetzt natürlich irgendwo im Westen startest
00:35:57Speaker 2 Und wir haben einen Ostenwind, schon er dann April, April, dann sieht keiner den Ballon. Und so hatten wir dann immer Bei der Vorbereitung hatten wir immer Ballone, Startplätze ausgewählt, die so alle so acht, sechs bis acht Startplätze, damit wir dann immer die wählen konnten, um beim entsprechenden Wind über die Meile fahren zu können.
00:36:28Speaker 2 Und das ist eben die, um dir, wir sind absolut vom Wind abhängig, von der Richtung und von der Stärke. Dann haben wir gesagt, aha, wir haben Süden Wind, dann starten wir von Altenwerder.
Speaker 1 Okay.
Speaker 2 Da gab es noch Altenwerder, das Dorf. Vor dem CTA, Container Terminal Altenwerder, da starteten wir bei den Bauern auf dem Acker und dann sind wir dann mit Südenwind über die
00:37:02Speaker 2 Über die Meile gefahren oder bei Osten Wind starteten wir in Entenwerder Halbinsel. Das ist da. Das ist östlich von den Elbrücken. Oder wir hatten einen Startplatz in Otmarschen. Bei Nordwesten Wind, Odmarschen. Also es gab verschiedene. Hin und wieder starteten wir sogar am Flughafen. Also die Flugsicherung, die war schon sehr kulant und war schon sehr kooperativ.
00:37:32Speaker 2 Also wir haben eigentlich mit der Flugsicherung, eigentlich, ich habe ja immer gesagt ein Ballon stört. Weil er ist nicht manövrierbar, zwar nur vertikal, aber nicht horizontal. Und aber die Flugsicherung, die hat immer mitgespielt. Die haben sich immer bemüht und haben gesagt, Mensch, wenn sie jetzt in zweieinhalbtausend Fuß bleiben, so unterhalb von Charlie, wenn sie da bleiben dann kann da gar nichts passieren, dann können wir die Maschinen starten und landen lassen.
00:38:05Speaker 2 Also das hängt dann auch immer von der Situation ab, aber wir haben eigentlich Sehr kulante Fluglotsen hier immer in Hamburg gehabt.
Speaker 1 Und unser, da sage ich ja auch immer, Hamburg ist cool. Also, Hamburg ist ein tolles Team dort. Was ich noch sage, du brauchst natürlich aber auch, wie jeder andere auch, brauchst du eine Freigabe, um im Luftraum Charlie, also in die Kontrollzone, einzufliegen. Und Delta natürlich. Ja, genau.
00:38:35Speaker 1 Und wenn du natürlich innerhalb der Kontrollzone gestartet bist, ich meine, so ein Startplatz, zum Beispiel Moorweide, ist ja auch eine, da konnte man auch mal starten, zumindest bin ich jetzt dort. Selber einmal. Ja, nicht mehr.
Speaker 2 Das war der schönste Startplatz in ganz Deutschland. Du bist aus der Moorweide rausgegangen. Du hattest die Innenstadt, du hattest die Außenalzer, die Binnenalzer. Du hast, wenn du am du bist ja bei der Moorweit in Meister. mit nördlichen Winden rausgegangen, um nicht zum Flughafen zu kommen.
00:39:08Speaker 2 Und dann bist du über die Stadt gefahren, über die Elbe, über den Hafen. Schöneres Ballongefahren gibt es gar nicht.
Speaker 1 Deswegen, kleine Abschweifung. Ich bin dreimal Ballon gefahren, einmal von Hamburg aus, von der Moorweide. Das ist schon hängend dort. Das ist so eine Wiese, die ist am Damptorhaubahnhof. Und wir sind gestartet und wir sind direkt, aber direkt auf den Fernsehturm zu. Ja, so dass er wirklich einmal hoch ist, über die Spitze rüber und dann wieder runter.
00:39:38Speaker 2 Weißt du, was da dran war an dem Ballon? Kannst du dich daran erinnern?
Speaker 1 Ich müsste ein Foto rausholen, was es war. Ich glaube, so ein Möbelhaus oder irgendwas war da dran. Ich bin mir nicht so ganz so sicher. Also da müsste ich jetzt wirklich nachgucken. Ich habe auch keine digitale. Kupida, glaube ich dafür.
Speaker 2 Ist auch egal. Aber was wir zum Beispiel viel gemacht haben. Ich glaube, das war Mopo. Nee, Mopo gab es keine. Nein, Mopo gab es nicht.
00:40:11Speaker 2 Das gab Autobild und es gab ist ja auch egal. Auch gleich war es die Autobild. Deswegen komme ich so wegen. Die Lufthansa Technik hatte jedes oder fast alle zwei Jahre oder jedes Jahr Faszination Musik und Technik. Und da hat Damals, die Veranstalter haben dann immer gesagt, Mensch Taucher, komm mit den Ballonen und starte bei uns.
00:40:41Speaker 1 Das war immer großartig. Okay.
Speaker 2 Da starteten wir immer vor der Jumbo-Halle, vor der großen Halle. Oder vor der, das war Ehre, da waren wir mit vier, fünf Ballonen. Das war. Und da hat ja die Flugsicherung immer mitgespielt. Und die haben da wirklich Geduld mit uns gehabt. Das muss ich sagen.
Speaker 3 Die waren ganz toll.
Speaker 2 Denke ich immer gerne dran zurück. Ich weiß von anderen Flughäfen, da hatten die Ballonfahrer es nicht so leicht.
00:41:14Speaker 1 Genau, also du brauchst, also wenn du brauchst jetzt eine Startfreigabe sozusagen, wenn du innerhalb der Kontrollzone gestartet bist oder eine Einfluggenehmigung, das brauchtest du auch, ne?
Speaker 2 Ja.
Speaker 1 Richtig. Ich meine, was würde mit so einem Ballon passieren, wenn er sagt, nee, Tümmer, sie kommen nicht rein. Dann müsstest du landen, oder was?
Speaker 2 Dann müsste ich vorher landen, dann muss ich mich rechtzeitig anmelden. Ja, genau, richtig. Und Und ich meine, das ist auch ein verantwortungsvoller Pilot, der weist das von vornherein. Der ruft zum Beispiel vor dem Start, ruft er.
00:41:47Speaker 2 Ich werde jetzt zum Beispiel, ich starte irgendwo in Elmshorn. Ich habe Nordwestenwind. dürfte ich in die Kontrollzone einfahren, dürfte ich durchfahren, dann werden sie ihm sagen, ja, mach mal.
Speaker 1 Klar, logisch.
Speaker 2 Und wenn sie sagen, kommt überhaupt nicht in Frage, dann bleibt man eben am Boot, dann muss man irgendwo anders starten oder weiter weg. damit man dann rechtzeitig vor dem Platz wieder starten kann. Es ging ja auch oft so, wenn man in Uetersen war ja auch ein beliebter Startplatz für Ballone.
00:42:21Speaker 2 Wenn eben die Windrichtung so war, dass man nach Hamburg reinkam, da hat man vorher mit Hamburg telefoniert, also mit dem Tower, und dann haben die gesagt, ja, go or no go.
Speaker 1 Aber trotzdem, als Startplatz bräuchte man die Genehmigung des Grundstückseigentums, mehr nicht. Wahrscheinlich.
Speaker 2 Richtig, ja. Genau, also der Startplatz muss natürlich groß genug sein, das ist klar. Und dann brauchst du die Genehmigung des Grundstückeigentümers. Das ist auf dem Land, ist das der Bauer oder wie auch immer.
00:42:56Speaker 2 Zum Beispiel, ich habe jetzt gerade Elmsorn genannt. Da brauchst du den von der Ordnungsbehörde oder von der Stadt. Und dann, ja, das landen. Darfst du überall.
Speaker 1 Ja, klar.
Speaker 2 Ja, aber natürlich darfst du dann, du musst es dann So, also, du darfst nicht so fahren, dass du dann irgendwo in der Stadt verhungerst.
Speaker 3 Ja, ja, klar.
Speaker 1 Also, man muss bei als beim Heißluftballon ist nochmal diese Navigationsfrage, nochmal.
00:43:31Speaker 1 Du kannst ja im beschränktem Maß schon navigieren, weil du sinken und steigen kannst und der Wind ja doch manchmal so ein bisschen in eine andere Richtung hat. Also mit zunehmender Höhe dreht er ja immer mehr nach rechts, glaube ich. Nach rechts. Ja, genau.
Speaker 2 So dass du denn dadurch ein bisschen hast, aber das ist so minimal. Das ist so minimal, das sind vielleicht 5, 10 Grad maximal. Aber es gibt auch folgendes, wenn du jetzt Windstillphasen hast, da kannst du auch das sogenannte Boxflying machen.
00:44:03Speaker 2 Da gibt es dann in der Höhe von 50 Fuß oder 100 Fuß, fährst du Richtung Nord, dann gehst du 300 Fuß höher, dann fährst du wieder Süd, dann gehst du wieder runter, fährst du wieder Nord, dann nennt man das eben Boxflying, weil du in so einer Box Dich bewegst.
Speaker 1 Okay. Also, das habe ich selber mal erlebt. Wie gesagt, dreimal bin ich Ballon gefahren. Das letzte Mal, auch fünf Jahre schon her, in Mexiko über THU Katan.
00:44:37Speaker 1 über diese Pyramiden und da waren wir auch in so einem Ding drin, was 14 Leute fasste. Und da sind bestimmt auch 10.
Speaker 2 Das wäre mir schon viel zu viel.
Speaker 1 Aber es waren auch kleinere unterwegs. Aber es waren bestimmt so 15 Ballons, die aus verschiedenen Plätzen gestartet sind. Und die machen natürlich nichts anderes, als die Touristen da über den Hügel, über das Ding oder die Anlage zu fliegen. Und die sind so präzise navigiert. We sit über dem Gelände zick zack hin und her, hoch und runter.
00:45:11Speaker 1 Einmal ist der, ich habe Aufnahmen noch, das ist so irre, der wieder auf die Pyramide zufliegt, über die Pyramide in zwei Meter Abstand praktisch hochsteigt. Und dahinter wieder zwei Meter Abstand runter schaut, wie so ein Profilflug, so ein Tiefflug macht. Und dann war, es ist ein Wahnsinn. Und am Ende sind wir praktisch. Ganz in der Nähe wieder gelandet. Die haben den Ballon auch obendrauf praktisch so halb aufgelassen, sodass wir müssten alle noch drinnen sitzen bleiben. Und dann haben sie uns gleich auf dem Pickup gehieft. Mit den Leuten drin.
00:45:41Speaker 1 Die hatten natürlich ein unheimliches Support-Team drumherum. Und dann haben sie den Ballon abgelassen und dann durften wir aus dem Ballon aussteigen.
Speaker 2 Ich kann dir von einer Geschichte erzählen: Hafengeburtstag. Frag mich nicht, welches Jahr das war, wir starteten alle von dem Gelände neben dem Badi Holy-Zelt.
Speaker 1 Ja, okay.
Speaker 2 Ich sage es immer noch Bardi Holli, aber seit Jahren läuft da gar kein Bardi Holli mehr, aber es war eben das Bardi Holli-Zelt. König der Löwen doch jetzt, oder?
00:46:11Speaker 2 Bitte? Das König der Löwen. König der Löwen, König der Löwen, genau. Und dieses Gelände hatten wir immer genutzt zum Ballonfahren während des Hafengeburtstags und einmal hatten wir auch ganz, ganz schwachen Wind. Da landete einer auf dem Budapester Straße in der Nähe vom Millanthor. Oh. Dann landete ein anderer.
00:46:41Speaker 2 Der Verhungerte über da, da gibt es auch ein ganz witziges Bild, der Verhungerte über der Außenalster. Da hat ein Ruderachter den abgeschleppt. Das war der Geoballon. Der Ruderachter hat ihn rübergezogen zur Feenteichbrücke. Ja, da ist er gelandet. Und da gibt es ein Bild, das hat dann Gruner und Jahr in seiner Hauspustille.
00:47:11Speaker 2 mit dem Geoballon und den Ruderachter unten abgebildet und jetzt gibt es eine neue Ballon, eine gibt es eine neue Sportart Ballonrudern. Ja, das habe ich hier auch noch. Das ist ein ganz witziges Bild. Vielleicht kann, das kann ich dir mal rüberschicken. Ja, sehr, sehr, sehr gerne. Ich bin gelandet an dem Tag auf dem Bolzplatz hinter dem Bismarckdenkmal.
00:47:44Speaker 2 Und ich bin über den über das Bismarckdenkmal und dann hinterm. In einem Meter Abstand vom Bismarck-Denkmal sind wir dann runtergegangen. Da war maximal ein Meter zwischen dem Kopf vom Bismarck. Da hat eine der Passagierin dem Bismarck den Kopf gestreichelt. Und dann driften wir wieder ein bisschen weiter weg und landeten auf dem Bolzplatz.
Speaker 1 Es war ein bisschen Wind oder was?
00:48:15Speaker 1 Es war null Wind wahrscheinlich, ne?
Speaker 2 Ja, null Wind, es war, und da hatten wir alle geschwitzt. Dann spitzt du wirklich. Ja, ja, das wird und ich weiß gar nicht, wo die anderen alle, also da gibt es Bilder, dazu war eine helle Aufregung damals.
Speaker 1 Aber das ist vielleicht ein gutes Anschlussthema, weil du hast ja gesagt, verhungert Vielleicht zur Flugplanung. Du hast ja einmal erzählt, man sucht sich den Stadtplan auf, äh, Quatsch, den Startplatz aus, dann guckt mal, wie der Wind weht und welche Route man dann nehmen kann oder ob das irgendwelche Konflikte gibt.
00:48:47Speaker 1 Man muss halt Voraus immer ein bisschen plan. Aber dann wahrscheinlich gehört aber auch, ich sag mal, Treibstoff oder AK-Gas, gehört wahrscheinlich auch zur Planung mit dazu. Wie viel Gas du mitnehmen kannst, wie viele Gasflaschen. Gewicht und sowas, wie viele Personen und da kann man sich so ein bisschen sich ausrechnen, nehme ich mehr Personen mit oder mehr Gas mit, weil du brauchst ja, ich schätze mal, keine Ahnung, du hast ja wie im Benzinmotor auch, hast du einen gewissen Minimum Gasverbrauch pro Stunde, oder? Oder nicht? Richtig.
00:49:17Speaker 2 Und im Winter mehr als im Sommer wahrscheinlich auch, oder? Man hat in der normalerweise ein Ballon ausgerüstet mit vier Gasflaschen. Die haben so bis, jede hat ungefähr so bis 100 Liter, sprich ungefähr 50 Kilo. Da gibt es verschiedene Größen. Damals die ersten waren Das waren so Aluminiumflaschen, die hat man damals schon auf den Gaben, die hat man aus den USA rübergeholt.
00:49:50Speaker 2 Die hat man liegend die ersten Gabelstapler fuhren ja auch früher mit Gas. Und da hat man diese Zylinder genommen Und dann hat man aber schon Stahlzylinder unter bis zu 100 Liter ungefähr. Und da kommt man dann schon pro Zylinder bei einer Standardtemperatur von 12, 15 Grad, 15 Grad kommt man dann so eine Dreiviertelstunde mal 4
00:50:22Speaker 2 Dreiviertelstunde mal vier, anderthalb sind drei Stunden. Dann bei der Landung möchtest du immer noch mehr mindestens eine halbe Stunde immer noch drin haben, wenn du verantwortungsvoll bist. Ja, klar. Also kommst du dann immer so. kannst du zweieinhalb Stunden in der Luft bleiben. Zwei, maximal zweieinhalb Stunden. Man verspricht den zahlenden Gästen. Ungefähr eine Stunde, eineinhalb Stunden wird heute wahrscheinlich genauso gemacht.
00:50:52Speaker 2 Und man muss ja den Gästen aber es garantieren. dass man da schon wieder nach einer halben Stunde runter geht. Und bei den Ballonfahren ist sie nicht gerade billig. Und dann weißt du auch schon, bei der und der Geschwindigkeit in der und der Höhe, du weißt, wie schnell der, wie stark der Wind ist, dann weißt du, du kommst bei zwei Stunden kommst du ungefähr 20 bis 30 Kilometer.
00:51:22Speaker 2 Verstehe. Das weißt du vorher schon, bevor du in die Luft gehst. Du hast ja bei der Flugvorbereitung Wetter gemacht. Und die sagen dir den Wind am Boden, du kannst mit einem Ballon starten. Normalerweise das Ideale ist so zwischen 6 und 8. Knoten, maximal zehn Knoten. Darüber ist es nur ein Abenteuer, würde ich nicht machen.
00:51:53Speaker 2 Und dann egal. Wie stark der Wind in der Luft, das interessiert dich nicht. Ich bin schon mit 120 Kilometer pro Stunde gefahren.
Speaker 1 Okay.
Speaker 2 Wenn es über die Alpen geht. Du gehst raus. Und wirst langsam, nimmst du die Geschwindigkeit des Windes mit und kann, weist aber durch deine gute Wettervorhersage, weißt du, wenn du über die Alpen gefahren bist und du kommst dann in diese tiefe, in die phriolische Tiefebene, kurz vor der Adria.
00:52:25Speaker 2 Da hast du dann wieder Windstille, da kannst du dann wieder schön landen. Also, man, das ist eine reine, also die Wettersache ist sehr, sehr wichtig. Der Wind ist set, ja.
Speaker 1 Oder Sing, aber du startest aufgrund des Windes, weil der morgens und abends immer schwächer ist oder noch schwächer ist. Startet man also hauptsächlich ja gerne mal entweder früh morgens oder am späten Nachmittag dann, ne?
Speaker 2 Oder wie soll es? Ja, also das, was der Seelenflieger sucht, die Thermik.
00:52:55Speaker 2 Die möchte der Ballonfahrer vermeiden. Warum? Weil Thermiks sind verschieden temperierte vertikale Winde. Und da der Ballon Lebt vom Delta T, also Temperaturunterschied außen zu Innern. Hast du das bei der bei den vertikalen Luftschichten, oder das sind ja keine Schichten, bei den vertikalen Luftbewegungen hast du dann das nicht mehr so gut im Griff.
00:53:32Speaker 2 Also das kann schon, wenn du in die Thermik reinfährst, im Sommer, morgens, wenn du kein Landegelände findest, vor Thermik, Einsatz. Dann kann das schon kritisch werden. Dann wabert die Hülle und Das ist schon sehr unangenehm.
Speaker 1 Ich stelle mir gerade vor, korrigiere mir, ob ich richtig bin. Also du fährst da so längs und dann fährst du in so eine. Warme Thermikblase rein. Das heißt, ein Segelflieger würde dort aufsteigen, aber du kommst da rein und singst.
00:54:05Speaker 2 Ja, genau. Dann musst du heizen, heizen, heizen. Dann musst du diesen Weil dann ist ja der Temperaturunterschied sehr gering. Du profitierst ja von dem Großdelta T. profitierst du ja. Da musst du heizen ohne Ende, damit du aus dieser Blase rauskommst.
Speaker 1 Wie groß ist denn das Delta T, was man da so haben muss, also damit er steigt?
Speaker 2 Das hängt ja ab von der, also die normale Fahrtemperatur ist um 900 Grad.
00:54:44Speaker 2 Dann hast du oben hat man so ein sogenanntes Hyperlast, das ist ein temperaturbeständiges Gewebe. Das hat man nur im oberen Bereich des Ballons. Ja, also 90 bis 100 Grad, das ist die normale Fahrtemperatur. Hängt auch ab, wie viel Gas du hast, hängt ab von den. Passagieren von deiner Zuladung hängt das ab.
00:55:15Speaker 1 Gibt es da so Versuche oder irgendwas, dass sie, dass die Hülle irgendwie isolierend? Also temperaturisolierend oder irgendwie sowas? Ja, die ist von innen beschichtet. Ah, okay.
Speaker 2 Das ist polyurethan und von innen beschichtet. Okay. Und diese Beschichtung lässt natürlich danach Und da gibt es dann bei den Jahresnachprüfungen, gibt es dann, naja so ab 200 Stunden, dann gibt es diese den Kripp-Test und ich muss zu meiner Schande gestehen, ich glaube, das sind zwölf Kilo.
00:55:52Speaker 2 Da wird getestet bis 12 Kilo und wenn er reißt, dann kannst du die Hülle wegschmeißen.
Speaker 1 Ja, okay. Das Wasser. Das ist aber schon, da machst du eine künstliche Überlastung. Stell dir mal vor, dass, naja, also ist du schon mal so ein Ballon gerissen in der Luft?
Speaker 2 Ja, da hat es mal einen ganz, ganz schlimmen Unfall gegeben im Lauterbachtal in der Schweiz. Da sind alle ums Leben gekommen. Da wurde ein Ballon selbst repariert, nicht vom Luftfahrttechnischen Betrieb.
00:56:29Speaker 2 Und er ist im Windstillen Lauterbachtal. aufgestiegen, kam raus aus dem Lauterbachtal und da waren sehr, sehr starke Scherwinde. Und die hat dann die Senete aufgerissen und der fiel dann wie ein Stein wieder runter.
Speaker 1 Ich hab sogar, da gibt es sogar ein furchtbares Video davon. Genau, das habe ich sogar mal gesehen, glaube ich.
Speaker 2 Naja, das ist. Und da gab es auch noch andere Unfälle, aber. Das war der, der mir jetzt gerade so einschiebt, weil ich auch den Piloten kannte.
00:57:01Speaker 1 Ja, oh, oh, okay. Aber trotzdem, ich meine, trotzdem sind da Sicherheitsmaßnahmen eingebaut. Also neben, ich sag mal, doppelten Nähten oder all so solche Sachen.
Speaker 2 Ja, ja, da sind bestimmte Nähte, ja.
Speaker 1 Genau. Hast du wahrscheinlich auch mehr als nur einen Brenner, oder? Zwei Brenner.
Speaker 2 Ja, man hat auch, es gibt auch Ballone mit einem Brenner, aber zwei Brenner ist so wie eine zweimotorige Maschine. Die sind unabhängig. Voneinander arbeiten, die sind unabhängig angeschlossen an den Zylindern.
00:57:37Speaker 2 Und das, ich glaube, es gibt kleine Ballone vielleicht noch. Es gibt ja so. Ich glaube, es gibt gar keine Pallone mehr mit einem Brenner. Habe ich schon gar nicht mehr gesehen.
Speaker 1 Ich habe hier eine Frage, die baue ich mal so ein, weil das gerade so der Pass war zu dem Thema Navigation von Thomas, der fragt nämlich Hat ein Heißbus, Heizluftballon auch Sand dabei, wie ein Gasballon zum Navigieren. Also ihr benutzt keine Gewichte oder irgendwie sowas.
Speaker 2 Ja, nee, das macht alles mit der Temperatur.
00:58:08Speaker 2 Das macht er mit Gas, mit Sand. Da kann er gar nichts anfangen. Und er ist sehr leicht navigierbar mit der Temperatur. Also keinen Sand, haben nur die Gasballone.
Speaker 1 Und das heißt, ihr könnt oben auch nicht Heißluft ablassen. Es ist nur dieser Not oder habt ihr so eine Klappe, um abzulassen? Das habt ihr schon. Ja, haben wir auch. Die Klappe oder sonst noch diesen Notricht?
00:58:41Speaker 2 Du kannst der sogenannte Parachute sieht aus wie ein Falschir, wie eine Rundkappe, ja. Und den kannst du aufmachen. Und der schließt sich automatisch wieder durch den Druck von unten, durch die Temperatur. Aber du kannst ihn aufmachen, wenn du schneller sinken möchtest. Und dann gibt es natürlich dann das Fast Deflation, das ist die rote Leine, das ist die sogenannte Candyline.
00:59:13Speaker 2 Die Candyline ist rot-weiß. Das ist was wie diese Candy, die Zuckerstangen. Die Candyline mit der, da schließt sich der Parachute wieder. Und dann gibt es noch die Fast Deflation. Da ist die rote Leine, die solltest du aber wirklich erstmal aufmachen, wenn du wirklich landest oder wenn du am Boden bist. Weil da schließt er sich nicht mehr.
Speaker 1 Das ist so die Notbremse, kann man sagen. Oder irgendwie sowas?
Speaker 2 Ja, ja, aber das darfst du in großer Höhe nicht machen.
00:59:45Speaker 2 Nein, nein, nein, nein, nein.
Speaker 1 Ist sie denn irgendwie gesichert? Also so, dass man da nicht aus der Seen dran ziehen kann oder irgendwie sowas? Bestimmt, ne? Nein, nein, ist nicht gesichert. Aber.
Speaker 2 Rot ist rot.
Speaker 1 Ja, gut. Okay.
Speaker 2 Und ist weit genug von dem Passagier weg.
Speaker 1 Ja, ja, ja. Weil die ist natürlich auch nicht revidierbar. Bitte? Die ist nicht revidierbar. Wenn die gezogen ist, ist sie gezogen. Ja, dann ist genau. Welche Sicherheitsmaßnahmen gibt es denn noch so?
01:00:15Speaker 1 Also es gibt die doppelten Brenner, wahrscheinlich gibt es auch eine doppelte Zündung oder sowas.
Speaker 2 Mittlerweile gibt es Dass der Pilot ein Sicherheitsgurt hat. Ah, okay. Der ist angeschnallt. Da ist am Chorboden, ist er mit dem Karabiner angeschnallt. Es ist nämlich schon vorgekommen. Dass bei harten Landungen der Pilot aus dem Korb fiel. Oh, okay. Mhm. Und das ist peinlich.
01:00:45Speaker 1 Also ich weiß, bei der Landung war die Anweisung für uns reinzudupen im Korb und festhalten. Weil der wird ja noch gerne mal verschliffen, so ein bisschen.
Speaker 2 Genau, die Passagiere hängen unten, da hast du ja die Haltegriffe, da kannst du dich festhalten und du bist ganz unten. Und du bleibst dann so lange unten, bis der Pilot sagt, du kannst wieder oben kommen. Aber der Pilot Der zieht ja die Candyline und somit macht er sich ja leicht. Er zieht sich ja praktisch nach oben.
01:01:17Speaker 2 Und wenn er dann hart aufkommt, da ist es dann passiert, dass er dann aus dem Korb rausfällt. Das ist selten vorgekommen, aber es ist vorgekommen. Und deshalb gibt es jetzt diese Sicherheitsgurte für den Pilot.
Speaker 1 Ja, vor allen Dingen, ich stelle mir gerade vor, wenn der Pilot oder Pilotin da rausfällt. Dann ist der Coppier wieder leicht und dann haut er wieder ab, ne?
Speaker 2 Ja, der haut wieder ab. Wenn der Pilot dann noch die Leine in der Hand hat, Er hat ja die ganze Zeit die Leine in der.
01:01:48Speaker 2 Dann ist es ja, dann kann nicht so viel passieren. Aber das, was du gerade schilderst, ist schon vorgekommen. Und das ist.
Speaker 1 Ja, für die Passagiere so ein bisschen ein bisschen unangenehm. Also so, ne? Die machen sich denn große Gedanken, glaube ich. Huch. Das ist sowas, wenn der Pilot mit dem Falschhirn aus so einem Witzszenen, wo der Pilot immer sagt, Jungs, ich gehe stark.
Speaker 2 Genau, das ist sowas, dann würde ich mal sagen, wie in der Fliegerei der Pinchhitter.
01:02:20Speaker 1 Sehr schön. Okay, cool. Aber gibt es andere technische Sicherheitsmaßnahmen, die sozusagen da irgendwie zu Trage kommen? Also doppelte Brenner, die Die hast du die verschiedenen Laien zum Ablassen natürlich, der Pilot wird angepilot wird angegurtet. Gibt es irgendwas anderes? Haben die auch so ein. . Wie ist denn der Korb aufgebaut? Kann der Korb brennen?
Speaker 2 Der Korb kann natürlich brennen, aber so. Man hat alles Mögliche versucht mit Körper.
01:02:51Speaker 2 Man hat, also ein Korb ist immer noch Naturgewebe, Weidengeflecht und Rattern. Und denn dieser Korb fängt die kinetische Energie am besten auf bei der Landung. Okay. Bei der harten Landung. Man hat aus Kunststoff versucht Kölbe zu machen, hat sich nicht bewährt. Wenn es sehr warm war, dann waren die so verformbar.
01:03:21Speaker 2 Und dann hat man auch noch Aluminiumkörbe genommen. Und da war die Verletzungsgefahr sehr kurz. Ja, klar. Also der Hart und Kantik. Und dieses Naturgewebe, also Radhahn und Weidengeflecht Und sieht auch gut aus.
Speaker 1 Ja, klar. Also zwei Fliegen mit einer Klappe. Und was, ich schätze trotzdem muss alles, ich sag mal so Alle zwei Jahre oder einmal im Jahr zur Prüfung, ne? Trotzdem, oder?
01:03:51Speaker 1 Jedes Jahr. Jedes Jahr, okay. Jedes Jahr, ja.
Speaker 2 Okay, ja. So, beim Es gibt Es gibt auch, also für die Ballone gibt es, oder leichter als Luft gibt es auch den luftfahrttechnischen Betrieb. Der muss nicht unbedingt am Flughafen sein, weil mit dem Ballon kann man ja hinfahren im Anhänger.
Speaker 1 Und du hast natürlich als Pilot oder als es gibt genauso ein Logbuch, wo du deine Flüge einträgst. Es gibt auch ein Bordbuch, wo du die Flüge des Ballons einträgst.
01:04:23Speaker 2 So was in Art. Genau, du hast ein Board. Wie in der Fliegerei, du hast ein Boardbuch. Das Boardbuch für die Fläche ging ja ein Flug Über zwei Seiten, richtig, erinnere ich mich. Genau. Und beim Ballonfahren ist es nur eine Seite. Ja, okay, gut. Und dann gibt es das persönliche Wortbuch. So wieder, das ist wie in der Flächenfliegerei, da ist kein Unterschied.
01:04:54Speaker 1 Wenn jetzt wirklich dieser Brenner mal ausgehen wird, ich gebe so Fragen wieder, die mir gestellt geworden sind. Wenn das wirklich ein. . Der Brenner. Wie lange bleibst du denn da noch so in der Luft? Oder wie nimmst du dann so langsam Fahrt auf? Geht das relativ schnell?
Speaker 2 Ja, das hängt natürlich ab, wie hoch du bist. Die Sinkgeschwindigkeit ist nicht schneller als bei einer Rundkappe im Fallschirm.
01:05:26Speaker 2 Ah, okay. Selbst ähm. Sie glaube ich sind 6 Meter pro Sekunde. Okay. Und das ist, naja, ich meine Wenn die Oma da steht, die muss es auch abfangen. Also wenn man dann schön in die Hockey geht, dann kann man das gut überleben. Aber du hast keine Steuerung mehr. Und wenn du natürlich jetzt da irgendwo in ein Haus knallst, also das ist schon unangenehm. Also es ist nicht so, dass du Wie ein Stein runterfällst.
01:05:57Speaker 1 Und du brauchst ja auch immer eigentlich, du kannst natürlich alleine landen und dann bist du da irgendwo, aber es wäre immer schön. Wenn da gleich irgendwie ein Team oder wenn da dein. Du hast ja immer einer, der fährt dir hinterher, ne, sozusagen, und hilfte der Verfolger bei der Landung. Und wenn der natürlich gleich vor Ort busst, wenn du da runterkommst, dann kann er mit festhalten, kann den Ballon in eine Richtung ziehen bei der Landung, sodass er nicht über den Zaun fällt und all solchen Sachen. Das Dramatische, was ich mal gesehen habe, das war jetzt. irgendwie so ein so ein Video und da ist einer in einer Häuserschlucht gelandet.
01:06:30Speaker 1 Das stelle ich mal so ein bisschen auch vor, was du erzählt hast bei dem Hafengeburtstag, wo die da Auf der Kreuzung gelandet sind.
Speaker 2 Das kommt häufig vor. Und was ich feststelle, du siehst ja heute diese kleinen Reels, heißen die, diese kleinen Filme im Handy. Genau. über Facebook. Mittlerweile gibt es ja unzählige solche Aufnahmen von haarsträubenden In Anführungszeichen Landungen.
01:07:00Speaker 2 Und das sieht für Außenstehende oft sehr dramatisch und gefährlich aus, aber der Pilot weiß, was er tut. Das ist meistens bei schwachen Winden und da kann der Pilot, das hast du ja selbst erlebt in Mexiko, dass der dann auf dem Punkt landen kann oder der, wenn der Verfolger geschickt ist und dann kann er auf dem Anhänger landen. Das gibt es alles in Sachen.
Speaker 1 Ich will das immer ganz kurz beschreiben, das Video, was ich da gesehen habe, weil einfach nur, damit die Hörer sich das vorstellen, da ist dieser.
01:07:32Speaker 1 Dieser Ballon, der ist in so einer, das war so eine Reinhausstraße, ne? Da waren so mehr Familienhäuser drin und ich schätze mal so vier Stockwerke hoch. Der Ballon ist am Ende genau in der Straßenmitte gelandet. Da waren schon die Verfolger da. Der eine hat gleich den Ballon festgehalten und der andere hat den Ballon. . in Richtung der Straße gezogen und dann wurde er schnell abgelassen, wahrscheinlich dann aber schon mit dem Notablass, sozusagen mit der roten Leine. Und dann ist der. Hat sich lang gemacht, dünn gemacht und ist entlang der Straße gelandet. Und dann haben sie praktisch eingesammelt.
01:08:02Speaker 1 Also, da hat sich so ein bisschen über die Autos rübergelegt. Das ist natürlich irgendwie doof, wenn er die eine oder andere Antenne abbricht, oder sag ich mal so. Aber ansonsten war das sah das dramatisch aus, aber am Ende wahrscheinlich war das.
Speaker 2 Also wir hatten dafür Die Elbschosee wurde ja häufig schon als Landeplatz genommen. Oh, okay, gut. Und da musst du aber wirklich ganz schnell sein. Denn Der Autofahrer wird auch ungemütlich. Die fangen dann nach zehn Minuten fangen die spät.
01:08:32Speaker 2 Die finden es erstmal ganz lustig. Wenn der Ballon davon. Aber dann, wenn du da nicht schnell bist, dann gibt es einen Hubkonzert.
Speaker 1 Ja, das kann ich mir vorstellen.
Speaker 2 Ja, ja, das ist natürlich. Also, da musst du schon schnell sein bei der Bergung der Hülle.
Speaker 1 Und aber wenn dann mal wirklich so ein Flurschaden auftritt, Kann ja passieren. Da ist man versichert dafür.
Speaker 2 Ja, natürlich. Aber es ist natürlich viel Papiergaben. Ja, da gibt es natürlich, da gibt es auch die, damals war das so. Da steht der Bauer da und sagt, er möchte einen Fufi haben, für seine Wiese, die da.
01:09:06Speaker 2 Und dann, wenn du mit deiner Versicherung Gut kannst, da lässt du dir von den Bauern eine Quittung geben und die reichst du bei der Versicherung ein. Das ist manchmal preiswerter, weil, wenn da jetzt ein Gutachter hinkommt und so weiter und so fort.
Speaker 1 Naja, ich verstehe, alles klar. Aber hattest du mal größere Versicherungsschäden bei der Landung?
Speaker 2 Ja. Mein Schätzskinder, das vergisst man alles. Ich hatte. Ich weiß es gar nicht mehr genau, was das war.
01:09:39Speaker 2 Ich hatte, das waren aber alles landwirtschaftliche Schäden. Ah, okay. Ich hatte mal einen Zaun eingerissen und dann hatte ich mal Das war damals, das war ja da gibt es. Aber ich hatte. Also das waren alles landwirtschaftliche Schäden. Ich hatte nie irgendwie so mit dem Auto oder irgend sowas, dass ich da irgendwo reingefahren bin. Das war nicht.
Speaker 1 Ich habe ja eine andere Frage, einfach nur so der fundamentale Unterschied zum Gaspallon.
01:10:14Speaker 1 Hier fragt nämlich einer Moor, fragt nämlich, ich begegne bei mir in Friedrichshafen immer Den Zeppelin. Mich würde mal interessieren, rein vom Auftrieb her, den Unterschied in der Endurance, also wie lange man fahren kann. Unterschied zwischen Gas und Heißluft. Oder vielleicht, also
Speaker 2 Ja, also der Eisluftballon ist natürlich, der ist nach spätestens im Normalbetrieb nach spätestens zweieinhalb
01:10:44Speaker 2 Höchsten, allerhöchstens drei Stunden ist er in der Luft. Der Gasballon, da gibt es ja die Gordon Bennett-Renner, die sind ja drei Tage in der Luft, drei Tage, drei Nächte in der Luft. Die fahren ja durch ganz über ganz Europa, landen dann kurz vom Schwarzen Meer und jetzt gibt es, also die sind sehr lange in der Luft und von den, das sind ja geschlossene Systeme, gefüllt mit Wasserstoff bzw. mit Helium.
01:11:18Speaker 2 Man denkt an die Luftschiffe zurück, man denkt an die alten Hindenburg, und die sind ja nach Brasilien, sind nach Lakehurst gefahren.
Speaker 1 Aber auch die brauchen trotzdem eine Gasflasche mit, weil ich meine, der Wasserstoff gerade diffundiert ja überhaupt durch alles langsam raus. Das ist ja ein sehr flüchtiges Gas, was ja auch durch sich nicht so.
Speaker 2 Naja, das hängt aber auch davon ab, wie er damit wirtschaftet. Ah, ja, also das ist schon, aber ich weiß jetzt nicht, wie lange die unterwegs sind, aber die können schon viele Stunden in der Luft bleiben, diese.
01:11:54Speaker 2 Wie heißen die Zeppelinie zweiter Generation oder so?
Speaker 1 Und die Gasballone natürlich die navigieren nur durch Sandsäcke und durch. Ballast und durch Gas ablassen, so praktisch. Ja, anders geht das gar nicht, ne?
Speaker 2 Und das Gas, was er da abgelassen hat, ist weg. Also dann kann er nur mehr, dann kann er. jetzt dann nur mehr Höhe halten oder oder kann er nur mehr durch Sand, durch Ballastabwurf, kann er dann
01:12:26Speaker 2 Das Sinken verlangsamen.
Speaker 1 Was ist denn, was ist denn, also Gasballone sieht man ja sehr selten. Die haben ja auch meistens einen kreisrunden Ballon, oft, finde ich. Mittlerweile gibt es auch
Speaker 2 Diese Ballone in dieser Tropfenform. Die gibt es mittlerweile auch. Aber hauptsächlich sind das die runden Ballone.
Speaker 1 Und ist denn Gasballon, was ist denn teurer praktisch? Gas oder Heißlochballon?
Speaker 2 Gas. Gas, okay.
01:12:56Speaker 2 Gas ist auch, also man hat ja damals, als die Heißluftballone so in den 70er, 80er Jahren aufkamen, da haben die Die Gasballoner, die haben die Heißluftballonfahrer so geringschätzig. Die Rocker der Lüfte genannt. Okay, ja. Das war damals immer so. Weil die Heißluftballone, die waren in einer halben Stunde in der Luft und so ein Gasballon. Das dauert Stunden.
01:13:26Speaker 2 Da brauchst du einen Ballonmeister und da musst du immer Säcke umhängen und so weiter. Das dauert schon mal. Ja, klar, logisch.
Speaker 1 Und die Füllung ist natürlich Klar, die hält lange, aber die kostet auch viel wahrscheinlich als so eine Gastwürdigkeit.
Speaker 2 Ja, also Wasserstoff nicht unbedingt. Ich kann nicht sagen, was es kostet. Helium hatten wir an der Teichtorhalle. Den mussten wir zweimal im Jahr auffüllen. Da haben wir natürlich auch einen Schwund. Mit Schwung musste man da rechnen.
01:13:56Speaker 2 Und Helium ist teuer.
Speaker 1 Ja, klar. Helium ist teuer. Bist du denn auf Gasballon gefahren oder nicht? Ich bin einmal mitgefahren, habe aber keine Lizenz dafür. Okay, verstehe. Ah ja, okay. Dann die letzte Frage noch, den höre ich auch mit diesem technischen Kram, da können wir wieder andere Geschichten erzählen. Du hast mir erzählt, es gibt verschiedene, es gibt auch Rennballons, also die schneller steigen, die eine andere Form haben und sowas.
Speaker 2 Die sind alle entstanden, wenn ich heute so Bilder sehe von Ballonmeetings, da gibt es so die spalenballone.
01:14:28Speaker 2 Da kann ich dir leider nur wenig sagen. Aber die steigen schnell und die fallen schnell und die sind ganz toll manövrierbar. Also das sind schon Die jungen Piloten, die können, da müsstest du mal mit junger Piloten sprechen.
Speaker 1 Okay. Aber ich glaube, der Hintergrund ist, so wie ich es verstanden habe. So ein Ballon hat ja auch einen Widerstand, wenn er steigt, weil er halt eine große, bauchige Form hast. Und wenn du ihn schmaler baust, dann geht es schneller. Dann geht es schneller und schneller runter auch.
01:15:00Speaker 2 Manchmal so Vom technischen Verständnis wird dir das mal so sehen.
Speaker 1 Ich habe darüber auch nachgedacht, du hast mal erzählt, auch über die maximale Sinkrate, selbst wenn Das Gas in der Temperatur nachlässt und du fällst runter. Durch die Fallbewegung, die so ein Ballon ja kriegt, bildet sich ja oben auch ein Sog, da das ja praktisch so eine Art Tragfläche ist. Und dadurch hast du oben über den Ballon immer so einen leichten Unterdruck. Wenn du nach unten gehst und dadurch fällst du irgendwann auch nicht schnell. Das hast du von jemand anders, nicht von mir.
01:15:30Speaker 1 Okay, weil das stirbt nicht.
Speaker 2 Tja, das weiß ich nicht. Ja, okay, gut. Da muss ich mal drüber nachdenken, ob da jetzt irgendwie. . Da müsste ja praktisch ein Unterdruck So wie ein luftleerer Raum. Aber ich weiß schon, was du sagen möchtest. So ein Unterdruck, dann wenn was bewirkt das der Unterdruck? Du hast ja bei der Fläche, du hast ja den Unterdruck oben auf der Fläche, im Flugzeug.
01:16:02Speaker 2 Und unten
Speaker 1 Du hast ja gesagt, er hat so eine maximale Sinkrate, die du bekommen kannst. Ich habe vorhin gesagt, sechs Meter pro Sekunde. Ja, genau. Und das hängt wohl mit dieser Form zusammen, weil er halt sehr bauchig ist und dadurch weil er halt durch das Fallen halt auch selber eine Luftströmung natürlich um sich herum hat und dadurch aber ist vielleicht schwurbel ich auch, vielleicht stimmt das auch gar nicht, irgendwie sowas, ne? Du hast mir Warte, du hast mir doch eine Geschichte.
01:16:32Speaker 1 Hier, darf ich die Geschichte erzählen? Und zwar Es gibt da diverse Filmberichte und Geschichten auch und du bist einmal, und das ist auch eine Frage, die hier kommt von einem unserer Hörer, der hat gefragt Was ist das Kritische an einer Fahrt, die in Helgoland beginnen soll? Wie bereitet man sich auf die Risiken vor? Weil du bist ja von Helgoland auch mal geflohen. Nicht nach Helgoland. Ich glaube, das wäre noch viel schwieriger. Aber von Helgoland bist du ja einmal geflogen, oder? Ja, bin ich zweimal. Zweimal?
Speaker 2 Zweimal.
01:17:02Speaker 2 Wir sind einmal vor. Wann war das? Das war achtundachtzig sind wir mit drei Ballonen gestartet.
Speaker 1 Ja.
Speaker 2 Und dann, das war sehr aufregend. Das war eine relativ kurze Vorbereitung. Da hatten wir einen Tonnenleger aus Bremerhaven. Da hatten wir uns am Abend vorher in Bremerhaven getroffen.
01:17:32Speaker 2 Der Tonnenleger, der hat uns am nächsten Morgen Pfingstsonntag oder Pfingst, der Samstag vor Pfingsten war das, der hat uns dann nach Helgoland gebracht und wir hatten uns eigentlich gefreut auf ein schönes Wochenende. auf Helgoland. Ja, genau. Aber als wir da ankamen, haben wir Wetter gemacht und da haben die Meteorologen uns gesagt Wenn, dann müsst ihr heute fahren.
01:18:02Speaker 1 Oh, okay.
Speaker 2 Also heute Nachmittag. Also war nichts mit dem schönen Wochenende auf Hegel und war nichts. Und da mussten wir uns ganz schnell entscheiden und haben dann auch die Fahrt hingekriegt, sind dann vom Mittelland ab. Aus, sind wir dann gestartet und sind dann alle ganz kurz so anders? Das ist so eine Kuhle. Es gibt das Unterland, Mittelland und Oberland. Ah, okay, also in In Felgoland.
Speaker 1 Also, ihr seid nicht vom Flughafen, sondern von der Insel selber, ne? Von der Insel selber.
01:18:34Speaker 2 Nicht von der Düne. Nein. Und der Flughafen ist ja auf der Düne, der Flugplatz. Da sind wir dann alle gelandet an der B6 zwischen Cuxhaven und Bremerhaven. Da sind wir alle irgendwie da runtergegangen. Und ich wollte dann unbedingt nochmal Ja, und dann habe ich mich da nochmal wirklich, und damals waren wir alle junge Piloten. Also wir waren schon alle älter, aber wir waren mit erfahrungsmäßig jung waren wir.
01:19:11Speaker 2 Und Da habe ich schon ein bisschen mehr Verantwortung gezeigt für meine Passagiere. Und da habe ich schon Sicherheitsanzüge für alle an Bord. Wir waren Wir waren zu viert an Bord. Da habe ich Sicherheitsanzüge verlangt.
01:19:42Speaker 2 Denn wir wussten nämlich nicht. was wir, wenn wir jetzt im Watt runtergehen, ob wir da auch gleich gerettet werden können. Und das war für mich sehr wichtig. Das Wetter muss stimmen. Also ich bin bei der Fahrt, die ich davor, das ist ja auch mittlerweile schon wieder zwölf Jahre her oder zehn Jahre, da habe ich Drei Anläufe genommen. Da bin ich, den Ballon habe ich immer auf der Insel gelassen und das klappte einfach nicht.
01:20:15Speaker 2 Das Wetter hat nie ge hat nie gepasst.
Speaker 1 dass da also du wolltest auch so fliegen dass du zumindest Eppe hast sehe ich das richtig oder Nee, das war für mich unerheblich.
Speaker 2 Das war mir egal. Aber habe ich Hochwasser oder Niedrigwasser, das war für mich wichtig, dass wir da wenigstens körperlich ausgerüstet waren.
Speaker 1 Versteht, das ist gut. Und da gibt es glaube ich auch Filmeberichte davon und sowas.
01:20:48Speaker 2 Da habe ich ja ein Team vom NDR mit drin gehabt und dann die Inselfotografin. Die hat wunderschöne Bilder gemacht.
Speaker 1 Das werde ich verlinken, sodass man das sehen kann. Ich habe es nämlich auch im Netz gefunden. Also was ist ja das Netz vergisst ja nichts. Aber jetzt nur, denn. Dann erzähle ich ihr gleich nochmal was. Aber eine Frage noch, Performance, also Leistungsdaten, also du musst schon dein Startgewicht Gucken, wie schwer jeder ist, komme ich denn überhaupt hier hoch?
01:21:19Speaker 2 Du musst das berechnen. Du musst das berechnen. Deswegen verlangen wir von den Passagieren auch immer ihre Gewichte.
Speaker 1 Und was ist einfacher, bei warmen Wetter zu starten oder bei kaltem Wetter?
Speaker 2 Kaltem Wetter. Umso besser trägt der Ballon. Weil du brauchst weniger Temperatur, wie ich vorhin schon gesagt habe, der Unterschied Außen-zu-Innern-Temperatur. Wenn die Außentemperatur sehr niedrig ist, dann brauchst du auch innen nicht 100 oder 90 oder 100, da kannst du schon mit 70 Grad in die Luft kommen.
01:21:53Speaker 1 Ah, ich verstehe Also bei kaltem Wetter kannst du auch länger fliegen. Du kannst auch länger fahren.
Speaker 2 Ja, übrigens mit dem Fliegen und mit dem Fahren. Das ist auch so eine Geschichte. Die Welt fliegt mit dem Ballon. Nur in Deutschland hat man sich angewöhnt, fahren zu sagen. Und man hat die ersten Begriffe der Luftfahrt, die hat man die. Aus der Schifffahrt übernommen.
01:22:24Speaker 2 Auch die Fahrzeugbeleuchtung, Backbord rot, Steuerbord grün. dann du warst Ziehfahrer, also warst du auch Luftfahrer. Das hat man zum Beispiel hat Eckert, der Pilot von der Hindenburg und Zeppelin, der hat seine ersten Nautiker vom Norddeutschen Leut genommen, in Bremen.
01:22:55Speaker 2 Das waren alles Seeleute.
Speaker 1 Aber ist es denn auch so, also jetzt mal ausgehend davon, die Deutschen sagen, was sagt denn der Engländer?
Speaker 2 Die Engländer benutzen ja gerne. Der fliegt a balloon. Ich sage immer, im Deutschen ist es alles, was leichter ist als ein umgebendes Medium Pferd. Der Ballon leichter als Luft fährt. Das Luftschiff leichter als Luft fährt. Das Schiff leichter als Wasser oder verdrängungsmäßig
01:23:30Speaker 1 fährt so kannst du das so kann man sich das merken nur in der deutschen Sprache ich frage deshalb weil die Engländer sagen ja bei der Schifffahrt auch immer zu den Schiffen she sails auch wenn es ein Motorboot ist Aber Ballon sagen Flying. Nicht, dass die Engländer auch zu sagen, Ballon sagen it's sailing oder so.
Speaker 2 Nein, nein, nein. Aber du hast recht Die Engländer Seeling, der egal ob das ein Segelschiff ist oder ein Motorschiff ist man
01:24:04Speaker 2 Ist egal.
Speaker 1 Ja, genau, genau. Habe der Kreis zur Seefahrt wieder geschlossen, finde ich. Es ist mal sehr wichtig, dass wir eine runde Geschichte machen. Ich habe mal eine Kategorie in meinem Podcast. Die nennt sich On This Day, also was, was die an einem, in dem Fall 12. November, habe ich bis jetzt noch gar nicht erzählt, in einem 12. November passiert ist. Und ich habe nämlich hier zwei Sachen rausgesucht. Für unsere Hörer einfach nur als interessantes Faktum. Und zwar ist am 12.
01:24:35Speaker 1 November 1784. 12. November 1784 ist James Suttler mit einem Wasserstoffballon. War das der erste englische Aeronaut, der stieg an diesem Tag mit einem wasserstoffgefühlten Ballon. Und landete nach 20 Minuten später, flug wieder. Und zwar ist er von Oxford nach Ellsbury geflogen. In Buckinghamshire. Das ist ein früher, gut dokumentierter Ballonaufstieg in England. Das war der erste am 12.
01:25:05Speaker 1 November.
Speaker 2 Also ein Jahr nach den Gebrüder Mongophier, die sind am 21. November 1783 gestaltet.
Speaker 1 Genau, und er hat das ein Jahr später gemacht mit dem Wasserstoffballon.
Speaker 2 Und das ist eben der Schalliere. Weil es gibt eine Mongolfjähre und die Gasballone sind Schallieren.
01:25:35Speaker 2 Das waren die ersten Wasserstoffballone in Frankreich.
Speaker 1 Ah, okay.
Speaker 2 Das war Professor Schal, das war der erste Pilot. Der mit Wasserstoff in die Luft ging.
Speaker 1 Ah, okay. Und ähm.
Speaker 2 Aber noch vor deinem englischen Freund, den du eben genannt hast.
Speaker 1 Ja, ja, genau. Aber immerhin am 12. November. Und dann ist was anderes passiert am 12. Nummer November, aber links zwei Jahrhunderte, knappe zwei Jahrhunderte später. Am 12. November 1981 ist Double Eagle V, die erste bemannte Ballon-Pazifik-Überquerung, passiert.
01:26:09Speaker 1 Die sind am 12. November Sind sie dann wo gelandet? In der Landung in Kalifornien. Sie sind in Japan los und am 12. November in Kalifornet. 8300 Kilometer oder 84,5 Stunden. Waren sie unterwegs. Das war Ben Abruzzo, Larry Newman und Ron Clark und Rocky Aki. Also sie waren zu viert unterwegs. Da haben sie die Reise gemacht. Ganz schön lange nicht.
Speaker 2 Ich bin gerade am überlegen.
01:26:40Speaker 2 Ich bin gerade am überlegen. Wenn du mir das vorher gesagt hättest, dann hätte ich mich da schlau gemacht. Da gab es ja so einen ganz tollen. Ballonfahrer, ein Amerikaner, einen ehemaligen Marineflieger. Fällt mir es nicht ein, egal. Der hat ja auch die wildesten Sachen gemacht und wie hieß der noch. Aber das ist, ja ja, die sind damals über den Pazifik, dann gab es ja schon mehrere, dann gab es ja mehrere
01:27:17Speaker 2 Atlantik-Überquerungen. Und dann 1999 gab es dann die erste Weltumseglung. Ja, genau, richtig. Das war gerade noch im letzten Jahr 100, 1999. Bertrand, Bertrand.
Speaker 1 Diese Kombo aus Gas und mit Reis. Ja, ja, genau. Damit sie besser in der Video konnten.
01:27:47Speaker 1 Richtig, ja. Nee, also das war, aber ich habe eine andere Rubrik ja noch, und zwar die kleine Geschichte zum Ende. Also keine Sorge, langsam kommen wir doch, wir sind schon eine Stunde. 20 hier unterwegs, aber langsam kommen wir doch langsam zu unserem Ende unseres Podcasts. Ich habe ja gesagt, man kann einen ausreden lassen. Also die längste Episode bei mir war vier Stunden knappe. Nur mal so als Info. Keine Sorge, machen wir heute nicht. Aber du hast mir erzählt, als kleine Geschichte, dass du mal mir, also als uns das erste Mal getroffen hast.
01:28:17Speaker 1 Du hättest eine, wo du mit einem kleinen Flugzeug durch Europa geflogen bist, nach Spanien runter und sowas.
Speaker 2 Ich bin geflogen mit meiner Frau von Bremen nach Wien. Von Wien haben wir einen Flugplan aufgegeben nach Florenz. Da sind wir dann Da sind wir dann durchs Intal geflogen und wollte eigentlich dann doch wegen Schlechtwetter.
01:28:50Speaker 2 . wollte ich noch in Innsbruck landen. Und dann haben wir Kontakt zu Innsbruck aufgenommen und wollten dann zum Brenner fliegen. Und da hat er gesagt Warten Sie, wir haben da eine Meldung von einem VfR-Flieger, der kommt gerade aus Italien nach Innsbruck. Und da hat er den gefragt Wie ist denn das Wetter südlich vom Alpenhauptkampf? Und da hat er gesagt, Sicht vom Pol zu Pol.
01:29:20Speaker 2 Und dann habe ich ihn nochmal gefragt, wie ist denn die Untergrenze über den Brenner? Und da hat er mir knapp 1000 Fuß gegeben. Und da sind wir da reingeflogen und dann wieder Brenner. Es war alles bewölkt und dann hinterm Brenner riss die Wolkendecke auf. Es war Wahnsinn. Und da sind wir aber mittlerweile Hatten Sie schon gesagt, Florenz hat uns nicht mehr akzeptiert.
01:29:52Speaker 2 Da mussten wir dann in Bosco Mantico Das ist ein kleiner Platz zwischen Verona und dem Gardasee mussten wir da landen. Da mussten wir noch Zoll machen. Das war eben damals so. Und da sind wir dann weiter, das haben wir da übernachtet. Der Zoll, der hat uns angeguckt, hat abgewunken und dann haben wir da übernachtet. Am nächsten Morgen, der Platz war noch geschlossen und da haben die gesagt, wir können aber so raus.
01:30:24Speaker 2 Nach Florenz. Florenz zwei Tage. Dann über Die Südspitze von Sardinien, das ist Kaglieri. Ist das Kagliere? Kaglieri, ja. Da sind wir von Kagliere, da haben wir übernachtet und von da aus nach Algier. Algier wollte ich eigentlich weiterfliegen nach Marokko. Das war 1975. Ja. Und da wollten wir nach Marokko und da hat damals Spanien
01:31:02Speaker 2 Die Westsahara aufgegeben. Da gab es ja noch Spanisch-Sahara. Ja. Damals, wenn du dich daran erinnerst. Nein, aber ja. Ja, okay, die hatten das freigegeben. Und jetzt hatte sich Marokko und Algerien, die hatten sich darüber gestritten, wer das bekommt. Und da durften wir dann nicht mehr nach Marokko fliegen. Und da haben die zu mir gesagt, in Algier, als wir wieder loswollten, du musst zurück nach Italien.
01:31:33Speaker 2 Da habe ich gesagt, Mensch, da komme ich ja gerade her, da will ich nicht hin. Und dann habe ich gesagt, okay, da fliege ich nach Spanien. Da habe ich gesagt, okay, da fliegst du nachher sind wir nach Almeria geflogen. Almeria haben wir gebunkert und haben noch was gegessen und dann haben wir einen Flugplan gegeben nach Hanger. Ja. Okay.
01:32:03Speaker 2 Da ging es ja wieder. Ja, ja, genau. Nach Marokko. Ja, ja. So. Und dann Habe ich den Flugplan und da war die AIS und Meteo, das war ein Triesen. Da habe ich dann so den Flugbär aufgegeben und so weiter und habe das da rübergeschoben. Und da kommt so ein Meteorologe an und sagt zu mir, ich schaffe das nicht. Da habe ich gesagt, wieso schaffe ich das nicht? Ja, natürlich, ich habe da gerade ihr Wetter geholt und so weiter und so fort.
01:32:34Speaker 2 Und dann sagt er, schaffen sie nicht. Ich schaffe das. Dann sagte er, okay, und dann, ich habe den Flugplan gehabt und dann bin ich mit meiner Frau zum Maschina, da waren wir noch nicht verheiratet. Und dann sind wir da zur Maschine, sind losgeflogen und dann habe ich Malaga angerufen, hat Malaga gesagt,
01:33:09Speaker 2 Ich würde das nicht mehr schaffen. Da habe ich gesagt, okay, wenn ich das nicht schaffe, dann fliege ich nach Gibraltar. Und da hat er gesagt, sie dürfen nicht nach Gibraltar fliegen. Weil damals hat Spanien Probleme mit England gehabt gegen Gibraltar. Du musstest immer über Marokko nach Gibraltar fliegen. Du durftest nicht von Spanien direkt nach Gibraltar. Und dann habe ich gesagt, ja, stand by. Und dann habe ich da angerufen. habe ich die Frequenz gewechselt auf Gibraltar.
01:33:41Speaker 2 Dann habe ich gefragt, ob sie mich akzeptieren. Und da hat er gesagt, ja, you are heartly welcome. Ich habe das noch so im Ohr. You are heartly welcome. Und dann bin ich wieder zurückgegangen auf Malaga und habe gesagt, ja, die akzeptieren mich, ich darf da. Ich brauche nur eine Durchfluggenehmigung Durch die Kontrollzone von Malaga. Und dann hat er sich nicht mehr gemeldet. Der hat nicht mehr geantwortet. Ich habe den drei, viermal gerufen. Der hat nicht mehr Da waren die irgendwie stinkig, ich weiß es nicht.
01:34:11Speaker 2 Auf jeden Fall, und dann es wurde tatsächlich dunkel. Und dann hat der und Dann hat der mit mir, are you familiar with the GCA? Ah, okay. Und da habe ich gesagt, yes, I am. Das war, wir hatten früher in Bremen, wir hatten immer GCE geübt, im Widmund, Jefer und Widmund. Kannst du immer noch machen.
Speaker 1 Kannst du immer noch machen.
Speaker 2 Ja, das haben wir mal aus Jux und Dollerei, die sind noch hingeflogen, GCE. Und das habe ich gerade, und das war wirklich falsch.
01:34:42Speaker 2 Stuck, dunkel und dann bin ich da in Gibraltar runter. Das war unheimlich spannend.
Speaker 1 Und dann sind wir, darf ich mal ganz kurz unterbrechen. Du musst es um Malaga rum rum fliegen, deswegen hat es länger gedauert oder wie war das?
Speaker 2 Ja, ja, das war. Ich bin raus aus der Kontrollzone. Ich hätte ja direkt durchfliegen können. Aber um mit keinem Ärger zu kriegen, bin ich dann rausgeflogen und dann hat das alles ein bisschen gedauert.
Speaker 1 Bist du über das Wasser geflogen oder wie bist du dann geflogen dann?
Speaker 2 Ja, über Wasser.
Speaker 1 Ja, okay. Hattest du da auch schon Schwimmbesten mit oder sowas?
01:35:13Speaker 1 Wahrscheinlich nicht. Ja, ja, ja. Ach doch, ja, okay, gut. Immer, immer.
Speaker 2 Über Schwimmbesten.
Speaker 1 Okay, alles klar.
Speaker 2 Dafür bist du siehbar. Ich bin ja schon. Ja, und ich bin ja früher schon viel nach England geflogen. Ja, ja, okay, verstehe ich. Nach VfR. Ich habe das ja alles. Da bin ich ja, Liverpool und wo ich da überall war und was South End on Sea, Echo Golf, Mike Charlie war das noch Es waren auch tolle Flüge. Nun, auf jeden Fall sind wir dann in Gibraltar gelandet, da sind wir dann zwei Nächte und dann sind wir weiter nach
01:35:47Speaker 2 Casablanca, Casablanca Fees. Und der Mann am Tower, der hatte noch gesagt, diesen Flugplan, heben Sie den gut auf. Nee, das war so. Ich habe den Flugplan noch hier. Der hat mir, weil der mir gesagt hat, Tanga schaffe ich nicht, da habe ich gesagt, okay, dann fliege ich nach. Nach Gibraltar. Und dann hat er mir den Flugbank Gibraltar gegeben.
01:36:19Speaker 2 So war das. Und dann bin ich auf dem Weg zur Maschine, habe ich zu meiner Frau gesagt, du sag mal. Wir dürfen doch gar nicht direkt nach Gibraltar fliegen, aber ich habe hier den Flugplan. Den hat er abgestempelt. Und Dann hat der Controller in Gibraltar gesagt, heb den gut auf, du willst ja wieder nach Hause fliegen. Wir mussten ja durch Spanien durch, aber da war nichts mehr. Da sind wir dann über Valencia, sind wir dann über Valencia, Franke, Girona und dann sind wir da irgendwie nach Bremen zurück.
01:36:55Speaker 2 Das war das war eine Wahnsinn. Wir hatten mit null Mark, also wir hatten kein Pfennig mehr in der Frage. Ja, ja, ja. Kohle rausgegeben ohne Ende.
Speaker 1 Ja, ja, klar, logisch.
Speaker 2 Aber deshalb sind wir auch heute noch verheiratet.
Speaker 1 Ja, sehr, sehr schön. Okay, hast du da, also vielleicht hast du ja noch Bilder, dann kannst du dir da mal von ein Foto machen, dann schickst du mir das, dann tue ich das aber nicht.
01:37:27Speaker 2 Ja, da gibt es, da mache ich gerade Ölwechsel, glaube ich. Mit dem Felsen im Hintergrund, mit dem Gebreiter Felsen. Und dann mache ich nochmal auf dem Ebron, mache ich, da habe ich da, sitze ich vor der Maschine und mache Flugvorbereitung und so. Da gibt es ja irgendwie, gibt es ja noch. Ich mache mir da noch Gedanken auch vom Ballonfahren und was ich dir da Dann auch mit Ballon rudern und diese ganzen Geschichten. Ja, ja, sehr, sehr, sehr, sehr gerne.
Speaker 1 Ich möchte mal ganz kurz nochmal erzählen für unsere Hörer, das zum Flugplan, heute gibt man das hier alles elektronisch auf.
01:37:59Speaker 1 Aber früher war das ja wirklich so, da bist du zu diesen Zum Flughafen gegangen, wo das C war, da stand da noch eine Person oder du hast zum Flughafen, zum Tower oder irgendwas gegangen, hast einen Flugplan handgeschrieben in dieses Flugplanformular, wo du hin willst. Und der hat dann einen Stempel drauf gemacht, so kenne ich das ja auch noch, Stempel, und hat es dann in das AIS-System eingepflegt und damit war ein System drin. Und dann hast du praktisch einen Flugplan gehabt, dann musst du es ihn noch öffnen. Also das war Ja, so war das früher. Also so habe ich es auch nochmal gelernt.
01:38:30Speaker 1 Also wir haben es auch schon elektronisch abgegeben, aber so kenne ich es halt.
Speaker 2 Ich habe hier noch Ich habe ja alles weggeschmissen. Ich habe ja hier noch. Das sind alles meine Plätze im Ausland.
Speaker 1 Ja, ja, ja, sehr schön.
Speaker 2 Bottlang und so, verstehst du? Ja, genau. Wir hatten ja richtige Koffer mit. Und das ist der Michael Brutsch, der mich da auf den Stammtisch aufmerksam gemacht hat, der Und der hat mir jetzt letztens, wir haben das noch ein Österreicher Stammtisch und der hat mir gezeigt, wie der heute Flugvorbereitung macht.
01:39:06Speaker 2 Das macht ja alles auf dem Handy. Und dann hat er. Es ist ein Wahnsinn. Das ist irre. Und was ich auch immer so sehe, was die Piloten heute für Bilder machen können, das hätten, ach das wäre so schön, wenn wir waren ja. Du hattest ja nur 36er Film und wenn die erste Aufnahme nichts wurde, dann war es Pech. Aber heute kannst du ja 10 machen. Eine wird schon irgendwas.
01:39:37Speaker 1 Also ich habe zu diesem Medium auch sehr früh schon genutzt, als es anfing. Die ersten Videokameras, ich war mehr so der Videotyp, als die ersten Videokameras anfingen, ich habe, ich glaube, ab 2005 oder sowas Habe ich unendlich viele Aufnahme von Anflügen und allem möglich gemacht. Und ich habe vieles auch noch übrig. Und das schätze ich auch sehr Erinnerung, die man jetzt noch hat. Also, wenn man älteres Material zu finden von Anflügen und Videoaufnahmen Wird halt schwierig. Siehst du ja auch. Das Archiv, was wir von dir haben, wahrscheinlich ist nur das, was im öffentlichen Rechtlichen da ist.
01:40:10Speaker 1 So Privates hatte man damals kaum noch.
Speaker 2 Da hat sich viel geändert. Aber auch was wir jetzt festgestellt haben, früher gab es ja, da haben wir ja das letzte Mal drüber gesprochen über den Stammtisch, mit Kopfhörern. Wir sind ja nie mit Kopfhörer geflogen. Und das ist an unsere Ohren gegangen. Ganz kräftig. Ich bin ja mit einer 150er nach England geflogen.
01:40:40Speaker 2 Na was das war ja nur, du bist ja nur im Krach gefunden.
Speaker 1 So habe ich auch gelernt. Also ich glaube, deswegen habe ich auch, ich habe auch einen Knacks im Höhen drinnen. Und auch selbst bei der Berufsfliegerei ging es erst so richtig los mit geräuschkompensierten Flugkopfern. Irgendwann ging es um die 2000 oder 96. Da ging es so ganz langsam los, dass die Firmen Geld in die Hand genommen haben. und einem anständige Kopfhörer gegeben hat. Vorher hast du dir entweder selber was besorgt oder bist halt mit Ohrenstopfen geflogen oder sowas in der Art.
01:41:11Speaker 1 Also für unsere Hörer. Aber heute geht kein Mensch mehr ohne ein Geräusch kompensierten Kopfhörer mehr auf Reisen.
Speaker 2 Ja, also man, also ich hätte, wir hätten das auch früher schon machen können, aber da waren wir zu blöd. Wir haben da einfach. . Früher haben die gesagt, wenn du in der Dis. Die haben gesagt, wenn ihr immer in die Disco geht, dann hört ihr später schlecht. Da haben wir auch drüber gelacht.
Speaker 1 Okay, wir können ja mal langsam den.
01:41:42Speaker 1 Aber ich kann ja sagen, ich kann dir jetzt veröffentlichen, wenn du Lust hast. Da kann auch jeder hören, wir machen mal im Flugzeug. Hast du Lust drauf mitzukommen mit mir?
Speaker 2 Ja, gerne.
Speaker 1 Ja, dann machen wir das mal. Ihr habt ja alles gehört.
Speaker 2 Läuft ja alles nicht weg.
Speaker 1 Ja, ja, wir müssen das, also wenn man immer nur vorweg schiebt, die Sachen, dann passieren sie nie. Man muss ja auch etwas Angriff nennen. Dass wir uns heute getroffen haben, ist ja auch ein Wunder. Ja, genau. Eilig hatten wir uns für morgen verabredet, deswegen Okay, sehr schön, cool. Dann machen wir mal so ein bisschen den Sack zu. Ihr wisst ja, die öffentlichen, wo man mich erreichen kann, steht im Sendeplan immer hinten drin, über Telegram, über E-Mail und auch über den Signal Channel.
01:42:19Speaker 1 Da müsst ihr mich selber anschreiben, da gebe ich euch den Link. Den Franz, dich können wir über deine E-Mail erreichen, oder? Wenn ihr wollt, dann würde ich sie auch mit reinschreiben oder zumindest auf deine Webseite verweisen. Und in der Webseite steht deine E-Mail drin, habe ich gesehen.
Speaker 2 Ja, meine E-Mail-Adresse kannst du schon nehmen. Hast du die? Die habe ich. Das ist die Info, ne? Die Info etwa Longwelt, ne? Nee, Taucher. Ja, kannst du auch Info et Ballonwelt oder Taucher etwa Longwelt. Ja, genau. Ist egal. Genau, die schreibe ich nicht rein.
Speaker 1 Weil dann kriegst du nur Spam, aber die, wenn die Leute schreiben mich an, info at Balongwelt oder deine Webseite und da wird der verlinkt dann drauf.
01:42:55Speaker 1 Auf den geht das.
Speaker 2 Ich muss sowieso, ich wollte, das mache ich schon seit fünf Jahren. Mache ich eine neue Homepage. Seit fünf Jahren.
Speaker 1 In das, in dieser schnellbeligen Internetzeit. Mein Gott, wenn das mal gut geht. Okay, cool. Okay.
Speaker 2 Franz, ich bedanke mich ganz herrlich. Und ich suche mir in den nächsten Tagen, suche ich mir was aus an Bildern. Und während ich mit dir gesprochen habe, Steffen.
01:43:27Speaker 2 Fielen mir noch so viele Sachen ein. Meine ganzen Greenpeace-Geschichten. In Indien, in Istanbul, in Quebec, die Verhaftungen. Und was dieses, das in England, ich habe so viele Dinge noch gemacht. Das ist mir jetzt während des Red. Wir könnten mittel viel Stunden reden. Aber ich habe jetzt einen Durst. Ich muss erst mal zeigen.
01:43:57Speaker 1 Genau. Dann machen wir jetzt nochmal offiziell Tschüss an alle. Wiedersehen. Und du bleibst noch ganz kurz dran. Ich sage nur mal für den Podcast Tschüss. Und du sagst auch mal nochmal Tschüss bitte.
Speaker 2 Hat mir Spaß gemacht. Danke, danke.
01:44:33Speaker 3 Two hundred flights. Flown so high, Captain Stefan and the crew touching the sky from turbines roaring to the stories untold. Every episode the treasure a win full of gold bomb fly with us Come fly with us, feel the rhythm of the runway. Trust trust 200 strong. We'll just take it off.
01:45:03Speaker 3 Come fly From the cockpit view to the ground control We've charted the clowns, we've conquered the soul. Fast in your seatbelt, we got tales to share From blue horizons to the jet streams player High out the two, high attitude Aviation dreams in every
01:45:37Speaker 3 Come by with us, yay. Come by with us, feel the rhythm of the runway. Trust the trust. Two hundred strong. We're just taking off, comply with us, oh Comply with us, comply with us, oh