Folge #229 · 19.06.2026 · Mit Steffen, Simon

CFWU 229 - Wir räumen hinterher nur auf!

2 Funde Original-Episode auf comeflywithus.de

Heute habe ich mal wieder ein Neuen Gast in dem Podcast. Simon und Steffen reden über Rechtliches und Abkommen in der Luftfahrt.

Kapitel (24)
  1. 00:00:00 Begrüßung
  2. 00:01:15 Begrüßung Simon
  3. 00:04:11 Thema des Popdcast: "Legal"
  4. 00:05:11 Das Warschauer Abkommen
  5. 00:06:26 Die Währung "Sonderziehungsrechten"
  6. 00:07:54 Montrealer Übereinkommen
  7. 00:11:00 Luftfrachtführer
  8. 00:15:30 Der Fall von Patricia
  9. 00:24:34 Was Regelt das Montrealer Abkommen noch
  10. 00:33:36 Das Chicago Abkommen 1944
  11. 00:39:25 Tokioter Abkommen von 1964
  12. 00:49:43 Kaufverträge für Flugzeuge: Eigentumsübertragung
  13. 00:54:22 Wer haftet für durch Paxe verursachte Diversions?
  14. 01:02:26 Umsatzsteuer an Bord
  15. 01:07:08 Ryanair Pfändung LNZ
  16. 01:20:04 OTD: Air Canada Flug 797 (DC9 Kabinenbrand)
  17. 01:23:55 Frage von Dominik: Präzedenzfälle zur „Just Culture“
  18. 01:29:49 Von Alex: Einschätzung zu Airtaxi Express
  19. 01:36:39 DocBroc: We haftet!
  20. 01:45:23 Krys v. Lufthansa German Airlines (11th Circuit, 1997)
  21. 01:50:51 DocBroc: ab wann ist es Meuterei?
  22. 02:00:27 Die Kleine Geschichte zum Ende
  23. 02:04:24 Pax-Rechte in den USA
  24. 02:05:22 Verabschiedung

Vertagte Themen (2)

Links (16)

Transkript

00:00:00Steffen Hallo Leute, es geht los. Eine neue Folge Kampf Live is Us. Ich bin sehr aufgerecht, sehr gespannt, wird das nicht sein, weil ich habe heute einen ganz besonderen Gast vor mir. Es ist auch eine ganz. . besondere in dem Sinne Folge, weil das mit einem neuen Gast da ist, der noch nie sozusagen an Bord war. Es ist der 2. Juni übrigens abends fast 9 Uhr abends, gleich ziehen hier die großen Gewitter durch in Hamburg. Nur so, falls ihr mal ein Update haben wollt, wie das dann so hier ist. Ja, ich bin heute bei wunderschönem Wetter geflogen und ich hab's halt schon kommen sehen. Und Und ja, jetzt reden wir mal wieder zur Sache.

00:00:31Steffen Also, was haben wir denn heute? Ich habe heute hier den Simon bei mir mit am Apparat und der Ja, der arbeitet an der großen europäischen Airline und er ist dort, kann man sagen, im Legal Department tätig. So, kann man das sagen. So, und das ist natürlich ein sehr. Sehr spannendes Thema irgendwie. Und deswegen muss ich gleich einen Disclaimer vorsagen. Ein Begriff, den habe ich mal beim Juristen gesagt, das gehört, der nennt sich grundsätzlich.

00:01:01Steffen Also, wenn wir das Wort grundsätzlich hier sagen, also grundsätzlich ist es so, Heißt es klassisch wie für CVU üblich, das kann auch völlig anders sein. Tag Simon, ich heiße dich erstmal willkommen. Wie geht es dir?

Simon Hi Steffen, alles gut. Also danke, danke für die Einladung und ja, da ist strahlend Dunkercher Nachthimmel oder in Dämmerung. Keine Gebiete, aber freue ich mich grundsätzlich hier zu sein.

Steffen Ja, wunderbar, wunderbar.

00:01:33Steffen Also, ähm, genau, also wir haben uns irgendwann mal getroffen, sogar live und in Farbe, und da hat er sich sogar, das lief uns praktisch so über den Weg, kann man fast sagen. Und ähm Ja, und dann habe ich gesagt, Mensch, und Juristen, da kann ich doch mal. . Und dann hast du leichtsinnigerweise zugesagt. So, und dann haben wir uns so ein paar Themen ausgedacht. Einfach. . Weil da natürlich zeitgleich irgendwelche Dinger da durch die, bei mir durch die Timeline durchliefen und dann habe ich Hörerfragen eingesammelt.

00:02:04Steffen Und die sind teilweise sehr speziell, sehr komplex. Keine Ahnung, ob wir da überhaupt irgendwas zu sagen können. Aber jetzt erstmal die wichtige Frage. So, also du arbeitest in Erland, fliegst du den auch selber?

Simon Nur hinterm Vorhang leider.

Steffen Oh, hinter dem Vorhang. Aber du arbeitest darauf, vor dem Vorhaben zu arbeiten. Zu fliegen, Entschuldigung.

Simon Naja, also. War eigentlich schon immer so ein Thema. Da war dann irgendwie dann mit viereinhalb Diodrin und vier Auge so, war das so kein Thema.

00:02:37Simon Und dann kam halt irgendwie so, naja, eigentlich das Ganze, also ist ja ein spannendes Geschäft. Also, wie erzähle ich das? Und jetzt bin ich dann irgendwie vor ein paar Jahren im Legalbereich gelandet. Heißt aber nicht, dass es dann vielleicht mit dem Fliegen, mit dem Bebell doch was wird, aber also Es ist ein spannendes Thema. Ich sitze auch gerne natürlich dann vorne am Jump, kommt auch ab und zu vor. Aber ja.

Steffen Ich schenke mich aufs Hintensitzen und ich glaube, diese, für normal Privatfliegen ist 4 Dioptrin kein Grund.

00:03:12Steffen Also das nicht.

Simon Ja, ich bin dann irgendwann drauf gekommen, dass es auch für kommerzielle Fliegen kein Problem wäre. Nur gelasert darfst das sein.

Steffen Also da musst du entweder ein bisschen Zeit durchs Land gehen oder ein bisschen. Fasse die Elbe runterfließen und dann geht es auch wieder. Man braucht da irgendwie ein Jahr oder ein halbes Nur, um dann praktisch das okay zu kriegen. Aber wie gesagt, Medical und das ist ja ein heißes Thema. Also da Da, ähm, ja, genau.

Simon Wobei, also ich habe einen ehemaligen Arbeitskollegen, der hat jetzt die Seite gewechselt, der war in der Strategie, der macht gerade sein Type Rating am 23.

00:03:52Simon Sehr schön. Okay. Man kann auch mit, keine Ahnung, 35 noch die Seiten wechseln.

Steffen Ja, ja, okay, gut, ja. Mensch, weil wir haben ja manche Leute, die wollen, dass ich kriege immer solche Fragen. Vielleicht frage ich sich im Anschluss darüber nach. Aber jetzt gehen wir doch mal zu unserem eigentlichen Themchen, was wir haben. Und zwar. Ähm, fahren wir jetzt damit an? Wollen wir diese Geschichte Warschau-Montreal kommen?

00:04:22Steffen Wollen wir damit anfangen, bevor wir das mit der Rhein-Ar-Geschichte dabei machen?

Simon Steigen wir gleich ein.

Steffen Steigen wir nochmal vor.

Simon Mit der Drogentheorie.

Steffen Mit der Drogentheorie, genau. Weil vielleicht ist es euch noch aufgefallen, jedes Mal, also früher, da gab es noch ja so diese alten Flugscheine, ne? Die warten so oft mit sechs Durchschlägen und so und dann mache ich mal, je nach Airline waren sie, also wohnt waren sie halt immer Geld und hast du so aufgeklappt, dann stand da nämlich der ähm stand da nämlich das Ticket drin, welche Strecke und was man so alles da so woher hinfliegt und dann kamen so mehrere Seiten und eine Seite da hinten stand immer drauf, so Abkommen.

00:04:59Steffen Dieses Ticket basiert auf folgendes Abkommen. Und da sind mir zwei Namen, die mir eingefallen sind, beziehungsweise die man immer gelesen hat. Das eine war das Warschauer Abkommen. Das ist ja relativ alt. Das ist doch von, war das nicht kurz nach dem Zweiten Weltkrieg oder sogar noch davor?

Simon 1929. Also ja noch davor. Also das ist ja. Du wisst ja die Lufthansa ist ja 1926, also mit Keine Ahnung, Jutras F13, also das ist schon eher aus graue, grauer Zeit.

00:05:31Steffen Ja, genau, genau. Ja, und das hat sich einfach daraus getan, dass sie, dass die Flieger halt anfingen, international zu fliegen. Und dann hat man da relativ schnell irgendwie da so ein Abkommen irgendwie rausgezimmert. Wir hatten uns so vorgeplänkelt, hatten wir uns da ein bisschen überhalten, was jetzt nun eigentlich gilt oder nicht gilt oder ob es ein neues Abkommen geht. Ich weiß noch bei diesen alten Warschauer Abkommen, das standen ja auch immer noch so haftlich, weil also wenn der wenn der Flieger halt mal nicht seinen Zielort erreicht und beziehungsweise die Reise nicht so gesund war, also mit anderen Worten, da stand immer drinnen noch, kann sich doch ändern, irgendwelche als Entschädigung, Lebensversicherung sozusagen 30.

00:06:07Steffen 000 War das 30.

Simon 000, irgendwie sowas? Ja, also ich weiß es gar nicht, was im Montreal ist es Sonderziehungsrechte oder wird alles in Sonderziehungsrechten gerechnet? Ich glaube, in Warscha ist es sogar auch noch so. Und diese Sonderziehungsrechte, das ist so eine Art, wie kann man sich das vorstellen, Weltwährungskop, der sich aus unterschiedlichen Währungen zusammensetzt, dass man beim Internationalen Währungsfonds Und ein Sonderziehungsrecht ist, schieß mich tot, irgendwie drei Euro.

00:06:37Simon Also da gibt es einen Umrechnungskurs.

Steffen Ah, okay.

Simon Und in Warschau oder im Montreal-Übereinkommen wird dann alles in diesen Sonderziehungsrechten umgerechnet. Wie gesagt, also das kannst du auch bei Google ganz normal in den Werbungsrechner irgendwie reinkicken. Da kommt eine Zahl raus.

Steffen Ah, ich weiß, sie war nicht großartig. Also das war eine relativ geringe Summe. Ich meine, bei Warschau tanzt irgendwas mit Goldeinheiten oder irgendwas.

Simon Ich glaube, Goldeinheiten war in Warschau. Also jetzt in Warschau, wie gesagt, ist er dann schon einen Takten älter.

00:07:11Simon Und war dann auch teilweise nicht ganz so handlich. Und dann hat man dann in den in den 90ern mit Montreal übereinkommen. Ich weiß jetzt gar nicht, ob es was damit zu tun hat, dass er die, die, die IAT in Montreal ihren Sitz hat.

Steffen Ich dachte, das wäre 1954 oder irgendwas gewesen.

Simon Ah, Moltre ist sehr spät, also relativ jung eigentlich. Okay.

Steffen Deswegen kann ich mich wahrscheinlich an das Warschauer noch von meiner Schulung raus erinnern, weil da wurden nämlich viele Sachen erklärt, was wie wer, wann, wo zuständig sind.

00:07:43Steffen Also wann setzt du überhaupt die Haftpflicht ein?

Simon Aber ich glaube, was du meinst, ich glaube Chicago war 54. Das kann sein.

Steffen Und das war mehr so Passagier, direkte, wo man fliegen kann.

Simon Geh mal, geh mal, geh mal. Ja, mach doch mal. Das Montreal ist dann im Endeffekt, also Warschau Montreal. Das definiert den Haftungsrahmen eigentlich so. Also das, dass das eigentlich, weil ich glaube, wir kommen eh dann an einer anderen Stelle dazu.

00:08:13Simon Oder ich habe es irgendwo in den Sendeplan reingeschrieben. Aber eben wie du schon gesagt hast, man fliegt international, man weiß nicht, wer zuständig ist. Und bevor man sich irgendwo mit chinesischem Konsumentenschutzrecht oder chinesischem Haftungsrecht ärgert. Macht schon Sinn, dass es irgendwo einen globalen oder möglichst globalen Haftungsrahmen gibt. Und vor allem dann auch gibt es so ein Thema, das eigentlich dann die Beweisregeln anders sind als im normalen Schadenersatzrecht. Also im Endeffekt ist Die Haftungen sind begrenzt mit diesen Sonderziehungsrechten.

00:08:45Simon Also da gibt es auch einen Wert, also gerade wenn der Flug letal ausgeht, gibt es eine bestimmte Haftungsmaxime. Außer die Airline hat grob fahrlässig oder vorsichtig gehandelt.

Steffen Soll auch vorkommen. Okay.

Simon Und dann gleichzeitig ist aber eigentlich so die Vermutung Vereinfacht gesagt, dass die Airline schuld war. Also sage ich jetzt einmal im Endeffekt, dass dass der also dass der Passagier Auf alle Fälle, wenn das Flugzeug abstürzt oder der Koffer verloren geht oder die Fracht, nämlich auch, also Fracht wird nach Kilo-Preis irgendwie da entschädigt,

00:09:20Simon Da bekommt der Passagier eigentlich immer was, wenn was schief geht. Außer die Airline beweist, dass sie keine Schuld daran hat, so vereint dort gesagt. Aber macht im Endeffekt, würde ich jetzt mal sagen, das Leben für Airline und oder Luftfrachtführer ist der Begriff im Montreal übereinkommen. Und für den Passagier bzw. den Versender, wie auch immer, einfacher eigentlich.

00:09:52Steffen Also dieses Warschauer, das Alte und das Montreal, das Beste, also wirklich nur so diese Haftungsdinger, aber nicht nur für Letal, sondern auch für Verletzungen und

Simon Genau, für Verletzungen und auch für zum Beispiel auch der Ersatz, wenn Gepäck beschädigt bzw. verloren geht, da gibt es dann auch eine Haftungsmaxime. für Gepäck und das ist ihnen auch also gleich Hörerit für die Traxis. Das Gepäck ist nur im Endeffekt

00:10:23Simon Standardmäßig, also auf umgerechnet sind es, glaube ich, so 1600, 1700 Euro versichertes Ausgabegepäck. Sprich, wenn da jetzt die Goldbahn drinnen sind. Ja, du bekommst nur diese 1600 außer, du sagst dann checken, sagst so, mein Name ist Hase und da habe ich das Gold drinnen. Und dann sagt die Airline so, ja, nehmen wir die schon mit, aber wir wollen halt dann mehr Geld dafür haben. Also im Endeffekt, du bezahlst deine Versicherung. Aber so die standardmäßige Geteck-Versicherung und Anführungszeichen ist eigentlich mit diesen 1600, 1700 Euro umgerechnet begrenzt.

00:10:58Simon Ja. Und das steht auch in Montreal drin im Zweifel.

Steffen Ja, okay. Und was bedeutet der? Wir haben es ja schon gesagt, der Begriff kennt nämlich auch Luftfrachtführer. Ist das, ist das Was ist das genau? Ist das die Airline oder ist das, meinetwegen, wenn du, wenn du jetzt bei Tui ein Ticket kaufst, aber der mit der Habak fließt oder irgendwie sowas? Weißt du, was ich meine? So. Es ist derjenige, der im Ticket oben drin steht. Nicht die Airline, oder? Oh, jetzt habe ich es.

Simon Jetzt hast du nur schnell gefragt.

00:11:28Simon Ich habe mir nichts Falsches erzählt. Du kannst ja sagen, grundsätzlich ja. Ich glaube, der Luftfachtführer ist wirklich der der vertraglich verantwortlich ist, also der den den Luftfaktortrag hat.

Speaker 3 Okay.

Simon Wo der das dann, also Da gibt es natürlich dann verschiedene Konstellationen. Also der Wetlease-Anbieter, der ist eigentlich immer draußen, weil das hat immer der Auftragende.

00:11:58Simon bei Coacher oder so schaut es anders aus, aber da ist am Ende des Tages auch der Beförderungsvertrag ja mit dem, ich glaube, der Marketing Carrier heißt es dann, also wo dann der, keine Ahnung, der Tui-Code am Hardware-Flug. drauf ist, aber im Endeffekt, wann muss ich das mit der Tui dann ausdiskutieren, wenn es ein Tui-Ticket ist, würde ich jetzt mal sagen.

Steffen Denn das ist es so, also wenn du jetzt zwei, ähm, ja genau, wie du schon sagst, Tui Reiseveranstalter verkaufst, kaufst irgendwie und der schreibt halt, die Reise ist von Tui oder von dem und dem.

00:12:28Steffen Du fliegst nachher aber Ende mit Türkisch, wäre Tui dein Ansprechpartner sozusagen. Genau. Ja, ja, okay. Alles klar. Und ich weiß, es war früher ein großer Unter, oder nicht ein großer Unterschied, sondern es wurde dann in meiner Schulung, als wir so eine kleine Einweisung bekommen hatten, da so, was so das Legale angeht. War so, wurde streng noch unterschieden, ab wann sozusagen die Haftung des Luftfrachtführers beginnt, sozusagen.

00:12:58Steffen Also wenn der jetzt ins Terminal reingeht und also mir wurde damals ist er erzählt es ein Unterschied, ob er durch eine Brücke vom welches fest mit dem Flughafenterminal verbunden ist, ne? direkt in den Flieger einsteigt oder ob er aufs Vorfeld geht, mit dem Bus fährt und dann so eine wackelige Treppe vom die dahingestellt ist, da hochgeht. Also wenn es da bei der Treppe war das der Flucht Frachtführer und bei dem Finger war es dann noch der Flughafen. Also falls man sich da auf dem Weg dort irgendwie das Bein bricht oder so.

00:13:29Steffen Ich weiß nicht, kannst du, hast du von sowas gehört noch oder?

Simon Es kommt wahrscheinlich darauf an. Also, ich meine, du kannst im Endeffekt, du kannst alles probieren, Klag mal und saus was rauskommt. Aber grundsätzlich, der Text im Abkommen Der sagt eigentlich, dass das Betreten des Flugzeugs so dieser Begriff ist. Also ich glaube, wenn man jetzt, wenn man jetzt hergeht und irgendwo, keine Ahnung, Nimm die Kollegen von der von der Ryanair, die ja dann auf ihre ihre 737 da so diese ausklappbaren Treppen da irgendwie dran geschustert haben.

00:14:06Simon Also Die die die fällt fällt mit Sicherheit rein. Bei der bei der Bei der Treppe, die vom Flughafen kommt, also ich würde jetzt zwischen Pier und Treppe, die ans Flugzeug rangeschoben ist, ehrlicherweise wahrscheinlich keinen Unterschied machen.

Steffen Okay.

Simon Weiß ich jetzt nicht konkret, ob es jetzt Fälle gibt oder wie das ausgegangen ist. Aber ich sag mal, irgendwo dort wird dann so dieser Haftungsübergang vermutlich sein.

00:14:37Simon Und wahrscheinlich würde man die Airline dann, selbst wenn es am Flughafen passiert ist, nicht ganz aus der Losung lassen, weil du hast mit der Airline ja einen Vertrag und nicht mit dem Flughafen eigentlich. Und die Airline hat ja dann wiederum mit dem Flughafen einen Vertrag.

Speaker 3 Vertrag.

Simon Und dieses dieses hat jetzt da nichts mehr mit Montreal zu tun, sondern es ist eher dann ein rechtliches Thema. Aber es geht immer irgendwo, du musst einen Vertrag haben für eine Haftung, das ist dann wesentlich einfacher. Und eben, also du wirst dann trotzdem irgendwo versuchen, über die Airline an den Flughafen ranzukommen, wenn du auf der nassen Tütze vom Starbucks im Terminal ausrutschst.

00:15:12Steffen Ja, ja. Ja, okay, aber das beim, also ich meine, wenn der der, ich glaube, also für den Starbucks-Ausrutscher, da kann ja die Airline wirklich nicht haftbar gemacht worden sein. Also Ich habe jetzt zum Beispiel hier so einen kleinen kleinen Pfeil dagegen auch durch die Timeline. Das ist von einer Frau, die mit einem Ja, mit seiner Untergesellschaft eine Group Airline, äh, einer der vielen hunderttausend, ähm, geflogen ist.

Simon Der deutschen Airline mit Messer und Gabel am Heck.

00:15:44Steffen Ja, aber ja, ja genau. Also, ja, also, aber da gibt es ja, da gibt es ja ganz viele und mit so einer Subsidiary, wie es so schön heißt, ist sie geflogen und Ja, und sie hat sich dann auch beim Besteigen des, wie war das jetzt? Sie steht doch drauf. She, uh Lenny went down a wet of slippery airstays, also halt die nassen Treppen untergang, ist dann ausgerutscht und hat sich dann für zwei Wochen musste sie ins Krankenhaus und jetzt verklagt sie, wegen Artikel 17 des Montreal-Abkommens, verklagt sie jetzt die

00:16:19Steffen die airline dass es irgendwie passiert ist und das war eben halt die frage wenn du jetzt schon sagst dass der dass die hier, weil das eine Treppe ist und die rangefahren ist vom Flughafen, wer ist jetzt dran schuld? Aber wahrscheinlich, sie wollte ja das Flugzeug bitte steigen. Also Also wir werden es hier ab Abend nicht entscheiden, das weiß ich.

Simon Ja, ja, ja. Ja, gut, aber ey.

00:16:49Simon Betreten des Flugzeugs, okay, also dann kann man sagen, sie hat die Treppe betreten.

Steffen Was ja am Flughafen, also in Frankfurt, mit seinen Tausenden von Außenpositionen tagtäglich passiert, ne, irgendwie so. Ach ja, aber so definitiv und ich dachte immer, das ist klar geregelt, weißt du? Dass wenn das nicht die, die, dass die Treppe, also der, vielleicht habe ich das falsche Erinnerung.

00:17:21Steffen Also, wie gesagt, das ist.

Simon Ja, mir ist, also es kann schon sein, also mir ist jetzt, ich sage jetzt da Full Disclosure, mir ist jetzt so kein Fall mit mobiler Treppe so untergekommen. Wie gesagt, kann schon sein. Und du hast sie ja auch gesagt, schön mit rausreden. Ich würde es auf alle Fälle mal, wenn ich jetzt an deren Stelle war, würde ich es auf alle Fälle mal probieren.

Steffen Ja, ist klar.

Simon Aber es macht schon, es macht Sinn auf alle Fälle.

Steffen Und vor allem es sind Amerikanerin, die würde das sowieso probieren.

00:17:52Simon Das ist dann sowieso das Nächste. Wobei im Endeffekt wahrscheinlich mit Bontrell wird es ja nicht so glücklich werden, weil da sind dann die Haftungsrahmen ein bisschen geringer als das, was man In Amerika sich so erwarten durfte.

Steffen Ja, aber also was, also zum Beispiel, wenn wir jetzt diesen Flug nehmen, ne, also wie gesagt, ich habe den Artikel hier für euch verlinkt und so, sie flog jetzt von Philadelphia. Nach ähm Frankfurt oder war es umgekehrt?

00:18:22Simon Na, booked from the flight From Philadelphia to Frankfurt, yeah.

Steffen Genau, Philadelphia to Frankfurt. Jetzt bin ich gerade verwirrt, ich habe mir das doch durchgelesen.

Simon While some modal air stairs are equipped with perspective hoods to keep them dry and protect passengers from the elements, the airstairs that discover airlands, also the these are besagt Ellen, used didn't have a hood and were soaking wet from the rain.

Steffen Ah, okay.

Simon When Patricia, also exited the aircraft, she stopped at the top of the airstairs and discussed with her daughter how she could safely descend the stairs.

00:18:59Simon her daughter took Patricia carry o Patricia's carry-on case, causing a brief pause in the flow of passengers down the stairs. Um Und dann complaint, bla bla bla.

Steffen Also wenn ich jetzt weiter.

Simon Und dann die Flugbegleiterin hat sie dann dieses Zögern weniger Unterstützung angeboten, sondern vielmehr sie dann mehr oder weniger runtergeaschelt oder gescheucht und dann an das Unglückshandel lauft.

00:19:31Steffen Wenn ich das so sehe, ist sie halt auf dem Rückflug. Sie haben mir geschrieben für einen Repatriation Flight. Das wundert mich gerade irgendwie sowas. Und dieser Flug ist in Shannon diverted. So. Also sie ist losgeflogen in Frankfurt und wollte zurück nach Philadelphia und ist dann aber entschennen. Und ich glaube, das war dann, nachdem sie zwei Wochen da im Krankenhaus war. Und dann ist sie, sind die, weil Der ist halt nochmals Krankenhaus gekommen und irgendwas.

Simon Also irgendwie die Arme bewegt.

00:20:02Simon Da war dann eine Infektion. Da hat es eine Infektion und da stellt sich die Frage, warum er die überhaupt auf ein Dinger gelassen hat. Okay. So wie die. Herr die hatte.

Steffen Und das ist jetzt die Frage, komm mal. Jetzt, was sie hier steht, hier stellt sie mich dran. In simple terms, um jetzt steht natürlich drinnen Der Carrier, also hat natürlich dann das Montreal-Abkommen gezückt und hat gesagt, hier, und wir sind verantwortlich für die 1. 200, äh, 128. 000 A 821 Special Drawing Rights, Sonderziehungsrechte.

00:20:32Simon Genau, und das heißt E, da steht ja dann also diese 128.

Steffen 000, das sind 176.

Simon 000 Dollars. Also, das ist so dieser Umrechnungskurs dann. Okay.

Steffen Naja, auf jeden Fall ist das der Umbringungskurs, das, woraus sie jetzt nicht maximal steigen kann, sondern jetzt, sie versucht natürlich irgendwie mehr dabei rauszukommen. Und passiert sowas, dass die Leute mehr kriegen dann? Oder ähm

Simon Das ist dann eben nur, kommt drauf an. Ja. Aber das ist eben genau das, wo es dann darum geht.

00:21:04Simon Ob jetzt da irgendwie Vorsatz grob fahrlässig im Spiel war. Und in dem Fall jetzt natürlich, wenn die jetzt das übelste Wurzel war, dass die Flugbegleiterin sie da die Treppe runtergeschubst hätte. Naja, das wäre natürlich eine gute Klagsbasis, weil da kann man dann schon irgendwo von Vorsatz würde naheliegen, sagen wir es mal so.

Steffen Also, ähm, also ich meine, sie hat natürlich

00:21:34Steffen Sie sagt, sie wurde rut, rutter, rushed sozusagen in Frankfurt, ging den zwei Wochen ins Krankenhaus. wollte dann wieder zurück und dann hatte sie Infektion und ist dann nochmal deverdet, endet jetzt in Shannon und wie immer sie die Geschichte dann weitergeht, weiß ich nicht. Es ist Ich hoffe, also, ich hoffe, das ist eine wirklich unglückliche Geschichte. Aber ich hab das. Extrem, extrem. Also ich hab das, aber. Auch schon mal so erlebt.

00:22:04Steffen Wir standen in der Schlange, das war in Houston, noch weiß ich noch ganz genau, und da war auch ein älterer Herr. Nein, schon. Da war ein Sohn, aber der war halt, ich sag mal, ein bisschen jünger vielleicht als ich, also auch nicht mehr der ganz jüngste. Und der hat seine Mutter, die war natürlich dafür relativ alt, sie hatte sie dann zum Flughafen hingebracht, wollte sie hinbringen zum Check-In, sie wollte mit da fliegen. Und wir standen also in der Reihe, und ich weiß nicht, wie das passiert, dass ihr wisst, die Dame.

00:22:36Steffen Die stand ganz dicht dabei, hat irgendwie einen Schritt zurück gemacht und die Kollegin hat gerade einen Schritt vorgemacht und ist sie irgendwie gegen den Koffer irgendwie gegengekommen und ist umgefallen und hat sich schwer auf den Arm und dann ein großes Geschrei. Der Typ ist uns angegangen, wir hätten ja den Koffer in die Hacken geschoben und das sei jetzt der Schober, der hat einen Alarm gemacht da drin und hat die Kolleginnen angepückt. Ich habe mich dann zwischendurch und habe gesagt. So jetzt ist mal ganz ruhig hier. Und dann kam der Stationsleiter auch an und dann haben wir da erstmal, ich glaube, die hatte einen besseren Platz gekriegt, die hat aber die ganze Zeit.

00:23:09Steffen Also, dass irgendwann die Chefin auch, die die ganze Zeit, also wirklich um sie gekümmert hat, dann hat er gesagt, so jetzt ist irgendwann auch jetzt mal Schluss jetzt hier. Also das war unglücklich, was da gelaufen ist. Wahrscheinlich ist sie auch nur über ihre eigenen Füße geschleudert, aber dass du hast richtig gemerkt, da wurde dann. Die alle Register, die man so, ne, da fehlt ja doch, dass die Halskrause rausgeholt wurde, wie im Film, ne? So gleich. Das war, also war unglücklich in der Physik, kein Mensch möchte hinfallen. Aber da hast du schon ein bisschen das Gefühl gehabt, du wurdest da so ein bisschen gepusht. Hier in der Fall von der Patricia, ich würde sagen, da ist es echt doof gelaufen.

00:23:39Simon Und natürlich ist es aber bei dir, bei dir ist dann also Weiß dann nicht, was rausgekommen ist, oder wollte da nie jemanden einen Report sehen dazu oder kam da mal eine Frage dann?

Steffen Also, ähm, die, wir haben, ähm, die Chefin hat einen ganz langen Bericht geschrieben über das, was an Bord, also was da nach unserer Meinung da passiert ist. Ich weiß nicht, ob da jemals was kam, weil wir kriegen da ganz selten eine Berührung, nur als sein, wir müssen nun mal wirklich konkret Zeugenaussagen machen, aber wenn natürlich alles vorschriftlich gut aufgenommen wurde, ist.

00:24:09Steffen Und das hatte die Chefin da gemacht und hatte das alles wirklich detailliert irgendwie aufgeschrieben, dann wird da auch nichts weiter kommen, also glaube ich. Also an die Crew. Sozusagen. Natürlich wird da auch die Abteilung sich mit beschäftigen, eventuell müssen, wenn der Sohn da noch die seine, die Avokat gezückt hat, ne? Sagen wir mal so, um das mal. Mit dem Text so zu sprechen. Okay. Was macht denn das Montrealer Abkommen? Hast du noch Lust darüber zu plaudern?

00:24:41Steffen Was macht denn das Loch, das Montrealer Abkommen?

Simon Also eben im Endeffekt so kann man sagen, also das eine sind diese ganzen Unfälle bis hin zu eben Letaler Flugausgang. Verspätungsschäden sind auch drin. Ah, okay.

Steffen Okay.

Simon Also wenn das Gepäck verspätet ankommt, da gibt es auch eine Haftungsmaximale. Und dann eben auch noch generell für Beschädigungen und Verlust vom Gepäck.

00:25:13Simon Das richtet sich auch alles nach Montreal. Also das sind eigentlich so diese Diese großen Punkte. Wo eigentlich er dann aber ziemlich viel wegarbeitet schon im Daily Business eigentlich.

Steffen Äh ist in diesem Montre Abkommen auch sowas schon geregelt so in dem Stadion das? Wenn du also ein wirklich Kein Flug, der durch irgendwelche europäischen Regelungen oder amerikanischen Regelungen abgedeckt ist. Also du fliegst zum Beispiel eine relativ no-name Airline, aber IATA-technisch würde jetzt

00:25:47Steffen Ich nenne mal einen, von Marokko, nicht Marokko oder von Ägypten nach Mexiko fliegen. Und jetzt. . Kommt derjenige, geht der Flug einen Tag später oder zwei Tage später? Für was ist laut Montreal Abkommen denn die Airline verantwortlich? Auch für dein Hotel noch in Kairo denn, wenn du nicht wegkommst oder irgendwas?

Simon Nee, also das ist dann wirklich so Also da gibt es ja dann im Endeffekt eben genau deshalb, das sind also Themen, die dann in Europa in der berühmt berüchtigten 261 geregelt sind.

00:26:22Simon Eben, da steht dann halt ganz genau drinnen, Verspätung hast du Absurd so viel Zeit, Verspätung, Anspruch auf Ein Fax. Ehrlich? Ja, eklig steht glaube ich noch drin. Und da gibt es einen Snack und dann ein Getränk und da eine Hotelübernachtung. Du kannst das natürlich auch alles über Montreal im Clarkswitz geltend machen, ist aber halt eigentlich wesentlich komplizierter als über die 261, weil da steht es einfach sehr.

00:26:57Simon und Anführungszeichen niederschwellig geregelt drinnen. Aber natürlich, wenn du jetzt hergehst und bei dem Beispiel irgendwo außereuropäisch unterwegs bist, keine Ahnung, was jetzt in Mexiko und in Ägypten für Fluggastrechte gelten, dann wirfte ich das im Endeffekt auf Montreal zurück und dann ist halt so die Frage, ob du dir das halt im Endeffekt da irgendwie antust, dir deine mexikanische Airline dann in den in den Ohren landzuziehen.

00:27:29Steffen Das ist dann also Ich frage ja nun deshalb, weil du gesagt hast: da in diesem Montreal-Abkommen sind auch Verspätungssachen mit geregelt. Also ich wusste das nicht. Aber das ist so, wenn sie zwei Wochen Zu spät kriegen, dann kriegen sie zehn Sonderziehungsrechte. Also wahrscheinlich was ganz Banales.

Simon Ja, beziehungsweise du musst halt den Schaden nachweisen, der dir daraus entstanden ist. Das ist nämlich das Entscheidende. Und das würde halt dann eben in den meisten Fällen halt schwierig das nachzuweisen.

00:28:03Steffen Na aber wieso das kannst du doch nachweisen, der Fliege halt der ist sich geflogen, Peng.

Simon Genau, aber was war dann dein Schaden daraus? Okay

Steffen Dass du länger bleiben musstest und hell bezahlen musstest, oder nicht?

Simon Genau, also das funktioniert, aber eben so Themen wie, keine Ahnung, ja, du hast keine Ahnung, du hast vielleicht auch Mietwagenkosten gehabt, weil du den Mietwagen verpasst hast. Und da wird es dann zum Beispiel schon tricky, weil dann

00:28:33Simon Versagt die Erline, naja, wieso hast du den Mietwagen nicht storniert und sowas? Und dann sagst du, ja, hätte ich nicht gekonnt oder hätte so und so die Gebühr. Also da kannst du halt dann wahnsinnig viel drüber diskutieren. Ja, verstehe ich. Und da ist, also Das ist halt dann so die Frage, ob es das dann den Aufwand wert ist.

Steffen Wie heißt das so schön, Vermögensschäden sind sowieso nicht abgedeckt, ne?

Simon Genau, genau, genau. Und dann geht das halt dann so in diese Richtung. Also ich glaube, was es zum Beispiel gibt, Das sind so Themen, wenn zum Beispiel jetzt der Flug zum Kreuzfahrtschiff, ähm

00:29:06Simon verspätet ist und du jetzt die Kreuzfahrt verpasst hast, deswegen. Also das, da gibt es, glaube ich, Rechtsprechung dazu und auch Fälle, wo das so durchgestritten wurde. Aber wie gesagt, also das Das ist auch, glaube ich, also das ist jetzt nur meine Vermutung, dass eben durch 261 und so sehr viele von diesen Themen eigentlich schon abgefrühstückt sind und ich glaube, solche reinen Schadenersatz klagen Oder Ansprüche aus Schadenersatz. Also es muss ja nicht sein, dass du es deswegen klagst.

00:29:36Simon Die kommen nach meinem dafür halten. glaube ich eigentlich nicht wirklich vor, eben weil es einfach eigentlich relativ aufwendig ist für relativ wenig Output, wenn man so möchte.

Steffen Dieses 261, das ist ja das Europäische, was du gesagt hast. Und da ist ja relativ relativ, sagen wir mal, großzügig geregelt, was alles als Verspätungen und etc. gilt. Da gibt es ganz, ganz wenig Ausnahmen, wo die Airline sozusagen keine Schuld hat. Wie ist es denn bei Montreal?

00:30:07Steffen Geregelt. Also, wenn da steht, Wetter war da, dann kann man schon sagen, nö, dann geht halt nicht. Wir konnten.

Simon Nein, da ist, also, was das betrifft, ist eigentlich, da muss die Erlangen verschulden haben. Okay. Und das, ähm, also fürs Wetter kann die Airline nichts.

Steffen Ja, verstehe, alles klar.

Simon Also da ist also das, die, die 261 ist da, ist da wesentlich niederschwelliger unterwegs als Als jetzt, wenn man versucht, sowas über Montreal oder sonstige allgemeines Zivilrecht, wie es so schön heißt, durchzuboxen.

00:30:43Steffen Ich kann mich auch erinnern, dass das so ein alter Artikel aus hier irgendwie irgendein Forum, vielleicht war es auch Pilotenflugzeug, was hat damit nichts zu tun irgendwie da, aber da ging es um den Fall und das ist aber aus den Frühzeiten der Rheinjahr gewesen, also auch noch vor 2000. Und da war nämlich auch ein Fall, da ist ein die besagte Gesellschaft mit der Hafer hinten im Heck, die ist da. konnte irgendwo angeblich nicht landen weil dort C3 war sozusagen und und deshalb haben sie gesagt nötig, konnten wir ja nicht

00:31:16Steffen Und da haben dann Buddhiklage am Ende auch durchgegangen, weil sie gesagt haben ey, es kommen Praxis, dass die Flieger mittlerweile Autoland haben. Und jetzt kommt man nicht da mit der Tatsache, dass ihr da nicht hinkommt. Also da haben sie so auf den, auf den, ähm, wie heißt das so schön, den

Simon Außergewöhnlichen Umstand.

Steffen Da wollten sie sich die darauf berufen, aber wie halt das Best Practice, also da heißt ja der Begriff, also dass die Flieger das können und Und es gab keine technischen Gründe dafür dagegen und der Flieger war okay, also es kann nicht sein, dass ihr denn das Wetter habt.

00:31:46Steffen Ihr habt das nämlich einfach nur nicht gehabt oder wolltet nicht oder was weiß ich, keine Ahnung. War auch irgendwie ein interessantes Ding. Gibt es noch was, was man zu Montreal sagen könnte?

Simon Ich glaube, bei Montreal sind wir glaube ich so weit durch. Also kann man zusammenfassen. Vereinfachte Haftungsregeln, die den Anspruch haben, möglichst weltweit zu gelten. Also du hast davor schon so Barokko so angeteasert. In Marokko gilt jetzt zum Beispiel die Fernsehen ratifiziert.

Steffen Ja, genau. In Marokko habe ich kurz erwähnt, weil wir darüber empfäger.

00:32:16Steffen Also in Marokko gilt noch das Warschau.

Simon Also da kannst du deine Goldmark, was auch immer, dann wieder rauskramen. Also, ich sage jetzt einmal so, von der Systematik. Ist relativ ähnlich, aber sage ich mal weniger Best Practice oder weniger. Also die 70 Jahre Lernkurve zwischen 29 und 99 hat man halt dann In Montreal und in Warschach halt dem nicht.

00:32:46Steffen Okay. Also manchmal lohnt sich ja schon die AGB von diesen Tickets, die ja mittlerweile, ich erwähnte ja früher waren das ja irgendwie sechs. Ganz dünn bedruckte Seiten eng, die da hinten dran klebten an jedem Ticket. Und mittlerweile kriegst du das wahrscheinlich als Kleingedruckte im PDF und es ist keine Menge mehr durch. Vielleicht sollte man sich das ab und zu doch nochmal einmal durch die durch die durch die Lesemaschine durchschicken, ey, fass mal zusammen, wie sowas, ne? Ja.

Simon Aber du wirst, du würdest ja auch dann in den meisten Beförderungsbedingungen, also ich gebe, zumindest in Europa.

00:33:16Simon Da werden dir irgendwo diese Sonderziehungsrechte, wenn dir dort entgegenflattern wieder. Oder zumindest der Verweis auf Montreal.

Steffen Ja, okay. Sondern hattest du Chicago-Abkommen erwähnt, ne? Was regelt denn das sozusagen?

Simon Also Chicago ist dann so ein bisschen, also ich glaube 1954 haben wir gesagt. Das kann man dann, das kann man nochmal Also in den 50ern und nach dem Zweiten Weltkrieg, wo es eigentlich darum ging, auch heraufziehendes Chat ein.

00:33:54Simon Chat-Zeitalter. Und dann geht es eigentlich darum, so ein bisschen einen Rahmen zu schaffen für die Luftfahrt weltweit. Also, das sind dann so Themen. dass jeder Staat den Luftraum, die Hoheit über den Luftraum hat. So Themen wie Verkehrsrechte sind da drin geregelt. Also geht im Endeffekt ja Darum irgendwo einen Ordnungsrahmen für den globalen Luftverkehr eigentlich zu schaffen.

00:34:26Steffen Und ja, stimmt, ich habe 1944. 1944, ja. Ja, genau, genau. Ja, ja, genau. Und ja, was ähm Sind das auch schon mit den, das sind diese berühmten Richter, der ein Flugzeug hat das Recht, über ein Land zu Fliegen.

Simon Genau, und auch diese berühmt berüchtigten erste, zweite, dritte, vierte, fünfte Freiheit, das ist auch zum Beispiel Chicago.

Steffen Vielleicht können wir die, sollen wir dir mal ganz kurz, die Essenfreiheit ist einfach nur, dass du darüber fliegen darfst, ne? Oder wie sowas?

00:34:56Simon Genau. Und die erste, also und was der da zusammenhängt, aber das hat sich ein bisschen mit in der Zwischenzeit mit europäischen Luftfahrtabkommen und so überholt Aber im Endeffekt früher war dann eigentlich oder nach wie vor so, dass die Staaten dann eigentlich dann Verkehrsabkommen miteinander geschlossen haben. Also welche Airline und Bis bis dann in die in die in die 80er, 90er Jahre waren das ja dann alles auch Staats Airlines, sind es teilweise auch heute noch.

00:35:31Simon die dann halt entsprechend zu den zu den jeweiligen Staaten, mit denen es ein Abkommen gab, geflogen sind. Und dann ist halt das erste Mal, dass man überhaupt drüber fliegen darf, dann ist dann das nächste, dass man zwischen zwei, also in diesem Staat, in einem anderen Staat landen darf. Und das geht dann so weit, also zum Beispiel diese Kapotage, dass man als fremde Airline in einem anderen Land fliegen darf. Oder zum Beispiel

00:36:01Simon Habe ich jetzt gemacht, zum Beispiel mit Emirates von New York nach Mailand geflogen. Fünfte Freiheit.

Steffen Die fünfte Freiheit, ja, genau. Ich habe hier gerade stehen, das erste ist überausrecht, der zweite technischer Stopp, dass du anhalten darfst, ne? Und dass du eigentlich auch dort kranke Menschen aussetzen darfst. Also die dürfen, wenn du jemanden hast, den du abladen musst, dann dürfen sie das eigentlich nicht.

Simon Nicht verhindern. Wobei die Frage ist halt, also ist halt immer so, also ich glaube, ob das halt dann taktisch so klug ist.

00:36:37Simon Überlegt man sich auch zweimal, also da gab es ja auch dieses Thema, wo eine R in der Maschine jetzt irgendwie eine Triple Seven irgendwo in Russland gestrandet ist Oder auch dieses Thema da zum Beispiel nach Pakistan, ob das ein guter Alternativ ist, wenn man nach Indien fliegt. Also, das ist dann die Frage, ob man nicht dann wie man sich dann entscheidet.

Steffen Ja, ja, ja, ja, das hat man schon, aber es gibt halt das Recht, dass wir da unterschiedlich.

Simon Grundsätzlich wird es gehen, genau, genau. Also wenn es sein muss, muss es sein.

00:37:07Simon Also möglich ist es, ist es auf alle Fälle mal. Nur, was halt dann natürlich das andere ist, also wie dann die Bürokratiemühlen dann dort malen, das sei dann dahingestellt, würde ich jetzt mal sagen.

Steffen Genau, was du mit, also das, genau, das ist Transport des Auslands, das dritte, vierte Transport des Inland oder fünfte Transport zwischen Drittstaaten. Was du als Kabotage bezeichnet hast, das ist das praktisch, was auch passiert ist, wenn

00:37:38Steffen wenn die Emirates jetzt Verbindung nach Frankfurt fliegen würde und dann weiter zwischen Frankfurt und Berlin noch Gäste transportieren würde.

Speaker 3 Also in einem anderen Land.

Steffen innerhalb des Landes noch Gäste transportiert. Ich meine, es kommt immer noch vorab und zu mal.

Simon Ja, also beziehungsweise ist es dann noch so, also in Europa haben wir ja mittlerweile ist das ja ein Raum, deswegen fliegt auch die die die Ryanair von, keine Ahnung, Frankfurt von Lübeck nach Malta zum Beispiel, als als irische Airline oder oder jetzt mit neuerdings mit maltesischen Töchtern.

00:38:17Simon Das ist alles in Europa vereinheitlicht, weil man sagt, es ist ein gemeinsamer Markt, also das ist auch mit der EU eigentlich dann gekommen. Aber zum Beispiel auch die Äthiopien fliegt zum Beispiel Von Wien nach Kopenhagen so kannst du dann mit Triple Seven Ja, gut. Also, beziehungsweise das Entscheidende ist ja, sie verkaufen Tickets dafür.

Steffen Genau. Wobei das hat, also ich weiß, wir sind Flieger früher in den 90ern ganz viel geflogen von Karachi nach Dubai.

00:38:50Steffen Oder Abu Dhabi. Haben also ganz viele von denen Verkehr dort da übernommen, weil die arabischen Airlines war gar nicht in der Lage, dass von ihrer Menge aus zu machen, beziehungsweise ich meine jetzt ist ein Witz, ne? Also das passiert, glaube ich, nicht so sehr. Was regelt das Chicago-Abkommen noch? Also da, ah nee, du hast ja noch Chicago ist nur das Transportrecht.

Simon Was war da mit sich da, ich such es gerade in den im Sendeplan?

00:39:26Steffen Da steht auch Tokio-Abkommens.

Simon Genau, ich finde es gerade nicht. Okay. Über die Suchfunktion. Genau, und Tokio ist dann wiederum, das ist ein bisschen später gekommen. Das ist dann im Endeffekt so ein bisschen der strafrechtliche Name. Also was gilt, wenn was passiert so? Und eigentlich der Hintergrund ist ja der, also was gibt es denn für Für Möglichkeiten. Also erstens einmal, das Flugzeug bewegt sich im Raum. Das kann über internationalen Gewässer sein, das kann aber natürlich auch über einem Staatsgebiet sein.

00:40:00Simon Wenn das Flugzeug jetzt über Liechtenstein fliegt, ich glaube, da ist er ziemlich schnell durch. Kannst du jetzt sagen, so er war in Liechtenstein. Und dann ist halt so die Frage, was für Recht gilt. Und da geht man dann auf das Flakenprinzip, also wo das Flugzeug registriert ist, und sagt dann eigentlich mehr oder weniger. Sobald halt die Türen beschlossen sind und im Endeffekt das Land in diesem Gebiet, also wo auch der Luftraume dazugehört,

00:40:32Simon Als sich das Flugzeug gerade befindet, hat der gar keine Möglichkeit, irgendwie dort einzugreifen Also sagt man, dass dann diese berühmte Kommandantengewalt, dass die dann eigentlich dem, also der Kommandant da das zusteht, aber sich dem nach dem Registerstaat richtet, anbaut. weil einfach faktisch alle anderen eigentlich keine Möglichkeit haben, du kannst den zugreifen aufs Flugzeug.

00:41:02Steffen Deine Bordgewalt oder du kannst sie deine Juristische.

Simon Also Bordgewalt, Entschuldigung, Bordgewalt ist der richtige Begriff, weil den natürlich der Kommandant innehat.

Steffen Ja, genau. Aber trotzdem gibt es ja noch immer noch so Sachen, dass zum Beispiel, ich weiß das früher, mittlerweile geht es glaube ich auch, aber da wurde dann über den Da gab es ja das Internet noch so gerade am Anfang und dann war das Internet eingeschaltet, aber sobald du in den chinesischen Luftraum einflugst, wurde es ausgeschaltet. Weil durfte da nicht gehen oder irgendwie sowas.

00:41:33Steffen Sind das mehr so Vertragsregeln gewesen, vielleicht, von seitens der Satellitenbetreiber oder irgendwas? Oder wollten da wirklich die Chinesischen und haben gesagt, nö, das wollen wir das nicht oder irgendwie sowas?

Simon Weiß auch nicht, ne? Es kann mehr. Also im Endeffekt kannst du natürlich sagen, dass gewisse Regeln gelten in China. Also. Das geht dann so weit, dass du irgendwie sagst, dass die gewisse Überflug, also keine Ahnung, mit irgendwelchen verbotenen Dingen, du darfst den chinesischen Luftraum nicht benutzen.

00:42:06Simon Und im Endeffekt Also ich könne mir trotzdem. Und du kannst es dann aber am Ende des Tages, also gerade eigentlich durch diese Luftverkehrsabkommen, kannst du das dann eigentlich auch durchsetzen. Also, das ist dann im Endeffekt der Hebel. Weil wenn du dich dann nicht haltest, naja, dann werden halt deine Verkehrsrechte suspendiert oder sonst irgendwas.

Steffen Also ich könnte mir vorstellen, dass es tatsächlich wahrscheinlich eher so ein Ding ist. Von dem, also eine Abkommen zwischen dem Satelliten. Vom Satellitendings. Ja, genau.

Simon Aber, aber, also kann, also wird wahrscheinlich das Anliegende sein, aber ich sage jetzt einmal so, der Staat, wo du, wo du drüber fliegst

00:42:43Simon Also eben über die Abkommen und so, der hat schon einen Hebel auch, sage ich jetzt einmal, seinem Recht faktisch Geltung zu verleihen.

Steffen So, ich habe hier auch gerade so ein bisschen gegoogelt, hier dieses Chicago-Abkommen, Tokio-Abkommen, also was da drin steht hier, was auch hier. . was der Kommandant machen darf und also was um Bordgefahrt durchsetzen steht da drin. Und ich glaube auch, da steht drin, dass man Anruli überall heraussetzen kann.

00:43:13Steffen Ich glaube, das sind auch da geregelt, dass du das, dass du überall den Menschen runterging hat. So und du hast gesagt, und das stutze ich jetzt so ein bisschen, das Abkommen gilt abschließen der Türen zum Abflug bis zum Öffnen des Aufsteigen. Wann ich habe mal eine andere Definition gehört.

Simon Also im Endeffekt, sobald der Staat draußen eigentlich nicht zugreifen kann.

Steffen Weil ich habe mal gehört, dass also dass Bitte korrigiert mich, weil hier steht auch drin irgendwas vom Hager-Übereinkommen auch noch, das ist ja noch weiter, was da irgendwie drin ist.

00:43:48Steffen Das ist irgendwie. Kann nur Hager Landkriegs. Ja, ja, die kenne ich auch, aber da hilft auch nicht. Vielleicht, äh, da müsste ich da, vielleicht müssen wir da irgendwie was hinschieben. Das habe ich, ich kenne auch nur die, die. die Hager Langkrieger von 640 oder eben sowas. Nee, aber dass ich mal gehört habe, dass, so wurde uns das erklärt, dass absetzender Tech-Off-Power Weißt du, da jetzt vorher kann die Bordgefahrt ja in dem Sinne einfach nur durchgesetzt werden, in dem Sinne Flieger anhalten. Und du kannst so einen Flieger beim.

00:44:18Steffen . nun ganz leicht anhalten, indem du einfach ein Fahrzeug davor stellst. So. Denn dann bist du ja wie so ein Part. Deswegen dachte ich immer, es gilt tatsächlich bis zum verlassenen Runway, bei der Landung. Und dann bis setzen der Tag auf Power, weil in dem Moment ist kritisch.

Simon Wobei, also ihr würde jetzt da würde mir wieder rausreden, das widerspricht sich ja Von Fall zu Fall nicht. Weil im Endeffekt du hast dann, also kommt drauf an, also geht beides danach, ob du faktisch Zugriff haben kannst.

00:44:54Simon Und natürlich, du kannst ein Flugzeug, wenn du jetzt ein Freiberuto auf die Runway stellst, kannst du es effektiv festhalten. Gleichzeitig, wenn du irgendwie den Anrulier an Bord hast, aber die Tür ist schon zu und so, dann ist es halt in diesem Moment mal unpressurized. Also bist du auch schon irgendwo insoliert so. Also das kommt dann wahrscheinlich von Situation zu Situation, hast du wahrscheinlich dann wieder, müsstest du unterscheiden, wenn du den Anwendungsbereich eröffnest.

Steffen Okay.

Simon Also wahrscheinlich, wahrscheinlich, also wenn, wenn du jetzt den Anrufer an Boot hast, ist das eine und das andere ist dann halt, keine Ahnung, wenn das Flugzeug entführt wird.

00:45:32Simon Wird aber beides für mich dann, ja Also wegen dem Anrulier an Bordst du nicht die das Flugzeug am Take-Off hindern.

Steffen Ja, klar, gut, er würde dann nicht, er würde ja sowieso nicht mit Anruf nicht starten oder irgendwas. Und du kannst ja in jeder, aber du.

Simon Und was du ja dann machst, du rollst zurück und gibst den bei den freundlichen Herren in Uniform dann ab.

Steffen Ja, aber interessant ist zum Beispiel Ja, die Tatsache, nehmen wir mal, da ist irgendein Gast drauf und der sollte eigentlich gar nicht ausreißen.

00:46:06Steffen Und So, rein rechtlich dürften, so habe ich das verstanden, also dürfte der nicht mehr, sobald du erstmal zum Start halt Techno-Power gesetzt hast und losrollt, so rein formal bis Du der, aber das ist ein altes Ding, das hat manchmal auch bekommen, das habe ich mir irgendeiner gesagt, das hat mir irgendeiner gesagt bei irgendeiner Schulung Die wir mal irgendwie bekommen haben, irgendwas, und das ist 15 Jahre her und irgendwann das alles so richtig war. Also grundsätzlich, vielleicht stimmt das ja nur grundsätzlich.

00:46:36Simon Also, wie meinst du, dass du jemanden Du hast jemanden an Bord und da dürfte nicht ausreißen, oder?

Steffen Ja, so ein, wo der Staat ein berechtigtes Interesse hat, den Menschen sozusagen, dass er nicht ausreißt. Aber du als solches ist völlig wurscht, ob ich den ausreißend nicht, der hat ein Ticket abord, alles ist egal, alles schick, der darf auch einreisen, da wo wir hinfliegen, ne, weil er keine Ahnung Staatsbürger ist und sowas in der Art und wann wann dürfte denn sozusagen da noch Stopp gesagt werden?

00:47:09Steffen Hier, du hältst jetzt hier an oder du wir Wir greifen jetzt in die Bordgewalt ein, sozusagen, indem wir die Gewalt.

Simon Ich glaube, das war sogar Nawalny, oder? Der, der da mit der Ryanair-Maschine ein russischer Dissident, der da in Weißrussland, wo die Ryanair-Maschine zur Landung gezwungen wurde.

Steffen Das war ein weißrussischer Blogger oder irgendwas, so ein YouTuber, so ein Journalist, den sie da dann aus dem Flieger rausgezogen haben, ne?

00:47:39Steffen Irgendwie sowas, ne? Das ist eine sehr spezielle Frage, eine sehr feine Frage. Also da müssen wir auch keine.

Simon Also in den Fall, sage ich jetzt einmal im Endeffekt Das ist dann die normative Kraft des Faktischen, wenn du dann natürlich den Flieger die Take-Off-Clearance verweigerst oder so etwas. Das schaue ich mir dann im Endeffekt an. Also, ganz ehrlich, vollkommen egal wahrscheinlich, ob Tokio gilt oder nicht.

00:48:12Simon Also das ist dann, das ist dann, wenn der Staat ein Interesse hat, dann setzt er das durch. So, ob das dann alles rechtlich pipifine, weil das sei mal dahingestellt. Das ist dann halt einfach dann das nächste Stärke.

Steffen Das andere Ding ist natürlich, ich nehme mal den krassen Pfeil hier, du Tür sind zu und du rollst schon zum Zur Startbahn ist ein Stauer, du wartest da noch oder bist gelandet, anderes Teil wartest auf dein Gate und er ist ein randalierender Gast. Dann kann ich natürlich, und die Tür sind noch zu, kann ich, habe ich natürlich trotzdem die Bordgewahrt ausüben und sagen, hier.

00:48:45Steffen Seien Sie jetzt ruhig, oder wir müssen sie ja hier irgendwie Zwangsmaßnahmen zu ergreifen. Und die könnte ich natürlich dann in dem Sinne machen, weil dann gar keiner da ist.

Simon Also das ist eben, das ist genau diese Situation, wo du halt dann keine andere Wahl hast. Oder oder weil, ja. faktisch Kabine ist pressurized und du stehst irgendwo in der Schlange oder so. Aber du wirst natürlich dann wahrscheinlich, gehe jetzt mal davon aus, als Inhaber der Botgewalt dann trotzdem zusehen. Dass du dann irgendwo aus der Schlange dann rauskommst oder möglichst schnell dann irgendwie Polizei an Bord bekommst.

00:49:19Simon Okay

Steffen Ähm, ah cool, ja gut, danke. Also nur das ist ja auch, wir reden ja auch nur so grob, damit unsere Hörer so ein bisschen, Hörerin so ein bisschen So einen Einfluss da drauf kriegen, den hast du was anderes wieder da reingeschrieben, das finde ich ja ganz spannend, das war jetzt letztens gerade wieder passiert Ich gehe gleich runter in derselben drinnen mit staatenfreiem Luftraum in unserem Sendeplan. Das steht aus der Praxis, Kaufverträge für Flugzeuge, Eigentumsübertragung an gewissen Flughäfen.

00:49:49Steffen Das habe ich nicht reingeschrieben.

Simon Das habe ich geschrieben. Nein, nein, das habe ich reingeschrieben.

Steffen Weil man gibt ja manchmal, da wird ein Flugzeug gekauft irgendwie von, ich sag mal, ein Airbus aus Von einer Airline gekauft und die fliegen aber nicht direkt dorthin, nachdem sie von Toulouse, sondern sie fliegen erstmal wahrscheinlich irgendwelche Leasing-Verträge dann, fliegen einmal durch den englischen Luftraum Zum Beispiel.

Simon Und du, also sind oft irgendwelche steuerlichen Themen, beziehungsweise auch so ein bisschen so mit

00:50:26Simon mit Zollthemen. Und da ist halt eben genau dieser Punkt, dass dann zum Beispiel jetzt wieder, also irgendein Recht muss gelten und im internationalen Raum geht kein Recht und im Übrigen auch kein Mehrwertsteuerrecht. Gut, das geht über einen Plüging sowieso nicht. Und da gibt es halt dann, also je nachdem, gibt es halt gewisse Staaten. oder wenn du das Flugzeug in einen gewissen Staat einführen möchtest oder ein gewisses Recht auf diesen Kaufvertrag anzuwenden ist, wo es dann einfach Sinn macht, die Übergabe an einem anderen O zu machen oder eben im internationalen Luftraum.

00:50:57Simon Und dann wird dann halt irgendwo in den Vertrag reingeschrieben, die Übergabe findet. . Da und da ein Dortstadt, dann muss halt Dispatch darauf achten. Also das kann zum Beispiel auch sein, wenn der Flugzeug von der Leasingfirma an die andere Leasingfirma übertragen wird. Der Flieger fliegt ganz normal und landet, keine Ahnung, in Robo oder sonst wo und startet aber mit einem neuen Eigentümer. Und als Passagier oder Besatzung merkst du das gar nicht, dass da gerade der Flieger verkauft wurde. Oder eben auch dann im internationalen Luftraum.

00:51:29Simon Aber und eben, also wie gesagt, das kann auch durchaus auch vorkommen, dass es Konstellationen gibt, dass der Flieger während der Commercial eingesetzt wird, irgendwo gerade verkauft wurde und man eigentlich nichts davon mitkriegt. Okay.

Steffen Aber ich stütze nochmal, kann das, also wie gesagt, sehr häufig sind die Dinger mit England.

Simon dass sie durch England fliegen ja ja also England ist ist ist generell also auch zum Beispiel also Pantrecht für Flugzeuge und so Englisch also Viele von diesen Kaufverträgen und Leasingverträge, die unterliegen englischem Recht.

00:51:59Simon Das hat sich dann einfach so durchgesetzt, dass das eine produktive Rechtsordnung ist.

Steffen Dann müssen sie auch durch England durchknadern, damit das rechtswirksam ist?

Simon Nein, muss nicht sein. Also das kann sicher irgendwie Am Ende werden steuerliche Gründe sein wahrscheinlich, warum man das so macht. Aber das ist dann halt im Endeffekt die Vertragsgestaltung und was man halt nicht vergessen darf bei dieser ganzen Geschichte. dass so ein Flugzeug eigentlich günstig ist. Und wenn du irgendwie was versteuern musst oder irgendwelche Gebühren für einen Verkauf bezahlen musst oder verzollen.

00:52:34Simon Da kommen gleich mal ein paar Millionchen zusammen und insofern siehst du dann zu, dass du das vermeiden kannst, Dachmöglichkeit. Und wenn halt die Lösung ist, dass du halt das Flugzeug im internationalen Raum übergibst, ähm Dann machst du das. Oder was zum Beispiel auch Delta macht, das ist jetzt ein gefährliches Halbwissen, aber dass die zum Beispiel die Flugzeuge, die also Airbus-Flugzeuge über Japan in die USA einführen. Also die waren zuerst in Japan und du weißt von Japan dann ähm

00:53:09Simon glaube ich, als Gebrauchtflugzeug so offiziell, aber der Flieger hat irgendwie fünf Flüge am Dunkler. Ja, fünf Stunden. Aber ist schon ein Gebrauchtflugzeug und für Flugzeuge Einfuhr von Japan in die USA für gebrauchte Flugzeuge gibt es halt irgendwie keinen Zoll. Und eben wenn man da keine Ahnung einen 350 für 150, 200 Mille kauft, das macht dann doch was aus. Also da lohnt sich dann der Umweg über Japan.

Steffen Gott, also kein Wunder, dass da ganze Büro-Torme mit Anmelden stehen, die sich durch diese Dinger denn da, vor allem im internationalen Recht, denn sich auch noch durchwuseln, ne?

00:53:45Steffen Oder irgendwas?

Simon Ja, ja. Also da ist schon ein gewisses Know-how hinter den Leasing-Firmen und so weiter und so fort. Da ist was dahinter, ja.

Steffen Ich nenne das auch mal Kreativität oder so. Ja, vielleicht. Ja, okay. Ähm. An oh, dann, ähm, was gibt's ja noch? Wir haben, das hast du mich jetzt gestellt. Wie geht der Kalloy mit Bordgewalt um? Oder wollen wir erstmal bei anderen Sachen bleiben? Damit wir gerade

00:54:16Steffen Wer, wir haben ein anderes Denk hier, Zeile, ich hätte mich, glaube ich, ein bisschen anders strukturiert und hier haben wir hier drinnen stehen.

Simon Kann das sein, dass ich durcheinander gebracht wird?

Steffen Ja, das macht er nichts. Mehr Prüfer. Wer haftet Wer haftet durch Passagierverursachte Diversions?

Simon Ähm, naja, also. würde ich mal denn again kommt darauf an, aber die Chancen stehen meines Erachtens ziemlich gut, dass der Passagier dafür verantwortlich gemacht werden kann.

00:54:52Simon so weit, so gut.

Steffen Also nur wenn er wenn er halt, also wenn er ein Krankheitsproblem hat, dann nicht. Nein, dann nicht.

Simon Also ich glaube, da werden auch keine Rechnungen verschickt. Also ich weiß, dass da von der Airline mit der Haufe am Heck und auch der voortgewaltige CEO dieser Airline. Also der hat das ja angekündigt, dass das passieren wird oder passiert ist. Also ich glaube, Krankheitsfall, nee, da wird auch wahrscheinlich dann wiederum, weil es im Endeffekt Schadenersatzrecht ist, wird es am

00:55:31Simon am schultaften Handeln des Passagiers fehlen. Aber wenn das jetzt natürlich jetzt ein Unruhe ist der die sichere Durchführung des Fluges nicht mehr zulässt und man deswegen dann den unterwegs ablädt. Diese Themen, also Sony Diversion, da würde ich schon sagen, dass grundsätzlich der Anspruch berechtigt ist, dass der Passagier dafür zur Verantwortung gezogen werden kann. Und dann ist halt eher so die Frage, dass man halt dann nachweisen muss, was denn genau der Schaden war.

00:56:06Simon Beziehungsweise dann vor allem auch, also geht es dann auch einmal schnell um nicht ganz niedrige Summen. Wenn man so, keine Ahnung, ja, also ich glaube, da brauchst du nicht mal irgendwie einen A380 und das reicht schon, wenn es zweiteil nun mal einen kleinen ist. Ja, ja, klar. Aber du kommst dann halt relativ schnell in hohe Summen rein oder für den einzelnen hohe Summen. Und da ist dann halt die nächste Frage wahrscheinlich, ob du das dann halt wieder reinholen kannst.

00:56:37Steffen Aber zum Beispiel, wenn du dann so bei einem Krackersfall ist und du, keine Ahnung, dann. wird ja der Krankenwagen nachher auch der Krankenversicherung in die Rechnung gestellt. Aber eine Diversion kann man nicht der Krankenversicherung in die Rechnung stellen, oder?

Simon Sei mal im Versuchwert.

Steffen Ja. Gar wurde, dass die Gesetzlichen immer teurer werden. Gut. Ja, denn du hast geschrieben wegen Dabers und wie geht der Kaloi mit der Bordgewalt um?

00:57:07Steffen Schon mal die Kabelbilder gezückt, das hast du geschrieben, ne?

Simon Ist noch nicht geschrieben, ne?

Steffen Gott sei Dank nicht. Ich habe auch noch keine Warnung aus, also eine offizielle diesen, also der Hintergrund. Erstmal versucht man ja alles an Bord zu deeskalieren und dazu machen die Flugbegleiter echt einen hervorragenden Job da drinnen. Und bevor es dann wirklich so diese ganzen Zwangsmaßnahmen kommen sollte, was man ja irgendwie vermeiden möchte.

00:57:38Steffen gibt es halt so einen Brief. Ich weiß nicht, ob du diesen Brief da schon mal gesehen hast, oder gezeigt wurde. Da ist ein Brief, da steht drauf, so Final Notice sozusagen. wenn sie jetzt nicht sofort mit ihrem Verhalten aufhören, dann kann es sein, dass wir Zwangsmaßen haben und sie abladen und und alles Mögliche irgendwie passieren und dass sie dann für die Kosten da irgendwie drauf ankommen. Und der Passagier möge das bitte unterschreiben. Steht, glaube ich, aus, ne? Und ich glaube, das wird nicht häufiger unterschrieben von dem Gast, oder?

00:58:11Steffen Muss wahrscheinlich auch sein.

Simon Diese schriftliche Warnung mit Unterschrift vom Kapitän, die gibt's. Also es gibt, glaube ich, die Fälle, wo es dann zur Deeskalation führt oder jetzt ist mal Ruhe im Karton. Aber es gibt dann auch die Fälle, wo es halt dann, ja, also ich glaube, das ist halt im Endeffekt auch. Nicht mehr ist ein Tool in der Toolbox und kann funktionieren, aber muss nicht funktionieren.

00:58:41Steffen Okay.

Simon Und ist denn mein Glaube, also wahrscheinlich, wenn die Situation eskaliert, dann eskaliert es, also das ist dann Final Warning hin oder her wahrscheinlich.

Steffen Ja, und wenn du natürlich dann da wird und da die Türen aufmachst, in dem dann haben wir wieder Abkommen hier von Tokio, ne? Und dann gilt natürlich das Recht des Landes und je nachdem, welche, ich sag mal, welche Ordnungswidrigkeit der Mensch an Bord betrieben hat, kann das natürlich echt unangenehm für ihn werden.

00:59:12Steffen Also und das ist natürlich auch ein Satz, den kann man immer dazu sagen. Also sonst werden wir, sonst müssen wir sie hier leider in ich sag mal, arabischen Ländern, wo die Schahia noch existiert oder irgendwas da irgendwie heraussetzen. Das nein, also, das ist jetzt ein krasses Beispiel. Ich glaube auch nicht, dass es so schlau wäre, das so zu sagen. Aber das gibt da vielleicht auch nochmal ein bisschen zu denken, weil man kommt ja dann nicht eventuell in Deutschland dann da raus, wo, ich sag mal, das Strafrecht oder irgendwas relativ liberal ist.

00:59:43Steffen Du kannst ja wirklich in anderen Ändern rauskommen, wo wo du auf keinen Fall da irgendwo auch nur annähernd im U-Haft sitzen möchtest oder irgendwas. Weil dann fragen sie dich, wo sind ihre Verwandten, die sie jetzt hier ernähren? Weil das haben sie Geld mit, das ist kein Hotel. Also deswegen, ähm, ja.

Simon Ich glaube, ich glaube, was halt einfach das Das Zentrale ist, das ist halt ein Flugzeug, ist halt ein sehr enger, enger Raum. Die Fälle, die ich kenne

01:00:15Simon Da ist auch der oder diejenigen, die ausgetickt sind, die sind halt auch in einem kompletten Ausnahmezustand.

Steffen Alkohol, Drung, irgendwas eine Kombination, Übermüdung, da das ist meistens, du kriegst die Leute dann auch nicht mehr eingefangen. Also du kannst

Simon Und dann ist halt dann im Endeffekt, ist es dann halt auch so ein Trade-off, was ist jetzt die, die, die, die, da kommt dann halt jeder, dass das im Endeffekt da ein Spiel, warum halt der Kommandant gut bezahlt wird, weil der muss dann die Entscheidung treffen, wie man es am besten mit dieser Situation wird, weil da kann.

01:00:49Simon Da kann ihm dann eigentlich niemand helfen.

Steffen Ja, das Problem ist, er muss nur die Entscheidung treffen, damit den Ärgern sich abklagen müssen, leider die anderen. Und das ist natürlich irgendwie trotzdem, wenn wir.

Simon Ja, wobei das ist, also das ist ein Teil of the Job.

Steffen Na gut, das sagst du so.

Simon Also auch für die, die dann den Albearspannen.

Steffen Sag mal, ich bin ja noch bei dem Luftrecht Gesetze beim Geld, den hast du ja interessant, du hast darunter noch weitergeschrieben. Wenn du denn diverten musst, ne, ich habe ja gerade gesagt, und dann gilt auf einmal wieder das Recht des Landes, wo du bist, ne?

01:01:21Steffen Aber was ist, wenn du eine Notlandung machen musst und du landest sozusagen in einem internationalen Raum, also krasses wäre natürlich Notwasserung, wenn du den Zollenberger Im Atlantik machst du irgendwie und da kommt. Welches Recht gilt dann? Bist du denn ein Schiff? Gilt auch das Flaggenprinzip?

Simon Also du bist beim Flaggenprinzip, dann steigst du dann im Endeffekt wieder raus. Aber Ja, das ist halt dann wirklich.

Steffen Ja, ja, aber so ist es.

01:01:51Steffen Aber die Türen, wenn das aber innerhalb der Drei-Meilen-Zone ist, dann gilt das.

Simon Genau, genau, oder zwölf-Meilen-Zone ist und da bist du dann im Hoheitsgemessen. Ähm, aber aber wenn du draußen bist, dann hilft es das auf das auf das Flachenprinzip dann am Ende des Tages wieder zu.

Steffen Ja, man kann ja, man kann da irgendwie schöne schöne Sachen da irgendwie rausbringen. Aber wir haben doch gerade so ein bisschen, das hast du noch reingeschrieben, Umsatz, das hatte ich dir auch wieder interessiert, ne?

01:02:26Steffen Und zwar um wann Worauf basiert Duty Free, ne?

Simon Also in der EU gilt im Endeffekt für Verbotverkäufe der Umsatzsteuersatz des Abflugortes. Wenn du dann aber international fliegst, da gibt es dann keine Umsatzsteuer mehr.

Steffen Okay, Entschuldigung, Leute, wir machen hier wilden Ritt durch die Themen. Jetzt sind wir gerade bei steuerlichen Rennen. Aber Ist es denn die Umsatzsteuer auch in Europa?

01:02:56Steffen Ist sie unterschiedlich? Wahrscheinlich, ja klar, logisch.

Simon Also in der Schweiz sieben, also ich glaube, sieben Komma 7%, das ist dann, oder 6,7%, glaube ich. Und in Deutschland die 19 und in Österreich 20 und so geht es dann.

Steffen Ist das Umsatzsteuer oder Mehrwertsteuer?

Simon Ist dasselbe. Ach, okay. Also, also der juristische Begriff ist Umsatzsteuer.

Steffen Okay, verstehe. Okay. Achso, da habe ich mir die Gedanken gemacht.

01:03:27Steffen Also rein theoretisch, aber die Preise sind ja überall gleich. Weil die werden ja nicht unterschiedlich gelabelt. Das heißt, wenn du dir dein aus dem Welt, also wo immer es noch Bordverkauf gibt.

Simon Kann das also sein, dass die Genau, dass am Ende des Tages da da irgendwo unterschiedlich viel in der Tasche bleibt?

Steffen Bei der Airline dann sozusagen, weil sie weniger besteuern muss.

Simon Wobei dann zum Beispiel wiederum die Tickets, die sind umsatzsteuerfrei, also in Europa auch, wenn du zwischen den Staaten fliegst.

01:03:59Steffen Okay.

Simon Also da ist keine Umsatzsteuer.

Steffen Das ist ja die Subvention, die wahrscheinlich gewisse Leute gerne abschaffen wollen.

Simon Ja, wobei, also das ist ja dasselbe so mit Kerosinsteuer auch. Im Endeffekt Das ist halt ein System, das halt global durchgezogen ist. Und wenn du jetzt eigentlich dann anfängst, da in also ja, ist eine Subvention, aber Auf der anderen Seite die Airline-Branche ist halt massiv globalisiert und wahrscheinlich so wie wenig Branchen auf der Welt, weil du halt einfach wirklich

01:04:32Simon dann, also Emirates Katai, you name it, also das ist halt deine Konkurrenz. Und wenn du jetzt dann daher gehst und jetzt dann auch noch dann, also dass das Levelplaying-Field da irgendwie einreißt, indem du da zum Beispiel Karosinsteuer verlangst, auch wenn es mit sicher auch Gründen dafür geben mag. Stichwort auch Dekarbonisierung und so weiter und so fort. Aber es hat schon, macht schon Sinn, weil es einfach ein weltweites System ist.

Steffen Wobei, ich meine, da die Europäer haben ja in dem Sinne da kompensiert, indem sie

01:05:06Steffen Die Beimischquoten. Ja, das Tankering verboten haben. Genau, das Anti-Tankering, das gibt es auch.

Simon Wobei das, also das funktioniert funktioniert ja insofern noch, weil das ja auch, wenn die, die, die Airlines, die ja nach Europa reinfliegen betrifft, also dass die, dass die Emirates nicht mehr Nicht mehr durchtanken kann.

Steffen Genau.

Simon Keine Ahnung, ob sie das je gemacht haben, aber der Verdacht bitte nahe.

Steffen Also man müsste das vielleicht mal irgendwie in Hamburg irgendwie checken, aber wenn die mit dem 380er damals, sind sie ja Dubai-Hamburg geflogen, diese schlanken sechs Stunden, also die, die hätten sie wahrscheinlich durchgetanken können, also da bin ich mir ziemlich sicher.

01:05:43Simon Ja, also wie gesagt, ich glaube, der Verdacht geht nahe, aber wissen du es nicht. Aber sagen wir es einmal so, wie du sagst, die kommen eigentlich mit ziemlich großem Gerät und für die sechs Stunden hin, du kannst die sechs Stunden zurück auch. Ja, ja, genau. Am Platz. Und das ist jetzt mit dieser Anti-Tankering-Verordnung, die besagt ja, dass du den Flug Ich glaube plus minus halt dann die Safety Margins und so weiter. Aber eigentlich diesen Flug, den du für den

01:06:14Simon Für den nächsten Flug brauchst du, den musst du an dem Flug haufen tanken. Was er auch grundsätzlich irgendwo auch Sinn macht.

Steffen Ja, aber es gab, es gibt Strecken, wo ich meine, früher wurde mir das ausgewiesen. Also hier kostet die Tonne extra MB100. einen Dollar, sagen wir mal so, die ich tanke für extra, also zusätzlich Fahrstoffe. Und bei anderen stand dran, hier kostet die kostet die minus 50 und denkst du so, ja.

Simon So wie eine Zapfsäule machst du auch einen Blick, wo kostet der Sprit dann wenigstens.

01:06:46Steffen Genau, richtig, ja, ja, genau. Okay. Ja, dann wir hatten ja ganz kurz hier mit Kaufverträgen und mit wem gehört ein Flugzeug und dass wir das Übergabe im Land. Aber was ist, ich springe mal jetzt ganz nämlich an Anfang des Sendeplans irgendwie hin. Und da hast du so ein tolles Bild gepostet. Ich weiß nicht, ob es das irgendwie ein KI-Bild ist oder ob das irgendwie woherkommt.

Simon Also ich glaube, das ist tatsächlich von diesem Flug, aber erzähl mal den Flug und dann aufzureden.

01:07:24Steffen Das basiert auf einem Reinerflug in Linz. Der ist, das ist ein Artikel vom 11. März 26. Und der Titel ist hier von der Standard, also österreichische Zeitschrift, Untertitel Kuckuck, nämlich den Kuckuck geklebt. Deshalb besuchte der Exekutor, das ist wahrscheinlich österreichischer Name für der Gerichtsvollzieher. Hier, eine reine Maschine am Flughafen Linz.

01:07:55Steffen So, okay. Hintergrund sind 13 Stunden Flugverspätung an der Ausstellungszahlung der Billig-Airline. Also zusammengefasst war das so, dass dort eine Passagiere oder Passagiere, die bekamen halt die, diese Ausgleichszahlung, diese von 216, für eine Verspätung 850 Euro ging es, glaube ich. Hatte sie oder er versucht einzuklagen und Rainer hat nie bezahlt. Und ja, und dann haben sie halt einen Anwalt und haben versucht, den Flieger wie nettet so schön an die Kette zu legen.

01:08:29Steffen und ähm haben kuckuh drauf geklickt, das Bild was ihr seht ist tatsächlich ein ein Bild eines Ja, wobei das sieht irgendwie von der Bemalung her, sieht das gar nicht irgendwie eine Reine aus, aber dieses typische Bild, was man vorder an der Tür sieht, wo die Einstellungszeichen drauf sind Und da klebt so ein kleiner Kuckuck drauf, gerichtlich verwendet. Genau. So, und also das hat anscheinend wirklich zu Verspätungen geführt. Der offene Beantrag war 893 Euro. Das Flugzeug durfte nach der Aktion zwar wieder starten, könnte aber bei einer neunten Landung in Österreich jedoch wieder beschlagnahmt werden.

01:09:04Steffen Also das Flugzeug, das Konkrete wahrscheinlich sogar, oder?

Simon Genau, also beziehungsweise nur dieses.

Steffen Rein, er bescheidet weiter, derweil die Anfrage des Luftfahrtmagazins Aerothelograph, die Fennung der Maschine. Man erklärte, dass alle Berichte, die etwas anderes behaupten, sachlich falsch seien. Die Kanzlei Flora anwälte. Bestätigt gegenüber dem Magazin allerdings, dass die veröffentlichten Fotos echt seien und alle gemachten Angaben ihre Richtigkeit hatten. Kann man denn so einfach einen Flieger an die Kette legen?

01:09:34Steffen Oder was bringt denn das? Oder irgendwas.

Simon Angst du kannst du machen. Also in dem Fall so Die Passagierin, also dass das funktioniert, du brauchst so einen sogenannten Pfändungstitel oder einen durchsetzbaren Exekutionstitel. Das heißt, die hat Ryanair geklagt, die haben. aus Gründen verloren und haben dann aber einfach dann nie diese das Urteil erfüllt, in dem sie bezahlt haben

01:10:05Simon Und dann kannst du, egal was es ist, kannst du dann Exekution führen. Und das Einfachste ist eigentlich, du gehst. her und pfändest ein Bankkonto oder whatever. Und wenn jetzt aber du Themen mit einem Unternehmen hast, das keinen Sitz und vor allem kein Vermögen in dem Land hast, wo du gerne diese Exekution durchsetzen möchtest.

01:10:36Simon Und dir nicht den Umweg machen möchtest, zu versuchen, diesen Exekutionstitel in Irland zum Beispiel jetzt bei der Rainer durchzusetzen.

Steffen Das wäre ja der nächste legale Schritt.

Simon Genau, aber das ist dann. ist dann die Frage, ob dieser Titel durchsetzbar ist, also ob das funktioniert und muss dann anerkannt werden von dem irischen Gericht, also das ist alles maximal aufwendig. Und ist auch nicht der Sinn der Übung. Und das Einfachere ist es dann, wenn dann tatsächlich diese Gesellschaft oder dein Schuldner mit einem Vermögen in dem Fall in Österreich dann

01:11:12Simon aufschlägt, dass du dass du dieses, dass du dieses Vermögen dann fändest, beziehungsweise dann verwerten kannst. Und jetzt ist es dann halt so, dass das, also ich glaube, der Wert von dem Flieger, ich glaube, der spiegelt die Forderung vermutlich jetzt nicht ganz wider. Und das würde vermutlich auch der Exekutor gewusst haben. Und im Endeffekt ist es dann halt so, dass es jetzt diese Trendung, also das Flugzeug könnte jetzt versteigern.

01:11:46Simon zieht dann die das Gericht zieht dann die die 800 Euro plus Kosten für ein Gerichtsvollzieher ab. Und den Rest würde dann Ryanair bekommen. Kannst du machen, ist jetzt aber vielleicht ein bisschen überschießt, also wird nicht passieren. Und in dem Fall ist es jetzt auch. Also ich glaube, der Flieger hat er dann eigentlich, also entweder offensichtlich hat der Kapitän nicht mit der Kollekte durch den Flieger gegangen und hat irgendwie die 400 Euro eingesammelt, also hat ihn dann auch mit diesem Kuckuck wieder fliegen lassen. Und ich gehe mal davon aus, dass das als Schuss vor dem Bug

01:12:17Simon angekommen ist und dann Ryan auch, wenn sie es abstreiten, wahrscheinlich das dann die Forderung erfüllt haben. Und spannend wird es ja da und da kommt jetzt dann dieses dieses Eigentumsthema wieder, dass du ja eigentlich nur was beschlagnahmen kannst oder was versteigern kannst, was dir auch gehört. So, und diese ganzen, also Flugzeuge sind teuer, haben wir ja schon gehabt. Die gehören dann eigentlich oft auch nicht der Airline oder dem Schuldner der Forderung.

01:12:50Simon Und da kann dann eigentlich derjenige oder diejenige, die das Flugzeug tatsächlich gehört. kann dann eigentlich sagen, Moment, stopp, du verkaufst da bitte sicher nicht mein Flugzeug, weil das gehört nämlich mir. Also dann musst du es eigentlich da trotzdem wieder rausgeben. Und keine Ahnung, wie jetzt in Ryanair finanziert ist oder wie die ihre Flugzeuge finanzieren, ob die gekauft sind. Selbst wenn die gekauft sind, wird es wahrscheinlich so sein, dass da irgendwo Pfandrechte von den Banken, die es finanziert haben, drauf sind. Also, das sind dann bei den Flugzeugen dann oft auf die Triebwerken am Rumpf oder vielleicht gesehen, im Cockpit gibt es da auch oft irgendwo so Plaketten.

01:13:30Simon Und die APU, also so die Einzelteile, die halt besonders wertvoll sind, die haben eigentlich so eigene Pfandrechte und da steht dann halt am Schild so, da gibt es ein Pfandrecht zugunsten, keine Ahnung, Lloyd's Bank of Inland oder was weiß ich was. Und dann kannst du es auch nicht verwalten, weil zuerst muss einmal eigentlich dieses Pfandrecht von dieser Bank befriedigt werden. Weil das Flugzeug oder dieser Wert, den sie vorfinanziert haben, weil das die Sicherheit ist für den Cash, den sie

01:14:00Simon An Boeing oder an wen auch immer bezahlt haben.

Steffen Also im Endeffekt wäre es denn die Aufgabe des Gerichtsvollziehers, das vorher festzustellen, wen Ich meine, dann kommt da rein, da kommt der jetzt, ich sag mal so, die Mike Juliet da reingeflogen, reingesegelt und schlägt dann auf, ne, sozusagen. Und müsste er dann nicht wissen, ob dieses Flugzeug gehört tatsächlich der rein oder ich der Airline immer selber. Und dann Das ist ja alles überhaupt nicht zu schaffen, so in der kurzen Zeit, oder?

Simon Ja, also das müsste jetzt lügen, aber eine gewisse Saugfalt wird es Saugfaltspflichten geben.

01:14:36Simon Aber es ist grundsätzlich alles kein Thema, weil dann gibt es eine sogenannte Exzendierungsklage, wo dann dem, dem das gehört, wieder rausverlangen kann. Das passiert in Wahrheit los, das klingt alles maximal dramatisch, ist aber jetzt einmal am Ende des Tages ein ganz normaler, operativer Vorgang. Nur in dem Fall jetzt eben aufgrund von den Gesagten, also dass das wahrscheinlich nicht einmal verwaltbar war und um 400 Euro ging und den Flieger gepfändet. Und ich glaube jetzt auch nicht, dass Sorayan ja an Geld scheitert.

01:15:06Simon Also die haben wahrscheinlich irgendwo nur die Rechnung übersehen, würde ich jetzt mal Behaupten, ist es in Wahrheit eine gute Werbung für den Anwalt gewesen und der hat es dann ja auch irgendwie auf seiner Facebook-Seite dann auch gut platziert und so. Der würde sicher die ein oder andere Passagierklage in Zukunft führen, dass wir noch einmal landen gefunden.

Steffen Deswegen, also vor allen Dingen, ich meine, du müsst ja auch dann auch physisch Besitz nehmen von dem Flugzeug und wie kommt man denn so einfach aufs Vorfeld drauf, ohne einen triftigen Grund?

01:15:41Simon Ja, wobei also den Zutritt hat, der sich dann offensichtlich verschafft. Also das wird dann wahrscheinlich dann halt mit der Polizei, also da kann dann die Polizei um Hilfe. oder am Amt Zilfe ersuchen. Und also zum Sicherheitsbereich, also das grundsätzlich ist möglich. Und das war ja auf der anderen Seite, weil es ja auch ein bisschen contra intuitiv, wenn du jetzt hergehst und sagst, naja, das Flugzeug steht im Sicherheitsbereich und dann ist es geschützt vor der Staatsgewaltung, Anfangszeichen.

01:16:16Steffen Okay. Du hast hier noch, weil es darum geschrieben, Überleitung zu Flieger an die Kette nehmen. Gibt es Geschichte? Oder habe ich das geschrieben? Nee, das habe ich auch nicht geschrieben.

Simon Das habe ich geschrieben, das habe ich geschrieben.

Steffen Gibt es Geschichten, dass manche Airlines mit angespannter finanzieller Lage Treibstoff nur noch gegen Bargeld bekommen? Flieger für nicht bezahlte Händlinger. Ja, ja, ja. Das gibt es.

Simon Also das eben, das bei bei der Condor, gerade so den, da gab es das mal, wo das da so kurz vor der Insolvenz war so, dass die dann auch mit Bargeld irgendwo in Griechenland

01:16:55Simon Sprit bekommen haben.

Steffen Ja, also ich glaube hier auch bei, als jetzt Spirit Airlines da Platte ging irgendwo, da ging dann am Ende ähm auch vieles nicht mehr oder die ganzen Flieger, die da rausgebracht werden mussten, die mussten alle da erstmal alles mit BAT bezahlen, sozusagen. Also wir, Geschichte auch wieder, die ich mit reinbringen kann, dass wir, habe ich, ich habe die Garantiert schon erzählt, wo eine geplante Diversion woandershin geplant war in Afrika, also weil der Originalflughafen Lagos hatte nicht genügend Sprit.

01:17:28Steffen Also musste, war ein bisschen geplant, zuerst nach, ich sag mal, Kaff daneben hinten zu fliegen. Das ist auch ein großer Flughafen, aber da gab es keinen Vertrag. Und dann haben wir Geld mitgenommen und dort den Sprit dort zu kaufen. Das war, ich kann mich noch erinnern, das war so ein Liter, ein Dollar, so der Preis. Und da bekam der alte denn da irgendwie, hat er da irgendwie 40. 000 Dollar so mitbekommen, die gegen Unterschrift und in, ich sag mal so, in klein nummerierten Scheinen nicht, nein, aber das war, das war irgendwie nicht

01:18:02Steffen Noten nicht kleiner als 20 Dollar irgendwie irgendwas oder 50 Dollar Scheine und nicht älter als drei Jahre waren so die Vorgaben. Also, naja, ist nicht lange. Lange Geschichte.

Simon Und was ihr dann noch aufgeschrieben habt, also der ging auch so ein bisschen durch die Medien. Da ist ewig lang ein Aeroflot A323 in München gestanden, am Vorfeld von der Lufthansa.

01:18:34Simon Am südlichen Rand vom Airport, da irgendwo war ein FOC, von der Lufthansa. Und der hat halt irgendwie Parkgebühren, die ganze Zeit Parkgebühren angesammelt und ist dann irgendwo nach zwei Jahren dann, glaube ich, verkauft worden oder sonst irgendwas und ausgeflogen wurden. Und der durfte aber dann nur weg, bis die, die glaubt, der hat irgendwie eine halbe Million Euro an Parkgebühren angesammelt, die dann der neue Eigner dann sonst mal abdrücken müsste, bevor den Flieger mitnehmen durfte.

01:19:05Steffen Ja, klar, logisch, logisch. Ja, und äh Ähm, also achso, dann hast du gesagt, dass du in Toronto eine beschlagnahmte Antonov 124 gesehen hast, also da warst du.

Simon Genau, also die ist, wobei ich weiß nicht, ob die beschlagnahmt war, aber die ist seit Ukraine-Krieg, ist die so eine Wolga oder so von dieser russischen Airline, die ist die ist in Toronto gestanden. Also ich glaube Ich weiß nicht, ob die immer noch steht, das müsste man herausschauen, aber die hat da auch so ein ähnliches Schicksal.

01:19:39Steffen Ja, ja, klar. Ah, so, dann haben wir eigentlich so unsere Themen hier, die wir selber so einen Sendeplan reingeschrieben haben, so Abkommen, Rules of the Air, so ein bisschen und all sowas haben wir gerade so ein bisschen abgefrühstückt. Ähm, das komme Oh, da hast du eingeschrieben, on this day. Das wollt, das wolltest du auch gerne. Ja, klar, es gehört ja zu der

Simon Wenn es da steht.

Steffen Ja, on the stay. Und zwar, du hast geschrieben, er kannada Flug 797, eine DC9-Kabinbrand.

01:20:11Steffen Ich finde das sehr bemerkenswert. Kennst du den Fall?

Simon Nein.

Steffen Gar nicht. Okay. Wirklich nicht. Das war vor meiner Zeit. Ja, okay, gut. Ich muss den Fall, ich glaube, auch mal Tacken hier mit rausflugen, aber ähm Der Air Canada-Flug, der ist relativ bekannt, weil, ja genau das ist der. Das ist bei uns für uns auch so ein Landmark-Accident, wie ich die immer nenne. Wurde sehr häufig besprochen, weil

01:20:46Steffen Also die hatten, hätten, da ist der Toilettenmotor heiß gelaufen und hat zuerst eine Rauchentwicklung verursacht und dann irgendwann einen Brand. Es ist sogar so, dass sie die, ich glaube, da ploppten die Sicherung raus und die haben die Sicherung wieder reingesteckt, ne? Und dann ging der Brand auch irgendwie richtig los sozusagen. Und dann haben sich relativ schnell auch entschlossen dann zu diverten und sind auch im intakten Zustand sozusagen gelandet.

01:21:16Steffen Und Aber die Situation an Bord war sehr, sehr ernst. Und was die Cockpit gemacht haben. Die haben, weil sie dachten, sie würden die Situation damit ein wenig retten. Die haben dies die Erdcondition und die Gebläse ausgeschaltet. Sozusagen, also haben praktisch die Klimaanlage ausgeschaltet, weil sie sagten, da wird ja weniger Sauerstoff im Luft und dann wird es weniger entfacht, sozusagen.

01:21:48Steffen Und Und das war kontraproduktiv, weil der Rauch, das Feuer kann bei einem solchen Sauerstoffgehalt noch brennen, da kann der Mensch lange nicht mehr atmen. Also musst du Sauerstoff geben. Luft zuführen, um das Überleben der Gäste zu sichern. So, und dann ist es auch so, dass sie, glaube ich, Vivaso, bitte korrigiert mich Dadurch, dass da hinten diese schlechte Luft war mit sehr viel Brandgasen und verbrannten Brandgasen, als sie dann die Tür geöffnet haben, um dann zu evakuieren, kam ein Sauerstoff dazu und dann ging richtig das richtige Feuer los.

01:22:21Steffen Ich weiß nicht, ob es denn so ein Flash-Over gab oder sowas, aber auf jeden Fall sind die Hälfte der Gäste, glaube ich, gestorben, vor allem hauptsächlich irgendwie an Rauchvergiftung.

Simon Und vor allem auch wirklich im vorderen Flugzeugbereich dann nämlich.

Steffen Genau, also weil und deswegen wurde also nochmal die ganzen Feuersachen Im vorderen Bereich war dann, dass die Tür da geöffnet wurde, ne? Und dann kam das Feuer, als er sich entzündet.

01:22:52Steffen Aufm wurde das ganze Brandverfahren, also wie die Crews mit Feuer umzugeben haben und wie schnell das passieren muss. Und was man halt nicht mehr machen, so keine Sicherung reinstecken und sowas, wenn die da rausgepoppt sind und nicht keinen Mehrwert haben, also irgendwas für die für die Sicherheit, dass man sie dann in der Luft eigentlich gar keine CBs mehr reinsteckt und sowas. Solche Regeln wurden dann eingeführt. Deswegen war es in dem Sinne Landmark-Eccident sehr bekannt. Also jeder halbwegs geschulte Airline-Mensch kennt diesen Unfall.

01:23:23Steffen weil der sehr häufig als als Beispiel gebracht wurde. Airline797. Ich verlinke den auf jeden Fall, hat auch eine eigene Wiki-Seite, kann man sich das auch nachlesen und ähm Sehr bekannt. Ja, gut, dass du darauf hingewiesen hast. Toll, danke. Und 2. Juni 1983 war das. Okay. Haben wir doch nochmal klassische CFEU-Themen hier reingebracht. Danke, ich danke dir. Aber wir haben ja die Fragensektion, okay?

01:23:54Steffen Und da haben wir eingesammelt, ich bin mir wirklich gesagt nicht sicher, ob es da Fälle gibt. Also hier eine Frage von Dominique. Also Leute, ganz neue Rubrik jetzt. Der hat folgendes gefragt. Mich würde interessieren, ob er ein paar Präzedenzfälle zur Just Culture im Petto hat. Die interessante Frage ist ja immer, wer zieht die rote Linie zur groben Fahrlässigkeit?

01:24:26Steffen Und wann wird Strafverfolgung bzw. zivile Klagen dann weiter durchgezogen oder eingestellt? Da müsste es Müsste ja den einen oder anderen Fall geben, an dem man sich die Grenzihung erkennen kann. Das ist schwieriger Preis. Also, wir reden davon, für diejenigen, die nicht ganz passieren, Just Culture ist. Ist so das Prinzip, dass, wenn dir da ein Fehler passiert, dass du eigentlich jetzt also rein theoretisch, dass du ich sag mal

01:24:56Steffen Du solltest eher geschult werden als gefeuert werden für einen Fehler, weil Fehler ist menschlich und du solltest auch jeder sollte den Fehler zugeben können, hey, mir ist da folgendes passiert. Sodass man aus diesem Fall lernt und verhindert, dass dieser Fehler nochmal passiert, bevor du alles, bevor die Leute es vertuschen, aus Angst, dass sie gefeuert werden. Das ist just culture, sozusagen. Akzeptieren, dass es Menschen Fehler machen, sozusagen. Ja, aber ob da Präsidenzfälle gibt?

01:25:26Simon Nein, ist wahnsinnig schwierig, weil es halt alles irgendwo eine Einzelfallentscheidung ist. Und ähm Also Dominik schreibt ja eh ganz richtig, die Grenze ist halt so zur groben Fahrlässigkeit und jetzt kann man dann hergehen und Definieren, zum Beispiel sagt auffallend grobe Fahrlässigkeit.

Steffen Was? Auffallend?

Simon Auffallend sorglus, Entschuldigung. Auffallend Sorglos. Auffallend sorglos, okay, ja. Also so könnte man sich das So könnte man sich das herleiten.

01:25:58Simon Also wenn es halt wirklich Richtung Hassadieren geht. Also ich habe jetzt ehrlicherweise jetzt keinen konkreten Beispielfall in Petto. Ich glaube, zivilrechtlich kann man es eigentlich schon mal dadurch, dass Montreal ja eigentlich eh schon einen guten Schutz bietet, unter Anführungszeichen. Kann man's, also kann man es, oder ist die Frage wahrscheinlich gar nicht so relevant.

01:26:29Steffen Aber wieso machst du bietet das einen guten Schutz? Das versteht.

Simon Naja, weil ja schon eine Haftung da vorher schon passiert so. Also dass da für Schäden ja trotzdem schon gehaftet wird, unabhängig davon, ob ich jetzt da irgendwie mit Just Culture. ähm eine Schuld braucht.

Steffen Ja, aber das ist ja die, das ist ja die Haftung gegenüber dem Passagier. Er redet ja wahrscheinlich von von von äh Mitarbeiter.

Simon Wieso man es jetzt gegenüber der schweres Arbeitsrecht, ne?

01:27:06Steffen Ich meine, das ist halt Thema. Schweres Arbeitsrecht.

Simon Nee, ist nicht mein Zweck. Aber aber ist jetzt wahrscheinlich doppelt Kommt immer darauf an, in welcher Rechtsordnung du jetzt unterwegs bist, in welchem Mann, dabei eigentlich im Arbeitsrecht sagst du eigentlich auch, dass die Haftungsbestimmungen sind eigentlich so Da ist eigentlich Just Culture, gilt ja dem Arbeitsrecht mehr oder weniger meistens immer. Also da, da, da kann man jetzt den, wenn, wenn du jetzt ja. Wäre doof, wenn du jetzt beim 380 die Reife zusammengebremst hast, das geht dann schnell ins Geld.

01:27:42Simon Das würdest du dann auch überleben, ob du dann wirklich dann fliegen möchtest, wenn du deswegen belangt werden kannst. Und das ist halt dann so ein bisschen so schon von Haus aus so. Wie gesagt, ähm, schwierig zu sagen.

Steffen Wobei, also wie gesagt, ich habe tatsächlich so, ich glaube, das haben wir im Post, im möglicherweise sogar im Podcast irgendwann mal besprochen vor drei, vier Jahren oder irgendwas. dass es tatsächlich bei der Technik so Fälle gab, die Arbeitsfehler gemacht haben bei irgendeinem Wartungsevent und dem wurde es tatsächlich

01:28:17Steffen wo denen da am Ende irgend daraus so schön Striche dreht. Aber und das fanden wir alle nicht schön. Also wir haben alle geguckt, hey.

Simon Aber wenn du jetzt zum Beispiel hast, also eben, wenn, wenn da jetzt solche Themen Also ich konstruiere jetzt nicht. Ja, ja, klar, logisch. Aber wenn du jetzt wirklich da die Vorschriften komplett nicht einhaltest oder Part-out-Teile wieder einbaust oder diese Bogusparts und so weiter, wenn du sowas einbaust.

01:28:50Steffen Also das ist definitiv nicht mehr just culture.

Simon Also alles, was dann, was ist dann alles so intentional. Und wenn du halt um bei der Technik zu bleiben, wahrscheinlich dann wirklich grundlegende Wartungsvorschrift nicht einhältst oder komplett gegen die SOPs fliegst oder irgend sowas.

Steffen Okay. Ja, ja, klar. Das ist das ist natürlich grob dann, das ist mir klar.

01:29:20Steffen Ja, Dominik, ich hoffe, du kannst irgendwas mit dieser Frage antworten. Ich glaube Ich glaube, wir haben noch mehr solcher Fragen, die eventuell nicht ganz so beantworten können, weil es nicht dein Fachgebiet ist. Was wir auch gar nicht sagen, was ein Fachgebiet ist, ist ja egal. Was wollte ich noch? Achso, genau. Jetzt habe ich mir gerade hier meine Seite mit der Frage gewesen. Die nächste Frage, die wir haben. Alex. Alex, genau, die Frage von Alex.

01:29:51Steffen Alex fragt Ich habe keine Ahnung ob du jemals von davon gehört hast weil das jetzt Geht es stark ins Lied?

Simon Das sind die Taxi Express geht's. Die Frage. Oder ich liest mal die Frage vor. Ja, mach das schon mal. Da würde mich Uwunda spontan mal seine Einschätzung, also meine, zu Air Taxi Express interessieren. Selbstverständlich ohne Namen zu nennen. Ich war immer der Meinung, äh. dass das unseriös, aber aktuell legal ist.

01:30:22Simon Habe jetzt allerdings auch schon andere Meinungen unter Maler von Paragrafen gehört, Blick, aber bei den ganzen EU- und Bundesgesetzen nicht mehr durch, was jetzt wann Für wen gilt im Fall von Comma Seller Personenbeförderung und hier explizit mit US, also Ultraleight vermutlich? Genau, richtig, ja.

Steffen Also wir müssen Air Taxi Express, wir haben das ein paar Mal aufgegriffen im Thema, das ist wirklich ein Jahr Kommerzieller, linienhafter Betrieb, wo du Tickets kaufen kannst und der mit einem Ultraleight nur WFA, weil anderes gibt es gar nicht, von kleinen Plätzen zu kleinen Plätzen fliegst.

01:30:59Steffen Und äh und manchmal sehr kuriose Werbung machen. Also die haben wohl auch eine Maschine, die tatsächlich IFA könnte und der auch sogar Flüge nach Frankfurt anbieten wird, sozusagen. War ebenso und man kann sich das so an der Webseite irgendwie ausrechnen, aber alle schüttelnden Kopfwahl mit Ultraleights kommerziell fliegen. Das ist aber sehr spe speziell jetzt Hier Luft, also nicht Luftrecht ist es ja nicht, oder doch? Oder Lizenzierung oder oder.

Simon Ja, ist alles Luftrecht. Also ich glaube, ähm

01:31:29Simon Also wir sind ultra am Rande, aber ehrlicherweise dann halt eben, sag jetzt mal, weiter oben, wenn es jetzt um AOC geht und das ist wahrscheinlich dort das Entscheidende. dass alles was, also vielleicht Mutmaßung, dass es daran ist, dass dieser Graubereich das ultraleight ist, weil ich glaube, alles, was raufgeht, is was kommerzielle Beförderung ist und das ist ja eben mit geht er dann los beim beim beim

01:31:59Simon BPL, wo du ja dann nur gegen Kostenbeteiligung den Sprit verrechnen darfst, aber keinen Gewinn oder kein Gewerbe machen darfst. aufwärts, wo du dann ja dann das AOC brauchst, was du dann mit, also das du jetzt erstmal bekommen musst. Ich glaube, das haben die sogar. Geht das? Mit Ultralights? Also, wenn sie ein AOC haben, dann ist die Geschichte eigentlich Dann wäre es kein ganz so großer Graubereich eigentlich mehr.

01:32:30Simon Aber es kann immer, also wobei das kann man sich eine Liste. Es gibt eine Liste beim LBA, wo die EOCs eingetragen sind. Ah, okay. Also das lässt sich rausfinden. Ja.

Steffen Hast du da den schnellen Google-Griff da zusammen? Registriert.

Simon Du musst halt im schlimmsten Fall Walte Fahrstuhlmusik reinstecken.

Steffen Nein, das ist doch schön. Das sind die besten Podcasts, wo die Hörer. sozusagen die Hosts beim Googlen zuhören, sozusagen.

01:33:04Simon Also ich hab die Liste vom Luftfahrt Bundesamt, Liste der vom Luftfahrt Bundesamt genehmigen Luftfahrtunternehmen, aktive Betriebsgenehmigung stand 21. Mai 2026. So, da steht dann zum Beispiel drinnen, also wenn man sich das vorstellen kann, die steht wahrscheinlich bei D. Deutsche Lufthansa Aktiengesellschaft.

Steffen Ah, okay, ja, klar.

Simon EOC für Flugzeuge über zehn Tonnen.

01:33:36Simon Und zum Beispiel eine Was nehmen wir da? BH oder ADAC Luftrettung, Gebinetzige GmbH für unter 5,7 Tonnen. Okay, gut.

Steffen Und steht auch an der Air Taxi Express?

Simon Und der Spannungsbogen, also unter Taxi, habe ich jetzt mal nichts gefunden. Es gibt 89 Anbieter, aber nichts mit Taxi.

Steffen Nee, auch nicht Taxi.

Simon Ja, R-Taxi.

Steffen Also meine Taxi Google, ich verstehe.

01:34:07Steffen Also als Suchbegriff.

Simon Mit Suchfunktion, ja. Mit R bist du. Ja, da gibt es einen Mehrtreffer. Es kann natürlich sein, dass die, dass die sich ein anderes AOC bedienen. Also das gibt es ja auch diese virtuellen Airlines, was so ein bisschen so im Mode gekommen sind, also diese Green Airlines, you name it, die ja dann irgendein maltesisches oder dänisches AOC verwenden. Also ich glaube, jetzt in dem Fall ist halt wirklich Dinge, die die müssen wir nochmal recherchieren und nachreichen.

01:34:45Steffen AUC oder was?

Simon Nee, nee, ein maltesisches oder ein dänisches AOC. Also dass du dann, also ich glaube diese Green Air oder so, was hat es da auch so mal so? Dann gibt es sich immer wieder so Gründungen, die dann die dann nur virtuell sind, und die dann aber den Flugbetrieb von dem anderen ausführen lassen und dass dann deren AOC ist. Im Endeffekt dann die das Ticket, das du kaufst, oder wie auch immer, dass er dann eigentlich nur eine reine Show ist und am Ende des Tages regulatorisch

01:35:19Simon bei dieser anderen Airline komplett, die dann aber natürlich die ganzen Vorgaben erfüllt, wo es angesiedelt ist. Also wie gesagt, Ich sage jetzt mal, mitdrücken kann ich, wenn es jetzt um AOCs für richtige Flugzeug gibt.

Steffen Aber sowas hier nicht, ne?

Simon Aber eben, das kann sein, dass es da im Ultraleight-Bereich, da kann ich jetzt dicht aus, weil das ja auch dann unter dem europäischen Rahmen irgendwo dann drunter ist, dass es da noch ein Loophole gibt.

01:35:54Simon Aber eigentlich, wenn du jetzt sagst, alles, was dann im im Bereich Schwert als Ultraleight ist, also eben mit BPL und CPL und so weiter und so fort, da ist eigentlich das, also eben Die ganze Geschichte, und wann du ein AOC brauchst und wann der Pilot ein CPL haben muss, das ist eigentlich dann relativ klar geregelt. Also da kann ich mir nicht vorstellen, dass da so eine Ausnahme gibt. Also es muss man eigentlich wirklich nur an dem an dem Ultraleiter irgendwo festmachen.

01:36:28Steffen Alles klar.

Simon Okay. Aber es ist auch die Frage, ob man dran einsteigen möchte.

Steffen Ja, das sowieso. Also vor allem, also ohne AFA ist sowieso der Flugbetrieb ja so ein bisschen unregelmäßig, eventuell. Ja, okay, und jetzt haben wir die Frage von Doc Brock. So, er hat eine sehr, sehr spezielle Frage gestellt. Ich, äh, ich, ähm, Erfragt für einen Freund, hat er gesagt.

01:36:58Steffen Also folgendes: Ein als Arzt identifizierter Passagier hat zuvor Champagner-Aperitif vom Pörser erhalten. und hilf später bei einem medizinischen Notfall an Bord. Trotz Unterstützung durch einen Remote-Arzt, die sind ja sehr modern geworden, also dass du dich da irgendwie einloggst, indem die Werte rüber gehst Läuft die Versorgung nicht optimal. Der betroffene Passagier klagt anschließend auf Schmerzengeld.

01:37:28Steffen Wer haftet einen so einen Fall? Arzt, Pörser oder Airline? Oder greift ihr das Good Samaritan Prinzip? Das musst du übrigens erst mal googeln, das ist eine amerikanische Sache, glaube ich. Beziehungsweise wessen Versicherung wäre zuständig? Dann hat er noch weitergeschrieben, ich weiß nicht, ob das auch noch dazu gegangen, aber auch die Entscheidung der Crew, ob diese Hilfeleistung vermittelt wird durch das aktive Ansprechen eines bekannten alkoholgetrunkenen Haben im medizinischen Fasspersonal, es ist sehr interessant.

01:37:59Steffen Also, meine Worten, ich habe den ja vorher Alkohol gegeben und jetzt ticke ich ihn auf die Schulter, sage: Sie können sie bei uns ganz kurz helfen. Wäre sicher auf die Cabin-Crew interessant. Ob sie sich da irgendwie mitschuldig machen. In der USA wird zwar jeder verklagt, aber irgendwie, der irgendwie in der Nähe war. wird dann verklagt, entweder wegen Toons oder Nicht-Tuns. Also in der Frage bitte auch die Verantwortlichkeiten der Flight Crew mit einbeziehen.

01:38:31Simon Ja, Rot kann kein Geburt. Ja, ja, aber was es ja gibt, dieses Doctors oder Flying Doctors oder wie auch immer, wie diese Programme heißen, sind ja grundsätzlich Ist es auch ein Anliegen der Airline, dass da Ärzte Hilfe leisten? Am Ende des Tages ein ganz, ganz rein ökonomisches Prinzip, wenn ich damit nicht erwärten verhindern kann.

01:39:04Simon Umso besser wahrscheinlich. Und da geht aber ein Herrn irgendwo weiter unten gibt es das auch, glaube ich. Hat das auch geschrieben, dass dem da ein Formular entgegengeflattert ist, so ein Haftungsausschuss. Und im Endeffekt. Also es gibt eine Versicherung dafür. Okay. Für Ärzte für die Ärzte, die, die, die, die, die einschreiten. Das sind wir wieder ein bisschen so bei Just Culture, also da für Vorsatz und so

01:39:43Simon Post von der Versicherung bekommen. Aber es geht eigentlich aus der Stichwort Gutsamer Rita. Im Prinzip würde ich jetzt mal behaupten, dass das relativ weit geht in freiwillige Hilfeleistung. Aber gleichzeitig ist es natürlich auch so, dass ich natürlich jetzt niemanden verpflichten kann, zu helfen, wenn er nicht helfen möchte.

Steffen Das kurz zum Meritium-Prinzip, ich habe es nur nochmal gegoogelt, das musste ich nämlich damals auch tun. Schützt Ersthelfer im medizinischen Notfall und Verhaftungsansprüchen, solange sie im guten Glauben und ohne Bezahlung handeln.

01:40:16Steffen Sozusagen. Das ist das. Und wenn der Arzt jetzt einfach nur da hilft, klar, dann macht er das ja irgendwie. Aber wie gesagt, die Frage, ob die Kabinkrew Was ist die Chance der Körper Pinkro, denen nicht anzusprechen und sagen, ja, den habe ich leider schon ein Gläschen Champagner gegeben oder irgendwas? Der kann nur der Arzt sagen, nee, ich kann das nicht machen, ich bin alkoholisiert.

Simon Ja, also ich glaube, ja, also im Endeffekt wird es wahrscheinlich beim Arzt bleiben hängen bleiben, aber

01:40:52Simon Also ich glaub, ich glaube, also das wird dann was wird denn sein? Also ähm Da würde es keine Operation am offenen Herzen stattfinden. Also das ist halt dann die Frage, ob es Ob es auch überhaupt kausal war für das, was der Patient dann dann hatte. Aber eben, ich glaube mit der Haftpflicht, beziehungsweise ob einerseits das Handeln, das alles kausalis, und auf der anderen Seite, ob jetzt dieses Glas Champagner, ob das jetzt wirklich halt den Ausschlag gegeben hat.

01:41:31Simon dass das nicht ideal gelaufen ist, weil wenn jetzt das vollkommen irrelevant ist, ob der jetzt leicht benebelt war oder sich da den Mut angetrunken hat, und zwar sowieso passiert, dann ist es sowieso egal. Aber gesagt, also im Endeffekt, das ist halt so ein Fall, im Nachgang muss man aufräumen. Und mit der Versicherung ist eigentlich relativ viel abgedeckt. Und es gibt ja dann auch Im Endeffekt der Arzt würde ja auch nicht alleine sein, weil das das hat übrigens sehr viele Diversions, habe ich gehört, verhindert.

01:42:07Simon Dieses, dieses Satellitentelefon, Callcenter, glaube ich in Frankfurt sitzen die. wo man sich dann eigentlich sich dann medizinische Hilfe danach übers Telefon dann, wo man dann mit dem Spezialisten sprechen kann.

Steffen Ja, ja, das war eine große Hilfe von uns oder für uns, dass da jemand war, der, der, der so ein bisschen mit einem unterstützen konnte, weil Ärzte sind zwar oft an Bord, aber Gerne mal die falschen, ne?

Simon Der Zahnarzt.

Steffen Ja, ja, genau, der Zahnarzt oder irgendwas, ne?

01:42:39Steffen Und oder Pathologe oder irgendwas, keine Ahnung, und dementsprechend dann nicht weiterhelfen kann Wir haben hier in dem, also Doc Bock, ja, aber ich auch aus dem Bauch aus, ich kenne, ich Ich kenne einen Fall, wo eine unter Bässe, unterbass unterlassene Hilfeleistungs seit der Kabine versucht wurde, sozusagen irgendwo ähm, handhaft zu werben, das persönlich den Fall kenne ich, aber das war ein Fall, wo, na, wo, wo, wo ein Passagier ein bisschen übergriffig wurde bei der ähm bei dem anderen.

01:43:18Steffen Also wo wo die die Sache hinher war, ey, er hat mich sexuell belästigt, ihr hättet das verhindern sollen, sozusagen. Ihr habt denen zu viel mir, mir und dir zu dem anderen zu viel Alkohol gegeben, sozusagen. Also das ist ein ganz komischer, schräger Fall war das. Und ja, ja, das war irgendwie Ewigkeiten her, irgendwann. Ich glaube, es wird auch immer alles versucht. Und letztendlich sind die Angestellten ja, Kabinkollegen und Kolleginnen sind ja

01:43:53Steffen tun ja so selten was irgendwie aus, ich sag mal, Fahrlässigkeit oder irgendwas, sondern da ist das Gebot, seitens auch, der Gast soll was bekommen. Du kannst ja nicht sagen, hier, sie sind Arzt, sie kriegen kein Champagner, ne? Oder hören Sie jetzt auf oder irgendwo, wenn der einfach nur mal sitzt, denn.

Simon Ja, und also im Endeffekt, wie gesagt, das ist ein enger Raum und Also ich sage immer, die Kollegen am Flieger, die arbeiten, die machen das alles nach bestem Wissen und Gewissen.

01:44:27Simon So und wenn dann was in die Binsen geht, dann kriegt man das auch hin. Aber also ich glaube, die Fälle, wo dann wirklich Crew belangt wird, gibt's eigentlich nicht. Und wer auch absolut, also wenn man schon Just Cult Chalk hört, das fließt er dann auch dort irgendwie rein, weil, weil also Ist vielleicht sicher auch sein, dass das in anderen Kulturen anders gehandhabt.

01:44:57Simon dürt oder in anderen Gesellschaften, aber ich glaube in Europa ist das ziemlich klar, dass man da eigentlich als Unternehmen sich schützend vor die Mitarbeiter stellt und ja kann man alles irgendwie regeln. Und am Ende des Tages, wenn es nach bestem Nissen und Gewissen passiert ist, dann kriegen wir es hin.

Steffen Ja, und nachher Wir haben ja auch noch einen Fall, hier, da hat auch einer im Signal Channel gepostet, irgendwie das ist genau auch so ein Beispielfall. Am Ende ist es am Ende, dass die Airline am

01:45:29Steffen Da hängen bleibt. Also hier zum Beispiel ist der Fall. Wo habe ich den jetzt hier? Der Fall Chris vs Lufthansa, German Airlines, äh, 1997. Und 1997 wurde er entschieden und das war der eigentliche Flug war 1991. die die Dame hatte in den ersten Stunden des Tuges schon Herzschmerzen und irgendwas Typische Symptom eines Herzinfargs, und erst drei Stunden später hat man sich ihrer angenommen oder beziehungsweise hat sie das so zur Kenntnis genommen, ein Arzt wurde entsucht und hat das nicht so schlimm eingestuft und sie sind irgendwie weitergeflogen und

01:46:10Steffen Dadurch, dass die Hilfe dann am Ende zu spät kam, war das eine erhebliche Beeinträchtigung für sie. Sie hatte dann, äh, ja, musste auch später runter leiden, sozusagen. Und ähm hatte und da war die Beurteilung nachher, diese Dame hatte Recht bekommen und bekam Schmerzensgeld zugesagt, dass die das mit der Begründung war als wichtiger Grund dafür, dass sie sozusagen Recht bekam. Lufthansa hatte eigene Notfallverfahren, die Crew hätte die Symptome selbst beurteilen müssen.

01:46:44Steffen Sie durfte die Verantwortung nicht vollständig an den freiwilligen Arzt delegieren. Und der Luftfahrtexperte, der da beim Urteil sagte, die Symptome hätten. erkennen müssen, der Kapitän uns reichend informiert habe, die Lufthansa richtlinien nicht befolgt habe, eine Ausweichlandung hätte veranlasst werden müssen. Dies ist ein Punkt und der Kapitän hat sich unzureichend informiert. Das ist ein Punkt, der uns dann vielleicht auch als Folge dieses Urteils bzw. gerne mal schon vorher nahegelegt worden ist, dass wenn du irgendwo irgendwie eine Entscheidung triffst, die eventuell nachteilig sein könnte für den Passagier, also sprich mit anderen Worten,

01:47:26Steffen Das war in der Phase, wo die Kapitäne noch nach hinten gehen durften, dass man sich persönlich selbst informiert. Also, dass du hingehst, dass du den anguckst, den Passagier, wie sieht er aus? dass du dich einmal dein persönliches Bild machst, sozusagen. So ein bisschen wie beim Kommandantenentscheid, wo du auch einmal ganz kurz dich mit deiner Crew zusammensetzen musst und die also sozusagen einmal selber dich überzeugen musst. ähm dass die nicht dass der dass du also praktisch die person siehst und den arzt sitzt daneben und der arzt sagt ja gucken sie mal hier da sehen sie also ich würde die jetzt mitnehmen oder ich würde sie nicht mitnehmen sozusagen und

01:48:05Steffen Hat sich nach 9-11 alles so ein bisschen wieder geändert, weil jetzt soll der Kapitän auf keinen Fall nach hinten gehen. Auch überhaupt keiner aus dem Cockpit. Also von der Seite ist es alles wieder so ein bisschen anders, die Geschichte jetzt. Ja.

Simon Was mir bei dieser Geschichte dann noch ausgefallen ist, und das ist mittlerweile überholt, es steht ja, dass Dass die Verschlechterung nicht zurechnenbar war, Lufthansa.

01:48:37Simon Und das ist mittlerweile, da gibt es Rechtsprechung dazu, dass wenn eine Verschlechterung eintritt oder zum Beispiel jetzt eine, also ich glaube, der Anlassfall war eine Verbrennung, eine Verbrühung an Bord, die aber dann an Bord nicht gut behandelt werden konnte mit den sofetten Bordmitteln, genau. und dann zu einer zu bleibenden Schäden oder was auch immer geführt hat, dass das dann wiederum sehr wohl der Airline zurechenbar ist, weil Montreal und so weiter hatten ja alles schon gehabt, dass es das eine typische Gefahr des Luftverkehrs ist, weil jedem

01:49:11Simon Engeles Flugzeug begrenzte medizinische Mittel, dass die Verletzung schlimmer wurde, also nur dieses Schlimmer, das ist dann wiederum eine typische Gefahr des Luftverkehrs. Dass jetzt der, der, der, ja gut, also wenn das heiße Wasser verschüttet wird, wegen Turbulenz wäre auch typisch Luftverkehr, wenn es jetzt einfach so passiert ist, wäre es halt nicht typisch, wenn es überall anders auch passieren hätte können.

Steffen Okay, verstehe.

Simon Eben dieses, dieses Dieser begrenzten Mitte, diesen Luft hat typisch.

01:49:41Simon Und das war in dieser Entscheidung, weil das noch anders. Das ist aber jetzt mittlerweile würde ich. behaupt und überholt, dass man sagt, die Verschlechterung wäre zurechend, aber wenn sie darauf zurückzuführen ist. Okay, alles klar.

Steffen Du mal, ganz kurz, gerade im Nebensatz hast du gesagt. Ist es ein Unterschied, ob die das heißt, die Verbrühung durch Turbulenz oder durch versinnliches Verschütten des Zubegleiters entstanden ist?

Simon Würde einen Unterschied machen, ja. Aber ist halt auch wieder

01:50:11Simon Kann man dann wahrscheinlich da Passagier dann eine andere Meinung zu haben? Und wenn es jetzt zum Beispiel ist, weil halt die eng Bedatzverhältnis oder so irgendwas ist, das wäre dann aber schon wieder auch wieder typisch Luftverkehr. Ein paar Austräger kann man sagen, ja. Also die Turbulenz ist sicher Luftfahrttypisch. Grundsätzlich, aber grundsätzlich nicht einfach Ich würde dagegen halten, dass vielleicht die Bankenplatzverhältnisse zum verschicken beigetragen haben, das wäre dann wieder Lufthautypisch.

01:50:41Steffen Ah, verstehe. Okay.

Simon Grundsätzlich.

Steffen So, ja, Gott, dann haben wir noch eine letzte Frage, glaube ich. Weitere Frage. Auch das, ich glaube, auch von Doc Brock. Ab wann und anhand welcher objektiven Kriterien darf bzw. muss ein Besatzungsmitglied einen Kapitän gegen dessen Willen das Kommando entziehen? wenn Zweifel an dessen psychischer oder operativer Eignung bestehen.

01:51:13Steffen Reichen subjektive Warneum-CM-Eskalation oder einzelne SOP-Verstöße aus? Oder braucht es klar belegbare Fehlentscheidung bzw. eine dokumentierte Gefährdung der sicheren Flugdurchführung? Und wo verläuft juristisch die Grenze zwischen gerechtfertiger Kommandoübernahme und unzulässiger Meuterei? Das kann man ja alles nur hinterher entscheiden, oder?

Simon Ja, also was das als Rahmen gibt es ja einerseits die Kommandogewalt oder den Teil, den Command.

01:51:52Simon Und gleichzeitig ist es aber so, dass das an mehreren Stellen, also bis in die EASA Ops rein festgeschrieben ist, dass du als Cockpitmitglied oder als Cockpitcrew gewisse gewisse Pflichten hast, dass du Gefahren aktiv entgegenwirken musst und Abweichungen erkennen musst. Also im Endeffekt könnte man es da so vielleicht umdeuten, dass du natürlich auch so ein bisschen ein Auge auf den alten haben musst.

01:52:26Simon Und dann natürlich auch, wenn du es jetzt aufs Strafrecht runterbrichst, daraus abgeleitet eine sogenannte Garantenpflicht hast. Du bist geschult, du hast das im Auge, du musst es eigentlich überbussen. Und ein Unterlassen würde dir auch negativ zugerechnet werden, kann man sagen. Also Du musst, du musst, solltest, würde ich jetzt mal sagen, ein Auge darauf haben. Das will es halt wahrscheinlich dann in den JASA Ops, aber auch in den SOBs und so weiter wahrscheinlich darunter dekliniert werden.

01:52:56Simon Behaupte ich jetzt mehr. Du nickst und sagst, ja, so sollte ich nicht.

Steffen Ich rübe auch die Einzel, ich nick darüber, weil ich kann das nur aus der Praxisenseite sagen. Also ich meine, wenn Nehmen wir mal an, du hast ja wie so einen Gast, der hinten an Bord ist. Und so jeder ist der Meinung, der müsste eigentlich irgendwie hier, wir müssten eigentlich da wirken. Und der alte sagt, nö, ich finde nicht. Meine persönliche Überzeugung ist, so, und wann ist es jetzt Meuterei, sozusagen?

01:53:31Steffen Wann, wann Also sagt man jetzt, nee, wir fliegen jetzt da an und du setzt dann praktisch einfach mal mit Gewalt gegenüber dem Alten das neue Ziel durch und landest denn da. Also auch das kann hinterher nur geklärt werden, ne?

Simon Also im Endeffekt, also es gibt, ja, also du kannst es nur im Einzelfall festmachen. Mir fällt da spontan dieser Fall ein, ich weiß nicht, ob du den kennst.

01:54:06Simon was Asiana oder Korean, ich glaube Asiana war es, Calboy, ein Calbo 747, müsste man googeln. Die ist irgendwo auf einer koreanischen Insel die Landung schießt gegangen, weil dann der ich glaube der Kapitän war Europäer oder Kanadier, glaube ich, war das Google mal den Fall. Und und der koreanische Co-Pilot, der den aber auch nicht akzeptiert hat als

01:54:38Simon Kommandant, wenn man so möchte, der hat den dann in die in die Controls getuscht bei der Landung.

Steffen Okay. Den gucken wir mal, wenn wir den jetzt nicht finden, schiebe ich den jetzt in den Sendeplane. So, und aber das ist ja gegen SOPs eingegeben, das ist ja keine Meuterei oder irgendwas. Da macht halt einer einfach nur ähm. Gegen SOPs gemacht, ne, sozusagen. Also, das ist auch nichts Bewusstes, irgendwie.

01:55:08Steffen Interessant ist wirklich so, dann würde ich noch vielleicht Fälle sagen, wo einer incapacitated ist, ne? Also wo du so eine subtile Incapacitation hast, wo du anfängst, wirre Sachen zu machen und die an die anfangen so, jetzt, jetzt nehme dich raus und du hast jetzt irgendwie zwei, drei Sachen da schon gemacht und äh Und denen mit mehreren Zwingsten aus dem Cockpit irgendwie rauszugehen. Aber das ist schwierig zu erkennen, ja, aber das ist dann auch wiederum auch eindeutig.

01:55:39Simon Und ich meine, das ist natürlich auf der einen Seite so und deswegen gibt es ja die ganzen Eignungstests und so weiter, dass du halt wirklich da vorne Persönlichkeiten sitzen hast, die das immer, naja, wenn du jetzt, also wenn du jetzt irgendwie umnachtet bist und nicht mehr zurechnungsfähig ist, ist das eine, aber dann zumindest der andere oder die andere so gefesselt Und geschult und eine Autorität hat auch zu sagen und ein Urteilsvermögen zu sagen: So, na, stopp jetzt, I have controls und du gehst jetzt mal an die frische Luft, so ein bisschen.

01:56:15Simon Und im Endeffekt, ja, du kannst es eigentlich dann nur im Nachhinein entscheiden, war Meuterei oder war nicht. Ich glaube. . Dadurch, dass man ja eigentlich sagen kann, dass es dir einer Vorsätzlichkeit gefehlt hat. Also wenn man jetzt wieder auf das Strafrecht runtergeht, dass du das ja eigentlich nach bestem Wissen und Gewissen gemacht hast. Würde ich jetzt sagen, ist lösbar. Also das kann natürlich dann sein, dass dann rauskommt, naja, so ganz eindeutig war es nicht. Und das wird wahrscheinlich also für die Beteiligten wird das

01:56:48Simon Auf beiden Seiten sicher nicht lustig geworden im Nachgang. Aber irgendwie wird man dann zu einer Entscheidung kommen. Aber im Endeffekt auch im Anlassfall selber, also glaube ich, da wirst du jetzt wahrscheinlich darüber auch keine Gedanken machen. Ist eine schwierige Situation.

Steffen Ja, klar, und ich glaube, wie du schon sagst, also Am Ende vielleicht sind viele dieser Fälle nie zu Fällen geworden, weil es da am Ende nie zu irgendeiner

01:57:20Steffen sozusagen juristischen Anführungsstrichen Aufarbeitung gab, sodass denn der Fall als solches dann ja entweder intern geregelt wurde und man sich dann auf eine Lösung geeinigt hat. Also ich kenne ja den Fall von einem Bekannten, der die sind Stuttgart, äh, Hamburg wollten sie fliegen und ja, der in Abflug von Stuttgart ist der Kapitän sozusagen in sich zusammengesunken. und hatte dann eine Incapacitation und der C.

01:57:52Steffen hat dann das Kommando dann schläfweg einfach übernommen und im Anflug von Frankfurt dann, also sie wollten Stuttgarter Hamburg und sind halt aber in Frankfurt dann zwischengelandet. Also kurz vor der Landung wachte der Kapitän wieder auf, sagte, wo sie will denn jetzt hier? Frankfurt, nee, ich will nach Hause. Nein, du willst nicht nach Hause, wir landen jetzt hier. Nein! Jetzt sag mal, leise jetzt, wir landen hier in Frankfurt, können wir nachher und können mit unten diskutieren. Aber auch wiederholen. So, dann sind sie da gelandet. Und dann war auch, Gott ist der, der Kapitän ging ja vor sich selber ins Krankenhaus, ne? Also, um das zu gucken, was das war.

01:58:22Steffen Also

Simon Ja, also, aber eben wir sind halt dann auch dann, also in dem Fall hat es ja dann auch funktioniert, dass der Kapitän ja gefestigt genug war unter Anfangszeichen, um zu sehen, so ich gebe jetzt mal Frieden. Und das ist halt dann, ja, also im Endeffekt kannst du eigentlich eh nur Hoffen und und eben durch gute Auswahlverfahren und so möglichst sicherstellen, dass du halt einfach wirklich da Leute sitzen hast, die das auch im Fall des Falles verstehen.

01:58:55Steffen Ja, okay.

Simon Aber das ist dann wahrscheinlich, also wie du hast den Beruf gerade geklappt, das ist halt eben die Qualitäten, die das halt einfach dann mitunter auch einem Piloten oder einem Kommandanten dann ausmachen. Gut reagiert, weißt du. Fürs Autopinot irgendwie Rumtipp sind da wird, ja, also das ist jetzt, glaube ich, nicht die Schwierigkeit am Schluss, die ich zu behalten habe.

Steffen Okay. Ja, okay, cool. Es sind schöne Fragen, schwierige Fragen, aber auch nicht also ich finde wir haben grundsätzlich die Fragen

01:59:30Steffen mit Variation beantwortet. Aber ich glaube schon, wir haben so eine gute Struktur versucht, dachte ich, denke ich, was hingekriegt, wofür Montreal ist, wofür Chicago ist, wofür Tokio ist, wofür Warschau war, sagen wir mal so. und Haftungsfragen und so die Grundprinzipien, ne? Dieses benengte Raum und die Airline ähm Personal wird ist weniger jetzt schuld an vielen Dingen. Am Ende ist es oft die Airline, die da irgendwie dafür gerade stehen muss, finanziell zumindest.

02:00:05Steffen Weil ich gucke nämlich auf die Uhr, wir haben schon zwei Stunden geredet hier. Das wird vielleicht auch langsam als juristisches Thema für den einen oder anderen Tackent trocken. Ein bisschen haben wir natürlich über Kanada Flug 797 gesprochen, also ein bisschen Aviation haben wir da von der Seite mit rein. Hast du aber trotzdem noch eine kleine Geschichte für mich zufällig? Nee, ne?

Simon Ich habe überlegt und eigentlich also ganz, ganz unspannend, aber ich bin Nur eine Geschichte, aber eine Erfahrung.

02:00:37Simon Ich bin vor kurzem Standby von Miami nach Hause geflogen. Und nachdem das über Mexico City, glaube ich, sogar geschrieben und nicht geklappt hat, sind wir dann irgendwie so, ja, wir fliegen nach JFK und sehen von dort, dann kommt man dann leichter nach Europa. Gesatte Airline mit Messe am Gabel am Heck hat nämlich auch da gerade in Nels gestreikt. Also war dann ein bisschen so für die Fluglage nach Europa semi-produktiv.

02:01:07Simon Also passt. Wir haben uns nach New York durchgeschlagen und sind dann mit Amerikanern nach New York geflogen und haben dann nach JFK Gepäck aufgegeben. Du weißt, dann sollten wir Standby nie machen, haben wir trotzdem gemacht. Und stehen dann am Gate zum Scheiter oder am Gate nach JFK und sehen dann schon so Standby-Liste, ui, schwierig. Und dann sehe ich so, am Nachbargate hat La Gardia gerade gebordet. Und dann haben wir so gesagt, so ja, ich gehe jetzt mal darüber und frage mal.

02:01:37Simon Und dann sage ich so zum Gatewägchen, so ja, das sind die und die. Und wir haben nach JFK gebucht. Aber gesehen. . Bei dir ist das noch Platz. Also kann man nach Lagalia fliegen. Und der ist so, ja, ja, also er bohrt gerade den Fliegerfertig, dann kümmert er sich drum und dann so. . zwei Sekunden rumgetippst und gesagt, ja, also kannst einsteigen, aber Gerd weiß, euer Gepäck wird in JFK landen.

Steffen Okay.

Simon Aber Sie haben es trotzdem mitgenommen. Sie haben es mitgenommen, ja. Also das ist schon Verlangen gesagt, also wir sind JFK und passt dann wir mit

02:02:13Simon American nach La Gaia geflogen. Hauptsache weg. Hauptsache weg. Im Übrigen auch super cooler Anflug in den Hudson entlang, also so richtig schön Manhattan, in der Armstimmung gesehen. in LaGuardia gelandet, ins Taxi nach JFK gefahren und dann halt bei der American wieder ins Terminal rein und sagt, ja wir sind die und die und unser Gepäck so und dann sagt, ja der Flieger landet hast in zehn Minuten. habt ihr dann Verspätung und das kommt dann, weil in Amerika kommt ihr einfach zum Gepäckband hin für die Domestic Flights.

02:02:45Simon Und dann einfach, ja, ihr könnt euch das am Band 8 oder so, kommt das runter, kann es holen und alles gut. Und ist wirklich so passiert? Ist so passiert.

Steffen Oh, okay. Aber das ist ja irre, dass sie das Gepäck, obwohl die nicht auf demselben Flugbahn mitgenommen war. Aber weil die ja eingeschickt war und bei ihr geflogen war.

Simon Also In Europa ist es so, also du darfst das Gepäck her, weil du kannst ja auch Gepäck nachrushen und so, also du darfst ja auch das Gepäck mitnehmen, wenn der Passagier das nicht unter Kontrolle hat.

02:03:17Simon Dass du sicherst, dass es nicht intentionell getrennt ist.

Steffen So genau.

Simon Und um also so wie wird es dann da auch gewesen sein, aber das Hat mich dann irgendwie mit Standball verliehen in Amerika, also das hat mich fast schon wieder versöhlt. Ah, okay, gut, alles klar.

Steffen Und wie sind denn die Wie seid ihr denn nach Hause gekommen? Das ist eine Odyssee, ne?

Simon Das war ja.

02:03:50Simon Gut, das ist ein paar Geschichten, da wären gewesen mit Aero Mexico nach Mexico City und dann gedufft und so, weil da gab es einen Flug und der hat auch Mutbasiert nicht so schlecht ausgesehen. nach Frankfurt und dann war aber die Aero Mexiko voll.

Steffen Ah, okay.

Simon Und dann Bring die Odysse los nach Mailand.

Steffen Ja, hört euch das an mit hier. Marry Me, Fly Free, so ist es nämlich gar nicht. Aber es ist sehr kompliziert, teilweise. Aber auf der anderen Seite, das sind dann die, die, die, die,

Simon Geschichten oder weniger guten Geschichten, die man dann erzählen kann.

02:04:20Simon Also wenn eine Reise tut, der macht einen Abenteuer so.

Steffen Eine Subfrage, du brauchst auch nur Mit Ja oder Nein beantworten. Gibt es in den USA, man hört immer so Horrorgeschichten, gibt es da irgendwelche Passagierrechte bei Verspätung oder Flug gecancelt oder so? Kann das auch sein, dass du da gar nichts kriegst, wenn du.

Simon Nein, die haben, also da gibt es die DOT, also Department of Transportation Rules, um die sind da also Für die normale Passagierverspätung sind sie weniger streng als die europäischen, aber es gibt halt sehr viele Anlass.

02:04:57Simon Eben und gerade was, also diese Emotional Support Animals oder da wo man diese Fotos, die du an die Ponys Im Flugzeug singen wir also, da gibt es halt schon die eine oder andere Spezialregel, wo der amerikanische Regulator eher unentspannt ist, um öffentlich auszusetzen.

Steffen Okay, ich will ja gar nicht vertiefen, da können wir einfach. Das ist dann für die nächste Folge. Ja, genau, irgendwie sowas. Ja, oder hier kommen bestimmt noch Fragen, da bin ich mir ziemlich sicher. Ja. Dude, dann machen wir einfach den Sack zu. Du siehst auch schon ein bisschen ermüdet aus, finde ich. Es ist ja auch schon fast 11 Uhr und wir wollen alle nie heier.

02:05:28Steffen Ich stehe morgen auch wieder früh auf, vielleicht fliegen gehen, schauen wir mal. Wenn das Gewitter das Wetter übrig lässt. Simon, ich bedanke mich tausendmal, dass du da warst. Ich hoffe, dir hat Spaß gemacht.

Simon Hat Spaß gemacht. Thanks for having me.

Steffen Schön, dass wir uns über den Weg gelaufen sind. Und ihr wisst das übliche, ne? Disclaimer, wo wir uns erreichen können, alles hintendran. Heute ist auch gerade wieder an der neu frisch in den C Signals Channel gehoppt. Vielleicht habt ihr auch Lust drauf. Ähm Dich erreichen über mich oder wollen wir das so machen?

02:05:58Steffen Mach mal so, ja. Genau. Also wenn ihr Simon was schreiben wollt, dann müsst ihr leider den Weg durch den Gatekeeper gehen. Simon, tausend Dank.

Speaker 3 Wir schlanken, wir sehen und schauen wir mal, wiedersehen. Bis dann, ciao. Ciao, ciao